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Automobilmarken, kurz Automarken, sind die Handelsnamen, unter denen Automobil-Hersteller Fahrzeuge vertreiben.

Aufgelistet werden Hersteller von Pkw und Rennwagen, die Automobile gebaut haben, bauen oder bauen wollten.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Liste der Automobilmarken aus der freien Enzyklopädie WikipediaWikipedia-Logo und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf dieser Seite sind auch Versionen und Autorenangaben verzeichnet.


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Wörterbuch Fahrzeugtechnik: Deutsch-Englisch, Englisch-Deutsch

 Handbuch der Kfz-Technik, 2 Bde., Bd.2, Fahrwerk, Bremsen, Karosserie und Elektronik: BD 2

+++ Presse +++ Presse +++ Presse +++

29.11.2011

Qoros will 2013 nach Europa

Der chinesische Autobauer Chery Quantum will mit der neuen Marke Qoros in Europa angreifen. "Wir beginnen Mitte 2013 mit der Produktion und werden anfangs 150.000 Einheiten im Jahr herstellen, später 300.000, davon die Hälfte für den Export nach Europa", sagte Co-Vorstandschef Volker Steinwascher der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)". Die Wagen sollen zwischen 11.000 und 15.000 Euro kosten.

Chery Quantum ist ein 2007 gestartetes Gemeinschaftsunternehmen des chinesischen Autoherstellers Chery mit dem israelischen Mischkonzern Israel Corp. Laut Bericht floss bisher rund eine Milliarde Euro an Investitionen. Neben dem ehemaligen VW-Amerika-Chef Steinwascher ist auch Gert Hildebrand, früherer Mini-Chefdesigner, für das Unternehmen tätig.

Den Löwenanteil der Entwicklungsarbeit habe der Autozulieferer Mag Steyr geleistet, schreibt die FAZ. Geplant seien zwei Limousinen und ein Geländewagen im C-Segment, die Autos sollen sich die gleiche Plattform teilen. Produziert werde in Changshu nahe Schanghai, die ersten Prototypen seien fertig. Die Motoren liefere Chery, für das Getriebe sei man in Verhandlungen mit dem deutschen Zulieferer Getrag.

Beim Produktions-Know-how sind die Chinesen nicht auf die Zusammenarbeit mit einem westlichen Autobauer angewiesen: "Sämtliche Patente und sämtliches Fachwissen werden im Besitz unseres chinesischen Unternehmens sein", sagte Steinwascher der Zeitung. Mit seinen Autos will er die ab 2013 geltenden NCAP-Sicherheitsvorschriften erfüllen. Auch eine Elektro-Variante soll es geben. (se)

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12.10.2011

E-Autos sind für 30 Prozent der Deutschen geeignet

Geringe Reichweite und lange Ladedauer von Elektroautos werden zwar als unpraktisch empfunden, müssten laut Marktforscher Tema-Q für 30 Prozent der deutschen Autofahrer allerdings kein Kaufhinderungsgrund sein. Dies habe eine Umfrage unter 276 Autofahrern ergeben, bei der abgefragt wurde, wer wie oft mehr als 100 Kilometer pro Tag mit dem Auto zurücklegt.

Knapp die Hälfte der Befragten kann sich vorstellen, für Fahrten unter 100 Kilometern ein Elektrofahrzeug zu benutzen, allerdings gaben nur zwölf Prozent an, dass sie bei ihren täglichen Fahrten unter dieser Marke bleiben; 17 Prozent kommen auf vier Fahrten pro Jahr, die darüber hinausgehen. "Wenn diese Gruppe dafür auf andere Verkehrsmittel zurückgreifen würde, sollte die geringe Reichweite für knapp ein Drittel der Befragten unproblematisch sein, zumal das Elektroauto auch als Zweitfahrzeug für die Stadt eingesetzt werden könnte", heißt es in der Mitteilung der Marktforscher. (ng)

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07.10.2011

Warnung vor asiatischen Stahlrädern

Das Solinger Unternehmen Kronprinz, Hersteller von Stahlrädern, warnt in einem Rundschreiben an Geschäftspartner vor Produkten aus asiatischer Fertigung, die seit einigen Wochen auch hier zu Lande angeboten werden. Grund für die gesonderte Mitteilung: Ein Anbieter verwendet ein Artikelnummernsystem, das sich eng an das Kronprinz-System (Kennbuchstabe für den Fahrzeughersteller plus Zahlenkombination) anlehnt. "Wir stellen hiermit klar, dass diese Produkte nicht aus unserem Hause stammen und mit unseren Identrädern in keiner Weise vergleichbar sind", betont das Unternehmen in dem Schreiben.

Der Schwerpunkt des Räder-Angebots aus chinesischer und indischer Fertigung liegt Kronprinz zufolge auf den VW-Modellreihen Golf (6J x 15 H2) und Polo (5J x 14 H2) sowie dem Ford Fiesta (5,5J x 14 H2). Hier gebe es teilweise sicherheitsrelevante Abweichungen von der zulässigen Traglast. Das Golf-Rad beispielsweise sei nur für 555 kg ausgelegt, das Identrad dagegen für 625 kg. Konkrete Angaben, unter welchen Markennamen die Räder in Deutschland vertrieben werden, bzw. von welcher Importeur sie in Deutschland anbietet, machte Kronprinz in dem Schreiben nicht.

Das Problem liege in einer möglicherweise durch geringere Tragfähigkeit eingeschränkten Verwendung, so Kronprinz. In dem Zusammenhang rät der Räderhersteller dringend zur Beachtung der geforderten Traglasten. Der Händler sei dafür verantwortlich, dass beim jeweiligen Kundenfahrzeug die Radlast ausreiche, insbesondere wenn eine Anhängerstützlast benötigt werde.

Außerdem bestehe bei solchen Sonderrädern eine ABE-Mitführungspflicht, so dass vom Hersteller bzw. Importeur der Räder eine solche unbedingt eingefordert werden sollte, um sie an den an den Kunden weitergeben zu können. "Prüfen Sie in Ihrem eigenen Interesse auf jeden Fall den Inhalt des Gutachtens", empfiehlt das Unternehmen abschließend. (ng/pd)

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07.10.2011

GW-Angebot in falscher Kilometer-Rubrik rechtens

Ein Autohändler, der einen Gebrauchtwagen auf einer Internetplattform anbietet und die Kilometerangabe in einer unzutreffenden Suchrubrik macht, verstößt er nicht gegen Wettbewerbsrecht. Ein solches Inserat führt Kaufinteressenten nicht in die Irre – besonders dann nicht, wenn der Händler die Laufleistung in der Angebotsüberschrift richtig stellt. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Entscheidung des I. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor (Urteil vom 6. Oktober 2011; Az.: I ZR 42/10).

In dem Streitfall bewarb der beklagte Händler auf einer Autobörse in der Suchrubrik "bis 5.000 km" ein Fahrzeug mit folgender fettgedruckter Überschrift: "BMW 320 d Tou.* Gesamt-KM 112.970** ATM- 1.260 KM**". Der Kläger, der ebenfalls auf der Online-Plattform Fahrzeuge verkauft, sah in der unzutreffenden Kilometerangabe in der Suchkategorie eine wettbewerbsrechtlich relevante Irreführung und klagte auf Unterlassung.

Das Landgericht Freiburg und das Oberlandesgericht Karlsruhe hatten der Klage zunächst stattgegeben. Nach Meinung der beiden Vorinstanzen verschaffte sich der Beklagte trotz der Korrektur des Kilometerstandes im eigentlichen Verkaufsangebot gerade gegenüber Mitbewerbern einen relevanten Vorteil.

