Audi stellt ein Konzept eines High-Tech-Pedelecs vor. Das "e-bike Wörthersee" ist eine Mischung aus Elektromotorrad, Segway und Stuntfahrrad. Der Hersteller hat dabei alles in die Waagschale geworfen, was in Sachen Design, Leichtbau, Vernetzung und Elektromobilität machbar ist.

Vier Ringe - Die Audi Geschichte: Edition Audi Tradition

Räder, Rahmen und Schwinge bestehen aus Kohlefaser. Der Tretlager-Motor leistet 2,3 kW / drei PS und gibt ein Drehmoment von 250 Nm ans Hinterrad ab. Der Fahrer hat dabei die Wahl zwischen fünf Fahrprogrammen: Im Modus "Pure" kommt die Antriebsleistung allein vom Fahrer. In der Betriebsart "Pedelec" sollen bis zu 80 km/h Spitze und bis 70 km Reichweite möglich sein. Im Programm "eGrip" ist das Gefährt rein elektrisch bis zu 50 km/h Höchstgeschwindigkeit unterwegs.

{module Google Ad Sense in Beitrag}

Wer auf heiße Stunts steht, wählt den "Wheelie"-Modus. In dieser Fahrstufe unterstützt eine elektronische Regelung das Fahren auf dem Hinterrad. Dabei lassen sich die Betriebsarten "Power Wheelie" mit einstellbarem Wheelie-Winkel für weniger geübte Zeitgenossen oder "Balanced Wheelie" für den erfahrenen Stuntbiker einstellen. Beim "Balanced Wheelie" hält die elektronische Regelung das Gleichgewicht, indem sie die Bewegungen des Fahrers nach vorne oder hinten durch Vortrieb oder Abbremsen über den E-Motor ausgleicht. Der Fahrer kann so auf dem Hinterrad fahrend durch Gewichtsverlagerungen die Geschwindigkeit beeinflussen – ähnlich einem Segway. Lehnt er sich nach vorne, wird das Fahrrad schneller. Lehnt er sich nach hinten, wird das Fahrrad langsamer.

Sogar die Höhe der Sitzbank kann der Fahrer vom Lenker aus stufenlos einstellen. Mit dem Bordcomputer, der per W-LAN mit dem Smartphone des Fahrers kommuniziert, lassen sich Stuntsequenzen aufzeichnen und ins Internet stellen. Jeder erfolgreiche Trick wird dabei mit Punkten belohnt, und per Interner kann sich der Radler sogar mit seinen Freunden messen. (mid/tm)

Copyright © 1998 - 2012 AUTOHAUS online