Alfa Romeo Junior Zagato
Der Alfa Romeo Junior Zagato ist ein zweitüriges Fließheck Sportcoupé, das von 1969 bis 1975 von dem italienischen Karosseriehersteller Zagato produziert wurde. Der Entwurf des Fahrzeugs stammte von dem Entwicklungsleiter Ercole Spada. Hergestellt wurde die Karosserie bei Zagato, dort erfolgte auch die Endmontage. Die Technik stammte im Wesentlichen von der Alfa Romeo Giulia. Vertrieb und Service übernahm Alfa Romeo. Das Fahrzeug wurde erstmals auf dem Turiner Autosalon 1969 vorgestellt. Anders als frühere Alfa-Zagato-Typen handelt es sich nicht primär um ein Sportfahrzeug, sondern eher um ein Gran Turismo.
Der Entwurf war geprägt durch glatte, schnörkellose Flächen und eine große, verglaste Heckklappe. Beide Elemente wurden später von zahlreichen Kompaktwagen und sportlichen Coupés übernommen (z. B.: Alfa Romeo GTV oder Honda CRX). Außergewöhnlich war die Verkleidung der gesamten Wagenfront aus einem durchsichtigen Kunststoff, wobei nur das Alfa-Herz ausgespart wurde. Die Gestaltung des ovalen Armaturenbretts wiederholte Elemente des Frontdesigns. Die beiden Rücksitze sind so schmal, dass sie nur als Ablage genutzt werden können und der Kofferraum verfügt unter der großen Heckscheibe über keine Sichtblende.