Das sah der BGH anders: Zwar liege in dem Fahrzeugangebot in der falschen Kilometerrubrik eine unwahre Angabe, im konkreten Fall sei die unzutreffende Einordnung aber nicht geeignet gewesen, den Verkehr irrezuführen. "Die richtige Laufleistung ergab sich ohne weiteres bereits aus der Überschrift des Angebots, so dass eine Täuschung von Verbrauchern ausgeschlossen war", betonte der Zivilsenat. Die Frage, ob eine Einstellung in eine falsche Rubrik unter anderen Gesichtspunkten, etwa einer unzumutbaren Belästigung der Internetnutzer, wettbewerbsrechtlich unlauter ist, war nicht Gegenstand des Rechtsstreits. (rp)

07.10.2011

Wandel für Autohändler und Werkstattbetreiber erwartet

Eine große Mehrheit der Autohändler und Werkstattbetreiber rechnet damit, dass sich vor dem Hintergrund des Mobilitätswandels und angesichts der wachsenden Bedeutung des Internet die traditionellen Handelsstrukturen gravierend verändern und teilweise auflösen werden. So wird nach Einschätzung der Händler das Internet Autohaus-Ausstellungsräume als wichtigste Präsentationsfläche ersetzen. Das sind die Kernaussagen einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 300 Autohäusern, die der TÜV SÜD zur IAA 2011 durchgeführt hat. Unter dem Motto "Wissen nutzen. Zukunft gestalten."

Wichtige Informationen für die Entwicklung weiterer Dienstleistungen

Der Automobilbranche stehen einige Umbrüche bevor: Elektromobilität, Gewichtung verschiedener Geschäftsmodelle, Neuwagen- und Gebrauchtwagenmarkt, Fahrzeugmodelle, Antriebstechnologien – wo geht die Reise der Autohausbranche bis 2020 hin? Dazu hat TÜV SÜD gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Technomar bundesweit insgesamt 304 Autohäuser befragt.

Ergebnis der repräsentativen Befragung: Autos werden zukünftig mehrheitlich über das Internet angeboten und verkauft. Leasing, Car-Sharing und Mobilitätsverträge rücken als Geschäftsmodelle immer mehr in den Vordergrund und alternative Antriebstechnologien werden an Gewicht zunehmen. Aus den Daten ergeben sich für den TÜV SÜD wichtige Erkenntnisse, um das Dienstleistungsspektrum ständig an die neuesten Erfordernisse in der Branche anzupassen. "Die Umfrageergebnisse liefern uns wichtige Informationen für die Weiterentwicklung unserer Dienstleistungen – unter anderem aus den Bereichen Gebrauchtwagenstrategie, Fuhrparkmanagement und E-Mobilität. Dadurch können wir unsere Kunden im Strukturwandel optimal unterstützen", sagt Bernhard Kerscher, Sprecher der Geschäftsführung der TÜV SÜD Auto Service GmbH.

Leasing und Car-Sharing von wachsender Bedeutung

Einen deutlichen Wandel sehen die Befragten beispielsweise bei den Vertriebswegen: Internethandel, die eigene Homepage und Social Networks werden für fast 55 Prozent eine immer wichtigere Rolle spielen und den Ausstellungsraum langfristig in den Hintergrund drängen. Auch bei den Geschäftsmodellen gibt es Bewegung: Mobilitätsverträge und Car-Sharing werden in den nächsten fünf Jahren auf einen Gesamtanteil von insgesamt 18 Prozent anwachsen. Auch das Leasing-Geschäft wird laut der Umfrage eine immer wichtigere Rolle spielen: Dieses Geschäftsmodell wird in fünf Jahren einen Gesamtanteil von 38 Prozent gegenüber aktuell 22 Prozent haben. Zurückgehen wird hingegen die Fokussierung auf nur eine Automarke, so das Votum von mehr als 17 Prozent. Aufgrund des starken Wandels in fast allen Geschäftsbereichen befürchten knapp neun Prozent gar, dass das klassische Autohaus immer mehr aus der Branchenlandschaft verschwinden wird.

Autohaus-Zukunft: Größer, aber weniger

Zusammenschlüsse und Akquisitionen nehmen in der Branche immer mehr zu. Dass es bis 2020 eine Reduktion auf deutlich weniger, dafür aber größere Autohäuser geben wird, bestätigen mehr als 80 Prozent der Befragten. Eine Diversifizierung auf spezialisierte Autohäuser erwarten knapp elf Prozent. Nur acht Prozent glauben, dass es keine Veränderungen in der Branchenlandschaft geben wird. Eine deutliche Verschiebung sehen die Autohaus-Betreiber bei der Gewichtung Neuwagen und Gebrauchtfahrzeuge. 48 Prozent der Befragten rechnen mit einem Anstieg im Gebrauchtwagengeschäft und sehen hier die größten Entwicklungschancen. Fünf Prozent rechnen sogar mit einem starken Zuwachs. Lediglich 13 Prozent prognostizieren einen Rückgang. 37 Prozent sehen keine Veränderungen beim Geschäft mit den Gebrauchten in den kommenden fünf Jahren. Ganz anders dagegen ist die Prognose für den Neuwagenabsatz: Hier erwarten 43 Prozent der Befragten in den kommenden fünf Jahren einen Rückgang. Knapp sieben Prozent rechnen sogar mit einem starken Rückgang. Nur knapp 24 Prozent erwarten eine positive Entwicklung bei den Neuwagen. 30 Prozent gehen davon aus, dass sich hier nichts verändert.

Alternative Antriebstechnologien im Kommen

Der Einfluss alternativer Antriebstechnologien nimmt aus Sicht der Branchenkenner zu: 2020 wird der Hybridantrieb einen Anteil bei den Neuzulassungen von 21 Prozent erreicht haben. Bereits in den kommenden fünf Jahren erwarten die Fachleute einen Anstieg des bivalenten Antriebs auf 14 Prozent. Der gleiche Zuwachs wird in diesem Zeitraum für alle anderen alternativen Antriebstechnologien zusammen erwartet. Demnach kommen reinelektrische Autos, gasbetriebene und Fahrzeuge mit Brennstoffzelle im Jahr 2016 gemeinsam einen Anteil von 14 Prozent bei den neuzugelassenen Fahrzeugen.

Vier Jahre später, 2020, werden Elektroautos und mit Wasserstoff betriebene Autos zusammen bereits 20 Prozent Marktanteil erreichen. Inklusive der Gasfahrzeuge erreichen die alternativen Antriebe mit 47 Prozent den Hauptanteil und liegen nach Einschätzung des Handels dann vor Benzin- und Dieselantrieb. Neue Antriebstechnologien spielen zunehmend eine wichtige Rolle. Die Zahlen zeigen laut TÜV SÜD: "Der Mobilitätswandel wird nicht spurlos an der Branche vorüber gehen." Diese Entwicklung werde jedoch mehrheitlich gelassen gesehen: 56 Prozent der Befragten erwarten hier keinen Einfluss auf ihr Geschäft. Über 40 Prozent allerdings glauben, dass Hybrid, Elektro und Brennstoffzelle negative Auswirkungen haben werden.

Die komplette Studie steht unter http://www.tuev-sued.de/iaa2011 zum Download bereit.

(ses)

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05.10.2011

Automarkt auch im September stark

Die Autokäufer in Deutschland greifen ungeachtet der Verunsicherung durch die Staatsschuldenkrise weiter zu. Im September wurden nach amtlichen Angaben 280.689 Pkw neu zugelassen – ein Plus von 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zwischen Januar und September wurden 2,40 Millionen Neuwagen registriert. Der Absatz stieg damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,8 Prozent. Das teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch in Flensburg mit.

Laut Importeursverband VDIK waren für die höchsten September-Zahlen seit 2006 – mit Ausnahme des Abwrackprämienjahrs 2009 – sowohl die privaten (plus fünf Prozent) als auch die gewerblichen Kunden verantwortlich. Letztere stellten im September gleich 15 Prozent mehr Autos auf die Straßen. Im Privatmarkt steigerten die Importeure den Anteil um zwei Punkte auf 45 Prozent. Im Gesamtmarkt sei der Anteil der ausländischen Hersteller mit rund 35 Prozent stabil geblieben, hieß es.

