Der Mazda3 steht seit jeher für herausragende Designkompetenz, doch mit der neuen Modellgeneration vollzieht das Kompaktmodell beinahe so etwas wie eine Wiedergeburt. Die Anziehungskraft der Mazda Designsprache „KODO – Soul of Motion“, die nach dem CX-5 und dem Mazda6 nun auch den Auftritt des Mazda3 prägt, bringt das Konzept dynamischer, von der Schönheit und Kraft der Natur inspirierter Bewegung auf besonders leidenschaftliche Weise zum Ausdruck – in kraftvollen, auf das C-Segment zugeschnittenen Proportionen. 

FK Automotive FKSGMA005 ABS Sportgrill Mazda 3 Stufenheck (Typ BK) Bj. 03-06 schwarz



Mit den bisherigen KODO Modellen teilt sich der neue Mazda3 die kraftvolle Statur, die von der weit nach hinten versetzten, kompakt wirkenden Fahrerkabine betont wird. Das Fahrzeug ist breiter und flacher als das Vorgängermodell und verfügt über ein zum Heck hin ansteigendes Profil, das zusammen mit den mutig geformten Radhäusern und den großen Aluminiumrädern Agilität und Stärke versprüht. Die hochglänzenden Oberflächen ändern sich je nach Lichteinfall und dem Blickwinkel des Betrachters – eines von vielen Beispielen für die Handwerkskunst und Detailliebe, mit der Mazda bei der Konstruktion des neuen Modells gearbeitet hat. Ein weiteres Beispiel dafür sind die Spaltmaße zwischen der Karosserie und den Türen. Um diese zu minimieren, studierten die Mazda Ingenieure alle damit zusammenhängenden Aspekte – von der Art und Weise, wie die Türen angebracht werden, bis hin zur Dicke der Lackierung an den Rändern der Karosserieteile. Im Ergebnis ist der Spalt zwischen den Türen und den Kotflügeln beim neuen Mazda3 schmaler als bei vielen Modellen des Premiumsegments. Folgerichtig wurde auch dafür gesorgt, dass das Öffnen und Schließen der Türen ebenso natürlich wie hochwertig wirkt. 

Wie seine Modellbrüder weist der neue Mazda3 das KODO Familiengesicht mit dem konturierten Kühlergrill und dem typischen Flügelmotiv auf, das sich bis zu den raubtierhaft wirkenden Scheinwerfern spannt. Diese weisen auch deshalb eine solch schlanke, scharfe und saubere Struktur auf, weil die Blinkleuchten außerhalb der Scheinwerfereinheiten positioniert wurden. Mit ihren LED-Leuchtquellen, inneren Linsen und Lichtleitringen verleihen die Scheinwerfer der Frontpartie die unverkennbare Signatur eines Mazda. 

Vom Kühlergrill und den Scheinwerfern spannen sich einfache und solide Charakterlinien über die Radhäuser entlang des Seitenprofils bis zum Heck und betonen damit die Leichtigkeit und Agilität des Fahrzeugs. Selbst im Stand rufen sie gemeinsam mit dem niedrigen Fahrzeugschwerpunkt den Eindruck aufgestauter Energie hervor, die sich in einem begeisternden Fahr-erlebnis entladen wird. Der um 60 mm verlängerte Radstand erlaubte es den Designern, die Karosserieüberhänge vorne und hinten zu verkürzen und damit eine noch kraftvollere Statur im Stile des KODO Designs zu erzeugen. Zudem ergaben sich daraus ein größerer Motorraum und ein Plus an Crash-Sicherheit. 

Das muskulöse Heck ist in vielen Details ein Spiegelbild der Frontpartie – nicht zuletzt bei den Rückleuchten, die sportliche Leuchtringe und ein hochwertiges integriertes Zwei-Farbton-Finish aufweisen. 
 



 

Die Farben von SKYACTIV und KODO
Für den neuen Mazda3 stehen insgesamt neun Außenfarben zur Verfügung. Drei davon markieren die Ankunft des Mazda3 in der Welt des KODO Designs. Neben dem emotional ansprechenden Rubinrot Metallic sind dies die beiden neuen Farbtöne Obsidiangrau Metallic, eine besonders edle Lackierung, und Mitternachtsblau Metallic, eine Farbe, die sich von der Kraft und Schnelligkeit eines Blitzes in einem dunklen Himmel inspiriert zeigt. Zudem hat der Kunde die Wahl zwischen sechs weiteren Lackierungen: Purweiß, Plutossilber, Saphirblau Metallic, Graphitgrau Metallic, Onyxschwarz Metallic und Satinweiß Metallic.



Der neue Mazda3 – Innenraumdesign und Komfort 
Getrennt und doch verbunden 

  • Neues Interieur-Konzept mit klarer Aufteilung in zwei Zonen
  • Ergonomische Cockpit-Gestaltung und geräumiger Passagierbereich
  • Längster Radstand im C-Segment

Als Vorbote einer neuen Ära in der Innenraumgestaltung weist der neue Mazda3 ein völlig neues Interieur-Konzept auf. Es zeichnet sich durch eine klare Aufteilung in eine Zone für den Fahrer und einen Bereich für die Passagiere aus. Während das auf den Fahrer zugeschnittene Cockpit konsequent darauf ausgelegt ist, ein sicheres, stressfreies und begeisterndes Fahrerlebnis zu fördern, geht es im Bereich der Passagiere um Komfort, Bewegungsfreiheit und Entspannung auf höchstem Niveau. 

Beispielhaft ist diese Zweiteilung an der Armaturentafel zu erkennen, die im Bereich des fahrerorientierten Zuschnitts alles, was zur Steuerung und Bedienung des Fahrzeugs erforderlich ist, so ergonomisch und einfach wie möglich zugänglich macht. Auf der Beifahrerseite ist die Armaturentafel hingegen deutlich flacher ausgeführt, um dem Beifahrer ein besonderes Raumgefühl zu vermitteln. Die Grenze zwischen den Zonen markiert die asymmetrische Mittelkonsole, die zugleich beide Bereiche miteinander verbindet und dabei trotz der funktionalen Trennung für einen Eindruck der Verbundenheit sorgt. 
 



Die kraftvolle und ergonomische Gestaltung des Cockpits erlaubt es dem Fahrer, sich voll und ganz auf das Verkehrsgeschehen zu konzentrieren. Eine besondere Rolle spielt dabei das neue, optional erhältliche Head-up Display, das der Mazda3 als eines der ersten Modelle seines Segments zu bieten hat. Dieses sogenannte Active Driving Display projiziert die wichtigsten Informationen wie die aktuelle Geschwindigkeit und Sicherheitswarnhinweise in das direkte Blickfeld des Fahrers und reduziert damit die Ablenkung auf ein Minimum (weitere Details in Kapitel 3). 

Zur Steigerung von Bedienkomfort und Ergonomie sind alle Steuerungselemente so angeordnet, dass sie mit natürlichen Bewegungen und aus einer entspannten Fahrerhaltung heraus erreicht werden können. Dass die Mazda Ingenieure dabei den Innenraum und das Bedienkonzept von Grund auf neu durchdachten, beweisen beispielsweise die nun niedrigere Positionierung des Lenkrads, was Fahrzeug und Fahrer noch enger miteinander verbindet, sowie die streng symmetrisch, links und rechts der Mittelachse des Fahrers angeordneten Pedale. Der Schalthebel schmiegt sich in die Hand des Fahrers wie ein Handschuh. All diese Details tragen dazu bei, die Belastungen des Fahrers zu minimieren und damit einer Ermüdung entgegen zu wirken. 

Die sich nach hinten lehnende Fahrgastzelle ist ein Kernmerkmal der KODO Designsprache. Damit einher gehen die im Vergleich zum Vorgängermodell um 100 mm nach hinten versetzten A-Säulen, die das Sichtfeld des Fahrers signifikant erweitern: ein Beitrag zu mehr Komfort und Sicherheit. Neu positioniert wurden auch die Außenspiegel, was dem Fahrer vor allem an Kreuzungen und in Kurven ein vergrößertes Blickfeld verschafft. 

Während das KODO Design dem neuen Mazda3 einen Auftritt von dynamischer Kompaktheit verleiht, können sich die Insassen über ein erheblich gewachsenes Platzangebot im Innenraum freuen. Dazu tragen vor allem der Zuwachs an Fahrzeugbreite und der längere Radstand bei – mit 2.700 mm der längste im Kompakt-Segment. Folgerichtig bietet der neue Mazda3 in beiden Karosserievarianten seinen Passagieren auf den vorderen und hinteren Sitzen die größte Schulterfreiheit seiner Klasse und liegt auch in Sachen Beinfreiheit mit an der Spitze seines Segments. Und obwohl der neue Mazda3 25 mm flacher ist als sein Vorgänger, bietet er die gleiche Kopffreiheit, weil zugleich der Hüftpunkt der Sitze abgesenkt wurde. 

