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Preislisten BMW

 

Die Bayerische Motoren Werke AG (BMW) ist ein deutscher Hersteller von Automobilen, Motorrädern und Motoren. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in München. Die Aktie des Unternehmens ist im DAX an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bayerische Motoren Werke AG aus der freien Enzyklopädie WikipediaWikipedia-Logo und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf dieser Seite sind auch Versionen und Autorenangaben verzeichnet.

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 BMW: Vom 328 Roadster und der Isetta bis zum 5er Gran Turismo

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+++ Presse +++ Presse +++ Presse +++

28.10.2011

BMW Head-Up Display: Präzision wie im Kampf-Jet. Dieses System hat seine Wurzeln in der Luftfahrt und leistet einen erheblichen Beitrag zum sicheren Fahren.

München. Mit knapp 800 Stundenkilometern im Tiefflug über hügeliges Gelände zu jagen, fordert jeden noch so abgebrühten Militär-Piloten im Cockpit eines Eurofighter-Kampfjets. „Wenn man gut 220 Meter pro Sekunde in Höhe der Baumwipfel zurücklegt, sorgt erst ein extrem präzise arbeitendes Head-up-Display für die nötige innere Ruhe“, weiß Oberstleutnant Robert Hierl, Testpilot bei der Wehrtechnischen Dienststelle für Luftfahrzeuge, zu berichten.

Über einen Frontscheibenprojektor erscheinen auf einer zweiten senkrecht stehenden Scheibe in der Pilotenkanzel, alle flugrelevanten Daten aus dem Flight-Management-System sowie für einen Einsatz wichtige Informationen und Signale. Um dabei jede Ablenkung des Piloten zu verhindern, tauchen alle Informationen in Augenhöhe virtuell am Horizont auf. So ist ein Höchstmaß an Konzentration, Souveränität und Sicherheit für Mensch und Maschine garantiert.

BMW hat das in der Luftfahrt seit Jahrzehnten eingesetzte und ständig weiterentwickelte Head-Up Display als erster europäischer Autohersteller auf Großserienfahrzeuge adaptiert. Seit Januar 2004 ist dieses innovative Fahrerassistenzsystem im Rahmen von BMW ConnectedDrive in der BMW 5er Reihe erhältlich. Ständig weiterentwickelt und optimiert, arbeitet es heute als vollfarbiges Head-Up Display und optional in fast allen Baureihen verfügbar.

Das einzigartige neue Head-Up Display leistet in Darstellung, Funktionsumfang und Flexibilität einen bedeutenden Beitrag zur aktiven Sicherheit, indem es fahrerrelevante Informationen mit brillanter Auflösung im direkten Sichtfeld des Fahrers anzeigt, so dass dieser die Augen nicht von der Straße abwenden muss. Ein deutlicher Sicherheitsgewinn, wie Forscher wissen: Bei einem Normalfahrer vergeht für das Ablesen der Geschwindigkeits-Anzeige im Instrumententräger oder beim Blick auf das Navigationsgerät eine ganze Sekunde. Während der Ablenkung, also ohne Blick auf die Straße, legt das Fahrzeug in der Stadt bei Tempo 50 immerhin knapp 14 Meter zurück – quasi im „Blindflug“.

Mit Head-Up Display verkürzt sich die Informationsaufnahme für den Fahrer um mehr als die Hälfte, womit das System einen maßgeblichen Beitrag zum konzentrierten Fahren leistet. In der optischen Wahrnehmung schwebt das auf die Windschutzscheibe projizierte Bild virtuell in Augenhöhe über der Motorhaube und ist nur für den Fahrer sichtbar. Zudem ist diese Anzeigeform weniger ermüdend, da das Auge nicht ständig zwischen Nah- und Fernsicht umschalten muss. Perfekt an die Umgebung angepasst ist auch die Helligkeit des Bildes, damit sich das Auge nicht jedes Mal neu anpassen muss.

Zur Wiedergabe der Daten strahlt eine starke Lichtquelle im Inneren des Instrumententrägers durch ein lichtdurchlässiges TFT-Display (Thin-Film-Transistor) und überträgt das Bild über speziell geformte Spiegel auf die Frontscheibe. Dabei die Windschutzscheibe als Reflektor zu nutzen, ist wegen der gewölbten Form und der physikalischen Eigenschaften von Glas sehr komplex. Normalerweise entstehen in der Windschutzscheibe Brechungen des Lichtweges, die Doppelbilder erzeugen.

Im Eurofighter-Kampfjet löst man dieses Problem mit einer zusätzlichen glatten Scheibe im direkten Sichtfeld des Piloten. BMW löst das physikalische Phänomen mit einer in die Frontscheibe integrierten hauchdünnen Folie, die für eine Überlagerung der Bilder und somit für eine perfekte, weil unverzerrte Darstellung sorgt. Mit dem vollfarbigen Head-Up Display  steigt der Ablesekomfort für den Fahrer enorm. Denn durch das vollständige Farbspektrum ist eine realitätsnahe und somit noch intuitivere Anzeige von Bildern und Symbolen möglich. Diese sprechen für sich, sind noch schneller erfassbar und müssen nicht erst entschlüsselt oder interpretiert werden. Da kommt selbst Eurofighter-Testpilot Robert Hierl ins Schwärmen: „So eine brillante Anzeigequalität hat unser monochromes Head-up-Display nicht zu bieten.“

Quelle: BMW

21.10.2011

Wenn Fahrzeuge miteinander sprechen.

Intelligentes, also energiesparendes und sicheres Fahren bedeutet immer auch vorausschauendes Fahren. Um den Fahrer bei der Vorausschau zu unterstützen, ist bereits heute eine Vielzahl von Sensoren im Fahrzeug im Einsatz, die die Sicherheit, den Komfort und die Effizienz der Fahrzeuge der BMW Group erhöhen. Der „Vorausschauhorizont“ dieser Sensoren ist jedoch oftmals begrenzt. Die so genannte Car-to-X-Kommunikation erweitert diesen Horizont deutlich und lässt den Fahrer zukünftig auch über weite Distanzen, in verdeckte Bereiche und sogar um mehrere Ecken sehen.

Car-to-X-Kommunikation bedeutet, dass Fahrzeuge und Infrastruktur elektronisch miteinander vernetzt werden und so Informationen direkt austauschen.  Dies sind sowohl Informationen zwischen den Verkehrsteilnehmern, als auch Informationen, die zwischen Fahrzeugen und Verkehrsinfrastruktur wie beispielsweise Lichtsignalanlagen ausgetauscht werden. Car-to-X ist demnach ein umfassendes Nachrichtennetzwerk, an dem jeder Verkehrsteilnehmer beteiligt sein kann.

Car-to-X-Kommunikation findet im Wesentlichen über WLAN- oder Mobilfunk-Verbindungen statt. Die bisherige Standard-Automotive-Applikation für Car-to-X-Kommunikation ist eine schnelle WLAN-Verbindung, die aus dem hochfrequenten WLAN-Standard IEEE802.11p bzw. G5A abgeleitet ist und Kommunikation in Echtzeit ermöglicht. Das Protokoll ist dabei so aufgebaut, dass viele Teilnehmer gleichzeitig ungestört miteinander kommunizieren können. Zudem werden die Mobilfunknetze immer leistungsfähiger, ihre Bandbreiten höher und Verzögerungen in der Datenübertragung – die sogenannten Latenzzeiten – immer geringer. Dadurch spielen sie für die Car-to-X-Kommunikation eine zunehmend wichtigere Rolle, beispielsweise als Ergänzung zur direkten Kommunikation über WLAN.

Mehrwert durch Vernetzung.

Die Vernetzung des Fahrzeugs ist nicht neu für die BMW Group. Mit BMW ConnectedDrive begann schon in den 1990er Jahren die Vernetzung bei Infotainment-Anwendungen. Seit einigen Jahren rücken vernetzte Komfort- und vor allem Sicherheitsfunktionen immer mehr in den Fokus der Entwickler der BMW Group. Car-to-X-Kommunikation eröffnet hier völlig neue Perspektiven: Im Falle einer Gefahr ermöglicht die weitreichende Vernetzung der Fahrzeuge untereinander, nachfolgende und entgegenkommende Verkehrsteilnehmer frühzeitig über potenzielle Gefahren zu informieren, sodass diese rechtzeitig und angemessen reagieren können. Doch nicht nur Warnungen lassen sich so kommunizieren. Da auch Infrastrukturdaten wie beispielsweise Ampelschaltungen verarbeitet werden können, kann der Fahrer seine Fahrweise komfortabel dementsprechend anpassen und ist damit sogar effizienter unterwegs, kann also die Emissionen seines Fahrzeugs deutlich reduzieren. Die Technologie liefert damit ebenso Antworten auf die Fragen des intelligenten Energiemanagements wie auf die einer präventiven Sicherheit und damit der Vermeidung von Unfällen.

„Je mehr Informationen ich über den weiteren Fahrtverlauf habe, also wenn ich beispielsweise vorher weiß, wie die Ampeln geschaltet sind oder dass vor mir gerade ein Auffahrunfall geschehen ist, kann ich darauf reagieren, entspannter fahren, die gefährliche Situation entschärfen oder sie gar nicht erst entstehen lassen.“ (Karl-Ernst Steinberg, Leiter Informations- und Kommunikationstechnologien bei der BMW Group Forschung und Technik).

In Kombination mit bereits vorhandenen Sensoren am Fahrzeug bildet die Car-to-X-Kommunikation eine wichtige Grundlage und Erweiterung für zahlreiche zukünftige Fahrerassistenz- und auch Fahrerinformationssysteme im Rahmen von BMW Connected Drive. Im Zusammenspiel mit dem Fahrer entsteht ein äußerst leistungsfähiges System, um jederzeit sicher und effizient ans Ziel zu gelangen.

Quelle: BMW

22.09.2011

BMW bringt X4

Vier gewinnt: Nach dieser Devise will BMW seine Modellpalette erweitern und einen coupéhaften Ableger des X3 auf den Markt bringen. "Ja, wir werden über dem X3 einen X4 positionieren", erklärte BMW-Chef Norbert Reithofer jetzt gegenüber dem Magazin "Auto, Motor und Sport".

Das neue SUV soll rund 4,65 Meter lang werden und die Motorenpalette des X3 übernehmen, die ein Leistungsspektrum von 135 kW / 184 PS bis 230 kW / 313 PS umfasst. Ausgestattet werden soll das neue Modell der Münchner mit Allradantrieb, Start-Stopp-Automatik, Head-up-Display und Sprachsteuerung.

Da das neue Allrad-Coupé aber deutlich dynamischere Züge verpasst bekommt als der X3, fällt der Kofferraum mit einem Volumen von rund 500 Litern deutlich geringer aus als beim kleinen Bruder, der maximal 1.600 Liter Gepäck verpackt. In Medien hieß es, dass die Serienproduktion schon 2014 anlaufen könnte. (mid/mah)

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30.08.2011

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München. Autobahn A9 München in Richtung Nürnberg und – wie so oft – hohes Verkehrsaufkommen. Der Autofahrer sitzt jedoch – trotz der lästigen Verkehrssituation – ungewöhnlich entspannt hinter dem Steuer. Grund dafür: Das Auto fährt hochautomatisiert, d. h. es bremst, gibt Gas und überholt ganz von alleine, jedoch tut es dies stets angepasst an die momentane Verkehrssituation. Der zweite Grund: Dr. Nico Kämpchen, der Projektleiter Hochautomatisiertes Fahren bei der BMW Group Forschung und Technik hat mit seinen Kollegen mittlerweile schon annähernd 5000 Testkilometer absolviert. Um den Autofahrern in Zukunft hoch komfortable und sichere Fahrzeuge mit modernsten Assistenzsystemen anbieten zu können, arbeiten die Ingenieure der BMW Group Forschung und Technik seit einigen Jahren am elektronischen Co-Piloten zum automatisierten Fahren in spezifischen Situationen wie dem BMW TrackTrainer auf der Rennstrecke, dem Stau- und Kolonnenassistent oder dem Nothalteassistenten. Um Grenzen und Möglichkeiten dieser automatisierten Fahrfunktionen ausloten zu können, machten sich die Forscher nun an die nächste Aufgabe: Hochautomatisiert auf der Autobahn.

Dazu haben die Forscher die nun hochautomatisiert fahrende BMW 5er Limousine, die als Versuchsträger dient, mit umfassender Umfelderfassung und intelligenter Software ausgerüstet. Die hochautomatisierte Fahrfunktion kann der Fahrer auf der Autobahn durch einen Knopfdruck aktivieren. Ab diesem Zeitpunkt gibt der Forschungsprototyp von alleine Gas, er bremst selbstständig und er überholt langsamer fahrende Verkehrsteilnehmer. Eine der großen Herausforderungen der ersten Stunde – nämlich auffahrende Fahrzeuge an Autobahnzufahrten – konnte über ein kooperatives Verhalten gelöst werden. Der Prototyp verhält er sich insofern kooperativ, dass er Fahrzeuge, die auf die Autobahn auffahren möchten, einfädeln lässt oder, wenn möglich, sogar die rechte Spur frei macht. Die Funktion ist derzeit bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h ausgelegt, berücksichtigt aber natürlich die gültigen Verkehrsregeln wie Tempolimits, Rechtsfahrgebot und Rechtsüberholverbot.

„Für den Fahrer ist es eine völlig neue und ungewohnte Situation, die Fahraufgabe komplett in die Hände eines Systems zu legen. Aufgrund der sehr geschmeidigen, souveränen und sicheren Fahrweise hat man jedoch bereits nach einigen Minuten Vertrauen in das selbstständig fahrende Fahrzeug.“, erklärt Nico Kämpchen, Projektleiter Hochautomatisiertes Fahren bei der BMW Group Forschung und Technik. „Nichtsdestotrotz bleibe ich – der Fahrer – natürlich in der Verantwortung und beobachte jederzeit aufmerksam meine Umgebung.“

Damit das hochautomatisiert fahrende Forschungsfahrzeug im Straßenverkehr derart unauffällig und fließend agieren kann, müssen dem Fahrzeug klare Handlungsstrategien mit auf den Weg gegeben werden. Die Grundlagen für die Ableitung dieser Strategien bilden neben der zuverlässigen Lokalisierung des Fahrzeugs innerhalb der eigenen Fahrspur vor allem die robuste Erkennung aller Fahrzeuge und Objekte in der unmittelbaren Umgebung. Erreicht wird dies durch die redundante Fusion von verschiedenen Sensortechniken wie Lidar, Radar, Ultraschall und Kameraerfassung auf allen Fahrzeugseiten. Redundant heißt hier aber keineswegs „überflüssig“ – vielmehr bedeutet es, dass das Fahrzeug zur eindeutigen Situationserfassung in jede Richtung mindestens zwei unterschiedliche Messprinzipien nutzt. So stellen die Entwickler der BMW Group Forschung und Technik sicher, dass eventuelle Schwächen eines Sensors durch Stärken des anderen Sensors ausgeglichen werden.

