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Neupreise, Baureihen, Preislisten, Hersteller, Typcodes, technische Daten,
Ausstattungscodes, VIN-Nummern, Fahrgestellnummern, Motorcodes, Getriebecodes,
Presseberichte
Automobilmarken, kurz Automarken, sind die
Handelsnamen, unter denen Automobil-Hersteller Fahrzeuge
vertreiben. Aufgelistet werden Hersteller von Pkw und
Rennwagen, die Automobile gebaut haben, bauen oder bauen
wollten.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Liste der Automobilmarken aus der freien
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+++ Presse +++ Presse +++ Presse +++ |
| 29.11.2011
Qoros will 2013 nach Europa
Der chinesische Autobauer Chery
Quantum will mit der neuen Marke Qoros in Europa angreifen. "Wir
beginnen Mitte 2013 mit der Produktion und werden anfangs 150.000
Einheiten im Jahr herstellen, später 300.000, davon die Hälfte für den
Export nach Europa", sagte Co-Vorstandschef Volker Steinwascher der
"Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)". Die Wagen sollen zwischen
11.000 und 15.000 Euro kosten.
Chery Quantum ist ein 2007
gestartetes Gemeinschaftsunternehmen des chinesischen Autoherstellers
Chery mit dem israelischen Mischkonzern Israel Corp. Laut Bericht floss
bisher rund eine Milliarde Euro an Investitionen. Neben dem ehemaligen
VW-Amerika-Chef Steinwascher ist auch Gert Hildebrand, früherer
Mini-Chefdesigner, für das Unternehmen tätig.
Den Löwenanteil der
Entwicklungsarbeit habe der Autozulieferer Mag Steyr geleistet, schreibt
die FAZ. Geplant seien zwei Limousinen und ein Geländewagen im
C-Segment, die Autos sollen sich die gleiche Plattform teilen.
Produziert werde in Changshu nahe Schanghai, die ersten Prototypen seien
fertig. Die Motoren liefere Chery, für das Getriebe sei man in
Verhandlungen mit dem deutschen Zulieferer Getrag.
Beim Produktions-Know-how sind die
Chinesen nicht auf die Zusammenarbeit mit einem westlichen Autobauer
angewiesen: "Sämtliche Patente und sämtliches Fachwissen werden im
Besitz unseres chinesischen Unternehmens sein", sagte Steinwascher der
Zeitung. Mit seinen Autos will er die ab 2013 geltenden
NCAP-Sicherheitsvorschriften erfüllen. Auch eine Elektro-Variante soll
es geben. (se)
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| 12.10.2011
E-Autos sind für 30 Prozent der Deutschen geeignet
Geringe Reichweite und lange
Ladedauer von Elektroautos werden zwar als unpraktisch empfunden,
müssten laut Marktforscher Tema-Q für 30 Prozent der deutschen
Autofahrer allerdings kein Kaufhinderungsgrund sein. Dies habe eine
Umfrage unter 276 Autofahrern ergeben, bei der abgefragt wurde, wer wie
oft mehr als 100 Kilometer pro Tag mit dem Auto zurücklegt.
Knapp die Hälfte der Befragten kann
sich vorstellen, für Fahrten unter 100 Kilometern ein Elektrofahrzeug zu
benutzen, allerdings gaben nur zwölf Prozent an, dass sie bei ihren
täglichen Fahrten unter dieser Marke bleiben; 17 Prozent kommen auf vier
Fahrten pro Jahr, die darüber hinausgehen. "Wenn diese Gruppe dafür auf
andere Verkehrsmittel zurückgreifen würde, sollte die geringe Reichweite
für knapp ein Drittel der Befragten unproblematisch sein, zumal das
Elektroauto auch als Zweitfahrzeug für die Stadt eingesetzt werden
könnte", heißt es in der Mitteilung der Marktforscher. (ng)
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| 07.10.2011
Warnung vor asiatischen Stahlrädern
Das Solinger Unternehmen Kronprinz,
Hersteller von Stahlrädern, warnt in einem Rundschreiben an
Geschäftspartner vor Produkten aus asiatischer Fertigung, die seit
einigen Wochen auch hier zu Lande angeboten werden. Grund für die
gesonderte Mitteilung: Ein Anbieter verwendet ein Artikelnummernsystem,
das sich eng an das Kronprinz-System (Kennbuchstabe für den
Fahrzeughersteller plus Zahlenkombination) anlehnt. "Wir stellen hiermit
klar, dass diese Produkte nicht aus unserem Hause stammen und mit
unseren Identrädern in keiner Weise vergleichbar sind", betont das
Unternehmen in dem Schreiben.
Der Schwerpunkt des Räder-Angebots
aus chinesischer und indischer Fertigung liegt Kronprinz zufolge auf den
VW-Modellreihen Golf (6J x 15 H2) und Polo (5J x 14 H2) sowie dem Ford
Fiesta (5,5J x 14 H2). Hier gebe es teilweise sicherheitsrelevante
Abweichungen von der zulässigen Traglast. Das Golf-Rad beispielsweise
sei nur für 555 kg ausgelegt, das Identrad dagegen für 625 kg. Konkrete
Angaben, unter welchen Markennamen die Räder in Deutschland vertrieben
werden, bzw. von welcher Importeur sie in Deutschland anbietet, machte
Kronprinz in dem Schreiben nicht.
Das Problem liege in einer
möglicherweise durch geringere Tragfähigkeit eingeschränkten Verwendung,
so Kronprinz. In dem Zusammenhang rät der Räderhersteller dringend zur
Beachtung der geforderten Traglasten. Der Händler sei dafür
verantwortlich, dass beim jeweiligen Kundenfahrzeug die Radlast
ausreiche, insbesondere wenn eine Anhängerstützlast benötigt werde.
Außerdem bestehe bei solchen
Sonderrädern eine ABE-Mitführungspflicht, so dass vom Hersteller bzw.
Importeur der Räder eine solche unbedingt eingefordert werden sollte, um
sie an den an den Kunden weitergeben zu können. "Prüfen Sie in Ihrem
eigenen Interesse auf jeden Fall den Inhalt des Gutachtens", empfiehlt
das Unternehmen abschließend. (ng/pd)
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07.10.2011GW-Angebot
in falscher Kilometer-Rubrik rechtens
Ein Autohändler, der einen Gebrauchtwagen auf einer
Internetplattform anbietet und die Kilometerangabe in einer
unzutreffenden Suchrubrik macht, verstößt er nicht gegen
Wettbewerbsrecht. Ein solches Inserat führt Kaufinteressenten nicht in
die Irre – besonders dann nicht, wenn der Händler die Laufleistung in
der Angebotsüberschrift richtig stellt. Das geht aus einer am Freitag
veröffentlichten Entscheidung des I. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs
(BGH) hervor (Urteil vom 6. Oktober 2011; Az.: I ZR 42/10).
In dem Streitfall bewarb der beklagte Händler auf
einer Autobörse in der Suchrubrik "bis 5.000 km" ein Fahrzeug mit
folgender fettgedruckter Überschrift: "BMW 320 d Tou.* Gesamt-KM
112.970** ATM- 1.260 KM**". Der Kläger, der ebenfalls auf der
Online-Plattform Fahrzeuge verkauft, sah in der unzutreffenden
Kilometerangabe in der Suchkategorie eine wettbewerbsrechtlich relevante
Irreführung und klagte auf Unterlassung.
Das Landgericht Freiburg und das Oberlandesgericht
Karlsruhe hatten der Klage zunächst stattgegeben. Nach Meinung der
beiden Vorinstanzen verschaffte sich der Beklagte trotz der Korrektur
des Kilometerstandes im eigentlichen Verkaufsangebot gerade gegenüber
Mitbewerbern einen relevanten Vorteil.
Das sah der BGH anders: Zwar liege in dem
Fahrzeugangebot in der falschen Kilometerrubrik eine unwahre Angabe, im
konkreten Fall sei die unzutreffende Einordnung aber nicht geeignet
gewesen, den Verkehr irrezuführen. "Die richtige Laufleistung ergab sich
ohne weiteres bereits aus der Überschrift des Angebots, so dass eine
Täuschung von Verbrauchern ausgeschlossen war", betonte der Zivilsenat.
