Citroen C4 (LC_) (2004-) / C4 Coupe (LA_) (2004-) / C4 Stufenheck (2006-)

 Citroën C4 ist ein Pkw der Marke Citroën und wird seit 2004 als dreitüriges Coupé und als fünftürige Limousine angeboten. Der von Donato Coco entworfene Nachfolger des Citroën Xsara basiert auf dem Peugeot 307. Die Fertigung erfolgt im PSA-Werk Mulhouse (Elsass), wo seit 2007 auch der Peugeot 308 produziert wird.

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Von 1928 bis 1932 wurden von Citroën ebenfalls Pkw mit der Bezeichnung C4 hergestellt.

Nachdem seit 2004 weltweit über 900.000 Modelle des C4 verkauft wurden, stellte Citroën am 26. August 2008 auf der International Motor Show Moskau eine überarbeitete Version vor, die ab November bei den Händlern stand. Neben geringfügigen äußeren Veränderungen wurden vor allem die Motoren überarbeitet.

Optisch auffällig ist der neue Frontstoßfänger, der nun einen größeren Lufteinlass im Stil der anderen Citroën-Modelle aufweist. Der Doppelwinkel auf der Motorhaube wird zudem stärker betont und mehr Chrom befindet sich an den Stoßleisten und Nebelscheinwerfern. Durch das Facelift wuchs der C4 um 15 Millimeter und die Coupé-Versionen erhalten Klarglas-Rückleuchten. Außerdem stehen jeweils drei neue Außenlackierungen und Leichtmetallräder zur Verfügung. Im Innenraum kommen ebenfalls neue Farben und Materialien zum Einsatz. Das digitale Zentralinstrument wurde um einen Drehzahlmesser ergänzt. Eine weitere Neuerung ist das Navigationssystem „MyWay“ mit integrierter Bluetooth-Schnittstelle und AUX-Anschluss für portable Musikgeräte.

Im renovierten C4 kommen zwei neue, in Kooperation mit BMW entwickelte Ottomotoren zum Einsatz, die teilweise auch im Mini oder im Peugeot 207/308 eingesetzt werden. Der VTi 120 mit 88 kW ersetzt dabei den 1.6 16V mit 80 kW. Eine variable Ventilsteuerung soll den Verbrauch auf 6,7 Liter pro 100 km senken. Die Kraftfübertragung erfolgt durch ein Fünfgang-Schaltgetriebe oder (nur als Limousine) eine Vierstufen-Automatik. Des weiteren wird der 2.0 16V mit 103 kW vom direkteinspritzenden und turbogeladenen THP 150 mit 110 kW und manuellem Sechsganggetriebe abgelöst. Als THP 140 mit 103 kW ist die Limousine auch mit einer 4-Gang-Automatik erhältlich.

 

 

Die Dieselmotoren wurden ebenfalls überarbeitet: Der HDI 140 FAP leistet statt 100 kW nun 103 kW und erreicht die zukünftige Euro-5-Norm. Der Verbrauch der kleineren Diesel wurde auf 4,4 Liter/100 km gesenkt. Dies entspricht einem CO2-Ausstoß von unter 120 g/km.

Seit 2007 ist der Citroen C4 WRC erfolgreich in der Rallye-Weltmeisterschaft unterwegs. Gesteuert von dem Franzosen Sébastien Loeb, der die Weltmeisterschaft in den Jahren 2004, 2005 und 2006 im Vorgängermodell Xsara WRC gewinnen konnte, fuhr der C4 WRC gleich in seinem Debütjahr auf Platz eins. Auch in den Jahren 2008 und 2009 konnte sich Loeb mit Beifahrer Daniel Elena den WM-Titel sichern. Der C4 WRC baut auf dem C4 VTS Coupé mit 130 kW (177 PS) auf. In der Rallye leistet der Motor dank Turbo-Aufladung ca. 235 kW (320 PS).

Mit einer serienreifen Studie zeigt Citroën den C4 HybrideHDi-Motor, der mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,4 l und einen CO2-Ausstoß von 90 Gramm pro Kilometer die Werte eines 3-Liter-Autos erreicht. Es handelt sich dabei um die Kombination eines 1,6-l-HDi-Dieselmotors mit einem automatisierten 6-Gang-Getriebe und einem Elektromotor, der gleichzeitig als Starter dient. Der Dieselmotor verfügt über einen Partikelfilter. Die Markteinführung ist beschlossen, der Termin der Einführung hingegen noch nicht. Gleiches gilt für den Peugeot 307 Hybrid HDi.

Der C4 wurde mit mehreren TV-Werbespots mit einem gigantischen tanzenden Roboter, in den sich der C4 verwandelt, beworben. Die Reklame stammt von einer kanadischen Werbeagentur und entstand auf einem Hochhausdach in Vancouver. Ein anderer Spot zeigt den C4-Roboter beim Eislaufen auf einem zugefrorenen See.

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