Der je nach Ausstattung manuell oder elektrisch einstellbare Fahrersitz bietet einen Längseinstellbereich von 260 mm und kann in der Neigung um 102 Grad sowie in der Höhe um 56 mm verstellt werden; besonders große Fahrer profitieren hier von der zusätzlichen Möglichkeit, den Sitz um weitere 20 mm abzusenken. Die Sitze unterstützen eine natürliche und entspannte Sitzposition und bieten ausgezeichneten Seitenhalt. Dabei unterdrücken die verbesserten Rückenlehnen wirkungsvoll Vibrationen und verfügen über einen verstärkten Schulterbereich. Dennoch sind die Rückenlehnen sogar schmaler als bisher und weisen eine konkave Ausformung an der Rückseite auf; daraus ergibt sich zusätzlicher Beinraum für die Fondinsassen. Und auch die Füße der hinteren Passagiere finden jetzt mehr Platz, da die Führungsschienen der Vordersitze weiter auseinander platziert wurden. Die größeren hinteren Seitenscheiben steigern zusätzlich den luftigen und geräumigen Eindruck, den die Passagiere auf den Rücksitzen genießen. 
 



Als Alternative zu den Stoffsitzen mit schwarzen oder sandfarbenen Bezügen in verschiedenen Mustern bietet Mazda schwarze Lederbezüge mit roten Nähten, wahlweise auch in Kombination mit „Off-white“-farbenem Leder mit weißen, grauen und roten Nähten. 

Passend zum großzügigen Raumgefühl, das der Mazda3 im Inneren bietet, sorgt eine dekorative horizontale Blende auf der Beifahrerseite vorne für einen raumerweiternden Effekt. Die Linien des Armaturenträgers ziehen sich über die harmonisch gestalteten seitlichen Lüftungsdüsen und Türgriffe virtuell weiter bis zu den B-Säulen und betonen damit die Einheitlichkeit des Innenraumdesigns. Im Sinne perfekter Ergonomie ist die Mittelkonsole in einer einfachen und funktionalen Form aufgebaut. Unterhalb der zentralen Lüftungsdüsen finden sich die Drehregler der Klimaanlage. Im oberen Bereich der Mittelkonsole ist der ab der mittleren Ausstattung serienmäßige 7-Zoll-Touchscreen positioniert, der von Fahrer und Beifahrer gleichermaßen problemlos bedient werden kann. 

Der Innenraum ist überwiegend in Schwarz gehalten, was das sportliche Ambiente unterstreicht. Kontrastierende Elemente in Karbon-Optik am schwarzen Lederlenkrad sowie passende Akzente an Handbremshebel, Armlehnen und Schalthebel sorgen zusätzlich für eine qualitativ hochwertige Anmutung. Hinzu kommen Klavierlack-Oberflächen und Chrom-Applikationen. In der Summe erzeugt die Kombination aus Funktionalität, Komfort, Raumangebot und Qualitätsanmutung ein außergewöhnlich hochwertiges und entspanntes Ambiente an Bord des neuen Mazda3. 

Kompromisslos funktional präsentiert sich auch das Gepäckabteil, das in beiden Karosserievarianten gegenüber dem Vorgängermodell zulegte: auf 350 Liter beim Schrägheck und auf 419 Liter bei der viertürigen Limousine. Durch Umklappen der Rücksitze lässt sich das Ladevolumen beim Schrägheckmodell auf bis zu 1.250 Liter erweitern. Die Limousine wiederum profitiert von einer um 100 mm breiteren Kofferraumöffnung, die es nun erlaubt, drei statt zwei große Koffer im Gepäckabteil zu verstauen. Hinzu kommen zahlreiche weitere Ablagemöglichkeiten, Becherhalter (vorne und hinten) und Staufächer, die insbesondere vom Fahrer leicht und mit nur minimaler Ablenkung erreicht werden können. Ein großes Ablagefach findet sich etwa am Fuß der Mittelkonsole; die Türtaschen sind groß genug für 1-Liter-Flaschen, und die Sonnenbrille kann in einem speziellen Fach in der Dachhimmel-Konsole aufbewahrt werden. 
 

Der neue Mazda3 – Funktionalität und Ausstattung 
Interaktiv und intuitiv 

  • Active Driving Display: optionales Head-up Display
  • Hohe Nutzerfreundlichkeit und Ergonomie
  • Neue Online-Technologie bringt das Internet ins Auto

Mit der Zahl der Funktionen und Technologien in modernen Fahrzeugen steigt die Informationsflut und damit auch die Belastung, der Autofahrer heute ausgesetzt sind. Um dieser Art der Reizüberflutung zu begegnen und weiterhin jenes Fahrvergnügen bieten zu können, das zu den Kernwerten der Marke gehört, hat Mazda beim neuen Mazda3 ein neues Cockpit-Konzept umgesetzt. Ziel war es, die Interaktivität und Konnektivität mit Hilfe modernster Technologien auf ein neues Niveau zu heben und die Systeme gleichzeitig so nutzerfreundlich und sicher wie möglich auszuführen, um die Gefahren der Ablenkung vom Verkehrsgeschehen auf ein Minimum zu reduzieren. Dazu verfügt das neue Bediensystem des Mazda3 über ein innovatives Paket an Anzeigen und Steuerungselementen. 

Die wichtigsten Informationen können vom Fahrer mit nur minimaler Augenbewegung abgelesen werden. Damit entspricht die Anordnung der Instrumente dem Innenraumkonzept mit getrennter Fahrer- und Komfort-Zone. Dies gilt auch für die jeweiligen Steuerungselemente: Ihre je nach Funktion einheitliche Gestaltung erlaubt eine intuitive Zuordnung und Bedienung. Die am häufigsten genutzten Funktionen können zudem über Multifunktionstasten am Lenkrad angesteuert werden. Insgesamt ist die Cockpit-Gestaltung darauf ausgelegt, jegliche überflüssige Bewegungen und Ablenkungen zu vermeiden und den Fahrer bei einer unkomplizierten und jederzeit entspannten Bedienung zu unterstützen. 
 

Zentraler Bestandteil des neuen Bedien- und Informationskonzepts ist das in der höchsten Ausstattung serienmäßige Head-up Display, das der Mazda3 als eines der ersten Fahrzeuge seines Segments anbietet. Das Active Driving Display projiziert fahrrelevante Informationen wie die aktuelle Geschwindigkeit, Hinweise des Navigationssystems sowie den Status und Warnung der i-ACTIVSENSE Fahrassistenzsysteme direkt in das Blickfeld des Fahrers. Das System besteht aus einer Klarscheibe, die auf dem Armaturenbrett oberhalb des Kombiinstruments angebracht ist, und passt sich automatisch dem Umgebungslicht an. Die Informationen werden auf einen Punkt projiziert, der rund 1,5 Meter vor dem Augenpunkt des Fahrers liegt, um die Augenbewegungen und erforderliche Fokussierungen zu minimieren. Um einen Informationsüberfluss zu verhindern, werden immer nur drei Informationen gleichzeitig angezeigt. Dabei steht die wichtigste Information immer oben: etwa eine plötzliche Sicherheitswarnung. 

Alle weiteren für den Fahrer relevanten Informationen sind in der Instrumenteneinheit zu finden, die für den neuen Mazda3 komplett neugestaltet wurde. Sie besteht bei der höchsten Ausstattung aus einem analogen Tachometer mit einer digitalen Geschwindigkeitsanzeige und zwei flügelförmigen Digital-Displays, auf denen Informationen wie Außentemperatur, Tankfüllstand sowie Schalthinweise und Kilometerstand angezeigt werden. 

Informationen des Infotainment- und Kommunikationssystems werden auf dem neuen 7-Zoll-Touchscreen oben auf der Mittelkonsole dargestellt. Der Touchscreen kann auch per Sprachsteuerung oder über den neuen Multi Commander Dreh-Drücksteller bedient werden. Der Abwärtsblickwinkel wurde im Vergleich zum aktuellen Modell von 28 auf 13 Grad reduziert. Das bedeutet: Die Informationen lassen sich sowohl vom Fahrer als auch vom Beifahrer noch leichter ablesen. Auch die Menüstruktur wurde verbessert. Ob man ein Reiseziel in das Navigationssystem eingibt, im Bose® Premium Sound System nach einem bestimmten Titel sucht oder über die neue Online-Technologie von Mazda die aktuellen E-Mails oder Facebook-Posts durchstöbert: Der Weg vom Startbildschirm zur gewünschten Funktion ist kürzer denn je. Für die am häufigsten genutzten Funktionen lassen sich zudem individuelle Shortcuts einstellen. 

