Volkswagen (VW)
Volkswagen (VW) ist die Kernmarke der Volkswagen AG.
Ursprung des Markennamens war 1937 das von Adolf Hitler geforderte Projekt zum Bau eines „Volksautos“, das erstmals einer breiten Bevölkerung ein bezahlbares Auto ermöglichen und damit die Massenmotorisierung in Deutschland einleiten sollte. Bis dahin waren Automobile durch einen hohen Preis überwiegend in der Oberschicht vorzufinden. In der Nachkriegszeit wurde 1949 durch Gründung der Volkswagen G.m.b.H. der Markenname Volkswagen gefestigt. 2020 wurden weltweit rund 50 Modelle unter der Marke Volkswagen hergestellt. Das Land Niedersachsen ist Großaktionär von VW. 2023 war die Volkswagen AG der größte Konzern Europas und der größte Autohersteller der Welt nach Umsatz.
Geschichte
Die Geschichte der Marke Volkswagen deckt sich weitestgehend mit der Geschichte der 1937 gegründeten Volkswagen AG.
Schlüsselnummern
Volkswagen-PKW werden vom Kraftfahrt-Bundesamt unter den Herstellerschlüsselnummern 0600 oder 0603 geführt; der bei Porsche in Stuttgart gebaute Porsche 914/6 (mit Porsche-Boxermotor) trägt hingegen die Porsche-HSN 0583.
Modelle außerhalb Europas
Neben der europäischen Produktpalette stellt Volkswagen auch Fahrzeuge in Mittel- und Südamerika, China und Südafrika her. Da es sich bei den Märkten um Schwellenländer handelt, sind diese Modelle bedeutend günstiger und für den Einsatz auf schlechten Straßen besser geeignet, aber auch qualitätstechnisch und in ihrer Ausstattung nicht mit europäischen Modellen vergleichbar. Diese Fahrzeuge werden meist nur in den lokalen Märkten vertrieben und basieren oft auf älteren Volkswagenmodellen (z. B. Santana 3000 auf Santana, Citi Golf auf Golf I) oder teilen die Plattform mit europäischen Modellen, so der Fox (in Mexiko Lupo) mit dem aktuellen Polo. Volkswagen geht mittlerweile dazu über, auch in diesen Länder eigentlich europäische Modelle zu fertigen, so z. B. den Touran für den chinesischen Markt oder den Jetta für den weltweiten Markt. Volkswagen ist der einzige Automobilhersteller Südamerikas mit eigener Entwicklungsabteilung.
Hier sind nur Modelle aufgeführt, die in den erwähnten Ländern gefertigt oder exklusiv vertrieben werden. Die Produktpalette umfasst meist auch Modelle aus Deutschland oder Europa, die in die betreffenden Länder exportiert werden. Es werden nur Länder beschrieben, in denen VW eigene Fertigungswerke besitzt, die große Volumen herstellen. In einer Reihe anderer Länder unterhält der Konzern noch Montagewerke, in denen aus Zollgründen importierte Bausätze für den lokalen Markt endmontiert werden. Auch sind häufig Varianten europäischer Modelle erhältlich, die sich in der Karosserie, Motorisierung und Ausstattung von in Deutschland erhältlichen Modellen erheblich unterscheiden.
Auch sind in der unten stehenden Auflistung nur aktuelle und lokale Modelle beschrieben. In die jeweiligen Märkte aus Europa importierte oder lokale historische Modelle finden keine Erwähnung. So ist die in den jeweiligen Ländern vertriebene Modellpalette recht groß und übersteigt in Brasilien z. B. die Zahl der in Deutschland angebotenen Modelle.
Auffällig ist, dass der Passat in nahezu allen Märkten in der aktuellen europäischen Version angeboten wird, doch der Golf in der jeweils neusten Version nur in Europa vertrieben wird (vgl. Golf IV in Nord- und Südamerika oder Golf I in Südamerika).
Wenn in diesem Abschnitt von einem Gol gesprochen wird, ist nicht der Golf gemeint. Der Gol war eine brasilianische Entwicklung, die in vielen Schwellenländermärkten angeboten wurde, sich großer Beliebtheit erfreute und somit als ein Weltauto gilt.