Die Frage, ob eine Einstellung in eine falsche Rubrik unter anderen
Gesichtspunkten, etwa einer unzumutbaren Belästigung der Internetnutzer,
wettbewerbsrechtlich unlauter ist, war nicht Gegenstand des
Rechtsstreits. (rp)
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| 07.10.2011
Wandel für Autohändler und Werkstattbetreiber erwartet
Eine große Mehrheit der Autohändler
und Werkstattbetreiber rechnet damit, dass sich vor dem Hintergrund des
Mobilitätswandels und angesichts der wachsenden Bedeutung des Internet
die traditionellen Handelsstrukturen gravierend verändern und teilweise
auflösen werden. So wird nach Einschätzung der Händler das Internet
Autohaus-Ausstellungsräume als wichtigste Präsentationsfläche ersetzen.
Das sind die Kernaussagen einer repräsentativen Umfrage unter mehr als
300 Autohäusern, die der TÜV SÜD zur IAA 2011 durchgeführt hat. Unter
dem Motto "Wissen nutzen. Zukunft gestalten."
Wichtige Informationen für die
Entwicklung weiterer Dienstleistungen
Der Automobilbranche stehen einige
Umbrüche bevor: Elektromobilität, Gewichtung verschiedener
Geschäftsmodelle, Neuwagen- und Gebrauchtwagenmarkt, Fahrzeugmodelle,
Antriebstechnologien – wo geht die Reise der Autohausbranche bis 2020
hin? Dazu hat TÜV SÜD gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut
Technomar bundesweit insgesamt 304 Autohäuser befragt.
Ergebnis der repräsentativen
Befragung: Autos werden zukünftig mehrheitlich über das Internet
angeboten und verkauft. Leasing, Car-Sharing und Mobilitätsverträge
rücken als Geschäftsmodelle immer mehr in den Vordergrund und
alternative Antriebstechnologien werden an Gewicht zunehmen. Aus den
Daten ergeben sich für den TÜV SÜD wichtige Erkenntnisse, um das
Dienstleistungsspektrum ständig an die neuesten Erfordernisse in der
Branche anzupassen. "Die Umfrageergebnisse liefern uns wichtige
Informationen für die Weiterentwicklung unserer Dienstleistungen – unter
anderem aus den Bereichen Gebrauchtwagenstrategie, Fuhrparkmanagement
und E-Mobilität. Dadurch können wir unsere Kunden im Strukturwandel
optimal unterstützen", sagt Bernhard Kerscher, Sprecher der
Geschäftsführung der TÜV SÜD Auto Service GmbH.
Leasing und Car-Sharing von
wachsender Bedeutung
Einen deutlichen Wandel sehen die
Befragten beispielsweise bei den Vertriebswegen: Internethandel, die
eigene Homepage und Social Networks werden für fast 55 Prozent eine
immer wichtigere Rolle spielen und den Ausstellungsraum langfristig in
den Hintergrund drängen. Auch bei den Geschäftsmodellen gibt es
Bewegung: Mobilitätsverträge und Car-Sharing werden in den nächsten fünf
Jahren auf einen Gesamtanteil von insgesamt 18 Prozent anwachsen. Auch
das Leasing-Geschäft wird laut der Umfrage eine immer wichtigere Rolle
spielen: Dieses Geschäftsmodell wird in fünf Jahren einen Gesamtanteil
von 38 Prozent gegenüber aktuell 22 Prozent haben. Zurückgehen wird
hingegen die Fokussierung auf nur eine Automarke, so das Votum von mehr
als 17 Prozent. Aufgrund des starken Wandels in fast allen
Geschäftsbereichen befürchten knapp neun Prozent gar, dass das
klassische Autohaus immer mehr aus der Branchenlandschaft verschwinden
wird.
Autohaus-Zukunft: Größer, aber
weniger
Zusammenschlüsse und Akquisitionen
nehmen in der Branche immer mehr zu. Dass es bis 2020 eine Reduktion auf
deutlich weniger, dafür aber größere Autohäuser geben wird, bestätigen
mehr als 80 Prozent der Befragten. Eine Diversifizierung auf
spezialisierte Autohäuser erwarten knapp elf Prozent. Nur acht Prozent
glauben, dass es keine Veränderungen in der Branchenlandschaft geben
wird. Eine deutliche Verschiebung sehen die Autohaus-Betreiber bei der
Gewichtung Neuwagen und Gebrauchtfahrzeuge. 48 Prozent der Befragten
rechnen mit einem Anstieg im Gebrauchtwagengeschäft und sehen hier die
größten Entwicklungschancen. Fünf Prozent rechnen sogar mit einem
starken Zuwachs. Lediglich 13 Prozent prognostizieren einen Rückgang. 37
Prozent sehen keine Veränderungen beim Geschäft mit den Gebrauchten in
den kommenden fünf Jahren. Ganz anders dagegen ist die Prognose für den
Neuwagenabsatz: Hier erwarten 43 Prozent der Befragten in den kommenden
fünf Jahren einen Rückgang. Knapp sieben Prozent rechnen sogar mit einem
starken Rückgang. Nur knapp 24 Prozent erwarten eine positive
Entwicklung bei den Neuwagen. 30 Prozent gehen davon aus, dass sich hier
nichts verändert.
Alternative Antriebstechnologien im
Kommen
Der Einfluss alternativer
Antriebstechnologien nimmt aus Sicht der Branchenkenner zu: 2020 wird
der Hybridantrieb einen Anteil bei den Neuzulassungen von 21 Prozent
erreicht haben. Bereits in den kommenden fünf Jahren erwarten die
Fachleute einen Anstieg des bivalenten Antriebs auf 14 Prozent. Der
gleiche Zuwachs wird in diesem Zeitraum für alle anderen alternativen
Antriebstechnologien zusammen erwartet. Demnach kommen reinelektrische
Autos, gasbetriebene und Fahrzeuge mit Brennstoffzelle im Jahr 2016
gemeinsam einen Anteil von 14 Prozent bei den neuzugelassenen
Fahrzeugen.
Vier Jahre später, 2020, werden
Elektroautos und mit Wasserstoff betriebene Autos zusammen bereits 20
Prozent Marktanteil erreichen. Inklusive der Gasfahrzeuge erreichen die
alternativen Antriebe mit 47 Prozent den Hauptanteil und liegen nach
Einschätzung des Handels dann vor Benzin- und Dieselantrieb. Neue
Antriebstechnologien spielen zunehmend eine wichtige Rolle. Die Zahlen
zeigen laut TÜV SÜD: "Der Mobilitätswandel wird nicht spurlos an der
Branche vorüber gehen." Diese Entwicklung werde jedoch mehrheitlich
gelassen gesehen: 56 Prozent der Befragten erwarten hier keinen Einfluss
auf ihr Geschäft. Über 40 Prozent allerdings glauben, dass Hybrid,
Elektro und Brennstoffzelle negative Auswirkungen haben werden.
Die komplette Studie steht unter
http://www.tuev-sued.de/iaa2011 zum Download bereit.
(ses)
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| 05.10.2011
Automarkt auch im September stark
Die Autokäufer in Deutschland
greifen ungeachtet der Verunsicherung durch die Staatsschuldenkrise
weiter zu. Im September wurden nach amtlichen Angaben 280.689 Pkw neu
zugelassen – ein Plus von 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Zwischen Januar und September wurden 2,40 Millionen Neuwagen
registriert. Der Absatz stieg damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
um 10,8 Prozent. Das teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch
in Flensburg mit.
Laut Importeursverband VDIK waren
für die höchsten September-Zahlen seit 2006 – mit Ausnahme des
Abwrackprämienjahrs 2009 – sowohl die privaten (plus fünf Prozent) als
auch die gewerblichen Kunden verantwortlich. Letztere stellten im
September gleich 15 Prozent mehr Autos auf die Straßen. Im Privatmarkt
steigerten die Importeure den Anteil um zwei Punkte auf 45 Prozent. Im
Gesamtmarkt sei der Anteil der ausländischen Hersteller mit rund 35
Prozent stabil geblieben, hieß es.
