Mercedes-Benz bereichert sein Video-Streaming-Angebot durch die Integration des hochmodernen RIDEVU Dienstes von Sony Pictures Entertainment (SPE). Durch RIDEVU erhalten Kundinnen und Kunden Zugang zu einem vielfältigen Angebot an Videounterhaltung direkt in ihrem Fahrzeug. Die fortschrittlichen Bedienelemente und Funktionen wurden speziell für den Einsatz im Fahrzeug entwickelt. Nutzerinnen und Nutzer können Inhalte von SPE auf Abruf direkt im Fahrzeug streamen. Dazu gehört eine kuratierte Bibliothek von Filmen, die zum Streaming zur Verfügung stehen und das Unterhaltungsangebot von Mercedes‑Benz bereichern.

Die Benutzeroberfläche von MBUX hat Mercedes-Benz weiter optimiert: Vorschläge zu assistiertem Parken finden sich nun intuitiver im Menü und sind damit leichter für die Kundinnen und Kunden zu bedienen. Der bereits in Europa angebotene Mercedes me Dienst „Vorrüstung für digitalen Fahrzeugschlüssel“ ist künftig auch für die USA und Kanada verfügbar. Zudem soll die Vorrüstung in der Zukunft mit kompatiblen Android Geräten nutzbar werden.

Neu in der S-Klasse ist ferner die Personenanwesenheitserinnerung. Sie kann dazu beitragen, auf möglicherweise im Fahrzeugfond zurückgelassene Personen hinzuweisen. Sie aktiviert und deaktiviert sich von selbst, wenn durch längeres Öffnen einer Fondtür davon ausgegangen werden kann, dass Personen oder Tiere eingestiegen sind und sich auf den Fondsitzplätzen befinden.

Mit der Funktion „Automatischer Spurwechsel“ (Automatic Lane Change, ALC) bietet Mercedes‑Benz eine intelligente Weiterentwicklung der Fahrassistenzsysteme im Bereich des SAE-Levels 2[1] jetzt auch in Europa an. Der Automatische Spurwechsel wird auf geeigneten (zum Beispiel Autobahnen mit zwei baulich voneinander getrennten Richtungsfahrbahnen) unterstützt. Bei den S-Klasse Modellen des Änderungsjahrs 2024 ist die Funktion ab Werk installiert.

Der Automatische Spurwechsel ist Bestandteil des Aktiven Abstands-Assistenten DISTRONIC mit Aktivem Lenk-Assistenten. Fährt ein langsameres Fahrzeug voraus, kann das Auto den Spurwechsel selbst initiieren. Erkennen die Radare ausreichend Freiraum und werden Spurmarkierungen identifiziert, kann es das langsamere, vorausfahrende Fahrzeug vollkommen automatisch überholen. Voraussetzungen sind eine mindestens zweispurige Autobahn mit Geschwindigkeitsbegrenzung und die Ausstattung des Fahrzeugs mit MBUX Navigation. Das System benötigt zum Ausführen des automatischen Spurwechsels keinen weiteren Impuls durch die Fahrerin oder den Fahrer. Die Verantwortung für das Führen des Fahrzeugs liegt dabei weiterhin bei der Fahrerin beziehungsweise dem Fahrer. Daher muss der Spurwechsel durchgehend überwacht werden. Mercedes-Benz bietet den Automatischen Spurwechsel bereits für einige Baureihen in den USA und Kanada an.

Seit dem Start der aktuellen Generation im Dezember 2020 hat Mercedes‑Benz die S‑Klasse kontinuierlich weiterentwickelt und die Individualisierungsmöglichkeiten im Rahmen des MANUFAKTUR Programms erweitert. Zu den bisherigen Produktaufwertungen zählen beispielsweise die übersichtliche Benutzeroberfläche MBUX Zero Layer und das ultimative Klangerlebnis mit Dolby Atmos. Die Serienausstattung wurde ferner um das OLED Zentral-Display erweitert. MBUX Entertainment Plus ist serienmäßig an Bord. Neben Musikstreamingdiensten und Internetradio steht damit auch Video-Streaming per YouTube und RIDEVU zur Wahl. Das Individualisierungspaket[2] umfasst unterhaltsame Minispiele wie Sudoku, stimmungsvolle Fahrzeugmodi, die den Innenraum und die Anzeigen nach ausgewählten Themen inszenieren, sowie bei Fahrzeugen mit DIGITAL LIGHT erweiterte Projektionsfunktionen.