Wenn ein aktueller Jetta erwähnt wird, bezieht sich dies auf das aktuelle deutsche Jetta-Modell. In bestimmten Märkten, u. a. China und Mexiko, werden unter Jetta und Bora teils andere Modelle angeboten.
Produktionsstandorte der Volkswagen PKW
Der Produktionsstandort in Wolfsburg ist bis heute die größte Automobilfabrik der Welt.
Volkswagen (VW) VIN entschlüsseln
VIN (Fahrgestellnummer) entschlüsseln / decodieren
Die Geschäftssparte Volkswagen Nutzfahrzeuge trägt in der Volkswagen AG als eigene Marke die Verantwortung für die Produktion von leichten Nutzfahrzeugen.
Die Modellpalette umfasst heute Kleintransporter und Pick-ups der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge.
Geläufige VW-Abkürzungen
Climatronic Klimacodes Volkswagen
Klimacodes für VW Modelle bis Baujahr 2000:
VW Amarok (T1A, T1B) (2023-)
Der VW Amarok II ist ein Pick-up der Marke Volkswagen, der seit 2023 produziert wird.
Die zweite Generation des Amarok debütierte im Juli 2022. Sie wurde gemeinsam mit dem Ford Ranger entwickelt und wird wie dieser im Ford-Werk in Silverton bei Johannesburg produziert.
Der Amarok II wird außerhalb Europas mit Einfachkabine angeboten.
Die zweite Amarok-Generation wird auch mit einem V6-Motor angeboten, der von Ford kommt. Der Allradantrieb hat eine elektronische Lamellenkupplung. An der Hinterachse ist eine Differentialsperre zuschaltbar.
Das Fahrwerk des Amarok II mit einem Leiterrahmen hat hinten eine Starrachse mit Blattfedern. Die Räder sind zwischen 18 und 20 Zoll groß. Die Servolenkung arbeitet elektromechanisch. Die Instrumente sind volldigital, und es gibt einen mittig angeordneten 10 oder 12 Zoll großen Touchscreen. Allerdings erfolgt dessen Bedienung zum Teil mit üblichen Schaltern. Der Pick-up kann mit bis zu 25 Fahrerassistenzsystemen bestückt werden, darunter auch eine 360-Grad-Rundumsicht („Area View“).
VW New Beetle Ausstattungscodes
VW New Beetle Ausstattungscodes (Bestellcodes) und Grundpreise 12/2007
VW New Beetle Motorcodes / Motorenübersicht
VW New Beetle Motorcodes / Motorenübersicht / Motornummern / Motorenkennziffern
VW Bora Motorcodes / Motorenübersicht
VW Bora Motorcodes / Motorenübersicht / Motornummern / Motorenkennziffern
VW T4 Transporter Motorcodes / Motorenübersicht
VW T4 Transporter Motorcodes / Motorenübersicht / Motornummern / Motorenkennziffern
VW Caddy (2KB, 2KJ, 2CB, 2CJ) (2003-2020)
Der VW Caddy (2K), auch VW Caddy III bzw. Caddy IV genannt, ist ein PKW-Modell der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge des Volkswagen-Konzerns.
Er wird als Hochdachkombi seit 2003 produziert. Der Vorgänger ist der VW Caddy (9KV). Februar 2020 wurde der Nachfolger VW Caddy V vorgestellt.
Der im Herbst 2003 eingeführte Caddy ist ein Hochdachkombi. Als Grundlage dient die Plattform PQ35/A5, welche er sich z. B. mit dem Golf V und dem Touran I teilt. Anders als der auf dem Golf V basierende Touran hat der Caddy jedoch eine blattgefederte starre Hinterachse anstatt der im Golf V eingeführten Einzelradaufhängung an vier Lenkern.
Neben der Nutzfahrzeug-Version als Kastenwagen wird er auch als PKW als Caddy Life angeboten. Beide gibt es auch als Langversion mit Namenszusatz Maxi. Der Caddy wird nicht mehr als Pick-up angeboten. Für diese Fahrzeuggattung bietet VW seit Ende 2010 den Amarok an.