Auch die Pkw-Besitzumschreibungen
waren im vergangenen Monat auf Wachstumskurs. Nach KBA-Angaben
wechselten 589.079 Autos ihren Besitzer – ein Zuwachs um 3,6 Prozent.
Seit Jahresbeginn wuchs der Gebrauchtwagenmarkt um sechs Prozent auf
knapp 5,15 Millionen Einheiten.
Daimler-Marken im Rückwärtsgang
Die deutschen Hersteller
profitierten im September mehrheitlich von der guten Autokonjunktur.
Marktführer VW legte um 17,1 Prozent zu. Die Premium-Tochter Audi
steigerte ihre Neuzulassungen um ein Fünftel, Porsche erzielte sogar
einen Zuwachs von 63,5 Prozent. Ford verbesserte sich um 19,6 Prozent,
BMW/Mini um 9,9 Prozent. Opel stagnierte auf dem Niveau des
Vorjahresmonats. Federn lassen musste dagegen Mercedes-Benz (minus neun
Prozent). Auch für die Kleinwagenmarke Smart ging es mit einem Defizit
von 24,6 Prozent kräftig bergab.
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| 05.10.2011
Oberklasse-Gebrauchtwagen mit höheren Angebotspreisen
Die positive Entwicklung auf dem
Gebrauchtwagenmarkt setzt sich auch im September fort. Nach
Informationen des Mobile.de Automarkt-Reports (mAR) lag der
Durchschnittspreis aller Fahrzeuge 2,3 Prozent über dem Vorjahreswert.
Damit kostet ein Gebrauchtwagen im Schnitt rund 18.200 Euro.
Im Segment der Oberklasse zeigt sich
eine Besonderheit, so der Fahrzeugmarkt: Seit September letzten Jahres
sei das Angebot um 24,1 Prozent angewachsen und übersteigt damit die
Gesamtzahl der Angebote von 12.000 Fahrzeugen. Trotz des
Angebotswachstums wurden die Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahresmonat
im Schnitt um 2,8 Prozent teurer angeboten. Im Zweijahresvergleich sind
die Durchschnittspreise in in diesem Segment um 5.570 Euro gestiegen.
Der neu zum Mobile.de
Automarkt-Report hinzugekommene Standtage-Check zeigt: Der Verbleib der
Oberklasse-Gebrauchtwagen auf Mobile.de hat sich verkürzt: Ein
Mercedes-Benz CLS 63 AMG, ein Panamera oder ein S320 verbleiben
wesentlich kürzer (26,7 Prozent, 21,6 Prozent, 16,5 Prozent) in der
Börse als der Durchschnittswert des Gesamtmarkts.
„Ein sukzessive steigendes
Preisniveau und die konstant hohe Nachfrage sprechen eindeutig für die
unveränderte Stabilität des Gebrauchtwagenmarktes“, erklärt Dr. Reinhard
Schmidt, Leiter des Geschäftsbereichs Automotive Intelligence von
Mobile.de. (red)
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| 05.10.2011
Starker September auf dem deutschen Automarkt
Die Autokäufer in Deutschland
greifen ungeachtet der Verunsicherung durch die Staatsschuldenkrise
weiter zu. Im September wurden nach Angaben des Importeurverbandes VDIK
280.800 Personenwagen neu zugelassen - ein Plus von 8,1 Prozent im
Vergleich zum Vorjahresmonat. Zwischen Januar und September seien gut
2,4 Millionen Neuzulassungen in Deutschland registriert worden, teilte
der Verband in Bad Homburg bei Frankfurt am Mittwoch mit. Der Absatz
stieg damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,8 Prozent. Im
August waren die Zuwachsraten allerdings noch deutlich höher, der Boom
schwächte sich leicht ab.
Verantwortlich für die höchsten
Augustzahlen seit 2006 - mit Ausnahme des Abwrackprämienjahrs 2009 -
waren sowohl die privaten Kunden mit einem Zulassungsplus von 5 Prozent
als auch die gewerblichen Eigner, die gleich 15 Prozent mehr Autos auf
die Straßen stellten. Im Privatmarkt steigerten die Importeure nach
Angaben ihres Verbandes den Anteil um zwei Punkte auf 45 Prozent. Im
Gesamtmarkt sei der Anteil der Importeure mit rund 35 Prozent stabil
geblieben.
Unten rechts in der Infobox finden
Sie die Tabellen des KBA.
Auch beim Fahrzeugbau brummt der
Markt. Die Hersteller bauten im September 560.100 Personenwagen, wie der
Verband der Automobilindustrie (VDA) am Mittwoch in Berlin mitteilte.
Das waren vier Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In den ersten drei
Quartalen lag die Produktion mit rund 4,4 Millionen Autos um 7 Prozent
höher als im Vergleichszeitraum 2010 und um 3 Prozent über den
Rekordwerten von 2007.
Auch beim Export steuert die
Industrie nach den Worten von Verbandspräsident Matthias Wissmann auf
einen Rekord zu. In den ersten neun Monaten wurden bereits knapp 3,4
Millionen Wagen ausgeführt, rund 8 Prozent mehr als vor einem Jahr.
(dpa)
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| 04.10.2011
Gebrauchtwagenhandel positioniert sich im Internet
Der Vertriebskanal Internet spielt
für den Automobilhandel eine immer wichtigere Rolle. Laut einer Studie
des TÜV Süd (wir berichteten) bestätigt eine Mehrzahl der 304 befragten
Händler die zunehmende Bedeutung des Internets und dessen
Vertriebsmöglichkeiten.
Über 55 Prozent gehen demzufolge
davon aus, dass der Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen über Webseiten
und Soziale Netzwerke in den kommenden Jahren die bestimmende Absatzform
sein wird. Das bedeutet: Die Informationsquellen und
Kontaktmöglichkeiten werden um echte Online-Shops ergänzt.
Autoda ist in Deutschland bislang
der einzige Vertriebsweg für Endkunden, Vorbilder wie Tescocars.com oder
Auto-Outlet.ch haben sich in anderen Märkten bereits etabliert. „Das
Internet als Vertriebskanal für Schuhe oder Elektronikartikel ist seit
Jahren etabliert. Wir haben den eCommerce auf Automobile ausgeweitet und
freuen uns über die großartige Akzeptanz“, so Sebastian Klauke,
Geschäftsführer von Autoda.
Klauke bestätigt, dass Online-Shops
wie Autoda auch das Sicherheitsbedürfnis von Autokäufern befriedigen
können: „Wir bieten mehr als 3.000 expertengeprüfte Gebrauchtwagen aus
erster Hand an. Mit einer einjährigen Garantie, dem 14tägigen
Rückgaberecht, transparenten Gutachten und aussagekräftigen
Bilderstrecken zu jedem Wagen erleichtern wir unseren Kunden die
Kaufentscheidung.“ (red)
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| 30.09.2011
Linksabbieger haftet auch bei Unfall mit Ampelsünder
Ein Linksabbieger haftet auch dann
für die Unfallfolgen mit, wenn er mit einem "Rotlicht-Sünder"
zusammenstößt.
Das geht aus einem Urteil des
Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt hervor. Danach muss sich ein
Autofahrer immer an die Regeln halten - auch wenn ein anderer dagegen
verstößt. Ein Linksabbieger müsse die Vorfahrt entgegenkommender
Fahrzeuge beachten (Az.: 22 U 67/09).
Das Gericht änderte mit dem Urteil
eine Entscheidung des Landgerichts Darmstadt teilweise ab und
verurteilte einen Autofahrer dazu, einen Teil seines Unfallschadens
selbst zu tragen. Der Wagen des Mannes war beim Linksabbiegen mit einem
entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen. Der Linksabbieger machte
geltend, der andere sei noch bei Rot auf die Kreuzung gefahren, deshalb
müsse er den vollen Schaden ersetzen. Das Landgericht hatte die Klage
des Mannes komplett abgewiesen. Begründung: Er habe den Rotlichtverstoß
nicht sehen können und deshalb nicht darauf vertrauen dürfen.