Auch die Pkw-Besitzumschreibungen waren im vergangenen Monat auf Wachstumskurs. Nach KBA-Angaben wechselten 589.079 Autos ihren Besitzer – ein Zuwachs um 3,6 Prozent. Seit Jahresbeginn wuchs der Gebrauchtwagenmarkt um sechs Prozent auf knapp 5,15 Millionen Einheiten.

Daimler-Marken im Rückwärtsgang

Die deutschen Hersteller profitierten im September mehrheitlich von der guten Autokonjunktur. Marktführer VW legte um 17,1 Prozent zu. Die Premium-Tochter Audi steigerte ihre Neuzulassungen um ein Fünftel, Porsche erzielte sogar einen Zuwachs von 63,5 Prozent. Ford verbesserte sich um 19,6 Prozent, BMW/Mini um 9,9 Prozent. Opel stagnierte auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Federn lassen musste dagegen Mercedes-Benz (minus neun Prozent). Auch für die Kleinwagenmarke Smart ging es mit einem Defizit von 24,6 Prozent kräftig bergab.

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05.10.2011

Oberklasse-Gebrauchtwagen mit höheren Angebotspreisen

Die positive Entwicklung auf dem Gebrauchtwagenmarkt setzt sich auch im September fort. Nach Informationen des Mobile.de Automarkt-Reports (mAR) lag der Durchschnittspreis aller Fahrzeuge 2,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Damit kostet ein Gebrauchtwagen im Schnitt rund 18.200 Euro.

Im Segment der Oberklasse zeigt sich eine Besonderheit, so der Fahrzeugmarkt: Seit September letzten Jahres sei das Angebot um 24,1 Prozent angewachsen und übersteigt damit die Gesamtzahl der Angebote von 12.000 Fahrzeugen. Trotz des Angebotswachstums wurden die Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahresmonat im Schnitt um 2,8 Prozent teurer angeboten. Im Zweijahresvergleich sind die Durchschnittspreise in in diesem Segment um 5.570 Euro gestiegen.

Der neu zum Mobile.de Automarkt-Report hinzugekommene Standtage-Check zeigt: Der Verbleib der Oberklasse-Gebrauchtwagen auf Mobile.de hat sich verkürzt: Ein Mercedes-Benz CLS 63 AMG, ein Panamera oder ein S320 verbleiben wesentlich kürzer (26,7 Prozent, 21,6 Prozent, 16,5 Prozent) in der Börse als der Durchschnittswert des Gesamtmarkts.

„Ein sukzessive steigendes Preisniveau und die konstant hohe Nachfrage sprechen eindeutig für die unveränderte Stabilität des Gebrauchtwagenmarktes“, erklärt Dr. Reinhard Schmidt, Leiter des Geschäftsbereichs Automotive Intelligence von Mobile.de. (red)

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05.10.2011

Starker September auf dem deutschen Automarkt

Die Autokäufer in Deutschland greifen ungeachtet der Verunsicherung durch die Staatsschuldenkrise weiter zu. Im September wurden nach Angaben des Importeurverbandes VDIK 280.800 Personenwagen neu zugelassen - ein Plus von 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zwischen Januar und September seien gut 2,4 Millionen Neuzulassungen in Deutschland registriert worden, teilte der Verband in Bad Homburg bei Frankfurt am Mittwoch mit. Der Absatz stieg damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,8 Prozent. Im August waren die Zuwachsraten allerdings noch deutlich höher, der Boom schwächte sich leicht ab.

Verantwortlich für die höchsten Augustzahlen seit 2006 - mit Ausnahme des Abwrackprämienjahrs 2009 - waren sowohl die privaten Kunden mit einem Zulassungsplus von 5 Prozent als auch die gewerblichen Eigner, die gleich 15 Prozent mehr Autos auf die Straßen stellten. Im Privatmarkt steigerten die Importeure nach Angaben ihres Verbandes den Anteil um zwei Punkte auf 45 Prozent. Im Gesamtmarkt sei der Anteil der Importeure mit rund 35 Prozent stabil geblieben.

Unten rechts in der Infobox finden Sie die Tabellen des KBA.

Auch beim Fahrzeugbau brummt der Markt. Die Hersteller bauten im September 560.100 Personenwagen, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Mittwoch in Berlin mitteilte. Das waren vier Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In den ersten drei Quartalen lag die Produktion mit rund 4,4 Millionen Autos um 7 Prozent höher als im Vergleichszeitraum 2010 und um 3 Prozent über den Rekordwerten von 2007.

Auch beim Export steuert die Industrie nach den Worten von Verbandspräsident Matthias Wissmann auf einen Rekord zu. In den ersten neun Monaten wurden bereits knapp 3,4 Millionen Wagen ausgeführt, rund 8 Prozent mehr als vor einem Jahr. (dpa)

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04.10.2011

Gebrauchtwagenhandel positioniert sich im Internet

Der Vertriebskanal Internet spielt für den Automobilhandel eine immer wichtigere Rolle. Laut einer Studie des TÜV Süd (wir berichteten) bestätigt eine Mehrzahl der 304 befragten Händler die zunehmende Bedeutung des Internets und dessen Vertriebsmöglichkeiten.

Über 55 Prozent gehen demzufolge davon aus, dass der Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen über Webseiten und Soziale Netzwerke in den kommenden Jahren die bestimmende Absatzform sein wird. Das bedeutet: Die Informationsquellen und Kontaktmöglichkeiten werden um echte Online-Shops ergänzt.

Autoda ist in Deutschland bislang der einzige Vertriebsweg für Endkunden, Vorbilder wie Tescocars.com oder Auto-Outlet.ch haben sich in anderen Märkten bereits etabliert. „Das Internet als Vertriebskanal für Schuhe oder Elektronikartikel ist seit Jahren etabliert. Wir haben den eCommerce auf Automobile ausgeweitet und freuen uns über die großartige Akzeptanz“, so Sebastian Klauke, Geschäftsführer von Autoda.

Klauke bestätigt, dass Online-Shops wie Autoda auch das Sicherheitsbedürfnis von Autokäufern befriedigen können: „Wir bieten mehr als 3.000 expertengeprüfte Gebrauchtwagen aus erster Hand an. Mit einer einjährigen Garantie, dem 14tägigen Rückgaberecht, transparenten Gutachten und aussagekräftigen Bilderstrecken zu jedem Wagen erleichtern wir unseren Kunden die Kaufentscheidung.“ (red)

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30.09.2011

Linksabbieger haftet auch bei Unfall mit Ampelsünder

Ein Linksabbieger haftet auch dann für die Unfallfolgen mit, wenn er mit einem "Rotlicht-Sünder" zusammenstößt.

Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt hervor. Danach muss sich ein Autofahrer immer an die Regeln halten - auch wenn ein anderer dagegen verstößt. Ein Linksabbieger müsse die Vorfahrt entgegenkommender Fahrzeuge beachten (Az.: 22 U 67/09).

Das Gericht änderte mit dem Urteil eine Entscheidung des Landgerichts Darmstadt teilweise ab und verurteilte einen Autofahrer dazu, einen Teil seines Unfallschadens selbst zu tragen. Der Wagen des Mannes war beim Linksabbiegen mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen. Der Linksabbieger machte geltend, der andere sei noch bei Rot auf die Kreuzung gefahren, deshalb müsse er den vollen Schaden ersetzen. Das Landgericht hatte die Klage des Mannes komplett abgewiesen. Begründung: Er habe den Rotlichtverstoß nicht sehen können und deshalb nicht darauf vertrauen dürfen.

