Innovative Fahrzeugbaureihen

Mercedes Benz Lanyard schwarz

·                           Antos: Wirtschaftlich im Abfallsammelverkehr

·                           Arocs: Spezialist für On- und Offroad-Einsätze

·                           Atego: Anerkannte Benchmark-Position

·                           Econic: Fahrerfreundlich im Stop-and-Go-Verkehr

·                           Unimog: Allrounder der jüngsten Generation

·                           Sprinter: Transporter mit neuen Assistenzsystemen

·                           Fuso Canter: Kompakter kommunaler Helfer

Mit 18 t bis 26 t zulässigem Gesamtgewicht und 40 t Gesamtzug­gewicht ist der Mercedes-Benz Antos im regionalen Nah- und Ver­teilerverkehr zu Hause. Einfaches Handling, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit sind nur drei der Eigenschaften, mit denen das Fahrzeug punktet – auch im Abfallsammelverkehr.

Die regional stark unterschiedlichen Topografien und verschiedene Beladungen erfordern ein entsprechendes Spektrum an Motor­leistungen. Mit seinen leistungsstarken und umweltfreundlichen BlueEfficiency Power-Dieselmotoren mit Partikelfilter nach Abgas­stufe Euro VI wird der Antos den aktuellen Anforderungen der Entsorgungsbranche gerecht.

Neue Motorengeneration bringt höchste Effizienz

Die Spanne umfasst drei aktuelle Reihensechszylinder mit 7,7 l, 10,7 l und 12,8 l Hubraum. Die Leistung reicht von 175 kW (238 PS) für leichtere Einsätze als Solofahrzeug bis hin zu 375 kW (510 PS) für schwere Last- und Sattelzüge. Für besonders hohe Ansprüche ist eine spezielle Geräuschkapselung mit Zertifizierung durch den blauen Umweltengel lieferbar.

Höchste Effizienz ist bei der neuen Motorengeneration BlueEfficiency Power selbstverständlich: Alle Motoren kombinieren einen temperamentvollen Antritt und hohe Laufruhe mit geringem Verbrauch an Kraftstoff und AdBlue sowie mit vorbildlicher Umweltschonung und langen Wartungsintervallen von bis zu 120 000 km für den Motorölwechsel.

Mercedes-Benz erleichtert den Alltag des Antos-Fahrers speziell bei Rangiermanövern an engen Abladestellen sowie im Stadtverkehr durch den serienmäßigen Einsatz von vollautomatisierten und schnell schaltenden PowerShift 3-Getrieben mit acht oder zwölf Gängen. Die sensible Schaltsensorik sorgt immer für den passenden Gang je nach Fahr- und Beladungssituation. Zur perfekten Anpas­sung an den jeweiligen Motor und das Einsatzgebiet stehen für den neuen Antos insgesamt sechs Getriebevarianten bereit. Neben der zwölfstufigen Version, wie sie aus dem Fernverkehrsmodell Actros bekannt ist, gibt es im Antos erstmals eine Achtgangversion.

Sicherheitsrelevante Assistenzsysteme

Serienmäßig ist das elektronisch geregelte Bremssystem EBS mit Scheibenbremsen rundum, hochwirksamer Motorbremse, Anti­blockiersystem ABS, Brems-Assistent und Antriebs-Schlupfregelung ASR. Elektronische Helfer – vom serienmäßigen Stabilitäts-Assistenten über den optionalen Spurhalte-Assistent oder das Active Brake Assist 3 neuester Generation bis hin zum Fahrerairbag – unterstützen den Fahrer in Grenzsituationen. Um die Verbreitung von Sicherheitssystemen auch im Verteilerverkehr zu unterstützen, bietet Mercedes-Benz für den Antos eine Bündelung in den Paketen „Safety Pack Basic“ und „Safety Pack Classic“ an.