Durch den Zugriff auf digitales Kartenmaterial, die Kamera sowie die Ortungsdaten des hochgenauen GPS weiß der selbstständig fahrende Forschungsprototyp nicht nur jederzeit, auf welcher Spur er sich befindet, sondern hat auch exakte Informationen darüber, wie die Strecke weiter verläuft und wie viele Spuren dieser Teil der Autobahn hat. Ergänzt wird diese Information durch die vorausblickende Kamera der Spurverlassenswarnung. Objekte nach vorne werden nicht nur über die Radarsensoren der Aktiven Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go-Funktion, sondern zusätzlich über Laserscanner erkannt. Gleiches gilt nach hinten und zur Seite.

Vorläufer und Basis – der BMW TrackTrainer und der Nothalteassistent.

Die maßgeblichen technischen Voraussetzungen für das hochautomatisierte Fahren entwickelten die Ingenieure der BMW Group Forschung und Technik in dem Vorläufer-Projekten „BMW TrackTrainer“ und Nothalteassistent. Mithilfe des BMW TrackTrainers ist es möglich, Rennstrecken in einem autonomen Fahrmodus zu bewältigen. Dabei kann aufgrund der hohen Genauigkeit bei der Lokalisierung neben dem sicheren auch ein dynamischer Fahrstil realisiert werden. Der TrackTrainer wird aktuell beim BMW Fahrer-Training eingesetzt, um den Trainingsteilnehmern das Gefühl für die Ideallinie in einem unmittelbaren Fahrerlebnis (hinter dem Steuer und nicht auf dem Beifahrersitz) zu vermitteln. Mit Hilfe einer Fusion der Daten aus hochgenauer digitaler Karte, sowie GPS- und Videodaten ist der TrackTrainer in der Lage, Rennstrecken für Schulungszwecke auf der Ideallinie komplett autonom zu umrunden. Das System wird inzwischen bereits in der zweiten Generation eingesetzt, wobei die Verfügbarkeit der hochgenauen Positionsbestimmung durch die Fusion redundanter Sensoren weiter optimiert wurde. Der permanente Abgleich der GPS- und Videodaten mit dem digitalen Kartenmaterial und den fahrzeuginternen Daten ermöglichte am 21. Oktober 2009 sogar die vollständige Umrundung der Nürburgring-Nordschleife im automatisierten Betrieb. Am 25. Mai 2011 eroberte der BMW TrackTrainer auch die USA und legte auf dem Laguna Seca Raceway in Kalifornien eine beeindruckend schnelle, dynamische, und natürlich hochautomatisierte Fahrt hin. 

„Den größten Unterschied zur Autobahnfahrt stellt natürlich die Tatsache dar, dass wir auf der Autobahn im Gegensatz zur Rennstrecke nicht allein unterwegs sind. Deshalb waren auch die Erfahrungen aus dem Projekt Nothalteassistent wichtig für unser Vorhaben.“, schildert Nico Kämpchen den Einfluss.

Auch mit dem prototypisch realisierten BMW Nothalteassistent wurde also ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung hochautomatisierter Fahrfunktionen gelegt. Die Funktion ist Teil der im Mai 2009 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestarteten Initiative SmartSenior und nutzt innovative Technologien für die Lokalisierung und Steuerung des Fahrzeugs sowie für die Analyse der unmittelbaren Umgebung zur Steigerung der Verkehrssicherheit. Der Nothalteassistent ist in der Lage, wenn eine gesundheitlich bedingte Notfallsituation des Fahrers erkannt wird, in einen autonomen Fahrmodus zu wechseln, um ein abgesichertes Nothaltemanöver zu absolvieren. Zu diesem Zweck aktiviert das System die Warnblinkanlage, manövriert das Fahrzeug kontrolliert und in Abhängigkeit vom Verkehrsgeschehen an den rechten Straßenrand, wo es anschließend zum Stehen kommt. Zusätzlich wird automatisch ein Notruf zur Einleitung der notwendigen medizinischen und verkehrstechnischen Hilfsmaßnahmen abgesetzt, um eine effiziente und bedarfsgerechte Notfallversorgung zu ermöglichen. Dieser basiert auf dem bereits serienmäßig erhältlichen erweiterten Notruf von BMW ConnectedDrive. In diesem Projekt wurde die Basis für die Umfelderfassung, die auch für die hochautomatisierte Autobahnfahrt eingesetzt wird, gelegt.

Automatisierte Zukunftsszenarien  - Der Park- und Stauassistent von BMW ConnectedDrive im BMW i3 Concept.

Das hochautomatisiert fahrende Fahrzeug dient der Erforschung zukünftiger Assistenzfunktionen. Beispiele sind die im BMW i3 Concept vorgestellten Systeme Park- und Stauassistent. Aufgrund des hauptsächlichen Einsatzgebietes des BMW i3 Concept besitzt das Fahrzeug zwei Fahrerassistenzsysteme, die das Fahren in urbanen Bereichen erleichtern – den Parkassistenten und den Stauassistenten. Der Parkassistent nimmt dem Fahrer den Einparkvorgang vollständig ab. Das Fahrzeug gibt selber Gas und bremst, und wechselt bei Bedarf beim mehrzügigen Einparken auch selbsttätig die Fahrtrichtung. Der Stauassistent dagegen entlastet den Fahrer in eintönigen Verkehrssituationen und erlaubt, im Verkehrsgeschehen „mitzuschwimmen“ und so entspannter durch den Stau zum Ziel zu kommen. Der Stauassistent hält den gewünschten Abstand zum Vorderfahrzeug und regelt im dichten Verkehr die Geschwindigkeit selbsttätig bis zum Stillstand – und lenkt dabei aktiv mit. Das Fahrzeug ist damit in der Lage, den Fahrer bis zu Geschwindigkeiten von 40 km/h bei der Spurhaltung zu unterstützen, sofern der Fahrer mindestens eine Hand am Lenkrad behält.

Die hochautomatisierten Fahrten auf der Autobahn liefern wichtige Erfahrungen im Umgang mit den Technologien zur Längs- und Querführung, aber vor allem auch hinsichtlich der Entwicklung von Handlungsstrategien.

„Das Nächste, die wir unserem Prototyp ‚beibringen‘ wollen, sind der Umgang mit Baustellen und Autobahnkreuzen. Gerade bei Baustellen stellt sich uns noch die Frage, wie wir alle vielfältigen Formen zuverlässig erkennen, lokalisieren und die jeweils entsprechende Handlungsstrategie ableiten.“ Nico Kämpchens Arbeit und die seiner Kollegen ist also noch nicht abgeschlossen.

Quelle: BMW

16.08.2011

Neue kostenlose BMW und MINI Reifengarantie: zwei Jahre garantiertes Vertrauen für sternmarkierte Reifen. Beim Kauf eines Reifens mit Sternmarkierung deckt die Garantie verschiedene Schadensfälle ab.

München. Mit der neuen kostenlosen BMW und MINI Reifengarantie steigert die BMW Group nachhaltig das Vertrauen in die Qualität von sternmarkierten Reifen, die durch das deutsche Händlernetz vertrieben werden. Sternmarkierte Reifen werden speziell für BMW und MINI Automobile entwickelt und getestet. Nur sie erfüllen die strengen Anforderungen bezüglich Qualität und Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Komfort und Handling. Zu erkennen sind sie an der Sternmarkierung an der Reifenflanke.

Inhalte der Reifengarantie.

Die Reifengarantie wird in Deutschland ab 01.09.2011 eingeführt und gilt für alle BMW und MINI Reifen mit Sternmarkierung für 24 Monate ab Kaufdatum, für alle Dimensionen und Fahrzeuge aller Baujahre. Durch die Reifengarantie erhält der Kunde einen europaweiten Schutz 1.

Die BMW und MINI Reifengarantie greift bei:

Schäden durch spitze Gegenstände wie Nägel oder Glasscherben

Beschädigungen durch Bordsteinkantenaufprall

Vandalismus

Diebstahl

Die Erstattung von Schäden oder Diebstahl der Felgen ist ausgenommen. Die Erstausstattung ist ebenfalls nicht Bestandteil der Reifengarantie.

Kundenvorteile.

Die BMW Group geht mit der Einführung der neuen kostenlosen Reifengarantie für BMW und MINI Reifen einen konsequenten Weg zur Steigerung von Kundennutzen und Sicherheit. Die Reifengarantie senkt die Kosten im Schadensfall und erhöht darüber hinaus als Full-Service-Dienstleistung des Handelsbetriebs den Komfort für die Kunden. Zusätzlich kann die Reifengarantie beim Fahrzeugverkauf an den Käufer übertragen werden.

Abwicklung im Schadensfall.

Die BMW und MINI Reifengarantie kann bei einem Schaden europaweit bei allen teilnehmenden deutschen Partnerbetrieben in Anspruch genommen werden. Im Fall der Fälle ermittelt der Partner anhand der Restprofiltiefe den Erstattungsbetrag des beschädigten Reifens und rechnet ihn auf den Kauf eines neuen sternmarkierten Reifen an. Dabei werden bis zu 100 % der Kosten für den neuen Reifen (exklusive Montagekosten) übernommen.

Die achsweise Erstattung ist bei der Reifengarantie ausgeschlossen.

Ebenfalls ausgeschlossen sind Schäden durch beispielsweise grobe Fahrlässigkeit, übermäßigen Verschleiß in Folge von falschen Einstellungen von Spur oder falschem Reifendruck. Fahrzeuge von Taxiunternehmen, Wiederverkäufern und Baustellenfahrzeuge sind ebenfalls ausgeschlossen.

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1 Europa inklusive des asiatischen Teils der Türkei.

Quelle: BMW

09.08.2011

Digitalradio für alle BMW Modellreihen lieferbar: Mit dem optionalen DAB-Tuner sind die Automobile fit für den Empfang von DAB/DAB+. Der neue Rundfunk-Übertragungs-Standard sichert beste Tonqualität ohne Rauschen und ermöglicht den Empfang von Zusatzinformationen wie Verkehrsdaten, Wetterinfos, Titeln, Interpreten und aktuellen Schlagzeilen.

München. Alle BMW Modellreihen können für den Empfang des Digitalradios aus dem neuen bundesweiten Sendernetz  ausgestattet werden. Das aktuelle digitale Angebot in Deutschland ist Anfang August mit 27 Sendestationen gestartet und wird zügig flächendeckend ausgebaut. Einzige Voraussetzung für den digitalen Empfang in BMW Automobilen ist der optionale DAB-Tuner. Dieses Empfangsteil ist in allen  Modellreihen bestellbar. Schon ab Produktion 9/2010 war damit bei BMW die Unterstützung von DAB/DAB+ möglich.

BMW Kunden können so uneingeschränkt das neue digitale Angebot der Sender nutzen. Und das bei digitaler Klangqualität ohne Rauschen und Knistern. Außerdem entlastet das Digitalradio durch die vereinfachte Programmeinstellung mit automatischer Frequenzsuche den Fahrer und liefert so einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Zukünftig bietet Digitalradio zudem eine größere Programmvielfalt sowie die verschiedensten Spartenkanäle. Zurzeit präsentieren sich die zwölf bundesweit digital ausgestrahlten Sender auf der Internet-Plattform www.digitalradio.de. Dort finden Interessierte auch weitergehende Informationen über das „Radio der Zukunft“. Neben den zwölf bundesweiten Digitalprogrammen wird auch schon eine Vielzahl von regionalen Digitalradio-Programmen ausgestrahlt. Deren Verbreitungsgebiete orientieren sich meist an den Grenzen der Bundesländer. Daneben gibt es auch noch lokale Digitalprogramme, so genannte Stadtsender. Schon heute sind damit in großen Ballungsgebieten über 30 Digitalradio-Sender verfügbar und können auch im Auto ohne Rauschen und Knistern empfangen werden. In Zukunft wird die Anzahl der Digitalradio-Sender weiter steigen.

Auch im europäischen Ausland können BMW Fahrer und ihre Mitfahrer die Klangqualität und Informationsangebote der dort ausgestrahlten Digitalradio-Programme genießen. Besonders groß ist die Auswahl an Digitalradio-Sendern in Großbritannien, Dänemark, Schweden oder der Schweiz. Doch auch in anderen Ländern ist der neue Rundfunk-Übertragungs-Standard bereits Realität und wird Schritt für Schritt ausgebaut. BMW ist dabei und bietet heute schon in allen Modellreihen die Empfangstechnik für das „Radio der Zukunft“.

Quelle: BMW

01.07.2011

BMW Modellprogramm Herbst 2011

09.06.2011

„Die sportlichsten Autos 2011“: Leser der Fachzeitschrift „sport auto“ wählen vier BMW und MINI Modelle an die Spitze.

München. Vier Klassensiege und fünf weitere Podestplätze – mit dieser beeindruckenden Bilanz hat die BMW Group bei der aktuellen Leserwahl der Fachzeitschrift „sport auto“ erneut ein herausragendes Ergebnis erzielt.
Die Abstimmung über die „sportlichsten Autos 2011“ konnten die

BMW M3 Limousine, das BMW 335i Coupé, das BMW 335d Coupé und der
MINI John Cooper Works in ihrer jeweiligen Fahrzeugklasse für sich entscheiden. Darüber hinaus platzierten sich der BMW M3 GTS, die BMW 335i Limousine und der BMW 130i auf dem zweiten sowie der BMW Z4 sDrive35i und der
BMW Z4 sDrive23i auf dem dritten Rang ihrer Kategorie. Das hervorragende Abschneiden in einer Vielzahl von unterschiedlichen Fahrzeugklassen unterstreicht einmal mehr den Stellenwert der BMW Group als Anbieter besonders sportlicher Automobile des Premium-Segments.

Bereits seit 1980 küren die Leser der „sport auto“ alljährlich ihre Favoriten im Hinblick auf Leistung und Fahrerlebnis. Diesmal wurden die „sportlichsten Autos“ in 15 Wertungsklassen für Serienfahrzeuge und zehn weiteren Kategorien für Tuningmodelle gesucht, insgesamt standen 260 Modelle zur Wahl. Die aktuellen Modelle der Marken BMW und MINI stießen bei den Fans besonders sportlicher Automobile auf deutlich mehr Zuspruch als ihre direkten Wettbewerber im Premium-Segment und landeten gleich neunmal auf dem Siegerpodest.