Die OLG-Richter bewerteten die Anteile des Linksabbiegers und des Rotlichtsünders beim Zustandekommen des Unfalls gleich hoch. Deshalb bleibt der Linksabbieger auf der Hälfte seines Schadens sitzen. Die OLG-Entscheidung ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Wegen Fragen zur Entschädigung von Sachverständigen liegt die Sache dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe vor (BGH-Aktenzeichen VI ZR 133/11). (dpa)

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30.09.2011

Ersatz von Benzinmehrkosten?

Funktioniert eine nachgerüstete Autogasanlage nicht ordnungsgemäß, kann der Kunde den Ersatz der dadurch verursachten Benzinmehrkosten nur dann verlangen, wenn sie höher sind als die Einbaukosten. Das hat Ende August das Oberlandesgericht Oldenburg entschieden.

Die Klägerin hatte sich im April 2008 eine LPG-Autogasanlage für rund 1.900 Euro in ihren Pkw einbauen lassen. In der Folgezeit hatte sie jedoch nur Probleme damit. Als alle Versuche, die Mängel zu beseitigen scheiterten, verlangte sie schließlich im März 2010 von dem Unternehmen, welches die Anlage eingebaut hatte, nicht nur die Rückzahlung der Einbaukosten und die Kosten für den Ausbau der Anlage, sondern auch Schadensersatz für die durch die Nutzung des Pkw im Benzinbetrieb aufgewendeten Mehrkosten von rund 1.600 Euro in den vergangenen zwei Jahren.

Nach der Entscheidung des OLG war die Werkleistung des beklagten Unternehmens mangelhaft, so dass die Klägerin einen Anspruch auf Rückabwicklung des Vertrages hat. Die Beklagte muss sowohl die Einbaukosten erstatten als auch die Ausbaukosten übernehmen.

Schadensersatz wegen entstandener Mehrkosten für die Nutzung des Fahrzeugs im Benzinbetrieb kann die Klägerin jedoch nicht verlangen. Zwar müsse diese so gestellt werden, als wenn ein ordnungsgemäßer Gasbetrieb möglich gewesen wäre. Auf den Mehraufwand von rund 1.600 Euro müsse sie sich jedoch die zurückverlangten und damit ersparten Einbaukosten von 1.900 Euro anrechnen lassen. (ng)

Oberlandesgericht Oldenburg, Aktenzeichen: 13 U 59/11

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28.09.2011

Höchste Inflationsrate seit drei Jahren

Ein kräftiger Anstieg bei den Sprit- und Heizölpreisen hat die Inflationsrate in Deutschland auf den höchsten Stand seit drei Jahren getrieben. Die Verbraucherpreise zogen im September stärker an als von Volkswirten erwartet. Sie lagen um 2,6 Prozent höher als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Berechnungen mitteilte. Stärker hätten die Preise mit 2,9 Prozent zuletzt im September 2008 zugelegt. Nach den bisher vorliegenden Ergebnissen sind die Preise auf Monatssicht um 0,1 Prozent gestiegen.

Im Vormonat hatte die Jahresrate noch bei 2,4 Prozent gelegen. Die Europäische Zentralbank sieht Preisstabilität bei einem Wert von knapp unter 2 Prozent. Dieser Zielwert wurde in Deutschland zuletzt im Dezember 2010 mit 1,7 Prozent unterboten.

Die Statistiker führten den Preisanstieg im September überwiegend auf die Verteuerung von Mineralölprodukten zurück. Zudem wurden Bekleidung und Schuhe infolge des Wechsels auf die neue Herbst- und Winterkollektion teurer. Für Energie mussten die Verbraucher auch deshalb tiefer in die Tasche greifen, weil etwa Rohöl in Dollar gehandelt wird und der Euro zuletzt zur US-Währung an Wert verlor, wie Unicredit-Volkswirt Alexander Koch betonte. Andererseits hätten mit dem Ende der Sommerferien etwa die Preise für Pauschalreisen zum Vormonat um 8,8 Prozent nachgegeben.

Insgesamt dürfte der Preisdruck in den kommenden Monaten angesichts sinkender Ölpreise und schwächerer Konjunkturerwartungen aber nachlassen. Das könnte den Spielraum der Europäischen Zentralbank vergrößern, die Zinsen zu senken und die schwächelnde Konjunktur anzukurbeln, sagte Christian Schulz von der Berenberg
Bank: "Da wesentliche Indikatoren auf eine leichte Rezession hindeuten und die Inflation bald sinken dürfte, wird eine Zinssenkung wahrscheinlich."

Niedrigere Zinsen verbilligen Kredite. Das erhöht die Investitionsbereitschaft der Wirtschaft und die Kauflust der Verbraucher.
(dpa/beg)

27.09.2011

Autohaus schlägt Makler

Die Flatrates im Autogeschäft zeigen Wirkung: Autohäuser haben Makler als Vertriebsweg beim Verkauf von Kfz-Versicherungen an Neuwagenkäufer abgehängt. Das zeigt die monatliche Kundenbefragung "Autokäuferpuls" (September-Ausgabe) der Puls Marktforschung in Nürnberg. Demnach schloss im August jeder fünfte Käufer die Police dort ab, wo er das Fahrzeug erwarb. Für die Makler zeige die Kurve nach unten. "Die Entwicklung beider Zeitreihen legt nahe, dass hinter diesem Wachwechsel Langfristtrends stecken", so die Experten.

Die meisten Autokäufer versichern ihr Neufahrzeug nach wie vor über den Versicherungsvertreter. Mit steigender Tendenz schließt mittlerweile allerdings jeder Vierte einen Vertrag über das Internet oder direkt beim Versicherer ab. (AH)

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26.09.2011

Händler zufrieden mit Gebrauchtwagengeschäft

Die Geschäftslage im Kfz-Gewerbe hat sich nach ZDK-Angaben im dritten Quartal 2011 eingetrübt. Der ZDK-Klimaindex zur aktuellen Geschäftslage in den Sommermonaten Juli bis September sei um 12,1 Punkte auf 134,3 Punkte gegenüber dem zweiten Quartal 2011 gefallen.

Vor allem das Neuwagengeschäft sei von knapp 30 Prozent der befragten Händler als „schlecht“ bewertetet worden, hieß es in einer Pressemeldung.

Deutlich besser dagegen sei die Stimmung bei den Gebrauchtwagen: So gaben nach ZDK-Informationen knapp 75 Prozent der Händler die Noten „gut“ (25,5 Prozent) und „befriedigend“ (58,4 Prozent) für das Gebrauchtwagengeschäft.

Die generelle Eintrübung sei vor allem auf die Sommer- und Urlaubszeit zurückzuführen. Für das vierte Quartal 2011 geben sich die Händler optimistisch. Der Index zur erwarteten Geschäftslage sei um 6,4 Punkte auf 110,9  Punkte gestiegen. Hoffnungen haben die Händler v.a. für das Neuwagengeschäft (+ 10 Prozent), aber auch bei den Gebrauchtwagen erwarten die Händler eine Steigerung um vier Prozent. (red)

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23.09.2011

Gebrauchtwagen-Report 2012

Deutsche Pkw der Mittel- und Oberklasse belegen mehr denn je die Spitzenplätze im neuen Gebrauchtwagen-Report der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ). Beim Kauf eines Gebrauchten sind sie laut Auswertung die erste Wahl. Dank deutlicher Verbesserungen in Sachen Qualität können die deutschen Modelle im Ranking weiter punkten, heißt es von den Prüfingenieuren. Demnach sind Audi, BMW, Opel, Porsche und VW Spitze. Der Opel Insignia als Newcomer unter den Gebrauchten ist mit Bestwerten klarer Sieger in der Mittelklasse. Lediglich bei den Kleinwagen würden die Asiaten dominieren.

