Honda stellt seine Highlights für den Genfer Automobilsalonsalon 2014 vor: Die Weltpremiere des Civic Type R Concept, die Europapremiere der Brennstoffzellenelektrofahrzeug-Studie (FCEV Concept), den innovativen Antriebsstrang des neuen NSX sowie das Rennfahrzeug der diesjährigen Tourenwagen-WM, den Civic WTCC 2014.
 
Civic Type R Concept – Rennwagen für die Straße
 
Die Weltpremiere des neuen Civic Type R Concept steht für Honda im Mittelpunkt des diesjährigen Internationalen Automobilsalons in Genf. Hier zeigt sich bereits die Designrichtung des mit Spannung erwarteten Serienmodells, das 2015 auf den Markt kommt. Mit dem kühnen und energischen Styling des „Rennwagens für die Straße“ reflektieren die Designer die Leistungsfähigkeit, für die der Name ‚Type R‘ steht.
 
Führend bei fortschrittlichen Technologien – FCEV Concept
 
Mit der Europapremiere des FCEV Concept (Fuel Cell Electric Vehicle) unterstreicht Honda seine Führungsrolle in der Entwicklung fortschrittlicher Technologien. Das äußerst schlanke, aerodynamisch ausgefeilte Konzeptfahrzeug zeigt das potenzielle Styling des Brennstoffzellenelektrofahrzeugs der nächsten Generation. Die Markteinführung des Serienmodells ist ab 2015 zunächst in den USA, in Japan und anschließend in Europa geplant.
 
Nächste Evolutionsstufe – Honda NSX
 
Honda präsentiert in Genf das Herzstück seines neuen Supersportwagens NSX – den innovativen Antriebsstrang. Das Modell zeigt einen längs eingebauten V6-Mittelbenzinmotor mit Direkteinspritzung und Doppelturbo, kombiniert mit dem innovativen, auf maximale Effizienz ausgelegten Sport Hybrid SH-AWD® (Super Handling All Wheel Drive) System, das Teil der neuen „Earth Dreams Technology“-Serie ist.
 
Racing Spirit – Civic WTCC 2014
 
Nach dem Gewinn des Konstrukteur-Titels in der Tourenwagen-WM 2013 enthüllt Honda in Genf das Rennfahrzeug der diesjährigen Tourenwagen-WM, den Civic WTCC 2014. Zusätzlich präsentiert Honda zwei Raritäten aus seiner Formel-1-Geschichte: Den F1-Boliden RA271, mit dem Honda 1964 das erste Formel-1-Rennen beim GP von Deutschland auf dem Nürburgring bestritt, und den Turbomotor RA168E, der die Formel-1-Saison 1988 klar dominierte und alle Rekorde brach.
 
Die Honda Pressekonferenz findet am Dienstag, 4. März, um 14.15 Uhr auf dem Honda Stand (Halle 4, Stand 4250) statt.
 
CIVIC TYPE R CONCEPT – RENNWAGEN FÜR DIE STRASSE
 
Die Weltpremiere des neuen Civic Type R Concept steht für Honda im Mittelpunkt des diesjährigen Internationalen Automobilsalons in Genf. Hier zeigt sich bereits die Designrichtung des mit Spannung erwarteten Serienmodells, das 2015 auf den Markt kommt. Das kühne und energische Styling des Konzepts reflektiert die Leistungsfähigkeit, für die der Name ‚Type R‘ steht.
 
Das Entwicklungsteam sieht in dem Kompaktsportler eher einen „Rennwagen für die Straße“ als die Hochleistungsversion eines Straßenfahrzeuges. Der neue Civic Type R ist bereit, eine neue Ära für die Marke einzuläuten. Das Modell schickt sich an, der bisher extremste Civic Type R zu werden. Er verbindet das schlanke und aerodynamische Profil eines funktionalen und leistungsstarken Autos mit dem Aussehen eines Straßenfahrzeuges und dem unverwechselbaren Charakter eines Type R.
 
„Type R repräsentiert Hondas ‚Racing Spirit‘ – gebaut mit unserer Leidenschaft für den Motorsport“, sagt Chefdesigner Masaru Hasegawa.
 