Seit der Markteinführung im Jahr 2008 steht die BMW M3 Limousine bei der „sport auto“-Wahl unangefochten auf Rang eins. Auch in diesem Jahr setzte sich der von einem 309 kW/420 PS starken V8-Hochdrehzahlmotor angetriebene Viertürer in der Klasse der „Limousinen bis 80 000 Euro“ durch. Gleich zwei Klassensiege entfielen auf besonders sportliche Varianten des BMW 3er Coupé. „Sportlichstes Auto“ der Klasse „Coupés bis 50 000 Euro“ ist das BMW 335i Coupé, dessen Reihensechszylinder-Benzinmotor mit BMW TwinPower Turbo Technologie eine Höchstleistung von 225 kW/306 PS erreicht. In der Kategorie „Diesel“ heißt der Favorit der Leser bereits zum fünften Mal in Folge BMW 335d Coupé. Der sportlich-elegante Zweitürer und sein 210 kW/286 PS starker Reihensechszylinder-Dieselmotor mit BMW TwinPower Turbo Technologie setzen auch weiterhin die Maßstäbe in diesem Segment.

Fast ebenso lang währt die Erfolgsserie des MINI John Cooper Works. Zum vierten Mal hintereinander fuhr der von einem Vierzylinder-Motor mit
Twin-Scroll-Turbolader, Direkteinspritzung und 155 kW/211 PS beflügelte Extremsportler zum Titel in der Kleinwagen-Klasse. Seit dem ersten Triumph im Jahre 2008 wurde das erfolgreiche Konzept bereits auf weitere Modelle erweitert. Neben dem MINI John Cooper Works sorgen inzwischen auch der MINI John Cooper Works Clubman und das MINI John Cooper Works Cabrio dank unmittelbar aus dem Rennsport abgeleiteter Technologie für extremen Fahrspaß in ihrem Segment.

Die große Bandbreite im Angebot besonders sportlicher Fahrzeuge verhalf der Marke BMW darüber hinaus zu weiteren Platzierungen auf dem Siegerpodest. Das Kompaktmodell BMW 130i, die BMW 335i Limousine und der speziell für den Rennstreckeneinsatz konzipierte Hochleistungssportwagen BMW M3 GTS sicherten sich jeweils Rang zwei ihrer Kategorie. Mit dem BMW Z4 sDrive23i und dem BMW Z4 sDrive35i platzierten sich zudem gleich zwei Varianten des charismatischen Roadsters auf dem dritten Rang ihrer Wertungsklasse.

Die Platzierungen der Modelle der BMW Group im Überblick:

MINI John Cooper Works               Sieger Kleinwagen

BMW 130i                                         Platz 2 Kompaktwagen

BMW 335d Coupé                          Sieger Dieselmodelle

BMW 335i Coupé                           Sieger Coupés bis 50 000 Euro

BMW 335i Limousine                     Platz 2 Limousinen bis 50 000 Euro

BMW M3 Limousine                       Sieger Limousinen bis 80 000 Euro

BMW M3 GTS                                  Platz 2 Coupés bis 150 000 Euro

BMW Z4 sDrive23i                          Platz 3 Cabrios bis 40 000 Euro

BMW Z4 sDrive35i                          Platz 3 Cabrios bis 60 000 Euro

Quelle: BMW

16.05.2011

Der Linksabbiegeassistent – vorausschauend und sicher links Abbiegen.

Der Linksabbiegeassistent aktiviert sich in dem BMW 5er, der als Versuchsträger dient, automatisch, sobald das Fahrzeug durch seine Sensorik das Befahren der Linksabbiegespur erkennt und den Abbiegewunsch des Fahrers registriert. Das Erkennen der Linksabbiegespur erfolgt auf zwei Ebenen: Zum einen ermöglicht die Fahrzeugpositionierung des Navigationssystems eine bis zu einem Meter genaue Ortung des Fahrzeugs im Kreuzungsbereich. Zum anderen erfasst eine Monokamera, vergleichbar mit bereits verbauten Serienkameras, die Abbiegespurmarkierung auf der Straße sowie die Spurbegrenzungen. Sobald der Linksabbiegeassistent aktiviert ist, erfassen außerdem drei Laserscanner in der Front den Raum vor dem Forschungsfahrzeug in einem Bereich von bis zu 100 Metern. Dabei registrieren die Laserscanner nicht nur Autos und LKWs, sondern auch Motorräder. Detektiert die Sensorik näherkommenden Gegenverkehr und das Fahrzeug bewegt sich dennoch weiter in die Kreuzung hinein, führt der Linksabbiegeassistent eine automatisierte Bremsung im Niedergeschwindigkeitsbereich von bis zu 10 km/h aus, um eine Kollision zu verhindern. Zeitgleich weist ein Warnton sowie entsprechende Warnsymbole im Instrumentenkombi und dem Head-Up Display den Fahrer auf den Grund des Eingriffs hin. Diese automatisierte Aktion erfolgt bewusst ohne vorhergehenden Warnschritt, da in dieser Situation eine schnelle Reaktion gewährleistet sein muss, damit das Fahrzeug nicht in die Kreuzung hineinragt und den entgegenkommenden Verkehr behindert. Müsste der Fahrer erst noch auf eine Warnung reagieren, wäre das Fahrzeug inzwischen in den Kollisionsbereich vorgefahren und ein Unfall  wäre nicht mehr zu verhindern.

Der Linksabbiegeassistent ist für Geschwindigkeiten bis zu 10 km/h konzipiert. Die automatisierte Bremsung ist daher keine drastische Verzögerung aus hoher Geschwindigkeit, sondern eher als ein Verhindern des Anfahrens beziehungsweise Weiterfahrens zu verstehen. Sobald der Fahrer selbst die Bremse betätigt, löst sich die Bremse des Linksabbiegeassistenten und das Fahrzeug ist wieder zur Weiterfahrt „freigegeben“. Für größtmögliche Sicherheit ist der Linksabbiegeassistent außerdem jederzeit übersteuerbar. Muss beispielsweise die Kreuzung für ein Einsatzfahrzeug geräumt werden, kann der Fahrer dies stets durch kurzes erneutes Betätigen des Gaspedals tun.

Mehr Sicherheit dank Car-to-X Kommunikation.
Mit den Möglichkeiten der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation erweitert sich das Funktionsspektrum des Linksabbiegeassistenten. Deshalb ist die BMW 5er Limousine zusätzlich zu den Laserscannern und der Kamera mit einer WLAN Car-to-X-Kommunikationseinheit ausgerüstet. Mit dieser Ausrüstung erhöht sich nicht nur die Reichweite der Fahrzeugerkennung auf 250 Meter, das System kann so auch verdeckte Verkehrsteilnehmer erkennen, wenn diese mit der gleichen Technologie ausgestattet sind.

Welche Möglichkeiten die Ausstattung mit einer solchen Schnittstelle außerdem eröffnet, zeigt ein zweites Versuchsszenario des Linksabbiegeassistenten: Hier trifft das Forschungsfahrzeug auf ein mit Car-to-X Kommunikation ausgestattetes Motorrad. Als Versuchsfahrzeug dient bei BMW Motorrad aktuell eine BMW R 1200 GS. Wieder erfasst die Sensordatenfusion aus kameragestützter Bilderkennung und Laserscannern die Spurmarkierung, den Linksabbiegepfeil, sowie den Abstand zur Mittellinie und zur Stopplinie – sofern diese vorhanden sind. Durch den gesetzten Blinker erkennt das Fahrzeug den begonnenen Linksabbiegewunsch und das Assistenzsystem aktiviert sich. „Während sich das Motorrad nähert, findet eine Kommunikation zwischen den Fahrzeugen über die Car-to-XSchnittstellen statt. Beide Fahrzeuge tauschen Informationen zu Fahrzeugtyp, Position und Geschwindigkeit sowie Fahrdynamikdaten aus, wie beispielweise den aktuellen Lenkwinkel oder ob der Blinker gesetzt ist.“, erklärt Udo Rietschel, zuständiger Entwicklungsingenieur im Projekt Linksabbiegeassistent der BMW Group Forschung und Technik. Anhand dieser Daten erkennt das Motorrad, dass der PKW links abbiegen will. Ein Algorithmus berechnet anhand der ausgetauschten Daten den Trajektorienverlauf beider Fahrzeuge und erkennt drohende Kollisionen. In kritischen Situationen erhöht das Motorrad - zur Warnung des Autofahrers - seine Wahrnehmbarkeit.  Je nach Höhe der Kollisionsgefahr werden schrittweise das Fahrlicht moduliert, die Fahrlichtintensität erhöht und die seitlich sowie an den Spiegeln angebrachten Flashlights und LEDs zur Verbreiterung der Silhouette aktiviert. Bei akuter Kollisionsgefahr ertönt zusätzlich die Hupe des Motorrads. Fährt das Fahrzeug dennoch weiter in die Kreuzung hinein, bremst der Linksabbiegeassistent den PKW selbstständig zum Stillstand. Auch hier informieren während und nach der Notbremsung ein Warnton sowie entsprechende Warnhinweise in Kombiinstrument und Head-Up Display den Fahrer, warum das Auto bremst.

Mehr Sicherheit an Kreuzungen – INTERSAFE-2.
Im Forschungsprojekt INTERSAFE-2 entwickeln elf europäische Automobilhersteller, Zulieferer und Forschungsinstitute wie beispielsweise die BMW Group Forschung und Technik, NEC Europe Ltd. Network Laboratories, SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GMBH, Volvo Technology (LKW-Sparte) oder die Volkswagen AG seit 2008 interaktive Fahrerassistenzsysteme, um die Sicherheit an Straßenkreuzungen weiter zu erhöhen. Die Teilnehmer bauen hier auf den Ergebnissen des Projekts PReVENT (INTERSAFE) auf und entwickeln die intelligenten Systeme in Richtung Alltagstauglichkeit weiter. Das Budget umfasste 6,5 Millionen Euro, von denen annähernd 3,8 Millionen Euro von der EU gefördert wurden.

Die Premiere des Linksabbiegeassistenten findet beim „Final Event“ von INTERSAFE 2 am 17. und 18. Mai an einer extra dafür abgesperrten Kreuzung in Wolfsburg unter Realbedingungen statt, nicht im Testfeld wie sonst üblich.

Quelle: BMW

11.05.2011

75 Jahre BMW 328

Kaum ein Fahrzeug besitzt auch 75 Jahre nach seiner Premiere noch eine so große Faszination wie der BMW 328. Der von 1936 bis 1940 gebaute BMW 328 ist ein Meilenstein der Automobilgeschichte und gilt als der erfolgreichste Sportwagen der dreißiger Jahre. Agilität, Beschleunigungsvermögen, Zuverlässigkeit und ein geringes Gewicht - die Konstrukteure des BMW 328 hatten sich bei der Entwicklung auf das Wesentliche konzentriert und leiteten damit eine neue Ära ein. Denn zu einer Zeit, in der leistungsstarke Kompressor-Boliden das Renngeschehen beherrschten, war der insgesamt nur 780 Kilogramm schwere und in der Serienversion gerade einmal 80 PS starke BMW 328 Roadster eine Sensation. Und schon bei seinem Debüt auf dem Nürburgring am 14. Juni 1936 deklassierte der neue Roadster die kraftstrotzende Kompressorkonkurrenz.

Der Erfolg des BMW 328 lag in der Summe seiner konstruktiven Parameter: Konsequenter Leichtbau, ideale Gewichtsverteilung, aerodynamische Linienführung, optimale Motorisierung und eine perfekte Straßenlage durch das sorgfältig abgestimmtes Fahrwerk. Damit legte er den Grundstein für ein neues Fahrzeugverständnis, bei dem Leistung erst in Verbindung mit der optimalen Abstimmung aller Parameter und maximaler Effizienz zum Erfolg führt. Mit diesen Eigenschaften verkörperte der BMW 328 bereits damals, wofür die Marke BMW auch heute noch steht: Dynamik, Ästhetik und ein hoher Grad an Innovation.

Zunächst ab Mitte 1936 nur im Renneinsatz, begann die Serienfertigung des BMW 328 im Frühjahr 1937. Der Hochleistungssportwagen blieb jedoch nicht nur den Werksfahrern vorbehalten, denn er eignete sich neben dem Renneinsatz ebenso gut für den Alltagsbetrieb. So konnten auch Privatkunden in den Genuss des unverfälschten Roadster-Fahrgefühls aus leistungsstarker Motorisierung und perfekter Straßenlage kommen. Auf der Straße zählte er dann mit seiner Spitzengeschwindigkeit von 155 km/h zu den Schnellsten. Mit nur 464 produzierten Exemplaren gehört der BMW 328 heute zu den meistgesuchten Liebhaberstücken auf dem Sammlermarkt. Seine Faszination:Das zeitlos schöne Design eines offenen Zweisitzers, eine noch immer überzeugende Technik sowie die ihn umgebende Aura zahlloser Rennerfolge. Schließlich zählt der BMW 328 nicht nur zu den schönsten Sportwagen der Vorkriegszeit, er war in den 30er Jahren auch der erfolgreichste Sportwagen auf den Rennstrecken Europas.

Die Premiere des BMW 328.
Die Geschichte des BMW 328 beginnt mit einem fulminanten Auftakt. Nicht bei einer Automobilausstellung feiert man seine Premiere, sondern bei einem Automobilrennen darf die Öffentlichkeit den BMW 328 zum ersten Mal bestaunen. Als Premierenort wählt man das Eifelrennen auf dem Nürburgring, als Termin den 14. Juni 1936. Zuvor bewahrt man absolutes Stillschweigen. Nur einige Eingeweihte erfahren Ende 1935 aus einem kleinen Prospekt von der Existenz eines neuen 2-Liter Sportwagens, der die Bezeichnung Typ 328 tragen soll. Die Beschreibung bleibt jedoch zurückhaltend, es gibt weder Leistungs- noch Geschwindigkeitsangaben. Auch eine Ankündigung der Fahrzeugpremiere in der Presse gab es nicht. Der Roadster, dessen Erscheinen die Welt des Sportwagens innerhalb von knapp zwei Jahren revolutionieren soll, erscheint fast beiläufig, ohne Trommelwirbel, ohne feierliche Präsentation. Er überzeugt allein mit seinen Eigenschaften.

Anspannung am Vorabend.
Samstag, 13. Juni 1936, der Vortag der Premiere des BMW 328. Ein geschäftiger Tag auf dem Nürburgring klingt aus, doch die Stimmung ist angespannt: Die Wettervorhersage für den kommenden Tag ist schlecht. Doch Ernst Jakob Henne, der Mann mit der charakteristischen Adlernase, reagiert gelassen: „Das sind wir am Ring ja gewöhnt. Ein Sonntag ohne Regen ist kein richtiger Eifelsonntag.“ Er wird den neuen Wagen fahren, hatte er doch in den Jahren zuvor bereits mit zahlreichen Weltrekorden auf BMW Motorrädern für Schlagzeilen gesorgt. Im Training lief sein Wagen wie ein Uhrwerk; nichts anderes erwartet er für morgigen Tag.