Kleinwagen – Hyundai belegt den ersten Platz

Bei den Kleinwagen hat im Qualitätsranking erstmals ein Koreaner die Nase vorn. Gewinner der Altersgruppe der ein- bis dreijährigen Fahrzeuge ist der Hyundai i10, gefolgt vom Toyota Yaris und dem Fiat 500 auf den Plätzen zwei und drei.

Kompaktwagen – Bronze für BMW

Auch bei den Kompakten sichern sich die Koreaner Gold mit dem Hyundai i30. Silber holt sich der Peugeot 308 und Bronze geht an den BMW 1er, dem dank deutlicher Qualitätsverbesserung erstmals der Sprung auf das Siegertreppchen gelingt.

Mittelklasse – Opel Insignia von Null auf Hundert mit Bestwerten

Der Opel Insignia setzt sich in der Mittelklasse aus dem Stand an die Spitze des Qualitätsranking. Der Vorjahressieger Lexus IS steht auf Rang zwei. Der Subaru Legacy belegt den dritten Platz.

Oberklasse – Domäne der deutschen Hersteller

In der Ober- und Luxusklasse teilen die Deutschen die Spitzenplätze unangefochten unter sich auf. Dem VW Phaeton gelingt erneut der Sprung auf Rang eins des Rankings, gefolgt vom BMW 7er und Audi A6. Mit dem vierten Platz deutlich verbessert hat sich im Vergleich zu den Vorjahren die Mercedes E-Klasse.

Sportwagen – Deutsche Topmodelle Spitze

Auch in der Kategorie Sportwagen/Cabrios übernehmen die Deutschen souverän die Führung. Der BMW 6er erklimmt die oberste Stufe des Siegerpodests und holt Gold. Die Plätze zwei und drei belegen das Audi A3 Cabrio und der Porsche Boxster/Cayman.

SUV/Geländewagen – Mängelzwerg Škoda Yeti

Absolute Spitze in der Klasse der Van und Kompaktvan ist der Škoda Yeti, gefolgt von Volvo XC60 und Subaru Forester auf den Rängen zwei und drei. Beim Škoda Yeti wurden je 100 Fahrzeuge lediglich 1,9 Mängel festgestellt – ein sensationell niedriger Wert in der GTÜ-Mängelstatistik.

Van/Minivan – VW-Konzernmarken machen das Rennen

Die Klasse der Vans ist bei den ein bis drei Jahre alten Fahrzeugen fest in der Hand des Volkswagen-Konzerns. Seat Alhambra, Škoda Roomster und Seat Altea belegen die Plätze eins bis drei.

5 Millionen Hauptuntersuchungen als Grundlage

Über fünf Millionen Hauptuntersuchungen wurden für den GTÜ-Report von den Experten der Stuttgarter Prüf- und Sachverständigenorganisation ausgewertet und insgesamt 240 Fahrzeugmodelle mit ihren Stärken und Schwächen beschrieben. Ein Qualitätsranking unterteilt nach Fahrzeugalter enthüllt in allen Fahrzeugklassen die Sieger und Verlierer.

Transparenz auf dem Gebrauchtwagenmarkt

In der Einzelauswertung werden die Fahrzeugmodelle detailliert vorgestellt, ergänzt durch technische Daten und eine Modellhistorie. Diagramme geben zudem einen Überblick, ob die Mängel in den einzelnen Baugruppen über- oder unterdurchschnittlich oft auftreten. Das 220 Seiten-starke Sonderheft der GTÜ-Sachverständigen und der Testredakteure der Auto Zeitung soll für Transparenz auf dem Gebrauchtwagenmarkt sorgen und eine Orientierungshilfe für die richtige Kaufentscheidung sein. (lk)

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23.09.2011

Prüfstellen-Eröffnung in der Frankfurter Klassikstadt

Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt. Wer seinen Oldtimer liebt, der pflegt ihn, fährt ihn und bringt ihn regelmäßig zu einer Überwachungsorganisation. Im Rhein-Main Gebiet gibt es dafür einen neuen Anlaufpunkt: Der TÜV Rheinland etabliert eine Prüfstelle in der Frankfurter Klassikstadt. "Das Oldtimer-Zentrum in der Main-Metropole bietet für uns das ideale Ambiente und ist die optimale Basis, denn es passt perfekt zu unserem Dienstleistungsportfolio", erklärte Prof. Dr.-Ing. Jürgen Brauckmann, Leiter des Unternehmensbereichs Mobilität TÜV Rheinland, bei der Eröffnung am 20. September 2011. Für die Besitzer historischer Fahrzeuge, die hier ihre automobilen Schätze unterstellen, bedeutet das kurze Wege, denn auch zugelassene Oldtimer müssen regelmäßig zur Hauptuntersuchung (HU). "Die Klassikstadt Frankfurt ist für TÜV Rheinland ein strategisch angelegter Stützpunkt", sagte Prof. Brauckmann. "Wir sind jetzt für unsere Kunden in dieser wichtigen Wirtschaftsregion direkt ansprechbar. Damit unterstreichen wir auch unsere bundesweite Leistungsfähigkeit bei Mobilitätsdienstleistungen gerade für überregional tätige Unternehmen."

Fahrzeugprüfungen bis 3,5 Tonnen

Der Service von TÜV Rheinland in der Klassikstadt beschränke sich jedoch nicht nur auf historische Fahrzeuge. "Jeder kann mit seinem Auto oder Motorrad zur Haupt- und Abgasuntersuchung kommen sowie Änderungen am Fahrzeug eintragen lassen – Besucher, Anwohner, Mitarbeiter der Klassikstadt, Inhaber und Kunden der Shops und Werkstätten", betonte TÜV Rheinland-Regionalleiter Karl-Robert Dupont. Auf der Prüfbahn mit modernstem Equipment checken die Fachleute neben Pkw und Zweirädern auch Anhänger und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Technisch Interessierte können die Prüfer begleiten. Sie erhalten Antworten auf alle Fragen und Informationen über das Ergebnis oder etwaige Mängel.

Zukunft der Hauptuntersuchung

Auch für die Zukunft der HU ist TÜV Rheinland in der Klassikstadt bereits heute gerüstet: Noch sind erst wenige Fahrzeug-Modelle mit dem so genannten HU-Adapter auf dem Markt. Mit Hightech-Computerverfahren kontrollieren hier die Kfz-Spezialisten über die On-Board-Diagnose-Schnittstelle (OBD), ob elektronische Bauteile und Assistenzsysteme wie Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) oder Antiblockiersystem (ABS) einwandfrei funktionieren oder Airbags korrekt eingebaut sind. Das Serviceangebot umfasst außerdem die Gasprüfung bei Caravans, Wohnmobilen und umgerüsteten Flüssiggas-Autos. Ferner bietet TÜV Rheinland einen Zulassungsservice mit Schilderprägung an.

Komplett-Paket für Oldtimer

Doch auch die älteren Fahrzeuge kommen bei der Prüfstelle nicht zu kurz. Das Oldtimer-Komplettpaket von TÜV Rheinland beinhaltet unter anderem Gutachten für die Vergabe kostengünstiger Kennzeichen oder roter 07er-Dauerkennzeichen, bei denen der Jahressteuersatz pauschal 46,02 Euro für Motorräder und 191,73 Euro für Pkw oder Lkw beträgt. Denn nicht jedes betagte, 30 Jahre alte "Schmuckstück" ist zugleich in "erhaltungswürdigem Zustand" und somit ein "kraftfahrttechnisches Kulturgut". Die TÜV Rheinland-Spezialisten checken, ob der Veteran sich noch weitgehend im Originalzustand befindet oder fachmännisch restauriert wurde. Denn: Rostlauben und "verbastelte" oder aufgemotzte Klassiker haben schlechte Karten. Auch ein zum Wohnmobil umgebautes Feuerwehrfahrzeug sei in der Regel kein Original. Haben die Oldie-Eigner jedoch der damaligen Zeit entsprechende Tuningteile wie Sportauspuffanlage oder -vergaser installiert, stehe der Vergabe solcher Kennzeichen meist nichts im Weg. Das bedeute zugleich: Diese Fahrzeuge dürfen ohne Feinstaubplakette in die Umweltzonen.

