Toyota
Die Toyota Motor Corporation (japanisch トヨタ自動車株式会社, Toyota Jidōsha Kabushiki-gaisha) ist ein multinationales Unternehmen und einer der größten Automobilhersteller der Welt. 2020 stellte das Unternehmen rund 9,53 Millionen Fahrzeuge her und war damit vor der Volkswagen AG nach Produktionszahlen der weltweit größte Autobauer.
Toyota hat seinen Unternehmenssitz im japanischen Toyota und ist laut der Forbes-Global-2000-Liste das zehntgrößte börsennotierte Unternehmen der Welt (Stand: 2022). Der Toyota-Konzern mit seinen 522 Tochterunternehmen hat insgesamt 372.817 Mitarbeiter (Stand: 2022) und produziert außer in den 12 japanischen Werken an 51 Standorten in 26 Staaten. Darüber hinaus besitzt Toyota weltweit vier Designzentren.
Das 1937 von Toyoda Kiichirō und Toyoda Eiji gegründete Unternehmen galt auch 2023 als „wertvollste Automobilmarke“ der Welt.
Unternehmensdaten
Toyota wird im Nikkei 225 gelistet und hatte Ende 2017 den höchsten Börsenwert aller Automobilhersteller, wurde aber mittlerweile von Tesla, Inc. eindeutig überholt. Bis zum Oktober 2024 belief sich der Wert des US-Herstellers von Elektroautos auf rund 823,8 Milliarden US-Dollar. Toyota folgte, mit 240 Milliarden US-Dollar.
Die Fortune-Global-500-Liste von 2016 listet Toyota als das fünftgrößte Unternehmen der Welt entsprechend seinem Jahresumsatz von 254,9 Milliarden US-Dollar. In der Forbes Global 2000 Liste von 2018 belegte Toyota Platz 12. Toyota ist mittlerweile die wertvollste Automarke der Welt geworden und liegt mit einem Markenwert von 177,4 Milliarden US-Dollar weltweit auf Platz 36. 2016 erzielte Toyota über 17 Milliarden US-Dollar Gewinn (siehe auch Automobilindustrie).
Nach finanziellen Rückschlägen wurde im Juli 2009 Akio Toyoda zum Vorsitzenden ernannt.
Die Toyota Motor Corporation hat ihren Hauptsitz in der japanischen Stadt Toyota (bis 1959: Koromo), sowie einen Nebensitz im benachbarten Nagoya und Bunkyō (Tokio) und wurde 1937 zu einer eigenständigen Firma. Die Mutterfirma Toyota produziert des Weiteren noch viele andere Güter wie beispielsweise Naturschutzanlagen, Fertighäuser, Boote, elektronische Geräte und Banknetzwerke. Seit 2005 ist Toyota Inhaber des zweitgrößten Mobilfunknetzes in Japan.
Bei der Zahl der in der Batterietechnik angemeldeten Patente belegt Toyota (mit über 2.550 Patentanmeldungen von 2000 bis 2018) Platz vier.
Unternehmensgeschichte
Die Geschichte Toyotas begann 1867 in einer abgelegenen ländlichen Gegend außerhalb von Nagoya (Japan). Hier wurde in jenem Jahr Sakichi Toyoda als Sohn des armen Zimmermanns Ikichi Toyoda geboren. Von seinem Vater erlernte er das Handwerk des Zimmermanns und nutzte dieses Wissen schließlich, um hölzerne Spinnmaschinen zu entwerfen und zu bauen. 1894 begann er, manuelle Webstühle zu bauen, die billiger waren und besser funktionierten als bisherige Webstühle. Unter dem Eindruck der schweren Bedingungen, unter denen seine Mutter, seine Großmutter und ihre Freunde in den Spinnereien und Webereien arbeiten mussten, begann er, kraftmaschinengetriebene hölzerne Webmaschinen zu entwickeln. Dazu kaufte er sich eine gebrauchte Dampfmaschine, um damit Experimente durchzuführen.
Inzwischen hatte Sakichis Sohn Kiichirō Toyoda ein Maschinenbaustudium an der Tokioter Universität abgeschlossen. Zusammen mit Kiichirō vollendete Sakichi 1924 seine „automatisierte Webmaschine“ (Toyoda Automatic Loom), in der zum ersten Mal ein Prinzip des späteren Toyota-Produktionssystems zum Einsatz kam: Jidōka, auch autonome Automation genannt. Diese Webmaschine enthielt einen Mechanismus, der die Maschine automatisch stoppte, falls ein Faden riss. Somit konnten wenige Personen eine große Anzahl Webmaschinen bedienen, und nicht für jede Webmaschine musste ein Arbeiter abgestellt werden, der nur darauf achtet, ob ein Faden reißt. Für Produktion und Vermarktung gründete er Toyoda Automatic Loom Inc.
Als Sakichi Toyoda bemerkte, dass Automobile immer größere Bedeutung gewannen, schickte er seinen Sohn Kiichirō Toyoda 1929 ins Vereinigte Königreich, um die Patentrechte an seiner automatisierten Webmaschine der britischen Firma Platt Brothers zu verkaufen und mit dem Erlös eine Automobilproduktion aufzubauen. Kiichirō Toyoda handelte 100.000 britische Pfund aus und nutzte dieses Kapital, um mit dem Aufbau einer Automobilsparte zu beginnen. 1934 wurde die erste Maschine produziert, die ab 1935 zur Produktion des ersten Automodells Toyota A1 und des GG Trucks diente. Produktionsstart für das Automodell AA war 1936. Am 28. August 1937 gründete Kiichirō Toyoda zusammen mit seinem Cousin Toyoda Eiji die Toyota Motor Corporation, in die die Automobilsparte eingegliedert wurde. Anstelle des Familiennamens Toyoda wurde Toyota gewählt, um zum einen den Gründern die Trennung von Arbeitsleben und Privatleben zu ermöglichen und zum anderen die Aussprache der vereinfachten Schreibweise anzupassen: durch die Verwendung von Katakana wird der Name nun mit acht Strichen geschrieben. Dass zudem die Zahl 8 in Japan als Glückszahl gilt, war ein weiterer wichtiger Grund für die Umbenennung. Zur Umbenennung gibt es widersprüchliche Theorien.
Während des Pazifikkrieges (1937–1945) diente die Lkw-Produktion dem japanischen Militär. Bevor die geplante Bombardierung der Toyota-Werke stattfinden konnte, endete der Krieg. Die kommerzielle Produktion begann erneut 1947 mit dem Modell SA.
Toyotas Erfolg auf dem Automarkt wird mehreren Prinzipien zugeschrieben, vor allem der ständigen Verbesserung (kai-zen) der organisatorischen Abläufe unter Mitwirkung der Belegschaft seit Ende der 1950er-Jahre, die zusammen als Toyota-Produktionssystem bezeichnet werden, welches von Taiichi Ōno entwickelt wurde. Von 1967 bis 1982 war Eiji Toyoda Präsident des Konzerns. Eiji Toyodas zahlreiche Innovationen gelten als Schlüssel für Toyotas internationalen Erfolg.
Die US-amerikanische Automobilindustrie unterschätzte die asiatische Konkurrenz bis in die 1960er-Jahre – schließlich stand in Japan offenbar noch Ende der 1950er-Jahre die Entwicklung dreirädriger, nicht-vollwertiger Kleinwagen mit Zweitaktmotor auf dem Programm. Die Fahrzeugindustrie galt als allgemein schwach entwickelt. Doch Japan holte schnell auf. 1972 löste Toyota mit insgesamt mehr als 1,5 Millionen verkauften Fahrzeugen Volkswagen als führende US-Importmarke ab, der Marktanteil betrug 14 Prozent. Die Lage auf dem Weltmarkt änderte sich entsprechend nach der ersten Ölkrise (1973/74), als weltweit die Nachfrage nach kleineren, kraftstoffsparenden Autos zunahm und die japanischen Autofirmen diesen Bedarf deckten. Auch hatten die japanischen Firmen inzwischen höhere Qualitätsstandards und Produktivitätsraten als die westliche Konkurrenz und konnten so ihre Automobile weiterhin preiswert anbieten. Auch die Serienausstattung war oft umfangreicher als die von Autos aus anderen Ländern.
1973 wurde das erste Designcenter Calty Design Research in Kalifornien eröffnet, 1998 ein europäisches in Brüssel. Letzteres wurde 2000 nach Nizza verlegt.
1979 überschritt die Pkw-Jahresproduktion bei Toyota die 2-Millionen-Marke, wobei der Exportanteil bei 47 Prozent lag.
In den 1980er-Jahren begannen dann europäische und US-amerikanische Firmen, Methoden von Toyota und anderen japanischen Automobilfirmen zu kopieren, wodurch sich der japanische Preisvorsprung tendenziell verringerte. Der Wettbewerb verlagerte sich auf Qualität, Zuverlässigkeit, Markenimage, Werterhalt und Kundenzufriedenheit. In all diesen Punkten war Toyota vor allem auf dem US-Markt erfolgreich.
Der Vertrieb von Toyota-Automobilen begann in der Schweiz 1967, in Deutschland 1970. 2004 betrug der Marktanteil weltweit über 12 %, in Japan 44 %, in Europa 5,0 % und in Deutschland 3,9 %. 2022 erzielte Toyota in Europa einen Absatzrekord mit 7,3 % Marktanteil. Dabei wurde die Tochtermarke Lexus mit eingerechnet.
Sechs Jahre nach dem Anstoß durch Ejii Toyoda und drei Jahre nach dem Start der Erprobungsfahrten führte Toyota 1989 für den nordamerikanischen und europäischen Markt die Edelmarke Lexus ein, die sich zur meistverkauften Luxusautomarke Amerikas entwickelte. Seit 2005 werden diese Fahrzeuge auch in Japan selbst angeboten. Das Design der Lexus-Modelle entsteht inzwischen im Designzentrum in Nizza.
