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Mercedes-Benz

 

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Mercedes-Benz Preislisten, Baumuster, Typcodes, Motorcodes, Bestellcodes, Baureihen, Reparaturanleitungen, Informationen, Presseberichte

Tipps und Infos zu Mercedes Gebrauchtwagen, Jahreswagen und Oldtimern

 

Mercedes-Benz ist eine deutsche Marke für Automobile der Daimler AG. Die Marke entstand bereits vor dem Zusammenschluss der Daimler-Motoren-Gesellschaft von Gottlieb Daimler und der Benz & Cie von Carl Benz.[1]

Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz

Unter der Marke Mercedes-Benz werden nahezu alle Arten von Kraftfahrzeugen vertrieben:

Fahrzeugtyp Artikel
Pkw
Vans
Mercedes-Benz-Pkw
Transporter Mercedes-Benz-Transporter
Lkw Mercedes-Benz-Lkw
Busse Mercedes-Benz-Bus
Nutzfahrzeuge Mercedes-Benz Unimog

Des Weiteren werden unter der Marke Mercedes-Benz folgende Fahrzeuge auf Basis der oben genannten Modellgruppen angeboten, die zum Teil auch von Fremdunternehmen gefertigt werden:

Fahrzeugtyp

allgemeiner Artikel

Freizeit- und Reisemobile

Reisemobil

Sonderfahrzeuge

Einsatzfahrzeuge
Sonderschutzfahrzeuge
Taxis
Rettungswagen
Krankentransportwagen
spezielle Nutzfahrzeuge

Darüber hinaus wurden bis 1991 unter dem Namen MB Trac Traktoren produziert.

Die Fertigungstiefe bei Mercedes-Benz ist sehr groß, da selbst Lenkgetriebe und Getriebe produziert werden. Im Motorenbau gibt es eine Vielzahl von Baureihen, die in den verschiedenen Modellgruppen zum Einsatz kommen. So ist es nicht ungewöhnlich, dass derselbe Motor in PKW, Geländewagen und Transportern eingesetzt wird, siehe Liste der Motoren von Mercedes-Benz.

Geschichte

Der Markenname Mercedes-Benz ergab sich aus dem Zusammenschluss der Marken Mercedes (von der Daimler-Motoren-Gesellschaft) und Benz (von Benz & Co.) im Jahr 1926.

Ursprünglich verkaufte die 1891 gegründete Daimler-Motoren-Gesellschaft ihre Fahrzeuge noch nicht unter dem Namen Mercedes. Dieser Markenname entstand erst um die Jahrhundertwende, inspiriert durch den Geschäftsmann Emil Jellinek, der ab 1898 mit Daimler-Fahrzeugen handelte. Ab 1899 nahm Jellinek unter dem Pseudonym Mercedes (angelehnt an den Kosenamen seiner Tochter Mercédès Jellinek) unter anderem an der Rennwoche von Nizza teil. Obwohl „Mercedes“ zu dieser Zeit noch nicht als Automobilbezeichnung, sondern als Fahrername genutzt wurde, wurde der Name so in Zusammenhang mit der DMG bekannt. 1900 vereinbarte Jellinek die Fertigung des neuen, leistungsstarken Motorenmodells „Daimler-Mercedes“, wodurch der Name Mercedes erstmals als Produktbezeichnung genutzt wurde. Zur gleichen Zeit wurde er Vertriebspartner für Daimler-Wagen und -Motoren und orderte 36 Fahrzeuge zum Gesamtpreis von 550.001 Mark (nach heutigem Wert etwa drei Millionen Euro), sowie wenige Wochen später weitere 36 Daimler-Wagen mit 8-PS-Motor.

Nachdem 1901 mehrere dieser Mercedes-Fahrzeuge (der Name wurde nun auch für die Wagen genutzt) erfolgreich bei der Rennwoche von Nizza antraten, steigerte sich der Bekanntheitsgrad von Mercedes enorm; so dass 1902 die Marke Mercedes für die DMG gesetzlich geschützt wurde. Der für die Marke bekannte Mercedes-Stern wurde 1909 als Warenzeichen eingetragen und wird seit 1910 auch als Kühlersymbol verwendet. Der Mercedes-Stern ist Überlieferungen zufolge durch die Kennzeichnung des Arbeitsplatzes von Gottlieb Daimler in (Köln)-Deutz auf einer Postkarte an seine Familie entstanden. Anderen Überlieferungen zufolge kennzeichnet der Stern die Produkte in der Frühzeit des Unternehmens: Motoren zu Lande, zu Wasser und in der Luft auf der Ganzen Welt.

Die Daimler-Motoren-Gesellschaft schloss sich 1926 unter Federführung der Deutschen Bank mit dem Konkurrenten Benz & Co. zusammen und bildete die Daimler-Benz AG. Daraus ergab sich der neue Markenname Mercedes-Benz, der im gleichen Jahr mit dem Logo Mercedes-Stern geschützt wurde.[2]

Wilhelm Friedle, bis 1935 Betriebsdirektor im Werk Sindelfingen, brachte die Fließbandfertigung zu Mercedes-Benz.

Die häufig verwendete Bezeichnung „Daimler“ für einen Mercedes-Benz ist nicht korrekt, da Gottlieb Daimler das Namensrecht „Daimler“ für Autos „für alle Zeiten“ verkaufte. In Coventry werden daher seit 1907 Daimler von der Daimler Motor Company gefertigt, seit 1960 baugleich mit Jaguar. Heute besitzt Tata Motors durch den Kauf von Jaguar (2008) die Namensrechte an der Marke Daimler. Zuvor erwarb die DaimlerChrysler AG im Jahr 2007 gewisse Rechte der Nutzung des Namens, vom damaligen Besitzer der Marken Jaguar und Daimler Ford, um ihre Umbenennung in Daimler AG zu ermöglichen.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Mercedes-Benz aus der freien Enzyklopädie WikipediaWikipedia-Logo und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf dieser Seite sind auch Versionen und Autorenangaben verzeichnet.

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Ausstattungscodes Mercedes-Benz

Baumuster Mercedes AMG Motoren

Baumustercodes Mercedes-Benz Omnibus

Baumustercodes Mercedes PKW

Baumustercodes Mercedes-Benz Unimog

E10-Information Mercedes-Benz

Farbcodes Mercedes-Benz

Getriebecodes Mercedes-Benz

Getriebeöle Mercedes-Benz

Laderaummaße Mercedes-Benz Sprinter

Mercedes Benz /8 Strich 8

Mercedes PKW und LKW 1935-1945

Modellübersicht Mercedes-Benz

Motorcodes Mercedes-Benz

Ölfreigabe Mercedes-Benz

Preislisten Mercedes-Benz

Rad-/Reifenkombinationen Mercedes-Benz

Service und Reparatur Mercedes-Benz

Technische Daten Mercedes-Benz

VIN (Fahrgestellnummer) entschlüsseln

 

 

Daimler AG
 
Anschrift   Mercedesstraße 137
PLZ / Ort   70327 Stuttgart
Land   Deutschland
Tel Zentrale   0711-17-0, 00 800 1 777 7777
Fax Zentrale   0711-17-22244

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+++ Presse +++ Presse +++ Presse +++

07.10.2011

Mercedes-Benz ist wertvollste Premium-Automobilmarke der Welt

Auch im Jahr 2011 ist Mercedes-Benz die wertvollste Premium-Automobilmarke der Welt. Im aktuellen Ranking des renommierten Markenberatungsunternehmen Interbrand Zintzmeyer & Lux „Best Global Brands 2011“ belegt die Marke mit dem Stern wie im Vorjahr Rang 12 und ist damit zugleich die wertvollste europäische Marke. Gegenüber 2010 wuchs der Markenwert auf 27,455 Milliarden Dollar (plus 9 Prozent). Damit steigt der Markenwert seit 2009 kontinuierlich an.

Den Erfolg belegen die Autoren der Studie mit der höchsten Kundenzufriedenheit aller Automobilmarken. Zudem hat Mercedes-Benz mit der vor zwei Jahren begonnenen Modelloffensive erfolgreich auf die Anforderungen des Marktes nach zukunftsweisender und nachhaltiger Mobilität reagiert.

„Best Global Brands“ werden jährlich von Interbrand ermittelt. Nach Ansicht von führenden CEOs ist die Studie der Wettbewerbsbenchmark für den Wert internationaler Marken. Der Ansatz ermittelt die 100 wertvollsten Marken der Welt.

Quelle: Mercedes-Benz

01.09.2011

Aktuelle Umfrage von TNS Emnid bestätigt

Mercedes-Benz ist die Nummer Eins im Youngtimer-Markt

Mehrheit der Deutschen findet Youngtimer von Mercedes-Benz
besser als die anderer Marken

Qualität, Design, Sicherheit und Komfort sowie die Nutzung als Kapitalanlage spielen in der Wertschätzung von Mercedes-Benz Youngtimern eine überdurchschnittlich große Rolle

Ebenso beliebt wie die jungen Klassiker sind auch die aktuellen Fahrzeuge der Marke mit dem Stern

Mercedes-Benz ist die bekannteste und beliebteste Marke unter den Youngtimern. 45 Prozent der deutschen Bevölkerung denken bei Fahrzeugen,
die in den 1970er bis 1990er Jahren gebaut wurden, zuerst an Mercedes-Benz, gefolgt von VW (43 Prozent), Opel (33 Prozent), Ford (20 Prozent), BMW (17 Prozent) und Audi (12 Prozent). Das hat eine aktuelle, repräsentative Umfrage von TNS Emnid ergeben. Im Juli 2011 wurden im Auftrag von Mercedes-Benz 1.017 Männer und Frauen im Alter von 18 bis über 60 Jahren telefonisch befragt. Ein Drittel der Befragten (35 Prozent) findet Youngtimer von Mercedes-Benz besser als die jungen Klassiker anderer Hersteller. Das sind fast genauso viele der Befragten, wie alle anderen Marken insgesamt auf sich vereinen können (37 Prozent). Damit hat die Marke mit dem Stern sowohl unter den Premium-Herstellern als auch im Volumensegment eindeutig die Nase vorn.

„Die Umfrage bestätigt einmal mehr die ungebrochene Faszination und hohe Wertschätzung unserer Youngtimer – und sie macht deutlich, dass die Marke Mercedes-Benz in der deutschen Bevölkerung weit über ihren eigentlichen Marktanteil hinaus geschätzt wird“, so Michael Bock, Leiter Mercedes-Benz Classic.

55 Prozent halten Mercedes-Benz Youngtimer für ganz besondere Fahrzeuge

Mehr als die Hälfte der Befragten hält Youngtimer von Mercedes-Benz für ganz besondere Fahrzeuge. Sie schätzen vor allem die langlebige Qualität, den Gesamteindruck, das Design, die Sicherheit und den Komfort. Zudem werden junge Klassiker von Mercedes-Benz stärker als Wertanlage wahrgenommen
als Youngtimer im Allgemeinen.

Unabhängig von der Marke finden die Deutschen Fahrzeuge, die zwischen 15 und 30 Jahre alt sind, faszinierend, weil sie zeitlos elegant (70 Prozent
der Befragten), etwas Besonderes und Kult (65 Prozent) sowie unverwüstlich (62 Prozent) sind, ein besonderes Fahrgefühl bieten (56 Prozent), sicher und komfortabel (50 Prozent) sind. Diese Hauptgründe treffen auch auf Youngtimer von Mercedes-Benz zu. Allerdings spielen bei den älteren Fahrzeugen mit
dem Stern die Langlebigkeit (64 Prozent), Sicherheit und Komfort (59 Prozent) sowie die Nutzung als Kapitalanlage (39 Prozent) eine signifikant größere Rolle als bei anderen Marken.  

Sowohl Young Classics als auch aktuelle Modelle von Mercedes-Benz stehen hoch im Kurs

Doch nicht nur Youngtimer von Mercedes-Benz stehen bei der deutschen Bevölkerung hoch im Kurs, sondern die Marke insgesamt. 41 Prozent der Befragten finden sowohl die jungen Klassiker als auch die heutigen Modelle der Marke mit dem Stern gut. 22 Prozent bevorzugen die aktuellen Fahrzeuge. Befragt nach der Kaufpräferenz würde sich knapp ein Viertel für einen Mercedes-Benz Youngtimer entscheiden. Dies bestätigt die hohe Nachfrage nach jungen Klassikern der Stuttgarter Premium-Marke.

Hauptkonkurrent von Mercedes-Benz im Youngtimer-Markt ist VW. 17,4 Prozent aller Befragten finden junge Klassiker der Wolfsburger Marke
am besten. Auf Platz 2 rangiert mit 9,6 Prozent Audi, gefolgt von Opel und BMW mit jeweils 8,1 Prozent sowie Ford mit 7,0 Prozent.

Von allen 1.017 Befragten besitzen nur sieben Prozent einen Mercedes-Benz. 21 Prozent haben kein Auto und 18 Prozent fahren VW. Die restlichen Teilnehmer besitzen Fahrzeuge anderer Hersteller, unter anderem japanische und französische Marken (10 und 9 Prozent), Opel und Ford (jeweils 8 Prozent) sowie Audi (6 Prozent) und BMW (5 Prozent).

Quelle: Mercedes-Benz

01.09.2011

„Mercedes-Benz Young Classics“ erfolgreich etabliert

Mercedes-Benz Youngtimer – begehrte Kultobjekte und Wertanlage

Youngtimer von Mercedes-Benz werden immer beliebter. Das sind Fahrzeuge, die mindestens 15, aber nicht älter als 30 Jahre sind und bereits als Klassiker gelten oder das Potenzial dazu haben. Insbesondere in Europa und den USA werden sie zunehmend Kult. Aufgrund ihrer Originalität und der begrenzten Anzahl bieten diese Fahrzeuge nicht nur eine Menge Spaß, sondern können als Wertanlage auch überdurchschnittliche Renditen erzielen. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden,
hat die Stuttgarter Premium-Marke 2009 „Mercedes-Benz Young Classics“ gegründet und im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart einen Young Classics Store eröffnet – mit großem Erfolg.

Den Traumwagen kaufen oder mieten: Der Young Classics Store hält eine breite Palette von Youngtimern bereit und ist damit einzigartig in der Branche. Jedes einzelne Fahrzeug befindet sich im Top-Zustand und unterliegt der Gewährleistung von Mercedes-Benz. „Mit Young Classics machen wir automobile Träume für jedermann wahr“, sagt Michael Bock, Leiter Mercedes-Benz Classic. Neben Verkauf und Vermietung vermittelt Mercedes-Benz Young Classics auch die Finanzierung oder Versicherung und bietet die Versorgung mit Originalersatzteilen sowie einen speziell geschulten Wertstattservice an. Diese Leistungen offerieren auch ausgewählte Mercedes-Benz Partner in ganz Deutschland.

Außerdem können sich Interessenten im Internet unter http://www.mercedes-benz.com/young-classics über das Angebot informieren. „Kein anderer Automobilhersteller widmet sich dem Thema junge Klassiker mit dieser Konsequenz und Ernsthaftigkeit“, so Bock.

Ungebrochene Faszination für Jung und Alt – garantierte Wertsteigerung

Nach der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts umfasst der Markt für Youngtimer in Deutschland rund 6,6 Millionen Autos. Auf Mercedes-Benz entfallen davon rund eine Million Fahrzeuge, was einem Marktanteil von 15,6 Prozent entspricht. Auch in den USA sind europäische Youngtimer angesagt, besonders viele gibt es in Kalifornien. Der Youngtimer-Enthusiasmus ist in nahezu allen gesellschaftlichen Schichten vertreten und geht über alle Altersklassen. Untersuchungen der Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) und der DEKRA belegen, dass etwa 60 Prozent der Halter eines Mercedes-Benz Youngtimers zwischen 21 und 50 Jahre alt sind – und damit
oft nicht viel älter als die Autos selbst. Nur jeder fünfte nutzt seinen jungen Klassiker als Hauptfahrzeug. 

Ob sich der Sohn das Fahrzeug seines Vaters wünscht, der junge Kreative sich bewusst vom Mainstream absetzen will oder der etablierte Arzt sich seinen Kindheitstraum erfüllt – allen gemeinsam ist, dass sie ein Fahrzeug mit Charakter haben wollen. Einen Youngtimer zu fahren, gilt bei vielen jungen und jung gebliebenen Autofans als Kult. Ein Mercedes-Benz ist dabei sogar noch mehr: Er ist Kraft seiner Gesamtausstrahlung ein Kulturgut. Denn jeder Mercedes-Benz befördert die Tradition des Automobilerfinders, die Zukunft
der individuellen Mobilität zu gestalten. Weitere Qualitätsmerkmale der Marke, wie Sicherheit und Komfort, sind Bestandteil dieser Tradition und tragen das Selbstverständnis von Mercedes-Benz in sich, dem Kunden
„Vom Guten das Beste“ (Carl Benz) oder schlicht „Das Beste oder nichts“ (Gottlieb Daimler) zu bieten.