Hilfe bei "Scheunenfunden"

Auch bei geplanten Restaurierungen prüfen die TÜV Rheinland-Fachleute, ob sich der Aufwand lohnt. Auf Wunsch stellen sie Kontakte zu renommierten Karosserie-, Lack und Elektrikbetrieben oder auf Oldtimer spezialisierte Auto-Sattlereien her. Häufig fehlen bei historischen Fahrzeugen – etwa so genannten Scheunenfunden – die Papiere, heißt es von den Experten. "Auch das ist in der Regel kein Problem", weiß Regionalleiter Dupont. "Dank unserer umfangreichen Archive helfen wir bei der Beschaffung der erforderlichen Unterlagen oder sonstigen Daten." Und wer den tatsächlichen Wert seines Schmuckstücks für Versicherungen oder im Schadensfall ermitteln lassen will, sei beim TÜV Rheinland ebenfalls gut aufgehoben, wirbt das Unternehmen. Denn auf Wunsch übernehme man auch die bundessweite Zulassung sowie Um- und Abmeldung von Oldtimern. (ses)

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23.09.2011

81 Prozent der Autos junger Fahrer mit Mängeln

Der DEKRA SafetyCheck 2011 mit erschreckender Bilanz: Vier von fünf Fahrzeugen junger Fahrer (81 Prozent) rollen mit teils gravierenden Sicherheitsmängeln über die Straßen. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommen DEKRA, Verkehrswacht und Deutscher Verkehrssicherheitsrat zum Abschluss der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion. Bei der Untersuchung, die unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer steht, hatten DEKRA Sachverständige in den Monaten Mai und Juni 2011 rund 16.000 Fahrzeuge junger Autofahrer überprüft.

Junge Fahrer – alte Autos

Vor allem bei Bremsen, Reifen und Elektronik haben die Experten erhebliche Mängel festgestellt. Junge Fahrer sind also nicht nur altersbedingt im Straßenverkehr besonders gefährdet. Sie fahren meistens auch überdurchschnittlich alte Autos mit hoher Mängelquote. Die beim DEKRA SafetyCheck vorgestellten Pkw waren im Schnitt 11,2 Jahre alt und hatten 130.000 Kilometer auf dem Tacho. An jedem beanstandeten Fahrzeug stellten die Sachverständigen im Schnitt 3,4 Mängel fest, den höchsten Wert in den vergangenen fünf Jahren.

Schwachpunkte: Bremsen, Reifen und Elektronik

Ein Sicherheitsrisiko sehen die Experten vor allem in der hohen Zahl der Bremsenmängel. 41 Prozent der Fahrzeuge wiesen Defekte an der Bremsanlage auf und 53 Prozent hatten Mängel an Fahrwerk, Reifen oder Karosserie. Bei 48 Prozent waren Beleuchtung, Elektrik oder Elektronik nicht in Ordnung. Auf den Bereich Sicherheit und Umwelt entfallen 35 Prozent, auf die Sicht 19 Prozent.

Defekte Sicherheitssysteme

Ein positiver Trend zeige sich bei der Ausstattung der Pkw mit Sicherheitssystemen. Immer mehr ältere Autos seien mit ABS, Airbag und ESP/ASR ausgerüstet. Der Anteil der Autos ohne eines dieser drei Systeme sinke seit dem Jahr 2007, von 47 auf nun 24 Prozent. Allerdings könnten sich die Fahrer älterer Autos nicht immer auf die Schutzfunktion dieser Systeme verlassen. Jedes achte ESP oder ASR (zwölf Prozent) und jeweils drei Prozent der Airbags und Anti-Blockier-Systeme funktionierten beim Sicherheitscheck nicht.

Forderung: auch bei alten Autos angemessenes Sicherheitsniveau

Die hohe Mängelquote an den Pkw junger Fahrer führt DEKRA vor allem auf das relativ hohe Alter der Fahrzeuge und unzureichende Wartung zurück. Von den bis drei Jahre alten Pkw hatten 37 Prozent Mängel, bei den sieben- bis neun-Jährigen waren es bereits mehr als 78 Prozent. Im Interesse der Verkehrssicherheit ist es aus Sicht der Sachverständigen notwendig, junge Fahrer weiterhin für die Risiken technischer Fahrzeugmängel zu sensibilisieren. Die gleichbleibend hohe Mängelquote an älteren Fahrzeugen über einen Zeitraum von fünf Jahren mache außerdem Maßnahmen notwendig, die den technischen Zustand älterer Autos auf ein angemessenes Sicherheitsniveau bringen.

Ramsauer würdigt Verkehrssicherheitsarbeit

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer sagte bei der Übergabe des Berichts durch den DEKRA Automobil-Vorstand Clemens Klinke am 19. September 2011 im Rahmen eines Verkehrssicherheitstages in Traunstein (Oberbayern): "Gerade junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren sind häufig in Verkehrsunfälle verwickelt. Sie stehen deshalb im besonderen Blickfeld unserer Verkehrssicherheitsarbeit. Dazu gehören vor allem Maßnahmen für richtiges Verhalten im Straßenverkehr und sicheres Fahren. Das 'Begleitete Fahren mit 17' senkt die Unfallzahlen um etwa 20 Prozent. Und durch das Alkoholverbot für Fahranfänger sind alkoholbedingte Unfälle in dieser Gruppe um 15 Prozent zurückgegangen. Mit unserem Verkehrssicherheitsprogramm werden wir weiter daran arbeiten, die Risiken für junge Fahrer zu verringern", so Ramsauer.

"Den jungen Autofahrern fehlt oftmals die Fahrpraxis, gleichzeitig haben sie häufig eine höhere Risikobereitschaft. Zudem fahren viele von ihnen überdurchschnittlich alte und oftmals schlecht gewartete Autos mit dementsprechend hoher Mängelquote", kommentierte Klinke das Ergebnis. "Deshalb ist die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen nach wie vor die Altersgruppe mit dem höchsten Unfall- und Todesrisiko im Straßenverkehr."

Im Laufe der letzten fünf Jahre checkten die Experten insgesamt mehr als 73.000 Pkw junger Fahrer. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge erhöhte sich seit 2007 von 10,8 auf 11,2 Jahre. Derzeit sind die Pkw damit im Schnitt um 2,9 Jahre älter als die deutschen Pkw insgesamt (8,3 Jahre). Auch erhöhte sich die durchschnittliche Laufleistung der geprüften Fahrzeuge gegenüber dem Jahr 2007 von 115.000 km auf 130.000 km in 2011. (lk)

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23.09.2011

Zahl der Verkehrstoten im Juli wieder gesunken

Insgesamt 361 Menschen verloren laut vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2011 auf deutschen Straßen ihr Leben. Das waren 70 Verkehrstote oder 16 Prozent weniger als im Juli 2010. Damit lag die Zahl der Getöteten zum zweiten Mal in einem Juli unter 400 – das erste Mal gab es im Juli 2009 weniger als 400 tödlich Verunglückte. Die Zahl der Verletzten ging im Juli 2011 gegenüber dem Vorjahr ebenfalls zurück, und zwar um 11 Prozent auf etwa 35.700.

Schlechtes Wetter sorgte für starken Rückgang

Ein Grund für den starken Rückgang bei der Zahl der Verkehrstoten im Juli 2011 dürften laut Bundesstatistikern die schlechten Witterungsbedingungen gewesen sein. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Todesopfer im Juli, bedingt durch das überwiegend sonnige und trockene Wetter, stark gestiegen. Gutes Wetter führe unter anderem dazu, dass mehr ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Zweiradfahrer unterwegs sind und damit die Unfallschwere steigt.