Blinde Bedienung 
Grundlegend überarbeitet hat Mazda auch den Multi Commander Dreh-Drücksteller in der Mittelkonsole, um das „blinde“ Ansteuern der Infotainment-Features zu erleichtern. Die neue Position des Multi Commander ermöglicht die Bedienung in einer natürlichen und mühelosen Handbewegung, ohne dabei die Sitzhaltung verändern zu müssen; der Ellbogen ruht dabei bequem auf der Mittelarmlehne. Umgeben ist der Regler von fünf Knöpfen – einem pro Finger –, von denen jeder an eine bestimmte Funktion gekoppelt ist: Navigationssystem, „Home“ und Audiosystem in der Mitte sowie „Zurück“ und „Favoriten“ an den Seiten. Neben dem Multi Commander findet sich zudem ein Lautstärke-Regler. 
 

Mit der Sprachsteuerung steht eine weitere sichere und ergonomische Alternative für die Bedienung der Infotainment-Funktionen zur Verfügung. Dazu zählen beispielsweise der Wechsel zwischen Menüs, die Auswahl eines Radiosenders, das Abspielen, Stoppen und Überspringen von Musiktiteln, die Eingabe von Navigationszielen oder das Hinein- oder Herauszoomen der Streckenkarte. Bei verbundenem Smartphone oder Musikabspielgerät können die Insassen auch die darauf gespeicherten Musiktitel und Kontakte per Sprachsteuerung durchsuchen. 

Immer verbunden 
Smartphones und andere Technologien, die von unterwegs den Zugang zum Internet ermöglichen, sowie soziale Medien und Netzwerke haben den modernen Lebensstil nachhaltig verändert. Was aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken ist, hält mit dem brandneuen Mazda Konnektivitäts-Konzept nun auch Einzug in den neuen Mazda3. Das System baut auf Funktionen auf, die bereits in verschiedenen Mazda Modellen verfügbar sind, wie etwa Bluetooth®-, E-Mail-, SMS- und Navigationsfunktionen, und erweitert diese Features um zahlreiche neue Inhalte. Wer sein Smartphone über Bluetooth® oder USB mit dem Mazda3 System verbindet, hat beispielsweise Zugang zu den Infotainment-Services von Aha™ (siehe Kasten): eine breite und stetig wachsende Palette mobiler Infotainment-Inhalte und Services sozialer Medien, wie zum Beispiel Zehntausende von Internet-Radiostationen, Twitter- und Facebook-Feeds, Nachrichten, Hörbücher und mehr. 

So kann man sich die neuesten Tweets oder Facebook-Posts per Sprachausgabe vorlesen lassen oder selbst Audiobotschaften posten. Auf diese Weise lassen sich auch SMS oder E-Mails senden und empfangen. Das System unterstützt 25 gesprochene und 38 Textsprachen. Zur Verbindung stehen USB- und AUX-Anschlüsse sowie ein SD-Karten-Slot für das Navigationssystem zur Verfügung. 

Darüber hinaus bietet das Mazda Konnektivitäts-System auch zahlreiche Fahrzeuginformationen, die über Mazda eigene Apps abrufbar sind. Dazu zählen Warnhinweise, Wartungserinnerungen und das Eco-Display. Es zeigt den Status und die Aktivität des regenerativen Bremssystems i-ELOOP, des Start-Stopp-Systems i-stop sowie Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen an und liefert dem Fahrer damit wichtige Hinweise zur Effizienz seiner Fahrweise. 

 

Aha™: Alles aus einer Hand
Aha™ ist eine cloud-basierte Internet-Plattform für automobile Anwendungen. Die Plattform, die mit dem neuen Mazda3 erstmals in einem Mazda Modell verfügbar ist, bringt eine Vielzahl von kostenlosen Internet-basierten Inhalten sicher in das Fahrzeug.

Aha™ nutzt ein radioartiges Audioformat, um die Inhalte so leicht, intuitiv und sicher im Auto nutzbar zu machen wie ein Autoradio. Die Nutzer können ihre Lieblingsinhalte auf ihrem Smartphone organisieren und dieses dann nahtlos in das Fahrzeugsystem integrieren. Der Zugang zu Aha™ erfolgt im Mazda3 über eine kostenlose Smartphone App. Zu den frei verfügbaren Inhalten zählen der Zugang zu weltweit mehr als 30.000 Radiosendern sowie Podcasts, soziale Netzwerke, Hörbücher und lokale Services. Das Angebot wird sukzessive ausgebaut.

 


 

Mazda3 Navigationssystem
Mit zahlreichen komfortablen Funktionen trägt das Navigationssystem im neuen Mazda3 zu einer sicheren und entspannten Fahrt bei.

  • sicherer, komfortabler und leichter zu bedienen; Richtungshinweise werden im optionalen Active Driving Display und auf dem 7-Zoll-Touchscreen angezeigt
  • Echtzeit-Verkehrsinformationen mit RDS-TMC sowie statistische Daten zum Verkehrsaufkommen für präzisere Routenberechnungen und Vorhersagen zur Ankunftszeit
  • Informationen zu Tankstellen, Sehenswürdigkeiten und Wetterlage
    • Aktuelle Tankstellenpreise
    • neueste Wettervorhersagen für die gesamte Route
    • Suche nach Reisezielen auch online über Smartphone möglich; Adressen aus dem Smartphone-Adressbuch können als Reiseziel übernommen werden
  • Europäisches Straßennetz auf der SD-Karte des Navigationssystems
    • drei Jahre lang kostenlose Updates
    • 18 gesprochene und 26 Textsprachen werden unterstützt


 

Premium Surround Sound von BOSE®
Gemeinsam mit Bose hat Mazda exklusiv für den neuen Mazda3 ein BOSE® Premium Sound System mit neun Lautsprechern entwickelt, das sich durch jede Menge Leistung und den neuesten Stand in Sachen Wiedergabetechnologie auszeichnet. In gewisser Weise passt das System perfekt in ein Mazda Modell der SKYACTIV Generation: Es verfügt über die neuesten Technologien, ist dabei aber 20 Prozent leichter und arbeitet energieeffizienter als das Vorgängersystem. Ein Beispiel: Da der Verstärker nun weniger Hitze entwickelt, ist der Einsatz großer Kühlrippen aus Metall nicht länger erforderlich. Dadurch ist das System leichter und kleiner, ohne an Leistung einzubüßen.


 

Das Audiosystem verfügt über die digitale Signalverarbeitung Centerpoint® 2, die die Frequenz der Soundquelle analysiert, um ein reichhaltiges virtuelles Multikanal-Surround-Sound-Erlebnis zu kreieren – auch bei MP3 oder anderen komprimierten Dateien sowie bei Radio- und Audio-Inhalten aus dem Internet, die über das neue Mazda Konnektivitäts-System zur Verfügung stehen. Centerpoint® 2 kommt damit zum ersten Mal in einem Fahrzeug des C-Segments zum Einsatz.

Die BOSE® AudioPilot® 2 Technologie kompensiert unerwünschte Geräuscheinflüsse, die etwa durch rauen Fahrbahnbelag, die Fahrgeschwindigkeit oder das Fahren bei offenem Fenster entstehen. Ein Innenmikrophon überwacht kontinuierlich die Umgebungsgeräusche; das System errechnet dann die erforderliche Anpassung des Musiksignals.

BOSE® Premium Surround Sound System mit neun Lautsprechern für den Mazda3:

  • ein Twiddler Neodym-Mittel- und Hochtöner (8 cm) in der Instrumententafel
  • zwei Neodym-Twiddler Mittel- und Hochtöner (6 cm) in der Instrumententafel
  • zwei Nd Woofer (23 cm) in den vorderen Türen
  • zwei Neodym-Breitband-Lautsprecher (13,5 cm) in den hinteren Türen
  • zwei Twiddler Neodym-Mittel- und Hochtöner (6 cm) im Kofferraum (Limousine) bzw. in der Seitenverkleidung hinten (Schrägheck)

Hochleistungs-Digitalverstärker mit BOSE® Digital-Signalverarbeitung:

  • acht Kanäle für maßgeschneiderte Equalisation
  • AudioPilot® 2 Geräuschkompensation mit Innenraum-Mikrophon
  • Centerpoint® 2 Signalverarbeitung
  • Surround-Stage® Signalverarbeitung



Der neue Mazda3 – Antriebe 
Effizienz, die begeistert 

  • Drei Benziner und ein Diesel der neuen SKYACTIV Generation
  • Neuer SKYACTIV-G 100 Benziner mit 1,5 Litern Hubraum
  • Regeneratives Bremssystem i-ELOOP und Mazda i-stop

Das begeisternde Fahrerlebnis an Bord des neuen Mazda3 beginnt beim Starten des Motors: mit dem pulsierenden roten Ring, der die aufleuchtenden Instrumente umfasst, dem in Position fahrenden Active Driving Display und dem markanten Motorsound, der sich perfekt den Bewegungen des Gaspedals anpasst. Kernstück des Fahrvergnügens, das im neuen Mazda3 mehr denn je nicht allein durch Leistung, sondern auch durch herausragende Effizienz begeistert, sind die neuen SKYACTIV Motoren, mit denen Mazda die Messlatte in der europäischen Kompaktklasse ein gutes Stück höher legt. 

Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Benzinmotoren und einem Common-Rail-Turbodiesel der neuen SKYACTIV Generation. Seinen Einstand im neuen Mazda3 feiert der neue SKYACTIV-G 100 mit 1,5 Litern Hubraum. Der außergewöhnlich sparsame Benziner entwickelt eine Leistung von 74 kW/100 PS bei 6.000/min und verbraucht in Verbindung mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe nur 5,0 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 118 g/km und einer Reduzierung von 18 Prozent gegenüber dem Vorgängertriebwerk 1.6 l MZR mit 77 kW/105 PS. Grund für die Verbrauchssenkung sind die typischen SKYACTIV Eigenschaften: Leichtbauweise, ein außergewöhnlich hohes Verdichtungsverhältnis von 14,0:1, ein 4-2-1 Abgassystem und das serienmäßige Mazda Start-Stopp-System i-stop. Mit 150 Nm bei 4.000/min liefert der neue Motor zugleich mehr Drehmoment als der aktuelle 1.6 l Benzinmotor – bei gleichmäßiger und kraftvoller Entfaltung über das gesamte Drehzahlband. Der SKYACTIV-G 100 beschleunigt den Mazda3 in 10,7 Sekunden von null auf 100 km/h und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h. 

Neben dem 1,5-Liter-Einstiegsbenziner bietet Mazda einen 2,0 Liter großen SKYACTIV-G in zwei Leistungsstufen an. Im SKYACTIV-G 165 arbeitet ein 121 kW/165 PS starker Vierzylindermotor, der sein maximales Drehmoment von 210 Nm bei 4.000/min entwickelt. Das Top-Triebwerk wird ausschließlich für das Schrägheck angeboten und ist serienmäßig mit dem von Mazda entwickelten regenerativen Bremssystem i-ELOOP ausgerüstet. Es beschleunigt den Kompaktwagen in 8,2 Sekunden von null auf 100 km/h; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 210 km/h. Mit einem Verbrauch von 5,8 Litern und CO2-Emissionen von 135 g/km unterbietet der neue SKYACTIV-G 165 seinen Vorgänger, den 2.0 l MZR DISI mit i-stop, um 14 Prozent – bei zehn Prozent mehr Leistung und Drehmoment. 

Als zweite Leistungsstufe des 2,0-Liter-Motors steht der SKYACTIV-G 120 mit 88 kW/120 PS zur Verfügung, der ebenfalls 210 Nm bei 4.000/min produziert. Der Motor ist für beide Karosserievarianten erhältlich und kann sowohl mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe als auch mit der Sechsstufen-Automatik SKYACTIV-Drive kombiniert werden. Der SKYACTIV-G 120 verbindet ausgezeichnete Effizienzwerte mit kraftvollen Fahrleistungen: Der Sprint von null auf 100 km/h gelingt in 8,8 Sekunden (Schaltgetriebe) bzw. 10,3 Sekunden (Automatik), die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 198 km/h. Dabei beläuft sich der Verbrauch auf lediglich 5,1 Liter je 100 Kilometer bei CO2-Emissionen von 119 g/km (Schaltgetriebe) bzw. 5,6 Liter und 128 g/km (Automatik). 

Auch beim SKYACTIV-D Dieselmotor bilden ein außergewöhnliches Verdichtungsverhältnis – mit 14,0:1 das niedrigste bei einem Dieselmotor – und das geringe Gewicht die Basis für eindrucksvolle Leistungs- und Effizienzwerte. Ausgerüstet mit einem zweistufigen Turbolader und einem Common-Rail-System mit Mehrloch-Piezoinjektoren, liefert der SKYACTIV-D 150 eine unvergleichliche Kombination aus exzellenter Reichweite und dynamischer Leistungsentfaltung. Zudem werden Stickoxid- und Partikelemissionen erheblich reduziert. Der 2,2-Liter-Diesel entwickelt eine Leistung von 110 kW/150 PS bei 4.500/min und ein maximales Drehmoment von 380 Nm bei 1.800/min, das – ungewöhnlich für einen Diesel – über das gesamte Drehzahlband bis zum roten Bereich bei 5.500/min für nachdrückliche Kraftentfaltung sorgt. 

Der SKYACTIV-D 150 beschleunigt den Mazda3 in 8,0 Sekunden (Schaltgetriebe) bzw. 9,7 Sekunden (Automatik, nur Schrägheck) von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 213 km/h bzw. 201 km/h. Dabei beträgt der Verbrauch lediglich 3,9 Liter je 100 Kilometer bei CO2-Emissionen von 104 g/km (Limousine mit Schaltgetriebe). Die Werte für die Automatikversion (Schrägheck) lauten 4,8 Liter und 127 g/km. Zudem erfüllt der SKYACTIV-D 150 schon heute die strengen Grenzwerte der Abgasnorm Euro 6, die erst im September 2014 in Kraft tritt – und zwar ohne teure NOX-Nachbehandlung. 

Eine Stufe voraus 
Die im Rahmen der SKYACTIV-Technologieoffensive ebenfalls neu entwickelten Getriebe sind eine perfekte Ergänzung zu den Motoren. Sowohl das manuelle Sechsgang-Schaltgetriebe SKYACTIV-MT als auch die Sechsstufen-Automatik SKYACTIV-Drive sorgen für eine direkte und verzögerungsfreie Kraftübertragung an die Vorderräder und tragen zur hohen Antriebseffizienz bei. Die Automatik zeichnet sich durch präzise und schnelle, aber dennoch sanfte Wechsel der Schaltstufen aus und bietet dem Fahrer eine optimierte Kontrolle über das Verhalten beim Herunterschalten, während das Sechsgang-Schaltgetriebe mit kurzen und knackigen Schaltwegen wie beim legendären Mazda Roadster MX-5 begeistert. Beide Getriebe sind leichter und kompakter als beim aktuellen Mazda3. 
 

Die SKYACTIV-G Benzinmotoren 
Mit der neuen Generation gewichtsoptimierter Vierzylinder-Saugmotoren mit Direkteinspritzung setzt Mazda erneut Maßstäbe. Alle SKYACTIV-G Benzinmotoren des neuen Mazda3 arbeiten mit einem extrem hohen Verdichtungsverhältnis von 14,0:1, um eine herausragende Verbindung von Leistung, Drehmoment und Effizienz zu bieten. 
 

Kerntechnologien

  • ein kraftstoffsparendes 4-2-1 Abgassystem mit verlängertem Abgaskrümmer zur Reduzierung der Restabgasmenge im Brennraum und zur Absenkung der Temperatur:
    • Unterdrückung unerwünschter Verbrennungseffekte (Klopfen)
    • Verbesserung des Spüleffektes für eine effizientere Verbrennung
    • bessere Drehmomententwicklung speziell im unteren Drehzahlbereich
  • Mehrloch-Injektoren mit sechs Löchern pro Düse für ein ideales Kraftstoff-Luft-Gemisch, Verbesserung der innermotorischen Kühlung zur Unterdrückung der Klopfneigung
  • spezieller Wirbel-Einlasskanal erzeugt Verwirbelungen im Brennraum für verbesserte Zündung und optimierte Verbreitung der Zündflamme und damit für höheres Drehmoment
  • spezielle Hohlkolben verringern Kühlverluste
  • stufenlos variable Steuerzeitenregelung Dual S-VT für Einlass- und Auslassventile minimiert Pumpverluste im Teillastbereich
    • verringert Kraftstoffverbrauch unter Teillast, indem das Zurückströmen von zusätzlichem heißem Abgas erlaubt wird
    • unterdrückt Klopfen bei Volllast und bei kaltem Motor durch das Einlassen von zusätzlicher Luft
  • Modifiziertes Schmierungssystem zur Verringerung von Widerständen und Öldruckverlusten; dies erlaubt den Einsatz einer kleineren Ölpumpe, die sich besser der Motorgeschwindigkeit und der Last anpasst
  • Gewichtsreduzierung durch leichtere Kolben, Pleuel und Kurbelwelle sowie Verringerung mechanischer Reibung durch optimiertes Antriebssystem, verbesserte Wasserpumpe und höhere Kühleffizienz:
    • zehn  Prozent leichter als die MZR-Benzinmotoren im bisherigen Mazda3
    • 15 Prozent mehr Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich
    • bis zu 20 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen
  • Mazda Start-Stopp-System i-stop serienmäßig

Der SKYACTIV-G mit 2,0 Litern Hubraum: Die richtige Größe 
Die meisten Automobilhersteller verfolgen – insbesondere bei den Benzinmotoren – eine Downsizing-Strategie: Der Hubraum und oft auch die Zahl der Zylinder werden reduziert, die daraus resultierenden Leistungseinbußen durch zusätzliche Technologien wie eine Turboaufladung kompensiert. Die Theorie ist, dass ein leichterer Motor das Auto effizienter macht. 