Die OLG-Richter bewerteten die
Anteile des Linksabbiegers und des Rotlichtsünders beim Zustandekommen
des Unfalls gleich hoch. Deshalb bleibt der Linksabbieger auf der Hälfte
seines Schadens sitzen. Die OLG-Entscheidung ist allerdings noch nicht
rechtskräftig. Wegen Fragen zur Entschädigung von Sachverständigen liegt
die Sache dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe vor (BGH-Aktenzeichen VI ZR
133/11). (dpa)
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| 30.09.2011
Ersatz von Benzinmehrkosten?
Funktioniert eine nachgerüstete
Autogasanlage nicht ordnungsgemäß, kann der Kunde den Ersatz der dadurch
verursachten Benzinmehrkosten nur dann verlangen, wenn sie höher sind
als die Einbaukosten. Das hat Ende August das Oberlandesgericht
Oldenburg entschieden.
Die Klägerin hatte sich im April
2008 eine LPG-Autogasanlage für rund 1.900 Euro in ihren Pkw einbauen
lassen. In der Folgezeit hatte sie jedoch nur Probleme damit. Als alle
Versuche, die Mängel zu beseitigen scheiterten, verlangte sie
schließlich im März 2010 von dem Unternehmen, welches die Anlage
eingebaut hatte, nicht nur die Rückzahlung der Einbaukosten und die
Kosten für den Ausbau der Anlage, sondern auch Schadensersatz für die
durch die Nutzung des Pkw im Benzinbetrieb aufgewendeten Mehrkosten von
rund 1.600 Euro in den vergangenen zwei Jahren.
Nach der Entscheidung des OLG war
die Werkleistung des beklagten Unternehmens mangelhaft, so dass die
Klägerin einen Anspruch auf Rückabwicklung des Vertrages hat. Die
Beklagte muss sowohl die Einbaukosten erstatten als auch die
Ausbaukosten übernehmen.
Schadensersatz wegen entstandener
Mehrkosten für die Nutzung des Fahrzeugs im Benzinbetrieb kann die
Klägerin jedoch nicht verlangen. Zwar müsse diese so gestellt werden,
als wenn ein ordnungsgemäßer Gasbetrieb möglich gewesen wäre. Auf den
Mehraufwand von rund 1.600 Euro müsse sie sich jedoch die
zurückverlangten und damit ersparten Einbaukosten von 1.900 Euro
anrechnen lassen. (ng)
Oberlandesgericht Oldenburg,
Aktenzeichen: 13 U 59/11
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28.09.2011
Höchste Inflationsrate seit drei
Jahren
Ein kräftiger Anstieg bei den Sprit-
und Heizölpreisen hat die Inflationsrate in Deutschland
auf den höchsten Stand seit drei Jahren getrieben. Die
Verbraucherpreise zogen im September stärker an als von
Volkswirten erwartet. Sie lagen um 2,6 Prozent höher als
vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt nach
vorläufigen Berechnungen mitteilte. Stärker hätten die
Preise mit 2,9 Prozent zuletzt im September 2008
zugelegt. Nach den bisher vorliegenden Ergebnissen sind
die Preise auf Monatssicht um 0,1 Prozent gestiegen.
Im Vormonat hatte die Jahresrate noch bei 2,4 Prozent
gelegen. Die Europäische Zentralbank sieht
Preisstabilität bei einem Wert von knapp unter 2
Prozent. Dieser Zielwert wurde in Deutschland zuletzt im
Dezember 2010 mit 1,7 Prozent unterboten.
Die Statistiker führten den Preisanstieg im September
überwiegend auf die Verteuerung von Mineralölprodukten
zurück. Zudem wurden Bekleidung und Schuhe infolge des
Wechsels auf die neue Herbst- und Winterkollektion
teurer. Für Energie mussten die Verbraucher auch deshalb
tiefer in die Tasche greifen, weil etwa Rohöl in Dollar
gehandelt wird und der Euro zuletzt zur US-Währung an
Wert verlor, wie Unicredit-Volkswirt Alexander Koch
betonte. Andererseits hätten mit dem Ende der
Sommerferien etwa die Preise für Pauschalreisen zum
Vormonat um 8,8 Prozent nachgegeben.
Insgesamt dürfte der Preisdruck in den kommenden Monaten
angesichts sinkender Ölpreise und schwächerer
Konjunkturerwartungen aber nachlassen. Das könnte den
Spielraum der Europäischen Zentralbank vergrößern, die
Zinsen zu senken und die schwächelnde Konjunktur
anzukurbeln, sagte Christian Schulz von der Berenberg
Bank: "Da wesentliche Indikatoren auf eine leichte
Rezession hindeuten und die Inflation bald sinken
dürfte, wird eine Zinssenkung wahrscheinlich."
Niedrigere Zinsen verbilligen Kredite. Das erhöht die
Investitionsbereitschaft der Wirtschaft und die Kauflust
der Verbraucher.
(dpa/beg)
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| 27.09.2011
Autohaus schlägt Makler
Die Flatrates im Autogeschäft zeigen
Wirkung: Autohäuser haben Makler als Vertriebsweg beim Verkauf von
Kfz-Versicherungen an Neuwagenkäufer abgehängt. Das zeigt die monatliche
Kundenbefragung "Autokäuferpuls" (September-Ausgabe) der Puls
Marktforschung in Nürnberg. Demnach schloss im August jeder fünfte
Käufer die Police dort ab, wo er das Fahrzeug erwarb. Für die Makler
zeige die Kurve nach unten. "Die Entwicklung beider Zeitreihen legt
nahe, dass hinter diesem Wachwechsel Langfristtrends stecken", so die
Experten.
Die meisten Autokäufer versichern
ihr Neufahrzeug nach wie vor über den Versicherungsvertreter. Mit
steigender Tendenz schließt mittlerweile allerdings jeder Vierte einen
Vertrag über das Internet oder direkt beim Versicherer ab. (AH)
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| 26.09.2011
Händler zufrieden mit Gebrauchtwagengeschäft
Die Geschäftslage im Kfz-Gewerbe hat
sich nach ZDK-Angaben im dritten Quartal 2011 eingetrübt. Der
ZDK-Klimaindex zur aktuellen Geschäftslage in den Sommermonaten Juli bis
September sei um 12,1 Punkte auf 134,3 Punkte gegenüber dem zweiten
Quartal 2011 gefallen.
Vor allem das Neuwagengeschäft sei
von knapp 30 Prozent der befragten Händler als „schlecht“ bewertetet
worden, hieß es in einer Pressemeldung.
Deutlich besser dagegen sei die
Stimmung bei den Gebrauchtwagen: So gaben nach ZDK-Informationen knapp
75 Prozent der Händler die Noten „gut“ (25,5 Prozent) und „befriedigend“
(58,4 Prozent) für das Gebrauchtwagengeschäft.
Die generelle Eintrübung sei vor
allem auf die Sommer- und Urlaubszeit zurückzuführen. Für das vierte
Quartal 2011 geben sich die Händler optimistisch. Der Index zur
erwarteten Geschäftslage sei um 6,4 Punkte auf 110,9 Punkte gestiegen.
Hoffnungen haben die Händler v.a. für das Neuwagengeschäft (+ 10
Prozent), aber auch bei den Gebrauchtwagen erwarten die Händler eine
Steigerung um vier Prozent. (red)
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| 23.09.2011
Gebrauchtwagen-Report 2012
Deutsche Pkw der Mittel- und
Oberklasse belegen mehr denn je die Spitzenplätze im neuen
Gebrauchtwagen-Report der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ).
Beim Kauf eines Gebrauchten sind sie laut Auswertung die erste Wahl.
Dank deutlicher Verbesserungen in Sachen Qualität können die deutschen
Modelle im Ranking weiter punkten, heißt es von den Prüfingenieuren.
Demnach sind Audi, BMW, Opel, Porsche und VW Spitze. Der Opel Insignia
als Newcomer unter den Gebrauchten ist mit Bestwerten klarer Sieger in
der Mittelklasse. Lediglich bei den Kleinwagen würden die Asiaten
dominieren.