Arocs: Spezialist für On- und Offroad-Einsätze

Die Lastwagen und Sattelzugmaschinen von Mercedes-Benz, deren Fahrzeugspezifikation speziell auf On-Road-Applikationen und Offroad-Einsätze im Bausektor ausgelegt ist, fahren unter dem Namen Arocs. Das Fahrzeugangebot in diesem weit differenzierten Einsatzsektor ist breit gefächert und konsequent an den Kunden­bedürfnissen ausgerichtet. Konzipiert ist der Arocs für anspruchs­volle Aufgaben im Gelände, im Winterdienst sowie in der Abfall­wirtschaft.

Zur Wahl stehen 15 Sattelzugmaschinen, 18 Pritschenwagen, 17 Kipper und 10 Betonmischer. Hinzu kommen fünf unterschied­liche Achskombinationen, auf Wunsch mit permanentem, zuschalt­barem oder neuem hydraulischem Allradantrieb. Die umweltfreund­lichen BlueTec 6-Motoren stehen in 16 verschiedenen Leistungs­stufen von 175 kW (238 PS) bis 460 kW (625 PS) zur Verfügung.

PowerShift 3-Getriebe

Die Kipper, Allradkipper, Betonmischer, Sattelzugmaschinen und Pritschenfahrgestelle gibt es in zwei-, drei- und vierachsiger Aus­führung. Die BlueTec 6-Motoren sind als Reihensechszylinder mit Abgasturboaufladung und Ladeluftkühlung für hohe Zugkraft bereits bei wenig mehr als der Leerlaufdrehzahl ausgelegt. In vier Hubraum­größen von 7,7 l über 10,7 l und 12,8 l sowie erstmals bis 15,6 l im neuen OM 473 werden maximale Drehmomente von 1000 Nm bis 3000 Nm erreicht. Allen neu entwickelten Aggregaten gemeinsam ist der besonders sparsame Umgang mit Kraftstoff.

Die Motorleistung des Arocs wird serienmäßig von automatisierten Mercedes PowerShift 3-Getrieben übertragen. Für die unterschied­lichen Einsätze sind speziell entwickelte Fahrprogramme erhältlich. Die angebotenen Antriebsformeln reichen vom 4x2-Zweiachser mit Hinterradantrieb bis zum 8x8 und 8x8/4, einem Vierachser mit Allradantrieb und zwei gelenkten Vorderachsen. Vierachser mit einer Vorder- und drei Hinterachsen, ein breites Angebot an luftgefederten Fahrzeugen oder nutzlastoptimierte Betonmischer-Fahrgestelle mit einzelbereiftem Antriebs-Tandem sind Beispiele für die Varianten­vielfalt ab Werk in der Arocs-Fahrzeugbaureihe. Sieben Fahrerhäuser in 14 Varianten stehen zur Verfügung.

Neu beim Arocs ist neben der Produktgruppen Loader jetzt der Grounder. Beim Loader wurden alle Möglichkeiten, Eigengewicht einzusparen, konsequent umgesetzt. Der Grounder wiederum ist für Geländeeinsätze unter harten Bedingungen ausgelegt. Durch eine Vielzahl an technischen Maßnahmen zeichnet sich das Fahrzeug durch eine besonders hohe Stabilität und Belastbarkeit aus.

Die Lkw-Baureihe mit der markanten Vorderfront-Optik eignet sich sowohl für straßenorientierte Anwendungen wie auch für Offroad-Einsätze im kommunalen Bereich.

Der neue Atego - anerkannte Benchmark-Position

Der neue Mercedes-Benz Atego setzt die erfolgreiche Karriere der leichten und mittelschweren Lkw-Baureihe als europäischer Markt­führer in seinem Segment konsequent fort. Bestwerte beim Ver­brauch der BlueEfficiency Power-Reihenmotoren von 115 kW (156 PS) bis 220 kW (299 PS) Leistung, neue automatisierte Mercedes PowerShift 3-Getriebe durchgängig für alle Leistungs­klassen sowie ein rundum erneuertes und optimiertes Fahrzeug­konzept machen den Atego zum Maßstab im leichten Verteiler­verkehr sowie bei der Bewältigung kommunaler Einsätze.

Mit verlängerten Serviceintervallen von bis zu 120 000 km, kostengünstigen Wartungsangeboten und der bekannten Zuverläs­sigkeit eines Mercedes-Benz Lkw prägt der Atego entscheidend die Gesamtwirtschaftlichkeit im Distributionseinsatz.