Das Styling ist eng mit der Leistung verknüpft. Der Civic Type R Concept zeigt bereits von außen sehr deutlich, was er zu bieten hat. Tests mit Prototypen auf dem Nürburgring bestätigen, dass viele Stylingelemente wichtige Funktionen erfüllen und nicht nur ästhetischen Wert haben. Reduzierter Luftwiderstand, verbesserter Abtrieb, Kühlung und optimierter Luftstrom waren zentrale Überlegungen für das Designteam.
 
Die Konstruktion des Frontspoilers sorgt für stärkeren Abtrieb, die vertikalen Seitenflügel und die ausgeschnittene Form des vorderen Stoßfängers helfen, den Luftwiderstand zu verringern und den Luftstrom um die Vorderräder zu kontrollieren. Der tiefe, breite Stand des Type R wird durch einen roten Streifen am Frontspoiler nochmals unterstrichen.
 
Darüber hinaus verleiht das neue Scheinwerferdesign mit integriertem LED-Tagfahrlicht und scharf geschnittenen, horizontalen Nebelscheinwerfern der Front des neuen Type R Concept einen starken Charakter. Oberer und unterer Kühlergrill wurden vergrößert und Luftaustrittsöffnungen an der Motorhaube sorgen für die Kühlung des Hochleistungsmotors. Die vorderen und hinteren Kotflügel wurden verbreitert, um Platz für breite Reifen zu bieten und mit Luftaustrittsöffnungen versehen, um den Luftstrom zu optimieren.
 
Eines der besonderen Merkmale des Konzepts ist der neue Heckspoiler mit LED-Rückleuchten, der in den Heckflügel integriert wurde und den futuristischen Look des neuen Type R betont. Bei Form und Winkel des doppelten Heckflügels wurde das Feedback aus den Prototypentests umgesetzt, um zusätzlichen Anpressdruck zu erzeugen.
 
Das sportliche Design wird durch 20-Zoll-Felgen mit einem roten Ring, roten Bremssätteln und roten Streifen an der Unterkante des Frontspoilers unterstützt. Diese Designelemente verstärken das energische Erscheinungsbild und reflektieren das inspirierende Fahrerlebnis, das der Type R verspricht.
 
Design und Modellentwicklung des neuen Konzepts wurden in Hondas europäischem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Swindon (Großbritannien) durchgeführt. Das Designteam stand dabei in engem Kontakt mit den Kollegen aus der Produktion, um gemeinsam die Designrichtung des Concept-Modells zu verwirklichen.
 
Die lange Tradition der Turbomotoren von Honda
 
Während weitere Details zur Leistung noch nicht bekannt sind, hat Honda bereits bestätigt, dass der kommende Type R das erste europäische Modell mit einem neuen VTEC-TURBO-Motor aus der „Earth Dreams Technology“-Baureihe sein wird. Der 2,0-Liter-Vierzylinder mit Direkteinspritzung und Abgasturbolader dürfte mit seinen Charakteristiken und einer Leistung von wenigstens 280 PS zur neuen Referenz in dieser Klasse werden. Der neue Motor erfüllt zudem die EURO-6-Abgasnorm.
 
Es liegt schon einige Zeit zurück, dass Hondas Produktpalette ein europäisches Modell mit Turbomotor enthielt. Trotzdem hat das Unternehmen die Entwicklung der Turbotechnologie weiter aktiv vorangetrieben, die sowohl auf der Rennstrecke als auch in Straßenfahrzeugen in anderen Ländern zum Einsatz kommt. In der WTCC-Saison 2013 kehrte Honda mit dem Turbomotor HR412E im Civic erfolgreich auf die Rennstrecke zurück und gewann in seiner ersten vollen Saison mit dem Castrol Honda World Touring Car Team und dem Zengo Motorsport Team auf Anhieb den Konstrukteur-Titel.
 
Hondas Teilnahme an der WTCC liefert zudem wertvolle Erfahrungen für den kommenden Type R. Das Entwicklungsteam des Type R erhält vom WTCC-Team Analysen und Feedback zu Leistung und Design direkt von der Rennstrecke, das in die Entwicklung des „Rennwagens für die Straße“ einfließt.
 