Jeder Mercedes-Benz Young Classics gehörte früher zu unserem Alltag und wurde so fester Bestandteil unserer Kultur. Diese Fahrzeuge beleben das Straßenbild unserer Erinnerungen. Sie sind Zeitzeugen von Generationen,
die heute noch fahren. Ein Mercedes-Benz Youngtimer ist somit Teil unserer kollektiven Erinnerungen.

Darüber hinaus eignen sich gut erhaltene Old- und Youngtimer als langfristige Wertanlage. Denn klassische Fahrzeuge, vor allem Modelle der Premium-Marken, haben sich zu einem stattlichen Wirtschaftsfaktor entwickelt – und erfahren einen enormen Wertzuwachs. Während der Deutsche Aktienindex (DAX) in den letzten Jahren nur um 32 Prozent zulegte, haben beispielsweise einige Mercedes-Benz Modelle wie das 300d Cabriolet oder das 280 SE Cabrio aus den 1950er-/1960er-Jahren ihren Wert fast verdoppelt.

550 Youngtimer und 500.000 Originalersatzteile verfügbar

Mit Mercedes-Benz Young Classics schließt die Marke mit dem Stern die Lücke zwischen dem Neufahrzeugverkauf und dem hochspezialisierten Oldtimer-Geschäft der beiden Mercedes-Benz Classic Center in Deutschland und den USA. Damit bietet Mercedes-Benz seinen Kunden eine in der Traditionspflege einzigartige Kontinuität für seine Fahrzeuge aus allen Epochen an. Dahinter steht auch das Versprechen der Marke, dass ein Mercedes-Benz nicht nur heute als Neuwagen perfekt auf seinen Besitzer zugeschnitten ist, sondern es auch morgen als Klassiker sein wird – und darüber hinaus eine einzigartige Wertstabilität bietet.

Mercedes-Benz Young Classics kauft nur Fahrzeuge in gutem Zustand auf. Nach einer gründlichen Inspektion und Aufbereitung erhält der Käufer eine Jahresgarantie auf das gesamte Fahrzeug, die auf zwei Jahre erweiterbar ist, vergleichbar mit üblichen Gebrauchtwagengarantien für jüngere Modelle. Derzeit hat Mercedes-Benz deutschlandweit rund 550 Youngtimer im Bestand und mehr als 500.000 Originalersatzteile auf Lager. Alle relevanten Funktions- und Sicherheitsteile sind für Mercedes-Benz Fahrzeuge ab Baujahr 1962 verfügbar. Auch Nachfertigungen sind bei Bedarf leicht möglich, da Mercedes-Benz über die entsprechenden Produktionskapazitäten verfügt. Die Ersatzteile werden nicht nur verkauft, sondern auch fachgerecht eingebaut.

Quelle: Mercedes-Benz

26.08.2011

Daimler und Rolls-Royce erhalten Freigabe für die Übernahme von Tognum

Zustimmung aller relevanten Behörden liegt  vor

Andienungsrecht für Tognum-Aktionäre läuft noch
bis 10. November 2011

Stuttgart/London – Die Daimler AG und Rolls-Royce Holdings plc haben alle relevanten regulatorischen Freigaben der Behörden für die Übernahme der Tognum AG erhalten. Damit ist der Weg für Daimler und Rolls-Royce frei, über ihr gemeinsames Joint-Venture, die Engine Holding GmbH, die Transaktion zu vollziehen und den Friedrichshafener Motoren- und Antriebssystemspezialisten zu übernehmen. Das Settlement wird innerhalb der nächsten acht Bankarbeitstage durchgeführt. Das heißt, die Tognum-Aktionäre, die ihre Aktien der Bieterin bis zum Ablauf der weiteren Annahmefrist (20. Juni 2011) angedient haben, werden in den nächsten zwei Wochen von ihren Depotbanken ausbezahlt.

Die Engine Holding hat sich an Tognum inzwischen cirka
96,78 Prozent der Anteile gesichert (Stand: 22.08.2011). Bis zum 10. November 2011, 24 Uhr, können jene Tognum-Aktionäre, die das Übernahmeangebot noch nicht angenommen haben, der Engine Holding ihre Aktien zum Angebotspreis von 26 Euro andienen.

Daimler und Rolls-Royce planen mit der Übernahme von Tognum einen führenden Anbieter von Komplettsystemen im Industriemotoren-Bereich zu schaffen. Das Gemeinschafts-unternehmen wird über eine breite, globale Aufstellung hinsichtlich Produkten, Dienstleistungen und Systemlösungen verfügen.

Weitere Informationen von Daimler sind im Internet verfügbar: www.media.daimler.com und www.daimler.com

Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen Einschätzung zukünftiger Vorgänge. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«, »glauben«, »einschätzen«, »erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«, »planen«, »projizieren«, »sollten« und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind eine ungünstige Entwicklung der weltwirtschaftlichen Situation, insbesondere ein Rückgang der Nachfrage in unseren wichtigsten Absatzmärkten, eine Verschlechterung unserer Refinanzierungsmöglichkeiten an den Kredit- und Finanzmärkten, unabwendbare Ereignisse höherer Gewalt wie beispielsweise Naturkatastrophen, Terrorakte, politische Unruhen, Industrieunfälle und deren Folgewirkungen auf unsere Verkaufs-, Einkaufs-, Produktions- oder Finanzierungsaktivitäten, Veränderungen der Wechselkurse, eine Veränderung des Konsumverhaltens in Richtung kleinerer und weniger gewinnbringender Fahrzeuge oder ein möglicher Akzeptanzverlust unserer Produkte und Dienstleistungen mit der Folge einer Beeinträchtigung bei der Durchsetzung von Preisen und Auslastung von Produktionskapazitäten, Preiserhöhungen bei Kraftstoffen und Rohstoffen, Unterbrechungen der Produktion aufgrund von Materialengpässen, Belegschaftsstreiks oder Lieferanteninsolvenzen, ein Rückgang der Wiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen, die erfolgreiche Umsetzung von Kostenreduzierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen, die Geschäftsaussichten der Gesellschaften, an denen wir bedeutende Beteiligungen halten, insbesondere EADS, die erfolgreiche Umsetzung strategischer Kooperationen und Joint Ventures, die Änderungen von Gesetzen, Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sie Fahrzeugemission, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie der Abschluss laufender behördlicher Untersuchungen und der Ausgang anhängiger oder drohender künftiger rechtlicher Verfahren und weitere Risiken und Unwägbarkeiten, von denen einige im aktuellen Geschäftsbericht von Daimler unter der Überschrift »Risikobericht« beschrieben sind. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich auf den Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren.

Über Daimler
Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. 125 Jahre später, im Jubiläumsjahr 2011, ist die Daimler AG eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die ihre Kunden faszinieren und begeistern. Daimler investiert bei der Entwicklung alternativer Antriebe als einziger Automobilhersteller sowohl in den Hybrid-, als auch in den Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner, Western Star, BharatBenz, Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2010 setzte der Konzern mit mehr als 260.000 Mitarbeitern 1,9 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 97,8 Mrd. €, das EBIT betrug 7,3 Mrd. €.

Quelle: Mercedes-Benz

10.08.2011

Daimler und Rolls-Royce Joint-Venture sichert sich 95 Prozent der Aktien an Tognum

    Durch den Erwerb zusätzlicher Aktien weiterer Meilenstein bei der Übernahme von Tognum erreicht

    Neues Andienungsrecht für Tognum-Aktionäre, die das Angebot von 26 Euro noch nicht angenommen haben

Stuttgart/London – Die Daimler AG und Rolls-Royce Group plc haben weitere Aktien der Tognum AG in Höhe von insgesamt 0,83 Prozent erworben. Über ihr gemeinsames Joint Venture Engine Holding GmbH werden die beiden Unternehmen bei Vollzug des Übernahmeangebots mindestens 95 Prozent der Tognum-Aktien halten. Das Erreichen der 95-Prozent-Schwelle stellt für Daimler und Rolls-Royce einen weiteren Meilenstein bei der Übernahme von Tognum dar.

Das deutsche Übernahmerecht sieht bei Erreichen der 95-Prozent-Schwelle ein Andienungsrecht der Tognum-Aktionäre vor, die das Übernahmeangebot bisher noch nicht angenommen hatten. Diese können ihre Aktien nun bis zum 10. November 2011, 24 Uhr, der Engine Holding GmbH zum Angebotspreis von 26 Euro andienen. Aktionäre, die von dem Andienungsrecht Gebrauch machen möchten, sollten sich an ihre jeweilige Depotbank wenden.

Das Übernahmeangebot wird vollzogen, wenn alle relevanten regulatorischen Freigaben erfolgt sind. Die Freigabeentscheidung der Europäischen Kommission sowie von acht weiteren Behörden liegt bereits vor. Es stehen noch die außenwirtschaftsrechtliche Freigabe in den USA und die fusionskontrollrechtliche Freigabe in China aus. Diese werden derzeit für das dritte Quartal 2011 erwartet.

Mit der Übernahme von Tognum planen Daimler und Rolls-Royce einen führenden Anbieter von Komplettsystemen im Industriemotoren-Bereich zu schaffen. Das Gemeinschaftsunternehmen wird über eine breite, globale Aufstellung hinsichtlich Produkten, Dienstleistungen und Lösungsangeboten verfügen.

Am 6. April 2011 hatten Daimler und Rolls-Royce über ihr Joint-Venture, die Engine Holding GmbH, allen Aktionären der Tognum AG ein öffentliches Kaufangebot für ihre Aktien unterbreitet; der Angebotspreis wurde am 16. Mai von ursprünglich 24 Euro auf 26 Euro je Tognum-Aktie erhöht. Vorstand und Aufsichtsrat der
Tognum AG unterstützten das Übernahmeangebot und brachten ihre Aktien in das Übernahmeangebot ein. Insgesamt wurden der Bieterin 92,65 Prozent der Aktien angedient. Bei Ablauf der weiteren Annahmefrist am 20. Juni 2011 hatten sich Daimler und Rolls-Royce insgesamt 94,17 Prozent der Anteile an Tognum gesichert.

Weitere Informationen von Daimler sind im Internet verfügbar: www.media.daimler.com und www.daimler.com

Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen Einschätzung zukünftiger Vorgänge. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«,»glauben«, »einschätzen«, »erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«,»planen«, »projizieren«, »sollten« und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind eine ungünstige Entwicklung der weltwirtschaftlichen Situation, insbesondere ein Rückgang der Nachfrage in unseren wichtigsten Absatzmärkten, eine Verschlechterung unserer Refinanzierungsmöglichkeiten an den Kredit- und Finanzmärkten, unabwendbare Ereignisse höherer Gewalt wie beispielsweise Naturkatastrophen, Terrorakte, politische Unruhen, Industrieunfälle und deren Folgewirkungen auf unsere Verkaufs-, Einkaufs-, Produktions- oder Finanzierungsaktivitäten, Veränderungen der Wechselkurse, eine Veränderung des Konsumverhaltens in Richtung kleinerer und weniger gewinnbringender Fahrzeuge oder ein möglicher Akzeptanzverlust unserer Produkte und Dienstleistungen mit der Folge einer Beeinträchtigung bei der Durchsetzung von Preisen und Auslastung von Produktionskapazitäten, Preiserhöhungen bei Kraftstoffen und Rohstoffen, Unterbrechungen der Produktion aufgrund von Materialengpässen, Belegschaftsstreiks oder Lieferanteninsolvenzen, ein Rückgang der Wiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen, die erfolgreiche Umsetzung von Kostenreduzierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen, die Geschäftsaussichten der Gesellschaften, an denen wir bedeutende Beteiligungen halten, insbesondere EADS, die erfolgreiche Umsetzung strategischer Kooperationen und Joint Ventures, die Änderungen von Gesetzen, Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sie Fahrzeugemission, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie der Abschluss laufender behördlicher Untersuchungen und der Ausgang anhängiger oder drohender künftiger rechtlicher Verfahren und weitere Risiken und Unwägbarkeiten, von denen einige im aktuellen Geschäftsbericht von Daimler unter der Überschrift »Risikobericht« beschrieben sind. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich auf den Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren.

Über Daimler
Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. 125 Jahre später, im Jubiläumsjahr 2011, ist die Daimler AG eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die ihre Kunden faszinieren und begeistern. Daimler investiert bei der Entwicklung alternativer Antriebe als einziger Automobilhersteller sowohl in den Hybrid-, als auch in den Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner, Western Star, BharatBenz, Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2010 setzte der Konzern mit mehr als 260.000 Mitarbeitern 1,9 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 97,8 Mrd. €, das EBIT betrug 7,3 Mrd. €.

Quelle: Mercedes-Benz

03.08.2011

Mercedes-Benz startet mit Rekordabsatz ins zweite Halbjahr

Dr. Joachim Schmidt:

„Die Nachfrage nach unseren Produkten ist so hoch wie nie. Wir rechnen insgesamt mit einem starken zweiten Halbjahr und wollen weiter wachsen.“

 „Alles in allem sind wir hervorragend aufgestellt und peilen für das Gesamtjahr 2011 den Verkauf von über 1,35 Millionen Mercedes-Benz Pkw und smart an – und damit das beste Jahr überhaupt.“

Hohe zweistellige Zuwächse in vielen Märkten, weiterhin kräftiges Wachstum in USA, stärkste Premiummarke in Deutschland

Neue C-Klasse Limousine erneut Nummer eins im Segment,     S-Klasse seit Jahresbeginn Marktführer

smart fortwo legt weiter zu  

Stuttgart – Mercedes-Benz ist mit dem besten Juliabsatz aller Zeiten erfolgreich in das zweite Halbjahr gestartet. Weltweit gingen 100.391 (i.V. 97.727) Pkw in Kundenhand, der Absatz übertraf damit um 2,7 Prozent das hohe Volumen des Vorjahresmonats. Seit Jahresbeginn liegt das Plus bei 8,6 Prozent, 710.922 (i.V. 654.418) Fahrzeuge wurden verkauft – ebenfalls ein neuer Höchstwert.

Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb und Marketing: „Die Nachfrage nach unseren Produkten ist so hoch wie nie. Im Juli haben wir mit einem neuen Rekordmonat erfolgreich an das sehr gute erste Halbjahr angeschlossen. Wir rechnen insgesamt mit einem starken zweiten Halbjahr und wollen weiter wachsen. Dazu wird auch die höhere Verfügbarkeit unserer Fahrzeuge beitragen: wir fahren in vielen Werken Sonderschichten, zum Beispiel bei der C-Klasse, und produzieren im Sommer durch.“ Wachstumsimpulse werden in der zweiten Jahreshälfte weiterhin insbesondere von den Modellen der neuen C-Klasse Generation ausgehen, aber auch die Markteinführung der neuen M-Klasse im Herbst wird für Tempo sorgen. Sie ist seit 11. Juli bestellbar. Dr. Schmidt weiter: „Im November starten wir dann unsere Offensive im Kompaktwagensegment mit der Markteinführung der neuen             B-Klasse, die wir in wenigen Wochen auf der IAA vorstellen. Alles in allem sind wir hervorragend aufgestellt und peilen für das Gesamtjahr 2011 den Verkauf von über 1,35 Millionen        Mercedes-Benz Pkw und smart an – und damit das beste Jahr überhaupt.“ 

In den USA setzte Mercedes-Benz letzten Monat seinen Wachstumskurs weiter fort. Das Absatzvolumen erhöhte sich um 9,4 Prozent auf 19.006 (i.V.17.367) Einheiten. Seit Beginn des Jahres beträgt der Zuwachs 7,3 Prozent, 129.932 (i.V. 121.041) Fahrzeuge wurden ausgeliefert.

Innerhalb der Region Asien/Pazifik erzielte Mercedes-Benz in vielen Märkten hohe zweistellige Zuwächse. In China (inkl. Hongkong) verzeichnete Mercedes-Benz im bisherigen Jahresverlauf eine dynamische Steigerungsrate von 41,7 Prozent und konnte somit deutlich stärker wachsen als der Gesamtmarkt. Die Auslieferungen stiegen auf den neuen Bestwert von 106.422 (i.V. 75.127) Fahrzeugen. Im Juli lag der Absatz, beeinflusst durch die Modellumstellung bei der volumenstarken C-Klasse, bei 14.248 Pkw (i.V. 14.616/minus 2,5 Prozent). Dank der höheren Verfügbarkeit von Fahrzeugen und dem Start der neuen C-Klasse Generation rechnet das Unternehmen im dritten Quartal insgesamt mit einem deutlichen Wachstum in China.