Auf dem US-Markt verdrängte Toyota 2007 mit 2,62 Millionen verkauften Fahrzeugen die Marke Ford von ihrem bisherigen zweiten Platz hinter General Motors. 2021 wurde mit rund 2,3 Millionen Fahrzeugen auch General Motors überholt und Toyota wurde der erste ausländische Hersteller mit den meisten verkauften Modellen innerhalb eines Jahres.
Am 26. September 2013 verstarb der letzte lebende Mitbegründer und langjährige Präsident (1967–1982) Eiji Toyoda mit 100 Jahren an Herzversagen.
Am 2. April 2020 gaben BYD und Toyota die Gründung eines neuen Joint Ventures unter dem Namen BYD Toyota EV Technology Co., Ltd. bekannt, um gemeinsam Elektroautos zu entwickeln. 2021 wurden Investitionen in Höhe von 70 Mrd. US-Dollar angekündigt, um bis 2030 70 verschiedene Elektromodelle zu entwickeln. Bis dahin galt Toyota als Nachzügler bei reinen Elektroautos. Für den Bau von Elektroautos und Batterien wurde der Bau eigener Werke in Greensboro, North Carolina (2022) und Fukuoka (2024) angekündigt.
Im April 2021 gab Toyota bekannt, dass es die Sparte für autonome Fahrtechnologie von Lyft für 550 Millionen Dollar erwerben und mit seiner neu gegründeten Automatisierungssparte Woven zusammenlegen werde. Davor hatte Toyota schon mit Uber beim autonomen Fahren zusammengearbeitet.
Im Januar 2023 gab Akio Toyoda, CEO und Präsident von Toyota, bekannt, dass er zurücktreten und sein Amt an Koji Sato übergeben werde. Akio ist der Urenkel des Firmengründers Rizaburo Toyoda. Sato hatte zuvor Lexus, Toyotas Luxusautomarke, geleitet.
Im November 2024 führten Toyota und Joby Aviation in Japan einen Testflug mit einem elektrischen Senkrechtstarter (eVTOL) durch. Toyota hatte im Rahmen einer strategischen Allianz eine halbe Milliarde Dollar in Joby investiert.
Mit der Ausgliederung von Gazoo Racing und Century wurde 2025 die Gründung von zwei neuen Marken im Luxussegment angekündigt.
Logo
Das Logo der Marke Toyota besteht aus drei miteinander verbundenen Ellipsen. Es wurde 1989 erstmals vorgestellt, um den globalen Markenauftritt zu vereinheitlichen und um die Marke Toyota deutlicher von der im selben Jahr vorgestellten Premiummarke Lexus zu differenzieren. Die zwei kleinen Ellipsen stellen den Anfangsbuchstaben „T“ dar und sollen das Herz des Autos und das Herz des Kunden symbolisieren. Alle drei Ellipsen zusammen symbolisieren die Firmenphilosophie Toyotas: das Streben nach Kundenzufriedenheit, das Streben nach Innovation sowie die Verbindung von Kreativität und Qualität.
Die Marke gehört zu den wertvollsten der Welt.
Qualität und Kundenzufriedenheit
Toyota schnitt – wie die meisten japanischen Autohersteller – bei Pannenstatistiken in den letzten Jahren regelmäßig sehr gut ab, z. B. sind sie bei der ADAC Pannenstatistik und Kundenzufriedenheitsumfrage regelmäßig auf den vorderen Plätzen. Bei einer Kundenzufriedenheitsstudie des US-Marktforschungsunternehmens J. D. Power and Associates in den Jahren 2002, 2004 und 2005 schnitt Toyota sehr gut ab und dominierte das Feld. Bezüglich Mängeln zeigte auch der Prius 2010 und 2011 sehr gute Ergebnisse.
Toyota verwendet das selbst entwickelte Toyota-Produktionssystem, das vor allem aus den Teilen TQM (Total-Quality-Management), Kanban, Kaizen, TPM (Total Productive Maintenance) und Poka Yoke besteht. Dieses neuartige Produktionskonzept wurde von Toyota unter der Federführung von Taiichi Ōno ab 1950 entwickelt und wurde später von sämtlichen größeren Autoherstellern übernommen beziehungsweise kopiert. Es bildet heute eine wichtige Grundlage wissenschaftlicher Arbeit, Forschung und Lehre im Rahmen der Betriebswirtschaftslehre. Im Produktentstehungsprozess nutzt Toyota die Methode Design Review Based on Failure Mode (DRBFM). Die Methode DRBFM ist eine entwicklungsbegleitende Kreativitätsmethode und zugleich auch eine Philosophie zur diskursorientierten Designfindung und -evaluierung.
Aufgrund der negativen Schlagzeilen infolge fehlerhafter Gas- und Bremspedale (siehe Pannenserie und Imageschaden 2009–2010) sind 2010 die Absatzzahlen in Deutschland eingebrochen.
Weltweit größter Automobilhersteller
Toyota übernahm mit einem Absatz von 8,972 Millionen Fahrzeugen 2008 den Status des weltgrößten Automobilherstellers vor General Motors (GM). Gemäß der gültigen OICA-Rangreihe wurde Toyota auch 2009 offiziell als größter Autohersteller der Welt anerkannt. Laut OICA führte die Toyota Gruppe 2009 mit 7,23 Millionen Einheiten. General Motors hatte Platz 2 mit 6,46 Millionen Einheiten, Volkswagen mit 6,06 Millionen Einheiten den dritten Platz. Offizielle OICA-Rangreihen für das vergangene Jahr werden im Sommer des Folgejahres veröffentlicht. 2010 setzte sich nach Angaben der drei Hersteller der Trend fort. Volkswagen blieb auf Platz 3 mit 7,1 Millionen ausgelieferten Einheiten. Die GM-Gruppe war weiterhin auf Platz 2 mit 8,38 Millionen Einheiten. Die Toyota-Gruppe führt auf Platz eins mit 8,55 Millionen produzierten Einheiten. Hyundai-Kia rückte auf Platz vier. 2011 verlor Toyota Platz 1 jedoch aufgrund mehrerer Rückrufaktionen und dadurch etwas gesunkener Absatzzahlen wieder an GM. Nach der Erdbebenkatastrophe vom März 2011 konnte sich Toyota schnell erholen und war im ersten Halbjahr 2012 mit 4,97 Millionen verkauften Fahrzeugen erneut weltweit Nummer eins. Von 2013 bis 2017 führte Toyota wieder die Liste der größten Kraftfahrzeughersteller an. 2019 rutschte es wieder auf Platz 2, konnte dafür 2020 Volkswagen erneut von Platz 1 verdrängen.
Pannenserie und Imageschaden 2009–2010
Klemmendes Gaspedal
Im Januar 2010 begann Toyota eine Rückrufaktion von 2,3 Millionen Autos in den USA und 1,8 Millionen in Europa, Grund dafür waren einige angeblich klemmende Gaspedale, die während der Fahrt nicht mehr in ihre Ausgangsposition zurückkehrten. Dies betraf die Modelle Auris, Avensis, Aygo, Corolla, iQ, RAV4, Verso und Yaris aus verschiedenen Baujahren. In den Vereinigten Staaten wurde die Produktion und der Verkauf dieser Modelle vorübergehend gestoppt.
Anfang Februar 2010 gab die US-Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit (National Highway Traffic Safety Administration) an, auf US-amerikanischen Straßen seien unbeabsichtigt beschleunigende Wagen an mehr als 200 Unfällen mit 34 Toten beteiligt gewesen.
Schätzungen zufolge könnten dem Konzern allein für die Ersatzteile Ausgaben in Höhe von 150 Millionen Euro bevorstehen, in Bezug auf die erwartete Klagewelle der Angehörigen der Opfer sowie verunsicherter Kunden prognostizierten Experten mehrere Milliarden US-Dollar.
Ab dem 24. Februar 2010 muss sich Toyota vor Angehörigen von Unfallopfern in Washington verantworten, insbesondere hinsichtlich der Frage, seit wann Toyota von den Pannen wusste. So traten klemmende Gaspedale schon 2008 in Europa auf, woraufhin 2009 die Produktion geändert wurde. Zu Unfällen, die auf dieses Phänomen zurückzuführen sind, kam es nach Konzernangaben in Europa nicht.
Grund für das vermehrte Auftreten schwerer Unfälle bei klemmenden Gaspedalen in den USA sei nach Vermutung von Toyota-Ingenieuren die schlechte Fahrausbildung in den USA, so würden die betroffenen Fahrer in der Aufregung den Automatikwahlhebel nicht auf Neutral (N) stellen (was den Motor aufheulen ließe), sondern weiter in der Drive-Stufe (D) fahren. Ein Bremsen führe in der D-Stufe dann zum Stillstand, wenn es sofort und nicht „halbherzig“ geschehe. In der N-Stellung würde das Fahrzeug nicht weiter angetrieben und dadurch langsamer. Eine Überbeanspruchung der Bremsen würde so auch vermieden.
Bremsprobleme
Im Februar 2010 sah sich Toyota erneut zu einer Rückrufaktion veranlasst. Wegen Problemen mit den Bremsen rief der Konzern weltweit 437.000 Fahrzeuge des Hybrid-Modells Prius zurück.
Laut Toyota besteht das Problem darin, dass auf rutschiger Fahrbahn bei einer Geschwindigkeit von 3–5 km/h und nur leichter Bremsung die Bremse um ein bis zwei Zehntelsekunden verzögert reagiert und hierdurch bei Fahrer/Fahrerin ein merkwürdiges Gefühl ausgelöst wird. Bei einer Vollbremsung steht jedoch der gesamte Bremsdruck zur Verfügung. Ein Update des ABS-Steuergerätes behebt das Problem.