Die Erfolgsgeschichte des Autobauers in der Entwicklung von Turbomotoren für die Rennstrecke reicht bereits Jahrzehnte zurück. Ein herausragendes Beispiel ist Hondas Turbomotor RA168E für die Formel 1. In der Formel-1-Saison 1988 brachte der RA168E Honda acht neue Rekorde ein, darunter die meisten Rennsiege (15 von 16), die meisten Konstrukteurspunkte (199) und die meisten Doppelsiege (10). Außerdem holte Honda in dieser Saison zum zweiten Mal in Folge den Konstrukteurs- und den Fahrertitel.
 
Darüber hinaus dominierte Honda Performance Development mit seinen Teams die American Le Mans Series 2013, wo Scott Tucker im ARX-03b seinen dritten Fahrertitel in Folge gewann. Mit dem Honda-HR28TT-V6-Motor mit Doppelturbo bringt es der ARX-03b bei einem Hubraum von 2.800 cm3 auf 450 PS. In der japanischen Super-GT-Serie fährt der CR-Z GT in der Klasse GT300 seit 2013 mit einem Turbomotor. Der NSX Concept-GT 2014 in der Klasse GT500 wird einen 2-Liter-Turbo in Verbindung mit Hybridtechnologie nutzen.
 
Honda stattet auch Serienfahrzeuge für Märkte außerhalb von Europa mit Turbomotoren aus. Der Legend von 1988 hatte einen 2-Liter-V6-Motor mit 24 Ventilen und einem variablen Wing Turbo, der den Abgasstrom regulieren und effizient den Ladedruck nutzen konnte. 2008 kam der Acura RDX mit einem 2,3-Liter-Vierzylinderreihenmotor mit 16 Ventilen auf den Markt, der die i-VTEC-Ventilsteuerung nutzt, eine Verbindung von „Variable Valve Timing“ und „Lift Electronic Control“ (VTEC) mit Variable Timing Control™ (VTC™). Durch das Zusammenspiel von variablem Turbolader und i-VTEC liefert der RDX ein kraftvolles Drehmoment, exzellente Kraftstoffeffizienz und niedrige Emissionen. Der Motor hat eine Leistung von 240 PS bei 6.000 min-1 mit einem Drehmoment von 352 Nm bei 4.500 min-1.
 
Viele kleinere Modelle von Honda nutzen ebenfalls Turbomotoren, um ein dynamischeres Fahrverhalten zu bieten, vom 1982er City Turbo bis zum erfolgreichen Turbomodell des N-ONE 2012 in Japan.
 
Die Vorstellung des neuen Type R Concept folgt auf Hondas Ankündigung auf dem Pariser Autosalon 2012. Dort hatte das Unternehmen die Rückkehr des Civic Type R bestätigt und angekündigt, dass in dem speziell für Europa entwickelten Boliden unter anderem Technologien zum Einsatz kommen, die im Rahmen des Honda Werkseinsatzes bei der FIA Tourenwagen-WM (WTCC) entstehen. Er soll neue Standards in puncto Leistung und Fahreigenschaften setzen und zum schnellsten Fronttriebler auf dem Nürburgring werden.
 
Der Civic Type R Concept wird am Honda Stand auf dem Genfer Autosalon in leuchtendem Rot mit goldenen Glanzeffekt präsentiert, einer speziell für dieses Fahrzeug entwickelten Farbe, die seine Leistungsfähigkeit und seinen einzigartigen Charakter zum Ausdruck bringen soll.
 
FÜHREND BEI FORTSCHRITTLICHEN TECHNOLOGIEN – FCEV CONCEPT
 
Mit der Europapremiere des FCEV Concept (Fuel Cell Electric Vehicle) unterstreicht Honda seine Führungsrolle in der Entwicklung fortschrittlicher Technologien. Das äußerst schlanke, aerodynamisch ausgefeilte Konzeptfahrzeug zeigt das potenzielle Styling des Brennstoffzellenelektrofahrzeugs der nächsten Generation. Die Markteinführung des Serienmodells ist ab 2015 zunächst in den USA, in Japan und anschließend in Europa geplant.
 
Das moderne und aufregende Design des Honda FCEV Concept überzeugt mit fließenden Linien und einer ultra-aerodynamischen Karosserie. Der effiziente Einbau des Antriebsstrangs ermöglicht einen großzügigen Innenraum mit ausreichend Platz für fünf Personen.
 