Hohe Zuwächse gab es im Juli in Taiwan (plus 46,5 Prozent) und Südkorea (plus 20,3 Prozent), hier erzielte die Marke gleichzeitig einen neuen Bestwert. In Japan konnte Mercedes-Benz ein starkes Wachstum von 29,2 Prozent verbuchen. Auslieferungen auf Rekordniveau gab es letzten Monat auch in Russland, wo sich das Absatzvolumen um 37,0 Prozent erhöhte. In Indien übertrafen die Verkäufe im bisherigen Jahresverlauf um 33,0 Prozent den Wert aus 2010. In Brasilien lag der Zuwachs im Juli bei 59,5 Prozent. Ein starker Monat war der Juli auch in Südafrika (plus 28,0 Prozent) und der Türkei (plus 29,3 Prozent).

In seinem größten Markt Deutschland erzielte Mercedes-Benz mit 10,1 Prozent wieder den höchsten Marktanteil unter den Premiummarken. Der CLS und die S-Klasse belegten im Oberklassesegment des KBA ebenso die Spitzenpositionen wie das E-Klasse Coupé und der SLK bei den Sportwagen. Die C-Klasse Limousine war das meistverkaufte Fahrzeug unter den Premiumwettbewerbern im entsprechenden Segment. Der Absatz in Deutschland erreichte im Juli mit dem Verkauf von 23.098 (i.V. 23.556) Einheiten nahezu das hohe Volumen vom Juli 2010. Per Juli lag der Absatz mit 146.111 (i.V. 146.014) Pkw leicht über Vorjahresniveau. Innerhalb der Region Westeuropa waren die Fahrzeuge von Mercedes-Benz seit Jahresbeginn unter anderem in Belgien (plus 10,6 Prozent) und Schweden (plus 19,2 Prozent) sehr gefragt.

Bei den Produkten waren im Juli insbesondere die neuen Modelle der C-Klasse und die SUVs wichtige Wachstumstreiber. Die neue Generation der C-Klasse Limousine behauptete bereits den vierten Monat in Folge nach Markteinführung die Marktführerschaft. Im      C-Klasse Segment insgesamt legten die Verkäufe im Juli um 16,8 Prozent zu. Für den neuen SLK entschieden sich mehr als dreimal so viele Kunden wie im Vorjahresmonat (plus 207,3 Prozent), damit hatte auch er den Spitzenplatz in seiner Klasse. Im SUV Segment erzielte die Marke mit 18.479 Geländewagen einen neuen Rekord und ein Plus von 26,5 Prozent. Alle Baureihen übertrafen das Vorjahr deutlich,  beispielsweise der GLK (plus 14,6 Prozent) oder die        M-Klasse (plus 22,4 Prozent), die auch kurz vor der Markteinführung des neuen Modells sehr begehrt ist. Im Luxussegment gibt die        S-Klasse weiter den Ton an. Sie war im Zeitraum von Januar bis Juli die beliebteste Limousine in ihrer Klasse und steigerte den Absatz um 14,3 Prozent. Auch der neue CL kommt hervorragend bei den Kunden an (plus 28,5 Prozent). Im E-Klasse Segment verzeichnete das Unternehmen seit Januar ein Plus von 5,6 Prozent, insbesondere das E-Klasse Cabrio ist weiterhin auf der Überholspur (plus 60,1 Prozent). Der neue CLS konnte die Auslieferungen seit Jahresbeginn nahezu verdreifachen (plus 165,6 Prozent).

Die Verkäufe der A-Klasse entwickelten sich im Vergleich zu den Vormonaten im Juli deutlich positiver und lagen mit 10.358 Einheiten 3,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Grund dafür war die nun wieder höhere Verfügbarkeit der Fahrzeuge, nachdem es zwischenzeitlich durch die Produktionsumstellung im Werk Rastatt auf die Nachfolgegeneration der A- und B-Klasse zu Verzögerungen kam. In Deutschland gingen 9,3 Prozent mehr         A-Klassen in Kundenhand als im Juli 2010. Die B-Klasse, deren Nachfolger in wenigen Wochen Weltpremiere auf der IAA feiert, übertraf die Verkäufe seit Januar weltweit um 12,4 Prozent (68.691 E.).

Der modellgepflegte smart fortwo machte im Juli weiter Tempo,  8.521 (i.V. 8.348) Modelle wurden verkauft, ein Plus von 2,1 Prozent. Seit Januar punktet der Zweisitzer mit einem Zuwachs von  7,2 Prozent und 63.322 (i.V. 59.071) Einheiten. China bleibt dabei eine Erfolgsgeschichte: im Juli wählten mehr als dreimal so viele Kunden wie noch im Vorjahresmonat den smart, seit Januar waren es 6.371 (i.V. 1.471/plus 333,1 Prozent). In Deutschland stieg die Nachfrage im Juli (plus 7,9 Prozent) und seit Januar (plus bei 17,4 Prozent) ebenfalls. Der smart verteidigte hier letzten Monat den siebzehnten Monat in Folge den ersten Platz in seinem Segment.

Absatz Mercedes-Benz Cars im Überblick

 

Juli 2011

Veränd. in %

Per Juli 2011

Veränd. in %

Mercedes-Benz

100.391

+2,7

710.922

+8,6

smart

8.521

+2,1

63.322

+7,2

Mercedes-Benz Cars

108.912

+2,7

774.244

+8,5

 

 

 

 

 

Absatz Mercedes-Benz in den Märkten

 

 

 

 

Westeuropa

46.241

-1,9

323.084

+0,4

- davon Deutschland

23.098

-1,9

146.111

+0,1

NAFTA

21.558

+8,5

149.669

+6,7

- davon USA

19.006

+9,4

129.932

+7,3

Asien/Pazifik

23.876

+2,4

177.449

+25,9

- davon Japan

2.214

+29,2

17.198

+1,6

- davon China

14.248

-2,5

106.422

+41,7

Weitere Informationen von Daimler sind im Internet verfügbar: www.media.daimler.com und www.daimler.com

Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen Einschätzung zukünftiger Vorgänge. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«, »glauben«, »einschätzen«, »erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«, »planen«, »projizieren«, »sollten« und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind eine ungünstige Entwicklung der weltwirtschaftlichen Situation, insbesondere ein Rückgang der Nachfrage in unseren wichtigsten Absatzmärkten, eine Verschlechterung unserer Refinanzierungsmöglichkeiten an den Kredit- und Finanzmärkten, unabwendbare Ereignisse höherer Gewalt wie unter anderem Naturkatastrophen, Terrorakte, politische Unruhen, Industrieunfälle und deren Folgewirkungen auf unsere Verkaufs-, Einkaufs-, Produktions- oder Finanzierungsaktivitäten, Veränderungen der Wechselkurse, eine Veränderung des Konsumverhaltens in Richtung kleinerer und weniger gewinnbringender Fahrzeuge oder ein möglicher Akzeptanzverlust unserer Produkte und Dienstleistungen mit der Folge einer verschlechterten Durchsetzung von Preisen und Auslastung von Produktionskapazitäten, Preiserhöhungen bei Kraftstoffen und Rohstoffen, Unterbrechungen der Produktion aufgrund von Materialengpässen, Belegschaftsstreiks oder Lieferanteninsolvenzen, ein Rückgang der Wiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen, die erfolgreiche Umsetzung von Kostenreduzierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen, die Geschäftsaussichten der Gesellschaften, an denen wir bedeutende Beteiligungen halten, insbesondere EADS, die erfolgreiche Umsetzung strategischer Kooperationen und Joint Ventures, die Änderungen von Gesetzen, Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sie Fahrzeugemission, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie der Abschluss laufender behördlicher Untersuchungen und der Ausgang anhängiger oder drohender künftiger rechtlicher Verfahren und weitere Risiken und Unwägbarkeiten, von denen einige im aktuellen Geschäftsbericht von Daimler unter der Überschrift »Risikobericht« beschrieben sind. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich auf den Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren.

Über Daimler

Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. 125 Jahre später, im Jubiläumsjahr 2011, ist die Daimler AG eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die ihre Kunden faszinieren und begeistern. Daimler investiert bei der Entwicklung alternativer Antriebe als einziger Automobilhersteller sowohl in den Hybrid-, als auch in den Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner, Western Star, BharatBenz, Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2010 setzte der Konzern mit mehr als 260.000 Mitarbeitern 1,9 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 97,8 Mrd. €, das EBIT betrug 7,3 Mrd. €.

Quelle: Mercedes-Benz

27.07.2011

Daimler-Ergebnis auf Rekordniveau: EBIT von 2.581 Mio. € im zweiten Quartal 2011

Konzernergebnis von 1.704 (i. V. 1.312) Mio. €

Konzernumsatz mit 26,3 (i. V. 25,1) Mrd. € deutlich über Vorjahr

Mercedes-Benz Cars mit stärkstem Quartalsergebnis aller Zeiten; EBIT von 1.566 (i. V. 1.376) Mio. €

Prognose für 2011: Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft wird sehr deutlich über dem Niveau des Vorjahres liegen

Stuttgart - Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) hat im zweiten Quartal 2011 eines der besten Quartalsergebnisse ihrer Unternehmensgeschichte eingefahren: Das Konzern-EBIT betrug 2.581 (i. V. 2.104) Mio. €.

Das Konzernergebnis stieg auf 1.704 (i. V. 1.312) Mio. € und erreichte ebenfalls einen Bestwert. Das Ergebnis je Aktie betrug 1,51 (i. V. 1,18) €.

„Unser Unternehmen hat sich im zweiten Quartal bei Absatz, Umsatz und Ergebnis sehr dynamisch entwickelt“, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter von Mercedes-Benz Cars. „Die sehr gute Ergebnisentwicklung spiegelt in erster Linie höhere Fahrzeugauslieferungen in nahezu allen Geschäftsfeldern wider. Mercedes-Benz Cars verbuchte sogar das volumenstärkste Quartal mit dem höchsten EBIT aller Zeiten“, betonte Zetsche.

Auch Daimler Trucks und Mercedes-Benz Vans konnten im zweiten Quartal in allen wichtigen Regionen den Absatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Daimler Financial Services profitierte insbesondere von geringeren Risikokosten.

Zetsche: „Mit unserem exzellenten ersten Halbjahr liegen wir voll auf Kurs, 2011 zu einem der erfolgreichsten Jahre unserer langen Unternehmensgeschichte zu machen. Wir gehen nun davon aus, dass das Konzern-EBIT sich erfreulicher als erwartet entwickeln und sehr deutlich über dem Niveau des Vorjahres liegen wird.“

Die Sonderfaktoren, die die Ergebnisentwicklung im zweiten Quartal beeinflussten, sind in der Tabelle auf Seite 8 dargestellt.

Konzernabsatz im zweiten Quartal um 6% gestiegen

Im zweiten Quartal 2011 hat Daimler weltweit 527.600 Pkw und Nutzfahrzeuge abgesetzt und damit das Vorjahresniveau um 6% übertroffen.

Der Umsatz von Daimler ist um 5% auf 26,3 (i. V. 25,1) Mrd. € gestiegen. Bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzanstieg 9%.

Die Nettoliquidität des Industriegeschäfts hat sich sehr gut entwickelt und liegt zum 30. Juni mit 11,5 (Jahresende 2010: 11,9) Mrd. € weiterhin auf hohem Niveau. Dem positiven Free Cash Flow und der konzerninternen Dividendenzahlung des Finanzdienstleistungsgeschäfts stand die Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2010 in Höhe von 2 Mrd. € gegenüber. Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats plant Daimler seinem deutschen Pensionsplanvermögen im zweiten Halbjahr 2011 weitere Barmittel bis zu einer Höhe von 2 Mrd. € zuzuführen.

Zum Ende des zweiten Quartals waren bei Daimler weltweit 266.114 (i. V. 257.658) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 166.840 (i. V. 163.507) in Deutschland tätig.

Die Geschäftsfelder im Einzelnen

Mercedes-Benz Cars hat die positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt und den Absatz im zweiten Quartal mit 357.600
(i. V. 342.500) Einheiten auf ein neues Rekordniveau gesteigert. Auch die Marke Mercedes-Benz verbuchte mit 327.800
(i. V. 314.400) Modellen einen neuen Absatzrekord. Der Umsatz nahm um 4% auf 14,6 Mrd. € zu.

Das Geschäftsfeld erzielte beim EBIT einen Bestwert von 1.566
(i. V. 1.376) Mio. €. Die Umsatzrendite belief sich auf 10,7%
(i. V. 9,8%) und lag damit ebenfalls auf Rekordniveau. Diese positive Ergebnisentwicklung war das Ergebnis eines weiteren Absatzwachstums, insbesondere im Mittelklasse-Segment und bei den Geländewagen. Darüber hinaus haben der gute Produkt-Mix, eine bessere Preisdurchsetzung sowie geringere Garantieaufwendungen zu dieser Ergebnissteigerung beigetragen. Gegenläufig haben Rohstoffverteuerungen, höhere Mitteleinsätze im Zusammenhang mit dem Anlauf neuer Fahrzeuge und Wechselkurseffekte das Ergebnis belastet.

Daimler Trucks hat den Absatz um 9% auf 91.500 (i. V. 83.800) Fahrzeuge erhöht. Dabei wurde eine Umsatzsteigerung um 14% auf 6,6 (i. V. 5,9) Mrd. € erzielt.

Das Geschäftsfeld verbuchte ein EBIT von 474 (i. V. 300) Mio. €. Die Umsatzrendite belief sich auf 7,1% (i. V. 5,1%). Der Ergebnisanstieg ist im Wesentlichen auf ein erneut deutliches Absatzwachstum in Europa und den USA zurückzuführen. Gegenläufig wurde das Ergebnis durch Materialverteuerungen und Vorleistungen für die aktuelle Produktoffensive belastet. Ergebnisbelastungen bei Trucks Asia resultierten aus einem Absatz- und Umsatzrückgang von 32% beziehungsweise 24%. Der Rückgang war jeweils maßgeblich durch die Naturkatastrophe in Japan bedingt.

Mercedes-Benz Vans hat den Absatz um 14% auf 68.000
(i. V. 59.400) Transporter erhöht. Der Umsatz lag mit
2,2 (i. V. 2,0) Mrd. € ebenfalls deutlich über dem Vorjahresniveau.

Das Geschäftsfeld erwirtschaftete ein operatives Ergebnis von
206 (i. V. 127) Mio. €. Die Umsatzrendite verbesserte sich auf 9,2% gegenüber 6,4% im Vorjahr. Die anhaltende Markterholung und der deutlich höhere Fahrzeugabsatz, insbesondere in Deutschland und den USA, waren die Haupttreiber für die positive Ergebnisentwicklung. Die hervorragende Marktresonanz der neuen Generationen des Vito und Viano hat hierzu wesentlich beigetragen. Darüber hinaus wirkten sich nachhaltige Effizienzsteigerungen und eine bessere Preisdurchsetzung positiv auf das Ergebnis aus. Gegenläufig belasteten höhere Materialkosten das operative Ergebnis des Geschäftsfelds.

Daimler Buses setzte weltweit 10.600 (i. V. 10.800) Busse und Fahrgestelle ab. Der Umsatz lag mit 1,17 (i. V. 1,21) Mrd. € leicht unter dem Vorjahresniveau.

Das Geschäftsfeld konnte mit einem EBIT von 61 (i. V. 79) Mio. € das sehr gute Vorjahresergebnis nicht ganz erreichen. Die Umsatzrendite lag bei 5,2% (i. V. 6,6%). Der Ergebnisrückgang ist auf einen geringeren Absatz von Komplettbussen in Europa zurückzuführen, der durch die positive Geschäftsentwicklung in Lateinamerika und der Türkei nicht kompensiert werden konnte. Zusätzlich belasteten negative Wechselkurseffekte das Ergebnis.

Das Vertragsvolumen im Finanzierungs- und Leasinggeschäft von Daimler Financial Services betrug zum Ende des zweiten Quartals 63,1 Mrd. € und lag mit -1% leicht unter dem Niveau zum Jahresende 2010. Bereinigt um Wechselkurseffekte ergab sich ein Anstieg um 3%. Das Neugeschäft lag mit 8,4 Mrd. € um 7% über dem Vorjahreswert.

Das Geschäftsfeld konnte mit einem EBIT von
340 (i. V. 171) Mio. € das Vorjahresergebnis deutlich übertreffen. Maßgeblich für den Ergebnisanstieg waren geringere Aufwendungen für die Risikovorsorge sowie bessere Zinsmargen.

Die operativen Ergebnisse der Geschäftsfelder werden auf das EBIT des Konzerns übergeleitet. Diese Überleitung enthält insbesondere das anteilige Ergebnis der at-equity bewerteten Beteiligung an EADS sowie weitere zentral verantwortete Sachverhalte.