Kleinwagen – Hyundai belegt den
ersten Platz
Bei den Kleinwagen hat im
Qualitätsranking erstmals ein Koreaner die Nase vorn. Gewinner der
Altersgruppe der ein- bis dreijährigen Fahrzeuge ist der Hyundai i10,
gefolgt vom Toyota Yaris und dem Fiat 500 auf den Plätzen zwei und drei.
Kompaktwagen – Bronze für BMW
Auch bei den Kompakten sichern sich
die Koreaner Gold mit dem Hyundai i30. Silber holt sich der Peugeot 308
und Bronze geht an den BMW 1er, dem dank deutlicher
Qualitätsverbesserung erstmals der Sprung auf das Siegertreppchen
gelingt.
Mittelklasse – Opel Insignia von
Null auf Hundert mit Bestwerten
Der Opel Insignia setzt sich in der
Mittelklasse aus dem Stand an die Spitze des Qualitätsranking. Der
Vorjahressieger Lexus IS steht auf Rang zwei. Der Subaru Legacy belegt
den dritten Platz.
Oberklasse – Domäne der deutschen
Hersteller
In der Ober- und Luxusklasse teilen
die Deutschen die Spitzenplätze unangefochten unter sich auf. Dem VW
Phaeton gelingt erneut der Sprung auf Rang eins des Rankings, gefolgt
vom BMW 7er und Audi A6. Mit dem vierten Platz deutlich verbessert hat
sich im Vergleich zu den Vorjahren die Mercedes E-Klasse.
Sportwagen – Deutsche Topmodelle
Spitze
Auch in der Kategorie
Sportwagen/Cabrios übernehmen die Deutschen souverän die Führung. Der
BMW 6er erklimmt die oberste Stufe des Siegerpodests und holt Gold. Die
Plätze zwei und drei belegen das Audi A3 Cabrio und der Porsche
Boxster/Cayman.
SUV/Geländewagen – Mängelzwerg Škoda
Yeti
Absolute Spitze in der Klasse der
Van und Kompaktvan ist der Škoda Yeti, gefolgt von Volvo XC60 und Subaru
Forester auf den Rängen zwei und drei. Beim Škoda Yeti wurden je 100
Fahrzeuge lediglich 1,9 Mängel festgestellt – ein sensationell niedriger
Wert in der GTÜ-Mängelstatistik.
Van/Minivan – VW-Konzernmarken
machen das Rennen
Die Klasse der Vans ist bei den ein
bis drei Jahre alten Fahrzeugen fest in der Hand des
Volkswagen-Konzerns. Seat Alhambra, Škoda Roomster und Seat Altea
belegen die Plätze eins bis drei.
5 Millionen Hauptuntersuchungen als
Grundlage
Über fünf Millionen
Hauptuntersuchungen wurden für den GTÜ-Report von den Experten der
Stuttgarter Prüf- und Sachverständigenorganisation ausgewertet und
insgesamt 240 Fahrzeugmodelle mit ihren Stärken und Schwächen
beschrieben. Ein Qualitätsranking unterteilt nach Fahrzeugalter enthüllt
in allen Fahrzeugklassen die Sieger und Verlierer.
Transparenz auf dem
Gebrauchtwagenmarkt
In der Einzelauswertung werden die
Fahrzeugmodelle detailliert vorgestellt, ergänzt durch technische Daten
und eine Modellhistorie. Diagramme geben zudem einen Überblick, ob die
Mängel in den einzelnen Baugruppen über- oder unterdurchschnittlich oft
auftreten. Das 220 Seiten-starke Sonderheft der GTÜ-Sachverständigen und
der Testredakteure der Auto Zeitung soll für Transparenz auf dem
Gebrauchtwagenmarkt sorgen und eine Orientierungshilfe für die richtige
Kaufentscheidung sein. (lk)
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| 23.09.2011
Prüfstellen-Eröffnung in der Frankfurter Klassikstadt
Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt.
Wer seinen Oldtimer liebt, der pflegt ihn, fährt ihn und bringt ihn
regelmäßig zu einer Überwachungsorganisation. Im Rhein-Main Gebiet gibt
es dafür einen neuen Anlaufpunkt: Der TÜV Rheinland etabliert eine
Prüfstelle in der Frankfurter Klassikstadt. "Das Oldtimer-Zentrum in der
Main-Metropole bietet für uns das ideale Ambiente und ist die optimale
Basis, denn es passt perfekt zu unserem Dienstleistungsportfolio",
erklärte Prof. Dr.-Ing. Jürgen Brauckmann, Leiter des
Unternehmensbereichs Mobilität TÜV Rheinland, bei der Eröffnung am 20.
September 2011. Für die Besitzer historischer Fahrzeuge, die hier ihre
automobilen Schätze unterstellen, bedeutet das kurze Wege, denn auch
zugelassene Oldtimer müssen regelmäßig zur Hauptuntersuchung (HU). "Die
Klassikstadt Frankfurt ist für TÜV Rheinland ein strategisch angelegter
Stützpunkt", sagte Prof. Brauckmann. "Wir sind jetzt für unsere Kunden
in dieser wichtigen Wirtschaftsregion direkt ansprechbar. Damit
unterstreichen wir auch unsere bundesweite Leistungsfähigkeit bei
Mobilitätsdienstleistungen gerade für überregional tätige Unternehmen."
Fahrzeugprüfungen bis 3,5 Tonnen
Der Service von TÜV Rheinland in der
Klassikstadt beschränke sich jedoch nicht nur auf historische Fahrzeuge.
"Jeder kann mit seinem Auto oder Motorrad zur Haupt- und
Abgasuntersuchung kommen sowie Änderungen am Fahrzeug eintragen lassen –
Besucher, Anwohner, Mitarbeiter der Klassikstadt, Inhaber und Kunden der
Shops und Werkstätten", betonte TÜV Rheinland-Regionalleiter Karl-Robert
Dupont. Auf der Prüfbahn mit modernstem Equipment checken die Fachleute
neben Pkw und Zweirädern auch Anhänger und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5
Tonnen. Technisch Interessierte können die Prüfer begleiten. Sie
erhalten Antworten auf alle Fragen und Informationen über das Ergebnis
oder etwaige Mängel.
Zukunft der Hauptuntersuchung
Auch für die Zukunft der HU ist TÜV
Rheinland in der Klassikstadt bereits heute gerüstet: Noch sind erst
wenige Fahrzeug-Modelle mit dem so genannten HU-Adapter auf dem Markt.
Mit Hightech-Computerverfahren kontrollieren hier die Kfz-Spezialisten
über die On-Board-Diagnose-Schnittstelle (OBD), ob elektronische
Bauteile und Assistenzsysteme wie Elektronisches Stabilitätsprogramm
(ESP) oder Antiblockiersystem (ABS) einwandfrei funktionieren oder
Airbags korrekt eingebaut sind. Das Serviceangebot umfasst außerdem die
Gasprüfung bei Caravans, Wohnmobilen und umgerüsteten Flüssiggas-Autos.
Ferner bietet TÜV Rheinland einen Zulassungsservice mit Schilderprägung
an.
Komplett-Paket für Oldtimer
Doch auch die älteren Fahrzeuge
kommen bei der Prüfstelle nicht zu kurz. Das Oldtimer-Komplettpaket von
TÜV Rheinland beinhaltet unter anderem Gutachten für die Vergabe
kostengünstiger Kennzeichen oder roter 07er-Dauerkennzeichen, bei denen
der Jahressteuersatz pauschal 46,02 Euro für Motorräder und 191,73 Euro
für Pkw oder Lkw beträgt. Denn nicht jedes betagte, 30 Jahre alte
"Schmuckstück" ist zugleich in "erhaltungswürdigem Zustand" und somit
ein "kraftfahrttechnisches Kulturgut". Die TÜV Rheinland-Spezialisten
checken, ob der Veteran sich noch weitgehend im Originalzustand befindet
oder fachmännisch restauriert wurde. Denn: Rostlauben und "verbastelte"
oder aufgemotzte Klassiker haben schlechte Karten. Auch ein zum
Wohnmobil umgebautes Feuerwehrfahrzeug sei in der Regel kein Original.
