Alfa Romeo Alfetta (116) (1974-1984) / Alfetta GT (116) (1974-1986)

 
Die Alfetta ist eine viertürige Limousine der gehobenen Mittelklasse von Alfa Romeo, die von 1972 bis 1984 gebaut wurde. Das Fahrzeug war oberhalb der Alfa Romeo Giulia angesiedelt und stand in Konkurrenz zur seit 1967 im eigenen Haus hergestellten Berlina 1750/2000. Bei der Markteinführung fand die Alfetta in der Fachpresse und bei der internationalen Kundschaft sofort eine sehr positive Aufnahme.

Der Name entstammt dem Alfa Formel-1 Rennwagen Alfetta Typ 159, mit dem 1950 Giuseppe Farina und 1951 Juan-Manuel Fangio erste Plätze herausfuhren. Der Name „Alfetta“ bedeutet „kleiner Alfa“. Der Grund für die Namensgleichheit war die beiden Fahrzeugtypen gemeinsame Transaxle-Bauweise des Antriebsstrangs.

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Die Alfetta war zunächst ein großer Markterfolg. In der Zeitschrift "auto, motor und sport" war die Alfetta in einem Vergleichstest mit dem zeitgleich neu erschienenen BMW 520 der klare Sieger. Ein Problem der Alfetta waren allerdings mangelnde technische Zuverlässigkeit und eine zu hohe Rostanfälligkeit. Diese Probleme hatten ab den 70er Jahren auch andere Modelle von Alfa Romeo, was dem Ruf der Marke einen nachhaltigen Schaden zufügte.

 

 

Wie bei Alfa Romeo üblich, wurden auf der Grundlage eines Erfolgsmodells auch weitere Varianten angeboten. Als Baureihen-Ergänzung erschien im Jahr 1974 das dreitürige Sportcoupé Alfetta GT bzw. GTV, das bis 1986 gebaut wurde. In diesem Modell kam später auch der V6-Motor zum Einsatz. 1980 erhielt der GTV ein grundlegendes Facelift: Stoßfänger, Spoiler, Armaturenbrett und Seitenverkleidungen aus Kunststoff wurden verändert. In den zwölf Produktionsjahren wurden 478.812 Stück produziert.

Nachfolger der Alfetta wurde 1984 der Alfa 90.

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