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Magna International

Magna International Inc. ist ein kanadisch-österreichischer Automobilzulieferer mit Hauptsitz in Aurora, Kanada.

Der europäische Zweig wird von Wien aus gesteuert.

Das Unternehmen ist an der New York Stock Exchange und an der Toronto Stock Exchange gelistet. Magna International ist Kanadas größter Hersteller von Automobil-Teilen und eines der größten Unternehmen des Landes. Weltweit hat der Konzern in 28 Ländern über 168.000 Beschäftigte in 338 Produktionsbetrieben und 96 Entwicklungszentren.

Das Unternehmen wurde 1957 von dem aus der Steiermark stammenden Austro-Kanadier Frank Stronach unter dem Namen Multimatic gegründet. 1969 fusionierte sein Autoteilehersteller mit Magna Electronics, einem kanadischen Hersteller für Rüstungselektronik. 1973 wurde der Name in Magna International geändert. Magna International ist überwiegend im südlichen Ontario angesiedelt und produziert dort für die großen Automobilfirmen in Kanada und den USA.

In den 1980er Jahren kehrte Frank Stronach nach Österreich zurück und siedelte in Oberwaltersdorf seine Europazentrale (Magna Holding AG) an. In den Konzern wurden seit den 1990er Jahren zahlreiche Unternehmen eingegliedert, wie beispielsweise 1998 die damalige Steyr-Daimler-Puch in Österreich, heute Magna Steyr, sowie die Fahrzeugspiegelhersteller Donnelly Hohe und Zipperle aus Deutschland. 2005 kaufte Magna den Verdeck- und Dachmodulhersteller Car Top Systems von Porsche.

Viele Werke wurden in Frank Stronachs Geburtsort Weiz und der Umgebung davon gebaut, so beispielsweise in Krottendorf, Gleisdorf, Sinabelkirchen, Ilz und Lannach. Weiterhin ist Magna International mit Zulieferbetrieben in direkter Nähe deutscher Produktionsstandorte der Automobilindustrie wie Ingolstadt vertreten.

Magna International ist nicht nur Automobilzulieferer und -entwickler, sondern baut auch fertige Fahrzeuge, aber nicht unter einer eigenen Marke, sondern für andere Hersteller wie Mercedes-Benz, Chrysler, Saab, Peugeot, BMW und ab 2009 auch für Mini und Aston Martin. Für BMW wurde beispielsweise das SUV BMW X3 in Graz mitentwickelt und gebaut.

In Österreich ist das Unternehmen auch durch die Sponsorauftritte im österreichischen Fußballgeschäft bekannt. Von 2008 bis 2011 war es der Hauptsponsor des SC Magna Wiener Neustadt.

Im Mai 2007 gab Magna bekannt, dass sich der russische Milliardär Oleg Wladimirowitsch Deripaska mit seinem Mischkonzern Basic Element an Magna mit 1,14 Milliarden Euro beteiligen werde. Frank Stronach erwartete davon für Magna große Wachstumschancen in Russland und den umliegenden Ländern. Anfang Oktober 2008 zog eine russische Bank die 17-Prozent-Beteiligung von Oleg Deripaska als Sicherheit ein.

Magna wurde als möglicher Käufer der Chrysler-Sparte von DaimlerChrysler genannt, was jedoch nicht gelang: Chrysler wurde am 14. Mai 2007 mehrheitlich von der Cerberus Capital Management übernommen.

2009 wird Magna International Inc. indirekt vom Stronach Trust über seine 92,4%ige Holding-Tochter M Unicar Inc. kontrolliert. Der Stronach Trust verfügt über ca. 66,1 % der gesamten Stimmrechte an Magna. Der Stronach Trust kontrolliert indirekt auch das kanadische Immobilienunternehmen MI Developments Inc. sowie die US-amerikanische Magna Entertainment Corporation (Pferderennbahnen, Kasinos). Die MEC musste im März 2009 nach Chapter 11 Insolvenzantrag stellen.

Im April 2009 hat Magna ein Übernahmeangebot für den Automobilproduzenten Opel, europäische Tochter des angeschlagenen General-Motors-Konzerns, unterbreitet und darüber Gespräche mit der deutschen Bundesregierung, mit General Motors und deren Geldgeber, der amerikanischen Regierung, geführt. Am 30. Mai 2009 gab die Bundesregierung bekannt, dass Magna den Zuschlag für Opel erhalten habe. Der kanadische Zulieferer plante, gemeinsam mit der russischen Sberbank einen Mehrheitsanteil zu übernehmen. Am 10. September 2009 wurde zunächst vom Mutterkonzern General Motors bekanntgegeben, dass man 55 % der Opel-Anteile an das Konsortium aus Magna und der russischen Sberbank abgeben wolle. Am 3. November 2009 revidierte der Verwaltungsrat von General Motors seine Entscheidung und beschloss, dass Opel im Konzern verbleiben solle.

2013 übersiedelte Magna International Europe vom niederösterreichischen Oberwaltersdorf nach Wien.

Im Juli 2015 kaufte Magna – vorbehaltlich der Kartellbehörden – den deutschen Getriebehersteller Getrag.

https://www.magna.com/

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