Haben die Oldie-Eigner jedoch der damaligen Zeit entsprechende
Tuningteile wie Sportauspuffanlage oder -vergaser installiert, stehe der
Vergabe solcher Kennzeichen meist nichts im Weg. Das bedeute zugleich:
Diese Fahrzeuge dürfen ohne Feinstaubplakette in die Umweltzonen.
Hilfe bei "Scheunenfunden"
Auch bei geplanten Restaurierungen
prüfen die TÜV Rheinland-Fachleute, ob sich der Aufwand lohnt. Auf
Wunsch stellen sie Kontakte zu renommierten Karosserie-, Lack und
Elektrikbetrieben oder auf Oldtimer spezialisierte Auto-Sattlereien her.
Häufig fehlen bei historischen Fahrzeugen – etwa so genannten
Scheunenfunden – die Papiere, heißt es von den Experten. "Auch das ist
in der Regel kein Problem", weiß Regionalleiter Dupont. "Dank unserer
umfangreichen Archive helfen wir bei der Beschaffung der erforderlichen
Unterlagen oder sonstigen Daten." Und wer den tatsächlichen Wert seines
Schmuckstücks für Versicherungen oder im Schadensfall ermitteln lassen
will, sei beim TÜV Rheinland ebenfalls gut aufgehoben, wirbt das
Unternehmen. Denn auf Wunsch übernehme man auch die bundessweite
Zulassung sowie Um- und Abmeldung von Oldtimern. (ses)
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| 23.09.2011
81 Prozent der Autos junger Fahrer mit Mängeln
Der DEKRA SafetyCheck 2011 mit
erschreckender Bilanz: Vier von fünf Fahrzeugen junger Fahrer (81
Prozent) rollen mit teils gravierenden Sicherheitsmängeln über die
Straßen. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommen DEKRA, Verkehrswacht
und Deutscher Verkehrssicherheitsrat zum Abschluss der bundesweiten
Verkehrssicherheitsaktion. Bei der Untersuchung, die unter der
Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer steht,
hatten DEKRA Sachverständige in den Monaten Mai und Juni 2011 rund
16.000 Fahrzeuge junger Autofahrer überprüft.
Junge Fahrer – alte Autos
Vor allem bei Bremsen, Reifen und
Elektronik haben die Experten erhebliche Mängel festgestellt. Junge
Fahrer sind also nicht nur altersbedingt im Straßenverkehr besonders
gefährdet. Sie fahren meistens auch überdurchschnittlich alte Autos mit
hoher Mängelquote. Die beim DEKRA SafetyCheck vorgestellten Pkw waren im
Schnitt 11,2 Jahre alt und hatten 130.000 Kilometer auf dem Tacho. An
jedem beanstandeten Fahrzeug stellten die Sachverständigen im Schnitt
3,4 Mängel fest, den höchsten Wert in den vergangenen fünf Jahren.
Schwachpunkte: Bremsen, Reifen und
Elektronik
Ein Sicherheitsrisiko sehen die
Experten vor allem in der hohen Zahl der Bremsenmängel. 41 Prozent der
Fahrzeuge wiesen Defekte an der Bremsanlage auf und 53 Prozent hatten
Mängel an Fahrwerk, Reifen oder Karosserie. Bei 48 Prozent waren
Beleuchtung, Elektrik oder Elektronik nicht in Ordnung. Auf den Bereich
Sicherheit und Umwelt entfallen 35 Prozent, auf die Sicht 19 Prozent.
Defekte Sicherheitssysteme
Ein positiver Trend zeige sich bei
der Ausstattung der Pkw mit Sicherheitssystemen. Immer mehr ältere Autos
seien mit ABS, Airbag und ESP/ASR ausgerüstet. Der Anteil der Autos ohne
eines dieser drei Systeme sinke seit dem Jahr 2007, von 47 auf nun 24
Prozent. Allerdings könnten sich die Fahrer älterer Autos nicht immer
auf die Schutzfunktion dieser Systeme verlassen. Jedes achte ESP oder
ASR (zwölf Prozent) und jeweils drei Prozent der Airbags und
Anti-Blockier-Systeme funktionierten beim Sicherheitscheck nicht.
Forderung: auch bei alten Autos
angemessenes Sicherheitsniveau
Die hohe Mängelquote an den Pkw
junger Fahrer führt DEKRA vor allem auf das relativ hohe Alter der
Fahrzeuge und unzureichende Wartung zurück. Von den bis drei Jahre alten
Pkw hatten 37 Prozent Mängel, bei den sieben- bis neun-Jährigen waren es
bereits mehr als 78 Prozent. Im Interesse der Verkehrssicherheit ist es
aus Sicht der Sachverständigen notwendig, junge Fahrer weiterhin für die
Risiken technischer Fahrzeugmängel zu sensibilisieren. Die
gleichbleibend hohe Mängelquote an älteren Fahrzeugen über einen
Zeitraum von fünf Jahren mache außerdem Maßnahmen notwendig, die den
technischen Zustand älterer Autos auf ein angemessenes Sicherheitsniveau
bringen.
Ramsauer würdigt
Verkehrssicherheitsarbeit
Bundesverkehrsminister Dr. Peter
Ramsauer sagte bei der Übergabe des Berichts durch den DEKRA
Automobil-Vorstand Clemens Klinke am 19. September 2011 im Rahmen eines
Verkehrssicherheitstages in Traunstein (Oberbayern): "Gerade junge
Menschen zwischen 18 und 24 Jahren sind häufig in Verkehrsunfälle
verwickelt. Sie stehen deshalb im besonderen Blickfeld unserer
Verkehrssicherheitsarbeit. Dazu gehören vor allem Maßnahmen für
richtiges Verhalten im Straßenverkehr und sicheres Fahren. Das
'Begleitete Fahren mit 17' senkt die Unfallzahlen um etwa 20 Prozent.
Und durch das Alkoholverbot für Fahranfänger sind alkoholbedingte
Unfälle in dieser Gruppe um 15 Prozent zurückgegangen. Mit unserem
Verkehrssicherheitsprogramm werden wir weiter daran arbeiten, die
Risiken für junge Fahrer zu verringern", so Ramsauer.
"Den jungen Autofahrern fehlt
oftmals die Fahrpraxis, gleichzeitig haben sie häufig eine höhere
Risikobereitschaft. Zudem fahren viele von ihnen überdurchschnittlich
alte und oftmals schlecht gewartete Autos mit dementsprechend hoher
Mängelquote", kommentierte Klinke das Ergebnis. "Deshalb ist die
Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen nach wie vor die Altersgruppe mit
dem höchsten Unfall- und Todesrisiko im Straßenverkehr."
Im Laufe der letzten fünf Jahre
checkten die Experten insgesamt mehr als 73.000 Pkw junger Fahrer. Das
Durchschnittsalter der Fahrzeuge erhöhte sich seit 2007 von 10,8 auf
11,2 Jahre. Derzeit sind die Pkw damit im Schnitt um 2,9 Jahre älter als
die deutschen Pkw insgesamt (8,3 Jahre). Auch erhöhte sich die
durchschnittliche Laufleistung der geprüften Fahrzeuge gegenüber dem
Jahr 2007 von 115.000 km auf 130.000 km in 2011. (lk)
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| 23.09.2011
Zahl der Verkehrstoten im Juli wieder gesunken
Insgesamt 361 Menschen verloren laut
vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli
2011 auf deutschen Straßen ihr Leben. Das waren 70 Verkehrstote oder 16
Prozent weniger als im Juli 2010. Damit lag die Zahl der Getöteten zum
zweiten Mal in einem Juli unter 400 – das erste Mal gab es im Juli 2009
weniger als 400 tödlich Verunglückte. Die Zahl der Verletzten ging im
Juli 2011 gegenüber dem Vorjahr ebenfalls zurück, und zwar um 11 Prozent
auf etwa 35.700.
Schlechtes Wetter sorgte für starken
Rückgang
Ein Grund für den starken Rückgang
bei der Zahl der Verkehrstoten im Juli 2011 dürften laut
Bundesstatistikern die schlechten Witterungsbedingungen gewesen sein. Im
vergangenen Jahr war die Zahl der Todesopfer im Juli, bedingt durch das
überwiegend sonnige und trockene Wetter, stark gestiegen. Gutes Wetter
führe unter anderem dazu, dass mehr ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie
Fußgänger und Zweiradfahrer unterwegs sind und damit die Unfallschwere
steigt.