Untersuchungen
Ein Versuch der Bild am Sonntag am 14. Februar 2010 ergab bei zwei getesteten Fahrzeugen, dass sich diese trotz voll durchgetretenen Gaspedals ohne mechanische Schwierigkeiten zum Stehen bringen ließen. Auch Besitzer der Prius-Modelle sprechen von „einem merkwürdigen Bremsgefühl“ und nicht vom vollständigen Versagen der Bremsanlage; dies deckt sich mit den Aussagen von Toyota.
Eine Auswertung der elektronischen Unfall-Fahrtenschreiber von 58 Unfallwagen durch die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA ergab, dass in mindestens 35 Fällen gar nicht gebremst wurde, in anderen Fällen nur halbherzig oder erst in letzter Sekunde.
Eine im Januar 2011 veröffentlichte Untersuchung der NASA kommt zu dem Ergebnis, dass keine Fehler in der Elektronik, sondern vielmehr ein mechanisches Problem dergestalt vorgelegen habe, dass möglicherweise das Pedal geklemmt habe, teilweise mutmaßlich verursacht durch eine Fußmatte. Oft seien aber Brems- und Gaspedal verwechselt worden.
Am 8. Februar 2011 veröffentlichte die NASA den Untersuchungsbericht der von der NHTSA in Auftrag gegebenen Untersuchung der „ungewollten Beschleunigungen“. Der Bericht hält fest, dass nur einer der Unfälle in den USA auf ein klemmendes Gaspedal zurückzuführen ist. In keinem Fall konnte ein Fehler in der Elektronik festgestellt werden. Die ungewollten Beschleunigungen seien durch Fehlbedienungen der Fahrzeuge hervorgerufen worden. In den meisten Fällen wurde das Gaspedal stark durchgetreten, vermutlich nach Verwechselungen der Gas- mit den Bremspedalen. Es wurden insgesamt 75 Beschwerden über ungewollte Beschleunigung zwischen dem 1. Januar 2000 und dem 31. Dezember 2010 untersucht. Hierbei fiel auf, dass 85 % der Vorfälle erst nach dem Start der Rückrufaktion seitens Toyota aufgetreten sein sollen.
Im Oktober 2013 untersuchte ein Gericht in Los Angeles einen der Unfälle aus der Serie im Jahr 2009. Auch in diesem Fall wurden keine Beweise für ein technisches Versagen des Fahrzeuges bei einer tödlichen Kollision gefunden. Damit entlastete das US-amerikanische Gericht Toyota weiter. Im selben Monat befand ein US-Gericht in Oklahoma Toyota zu einem anderen Fall für schuldig. Michael Barr, Software-Experte für eingebettete Systeme, legte dabei unter Eid eine Studie vor, die zeigte, dass die Fahrzeugsoftware Fehler enthielt, die zur ungewollten Beschleunigung führen können. Er zeigte auch auf, dass der Untersuchungsbericht der NASA unter hohem Zeitdruck geschah und einige wichtige Fakten der NASA nicht bekannt gewesen waren. Toyota musste 3 Millionen US-Dollar Schadenersatz zahlen und legte den Rechtsstreit bei, indem das Unternehmen eine außergerichtliche Einigung mit den Klägern erzielte.
Konsequenzen aus der Pannenserie
Als Konsequenz aus der Pannenserie wurde das Qualitätsmanagement bei Toyota umstrukturiert. Es wurden regionale Kompetenzzentren gegründet, die über kürzere Dienstwege schneller auf eventuelle Probleme bei den Fahrzeugen sowie auf Kundenfeedback reagieren können. Weiterhin werden konsequent Rückrufe zur Qualitätssicherung genutzt. Durch einen Rückruf durch eine offizielle Stelle (in Deutschland durch das Kraftfahrt-Bundesamt) wird sichergestellt, dass auch Kunden außerhalb der Herstellergarantie von Qualitätsverbesserungen profitieren können. Dies führte in den letzten Jahren zu einer Häufung der Rückrufaktionen seitens Toyota. Die Benachrichtigung der Kunden bei diesen Qualitätssicherungsmaßnahmen durch das Kraftfahrt-Bundesamt ist dabei informativ, d. h. der Kunde hat keine Konsequenzen zu befürchten, falls er dem Rückruf nicht nachkommt.
Ein Beispiel für diese Maßnahmen ist der Rückruf auf Grund schwergängiger Fensterheber: Im Oktober 2012 rief Toyota 7,4 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten. Der Schalter für den elektrischen Fensterheber wurde beim Zulieferer nicht ausreichend geschmiert. Dadurch konnte der Fensterheber mit der Zeit schwergängig werden. Dies betraf Fahrzeuge aus aller Welt. In den USA versuchten einige Kunden das Problem mit elektrisch leitfähigem Schmiermittel (Graphit) selbst zu lösen. Dies führte zu einer thermischen Verformung des Schalters. Nach US-Recht musste deswegen vor einer Feuergefahr gewarnt werden. Dies übernahm ein Großteil der deutschen Presse.
In Zusammenhang mit den Gaspedal-Problemen stimmte Toyota im März 2014 einer Strafzahlung von 1,2 Milliarden US-Dollar zu.
Vertrieb
Vertrieb in Japan
In Japan werden die Fahrzeuge der Marke Toyota über unterschiedliche Händlermarken (Vertriebskanäle) vertrieben. Ein Modell wird dabei einer oder zwei dieser Händlermarken zugeordnet. Auf der japanischen Homepage von Toyota kann man bei jedem Modell sofort sehen, bei welcher Händlerart das jeweilige Modell zu finden ist.
Es gibt zurzeit folgende vier Händlermarken bzw. Vertriebskanäle:
für gehobene Modelle (Luxury vehicle channel)
für mittlere Modelle (Leading channel for the medium size car market)
für Kompaktwagen (Largest volume-sales channel, centering on compact vehicles)
für neue Märkte (the creative) (ab 2004 inkl. der ehemaligen Händlermarke VISTA)
Modelle der Marke Lexus werden von Toyota getrennt vertrieben.
Vertrieb in Deutschland
Der erste offiziell nach Deutschland importierte Toyota war ein Corolla 1211 Coupé, der am 18. Februar 1971 verkauft wurde. Erster Importeur in Deutschland war ein knapp zehnköpfiges Team in einem angemieteten 70 Quadratmeter großen Autohaus in Köln. Bis 1968 hatten sie für die Firma Woodhouse britische Marken wie MG und Morris importiert.
Am 9. Oktober 1970 wurde die Firma „Deutsche Toyota-Vertrieb Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ gegründet. Vereinzelt wurden allerdings bereits vor 1970 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, diese stammten aus Belgien (seit 1963). Im ersten offiziellen Verkaufsjahr (1971) wurden in Deutschland 883 Fahrzeuge der Modelle Corolla und Carina für den Straßenverkehr zugelassen.
Toyota bereitete die Fahrzeuge wegen der deutlich höheren Geschwindigkeiten auf deutschen Straßen sorgfältig vor. Es dauerte bis zum März 1971, bis die ersten Fahrzeuge nach Deutschland geliefert wurden. Hauptverkaufsargumente waren die simple Bauweise mit Starrachse und Blattfedern hinten sowie die für die damalige Zeit sehr umfangreiche Serienausstattung. Wenige Monate nach Vertriebsbeginn wurde der Firmensitz zur Vergrößerung nach Frechen-Königsdorf verlegt. Ende 1972 waren dort bereits 83 Mitarbeiter für 332 Händler tätig.
Im November 1974 übernahm die Toyota Motor Sales Ltd die Geschäftsanteile der Kölner Firma mit 133 Mitarbeitern und 500 Händlern. An ihrer Spitze stand nun Mitsuo Yamada. 1976 folgte die Umbenennung in Toyota Deutschland GmbH.
Die Toyota Deutschland GmbH beschäftigt rund 350 Mitarbeiter in ihrer Vertriebszentrale in Köln-Marsdorf, wo der Autohersteller seit 2017 etwa 75 Fahrzeuge seiner Modellgeschichte als „Toyota Collection“ präsentiert. Außerdem ist Toyota in Köln mit den Gesellschaften TLSDE, Toyota Financial Services (TFS), der Toyota Informations-Systeme GmbH (TIS), der Toyota Kreditbank (TKG) sowie der Toyota Motorsport GmbH vertreten. Insgesamt beschäftigt Toyota in Köln ca. 1500 Mitarbeiter. Am 22. August 2002 wurde das zweimillionste Fahrzeug an einen Kunden übergeben. Der Marktanteil der Automobilmarke Toyota betrug 2005 3,93 % und 2018 rund 2,4 %. 2024 steigerte Toyota mit jährlich 103.234 Neuzulassungen dessen Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 27 % und bleibt in Deutschland als führende asiatische Automobilmarke. Dabei baut Toyota seinen deutschen Marktanteil auf 3,3 % aus.
Weitere zu Toyota gehörende Automarken und spezielle Technologien
Zur Toyota Motor Company gehören neben der Marke Toyota noch die automobile Premium-Marke Lexus sowie die Marke Scion, die speziell für den nordamerikanischen Markt der unter 25-Jährigen gedacht war. Zur Toyota-Gruppe gehören auch der Kleinwagenhersteller Daihatsu und der LKW- und Bushersteller Hino Motors.
Seit Oktober 2005 besteht eine Kooperation zwischen Fuji Heavy Industries (FHI) und Toyota. Seit April 2008 hält Toyota eine Minderheitsbeteiligung von 16,5 % an FHI und damit an der von FHI produzierten Automarke Subaru. Mit 5,9 % ist Toyota seit November 2006 auch am Hersteller Isuzu beteiligt.
