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aller Automarken und Automodelle sowie aktuelle Presseveröffentlichungen
der jeweiligen Hersteller. Der Bestand unseres Archivs wird permanent
aktualisiert.
Tipps und Infos zu Mercedes Gebrauchtwagen,
Jahreswagen und Oldtimern
Mercedes-Benz ist eine deutsche Marke für
Automobile der Daimler AG. Die Marke entstand bereits vor dem
Zusammenschluss der Daimler-Motoren-Gesellschaft von Gottlieb
Daimler und der Benz & Cie von Carl Benz.[1]
Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz
Unter der Marke Mercedes-Benz werden nahezu
alle Arten von Kraftfahrzeugen vertrieben:
Fahrzeugtyp
Artikel
Pkw
Vans
Mercedes-Benz-Pkw
Transporter
Mercedes-Benz-Transporter
Lkw
Mercedes-Benz-Lkw
Busse
Mercedes-Benz-Bus
Nutzfahrzeuge
Mercedes-Benz Unimog
Des Weiteren werden unter
der Marke Mercedes-Benz folgende Fahrzeuge auf
Basis der oben genannten Modellgruppen
angeboten, die zum Teil auch von
Fremdunternehmen gefertigt werden:
Darüber hinaus wurden bis
1991 unter dem Namen MB Trac Traktoren
produziert.
Die Fertigungstiefe bei
Mercedes-Benz ist sehr groß, da selbst
Lenkgetriebe und Getriebe produziert werden. Im
Motorenbau gibt es eine Vielzahl von Baureihen,
die in den verschiedenen Modellgruppen zum
Einsatz kommen. So ist es nicht ungewöhnlich,
dass derselbe Motor in PKW, Geländewagen und
Transportern eingesetzt wird, siehe Liste der
Motoren von Mercedes-Benz.
Geschichte
Der Markenname
Mercedes-Benz ergab sich aus dem Zusammenschluss
der Marken Mercedes (von der
Daimler-Motoren-Gesellschaft) und Benz (von Benz
& Co.) im Jahr 1926.
Ursprünglich verkaufte die
1891 gegründete Daimler-Motoren-Gesellschaft
ihre Fahrzeuge noch nicht unter dem Namen
Mercedes. Dieser Markenname entstand erst um die
Jahrhundertwende, inspiriert durch den
Geschäftsmann Emil Jellinek, der ab 1898 mit
Daimler-Fahrzeugen handelte. Ab 1899 nahm
Jellinek unter dem Pseudonym Mercedes (angelehnt
an den Kosenamen seiner Tochter Mercédès
Jellinek) unter anderem an der Rennwoche von
Nizza teil. Obwohl „Mercedes“ zu dieser Zeit
noch nicht als Automobilbezeichnung, sondern als
Fahrername genutzt wurde, wurde der Name so in
Zusammenhang mit der DMG bekannt. 1900
vereinbarte Jellinek die Fertigung des neuen,
leistungsstarken Motorenmodells
„Daimler-Mercedes“, wodurch der Name Mercedes
erstmals als Produktbezeichnung genutzt wurde.
Zur gleichen Zeit wurde er Vertriebspartner für
Daimler-Wagen und -Motoren und orderte 36
Fahrzeuge zum Gesamtpreis von 550.001 Mark (nach
heutigem Wert etwa drei Millionen Euro), sowie
wenige Wochen später weitere 36 Daimler-Wagen
mit 8-PS-Motor.
Nachdem 1901 mehrere dieser
Mercedes-Fahrzeuge (der Name wurde nun auch für
die Wagen genutzt) erfolgreich bei der Rennwoche
von Nizza antraten, steigerte sich der
Bekanntheitsgrad von Mercedes enorm; so dass
1902 die Marke Mercedes für die DMG gesetzlich
geschützt wurde. Der für die Marke bekannte
Mercedes-Stern wurde 1909 als Warenzeichen
eingetragen und wird seit 1910 auch als
Kühlersymbol verwendet. Der Mercedes-Stern ist
Überlieferungen zufolge durch die Kennzeichnung
des Arbeitsplatzes von Gottlieb Daimler in
(Köln)-Deutz auf einer Postkarte an seine
Familie entstanden. Anderen Überlieferungen
zufolge kennzeichnet der Stern die Produkte in
der Frühzeit des Unternehmens: Motoren zu Lande,
zu Wasser und in der Luft auf der Ganzen Welt.
Die
Daimler-Motoren-Gesellschaft schloss sich 1926
unter Federführung der Deutschen Bank mit dem
Konkurrenten Benz & Co. zusammen und bildete die
Daimler-Benz AG. Daraus ergab sich der neue
Markenname Mercedes-Benz, der im gleichen Jahr
mit dem Logo Mercedes-Stern geschützt wurde.[2]
Wilhelm Friedle, bis 1935
Betriebsdirektor im Werk Sindelfingen, brachte
die Fließbandfertigung zu Mercedes-Benz.
Die häufig verwendete
Bezeichnung „Daimler“ für einen Mercedes-Benz
ist nicht korrekt, da Gottlieb Daimler das
Namensrecht „Daimler“ für Autos „für alle
Zeiten“ verkaufte. In Coventry werden daher seit
1907 Daimler von der Daimler Motor Company
gefertigt, seit 1960 baugleich mit Jaguar. Heute
besitzt Tata Motors durch den Kauf von Jaguar
(2008) die Namensrechte an der Marke Daimler.
Zuvor erwarb die DaimlerChrysler AG im Jahr 2007
gewisse Rechte der Nutzung des Namens, vom
damaligen Besitzer der Marken Jaguar und Daimler
Ford, um ihre Umbenennung in Daimler AG zu
ermöglichen.
Mercedes-Benz ist wertvollste Premium-Automobilmarke der Welt
Auch im Jahr 2011 ist Mercedes-Benz die
wertvollste Premium-Automobilmarke der Welt. Im aktuellen Ranking des
renommierten Markenberatungsunternehmen Interbrand Zintzmeyer & Lux „Best Global
Brands 2011“ belegt die Marke mit dem Stern wie im Vorjahr Rang 12 und ist damit
zugleich die wertvollste europäische Marke. Gegenüber 2010 wuchs der Markenwert
auf 27,455 Milliarden Dollar (plus 9 Prozent). Damit steigt der Markenwert seit
2009 kontinuierlich an.
Den Erfolg belegen die Autoren der Studie
mit der höchsten Kundenzufriedenheit aller Automobilmarken. Zudem hat
Mercedes-Benz mit der vor zwei Jahren begonnenen Modelloffensive erfolgreich auf
die Anforderungen des Marktes nach zukunftsweisender und nachhaltiger Mobilität
reagiert.
„Best Global Brands“ werden
jährlich von Interbrand ermittelt. Nach Ansicht von führenden CEOs ist die
Studie der Wettbewerbsbenchmark für den Wert internationaler Marken. Der Ansatz
ermittelt die 100 wertvollsten Marken der Welt.
Quelle: Mercedes-Benz
01.09.2011
Aktuelle Umfrage von TNS Emnid bestätigt
Mercedes-Benz ist die Nummer Eins im
Youngtimer-Markt
Mehrheit der Deutschen findet Youngtimer von
Mercedes-Benz
besser als die anderer Marken
Qualität, Design, Sicherheit und Komfort
sowie die Nutzung als Kapitalanlage spielen in der Wertschätzung von
Mercedes-Benz Youngtimern eine überdurchschnittlich große Rolle
Ebenso beliebt wie die jungen Klassiker sind
auch die aktuellen Fahrzeuge der Marke mit dem Stern
Mercedes-Benz ist die bekannteste und
beliebteste Marke unter den Youngtimern. 45 Prozent der deutschen Bevölkerung
denken bei Fahrzeugen,
die in den 1970er bis 1990er Jahren gebaut wurden, zuerst an Mercedes-Benz,
gefolgt von VW (43 Prozent), Opel (33 Prozent), Ford (20 Prozent), BMW
(17 Prozent) und Audi (12 Prozent). Das hat eine aktuelle, repräsentative
Umfrage von TNS Emnid ergeben. Im Juli 2011 wurden im Auftrag von Mercedes-Benz
1.017 Männer und Frauen im Alter von 18 bis über 60 Jahren telefonisch befragt.
Ein Drittel der Befragten (35 Prozent) findet Youngtimer von Mercedes-Benz
besser als die jungen Klassiker anderer Hersteller. Das sind fast genauso viele
der Befragten, wie alle anderen Marken insgesamt auf sich vereinen können (37
Prozent). Damit hat die Marke mit dem Stern sowohl unter den Premium-Herstellern
als auch im Volumensegment eindeutig die Nase vorn.
„Die Umfrage bestätigt einmal mehr die
ungebrochene Faszination und hohe Wertschätzung unserer Youngtimer – und sie
macht deutlich, dass die Marke Mercedes-Benz in der deutschen Bevölkerung weit
über ihren eigentlichen Marktanteil hinaus geschätzt wird“, so Michael Bock,
Leiter Mercedes-Benz Classic.
55 Prozent halten Mercedes-Benz Youngtimer
für ganz besondere Fahrzeuge
Mehr als die Hälfte der Befragten hält
Youngtimer von Mercedes-Benz für ganz besondere Fahrzeuge. Sie schätzen vor
allem die langlebige Qualität, den Gesamteindruck, das Design, die Sicherheit
und den Komfort. Zudem werden junge Klassiker von Mercedes-Benz stärker als
Wertanlage wahrgenommen
als Youngtimer im Allgemeinen.
Unabhängig von der Marke finden die
Deutschen Fahrzeuge, die zwischen 15 und 30 Jahre alt sind, faszinierend, weil
sie zeitlos elegant (70 Prozent
der Befragten), etwas Besonderes und Kult (65 Prozent) sowie unverwüstlich
(62 Prozent) sind, ein besonderes Fahrgefühl bieten (56 Prozent), sicher und
komfortabel (50 Prozent) sind. Diese Hauptgründe treffen auch auf Youngtimer von
Mercedes-Benz zu. Allerdings spielen bei den älteren Fahrzeugen mit
dem Stern die Langlebigkeit (64 Prozent), Sicherheit und Komfort (59 Prozent)
sowie die Nutzung als Kapitalanlage (39 Prozent) eine signifikant größere Rolle
als bei anderen Marken.
Sowohl Young Classics als auch aktuelle
Modelle von Mercedes-Benz stehen hoch im Kurs
Doch nicht nur Youngtimer von Mercedes-Benz
stehen bei der deutschen Bevölkerung hoch im Kurs, sondern die Marke insgesamt.
41 Prozent der Befragten finden sowohl die jungen Klassiker als auch die
heutigen Modelle der Marke mit dem Stern gut. 22 Prozent bevorzugen die
aktuellen Fahrzeuge. Befragt nach der Kaufpräferenz würde sich knapp ein Viertel
für einen Mercedes-Benz Youngtimer entscheiden. Dies bestätigt die hohe
Nachfrage nach jungen Klassikern der Stuttgarter Premium-Marke.
Hauptkonkurrent von Mercedes-Benz im
Youngtimer-Markt ist VW. 17,4 Prozent aller Befragten finden junge Klassiker der
Wolfsburger Marke
am besten. Auf Platz 2 rangiert mit 9,6 Prozent Audi, gefolgt von Opel und BMW
mit jeweils 8,1 Prozent sowie Ford mit 7,0 Prozent.
Von allen 1.017 Befragten
besitzen nur sieben Prozent einen Mercedes-Benz. 21 Prozent haben kein Auto und
18 Prozent fahren VW. Die restlichen Teilnehmer besitzen Fahrzeuge anderer
Hersteller, unter anderem japanische und französische Marken (10 und 9 Prozent),
Opel und Ford (jeweils 8 Prozent) sowie Audi (6 Prozent) und BMW (5 Prozent).
Quelle: Mercedes-Benz
01.09.2011
„Mercedes-Benz Young Classics“ erfolgreich etabliert
Mercedes-Benz Youngtimer – begehrte
Kultobjekte und Wertanlage
Youngtimer von Mercedes-Benz werden immer
beliebter. Das sind Fahrzeuge, die mindestens 15, aber nicht älter als 30 Jahre
sind und bereits als Klassiker gelten oder das Potenzial dazu haben.
Insbesondere in Europa und den USA werden sie zunehmend Kult. Aufgrund ihrer
Originalität und der begrenzten Anzahl bieten diese Fahrzeuge nicht nur eine
Menge Spaß, sondern können als Wertanlage auch überdurchschnittliche Renditen
erzielen. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden,
hat die Stuttgarter Premium-Marke 2009 „Mercedes-Benz Young Classics“ gegründet
und im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart einen Young Classics Store eröffnet –
mit großem Erfolg.
Den Traumwagen kaufen oder mieten: Der Young
Classics Store hält eine breite Palette von Youngtimern bereit und ist damit
einzigartig in der Branche. Jedes einzelne Fahrzeug befindet sich im Top-Zustand
und unterliegt der Gewährleistung von Mercedes-Benz. „Mit Young Classics machen
wir automobile Träume für jedermann wahr“, sagt Michael Bock, Leiter
Mercedes-Benz Classic. Neben Verkauf und Vermietung vermittelt Mercedes-Benz
Young Classics auch die Finanzierung oder Versicherung und bietet die Versorgung
mit Originalersatzteilen sowie einen speziell geschulten Wertstattservice an.
Diese Leistungen offerieren auch ausgewählte Mercedes-Benz Partner in ganz
Deutschland.
Außerdem können sich Interessenten im
Internet unter
http://www.mercedes-benz.com/young-classics über das Angebot informieren.
„Kein anderer Automobilhersteller widmet sich dem Thema junge Klassiker mit
dieser Konsequenz und Ernsthaftigkeit“, so Bock.
Ungebrochene Faszination für Jung und Alt –
garantierte Wertsteigerung
Nach der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts
umfasst der Markt für Youngtimer in Deutschland rund 6,6 Millionen Autos. Auf
Mercedes-Benz entfallen davon rund eine Million Fahrzeuge, was einem Marktanteil
von 15,6 Prozent entspricht. Auch in den USA sind europäische Youngtimer
angesagt, besonders viele gibt es in Kalifornien. Der Youngtimer-Enthusiasmus
ist in nahezu allen gesellschaftlichen Schichten vertreten und geht über alle
Altersklassen. Untersuchungen der Fédération Internationale des Véhicules
Anciens (FIVA) und der DEKRA belegen, dass etwa 60 Prozent der Halter eines
Mercedes-Benz Youngtimers zwischen 21 und 50 Jahre alt sind – und damit
oft nicht viel älter als die Autos selbst. Nur jeder fünfte nutzt seinen jungen
Klassiker als Hauptfahrzeug.
Ob sich der Sohn das Fahrzeug seines Vaters
wünscht, der junge Kreative sich bewusst vom Mainstream absetzen will oder der
etablierte Arzt sich seinen Kindheitstraum erfüllt – allen gemeinsam ist, dass
sie ein Fahrzeug mit Charakter haben wollen. Einen Youngtimer zu fahren, gilt
bei vielen jungen und jung gebliebenen Autofans als Kult. Ein Mercedes-Benz ist
dabei sogar noch mehr: Er ist Kraft seiner Gesamtausstrahlung ein Kulturgut.
Denn jeder Mercedes-Benz befördert die Tradition des Automobilerfinders, die
Zukunft
der individuellen Mobilität zu gestalten. Weitere Qualitätsmerkmale der Marke,
wie Sicherheit und Komfort, sind Bestandteil dieser Tradition und tragen das
Selbstverständnis von Mercedes-Benz in sich, dem Kunden
„Vom Guten das Beste“ (Carl Benz) oder schlicht „Das Beste oder nichts“
(Gottlieb Daimler) zu bieten.
