An den Start der neuen A-Klasse hat Mercedes-Benz große Erwartungen. Wie Vertriebs- und Marketingchef Joachim Schmidt in dieser Woche anlässlich der Präsentation des Fahrzeugs erklärte, will die Marke mit dem völlig neuen Design und der neuen Positionierung des Kompaktautos "mindestens 50 Prozent Eroberungen vom Wettbewerb erreichen". Gleichzeitig wolle Mercedes die bisherigen Käufer von A- und B-Klasse für das neue Modell gewinnen. Doch: "Einige werden, wie sich jetzt schon zeigt, auf die neue B-Klasse gehen", so Schmidt.

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Die Signale aus Handel und Kundschaft auf das neue Fahrzeuge seien sehr positiv, betonte der Manager. "Es gibt eine runde und ungewöhnliche Markteinführungskampagne, die seit März bis zum Marktstart am 15. September laufen wird und im Vorfeld mit viele Aktionen Aufmerksamkeit weckt." Dazu zähle auch ein neuer Internetauftritt inklusive Konfigurator für die A-Klasse. "Hinzu kommen die A-Rock-Veranstaltungen, mit denen wir junge Menschen ansprechen."

Ab Juli/August wird Mercedes mit der Aktion "Pavillon" zudem in die Zentren der großen Städte gehen und dort die neue A-Klasse außerhalb der Autohäuser jungen Interessenten "sehr emotional präsentieren". Die Autohäuser selbst werden mit speziellen A-Klasse-Kits versehen. Schmidt versprach: "Wir werden sehr viel ungewöhnliche Werbung machen und mit Postern arbeiten, die den Pulsschlag der neuen Generation ansprechen."

In Berlin läuft bereits ein so genanntes "Euro-Training", an dem 15.000 Mercedes-Verkäufer aus ganz Europa teilnehmen. Dabei werden sie auf die neuen Zielgruppen, die Mercedes mit der A-Klasse begeistern will, trainiert. Sijanta Natanael, Produktmanagement Compact Cars: "Wir kommen mit der neuen A-Klasse als letzte in dieses Segment und müssen daher neue Akzente setzen." Bei der B-Klasse liege die Eroberungsquote neuer Kunden schon bei über 20 Prozent.

Van-Design war gestern

Wie berichtet, hebt sich die neue A-Klasse optisch und technisch völlig von den beiden Vorgänger-Generationen ab. Der Verzicht auf den bisherigen Sandwich-Boden erlaubte es den Ingenieuren und Designern, eine sportlich gestaltete, fünftürige Kompakt-Limousine auf die Räder zu stellen, in der sich neben dem ebenfalls komplett neuen Innenraum-Styling auch umweltfreundliche Technik befindet. Die "Blue Efficiency"-Benziner A 180 (90 kW / 122 PS ab 23.978,50 Euro), A 200 (115 kW / 156 PS, ab 27.013 Euro), A 250 (155 kW / 211 PS, ab 33.498 Euro) und der A 250 Sport (ab 36.860 Euro) erfüllen alle bereits die Abgaswerte der ab 2015 geltenden Euro 6-Norm. Bei den Dieseln schafft dies auch der A 220 CDI "Blue Efficiency", der Ende 2012 startet.

Bereits ab September ist der A 180 CDI (80 kW / 109 PS, ab 26.477 Euro) mit Sechsgang-Getriebe zu haben. Mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (Aufpreis: 2.170 Euro) kommt der gleich starke 1,8-Liter-Diesel zum Einsatz, der im A 200 CDI sogar 100 kW / 136 PS mobilisiert. 2013 wird auch der A 45 AMG folgen, AMG-Allrad-Varianten werden auch für andere Motoren kommen.

Mehr Auswahl im C-Segment

Die neuen A-Klässler werden neben der Basis-Version in den Ausstattungen "Urban" (Aufpreis je nach Motor zwischen 298 und 976 Euro) und "Style" (Aufpreis 618 bis 1.800 Euro) angeboten, die AMG Sport-Version schlägt mit 2.392 bis 2.990 Euro zusätzlich zu Buche. Neben den serienmäßigen Sicherheits-Assistenzsystemen "Collision Prevention Assist" und "Attention Asist" sollen auch neuartige Kommunikationsverbindungen zwischen Fahrzeug und iPod für jüngere Kunden sorgen.

Insgesamt sind auf der Plattform neben A- und B-Klasse und dem CLA Coupé auch ein kompakter SUV sowie ein weiteres Modell – eventuell ein Kombi – geplant. Schmidt will Mercedes-Benz "bis Ende dieser Dekade als Nummer eins im weltweiten Premium-Segment" sehen. Er erwartet, dass dieser Markt in den nächsten zehn Jahren von derzeit 6,57 Millionen auf mehr als 10,62 Millionen Einheiten wachsen wird.

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