Das FCEV Concept ist das erste mit Wasserstoff betriebene Fahrzeug, bei dem die Brennstoffzelle komplett im Motorraum platziert ist. Damit steht innen deutlich mehr Raum zur Verfügung. Gleichzeitig bietet sich nun die Chance, die emissionsfreie Technologie in einer Vielzahl von Fahrzeugtypen zum Einsatz zu bringen.
 
Beim neuen Brennstoffzellenstapel hat Honda einige signifikante Verbesserungen erzielt. Die Leistungsdichte wuchs um mehr als 60 Prozent auf 3.000 W/l, während die Größe gegenüber dem Vorgängermodell FCX Clarity, dem weltweit ersten in Serie gefertigten Brennstoffzellenelektrofahrzeug, um 33 Prozent reduziert wurde. Die Reichweite des FCEV soll bei etwa 700 km liegen (JC08 Zyklus), innerhalb von nur drei Minuten kann mit 700 Bar aufgetankt werden.
 
„Das FCEV Concept baut auf Hondas 20-jährige Führungsrolle in der Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie mit dem FCX und dem FCX Clarity auf und zeigt welche Richtung wir bei künftigen Brennstoffzellenelektrofahrzeugen einschlagen wollen“, erklärt Thomas Brachmann, Fuel Cell Technology, Honda R&D Europe. „Zwar ist dieses Fahrzeug bislang nur eine Studie, es deutet aber in eine sehr reale Zukunft.“
 
Seit fast zwei Jahrzehnten treibt Honda mit umfangreichen Tests unter realen Einsatzbedingungen, signifikanten Verbesserungen im Brennstoffzellenbetrieb und der Erfüllung strengster Emissions- und Sicherheitsbestimmungen die Entwicklung und den Einsatz der Brennstoffzellentechnologie voran.
 
Hondas aktuelles Brennstoffzellenelektrofahrzeug, der FCX Clarity, galt nach seiner Markteinführung 2008 schnell als technologischer Durchbruch in Design, Konstruktion und Effizienz. Als weltweit erstes Brennstoffzellenelektrofahrzeug bietet der FCX Clarity eine eindrucksvolle Silhouette mit einer niedrigen Fahrgastzelle. Mit der Positionierung der vertikal angeordneten Brennstoffzelle im Mitteltunnel und einem Frontmotor gelang es Honda, das futuristische Styling des Wagens beizubehalten und dennoch eine Reichweite von mehr als 460 km zu erreichen.
 
Seit 2011 ist Honda offizielles Mitglied der Clean Energy Partnership (CEP), Europas führendem Projekt zur Demonstration von Brennstoffzellenfahrzeugen und der Förderung der zugehörigen Wasserstoffinfrastruktur. Zuletzt ist Honda dem „H2 Mobility Programme“ in Deutschland und Großbritannien beigetreten und zeigt sein stetiges Engagement bei der Vorbereitung zur Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen und dem damit verbundenen notwendigen Wasserstofftankstellennetzwerk.
 
 
Honda FCX Clarity Aktivitäten in Europa
2009 - Beginn des FCX Clarity Förderprogramms in Europa
Juni 2011 – Honda wird Mitglied der CEP (Clean Energy Partnership) mit dem Einsatz von zwei FCX Clarity
September 2011 – Eröffnung der ersten öffentlichen Wasserstofftankstelle (700/350 bar) in Swindon (Großbritannien)
September/Oktober 2012 – „H2 Moves Scandinavia Road Tour“ von Hamburg über München, Bozen, Paris, Cardiff, Bristol, London und Kopenhagen
Oktober 2012 – Beitritt des „Nordic MoU“ zur Vorbereitung von Wasserstofftankstellen und der Markteinführung des FCEV in den skandinavischen Ländern
Oktober 2012 – Honda wird Mitglied des „H2 Mobility Programme“ zur Vorbereitung der Wasserstoffinfrastruktur und dem Einsatz des FCEV in Deutschland
Januar 2014 – Honda tritt dem „H2 Mobility Programme“ in Großbritannien bei
 
NÄCHSTE EVOLUTIONSSTUFE – NSX CONCEPT
 
Auch die jüngste Evolutionsstufe des NSX Concept feiert in Genf ihre Europapremiere. Das Modell zeigt einen längs eingebauten V6-Motor mit Direkteinspritzung und Doppelturbo.
 
