BMW 7er (E65/E66) (2001-)

 

Die Baureihe E65 ist die Bezeichnung für die vierte Generation der 7er-Reihe des Autoherstellers BMW, die von 2001 bis 2008 gebaut wurde. Sie löste die Baureihe E38 ab. Mit dem E65 wurde das Bedienkonzept iDrive erstmals eingeführt. Das Fahrzeug wird der Oberklasse zugeordnet.

2 Bremsscheiben hinten BMW 7 (E65, E66) - 745 i,Li

 

Zum Verkaufsstart waren nur die Modelle 735i und 745i verfügbar. Im April 2002 erschienen die Langversionen 735Li und 745Li. Wenige Monate später wurde Palette durch die die Dieselvarianten 730d und 740d ergänzt.

Im Frühjahr 2003 wurde die Motorenpalette mit den Modellen 730i und 760i nach oben und unten abgerundet, beide erschienen zeitgleich auch als Langversion. Das Zwölfzylindermodell verfügt über Vierventiltechnik sowie eine Direkteinspritzung, die erstmals mit der vollvariablen Ventilsteuerung Valvetronic kombiniert wurde. Die Dieselmodelle 730d und 740d besitzen Common-Rail-Einspritzung der zweiten Generation.

Zum September 2005 erhöhte BMW die Leistung des 745d auf 242 kW (329 PS) sowie das maximale Drehmoment auf 750 Nm (vorher 700 Nm). Käufer, die den 4,4-Liter-Dieselmotor noch mit 220 kW (299 PS) Leistung erworben hatten, können per Softwareupdate die Leistung auf 242 kW (329 PS) erhöhen lassen. Gleichzeitig wurde die erste 7er-Langversion mit Dieselmotor als 730Ld vorgestellt. Die Dieselmodelle 730d und 745d verfügen über Common-Rail-Technik der dritten Generation. Der 745d besitzt eine Biturbo-Aufladung, im 730d wird nur ein Turbolader eingesetzt.

 

 

Eine große Modellpflege erfolgte im April 2005. Zwar fand der 7er auch schon vorher im Ausland guten Anklang  – zum Beispiel in den USA, Russland, Asien und im arabischen Raum – den meisten Europäern war das Design jedoch zu extrovertiert. Das zwiespältige Design erforderte demnach tiefgreifende Veränderungen. Bei der planmäßig anstehenden Produktauffrischung (im BMW-Fachjargon „LCI“ (Lifecycle Impuls) genannt) inmitten des Lebenszyklus der Modellreihe bekam der Wagen ein deutlich anderes Erscheinungsbild. Die Front wurde insgesamt runder. Man vergrößerte die Nieren und verbreiterte den Chromrahmen. Die Scheinwerfer wurden serienmäßig auf Xenon umgestellt, stehen flacher, bekamen eine fließendere Form und die sogenannten „Tränensäcke“ verschwanden, um ein freundlicheres Bild der Front zu vermitteln. Die Motorhaube geht seit der Überarbeitung fließend in Scheinwerfer und Nieren über. Am Heck kaschierte man das oftmals kritisierte Kofferraumplateau, indem man den Kofferraumdeckel mittels verbreiter Heckleuchten sowie einer horizontalen Chromleiste ins restliche Heck integrierte. Die Heckleuchten bekamen ein neues Design mit LED-Technik. Auch die Heckschürze wurde modifiziert. Das überarbeitete Heck wirkt nun merklich breiter. Zusätzlich bekam nun jedes 7er-Modell Chromapplikationen an den Stoßleisten, was vorher nur den Langversionen vorbehalten war (entfällt bei der Sonderausstattung „Shadow-Line“). Innen wurde das innovative, aber aufgrund seiner Kompliziertheit stark in der Kritik stehende iDrive-Bedienkonzept überarbeitet und vereinfacht. Des Weiteren wurden neue Farben (Barberarot Metallic, Michiganblau Metallic, Monacoblau Metallic, Tiefgrün Metallic) und Alufelgen (17 bis 21 Zoll) angeboten. Alle Motorvarianten mit Ausnahme des 760i wurden überarbeitet. Die Ablösung des Modells durch den intern bezeichneten F01 erfolgte am 15. November 2008.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel BMW 7er E65 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf dieser Seite sind auch Versionen und Autorenangaben verzeichnet.

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