12 Prozent weniger Verletzte
Insgesamt musste die Polizei im Juli
2011 rund 196.200 Straßenverkehrsunfälle aufnehmen, das waren 1,1
Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Während die Zahl der Unfälle mit
Personenschaden um rund 12 Prozent auf 27.800 gesunken ist, gab es bei
den Unfällen mit ausschließlich Sachschaden eine leichte Zunahme um 0,9
Prozent auf etwa 168.400.
Nur eine Momentaufnahme – Trend
bleibt negativ
Von Januar bis Juli 2011
registrierte die Polizei rund 1,3 Millionen Straßenverkehrsunfälle, das
waren 2,2 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Darunter waren rund 169.900 Unfälle mit Personenschaden (+ 4,3 Prozent)
und 1,1 Millionen Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (- 3,1
Prozent). Insgesamt 2.163 Menschen verloren in den ersten sieben Monaten
dieses Jahres bei Straßenverkehrsunfällen ihr Leben. Das waren 64
Personen oder 3,0 Prozent mehr als von Januar bis Juli 2010. Im gleichen
Zeitraum hat die Zahl der Verletzten um 4,0 Prozent auf rund 217.500
zugenommen. (lk)
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| 23.09.2011
Rotes Nummernschild muss am Wagen befestigt sein
Ein Autofahrer, der ein rotes
Kfz-Kennzeichen nicht am Fahrzeug befestigt hat, verliert den
Versicherungsschutz. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz
in einem jetzt bekanntgewordenen Beschluss. Nach Auffassung des Gerichts
ist die Regelung in den einschlägigen Versicherungsbedingungen, wonach
das Fahrzeug mit dem Sonderkennzeichen "versehen" sein muss, so zu
verstehen, dass es am Fahrzeug montiert und von außen zu sehen sein muss
(Az.: 10 U 1258/10).
Das Gericht gab mit seinem Beschluss
einer Assekuranz Recht. Eine Autofahrerin hatte das rote Kfz-Kennzeichen
nicht am Wagen befestigt, sondern im Fahrzeug abgelegt. Als es zu einem
Brandschaden kam, weigerte sich die Versicherung, den Schaden zu
übernehmen. Das OLG hält das für berechtigt. Nach Darstellung der
Richter besteht auch dann kein Versicherungsschutz, wenn dieses
Kennzeichen nur über Nacht abgelöst wird, um es vor Diebstahl zu
sichern. (dpa)
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| 23.09.2011
Deutscher Pkw-Markt wächst auch 2012
Ungeachtet der Turbulenzen auf den
weltweiten Finanzmärkten wird der deutsche Pkw-Markt im nächsten Jahr um
etwa 3,5 Prozent ansteigen. Dies prognostiziert Detlef Borscheid,
Geschäftsführer des Marktbeobachters BDW Automotive. Dabei spiele die
immer noch gute wirtschaftliche Entwicklung eine Rolle, die die
Unternehmen zu verstärkten Investitionen – unter anderem auch in den
Fuhrpark – veranlassen, sodass die Flottenzulassungen wachsen werden.
"Steigende verfügbare Einkommen und ein weiterhin guter Arbeitsmarkt
führen zu einer Erhöhung der Privatnachfrage", erklärt der Experte.
Von Januar bis August dieses Jahres
kamen nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) über 2,12 Millionen
neue Autos auf die Straße (plus 11,2 Prozent). Für das Gesamtjahr
rechnet die Branche zwischen 3,2 und 3,3 Millionen Neuzulassungen.
Nach Einschätzung von Borscheid wird
2012 zudem die Nachfrage nach alternativen Antriebsarten steigen – wenn
auch von einem niedrigen Niveau: "Die Nachfrage nach Hybridfahrzeuge
wird sich verdoppeln, die nach Elektrofahrzeugen sogar verzehnfachen."
Im bisherigen Jahresverlauf wurden laut KBA 8.057 Hybridmodelle sowie
1.624 E-Autos neu für den Straßenverkehr zugelassen
Weitere Prognosen über die
Gesamtzulassungsentwicklungen, Segmententwicklungen und
Markenentwicklungen gibt Borscheid in seinem Vortrag
"Neuwagenzulassungen 2012" auf dem Kongress "Automobiljahr 2012 – Sorgen
Sie für Planungssicherheit", den die AUTOHAUS akademie am 8. und 9.
November 2011 gemeinsam mit Schwacke und BDW veranstaltet.
Hochkarätige Referenten
Auf dem Kongress widmen sich
Experten den Key Facts für ein erfolgreiches Geschäftsjahr: Von der
allgemeinen Wirtschaftsentwicklung und der Entwicklung in der
Automobilindustrie über Prognosen für den Neu- und Gebrauchtwagenmarkt
bis hin zur Händlernetzentwicklung und Händlergeschäftsplanung. Neben
Borscheid sind unter anderem auch Prof. Hannes Brachat, Prof. Stefan
Bratzel und Autohaus-Chef Burkhard Weller sowie die Automanager Michael
Renz, Imelda Labbé und Arno Kalmbach vor Ort. (AH)
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| 23.09.2011
64. IAA als Publikumsmagnet
Die 64. IAA hat weit mehr Besucher
angezogen als erwartet. "Wir werden – diese Schätzung können wir heute
schon abgeben – am Ende dieser IAA mehr als 900.000 Besucher zählen. Wir
erwarten damit ein Plus von mindestens sieben bis zehn Prozent Besuchern
gegenüber der IAA 2009", sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbands
der Automobilindustrie (VDA), am Freitag in Frankfurt. Das
Besucherinteresse liege deutlich über den Erwartungen.
Die Messe endet am Sonntag
(25.September). Schwerpunkt der IAA unter dem Motto "Zukunft
serienmäßig" sind neue Technologien von Hybrid- bis zu Elektroautos.
"Von ihr gingen – gerade in diesen Zeiten unruhiger Finanzmärkte –
starke Signale der realwirtschaftlichen Stabilität und des automobilen
Wachstums aus", betonte Wissmann.
Die Autoindustrie habe gezeigt, dass
sie ihre Hausaufgaben gemacht hat, so der VDA-Chef weiter. Die Messe
setze starke Zeichen mit mehr Ausstellern, mehr Fläche, mehr
Weltpremieren und mehr Besuchern als 2009. Die "Faszination Auto" sei
ungebrochen, gerade auch bei jungen Menschen, zeigte sich Wissmann
überzeugt. Mit 35 Jahren war der Durchschnittsbesucher ein Jahr jünger
als bei der letzten IAA. "Die Begeisterung für iPhone und iPad und die
Begeisterung für das Auto sind keine Gegensätze."
Zu den wesentlichen Trends der Messe
erklärte der Verbandspräsident: "Premium ist weiter auf dem Vormarsch."
Dabei seien die deutschen Hersteller mit einem Weltmarktanteil von 80
Prozent führend. Zudem halte das Interesse an sportlichen Wagen sowie
sparsamen Motoren an. Trotz der sich zuspitzenden Schuldenkrise und der
wachsenden Rezessionsängste gehe von der IAA ein klares Signal aus,
sagte Wissmann: "2011 wird ein hervorragendes Automobiljahr." Alle
Unternehmen seien zufrieden, die Auftragsentwicklung sei sehr stabil.
Langsameres Wachstum
Man könne jedoch nicht erwarten,
dass das Wachstum im gleichen Tempo wie in den vergangenen beiden Jahren
weitergehe. Das Wachstum werde sich verlangsamen: "Wir gehen nicht
euphorisch in das Jahr 2012, aber doch mit einem realistischen Blick,
der nicht von einem Absturz ausgeht. Wir rechnen, nach allem was wir
hier in Frankfurt sehen, nicht mit einer Rezession." Allerdings dürfe es
nicht zu extremen externen Schocks kommen. (dpa)
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| 22.09.2011
Kein Produkt mit der Bestnote
Beim ADAC-Winterreifentest hat auch
in diesem Jahr kein Produkt die Bestnote "sehr gut" erhalten. Immerhin:
Neun Pneus bekamen von den Testern ein "gut" und gelten somit als
"besonders empfehlenswert". 18 Reifen wurden mit "befriedigend"
beurteilt, zwei mit "ausreichend".