Im August 2017 gaben die Mazda Motor Corporation und die Toyota Motor Corporation bekannt, die 2015 angekündigte Unternehmens- und Kapital-Allianz zu bilden. Dafür tauschen die beiden Unternehmen jeweils Aktien im Wert von 50 Mrd. Yen über eine Drittanbietervereinbarung aus. Toyota hält damit 5,05 Prozent an Mazda, während Mazda 0,25 Prozent an Toyota hält.
Die bisherige Baureihe Crown wurde mit Einführung der 16. Generation ab 2022 zu einer Submarke ausgebaut und aufgewertet.
Zur Toyota-Gruppe gehörende Unternehmen (Auswahl)
Zur Toyota Gruppe gehören unter anderem folgende Unternehmen:
Toyota Motor Corporation, Ltd. • (gegründet im August 1937)
Toyota Motor Sales Corporation, Ltd. • (gegründet im April 1950, im Juli 1982 mit der Toyota Motor Corporation verschmolzen)
Toyoda Spinning & Weaving Corporation, Ltd. • (gegründet 1918, 1943 mit der Toyota Motor Corporation verschmolzen)
Toyota Industries Corporation (gegründet im November 1926 als Toyoda Automatic Loom Works, Ltd.)
Aichi Steel Works, Ltd. • (gegründet im März 1940)
JTEKT Corporation (gegründet im Januar 1921)
Toyota Auto Body, Ltd. • (gegründet im August 1945)
Toyota Tsūshō Co. • früher: Toyoda Tsusho Kaisha, Ltd. (gegründet Juli 1948)
Aisin Seiki Corporation, Ltd. • (gegründet im März 1943)
Denso Co. • früher: Nippondenso Corporation, Ltd. (gegründet im Dezember 1949)
Toyota Boshoku Corporation • (gegründet 1918 als Toyoda Boshoku Corporation, Ltd., im November 1943 mit Toyota Motor Corporation verschmolzen, im Mai 1950 erneut unabhängig geworden als Minsei Spinning Corporation, Ltd., August 1967 Umfirmierung in Toyoda Boshoku Corporation, verschmolzen mit Toyota Kako Corporation, Ltd. im Oktober 2000)
Towa Real Estate Corporation, Ltd. • (gegründet im August 1953)
Toyota Central Research and Development Laboratories, Inc. • (gegründet im November 1960)
Kanto Auto Works, Ltd. • (gegründet im April 1946)
Toyoda Gosei Corporation, Ltd. • (gegründet im Juli 1949)
Hino Motors, Ltd. • (gegründet im Oktober 1966)
Daihatsu Motor Corporation, Ltd. • (gegründet im März 1907, Cooperation mit Toyota seit 1967)
Im Oktober 2018 haben Toyota und Softbank die Gründung von Monet Technologies als Joint Venture bekanntgegeben. Die Toyota Motor Corporation hält außerdem Beteiligungen an der Subaru Corporation sowie KDDI. Ende 2022 hielt Toyota 3,1 Prozent Aktien der Toyo Tire Corporation, nach Umsatz weltweit der zehntgrößte Reifenhersteller.
Motorsport
Seit mehreren Jahrzehnten feiert Toyota große Motorsport-Erfolge in der Formel 3 und im Rallyesport. Verantwortlich dafür war das Kölner Team Toyota Europe (TTE), das sich auf das Tunen von Toyota-Serienfahrzeugen spezialisiert hat.
Ende der 1990er-Jahre entschied sich Toyota, auch in der Formel 1 an den Start zu gehen. Hierzu wurde das Werksteam Toyota Racing gegründet, das ebenfalls von Köln-Marsdorf aus arbeitete. 2002 stieg das Team in die Formel 1 ein, 2005 erreichte es mit Rang 4 seine beste Platzierung in der Konstrukteurswertung. Am 4. November 2009 gab Toyota den Rückzug aus der Formel 1 mit Ende der Saison 2009 bekannt. Als Grund nannte Toyota die hohen Kosten, die mit dem Engagement verbunden sind.
Seit der Saison 2007 geht Toyota auch als einziger nicht US-amerikanischer Automobilhersteller bei der NASCAR-Serie an den Start. Gefahren wird dort mit einem Rennwagen, der sich an den Toyota Camry anlehnt.
2012 kehrte Toyota nach Le Mans (24-Stunden-Rennen von Le Mans) zurück und nahm mit seinem neuen Hybrid-Benziner-LMP1 auch an der Sportwagen-WM teil.
Der Slogan „Nichts ist unmöglich“
1985 wurde erstmals der Werbeslogan „Nichts ist unmöglich“ von Toyota verwendet. Dieser wurde in einem Fernseh-Werbespot mit sprechenden Tieren gezeigt und unter anderem dadurch zu einem der beliebtesten Werbesprüche. Die Werbefilme steigerten innerhalb von 14 Tagen den Bekanntheitsgrad der Marke Toyota um 176 Prozent. Die Spots waren so beliebt, dass bei der zuständigen Werbeagentur telefonische Anfragen zu den Sendeterminen eingingen. „Der Spruch hat sich so tief in unser Bewusstsein eingegraben, dass es Bill Clinton, als er auf Deutschland-Besuch in Berlin war und den Satz ‚Nichts ist unmöglich‘ fallen ließ, aus dem Publikum entgegenschallte: ‚Tooyooota‘.“ Überlegungen, den Slogan positiver zu formulieren „Alles ist möglich …“ wurden schnell verworfen. Es blieb bei dieser prägnanteren Formel, die typisch japanischen Unternehmergeist und Zukunftsoptimismus ausdrücken soll.
Toyota 4Runner (1995-2002)
Im Jahre 1995 wurde der etwas überholt aussehende Toyota 4Runner nochmals deutlich überarbeitet.
Während der Übergang von der ersten zur zweiten Generation die Fertigungsqualität und die Sonderausstattungen im Wesentlichen auf dem gleichen Niveau wie bei den anderen mittelgroßen SUV hielt, markiert die Einführung der dritten Generation die Hinwendung zu mehr Luxus.
Der Nissan Pathfinder machte diese Entwicklung mit, aber die beiden waren ab diesem Zeitpunkt in einer ganz anderen Klasse wie ihre bisherigen Wettbewerber Ford Explorer, Chevrolet Blazer und Isuzu Rodeo. Optisch sah die dritte Generation des 4Runner der zweiten recht ähnlich.
Diese Ähnlichkeit beschränkte sich aber definitiv auf die Optik. Grundkonstruktion und Konzept wurden übernommen, aber vollkommen neu mit einer neuen Karosserie und einem neuen Fahrwerk interpretiert. Diesmal hatte die Technik nichts mehr mit dem Pickup zu tun, von dem der 4Runner ursprünglich abstammte, sondern eher mit dem Land Cruiser Prado, von dem das Fahrwerk verwendet wurde.
Auch hatte die dritte Generation des 4Runner neue Motoren zu bieten, wie sie auch in der ersten Generation des Pickups Tacoma installiert waren:
Ein 2,7-Liter-R4, Typ Toyota 3RZ-FE, ersetzte den alten 2,4-Liter-R4 vom Typ 22R-E. Er lieferte 150 bhp (110 kW) Leistung bei 4800 min−1 und ein maximales Drehmoment von 240 Nm bei 4000 min−1.
Ein 3,4-Liter-V6, Typ Toyota 5VZ-FE, ersetzte den alten 3,0-Liter-V6 vom Typ 3VZ-E. Er lieferte 183 bhp (135 kW) Leistung bei 4800 min−1 und ein maximales Drehmoment von 294 Nm bei 3600 min−1.
1996 wurde der 4Runner in Großbritannien aus dem Verkauf genommen und durch den Land Cruiser Prado ersetzt, der als ‘’Toyota Land Cruiser Colorado’’ angeboten wurde.
Die wesentlichen Änderungen bei der dritten Generation gegenüber der zweiten sind eine längere Karosserie auf einem längeren Fahrgestell, mehr Innenraum, mehr Gepäckraum, Airbags für Fahrer und Beifahrer, ABS, normale, oben angeschlagene Heckklappe, Schraubenfedern rundum, Zahnstangenlenkung und aerodynamisch in die Karosserie eingefügte Scheinwerfer mit Glasabdeckung. Zusätzlich hatten die Hilux-Surf-Modelle von Anfang an 16-Zoll-Felgen und bekamen erstmals ein Zentraldifferenzial für den Allradantrieb, das Fahren in schwerem Gelände ohne Komplikationen ermöglichte. Das bisherige System behielt man, um weiterhin ein Umschalten von Hinter- auf Allradantrieb unter Last zu ermöglichen.
1997 wurde der 4Runner nur in einigen kleineren Punkten überarbeitet; so wurde z. B. die Gepäckraumabdeckung passend zu den Außenfarben geliefert.
1998 blieb der 4Runner weitgehend unverändert außer einigen Änderungen in der Elektronik: Es gab neue Schalter und ein neu entworfenes Vierspeichenlenkrad, das auch Änderungen am Airbagsystem erforderte.
1999 wurden sowohl kosmetisch als auch bezüglich der Innenausstattung überarbeitet. Sie bekamen Stoßfänger mit „fetter Lippe“ und Scheinwerfer mit Mehrachs-Parabolcharakterisitik, Projektions-Nebellampen und modernisierte Positions- und Blinklichter. Bei den Modellen Limited und Highlander (später: Sport Edition) wurden die Trittbretter, Front- und Heckstoßfänger und die Spritzlappen in Wagenfarbe geliefert. Die Bedienung wurde komplett neu arrangiert, wobei die Bedienelemente für das Heckfenster und die Heizung in der Mitte des Armaturenbrettes landeten. Die Limited-Modelle erhielten eine ganz neue elektronische Temperaturkontrolleinheit und eine verbesserte Stereoanlage.