Jeder Mercedes-Benz Young Classics gehörte
früher zu unserem Alltag und wurde so fester Bestandteil unserer Kultur. Diese
Fahrzeuge beleben das Straßenbild unserer Erinnerungen. Sie sind Zeitzeugen von
Generationen,
die heute noch fahren. Ein Mercedes-Benz Youngtimer ist somit Teil unserer
kollektiven Erinnerungen.
Darüber hinaus eignen sich gut erhaltene
Old- und Youngtimer als langfristige Wertanlage. Denn klassische Fahrzeuge, vor
allem Modelle der Premium-Marken, haben sich zu einem stattlichen
Wirtschaftsfaktor entwickelt – und erfahren einen enormen Wertzuwachs. Während
der Deutsche Aktienindex (DAX) in den letzten Jahren nur um 32 Prozent zulegte,
haben beispielsweise einige Mercedes-Benz Modelle wie das 300d Cabriolet oder
das 280 SE Cabrio aus den 1950er-/1960er-Jahren ihren Wert fast verdoppelt.
550 Youngtimer und 500.000
Originalersatzteile verfügbar
Mit Mercedes-Benz Young Classics schließt
die Marke mit dem Stern die Lücke zwischen dem Neufahrzeugverkauf und dem
hochspezialisierten Oldtimer-Geschäft der beiden Mercedes-Benz Classic Center in
Deutschland und den USA. Damit bietet Mercedes-Benz seinen Kunden eine in der
Traditionspflege einzigartige Kontinuität für seine Fahrzeuge aus allen Epochen
an. Dahinter steht auch das Versprechen der Marke, dass ein Mercedes-Benz nicht
nur heute als Neuwagen perfekt auf seinen Besitzer zugeschnitten ist, sondern es
auch morgen als Klassiker sein wird – und darüber hinaus eine einzigartige
Wertstabilität bietet.
Mercedes-Benz Young Classics kauft nur
Fahrzeuge in gutem Zustand auf. Nach einer gründlichen Inspektion und
Aufbereitung erhält der Käufer eine Jahresgarantie auf das gesamte Fahrzeug, die
auf zwei Jahre erweiterbar ist, vergleichbar mit üblichen
Gebrauchtwagengarantien für jüngere Modelle. Derzeit hat Mercedes-Benz
deutschlandweit rund 550 Youngtimer im Bestand und mehr als 500.000
Originalersatzteile auf Lager. Alle relevanten Funktions- und Sicherheitsteile
sind für Mercedes-Benz Fahrzeuge ab Baujahr 1962 verfügbar. Auch Nachfertigungen
sind bei Bedarf leicht möglich, da Mercedes-Benz über die entsprechenden
Produktionskapazitäten verfügt. Die Ersatzteile werden nicht nur verkauft,
sondern auch fachgerecht eingebaut.
Quelle: Mercedes-Benz
26.08.2011
Daimler und Rolls-Royce erhalten
Freigabe für die Übernahme von Tognum
Zustimmung aller relevanten Behörden
liegt vor
Andienungsrecht für Tognum-Aktionäre
läuft noch
bis 10. November 2011
Stuttgart/London – Die Daimler AG und
Rolls-Royce Holdings plc haben alle relevanten regulatorischen Freigaben der
Behörden für die Übernahme der Tognum AG erhalten. Damit ist der Weg für
Daimler und Rolls-Royce frei, über ihr gemeinsames Joint-Venture, die Engine
Holding GmbH, die Transaktion zu vollziehen und den Friedrichshafener
Motoren- und Antriebssystemspezialisten zu übernehmen. Das Settlement wird
innerhalb der nächsten acht Bankarbeitstage durchgeführt. Das heißt, die
Tognum-Aktionäre, die ihre Aktien der Bieterin bis zum Ablauf der weiteren
Annahmefrist (20. Juni 2011) angedient haben, werden in den nächsten zwei
Wochen von ihren Depotbanken ausbezahlt.
Die Engine Holding hat sich an Tognum
inzwischen cirka
96,78 Prozent der Anteile gesichert (Stand: 22.08.2011). Bis zum
10. November 2011, 24 Uhr, können jene Tognum-Aktionäre, die das
Übernahmeangebot noch nicht angenommen haben, der Engine Holding ihre Aktien
zum Angebotspreis von 26 Euro andienen.
Daimler und Rolls-Royce planen mit der
Übernahme von Tognum einen führenden Anbieter von Komplettsystemen im
Industriemotoren-Bereich zu schaffen. Das Gemeinschafts-unternehmen wird
über eine breite, globale Aufstellung hinsichtlich Produkten,
Dienstleistungen und Systemlösungen verfügen.
Weitere Informationen von Daimler sind im
Internet verfügbar: www.media.daimler.com und www.daimler.com
Über Daimler
Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des
Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. 125 Jahre später, im
Jubiläumsjahr 2011, ist die Daimler AG eines der erfolgreichsten
Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars,
Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services
gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist
der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial
Services bietet ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung,
Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement. Als Pionier des Automobilbaus
gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt
dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige
Fahrzeuge, die ihre Kunden faszinieren und begeistern. Daimler investiert bei
der Entwicklung alternativer Antriebe als einziger Automobilhersteller sowohl in
den Hybrid-, als auch in den Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem
Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Denn Daimler
betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für
Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und
Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf
fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der
wertvollsten Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner,
Western Star, BharatBenz, Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das
Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgart notiert (Börsenkürzel
DAI). Im Jahr 2010 setzte der Konzern mit mehr als 260.000 Mitarbeitern 1,9 Mio.
Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 97,8 Mrd. €, das EBIT betrug 7,3 Mrd. €.
•Durch den Erwerb zusätzlicher Aktien
weiterer Meilenstein bei der Übernahme von Tognum erreicht
•Neues Andienungsrecht für
Tognum-Aktionäre, die das Angebot von 26 Euro noch nicht angenommen haben
Stuttgart/London – Die Daimler
AG und Rolls-Royce Group plc haben weitere Aktien der Tognum AG in Höhe von
insgesamt 0,83 Prozent erworben. Über ihr gemeinsames Joint Venture Engine
Holding GmbH werden die beiden Unternehmen bei Vollzug des Übernahmeangebots
mindestens 95 Prozent der Tognum-Aktien halten. Das Erreichen der
95-Prozent-Schwelle stellt für Daimler und Rolls-Royce einen weiteren
Meilenstein bei der Übernahme von Tognum dar.
Das deutsche Übernahmerecht
sieht bei Erreichen der 95-Prozent-Schwelle ein Andienungsrecht der
Tognum-Aktionäre vor, die das Übernahmeangebot bisher noch nicht angenommen
hatten. Diese können ihre Aktien nun bis zum 10. November 2011, 24 Uhr, der
Engine Holding GmbH zum Angebotspreis von 26 Euro andienen. Aktionäre, die
von dem Andienungsrecht Gebrauch machen möchten, sollten sich an ihre
jeweilige Depotbank wenden.
Das Übernahmeangebot wird
vollzogen, wenn alle relevanten regulatorischen Freigaben erfolgt sind. Die
Freigabeentscheidung der Europäischen Kommission sowie von acht weiteren
Behörden liegt bereits vor. Es stehen noch die außenwirtschaftsrechtliche
Freigabe in den USA und die fusionskontrollrechtliche Freigabe in China aus.
Diese werden derzeit für das dritte Quartal 2011 erwartet.
Mit der Übernahme von Tognum
planen Daimler und Rolls-Royce einen führenden Anbieter von Komplettsystemen
im Industriemotoren-Bereich zu schaffen. Das Gemeinschaftsunternehmen wird
über eine breite, globale Aufstellung hinsichtlich Produkten,
Dienstleistungen und Lösungsangeboten verfügen.
Am 6. April 2011 hatten
Daimler und Rolls-Royce über ihr Joint-Venture, die Engine Holding GmbH,
allen Aktionären der Tognum AG ein öffentliches Kaufangebot für ihre Aktien
unterbreitet; der Angebotspreis wurde am 16. Mai von ursprünglich 24 Euro
auf 26 Euro je Tognum-Aktie erhöht. Vorstand und Aufsichtsrat der
Tognum AG unterstützten das Übernahmeangebot und brachten ihre Aktien in das
Übernahmeangebot ein. Insgesamt wurden der Bieterin 92,65 Prozent der Aktien
angedient. Bei Ablauf der weiteren Annahmefrist am 20. Juni 2011 hatten sich
Daimler und Rolls-Royce insgesamt 94,17 Prozent der Anteile an Tognum
gesichert.
Weitere Informationen von Daimler
sind im Internet verfügbar:
www.media.daimler.com und
www.daimler.com
Über Daimler
Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des
Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. 125 Jahre später, im
Jubiläumsjahr 2011, ist die Daimler AG eines der erfolgreichsten
Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars,
Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services
gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist
der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial
Services bietet ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung,
Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement. Als Pionier des Automobilbaus
gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt
dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige
Fahrzeuge, die ihre Kunden faszinieren und begeistern. Daimler investiert bei
der Entwicklung alternativer Antriebe als einziger Automobilhersteller sowohl in
den Hybrid-, als auch in den Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem
Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Denn Daimler
betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für
Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und
Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf
fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der
wertvollsten Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner,
Western Star, BharatBenz, Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das
Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgart notiert (Börsenkürzel
DAI). Im Jahr 2010 setzte der Konzern mit mehr als 260.000 Mitarbeitern 1,9 Mio.
Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 97,8 Mrd. €, das EBIT betrug 7,3 Mrd. €.
Quelle: Mercedes-Benz
03.08.2011
Mercedes-Benz startet mit Rekordabsatz
ins zweite Halbjahr
Dr. Joachim Schmidt:
„Die Nachfrage nach unseren Produkten
ist so hoch wie nie. Wir rechnen insgesamt mit einem starken zweiten
Halbjahr und wollen weiter wachsen.“
„Alles in allem sind wir hervorragend
aufgestellt und peilen für das Gesamtjahr 2011 den Verkauf von über 1,35
Millionen Mercedes-Benz Pkw und smart an – und damit das beste Jahr
überhaupt.“
Hohe zweistellige Zuwächse in vielen
Märkten, weiterhin kräftiges Wachstum in USA, stärkste Premiummarke in
Deutschland
Neue C-Klasse Limousine erneut Nummer
eins im Segment, S-Klasse seit Jahresbeginn Marktführer
smart fortwo legt weiter zu
Stuttgart – Mercedes-Benz ist mit dem
besten Juliabsatz aller Zeiten erfolgreich in das zweite Halbjahr gestartet.
Weltweit gingen 100.391 (i.V. 97.727) Pkw in Kundenhand, der Absatz übertraf
damit um 2,7 Prozent das hohe Volumen des Vorjahresmonats. Seit Jahresbeginn
liegt das Plus bei 8,6 Prozent, 710.922 (i.V. 654.418) Fahrzeuge wurden
verkauft – ebenfalls ein neuer Höchstwert.
In den USA setzte Mercedes-Benz letzten
Monat seinen Wachstumskurs weiter fort. Das Absatzvolumen erhöhte sich um
9,4 Prozent auf 19.006 (i.V.17.367) Einheiten. Seit Beginn des Jahres
beträgt der Zuwachs 7,3 Prozent, 129.932 (i.V. 121.041) Fahrzeuge wurden
ausgeliefert.
Innerhalb der Region Asien/Pazifik
erzielte Mercedes-Benz in vielen Märkten hohe zweistellige Zuwächse. In
China (inkl. Hongkong) verzeichnete Mercedes-Benz im bisherigen
Jahresverlauf eine dynamische Steigerungsrate von 41,7 Prozent und konnte
somit deutlich stärker wachsen als der Gesamtmarkt. Die Auslieferungen
stiegen auf den neuen Bestwert von 106.422 (i.V. 75.127) Fahrzeugen. Im Juli
lag der Absatz, beeinflusst durch die Modellumstellung bei der
volumenstarken C-Klasse, bei 14.248 Pkw (i.V. 14.616/minus 2,5 Prozent).
Dank der höheren Verfügbarkeit von Fahrzeugen und dem Start der neuen
C-Klasse Generation rechnet das Unternehmen im dritten Quartal insgesamt mit
einem deutlichen Wachstum in China.
Hohe Zuwächse gab es im Juli in Taiwan
(plus 46,5 Prozent) und Südkorea (plus 20,3 Prozent), hier erzielte die
Marke gleichzeitig einen neuen Bestwert. In Japan konnte Mercedes-Benz ein
starkes Wachstum von 29,2 Prozent verbuchen. Auslieferungen auf Rekordniveau
gab es letzten Monat auch in Russland, wo sich das Absatzvolumen um 37,0
Prozent erhöhte. In Indien übertrafen die Verkäufe im bisherigen
Jahresverlauf um 33,0 Prozent den Wert aus 2010. In Brasilien lag der
Zuwachs im Juli bei 59,5 Prozent. Ein starker Monat war der Juli auch in
Südafrika (plus 28,0 Prozent) und der Türkei (plus 29,3 Prozent).
In seinem größten Markt Deutschland
erzielte Mercedes-Benz mit 10,1 Prozent wieder den höchsten Marktanteil
unter den Premiummarken. Der CLS und die S-Klasse belegten im
Oberklassesegment des KBA ebenso die Spitzenpositionen wie das E-Klasse
Coupé und der SLK bei den Sportwagen. Die C-Klasse Limousine war das
meistverkaufte Fahrzeug unter den Premiumwettbewerbern im entsprechenden
Segment. Der Absatz in Deutschland erreichte im Juli mit dem Verkauf von
23.098 (i.V. 23.556) Einheiten nahezu das hohe Volumen vom Juli 2010. Per
Juli lag der Absatz mit 146.111 (i.V. 146.014) Pkw leicht über
Vorjahresniveau. Innerhalb der Region Westeuropa waren die Fahrzeuge von
Mercedes-Benz seit Jahresbeginn unter anderem in Belgien (plus 10,6 Prozent)
und Schweden (plus 19,2 Prozent) sehr gefragt.
Bei den Produkten waren im Juli
insbesondere die neuen Modelle der C-Klasse und die SUVs wichtige
Wachstumstreiber. Die neue Generation der C-Klasse Limousine behauptete
bereits den vierten Monat in Folge nach Markteinführung die
Marktführerschaft. Im C-Klasse Segment insgesamt legten die Verkäufe im
Juli um 16,8 Prozent zu. Für den neuen SLK entschieden sich mehr als dreimal
so viele Kunden wie im Vorjahresmonat (plus 207,3 Prozent), damit hatte auch
er den Spitzenplatz in seiner Klasse. Im SUV Segment erzielte die Marke mit
18.479 Geländewagen einen neuen Rekord und ein Plus von 26,5 Prozent. Alle
Baureihen übertrafen das Vorjahr deutlich, beispielsweise der GLK (plus
14,6 Prozent) oder die M-Klasse (plus 22,4 Prozent), die auch kurz
vor der Markteinführung des neuen Modells sehr begehrt ist. Im Luxussegment
gibt die S-Klasse weiter den Ton an. Sie war im Zeitraum von Januar
bis Juli die beliebteste Limousine in ihrer Klasse und steigerte den Absatz
um 14,3 Prozent. Auch der neue CL kommt hervorragend bei den Kunden an (plus
28,5 Prozent). Im E-Klasse Segment verzeichnete das Unternehmen seit Januar
ein Plus von 5,6 Prozent, insbesondere das E-Klasse Cabrio ist weiterhin auf
der Überholspur (plus 60,1 Prozent). Der neue CLS konnte die Auslieferungen
seit Jahresbeginn nahezu verdreifachen (plus 165,6 Prozent).
