Mit sportlichem Design und zwei neuen Motoren schickt Renault den Clio ab November in das Rennen um die hart umkämpfte Kleinwagenklasse. Besonders die Effizienz der Triebwerke und der Komfort standen für die Entwickler der vierten Modellgeneration im Vordergrund.

Renault Clio II: 1.2, 1.4, 1.6 und 2.0-Liter Benzinmotoren ab Baujahr 2001: 1.2-, 1.4-, 1.6- und 2.0-Liter Benzinmotoren. Ab 2001 (Reparaturanleitungen)  

Erstmals bietet Renault den neuen Dreizylinder-Turbobenziner mit 66 kW / 90 PS im Clio an. Das Energy TCe 90 genannte Modell hat 0,98 Liter Hubraum, soll mit 4,5 Liter Super pro 100 Kilometer auskommen und einen CO2-Wert von 105 Gramm pro Kilometer aufweisen. Im Vergleich zum Vorgänger TCe 100 bedeutet dies eine Effizienzsteigerung von über 20 Prozent. Das Downsizing-Triebwerk soll trotz aller Sparsamkeit ausgesprochen durchzugsstark sein. Sein höchstes Drehmoment von 135 Nm liegt bei 2.500 Umdrehungen an. Eine noch sparsamere Eco-Variante mit 4,3 Liter Verbrauch soll ebenfalls lieferbar sein.

Eine weitere Neuheit im Motorensektor ist der TCe 120. Der 1,2-Liter-Turbobenziner, der ab dem ersten Quartal 2013 erhältlich sein soll, leistet 88 kW / 120 PS verfügt über ein maximales Drehmoment von 190 Nm bei 2.000 Touren. Er wird an ein Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt. Dieses kommt auch beim Clio Energy dCi 90 eco zum Einsatz. 3,4 Liter Diesel sollen damit für 100 Kilometer ausreichen.

Dynamischer Auftritt

Im Programm ist der kleine Franzose ausschließlich als Fünftürer. Ihn ziert das neue Markengesicht mit dem prominent platzierten Rhombus. Das chromfarbene Logo ist vor dem schwarzen, quer über die Frontpartie verlaufenden Kühlergrill platziert. Zudem prägen verborgene hintere Türgriffe, stark geformte Radhäuser, die breite Spur und nach innen gezogenen Seitenteile das Aussehen des Fronttrieblers. Am Heck gibt es einen angedeuteten Diffusor.

Im modernen Innenraum steht Multimedia im Vordergrund. Als erster Serien-Renault verfügt der Clio IV über das Multimediasystem "Renault-R-Link". Das System ist in das Armaturenbrett integriert und funktioniert wie ein Tablet-Computer. Die Steuerung der normalen Anzeigen, Apps, Navigation und mehr erfolgt über einen sieben Zoll großen Touchscreen-Monitor oder über Sprachsteuerung. Als Gag kann auch ein Fahrsound über eine App im Innenraum dargestellt werden. Sechs unterschiedliche Geräuschkulissen lassen sich damit simulieren. Eine direkte Vernetzung mit der Fahrzeugsoftware sorgt dafür, dass die Geräusche mit dem realen Drehzahlniveau des Clio übereinstimmen.

Renault verspricht eine Vielzahl von Ausstattungsversionen, Karosseriefarben, Interieur-Dekors und Extras für jeden Geschmack. Über die Preise des Clio lässt der Hersteller noch nichts verlauten. Der Einstieg in die Clio-Welt wird aber wohl so um die 14.000 Euro liegen. (mid/js)

 

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