Im Sommer 2010 erhielt der Caddy mit einem Facelift das damals aktuelle VW-Gesicht.
Im Sommer 2015 erhielt der Caddy ein weiteres Facelift (Typ: SA), wobei dieses umfangreicher ausfiel als das vorherige, daher bezeichnet VW das Facelift auch als eine neue Generation (Caddy VI). Unter anderem wurden die Motoren auf Euro 6 umgestellt. Nach dem Facelift wurde der Caddy vom Euro NCAP auf die Fahrzeugsicherheit getestet. Bei dem Crashtest erhielt er vier von fünf möglichen Sternen.
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VW Caddy Motorcodes / Motorenübersicht
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VW Caddy Motorcodes / Motorenübersicht
VW Caddy Motorcodes / Motorenübersicht / Motornummern / Motorenkennziffern
VW California (T3) (1989-1991)
Der VW California ist ein Reisemobil auf Basis des VW-Busses, das 1989 auf Basis des T3 eingeführt wurde.
Bis einschließlich der folgenden Version auf Basis des T4 war Westfalia für den Ausbau der Fahrzeuge verantwortlich.
Seit 2004 baut Autovision in der Californiafertigung in Hannover, eine 100-prozentige Tochter von VW, den California auf Basis des T5 selbst aus.Die Fahrzeuge waren mit allen Sonderausstattungen der Transporter-Preisliste und mit denen der separaten California-Wunschausstattungsliste erhältlich, sofern sie nicht miteinander kollidierten: Die beim Westfalia-Umbau Joker serienmäßigen Ausstattungsmerkmale waren beim California der ersten Generation gegen Aufpreis erhältlich. Der California war nach Wahl mit festem Hochdach oder Aufstelldach ausgestattet. Als Farben konnten ausschließlich pastellweiß und marsalarot gewählt werden. Einziger Polsterstoff war Gitterpunktvelours in der Farbe hellgrau, der ebenfalls im Vanagon Camper erhältlich war.
Durch den Erfolg des Pilotprojektes California wurden auch andere Modellreihen mit dem gleichen Prinzip vertrieben. Zum Beispiel der LT Florida, der aus dem Sven Hedin hervorging, sowie der T3 Atlantic, der aus dem Club Joker weiterentwickelt wurde.
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VW California Motorcodes / Motorenübersicht
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VW California Motorcodes / Motorenübersicht
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VW Corrado Motorcodes / Motorenübersicht
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VW Derby (86C, 80) (1981-1985)
Der zweite VW Derby entstand durch eine grundlegende Überarbeitung. Wie der VW Polo II bekam auch er Kunststoffstoßfänger und einen neuen Kühlergrill.
Anders als beim Schwestermodell waren diesmal die Scheinwerfer aber rechteckig.
Außer neuen Rücklichtern gab es auch eine andere Motorenpalette:
1035 cm³, 40 PS (29 kW) bei 5300/min.
1093 cm³, 50 PS (37 kW) bei 5600/min.
1272 cm³, 60 PS (44 kW) bei 5600/min. (bis 07.1983)
1272 cm³, 55 PS (40 kW) bei 5400/min. (ab 08.1983)
Auch der 1.1 Formel E wurde bis Ende 1983 beibehalten und ab Anfang 1984 durch den 1.3 Formel E ersetzt. Es waren die Modelle Derby C, Derby CL und Derby GL verfügbar.
Nachdem im Jahr 1984 nur noch 5.044 Exemplare des Derby verkauft werden konnten, wurde er im Januar 1985 (gleichzeitig mit dem Stufenheck-Ableger Santana des Passat) mit dem Namen des Basismodells versehen. Der Derby wurde folglich in Polo umbenannt und erhielt wieder runde Scheinwerfer.
Unter dem Namen Derby entstanden von November 1981 bis Januar 1985 insgesamt knapp 370.000 Exemplare.