2001 erhielt der 4Runner transparente Kalotten für die Heckleuchten und einen neuen Kühlergrill. Die Räder bekamen Fünfspeichenfelgen. Auch die Limited-Modelle bekamen neue Fünfspeichenfelgen, aber andere als das Basis- und das SR5-Modell. Es gab auch neue, schlankere Außenspiegel. Auch die Basis- und SR5-Modelle des 4Runner bekamen neue Bedienelemente für die Klimaautomatik mit drei Hebeln und zwei Knöpfen im Gegensatz zu den zwei Schiebereglern und den zwei Knöpfen der Vorgängermodelle. Alle wurden 2001 serienmäßig mit Elektronischer Stabilitätskontrolle (ESP) ausgestattet.
Schau mal hier: >>> Toyota 4Runner <<< - Dort wird jeder fündig.
Was hat ein Toyota 4Runner neu gekostet? Originale Preislisten und weitere Informationen gibts hier.
Toyota 4Runner Motorcodes
Technische Daten Toyota Hiace 2002
TOYOTA HIACE KASTEN: TECHNISCHE DATEN
Karosserie |
Kasten Diesel |
Kasten Turbodiesel |
|
Allgemein |
Selbsttragende Ganzstahl-Sicherheitskarosserie, mit aufprallabsorbierender Struktur und Seitenaufprallschutz in allen Türen |
|
|
Türen |
4 (auf Wunsch 5) |
|
|
Sitzplätze |
2-3 |
|
|
cw- Wert |
0,35 |
|
Maße |
Kasten Diesel |
Kasten Turbodiesel |
|
Länge (mm) |
4.715 (kurz) / 5.160 (lang) |
|
|
Breite (mm) |
1.800 |
|
|
Höhe (mm) |
1.950 / 2.400 (Hochdach kurz) / 2.450 (Hochdach lang) |
|
|
Radstand (mm) |
2.985 (kurz) / 3.430 (lang) |
|
|
Spurweite vorne (mm) |
1.560 |
|
|
Spurweite hinten (mm) |
1.540 |
|
|
Wendekreis (m) |
11,8 (kurz) / 13 (lang) |
|
|
Laderaumvolumen (l, VDA) |
4.480 (kurz) / 5.422 (lang) |
|
|
Laderaumlänge (am Boden gemessen) |
2.335 (kurz) / 2.780 (lang) |
|
|
Tankinhalt (l) |
75 |
|
Gewichte |
Kasten Diesel |
Kasten Turbodiesel |
|
Leergewicht1 (kg) |
1.645-1.790 (kurz) 1.720-1865 (lang) |
1.680-1.840 (kurz) 1.750-1.885 (lang) |
|
Zulässiges Gesamtgewicht (kg) |
2.800 (kurz) / 3.000 (lang) |
|
|
Zulässige Achslast vorne (kg) |
1.400 (kurz) / 1.470 (lang) |
|
|
Zulässige Achslast hinten (kg) |
1.760 |
|
|
Anhängestützlast (kg) |
80 |
|
|
Anhängelast ungebremst (kg) |
750 |
|
|
Anhängelast gebremst (kg) |
2.000 |
|
|
Dachlast (kg) (nicht Hochdach) |
100 |
|
Fahrwerk |
Kasten Diesel |
Kasten Turbodiesel |
|
Vorne |
Einzelradaufhängung, Dreiecksquerlenker oben, Querlenker unten, Schubstreben, Querstabilisator, Drehstäbe |
|
|
Hinten |
Einzelradaufhängung, Schräglenker, Schraubenfedern |
|
|
Lenkung |
Servounterstütztes Zahnstangenlenkgetriebe |
|
|
Räder (Stahlfelgen) |
5,5J x 15 |
|
|
Bereifung |
195/70 R 15C 104Q |
|
|
Bremsen |
Diagonal geteilte Zweikreis-Bremsanlage, Tandem-Hauptbremszylinder mit Bremskraftverstärker, vorne innenbelüftete Scheibenbremsen, hinten selbstnachstellende Trommelbremsen, elektronisch geregeltes Vier-Sensoren-Dreikanal-A.B.S., Handbremse auf die Hinterräder wirkend |
|
Antrieb |
Kasten Diesel |
Kasten Turbodiesel |
|
Allgemein |
Hinterradantrieb, mechanisches 5-Gang-Schaltgetriebe mit Einscheiben-Trockenkupplung |
|
|
1. Gang |
4,452 : 1 |
4,313 : 1 |
|
2. Gang |
2,619 : 1 |
2,330 : 1 |
|
3. Gang |
1,517 : 1 |
1,436 : 1 |
|
4. Gang |
1,000 : 1 |
1,000 : 1 |
TOYOTA HIACE KASTEN: TECHNISCHE DATEN
|
||
|
5. Gang |
0,854 : 1 |
0,838 : 1 |
|
Rückwärtsgang |
4,472 : 1 |
4,220 : 1 |
|
Achsübersetzung |
4,300 : 1 |
4,100 : 1 |
Motor |
Kasten Diesel |
Kasten Turbodiesel |
|
Allgemein |
4-Zylinder-Reihen-Dieselmotor, vorn längs eingebaut, 2 Ventile pro Zylinder, Wirbelkammerverfahren |
Wie Diesel, zusätzlich Abgasturbolader |
|
Hubraum (ccm) |
2.446 |
|
|
Bohrung/Hub (mm) |
92 x 92 |
|
|
Ventiltrieb |
OHC/Zahnriemen |
|
|
Gemischaufbereitung |
Verteiler-Einspritzpumpe |
|
|
Verdichtung |
23,5 : 1 |
21 : 1 |
|
Kaltstarthilfe |
Schnell-, Vor- und Nachglühsystem |
|
|
Batterie/Lichtmaschine/Anlasser |
12V, 65Ah/70 A/2,0 kW |
|
|
Maximale Leistung |
55 kW (75PS) bei 4.000-1 |
66 kW (90PS) bei 3.500-1 |
|
Maximales Drehmoment |
157 Nm bei 2.200-2.800-1 |
218 Nm bei 1.800-2.400-1 |
|
Treibstoffart |
Diesel |
|
Fahrleistungen |
Kasten Diesel |
Kasten Turbodiesel |
|
Höchstgeschwindigkeit (kn/h) |
135 |
140 |
|
Beschleunigung 0-100 km/h |
34,5 |
27,2 |
|
Verbrauch(93/116/EWG) |
Kasten Diesel |
Kasten Turbodiesel |
|
Innerorts (l/100 km) |
k. A. |
k. A. |
|
Außerorts (l/100 km) |
k. A. |
k. A. |
Insgesamt (l/100 km) |
k. A. |
k. A. |
CO2-Emission (g/km) |
k. A. |
k. A. |
Wartungsintervalle |
Kasten Diesel |
Kasten Turbodiesel |
|
Service |
Ölwechsel 6 Monate/10.000km, Service 12 Monate/20.000km |
|
|
1Nach EG-Betriebserlaubnis mit vollem Tank einschließlich 75 Kilogramm Fahrergewicht, ausstattungsabhängig |
||
TOYOTA HIACE COMBI: TECHNISCHE DATEN
|
|||
Karosserie |
Combi Diesel |
Combi Turbodiesel |
Combi Benziner |
|
Allgemein |
Selbsttragende Ganzstahl-Sicherheitskarosserie, mit aufprallabsorbierender Struktur und Seitenaufprallschutz in allen Türen |
||
|
Türen |
4 |
||
|
Sitzplätze |
8-9 |
||
|
cw- Wert |
0,35 |
||
Maße |
Combi Diesel |
Combi Turbodiesel |
Combi Benziner |
|
Länge (mm) |
4.715 (kurz) / 5.160 (lang) |
||
|
Breite (mm) |
1.800 |
||
|
Höhe (mm) |
1.950 |
||
|
Radstand (mm) |
2.985 (kurz) / 3.430 (lang) |
||
|
Spurweite vorne (mm) |
1.560 |
||
|
Spurweite hinten (mm) |
1.540 |
||
|
Wendekreis (m) |
11,8 (kurz) / 13 (lang) |
||
|
Laderaumvolumen (l, VDA) |
884-2.294 (kurz) / 1.728-3.199 (lang) |
||
|
Tankinhalt (l) |
75 |
||
Gewichte |
Combi Diesel |
Combi Turbodiesel |
Combi Benziner |
|
Leergewicht1 (kg) |
1.790-1.900 |
1.820-1.935 (kurz) 1.895-2.005 (lang) |
1.730-1.825 (kurz) 1.805-1.890 (lang) |
|
Zulässiges Gesamtgewicht (kg) |
2.600 |
2.600 (kurz) 2.650 (lang) |
2.550 |
|
Zulässige Achslast vorne (kg) |
1.400 |
||
|
Zulässige Achslast hinten (kg) |
1.630 |
||
|
Anhängestützlast (kg) |
80 |
||
|
Anhängelast ungebremst (kg) |
750 |
||
|
Anhängelast gebremst (kg) |
2.000 |
2.000 |
1.800 |
|
Dachlast (kg) (nicht Hochdach) |
100 |
||
Fahrwerk |
Combi Diesel |
Combi Turbodiesel |
Combi Benziner |
|
Vorne |
Einzelradaufhängung, Dreiecksquerlenker oben, Querlenker unten, Schubstreben, Querstabilisator, Drehstäbe |
||
|
Hinten |
Einzelradaufhängung, Schräglenker, Schraubenfedern |
||
|
Lenkung |
Servounterstütztes Zahnstangenlenkgetriebe |
||
|
Räder (Stahlfelgen) |
5,5J x 15 |
||
|
Bereifung |
195/70 R 15C 104Q |
||
|
Bremsen |