Die verantwortlichen Ingenieure Rudolf Schleicher und Fritz Fiedler versuchen, ihre Nervosität nicht zu zeigen, doch es gelingt ihnen kaum. Die Anspannung ist durchaus berechtigt: Für den morgigen Sonntag steht schließlich die Premiere ihres neuen sportlichen Zweisitzers auf dem Programm, und zwar im Starterfeld eines der wichtigsten Rennens des Jahres.

Die Premiere beeindruckt.
Sonntag, 14, Juni 1936, der Tag der Premiere. 34 Fahrzeuge sind in der Sportwagenkategorie des Eifelrennens gemeldet, sieben davon starten in der Klasse der 2-Liter-Wagen, darunter fünf BMW. Vier davon gehören zum Typ 319/1, von denen sich Ernst Jakob Hennes schneeweißer Roadster jedoch auffällig unterscheidet: die Karosserie besitzt sehr viel fließendere Formen, eine gewölbte Bugpartie mit zwei schlanken, nierenförmigen Lufteinlässen, ähnlich denen, die der im Frühjahr auf der Automobilausstellung in Berlin gezeigte BMW 326 aufwies, in die Kotflügel integrierte Scheinwerfer, eine niedrige, schräggestellte Windschutzscheibe und ein bauchiges Rundheck. Was man nicht sehen, wohl aber den Rundenzeiten im Training durchaus entnehmen kann: Unter der mit zwei Lederriemen gesicherten Motorhaube scheint auch ein neuer Motor zu arbeiten, dem Klang nach ein Sechszylinder, vielleicht 80 oder auch 90 PS stark.

Wie angekündigt, schlägt das schöne Wetter des Trainingstages am Sonntag in Regen und Nebel um. Dennoch finden 250.000 Begeisterte den Weg zur Rennstrecke und werden Zeuge des aufregendsten Rennens der Saison: Der neue BMW 328 schlägt die teils deutlich leistungsstärkere Konkurrenz um Längen und bricht außerdem den bisherigen Rundenrekord für Sportwagen auf dem Nürburgring. „Wer echten, großen Rennsport sehen wollte, mußte das Eifelrennen auf dem Nürburgring besuchen“, schreibt die Tagespresse. „Einer der eindrucksvollsten Erfolge des Tages war der Sieg des Weltrekord-Motorradmannes Ernst Jakob Henne in der Klasse der kompressorlosen Sportwagen bis zwei Liter - er durfte sogar die schnellste Zeit aller Sportwagen für sich verbuchen!“. „Unheimliches holte Henne aus seinem neuen 2-liter“, staunt auch die Motorwelt. Und: „Welch prachtvolle Beschleunigung! (...) der Sportwagen ist schneller als die gesamte Kompressor-Konkurrenz! Weit überlegen geht Henne als Sieger durchs Ziel.“

Hennes Traumrunden und mit ihm die Premiere des BMW 328 gehen in die Geschichte des Nürburgrings ein. Und nicht nur das: Der Sieg mit dem von ihm pilotierten Wagen, dessen interne Bezeichnung „Baumuster 328“ in keinem der mit so viel Begeisterung verfassten Rennberichte auftaucht, ist gleichzeitig der Beginn eines Mythos, der die Buchstaben BMW bis heute zum Synonym für sportliches Engagement machen soll.

Der Erfolg hält an.
Gleich bei seiner Premiere auf dem Nürburgring gewinnt der BMW 328 sein erstes Rennen. Mehr als 200 weitere sollen bis in die 50er-Jahre hinein folgen – ein für Fahrzeuge dieser Klasse bis dahin einzigartiger Erfolg. Kaum ein anderes Modell hat die Motorsportgeschichte des Unternehmens so nachhaltig geprägt wie der BMW 328 mit seinem 2,0 Liter-Reihensechszylinder-Motor.  

Nach dem Erfolg auf dem Nürburgring macht sich BMW nun mit drei BMW 328 Prototypen an die Eroberung der Rennstrecken. Das allseits positive Echo auf den ersten Sieg des neuen BMW Sportwagens auf dem Nürburgring hat hohe Erwartungen geweckt. Nach anfänglichen Problemen unter Dauerlast auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Montlhéry beim Großen Preis von Frankreich, folgen bald weitere Bestzeiten und Siege. Bereits im August ist der englische BMW Importeur H. J. Aldington beim Schleißheimer Dreiecksrennen in einem BMW 328 der Schnellste. Auch ist es Aldington, der die BMW Verantwortlichen zu einem weiteren Auslandseinsatz drängt: Bei der Tourist Trophy in Irland treten die drei Prototypen als grün-lackierte Frazer-Nash-BMW an und triumphieren auf den drei ersten Plätzen.

Doch stets sind es die drei Vorserien-Wagen, die die ersten Rennerfolge feiern und mit wechselnden Fahrern in den Monaten nach der Premiere für erste Plätze sorgen. Private Kunden müssen noch große Geduld aufbringen, bis sie den BMW 328 erwerben können, denn die Produktion kommt nur zögerlich in Gang. Erst ab Ende April 1937 können die ersten Auslieferungen erfolgen. So dauert es seit Hennes Debüt genau ein Jahr, bis die privaten Besitzer eines BMW 328 die Chance erhalten, diesen auch im Renneinsatz zu testen. Als schließlich die ersten Kunden ihre lang ersehnten BMW 328 in Empfang nehmen, lässt sich der Verlauf der Rennsaison voraussehen. So stehen beispielsweise beim Eifelrennen 1937 schon neun BMW 328 am Start, die den Sieg unter sich ausmachen. In den folgenden Jahren gibt es nur wenige zögerliche Versuche, mit anderen Fahrzeugen gegen die schnellen BMW anzutreten.

Auch aus den entfernteren Winkeln ganz Europas kommen Siegesmeldungen nach München. Es sind aber nicht nur die Klassensiege, die der Wagen so mühelos erringt, auch gegen weit stärkere Konkurrenz kann er sich behaupten. Und so verbucht der kleine 2-Liter Sportwagen viele Gesamtsiege gegen einstmals überlegene Gegner auf seinem Konto. Der Wettbewerb mit Sportwagen erfährt eine neue Definition, denn die 2-Liter-Klasse hat mit dem BMW 328 einen starken Herausforderer erhalten.

Die Entwicklung des BMW 328.
Als in den frühen 1930er Jahren die Grundlagen für den Bau des BMW 328 geschaffen werden, ahnen seine Väter Rudolf Schleicher und Fritz Fiedler noch nicht, welche Bedeutung der Sportzweisitzer einmal erlangen soll: Dieser Roadster mit seinem leistungsstarken Zweiliter-Sechszylindermotor gilt noch Jahrzehnte später als der schönste und zugleich erfolgreichste Sportwagen seiner Zeit. Die Konstrukteure Schleicher und Fiedler sind die Idealbesetzung für dieses Projekt. Beide verfügen neben tiefen Kenntnissen in vielen Bereichen des Automobilbaus über langjährige Erfahrung, Ideenreichtum und vor allem Ehrgeiz. Sie ergänzen sich optimal: Während Schleicher vor allem Motorenexperte ist, besitzt Fiedler besondere Expertise in der Fahrzeugkonstruktion.

Mit dem BMW 328 entwickeln sie einen kultivierten Sportwagen, dessen Qualitäten eine der Grundlagen für weiterführende Entwicklungen in den nachfolgenden Jahrzehnten darstellen wird. Die erfolgreichen ersten Renneinsätze werden von Versuchsträgern bestritten, die unter einfachsten Bedingungen entwickelt werden. Vollzieht sich die Entstehung eines neuen Automodells heute in einem millionenschweren, mehrjährigen Prozess, in dem Hunderte von Ingenieuren und Designern, die unter den Auflagen strengster Geheimhaltung in den Entwicklungszentren und Designstudios arbeiten, entwickelt man den BMW 328 in kürzester Zeit, unter geringstem materiellen und personellen Aufwand. Als Rudolf Schleicher und Fritz Fiedler den BMW 328 schaffen, gibt es bei BMW weder eine Marktforschung, eine Designabteilung noch einen Windkanal, geschweige denn elektronische Hilfsmittel, wie sie heute üblich sind. Die Konstrukteure stehen am Reißbrett oder in der Versuchswerkstatt und lassen ihre Ideen durch ihre Hände Gestalt annehmen. Dass ein derart erfolgreiches Fahrzeug unter diesen Rahmenbedingungen entstehen konnte, zeigt eindrucksvoll die hohe Leistung der Konstrukteure: Der BMW 328 ist ein Meisterstück der Ingenieurskunst. Das Besondere des BMW 328 liegt in der Harmonie des Gesamtkonzepts. Der Sportwagen ist zu seinerzeit weder über die Maßen innovativ, noch besonders leistungsstark – aber in Kombination summieren sich die einzelnen Komponenten Antrieb, Karosserie und Fahrwerk zu einem überlegenen Gesamtkonzept, das bis heute durch seine Stimmigkeit überzeugt.

Der Antrieb – Gutes noch besser machen.
Der BMW 328 entsteht zwar auf der Grundlage des BMW 319/1, doch nicht nur äußerlich unterscheidet sich der BMW 328 von ihm erheblich. Auch die Summe der technischen Eigenschaften des neuen Sportwagens lassen den BMW 319/1 im direkten Vergleich „alt aussehen“. Da die Mittel für eine völlige Neukonstruktion fehlen, wird der 50 PS starke Motor vom BMW 326 übernommen und modifiziert. Der Zweiliter-Graugussblock erhält einen neuen Zylinderkopf aus einer Aluminiumlegierung mit V-förmig angeordneten Ventilen. Die Ventilsteuerung erfolgt von der seitlichen Nockenwelle aus über Umlenkhebel auf der Ansaugseite und quer liegende Stoßstangen. Mit dieser wirkungsvollen Modifizierung erzielt der Motor nun 80 PS bei 4500 Umdrehungen..

Erkenntnisse aus dem Rennsport für die Serie.
Schon nach den ersten Einsätzen der drei BMW 328 Prototypen auf der Rennstrecke wird den Konstrukteuren Fiedler und Schleicher klar, dass sowohl für die Serie als auch für die Verwendung im Renngeschehen weitere Entwicklungsarbeiten notwendig sein werden. Zunächst versuchen sie, die Schwachstellen, die sich beim Hochgeschwindigkeitsrennen in Montlhéry nachhaltig bemerkbar gemacht haben, auszumerzen. Gleichzeitig richten sie eine Rennabteilung für den professionellen Wettbewerbseinsatz des BMW 328 ein. Diese Abteilung sorgt außerdem dafür, dass die im Rennen gewonnenen Erkenntnisse in die Serienentwicklung und in die Produktion auch über den BMW 328 hinaus miteinfließen.

Aufgrund der in den Rennen gewonnenen Erkenntnisse erhält der
Serien-BMW 328 beispielsweise verstärkte Getriebe und Hinterachsen. Außerdem baut man dem 1940 zur Mille Miglia eingesetzten Rennmotoren verstärkte Kurbelwellen ein, die neun Gegengewichte aufweisen, darunter ein verstärktes Mittelgewicht, das die Gefahr des Durchbiegens eliminiert. Mit diesen Wellen und etlichen weiteren Maßnahmen, vor allem im Bereich der Ventilsteuerung, gelingt es, die Rennmotoren bis 6000 pro Minute drehzahlfest zu machen. Damit liegen die auf dem Prüfstand ermittelten Leistungen bei 136 PS. Auch von diesen Erkenntnissen profitiert die Serie: Die Erfahrungen mit den Rennkurbelwellen schlagen sich zum Beispiel in der Motorenentwicklung für den ersten BMW der Nachkriegszeit, den Typ 501, nieder - dessen Kurbelwelle ebenfalls neun Gegengewichte bekommt.

Karosserie - Leichtbau als Konstruktionsprinzip.
Doch nicht nur der modifizierte Antrieb setzt überzeugende Akzente, der
BMW 328 besitzt zudem eine Straßenlage, die zu seiner Zeit als einzigartig gilt. Die hervorragenden Eigenschaften des BMW 328, die mit ihm zu erzielenden hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten und sein hervorragendes Handling resultieren aus einem Konstruktionsprinzip, das mit dem Modell 303 eingeführt worden war: dem Leichtbau. Seit Beginn der 1930er Jahre prägt BMW diesen Begriff wie kaum ein anderer Automobilhersteller. Das innovative Konstruktionsprinzip beruht einerseits auf der Verwendung von Materialien mit möglichst geringem spezifischem Gewicht, wo immer dies konstruktionsbedingt möglich ist. Zum anderen wenden die Konstrukteure hier modernste Erkenntnisse aus dem Chassis- und Karosseriebau an, die von konventionellen Mustern abweichen.

Einen bedeutenden Beitrag zum niedrigen Fahrzeuggewicht des BMW 328 von nur 780 Kilogramm leistet der von BMW patentierte Rohrrahmen, eine Entwicklung des Ingenieurs Fritz Fiedler. Dieser Rahmen besteht aus zwei Längsrohren runden Querschnitts, die bei den Hinterrädern beginnend nach vorne A-förmig auf die Breite des Motors zusammen laufen und durch rechteckige Profile verbunden sind. Der leichte und stabile Rahmen nimmt die Vorderradaufhängung mit unteren Querlenkern und einer oberen Querfeder auf, die starre Hinterachse verfügt über halbelliptische Längsblattfedern.

Nach hinten, zu den Stellen geringerer Biegemomente hin, verjüngen sich die Rohrquerschnitte. Dies hat zum einen ein erheblich geringeres Gewicht zur Folge. Darüber hinaus führt die besondere Form der Rohre zu einer besseren Biege- und Torsionssteifigkeit, und damit zu einem besseren und direkteren Fahrverhalten. Damit weist ein Chassis mit Rohrrahmen gegenüber den damals üblichen schweren U-Profilrahmen enorme Vorteile auf.

Viele Automobilisten sind damals jedoch der Ansicht, ein schwerer Wagen sei sicherer und auch besser zu beherrschen als ein leichter. Immer wieder heißt es, dass das Fahrzeug nur bei einem hohen Gewicht „wie ein Brett auf der Fahrbahn“ liege, also eine gute Straßenlage besitzt. BMW Fachleute weisen jedoch darauf hin, dass die Straßenlage in direktem Zusammenhang mit der Fliehkraft stehe, und die sei massenabhängig: Je größer die Masse, desto größer die Flieh- oder auch Zentrifugalkraft. Zudem beeinflussen größere Massenkräfte auch alle anderen federnden und drehenden Teile des Wagens. Ein größeres Eigengewicht erfordert eine wesentlich höhere Leistung zum Fortbewegen der Totlast, außerdem beansprucht das hohe Eigengewicht die Triebwerksteile deutlich stärker. Ein geringes Gewicht bietet daher gleich mehrere Vorteile. Folglich hält BMW am Prinzip des Leichtbaus fest und überträgt mit dem BMW 328 die Prinzipien dieses bis heute gültigen Konstruktionsprinzips konsequent in die Serienfertigung seiner Automobile.

