• Modellcode(s): 939_
2006 Alfa Romeo Spider
2006 Alfa Romeo Spider

Im Frühjahr 2006 wurde auf dem Genfer Auto-Salon ein neuer Alfa Romeo Spider vorgestellt und im Rahmen der Veranstaltung zum Cabrio of the Year 2006 gewählt.

Zwölf Jahre nach der Präsentation des Spider 916 im Frühjahr 1994 stellte Alfa Romeo damit eine völlig neu entwickelte Version des bekanntesten Autos der Modellpalette vor. Basis ist die Plattform des Alfa Romeo 159.

Formal ist der Spider der Baureihe 939 die offene Version des Alfa Romeo Brera. Diesem Spider wurde ebenfalls die damals markentypische Front mit 2×3-Scheinwerfern und dem aggressiven Blick mit auf den Weg gegeben. Kritiker sehen darin die Unverwechselbarkeit eines echten Spider leiden.

Modellvarianten

Anfangs wurde der Spider mit zwei Ausstattungsvarianten sowie zwei verschiedenen Ottomotoren angeboten. Ein 2,2-Liter-JTS-Motor (Jet Thrust Stoichiometric) mit 136 kW (185 PS) und ein 3,2-Liter-JTS-Motor mit 191 kW (260 PS). Beide sind mit Sechsganggetriebe oder der V6 mit Sechs-Stufen-Automatik und der 2,2-Liter-Vierzylindermotor mit automatisiertem Selespeed-Sechsgang-Schaltgetriebe erhältlich. In der starken Motorisierung wird der Spider wahlweise mit Vierradantrieb (Q4) ausgeliefert. Der 6-Zylinder des 3.2 JTS V6 Q4 ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Trotz der gegenüber dem Typ 916 um 15 kW höheren Motorleistung braucht das Modell 0,7 Sekunden länger, um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, was am höheren Leergewicht des Spider Typ 939 liegt.

Modellpflege

Anfang 2008 wurde der Alfa Romeo Spider in Details überarbeitet. Das kritisierte zu hohe Gewicht wurde vor allem durch Modifikationen am Fahrwerk um 25 Kilogramm gesenkt. Auch kamen neue Integral-Sportsitze mit verbessertem Seitenhalt zum Einsatz. Die Basisversion wurde durch Brembo-Bremsen und das elektronische Sperrdifferential Q2 bei den frontgetriebenen Modellen aufgewertet. Ebenfalls mit Frontantrieb war auch der 3,2-l-V6-Ottomotor erhältlich. Neu war zudem eine vierjährige Garantie, die von 30.000 auf 35.000 Kilometer erweiterten Wartungsintervalle und das sechsstufige Automatikgetriebe Q-Tronic für den Dieselmotor.

Außerdem konnte beim überarbeiteten Spider der Kofferraum nun durch Druck auf das Markenlogo am Heck geöffnet werden, was vorher nur vom Innenraum aus möglich war.

Produktionsende

Im Juli 2010 wurde die Produktion des Spider sowie des Brera eingestellt. Ein Nachfolger des Spider Ist derzeit nicht in Aussicht.

Motoren

Ottomotoren

1.8 TBi 16V, Vierzylinder in Reihenbauart, Turboaufladung, mit 1742 cm³ Hubraum und 147 kW (200 PS), 05.2009–07.2010
2.2 JTS 16V, Vierzylinder in Reihenbauart mit 2198 cm³ Hubraum und 136 kW (185 PS), 03.2006–07.2010
3.2 JTS V6 24V (Q4), Sechszylinder mit 3195 cm³ Hubraum in V-Bauart und 191 kW (260 PS),(Q4 Allradantrieb) 03.2006–07.2010

Dieselmotoren

2.0 JTDM 16V, Vierzylinder in Reihenbauart, Turboaufladung, mit 1956 cm³ Hubraum und 125 kW (170 PS), 05.2009–07.2010
2.4 JTDM 20V, Fünfzylinder in Reihenbauart, Turboaufladung, mit 2387 cm³ Hubraum und 147 kW (200 PS), mit Q-Tronic (Automatik) 04.2007–07.2010
2.4 JTDM 20V, Fünfzylinder in Reihenbauart, Turboaufladung, mit 2387 cm³ Hubraum und 154 kW (210 PS), 03.2008–07.2010

Planung eines neuen Spider

Anfang 2013 besiegelten Mazda und Fiat den bereits im Mai 2012 bekanntgegebenen Plan, gemeinsam zwei hinterradgetriebene Roadster-Modelle für die Marken Mazda und Alfa Romeo zu entwickeln. Sie sollten auf der nächsten Generation des MX-5 basieren, die 2014 auf den Markt kam, jedoch optisch eigenständig sein. Jeder Hersteller würde seine eigenen Motoren einsetzen. Als Produktionsort war das Mazda-Werk in Hiroshima (Japan) vorgesehen. 2014 wurde die Entscheidung jedoch geändert, und das gemeinsam mit Mazda entwickelte Fahrzeug kam 2016 als Fiat 124 Spider auf den Markt.

Ein neuer Alfa Romeo Spider, falls es ihn geben sollte, würde auf einer eigenständigen Plattform beruhen.

 

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