Der modellgepflegte smart fortwo machte
im Juli weiter Tempo, 8.521 (i.V. 8.348) Modelle wurden verkauft, ein Plus
von 2,1 Prozent. Seit Januar punktet der Zweisitzer mit einem Zuwachs von
7,2 Prozent und 63.322 (i.V. 59.071) Einheiten. China bleibt dabei eine
Erfolgsgeschichte: im Juli wählten mehr als dreimal so viele Kunden wie noch
im Vorjahresmonat den smart, seit Januar waren es 6.371 (i.V. 1.471/plus
333,1 Prozent). In Deutschland stieg die Nachfrage im Juli (plus 7,9
Prozent) und seit Januar (plus bei 17,4 Prozent) ebenfalls. Der smart
verteidigte hier letzten Monat den siebzehnten Monat in Folge den ersten
Platz in seinem Segment.
Absatz Mercedes-Benz Cars im Überblick
Juli 2011
Veränd. in %
Per Juli 2011
Veränd. in %
Mercedes-Benz
100.391
+2,7
710.922
+8,6
smart
8.521
+2,1
63.322
+7,2
Mercedes-Benz Cars
108.912
+2,7
774.244
+8,5
Absatz Mercedes-Benz
in den Märkten
Westeuropa
46.241
-1,9
323.084
+0,4
- davon Deutschland
23.098
-1,9
146.111
+0,1
NAFTA
21.558
+8,5
149.669
+6,7
- davon USA
19.006
+9,4
129.932
+7,3
Asien/Pazifik
23.876
+2,4
177.449
+25,9
- davon Japan
2.214
+29,2
17.198
+1,6
- davon China
14.248
-2,5
106.422
+41,7
Weitere Informationen von Daimler sind im
Internet verfügbar: www.media.daimler.com und www.daimler.com
Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl
Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben.
125 Jahre später, im Jubiläumsjahr 2011, ist die Daimler AG eines der
erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern
Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und
Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten
Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte
Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendes
Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und
Flottenmanagement. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute
die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne
Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die ihre Kunden
faszinieren und begeistern. Daimler investiert bei der Entwicklung alternativer
Antriebe als einziger Automobilhersteller sowohl in den Hybrid-, als auch in den
Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem Ziel, langfristig das
emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch
und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu
werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen
Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen
Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke der
Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner, Western Star, BharatBenz, Fuso,
Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt
und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2010 setzte der Konzern mit
mehr als 260.000 Mitarbeitern 1,9 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 97,8
Mrd. €, das EBIT betrug 7,3 Mrd. €.
Quelle: Mercedes-Benz
27.07.2011
Daimler-Ergebnis auf Rekordniveau: EBIT von 2.581 Mio. € im
zweiten Quartal 2011
Konzernergebnis von 1.704 (i. V. 1.312) Mio.
€
Konzernumsatz mit 26,3 (i. V. 25,1) Mrd. €
deutlich über Vorjahr
Mercedes-Benz Cars mit stärkstem
Quartalsergebnis aller Zeiten; EBIT von 1.566 (i. V. 1.376) Mio. €
Prognose für 2011: Konzern-EBIT aus dem
laufenden Geschäft wird sehr deutlich über dem Niveau des Vorjahres liegen
Stuttgart - Die Daimler AG (Börsenkürzel
DAI) hat im zweiten Quartal 2011 eines der besten Quartalsergebnisse ihrer
Unternehmensgeschichte eingefahren: Das Konzern-EBIT betrug 2.581 (i. V. 2.104)
Mio. €.
Das Konzernergebnis stieg auf 1.704 (i. V.
1.312) Mio. € und erreichte ebenfalls einen Bestwert. Das Ergebnis je Aktie
betrug 1,51 (i. V. 1,18) €.
„Unser Unternehmen hat sich im zweiten
Quartal bei Absatz, Umsatz und Ergebnis sehr dynamisch entwickelt“, sagte Dr.
Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter von
Mercedes-Benz Cars. „Die sehr gute Ergebnisentwicklung spiegelt in erster Linie
höhere Fahrzeugauslieferungen in nahezu allen Geschäftsfeldern wider.
Mercedes-Benz Cars verbuchte sogar das volumenstärkste Quartal mit dem höchsten
EBIT aller Zeiten“, betonte Zetsche.
Auch Daimler Trucks und Mercedes-Benz Vans
konnten im zweiten Quartal in allen wichtigen Regionen den Absatz im Vergleich
zum Vorjahr deutlich steigern. Daimler Financial Services profitierte
insbesondere von geringeren Risikokosten.
Zetsche: „Mit unserem exzellenten ersten
Halbjahr liegen wir voll auf Kurs, 2011 zu einem der erfolgreichsten Jahre
unserer langen Unternehmensgeschichte zu machen. Wir gehen nun davon aus, dass
das Konzern-EBIT sich erfreulicher als erwartet entwickeln und sehr deutlich
über dem Niveau des Vorjahres liegen wird.“
Die Sonderfaktoren, die die
Ergebnisentwicklung im zweiten Quartal beeinflussten, sind in der Tabelle auf
Seite 8 dargestellt.
Konzernabsatz im zweiten Quartal um 6%
gestiegen
Im zweiten Quartal 2011 hat Daimler weltweit
527.600 Pkw und Nutzfahrzeuge abgesetzt und damit das Vorjahresniveau um 6%
übertroffen.
Der Umsatz von Daimler ist um 5% auf 26,3
(i. V. 25,1) Mrd. € gestiegen. Bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der
Umsatzanstieg 9%.
Die Nettoliquidität des Industriegeschäfts
hat sich sehr gut entwickelt und liegt zum 30. Juni mit 11,5 (Jahresende 2010:
11,9) Mrd. € weiterhin auf hohem Niveau. Dem positiven Free Cash Flow und der
konzerninternen Dividendenzahlung des Finanzdienstleistungsgeschäfts stand die
Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2010 in Höhe von 2 Mrd. €
gegenüber. Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats plant Daimler seinem
deutschen Pensionsplanvermögen im zweiten Halbjahr 2011 weitere Barmittel bis zu
einer Höhe von 2 Mrd. € zuzuführen.
Zum Ende des zweiten Quartals waren bei
Daimler weltweit 266.114 (i. V. 257.658) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
beschäftigt. Davon waren 166.840 (i. V. 163.507) in Deutschland tätig.
Die Geschäftsfelder im Einzelnen
Mercedes-Benz Cars hat die positive
Geschäftsentwicklung fortgesetzt und den Absatz im zweiten Quartal mit 357.600
(i. V. 342.500) Einheiten auf ein neues Rekordniveau gesteigert. Auch die Marke
Mercedes-Benz verbuchte mit 327.800
(i. V. 314.400) Modellen einen neuen Absatzrekord. Der Umsatz nahm um 4% auf
14,6 Mrd. € zu.
Das Geschäftsfeld erzielte beim EBIT einen
Bestwert von 1.566
(i. V. 1.376) Mio. €. Die Umsatzrendite belief sich auf 10,7%
(i. V. 9,8%) und lag damit ebenfalls auf Rekordniveau. Diese positive
Ergebnisentwicklung war das Ergebnis eines weiteren Absatzwachstums,
insbesondere im Mittelklasse-Segment und bei den Geländewagen. Darüber hinaus
haben der gute Produkt-Mix, eine bessere Preisdurchsetzung sowie geringere
Garantieaufwendungen zu dieser Ergebnissteigerung beigetragen. Gegenläufig haben
Rohstoffverteuerungen, höhere Mitteleinsätze im Zusammenhang mit dem Anlauf
neuer Fahrzeuge und Wechselkurseffekte das Ergebnis belastet.
Daimler Trucks hat den Absatz um 9% auf
91.500 (i. V. 83.800) Fahrzeuge erhöht. Dabei wurde eine Umsatzsteigerung um 14%
auf 6,6 (i. V. 5,9) Mrd. € erzielt.
Das Geschäftsfeld verbuchte ein EBIT von 474
(i. V. 300) Mio. €. Die Umsatzrendite belief sich auf 7,1% (i. V. 5,1%). Der
Ergebnisanstieg ist im Wesentlichen auf ein erneut deutliches Absatzwachstum in
Europa und den USA zurückzuführen. Gegenläufig wurde das Ergebnis durch
Materialverteuerungen und Vorleistungen für die aktuelle Produktoffensive
belastet. Ergebnisbelastungen bei Trucks Asia resultierten aus einem Absatz- und
Umsatzrückgang von 32% beziehungsweise 24%. Der Rückgang war jeweils maßgeblich
durch die Naturkatastrophe in Japan bedingt.
Mercedes-Benz Vans hat den Absatz um 14% auf
68.000
(i. V. 59.400) Transporter erhöht. Der Umsatz lag mit
2,2 (i. V. 2,0) Mrd. € ebenfalls deutlich über dem Vorjahresniveau.
Das Geschäftsfeld erwirtschaftete ein
operatives Ergebnis von
206 (i. V. 127) Mio. €. Die Umsatzrendite verbesserte sich auf 9,2% gegenüber
6,4% im Vorjahr. Die anhaltende Markterholung und der deutlich höhere
Fahrzeugabsatz, insbesondere in Deutschland und den USA, waren die Haupttreiber
für die positive Ergebnisentwicklung. Die hervorragende Marktresonanz der neuen
Generationen des Vito und Viano hat hierzu wesentlich beigetragen. Darüber
hinaus wirkten sich nachhaltige Effizienzsteigerungen und eine bessere
Preisdurchsetzung positiv auf das Ergebnis aus. Gegenläufig belasteten höhere
Materialkosten das operative Ergebnis des Geschäftsfelds.
Daimler Buses setzte weltweit 10.600 (i. V.
10.800) Busse und Fahrgestelle ab. Der Umsatz lag mit 1,17 (i. V. 1,21) Mrd. €
leicht unter dem Vorjahresniveau.
Das Geschäftsfeld konnte mit einem EBIT von
61 (i. V. 79) Mio. € das sehr gute Vorjahresergebnis nicht ganz erreichen. Die
Umsatzrendite lag bei 5,2% (i. V. 6,6%). Der Ergebnisrückgang ist auf einen
geringeren Absatz von Komplettbussen in Europa zurückzuführen, der durch die
positive Geschäftsentwicklung in Lateinamerika und der Türkei nicht kompensiert
werden konnte. Zusätzlich belasteten negative Wechselkurseffekte das Ergebnis.
Das Vertragsvolumen im Finanzierungs- und
Leasinggeschäft von Daimler Financial Services betrug zum Ende des zweiten
Quartals 63,1 Mrd. € und lag mit -1% leicht unter dem Niveau zum Jahresende
2010. Bereinigt um Wechselkurseffekte ergab sich ein Anstieg um 3%. Das
Neugeschäft lag mit 8,4 Mrd. € um 7% über dem Vorjahreswert.
Das Geschäftsfeld konnte mit einem EBIT von
340 (i. V. 171) Mio. € das Vorjahresergebnis deutlich übertreffen. Maßgeblich
für den Ergebnisanstieg waren geringere Aufwendungen für die Risikovorsorge
sowie bessere Zinsmargen.
Die operativen Ergebnisse der
Geschäftsfelder werden auf das EBIT des Konzerns übergeleitet. Diese Überleitung
enthält insbesondere das anteilige Ergebnis der at-equity bewerteten Beteiligung
an EADS sowie weitere zentral verantwortete Sachverhalte.
Ausblick
Angesichts des über den ursprünglichen
Einschätzungen liegenden Halbjahresergebnisses und der aktuell hohen
Marktnachfrage rechnet der Daimler-Konzern im Jahr 2011 mit einem EBIT aus dem
laufenden Geschäft, das sehr deutlich über dem Niveau des Jahres 2010 und über
den bisherigen Erwartungen liegen wird. Die Entwicklung in den ersten beiden
Quartalen zeigt, dass der Konzern sich weiter auf einem guten Weg befindet, die
angestrebten Zielrenditen ab dem Jahr 2013 nachhaltig zu erreichen. Die
Ziel-Umsatzrenditen sind für Mercedes-Benz Cars 10%, Daimler Trucks 8%,
Mercedes-Benz Vans 9% und Daimler Buses 6%; die Ziel-Eigenkapitalrendite für
Daimler Financial Services beträgt 17%.
Auf Basis der Planungen der Geschäftsfelder
erwartet Daimler einen weiteren Anstieg des Konzernumsatzes auf deutlich mehr
als
100 Mrd. €. Das Wachstum wird voraussichtlich von allen automobilen
Geschäftsfeldern getragen.
Der Konzernabsatz wird insgesamt ebenfalls
deutlich steigen
(i. V. 1,9 Mio. Fahrzeuge). Dabei geht das Unternehmen davon aus, dass der
Absatz in den weiteren Quartalen des laufenden Jahres in allen Geschäftsfeldern
jeweils über dem Niveau des Vorjahres liegen wird.
Mercedes-Benz Cars geht für 2011 angesichts
der insgesamt weiterhin günstigen Marktperspektiven sowie zahlreicher
Modellwechsel und Produktneuheiten von einer fortgesetzten Steigerung des
Absatzes der Marke Mercedes-Benz auf ein neues Rekordniveau aus. Dank des
aktuellen und wettbewerbsfähigen Modellangebots wird Mercedes-Benz Cars von der
hohen Nachfrage nach den zahlreichen neuen Modellen im Segment der C-Klasse
sowie vom anhaltenden Markterfolg der S-Klasse profitieren.
Für zusätzliche Absatzimpulse sorgen seit
Ende März die neue Generation der Limousine und des T-Modells der C-Klasse sowie
der neue Roadster SLK. Seit Juni wird auch das Coupé der C-Klasse ausgeliefert.
Ab September folgt die Neuauflage der M-Klasse sowie im vierten Quartal die
Roadster-Variante des Mercedes-Benz SLS AMG. Im November wird die neue B-Klasse
an den Start gehen, das erste Modell von insgesamt vier neuen Fahrzeugen im
Kompaktwagensegment.
Auf der Motorenseite werden besonders
effiziente Vier-, Sechs- und Achtzylindermotoren sowie die
Eco-Start-Stopp-Technologie in weiteren Modellen eingeführt und damit der
CO2-Ausstoß der Flotte weiter gesenkt. So ist in der neuen Generation der
C-Klasse beispielsweise der C 220 CDI mit einem Verbrauch von nur
4,4 l/100 km beziehungsweise 117 g CO2/km erhältlich.
Für die Marke smart wird aufgrund der vollen
Verfügbarkeit der neuen Generation des smart fortwo ein Absatzniveau in der
Größenordnung des Jahres 2010 erwartet.
Daimler Trucks wird im Vergleich zum Vorjahr
ein kräftiges Absatzwachstum verzeichnen. Aufgrund der wirtschaftlichen Dynamik
rechnet das Geschäftsfeld in den Kernmärkten überwiegend mit erfreulichen
Steigerungsraten. So profitiert es in Westeuropa von dem rapiden Marktwachstum
und wird weiterhin die führende Position im schweren und mittelschweren Segment
einnehmen. Auch im dynamisch wachsenden Lkw-Markt in der NAFTA-Region ist
Daimler Trucks Marktführer in den Klassen 6-8.
Nachwirkungen des Erdbebens sind derzeit
beim Absatz in Japan erkennbar. Dem stehen jedoch hohe Auftragseingänge bei
Trucks Asia entgegen. Hier wird in der zweiten Jahreshälfte von einer
Marktstabilisierung ausgegangen. In weiteren Teilen Asiens, insbesondere in
China, und in anderen wachstumsstarken Schwellenländern wird das Geschäftsfeld
die Marktposition weiter ausbauen.
Unterstützt wird die Prognose durch die
aktuellen Auftragseingänge: Im ersten Halbjahr 2011 wurden 240.200 Einheiten
bestellt. Dies ist das höchste Volumen seit dem Rekordjahr 2006 und 42% mehr als
im Vorjahr. Der Absatz im zweiten Halbjahr wird deshalb insgesamt stärker
erwartet als im ersten Halbjahr.