12 Prozent weniger Verletzte

Insgesamt musste die Polizei im Juli 2011 rund 196.200 Straßenverkehrsunfälle aufnehmen, das waren 1,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Während die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um rund 12 Prozent auf 27.800 gesunken ist, gab es bei den Unfällen mit ausschließlich Sachschaden eine leichte Zunahme um 0,9 Prozent auf etwa 168.400.

Nur eine Momentaufnahme – Trend bleibt negativ

Von Januar bis Juli 2011 registrierte die Polizei rund 1,3 Millionen Straßenverkehrsunfälle, das waren 2,2 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Darunter waren rund 169.900 Unfälle mit Personenschaden (+ 4,3 Prozent) und 1,1 Millionen Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (- 3,1 Prozent). Insgesamt 2.163 Menschen verloren in den ersten sieben Monaten dieses Jahres bei Straßenverkehrsunfällen ihr Leben. Das waren 64 Personen oder 3,0 Prozent mehr als von Januar bis Juli 2010. Im gleichen Zeitraum hat die Zahl der Verletzten um 4,0 Prozent auf rund 217.500 zugenommen. (lk)

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23.09.2011

Rotes Nummernschild muss am Wagen befestigt sein

Ein Autofahrer, der ein rotes Kfz-Kennzeichen nicht am Fahrzeug befestigt hat, verliert den Versicherungsschutz. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz in einem jetzt bekanntgewordenen Beschluss. Nach Auffassung des Gerichts ist die Regelung in den einschlägigen Versicherungsbedingungen, wonach das Fahrzeug mit dem Sonderkennzeichen "versehen" sein muss, so zu verstehen, dass es am Fahrzeug montiert und von außen zu sehen sein muss (Az.: 10 U 1258/10).

Das Gericht gab mit seinem Beschluss einer Assekuranz Recht. Eine Autofahrerin hatte das rote Kfz-Kennzeichen nicht am Wagen befestigt, sondern im Fahrzeug abgelegt. Als es zu einem Brandschaden kam, weigerte sich die Versicherung, den Schaden zu übernehmen. Das OLG hält das für berechtigt. Nach Darstellung der Richter besteht auch dann kein Versicherungsschutz, wenn dieses Kennzeichen nur über Nacht abgelöst wird, um es vor Diebstahl zu sichern. (dpa)

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23.09.2011

Deutscher Pkw-Markt wächst auch 2012

Ungeachtet der Turbulenzen auf den weltweiten Finanzmärkten wird der deutsche Pkw-Markt im nächsten Jahr um etwa 3,5 Prozent ansteigen. Dies prognostiziert Detlef Borscheid, Geschäftsführer des Marktbeobachters BDW Automotive. Dabei spiele die immer noch gute wirtschaftliche Entwicklung eine Rolle, die die Unternehmen zu verstärkten Investitionen – unter anderem auch in den Fuhrpark – veranlassen, sodass die Flottenzulassungen wachsen werden. "Steigende verfügbare Einkommen und ein weiterhin guter Arbeitsmarkt führen zu einer Erhöhung der Privatnachfrage", erklärt der Experte.

Von Januar bis August dieses Jahres kamen nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) über 2,12 Millionen neue Autos auf die Straße (plus 11,2 Prozent). Für das Gesamtjahr rechnet die Branche zwischen 3,2 und 3,3 Millionen Neuzulassungen.

Nach Einschätzung von Borscheid wird 2012 zudem die Nachfrage nach alternativen Antriebsarten steigen – wenn auch von einem niedrigen Niveau: "Die Nachfrage nach Hybridfahrzeuge wird sich verdoppeln, die nach Elektrofahrzeugen sogar verzehnfachen." Im bisherigen Jahresverlauf wurden laut KBA 8.057 Hybridmodelle sowie 1.624 E-Autos neu für den Straßenverkehr zugelassen

Weitere Prognosen über die Gesamtzulassungsentwicklungen, Segmententwicklungen und Markenentwicklungen gibt Borscheid in seinem Vortrag "Neuwagenzulassungen 2012" auf dem Kongress "Automobiljahr 2012 – Sorgen Sie für Planungssicherheit", den die AUTOHAUS akademie am 8. und 9. November 2011 gemeinsam mit Schwacke und BDW veranstaltet.

Hochkarätige Referenten

Auf dem Kongress widmen sich Experten den Key Facts für ein erfolgreiches Geschäftsjahr: Von der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung und der Entwicklung in der Automobilindustrie über Prognosen für den Neu- und Gebrauchtwagenmarkt bis hin zur Händlernetzentwicklung und Händlergeschäftsplanung. Neben Borscheid sind unter anderem auch Prof. Hannes Brachat, Prof. Stefan Bratzel und Autohaus-Chef Burkhard Weller sowie die Automanager Michael Renz, Imelda Labbé und Arno Kalmbach vor Ort. (AH)

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23.09.2011

64. IAA als Publikumsmagnet

Die 64. IAA hat weit mehr Besucher angezogen als erwartet. "Wir werden – diese Schätzung können wir heute schon abgeben – am Ende dieser IAA mehr als 900.000 Besucher zählen. Wir erwarten damit ein Plus von mindestens sieben bis zehn Prozent Besuchern gegenüber der IAA 2009", sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), am Freitag in Frankfurt. Das Besucherinteresse liege deutlich über den Erwartungen.

Die Messe endet am Sonntag (25.September). Schwerpunkt der IAA unter dem Motto "Zukunft serienmäßig" sind neue Technologien von Hybrid- bis zu Elektroautos. "Von ihr gingen – gerade in diesen Zeiten unruhiger Finanzmärkte – starke Signale der realwirtschaftlichen Stabilität und des automobilen Wachstums aus", betonte Wissmann.

Die Autoindustrie habe gezeigt, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht hat, so der VDA-Chef weiter. Die Messe setze starke Zeichen mit mehr Ausstellern, mehr Fläche, mehr Weltpremieren und mehr Besuchern als 2009. Die "Faszination Auto" sei ungebrochen, gerade auch bei jungen Menschen, zeigte sich Wissmann überzeugt. Mit 35 Jahren war der Durchschnittsbesucher ein Jahr jünger als bei der letzten IAA. "Die Begeisterung für iPhone und iPad und die Begeisterung für das Auto sind keine Gegensätze."

Zu den wesentlichen Trends der Messe erklärte der Verbandspräsident: "Premium ist weiter auf dem Vormarsch." Dabei seien die deutschen Hersteller mit einem Weltmarktanteil von 80 Prozent führend. Zudem halte das Interesse an sportlichen Wagen sowie sparsamen Motoren an. Trotz der sich zuspitzenden Schuldenkrise und der wachsenden Rezessionsängste gehe von der IAA ein klares Signal aus, sagte Wissmann: "2011 wird ein hervorragendes Automobiljahr." Alle Unternehmen seien zufrieden, die Auftragsentwicklung sei sehr stabil.

Langsameres Wachstum

Man könne jedoch nicht erwarten, dass das Wachstum im gleichen Tempo wie in den vergangenen beiden Jahren weitergehe. Das Wachstum werde sich verlangsamen: "Wir gehen nicht euphorisch in das Jahr 2012, aber doch mit einem realistischen Blick, der nicht von einem Absturz ausgeht. Wir rechnen, nach allem was wir hier in Frankfurt sehen, nicht mit einer Rezession." Allerdings dürfe es nicht zu extremen externen Schocks kommen. (dpa)

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22.09.2011

Kein Produkt mit der Bestnote

Beim ADAC-Winterreifentest hat auch in diesem Jahr kein Produkt die Bestnote "sehr gut" erhalten. Immerhin: Neun Pneus bekamen von den Testern ein "gut" und gelten somit als "besonders empfehlenswert". 18 Reifen wurden mit "befriedigend" beurteilt, zwei mit "ausreichend".