Mazda verfolgt mit den Vierzylinder-Benzinmotoren der SKYACTIV-G Reihe eine andere Strategie: Mit der Mischung aus extrem hoher Verdichtung und Leichtbau sowie dem Verzicht auf Zwangsbeatmung liefern die Triebwerke die bestmögliche Balance aus Leistungsentfaltung und Effizienz. 

Ein typisches Beispiel ist der SKYACTIV-G 120 mit 2,0 Litern Hubraum und 88 kW/120 PS. Der Motor tritt gegen Downsizing-Turbomotoren mit ähnlichen Leistungswerten an und liefert Fahrleistungen und Verbrauchswerte im Neuen Europäischen Fahrzyklus, die auf dem Niveau der Wettbewerber liegen. Der wahre Unterschied zwischen den Konzepten kommt zum Vorschein, wenn man den Alltagsverbrauch der Motoren miteinander vergleicht. Denn der neue SKYACTIV-G ist den Downsizing-Motoren in Sachen Effizienz in allen Leistungsbereichen – außer bei relativ niedriger Leistungsabgabe – überlegen und kann damit seine Vorzüge insbesondere beim Fahren auf Europas Autobahnen ausspielen. Zudem bietet er eine linearere Kraftentfaltung mit einer harmonischen Leistungskurve und größeren Reserven bei hohen Drehzahlen. Damit erweist sich der SKYACTIV-G 120 als ideale, auf die wahren Bedürfnisse der Kunden zugeschnittene Technik. 

Die drei wichtigsten Vorzüge der Mazda Motorenstrategie: 

  • natürliche, lineare Leistungsentfaltung und hervorragendes Ansprechverhalten über das gesamte Drehzahlband mit größeren Leistungsreserven bei hohen Drehzahlen
  • deutlich besserer Alltagsverbrauch und geringere CO2-Emissionen als Downsizing-Motoren der gleichen Leistungsklasse, speziell im mittleren und höheren Lastbereich
  • extrem hohe Verdichtung für verbesserten Wirkungsgrad und höhere Drehmomentausbeute

 

Der SKYACTIV-D Dieselmotor: Sauber, leise und kraftvoll 
Der SKYACTIV-D Dieselmotor ist ein weiteres eindrucksvolles Beispiel für die unkonventionelle Herangehensweise von Mazda. Mit Hilfe einer extrem niedrigen Verdichtung haben die Mazda Ingenieure die Vorteile von Verbrennungsmotoren auf ein Maximum gesteigert und gleichzeitig die Nachteile auf ein Minimum reduziert. 
 

Kerntechnologien

  • weltweit niedrigstes Verdichtungsverhältnis (14,0:1) steigert Effizienz des Verbrennungsprozesses und verringert Kraftstoffverbrauch:
    • früherer Verbrennungszeitpunkt verbessert Expansionsverhältnis
    • bessere Durchmischung von Luft und Kraftstoff vor Brennbeginn
    • konvexe Form des Kolbenbodens gewährleistet ideale Verteilung des Kraftstoffs im Brennraum
  • Mehrloch-Piezo-Injektoren
    • effiziente Startvorgänge trotz niedriger Verdichtung
    • neun Einspritzungen pro Arbeitszyklus bei bis zu 2.000 bar
    • Einspritzmuster auf jeweilige Anforderungen zugeschnitten
    • Auslassventil mit variablem Hub und variabler Steuerzeit stabilisiert Verbrennung durch Anhebung der Brennraum-Temperatur zur Vermeidung von Fehlzündungen bei kaltem Motor
  • niedrige Verdichtung reduziert innere mechanische Reibung und erlaubt den Einsatz leichterer Materialien:
    • Aluminium-Motorblock
    • dünnerer Zylinderkopf und Zylinderwände
    • Kurbelwelle mit geringerem Durchmesser
    • integrierter Abgaskrümmer
  • Twin-Turbolader mit zwei Turbinenrädern und großem Ladeluftkühler für herausragende Drehmomententwicklung und ausgezeichnete Leistungsabgabe auch in hohen Drehzahlbereichen
    • das kleinere Turbinenrad arbeitet im niedrigen Drehzahlbereich und wird bei Bedarf vom größeren Turbinenrad unterstützt
    • für höheres Drehmoment, durchgängige Drehmomententwicklung und geringeren Verbrauch ab 3,9 Liter/100 km (CO2-Emissionen ab 104 g/km)
  • sauberer als konventionelle Dieselmotoren:
    • erheblich verringerte NOX-Emissionen ohne teure Abgasnachbehandlung
    • erheblich geringere Bildung von Rußpartikeln
    • erfüllt bereits die erst ab September 2014 gültige Abgasnorm Euro 6
  • Mazda Start-Stopp-System i-stop serienmäßig

SKYACTIV-Drive Automatikgetriebe 

  • kraftstoffsparende Sechsstufen-Automatik mit komfortablen Schaltstufenwechseln und dem direkten Schaltgefühl eines manuellen Getriebes; verbindet die Vorzüge verschiedener Automatikgetriebe-Arten:
    • direktere Rückmeldung, schnelleres Herunterschalten und leichteres Anfahren als bei einem Doppelkupplungsgetriebe
    • komfortablere Wechsel der Schaltstufen als bei einem Doppelkupplungsgetriebe oder einer konventionellen Wandlerautomatik
    • effizienter als ein CVT-Getriebe bei hohen Geschwindigkeiten und als eine konventionelle Wandlerautomatik bei niedrigem Tempo; dazu ein direkteres Kraftübertragungsgefühl bei allen Geschwindigkeiten
  • neuer Kickdown-Schalter verhindert unerwünschtes Herunterschalten mit Hilfe einer Kickdown-Sperre, die ab einer bestimmten Gaspedalstellung den Pedalwiderstand erhöht
    • macht den Fahrer auf einen bevorstehenden Kickdown aufmerksam
    • der Fahrer kann ein unerwünschtes Herunterschalten verhindern, indem er den Gaspedaldruck verringert
    • alternativ kann er durch zusätzlichen Pedaldruck einen Kickdown auslösen
    • absolute Kontrolle für den Fahrer
  • direkter Durchtrieb mit kompaktem Drehmomentwandler und Wandlerüberbrückungskupplung
  • verbundene Motor- und Getriebesteuerung für schnelle und sanfte Wechsel der Schaltstufen
  • griffgünstig gestalteter Wählhebel für mühelose Bedienung im Automatikmodus und im manuellen Betrieb; je nach Ausstattung sind auch Lenkradschaltwippen verfügbar

 

SKYACTIV-MT Schaltgetriebe 

  • kompaktes Sechsgang-Schaltgetriebe mit innovativer neuer Architektur für sportliches Schaltgefühl, das an den MX-5 erinnert
  • 70 mm kürzerer Schalthebel mit höherem Neigungswinkel, 10 Prozent kürzere Schaltwege
  • Platz und Gewicht sparende Bauform mit verringerter innerer Reibung
    • höhere Kraftstoffeffizienz
    • effizienteres Packaging
    • je nach Version zwischen 7 und 16 Prozent leichter


Beide Getriebe sind in jeweils zwei Versionen mit einer Drehmomentauslegung auf bis zu 270 Nm bzw. 460 Nm verfügbar und damit auch mit dem drehmomentstarken SKYACTIV-D Dieselmotor kompatibel. 
 

Das regenerative Bremssystem i-ELOOP 
Das neue Mazda i-ELOOP arbeitet als weltweit erstes regeneratives Bremssystem seiner Art mit einem Kondensator, um die beim Verzögern des Fahrzeugs gewonnene Energie zu speichern und für den Betrieb der elektrischen Fahrzeugsysteme zu nutzen. 