Mercedes-Benz Vans erwartet auf Grund der
anhaltenden Markterholung eine Absatzsteigerung in den wichtigsten Märkten. In
Westeuropa wird das Geschäftsfeld die führende Marktposition bei den
mittelgroßen und großen Transportern behaupten und am Marktwachstum teilnehmen.
Darüber hinaus wird besonders in den USA und in China – auch durch die
Einführung des Sprinter - eine deutliche Steigerung des Absatzes erwartet. Die
Erhöhung der Produktionskapazitäten in Argentinien wird das Wachstum zusätzlich
beleben.
Daimler Buses geht davon aus, den Absatz von
40.000 Komplettbussen und Fahrgestellen übertreffen zu können. Dies liegt jedoch
ausschließlich an der positiven Entwicklung des Fahrgestellgeschäfts in
Lateinamerika. Für das Komplettbusgeschäft in Westeuropa und Nordamerika wird
weiterhin von einer schwachen Entwicklung ausgegangen.
Daimler Financial Services erwartet für den
weiteren Jahresverlauf einen Anstieg des weltweiten Vertragsvolumens und des
Neugeschäfts. Das Geschäftsfeld geht außerdem davon aus, dass die
Kreditrisikokosten weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres bleiben. Dagegen
wird bei den Zinsen mit einem Anstieg im Jahresverlauf gerechnet.
Aufgrund der guten Nachfrage geht der
Daimler-Konzern davon aus, dass die weltweite Zahl der Beschäftigten im
Vergleich zum Jahresende 2010 steigen wird.
Die in der nachfolgenden Tabelle
dargestellten Sonderfaktoren haben das EBIT im zweiten Quartal 2011 und 2010
beeinflusst.
Sonderfaktoren im EBIT
Werte in Mio. €
Q2 2011
Q2 2010
Daimler Trucks
Naturkatastrophe in Japan (im
Wesentlichen Versicherungsentschädigungen)
Neuausrichtung Daimler Trucks North
America
Neuausrichtung Mitsubishi Fuso Truck
and Bus Corporation
11
-
-
-
-4
-10
Daimler Financial Services
Neuausrichtung der
Geschäftsaktivitäten in Deutschland
Veräußerung nicht fahrzeugbezogener
Vermögenswerte
-
-
-78
26
Quelle: Mercedes-Benz
05.04.2011
Mercedes-Benz erzielt zweistelliges Plus im ersten Quartal –
Zuwachs von 12,7 Prozent
Dr. Joachim Schmidt:
„Wir haben beim Absatz ein sehr
erfolgreiches erstes Quartal hinter uns. Nicht zuletzt dank der neuen
Generation der volumenstarken C-Klasse und des neuen SLK wollen wir auch im
zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr wachsen.“
„Im Gesamtjahr peilen wir auf Basis
unserer positiven Entwicklung in vielen Märkten und zahlreicher
Produktneuheiten einen neuen Absatzrekord an.“
Erstes Quartal: Mercedes-Benz mit
Zuwachs in allen Regionen – stärkste Premiummarke in Deutschland und den
USA, erneut Rekord in China
S-Klasse Limousine steigert Absatz um
24,8 Prozent und ist Marktführer weltweit; C-Klasse Limousine kurz vor
Modellpflege Nummer eins im Segment
smart Verkäufe 9,8 Prozent über Vorjahr
– hohe Zuwächse in Deutschland und China
Stuttgart – Mercedes-Benz erzielte mit
einem Plus von 12,7 Prozent einen kräftigen Zuwachs im ersten Quartal.
Weltweit wurden 280.552 (i.V. 248.958) Pkw an Kunden übergeben. Im März
konnte die Marke erneut zulegen und verbuchte trotz des bereits sehr hohen
Absatzniveaus im Vorjahresmonat einen Zuwachs von 7,7 Prozent. Insgesamt
wurden 118.357 (i.V. 109.882) Pkw verkauft.
Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der
Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb und Marketing: „Wir haben beim
Absatz ein sehr erfolgreiches erstes Quartal hinter uns und konnten unsere
Verkäufe erneut im zweistelligen Prozentbereich steigern. Nicht zuletzt dank
der neuen Generation der volumenstarken C-Klasse und des neuen SLK wollen
wir auch im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr wachsen.“ Die Resonanz der
Kunden auf die beiden neuen Fahrzeuge im Rahmen der Markteinführung in
Europa war hervorragend. Das neue C-Klasse Coupé, das seit dem 26. März
bestellbar ist, kommt ebenfalls sehr gut bei den Kunden an. Schmidt weiter:
„Im Gesamtjahr wollen wir auf Basis unserer positiven Entwicklung in vielen
Märkten und zahlreicher Produktneuheiten einen neuen Absatzrekord
aufstellen.“
Mercedes-Benz konnte im ersten Quartal
in allen Regionen den Absatz im Vergleich zum Vorjahr steigern. Besonders
dynamisch entwickelten sich die Verkäufe in China (inkl. Hongkong). Der
Absatz lag mit 42.990 (i.V. 24.127) Einheiten auf Rekordniveau, der Zuwachs
von 78,2 Prozent war der höchste unter den Premiumwettbewerbern. Im März
stieg die Nachfrage um 80,4 Prozent auf 15.242 (i.V. 8.450) Pkw. In den
anderen BRIC-Staaten Russland (plus 86,4 Prozent) und Indien (plus 37,0
Prozent) erzielte Mercedes-Benz ebenfalls neue Quartalsbestwerte, in
Brasilien legte die Marke um 41,6 Prozent zu. Deutlich über Vorjahr lagen
die Verkäufe seit Jahresbeginn auch in Taiwan (plus 74,5 Prozent), Südkorea
(plus 16,8 Prozent) und Australien (plus 16,9 Prozent).
Im zweitgrößten Markt für Mercedes-Benz,
den USA, entwickelte sich die Marke weiter sehr positiv. Im vergangenen
Monat stieg der Absatz um 9,4 Prozent auf 21.484 (i.V. 19.637) Einheiten. Im
ersten Quartal entschieden sich insgesamt 53.346 (i.V. 49.229) Kunden für
einen Pkw der Marke, 8,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Mercedes-Benz war damit sowohl im März als auch im gesamten ersten Quartal
volumenstärkste Premiummarke in den USA. In Kanada verbuchte Mercedes-Benz
in den ersten drei Monaten des Jahres einen neuen Bestwert mit dem Verkauf
von 6.133 Pkw.
Auf dem deutschen Markt behauptete
Mercedes-Benz im März und im ersten Quartal wieder die Position als stärkste
Premiummarke. Der Absatz lag mit 49.318 (i.V. 49.245) Einheiten in den
ersten drei Monaten leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. In
Westeuropa (ohne Deutschland) lagen die Verkäufe mit 73.261 (i.V. 70.472)
Einheiten 4,0 Prozent über dem Vorjahresquartal, Zuwächse gab es
insbesondere in Großbritannien (plus 16,1 Prozent), Belgien (plus 24,2
Prozent), den Niederlanden (plus 15,0 Prozent) und Schweden (plus 30,6
Prozent).
Zum Absatzplus des ersten Quartals trug
maßgeblich der anhaltende Erfolg der S-Klasse bei. Trotz zum Teil jüngerer
Modelle der Wettbewerber stieg die Nachfrage um 24,8 Prozent auf 16.869
Luxuslimousinen. Die S-Klasse ist damit die Nummer eins in ihrer
Vergleichsklasse. Auch die Modelle der E-Klasse fanden großen Anklang,
insgesamt lag der Absatz mit 78.570 Pkw in diesem Segment 15,1 Prozent über
Vorjahr. Besonders hoch waren die Zuwächse beim neuen E-Klasse Cabrio, das
die Auslieferungen verfünffachte. Damit behauptete es die Marktführerschaft
weltweit. Der neue CLS stößt ebenfalls auf hervorragende Resonanz, der
Absatz stieg um 148,6 Prozent. Die C-Klasse Limousine und das T-Modell
konnten auch kurz vor ihrer Modellpflege bei den Kunden weiter punkten: Die
Limousine war das meistverkaufte Fahrzeug in ihrer Vergleichsklasse, das
T-Modell legte um 43,8 Prozent zu. Einen neuen Rekord gab es bei den SUVs
mit dem Verkauf von insgesamt 54.958 Geländewagen (plus 33,2 Prozent). Dazu
trugen hohe Zuwachsraten beispielsweise beim GLK (plus 41,4 Prozent), der
M-Klasse (plus 21,2 Prozent) und der neuen Generation der R-Klasse (plus
81,0 Prozent) bei. Die B-Klasse überzeugt die Kunden im Jahr vor Einführung
ihres Nachfolgers weiterhin: der Absatz stieg um 32,4 Prozent im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum.
Auch der modellgepflegte smart fortwo
war im ersten Quartal auf Wachstumskurs. Die Auslieferungen lagen 9,8
Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums, 24.981 (i.V. 22.753) Modelle
des Zweisitzers wurden an Kunden übergeben. Im März stiegen die Verkäufe
weltweit um 6,2 Prozent auf 11.265 (i.V. 10.604) Einheiten – der höchste
Absatz in einem Monat seit März 2009. Getragen war das Wachstum insbesondere
von der hohen Nachfrage in China, wo sich der Absatz im Vergleich zum
Vorjahr mehr als versechsfachte. Auch in Deutschland war der smart im März
wieder erfolgreich: er steigerte die Auslieferungen um 21,3 Prozent. In
Frankreich legte der innovative Zweisitzer um 23,7 Prozent zu.
Absatz Mercedes-Benz Cars im Überblick
März 2011
Veränd. in %
Per März 2011
Veränd. in %
Mercedes-Benz
118.357
+7,7
280.552
+12,7
smart
11.265
+6,2
24.981
+9,8
Mercedes-Benz Cars
129.622
+7,6
305.533
+12,4
Absatz Mercedes-Benz
in den Märkten
Westeuropa
57.430
-3,1
122.579
+2,4
- davon Deutschland
23.447
-6,2
49.318
+0,1
NAFTA
24.881
+9,4
60.851
+7,5
- davon USA
21.484
+9,4
53.346
+8,4
Asien/Pazifik
26.930
+36,0
73.152
+40,7
- davon Japan
3.548
-22,5
7.317
-11,4
- davon China
15.242
+80,4
42.990
+78,2
Weitere Informationen von Daimler sind im
Internet verfügbar: www.media.daimler.com und www.daimler.com
Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl
Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben.
125 Jahre später, im Jubiläumsjahr 2011, ist die Daimler AG eines der
erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern
Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und
Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten
Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte
Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendes
Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und
Flottenmanagement. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute
die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne
Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die ihre Kunden
faszinieren und begeistern. Daimler investiert bei der Entwicklung alternativer
Antriebe als einziger Automobilhersteller sowohl in den Hybrid-, als auch in den
Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem Ziel, langfristig das
emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch
und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu
werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen
Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen
Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke der
Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner, Western Star, BharatBenz, Fuso,
Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt
und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2010 setzte der Konzern mit
mehr als 260.000 Mitarbeitern 1,9 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 97,8
Mrd. €, das EBIT betrug 7,3 Mrd. €.
Quelle: Mercedes-Benz
07.03.2011
Stuttgart – Die Daimler AG bestätigt,
dass sie sich gemeinsam mit Rolls-Royce in Gesprächen über die Möglichkeit
befindet, zu gleichen Teilen die Mehrheit an der Tognum AG zu übernehmen.
Derzeit laufen konstruktive Gespräche mit Aufsichtsrat und Vorstand der
Tognum AG. Die Daimler AG hält bereits 28,4% an der Tognum AG, einem der
führenden Anbieter von Motoren und Antriebs-systemen für Anwendungen abseits
der Straße sowie von dezentralen Energieanlagen (Off-Highway Geschäft).
Finale Entscheidungen über eine Erhöhung
der Beteiligung stehen noch aus.
Weitere Informationen von Daimler sind im
Internet verfügbar: www.media.daimler.com und www.daimler.com
Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl
Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben.
125 Jahre später, im Jubiläumsjahr 2011, ist die Daimler AG eines der
erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern
Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und
Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten
Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte
Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendes
Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und
Flottenmanagement. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute
die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne
Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die ihre Kunden
faszinieren und begeistern. Daimler investiert bei der Entwicklung alternativer
Antriebe als einziger Automobilhersteller sowohl in den Hybrid-, als auch in den
Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem Ziel, langfristig das
emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch
und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu
werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen
Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen
Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke der
Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner, Western Star, BharatBenz, Fuso,
Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt
und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2010 setzte der Konzern mit
mehr als 260.000 Mitarbeitern 1,9 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 97,8
Mrd. €, das EBIT betrug 7,3 Mrd. €.
Quelle: Mercedes-Benz
08.02.2011
Jubiläum im Mercedes-Benz Werk Ludwigsfelde: Vor 20 Jahren rollte der erste Lkw
mit Stern vom Band
·Transporter-Werk
mit über 2.200 Beschäftigen einer der größten industriellen Arbeitgeber in der
Region
Über 400.000 Nutzfahrzeuge seit 1991
produziert
Erfolgsgeschichte von Vario und Sprinter
wird fortgesetzt
Festakt mit Brandenburgs Ministerpräsident
Matthias Platzeck: „Mercedes-Benz prägt das Bild von Brandenburg als
Hochtechnologiestandort mit.“
Ludwigsfelde – Fahrerhaus und Rahmen kamen
aus Wörth, die Achsen aus Kassel, der Motor aus Mannheim, das Getriebe aus
Gaggenau und die Lenkung aus Düsseldorf. Was heute der hocheffiziente
Nutzfahrzeug-Produktionsverbund der Daimler AG ist, bildete 1991 die Grundlage
für die Lkw-Montage der „Nutzfahrzeuge Ludwigsfelde GmbH“, die nach der Wende
aus dem Industrieverband Fahrzeugbau (IFA) hervorgegangen war. Aus allen
Fahrzeugteilen zusammen entstand der erste Lkw mit Stern, ein LN2 vom Typ 814,
der am 8. Februar 1991 in Ludwigsfelde vom Band rollte. Der damalige
Ministerpräsident von Brandenburg, Manfred Stolpe, bezeichnete aus diesem Anlass
Ludwigsfelde als Standort mit Zukunft für die deutsche Automobilindustrie.
Über 400.000 Nutzfahrzeuge seit 1991
produziert
Heute fand der Festakt zum 20. Jahrestag des
Produktionsbeginns von Mercedes-Benz Fahrzeugen in Ludwigsfelde statt. Volker
Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans: „Seit 1991 haben wir in Ludwigsfelde über
400.000 Nutzfahrzeuge produziert und über 600 Millionen Euro in den Ausbau des
Werkes investiert. Heute zählt der Standort zu den modernsten Montage-Fabriken
im Konzern und ist ein wichtiges Mitglied innerhalb des weltweiten
Produktionsverbundes.“
Am Festakt mit rund 100 Gästen aus Politik
und Wirtschaft im Werk Ludwigsfelde nahm auch Brandenburgs Ministerpräsident
Matthias Platzeck teil. In seiner Rede hob er die Bedeutung des Standortes für
Brandenburg hervor: „Mercedes-Benz prägt das Bild von Brandenburg als
Hochtechnologiestandort mit. Das Unternehmen in Ludwigsfelde ist seit vielen
Jahren ein Aushängeschild brandenburgischer Wirtschaftskraft. Es steht für
hochwertige Ausbildungsgänge, gute Entwicklungsperspektiven für Nachwuchskräfte
und Wettbewerbsfähigkeit. Dadurch hat Ludwigsfelde inzwischen das Tal der
Wirtschaftskrise ohne Entlassungen durchschritten. Damit Umsatz und Stimmung im
Aufwärtstrend bleiben, kann das Werk weiterhin mit der Unterstützung der
Landesregierung rechnen.“
Die Zukunft von Ludwigsfelde heißt Vario und
Sprinter
Das Mercedes-Benz Werk Ludwigsfelde gehört
mit einer Produktionsfläche von 182.000 Quadratmetern neben dem Mercedes-Benz
Werk Düsseldorf zu den größten Transporter-Montagewerken in Deutschland. Pro
Jahr können über 60.000 Fahrzeuge im Werk Ludwigsfelde gebaut werden. Dabei
machen die mittelschweren Transporter vom Typ Sprinter (zulässiges
Gesamtgewicht: 3,0 bis 5,0 Tonnen) den Großteil aus, während die schweren
Transporter vom Typ Vario (zulässiges Gesamtgewicht: 6,0 bis 8,2 Tonnen) in
geringeren Stückzahlen gebaut werden.