Beim neuen NSX kommt das Sport Hybrid SH-AWD® (Super Handling All Wheel Drive) System zum Einsatz, das Kraftstoffeffizienz und Fahrleistung auf ein ganz neues Niveau hebt, indem es den längs eingebauten V6-Mittelmotor mit Direkteinspritzung und Doppelturbo mit einem neuen Doppelkupplungsgetriebe (DCT) und einem integrierten Elektromotor kombiniert.
 
Mit Hilfe des neuen Allradantriebs mit zwei Elektromotoren an der Vorderachse kann in Kurven durch eine bilaterale Drehmomentsteuerung negatives oder positives Drehmoment auf die Vorderräder übertragen werden. Daraus ergibt sich ein deutlich besseres Handling im Vergleich zu bisherigen Allradantriebssystemen.
 
RACING SPIRIT
 
Civic WTCC 2014
 
Nach dem Gewinn des Konstrukteur-Titels in der Tourenwagen-WM 2013 enthüllt Honda in Genf das Rennfahrzeug der diesjährigen Tourenwagen-WM, den Civic WTCC 2014. Honda hat vor Kurzem bestätigt, dass das Castrol Honda World Touring Car Team in der Saison 2014 wieder mit seinem titelgewinnenden Fahrerteam, Gabriele Tarquini und Tiago Monteiro, antreten wird. Honda wird ebenfalls die privaten Teams von Zengo Motorsport mit Norbert Michelisz und Proteam Racing mit Mehdi Bennani mit einem 2014 WTCC Civic ausrüsten.
 
Hondas erster Formel-1-Rennwagen – der RA271
 
Beim Genfer Automobilsalon 2014 präsentiert Honda kurz vor dem Wiedereinstieg in die Königsklasse des Motorsports seinen ersten Formel-1-Rennwagen, den RA271, mit dem Honda 1964 das erste Formel-1-Rennen beim GP von Deutschland auf dem Nürburgring bestritt.
 
Mit seinem völlig neuen Chassis, dessen Leichtmetallkonstruktion das veraltete Gitterrahmenkonzept des Testwagens RA270F ersetzte, symbolisierte der RA271 den Pioniergeist von Honda. Für die Entwicklung dieses modernen Monocoque aus Aluminium wagte sich das Team in ganz neue Bereiche vor und konsultierte unter anderem Literatur zum Flugzeugbau. Besonders wichtig war die Optimierung von Stabilität und Gewichtsverteilung. Aufgrund seiner Erfahrung im Motorradbau traf Honda die innovative Entscheidung, den V12-Motor quer in das Chassis einzubauen.
 
Ursprünglich wollte Honda seinen ersten Formel-1-Rennboliden wie den Prototyp RA270F in Gold lackieren. Gold war jedoch von der FIA als Nationalfarbe für Südafrika festgelegt, sodass man sich entschloss, den Wagen in Elfenbeinweiß zu lackieren, mit einer roten aufgehenden Sonne auf der Motorhaube.
 
Hondas RA168E – der Turbomotor, der alle Rekorde brach
 
Hondas Rennsport-Line-up in Genf wird vervollständigt mit den Turbomotor RA168E, der 1988 die Formel-1-Saison dominierte, in dem Jahr, in dem Honda als Motorenausrüster von Williams zu McLaren wechselte.
 
In dieser letzten Saison für Turbomotoren stellten die Regeländerungen Honda vor große Herausforderungen: Das Benzinlimit von Turbomotoren wurde auf 150 Liter gesenkt und der Ladedruck auf 2,5 bar begrenzt. Aber anstatt auf einen Saugmotor umzusteigen, kämpfte Honda weiter mit einem Turbolader, reduzierte den Kraftstoffverbrauch, erhöhte die Leistung und verringerte das Motorgewicht auf 146 kg.
 
Der RA168E bescherte Honda in der Formel-1-Saison 1988 acht neue Rekorde, darunter die meisten Rennsiege (15 von 16), die meisten Konstrukteurspunkte (199) und die meisten Doppelsiege (10). Außerdem holte Honda in dieser Saison zum zweiten Mal in Folge den Konstrukteurs- und den Fahrertitel.
 