Hohe Fahrstabilität

Mit seinem komplett neu überarbeiteten Chassis kombiniert das Fahrzeug zwei scheinbare Widersprüche: Hoher Fahrkomfort bei präziser Fahrstabilität in allen Beladungszuständen. Durch umfang­reiche Entwicklungsarbeit an Fahrwerk, Lenkung und Federung wurde das anspruchsvolle Ziel erreicht, auch beim Fahrverhalten an der Spitze der leichten Lkw-Klasse zu stehen. Das Fahrwerk ver­mittelt sowohl leer als auch bei voller Ausnutzung des Gesamt­gewichtes ein Höchstmaß an Fahrdynamik, Sicherheit und Komfort.

Durch die strukturellen Änderungen am Chassis kann der Atego das systembedingte Mehrgewicht, das ihm durch die Abgasreinigungs­technik mit auf den Weg geben wird, nahezu ausgleichen.

Das neue Fahrerhaus wurde konsequent auf die Bedürfnisse im leichten Verteilereinsatz hin entwickelt und steht in puncto Design, Wertigkeit und Ausstattung den Mercedes-Benz-Lkw in der schweren Klasse in nichts nach.

Optimierte Lenkpräzision

Die Vierpunkt-Fahrerhauslagerung wurde mit einer strafferen Ab­stimmung mit spürbar reduzierter Wank- und Nickneigung an die optimierte Lenkpräzision angepasst. Der serienmäßig verbaute Stabilitätsregel-Assistent garantiert maximale Fahrzeug-Beherrsch­barkeit auch unter extremen Situationen.

Lieferbar sind insgesamt 42 verschiedene Baumuster mit einer Viel­zahl von Radständen, drei Fahrerhauslängen und allradgetriebenen Varianten. Mit umfangreichen Optimierungen an Fahrgestell, Hinter­achsführung, Fahrerhauslagerung und neuer Lenkung setzt der Atego neue Maßstäbe bei Fahrdynamik, Fahrsicherheit und Komfort.

Hervorzuheben sind weiter die Aufbaufreundlichkeit des Atego, der im Vergleich zum Vorgängermodell gesunkene Kraftstoffverbrauch um bis zu fünf Prozent und die Verfügbarkeit eines Wandler­getriebes.

Für spezielle Einsätze im Kommunal- und im Offroad-Betrieb eignen sich primär die Varianten mit permanentem oder zuschaltbarem Allradantrieb.

Econic: Fahrerfreundlich im Stop-and-Go-Verkehr

Der Mercedes-Benz Econic hat sich längst als Profi für viele Auf­gaben im Kommunal-, Sammel- und Verteilerverkehr etabliert. Auf­grund der maßgeschneiderten Konstruktion mit Low-Entry-Fahrer­haus, des vollluftgefederten Fahrgestells und des automatischen Getriebes verbindet der Econic das hohe Transportvermögen eines Lkw mit der kompakten Wendigkeit eines Transporters und der Ergonomie eines Niederflurfahrzeugs.

Der neue Econic aus der Sparte der Special Trucks weist neben den umweltfreundlichen und leistungsstarken Euro VI-Motoren eine Reihe weiterer bedeutender Neuerungen auf.

Maßgeschneiderte Fahrzeugvarianten

Der Econic ist in den Konfigurationen 4x2, 6x4 und 6x2/4 mit elektrohydraulisch progressiv gelenkter Nach- und Vorlaufachse in den zulässigen Gesamtgewichten von 18 beziehungsweise 26 t lieferbar. Auf Wunsch gibt es auch speziell zugeschnittene Fahrzeug­ausführungen. Die Zwei- und Dreiachser sind in unterschiedlichen Radständen erhältlich – von kompakt und wendig mit 3450 mm bis zu 5700 mm.