Der Mercedes-Benz Sprinter rollt seit 2006
in Ludwigsfelde vom Band – sozusagen in Arbeitsteilung mit dem Werk Düsseldorf,
wo die Sprinter-Versionen Kombi und Kastenwagen hergestellt werden. In
Ludwigsfelde werden die offenen Versionen Pritschenwagen und Fahrgestell für
unterschiedlichste Aufbauten gefertigt. Dabei gleicht kein Fahrzeug dem anderen:
Drei verschiedene Radstände, Normal- oder Tiefrahmenfahrgestell,
Standardfahrerhaus oder Doppelkabine, verschiedene Motorisierungen sowie über
400 Sonderausstattungen addieren sich zu einem großen Variantenreichtum.
Im Gegensatz zum Sprinter wird der Vario ausschließlich in Ludwigsfelde montiert
– erstmals im Jahr 1996. Zu den verschiedenen Baumustern gehören Kasten- und
Pritschenwagen sowie Fahrgestelle für verschiedene Aufbauten. Über 220 Varianten
mit vier verschiedenen Radständen und rund 500 Sonderausstattungen stehen zur
Auswahl.
Michael Humpert, Werkleiter und
Geschäftsführer Mercedes-Benz Ludwigsfelde GmbH: „Die Auftragseingänge beim
Sprinter entwickeln sich sehr vielversprechend. Wir sind mit unserem Werk auf
einem guten Weg und legen bei der Produktion zu. So schreiben wir die
Erfolgsgeschichte von Sprinter und Vario aus Ludwigsfelde fort. Das geht aber
nur, weil wir seit Jahrzehnten hochqualifizierte und erfahrene Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter an Bord haben.“
Werk Ludwigsfelde mit bewegter Geschichte
Ludwigsfelde ist ein Standort mit
umfangreicher industrieller Tradition. Bereits im Januar 1936 erfolgte der erste
Spatenstich zum Bau der Daimler-Benz Motoren GmbH Genshagen. Die
Flugzeug-Motorenproduktion begann ein Jahr später. Nach Ende des Zweiten
Weltkrieges wurde das von Bomben kaum beschädigte Werk vollständig demontiert.
1952 ließ die DDR-Regierung auf dem Gelände
des ehemaligen Daimler-Benz Werkes den Volkseigenen Betrieb (VEB) Industriewerk
Ludwigsfelde errichten. Ab 1955 wurden hier Motorroller und ab 1965 bis 1990 Lkw
vom Typ IFA W 50 und L 60 produziert. Rund 600000 IFA-Laster liefen vom Band.
Nach der Wiedervereinigung gründete die Treuhandanstalt am 1. Februar 1991 die
Nutzfahrzeug Ludwigsfelde GmbH, an der sich die Daimler-Benz AG beteiligte. Eine
Woche später wurde bereits der erste Mercedes-Benz Lkw (LN2) gefertigt.
Drei Jahre später, 1994, übernahm
Daimler-Benz das Werk zu 100 Prozent. Im Juli 1996 erfolgte der Serienstart des
Mercedes-Benz Vario, der bis heute in Ludwigsfelde gebaut wird. Mit der
Markteinführung des Mercedes-Benz Vaneo im Frühjahr 2002 wurde die Position des
Werkes als einer der größten Arbeitgeber in der Region Brandenburg gestärkt. Die
Produktion des Compact-Vans erfolgte bis in das Jahr 2005.
Seit 2006 werden in Ludwigsfelde - neben dem
Schwesterwerk Düsseldorf - auch die offenen Baumuster (Fahrgestell und Pritsche)
des aktuellen Mercedes-Benz Sprinter gefertigt. Für das neue Produkt wurde eine
komplett neue Fertigungslinie mit hochmodernen automatisierten
Produktionsanlagen errichtet. Die Investitionen haben sich gelohnt: Im September
2010 lief ein weißer Sprinter als einmillionstes Nutzfahrzeug aus Ludwigsfelder
Produktion vom Band – nach insgesamt 45 Jahren Automobilgeschichte an diesem
Standort.
Meilensteine von Mercedes-Benz Ludwigsfelde
1991: Erster Mercedes-Benz Lkw (LN2) läuft
vom Band (8. 2. 91)
Erster Mercedes-Benz Transporter (T2) wird produziert (6. 9. 91)
1992: 10.000. Mercedes-Benz Nutzfahrzeug
wird gefertigt (7. 2. 92)
Einweihung des neuen Betrieblichen Bildungswesens (3. 3. 92)
1993: Bau der
Kunden-Wagenauslieferungshalle
1994: Nutzfahrzeuge Ludwigsfelde GmbH
(NLG) und Entwicklungsgesellschaft für Kraftfahrzeugtechnik Ludwigsfelde mbH
(EGL) werden ab Januar 100-prozentige Tochterfirmen der Mercedes-Benz AG
50.000. Mercedes-Benz Nutzfahrzeug läuft vom Band
1995: Bau der Kastenwagen-Lackieranlage
1996: Erster Vario verlässt das
Montageband (11. 7. 96)
Letzter T2 wird gebaut (12. 12. 96)
1997: Verschmelzung der NLG und EGL zur
Daimler-Benz Ludwigsfelde GmbH
1998: Beschluss zur Fertigung des Vaneo in
Ludwigsfelde (19. 5. 98)
Übernahme der Vario-Sitzfertigung aus dem Werk Düsseldorf
1999: Grundsteinlegung für die
Vaneo-Rohbauhalle (29. 4. 99)
100.000. Mercedes-Benz Nutzfahrzeug rollt vom Band (16. 6. 99)
2000: Beginn der Vaneo-Prototypenfertigung
Beschluss zur Einrichtung eines Dienstleistungs- und Lieferantenzentrums für
Vario- und Vaneo-Produkte
2001: Serienanlauf des Vaneo (24. 9. 04)
2002: Zweischicht-Betrieb in der
Vaneo-Fertigung ab Februar
2003: 150.000. Mercedes-Benz Nutzfahrzeug
rollt vom Band
Grundsteinlegung der Rohbauhalle zur Sprinter-Fertigung (2.9. 03)
2004: Neubau der Rohbau- und Lackierhalle
für die Sprinter-Fertigung
Um- und Ausbau des Betrieblichen Bildungswesens
2005: Einstellung der Vaneo-Produktion
Sprinter-Produktionstestlauf unter Serienbedingungen
2006: Vario-Produktion mit
weiterentwickelten Motoren für Euro 4 Norm
Produktionsstart des Sprinters (23. 6. 06)
2007: 250.000. Mercedes-Benz Nutzfahrzeug
läuft vom Band
Höchste Jahresstückzahl bisher: 55.855 Sprinter, 5.200 Vario
2008: 100.000. Sprinter läuft vom Band
(11. 4. 08)
Fertigstellung des Aufbauherstellerzentrums
2009: Sprinter-Produktion mit neuen
Motoren für Euro 5 Norm
2010: Einmillionstes Nutzfahrzeug seit
Beginn der Automobilproduktion im Jahr 1965 läuft vom Band
2011: Seit 1991 über 400.000
Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge produziert
Jubiläum: 20 Jahre Mercedes-Benz Fahrzeuge aus Ludwigsfelde
Quelle: Mercedes-Benz
03.02.2011
Starker Jahresauftakt für Mercedes-Benz: Rekordmonat und 23
Prozent Absatzplus im Januar
Dr. Joachim Schmidt: „Wir werden in den nächsten Wochen an
diesen gelungenen Start anknüpfen und erwarten für das erste Quartal ein
deutliches Absatzwachstum. Für das Jahr 2011 haben wir viel vor: Wir wollen den
Absatzrekord des Jahres 2007 übertreffen und das beste Jahr der
Unternehmens-geschichte erzielen.“
Mercedes-Benz steigert Absatz im Januar in allen Regionen
Hohe Zuwächse in den drei größten Märkten Deutschland, USA und
China sowie den anderen BRIC-Staaten
Zweistelliges Plus in allen Produktsegmenten - S-Klasse
Limousine Marktführer weltweit
smart legt um 20 Prozent zu
Stuttgart – Mercedes-Benz startete im Januar erfolgreich in
das Jubiläumsjahr des Automobils. Weltweit steigerte die Marke den Absatz um 23
Prozent und damit erneut im zweistelligen Prozentbereich. Insgesamt wurden
82.700 (i.V. 67.000) Fahrzeuge ausgeliefert. Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der
Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb und Marketing: „Der Januar war ein
starker Monat für Mercedes-Benz und ein hervorragender Auftakt für das laufende
Jahr: Wir konnten den besten Januarabsatz aller Zeiten erzielen und die positive
Entwicklung der letzten Monate fortsetzen. In unseren drei größten Märkten
Deutschland, USA und China stieg unser Absatz im zweistelligen Prozentbereich
und auch in vielen anderen Märkten konnten wir mit hohem Tempo wachsen.“
Für 2011 erwartet das Unternehmen positive Impulse durch eine
Vielzahl neuer Produkte. Den Auftakt bildete der neue CLS, der seit 10. Januar
in den Showrooms der Händler ist und bei den Kunden hervorragend ankommt. Für
zusätzlichen Schwung wird auch der neue SLK sorgen, der letztes Wochenende seine
Weltpremiere feierte und seit dem 17. Januar bestellt werden kann. In Europa
wird er ab Frühjahr im Handel verfügbar sein.
Dr. Schmidt weiter: „Wir werden in den nächsten Wochen an
diesen gelungenen Start anknüpfen und erwarten für das erste Quartal ein
deutliches Absatzwachstum. Für das Jahr 2011 haben wir viel vor: Wir wollen den
Absatzrekord des Jahres 2007 übertreffen und das beste Jahr der
Unternehmensgeschichte erzielen.“ Für weiteren Rückenwind wird dabei die
Einführung der neuen C-Klasse Generation im Frühjahr und des neuen C-Klasse
Coupé im Sommer sorgen, gefolgt von der neuen M-Klasse und der B-Klasse Ende des
Jahres.
In Deutschland konnte Mercedes-Benz im Januar erneut
Marktanteile gewinnen und seine Position als Premiummarke Nummer eins behaupten.
Die Auslieferungen stiegen um 20 Prozent auf 11.100 (i.V. 9.300) Einheiten. In
Westeuropa insgesamt verbuchte Mercedes-Benz mit dem Verkauf von 32.400 Pkw eine
Steigerungsrate von 18 Prozent. Dabei lag der Absatz beispielsweise in
Großbritannien (plus 59 Prozent), Frankreich (plus sechs Prozent) oder Belgien
(plus 25 Prozent) über dem Niveau vom Januar 2010.
In China (inkl. Hongkong) entwickelte sich Mercedes-Benz
weiter dynamisch und erzielte erneut einen Absatzrekord. Die Auslieferungen
stiegen um 87 Prozent auf 15.600 (i.V. 8.300) Fahrzeuge. Mercedes-Benz ist damit
auch im ersten Monat des neuen Jahres die Premiummarke mit dem stärksten
Wachstum in China. Die Verkäufe legten im Januar außerdem in Japan (plus vier
Prozent), Australien (plus 21 Prozent) und in der Türkei (plus 55 Prozent) zu.
In den BRIC-Staaten Indien (plus 14 Prozent) und Russland (plus 41 Prozent)
lagen die Auslieferungen im Januar auf Rekordniveau, in Brasilien steigerte
Mercedes-Benz den Absatz ebenfalls deutlich (plus 60 Prozent).
Auch in den USA begann das Jahr für Mercedes-Benz äußerst
positiv. Der Pkw-Absatz stieg um elf Prozent auf 16.400 (i.V. 14.700) Einheiten.
Damit war Mercedes-Benz die volumenstärkste Premiummarke.
Mercedes-Benz erzielte im Januar in allen Produktsegmenten von
der Kompakt- bis zur Luxusklasse zweistellige Zuwächse. Die S-Klasse Limousine
setzte ihren Erfolgskurs des letzten Jahres fort: der Absatz stieg um 24 Prozent
auf 5.300 Modelle. Damit ist sie wieder und trotz teilweise deutlich jüngerer
Modelle der Wettbewerber die weltweite Nummer eins in ihrer Vergleichsklasse.
Innerhalb des Luxussegments punktet auch der neue CL mit einem Plus von 75
Prozent. Die Modelle im E-Klasse Segment entwickelten sich ebenfalls anhaltend
positiv mit einem Zuwachs von 18 Prozent und insgesamt 22.700 Verkäufen. Zwei
Monate vor der Markteinführung der neuen Generation machen auch die
volumenstarke C-Klasse Limousine und das T-Modell weiter Tempo: der Absatz stieg
um 23 Prozent auf 22.100 Einheiten. Die A- und B-Klasse behaupteten sich im
Januar sehr gut am Markt und steigerten die Auslieferungen um ein Viertel auf
12.300 Pkw.
Sehr erfolgreich schnitt vergangenen Monat auch der
modellgepflegte smart fortwo ab: 6.700 (i.V. 5.600) innovative Zweisitzer wurden
weltweit verkauft, 20 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Getragen war diese
Entwicklung insbesondere von hohen Zuwächsen in China, Deutschland und den USA.
Absatz Mercedes-Benz Cars im Überblick
Januar 2011
Januar 2010
Veränd. in %
Mercedes-Benz
82.700
67.000
+23,4
smart
6.700
5.600
+20,3
Mercedes-Benz Cars
89.400
72.600
+23,1
Absatz Mercedes-Benz in
den Märkten
Westeuropa
32.400
27.500
+17,6
- davon Deutschland
11.100
9.300
+19,5
NAFTA
18.300
16.700
+9,2
- davon USA
16.400
14.700
+11,4
Asien/Pazifik
24.800
16.500
+49,8
- davon Japan
1.600
1.500
+4,3
- davon China
15.600
8.300
+86,5
Quelle: Mercedes-Benz
29.01.2011
Daimler feiert 125. Geburtstag des Automobils
•Festakt unter Beteiligung der
Bundeskanzlerin und des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg
•Bedeutung des Automobils für die
gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung gewürdigt
•In 125 Tagen um die Welt: Mercedes-Benz
F-CELL World Drive
•Neuer Meilenstein: 30 Millionen Pkw der
Marke
Mercedes-Benz seit 1945 an Kunden ausgeliefert
•Sonderzahlung für die weltweiten
Mitarbeiter
•Kapital der Gottlieb Daimler- und Karl
Benz-Stiftung wird auf 125 Millionen Euro aufgestockt
•Dr. Dieter Zetsche: „Als Erfinder des
Automobils hat Daimler den Anspruch, die Zukunft der Mobilität von der
Spitze weg zu gestalten.“
•Vorstellung der Mercedes-Benz
Design-Skulptur
„Aesthetics 125“
Stuttgart – Auf den Tag genau 125 Jahre nachdem Carl Benz im Jahr 1886 sein
„Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ unter der Patentnummer 37435 beim damaligen
Kaiserlichen Patentamt in Berlin einreichte, hat die Daimler AG mit einem
Festakt den Geburtstag des Automobils gefeiert. Rund 1.400 Gäste folgten
heute der Einladung des Erfinders des Automobils in die Mercedes-Benz Welt
in Stuttgart. Besondere Ehrengäste des von Desirée Nosbusch moderierten
Abends waren die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Angela
Merkel, und der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Stefan
Mappus. Sie trafen auf internationale Gäste aus Automobilbranche, Politik,
Wirtschaft, Sport, Gesellschaft und Medien sowie auf die Vorstände,
Aufsichtsräte und zahlreiche Mitarbeiter der Daimler AG.
Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender
des Vorstands der Daimler AG und Leiter von Mercedes-Benz Cars, betonte die
Bedeutung des Automobils: „Die Erfindung von Daimler und Benz hat die Welt
zum Besseren verändert – und sie wird dies auch weiter tun. Die Geschichte
hat gezeigt: Wenn eine Gesellschaft automobil wird, dann wird sie auch
sozial mobil und wirtschaftlich erfolgreich.“ Gleichzeitig richtete Dr.
Zetsche den Blick nach vorn: „Als Erfinder des Automobils hat Daimler den
Anspruch, die Zukunft der Mobilität von der Spitze weg zu gestalten.“
Eine wesentliche Herausforderung
liege dabei im Übergang zur Elektromobiliät. Dr. Zetsche zeigte sich
überzeugt: „Wenn Daimler und Benz noch lebten, dann würden sie uns raten,
grüne Autos noch faszinierender und faszinierende Autos noch grüner zu
machen. Nur attraktive Innovationen sind wirksame Innovationen.“
Weltreise von
Brennstoffzellen-Fahrzeugen startet
Ein konkreter Beleg für die
Innovationskraft von Daimler und Mercedes-Benz im Bereich grüner
Technologien wurde im Rahmen des Festakts auf eine Weltreise geschickt.
Gemeinsam mit der Bundeskanzlerin, den Motorsportlern Michael Schumacher,
Nico Rosberg und David Coulthard sowie drei Ingenieurinnen der Daimler AG
startete Dr. Zetsche symbolisch den Mercedes-Benz F-CELL World Drive. In125
Tagen fahren drei Modelle der B-Klasse mit Brennstoffzellenantrieb rund um
den Globus.
Patenturkunde für
Batterietechnologie
Genau 125 Jahre nach der
Patenteinreichung durch Carl Benz und mehr als 80.000 erteilte Patente
später erhielt die Daimler AG im Verlauf des Abends ein weiteres
Technologie-Patent. Cornelia Rudloff-Schäffer,
Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamtes, übergab Dr. Zetsche die
Urkunde für die so genannte Bipolare Rahmenflachzelle. Deren Technologie ist
bei Daimler aktuell im Forschungsstadium und bietet das Potenzial, ein
weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Industrialisierung der
Lithium-Ionen-Batterie zu sein.
30
Millionen Pkw von Mercedes-Benz
Pünktlich zum 125. Geburtstag des Automobils und nach 65 Jahren
Nachkriegsproduktion hat die Marke Mercedes-Benz eine neue Rekordmarke
erreicht. 30 Millionen Fahrzeuge der Marke mit dem Stern wurden seit 1945 an
Kunden ausgeliefert.
Dr.
Dieter Zetsche: „Das Erreichen dieser Absatzmarke ist ein weiterer wichtiger
Meilenstein unserer Unternehmensgeschichte und ein eindrucksvoller Beleg für
die Beliebtheit unserer Fahrzeuge bei Kunden in der ganzen Welt.“
Skulptur Mercedes-Benz „Aesthetics
125“
Erstmals
vorgestellt wurde während des Festakts auch die Skulptur „Aesthetics 125“,
die das Designteam von Mercedes-Benz entworfen hat. Die Skulptur führt die
einzigartige Philosophie der Designer „Mercedes-Benz Design ist Kunst“ fort
und baut auf den zuvor präsentierten Skulpturen „Aesthetics No. 1“ und „Aesthetics
No. 2“ auf. Wie diese gibt auch „Aesthetics 125“ einen Ausblick auf die
künftige Designsprache der Marke Mercedes-Benz. Die Skulptur verbindet dabei
Elemente des Interieurs wie Exterieurs eines Automobils mittels ästhetisch,
fast schwebend anmutenden Formübergängen. Das Modell wurde von den Mercedes
Designern mit der innovativen Technologie „Rapid Prototyping“ erarbeitet,
bei der digitale Daten direkt zu einem dreidimensionalen Designobjekt
modelliert werden. Die Technologie arbeitet mit den unterschiedlichsten
Materialien und trägt diese in feinen Schichten auf, so dass beim Aufbau der
Skulptur keinerlei Abfallmaterialien entstehen.
Auftakt für zahlreiche Aktivitäten
Der
Festakt in der Mercedes-Benz Welt war der offizielle Start in das
Jubiläumsjahr 2011, das Daimler unter das Motto „125! Jahre Erfinder
des Automobils“ stellt. Die Marke Mercedes-Benz würdigt das besondere Datum
unter der Überschrift „125! Jahre Innovation“. Im Jahresverlauf ist
eine Vielzahl von Veranstaltungen rund um den
125. Geburtstag des Automobils geplant.
Sonderzahlung an die weltweit
Beschäftigten
Die Erfolge des Unternehmens
sind in höchstem Maße dem Engagement und der Begeisterung der weltweit rund
260.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Daimler geschuldet. Daher
finden im kommenden Jahr zahlreiche Maßnahmen, Aktionen und Projekte statt,
die die Mitarbeiter in den Mittelpunkt rücken. Zunächst wird das Unternehmen
insgesamt 125 Millionen Euro an Erfolgsprämien an die weltweit Beschäftigten
auszahlen. Abhängig von der Betriebszugehörigkeit sind in Stufen maximal
1.000 Euro pro Mitarbeiter vorgesehen, um die
besondere Leistung in den vergangenen Jahren
zu honorieren.
Unterstützung der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung
Zusätzlich zu den
Sonderzahlungen an die Beschäftigten setzt die Daimler AG auch ein Zeichen
sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung: das Unternehmen wird das
Kapital der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung (www.daimler-benz-stiftung.de)
auf insgesamt 125 Millionen Euro aufstocken. Diese Stiftung wurde 1986 – dem
Jahr des 100. Geburtstags des Automobils – gegründet und befasst sich vor
allem mit langfristig angelegten Forschungsprojekten zu dem sich immer
wieder verändernden Verhältnis zwischen Mensch, Umwelt und Technik. Mit dem
erhöhten Kapital soll die Stiftung zu einer Denkfabrik zu diesem Themenfeld
ausgebaut werden.
„125 Projekte, die bewegen“
Eine ganz besondere Aktion
würdigt auch das gesellschaftliche Engagement der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter: „Wir bewegen was! – 125 Mitarbeiter-Projekte der
Nachhaltigkeit“. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland können sich
mit Projekten aus den Bereichen Umwelt und Soziales bewerben, für die sie
sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich einsetzen. Aus den Einreichungen werden
durch eine Expertenjury 125 Projekte ausgewählt, die dann durch Daimler mit
bis zu 5.000 Euro je Projekt unterstützt oder finanziert werden. Teilnehmen
kann jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin, die sich in einer
gemeinnützigen Organisation oder einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft
engagiert oder engagieren möchte. Start der Bewerbungsphase ist am 29.
Januar 2011. Ähnliche Aktionen werden auch in anderen Ländern wie etwa
Brasilien oder Frankreich realisiert.
Feste für Mitarbeiter und
deren Familien
Zudem werden 2011 an nahezu
allen Daimler-Standorten weltweit Mitarbeiter- und Familienfeste
ausgerichtet. Diese Standortveranstaltungen sollen ein Dankeschön an die
Belegschaft sein. Bereits für den Festakt wurden 125 Gästekarten an
Mitarbeiter verlost, weitere Aktionen, bei denen u.a. Tickets für das
Fußball-Länderspiel in der Mercedes-Benz Arena sowie zahlreiche Sachpreise
ausgeschrieben werden, folgen.
Ausstellungen in der ganzen Welt
Zentraler Ankerpunkt für die Geschichte des Automobils ist das Mercedes-Benz
Museum, das 2011 sein fünfjähriges Jubiläum im neuen Domizil an der
Mercedesstraße in Stuttgart feiert. Dort wird von Mai bis September 2011 die
Daimler Kunst Sammlung mit der Ausstellung Art & Stars & Cars gastieren.
Präsentiert werden mehr als 160 Exponate moderner und zeitgenössischer Kunst
von über 80 international renommierten Künstlern aus der
Unternehmenssammlung. Darunter befinden sich zahlreiche Arbeiten, die in der
Auseinandersetzung mit der Geschichte, den Typen oder dem Design der
Mercedes-Benz Automobile entstanden sind. Hierzu gehört u.a. die legendäre
CARS Serie von Andy Warhol, die der Pop-Art Künstler vor 25 Jahren zum
100-jährigen Automobil-Jubiläum entwarf. Neben weiteren Werken mit
Automobil-Bezügen u.a. von Bertrand Lavier, Robert Longo, Sylvie Fleury und
Vincent Szarek, wird eine anlässlich des 125. Geburtstages beauftragte
Arbeit erstmals im Mercedes-Benz Museum zu sehen sein.
Unter
dem Titel „125 Geschichten, die bewegen“ wird ein Buch mit
125 Anekdoten rund um das Automobil veröffentlicht. Der Leser erfährt so
Wissenswertes, Unterhaltsames und Überraschendes – darunter auch ganz neue
Geschichten, die bislang nicht schriftlich festgehalten worden sind.
In den internationalen
Mercedes-Benz Galleries, Mercedes-Benz Brand Centern, den deutschen
Mercedes-Benz Kundencentern und ausgewählten Niederlassungen
veranschaulichen Ausstellungen mit historischen und aktuellen Exponaten den
Einfluss der Erfindung des Automobils auf die Gesellschaft und belegen die
Innovationskraft von Mercedes-Benz – vor allem mit Blick auf die Zukunft der
Mobilität. Darüber hinaus wird Daimler eine Wanderausstellung klassischer
Fahrzeuge zeigen, die in den kommenden zwei Jahren durch ausgewählte
Einkaufscenter in Deutschland touren und damit für Millionen von Menschen
die Automobilgeschichte erlebbar machen wird.
Mercedes-Benz als Sponsor des
Automobilsommers 2011
Das Land Baden-Württemberg
feiert die Erfindung des Automobils mit einer Veranstaltungsreihe unter dem
Titel „Automobilsommer 2011 – 125 Jahre Automobil“. 125 Tage lang finden in
Baden-Württemberg zahlreiche Veranstaltungen statt, die in acht Themenblöcke
gegliedert sind: Familie & Kinder; Entstehung & Geschichte; Kunst, Kultur &
Lifestyle; Technik & Forschung; Reise & Genuss; Umwelt & Nachhaltigkeit;
Motorsport & Tuning sowie Wellness & Gesundheit. Geplant sind u.a. fünf
Leuchtturmver-anstaltungen in Stuttgart, Karlsruhe, Pforzheim, der
Bodenseeregion und Mannheim. Auftakt ist am 7. Mai in Stuttgart, Abschluss
am
10. September in Mannheim. Daimler wird den Automobilsommer 2011 mit seiner
Marke Mercedes-Benz als Sponsor aktiv unterstützen.
Mercedes-Benz bedankt sich
bei den Bürgerinnen und Bürgern
Unter dem Motto „Stuttgarter
Sternstunden“ wird Mercedes-Benz Mitte August an mehreren Tagen in Stuttgart
Aktionen starten, die es der Öffentlichkeit ermöglichen, an den
Jubiläumsfeierlichkeiten aktiv teilzunehmen. Den Auftakt bildet am 10.
August 2011 das Fußball-Länderspiel der Deutschen Nationalmannschaft der
Herren gegen das brasilianische Auswahlteam in der umgebauten Mercedes-Benz
Arena in Stuttgart, bei dem Mercedes-Benz als „Sponsor of the day“ auftreten
wird. An den darauf folgenden Tagen bietet Mercedes-Benz allen
Interessierten an zentralen Plätzen in Stuttgart Multi-Media Performances,
Fahrzeugausstellungen sowie Einblicke in die Zukunft des Automobils für Jung
und Alt.
Dieses „Dankeschön“ an die
Bürgerinnen und Bürger wird in den Veranstaltungskalender des
Automobilsommers des Landes
Baden-Württemberg ebenfalls aufgenommen.
Im Sommer wird Mercedes-Benz
zudem in enger Zusammenarbeit mit den internationalen offiziellen
Mercedes-Benz Clubs in Berlin das größte Mercedes-Benz Treffen aller Zeiten
veranstalten.
Rückblick: 125 Jahre
Innovationen im Automobilbau
Als
Carl Benz am 29. Januar 1886 sein Patent 37435 in Berlin anmeldete, ahnte
niemand, welchen Siegeszug das moderne Automobil in den kommenden 125 Jahren
nehmen würde. Weniger als 100 Kilometer entfernt, arbeitete nahezu
zeitgleich der schwäbische Erfinder und Unternehmer Gottlieb Daimler
erfolgreich an seiner Motorkutsche, die er im gleichen Jahr fertig stellte.
Beide mussten allerdings auf die wirtschaftliche Verwertung ihrer
richtungsweisenden Entwicklungen noch einige Jahre warten.
Der lange Weg zur Geburtstunde des modernen Automobils
Bereits im 18. Jahrhundert gab es insbesondere in England und Frankreich
erste Versuche, Fahrzeuge durch Dampfmaschinen anzutreiben. Im Laufe des 19.
Jahrhunderts experimentierten unzählige Ingenieure, Entwickler und Erfinder
in ganz Europa an der Weiterentwicklung der Dampfmaschinen. Auch
Elektromotoren wurden erstmals erprobt. Der entscheidende Schritt hin zur
Erfindung des modernen Automobils durch Gottlieb Daimler und Carl Benz
erfolgte jedoch in Deutschland mit der Erfindung des Viertaktmotors
(Gasmotor) durch Nikolaus August Otto.
Sowohl Gottlieb Daimler und
sein kongenialer Partner, Wilhelm Maybach, als auch Carl Benz erkannten die
Chance in der Reduktion von Größe und Gewicht der Motoren bei gleichzeitiger
Erhöhung der Leistungsfähigkeit. Die Konsequenz mit der Carl Benz und
Gottlieb Daimler ihre Ideen weiterentwickelten, patentierten, umsetzten,
erprobten, zur Marktreife brachten und schließlich in Serie produzierten,
macht sie zu den Vätern einer Erfindung, die die Welt verändern sollte –
gesellschaftlich, kulturell und wirtschaftlich.
Über Daimler
Die Daimler AG ist eines der
erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern
Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und
Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten
Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte
Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendes
Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und
Flottenmanagement.
Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des
Automobils im
Jahr 1886 Geschichte geschrieben. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet
Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf
innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge,
die ihre Kunden faszinieren und begeistern.
Daimler investiert bei der Entwicklung alternativer Antriebe als einziger
Automobilhersteller
sowohl in den Hybrid-, als auch in den Elektromotor und in die Brennstoffzelle
mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Denn Daimler
betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für
Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden.
Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern
der Welt und
hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen
neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke der Welt, die Marken smart,
Maybach, Freightliner, Western Star, Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses.
Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgart notiert (Börsenkürzel
DAI). Im Jahr 2009 setzte der Konzern
mit mehr als 256.000 Mitarbeitern 1,6 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 78,9
Mrd. €, das EBIT betrug minus 1,5 Mrd. €.