Sonderschutzversion mit einzigartigem integriertem Konzept

Sämtliche Änderungen gelten auch für die sondergeschützte Version des Luxusmodells, den S 680 GUARD 4MATIC (Energieverbrauch kombiniert: 20,0 l/100 km | CO₂-Emissionen kombiniert: 453 g/km | CO₂-Klasse: D)[3]. Angetrieben wird diese Sonderschutzversion vom V12 (M279) mit 450 kW/612 PS.

Der S 680 GUARD erfüllt mit der Schutzklasse VPAM VR10 die höchste ballistische Prüfstufe für Zivilfahrzeuge, sowohl im transparenten als auch im nicht-transparenten Bereich, gemäß der gültigen VPAM (Vereinigung der Prüfstellen für angriffshemmende Materialien und Konstruktionen) ERV (Explosive Resistant Vehicles; gegen Explosion widerstandsfähige Fahrzeuge) und BRV (Bullet Resistant Vehicles; gegen Geschosse widerstandsfähige Fahrzeuge) Richtlinie. So wurde der S-GUARD unter Einbezug des bio-fidelen Dummys im Rahmen der ERV mit drei von drei Sternen bewertet und zertifiziert.

Zum integrierten Schutzsystem (iSS) gehört ein spezifischer Rohbau aus Schutzelementen. Die (Alu-)Außen­haut dient als Designhülle und sorgt für eine unauffällige Optik. iSS umfasst neben der Panzerung auch die Adaption von Fahrwerk, Motor und Getriebe, um ein seriennahes Handling sicherzustellen. Dank dieses Konzeptes genießen die Insassen eines S-GUARD den Komfort und die Annehmlichkeiten einer Serien S‑Klasse sowie ein nahezu identisches Raumgefühl. Auch die Langlebigkeit der GUARD Fahrzeuge erreicht das Serienniveau. Denn der parallele Entwicklungsprozess zu den Großserienmodellen berücksichtigt auch umfangreiche Adaptionen, die aufgrund der besonderen Anforderungen an den S-GUARD erforderlich sind.

Die Highlights der aktuellen S-Klasse Generation in der Übersicht

Die S-Klasse ist das Flaggschiff von Mercedes-Benz und der technologische Vorreiter in vielen Bereichen. Die wichtigsten Innovationen der Baureihe 223:

[1] Die Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme von Mercedes-Benz sind Hilfsmittel und entbinden die Fahrerin oder den Fahrer nicht von ihrer bzw. seiner Verantwortung. Sie sollten die Hinweise in der Betriebsanleitung und die dort beschriebenen Systemgrenzen beachten.

[2] Die Inhalte des Individualisierungs-Pakets können sich ändern. Die Verfügbarkeit der Inhalte ist abhängig von der Software-Version und Ausstattung des jeweiligen Fahrzeugs. Die Verfügbarkeit der Projektionsanimation für DIGITAL LIGHT Scheinwerfer ist zudem länderabhängig.

[3] Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Die angegebenen Spannweiten beziehen sich auf den deutschen Markt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig.

[4] Für die Funktionsfähigkeit des DRIVE PILOT sind folgende Mercedes me connect Dienste erforderlich: Intelligent Drive Online Service und Live Traffic Information mit Car-to-X-Kommunikation. Diese Dienste sind ab Aktivierung für drei Jahre kostenfrei nutzbar. Nach Ablauf dieser initialen Laufzeit können die Dienste kostenpflichtig verlängert werden, sofern sie dann noch für das entsprechende Fahrzeug angeboten werden. Zur Nutzung sind eine Registrierung im Mercedes me Portal, eine Zustimmung in die Mercedes me connect-Nutzungsbedingungen und eine Verknüpfung des jeweiligen Fahrzeugs mit dem Benutzerkonto notwendig. Die erstmalige Aktivierung der Dienste ist innerhalb von einem Jahr ab Erstzulassung oder Inbetriebnahme durch den Kunden möglich – je nachdem, was zuerst erfolgt.

[5] Verfügbarkeit und Nutzung der DRIVE PILOT Funktionen auf der Autobahn sind abhängig von Ausstattungen, Ländern und geltenden Gesetzen. Welche Nebentätigkeiten der Fahrerin oder des Fahrers rechtlich zulässig sind, hängt von der jeweiligen Straßenverkehrsordnung ab.