1956 hatte sich Abarth bereits einen umfangreichen Ruf als führender Fiat-Tuner aufgebaut und expandierte in viele Motorsportklassen.
Um in der 750ccm-Klasse der Grand Touring Championship anzutreten, beauftragte Abarth Zagato, den Fiat 600 in einen zweckmäßigen Rennwagen umzubauen.
Dank Zagatos gewichtseinsparender Karosserie wogen die ersten Autos 535 kg (1179 lbs) und nutzten Abarths 747-cm³-Tuningmotor. Mit einem hohen Verdichtungskopf und speziell entwickeltem Auspuff betrug die Leistung 47 PS @ 6000 U/min. Eine Reihe von Prototypen wurden 1956 gebaut, und eines davon erschien bei der Mille Miglia 1956 und belegte den zweiten Platz in der Klasse.
Der serienmäßige 750 Zagato wurde erstmals auf dem Genfer Autosalon 1956 vorgestellt. Die Serienproduktion des 'Zagato 750 GT' begann Anfang 1957. Das endgültige Design umfasste zwei Stoßstangen vorne, das doppelte Blasendach von Zagato und zwei Lufteinlässe an der hinteren Motorabdeckung. Fünf dieser Autos beendeten 1957 die Mille Miglia, von der Alfonso Thiele die 750-ccm-Klasse gewann.
Im Juli 1957 verpflichtete sich Abarth zu einem rekordbrechenden Auto mit schlanker, von Pininfarina entworfener Karosserie, Rohrrahmenchassis und 747-ccm-Motor. Vier Tage lang auf dem Monza-Kurs gefahren, stellte das Auto 15 neue Rekorde auf, darunter die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit von 165,376 km/h über 72 Stunden am Stück.
Auf dem Pariser Autosalon 1958 brachte Abarth den '750 GT Zagato' auf den Markt und benannte ihn in '750 Record Monza Zagato' um. Dies geschah, um die Ergebnisse des Vorjahres mit dem rekordbrechenden Auto zu ehren. Verbesserungen am Modell umfassten einen DOHC-Ventiltrieb und Dreiviertelfenster.