Zum Einsatz kommen zwei Sechszylinder aus der Baureihe OM 936 LA mit einer Basisleistung von 220 kW (299 PS) und einer Spitzenmotorisierung von 260 kW (354 PS) bei einem Hubraum von 7,7 l. Neben der motorinternen Abgasrückführung erfolgt die Abgas­reinigung durch den geschlossenen Partikelfilter, AdBlue-Einsprit­zung und SCR-Katalysator. Die Steuerung der in einer Abgasbox integrierten BlueTec 6-Filtersysteme wird von einer Regelelektronik übernommen, die aus einer Vielzahl von Motor- und Einsatzpara­metern bedarfsabhängig die Abgasreinigung regelt.

Der Stop-and-Go-Verkehr spielt im täglichen Einsatz der kommunalen Econic-Nutzer eine große Rolle und stellt auch eine besondere Herausforderung für Motoren und Getriebe dar. Das Sechsgang-Automatikgetriebe von Allison bewährt sich unter anderem bei den häufigen Stopps und Starts im Entsorgungsdienst.

Das ergonomisch niedrig angeordnete und sehr geräumige Fahrer­haus ist in einer hohen (1745 mm Innenhöhe) und einer niedrigen (1295 mm) Variante erhältlich.

Hohe Wirtschaftlichkeit – beste Sichtverhältnisse

Die Wirtschaftlichkeit des neuen Econic konnte bei gleichbleiben­dem Nutzlastniveau durch Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs bis zu vier Prozent sowie der Reparatur- und Wartungskosten nochmals gesteigert werden.

Zentrale Bestandteile des Econic-Sicherheitskonzeptes - wie beispielsweise der niedrige und komfortable Ein- und Ausstieg, die gesundheitsschonende Luftfederung, die große Panorama-Front­scheibe im Zusammenwirken mit dem Spiegelsystem sowie die voll­verglaste, elektropneumatisch betätigte Beifahrertür - tragen zur Sicherheit sowohl von Fahrer- und Beifahrern wie auch der anderen Verkehrsteilnehmer bei.

Da der Econic für zahlreiche Branchen verschiedene Einzellösungen anbietet, sind die aktuellen Veränderungen am Fahrgestell von großer Bedeutung für die Aufbauindustrie. Der Econic wird beispiels­weise für den Kommunalbereich als Entsorgungs- oder Kehrfahrzeug ausgestattet. Durchgehende Lochraster und die Verschiebbarkeit des Schlussquerträgers sowie eine Neuanordnung der Aggregate hinter dem Fahrerhaus erhöhen die Aufbaufreundlichkeit und bieten mehr Aufbauraum. Des Weiteren wurde die Belastbarkeit der Vorder­achse auf acht Tonnen erhöht.

Unimog: Allrounder der jüngsten Generation

Die neuen Unimog Geräteträger BlueTec 6 zeichnen sich durch eine deutliche Steigerung der Leistungsstärke, Effizienz und des Bedienerkomforts aus. Neben den umweltfreundlicheren und leistungsfähigeren Motoren bieten sie eine Vielzahl an Innovationen. Das Programm wurde mit Einführung der neuen Baureihe komplett neu gegliedert. Die kompakten Einstiegsmodelle Unimog U 216 und U 218 ersetzen den bisherigen Unimog U 20 jetzt mit professio­nellen Geräteträgereigenschaften.

Die Geräteträger treten mit einer komplett neu gestalteten und ergonomisch angeordneten Freisichtkabine an. Neue Systeme für Arbeits- und für Leistungshydraulik sowie der synergetische Fahr­antrieb EasyDrive – ein System für den spontanen Wechsel von Schaltgetriebe zu Hydrostat während der Fahrt – erhöhen in starkem Maße die Einsatzeffizienz.

BlueEfficiency Power-Technologie

Mit zwei von Grund auf neu konstruierten BlueEfficiency Power-Motoren erfüllt der neue Unimog nicht nur die Euro VI-Abgasnorm, die Motoren überzeugen darüber hinaus mit mehr Leistung und Drehmoment über den gesamten Fahrbereich hinweg - vor allem im Geräteeinsatz. Es stehen drei Vier- und zwei Sechszylinder im Leistungsbereich von 115 kW (156 PS) bis 220 kW (299 PS) der Motorbaureihen OM 934 und OM 936 mit Hubräumen von 5,1 l und 7,7 l zur Verfügung. Die hochmodernen Triebwerke kombinieren niedrigeren Kraftstoffverbrauch – die Einsparung beträgt bis zu drei Prozent - mit höchster Abgasreinheit und erreichen, dass der Unimog trotz des hohen konstruktiven Aufwands zur Einhaltung von Euro VI insgesamt effizienter und sparsamer unterwegs ist.