Durchgefallen ist der Trayal Arctica in der Größe 195/65 R15 T (Kleinwagen). Neben deutlichen Schwächen auf Schnee, Eis und bei Nässe verursache der Reifen den höchsten Kraftstoffverbrauch und erzeuge ein lautes Geräusch, hieß es in einer am Donnerstag verbreiteten Mitteilung des Autoclubs. Neben 16 195ern hatte der ADAC gemeinsam mit der Stiftung Warentest 14 Winterreifen der Dimension 175/65 R14 T (Mittelklasse) unter die Lupe genommen.

Die sechs "guten" Reifen der 195er-Größe zeigten nach den Angaben eine durchweg ausgewogene Leistung. Der Continental ContiWinterContact TS830 und der Semperit Speed-Grip2 überzeugten durch den geringsten Verbrauch. Bestnoten auf Nässe bekam der Goodyear UltraGrip8. Der Dunlop SP Winter Sport 4D punktete gleichermaßen in vielen Einzelkriterien und befindet sich somit insgesamt auf einem hohem Qualitätsniveau. Über die niedrigsten Verschleißwerte verfügte der Michelin Alpin A4. Der Pirelli Winter 190 Snowcontrol Serie 3 verdiente die gute Note unter anderem wegen seiner Leistungen auf Eis.

Bei den 175ern wurden der Continental ContiWinterContact TS800, Michelin Alpin A4 und Dunlop SP Winter Response mit "gut" ausgezeichnet. Zehn Fabrikate erreichten ein "befriedigend". Negativ in dieser Gruppe: der Falken Eurowinter HS439. Der mit "ausreichend" bewertete Reifen habe – wie auch sein Bruder in der größeren Dimension – deutliche Schwächen auf Schnee, so die Tester.

Ganzjahresreifen überzeugen nicht

Die Kostenfrage sollte beim Winterreifenkauf nur ein untergeordnetes Argument sein, betonte der Club. Dies habe sich auch bei der Überprüfung von sechs Ganzjahresreifen gezeigt, von denen keiner überzeugen konnte. (rp)

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21.09.2011

Mobile.de startet Gebrauchtwagen-Gutachten

Ein neuer Schritt zu mehr Transparenz: Der Online-Marktplatz Mobile.de startet ab Mitte Oktober die Einbindung von Fahrzeug-Gutachten. Jeder Händler, der seine Fahrzeuge auf Mobile.de anbietet, kann dadurch zusätzlich zur Fahrzeugbeschreibung und Bebilderung ein Gutachten mit anbieten. Ein einheitlicher Standard sorgt für die Abdeckung der wichtigsten Punkte bei der Begutachtung.

Die Hüsges-Gruppe stellt hierzu ihre Software Cardata24 zur Verfügung, die von jedem Gutachter genutzt werden kann. Die Anwendung der Software ermöglicht es, ein exakt auf das geprüfte Fahrzeug zugeschnittenes Gutachten zu erstellen und auf Mobile.de anzeigen zu lassen. Gebrauchtwagen-Interessenten können dieses aus der Detailansicht des Inserats als PDF herunterladen.  

Die Abfolge der Schritte ist:

1. Der Händler kann sich für das Fahrzeug-Gutachen an einen Sachverständigen seiner Wahl wenden. Einzige Voraussetzung: Dieser muss die Hüsges-Qualitätskriterien erfüllen und bei Cardata24 registriert sein.

2. Der Sachverständige erstellt mit Cardata24 ein digitales Gutachten und schickt dieses direkt aus der Anwendung heraus zur Freigabe an den Händler. Die Freigabe kann per Mail oder telefonisch erfolgen.

3. Abschließend wird das Gutachten per Schnittstelle an die Mobile.de-Datenbank übertragen, wo es automatisch dem entsprechenden Fahrzeuginserat anhand der FIN, der Mobile.de-Kundennummer des jeweiligen Händlers und weiterer Daten zugeordnet wird.

4. Inserate mit einem integrierten Fahrzeug-Gutachten werden bereits auf der Trefferliste von Fahrzeugsuchenden bei Mobile.de entsprechend gekennzeichnet. Auf der Detailseite des Inserats lässt sich das Gutachten einfach als PDF herunterladen. (red)

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21.09.2011

Autobid kooperiert mit Webmobil24

Autobid.de und Webmobil24 haben eine exklusive Kooperation zum Datenexport geschlossen. Die Online-Plattform der Auktion & Markt AG bietet ihren Händlern dadurch die Möglichkeit, die Daten ersteigerter Fahrzeuge direkt auf Webmobil24.com zu übertragen. Von dort aus können die Fahrzeugdaten dann in über 100 weitere Börsen, automatisch übersetzt in bis zu 28 Sprachen, exportiert werden.

Die von Autobid.de erhobenen Daten werden nach eigenen Angaben von eigenen Teams bundesweit direkt am Fahrzeugstandort erfasst und sind im Gutachtenstil mit bis zu 45 Bildern dokumentiert. Diese Daten können genutzt werden, um das Fahrzeug in Endkundenmarktplätzen anzubieten.

Der Transfer von Autobid.de zu Webmobil ist für Händler kostenlos. Der Weiterexport von Webmobil zu den Online-Plattformen zum Teil kostenpflichtig.

Marc Berger, Vorstand und Leiter der Onlinesparte Autobid.de, freut sich über den neuen Service: „Mit der neuen Schnittstelle können Händler den gesamten Geschäftsprozess mit wenigen Mausklicks umsetzen. Vom Einkauf hochwertiger Gebrauchter auf Autobid.de bis zum Weiterverkauf auf Webmobil24.com und zahlreichen weiteren Börsen – nie war es leichter professionell mit Gebrauchten zu handeln.“

Volker Zweigler, Geschäftsführer von WebMobil24, ergänzt: „Mit dieser Kooperation eröffnen wir den Webmobil24 Nutzern einen weiteren Einkaufskanal und den Autobid.de Kunden einen neuen Verkaufskanal für ihre Fahrzeuge. Über die Online-Auktion von Autobid.de können sie Fahrzeuge günstig einkaufen und per Exportmodul von WebMobil24 auf bis zu 135 Börsen übertragen und damit schnell wieder verkaufen.“ (red)

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21.09.2011

Fahrzeug nur Gebrauchsgegenstand

Die Beziehung der Deutschen zu ihrem Fahrzeug wird überbewertet. Dieser Rückschluss lässt sich aus den Ergebnissen eine Autoscout24-Umfrage unter 1.052 Nutzern ziehen. Hier gaben 61 Prozent der Befragten an, in ihrem Auto lediglich einen Gegenstand wie jeden anderen auch zu sehen. Noch am engsten ist die Beziehung der jungen Autofahrer zu ihrem Auto. Für mehr als ein Drittel der 18- bis 29-jährigen Befragten (37 Prozent) ist das eigene Auto wie der beste Freund oder die beste Freundin. Mit zunehmendem Alter schwindet diese Zuneigung jedoch. Die meisten der über 50-Jährigen (70 Prozent) sehen ihr Auto nur noch als einen Alltagsgegenstand.

Keine Ausgiebige Autowäsche am Wochenende

Auch das Klischee der gründlichen Autopflege am Wochenende konnte die Umfrage nicht bestätigen. Nur acht Prozent der Befragten nehmen sich wöchentlich Zeit für die Pflege und Wäsche ihres Fahrzeugs. Genauso wenige nutzen das Angebot einer professionellen Reinigung. Die deutliche Mehrheit (76 Prozent) gibt sich hingegen mit einer gelegentlichen Grundreinigung ihres Autos per Waschanlage zufrieden.  (sen)

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