Der Seat Panda war eine kleine, 3-türige Kombilimousine, die in Aufbau und teilweise in der Motorisierung dem italienischen Schwestermodell Fiat Panda der 1. Serie entsprach. 1979 hatten sich Fiat und Seat auf die Produktion eines weiteren gemeinsamen Modells geeinigt, doch bereits zur Vorstellung des neuen Seat Panda 1980 kündigten die Italiener den Kooperationsvertrag und verlangten in der Folge für das dann doch in Produktion gegangene Modell italienischer Konstruktion hohe Lizenzgebühren.

Spurstangenkopf Vorderachse beidseitig MAPCO FIAT PANDA Van (141_), PANDA (141A_), SEAT MARBELLA Kasten (028A), MARBELLA (28), TERRA Kasten (024A), TERRA (24)

Der Seat Panda 45 besaß, wie sein italienisches Pendant, den 903 cm³-Motor des Seat 127, der in der Leistung auf 45 PS / 33 kW reduziert war. Zusätzlich boten die Spanier noch den Seat Panda 35 an, der mit dem 843 cm³-Motor des Seat 133 ausgestattet war. Er entwickelte 34 PS / 25 kW. Der "Panda 30" aus italienischer Produktion mit dem 2-Zylindermotor des Fiat 126 wurde nicht übernommen.

Als spanische Spezialität fertigte man einen Seat Panda Furgoneta Comercial, dessen hintere Seitenfenster verblecht waren. Die Rücksitzbank fehlte, wie schon beim entsprechenden Modell des Seat 600, sodass das Fahrzeug als kleiner Lieferwagen eingesetzt werden konnte.

 

 

1982 brachte man als ersten Schritt weg von Fiat und hin zum VW-Konzern, der die Führung in Barcelona übernommen hatte, die Sondermodelle Seat Panda Marbella, Seat Panda Montana und Seat Panda Bavaria mit besserer Ausstattung und spanischem Facelift heraus.

Ein Jahr später wurde für die "Furgoneta Comercial" der Seat Terra lanciert. 1985 wurden die Panda-Modelle vom Seat Marbella abgelöst. Die Überarbeitung des Fahrwerkes des Fiat Panda wurden nicht mehr übernommen.

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