Ausblick

Angesichts des über den ursprünglichen Einschätzungen liegenden Halbjahresergebnisses und der aktuell hohen Marktnachfrage rechnet der Daimler-Konzern im Jahr 2011 mit einem EBIT aus dem laufenden Geschäft, das sehr deutlich über dem Niveau des Jahres 2010 und über den bisherigen Erwartungen liegen wird. Die Entwicklung in den ersten beiden Quartalen zeigt, dass der Konzern sich weiter auf einem guten Weg befindet, die angestrebten Zielrenditen ab dem Jahr 2013 nachhaltig zu erreichen. Die Ziel-Umsatzrenditen sind für Mercedes-Benz Cars 10%, Daimler Trucks 8%, Mercedes-Benz Vans 9% und Daimler Buses 6%; die Ziel-Eigenkapitalrendite für Daimler Financial Services beträgt 17%.

Auf Basis der Planungen der Geschäftsfelder erwartet Daimler einen weiteren Anstieg des Konzernumsatzes auf deutlich mehr als
100 Mrd. €. Das Wachstum wird voraussichtlich von allen automobilen Geschäftsfeldern getragen.

Der Konzernabsatz wird insgesamt ebenfalls deutlich steigen
(i. V. 1,9 Mio. Fahrzeuge). Dabei geht das Unternehmen davon aus, dass der Absatz in den weiteren Quartalen des laufenden Jahres in allen Geschäftsfeldern jeweils über dem Niveau des Vorjahres liegen wird.

Mercedes-Benz Cars geht für 2011 angesichts der insgesamt weiterhin günstigen Marktperspektiven sowie zahlreicher Modellwechsel und Produktneuheiten von einer fortgesetzten Steigerung des Absatzes der Marke Mercedes-Benz auf ein neues Rekordniveau aus. Dank des aktuellen und wettbewerbsfähigen Modellangebots wird Mercedes-Benz Cars von der hohen Nachfrage nach den zahlreichen neuen Modellen im Segment der C-Klasse sowie vom anhaltenden Markterfolg der S-Klasse profitieren.

Für zusätzliche Absatzimpulse sorgen seit Ende März die neue Generation der Limousine und des T-Modells der C-Klasse sowie der neue Roadster SLK. Seit Juni wird auch das Coupé der C-Klasse ausgeliefert. Ab September folgt die Neuauflage der M-Klasse sowie im vierten Quartal die Roadster-Variante des Mercedes-Benz SLS AMG. Im November wird die neue B-Klasse an den Start gehen, das erste Modell von insgesamt vier neuen Fahrzeugen im Kompaktwagensegment.

Auf der Motorenseite werden besonders effiziente Vier-, Sechs- und Achtzylindermotoren sowie die Eco-Start-Stopp-Technologie in weiteren Modellen eingeführt und damit der CO2-Ausstoß der Flotte weiter gesenkt. So ist in der neuen Generation der C-Klasse beispielsweise der C 220 CDI mit einem Verbrauch von nur
4,4 l/100 km beziehungsweise 117 g CO2/km erhältlich.

Für die Marke smart wird aufgrund der vollen Verfügbarkeit der neuen Generation des smart fortwo ein Absatzniveau in der Größenordnung des Jahres 2010 erwartet.

Daimler Trucks wird im Vergleich zum Vorjahr ein kräftiges Absatzwachstum verzeichnen. Aufgrund der wirtschaftlichen Dynamik rechnet das Geschäftsfeld in den Kernmärkten überwiegend mit erfreulichen Steigerungsraten. So profitiert es in Westeuropa von dem rapiden Marktwachstum und wird weiterhin die führende Position im schweren und mittelschweren Segment einnehmen. Auch im dynamisch wachsenden Lkw-Markt in der NAFTA-Region ist Daimler Trucks Marktführer in den Klassen 6-8.

Nachwirkungen des Erdbebens sind derzeit beim Absatz in Japan erkennbar. Dem stehen jedoch hohe Auftragseingänge bei Trucks Asia entgegen. Hier wird in der zweiten Jahreshälfte von einer Marktstabilisierung ausgegangen. In weiteren Teilen Asiens, insbesondere in China, und in anderen wachstumsstarken Schwellenländern wird das Geschäftsfeld die Marktposition weiter ausbauen.

Unterstützt wird die Prognose durch die aktuellen Auftragseingänge: Im ersten Halbjahr 2011 wurden 240.200 Einheiten bestellt. Dies ist das höchste Volumen seit dem Rekordjahr 2006 und 42% mehr als im Vorjahr. Der Absatz im zweiten Halbjahr wird deshalb insgesamt stärker erwartet als im ersten Halbjahr.

Mercedes-Benz Vans erwartet auf Grund der anhaltenden Markterholung eine Absatzsteigerung in den wichtigsten Märkten. In Westeuropa wird das Geschäftsfeld die führende Marktposition bei den mittelgroßen und großen Transportern behaupten und am Marktwachstum teilnehmen. Darüber hinaus wird besonders in den USA und in China – auch durch die Einführung des Sprinter - eine deutliche Steigerung des Absatzes erwartet. Die Erhöhung der Produktionskapazitäten in Argentinien wird das Wachstum zusätzlich beleben.

Daimler Buses geht davon aus, den Absatz von 40.000 Komplettbussen und Fahrgestellen übertreffen zu können. Dies liegt jedoch ausschließlich an der positiven Entwicklung des Fahrgestellgeschäfts in Lateinamerika. Für das Komplettbusgeschäft in Westeuropa und Nordamerika wird weiterhin von einer schwachen Entwicklung ausgegangen.

Daimler Financial Services erwartet für den weiteren Jahresverlauf einen Anstieg des weltweiten Vertragsvolumens und des Neugeschäfts. Das Geschäftsfeld geht außerdem davon aus, dass die Kreditrisikokosten weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres bleiben. Dagegen wird bei den Zinsen mit einem Anstieg im Jahresverlauf gerechnet.

Aufgrund der guten Nachfrage geht der Daimler-Konzern davon aus, dass die weltweite Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Jahresende 2010 steigen wird.

Die in der nachfolgenden Tabelle dargestellten Sonderfaktoren haben das EBIT im zweiten Quartal 2011 und 2010 beeinflusst.

Sonderfaktoren im EBIT

 

 

Werte in Mio. €

Q2 2011

Q2 2010

Daimler Trucks

Naturkatastrophe in Japan (im Wesentlichen Versicherungsentschädigungen)

 

Neuausrichtung Daimler Trucks North America

 

Neuausrichtung Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation

 

 

11

 

-

 

 

-

 

 

-

 

-4

 

 

-10

Daimler Financial Services

Neuausrichtung der Geschäftsaktivitäten in Deutschland

 

Veräußerung nicht fahrzeugbezogener Vermögenswerte

 

 

-

 

 

-

 

 

-78

 

 

26

Quelle: Mercedes-Benz

05.04.2011

Mercedes-Benz erzielt zweistelliges Plus im ersten Quartal – Zuwachs von 12,7 Prozent

Dr. Joachim Schmidt:

„Wir haben beim Absatz ein sehr erfolgreiches erstes Quartal hinter uns. Nicht zuletzt dank der neuen Generation der volumenstarken C-Klasse und des neuen SLK wollen wir auch im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr wachsen.“

„Im Gesamtjahr peilen wir auf Basis unserer positiven Entwicklung in vielen Märkten und zahlreicher Produktneuheiten einen neuen Absatzrekord an.“

Erstes Quartal: Mercedes-Benz mit Zuwachs in allen Regionen – stärkste Premiummarke in Deutschland und den USA, erneut Rekord in China

S-Klasse Limousine steigert Absatz um 24,8 Prozent und ist Marktführer weltweit; C-Klasse Limousine kurz vor Modellpflege Nummer eins im Segment

smart Verkäufe 9,8 Prozent über Vorjahr – hohe Zuwächse in Deutschland und China

Stuttgart – Mercedes-Benz erzielte mit einem Plus von 12,7 Prozent einen kräftigen Zuwachs im ersten Quartal. Weltweit wurden 280.552 (i.V. 248.958) Pkw an Kunden übergeben. Im März konnte die Marke erneut zulegen und verbuchte trotz des bereits sehr hohen Absatzniveaus im Vorjahresmonat einen Zuwachs von 7,7 Prozent. Insgesamt wurden 118.357 (i.V. 109.882) Pkw verkauft.

Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb und Marketing: „Wir haben beim Absatz ein sehr erfolgreiches erstes Quartal hinter uns und konnten unsere Verkäufe erneut im zweistelligen Prozentbereich steigern. Nicht zuletzt dank der neuen Generation der volumenstarken C-Klasse und des neuen SLK wollen wir auch im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr wachsen.“ Die Resonanz der Kunden auf die beiden neuen Fahrzeuge im Rahmen der Markteinführung in Europa war hervorragend. Das neue C-Klasse Coupé, das seit dem 26. März bestellbar ist, kommt ebenfalls sehr gut bei den Kunden an. Schmidt weiter: „Im Gesamtjahr wollen wir auf Basis unserer positiven Entwicklung in vielen Märkten und  zahlreicher Produktneuheiten einen neuen Absatzrekord aufstellen.“

Mercedes-Benz konnte im ersten Quartal in allen Regionen den Absatz im Vergleich zum Vorjahr steigern. Besonders dynamisch entwickelten sich die Verkäufe in China (inkl. Hongkong). Der Absatz lag mit 42.990 (i.V. 24.127) Einheiten auf Rekordniveau, der Zuwachs von 78,2 Prozent war der höchste unter den Premiumwettbewerbern. Im März stieg die Nachfrage um 80,4 Prozent auf 15.242 (i.V. 8.450) Pkw. In den anderen BRIC-Staaten Russland (plus 86,4 Prozent) und Indien (plus 37,0 Prozent) erzielte Mercedes-Benz ebenfalls neue Quartalsbestwerte, in Brasilien legte die Marke um 41,6 Prozent zu. Deutlich über Vorjahr lagen die Verkäufe seit Jahresbeginn auch in Taiwan (plus 74,5 Prozent), Südkorea (plus 16,8 Prozent) und Australien (plus 16,9 Prozent).  

Im zweitgrößten Markt für Mercedes-Benz, den USA, entwickelte sich die Marke weiter sehr positiv. Im vergangenen Monat stieg der Absatz um 9,4 Prozent auf 21.484 (i.V. 19.637) Einheiten. Im ersten Quartal entschieden sich insgesamt 53.346 (i.V. 49.229) Kunden für einen Pkw der Marke, 8,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mercedes-Benz war damit sowohl im März als auch im gesamten ersten Quartal volumenstärkste Premiummarke in den USA. In Kanada verbuchte Mercedes-Benz in den ersten drei Monaten des Jahres einen neuen Bestwert mit dem Verkauf von 6.133 Pkw.

Auf dem deutschen Markt behauptete Mercedes-Benz im März und im ersten Quartal wieder die Position als stärkste Premiummarke. Der Absatz lag mit 49.318 (i.V. 49.245) Einheiten in den ersten drei Monaten leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. In Westeuropa (ohne Deutschland) lagen die Verkäufe mit 73.261 (i.V. 70.472) Einheiten 4,0 Prozent über dem Vorjahresquartal, Zuwächse gab es insbesondere in Großbritannien (plus 16,1 Prozent), Belgien (plus 24,2 Prozent), den Niederlanden (plus 15,0 Prozent) und Schweden (plus 30,6 Prozent).

Zum Absatzplus des ersten Quartals trug maßgeblich der anhaltende Erfolg der S-Klasse bei. Trotz zum Teil jüngerer Modelle der Wettbewerber stieg die Nachfrage um 24,8 Prozent auf 16.869 Luxuslimousinen. Die S-Klasse ist damit die Nummer eins in ihrer Vergleichsklasse. Auch die Modelle der E-Klasse fanden großen Anklang, insgesamt lag der Absatz mit 78.570 Pkw in diesem Segment 15,1 Prozent über Vorjahr. Besonders hoch waren die Zuwächse beim neuen E-Klasse Cabrio, das die Auslieferungen verfünffachte. Damit behauptete es die Marktführerschaft weltweit. Der neue CLS stößt ebenfalls auf hervorragende Resonanz, der Absatz stieg um 148,6 Prozent. Die C-Klasse Limousine und das      T-Modell konnten auch kurz vor ihrer Modellpflege bei den Kunden weiter punkten: Die Limousine war das meistverkaufte Fahrzeug in ihrer Vergleichsklasse, das T-Modell legte um 43,8 Prozent zu. Einen neuen Rekord gab es bei den SUVs mit dem Verkauf von insgesamt 54.958 Geländewagen (plus 33,2 Prozent). Dazu trugen hohe Zuwachsraten beispielsweise beim GLK (plus 41,4 Prozent), der     M-Klasse (plus 21,2 Prozent) und der neuen Generation der R-Klasse (plus 81,0 Prozent) bei. Die B-Klasse überzeugt die Kunden im Jahr vor Einführung ihres Nachfolgers weiterhin: der Absatz stieg um 32,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Auch der modellgepflegte smart fortwo war im ersten Quartal auf Wachstumskurs. Die Auslieferungen lagen 9,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums, 24.981 (i.V. 22.753) Modelle des Zweisitzers wurden an Kunden übergeben. Im März stiegen die Verkäufe weltweit um 6,2 Prozent auf 11.265 (i.V. 10.604) Einheiten – der höchste Absatz in einem Monat seit März 2009. Getragen war das Wachstum insbesondere von der hohen Nachfrage in China, wo sich der Absatz im Vergleich zum Vorjahr mehr als versechsfachte. Auch in Deutschland war der smart im März wieder erfolgreich: er steigerte die Auslieferungen um 21,3 Prozent. In Frankreich legte der innovative Zweisitzer um 23,7 Prozent zu.

Absatz Mercedes-Benz Cars im Überblick

 

März 2011

Veränd. in %

Per März 2011

Veränd. in %

Mercedes-Benz

118.357

+7,7

280.552

+12,7

smart

11.265

+6,2

24.981

+9,8

Mercedes-Benz Cars

129.622

+7,6

305.533

+12,4

 

 

 

 

 

Absatz Mercedes-Benz in den Märkten

 

 

 

 

Westeuropa

57.430

-3,1

122.579

+2,4

- davon Deutschland

23.447

      -6,2

49.318

+0,1

NAFTA

24.881

+9,4

60.851

+7,5

- davon USA

21.484

+9,4

53.346

+8,4

Asien/Pazifik

26.930

+36,0

73.152

+40,7

- davon Japan

3.548

-22,5

7.317

-11,4

- davon China

15.242

+80,4

42.990

+78,2

Weitere Informationen von Daimler sind im Internet verfügbar: www.media.daimler.com und www.daimler.com

Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen Einschätzung zukünftiger Vorgänge. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«, »glauben«, »einschätzen«, »erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«, »planen«, »projizieren«, »sollten« und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind eine ungünstige Entwicklung der weltwirtschaftlichen Situation, insbesondere ein Rückgang der Nachfrage in unseren wichtigsten Absatzmärkten, eine Verschlechterung unserer Refinanzierungsmöglichkeiten an den Kredit- und Finanzmärkten, Veränderungen der Wechselkurse, eine Veränderung des Konsumverhaltens in Richtung kleinerer und weniger gewinnbringender Fahrzeuge oder ein möglicher Akzeptanzverlust unserer Produkte und Dienstleistungen mit der Folge einer verschlechterten Durchsetzung von Preisen und Auslastung von Produktionskapazitäten, Preiserhöhungen bei Kraftstoffen und Rohstoffen, Unterbrechungen der Produktion aufgrund von Materialengpässen, Belegschaftsstreiks oder Lieferanteninsolvenzen, ein Rückgang der Wiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen, die erfolgreiche Umsetzung von Kostenreduzierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen, die Geschäftsaussichten der Gesellschaften, an denen wir bedeutende Beteiligungen halten, insbesondere EADS, die erfolgreiche Umsetzung strategischer Kooperationen und Joint Ventures, die Änderungen von Gesetzen, Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sie Fahrzeugemission, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie der Abschluss laufender behördlicher Untersuchungen und der Ausgang anhängiger oder drohender künftiger rechtlicher Verfahren und weitere Risiken und Unwägbarkeiten, von denen einige im aktuellen Geschäftsbericht von Daimler unter der Überschrift »Risikobericht« beschrieben sind. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich auf den Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren.

Über Daimler

Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. 125 Jahre später, im Jubiläumsjahr 2011, ist die Daimler AG eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die ihre Kunden faszinieren und begeistern. Daimler investiert bei der Entwicklung alternativer Antriebe als einziger Automobilhersteller sowohl in den Hybrid-, als auch in den Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner, Western Star, BharatBenz, Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2010 setzte der Konzern mit mehr als 260.000 Mitarbeitern 1,9 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 97,8 Mrd. €, das EBIT betrug 7,3 Mrd. €.

