BMW 7er (E32) (1986-1994)

Der BMW E32 ist eine Limousine der 7er-Reihe von BMW und wurde 1986 vorgestellt.

BMW 7 Series (e32): Service Manual: 735I, 740I, 740IL, 750IL: 1988-1994: 735i, 735iL, 750iL

Ein Jahr nach der Markteinführung mit Sechszylindermotoren folgte die Variante 750i mit dem ersten deutschen Zwölfzylindermotor der Nachkriegszeit. Motoren mit mehr als sechs Zylindern hatten die Bayerischen Motoren Werke zuletzt vor über zwanzig Jahren im BMW 502 angeboten und somit lange Zeit hinter Mercedes-Benz zurückgestanden. Mit dem 750i bot BMW nun sogar ein Automobil an, das nicht weniger exklusiv als die teuersten Fahrzeuge von Jaguar motorisiert war.

Gezeichnet wurde der E32 vom damaligen Chefdesigner Claus Luthe. Mit dem E32 führte er die L-förmigen Rückleuchten ein, die für BMW typisch wurden.

Die technisch mögliche Höchstgeschwindigkeit des 750i von 272 km/h begrenzte BMW elektronisch auf 250 km/h. Im Jahr seiner Markteinführung vereinbarte das Unternehmen mit Audi und Mercedes-Benz eine freiwillige Selbstbeschränkung auf diese Höchstgeschwindigkeit.

 

 

Erstmals war ab 1991 im 7er Xenonlicht als Sonderausstattung erhältlich. Zum Modelljahr 1992 wurde die Baureihe überarbeitet: Es gab mehr Holz im Innenraum, verchromte Türgriffe, sowie neue V8-Motoren (730i und 740i) und ein Fünfgang-Automatikgetriebe im 730i und 740i. Die Achtzylinder erhielten ebenfalls die „breite Niere“ im Kühlergrill, die bis dahin den V12-Modellen (750i/750iL) vorbehalten war. Die exklusivste Ausstattung High Line mit diversen Extras (Kühlschrank, Telefon, hochwertiges Leder, etc.) war ab 1989 erhältlich.

Die Modelle 740i und 750i waren ausschließlich mit Automatikgetriebe erhältlich. Die Höchstgeschwindigkeit des 740i war auf 240 km/h begrenzt, um einen Abstand zum Spitzenmodell 750i (begrenzt auf 250 km/h) zu wahren.

Alle Versionen bis auf den 730i ohne Kat waren auch als Langversion erhältlich. Diese mit einem zusätzlichen „L“ gekennzeichneten Fahrzeuge waren um 11,4 Zentimeter verlängert worden. Das dadurch geschaffene Platzangebot kam ausschließlich den Fondpassagieren zugute.

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