Quelle: Mercedes-Benz
20.01.2011
„Wir erfinden das Automobil. Seit 1886!“
Jubiläumskampagne von Mercedes-Benz zum
125. Geburtstag des Automobils
Stuttgart – Am 29. Januar 1886 veränderte
Carl Benz die Welt. Beim
Berliner Reichspatentamt meldete er sein „Fahrzeug mit Gasmotoren-betrieb“ unter
der Nummer 37435 zum Patent an. Es war die Geburtsstunde des Automobils. Seither
meldete Mercedes-Benz rund 80.000 bahnbrechende Erfindungen zum Patent an.
Entsprechend feiert die Marke mit dem Stern den Geburtstag des Automobils unter
dem Motto „125! Jahre Innovation“. Eingeläutet wird das Jubiläumsjahr mit einer
Werbekampagne, die seit
dem 19. Januar in Printanzeigen und einem Webspecial zu sehen ist.
Der zehnsekündige TV-Spot läuft vom 20. Januar bis 2. Februar 2011.
„Die Jubiläumskampagne kommuniziert
selbstbewusst und authentisch den Führungsanspruch von Mercedes-Benz“, erläutert
Anders Sundt Jensen, Leiter Markenkommunikation Mercedes-Benz Cars. „Sehr
anschaulich verbindet sie Historie, Gegenwart und Zukunft unserer Marke und
macht so unmissverständ-lich deutlich: Wir haben das Automobil vor 125 Jahren
erfunden, durch kontinuierliche Innovationen erfinden wir es seither immer
wieder neu und werden auch die Zukunft der nachhaltigen Mobilität als
Innovationsführer maßgeblich gestalten.“
Im Zentrum stehen eine Anzeigenkampagne, ein
Zeitschriften-Beileger, ein Webspecial und ein zehnsekündiger TV-Spot. Der
Kampagnenlook ist in einem reduzierten und zeitlos eleganten Design gehalten,
das selbst über 100 Jahre alte Fahrzeuge sehr modern wirken lässt. Die Fahrzeuge
werden in einem gleißend hellen Raum präsentiert, in dem sonst nichts ablenkt.
Eine starke Lichtquelle betont ihre charakteristischen Formen und lässt ihre
Oberflächen glänzen.
Printanzeige, Beileger und TV-Spot
Das Anzeigenmotiv, das in überregionalen
Tageszeitungen geschaltet wird,
zeigt unter der Überschrift „Wir erfinden das Automobil. Seit 1886!“ mit dem
Benz Patent-Motorwagen von 1886 das erste Automobil neben dem aktuellen
Forschungsfahrzeug F 800 Style. Damit spannt es einen Bogen von der ersten
Erfindung bis zu den neuesten Innovationen in Technik und Design. Dieses
Bildmotiv wird durch eine knappe und prägnante Textbotschaft ergänzt:
„Vor 125 Jahren haben wir das Automobil erfunden. Heute arbeiten wir mit
dem gleichen Eifer an neuen Ideen – vom Elektroantrieb bis zur Brennstoffzelle.
Denn auch in 125 Jahren wollen wir um Jahre voraus sein.“
Den Spannungsbogen vom ersten Automobil bis
zum F 800 Style greift der 16‑seitige Beileger für Publikumszeitschriften auf
und ergänzt ihn unter dem Titel „Antworten geben. Seit 1886!“ um einige der
wichtigsten Innovationen, mit denen Mercedes-Benz Automobilgeschichte
geschrieben hat. Eine Auswahl von Fahrzeugen zeigt exemplarisch, wie die Marke
mit dem Stern in den letzten 125 Jahren immer wieder die Frage „Wann wird es
endlich ein Automobil geben,
das …“ beantwortet hat. So gibt es beispielsweise seit dem 500 K
Spezial-Roadster von 1934 ein Automobil, das Sportlichkeit mit Eleganz
verbindet, seit der S-Klasse von 1978 ein Auto, dessen Räder bei einer
Vollbremsung nicht blockieren und seit der B-Klasse F-Cell von 2010 ein
Fahrzeug, das bis zu 400 Kilometer ohne einen Tropfen Benzin fährt. Die
Broschüre wird in einer Auflage von rund 20 Millionen Exemplaren Auto-,
Wirtschafts- und Lifestyle-Magazinen beigelegt.
Auch der zehnsekündige TV-Spot thematisiert
auf überraschende und humorvolle Weise die unzähligen Erfindungen der
Stuttgarter Premiummarke. Unter dem Titel „Passt nicht“ zeigt er eine schier
endlose Schlange von aktuellen und historischen Mercedes-Benz Fahrzeugen, die
laut hupend ins Bild drängeln. Doch 125 Jahre Innovation passen in keinen
Werbeblock, wohl aber in jeden Mercedes-Benz. Darüber hinaus wird das Signet
„125! Jahre Innovation“ im Jubiläumsjahr in
alle Markteinführungskampagnen integriert.
Zahlreiche Online-Maßnahmen
Unter
www.mercedes-benz.com/125 gibt die Stuttgarter Premiummarke einen Überblick
über alle Aktivitäten im Jubiläumsjahr und die Geschichte der
Marke Mercedes-Benz. So informiert ein Kalender über weltweite Events,
im Downloadbereich stehen unter anderem iPhone-Apps und Wallpaper
mit den verschiedenen Kampagnen-Motiven zur Verfügung und der Bereich „Mercedes
Welt” wurde auf den nationalen Mercedes-Benz Webseiten inhaltlich überarbeitet
und ergänzt. Neue Rubriken wie „Design”, „Automobile Innovations-träger” oder
„Wie alles begann” bieten ein umfassendes und unterhaltsames Markenerlebnis –
von der Erfindung des Automobils bis zu visionären Technologien für die
Mobilität der Zukunft.
Die Website ist am 19. Januar in deutscher
und englischer Sprache gestartet. Weitere Sprachen (unter anderem Italienisch,
Französisch und Spanisch) werden kurze Zeit später folgen. Zahlreiche weitere
Maßnahmen werden im Laufe des Jubiläumsjahres auf
www.mercedes-benz.com/125 für Kunden und Fans der Marke angeboten. Besondere
Highlights werden das Mercedes-Benz Quiz für iPhone und iPad App sowie ein
interaktiver Geburtstagsgruß sein.
360°-Aktivitäten im Jubiläumsjahr
Ergänzt wird die Kampagne durch umfassende
Handelsmarketingaktivitäten und eine Vielzahl von Ausstellungen und Events für
Kunden und Mitarbeiter. So wird beispielsweise im Mercedes-Benz Museum von Mai
bis September 2011 die Daimler Kunst Sammlung mit der Ausstellung „Art & Stars &
Cars“ gastieren. Präsentiert werden mehr als 160 Exponate moderner und
zeitgenössischer Kunst von über 80 international renommierten Künstlern.
Darunter befinden sich zahlreiche Arbeiten, die in der Auseinandersetzung mit
der Geschichte, den Typen und dem Design der Mercedes-Benz Automobile entstanden
sind. Hierzu gehören unter anderem die legendäre Cars-Serie des Pop Art
Künstlers Andy Warhol, die er vor 25 Jahren zum 100-jährigen Automobiljubiläum
entworfen hatte, sowie Werke von Bertrand Lavier, Robert Longo, Sylvie Fleury
und Vincent Szarek.
Das Mercedes-Benz Museum ist weltweit der
einzige Ort, an dem die 125-jährige Automobilgeschichte lückenlos erlebbar ist.
Zum 125-jährigen Jubiläum wird
dort im Rahmen der Dauerausstellung ein völlig neuer Ausstellungsraum eröffnet.
Im Raum Mythos 6 werden unter dem Motto ‚Aufbruch – Der Weg zur emissionsfreien
Mobilität’ ab 30. Januar Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft sowie die
Frage nach der Antriebstechnologie von morgen thematisiert.
Weitere Ausstellungen finden in den
internationalen Mercedes-Benz Galleries,
den Mercedes-Benz Brand Centern und den deutschen Mercedes-Benz Kundencentern
und ausgewählten Niederlassungen statt. Mit historischen
und aktuellen Exponaten veranschaulichen sie eindrucksvoll den Einfluss der
Erfindung des Automobils auf die Gesellschaft und belegen die Innovationskraft
von Mercedes-Benz – vor allem mit Blick auf die Zukunft der Mobilität. Darüber
hinaus ist Mercedes-Benz unter anderem Sponsor der Veranstaltungsreihe
„Automobilsommer 2011 – 125 Jahre Automobil“ des Landes Baden-Württemberg, die
von Mai bis September 2011 stattfindet.
Ab Mitte August 2011 wird
Mercedes-Benz an mehreren Tagen in Stuttgart der Öffentlichkeit ermöglichen, an
den Jubiläumsfeierlichkeiten aktiv teilzunehmen. Den Auftakt bildet am 10.
August 2011 das Fußball-Länderspiel der Deutschen Herren-Nationalmannschaft
gegen das brasilianische Auswahlteam in der umgebauten Mercedes-Benz Arena in
Stuttgart, bei dem Mercedes-Benz als „Sponsor of the day“ auftreten wird. An den
darauf folgenden Tagen bietet Mercedes-Benz allen Interessierten an zentralen
Plätzen in Stuttgart Multi-Media Performances, Fahrzeugausstellungen sowie
Einblicke in die Zukunft des Automobils für Jung und Alt. Im Spätsommer wird
Mercedes-Benz zudem in enger Zusammenarbeit mit den internationalen offiziellen
Mercedes-Benz Clubs in Berlin das größte Mercedes-Benz Treffen aller Zeiten
durchführen.
Quelle: Mercedes-Benz
22.12.2010
Daimler-Motoren-Gesellschaft und Kässbohrer
haben vor 100 Jahren Zusammenarbeit begonnen
● Der Ulmer Wagnermeister Karl
Kässbohrer fertigte bereits 1910 die ersten Phaeton-Limousinen und
Landaulet-Karosserien für die Daimler-Motoren-Gesellschaft
● Neben vielen
Kässbohrer-Omnibusaufbauten auf Mercedes-Benz Fahrgestellen konnten die Ulmer
herausragende Fahrzeuglösungen mit Mercedes-Benz realisieren
● Stromlinienbusse und der
größte Omnibus der Welt, den Kässbohrer gebaut hat, trugen den Mercedes-Benz
Stern als weit sichtbares Markenzeichen
● Mit der Setra Baureihe 200
traten Mercedes-Benz Motoren im Setra einen Siegeszug an. Heute sind
umweltfreundliche, modernste Dieselmotoren mit SCR-Technologie aus Mannheim
Serienausstattung in Setra Omnibussen
● Die Gründung der EvoBus vor 15
Jahren und deren Integration in den Daimler Konzern machten den Fortbestand der
Traditionsmarke Setra aus Ulm und ihre erfolgreiche Weiterentwicklung möglich
Neu-Ulm/Stuttgart – Die
Geschäftsbeziehungen zwischen dem ehemaligen Ulmer Nutzfahrzeughersteller Karl
Kässbohrer und der vormaligen Daimler-Motoren-Gesellschaft in Stuttgart reichen
bis ins Jahr 1910 zurück. Die sehr erfolgreiche und gewachsene Partnerschaft
zwischen den beiden Omnibusmarken in der EvoBus hat also lange vor Gründung des
größten europäischen Busherstellers unter dem Konzerndach der Daimler AG
begonnen. Daran sei dieser Tage erinnert, kurz vor dem 100sten Geburtstag des
ersten Kässbohrer Omnibusses, der am 11. Februar 1911 auf der Vorstadtlinie
Ulm-Wiblingen fuhr und in dem Jahr, da die Marke Setra 60 Jahre alt wird. In der
Dokumentation „Die deutsche Automobilindustrie von 1886 bis 1979“ des Verbands
der Automobilindustrie (VDA) taucht Karl Kässbohrer schon 1908 als
Wagenbaubetrieb mit Spezialisierung auf Lkw-Anhängewagen auf, um dann 1910 mit
einem größeren Eintrag
„Karl Kässbohrer Fahrzeugwerke liefert neben
Kutschwagen offene Phaetonlimousinen und Landauletkarosserienen an Daimler,
Opel, Adler und NSU“ aufzutauchen. Phaeton-Limousinen waren zu dieser Zeit, als
die meisten Automobilhersteller die Aufbauten ihrer Fahrzeuge von Wagenbauern
fertigen ließen, bequeme Tourenwagen. Landaulet ist eine französische
Bezeichnung für die Karosserieform, die sich entweder offen oder geschlossen
fahren ließ. Deshalb wurde das Endstück des Dachs der meist vier- oder
sechstürigen Fahrzeuge durch ein Faltverdeck abgeschlossen. Landaulet fanden
ihre Verwendung meist als Staatskarossen und waren die Premium-Produkte der
namhaftesten Hersteller wie Mercedes, Maybach oder Rolls-Royce.
Zehn Jahre nach der Gründung firmierte das
Wagnergeschäft als „Erste Ulmer Karosseriefabrik Karl Kässbohrer“ und zog vom
Lautenberg im Schatten des Ulmer Münsters an den nördlichen Stadtrand in die
damalige Obere Karlstraße, nahe der Bahnlinien Ulm–Stuttgart und
Ulm–Aalen/Ellwangen. Mit diesem wesentlichen Entwicklungsschritt für den noch
jungen Handwerksbetrieb begründete Karl Kässbohrer den Nutzfahrzeugbau in Ulm.
Dieser Industriezweig ist in der Münsterstadt schließlich über Jahrzehnte hinweg
zum bedeutendsten Industriezweig geworden und hat abertausenden von Menschen und
vielen Generationen Arbeit und Brot ermöglicht.
Der 11. Februar 1911 markierte einen
wesentlichen Meilenstein und den eigentlichen Auftakt zur
Kässbohrer-Omnibusgeschichte, der es an herausragenden Ereignissen nicht
mangelt. An diesem Tag wurde die erste Ulmer Omnibuslinie eröffnet, die vom
Ulmer Münsterplatz in den südlich gelegenen Vorort Wiblingen führte. Die eigens
dafür gegründete Verkehrsgesellschaft hat mit Karl Kässbohrer einen
Gesellschafter, der als Anteil seinen ersten Kraftomnibus einbrachte. Das
Fahrzeug war auf einem Saurer-Fahrgestell aufgebaut und hatte 18 Sitz- und zehn
Stehplätze und wurde von einem zugkräftigen Vierzylindermotor, der etwa
22 kW/30 PS leistete, angetrieben. Der
gesamte Aufbau war seiner Zeit voraus: Ganz im Gegensatz zum damals Üblichen saß
der Fahrer bereits in einem geschlossenen Fahrerhaus, dem ersten dieser Art im
deutschen Nutzfahrzeugbau überhaupt.
Sichtbare Beispiele der erfolgreichen
Symbiose zwischen dem traditionsreichen Omnibus-Hersteller aus Ulm und dem
innovativen, unablässig nach neuester Technik strebenden
„Automobil-Erfinderunternehmen“, begründet von Gottlieb Daimler, Wilhelm Maybach
und Karl Benz, zeigt sich in vielen Fahrzeugen. Nach dem ersten Weltkrieg in
Europa entstand ein zunehmend wachsendes Mobilitätsbedürfnis. Viele, heute kaum
mehr bekannte Fahrzeughersteller und die aufstrebende Verkehrswirtschaft mit
ihren zahlreichen mittelständischen Betrieben vertraute schon in dieser Zeit auf
die Fahrgestelle von Mercedes-Benz und die Kässbohrer-Omnibusaufbauten. Ein ganz
herausragendes Beispiel der Zusammenarbeit zwischen den beiden Omnibuspionieren
waren die im Jahr 1935 von Kässbohrer im Auftrag der Deutschen Reichsbahn
entwickelten Stromlinienbusse. Sie wurden von Kässbohrer auf Daimler-Benz
Chassis aufgebaut. Diese Fahrzeuge waren für den Linieneinsatz auf den neuen
Autobahnen konzipiert. Sie hatten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h
einzuhalten und brachten es auf eine Höchstgeschwindigkeit von130 km/h. Dazu
rüstete Daimler-Benz die Fahrgestelle mit Spezial-Schnellganggetriebe und
Hochgeschwindigkeits-Reifen aus. Mit diesen Omnibussen wurde unter anderem die
Verbindung Leipzig – Berlin eröffnet.