Diagonal geteilte Zweikreis-Bremsanlage, Tandem-Hauptbremszylinder mit Bremskraftverstärker, vorne innenbelüftete Scheibenbremsen, hinten selbstnachstellende Trommelbremsen, elektronisch geregeltes Vier-Sensoren-Dreikanal-A.B.S., Handbremse auf die Hinterräder wirkend |
||
Antrieb |
Combi Diesel |
Combi Turbodiesel |
Combi Benziner |
|
Allgemein |
Hinterradantrieb, mechanisches 5-Gang-Schaltgetriebe mit Einscheiben-Trockenkupplung |
||
|
1. Gang |
4,452 : 1 |
4,313 : 1 |
3,954 : 1 |
|
2. Gang |
2,398 : 1 |
2,330 : 1 |
2,141 : 1 |
|
3. Gang |
1,414 : 1 |
1,436 : 1 |
1,384 : 1 |
|
4. Gang |
1,000 : 1 |
1,000 : 1 |
1,000 : 1 |
TOYOTA HIACE COMBI: TECHNISCHE DATEN
|
|||
|
5. Gang |
0,854 : 1 |
0,838 : 1 |
0,810 : 1 |
|
Rückwärtsgang |
4,472 : 1 |
4,220 : 1 |
4,091 : 1 |
|
Achsübersetzung |
4,300 : 1 |
4,100 : 1 |
4,100 : 1 |
Motor |
Combi Diesel |
Combi Turbodiesel |
Combi Benziner |
|
Allgemein |
4-Zylinder-Reihen-Dieselmotor, vorn längs eingebaut, 2 Ventile pro Zylinder, Wirbelkammerverfahren |
Wie Diesel, zusätzlich Abgasturbolader |
4-Zylinder-Reihen-Ottomotor, vorn längs eingebaut, 2 Ventile pro Zylinder, geregelter Dreiwege-Katalysator |
|
Hubraum (ccm) |
2.446 |
2.694 |
|
|
Bohrung/Hub (mm) |
92 x 92 |
95 x 95 |
|
|
Ventiltrieb |
OHC/Zahnriemen |
OHC / Steuerkette |
|
|
Gemischaufbereitung |
Verteiler-Einspritzpumpe |
EFI, System d-Jetronic, Lambdasonde |
|
|
Verdichtung |
23,5 : 1 |
22,2 : 1 |
9,5 : 1 |
|
Kaltstarthilfe / Zündanlage (Benziner) |
Schnell-, Vor- und Nachglühsystem |
Kennfeldgesteuerte Transistorzündung |
|
|
Batterie/Lichtmaschine/Anlasser |
12V, 65Ah/70 A/2,0 kW |
12 V, 60Ah/70 A/1,2 |
|
|
Maximale Leistung |
55 kW (75PS) bei 4.000-1 |
66 kW (90PS) bei 3.500-1 |
105 kW (143PS) bei 4.800-1 |
|
Maximales Drehmoment |
157 Nm bei 2.200-2.800-1 |
218 Nm bei 1.800-2.400-1 |
227 Nm bei 3.600-1 |
|
Treibstoffart |
Diesel |
Normalbenzin |
|
Fahrleistungen |
Combi Diesel |
Combi Turbodiesel |
Combi Benziner |
|
Höchstgeschwindigkeit (kn/h) |
135 |
140 |
170 |
|
Beschleunigung 0-100 km/h |
34,5 |
27,2 (kurz) 29,2 (lang) |
17,6 (kurz) 18,8 (lang) |
|
Verbrauch(93/116/EWG) |
Combi Diesel |
Combi Turbodiesel |
Combi Benziner |
|
Innerorts (l/100 km) |
13,1 |
13,4 |
18 |
|
Außerorts (l/100 km) |
8,7 |
9,2 |
10,2 |
Insgesamt (l/100 km) |
10,3 |
10,7 |
13,1 |
CO2-Emission (g/km) |
275 |
284 |
314 |
Wartungsintervalle |
Combi Diesel |
Combi Turbodiesel |
Combi Benziner |
|
Service |
Ölwechsel 6 Monate/10.000km, Service 12 Monate/20.000km |
Alle 12 Monate/ 15.000 Kilometer |
|
Versicherungseinstufung |
Combi Diesel |
Combi Turbodiesel |
Combi Benziner |
|
Haftpflich |
20 |
||
|
Vollkasko |
19 |
||
|
Teilkasko |
19 |
||
|
1Nach EG-Betriebserlaubnis mit vollem Tank einschließlich 75 Kilogramm Fahrergewicht, ausstattungsabhängig |
|||
TOYOTA HIACE GL: TECHNISCHE DATEN
|
|||||
Karosserie |
GL Turbodiesel |
GL Turbodiesel Automatik |
GL Benziner |
||
|
Allgemein |
Selbsttragende Ganzstahl-Sicherheitskarosserie, mit aufprallabsorbierender Struktur und Seitenaufprallschutz in allen Türen |
||||
|
Türen |
4 |
||||
|
Sitzplätze |
8 |
||||
|
cw- Wert |
0,35 |
||||
Maße |
GL Turbodiesel |
GL Turbodiesel Automatik |
GL Benziner |
||
|
Länge (mm) |
4.715 |
||||
|
Breite (mm) |
1.800 |
||||
|
Höhe (mm) |
1.950 |
||||
|
Radstand (mm) |
2.985 |
||||
|
Spurweite vorne (mm) |
1.560 |
||||
|
Spurweite hinten (mm) |
1.540 |
||||
|
Wendekreis (m) |
11,8 |
||||
|
Laderaumvolumen (l, VDA) |
884-2.294 |
||||
|
Tankinhalt (l) |
75 |
||||
Gewichte |
GL Turbodiesel |
GL Turbodiesel Automatik |
GL Benziner |
||
|
Leergewicht1 (kg) |
1.820-1.935 |
1.860-1.945 |
1.730-1.825 |
||
|
Zulässiges Gesamtgewicht (kg) |
2.600 |
2.600 |
2.550 |
||
|
Zulässige Achslast vorne (kg) |
1.400 |
1.400 |
1.400 |
||
|
Zulässige Achslast hinten (kg) |
1.630 |
1.630 |
1.630 |
||
|
Anhängestützlast (kg) |
80 |
80 |
80 |
||
|
Anhängelast ungebremst (kg) |
750 |
750 |
750 |
||
|
Anhängelast gebremst (kg) |
2.000 |
2.000 |
1.800 |
||
|
Dachlast (kg) (nicht Hochdach) |
100 |
100 |
100 |
||
Fahrwerk |
GL Turbodiesel |
GL Turbodiesel Automatik |
GL Benziner |
||
|
Vorne |
Einzelradaufhängung, Dreiecksquerlenker oben, Querlenker unten, Schubstreben, Querstabilisator, Drehstäbe |
||||
|
Hinten |
Einzelradaufhängung, Schräglenker, Schraubenfedern |
||||
|
Lenkung |
Servounterstütztes Zahnstangenlenkgetriebe |
||||
|
Räder (Stahlfelgen) |
5,5J x 15 |
||||
|
Bereifung |
195/70 R 15C 104Q |
||||
|
Bremsen |
Diagonal geteilte Zweikreis-Bremsanlage, Tandem-Hauptbremszylinder mit Bremskraftverstärker, vorne innenbelüftete Scheibenbremsen, hinten selbstnachstellende Trommelbremsen, elektronisch geregeltes Vier-Sensoren-Dreikanal-A.B.S., Handbremse auf die Hinterräder wirkend |
||||
Antrieb |
GL Turbodiesel |
GL Turbodiesel Automatik |
GL Benziner |
||
|
Allgemein |
Hinterradantrieb, mechanisches 5-Gang-Schaltgetriebe mit Einscheiben-Trockenkupplung |
||||
|
1. Gang |
4,313 : 1 |
2,452 : 1 |
3,954 : 1 |
||
TOYOTA HIACE GL: TECHNISCHE DATEN
|
|||||
|
2. Gang |
2,330 : 1 |
1,452 : 1 |
2,141 : 1 |
||
|
3. Gang |
1,436 : 1 |
1,000 : 1 |
1,384 : 1 |
||
|
4. Gang |
1,000 : 1 |
0,688 : 1 |
1,000 : 1 |
||
|
5. Gang |
0,838 : 1 |
- |
0,810 : 1 |
||
|
Rückwärtsgang |
4,220 : 1 |
2,212 : 1 |
4,091 : 1 |
||
|
Achsübersetzung |
4,100 : 1 |
4,555 : 1 |
4,100 : 1 |
||
Motor |
GL Turbodiesel |
GL Turbodiesel Automatik |
GL Benziner |
||
|
Allgemein |
4-Zylinder-Reihen-Dieselmotor, vorn längs eingebaut, 2 Ventile pro Zylinder, Wirbelkammerverfahren, Abgasturbolader |
4-Zylinder-Reihen-Dieselmotor, vorn längs eingebaut, 2 Ventile pro Zylinder, Wirbelkammerverfahren, Abgasturbolader |
4-Zylinder-Reihen-Ottomotor, vorn längs eingebaut, 2 Ventile pro Zylinder, geregelter Dreiwege-Katalysator |
||
|
Hubraum (ccm) |
2.446 |
2.694 |
|||
|
Bohrung/Hub (mm) |
92 x 92 |
95 x 95 |
|||
|
Ventiltrieb |
OHC/Zahnriemen |
OHC / Steuerkette |
|||
|
Gemischaufbereitung |
Verteiler-Einspritzpumpe |
EFI, System d-Jetronic, Lambdasonde |
|||
|
Verdichtung |
22,2 : 1 |
9,5 : 1 |
|||
|
Kaltstarthilfe / Zündanlage (Benziner) |
Schnell-, Vor- und Nachglühsystem |
Kennfeldgesteuerte Transistorzündung |
|||
|
Batterie/Lichtmaschine/Anlasser |
12V, 65Ah/70 A/2,0 kW |
12V, 80Ah/70 A/2,0 kW |
12 V, 60Ah/70 A/1,2 kW |
||
|
Maximale Leistung |
66 kW (90PS) bei 3.500-1 |
66 kW (90PS) bei 3.500-1 |
105 kW (143PS) bei 4.800-1 |
||
|
Maximales Drehmoment |
218 Nm bei 1.800-2.400-1 |