Serienanlauf.
1936 nur als Rennsportfahrzeug eingesetzt, beginnt ein Jahr später die Serienfertigung des BMW 328. Der Sportwagen sei aber nicht nur ein Fahrzeug für Wettbewerbsveranstaltungen, sondern ein leistungsstarkes Gebrauchsfahrzeug für Reise und Sport, heißt es in der Werbung. Eine Werbe- und Pressearbeit in der Art, wie man sie heute zugunsten eines Sportwagens für Straße und Reise leisten würde, gab es für den BMW 328 jedoch nicht. Im Frühjahr 1938 liefern die Bayerischen Motoren bereits den zweihundertsten BMW 328 aus. Insgesamt werden bis ins Jahr 1940 jedoch nur 464 Exemplare des heute begehrten Klassikers produziert.

Die Anlaufkosten für den BMW 328 beliefen sich auf insgesamt 445.000 Mark. Das war eine verhältnismäßig bescheidene Summe, beliefen sich die Kosten für die Entstehung des BMW 320 beispielsweise sich auf 1,4 Millionen, bei der BMW 326 Limousine sogar auf 2,3 Millionen Mark.

Ausstattung.
Um sich in einen BMW 328 zu setzen, muss man zunächst hinein greifen, denn die Türen besitzen außen keine Griffe - man öffnet sie von innen. Nimmt man dann auf dem Fahrersitz Platz erblickt man das gut ablesbare Instrumentarium: links der  Drehzahlmesser, rechts daneben sitzt ein bis 180 km/h reichender Tachometer gleichen Durchmessers. Zudem informieren drei kleinere Instrumente über den Tankinhalt, Öldruck und die Wassertemperatur. Die üblichen Knöpfe und Schalter für die Anlasserbetätigung, das Licht, den Choke und den Winker vervollständigen das Armaturenbrett. Zur Serienausstattung gehören außerdem ein Handschuhfach mit Deckel, Taschen in den Türen und ein umfangreiches Bordwerkzeug. In der Mitte des schwarzen, dreispeichigen Lenkrades sitzt sich der Knopf für die beiden hinter dem Gitter der Doppelniere montierten Boschhörner. Für den Fall einer leergefahrenen Batterie weist die Kühlerhaube unterhalb des Doppelnieren-Grills ein Loch für die Andrehkurbel auf – damals eine Selbstverständlichkeit. Das Reserverad ruht in einer Mulde auf dem Heck.

Lediglich die ersten drei Prototypen hatten keine Türen, ebensowenig eine Halterung oder eine Mulde für das Ersatzrad auf dem Heck. Die Windschutzscheibe ist bei ihnen niedrig und einteilig. In der späteren Serienversion dagegen besteht sie aus zwei V-förmig angewinkelten Hälften, die einzeln umlegbar sind und je einen Scheibenwischer aufweisen. Zudem verfügt der BMW 328 in der Serie über patentierte Zentralverschluß-Scheibenräder von Kronprinz mit Reifen der Dimension 5.25x16. Dahinter sorgt eine hydraulische Bremsanlage mit Trommeln von 280 mm Durchmesser für zeitgemäße Verzögerungswerte.

Als besonders sportliches Merkmal ziehen zwei Lederriemen über die Motorhaube. Diese Riemen aus hellbraunem Rindsleder und mit einem Bügelverschluß befestigt stellen ebenso wie die klassische Doppelniere des Kühlergrills ein wichtiges Stilelement des BMW 328 dar.

Die Abteilung „Künstlerische Gestaltung“.
Neben der Technik weiß auch das Äußere des BMW 328 zu überzeugen, gilt er auch heute noch als einer der schönsten Sportwagen der 1930er Jahre. Das kommt nicht von ungefähr, denn neben den technischen Aspekten der Fahrzeugentwicklung trägt man bei BMW seit den dreißiger Jahren auch der ästhetischen Komponente in besonderem Maße Rechnung. 1934 hatte man die gesamte Fahrzeugentwicklung unter Fritz Fiedler in Eisenach angesiedelt. Dort besteht sie zunächst aus nur zwanzig Mitarbeitern, doch schnell vergrößert sich die Abteilung. Zur Verstärkung des Teams kommt am 1. Oktober 1936 Wilhelm Kaiser als Karosseriefachmann nach Eisenach. Zu seinen Aufgaben gehört die Erstellung von Aufbauzeichnungen für den 328. Ausgehend von den in Handarbeit erstellten Prototypen entwirft er eine Karosserieform, die sich einerseits der weichen und fließenden Stilelemente des neuen 326 bedient und zudem mit relativ einfachen Mitteln aus vorgepressten Teilen zu montieren ist. Form und Funktion finden so im BMW 328 harmonisch zusammen.

Der BMW 328 ist wie eine Initialzündung. Mit der 1937 erfolgten Verlegung der Wagenentwicklung nach München übernimmt Kaiser das Karosserie-Entwicklungs- und Konstruktionsbüro in München-Milbertshofen. Schon bald zeigt sich, dass diese Abteilung für künftige Aufgaben zu schwach besetzt ist und so gründet man am 1. September 1938 die neue Abteilung „Künstlerische Gestaltung", die Fritz Fiedler direkt untersteht. In München entsteht damit ein modernes Designstudio, in welchem man nach amerikanischen Vorbildern mit Plastilinmodellen arbeitet. Hier nehmen die Ideen der Konstrukteure Gestalt an, die Entwürfe werden wie auch heute Lebensgröße sichtbar gemacht und so lange verfeinert bis ein emotionales Kunstwerk entstanden ist.

Das „Designteam“ ist in den nachfolgenden zweieinhalb Jahren außerdem für die Konzeption aller geplanten und in der Entwicklung befindlichen Wagenbaumuster verantwortlich, etwa für die Modelle 330, 335, 332, die
Mille-Miglia-Roadster und die Kamm-Rennlimousine.  

Stärker, schneller, leichter – die verschiedenen Rennkarosserieformen des BMW 328.
Seit seinem Debut beim Eifelrennen 1936 erobert der BMW 328 in kürzester Zeit die Rennstrecken Europas. Für die Ingenieure in München ist dies jedoch kein Grund, sich auszuruhen. Mit Hochdruck arbeitet man an der Erhöhung der Motorleistung von ursprünglich 80 PS. Bei den Wettbewerbsmotoren erreicht man schließlich ca. 110 PS, eine nennenswerte Steigerung ist jedoch nicht mehr zu erwarten. Auch das Gewicht des serienmäßig ohnehin leichten Wagens lässt sich kaum noch verringern. Eine höhere Geschwindigkeit scheint zu diesem Zeitpunkt nur noch durch eine Verringerung des Luftwiderstandes möglich. Die rundliche Form des BMW 328 mit den akzentuierten Kotflügeln ist zwar in konstruktiver wie gestalterischer Hinsicht ein Meisterstück, strömungstechnisch jedoch noch nicht ideal. Die BMW Techniker wollen deshalb eine völlig neue Karosserie entwerfen, die den aktuellen Erkenntnissen der Aerodynamik-Forschung Rechnung tragen soll.

BMW 328 Touring Coupé.
Schon 1938 hatte die Konkurrenz bei den Rennen in Le Mans und bei der Mille Miglia gezeigt, dass schwächer motorisierte Fahrzeuge durch leichte, windschlüpfrige Aufbauten enorm hohe Geschwindigkeiten erzielen können. Da offene Wagen aerodynamisch weniger effektiv sind als geschlossene, entscheidet man sich nun auch bei BMW Ende 1938 für den Bau einer geschlossenen Rennlimousine auf Basis des BMW 328 Roadster. Erste Versuche bringen nicht den gewünschten Erfolg und gleichzeitig wird der Zeitdruck immer größer, denn italienische und deutsche Sportbehörden hatten sich im gleichen Jahr darauf verständigt, auf den Autobahnen zwischen Berlin und Rom ein Rennen auszutragen. BMW gilt dabei als gesetzter Teilnehmer. Zwar wird das Rennen immer wieder verschoben, aber auch später, bei der Mille Miglia und in Le Mans, soll BMW die deutschen Farben würdig vertreten. Die Rennsportabteilung wendet sich deshalb an die italienischen Karosseriebauer bei der Mailänder „Carrozzeria Touring“, ob ein Stromlinienwagen zum Saisonstart 1939 fertig sein könne. Die Mailänder willigen sofort ein, hatten sie doch schon für Alfa Romeo ein ähnliches Projekt umgesetzt. Zum ersten Mal geht das Coupé auf BMW 328 Basis mit Prinz Max zu Schaumburg-Lippe, dem damaligen Führer der NSKK-Mannschaft (Nationalsozialistisches Kraftfahrer-Korps), in Le Mans 1939 an den Start. Das nur 780 kg leichte „Superleggera-Coupé“ gewinnt die Zweiliterklasse überlegen mit einem Schnitt von über 130 km/h. Dies bedeutet trotz deutlich höher motorisierter Konkurrenz sogar Platz fünf im Gesamtklassement und lässt für die Mille Miglia im Jahr 1940 hoffen. Die BMW Automobile sind auf dem besten Weg, den im Motorsport so erfolgreichen Motorrädern nachzueifern. 1940 entstehen daraufhin gleich mehrere neue BMW 328 für den Renneinsatz, drei Roadster und erstmals auch eine eigene geschlossene Rennlimousine, das so genannte Kamm-Coupé.

BMW 328 Kamm–Coupé.
Der Erfolg des Touring Coupé spornt die Münchner Konstrukteure an, eine eigene geschlossene Version des BMW 328 zu fertigen. In der neu geschaffenen Abteilung „Künstlerische Gestaltung“ unter der Leitung von Wilhelm Meyerhuber entwirft man eine neue Stromlinienkarosserie. Der völlig neu konstruierte Gitterrohrrahmen ist aus Elektron (Magnesium) gefertigt und wiegt nur 30 Kilogramm, eine Außenhaut aus Aluminium sorgt für die strömungsgünstige Hülle. Dabei werden die von Professor Wunibald Kamm im Windkanal erprobten Vorgaben konsequent umgesetzt. So liegt der Cw-Wert mit ca. 0,25 (gemessen an einem Modell) deutlich unter dem des Touring-Coupés mit ca. 0,35.

Auf der Autobahn zwischen München und Salzburg kann das „Kamm-Coupé“ zum ersten Mal sein Leistungsvermögen unter Beweis stellen. Mit über 230 km/h ist es der bis dahin schnellste BMW. Durch den Kriegsausbruch bleibt aber zunächst völlig offen, ob er jemals die Chance bekommt, seine Stärken auch zu zeigen. Schließlich kommt das Kamm-Coupé 1940 bei der Mille Miglia zum Einsatz.

In den Wirren der frühen Nachkriegszeit, verliert sich jedoch zunächst die Spur des Wagens, später erfährt man, dass er verschrottet wurde. 2010 lässt
BMW Classic ihn jedoch neu aufbauen und erweckt damit nicht nur einen wichtigen Meilenstein in der Motorsportgeschichte, sondern auch in der Geschichte der Fahrzeugaerodynamik wieder zum Leben.

Die BMW 328 Mille Miglia Roadster.
Für die Mille Miglia im Frühjahr 1940 sollen jedoch nicht nur die beiden geschlossenen Wagen nach Italien fahren. Auch drei offene Zweisitzer sind für den Start in Brescia vorgesehen, denn Meyerhuber gelingt es, die Stromlinie auch auf den Roadster zu übertragen. Die schlanken und schwungvollen Entwürfe für den Stromlinien-Roadster vermitteln schon im Stand den Eindruck von Dynamik und Geschwindigkeit. Auch hier fertigt man Modelle an und unterzieht sie intensiven Versuchen im Stuttgarter Windkanal. Im Herbst 1939 setzt man schließlich dem serienmäßigen Fahrgestell des einstigen Mille Miglia Klassensiegers vom Vorjahr einen Gitterrohrrahmen auf, der mit einer dünnen Aluminiumhaut überzogen wird. Aufgrund seiner markanten Kanten in den Kotflügeln erhält der Wagen schnell den Beinamen „Bügelfalten-Roadster“. Wiederum gelingt es, die Motorleistung abermals zu steigern. Sie beläuft sich nun auf Werte von 95 kW (130 PS) bei 1971 cm3 in den Roadstern und bis zu 100 kW (136 PS) bei der Kamm-Rennlimousine – für diese Zeit sensationelle Werte.

Dem Münchner Rennfahrer Uli Richter fällt die Aufgabe zu, den fertigen Wagen bei eisiger Kälte über die Autobahnen im Münchner Umland zu hetzen, um die optimale Abstimmung zu finden. Doch der Stromlinienroadster bedarf nur minimaler Verbesserungen. Zwei weitere Gitterrohrrahmen sind bereits auf neue Fahrgestelle montiert, da gerät man in München in Zeitnot. Die Karosserieabteilung ist personell zu schwach besetzt und man befürchtet, die zwei Fahrzeuge nicht rechtzeitig bis zum Frühjahr fertig stellen zu können. Also lässt man wieder die guten Beziehungen nach Mailand spielen und bringt die zwei halbfertigen Rennwägen zu Touring. Für die routinierten italienischen Karosseriebauer ist es kein Problem, die Fahrzeuge in kürzester Zeit zu komplettieren.

Der BMW 328 und die Mille Miglia.

Die Mille Miglia ist das seinerzeit längste Straßenrennen der Welt und führt von Brescia über Cremona, Piacenza, Bologna, Florenz und Siena nach Rom. Zurück nach Brescia geht es via Perugia, Ancona, Bologna, Ferrara und Venedig. Das Straßenrennen über 1000 Meilen, also 1600 Kilometer nonstop über die italienischen Land und Stadtstraßen, gilt von Beginn an als eine der größten Herausforderung für Rennfahrer und ihre Autos. Wer bei der Mille Miglia bestehen kann, hat damit den Beweis erbracht, nicht nur im Motorsport, sondern überhaupt im Automobilbau konkurrenzfähig zu sein.

Das erste Mal dabei.
1938 stellt die für Anfang April angesetzte Mille Miglia den Auftakt der kontinental europäischen Rennveranstaltungen dar. Die großen Alfa Romeo gelten in diesem Jahr als Favoriten. Erwartungsgemäß erringt das Alfa-Team um die Italiener Biondetti/ Stefani den Gesamtsieg mit einem Schnitt von 133,391 km/h. Die große Überraschung soll aber noch folgen. Denn bereits als achter im Gesamtklassement und als Sieger der 2-Liter Klasse folgt das Team der englischen Fahrer Fane/Williams auf einem BMW 328, das einen Großteil der größeren Kompressorwagen abgehängt hatte. Die anderen BMW 328 auf den Plätze zehn, elf und zwölf im Gesamtklassement komplettieren den Erfolg und sichern sich in ihrer Klasse die Plätze 2, 3 und 4. Außerdem gewinnen sie die Mannschaftspreise für Gleichmäßigkeit und die besten ausländischen Starter.

