Audi Coupe B2 (81, 85) (1980-1988)

Das Audi Coupé B2 war das Sportcoupé des Audi 80, welches von 1980 bis 1987 hergestellt wurde. Der legendäre Audi quattro ("Urquattro") basierte auf der ersten Modellreihe.

Die erste Serie des Audi Coupé basierte auf dem Audi 80 B2 (Typ 81) von 1978. Sie wurde 1980 in Paris vorgestellt.

So wird's gemacht. Pflegen - warten - reparieren: So wird's gemacht, Bd.59, Audi 80/90 mit quattro und Audi Coupe von 9/86 bis 8/91

Die Karosserie des Audi Coupé gleicht bis zur Gürtellinie der des Audi 80, die Front unterscheidet sich bis zur A-Säule außer in den Scheinwerfern nicht. Oberhalb der Gürtellinie hat das Coupé eine flacher gestellte Frontscheibe und flachere Seitenscheiben als der Audi 80 und ein Schrägheck mit kleiner Heckklappe. Auffälliges Merkmal sind die hohen, schmalen Rückleuchten, zwischen denen sich eine schwarze, geriffelte Blende befindet. Unterhalb dieser Blende verläuft ein durchgehendes, rotes Leuchtband (mit hinterlegtem "Coupe" -Schriftzug), ähnlich wie bei älteren Modellen des Porsche 911.

Es war als "GT" mit 5-Zylindermotoren oder als "GL" mit den bekannten 4-Zylindermotoren aus dem Audi 80 B2 lieferbar.

Die rechteckigen Doppelscheinwerfer haben eine Umrandung aus verchromten Zierleisten (ähnlich denen des Audi 200 C2 5E/5T vom Typ 43), die Blinkleuchten und die (gegen Aufpreis lieferbaren) Nebelscheinwerfer sind in die Stoßstange integriert. In die C-Säule sind großzügig dimensionierte Entlüftungsgitter eingelassen. Bis auf das nur sehr kurz angebotene 1,6 l 75 PS Vierzylinder-Coupé hatten alle Modelle serienmäßig einen flachen, schwarzen Kunststoff-Heckspoiler, bei den frühen Modellen aus PUR-Schaum, später hohl. Auch das Coupé GL mit dem neuen 1,8 l 75 PS-Motor ab 1982 hat diesen Spoiler.

 

 

Im Herbst 1982 gab es neue, besser leuchtende Scheinwerfer mit zwei Reflektoren unter einem gemeinsamen, senkrecht stehenden Glas. Es wurde auch eine neue Zentralelektrik aus dem Audi 100 Typ 44 mit Sicherungsplatte im Wasserkasten eingebaut. Im Armaturenbrett des Audi wurde im Herbst 1983 das Econometer durch eine Kühlwassertemperaturanzeige ersetzt.

In den ersten Baujahren wurden die Coupés in GT-Ausstattung grundsätzlich zweifarbig angeboten, wobei die Karosserie rundum unterhalb der Stoßstangen/Seitenschutzleisten mit einer um einen Farbton dunkleren Folie beklebt wurde (Beispiel weiß/grau). Die Basismodelle (GL) waren dagegen normal einfarbig ausgeführt und hatten auch serienmäßig keinen Frontspoiler. Mit dem Facelift 1984 fiel die Zweifarbgestaltung weg.


Dieses zweite, umfangreichere Facelift fand zu den Werksferien 1984 statt. Dabei wurden die beiden Stoßstangen und die Seitenleisten modifiziert, die Front- und Heckpartie dadurch wuchtiger gestaltet und Kühlergrill sowie Scheinwerfergläser abgeschrägt, um die Familienähnlichkeit zum aerodynamischen Audi 100/200 C3 (Typ 44) zu verdeutlichen. Die Rückleuchten und das durchgehende Leuchtenband wurden schwarz eingefärbt. Der Heckspoiler wurde nun vom "Urquattro" übernommen - anfangs in schwarz, bei späteren Modellen in Wagenfarbe. Im Innenraum wurden Armaturenbrett und Cockpit mit neuen Stoffen und Farbmustern modernisiert.

Das "Coupé GL" (mit Vierzylindermotor) blieb im Programm und wurde ab dann als "Coupé GT" bezeichnet, war nun aber auf den ersten Blick nicht mehr von den populären Fünfzylindermodellen zu unterscheiden. Lediglich die Vergaserversion mit 90 PS hatte anfangs noch das Cockpit und die Velourstandardsitze aus dem Audi 80, alle anderen das Cockpit vom Audi 90 und Sportsitze.

Zum Modelljahr 1985 war das Coupé gegen Aufpreis mit dem aus dem "Urquattro" berühmt gewordenen Allradantrieb lieferbar, da Audi angekündigt hatte, sämtliche Modelle bis 1985 auch als "quattro"-Variante anzubieten. Dieses Modell wurde als "Audi Coupé GT quattro" verkauft und wird heute ob seiner Seltenheit von Laien bisweilen auch mit dem Audi Quattro Coupé ("Urquattro") verwechselt.

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