218 Nm bei 1.800-2.400-1 |
227 Nm bei 3.600-1 |
||
|
Treibstoffart |
Diesel |
Diesel |
Normalbenzin |
||
Fahrleistungen |
GL Turbodiesel |
GL Turbodiesel Automatik |
GL Benziner |
||
|
Höchstgeschwindigkeit (kn/h) |
140 |
140 |
170 |
||
|
Beschleunigung 0-100 km/h |
27,2 |
32,5 |
17,6 |
||
|
Verbrauch(93/116/EWG) |
GL Turbodiesel |
GL Turbodiesel Automatik |
GL Benziner |
||
|
Innerorts (l/100 km) |
13,4 |
13,6 |
18 |
||
|
Außerorts (l/100 km) |
9,2 |
9,5 |
10,2 |
||
Insgesamt (l/100 km) |
10,7 |
11 |
13,1 |
||
CO2-Emission (g/km) |
284 |
293 |
314 |
||
Wartungsintervalle |
GL Turbodiesel |
GL Turbodiesel Automatik |
GL Benziner |
||
|
Service |
Ölwechsel 6 Monate/10.000km, Service 12 Monate/20.000km |
Alle 12 Monate/ 15.000 Kilometer |
|||
Versicherungseinstufung |
GL Turbodiesel |
GL Turbodiesel Automatik |
GL Benziner |
||
|
Haftpflich |
20 |
||||
TOYOTA HIACE GL: TECHNISCHE DATEN
|
|||||
Karosserie |
GL Turbodiesel |
GL Turbodiesel Automatik |
GL Benziner |
||
|
Vollkasko |
19 |
||||
|
Teilkasko |
19 |
||||
|
1Nach EG-Betriebserlaubnis mit vollem Tank einschließlich 75 Kilogramm Fahrergewicht, ausstattungsabhängig |
|||||
Technische Daten Toyota Hilux 2002
TOYOTA HILUX : TECHNISCHE DATEN
Karosserie |
Hilux |
Basis / Special |
|---|---|---|
|
Allgemein |
Leiterrahmen, Ganzstahlkarosserie mit aufprallabsorbierender Struktur und doppeltem Seitenaufprallschutz |
Leiterrahmen, Ganzstahlkarosserie mit aufprallabsorbierender Struktur und doppeltem Seitenaufprallschutz |
|
Türen |
2 |
4 |
|
Sitzplätze |
2 |
5 |
|
Maße |
HiLux |
Basis / Special |
|
Länge (mm) |
4.785 |
Xtra Cab 4.970 / Double Cab 4.725 |
|
Breite (mm) |
1.700 |
1.700 |
|
Höhe (mm) |
1.595 |
Xtra Cab 1.755 / Double Cab 1.785 |
|
Radstand (mm) |
2.850 |
Xtra Cab 3.095 / Double Cab 2.860 |
|
Spurweite vorne (mm) |
1.395 |
1.440 |
|
Spurweite hinten (mm) |
1.410 |
1.425 |
|
Wendekreis (m) |
12,4 |
Xtra Cab 14,2 / Double Cab 13,2 |
|
Laderaumabmessungen (mm) |
k.a. |
Länge: Xtra Cab 1,85/ Double Cab 1.355 Breite: 1.450 Höhe: 405 |
|
Tankinhalt |
66 |
66 |
|
Gewichte |
HiLux |
Basis / Special |
|
Leergewicht1 |
1.435-1.485 |
1.755-1.830 |
|
Zulässiges Gesamtgewicht (kg) |
2.415 |
2.515 |
|
Zulässige Achslast vorne (kg) |
970 |
1.180 |
|
Zulässige Achslast hinten (kg) |
1.680 |
1.670 |
|
Anhängelast ungebremst (kg) |
k.a. |
750 |
|
Anhängelast gebremst (kg) |
k.a. |
2.250 |
|
Fahrwerk |
HiLux |
Basis / Special |
|
Vorne |
Einzelradaufhängung an Doppel-Querlenker, Drehstabfederung, Hydraulik-Stoßdämpfer |
Einzelradaufhängung an Doppel-Querlenker, Drehstabfederung, Hydraulik-Stoßdämpfer |
|
Hinten |
Ungeteilte Achse, Blattfedern, Hydraulik-Stoßdämpfer |
Ungeteilte Achse, Blattfedern, Hydraulik-Stoßdämpfer |
|
Lenkung |
Servounterstütztes Zahnstangenlenkgetriebe |
Servounterstütztes Zahnstangenlenkgetriebe |
|
Räder |
5 1/2J x 14 (Stahlfelge) |
6J x 16 (Leichtmetallfelge) |
|
Bereifung |
195 R 14 C |
205 R 16 |
|
Bremsen |
Zweikreis-Bremsanlage, servounterstützt, vorne innenbelüftete Scheibenbremsen, hinten selbst-nachstellende Trommelbremsen, Handbremse auf die Hinterräder wirkend |
Zweikreis-Bremsanlage, servounterstützt, vorne innenbelüftete Scheibenbremsen, hinten selbstnachstellende Trommelbremsen, Handbremse auf die Hinterräder wirkend |
|
Antrieb |
HiLux |
Basis / Special |
|
Allgemein |
Frontantrieb, 5-Gang-Schaltgetriebe, Einscheiben-Trockenkupplung |
zuschaltbarer Allradantrieb, auto-matische Schaltnaben, 5-Gang-Schalt-getriebe, Einscheiben-Trockenkupplung |
|
1. Gang (:1) |
3,928 |
4,313 |
|
2. Gang (:1) |
2,333 |
2,330 |
|
3. Gang (:1) |
1,451 |
1,436 |
|
4. Gang (:1) |
1,000 |
1,000 |
|
5. Gang (:1) |
0,798 |
0,838 |
|
Rückwärtsgang (:1) |
4,743 |
4,220 |
|
Motor |
Hilux |
Basis / Special |
|
Allgemein |
4-Zylinder-Diesel-Reihenmotor mit Turbolader, 4 Ventile pro Zylinder, zwei obenliegende Nockenwellen |
4-Zylinder-Diesel-Reihenmotor mit Turbolader, 4 Ventile pro Zylinder, zwei obenliegende Nockenwellen |
|
Hubraum (ccm) |
2.494 |
2.494 |
|
Bohrung/Hub |
93,8 x 92 |
93,8 x 92 |
|
Ventiltrieb |
Zahnriemen/DOHC |
Zahnriemen/DOHC |
|
Gemischaufbereitung |
Common-Rail-Direkteinspritzung |
Common-Rail-Direkteinspritzung |
|
Verdichtung |
18,5:1 |
18,5 : 1 |
|
Batterie/Lichtmaschine/Anlasser |
Common-Rail-Direkteinspritzung |
12V, 65 Ah/70 A/2,0 kW |
|
Maximale Leistung |
65 kW (88 PS) bei 3.800 U/min |
75 kW (102 PS) bei 3.600 U/min |
|
Maximales Drehmoment |
192 bei 1.200-3.000 U/min |
260 bei 1.600-2.400 U/min |
|
Treibstoffart |
Diesel |
Diesel |
|
Fahrleistungen |
HiLux |
Basis / Special |
|
Höchstgeschwindigkeit |
150 |
150 |
|
Beschleunigung 0-100 km/h (sec) |
17,1 |
17,8 |
|
Verbrauch(96/69/EWG) |
HiLux |
Basis / Special |
|
Innerorts (l/100 km) |
k.A. |
k.A. |
|
Außerorts (l/100 km) |
k.A. |
k.A. |
|
Insgesamt (l/100 km) |
k.A. |
k.A. |
|
CO2-Emission (g/km) |
k.A. |
k.A. |
|
Wartungsintervalle |
HiLux |
Basis / Special |
|
Service |
Öl: alle 6 Monate oder 15.000 Kilometer Service: alle 12 Monate oder 30.000 Kilometer |
Öl: alle 6 Monate oder 15.000 Kilometer Service: alle 12 Monate oder 30.000 Kilometer |
|
Versicherungseinstufungen2 |
HiLux |
Basis / Special |
|
Haftpflicht |
k.A. |
k.A. |
|
Teilkasko |
k.A. |
k.A. |
|
Vollkasko |
k.A. |
k.A. |
|
1 Nach EG-Betriebserlaubnis mit vollem Tank einschließlich 75 kg Fahrergewicht, ausstattungabhängig 2 Nutzfahrzeuge bis 1 t Nutzlast |
||
Toyota Land Cruiser erhält Modellüberarbeitung
Robuster Allrounder rollt mit feinen Updates ins neue Modelljahr
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
- Modelle Basis und Comfort bekommen ein Sperrdifferential
- Optische Überarbeitung der TEC Edition mit mattschwarze Designakzente außen sowie hochwertigen Ledersitzen in Zweifarboptik
- Bestellungen werden ab dem 08. August entgegengenommen
- (Land Cruiser Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,4-9,3 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 247-243 g/km – nach WLTP)
05.08.2022
Der Toyota Land Cruiser (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,4-9,3 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 247-243 g/km – nach WLTP) fährt mit verbesserter Ausstattung ins neue Modelljahr:
Die Basis- und Comfort-Ausstattung sind in der Fünftürer-Automatikversion nun serienmäßig mit dem häufig nachgefragten Sperrdifferential ausgerüstet.
