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Knaus Tabbert

Die Knaus Tabbert AG ist ein Hersteller von Freizeitfahrzeugen.

An vier Standorten werden rund 26.000 Reisemobile, Wohnwagen und Kastenwagen (Caravaning Utility Vehicle) pro Jahr produziert.

Die Karosseriebau Alfred Tabbert wurde 1934 durch den Karosseriebaumeister Alfred Tabbert (1908–1973) in Schweinfurt gegründet.

Der Betrieb wurde 1943 im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört und fertigte dennoch nach dem Krieg im Jahr 1946 wieder mit rund 80 Beschäftigten Plateauwagen für die Landwirtschaft. Im Jahr 1948 zerstörte ein Großbrand das Werk. Als Fränkische Fahrzeug- und Möbelwerke wurde daraufhin eine neue Halle errichtet, in welcher Einachsanhänger und Möbel hergestellt wurden.

 

 

1953 wurde der erste Wohnwagen der Marke Tabbert und ab 1955 der Ideal-Caravan in Serie produziert. Fünf Jahre später ging das erste Vorzelt in Produktion. 1959 wurde die TABBERT Wohnwagen GmbH im hessischen Mottgers gegründet. 1971 ist Tabbert mit inzwischen 14 Modellen wie „Kurfüst“, „Exzellenz“, „Comtesse“ und „Gouverneur“ der deutsche Marktführer.

Im Jahr 1984 wurde das Unternehmen als Tabbert Caravan GmbH mit Stammsitz in Sinntal firmiert, welche 1987 zusammen mit der FFB und der CI Wilk Bad Kreuznach GmbH unter der neuen TIAG – TABBERT Industrie AG als Holdinggesellschaft der Unternehmensgruppe zusammengeschlossen wurde. 1990 folgte die Börsennotierung des Unternehmens und 1997 wurde es von der KNAUS AG übernommen.

Wesentliche Unternehmensteile der Tiag Tabbert-Industrie AG fusionierten 2001 mit Knaus AG. Dabei wurden die Produktionsgesellschaften sowie Großteile der Vertriebsgesellschaften der Tiag Tabbert-Industrie AG auf die Knaus GmbH Jandelsbrunn verschmolzen. Außerdem wurde eine grundlegende Restrukturierung eingeleitet.

2002 firmierte das Unternehmen von Knaus GmbH Jandelsbrunn in Knaus Tabbert Group GmbH um und im Jahr 2004 wurde die Ca-Mo Fahrzeug GmbH mit der Knaus Tabbert Group GmbH verschmolzen.

Im Jahr 2006 begann die Kooperation der Knaus Tabbert Group mit dem ADAC, indem die Reisemobile der Marken Knaus und Weinsberg unter der Flagge des ADACs vermietet wurden, so dass sich aus dem Projekt Deutschlands größtes Vermietnetz für Reisemobile entwickelte.

Nachdem die Banken wegen schlechter Geschäftszahlen einen weiteren Kredit verweigerten, musst das Unternehmen am 9. Oktober 2008 seine Insolvenz anmelden.

Knaus Tabbert wurde ab 1. Januar 2009 von der niederländischen Investmentgesellschaft HTP Investments BV aus der Provinz Zeeland übernommen. Diese wollte Knaus Tabbert zum führenden Wohnwagenhersteller in Europa machen und alle drei Werke weiter betreiben. Die Rechte an der Marke „Eifelland“ wurden nicht übernommen.

Im April 2011 gab der Investor HTP die Beteiligung an der Morelo Reisemobile GmbH bekannt. Zusammen mit der Knaus Tabbert GmbH agiert Morelo im Bereich der Reisemobile. Die Eigenständigkeit beider Unternehmen blieb dabei erhalten. Die Unternehmen und die Marken werden weiterhin selbstständig geführt.

Die Knaus Tabbert GmbH wurde 2020 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und firmiert seitdem als Knaus Tabbert AG. Am 23. September 2020 erfolgte der Börsengang am Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.

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