Quelle: Mercedes-Benz

07.03.2011

Stuttgart – Die Daimler AG bestätigt, dass sie sich gemeinsam mit Rolls-Royce in Gesprächen über die Möglichkeit befindet, zu gleichen Teilen die Mehrheit an der Tognum AG zu übernehmen. Derzeit laufen konstruktive Gespräche mit Aufsichtsrat und Vorstand der Tognum AG. Die Daimler AG hält bereits 28,4% an der Tognum AG, einem der führenden Anbieter von Motoren und Antriebs-systemen für Anwendungen abseits der Straße sowie von dezentralen Energieanlagen (Off-Highway Geschäft).

Finale Entscheidungen über eine Erhöhung der Beteiligung stehen noch aus.

Weitere Informationen von Daimler sind im Internet verfügbar: www.media.daimler.com und www.daimler.com

Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen Einschätzung zukünftiger Vorgänge. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«, »glauben«, »einschätzen«, »erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«, »planen«, »projizieren«, »sollten« und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind eine ungünstige Entwicklung der weltwirtschaftlichen Situation, insbesondere ein Rückgang der Nachfrage in unseren wichtigsten Absatzmärkten, eine Verschlechterung unserer Refinanzierungsmöglichkeiten an den Kredit- und Finanzmärkten, Veränderungen der Wechselkurse, eine Veränderung des Konsumverhaltens in Richtung kleinerer und weniger gewinnbringender Fahrzeuge oder ein möglicher Akzeptanzverlust unserer Produkte und Dienstleistungen mit der Folge einer verschlechterten Durchsetzung von Preisen und Auslastung von Produktionskapazitäten, Preiserhöhungen bei Kraftstoffen und Rohstoffen, Unterbrechungen der Produktion aufgrund von Materialengpässen, Belegschaftsstreiks oder Lieferanteninsolvenzen, ein Rückgang der Wiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen, die erfolgreiche Umsetzung von Kostenreduzierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen, die Geschäftsaussichten der Gesellschaften, an denen wir bedeutende Beteiligungen halten, insbesondere EADS, die erfolgreiche Umsetzung strategischer Kooperationen und Joint Ventures, die Änderungen von Gesetzen, Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sie Fahrzeugemission, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie der Abschluss laufender behördlicher Untersuchungen und der Ausgang anhängiger oder drohender künftiger rechtlicher Verfahren und weitere Risiken und Unwägbarkeiten, von denen einige im aktuellen Geschäftsbericht von Daimler unter der Überschrift »Risikobericht« beschrieben sind. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich auf den Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren. 

Über Daimler

Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. 125 Jahre später, im Jubiläumsjahr 2011, ist die Daimler AG eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die ihre Kunden faszinieren und begeistern. Daimler investiert bei der Entwicklung alternativer Antriebe als einziger Automobilhersteller sowohl in den Hybrid-, als auch in den Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner, Western Star, BharatBenz, Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2010 setzte der Konzern mit mehr als 260.000 Mitarbeitern 1,9 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 97,8 Mrd. €, das EBIT betrug 7,3 Mrd. €.

Quelle: Mercedes-Benz

08.02.2011

Jubiläum im Mercedes-Benz Werk Ludwigsfelde: Vor 20 Jahren rollte der erste Lkw mit Stern vom Band

·Transporter-Werk mit über 2.200 Beschäftigen einer der größten industriellen Arbeitgeber in der Region

Über 400.000 Nutzfahrzeuge seit 1991 produziert

Erfolgsgeschichte von Vario und Sprinter wird fortgesetzt

Festakt mit Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck: „Mercedes-Benz prägt das Bild von Brandenburg als Hochtechnologiestandort mit.“

Ludwigsfelde – Fahrerhaus und Rahmen kamen aus Wörth, die Achsen aus Kassel, der Motor aus Mannheim, das Getriebe aus Gaggenau und die Lenkung aus Düsseldorf. Was heute der hocheffiziente Nutzfahrzeug-Produktionsverbund der Daimler AG ist, bildete 1991 die Grundlage für die Lkw-Montage der „Nutzfahrzeuge Ludwigsfelde GmbH“, die nach der Wende aus dem Industrieverband Fahrzeugbau (IFA) hervorgegangen war. Aus allen Fahrzeugteilen zusammen entstand der erste Lkw mit Stern, ein LN2 vom Typ 814, der am 8. Februar 1991 in Ludwigsfelde vom Band rollte. Der damalige Ministerpräsident von Brandenburg, Manfred Stolpe, bezeichnete aus diesem Anlass Ludwigsfelde als Standort mit Zukunft für die deutsche Automobilindustrie.

Über 400.000 Nutzfahrzeuge seit 1991 produziert

Heute fand der Festakt zum 20. Jahrestag des Produktionsbeginns von Mercedes-Benz Fahrzeugen in Ludwigsfelde statt. Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans: „Seit 1991 haben wir in Ludwigsfelde über 400.000 Nutzfahrzeuge produziert und über 600 Millionen Euro in den Ausbau des Werkes investiert. Heute zählt der Standort zu den modernsten Montage-Fabriken im Konzern und ist ein wichtiges Mitglied innerhalb des weltweiten Produktionsverbundes.“

Am Festakt mit rund 100 Gästen aus Politik und Wirtschaft im Werk Ludwigsfelde nahm auch Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck teil. In seiner Rede hob er die Bedeutung des Standortes für Brandenburg hervor: „Mercedes-Benz prägt das Bild von Brandenburg als Hochtechnologiestandort mit. Das Unternehmen in Ludwigsfelde ist seit vielen Jahren ein Aushängeschild brandenburgischer Wirtschaftskraft. Es steht für hochwertige Ausbildungsgänge, gute Entwicklungsperspektiven für Nachwuchskräfte und Wettbewerbsfähigkeit. Dadurch hat Ludwigsfelde inzwischen das Tal der Wirtschaftskrise ohne Entlassungen durchschritten. Damit Umsatz und Stimmung im Aufwärtstrend bleiben, kann das Werk weiterhin mit der Unterstützung der Landesregierung rechnen.“

Die Zukunft von Ludwigsfelde heißt Vario und Sprinter

Das Mercedes-Benz Werk Ludwigsfelde gehört mit einer Produktionsfläche von 182.000 Quadratmetern neben dem Mercedes-Benz Werk Düsseldorf zu den größten Transporter-Montagewerken in Deutschland. Pro Jahr können über 60.000 Fahrzeuge im Werk Ludwigsfelde gebaut werden. Dabei machen die mittelschweren Transporter vom Typ Sprinter (zulässiges Gesamtgewicht: 3,0 bis 5,0 Tonnen) den Großteil aus, während die schweren Transporter vom Typ Vario (zulässiges Gesamtgewicht: 6,0 bis 8,2 Tonnen) in geringeren Stückzahlen gebaut werden.

Der Mercedes-Benz Sprinter rollt seit 2006 in Ludwigsfelde vom Band – sozusagen in Arbeitsteilung mit dem Werk Düsseldorf, wo die Sprinter-Versionen Kombi und Kastenwagen hergestellt werden. In Ludwigsfelde werden die offenen Versionen Pritschenwagen und Fahrgestell für unterschiedlichste Aufbauten gefertigt. Dabei gleicht kein Fahrzeug dem anderen: Drei verschiedene Radstände, Normal- oder Tiefrahmenfahrgestell, Standardfahrerhaus oder Doppelkabine, verschiedene Motorisierungen sowie über 400 Sonderausstattungen addieren sich zu einem großen Variantenreichtum.
Im Gegensatz zum Sprinter wird der Vario ausschließlich in Ludwigsfelde montiert – erstmals im Jahr 1996. Zu den verschiedenen Baumustern gehören Kasten- und Pritschenwagen sowie Fahrgestelle für verschiedene Aufbauten. Über 220 Varianten mit vier verschiedenen Radständen und rund 500 Sonderausstattungen stehen zur Auswahl.

Michael Humpert, Werkleiter und Geschäftsführer Mercedes-Benz Ludwigsfelde GmbH: „Die Auftragseingänge beim Sprinter entwickeln sich sehr vielversprechend. Wir sind mit unserem Werk auf einem guten Weg und legen bei der Produktion zu. So schreiben wir die Erfolgsgeschichte von Sprinter und Vario aus Ludwigsfelde fort. Das geht aber nur, weil wir seit Jahrzehnten hochqualifizierte und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Bord haben.“

Werk Ludwigsfelde mit bewegter Geschichte

Ludwigsfelde ist ein Standort mit umfangreicher industrieller Tradition. Bereits im Januar 1936 erfolgte der erste Spatenstich zum Bau der Daimler-Benz Motoren GmbH Genshagen. Die Flugzeug-Motorenproduktion begann ein Jahr später. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das von Bomben kaum beschädigte Werk vollständig demontiert.

1952 ließ die DDR-Regierung auf dem Gelände des ehemaligen Daimler-Benz Werkes den Volkseigenen Betrieb (VEB) Industriewerk Ludwigsfelde errichten. Ab 1955 wurden hier Motorroller und ab 1965 bis 1990 Lkw vom Typ IFA W 50 und L 60 produziert. Rund 600000 IFA-Laster liefen vom Band. Nach der Wiedervereinigung gründete die Treuhandanstalt am 1. Februar 1991 die Nutzfahrzeug Ludwigsfelde GmbH, an der sich die Daimler-Benz AG beteiligte. Eine Woche später wurde bereits der erste Mercedes-Benz Lkw (LN2) gefertigt.

Drei Jahre später, 1994, übernahm Daimler-Benz das Werk zu 100 Prozent. Im Juli 1996 erfolgte der Serienstart des Mercedes-Benz Vario, der bis heute in Ludwigsfelde gebaut wird. Mit der Markteinführung des Mercedes-Benz Vaneo im Frühjahr 2002 wurde die Position des Werkes als einer der größten Arbeitgeber in der Region Brandenburg gestärkt. Die Produktion des Compact-Vans erfolgte bis in das Jahr 2005.

Seit 2006 werden in Ludwigsfelde - neben dem Schwesterwerk Düsseldorf - auch die offenen Baumuster (Fahrgestell und Pritsche) des aktuellen Mercedes-Benz Sprinter gefertigt. Für das neue Produkt wurde eine komplett neue Fertigungslinie mit hochmodernen automatisierten Produktionsanlagen errichtet. Die Investitionen haben sich gelohnt: Im September 2010 lief ein weißer Sprinter als einmillionstes Nutzfahrzeug aus Ludwigsfelder Produktion vom Band – nach insgesamt 45 Jahren Automobilgeschichte an diesem Standort.

Meilensteine von Mercedes-Benz Ludwigsfelde

1991:   Erster Mercedes-Benz Lkw (LN2) läuft vom Band (8. 2. 91)
Erster Mercedes-Benz Transporter (T2) wird produziert (6. 9. 91)

1992:   10.000. Mercedes-Benz Nutzfahrzeug wird gefertigt (7. 2. 92)
Einweihung des neuen Betrieblichen Bildungswesens (3. 3. 92)

1993:   Bau der Kunden-Wagenauslieferungshalle

1994:   Nutzfahrzeuge Ludwigsfelde GmbH (NLG) und Entwicklungsgesellschaft für Kraftfahrzeugtechnik Ludwigsfelde mbH (EGL) werden ab Januar 100-prozentige Tochterfirmen der Mercedes-Benz AG
50.000. Mercedes-Benz Nutzfahrzeug läuft vom Band

1995:   Bau der Kastenwagen-Lackieranlage

1996:   Erster Vario verlässt das Montageband (11. 7. 96)
Letzter T2 wird gebaut (12. 12. 96)

1997:   Verschmelzung der NLG und EGL zur Daimler-Benz Ludwigsfelde GmbH

1998:   Beschluss zur Fertigung des Vaneo in Ludwigsfelde (19. 5. 98)
Übernahme der Vario-Sitzfertigung aus dem Werk Düsseldorf

1999:   Grundsteinlegung für die Vaneo-Rohbauhalle (29. 4. 99)
100.000. Mercedes-Benz Nutzfahrzeug rollt vom Band (16. 6. 99)

2000:   Beginn der Vaneo-Prototypenfertigung
Beschluss zur Einrichtung eines Dienstleistungs- und Lieferantenzentrums für Vario- und Vaneo-Produkte

2001:   Serienanlauf des Vaneo (24. 9. 04)

2002:   Zweischicht-Betrieb in der Vaneo-Fertigung ab Februar

2003:   150.000. Mercedes-Benz Nutzfahrzeug rollt vom Band
Grundsteinlegung der Rohbauhalle zur Sprinter-Fertigung (2.9. 03)

2004:   Neubau der Rohbau- und Lackierhalle für die Sprinter-Fertigung
Um- und Ausbau des Betrieblichen Bildungswesens

2005:   Einstellung der Vaneo-Produktion
Sprinter-Produktionstestlauf unter Serienbedingungen

2006:   Vario-Produktion mit weiterentwickelten Motoren für Euro 4 Norm
Produktionsstart des Sprinters (23. 6. 06)

2007:   250.000. Mercedes-Benz Nutzfahrzeug läuft vom Band
Höchste Jahresstückzahl bisher: 55.855 Sprinter, 5.200 Vario

2008:   100.000. Sprinter läuft vom Band (11. 4. 08)
Fertigstellung des Aufbauherstellerzentrums

2009:   Sprinter-Produktion mit neuen Motoren für Euro 5 Norm

2010:   Einmillionstes Nutzfahrzeug seit Beginn der Automobilproduktion im Jahr 1965 läuft vom Band

2011:   Seit 1991 über 400.000 Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge produziert
Jubiläum: 20 Jahre Mercedes-Benz Fahrzeuge aus Ludwigsfelde

Quelle: Mercedes-Benz

03.02.2011

Starker Jahresauftakt für Mercedes-Benz: Rekordmonat und 23 Prozent Absatzplus im Januar

Dr. Joachim Schmidt: „Wir werden in den nächsten Wochen an diesen gelungenen Start anknüpfen und erwarten für das erste Quartal ein deutliches Absatzwachstum. Für das Jahr 2011 haben wir viel vor: Wir wollen den Absatzrekord des Jahres 2007 übertreffen und das beste Jahr der Unternehmens-geschichte erzielen.“

Mercedes-Benz steigert Absatz im Januar in allen Regionen

Hohe Zuwächse in den drei größten Märkten Deutschland, USA und China sowie den anderen BRIC-Staaten

Zweistelliges Plus in allen Produktsegmenten - S-Klasse Limousine Marktführer weltweit

smart legt um 20 Prozent zu

Stuttgart – Mercedes-Benz startete im Januar erfolgreich in das Jubiläumsjahr des Automobils. Weltweit steigerte die Marke den Absatz um 23 Prozent und damit erneut im zweistelligen Prozentbereich. Insgesamt wurden 82.700 (i.V. 67.000) Fahrzeuge ausgeliefert. Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb und Marketing: „Der Januar war ein starker Monat für Mercedes-Benz und ein hervorragender Auftakt für das laufende Jahr: Wir konnten den besten Januarabsatz aller Zeiten erzielen und die positive Entwicklung der letzten Monate fortsetzen. In unseren drei größten Märkten Deutschland, USA und China stieg unser Absatz im zweistelligen Prozentbereich und auch in vielen anderen Märkten konnten wir mit hohem Tempo wachsen.“

Für 2011 erwartet das Unternehmen positive Impulse durch eine Vielzahl neuer Produkte. Den Auftakt bildete der neue CLS, der seit 10. Januar in den Showrooms der Händler ist und bei den Kunden hervorragend ankommt. Für zusätzlichen Schwung wird auch der neue SLK sorgen, der letztes Wochenende seine Weltpremiere feierte und seit dem 17. Januar bestellt werden kann. In Europa wird er ab Frühjahr im Handel verfügbar sein.

Dr. Schmidt weiter: „Wir werden in den nächsten Wochen an diesen gelungenen Start anknüpfen und erwarten für das erste Quartal ein deutliches Absatzwachstum. Für das Jahr 2011 haben wir viel vor: Wir wollen den Absatzrekord des Jahres 2007 übertreffen und das beste Jahr der Unternehmensgeschichte erzielen.“ Für weiteren Rückenwind wird dabei die Einführung der neuen C-Klasse Generation im Frühjahr und des neuen C-Klasse Coupé im Sommer sorgen, gefolgt von der neuen M-Klasse und der B-Klasse Ende des Jahres.

In Deutschland konnte Mercedes-Benz im Januar erneut Marktanteile gewinnen und seine Position als Premiummarke Nummer eins behaupten. Die Auslieferungen stiegen um 20 Prozent auf 11.100 (i.V. 9.300) Einheiten. In Westeuropa insgesamt verbuchte Mercedes-Benz mit dem Verkauf von 32.400 Pkw eine Steigerungsrate von 18 Prozent. Dabei lag der Absatz beispielsweise in Großbritannien (plus 59 Prozent), Frankreich (plus sechs Prozent) oder Belgien (plus 25 Prozent) über dem Niveau vom Januar 2010.