NEUE MOTOR- UND ANTRIEBSGENERATION IM CIVIC TOURER – 1.6 i-DTEC
 
Der 1.6 i-DTEC Motor, der leichteste Dieselmotor seiner Klasse, kommt im Civic Fünftürer, im Kompakt-SUV CR-V und seit kurzem auch im neuen Civic Tourer zum Einsatz. Er ist der erste Vertreter von Hondas zukunftsweisender „Earth Dreams Technology“-Baureihe in Europa. Diese neue Motor- und Antriebsgeneration von Honda bietet ein herausragendes Verhältnis zwischen Fahrleistung und Effizienz.
 
Honda Civic Tourer 1.6 i-DTEC
 
Der in Europa entwickelte und in Großbritannien gebaute Civic Tourer 1.6 i-DTEC vereint unverwechselbares Design und eine in diesem Segment einzigartige Variabilität, Funktionalität und Technologie in einem Kompaktwagen, gepaart mit hoher Kraftstoffeffizienz und erstaunlich niedrigen Betriebskosten.
 
Der sparsame 1.6 i-DTEC Motor sorgt in Verbindung mit Eco Assist™, ein System das dem Fahrer hilft, so effizient wie möglich zu fahren, sowie der Start-Stopp-Automatik, für ein herausragendes Verhältnis zwischen Fahrleistung und Effizienz. Mit 120 PS, 300 Nm Drehmoment und lediglich 3,8 l/100 km ergibt dies eine Reichweite von beachtlichen 1.315 km pro Tankfüllung, bei CO2-Emissionen ab 99 g/km.
 
Der Innenraum des Tourer bietet eine Geräumigkeit, die seine Abmessungen nicht erwarten lassen. Nur 235 mm länger als der Fünftürer, ist er der niedrigste und kompakteste Kombi in diesem Segment und bietet dennoch den größten Kofferraum. 624 Liter fasst der Stauraum hinter den Rücksitzen bei Beladung bis zur Kofferraumabdeckung. Genug für vier Golftaschen oder drei großen Koffer und zwei Kabinentrolleys. Mithilfe von Hondas einzigartigen „Magic-Seats“ kann die Rücksitzbank völlig eben umgeklappt werden, um bei dachhoher Beladung einen Stauraum von beachtlichen 1.668 Litern zur Verfügung zu stellen.
 
Der großzügige Gepäckraum des Tourer wird durch das neue hintere adaptive Dämpfersystem unterstützt, das weltweit erste in einem Serienfahrzeug. Das System passt automatisch die hintere Dämpfung an unterschiedliche Beladungen und Fahrbedingungen an, um ein Optimum an Stabilität und Komfort zu gewährleisten.
 
Der neue Civic Tourer ist auch mit dem 1.8 i-VTEC Benzinmotor erhältlich.
 
Umfassende Sicherheit
 
Bei der Fahrzeugsicherheit verfolgt Honda seit jeher einen ganzheitlichen Ansatz. Dabei geht es nicht allein um die Sicherheit des Fahrers oder der Insassen, sondern um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Das erreicht Honda mit einer Reihe aktiver und passiver Sicherheitssysteme, die Unfälle und Verletzungen verhindern oder mindern sollen. Der neue Civic Tourer und der Civic Fünftürer des Modelljahrgangs 2014 sind mit Hondas neuen Fahrassistenzsystemen ausgestattet, die eine Kombination aus Kameras, Lidar- und Radartechnologien nutzen.
 
Erweiterte Fahrerassistenzsysteme
 
City-Notbremsassistent (City-Brake Active System)**
 
Dieses System wurde entwickelt, um Unfälle bei niedrigen Geschwindigkeiten bis zu 32 km/h zu vermeiden oder deren Folgen zu mindern. Per Lidar (Laserradar) wird die Fahrbahn nach vorne überwacht. Droht eine Kollision, wird der Fahrer optisch und akustisch gewarnt. Zudem wird automatisch eine Bremsung eingeleitet. Auf Wunsch kann der Fahrer das System deaktivieren.
 
 
Kollisionswarnsystem (Forward Collision Warning)
 
Das System überwacht mithilfe einer Kamera den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und gibt bei einer drohenden Kollision ein akustisches und optisches Signal, um den Fahrer zu warnen. Das System arbeitet bei Geschwindigkeiten ab 15 km/h und lässt sich auf Wunsch deaktivieren.
 
