Alfa Romeo MiTo (955) (2008-)

 

Der Alfa Romeo MiTo (intern ZAR 955) ist ein dreitüriger Kleinwagen des italienischen Herstellers Alfa Romeo auf der technischen Basis des Fiat Grande Punto. Er ist unterhalb des Alfa Romeo 147 positioniert, die Auslieferung begann im Juli 2008. In Deutschland ist der MiTo seit September 2008 erhältlich. Der provisorische Name Junior wurde durch eine Internetabstimmung zunächst durch die Bezeichnung Furiosa abgelöst, später entschied sich Alfa Romeo jedoch gegen diesen Namen. MiTo steht nunmehr als Abkürzung für Milano (Mailand, die Stadt mit Firmensitz von Alfa Romeo) und Torino (Turin, Herstellungsort des MiTo und Sitz der Konzernmutter Fiat). Das Wort „mito“ bedeutet außerdem im Italienischen Mythos.

Bburago 15625103 - Alfa Romeo MiTo (Windowbox), 1:24

Mit dem Design, das sich an dem des 8C Competizione anlehnt, soll vor allem eine jüngere Käuferschicht angesprochen werden. Das Leistungsspektrum der Motoren soll zukünftig bis 169 kW reichen; anfangs standen zwei Diesel- und vier Benzin-Motoren von 58 kW bis 114 kW zur Verfügung. Ein Sechsgang-Schaltgetriebe gehört bei fünf Motoren zur Serienausstattung, der 1.4 TB 16V (88 kW) besitzt allerdings nur ein Fünfgang-Schaltgetriebe. Der MiTo ist gleichzeitig das erste Alfa-Romeo-Modell mit serienmäßigen LED-Rückleuchten. Mit einer Außenlänge von 4,06 m gehört er mit zu den größeren in der Kleinwagen-Klasse. Das Kofferraumvolumen beträgt bei normalen Sitzverhältnissen 270 Liter. Eine weitere Besonderheit ist das sogenannte D.N.A.-System. Über einen Wahlschalter, der vor dem Schalthebel auf dem Kardantunnel sitzt, kann das Fahrverhalten von Dynamic (sportlich) über Normal bis All-Weather verändert werden. Dabei werden Lenkung, Bremsen, Motor und das VDC an die jeweilige Fahrsituation angepasst.

Seit Mitte 2009 setzt Fiat eine neue Motorentechnologie ein, die sogenannte MultiAir-Technik, die zuerst im Alfa Romeo MiTo zum Einsatz kommt. Diese wird im 1,4-Liter-Saug- und Turbomotor eingebaut. Zu einem späteren Zeitpunkt soll das System auch für Dieseltriebwerke verfügbar sein. Hinter MultiAir verbirgt sich eine zylinderselektive, elektrohydraulische Ventilsteuerung, bei der auf die bislang bei Vierventil-Motoren übliche Einlass-Nockenwelle verzichtet wird. Der Effekt ist eine Optimierung des Ladungswechsels im Motor in jedem Lastbereich durch volle Variabilität von Einlassventilhub und Steuerzeiten. Durch das neue System soll der Kraftstoffverbrauch um bis zu 25 Prozent reduziert werden können, bei gleichzeitiger Steigerung von Nennleistung und -drehmoment um zehn Prozent.

 

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