Auch der im Jahr 1938 von Kässbohrer gebaute
damals größte Omnibus der Welt war eine Gemeinschaftsentwicklung. Der
vierachsige Omnibus wurde von einer Mercedes-Benz Sattelzugmaschine vom Typ LZ
8000 gezogen, eine Weltneuheit in der Lkw-Branche. Das Gesamtfahrzeug war 18,7 m
lang und bot Platz für 170 Fahrgäste. Noch enger wurde die Zusammenarbeit ab dem
Jahr 1976. Kässbohrer brachte damals seine Omnibusbaureihe 200 auf den Markt.
Mit dieser Baureihe hatten die Setra-Kunden – nach der Integration des
bisherigen Motorenlieferanten Henschel aus Kassel in den Daimler-Benz Konzern –
fortan die Wahlmöglichkeit zwischen Mercedes-Benz oder MAN Dieselmotoren. Bald
schon betrug der Anteil der Mercedes-Benz Motoren in den Setra Omnibussen nahezu
90 Prozent und Kässbohrer war einer der großen Einzelkunden im non-captive-Markt
für die bewährten Antriebsquellen aus Mannheim. Heute werden alle Setra
Omnibusse mit Leistungsstärken von 210 bis 370 kW mit den hochmodernen,
umweltschonenden und überaus wirtschaftlichen Mercedes-Benz Dieselmotoren mit
SCR-Technologie aus Mannheim ausgerüstet.
Es passte sehr gut ins Bild der seit über 80
Jahren guten Geschäftsbeziehungen zwischen dem Stuttgarter Automobilkonzern und
dem mittelständischen Fahrzeugbauer in Ulm, dass nachdem die Karl Kässbohrer
Fahrzeugwerke GmbH Mitte der 90er Jahre des ausgehenden 20. Jahrhunderts in die
wirtschaftliche Schieflage geraten war, die damalige Mercedes-Benz AG der Ulmer
Firma eine Kooperation anbot. Die Mercedes-Benz AG gab ein Angebot für den
Omnibusbereich von Kässbohrer mit Arbeitsplatzgarantie bis Ende 1998 ab. Die
ersten Schritte zur 1995 gegründeten EvoBus GmbH, der 100-prozentigen
Daimler-Tochtergesellschaft, in der die Omnibusaktivitäten für Mercedes-Benz
Omnibus und der Kässbohrer-Marke Setra gebündelt wurden, waren getan. Der
Fortbestand der traditionsreichen und renommierten Omnibusmarke Setra bei
gleichzeitig besten Perspektiven für ihre Weiterentwicklung war gesichert und
darüber hinaus hat der Erfolg den Vätern dieses industriellen
Kooperationsprojekts bis heute recht gegeben.
Quelle: Mercedes-Benz
17.11.2010
Seit 125 Jahren in der Zukunft zu Hause
Automobildesign – made by Mercedes-Benz
Stuttgart. Während die Physiker noch darüber
rätseln, ob Zeitreisen eines Tages gelingen können, sind die Automobildesigner
bei Mercedes-Benz längst in die Zukunft aufgebrochen. Jeden Tag versetzen sie
sich in kommende Zeiten und entwerfen Automobile, die erst Jahre oder
Jahr-zehnte später auf den Straßen die Blicke auf sich ziehen werden. Für die
kommende Generation der Serienmodelle blicken die Kreativen fünf oder zehn Jahre
voraus. Noch weiter ins Morgen reisen die Designer in den
fünf Mercedes-Benz Advanced Design Studios. Sie denken drei oder mehr Dekaden
voraus. Allen gemeinsam ist ein Thema: Mobilität der Zukunft – die
Mercedes-Benz Formensprache weiterentwickeln, mit neuen gestalterischen Ideen
Trends setzen, die einen Mercedes auch künftig immer frisch, ästhetisch und
stilvoll erscheinen lassen, ohne seine Wurzeln und Markenidentität zu
verleugnen. Zukunft ist für sie also schon heute.
Globales Advanced Design – die Mercedes-Benz
Design Studios
Das erste Advanced Design Studio im Ausland
hat im Juni 1990 in Kalifornien seine Arbeit aufgenommen. Heute denken in
Carlsbad Designer und Modelleure auf rund 1.200 Quadratmetern über das Exterieur
von Fahrzeugen für morgen und übermorgen nach. Das Center tauscht regelmäßig
Ideen und Kreative mit den Schwesterstudios in Tokio und Sindelfingen aus. Das
vierte Studio in Como (Italien) beschäftigt sich ausschließlich mit dem
Interieur künftiger Fahrzeuge.
In der Villa Salazar in Ufernähe zum Comer See produzierte zuvor Gianni Versace
Fliegen und Krawatten. Das jüngste Advanced Design Studio befindet sich seit
Neuestem in Peking.
Professor h.c. Gorden Wagener, der
Chefdesigner von Mercedes-Benz, ist für
alle Studios verantwortlich. Neben den rund 440 Designern, die sich um das
Seriendesign kümmern, arbeiten mehr als 60 Designer an jenen Konzepten, die die
Marke mit dem Stern bis zu einem halben Jahrhundert in die Zukunft blicken
lassen. So sind die kreativen Köpfe in Como bei Ideen zum Innenraum neuer
Fahrzeuge ganz Ohr und Auge für die Einflüsse der Region. Im berühmten Dreieck
zwischen den Städten Como, Mailand und Turin sind Möbelindustrie
und Modewelt zu Hause. Das traditionelle Handwerk hat dort einen hohen
Stellenwert – ein ideales Umfeld für das Advanced Design Studio. Das gilt auch
für den asiatischen Raum. Gerade die Märkte in Japan und China – beide von
großer Bedeutung für Mercedes-Benz – verlangen perfekt verarbeitete Fahrzeuge
mit höchster Funktionalität in der Bedienung. Solche Trends werden in den Design
Studios in Tokio und Peking aufgespürt, weiterentwickelt und fließen
in das Design ein. Gerade Tokio als Megacity ist ein wichtiger Trendgeber für
das Thema Downsizing im Premiumsegment. Die Designer hinterfragen hier
Grundsätzliches, zum Beispiel, was „mobil sein“ in der Zukunft überhaupt
bedeuten mag.
„Wir laufen keinen Modeerscheinungen
hinterher“, sagt Professor Wagener, „sondern versuchen, langfristige Trends
aufzuspüren, die über Jahrzehnte hinweg den Wert unserer Marke steigern. Ideen,
die höchste Ansprüche in Technik, Leistung, Komfort und Sicherheit erfüllen.“
Ein Designer muss deswegen „in der Zukunft leben“ und mindestens zwei bis drei
Fahrzeuggenerationen im Voraus denken. Die Advanced Design Studios sind somit
kreative Räume, in denen die Designer ihren Gedanken freien Lauf lassen können,
ohne sofort an die Serienproduktion zu denken.
Seriendesign bei Mercedes-Benz – Qualität
aus einer Hand
Beim Seriendesign mit seinen Vorgaben durch
ein exakt definiertes Lastenheft, fertigungstechnische Gegebenheiten oder
gesetzliche Vorschriften muss zielgerichtet auf ein bestimmtes Nachfolgemodell
hingearbeitet werden. Das ist eine Herausforderung, die Disziplin bei
Kreativität erfordert und sich stark an konkreten Anforderungen orientiert.
Unter der Leitung des Design Centers in Sindelfingen sind die Designer weltweit
in alle Entwicklungsprozesse eines neuen Fahrzeugs, gleich ob Pkw, Nutzfahrzeug
oder Bus, Mercedes-Benz, smart oder Maybach, eingebunden. Von der strategischen
und konzeptionellen Planung
über die operative Prozesssteuerung bis hin
zur eigentlichen Designarbeit – die Mercedes-Benz Designer arbeiten in
verschiedenen Abteilungen an Lösungen
für das Automobildesign der künftigen Serienmodelle.
1. Design Pkw: Strategie und Konzeption
Das Mercedes-Benz Design gestaltet Fahrzeugentwürfe von der Architekturphase bis
zum Serienprozess. Die kreative Entwicklung sowie das Design möglicher neuer
Baureihen und deren Varianten für das Mercedes-Benz Portfolio gehören ebenfalls
zu den Hauptaufgaben. In enger Abstimmung mit den Bereichen Forschung und
Entwicklung werden darüber hinaus zukünftige Mobilität und innovative Showcars
gestaltet – vom Entwurf bis zum fahrfähigen Prototypen. Neben dem reinen
Fahrzeugdesign bearbeiten die Designer unter dem Label Mercedes-Benz Style auch
Produktdesign-Aufträge exklusiver Premiumhersteller in Bereichen wie Transport,
Industrial Design, Lifestyle, Möbel.
2. Design Pkw: Steuerung und Management
Alle Automobil-Designprojekte, die von Mercedes-Benz ins Leben gerufen werden,
werden zentral geleitet. Das Design Center in Sindelfingen steuert
den Designprozess hinsichtlich Qualität, Termin- und Kostenkontrolle über den
gesamten Lebenszeitraum eines Automobils hinweg. Das Know-how wird für das
Gesamtfahrzeug, bestehend aus Exterieur und Interieur, von der Strategiephase
über die Fahrzeugentwicklung und Produktion bis zum Ende der Serienphase
eingesetzt. Die Designer sind zuständig für den Aufbau aller Designexponate vom
Tonmodell über 1:1 Modelle bis zum Einstiegs- und Datenkontrollmodell
und für die Erstellung aller im Designprozess nötigen Datenmodelle sowie für
die Freigabe aller Strak-Daten zur Übergabe an den Werkzeugprozess. Der
Strak eines Fahrzeugs ist die mathematisch perfekte geometrische Darstellung der
kundensichtbaren Oberflächen im Interieur und Exterieur unter Berücksichtigung
aller technischen und formalästhetischen Ansprüche.
3. Design Pkw: Entwurf Exterieur
Von der A- bis zur S-Klasse, vom SLK bis zum SLS: Die Designer entwickeln das
Design aller Pkw-Baureihen und sind verantwortlich für Exterieur sowie
User-Interface-Design und Ergonomie. Sie bearbeiten die Projekte über den
gesamten Entwicklungszeitraum. Die während des Lebenszyklus eines Modells
not-wendigen Designarbeiten, wie Modellpflegen und Änderungsjahrumfänge, liegen
ebenfalls in der Verantwortung des Design Centers.
4. Design Pkw: Entwurf Interieur
Die Interieurdesigner gestalten nicht nur den klassischen Fahrzeug-Innenraum,
bestehend aus Sitzen, Türen, Dachhimmel sowie Armaturenbrett mit
Bedien-elementen, sondern darüber hinaus auch die Grafiken im Bordcomputer, den
Menüaufbau und die gesamte Bedienlogik. Sie benötigen für jede Aufgabe
diverse Spezialisten wie beispielsweise Produkt-, Grafik- und Softwaredesigner.
Spezialisten für Oberflächengestaltung kreieren sowohl die Farben als auch
sämtliche Materialbeschaffenheiten für das Exterieur und das Interieur. Von
Ledernarbungen über Metallstrukturen bis hin zum Glanzgrad aller Oberflächen
wird jedes Detail sorgfältig ausgewählt und abgestimmt. Oft entscheiden feinste
Nuancen. Die strategische Stärkung des Interieurs ist notwendig, weil es in den
letzten Jahren viel komplexer geworden ist und an Bedeutung zugenommen hat.
5. Design Vans und Trucks
Mercedes-Benz Designer entwickeln für die Nutzfahrzeuge das Design der
Transporter-Baureihen Vito, Viano, Sprinter und Vario sowie der Baureihen
des Truckbereichs Accelo, Atego, Axor, Actros und der dazugehörigen
Sonderfahrzeuge Unimog, Econic und S 2000. Marken- und baureihen-übergreifende
Aufgaben übernehmen sie in den Programmen Dodge (Vans), Freightliner und
Mitsubishi Fuso (Trucks). Der Gestaltungsumfang betrifft
das Gesamtfahrzeug, also Interieur und Exterieur. Die Baureihen werden über den
gesamten Designprozess hinweg bis zum Start der Produktion betreut –
von Entwurf, Modellauswahl, Entscheidung über Designfreeze und
Datenkontrollmodellfreigabe bis zur gestalterischen Koordination der
designrelevanten Umfänge.
Die Arbeitsweise des Mercedes-Benz Designs –
in zehn Schritten
zum fertigen Automobil
Rund drei Jahre dauert der Weg von der
ersten Zeichnung bis zur Modell-abnahme. In dieser Zeit durchläuft ein neuer
Mercedes eine schier endlose Folge von Arbeitsschritten, in denen sich die
Designer peu à peu an das endgültige Fahrzeug herantasten. Aus vorher
konkurrierenden Entwürfen entsteht im Team die nächste Generation eines
Mercedes-Benz.
Zeichnung/Rendering: Wie in der Mode steht
am Beginn des Designprozesses für ein Automobil immer eine Zeichnung – sei es
per Hand oder am Computer. Ideen, die bislang nur im Kopf des Designers
existieren, werden sichtbar.
Digital/Package: Am Computer entsteht ein
virtuelles Bild des neuen Automobils. Proportionen, Dimensionen und
Linienführung werden simuliert und auf Stimmigkeit sowie Harmonie überprüft.
1:4 Tonmodelle: Nicht alles kann am Computer
simuliert werden,
daher werden im Weiteren von jeder Variante eines neuen Automobils Tonmodelle
angefertigt. Erst jetzt können die Designer entscheiden,
ob ihre Entwürfe auch in drei Dimensionen die gewünschte Wirkung entfalten.
Modellauswahl: Aus mehreren Varianten wird
die endgültige Form
des neuen Automobils ausgewählt. Hier fällt die Entscheidung über
die äußere Form des künftigen Mercedes-Benz Modells.
Fräsmodell: Das 1:4 Tonmodell wird in seine
endgültigen Dimensionen übertragen. Es entsteht der erste „Prototyp“ in voller
Größe.
1:1 Modell: In Handarbeit werden alle
Einzelheiten des neuen Modells gefertigt. Ein täuschend echtes Vorbild entsteht.
Alle charakteristischen Merkmale des neuen Autos kommen zum Vorschein.
Interieurskizzen: Auch für die
Innenraumgestaltung werden im ersten Schritt Zeichnungen und Renderings
erstellt. Hier entstehen die verschiedenen Ausstattungslinien, also das
Interieur, in dem sich der künftige Fahrer wohlfühlen soll. Leitmotiv dabei: „Perfect
Aesthetics“ – ein Design, das sich der Schönheit verpflichtet fühlt.
Color & Trim/Bedien- und Anzeigekonzepte (BAK):
Material- und Farbauswahl für das Interieur werden festgelegt. Aus Hunderten von
Stoff- und Ledermustern sowie einer schier unendlichen Farbpalette werden die
Ausstattungsvarianten für das künftige Automobil festgelegt.
Interieur-Tonmodell/Interieur-Datenkontrollmodell: Alle Materialien und Farben
werden an aufwändig hergestellten 1:1 Innenraummodellen unter „Echtbedingungen“
auf ihre Wirkung überprüft. Jedes Material und jede Farbe erhält einen Code und
wird spezifiziert.
Modellabnahme: Abschluss eines
jeden Designprozesses ist die Modellabnahme durch den Vorstand. Ist diese
erfolgreich, steht der Produktion des neuen Mercedes-Benz nichts mehr im Weg.
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