Der Acura RDX ist ein SUV der zu Honda gehörigen Marke Acura.
Das Fahrzeug wurde 2006 als kleinere Ergänzung zum Acura MDX eingeführt. Gebaut wird das Modell im Marysville-Werk der Honda of America Mfg.
Trotz der optischen Nähe und der vergleichbaren Abmessungen ist der RDX nur begrenzt mit dem Honda CR-V verwandt. Seitens Acura wird zudem betont, dass der RDX kein Crossover sei, da er technisch nicht auf einem PKW basiert.
Das Fahrzeug der ersten Generation wurde ausschließlich in Nordamerika angeboten, wobei der Antrieb mit einer vergleichsweise kleinen 2,3-Liter-Turbomotor für dortige Verhältnisse eher ungewöhnlich war – die Konkurrenzmodelle Infiniti EX und Lexus RX verfügen in der Grundversion über einen 3,5-Liter-Saugmotor. Auf den Verbrauch hatte dies jedoch keinen Einfluss. Formal wurde das Serienmodell auf der NYIAS 2006 vorgestellt, nachdem zuvor auf der NAIAS 2005 in Detroit eine Studie mit der Bezeichnung RD-X Concept gezeigt wurde.
Der RDX ist optional mit einem von Acura SH-AWD genannten Allradantrieb ausgestattet, bei dem die Kraft sowohl von vorne nach hinten wie auch zwischen den Seiten dynamisch verteilt werden kann. Mit diesem System wird zudem bei einer Kurvenfahrt das kurvenäußere Rad etwas stärker beschleunigt. Die Innenausstattung des Wagens ist klassenüblich.
Für das im August 2009 eingeführte Modelljahr 2010 wurde der RDX optisch leicht überarbeitet und an die damals aktuelle Gestaltung aller Acura-Modelle mit dem Grill mit einem an Stahl erinnernden Aussehen angepasst. Im Zuge dieser Überarbeitung wuchs auch die Länge des Fahrzeuges leicht. Technische Neuerungen gab es dagegen nicht.