BMW 7er (E38) (1994-2001)

E38 ist die BMW-Baureihenbezeichnung für die dritte Generation der BMW 7er-Reihe, die von 1994 bis 2001 gebaut wurde.

FK Automotive FKFSBM043 Angel Eyes Scheinwerfer passend für BMW 7er (Typ E38) Baujahr 95-98, schwarz

Zur Modelleinführung 1994 wurden zunächst die aus der Baureihe E32 bekannten Achtzylinder-V-Motoren mit 3,0 und 4,0 Liter Hubraum (730i und 740i) angeboten. Beide Modelle verkauften sich etwa gleich häufig. Kurz darauf folgte der 750i mit einem neuen Zwölfzylinder-V-Motor, 5,4 Liter Hubraum und 240 kW, 1995 der 728i mit 142 kW und Sechszylinder-Reihenmotor.

Bei der technischen Überarbeitung 1996 erhielten die Autos acht statt zwei Airbags, vier davon serienmäßig. Der Hubraum der 3,0- und 4,0-Liter-Motoren wurde auf 3,5 (735i) bzw. 4,4 Liter (weiterhin als 740i bezeichnet) vergrößert. Das maximale Drehmoment stieg von 290 auf 320 bzw. von 400 auf 420 Nm. Der 735i leistete jetzt 175 kW statt 160 kW; der 740i blieb in der Leistungsangabe mit 210 kW gleich, hatte aber ein höheres Drehmoment. Auch ein Sechszylinder-Dieselmotor mit Wirbelkammereinspritzung und 105 kW war nun im Modell 725tds lieferbar. Die Modelle 725tds bis 740i wurden bis zum Facelift serienmäßig mit Handschaltgetriebe ausgeliefert, danach nur noch der 728i. Während für den 730i ein weiterentwickeltes manuelles 5-Gang-Getriebe bereitstand, erhielt der 740i ein neu entwickeltes 6-Gang-Getriebe. In der Praxis wurden allerdings meist Automatik-Versionen verlangt.

Ab September 1998 gab es ein Facelift und für die Achtzylinder die variable Nockenwellensteuerung VANOS, die die Leistung des 735i auf 175 kW und 345 Nm steigerte, die des 740i blieb dagegen nominal unverändert bei 210 kW. Nur das Drehmoment wurde auf 420 Nm angehoben. Neu war auch ein 3,0-Liter-Sechszylindermotor mit Direkteinspritzung im Modell 730d mit zunächst 135 kW, später mit 142 kW, der den 725tds ablöste. Ab 1999 wurde zudem mit einem maximal 180 kW leistenden 4,0-Liter-Achtzylinder der stärkste Seriendieselmotor (Modell 740d) angeboten.

 

 

Das Modell wurde nur als viertürige Stufenheck-Limousine gebaut.

Die mit Benzinmotor ausgerüsteten Varianten waren auch als Langversion erhältlich. Diese mit einem zusätzlichen „L“ gekennzeichneten Fahrzeuge waren um 14 Zentimeter verlängert. Das dadurch geschaffene Platzangebot kam ausschließlich den Fondpassagieren zugute.

Eine weitere Besonderheit stellte der L7 dar. Diese auf Anfrage gefertigte Modellreihe basierte auf dem 750iL; sie wurde zugunsten des Fonds nochmals um 25 Zentimeter verlängert. Der L7 war in erster Linie für die Märkte in den USA, Asien und Arabien vorgesehen.

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