Die typische Verzögerungsphase eines Fahrzeugs dauert nach Erkenntnissen der Mazda Ingenieure lediglich rund zehn Sekunden oder weniger. Die technischen Nachteile konventioneller Batterien beim Laden und Speichern schränken die Effektivität regenerativer Bremssysteme unter diesen Bedingungen ein. Daher entschied sich Mazda für den Einsatz eines elektrischen Doppelschicht-Kondensators, der innerhalb von nur sieben Sekunden voll geladen werden kann. Ein effizienter 12-25V Generator erzeugt Elektrizität bei bis zu 25V, bevor er sie zur Speicherung an den elektrischen Doppelschicht-Kondensator schickt. Der DC/DC-Wandler verringert die Spannung von 25V auf 12V, ehe die Energie direkt an die elektrischen Komponenten des Fahrzeugs wie Scheinwerfer, Klimaanlage und Audiosystem verteilt wird. Überschüssige Energie geht direkt an die Fahrzeugbatterie. 

Der vollgeladene Kondensator speichert normalerweise genügend Energie, um die elektrischen Fahrzeugsysteme auch dann zu betreiben, wenn das Start-Stopp-System i-stop den Motor etwa beim Ampelhalt abgeschaltet hat. Im Stop-and-Go-Verkehr wird der Kondensator meistens bereits wieder aufgeladen, bevor er komplett entladen ist. i-ELOOP kann daher den Großteil der für die elektrischen Fahrzeugsysteme benötigten Energie produzieren, während normalerweise ein bestimmter Anteil der Motorleistung hierfür kontinuierlich aufgewendet werden muss. Insbesondere unter alltäglichen Fahrbedingungen mit diversen elektrischen Verbrauchern kann i-ELOOP daher den Kraftstoffverbrauch signifikant senken. Im europäischen Normverbrauch-Zyklus, der ohne zusätzliche elektrische Verbraucher und ohne den Einsatz der elektrischen Servolenkung auf dem Rollenprüfstand gefahren wird, ist der Nutzen des Systems zwar entsprechend geringer, macht aber die Erreichung geringerer Realverbräuche im Bereich des Normverbrauchs für die Kunden deutlich einfacher. 

Das Mazda Start-Stopp-System i-stop 
Die von Mazda entwickelte Start-Stopp-Automatik i-stop ist das einzige System seiner Art, das Verbrennungsenergie für den Neustart des Motors nutzt. Dies trägt nicht nur zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs bei, sondern sorgt auch für einen schnelleren Motorneustart im Vergleich zu konventionellen Systemen: Bei den SKYACTIV-G Benzinmotoren sind es 0,35 Sekunden, bei den SKYACTIV-D Dieselmotoren 0,40 Sekunden. 

Mit Hilfe einer intelligenten Steuereinheit wird der Motor so ausgeschaltet bzw. abgebremst, dass sich ein Zylinder im Arbeitstakt (Benzinmotoren) bzw. Verdichtungstakt (Dieselmotoren) befindet: Dieser befindet sich dann im jeweils idealen Arbeitstakt für einen Neustart. i-stop steuert und erkennt also schon beim Abstellen, welcher Zylinder sich im richtigen Arbeitstakt für den Neustart befindet. Der erneute Motorstart erfolgt, sobald der Fahrer das Kupplungspedal betätigt (Fahrzeuge mit Schaltgetriebe) oder das Bremspedal löst (Automatikgetriebe) – sofern der Sicherheitsgurt des Fahrers angelegt ist und die Türen geschlossen sind. 


Der neue Mazda3 – Karosserie und Fahrwerk 
Perfekte Kontrolle 

  • Konsequenter Leichtbau bringt signifikante Gewichtseinsparung
  • Ausgezeichnete Aerodynamik und optimierter Geräuschkomfort
  • Erhöhter Anteil ultrahochfester Stähle


Schon die aktuelle Modellgeneration des Mazda3 hat sich mit ihrem agilen Handling, der exakten Rückmeldung und perfekten Kontrollierbarkeit als besonders sportliche Wahl in der europäischen Kompaktklasse etabliert. Mit dem neuen Mazda3 vollzieht der japanische Automobilhersteller auf dem Gebiet des dynamischen Fahrerlebnisses einen weiteren Schritt in Richtung Vollkommenheit. Den Schlüssel dazu liefern die mit dem Schwerpunkt auf geringes Gewicht und hohe Steifigkeit entwickelte SKYACTIV-Karosserie und das SKYACTIV-Fahrwerk. Diese beiden Komponenten haben bereits den Mazda CX-5 und den Mazda6 zu den besten Modellen ihrer Klasse in Sachen Fahrvergnügen gemacht und kombinieren nun auch im neuen Mazda3 herausragende Eigenschaften bei Aerodynamik, Sicherheit sowie Geräusch- und Vibrationskomfort mit überlegenem Fahrverhalten. In den kompakten Proportionen des neuen, noch leichteren Mazda3 kommen diese Qualitäten besonders eindrucksvoll zur Geltung. 

Das SKYACTIV-Fahrwerk des neuen Mazda3 folgt den Wünschen des Fahrers präziser denn je und vermittelt insbesondere durch das neutrale Kurvenverhalten ein Gefühl vollständiger Kontrolle. Untersteuerungstendenzen sind dem Mazda3 – im Unterschied zu vielen Fahrzeugen mit Frontantrieb – fremd, und das Roll-Nick-Verhalten ist überaus berechenbar. Insgesamt reagiert das Fahrzeug derart harmonisch auf Längs- und Querbeschleunigungskräfte, dass es kaum einen Anlass für Lenkkorrekturen gibt. 



Radaufhängung und Lenkung wurden im Hinblick auf perfektes Gleichgewicht abgestimmt und ermöglichen ein Fahrerlebnis voller Komfort und Leichtfüßigkeit. Die unteren Querlenker an den vorderen MacPherson-Federbeinen und die Längslenker in der hinteren Radaufhängung bestehen aus hochfestem Stahl (780 MPa). Dies senkt das Gewicht der Radaufhängung und sorgt für sanftere Lastverlagerungen in Kurven. Die vordere Radaufhängung mit erhöhtem Nachlaufwinkel ist an einem neuen Rahmen befestigt, wodurch sich die Hochgeschwindigkeits-Stabilität verbessert. 

Die Positionierung der hinteren Achslenker und die Härte der Lagerbuchsen verbessern den seitlichen Grip der hinteren Räder. Die Position der Längslenker wurde nach vorn verlagert, um die Dämpfungseigenschaften der Stoßdämpfer zu verbessern. Auch die Stößdämpfer selbst wurden optimiert, um ein ideales Gleichgewicht zwischen agilem Handling in unteren und mittleren Geschwindigkeitsbereichen mit hoher Stabilität bei hohem Tempo zu verbinden. Auch Fahrkomfort und Bremsverhalten konnten dadurch gesteigert werden. Maßnahmen zur Erhöhung der Festigkeit, die beim Mazda6 umgesetzt wurden, kamen auch beim neuen Mazda3 zur Anwendung: darunter größere Quer- und Längsträger, die dem Fahrwerk des Mazda3 eine im Wettbewerbsvergleich herausragende Steifigkeit verleihen. 

Die Verkürzung der Lenkübersetzung von 16,2:1 auf 14,0:1 erlaubt eine Reduzierung der Lenkradwinkel, dank der geschwindigkeitsabhängigen elektrischen Lenkunterstützung wird je nach Bedingungen immer das richtige Maß an Servohilfe bereitgestellt. Dies erhöht insbesondere auf kurvenreichen Strecken und im Stadtverkehr die Wendigkeit des Fahrzeugs und verringert gleichzeitig die Beanspruchung des Fahrers. Das System ist zudem kleiner, leichter und energieeffizienter. Die Bremsanlage verfügt über kleinere Zylinder, einen neu abgestimmten Bremskraftverstärker und verringertes Pedalspiel. Daraus ergeben sich eine bessere Bremskontrolle, ein optimiertes Ansprechverhalten und weniger Verbrauch. Zudem konnten insbesondere auf nassen Straßen in Verbindung mit neuen, besonders griffigen Reifen die Bremswege gegenüber dem aktuellen Modell merklich gesenkt werden – damit liegt der Mazda3 nun mit an der Spitze seiner Klasse. 

Wie das SKYACTIV-Fahrwerk verfügt auch die SKYACTIV-Karosserie über eine steifere und zugleich leichtere Struktur. Dies steigert Effizienz und Sicherheit ebenso wie Fahrkomfort und Fahrvergnügen. Wie bei den anderen SKYACTIV Modellen verfügt die Karosserie des neuen Mazda3 über eine gerade, durchgängige Struktur, um die Aufnahme und Verteilung der Aufprallenergie im Fall eines Unfalls zu optimieren. Zudem wurde der Anteil hochfester und ultrahochfester Stähle erheblich erhöht. Im Ergebnis stieg die Verwindungssteifigkeit beim Schrägheck um 31 Prozent und bei der Limousine um 28 Prozent – bei zugleich deutlich reduziertem Fahrzeuggewicht von bis zu 70 kg je nach Version. 