In China (inkl. Hongkong) entwickelte sich Mercedes-Benz weiter dynamisch und erzielte erneut einen Absatzrekord. Die Auslieferungen stiegen um 87 Prozent auf 15.600 (i.V. 8.300) Fahrzeuge. Mercedes-Benz ist damit auch im ersten Monat des neuen Jahres die Premiummarke mit dem stärksten Wachstum in China. Die Verkäufe legten im Januar außerdem in Japan (plus vier Prozent), Australien (plus 21 Prozent) und in der Türkei (plus 55 Prozent) zu. In den BRIC-Staaten Indien (plus 14 Prozent) und Russland (plus 41 Prozent) lagen die Auslieferungen im Januar auf Rekordniveau, in Brasilien steigerte Mercedes-Benz den Absatz ebenfalls deutlich (plus 60 Prozent).

Auch in den USA begann das Jahr für Mercedes-Benz äußerst positiv. Der Pkw-Absatz stieg um elf Prozent auf 16.400 (i.V. 14.700) Einheiten. Damit war Mercedes-Benz die volumenstärkste Premiummarke.

Mercedes-Benz erzielte im Januar in allen Produktsegmenten von der Kompakt- bis zur Luxusklasse zweistellige Zuwächse. Die S-Klasse Limousine setzte ihren Erfolgskurs des letzten Jahres fort: der Absatz stieg um 24 Prozent auf 5.300 Modelle. Damit ist sie wieder und trotz teilweise deutlich jüngerer Modelle der Wettbewerber die weltweite Nummer eins in ihrer Vergleichsklasse. Innerhalb des Luxussegments punktet auch der neue CL mit einem Plus von 75 Prozent. Die Modelle im E-Klasse Segment entwickelten sich ebenfalls anhaltend positiv mit einem Zuwachs von 18 Prozent und insgesamt 22.700 Verkäufen. Zwei Monate vor der Markteinführung der neuen Generation machen auch die volumenstarke C-Klasse Limousine und das T-Modell weiter Tempo: der Absatz stieg um 23 Prozent auf 22.100 Einheiten. Die A- und B-Klasse behaupteten sich im Januar sehr gut am Markt und steigerten die Auslieferungen um ein Viertel auf 12.300 Pkw.

Sehr erfolgreich schnitt vergangenen Monat auch der modellgepflegte smart fortwo ab: 6.700 (i.V. 5.600) innovative Zweisitzer wurden weltweit verkauft, 20 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Getragen war diese Entwicklung insbesondere von hohen Zuwächsen in China, Deutschland und den USA.

Absatz Mercedes-Benz Cars im Überblick

  Januar 2011 Januar 2010 Veränd. in %
Mercedes-Benz 82.700 67.000 +23,4
smart 6.700 5.600 +20,3
Mercedes-Benz Cars 89.400 72.600 +23,1
Absatz Mercedes-Benz in den Märkten      
Westeuropa 32.400 27.500 +17,6
- davon Deutschland 11.100 9.300 +19,5
NAFTA 18.300 16.700 +9,2
- davon USA 16.400 14.700 +11,4
Asien/Pazifik 24.800 16.500 +49,8
- davon Japan 1.600 1.500 +4,3
- davon China 15.600 8.300 +86,5

Quelle: Mercedes-Benz

29.01.2011

Daimler feiert 125. Geburtstag des Automobils

    Festakt unter Beteiligung der Bundeskanzlerin und des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg

    Bedeutung des Automobils für die gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung gewürdigt

    In 125 Tagen um die Welt: Mercedes-Benz F-CELL World Drive

    Neuer Meilenstein: 30 Millionen Pkw der Marke
Mercedes-Benz seit 1945 an Kunden ausgeliefert

    Sonderzahlung für die weltweiten Mitarbeiter

    Kapital der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung wird auf 125 Millionen Euro aufgestockt

    Dr. Dieter Zetsche: „Als Erfinder des Automobils hat Daimler den Anspruch, die Zukunft der Mobilität von der Spitze weg zu gestalten.“  

    Vorstellung der Mercedes-Benz Design-Skulptur
„Aesthetics 125“

Stuttgart – Auf den Tag genau 125 Jahre nachdem Carl Benz im Jahr 1886 sein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ unter der Patentnummer 37435 beim damaligen Kaiserlichen Patentamt in Berlin einreichte, hat die Daimler AG mit einem Festakt den Geburtstag des Automobils gefeiert. Rund 1.400 Gäste folgten heute der Einladung des Erfinders des Automobils in die Mercedes-Benz Welt in Stuttgart. Besondere Ehrengäste des von Desirée Nosbusch moderierten Abends waren die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Angela Merkel, und der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Stefan Mappus. Sie trafen auf internationale Gäste aus Automobilbranche, Politik, Wirtschaft, Sport, Gesellschaft und Medien sowie auf die Vorstände, Aufsichtsräte und zahlreiche Mitarbeiter der Daimler AG.

Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter von Mercedes-Benz Cars, betonte die Bedeutung des Automobils: „Die Erfindung von Daimler und Benz hat die Welt zum Besseren verändert – und sie wird dies auch weiter tun. Die Geschichte hat gezeigt: Wenn eine Gesellschaft automobil wird, dann wird sie auch sozial mobil und wirtschaftlich erfolgreich.“ Gleichzeitig richtete Dr. Zetsche den Blick nach vorn: „Als Erfinder des Automobils hat Daimler den Anspruch, die Zukunft der Mobilität von der Spitze weg zu gestalten.“

Eine wesentliche Herausforderung liege dabei im Übergang zur Elektromobiliät. Dr. Zetsche zeigte sich überzeugt: „Wenn Daimler und Benz noch lebten, dann würden sie uns raten, grüne Autos noch faszinierender und faszinierende Autos noch grüner zu machen. Nur attraktive Innovationen sind wirksame Innovationen.“

Weltreise von Brennstoffzellen-Fahrzeugen startet

Ein konkreter Beleg für die Innovationskraft von Daimler und Mercedes-Benz im Bereich grüner Technologien wurde im Rahmen des Festakts auf eine Weltreise geschickt. Gemeinsam mit der Bundeskanzlerin, den Motorsportlern Michael Schumacher, Nico Rosberg und David Coulthard sowie drei Ingenieurinnen der Daimler AG startete Dr. Zetsche symbolisch den Mercedes-Benz F-CELL World Drive. In125 Tagen fahren drei Modelle der B-Klasse mit Brennstoffzellenantrieb rund um den Globus.

Patenturkunde für Batterietechnologie

Genau 125 Jahre nach der Patenteinreichung durch Carl Benz und mehr als 80.000 erteilte Patente später erhielt die Daimler AG im Verlauf des Abends ein weiteres Technologie-Patent. Cornelia Rudloff-Schäffer, Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamtes, übergab Dr. Zetsche die Urkunde für die so genannte Bipolare Rahmenflachzelle. Deren Technologie ist bei Daimler aktuell im Forschungsstadium und bietet das Potenzial, ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Industrialisierung der Lithium-Ionen-Batterie zu sein.

30 Millionen Pkw von Mercedes-Benz

Pünktlich zum 125. Geburtstag des Automobils und nach 65 Jahren Nachkriegsproduktion hat die Marke Mercedes-Benz eine neue Rekordmarke erreicht. 30 Millionen Fahrzeuge der Marke mit dem Stern wurden seit 1945 an Kunden ausgeliefert.

Dr. Dieter Zetsche: „Das Erreichen dieser Absatzmarke ist ein weiterer wichtiger Meilenstein unserer Unternehmensgeschichte und ein eindrucksvoller Beleg für die Beliebtheit unserer Fahrzeuge bei Kunden in der ganzen Welt.“

Skulptur Mercedes-Benz „Aesthetics 125“

Erstmals vorgestellt wurde während des Festakts auch die Skulptur „Aesthetics 125“, die das Designteam von Mercedes-Benz entworfen hat. Die Skulptur führt die einzigartige Philosophie der Designer „Mercedes-Benz Design ist Kunst“ fort und baut auf den zuvor präsentierten Skulpturen „Aesthetics No. 1“ und „Aesthetics No. 2“ auf. Wie diese gibt auch „Aesthetics 125“ einen Ausblick auf die künftige Designsprache der Marke Mercedes-Benz. Die Skulptur verbindet dabei Elemente des Interieurs wie Exterieurs eines Automobils mittels ästhetisch, fast schwebend anmutenden Formübergängen. Das Modell wurde von den Mercedes Designern mit der innovativen Technologie „Rapid Prototyping“ erarbeitet, bei der digitale Daten direkt zu einem dreidimensionalen Designobjekt modelliert werden. Die Technologie arbeitet mit den unterschiedlichsten Materialien und trägt diese in feinen Schichten auf, so dass beim Aufbau der Skulptur keinerlei Abfallmaterialien entstehen.

Auftakt für zahlreiche Aktivitäten

Der Festakt in der Mercedes-Benz Welt war der offizielle Start in das Jubiläumsjahr 2011, das Daimler unter das Motto „125! Jahre Erfinder des Automobils“ stellt. Die Marke Mercedes-Benz würdigt das besondere Datum unter der Überschrift „125! Jahre Innovation“. Im Jahresverlauf ist eine Vielzahl von Veranstaltungen rund um den
125. Geburtstag des Automobils geplant.  

Sonderzahlung an die weltweit Beschäftigten

Die Erfolge des Unternehmens sind in höchstem Maße dem Engagement und der Begeisterung der weltweit rund 260.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Daimler geschuldet. Daher finden im kommenden Jahr zahlreiche Maßnahmen, Aktionen und Projekte statt, die die Mitarbeiter in den Mittelpunkt rücken. Zunächst wird das Unternehmen insgesamt 125 Millionen Euro an Erfolgsprämien an die weltweit Beschäftigten auszahlen. Abhängig von der Betriebszugehörigkeit sind in Stufen maximal 1.000 Euro pro Mitarbeiter vorgesehen, um die besondere Leistung in den vergangenen Jahren zu honorieren.

Unterstützung der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung

Zusätzlich zu den Sonderzahlungen an die Beschäftigten setzt die Daimler AG auch ein Zeichen sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung: das Unternehmen wird das Kapital der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung (www.daimler-benz-stiftung.de) auf insgesamt 125 Millionen Euro aufstocken. Diese Stiftung wurde 1986 – dem Jahr des 100. Geburtstags des Automobils – gegründet und befasst sich vor allem mit langfristig angelegten Forschungsprojekten zu dem sich immer wieder verändernden Verhältnis zwischen Mensch, Umwelt und Technik. Mit dem erhöhten Kapital soll die Stiftung zu einer Denkfabrik zu diesem Themenfeld ausgebaut werden.

„125 Projekte, die bewegen“

Eine ganz besondere Aktion würdigt auch das gesellschaftliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Wir bewegen was! – 125 Mitarbeiter-Projekte der Nachhaltigkeit“. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland können sich mit Projekten aus den Bereichen Umwelt und Soziales bewerben, für die sie sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich einsetzen. Aus den Einreichungen werden durch eine Expertenjury 125 Projekte ausgewählt, die dann durch Daimler mit bis zu 5.000 Euro je Projekt unterstützt oder finanziert werden. Teilnehmen kann jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin, die sich in einer gemeinnützigen Organisation oder einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft engagiert oder engagieren möchte. Start der Bewerbungsphase ist am 29. Januar 2011. Ähnliche Aktionen werden auch in anderen Ländern wie etwa Brasilien oder Frankreich realisiert.

Feste für Mitarbeiter und deren Familien

Zudem werden 2011 an nahezu allen Daimler-Standorten weltweit Mitarbeiter- und Familienfeste ausgerichtet. Diese Standortveranstaltungen sollen ein Dankeschön an die Belegschaft sein. Bereits für den Festakt wurden 125 Gästekarten an Mitarbeiter verlost, weitere Aktionen, bei denen u.a. Tickets für das Fußball-Länderspiel in der Mercedes-Benz Arena sowie zahlreiche Sachpreise ausgeschrieben werden, folgen.

Ausstellungen in der ganzen Welt

Zentraler Ankerpunkt für die Geschichte des Automobils ist das Mercedes-Benz Museum, das 2011 sein fünfjähriges Jubiläum im neuen Domizil an der Mercedesstraße in Stuttgart feiert. Dort wird von Mai bis September 2011 die Daimler Kunst Sammlung mit der Ausstellung Art & Stars & Cars gastieren. Präsentiert werden mehr als 160 Exponate moderner und zeitgenössischer Kunst von über 80 international renommierten Künstlern aus der Unternehmenssammlung. Darunter befinden sich zahlreiche Arbeiten, die in der Auseinandersetzung mit der Geschichte, den Typen oder dem Design der Mercedes-Benz Automobile entstanden sind. Hierzu gehört u.a. die legendäre CARS Serie von Andy Warhol, die der Pop-Art Künstler vor 25 Jahren zum 100-jährigen Automobil-Jubiläum entwarf. Neben weiteren Werken mit Automobil-Bezügen u.a. von Bertrand Lavier, Robert Longo, Sylvie Fleury und Vincent Szarek, wird eine anlässlich des 125. Geburtstages beauftragte Arbeit erstmals im Mercedes-Benz Museum zu sehen sein.

Unter dem Titel „125 Geschichten, die bewegen“ wird ein Buch mit
125 Anekdoten rund um das Automobil veröffentlicht. Der Leser erfährt so Wissenswertes, Unterhaltsames und Überraschendes – darunter auch ganz neue Geschichten, die bislang nicht schriftlich festgehalten worden sind.

In den internationalen Mercedes-Benz Galleries, Mercedes-Benz Brand Centern, den deutschen Mercedes-Benz Kundencentern und ausgewählten Niederlassungen veranschaulichen Ausstellungen mit historischen und aktuellen Exponaten den Einfluss der Erfindung des Automobils auf die Gesellschaft und belegen die Innovationskraft von Mercedes-Benz – vor allem mit Blick auf die Zukunft der Mobilität. Darüber hinaus wird Daimler eine Wanderausstellung klassischer Fahrzeuge zeigen, die in den kommenden zwei Jahren durch ausgewählte Einkaufscenter in Deutschland touren und damit für Millionen von Menschen die Automobilgeschichte erlebbar machen wird.

Mercedes-Benz als Sponsor des Automobilsommers 2011

Das Land Baden-Württemberg feiert die Erfindung des Automobils mit einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Automobilsommer 2011 – 125 Jahre Automobil“. 125 Tage lang finden in Baden-Württemberg zahlreiche Veranstaltungen statt, die in acht Themenblöcke gegliedert sind: Familie & Kinder; Entstehung & Geschichte; Kunst, Kultur & Lifestyle; Technik & Forschung; Reise & Genuss;  Umwelt & Nachhaltigkeit; Motorsport & Tuning sowie Wellness & Gesundheit. Geplant sind u.a. fünf Leuchtturmver-anstaltungen in Stuttgart, Karlsruhe, Pforzheim, der Bodenseeregion und Mannheim. Auftakt ist am 7. Mai in Stuttgart, Abschluss am
10. September in Mannheim. Daimler wird den Automobilsommer 2011 mit seiner Marke Mercedes-Benz als Sponsor aktiv unterstützen.

Mercedes-Benz bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern

Unter dem Motto „Stuttgarter Sternstunden“ wird Mercedes-Benz Mitte August an mehreren Tagen in Stuttgart Aktionen starten, die es der Öffentlichkeit ermöglichen, an den Jubiläumsfeierlichkeiten aktiv teilzunehmen. Den Auftakt bildet am 10. August 2011 das Fußball-Länderspiel der Deutschen Nationalmannschaft der Herren gegen das brasilianische Auswahlteam in der umgebauten Mercedes-Benz Arena in Stuttgart, bei dem Mercedes-Benz als „Sponsor of the day“ auftreten wird. An den darauf folgenden Tagen bietet Mercedes-Benz allen Interessierten an zentralen Plätzen in Stuttgart Multi-Media Performances, Fahrzeugausstellungen sowie Einblicke in die Zukunft des Automobils für Jung und Alt.

Dieses „Dankeschön“ an die Bürgerinnen und Bürger wird in den Veranstaltungskalender des Automobilsommers des Landes
Baden-Württemberg ebenfalls aufgenommen.

Im Sommer wird Mercedes-Benz zudem in enger Zusammenarbeit mit den internationalen offiziellen Mercedes-Benz Clubs in Berlin das größte Mercedes-Benz Treffen aller Zeiten veranstalten.

