Alfa Romeo 145 (930) (1994-2001)

 

Der Alfa Romeo 145 ist ein Automobil der Kompaktklasse des italienischen Herstellers Alfa Romeo.

Geberzylinder ALFA ROMEO 145 (930) - 1.4 i.e.

Gebaut wurde der Alfa 145 ab 1994 und war das Nachfolgemodell des Alfa 33. Das fünftürige Schwestermodell stellte der 1995 vorgestellte Alfa 146 dar. Die interne Werksbezeichnung für Alfa 145 und Alfa 146 lautet Typ 930. Zunächst gab es den Alfa 145 mit den bereits aus dem Alfasud sowie dem Alfa 33 bekannten 8 Ventil-Boxermotoren mit 1,4 (66 kW/90 PS) und 1,6 Litern (76 kW/103 PS) sowie 1,7 Litern und 16 Ventilen (95 kW/129 PS). Weiterhin wurde ein Turbodiesel mit 2,0 Litern und 55 kW/90 PS angeboten.

 

Äußerlich gibt sich die erste Generation zu erkennen durch ein ovales Endrohr der Abgasanlage, nahezu ebene Radzierblenden mit eingeprägtem Alfa Romeo-Logo sowie Scheibenwischer mit bis an die Wischblätter reichende Kunststoffverkleidungen. Im Innenraum dominiert ein grauer Armaturenträger mit rechteckigen Lüftungsdüsen das Bild.

1995 wurde der Alfa Romeo 145 Quadrifoglio Verde auf der 56. IAA als Topmodell der 145er Baureihe vorgestellt. Unterschiede zu den anderen Modellen der Baureihe waren die Seitenschweller mit grünem Quadrifoglio-Emblem, die Leichtmetallräder, sportliche Sitze, geänderte Instrumente, Lederlenkrad mit rot abgesetzten Nähten und ein speziell straffer abgestimmtes Sportfahrwerk. Als Motor verrichtete der erste TwinSpark-Motor in diesem Modell seinen Dienst unter der Haube: Ein Zweiliter-Reihenvierzylinder mit Doppelzündung und 110 kW/150 PS.

Mit dem Facelift Ende 1996 wurde die Motorenpalette umgestellt von den Boxermotoren auf Reihenvierzylinder mit Doppelzündung, da die Boxermotoren aufgrund des merklich höheren Fahrzeuggewichts nicht die gewünschten Leistungs- und Verbrauchswerte erzielten. Erhältlich waren 4 Benzinmotoren von 1,4 bis 2,0 Liter Hubraum und 16 Ventilen sowie weiterhin der Turbodiesel.

Äußerliche Modifikationen an der Karosserie wurden nicht vorgenommen. So ist der Unterschied zwischen den Fahrzeugen nur anhand weniger Details auszumachen: Die Fahrzeuge wurden mit einer dritten Bremsleuchte ausgestattet, die Radzierblenden sind nun etwas geschwungener und haben nach wie vor ein eingeprägtes Alfa Romeo-Logo, das Endrohr der Abgasanlage ist nun rund und die Scheibenwischer bestehen wie bei anderen Fahrzeugen üblich aus Metallarmen mit eingehakten, segmentierten Wischblättern. Weiterhin ist die Motorbezeichnung nun nicht mehr auf der linken Seite der Kofferraumklappe hinter dem Schriftzug „145“ angebracht, sondern auf der rechten Seite zusammen mit dem Schriftzug T.SPARK bzw. TD.

Im Innenraum wurde das Fahrzeug jedoch stärker verändert: Nun sorgen eine zweifarbige Mittelkonsole mit veränderten Reglern für die Belüftung sowie runde Lüftungsdüsen für eine sportlichere Optik, das Lenkrad ist mit einem aufgesetzten, farbigen Alfa Romeo-Logo bestückt. Weiterhin wurde ein von links nach rechts verlaufendes Stoffband, passend zur gewählten Farbe der Innenausstattung, am Armaturenträger integriert, welches den Innenraum weiter aufwertet. Das gesamte Armaturenbrett wurde besser ausgeschäumt, um die Knarz- und Klappergeräusche weiter zu reduzieren.

Im Herbst 1998 erfolgte ein erneutes Facelift. Äußerliche Modifikationen betrafen insbesondere die Stoßfänger, welche mit eingesetzten Stoßleisten und einer rundlicheren Optik ausgestattet waren. Zudem waren die Stoßfänger nun bis auf eine schmale Stoßleiste vollständig in Wagenfarbe lackiert, während die Vorgängermodelle einen breiten, unlackierten Streifen aufwiesen. Die Radzierblenden erhielten ein farbiges Alfa Romeo-Logo.

Im Innenraum wurden nur wenige Modifikationen vorgenommen: Lüftungsdüsen und Instrumente wurden mit Chromringen verziert, ebenso sind die Türöffner nun ebenfalls in Chromoptik. Zudem wurde die Sicherheitsausstattung weiter verbessert: Seitenairbags waren ab sofort Serie, der Beifahrerairbag verfügt über eine Sitzbelegungserkennung.

Die Motorenpalette wurde nur in Teilen überarbeitet: Durch ein Schaltsaugrohr erstarkten der 1,8-Liter-Vierzylinder auf 106 kW/144 PS und der Zweiliter-Vierzylinder auf 114 kW/155 PS, der 2,0-Liter-Wirbelkammerturbodiesel wurde durch einen 16 Ventil-Common-Rail-Direkteinspritzer mit 77 kW/105 PS mit 1,9 Litern ersetzt. Weiterhin wurde die Palette der verfügbaren Farben überarbeitet: Fortan fand sich auch ein Gelbmetallic-Ton in der Farbpalette mit insgesamt 16 verfügbaren Farben wieder.

Nachfolger wurde der Alfa 147 Anfang 2001.

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