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VW Derby Motorcodes / Motorenübersicht
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VW Fox Ausstattungscodes
VW Fox Ausstattungscodes (Bestellcodes) und Grundpreise 12/2007
VW Fridolin (1964-1974)
Der VW Fridolin, offiziell Typ 147, ist ein Kleinlieferwagen der Marke Volkswagen, der zwischen 1964 und 1974 hauptsächlich für die Deutsche Bundespost gebaut wurde und nach heutigen Maßstäben den Kastenvarianten der Hochdachkombis zugeordnet wäre.
VW wurde im Februar 1962 von der Deutschen Bundespost mit der Entwicklung dieses Fahrzeugs beauftragt, da die bis dahin verwendeten bzw. auf dem Markt befindlichen Automobiltypen als ungeeignet erschienen.
Der Laderaum des Wagens sollte zwei Kubikmeter und 400 Kilogramm Nutzlast aufnehmen können sowie direkt vom Führerhaus aus erreichbar sein. Weiterhin wurden Schiebetüren gefordert, da Klapptüren in Innenstädten häufig zu schlecht zu öffnen waren.
Um die Kosten gering zu halten, wurde der unter dem Namen EA 149 (EA steht für Entwicklungsauftrag) geplante Wagen möglichst weitgehend aus Teilen anderer Fahrzeuge zusammengesetzt. So stammten die Achsen, der Motor und das Getriebe vom Käfer, das Chassis vom Karmann-Ghia, Scheinwerfer vom VW Typ 3, Motorklappe und andere Teile vom VW-Transporter, ebenso war die Heckklappe dem T 1 entlehnt, aber kürzer.
Gefertigt wurde der Wagen in den Westfalia-Werken in Wiedenbrück. Ende 1963 wurden zunächst einige Prototypen entwickelt, und ab 1964 lief die Serienproduktion. Bis zur Einstellung der Produktion im Juli 1974 wurden insgesamt 6139 Fahrzeuge des Typs gebaut, von denen ein Teil auch an andere Einrichtungen verkauft wurde.
Die Ladekapazität der Serienversion übertraf die Anforderungen der Deutschen Bundespost: Das Ladevolumen beträgt 2,3 m³ und weitere 0,6 m³ neben dem Fahrersitz (der faltbare Beifahrersitz konnte dazu nach vorne unter das Armaturenbrett geschwenkt werden), also insgesamt 2,9 m³; die Zuladung wurde von VW mit 410 kg angegeben.
Als größerer Abnehmer des Fahrzeugs trat auch die Schweizerische Post (PTT) auf, die 1201 Exemplare in leicht veränderter Ausführung kaufte. Die wichtigsten Änderungen sind der stärkere 1,3-Liter-Motor mit 44 PS (32 kW) sowie Scheibenbremsen vorne und eine Standheizung. Auch außen unterscheidet sich diese Version von derjenigen der Deutschen Bundespost: Es gab eine Zweifarblackierung in einem dunkleren Gelb als das deutsche Post-Gelb mit silbernem Dachbereich, eine Dachluke und (ab Modelljahr 1972) eine dreiteilige großflächige Heckverglasung. Die Außenrückspiegel wurden nicht an den Türen, sondern auf den vorderen Kotflügeln montiert, da in der Schweiz das Fahren mit offenen Schiebetüren gestattet ist. Ferner wurde standardmäßig ein Dachgepäckträger montiert, der die Gesamthöhe auf 1950 mm erhöhte.
Auch die Lufthansa nutzte das Fahrzeug als Vorfeldwagen.
Im Jahr 1968 kostete der VW-Kleinlieferwagen 6834 DM (inkl. Steuer) und damit nur etwa 360 DM weniger als der wesentlich größere VW Transporter Kastenwagen für 7195 DM.
Heute sind in Deutschland noch rund 40 Fahrzeuge des Typs zugelassen, weltweit existieren schätzungsweise noch um die 200 Exemplare.
Ein ähnliches Konzept verfolgte Kalmar in Schweden.
Im November 2011 stellte die Volkswagen AG das Konzeptfahrzeug Volkswagen eT! vor. In der Fachpresse wurde schon bald eine Ähnlichkeit mit dem Volkswagen Fridolin festgestellt.