Damit hatte der BMW 328 bewiesen, dass er in der Lage ist, ein enorm hohes Tempo auch über lange Distanzen klaglos durchzustehen. Die hohe Leistung des Wagens in Verbindung mit der perfekten Straßenlage hatte gezeigt, dass es auch möglich ist, weitaus stärkere Konkurrenten zu besiegen. Für BMW bedeutet dieser Erfolg den internationalen Durchbruch auf den Rennstrecken Europas.

Die Mille Miglia 1940 – die größte Triumph des BMW 328.
Aufgrund der politischen Situation finden in den Jahren 1939 und 1940 nur wenige Rennen statt. Eines davon ist die Mille Miglia im Jahr 1940. Sie führt noch immer über 1000 Meilen, jedoch nicht mehr auf der klassischen Strecke nach Rom und zurück, sondern auf einem 167 Kilometer langen Dreieckskurs zwischen Brescia, Cremona und Mantua, der neunmal umrundet werden muss. BMW nimmt sich viel vor und geht mit fünf kompromisslosen Renn-BMW 328 an den Start: neben drei Roadstern ergänzen mit dem Touring Coupé und dem Kamm-Coupé erstmals auch zwei geschlossene Versionen des BMW 328 die Starterfamilie. Die hochgezüchteten Motoren der fünf Mille-Miglia-Wagen leisten zwischen 130 und 136 PS und sind gut für Spitzentempi von 200 bis 220 km/h.

Zwar konnte der BWM 328 Roadster 1938 schon die Zwei-Liter-Klasse der Mille Miglia gewinnen, doch der große Triumph für BMW folgt 1940. Als das Rennen für die 2-Liter-Wagen um 6:40 Uhr am 28. April 1940 gestartet wird, geht Huschke v. Hanstein am Steuer des Touring Coupés in Führung und gibt sie über die gesamten 1503 Kilometer nicht mehr ab. Nach acht Stunden, 54 Minuten und 46 Sekunden wird der Wagen mit der Startnummer 70 als Sieger abgewinkt. Von Hanstein und sein Beifahrer Bäumer erringen in gemeinsamer Fahrt nicht nur den Klassensieg, mit einem Durchschnittstempo von 166,723 km/h holen sie auch den Gesamtsieg und erreichen mit 174,102 km/h außerdem den schnellsten Rundendurchschnitt. Kein anderer Mille-Miglia-Sieger – weder zuvor noch danach – war jemals so schnell unterwegs wie der „Rennbaron“ mit seinem BMW 328 Mille Miglia Coupé mit Touring-Karosserie.

Das enttäuschte italienische Publikum muss über eine Viertelstunde auf den zweitplatzierten Alfa Romeo von Farina/Mambelli warten. Dritte werden Adolf Brudes und Ralph Roese auf einem der drei BMW Stromlinienroadster. Die weiteren BMW Starter belegen die Plätze fünf und sechs. Nur das Kamm-Coupé ist mit Motorproblemen ausgeschieden. Davor hatte es aber lange Zeit dicht hinter dem Touring Coupé mit Huschke von Hanstein gelegen und hätte ihm den Sieg möglicherweise streitig machen können. Durch die hervorragenden Platzierungen der BMW geht nicht nur die Gesamtwertung sondern auch der Mannschaftspreis nach München. Mit dem Sieg bei der Mille Miglia 1940 krönt BMW seine bisherige Erfolgsgeschichte im Motorsport.

Der BMW 328 in der Nachkriegszeit.
Noch bis in die 1950er-Jahre hinein ist der BMW 328 im internationalen Rennsport erfolgreich. Er gehört damit zu den erfolgreichsten Wettbewerbsfahrzeugen in der langen Motorsport-Historie von BMW. Zwar finden Autorennen im Nachkriegsdeutschland nur vereinzelt statt, doch wenn sie ausgetragen werden, stehen vor allem mehrere BMW 328 im Starterfeld. Zahlreiche Fahrer haben ihren eigenen Wagen aerodynamisch und antriebstechnisch modifiziert, manche beschäftigen sogar eigene Mechanikerteams. So sind es vor allem Privatfahrer, die nun auch als Konstrukteure die Rennszene beleben und mit viel Phantasie und Improvisationskunst entstandene Fahrzeuge an den Start bringen. Auch mehr als zehn Jahre nach Einführung, bis in die 1950er Jahre dominieren der
BMW 328 und seine Abkömmlinge verschiedener Karosseriebauer die Rennstrecken in der Zweiliter-Klasse.  

Der BMW 328 heute.
Von den 464 Exemplaren gebauten Exemplaren existieren weltweit ungefähr noch knapp 200, davon in Deutschland ca. 120. Viele davon sind auch heute noch bei historischen Wettfahrten im Einsatz. Auch BMW Classic bringt die in der eigenen Sammlung befindlichen Fahrzeuge regelmäßig an den Start – oftmals mit prominenten Fahrern am Lenkrad. So startet im Jahre 2003 der schwedische König Carl XVI Gustav gemeinsam mit Leopold Prinz von Bayern auf einem BMW 328 Touring Roadster bei der als Gleichmäßigkeitsfahrt ausgetragenen Neuauflage der Mille Miglia.

Zu den mehr als 200 Rennsiegen, die bis in die 1950er Jahre mit dem
BMW 328 erzielt wurden, kommt 2004 ein ganz besonderer Erfolg hinzu: der BMW 328 schreibt ein zweites Mal Mille-Miglia-Geschichte. Mit dem Siegerfahrzeug von 1940, dem BMW 328 Touring Coupé, gelingt Giuliano Cané mit seiner Beifahrerin und Ehefrau Lucia Galliani das Kunststück, die Mille Miglia auch unter dem neuen Reglement zu gewinnen. Damit ist das BMW 328 Touring Coupé erste Automobil überhaupt, das nach der klassischen Wettfahrt auch die historische Neuauflage der Mille Miglia gewinnt.

2010 kann das BMW 328 Touring Coupé genau 70 Jahre nach seinem Sieg bei der Mille Miglia 1940 das Kunststück sogar nochmals wiederholen. Wieder steuern Giuliano Cané und Lucia Galliani das Coupé souverän durch die zahlreichen Wertungsprüfungen und meistern die 1000 Meilen durch Italien ohne technische Probleme. Den BMW Erfolg komplettieren Enzo Ciravolo und Maria Leitner als Dritte auf einem Serien BMW 328 – wieder eine Parallele zur Mille Miglia vor 70 Jahren: auch damals belegte ein BMW den dritten Platz.

Wie leistungsfähig die Autos von 1940 heute immer noch sind, zeigt schon die Anreise zu diesem Ereignis. Nicht auf Renntransportern kommen die Fahrzeuge nach Italien, sondern sie fahren wie vor 70 Jahren auf eigener Achse von München nach Brescia. Das besondere dabei: Die Fahrzeuge erreichen das Ziel mit einer einzigen Tankfüllung. Auch damals waren die Motoren nicht nur leistungsstark sondern auch effizient. Und auch das Wetter kann Fahrzeugen und Fahrern bei der Anfahrt und dem Rennen nichts anhaben. Ob 27 Grad an der Adria oder bis nahe am Gefrierpunkt in Schnee und Nebel am Monte Terminillo –die Teams erleben die gesamte Bandbreite des italienischen Klimas. Und fahren heute wie damals souverän zum Erfolg.

Quelle: BMW

04.05.2011

BMW Performance Produktlinie wird auf der Tuning World Bodensee 2011 präsentiert.

München/Friedrichshafen. Zum zweiten Mal tritt BMW vom 5. bis zum 8. Mai 2011 auf der Tuning World Bodensee in Friedrichshafen auf, der wichtigsten Tuning-Messe in Deutschland. Nach der erfolgreichen Premiere und der überaus positiven Resonanz im Vorjahr hat BMW die Größe seines Standes mehr als verdoppelt und präsentiert auf einer nunmehr rund 200 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche seine neuesten Produkte der Zubehör Produktlinie BMW Performance, darunter erstmals auch M Performance Produkte für den BMW M3, sowie mit dem BMW 120d 5-Türer, dem BMW X6 xDrive35i und dem BMW M3 Coupé drei attraktive Ausstellungsfahrzeuge. Auf der neunten Tuning World Bodensee sind in 12 Hallen und auf zwei Freiflächen des Friedrichshafener Messegeländes auf insgesamt 85 000 Quadratmetern rund 250 Aussteller vertreten. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 100 000 Besuchern.

Der Messeauftritt von BMW steht ganz im Zeichen der Produktlinie BMW Performance, die eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet, die überlegene Fahrdynamik und die faszinierende Ästhetik der verschiedenen BMW Modelle noch intensiver zu erleben. Die speziell entwickelten Nachrüst-Optionen aus den Produktbereichen Antrieb, Aerodynamik und Cockpit sind Bestandteil des BMW Original Zubehör Programms. Die BMW Performance Komponenten übertragen Knowhow aus dem Motorsport auf die Straße. Alle Bestandteile der Produktlinie BMW Performance sind einzeln verfügbar. So kann der Fahrer mit ausgewählten Komponenten klare sportliche Akzente in den für ihn besonders relevanten Bereichen setzen. Darüber hinaus lassen sich sämtliche BMW Performance Produkte auch zu einem harmonisch abgestimmten Gesamtpaket zusammenfassen.

Auf der Tuning World Bodensee 2011 wird erstmals das M Performance Angebot für den BMW M3 gezeigt, mit dem die Fahrdynamik und das Erscheinungsbild des Hochleistungssportwagens gezielt und individuell optimiert werden können. Das neu konzipierte Produktangebot umfasst attraktive und besonders hochwertige Nachrüstkomponenten in den Bereichen Antrieb, Fahrwerk, Aerodynamik und Cockpit. Für eine besonders charakteristische Betonung des Sounds des 4,0 Liter großen V8-Hochdrehzahl-Motors mit 309 kW/420 PS sorgt der M Performance Sportschalldämpfer für den BMW M3. Er besteht aus einem für den Rennsport entwickelten Chrom-Nickel-Werkstoff, ist extrem temperaturbeständig und gegenüber dem serienmäßigen Bauteil um 40 Prozent leichter. Die M typischen Doppelendrohre sind aus Titan gefertigt. Das fahrdynamische Potenzial des BMW M3 wird durch 19 Zoll große M Leichtmetallräder im Competition Design optimiert, für zusätzlichen Abtrieb sorgen ein M Performance Heckspoiler sowie M Performance Frontschürzen-Flaps aus handgefertigtem Carbon. Die gesteigerte Dynamik wird optisch durch Außenspiegelkappen in Carbon-Ausführung unterstrichen. Im Innenraum betonen eine Aluminium-Pedalerie und Interieurleisten in Carbon-Ausführung das vom Motorsport inspirierte Fahrerlebnis.

Beim auf der Tuning World Bodensee ausgestellten BMW X6 xDrive35i wird der sportliche Auftritt durch ein BMW Performance Aerodynamik Kit akzentuiert. Seine Bestandteile sind sowohl stilistisch als auch funktionell exakt auf das Sports Activity Coupé abgestimmt. Das BMW Performance Aerodynamik Kit besteht aus einem vorderen Stoßfänger, seitlichen Schwellern und einem Einsatz für den hinteren Stoßfänger in jeweils spezifischer Ausführung. Alle Komponenten sind in Fahrzeugfarbe lackiert. Darüber hinaus kann das BMW Performance Aerodynamik Kit für den BMW X6 um einen Heckspoiler, Heckfinnen in Mattschwarz und ein Frontgitter im Farbton Schwarz hochglänzend ergänzt werden. Mit den 21 Zoll großen BMW Performance Leichtmetallrädern im Y-Speichen-Design werden sowohl das fahrdynamische Potenzial als auch das markante Erscheinungsbild des BMW X6 weiter optimiert.

Für eine nochmalige Steigerung der Durchzugskraft und des Spurtvermögens sorgt das BMW Performance Power Kit, das speziell für die Benzinmotor-Varianten des BMW X6 entwickelt wurde. Der mit BMW TwinPower Turbo Technologie ausgestattete Sechszylinder-Motor des BMW X6 xDrive35i legt dadurch in der Höchstleistung um 15 kW auf 240 kW/326 PS zu, sein maximales Drehmoment erhöht sich um 50 auf 450 Newtonmeter. Durch den Einsatz des BMW Performance Power Kit wird der Beschleunigungswert von null auf 100 km/h um 0,2 Sekunden auf 6,5 Sekunden verbessert. Das BMW Performance Angebot umfasst auch attraktive Zubehörprodukte für die Interieurgestaltung. So zum Beispiel ein BMW Performance Sportlenkrad, eine BMW Performance Aluminium-Pedalerie und eine BMW Performance Fahrerfußstütze.

Das BMW Performance Power Kit für aktuelle Diesel-Modelle der BMW 1er und BMW 3er Reihe sowie für die BMW 520d Limousine mit Handschaltung sorgt für eine spürbare Steigerung der Höchstleistung und des maximalen Drehmoments bei konstant niedrigen Verbrauchs- und CO2-Werten. Es besteht aus Software- und Hardwarekomponenten, die in ihrer Funktionsweise perfekt aufeinander abgestimmt sind. Sie wurden speziell für die jeweiligen Varianten des 2,0 Liter großen Vierzylinder-Dieselmotors mit Vollaluminium-Kurbelgehäuse, Common-Rail-Direkteinspritzung und Turbolader entwickelt. Gezielte Modifikationen im Bereich der Motorsteuerung wirken sich positiv auf die Leistungsentfaltung aus. Die Höchstleistung des auf der Tuning World Bodensee präsentierten BMW 120d 5-Türers wird damit von 130 kW/177 PS auf 145 kW/197 PS angehoben. Das maximale Drehmoment steigt um 40 auf 390 Newtonmeter an. Auch für die Vierzylinder-Dieselmodelle der BMW 1er und BMW 3er Reihe wird ein BMW Performance Sportschalldämpfer angeboten, der neben einem optimierten Abgasgegendruck auch eine charakteristische Soundentfaltung des Dieselantriebs bewirkt, die vor allem beim Beschleunigen zur Geltung kommt. Zwei runde, verchromte Endrohre sorgen für eine auffallend sportive Optik.