Das steigert die ohnehin herausragenden Offroad-Fähigkeiten des ikonischen Modells nochmals. Zudem ist für die fünftürige Basis Version nun optional ab Werk das Multimediasystem Toyota Touch 2 verfügbar. Die Preise starten ab 54.300 Euro, Bestellungen werden ab dem 08. August entgegengenommen.
Das Filetstück der Land Cruiser Baureihe ist die TEC Edition, die einige optische Aufwertungen erfährt und so noch ausdrucksstärker auftritt: Die Front wird von einem schwarz eingerahmten Kühlergrill mit mattschwarzen Querstreben geprägt. Auch Scheinwerfer und Nebelscheinwerfer sind in Schwarz eingefasst. An den seitlichen Trittbrettern, der Dachreling, den Außenspiegelgehäusen und den 18-Zoll-Leichtmetallrädern setzt sich die Farbgebung fort; auch die Nummernschild-Einfassung am Heck schmückt ein mattes Schwarz.
Im Interieur können Kunden aus zwei neuen Ledersitzbezügen wählen: Die schwarzen Rückenlehnen und Sitzkissen bilden dabei einen harmonischen Kontrast zu den wahlweise in Grau oder Braun gehaltenen Seitenwangen.
Das ebenfalls ab dem 08. August bestellbare Topmodell kostet inklusive reichhaltiger Komfort- und Sicherheitsausstattung 77.360 Euro.
Den Vortrieb übernimmt der bewährte Vierzylinder-Turbodiesel, der aus 2,8 Litern Hubraum 150 kW/204 PS und 500 Nm Drehmoment entwickelt. Die Sechsgang-Automatik schickt die Kraft dank Allradantrieb an alle vier Räder.
Schau mal hier: >>> Toyota Land Cruiser <<< - Dort wird jeder fündig.
Toyota Supra (1981-1985)
Toyota Supra ist ein Sportwagen des Unternehmens Toyota, der zuerst als Ableitung des im Herbst 1970 präsentierten Coupés Celica (als Celica Supra) entwickelt und ab Anfang 1986 als eigenständiges Modell vermarktet wurde.
Der Zusatz „Supra“ (über, übergeordnet) sollte die herausgehobene Positionierung verdeutlichen.
Der anfangs in der Schweiz angebotene Celica Supra wurde vom 5M-GE-Motor mit 125 kW (170 PS) angetrieben. Aufgrund abweichender Abgasvorschriften wurde sie ab Anfang 1984 mit dem 5M-E-Motor aus dem Toyota Crown mit 103 kW (140 PS) angeboten. Mit dem 5M-GE-Motor wurde sie lediglich ein Jahr in die Schweiz importiert. Die Version mit dem 5M-E-Motor verfügte nun über einen Katalysator, welcher beim 5M-GE-Motor fehlte.
In Europa (außer in Schweden und in der Schweiz) wurde der Celica Supra weiter mit dem 5M-GE-Motor ausgestattet. 1984 erfuhr dieser Motor eine kleine Leistungssteigerung auf 133 kW und wie die schwedischen und schweizerischen Versionen einen Digitaltacho mit Drehzahlmesser.
Im Sommer 1985 wurde die Produktion eingestellt.
Schau mal hier: >>> Toyota Supra <<< - Dort wird jeder fündig.
Was hat ein Toyota Supra neu gekostet? Originale Preislisten und weitere Informationen gibts hier.
Toyota Supra Motorcodes
Toyota Tercel (1986-1990)
Im Mai 1986 startete die 3. Generation des Toyota Tercel als drei- und fünftüriges Schrägheck auf dem Heimatmarkt.
Teilweise wurde er in Japan nun wieder als Tercel Corsa angeboten. Grundsätzlich blieb das Chassis gleich, der Radstand war aber nun 50 mm kürzer.
Die Zahnstangenlenkung wurde gründlich überarbeitet zugunsten eines geringeren Wendekreis und es gab eine neu konstruierte Einzelradaufhängung. Die Motoren wurden nun quer montiert. Die Karosserie war komplett neu gestaltet und vom Toyota Starlet wurde der neue EFI-3E-EU-SOHC-1,5-Liter-12-Ventil-Ottomotor mit variablem Venturi-Vergaser und 58 kW (78 PS) übernommen, genauso wie der 1,5-Liter-1N-T-Dieselmotor jedoch mit Turbolader. Zusätzlich gab es auch noch den leicht überarbeiteten 1,5-Liter-Ottomotor mit 66 kW (90 PS) nun als 3E-U der Limousinen und Kombi-Version des Vorgängers. Diese beiden wurden weiter produziert und wie bisher war die Limousine nur in Asien erhältlich. Der 4WD-Kombi Sprinter Carib war weiterhin als Tercel Wagon oder Tercel 4WD mit dem 3E-U-Motor und 5-Gang-Schaltgetriebe oder 3-Stufen-Automatikgetriebe erhältlich. Neu war nun als Option ein elektronisches Fahrwerk oder Zweifarbenlackierung, in speziellen Ausstattungsversionen gab es diese etwa mit elektrischem Schiebedach, Klimaanlage und weiterer Ausstattung je nach Markt. Eine weitere neue mögliche Option war ein 6-Gang-Schaltgetriebe, das mit einem langsam übersetzten Low-Ride-Anfahrgang für rutschigem Grund in Kombination mit Differentialsperre erhältlich war.
Anders als in Nordamerika wurde in Europa nur noch der Tercel 4WD angeboten, da hier der neue Starlet das Einstiegsmodell war und der Tercel L30 diesem unnötig Konkurrenz gemacht hätte.
Auf dem Heimatmarkt gab es nun ein spezielles Basismodell mit dem 1,3-Liter-Ottomotor des Vorgängers und 4-Gang-Schaltgetriebe oder 3-Stufen-Automatikgetriebe als Tercel VD. Servolenkung und Klimaanlage gab es in den VD-Modellen ebenso wenig wie elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung, mit denen die anderen Versionen teilweise serienmäßig ausgestattet waren. Diese verfügten auch über ein 5-Gang-Schaltgetriebe oder optional 4-Stufen-Automatikgetriebe.
Anfang 1987 erfolgte die Markteinführung der Tercel-L30-Schrägheckmodelle in Nordamerika. Erhältlich war er hier nur mit dem 1,5-Liter-EFI-Motor mit 5-Gang-Schaltgetriebe oder 4-Stufen-Automatikgetriebe. Kurz nach seiner Markteinführung wurde das Basismodell Tercel EZ mit abgesteckter Serienausstattung wie Vinyl-Polsterung, 4-Gang-Schaltgetriebe, Gummimatten statt Teppichboden und ohne Sonnenblende auf der Beifahrerseite eingeführt.
Nur in Nordamerika gab es ein zweitüriges Coupé.
Im Januar 1988 wurde der Sprinter Carib auf dem Heimatmarkt durch eine neue Generation ersetzt. Im Mai 1988 folgte diesem auch eine Limousinenversion. Beide basierten auf dem Toyota Corolla. Beim Tercel L30 erfolgten kleinere Detailänderungen zusammen mit der Einführung des GP-Turbo mit rundum Spoilerpaket und des VS-i, jeweils mit 1,5-Liter-Motor und Turbolader auf dem Heimatmarkt. Die VD-Version mitsamt dem 1,3-Liter-Ottomotor entfiel ersatzlos, jedoch wurde eine abgespeckte Version als VR eingeführt. Diese Generation des Sprinter Carib wurde in Europa als Toyota Corolla Tercel 4WD angeboten.
1989 wurde die Produktion des Sprinter Carib I eingestellt. In Nordamerika wurde der Tercel Wagon noch bis Ende 1989, in Europa der Tercel 4WD noch bis Frühjahr 1990 angeboten.
Anfang 1990 erhielt der Tercel L30 Zwei-Punkt-Sicherheitsgurte für Fahrer und Beifahrer. Die Produktion dieser Baureihe endete im August 1990.
Schau mal hier: >>> Toyota Tercel <<< - Dort wird jeder fündig.
Was hat ein Toyota Tercel neu gekostet? Originale Preislisten und weitere Informationen gibts hier.
Toyota Tercel Motorcodes
Toyota Urban Cruiser (2025-)
Im Dezember 2024 stellte Toyota einen neuen Urban Cruiser als batterieelektrisch angetriebenes Kompakt-SUV vor.
Laut Konzernangaben ist das Fahrzeug eine Weiterentwicklung des auf dem Toyota Kenshiki Forum 2023 vorgestellten Urban SUV Concept
Der vollelektrische Urban Cruiser wurde auf der Brüsseler Motor Show im Januar 2025 öffentlich vorgestellt und soll ab Sommer 2025 in den Handel kommen, dann mit zwei Batterievarianten (49 und 61 kWh Energieinhalt) und Vorderrad- oder Allradantrieb. Der einen Monat zuvor präsentierte Suzuki e Vitara ist nahezu baugleich zum Urban Cruiser der dritten Generation.
2024-12-12: Weltpremiere für den neuen Toyota Urban Cruiser
2025-03-12: Neuer Toyota Urban Cruiser für das vollelektrische B-SUV-Segment
2025-05-16: Vorverkauf des neuen Toyota Urban Cruiser gestartet