Einen wichtigen Beitrag zu Fahrstabilität und Effizienz leisten auch die ausgezeichneten Aerodynamik-Eigenschaften. Eine neue Unterbodenabdeckung und Luftabweiser an den Rädern optimieren den Luftstrom unterhalb des Fahrzeugs, während ein Heckspoiler Luftverwirbelungen unterdrückt. Eine neue aktive Luftklappe hält den unteren Frontgrill so häufig wie möglich geschlossen und sorgt dabei neben einer Verbesserung der Aerodynamik auch für eine Verkürzung der Motoraufwärmphase und eine ideale Betriebstemperatur. Dank der verschiedenen Maßnahmen weist der neue Mazda3 einen Luftwiderstandsbeiwert von cW=0,258 (Limousine) bzw. 0,275 (Schrägheck) auf – damit gehört er zu den besten Serienfahrzeugen überhaupt. 

Leichtere Fahrzeuge neigen zu Vibrationen und produzieren mehr Innenraumgeräusche. Daher betrieb Mazda einen hohen Aufwand, potenzielle Geräuschquellen zu identifizieren, Geräuschpfade zum Innenraum zu blockieren und die Geräusche in Richtung absorbierender Materialien zu kanalisieren. Diese wurden an strategischen Stellen wie dem Armaturenträger, den Bodenmatten, hinter den Rücksitzen und in den Seitenverkleidungen des Gepäckraums platziert. Die leichtgewichtige Geräuschdämmung ist besonders effektiv gegen unangenehme hochfrequente Geräusche. Zudem verfügt der SKYACTIV-D Dieselmotor zur Verringerung von Vibrationen über eine Ausgleichswellen-Einheit. Ebenfalls zur Minimierung von Geräuschen und Vibrationen tragen Komponenten wie der steifere Antriebsstrang, weichere Dämpfer und eine verbesserte Ansaug- und Abgasanlage des Motors bei. Im Ergebnis gehört der Innenraum des Mazda3 zu den leisesten seiner Klasse. 
 

Leichtbau à la Mazda3 
Die kontinuierliche Verringerung des Fahrzeuggewichts genießt bei Mazda höchste Priorität. Und das aus guten Gründen: Weniger Gewicht bedeutet mehr Fahrspaß und weniger Verbrauch. Das permanente Streben nach weiterer Gewichtseinsparung in allen Details, ohne dabei die Sicherheit zu beeinträchtigen, heißt bei Mazda „Gramm-Strategie“. 

Der neue Mazda3 ist ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung dieser Strategie: Trotz einiger Änderungen, die die Performance des Fahrzeugs verbessern – wie die größeren Bremsen –, ist es Mazda gelungen, das Gewicht des neuen Mazda3 gegenüber dem aktuellen Modell erheblich um bis zu 70 kg je nach Version zu senken. Mit einem Leergewicht ab 1.196 Kilogramm (Limousine) und 1.200 Kilogramm (Schrägheck) gehört der neue Mazda3 zu den leichtesten Fahrzeugen im europäischen C-Segment. 

 

Gründe für die Gewichtsreduzierung beim neuen Mazda3:

  • Einsatz der leichten SKYACTIV Antriebe
  • Überprüfung von mehr als 300 Karosseriebestandteilen
    • Erhöhung des Anteils hochfester Stähle von 50 auf 60 Prozent
    • Anteil von hochfestem 780-MPa-Stahl von vier auf neun Prozent gestiegen
    • ultrahochfester 980-MPa-Stahl erstmals im Mazda3 zur Verstärkung der Seitenschweller
    • ultrahochfester 1.800-MPa-Stahl im Bereich der der vorderen und hinteren Stoßfänger-Querträger (4 kg Gewichtsreduzierung)
    • vorderer Rahmen besteht aus weniger Teilen (38 Prozent weniger Gewicht)
    • optimierte Formen der Komponenten zur Erhöhung der Steifigkeit bei gleichbleibendem Gewicht (z. B. Karosserie jetzt steifer, aber 1 kg leichter)
  • Optimierungen der Radaufhängung:
    • untere Querlenker vorne und Längslenker hinten erstmals bei einem Mazda Modell aus 780-MPa-Stahl
    • Beseitigung von Schweißflanschen dank neuem Produktionsprozess für leichtere und steifere Schweißverbindungen
    • kein zusätzliches Gewicht trotz neuem Vorderrahmen an der vorderen Radaufhängung
    • hintere Radaufhängung trotz Verstärkungen mit unverändertem Gewicht
  • neue elektrische Servolenkung mit Verzicht auf Hydraulikpumpe und Leitungen, zudem mit neuer, besonders leichter Steuereinheit inkl. integriertem Lenkmotor
    • 2 kg leichter als die elektrohydraulische Servolenkung des aktuellen Modells
  • interne Struktur der Vordersitze aus hochfestem Stahl ermöglicht Verzicht auf aktive Kopfstützen; Rücksitze mit modifizierter Form und kürzerem Sitzpolster:
    • weitere 7 kg Gewichtseinsparung
  • weniger Kabelstränge und kürzere Kabelführungen reduzieren das Gewicht des elektrischen Systems um 3 kg
  • verbesserte Reifen- und Bremsstrukturen sowie dünnere Schutzbleche für weitere 4,4 kg Gewichtseinsparung


Der neue Mazda3 – Sicherheit 
Drei Säulen für mehr Sicherheit 

  • Ganzheitliches Konzept präventiver, aktiver und passiver Sicherheit
  • Fortschrittliche i-ACTIVSENSE Assistenzsysteme
  • Intelligente Lastpfadverzweigung schützt Insassen

Für das herausragende Sicherheitsniveau des neuen Mazda3 sind nicht allein die hochfeste und crash-sichere Karosserie sowie die hochmodernen Fahrerassistenzsysteme zuständig: Sicherheit wird beim neuen Kompaktmodell in ganzheitlicher Form umgesetzt. Dies beginnt schon bei der Interieur-Gestaltung, die Ablenkung und Ermüdung des Fahrers auf ein Minimum beschränkt, sowie bei dem auf absolute Kontrolle und Fahrstabilität ausgelegten Zusammenspiel von Radaufhängung, Lenkung, Bremsen und Antrieben. Die Leichtbauweise macht den neuen Mazda3 zudem agil und einfach zu steuern, während die hochfesten Karosserie- und Fahrwerksstrukturen bei einem Unfall die entstehende Aufprallenergie effektiv aufnehmen und um die Fahrgastzelle herumleiten. 

Mazda verfolgt dabei ein proaktives Sicherheitskonzept, das den Fahrer unterstützt, potenziell gefährliche Situationen frühzeitig zu erkennen, und ihm dabei hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um das Risiko eines Unfalls zu minimieren. Das Sicherheitskonzept besteht aus drei Säulen: der aktiven Sicherheit zur Verhinderung von Risiken und Unfällen, der Pre-Crash-Sicherheit zur Unfallvermeidung oder zur Verringerung der Unfallfolgen, sowie der passiven Sicherheit zur Begrenzung der Unfallfolgen für Insassen und Fußgänger. 
 

Proaktive Sicherheit 
Mit dem Begriff i-ACTIVSENSE fasst Mazda die innovativen sensorbasierten und radarunterstützten aktiven Sicherheitstechnologien zusammen. Ihre Aufgabe ist es, potenzielle Gefahren zu erkennen und den Fahrer darauf aufmerksam zu machen. So erfasst der Spurwechselassistent RVM (Rear Vehicle Monitoring) Fahrzeuge auf benachbarten Fahrspuren, die sich dem Mazda3 von hinten nähern oder sich im toten Winkel der Außenspiegel befinden; der Fahrer wird durch eine aufleuchtende LED im entsprechenden Außenspiegel gewarnt. Setzt er trotzdem den Blinker, um die Spur zu wechseln, wird er durch das Blinken der LED und einen Warnton auf die Gefahr aufmerksam gemacht. Das System, das 2009 nach seiner Einführung im aktuellen Mazda3 mit dem Euro NCAP Advanced Award ausgezeichnet wurde, ist jetzt bereits ab 30 km/h statt ab 60 km/h aktiv. 

Bei Geschwindigkeiten ab 65 km/h überwacht der Spurhalteassistent LDWS (Lane Departure Warning System) mittels einer Kamera die Fahrbahnmarkierungen und warnt den Fahrer optisch und akustisch vor einem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur. Noch weiter voraus blickt die Abstandserkennung DRSS (Distance Recognition Support System), die die Zeit berechnet und anzeigt, die bis zum Erreichen eines vorausfahrenden Fahrzeugs im Geschwindigkeitsbereich zwischen 30 und 200 km/h bleibt. 