Durchdachtes Fahrerhauskonzept bietet beste Arbeitsbedingungen

Die Geräteträger verfügen über eine neu gestaltete und ergonomisch ausgestattete Freisichtkabine. Dabei ist die optische und funktio­nelle Wirkung der Kurzhaube noch mehr betont. In die neuen Stoß­fänger sind Tagfahrlicht-Scheinwerfer integriert. Der besseren Sicht wegen sind die Scheibenwischer jetzt über der Windschutzscheibe angebracht. Die Sicht auf die Fahrbahn und die Geräte ist optimal, zusätzlich verbessert durch das jetzt neu erhältliche Frontkamera-Monitorsystem. Kleines, aber feines optisches Unterscheidungs­merkmal innerhalb der Baureihe: Die Unimog U 318 bis U 530 tragen in Wagenfarbe lackierte Scheinwerfereinfassungen.

Das bedienerfreundliche Interieur mit neuem Kombiinstrument, Multifunktionslenkrad, verstellbarer Lenksäule oder der Lenkstock­hebel zur Bedienung von Fahrfunktionen wie Getriebeschaltung oder der neuen Premium-Motorbremse trägt weiter zum Fahrkomfort bei. Der Multifunktionsjoystick lässt sich entnehmen und bietet Funktionen wie z. B. Reversieren im Arbeitseinsatz.

Ein innovatives Highlight bringt der Unimog Geräteträger mit dem stufenlosen Fahrantrieb EasyDrive auf die Straße (optional erhältlich). Die Synergie von Hydrostat und mechanischem Schalt­getriebe ermöglicht den fliegenden Wechsel während der Fahrt präzise auf den Einsatz abgestimmt. Bisher war beim Wechsel der Systeme ein kurzer Stopp nötig. Der neue komfortable Drive-Work-Modus erweist sich als große Hilfe im Arbeitseinsatz, ist beispiels­weise im Mäheinsatz ein Abschnitt erledigt, wird einfach der Wechsel zum Schaltgetriebe aktiviert. Der neue Hydrostat im Unimog erlaubt jetzt Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h – die hydrostatische Leistung wurde um 20 Prozent erhöht. Während das stufenlose Fahren und Arbeiten insbesondere den Kupplungsver­schleiß reduziert und die Arbeitsleistung erhöht, spart das Fahren mit dem Schaltgetriebe aufgrund optimaler Wirkungsgrade Kraftstoff. Bei dem per EPS geschalteten Getriebe nimmt der Fahrer durch Betätigen der Kupplung den Wechsel vor, in Verbindung mit der optional erhältlichen automatisierten Schaltung wird der Wechsel vollautomatisch durchgeführt. Bedient wird das neue syner­getische System bequem über Lenkstockschalter, Hydraulik-Joystick oder wahlweise das Fahrpedal.

Neue Systeme für Arbeits- und Leistungshydraulik

Präzise und ganz ohne ruckartige Bewegungen geht die neue Arbeitshydraulik ans Werk – und das bei um 30 Prozent gesteigerter hydraulischer Leistung. Damit werden die Anbaugeräte feinfühlig wie noch nie gesteuert. Die Arbeitshydraulik arbeitet vollproportional und ermöglicht außerdem zwei Stellbewegungen gleichzeitig über den Joystick. Über die Multifunktionstasten am Lenkrad und das Display lassen sich z. B. die Fördermengen begrenzen. Die Hydraulik arbeitet in zwei Kreisen, wobei der Kreis I 200 bar Systemdruck bei einem Hydrauliköl-Durchfluss von 32 l/min bereitstellt, zusammen mit Kreis II sind es zusätzlich 55 l/min mit bis zu 240 bar. Daneben wurde der Geräteantrieb noch in einem weiteren Punkt verbessert, denn die Frontzapfwelle gibt jetzt Leistungen bis maximal 160 kW weiter (bisher 150 kW).