Rückblick: 125 Jahre Innovationen im Automobilbau

Als Carl Benz am 29. Januar 1886 sein Patent 37435 in Berlin anmeldete, ahnte niemand, welchen Siegeszug das moderne Automobil in den kommenden 125 Jahren nehmen würde. Weniger als 100 Kilometer entfernt, arbeitete nahezu zeitgleich der schwäbische Erfinder und Unternehmer Gottlieb Daimler erfolgreich an seiner Motorkutsche, die er im gleichen Jahr fertig stellte. Beide mussten allerdings auf die wirtschaftliche Verwertung ihrer richtungsweisenden Entwicklungen noch einige Jahre warten.

Der lange Weg zur Geburtstunde des modernen Automobils

Bereits im 18. Jahrhundert gab es insbesondere in England und Frankreich erste Versuche, Fahrzeuge durch Dampfmaschinen anzutreiben. Im Laufe des 19. Jahrhunderts experimentierten unzählige Ingenieure, Entwickler und Erfinder in ganz Europa an der Weiterentwicklung der Dampfmaschinen. Auch Elektromotoren wurden erstmals erprobt. Der entscheidende Schritt hin zur Erfindung des modernen Automobils durch Gottlieb Daimler und Carl Benz erfolgte jedoch in Deutschland mit der Erfindung des Viertaktmotors (Gasmotor) durch Nikolaus August Otto.

Sowohl Gottlieb Daimler und sein kongenialer Partner, Wilhelm Maybach, als auch Carl Benz erkannten die Chance in der Reduktion von Größe und Gewicht der Motoren bei gleichzeitiger Erhöhung der Leistungsfähigkeit. Die Konsequenz mit der Carl Benz und Gottlieb Daimler ihre Ideen weiterentwickelten, patentierten, umsetzten, erprobten, zur Marktreife brachten und schließlich in Serie produzierten, macht sie zu den Vätern einer Erfindung, die die Welt verändern sollte – gesellschaftlich, kulturell und wirtschaftlich.

Über Daimler

Die Daimler AG ist eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement.
Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im
Jahr 1886 Geschichte geschrieben. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die ihre Kunden faszinieren und begeistern.
Daimler investiert bei der Entwicklung alternativer Antriebe als einziger Automobilhersteller
sowohl in den Hybrid-, als auch in den Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden.
Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und
hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner, Western Star, Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2009 setzte der Konzern
mit mehr als 256.000 Mitarbeitern 1,6 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 78,9 Mrd. €, das EBIT betrug minus 1,5 Mrd. €.

Quelle: Mercedes-Benz

20.01.2011

Textfeld: 20. Januar 2011

„Wir erfinden das Automobil. Seit 1886!“

Jubiläumskampagne von Mercedes-Benz zum
125. Geburtstag des Automobils

Stuttgart – Am 29. Januar 1886 veränderte Carl Benz die Welt. Beim
Berliner Reichspatentamt meldete er sein „Fahrzeug mit Gasmotoren-betrieb“ unter der Nummer 37435 zum Patent an. Es war die Geburtsstunde des Automobils. Seither meldete Mercedes-Benz rund 80.000 bahnbrechende Erfindungen zum Patent an. Entsprechend feiert die Marke mit dem Stern den Geburtstag des Automobils unter dem Motto „125! Jahre Innovation“. Eingeläutet wird das Jubiläumsjahr mit einer Werbekampagne, die seit
dem 19. Januar in Printanzeigen und einem Webspecial zu sehen ist.
Der zehnsekündige TV-Spot läuft vom 20. Januar bis 2. Februar 2011.

„Die Jubiläumskampagne kommuniziert selbstbewusst und authentisch den Führungsanspruch von Mercedes-Benz“, erläutert Anders Sundt Jensen, Leiter Markenkommunikation Mercedes-Benz Cars. „Sehr anschaulich verbindet sie Historie, Gegenwart und Zukunft unserer Marke und macht so unmissverständ-lich deutlich: Wir haben das Automobil vor 125 Jahren erfunden, durch kontinuierliche Innovationen erfinden wir es seither immer wieder neu und werden auch die Zukunft der nachhaltigen Mobilität als Innovationsführer maßgeblich gestalten.“

Im Zentrum stehen eine Anzeigenkampagne, ein Zeitschriften-Beileger, ein Webspecial und ein zehnsekündiger TV-Spot. Der Kampagnenlook ist in einem reduzierten und zeitlos eleganten Design gehalten, das selbst über 100 Jahre alte Fahrzeuge sehr modern wirken lässt. Die Fahrzeuge werden in einem gleißend hellen Raum präsentiert, in dem sonst nichts ablenkt. Eine starke Lichtquelle betont ihre charakteristischen Formen und lässt ihre Oberflächen glänzen.

Printanzeige, Beileger und TV-Spot

Das Anzeigenmotiv, das in überregionalen Tageszeitungen geschaltet wird,
zeigt unter der Überschrift „Wir erfinden das Automobil. Seit 1886!“ mit dem Benz Patent-Motorwagen von 1886 das erste Automobil neben dem aktuellen Forschungsfahrzeug F 800 Style. Damit spannt es einen Bogen von der ersten Erfindung bis zu den neuesten Innovationen in Technik und Design. Dieses Bildmotiv wird durch eine knappe und prägnante Textbotschaft ergänzt:
„Vor 125 Jahren haben wir das Automobil erfunden. Heute arbeiten wir mit
dem gleichen Eifer an neuen Ideen – vom Elektroantrieb bis zur Brennstoffzelle. Denn auch in 125 Jahren wollen wir um Jahre voraus sein.“

Den Spannungsbogen vom ersten Automobil bis zum F 800 Style greift der 16‑seitige Beileger für Publikumszeitschriften auf und ergänzt ihn unter dem Titel „Antworten geben. Seit 1886!“ um einige der wichtigsten Innovationen, mit denen Mercedes-Benz Automobilgeschichte geschrieben hat. Eine Auswahl von Fahrzeugen zeigt exemplarisch, wie die Marke mit dem Stern in den letzten 125 Jahren immer wieder die Frage „Wann wird es endlich ein Automobil geben,
das …“ beantwortet hat. So gibt es beispielsweise seit dem 500 K Spezial-Roadster von 1934 ein Automobil, das Sportlichkeit mit Eleganz verbindet, seit der S-Klasse von 1978 ein Auto, dessen Räder bei einer Vollbremsung nicht blockieren und seit der B-Klasse F-Cell von 2010 ein Fahrzeug, das bis zu 400 Kilometer ohne einen Tropfen Benzin fährt. Die Broschüre wird in einer Auflage von rund 20 Millionen Exemplaren Auto-, Wirtschafts- und Lifestyle-Magazinen beigelegt.

Auch der zehnsekündige TV-Spot thematisiert auf überraschende und humorvolle Weise die unzähligen Erfindungen der Stuttgarter Premiummarke. Unter dem Titel „Passt nicht“ zeigt er eine schier endlose Schlange von aktuellen und historischen Mercedes-Benz Fahrzeugen, die laut hupend ins Bild drängeln. Doch 125 Jahre Innovation passen in keinen Werbeblock, wohl aber in jeden Mercedes-Benz. Darüber hinaus wird das Signet „125! Jahre Innovation“ im Jubiläumsjahr in
alle Markteinführungskampagnen integriert.

Zahlreiche Online-Maßnahmen

Unter www.mercedes-benz.com/125 gibt die Stuttgarter Premiummarke einen Überblick über alle Aktivitäten im Jubiläumsjahr und die Geschichte der
Marke Mercedes-Benz. So informiert ein Kalender über weltweite Events,
im Downloadbereich stehen unter anderem iPhone-Apps und Wallpaper
mit den verschiedenen Kampagnen-Motiven zur Verfügung und der Bereich „Mercedes Welt” wurde auf den nationalen Mercedes-Benz Webseiten inhaltlich überarbeitet und ergänzt. Neue Rubriken wie „Design”, „Automobile Innovations-träger” oder „Wie alles begann” bieten ein umfassendes und unterhaltsames Markenerlebnis – von der Erfindung des Automobils bis zu visionären Technologien für die Mobilität der Zukunft.

Die Website ist am 19. Januar in deutscher und englischer Sprache gestartet. Weitere Sprachen (unter anderem Italienisch, Französisch und Spanisch) werden kurze Zeit später folgen. Zahlreiche weitere Maßnahmen werden im Laufe des Jubiläumsjahres auf www.mercedes-benz.com/125 für Kunden und Fans der Marke angeboten. Besondere Highlights werden das Mercedes-Benz Quiz für iPhone und iPad App sowie ein interaktiver Geburtstagsgruß sein.

360°-Aktivitäten im Jubiläumsjahr

Ergänzt wird die Kampagne durch umfassende Handelsmarketingaktivitäten und eine Vielzahl von Ausstellungen und Events für Kunden und Mitarbeiter. So wird beispielsweise im Mercedes-Benz Museum von Mai bis September 2011 die Daimler Kunst Sammlung mit der Ausstellung „Art & Stars & Cars“ gastieren. Präsentiert werden mehr als 160 Exponate moderner und zeitgenössischer Kunst von über 80 international renommierten Künstlern. Darunter befinden sich zahlreiche Arbeiten, die in der Auseinandersetzung mit der Geschichte, den Typen und dem Design der Mercedes-Benz Automobile entstanden sind. Hierzu gehören unter anderem die legendäre Cars-Serie des Pop Art Künstlers Andy Warhol, die er vor 25 Jahren zum 100-jährigen Automobiljubiläum entworfen hatte, sowie Werke von Bertrand Lavier, Robert Longo, Sylvie Fleury und Vincent Szarek.

Das Mercedes-Benz Museum ist weltweit der einzige Ort, an dem die 125-jährige Automobilgeschichte lückenlos erlebbar ist. Zum 125-jährigen Jubiläum wird
dort im Rahmen der Dauerausstellung ein völlig neuer Ausstellungsraum eröffnet. Im Raum Mythos 6  werden unter dem Motto ‚Aufbruch – Der Weg zur emissionsfreien Mobilität’ ab 30. Januar Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft sowie die Frage nach der Antriebstechnologie von morgen thematisiert.

Weitere Ausstellungen finden in den internationalen Mercedes-Benz Galleries,
den Mercedes-Benz Brand Centern und den deutschen Mercedes-Benz Kundencentern  und ausgewählten Niederlassungen statt. Mit historischen
und aktuellen Exponaten veranschaulichen sie eindrucksvoll den Einfluss der Erfindung des Automobils auf die Gesellschaft und belegen die Innovationskraft von Mercedes-Benz – vor allem mit Blick auf die Zukunft der Mobilität. Darüber hinaus ist Mercedes-Benz unter anderem Sponsor der Veranstaltungsreihe „Automobilsommer 2011 – 125 Jahre Automobil“ des Landes Baden-Württemberg, die von Mai bis September 2011 stattfindet.

Ab Mitte August 2011 wird Mercedes-Benz an mehreren Tagen in Stuttgart der Öffentlichkeit ermöglichen, an den Jubiläumsfeierlichkeiten aktiv teilzunehmen. Den Auftakt bildet am 10. August 2011 das Fußball-Länderspiel der Deutschen Herren-Nationalmannschaft gegen das brasilianische Auswahlteam in der umgebauten Mercedes-Benz Arena in Stuttgart, bei dem Mercedes-Benz als „Sponsor of the day“ auftreten wird. An den darauf folgenden Tagen bietet Mercedes-Benz allen Interessierten an zentralen Plätzen in Stuttgart Multi-Media Performances, Fahrzeugausstellungen sowie Einblicke in die Zukunft des Automobils für Jung und Alt. Im Spätsommer wird Mercedes-Benz zudem in enger Zusammenarbeit mit den internationalen offiziellen Mercedes-Benz Clubs in Berlin das größte Mercedes-Benz Treffen aller Zeiten durchführen.

Quelle: Mercedes-Benz

22.12.2010

Daimler-Motoren-Gesellschaft und Kässbohrer

haben vor 100 Jahren Zusammenarbeit begonnen

●             Der Ulmer Wagnermeister Karl Kässbohrer fertigte bereits 1910 die ersten Phaeton-Limousinen und Landaulet-Karosserien für die Daimler-Motoren-Gesellschaft

●             Neben vielen Kässbohrer-Omnibusaufbauten auf Mercedes-Benz Fahrgestellen konnten die Ulmer herausragende Fahrzeuglösungen mit Mercedes-Benz realisieren

●             Stromlinienbusse und der größte Omnibus der Welt, den Kässbohrer gebaut hat, trugen den Mercedes-Benz Stern als weit sichtbares Markenzeichen

●             Mit der Setra Baureihe 200 traten Mercedes-Benz Motoren im Setra einen Siegeszug an. Heute sind umweltfreundliche, modernste Dieselmotoren mit SCR-Technologie aus Mannheim Serienausstattung in Setra Omnibussen

●             Die Gründung der EvoBus vor 15 Jahren und deren Integration in den Daimler Konzern machten den Fortbestand der Traditionsmarke Setra aus Ulm und ihre erfolgreiche Weiterentwicklung möglich

Neu-Ulm/Stuttgart –  Die Geschäftsbeziehungen zwischen dem ehemaligen Ulmer Nutzfahrzeughersteller Karl Kässbohrer und der vormaligen Daimler-Motoren-Gesellschaft in Stuttgart reichen bis ins Jahr 1910 zurück. Die sehr erfolgreiche und gewachsene Partnerschaft zwischen den beiden Omnibusmarken in der EvoBus hat also lange vor Gründung des größten europäischen Busherstellers unter dem Konzerndach der Daimler AG begonnen. Daran sei dieser Tage erinnert, kurz vor dem 100sten Geburtstag des ersten Kässbohrer Omnibusses, der am 11. Februar 1911 auf der Vorstadtlinie Ulm-Wiblingen fuhr und in dem Jahr, da die Marke Setra 60 Jahre alt wird. In der Dokumentation „Die deutsche Automobilindustrie von 1886 bis 1979“ des Verbands der Automobilindustrie (VDA) taucht Karl Kässbohrer schon 1908 als Wagenbaubetrieb mit Spezialisierung auf Lkw-Anhängewagen auf, um dann 1910 mit einem größeren Eintrag

„Karl Kässbohrer Fahrzeugwerke liefert neben Kutschwagen offene Phaetonlimousinen und Landauletkarosserienen an Daimler, Opel, Adler und NSU“ aufzutauchen. Phaeton-Limousinen waren zu dieser Zeit, als die meisten Automobilhersteller die Aufbauten ihrer Fahrzeuge von Wagenbauern fertigen ließen, bequeme Tourenwagen. Landaulet ist eine französische Bezeichnung für die Karosserieform, die sich entweder offen oder geschlossen fahren ließ. Deshalb wurde das Endstück des Dachs der meist vier- oder sechstürigen Fahrzeuge durch ein Faltverdeck abgeschlossen. Landaulet fanden ihre Verwendung meist als Staatskarossen und waren die Premium-Produkte der namhaftesten Hersteller wie Mercedes, Maybach oder Rolls-Royce.

Zehn Jahre nach der Gründung firmierte das Wagnergeschäft als „Erste Ulmer Karosseriefabrik Karl Kässbohrer“ und zog vom Lautenberg im Schatten des Ulmer Münsters an den nördlichen Stadtrand in die damalige Obere Karlstraße, nahe der Bahnlinien Ulm–Stuttgart und Ulm–Aalen/Ellwangen. Mit diesem wesentlichen Entwicklungsschritt für den noch jungen Handwerksbetrieb begründete Karl Kässbohrer den Nutzfahrzeugbau in Ulm. Dieser Industriezweig ist in der Münsterstadt schließlich über Jahrzehnte hinweg zum bedeutendsten Industriezweig geworden und hat abertausenden von Menschen und vielen Generationen Arbeit und Brot ermöglicht.

Der 11. Februar 1911 markierte einen wesentlichen Meilenstein und den eigentlichen Auftakt zur Kässbohrer-Omnibusgeschichte, der es an herausragenden Ereignissen nicht mangelt. An diesem Tag wurde die erste Ulmer Omnibuslinie eröffnet, die vom Ulmer Münsterplatz in den südlich gelegenen Vorort Wiblingen führte. Die eigens dafür gegründete Verkehrsgesellschaft hat mit Karl Kässbohrer einen Gesellschafter, der als Anteil seinen ersten Kraftomnibus einbrachte. Das Fahrzeug war auf einem Saurer-Fahrgestell aufgebaut und hatte 18 Sitz- und zehn Stehplätze und wurde von einem zugkräftigen Vierzylindermotor, der etwa

22 kW/30 PS leistete, angetrieben. Der gesamte Aufbau war seiner Zeit voraus: Ganz im Gegensatz zum damals Üblichen saß der Fahrer bereits in einem geschlossenen Fahrerhaus, dem ersten dieser Art im deutschen Nutzfahrzeugbau überhaupt.