Das Mazda Konzept der aktiven Sicherheit schließt auch andere Fahrzeuge mit ein. So warnt die Notbrems-Warnblinkautomatik ESS (Emergency Stop Signal) bei einer Notbremsung des Mazda3 ab 50 km/h nachfolgende Fahrzeuge mit einem schnell aufblinkenden Warnblinklicht. Der Fernlichtassistent HBC (High Beam Control) wechselt automatisch zwischen Fern- und Abblendlicht, um eine Blendung des Gegenverkehrs zu vermeiden. Das adaptive Kurvenlicht AFS (Adaptive Front Lighting System) sorgt unter Berücksichtigung von Lenkwinkel und Fahrgeschwindigkeit für eine bessere Ausleuchtung von Kurven. Der Berganfahrassistent HLA (Hill Launch Assist) erleichtert das Anfahren an Steigungen, indem der Bremsdruck auch nach dem Lösen des Bremspedals für kurze Zeit aufrechterhalten wird. 

Sollte das Risiko eines Unfalls trotz dieser unterstützenden Systeme steigen, greifen die 
i-ACTIVSENSE Pre-Crash Sicherheitstechnologien ein. Die radargestützte Distanzregelung MRCC (Mazda Radar Cruise Control) und das Pre-Crash Safety System mit aktivem Bremseingriff SBS (Smart Brake Support) warnen den Fahrer ebenfalls vor einer drohenden Kollision, können aber notfalls auch selbstständig Maßnahmen einleiten, um einen Unfall zu verhindern oder die Unfallfolgen zu verringern. Zur Serienausstattung des Mazda3 gehören in allen Varianten natürlich ein ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung und Bremsassistent sowie die dynamische Stabilitätskontrolle DSC und eine Traktionskontrolle. 
 

Passive Sicherheit 
Sollte trotz aller proaktiven und präventiven Maßnahmen ein Unfall unvermeidlich sein, kommt die Substanz des Fahrzeugs ins Spiel, um die Insassen bestmöglich zu schützen. Den Kern der passiven Sicherheit des neuen Mazda3 bildet die ebenso leichte wie hochfeste SKYACTIV-Karosserie, die Aufprallenergie aus allen Richtungen effektiv aufnehmen und um die Fahrgastzelle leiten kann. 

Bei einem Frontalzusammenstoß wird die Aufprallenergie mit Hilfe von x-förmigen Crashboxen im Motorraum aufgefangen und über die spezielle Lastpfadverzweigung innerhalb der SKYACTIV-Karosserie kanalisiert. Optimierungen betreffen hier die Struktur der Seitenschweller, um zu verhindern, dass bei einem versetzten Frontalaufprall ein Vorderrad in die Fahrgastzelle eindringt. Leichtere Frontalkollisionen bei bis zu 15 km/h werden durch leicht zu ersetzende angeschraubte Teile abfangen, um Schäden an Frontrahmen und Motorteilen zu verhindern und die Reparaturkosten zu senken. 

Bei Seitenaufprällen werden die Insassen von der soliden ununterbrochenen Struktur der Fahrgastzelle geschützt. Dabei sind Dachträger, B-Säulen und Unterbodenträger in einer durchgängigen Ringstruktur miteinander verbunden. Zu den Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger zählen hier verstärkte Verbindungen, zusätzliche Streben und Verstärkungen im Dach. 

Zur Erhöhung des Schutzes bei einem Heckaufprall verfügt der neue Mazda3 über einen verstärkten, doppelhutförmigen Querträger im Stoßfänger aus ultrahochfestem 1.800-MPa-Stahl. Diese und weitere Maßnahmen maximieren die Effektivität der Energieabsorption und schützen zudem den Kraftstofftank vor Beschädigungen. 

Sicherheit im Innenraum 
Auch die Gestaltung des Interieurs trägt zum Insassenschutz bei. Zahlreiche Komponenten und die Innenverkleidung wurden darauf ausgelegt, das Verletzungsrisiko der Insassen so gering wie möglich zu halten: etwa die ausgehöhlten Armlehnen oder die Verkleidungen der A- und B-Säulen, die aus energieabsorbierendem Material bestehen. Zusätzlich zur Standardausrüstung mit Front-, Seiten- und Vorhang-Airbags sind die Sicherheitsgurte an den Vordersitzen mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern ausgestattet. Die Frontsitze mit verstärkten Kopfstützen und optimierter Lehnenstruktur schützen ebenfalls vor Verletzungen. In die Lehnen der Rücksitze wurden Verstärkungen eingearbeitet, um ein Eindringen von Gepäckteilen in den Fahrgastraum zu verhindern. ISOFIX-Kindersitzbefestigungen an den hinteren äußeren Sitzplätzen gewährleisten das einfache und sichere Installieren von Kindersitzen. 

Zudem hat Mazda die Motorhaube und den Frontstoßfänger auf bestmöglichen Fußgängerschutz ausgelegt. Nach umfangreichen internen Crashtests ist Mazda davon überzeugt, dass der neue Mazda3 die weltweit strengsten Kriterien für Crash-Sicherheit erfüllt und die Höchstwertung von fünf Sternen im Euro NCAP Crashtest erzielt. 

Die Pre-Crash Sicherheitssysteme im Detail 
Hinderniswarner FOW (Forward Obstruction Warning) 
Der Hinderniswarner FOW arbeitet mit Mikrowellen-Radarsensoren und erfasst vorausfahrende Fahrzeuge in bis zu 140 Metern Entfernung im Geschwindigkeitsbereich zwischen 15 und 200 km/h. Droht eine Kollision, wird der Fahrer des Mazda3 akustisch und optisch durch ein "Bremsen"-Signal gewarnt. 

Pre-Crash Safety System mit aktivem Bremseingriff SBS (Smart Brake Support) 
Das Pre-Crash Safety System mit aktivem Bremseingriff SBS versetzt bei einer Warnung des FOW die Bremsen in Bereitschaft. Bleibt eine Reaktion des Fahrers auf die Warnung des FOW aus, leitet SBS eine automatische Bremsung ein. SBS funktioniert im Geschwindigkeitsbereich von 15 bis 200 km/h und trägt dazu bei, Auffahrunfälle zu verhindern oder zumindest die Schwere des Unfalls zu mindern. 
 

City-Notbremsassistent SCBS (Smart City Brake Support) 
Der City-Notbremsassistent SCBS ist die perfekte Ergänzung zum Pre-Crash Safety System SBS. Mit Hilfe eines Nahinfrarot-Sensors werden vorausfahrende Fahrzeuge im Abstand von bis zu sechs Metern bei Geschwindigkeiten zwischen vier und 30 km/h überwacht. Erkennt das System ein erhöhtes Kollisionsrisiko, werden wie beim SBS die Bremsen in Bereitschaft versetzt, so dass bei einer Betätigung des Bremspedals sofort der volle Bremsdruck zur Verfügung steht. Erfolgt keine Reaktion des Fahrers, werden die Bremsen automatisch betätigt. 

Nach Angaben von Euro NCAP sind Fahrzeuge mit autonomen Notfallbremssystemen bis zu 27 Prozent seltener in Unfälle verwickelt als Fahrzeuge ohne diese Systeme. Daher lässt sich das Verletzungsrisiko durch den Einsatz eines autonomen Bremssystems erheblich reduzieren. Euro NCAP wird ab 2014 eine Bewertung dieser Systeme in die Sicherheits-Ratings mit aufnehmen. Damit ist der neue Mazda3 wie auch der Mazda6 und der Mazda CX-5 – im Unterschied zu 79 Prozent aller in Europa angebotenen Modelle* – schon heute für die Zukunft gerüstet. 
 

Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit radargestützter Distanzregelung MRCC 
(Mazda Radar Cruise Control)
 
Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit radargestützter Distanzregelung MRCC – erstmals beim neuen Mazda6 eingeführt und nun auch im Mazda3 verfügbar – arbeitet ebenfalls mit einem Mikrowellen-Radarsensor, der vorausfahrende Fahrzeuge erfasst. Durch eine automatische Steuerung von Geschwindigkeit und Bremsen wird ein sicherer Abstand gehalten. Das System ist von 30 bis 200 km/h aktiv und kann sich wechselnden Verkehrsbedingungen flexibel anpassen – beispielsweise wenn das Verkehrsaufkommen auf der Autobahn dichter wird und sich die Abstände zwischen den Fahrzeugen verkürzen. 

Die Radartechnik erfasst Fahrzeuge in bis zu 140 Metern Entfernung und gewährleistet eine sichere Funktionsweise auch bei Regen, Dunkelheit und blendendem Sonnenlicht. Damit leistet das System speziell auf längeren Reisen einen erheblichen Beitrag dazu, den Fahrer zu entlasten und einer Ermüdung entgegen zu wirken. 

*Stand: Mitte 2012; Quelle: Euro NCAP

Quelle: Mazda