Fernlichtassistent (High Beam Support System)
 
Der Fernlichtassistent erfasst entgegenkommende Fahrzeuge oder die Umgebungsbeleuchtung und schaltet das Fernlicht entsprechend ein oder aus. Das System, das bei Geschwindigkeiten ab 40 km/h arbeitet, kann auf Wunsch deaktiviert, aber auch jederzeit wieder eingeschaltet werden.
 
Spurhalteassistent (Lane Departure Warning)
 
Der Spurhalteassistent erfasst die Fahrbahnmarkierungen und gibt, sobald die Spur ohne Betätigen des Blinkers verlassen wird, ein akustisches und optisches Signal aus, um den Fahrer zu warnen. Das System arbeitet bei Geschwindigkeiten ab 64 km/h und bei einem Kurvenradius ab 250 m. Es lässt sich jederzeit deaktivieren.
 
Verkehrszeichenerkennung (Traffic Sign Recognition System)
 
Das System erkennt Verkehrszeichen wie Überholverbote oder Geschwindigkeitsbegrenzungen und bildet im Multiinformationsdisplay bis zu zwei Schilder gleichzeitig ab.
 
Toter-Winkel-Assistent (Blind Spot Information)
 
Dieser Assistent erkennt via Radar, ob sich Fahrzeuge, zum Beispiel beim Überholen oder einem Spurwechsel, im toten Winkel befinden, und warnt den Fahrer bei Geschwindigkeiten ab 20 km/h über eine Leuchte im Außenspiegel vor potenzieller Gefahr. Wird der Blinker betätigt, während sich ein Fahrzeug im toten Winkel befindet, blinkt die Warnleuchte, während zusätzlich ein Alarmsignal ertönt. Das System kann bei Bedarf ausgeschaltet werden.
 
Ausparkassistent (Cross Traffic Monitor)
 
Über die Radarsensoren in der hinteren Stoßstange überwacht das System beim Ausparken den rückwärtigen Bereich des Fahrzeugs und sendet ein akustisches Signal, sobald sich ein anderes Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h nähert. Aus welcher Richtung das Fahrzeug kommt, wird entweder auf dem Bildschirm der Rückfahrkamera* oder als Pfeil auf dem Multiinformationsdisplay angezeigt. Der Assistent lässt sich bei Bedarf deaktivieren.
 
Adaptive Geschwindigkeitsregelung (Adaptive Cruise Control)**
 
Die Adaptive Geschwindigkeitsregelung ermöglicht es, die Geschwindigkeit und den bevorzugten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzustellen. Wird der gewählte Abstand unterschritten, bremst das System das Fahrzeug ab. Wird mehr Bremskraft benötigt, macht das System den Fahrer durch optische und akustische Signale darauf aufmerksam.
 
Kollisionswarnsystem CMBS (Collision Mitigation Braking System)**
 
Das System überwacht den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, warnt den Fahrer, wenn es zu einer Kollision kommen könnte, und trägt durch einen aktiven Bremseingriff dazu bei, den Aufprall zu verringern, wenn ein Zusammenstoß unvermeidbar ist.
 
* Für ausgewählte Ausstattungsvarianten erhältlich
** City-Notbremsassistent und Kollisionswarnsystem CMBS sind nicht kombinierbar
 
Honda Originalzubehör
 
CR-V Black Edition
 
Schwarz zählt nach wie vor zu den beliebtesten Autofarben. Für alle CR-V Fans, die diesem Trend folgen, hat Honda das Ausstattungspaket „Black Edition“ entwickelt. Das Paket umfasst einen Frontgrill mit Wabenmuster, Dachspoiler, Trittbrettern, Unterfahrschutz für Front und Heck sowie wahlweise 18-Zoll-TAURUS- oder 19-Zoll-ORION-Leichtmetallfelgen.
 
Civic Black Edition
 
Ab Mai dieses Jahres wird Honda auch für den Civic das Ausstattungspaket „Black Edition“ anbieten. Das Paket enthält glänzend schwarze Frontspoilerlippen, Seitenschwellerverkleidungen, einen Dachspoiler und eine Heckstoßfängerverkleidung. Dieser kühne Look wird durch Spiegelgehäuseverkleidungen und einem Tankdeckel mit Civic-Logo abgerundet.
 