Die Leistungshydraulik VarioPower ist ebenfalls effizienter geworden: Zwei Kreise, jeweils mit 125 l Hydraulikdurchfluss und 280 bar Druck, bis zu einer Höchstleistung von 58 kW pro Kreis, ausgelegt vor allem für den Antrieb von Dauerverbrauchern. Die Weiterentwicklung kann aufsteckbare Pumpen ab der Zapfwelle oder Diesel-Aufbaumotoren ersetzen, wie beispielsweise in Aufbaukehr­maschinen. Das spart Kraftstoff, Raum und Gewicht. Und auch im Fahrgestellrahmen des Unimog lässt sich Gewicht sparen, wenn die Leistungshydraulik nicht benötigt wird: sie ist schnell wechselbar und kann von ihrem Einbauplatz einfach entnommen werden, um die

Nutzlast zu erhöhen. Bedient wird das System über Lenkradtasten, abzulesen sind seine Daten im Display des neuen Kombiinstruments. Verfügbar ist die Leistungshydraulik in den Unimog Typen ab U 318.

Der neue Sprinter: Transporter mit neuen Assistenzsystemen

Der neue Sprinter von Mercedes-Benz positioniert sich in der Branche mehr denn je als Transporter mit der höchsten Wirtschaft­lichkeit. Herausragendes Beispiel dafür ist der Bestwert von 6,3 l/100 km im kombinierten Verbrauch. Das entspricht einer CO2-Emission von 165 g/km und liegt damit auf Pkw-Niveau.

Zu den Besonderheiten des neuen Sprinter zählt sein Antrieb. Als erster Transporter tritt er mit einer kompletten Motorenpalette nach Abgasstufe Euro VI an. Das Leistungsangebot der Dieselmotoren setzt sich aus Vier- und Sechszylindern mit einer Spanne von 70 kW (95 PS) bis 140 kW (190 PS) zusammen. Alternativ zu den Diesel­motoren gibt es den Mercedes-Benz Sprinter auch mit einem auf­geladenen Vierzylinder-Benzinmotor mit Direkteinspritzung. Er leistet aus 1,8 l Hubraum 115 kW (156 PS). Von diesem Motor ist eine ökologisch relevante Erdgas-Ausführung mit identischer Leistung abgeleitet.

Aus dem Zusammenspiel der hochwirtschaftlichen Dieselmotoren, dem optimierten Antriebstrang, einer längeren Achsübersetzung, der Nebenaggregate und dem Effizienzpaket BlueEfficiency Plus resultiert der geringe Kraftstoffverbrauch.

Elektronische Helfer – fünf neue Assistenzsysteme

Beim jüngsten Sprinter tragen fünf neue Assistenzsysteme zur Verkehrssicherheit und zum Fahrerkomfort bei. Weltpremiere feiern mit dem Sprinter der serienmäßige Seitenwind-Assistent (Crosswind Assist), der Abstands-Warnassistent (Collision Prevention Assist), der Totwinkel- und Fernlicht-Assistent (Blind Spot Assist und Highbeam Assist) sowie der Spurhalte-Assistent (Lane Keeping Assist).

Die elektronischen Helfer sind in logisch zusammengefassten Fahrassistenz-Paketen lieferbar.

Mercedes-Benz Vans unterstreicht mit dieser Vielzahl neuer Assistenzsysteme seine Rolle als Vorreiter in der Sicherheitstechnik und als Innovationstreiber. Die umfassenden Systeme verhindern Unfälle und vermeiden teure Ausfallzeiten. Sie lohnen sich aber auch direkt in Cent und Euro. So senkt die Mercedes-Benz Bank bei Einbau von Fahrerassistenz-Paketen ihre Versicherungsprämien. Zusätzlich gibt es Komplettangebote – zum Beispiel aus Leasing, Service und Versicherung – die den Kunden ein Rundum-Sorglos-Paket aus einer Hand garantieren.

