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Kategorie: Pressenews - Press release - Presseverzeichnis

Rund die Hälfte der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge wird 2013 in eine neue Typklasse umgestuft. Der Grund: Erstmals werden das Alter des Versicherungsnehmers und das Alter des jüngsten Nutzers des Fahrzeugs bei der Einteilung der Typklasse berücksichtigt. Allerdings wird sich bei über 90 Prozent der Kfz-Haftpflichtversicherungen nicht sehr viel verändern: Rund 55 Prozent der Fahrzeuge werden sich einer höheren Klasse und rund 36 Prozent einer Niedrigen wieder finden. Das geht aus der neuen Typklassenstatistik hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) diese Woche in Berlin vorgestellt hat.

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Veränderungen bei Kaskoversicherung

In der Vollkaskoversicherung sind insgesamt knapp 45 Prozent der Fahrzeuge von Umstufungen betroffen: Für rund 32 Prozent der betroffenen Fahrzeuge geht es eine Klasse rauf und für rund 59 Prozent geht es eine Klasse runter. In der Teilkaskoversicherung werden etwas mehr als die Hälfte der Fahrzeuge umgestuft: rund 21 Prozent davon um eine Klasse nach oben und knapp 75 Prozent davon eine Klasse nach unten. Doch es gibt auch Ausnahmen. So wird die Vollkasko des Opel Astra-J Sportstourer sogar acht Klassen teurer werden: Ein Sprung von 14.Klasse in die Klasse 22.

Staffelung bei Haftpflicht auf 35 Jahre erweitert

In der Haftpflichtversicherung werden in der Typklassenstatistik jetzt auch die Jahre stärker berücksichtigt, die ein Autofahrer unfallfrei fährt (SF-Staffel). Bislang endete die SF-Staffel bei 25 unfallfreien Jahren. Die Staffelung wurde nun auf 35 Jahre erweitert. Ein Beispiel für die neuen Klassifizierung ist der Kia Sportage, der einen Sprung von Klasse 22 in die Klasse 19 schafft. Eine Umgekehrte Entwicklung vollzieht der BMW 335i durch – ursprünglich ein "16-Klässler", wird er ab dem 1. Januar in der Typklasse 19 geführt.

 

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Über die Typklassen

Die Kfz-Versicherer berücksichtigen die Typklassen, um die Beiträge der Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherung berechnen zu können. Die Typklassen spiegeln die Schaden- und Unfallbilanzen eines jeden in Deutschland zugelassenen Automodells wider. Wurden für einen Autotyp weniger Schäden gegenüber den Vorjahren gemeldet und abgewickelt, wird das Modell in eine niedrigere Typklasse eingestuft. Umgekehrt funktioniert es genauso. Die Typklasse in der Kfz-Haftpflichtversicherung wird in erster Linie von der Fahrzeugart und der Fahrweise der Nutzer beeinflusst. Je höher die Einstufung ist, desto teurer ist die Autoversicherung. In der Kaskoversicherung werden neben Verkehrsunfällen auch andere Schäden berücksichtigt. Für die Bestimmung der Typklassen analysiert der GDV jährlich rund 22.000 verschiedene Fahrzeugmodelle.

In der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es 16 Typklassen (10-25), in der Vollkaskoversicherung 25 (10-34), in der Teilkasko 24 (10-33). Autofahrer erfahren die Typklasse ihres Fahrzeugs unter www.typklasse.de. (ll)

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