Durchgefallen ist der Trayal Arctica
in der Größe 195/65 R15 T (Kleinwagen). Neben deutlichen Schwächen auf
Schnee, Eis und bei Nässe verursache der Reifen den höchsten
Kraftstoffverbrauch und erzeuge ein lautes Geräusch, hieß es in einer am
Donnerstag verbreiteten Mitteilung des Autoclubs. Neben 16 195ern hatte
der ADAC gemeinsam mit der Stiftung Warentest 14 Winterreifen der
Dimension 175/65 R14 T (Mittelklasse) unter die Lupe genommen.
Die sechs "guten" Reifen der
195er-Größe zeigten nach den Angaben eine durchweg ausgewogene Leistung.
Der Continental ContiWinterContact TS830 und der Semperit Speed-Grip2
überzeugten durch den geringsten Verbrauch. Bestnoten auf Nässe bekam
der Goodyear UltraGrip8. Der Dunlop SP Winter Sport 4D punktete
gleichermaßen in vielen Einzelkriterien und befindet sich somit
insgesamt auf einem hohem Qualitätsniveau. Über die niedrigsten
Verschleißwerte verfügte der Michelin Alpin A4. Der Pirelli Winter 190
Snowcontrol Serie 3 verdiente die gute Note unter anderem wegen seiner
Leistungen auf Eis.
Bei den 175ern wurden der
Continental ContiWinterContact TS800, Michelin Alpin A4 und Dunlop SP
Winter Response mit "gut" ausgezeichnet. Zehn Fabrikate erreichten ein
"befriedigend". Negativ in dieser Gruppe: der Falken Eurowinter HS439.
Der mit "ausreichend" bewertete Reifen habe – wie auch sein Bruder in
der größeren Dimension – deutliche Schwächen auf Schnee, so die Tester.
Ganzjahresreifen überzeugen nicht
Die Kostenfrage sollte beim
Winterreifenkauf nur ein untergeordnetes Argument sein, betonte der
Club. Dies habe sich auch bei der Überprüfung von sechs Ganzjahresreifen
gezeigt, von denen keiner überzeugen konnte. (rp)
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| 21.09.2011
Mobile.de startet Gebrauchtwagen-Gutachten
Ein neuer Schritt zu mehr
Transparenz: Der Online-Marktplatz Mobile.de startet ab Mitte Oktober
die Einbindung von Fahrzeug-Gutachten. Jeder Händler, der seine
Fahrzeuge auf Mobile.de anbietet, kann dadurch zusätzlich zur
Fahrzeugbeschreibung und Bebilderung ein Gutachten mit anbieten. Ein
einheitlicher Standard sorgt für die Abdeckung der wichtigsten Punkte
bei der Begutachtung.
Die Hüsges-Gruppe stellt hierzu ihre
Software Cardata24 zur Verfügung, die von jedem Gutachter genutzt werden
kann. Die Anwendung der Software ermöglicht es, ein exakt auf das
geprüfte Fahrzeug zugeschnittenes Gutachten zu erstellen und auf
Mobile.de anzeigen zu lassen. Gebrauchtwagen-Interessenten können dieses
aus der Detailansicht des Inserats als PDF herunterladen.
Die Abfolge der Schritte ist:
1. Der Händler kann sich für das
Fahrzeug-Gutachen an einen Sachverständigen seiner Wahl wenden. Einzige
Voraussetzung: Dieser muss die Hüsges-Qualitätskriterien erfüllen und
bei Cardata24 registriert sein.
2. Der Sachverständige erstellt mit
Cardata24 ein digitales Gutachten und schickt dieses direkt aus der
Anwendung heraus zur Freigabe an den Händler. Die Freigabe kann per Mail
oder telefonisch erfolgen.
3. Abschließend wird das Gutachten
per Schnittstelle an die Mobile.de-Datenbank übertragen, wo es
automatisch dem entsprechenden Fahrzeuginserat anhand der FIN, der
Mobile.de-Kundennummer des jeweiligen Händlers und weiterer Daten
zugeordnet wird.
4. Inserate mit einem integrierten
Fahrzeug-Gutachten werden bereits auf der Trefferliste von
Fahrzeugsuchenden bei Mobile.de entsprechend gekennzeichnet. Auf der
Detailseite des Inserats lässt sich das Gutachten einfach als PDF
herunterladen. (red)
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| 21.09.2011
Autobid kooperiert mit Webmobil24
Autobid.de und Webmobil24 haben eine
exklusive Kooperation zum Datenexport geschlossen. Die Online-Plattform
der Auktion & Markt AG bietet ihren Händlern dadurch die Möglichkeit,
die Daten ersteigerter Fahrzeuge direkt auf Webmobil24.com zu
übertragen. Von dort aus können die Fahrzeugdaten dann in über 100
weitere Börsen, automatisch übersetzt in bis zu 28 Sprachen, exportiert
werden.
Die von Autobid.de erhobenen Daten
werden nach eigenen Angaben von eigenen Teams bundesweit direkt am
Fahrzeugstandort erfasst und sind im Gutachtenstil mit bis zu 45 Bildern
dokumentiert. Diese Daten können genutzt werden, um das Fahrzeug in
Endkundenmarktplätzen anzubieten.
Der Transfer von Autobid.de zu
Webmobil ist für Händler kostenlos. Der Weiterexport von Webmobil zu den
Online-Plattformen zum Teil kostenpflichtig.
Marc Berger, Vorstand und Leiter der
Onlinesparte Autobid.de, freut sich über den neuen Service: „Mit der
neuen Schnittstelle können Händler den gesamten Geschäftsprozess mit
wenigen Mausklicks umsetzen. Vom Einkauf hochwertiger Gebrauchter auf
Autobid.de bis zum Weiterverkauf auf Webmobil24.com und zahlreichen
weiteren Börsen – nie war es leichter professionell mit Gebrauchten zu
handeln.“
Volker Zweigler, Geschäftsführer von
WebMobil24, ergänzt: „Mit dieser Kooperation eröffnen wir den Webmobil24
Nutzern einen weiteren Einkaufskanal und den Autobid.de Kunden einen
neuen Verkaufskanal für ihre Fahrzeuge. Über die Online-Auktion von
Autobid.de können sie Fahrzeuge günstig einkaufen und per Exportmodul
von WebMobil24 auf bis zu 135 Börsen übertragen und damit schnell wieder
verkaufen.“ (red)
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| 21.09.2011
Fahrzeug nur Gebrauchsgegenstand
Die Beziehung der Deutschen zu ihrem
Fahrzeug wird überbewertet. Dieser Rückschluss lässt sich aus den
Ergebnissen eine Autoscout24-Umfrage unter 1.052 Nutzern ziehen. Hier
gaben 61 Prozent der Befragten an, in ihrem Auto lediglich einen
Gegenstand wie jeden anderen auch zu sehen. Noch am engsten ist die
Beziehung der jungen Autofahrer zu ihrem Auto. Für mehr als ein Drittel
der 18- bis 29-jährigen Befragten (37 Prozent) ist das eigene Auto wie
der beste Freund oder die beste Freundin. Mit zunehmendem Alter
schwindet diese Zuneigung jedoch. Die meisten der über 50-Jährigen (70
Prozent) sehen ihr Auto nur noch als einen Alltagsgegenstand.
Keine Ausgiebige Autowäsche am
Wochenende
Auch das Klischee der gründlichen
Autopflege am Wochenende konnte die Umfrage nicht bestätigen. Nur acht
Prozent der Befragten nehmen sich wöchentlich Zeit für die Pflege und
Wäsche ihres Fahrzeugs. Genauso wenige nutzen das Angebot einer
professionellen Reinigung. Die deutliche Mehrheit (76 Prozent) gibt sich
hingegen mit einer gelegentlichen Grundreinigung ihres Autos per
Waschanlage zufrieden. (sen)
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