Darüber hinaus ist für alle Modelle der BMW 1er und BMW 3er Reihe ein BMW Performance Sportlenkrad erhältlich. Sein unmittelbar aus dem Rennsport abgeleiteter Charakter zeigt sich unter anderem in seinem im unteren Bereich abgeflachten Lenkradkranz, dem Alcantara-Bezug und in einem integrierten Race-Computer. Das hinter einer hochwertigen Polycarbonat-Glasabdeckung im oberen Abschnitt des Lenkradkranzes eingelassene Funktions-Display in LED-Technologie versorgt den Fahrer in seinem unmittelbaren Sichtfeld mit verschiedenen technischen Informationen wie Öl- und Wassertemperatur, Quer- und Längsbeschleunigungswerte sowie Schaltpunkt- und Zeitanzeige. Das Aufrufen der gewünschten Informationen erfolgt über spezielle Tasten, die im Bereich der Daumenablagen im Lenkradkranz angeordnet sind. Bei der Auswahl der abrufbaren Informationen kann der Fahrer zwischen den Modi „Efficient Dynamics“, „Sport“ und „Race“ wählen.

Wie alle Produkte des Original BMW Zubehör Programms entsprechen auch die BMW Performance und die M Performance Komponenten den strengen Qualitäts- und Sicherheitsstandards der BMW Group. Sie unterliegen daher auch im gleichen Umfang den Gewährleistungsbestimmungen von BMW. Vertrieb und Einbau aller Original BMW Zubehör Produkte erfolgen über die BMW Händler und BMW Service Partner sowie über die BMW Niederlassungen.

Quelle: BMW

08.04.2011

BMW Group verkauft im März so viele Autos wie noch nie 

Bestes erstes Quartal aller Zeiten für BMW und MINI

BMW 5er festigt Segmentführerschaft

München. Die BMW Group hat im März mehr Fahrzeuge verkauft als jemals zuvor in einem Monat. Insgesamt setzte das Unternehmen im abgelaufenen Monat 165.842 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce ab und übertraf nicht nur deutlich den entsprechenden Vorjahresmonat (141.717 Einheiten / +17%), sondern auch den bisherigen Absatz-Höchstwert vom Dezember 2007 (152.721 Fahrzeuge). Auch die Marken BMW und MINI erreichten neue Monats-Bestwerte.

In den ersten drei Monaten erzielte das Unternehmen ebenfalls einen neuen Höchstwert und verzeichnete den bisher absatzstärksten Jahresstart aller Zeiten – sowohl für die BMW Group als auch für die drei Marken. Per März stieg der Absatz um mehr als 67.000 Fahrzeuge auf 382.758 (Vj. 315.630 Einheiten), dies entspricht einem Wachstum von 21,3% im Vergleich zum ersten Quartal 2010.

Die Entwicklung wird von einem regional breiten Wachstum auf allen Kontinenten und in fast allen Ländern getragen. Die Verkäufe legten im März sowohl in Europa (93.540 Fahrzeuge / +7,8%) als auch in Asien (35.048 Fahrzeuge / +52%) und auf dem amerikanischen Kontinent (32.020 Fahrzeuge / +18,6%) zu.

Ian Robertson, Mitglied des Vorstands der BMW AG für Vertrieb und Marketing: „Die BMW Group ist mit neuen Absatzrekorden hervorragend ins Jahr 2011 gestartet. Getragen wird die positive Entwicklung vor allem von unserer attraktiven Modellpalette und der guten Automobilkonjunktur in weiten Teilen der Welt – sei es in den etablierten Ländern Europas und den USA oder in den Schwellenländern Südamerikas und Asiens. Für das Gesamtjahr 2011 wollen wir den Absatz auf die neue Bestmarke von deutlich über 1,5 Mio. Einheiten steigern, wobei auch bei BMW, MINI und Rolls-Royce jeweils ein neuer Absatzrekord erwartet wird."

Marke BMW: BMW 5er verdoppelt Absatz und festigt Segmentführerschaft

Mit 134.892 Fahrzeugen (Vorjahr: 117.706) wurden so viele Fahrzeuge der Marke BMW verkauft wie noch nie in einem Monat. Gegenüber März 2010 stieg der Absatz um 14,6%. Per März betrugen die Verkäufe 321.175 Fahrzeuge (Vj. 265.819). Das entspricht einer Steigerung von 20,8% gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres.

Wachstumstreiber waren im März unter anderem die großen Fahrzeuge. Dabei verzeichnete der Absatz des BMW 5ers die stärksten Zuwachsraten innerhalb der Modellpalette. 30.954 verkaufte 5er bedeuten eine Verdoppelung der Verkäufe gegenüber März 2010 (+114,5%). Seit Verkaufsstart vor genau einem Jahr setzte das Unternehmen bereits mehr als 200.000 Einheiten ab. Der neue BMW 5er bleibt damit weiter auf der Erfolgsspur und ist klarer Segmentführer der oberen Mittelklasse. Weltweit gut verkauften sich auch der BMW 5er GT (2.272 Fahrzeuge / +15,9%) und das Flaggschiff BMW 7er (5.803 Fahrzeuge / +9,9%).

Auf dem deutschen Markt entwickelten sich die Zulassungen der Oberklasse–Fahrzeuge ebenfalls hervorragend. Der BMW 5er und der BMW 7er stehen nach dem ersten Quartal an der Spitze ihres jeweiligen Segments.

Auf eine sehr hohe Nachfrage weltweit stießen darüber hinaus der BMW X1 und X3. Der seit Ende November 2010 verfügbare neue BMW X3 fand 9.315 neue Käufer (+93,5%). Der BMW X1 erzielte einen Absatz von 12.660 Fahrzeugen (+28,2%).

Marke MINI: Countryman treibt Absatz auf Rekordniveau

Rekordzahlen meldete auch MINI. Mit 30.689 Einheiten (+28,5%)  übertraf der MINI Absatz den bisherigen Monats-Bestwert aus dem Jahr 2008 deutlich. Im ersten Quartal 2011 wurden insgesamt 60.860 Fahrzeuge verkauft. Das entspricht einer Absatzsteigerung von 22,9% gegenüber den ersten drei Monaten des letzten Jahres.

Zur positiven Entwicklung der Marke im bisherigen Jahresverlauf  trug das hohe Kundeninteresse des im vergangenen September neu eingeführten MINI Countryman bei. Mit 8.392 verkauften Fahrzeugen war die neueste MINI Variante im März für mehr als ein Viertel des MINI Absatzes verantwortlich.

Rolls-Royce

Die Marke Rolls-Royce setzte im März ihren dynamischen Wachstumskurs fort. Im Betrachtungszeitraum wurden 261 (Vj. 125 / +108,8%) Automobile in Kundenhand übergeben. Per März stieg die Zahl der ausgelieferten Rolls-Royce damit um 159,1% auf 723 (Vj. 279) Fahrzeuge.

Motorrad

BMW Motorrad hat in den ersten drei Monaten das Vorjahresniveau deutlich übertroffen. Der Absatz stieg um 10,9 % auf 23.109 Einheiten. Damit erzielt BMW Motorrad das bisher beste Quartalsergebnis in der Geschichte. Im März 2011 wurden 11.675 BMW Motorräder ausgeliefert. Das entspricht einem Zuwachs von 1,2% gegenüber dem starken Absatzergebnis des Vorjahresmonats. Husqvarna Motorrad lieferte im ersten Quartal 1.940 Motorräder ( +18,3%) aus. Im März wurden 676 Motorräder (-17%) ausgeliefert.

Die BMW Group

Die BMW Group ist mit ihren drei Marken BMW, MINI und Rolls-Royce einer der weltweit erfolgreichsten Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern. Als internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 24 Produktionsstätten in 13 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Geschäftsjahr 2010 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von 1,46 Millionen Automobilen und über 110.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf rund 4,8 Mrd. Euro, der Umsatz auf 60,5 Milliarden Euro. Zum 31. Dezember 2010 beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 95.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert. Entsprechend ist die BMW Group seit sechs Jahren Branchenführer in den Dow Jones Sustainability Indizes.

Quelle: BMW

30.03.2011

Das neue Gesicht von BMW: 50 Jahre BMW Neue Klasse

Die Wartezeit lag bei etwa einer halben Stunde. So lange hieß es Schlange stehen, wenn man den Star der Internationalen Automobilausstellung 1961 in Frankfurt aus nächster Nähe sehen wollte. Oder gar besitzen, wenn es auch höchstens nur für eine bedrängte Minute war. „Alles was irgendwie auf dem weitläufigen Ausstellungsareal zu tun hatte, fühlte sich hingezogen zu dem Stand der Bayerischen Motoren Werke,“ beobachteten die Reporter einer großen deutschen Illustrierten, “genauer gesagt: Zu dem neuen BMW-Mittelklassewagen, der bis dahin geheime Werkssache war und nun auf dem BMW-Stand zum ersten Male besichtigt werden durfte.“

Der BMW 1500 feierte Weltpremiere.

In jungfräulichem Schneeweiß drehte sich einer der beiden Prototypen des neuen Mittelklasseautos aus München auf einem umzäunten Podest, ein paar Meter weiter stand der Zwilling zum Anfassen und Probesitzen. Wer einen Zuschauerplatz vor der kniehohen Absperrung ergatterte, konnte den Viertürer bei seinen Pirouetten bewundern. Im Telegrammstil informierte eine flache Tafel unter der vorderen Stoßstange über die Kenndaten modernster Technik: 4 Zylinder in Reihe, 75 PS bei 5500 U/min, 5 mal gelagerte Kurbelwelle, Oben liegende Nockenwelle, Federbeinachse vorn, schrägstehende Längslenker hinten, Scheibenbremse vorn, Höchstgeschwindigkeit 150 km/h, Gewicht (getankt) ca. 950 kg. Selbst das nebenan erstmals der Weltöffentlichkeit präsentierte, überaus elegante Achtzylinder-Coupé 3200 CS hatte dieser magischen Anziehungskraft des neuen Modells nichts entgegenzusetzen.

Im Handumdrehen avancierte der neue BMW nicht nur zum absoluten „Mittelklasse-Traumwagen“ der rund 950.000 Besucher, die diese 40. IAA als neuen Rekordwert zählte und damit den Durchbruch zur Massenmotorisierung feierte. Auch die Fachwelt attestierte dem Debütanten beste Zukunftschancen.

„Der BMW 1500 hat tatsächlich einiges zu bieten, was ihn aus der Masse der 1,5 Liter-Wagen heraushebt und ihm jenen Hauch von technischer Exklusivität verleiht, der für viele Leute mit den drei Buchstaben BMW verbunden ist“, schrieb Deutschlands führendes Automagazin. Gleichzeitig bestach der Viertürer auch durch seine schnörkellos-moderne Linienführung: „Er ist die Augenweide der Limousinenschau. Wir wollen aber hoffen, dass die schönste Serienlimousine zu dem angegebenen Preis auch eines Tages zu haben sein wird.“ 8.500 Deutsche Mark hatte BMW als voraussichtlichen Preis für den 1500 genannt – ein preiswertes, aber kein billiges Angebot.

Es kam zur richtigen Zeit. Das Durchschnittseinkommen in Deutschland, zunächst dem Hauptzielmarkt des BMW 1500, wuchs Anfang der 60er Jahre jährlich um rund zehn Prozent und lag 1961 bei 6.723 DM pro Jahr. Erstmals wurden in diesem Jahr über eine Million Personenwagen in Deutschland neu zugelassen. Mit dem Einkommen stiegen die Ansprüche, die BMW mit dem bisherigen Modellprogramm nicht erfüllen konnte: Zwischen den konservativen Achtzylinder-Limousinen – im Volksmund „Barockengel“ genannt - und den flinken 700er Kleinwagen fehlte ein Angebot für die aufstrebende Mitte. Gleichzeitig fand eine kontinuierliche Umstrukturierung innerhalb der einzelnen Klassen statt. Bis zum Jahre 1958 dehnte sich beispielsweise die Klasse der Kleinstwagen, in der BMW mit der Isetta beteiligt war, stetig aus. Im gleichen Maße wie diese Klasse danach an Bedeutung verlor, steigerten sich dagegen die Zulassungen in der unteren Mittelklasse, in der BMW mit dem BMW 700 lag. Zudem hatte die Borgward Isabella als Premiumfahrzeug der Mittelklasse eine Lücke hinterlassen, als das Bremer Automobilwerk nur wenige Wochen vor der IAA Konkurs anmeldete. Es war bei BMW klare Absicht, mit dem 1500 zum überwiegenden Teil die Lücke zu schließen, die Borgward mit noch über 4000 Zulassungen im Jahre 1961 hinterlassen hatte.

1960: Kapitalerhöhung schuf Finanzierung für Entwicklung und Produktion.

Andererseits war der nagelneue Typ auch ein mutiges Wagnis. 1959 war BMW selbst haarscharf an der Pleite und dem Verkauf an Daimler-Benz vorbeigeschrammt und vom Großaktionär Herbert Quandt gerettet worden. Die Imageträger BMW 503 und 507 liefen ebenfalls 1959 aus, doch ausreichend Platz für die Produktion eines auflagenstarken Fahrzeuges entstand dadurch nicht. Also entschied man sich für den Aufbau einer komplett neuen Fertigungshalle im Werk München-Milbertshofen, in der der neue Mittelwagen – wie er werksintern zunächst hieß – gebaut werden sollte. Um das nötige Geld zu beschaffen, wurde das BMW Aktienkapital 1960 zunächst von 30 Millionen DM auf 22,5 Millionen DM herabgesetzt und anschließend auf 60 Millionen DM erhöht. Damit waren die Mittel für Werk und Entwicklungen gesichert. Die Aufbruchsstimmung paarte sich also mit Bedenken, was sich auch in einem zeitgenössischen Kommentar ablesen ließ:

„Das Werk ist aus den roten Zahlen heraus. Ob es aber das Spiel schon gewonnen hat, wird sich erst zeigen, wenn der jetzt in Frankfurt vorgestellte BMW 1500 produziert und verkauft wird.“

Die Entwicklungsingenieure in München arbeiteten mit Hochdruck daran, den Zeitplan einzuhalten. Und der hieß: Markteinführung im Sommer 1962. Immerhin hatten schon auf der IAA die ersten Kunden Lieferverträge mit dem Termin „Zweite Hälfte 1962“ unterschrieben. Vertriebsvorstand Paul Hahnemann versprach kurz nach der IAA: “Wir rechnen fest damit, dass wir im Juni nächsten Jahres die Null-Serie bauen. Im Juli soll dann die Produktion beginnen.“ Die Wartezeit war garniert mit Gerüchten. Im April 1962 war unter der drängenden Überschrift „Wann kommt der BMW 1500?“ zu lesen, dass die Serienfertigung im August 1962 nach den Betriebsferien anlaufen solle und Pessimisten bereits mit einem Preisanstieg auf 10.000 Mark rechneten.

