BMW Z3 (E36) (1995-2003) / Z3 Coupe (E36) (1997-2003)

Der BMW Z3 ist ein PKW des deutschen Automobilherstellers BMW.

BMW Z3 Roadster und Coupé: 1.9 Liter M43, 2.2 Liter M54, 2.8 Liter MM52, 3.0 Liter M54: 1,9-/2,2-/2,8- und 3,0 Liter-Motoren (Reparaturanleitungen)

Der zweisitzige Roadster wurde 1996 auf dem Markt eingeführt und 1998 durch die Coupé-Variante ergänzt. Im April 1999 brachte BMW ein verändertes Modell des Roadsters auf den Markt (Facelift). Die Motorenpalette reicht von einem 1,8-Liter-Vierzylindermotor mit 85 kW (115 PS) bis zu einem 3,2-Liter-Sechszylinder-Motor mit 239 kW (325 PS). Bis 18. Juni 2002 liefen in Spartanburg, South Carolina (USA) 279.273 Roadster und 17.815 Coupés vom Band. Der Z3 trägt die interne Bezeichnung E36/7 für den Roadster und E36/8 für das Coupé (E36/7S bzw. E36/8S für die Motorsport-Modelle). Er basiert auf der Plattform des E36 Compact und teilt sich mit ihm auch diverse Teile des Cockpits.

 

 

Am 20. September 1995 lief der erste BMW Z3 vom Band. Die Produktion des Roadsters begann mit dem Vierzylindermodell Z3 Roadster 1.8 und 1.9. Diesen platzierte BMW in dem James-Bond-Film „GoldenEye“. 1996 wurde die Produktpalette durch den Z3 Roadster 2.8 mit einem Reihensechszylinder erweitert, welcher u. a. an breiteren Kotflügeln hinten und zwei Begrenzungsleuchten in der Frontstoßstange zu erkennen ist.
Ein Jahr später startete der Z3 M Roadster mit dem aus dem M3 der E36-Baureihe bekannten 3,2-Liter-Sechszylinder-Motor und 236 kW (321 PS). Neben einigen technischen Änderungen an Motor, Fahrwerk, Auspuffanlage, Elektrik und Karosserie brachte der M Roadster auch einige neue optische Details. Die Spiegel, die Heckklappe und der Frontspoiler wurden verändert. Das Design der Mittelkonsole wurde überarbeitet und es wurden zusätzliche Instrumente integriert.
Im Oktober 1998 bestückte BMW den Z3 Roadster 2.8 mit einem weiterentwickelten Motor. Dieser hatte zwar den gleichen Hubraum, aber nun zwei verstellbare Nockenwellen (Doppel-VANOS), so dass neben der Einlass- nun auch die Auslassventilsteuerung der Drehzahl und den Lastverhältnissen angepasst werden konnte. Diese Maßnahme brachte einen verbesserten Verlauf der Drehmomentkurve bei 1 kW mehr Leistung.


Die Z3-Modellreihe wurde im August 1998 um ein „Shooting-Brake“-Modell erweitert. Diese geschlossenen Fahrzeuge sollten im höheren Marktsegment platziert werden und waren mit den bekannten Sechszylinder-Motoren ausgestattet. Sie wurden unter der Bezeichnung Z3 Coupé 2.8 (später Z3 Coupé 3.0) und M Coupé angeboten. Neben der höheren Praktikabilität durch den größeren Gepäckraum brachte das feste Dach eine erheblich Erhöhung der Karrosseriesteifigkeit mit sich und war Grundlage für eine straffere Fahrwerksabstimmung und präzisere Fahreigenschaften. Das resultierende Design des Coupés war sehr umstritten.

 

 

 


 

Von April 1999 an verkaufte BMW eine überarbeitete Version des Roadsters. Das Heck erhielt eine neue Form mit hochgezogenen Kotflügeln, L-Förmigen Rückleuchten und einer geschwungenen Heckklappe. Die verglasten Rundscheinwerfer der Front wurden mit Chromringen eingefasst. Im Innenraum wurden die Instrumente der Mittelkonsole verändert und das Verdeck erhielt ein zusätzliches Innenverdeck. Seit diesem Baujahr gibt es keine versionsbedingten optischen Unterschiede. Der M Roadster blieb unverändert.

Mit der neuen Motorengeneration der Facelift-Modelle ab April 1999 bot BMW erstmalig den Z3 Roadster 2.0 an. Im Laufe der Zeit veränderte BMW die Modellpalette. So ersetzte im Juni 2000 der Z3 Roadster 3.0i den Z3 Roadster 2.8 und im Oktober des gleichen Jahres der Z3 Roadster 2.2 das Modell mit dem 2-Liter-Motor. Schließlich wurde der M-Roadster und das M Coupé im Juni 2001 mit dem S54-Motor des BMW M3 (E46) ausgerüstet. Dieser leistet im Z3 statt der sonst üblichen 252 kW (343 PS) allerdings „nur“ 239 kW (325 PS), da ab Werk keine ausreichend lange Auspuffanlage installiert werden konnte um die Leistung des M3-Pendant zu erreichen. Im Juni 2002 wurde die Produktion des Z3 eingestellt. Insgesamt wurden über 297.000 Einheiten gebaut.

Nachfolger des Z3 ist der BMW Z4.

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