Sichtbare Beispiele der erfolgreichen Symbiose zwischen dem traditionsreichen Omnibus-Hersteller aus Ulm und dem innovativen, unablässig nach neuester Technik strebenden „Automobil-Erfinderunternehmen“, begründet von Gottlieb Daimler, Wilhelm Maybach und Karl Benz, zeigt sich in vielen Fahrzeugen. Nach dem ersten Weltkrieg in Europa entstand ein zunehmend wachsendes Mobilitätsbedürfnis. Viele, heute kaum mehr bekannte Fahrzeughersteller und die aufstrebende Verkehrswirtschaft mit ihren zahlreichen mittelständischen Betrieben vertraute schon in dieser Zeit auf die Fahrgestelle von Mercedes-Benz und die Kässbohrer-Omnibusaufbauten. Ein ganz herausragendes Beispiel der Zusammenarbeit zwischen den beiden Omnibuspionieren waren die im Jahr 1935 von Kässbohrer im Auftrag der Deutschen Reichsbahn entwickelten Stromlinienbusse. Sie wurden von Kässbohrer auf Daimler-Benz Chassis aufgebaut. Diese Fahrzeuge waren für den Linieneinsatz auf den neuen Autobahnen konzipiert. Sie hatten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h einzuhalten und brachten es auf eine Höchstgeschwindigkeit von130 km/h. Dazu rüstete Daimler-Benz die Fahrgestelle mit Spezial-Schnellganggetriebe und Hochgeschwindigkeits-Reifen aus. Mit diesen Omnibussen wurde unter anderem die Verbindung Leipzig – Berlin eröffnet.

Auch der im Jahr 1938 von Kässbohrer gebaute damals größte Omnibus der Welt war eine Gemeinschaftsentwicklung. Der vierachsige Omnibus wurde von einer Mercedes-Benz Sattelzugmaschine vom Typ LZ 8000 gezogen, eine Weltneuheit in der Lkw-Branche. Das Gesamtfahrzeug war 18,7 m lang und bot Platz für 170 Fahrgäste. Noch enger wurde die Zusammenarbeit ab dem Jahr 1976. Kässbohrer brachte damals seine Omnibusbaureihe 200 auf den Markt. Mit dieser Baureihe hatten die Setra-Kunden – nach der Integration des bisherigen Motorenlieferanten Henschel aus Kassel in den Daimler-Benz Konzern – fortan die Wahlmöglichkeit zwischen Mercedes-Benz oder MAN Dieselmotoren. Bald schon betrug der Anteil der Mercedes-Benz Motoren in den Setra Omnibussen nahezu 90 Prozent und Kässbohrer war einer der großen Einzelkunden im non-captive-Markt für die bewährten Antriebsquellen aus Mannheim. Heute werden alle Setra Omnibusse mit Leistungsstärken von 210 bis 370 kW mit den hochmodernen, umweltschonenden und überaus wirtschaftlichen Mercedes-Benz Dieselmotoren mit SCR-Technologie aus Mannheim ausgerüstet.

Es passte sehr gut ins Bild der seit über 80 Jahren guten Geschäftsbeziehungen zwischen dem Stuttgarter Automobilkonzern und dem mittelständischen Fahrzeugbauer in Ulm, dass nachdem die Karl Kässbohrer Fahrzeugwerke GmbH Mitte der 90er Jahre des ausgehenden 20. Jahrhunderts in die wirtschaftliche Schieflage geraten war, die damalige Mercedes-Benz AG der Ulmer Firma eine Kooperation anbot. Die Mercedes-Benz AG gab ein Angebot für den Omnibusbereich von Kässbohrer mit Arbeitsplatzgarantie bis Ende 1998 ab. Die ersten Schritte zur 1995 gegründeten EvoBus GmbH, der 100-prozentigen Daimler-Tochtergesellschaft, in der die Omnibusaktivitäten für Mercedes-Benz Omnibus und der Kässbohrer-Marke Setra gebündelt wurden, waren getan. Der Fortbestand der traditionsreichen und renommierten Omnibusmarke Setra bei gleichzeitig besten Perspektiven für ihre Weiterentwicklung war gesichert und darüber hinaus hat der Erfolg den Vätern dieses industriellen Kooperationsprojekts bis heute recht gegeben.

Quelle: Mercedes-Benz

17.11.2010

Textfeld: 12. November 2010

Seit 125 Jahren in der Zukunft zu Hause

Automobildesign – made by Mercedes-Benz

Stuttgart. Während die Physiker noch darüber rätseln, ob Zeitreisen eines Tages gelingen können, sind die Automobildesigner bei Mercedes-Benz längst in die Zukunft aufgebrochen. Jeden Tag versetzen sie sich in kommende Zeiten und entwerfen Automobile, die erst Jahre oder Jahr-zehnte später auf den Straßen die Blicke auf sich ziehen werden. Für die kommende Generation der Serienmodelle blicken die Kreativen fünf oder zehn Jahre voraus. Noch weiter ins Morgen reisen die Designer in den
fünf Mercedes-Benz Advanced Design Studios. Sie denken drei oder mehr Dekaden voraus. Allen gemeinsam ist  ein Thema: Mobilität der Zukunft – die Mercedes-Benz Formensprache weiterentwickeln, mit neuen gestalterischen Ideen Trends setzen, die einen Mercedes auch künftig immer frisch, ästhetisch und stilvoll erscheinen lassen, ohne seine Wurzeln und Markenidentität zu verleugnen. Zukunft ist für sie also schon heute.

Globales Advanced Design – die Mercedes-Benz Design Studios

Das erste Advanced Design Studio im Ausland hat im Juni 1990 in Kalifornien seine Arbeit aufgenommen. Heute denken in Carlsbad Designer und Modelleure auf rund 1.200 Quadratmetern über das Exterieur von Fahrzeugen für morgen und übermorgen nach. Das Center tauscht regelmäßig Ideen und Kreative mit den Schwesterstudios in Tokio und Sindelfingen aus. Das vierte Studio in Como (Italien) beschäftigt sich ausschließlich mit dem Interieur künftiger Fahrzeuge.
In der Villa Salazar in Ufernähe zum Comer See produzierte zuvor Gianni Versace Fliegen und Krawatten. Das jüngste Advanced Design Studio befindet sich seit Neuestem in Peking.

Professor h.c. Gorden Wagener, der Chefdesigner von Mercedes-Benz, ist für
alle Studios verantwortlich. Neben den rund 440 Designern, die sich um das Seriendesign kümmern, arbeiten mehr als 60 Designer an jenen Konzepten, die die Marke mit dem Stern bis zu einem halben Jahrhundert in die Zukunft blicken lassen. So sind die kreativen Köpfe in Como bei Ideen zum Innenraum neuer Fahrzeuge ganz Ohr und Auge für die Einflüsse der Region. Im berühmten Dreieck zwischen den Städten Como, Mailand und Turin sind Möbelindustrie
und Modewelt zu Hause. Das traditionelle Handwerk hat dort einen hohen Stellenwert – ein ideales Umfeld für das Advanced Design Studio. Das gilt auch für den asiatischen Raum. Gerade die Märkte in Japan und China – beide von großer Bedeutung für Mercedes-Benz – verlangen perfekt verarbeitete Fahrzeuge mit höchster Funktionalität in der Bedienung. Solche Trends werden in den Design Studios in Tokio und Peking aufgespürt, weiterentwickelt und fließen
in das Design ein. Gerade Tokio als Megacity ist ein wichtiger Trendgeber für
das Thema Downsizing im Premiumsegment. Die Designer hinterfragen hier Grundsätzliches, zum Beispiel, was „mobil sein“ in der Zukunft überhaupt bedeuten mag.

„Wir laufen keinen Modeerscheinungen hinterher“, sagt Professor Wagener, „sondern versuchen, langfristige Trends aufzuspüren, die über Jahrzehnte hinweg den Wert unserer Marke steigern. Ideen, die höchste Ansprüche in Technik, Leistung, Komfort und Sicherheit erfüllen.“ Ein Designer muss deswegen „in der Zukunft leben“ und mindestens zwei bis drei Fahrzeuggenerationen im Voraus denken. Die Advanced Design Studios sind somit kreative Räume, in denen die Designer ihren Gedanken freien Lauf lassen können, ohne sofort an die Serienproduktion zu denken.

Seriendesign bei Mercedes-Benz – Qualität aus einer Hand

Beim Seriendesign mit seinen Vorgaben durch ein exakt definiertes Lastenheft, fertigungstechnische Gegebenheiten oder gesetzliche Vorschriften muss zielgerichtet auf ein bestimmtes Nachfolgemodell hingearbeitet werden. Das ist eine Herausforderung, die Disziplin bei Kreativität erfordert und sich stark an konkreten Anforderungen orientiert. Unter der Leitung des Design Centers in Sindelfingen sind die Designer weltweit in alle Entwicklungsprozesse eines neuen Fahrzeugs, gleich ob Pkw, Nutzfahrzeug oder Bus, Mercedes-Benz, smart oder Maybach, eingebunden. Von der strategischen und konzeptionellen Planung

über die operative Prozesssteuerung bis hin zur eigentlichen Designarbeit – die Mercedes-Benz Designer arbeiten in verschiedenen Abteilungen an Lösungen
für das Automobildesign der künftigen Serienmodelle.

1. Design Pkw: Strategie und Konzeption


Das Mercedes-Benz Design gestaltet Fahrzeugentwürfe von der Architekturphase bis zum Serienprozess. Die kreative Entwicklung sowie das Design möglicher neuer Baureihen und deren Varianten für das Mercedes-Benz Portfolio gehören ebenfalls zu den Hauptaufgaben. In enger Abstimmung mit den Bereichen Forschung und Entwicklung werden darüber hinaus zukünftige Mobilität und innovative Showcars gestaltet – vom Entwurf bis zum fahrfähigen Prototypen. Neben dem reinen Fahrzeugdesign bearbeiten die Designer unter dem Label Mercedes-Benz Style auch Produktdesign-Aufträge exklusiver Premiumhersteller in Bereichen wie Transport, Industrial Design, Lifestyle, Möbel.

2. Design Pkw: Steuerung und Management


Alle Automobil-Designprojekte, die von Mercedes-Benz ins Leben gerufen werden, werden zentral geleitet. Das Design Center in Sindelfingen steuert
den Designprozess hinsichtlich Qualität, Termin- und Kostenkontrolle über den gesamten Lebenszeitraum eines Automobils hinweg. Das Know-how wird für das Gesamtfahrzeug, bestehend aus Exterieur und Interieur, von der Strategiephase über die Fahrzeugentwicklung und Produktion bis zum Ende der Serienphase eingesetzt. Die Designer sind zuständig für den Aufbau aller Designexponate vom Tonmodell über 1:1 Modelle bis zum Einstiegs- und Datenkontrollmodell
und für die Erstellung aller im Designprozess nötigen Datenmodelle sowie für
die Freigabe aller Strak-Daten zur Übergabe an den Werkzeugprozess. Der
Strak eines Fahrzeugs ist die mathematisch perfekte geometrische Darstellung der kundensichtbaren Oberflächen im Interieur und Exterieur unter Berücksichtigung aller technischen und formalästhetischen Ansprüche.

3. Design Pkw: Entwurf Exterieur


Von der A- bis zur S-Klasse, vom SLK bis zum SLS: Die Designer entwickeln das Design aller Pkw-Baureihen und sind verantwortlich für Exterieur sowie User-Interface-Design und Ergonomie. Sie bearbeiten die Projekte über den gesamten Entwicklungszeitraum. Die während des Lebenszyklus eines Modells not-wendigen Designarbeiten, wie Modellpflegen und Änderungsjahrumfänge, liegen ebenfalls in der Verantwortung des Design Centers.

4. Design Pkw: Entwurf Interieur


Die Interieurdesigner gestalten nicht nur den klassischen Fahrzeug-Innenraum, bestehend aus Sitzen, Türen, Dachhimmel sowie Armaturenbrett mit Bedien-elementen, sondern darüber hinaus auch die Grafiken im Bordcomputer, den Menüaufbau und die gesamte Bedienlogik. Sie benötigen für jede Aufgabe
diverse Spezialisten wie beispielsweise Produkt-, Grafik- und Softwaredesigner. Spezialisten für Oberflächengestaltung kreieren sowohl die Farben als auch sämtliche Materialbeschaffenheiten für das Exterieur und das Interieur. Von Ledernarbungen über Metallstrukturen bis hin zum Glanzgrad aller Oberflächen wird jedes Detail sorgfältig ausgewählt und abgestimmt. Oft entscheiden feinste Nuancen. Die strategische Stärkung des Interieurs ist notwendig, weil es in den letzten Jahren viel komplexer geworden ist und an Bedeutung zugenommen hat.  

5. Design Vans und Trucks


Mercedes-Benz Designer entwickeln für die Nutzfahrzeuge das Design der Transporter-Baureihen Vito, Viano, Sprinter und Vario sowie der Baureihen
des Truckbereichs Accelo, Atego, Axor, Actros und der dazugehörigen Sonderfahrzeuge Unimog, Econic und S 2000. Marken- und baureihen-übergreifende Aufgaben übernehmen sie in den Programmen Dodge (Vans), Freightliner und Mitsubishi Fuso (Trucks). Der Gestaltungsumfang betrifft
das Gesamtfahrzeug, also Interieur und Exterieur. Die Baureihen werden über den gesamten Designprozess hinweg bis zum Start der Produktion betreut –
von Entwurf, Modellauswahl, Entscheidung über Designfreeze und Datenkontrollmodellfreigabe bis zur gestalterischen Koordination der designrelevanten Umfänge.

Die Arbeitsweise des Mercedes-Benz Designs – in zehn Schritten
zum fertigen Automobil

Rund drei Jahre dauert der Weg von der ersten Zeichnung bis zur Modell-abnahme. In dieser Zeit durchläuft ein neuer Mercedes eine schier endlose Folge von Arbeitsschritten, in denen sich die Designer peu à peu an das endgültige Fahrzeug herantasten. Aus vorher konkurrierenden Entwürfen entsteht im Team die nächste Generation eines Mercedes-Benz.

Zeichnung/Rendering: Wie in der Mode steht am Beginn des Designprozesses für ein Automobil immer eine Zeichnung – sei es per Hand oder am Computer. Ideen, die bislang nur im Kopf des Designers existieren, werden sichtbar.

Digital/Package: Am Computer entsteht ein virtuelles Bild des neuen Automobils. Proportionen, Dimensionen und Linienführung werden simuliert und auf Stimmigkeit sowie Harmonie überprüft.

1:4 Tonmodelle: Nicht alles kann am Computer simuliert werden,
daher werden im Weiteren von jeder Variante eines neuen Automobils Tonmodelle angefertigt. Erst jetzt können die Designer entscheiden,
ob ihre Entwürfe auch in drei Dimensionen die gewünschte Wirkung entfalten.

Modellauswahl: Aus mehreren Varianten wird die endgültige Form
des neuen Automobils ausgewählt. Hier fällt die Entscheidung über
die äußere Form des künftigen Mercedes-Benz Modells.

Fräsmodell: Das 1:4 Tonmodell wird in seine endgültigen Dimensionen übertragen. Es entsteht der erste „Prototyp“ in voller Größe.

1:1 Modell: In Handarbeit werden alle Einzelheiten des neuen Modells gefertigt. Ein täuschend echtes Vorbild entsteht. Alle charakteristischen Merkmale des neuen Autos kommen zum Vorschein.

Interieurskizzen: Auch für die Innenraumgestaltung werden im ersten Schritt Zeichnungen und Renderings erstellt. Hier entstehen die verschiedenen Ausstattungslinien, also das Interieur, in dem sich der künftige Fahrer wohlfühlen soll. Leitmotiv dabei: „Perfect Aesthetics“ – ein Design, das sich der Schönheit verpflichtet fühlt.

Color & Trim/Bedien- und Anzeigekonzepte (BAK): Material- und Farbauswahl für das Interieur werden festgelegt. Aus Hunderten von Stoff- und Ledermustern sowie einer schier unendlichen Farbpalette werden die Ausstattungsvarianten für das künftige Automobil festgelegt.

Interieur-Tonmodell/Interieur-Datenkontrollmodell: Alle Materialien und Farben werden an aufwändig hergestellten 1:1 Innenraummodellen unter „Echtbedingungen“ auf ihre Wirkung überprüft. Jedes Material und jede Farbe erhält einen Code und wird spezifiziert.  

Modellabnahme: Abschluss eines jeden Designprozesses ist die Modellabnahme durch den Vorstand. Ist diese erfolgreich, steht der Produktion des neuen Mercedes-Benz nichts mehr im Weg.

Quelle: Mercedes-Benz

 

 


Mercedes-Benz Personenwagen. 1885 - 1985: Personenwagen 1885-1945 / Personenwagen 1945-1985: 2 Bände

 

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