Fuso-Canter: Kompakter kommunaler Helfer

Das Modelljahr 2014 bringt für den Fuso Canter zahlreiche Neue­rungen mit sich. Eine Top-Gewichtsvariante mit 8,55 t zulässigem Gesamtgewicht (zGG) ermöglicht Fahrgestell-Nutzlasten von bis zu sechs Tonnen und markiert somit eine neue Spitzenposition in dieser Gewichtsklasse. Die Modelle Canter 9C15 und 9C18 verfügen serienmäßig über das automatisierte Doppelkupplungsgetriebe „Duonic“, das breite „C“ (Comfort)-Fahrerhaus und sind mit effizienten 3,0-l-Motoren von 110 kW (150 PS) und 129 kW (175 PS) mit Dieselpartikelfilter und der SCR-Technologie BlueTec 6 lieferbar. Serienmäßig sind, ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, eine Motorbremse mit 50 kW Bremsleistung und ab Ende des Jahres 2014 das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP).

Den ab 1. Januar 2014 gültigen EU-Abgasbestimmungen tragen modifizierte Motoren Rechnung mit Euro 5b+ und Euro VI je nach Leergewicht. Die neuen Motoren sind nicht nur schadstoffärmer sondern auch deutlich effizienter als ihre Vorgänger.

Ecofficiency-Paket beim Fuso Canter

Der neue Fuso Canter ist mit dem serienmäßigen „Ecofficiency“-Paket ausgestattet, das verschiedene verbrauchssenkende Maßnahmen umfasst. Dazu gehören unter anderem höhere Einspritzdrücke von 2000 bar, Verwendung von Leichtlauf-Motorenöl, Motor-Start-Stopp und längere Achsübersetzungen. Bei den Varianten ab 6,5 t zGG mit 110 kW (150 PS) und 129 kW (175 PS) bringen noch rollwiderstandsoptimierte Reifen und ein verbesserter Dieselpartikelfilter zusätzliche Vorteile. Bei den Motoren kommt BlueTec 6 mit einem SCR-Katalysator zum Einsatz.

Der allradgetriebene Canter 4x4 verfügt nun serienmäßig über ein Untersetzungsgetriebe und weist somit eine Steigfähigkeit von bis zu 60 Prozent auf. Der Allradantrieb ist zuschaltbar und spart im Alltagsbetrieb als 4x2-Ausführung Kraftstoff. Weitere Merkmale des Canter 4x4 sind das zu 70 Prozent selbstsperrende Hinterachs­differenzial und eine 50 kW-Motorbremse.

Zukunftstauglich und kompakt

Der Fuso Canter hat sich in der kommunalen Branche für unter­schiedliche Aufgaben im Sommer wie auch im Winter etabliert. Der kompakte Lkw von 3,5 t bis 8,55 t zGG zeichnet sich durch optimale Wendigkeit sowie hohe Nutzlasten aus. Die Anwender aus dem kommunalen Bereich schätzen insbesondere die Variantenvielfalt durch den 4x2- und 4x4-Antrieb sowie den Hybridantrieb, das automatisierte Doppelkupplungsgetriebe Duonic, die drei Kabinen­varianten (Standard = schmal/Comfort = breit/Comfort Doka), die sechs Radstände und drei Nebenantriebe sowie ein durchgängiges Rahmen-Lochbild für verschiedene Aufbauten.

Zu den Stärken des Fuso Canter zählen neben der hohen Wendigkeit und der Platz sparenden Frontlenker-Bauweise auch die gute Sicht durch tief nach unten gezogene Fenster und den kurzen vorderen Überhang, die robuste Konstruktion, der ergonomische Joystick-Schalthebel im Fahrerhaus sowie nicht zuletzt die einfache Wartung durch gute Zugänglichkeit der Aggregate mittels einer kippbaren Kabine.

Der Fuso Canter Eco Hybrid wurde beim Wettbewerb „Europäischer Transportpreis für Nachhaltigkeit 2014“ in der Kategorie „Verteiler-Lkw bis 12 Tonnen“ ausgezeichnet.

Quelle: Mercedes-Benz