Der Abarth Monomille GT wurde von Carlo Abarth im September 1961 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt.
Sein elegantes, kompaktes Design entstand in der Abarth-Manufaktur Corso Marche in Turin und wurde von Beccaris, dem bevorzugten Karosseriebauer des Unternehmens in der Nähe, gefertigt.
Diese Version des Monomille unterschied sich vom Modell Sibona & Basano durch das Fehlen des markanten „Entenbürzels“ am Heck. Der Wagen richtete sich an ein anspruchsvolles Publikum und nicht an professionelle Rennfahrer. Er positionierte sich als leistungsstarkes und dennoch alltagstaugliches kleines Coupé. Zeitgenössische Kritiken lobten Design und Leistung des Monomille in höchsten Tönen und bezeichneten ihn oft als Beweis für Carlo Abarths Ingenieurskunst. Einziger Kritikpunkt war der hohe Preis. Obwohl Abarths GT-Fahrzeuge lange Zeit scherzhaft als „Ferrari des kleinen Mannes“ bezeichnet wurden, trug der Monomille dazu bei, diese Wahrnehmung zu verändern und neue Maßstäbe für straßenzugelassene GT-Fahrzeuge zu setzen. Die Qualität und Exklusivität des Monomille machten ihn begehrenswert, für die meisten Käufer damals jedoch unerschwinglich. Zum Vergleich: Der Monomille kostete 33 % mehr als ein Porsche 1600 C und so viel wie fünf VW Käfer. Wer den Monomille im Alltag fuhr, zog überall bewundernde Blicke auf sich. Seine Exklusivität und die außergewöhnliche technische Verarbeitung ließen ihn auf der Straße hervorstechen. Diese Faktoren tragen auch heute noch zu seinem Wert bei, denn Abarth-Sammler suchen nach diesen seltenen Fahrzeugen. Die Produktion des Monomille war extrem limitiert: Zwischen 1961 und 1965 wurden weniger als 50 Exemplare gebaut. Einige Experten gehen sogar von weniger als 25 produzierten Fahrzeugen aus, was die Faszination und Begehrtheit des Wagens unter Oldtimer-Liebhabern bis heute noch verstärkt. Der Abarth Monomille GT ist bis heute ein Symbol für automobile Eleganz und Hochleistungstechnik der 1960er-Jahre.