Die optionalen 18 Zoll NITROGEN Leichtmetallfelgen mit Radmutterabdeckung in Karbon-Look machen das Styling komplett.
 
Civic Tourer Zubehörpakete
 
Um den Civic Tourer den individuellen Bedürfnissen optimal anpassen zu können, hat Honda eine eigene Zubehörpalette entwickelt. Zahlreiche Pakete oder Einzeloptionen stehen zur Wahl.
 
Carbon-Design-Paket
 
Das Carbon-Design-Paket unterstreicht die dynamische Formgebung des Civic Tourer. Enthalten sind Front-, Heck- und Seitenschwellerverkleidungen in Karbon-Optik. Optional kann das Paket um 18 Zoll HYDROGEN Leichtmetallfelgen ergänzt werden.
 
 
Cargo-Paket
 
Das Cargo-Paket wurde für all jene entwickelt, die häufiger Gepäck oder gar eine spezielle Ausrüstung für Arbeit oder Freizeit transportieren müssen. Es besteht aus einer Vielzahl praktischer Aufbewahrungslösungen, etwa einem großen und kleinen Trennnetz sowie einer Gepäckraumschutzwanne mit Trennstegen.
 
Protection-/Convenience-Paket
 
Für alle, denen eine besondere Pflege ihres Civic Tourer am Herzen liegt, hat Honda ein Paket geschnürt, das das Fahrzeug vor Verschleiß oder Verschmutzung schützt. Einstiegs- und Seitenzierleisten sowie Schmutzfänger bewahren das Fahrzeug vor Kratzern, Schlamm oder Sand. Auf Wunsch sind zusätzlich 17 Zoll COBALT Leichtmetallfelgen erhältlich.
 
Style-Paket
 
Ein vorderer Sportstoßfänger unterstreicht den dynamischen Look und wird durch einen Heckdiffusor perfekt ergänzt. Auf Wunsch sind die 17- oder 18-Zoll-Leichtmetallfelgen ARGON zusätzlich erhältlich.
 
Silver-Design Paket
 
Dieses Paket verleiht dem Civic Tourer noch mehr Persönlichkeit. Es enthält eine Verkleidung für die Heckklappe, einen Sporttankdeckel, eine Verkleidung für die Frontlufteinlässe, Spiegelgehäuseverkleidungen und einen Front-Sportgrill. Diese Designelemente sind in Matt-Silbermetallic-Optik gehalten. Optional sind 18 Zoll KRYPTON Leichtmetallfelgen dabei.
 
Einzeloptionen
 
Zu den Einzeloptionen, die für den Civic Tourer zur Wahl stehen zählt unter anderem das Honda SD-Navigationssystem. Es hat einen 6,1-Zoll-Touchscreen und kann per Texteingabe oder Sprachbefehl gesteuert werden. Enthalten sind Menüs in 12 Sprachen sowie die Karten von 34 europäischen Ländern. Karten-Updates können über eine SD-Karte geladen werden. Dieses vielseitige Navigationssystem verfügt auch über eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Audiostreaming.
 
Wer den enormen Laderaum des Civic Tourer zusätzlich erweitern will, hat mehrere Möglichkeiten. Zum einen sind Relingträger erhältlich mit deren Hilfe sich Sportequipment wie Fahrräder oder Skier aber auch weiteres Gepäck bequem auf dem Dach verstauen lässt. Zum anderen wird eine starre oder abnehmbare Anhängerkupplung angeboten die passend zur Karosserie, Leistung und Zuglast des Civic Tourer entwickelt wurde. Wird die abnehmbare Variante nicht genutzt, verschwindet sie dank einer klappbaren Abdeckung vollständig hinter der Stoßstange.
 
Natürlich wurde auch an die Vierbeiner gedacht: Das Frachtraum-/Hundetrenngitter sorgt für eine sichere Abtrennung. Es kann leicht angebracht oder abgenommen werden und besteht aus pulverbeschichtetem Stahl.
 
Wer sich das Parken im Civic Tourer besonders leicht machen will, kann nachträglich Front und Heck mit Einparksensoren ausstatten lassen.
 
Wer auf individuelles Design Wert legt, hat die Wahl zwischen 17- und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen in fünf verschiedenen Designs oder einer Dekorleiste, die unter der Heckscheibe angebracht wird.
 
Quelle: Honda
 
 

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