Tatsächlich wurde der Zeitplan fast genau eingehalten. Anfang Juni 1962 waren die Vorbestellungen bereits auf rund 25000 angewachsen, da lud die BMW Presseabteilung Motorjournalisten aus dem In- und Ausland nach Rottach am Tegernsee ein, um die ersten Testfahrten mit dem 1500 zu ermöglichen: „Nun ist es soweit: die letzten Peilarbeiten an der konstruktiven Entwicklung sind abgeschlossen, die harten und ermüdenden Dauererprobungen haben auf Autobahnen und Landstraßen jeden Gütegrades die Überlegungen und Berechnungen der Konstrukteure bestätigt, und in Milbertshofen wuchs eine neue, hochmoderne Fertigungshalle in imponierender Stahlkonstruktion empor, die eigens für die Serienfertigung des BMW 1500 gebaut wurde.

Design mit der Handschrift von Giovanni Michelotti.

Auf die Journalisten wartete der Stammvater der später sogenannten Neuen Klasse, die BMW endlich den Durchbruch als Hersteller weltweit begehrter, moderner Automobile bringen sollte. Die geräumige viertürige Karosserie hatte eine Linienführung ohne stilistische Extravaganzen, die mit ihrer strömungsgünstigen Form so dezent und klar gehalten war, dass sie über einen langen Zeitraum gültig bleiben konnte. Das Design war weder konservativ, noch vom US-amerikanischen Stil beeinflusst, sondern erinnerte eher an italienische Linien. Kein Wunder: Wilhelm Hofmeister, Chefstylist von BMW, hatte sich bei der Entwicklung des 1500-Designs von Giovanni Michelotti beraten lassen, der bereits beim 700 mitgearbeitet hatte. Dessen Entwurf arbeitete Hofmeisters Team fertig aus und so trug der Wagenkörper die modernen und schnörkellosen Linien von Michelotti, während die Kühlermaske aus der 507-Ära stammte.

Als Großaktionär Herbert Quandt den fertigen Entwurf gesehen hatte, so wird erzählt, wollte er unbedingt die klassische BMW Doppelniere sehen. Die Designer bastelten in aller Schnelle eine passende Niere und platzierten sie in der Frontmitte. Niere und Horizontaleffekt der Kühlermaske kamen dadurch zusammen – ein neues BMW Gesicht entstand.

Ab dem 1500 war die Niere mehr Schmuck als Hauptelement, die Scheinwerfer übernahmen eine immer wichtigere Rolle im Design. Und noch ein weiteres Detail fand sich erstmals an dem neuen Mittelklassewagen: Der Übergang von der C-Säule zum Wagenkörper war nicht mehr rund, sondern in einem Knick ausgeführt. Das hatte zunächst ganz profane Gründe: Die verbreiterte Abstützbasis der

C-Säule war eine Folge der Ganzstahlkonstruktion des 1500 um einen möglichen Schwachpunkt am Dachübergang auszuschließen. Zu Ehren des Karosseriechefs, der diese Formgebung als Stilelement für BMW kultivierte, taufte man es Jahre später „Hofmeister-Knick“.

80 PS-Vierzylinder mit modernster Motorentechnik.

Unter der Fronthaube arbeitete ein vollkommen neuer, unter der Regie des damaligen BMW „Motorenpapstes“ Alexander von Falkenhausen entwickelter Vierzylinder-Reihenmotor mit 1,5 Litern Hubraum. Er war eine jener Komponenten, die seit der Weltpremiere der Prototypen auf der IAA noch spür- oder sichtbar verändert wurden: Statt wie ursprünglich angegeben 75 PS bei 5500/min leistete das Triebwerk jetzt 80 PS bei 5700/min, dank einer von 1:8,2 auf 1:8,8 erhöhten Verdichtung. Der Motor war ursprünglich auch für den Betrieb mit Normalbenzin vorgesehen gewesen, jetzt aber auf Superbenzin ausgelegt. Das reichte für eine Spitzengeschwindigkeit von 150 km/h aus, ein hervorragender Wert im Vergleich zur Konkurrenz. Gleiches galt für die Beschleunigung: Den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 absolvierte der neue BMW in sportlichen 16,8 Sekunden. Dank der strömungsgünstigen Form setzte die Karosserie dem Fahrtwind relativ wenig Widerstand entgegen und so konnte bei der damals vorgeschriebenen DIN-Verbrauchsmessung bei 110 km/h die Schallgrenze von zehn Litern um einen Zehntelliter unterboten werden. Den Straßenverbrauch gab BMW mit neun bis zehn Litern an. Der Tankinhalt von 53 Liter reichte damit für eine Strecke von über 500 Kilometern.

Eine Reihe konstruktiver Besonderheiten wies den Motor als eine sehr fortschrittliche Lösung aus, für den das Unternehmen kaum verhohlen bereits Leistungssteigerungen ankündigte: Er biete alle Möglichkeiten „ihn mindestens für die nächsten 10 Jahre in der Leistung up-to-date zu halten.“ Wie weltmeisterlich sich diese Vorhersage einmal erfüllen sollte, konnte damals freilich noch niemand ahnen.

Bei seinem Debüt war der Vierzylinder der einzige deutsche Tourensport-Motor seiner Klasse mit obenliegender Nockenwelle und V-förmig hängenden Ventilen. Die Ventile waren etwas aus der Mitte versetzt, was gerade und gering belastete Kipphebel ergab. Diese Ventilanordnung ermöglichte die Konstruktion des Brennraums als sogenannte "Wirbelwanne". Durch diese Brennraumform strömte das Luft/Gasgemisch mit Drall ein und wurde zu gezielter Verwirbelung gezwungen. Dadurch verbesserte sich die Verbrennung, der Motor wurde sparsamer.

Für die hervorragende Füllung des Motors sorgten nur schwach gekrümmte Saugkanäle und eine raffinierte schwingungstechnische Abstimmung des Gaswechsels auf der Einlass- und Auslassseite. Die Rohrlängen vor dem Luftfiltergehäuse und zwischen Luftfilter und Vergaser waren auf die Länge der fächerförmigen Ansaugrohre genau so exakt abgestimmt wie auf das Volumen des Ansaugdämpfers und die Steuerzeiten.

Die fünffache Lagerung der steifen, durch Gegengewichte sorgfältig ausgewuchteten Kurbelwelle bürgte für hohe Laufruhe über den ganzen Drehzahlbereich und mit ihren Vierschichtlagern für zusätzliche Notlaufeigenschaften. Der Motorblock aus Grauguss wies Wasserräume zwischen allen Zylindern auf und war weit über die Kurbelwellenmitte heruntergezogen. Dieses Kurbelgehäuse erwies sich im Laufe der weiteren Motorenentwicklung als so robust, dass sie auch einem Vielfachen der anfänglichen Belastungen gewachsen war.

Mit einem Hub von 71 Millimetern und einer Bohrung von 82 Millimetern war der Vierzylinder als moderner Kurzhuber für höhere Drehzahlen ausgelegt. Dennoch lieferte er über den großen Drehzahlbereich von 1400/min bis 5700/min ein Drehmoment von 98 Newtonmeter ab, der Scheitelpunkt der Kurve lag bei 117 Newtonmeter. Damit lag er an der Spitze in der Vergleichsklasse und erlaubte dem Fahrer durch die hohe Elastizität auch schaltfaul zu fahren. Von seiner Abstufung her war das Vierganggetriebe allerdings auf sportliche Fahrer abgestimmt. Alle vier Gänge waren voll synchronisiert, das Getriebe ließ sich schnell, ruckfrei und ohne Zwischengas schalten.

Neuartige Fahrwerksauslegung mit hohen Reserven.

Pionierarbeit leisteten die BMW Ingenieure um Entwicklungschef Fritz Fiedler und Versuchsleiter Eberhard Wolff auch bei der Fahrwerksauslegung. Zum ersten Mal wurde die Kombination einer Federbein-Vorderachse mit an Längsschwingen aufgehängten Hinterrädern konsequent so sorgfältig aufeinander abgestimmt, dass die Rollachse - jene gedachte Linie, um die sich der Karosserieaufbau bei Kurvenfahrt neigt – auch bei unterschiedlicher Belastung nahezu unverändert horizontal lag. Der BMW 1500 zeigte auch bei sehr scharfer Kurvenfahrt und unterschiedlichen Besetzungsverhältnissen eine weitgehend neutrale Lenktendenz, neigte dadurch weder vorn noch hinten zum Ausbrechen. Diese Abstimmung wurde im Wesentlichen durch die Spreizung der vorderen Federbeine und die Anstellung der Hinterradschwingen in Zusammenklang mit den Federkennungen erreicht.

„Die Begriffe Untersteuern und Übersteuern“, zitierte ein großes deutsches Nachrichtenmagazin den BMW Direktor für Technische Verkaufsplanung Helmut Werner Bönsch, „verlieren bei diesem Wagen ihre Bedeutung. Seine Straßenlage ist kein Produkt des Zufalls, sondern eine exakt berechnete Sache.

“Die BMW Konstrukteure“, so schrieb das Blatt weiter, „seien auf Grund ihrer Forschung in der Lage, heute von den 168 Faktoren, die die Straßenlage eines Autos beeinflussen, rund 130 exakt zu ermitteln, zu berechnen und das Fahrverhalten eines Autos mithin im gewünschten Sinne zu beeinflussen.“

Um das Potenzial, das dieses Fahrwerk bot, besser ausschöpfen zu können, vergrößerten die BMW Ingenieure beim Serienmodell Räder und Bremsen. Eigens für den 1500 wurde eine neue Reifendimension entwickelt, der Niederquerschnitt-Reifen in der Größe 6.00-14. Rundschulter und breite Aufstandsfläche aber geringe Reifenhöhe gewährleisteten trotz weicher Reifenfederung hohe Seitenführungskräfte und damit hohe Stabilität in der Kurve.

Ein weiterer entscheidender Gewinn beim Übergang von der 13 Zoll- auf die 14 Zoll-Felge lag in der Möglichkeit, größere Bremsen unterzubringen. So wuchsen der Außendurchmesser der vorderen Festsattel-Scheibenbremse von 238 mm auf 268 mm und der Durchmesser der hinteren Trommelbremse von 230 mm auf 250 mm.

Sachliche und praxisorientierte Karosserie und Ausstattung.

Die Karosserie war nach modernsten Konstruktionsprinzipien aufgebaut. Der Aufbau war mit der steifen Bodengruppe verschweißt und bildete als selbsttragende Ganzstahlkarosserie eine Zelle hoher Biege- und Verwindungssteifheit bei geringem Gewicht. Besonderer Wert wurde mit einer inneren Türöffnung von 828 mm vorn und 726 mm hinten auf einen guten Einstieg gelegt. Die vorderen Einzelsitze waren körpergerecht geformt und im unteren Teil, zur seitlichen Abstützung beim schnellen Kurvenfahren, schalenähnlich ausgebildet. Eine zusätzliche Querfeder diente als Bandscheibenstütze, die sportliche Zukunft der neuen Baureihe war bereits programmiert.

Der Begriff der passiven Sicherheit war anfangs der 1960er noch ein Fremdwort, doch die ersten wichtigen Details dafür fanden sich bereits im neuen 1500. Für alle vier Sitze waren Schraubanschlüsse für die Befestigung von Sicherheitsgurten fest eingebaut. Das griffige Zweispeichen-Lenkrad besaß eine gepolsterte Brustplatte, das Armaturenbrett spiegelte sich in der Windschutzscheibe ebenso wenig wie die versenkt angeordneten Instrumente in dem dunkel gepolsterten Armaturenbrett. „Im Übrigen“, ergänzte der Pressetext, „gilt natürlich überall der Satz: Aus gutem Grund ist alles rund.“

Dem vorbildlich ausgenützten Innenraum entsprach der große, durch die niedrige Rückwand leicht beladbare und durch den völlig ebenen Boden vorbildlich ausnutzbare Kofferraum. Mit 600 Liter Fassungsvermögen konnte er drei normalgroße Koffer und zwei kleinere sowie weitere Taschen bequem aufnehmen. Zum Tanken musste der Kofferraum ebenfalls geöffnet werden, der Tankverschluss saß unter dem Heckdeckel auf dem rechten Kotflügel. Eine weitere Besonderheit war die Motorhaube: Um grundsätzlich auszuschließen, dass sie sich während der Fahrt öffnen konnte, war sie vorn angelenkt und stellte sich unter großem Aufstellwinkel selbsttätig fest.

Den ursprünglichen Preis für den neuen 1500 hatte BMW zwar nicht halten können, doch ganz so üppig wie von Pessimisten befürchtet fiel der Aufschlag dann doch nicht aus. 9485 DM schrieb das Unternehmen den Händlern vor, einschließlich „aller serienmäßigen Einbauten, ohne die das Auto nicht geliefert werden kann, wie Scheibenbremsen, Klimaanlage, Scheibenwaschanlage usw.,“ wie Vertriebsvorstand Paul G. Hahnemann bei der Pressevorstellung betonte. „Ich glaube, Sie werden sich besonders darüber freuen, dass wir bei der Preisfindung für unser neues Automobil von dem oft von Ihnen angefehdeten gespaltenen Preis abgegangen sind. Ich meine aber, dass das bei einem Automobil dieser Preisklasse auch richtig sei.“

Durchweg positives Presseecho: „Dieses Auto ist sein Geld wert“.

Die ersten Fahr- und Testberichte bestätigten diese Meinung voll und ganz. „Dieses Auto ist sein Geld wert“ titelte eine Kraftfahrerzeitung und schwärmte: „Der BMW kommt zwar aus der Konfektion, aber er lässt sie nicht erkennen. Seine Verarbeitung würde jeder Auto-Maßschneiderei zur Ehre gereichen. Sein Kleid ist Präzisionsarbeit, die Konstruktion eine Meisterleistung.“ Die Kollegen von Deutschlands Auto-Fachzeitschrift Nummer Eins ergänzten: „Zwei erste Fahreindrücke, die wohl jeder haben wird, der sich erstmals in den BMW 1500 setzt, sind für diesen Wagen typisch: die angenehme Sitzposition mit ausgezeichneten Sichtverhältnissen und die beinahe kleinwagenmäßige Handlichkeit, mit der sich der Wagen dirigieren lässt.“ Die italienische Presse lobte den neuen Mittelklasse BMW als ein Fahrzeug, das zwar unter den Vierzylinder-Limousinen viele Konkurrenten habe, „die jedoch hinsichtlich des Grades von Vollkommenheit, Modernisierung und Stärke des Motors nicht mithalten können.“ Bei französischen Testern hinterließ der Newcomer als Ganzes und im Detail einen hervorragenden Eindruck. „Hier manifestiert sich ein Fahrzeug, bei dem seine Erbauer nicht nur daran gedacht hatten, den Preis so niedrig wie möglich zu halten, sondern den Besitzer desselben auf lange Sicht zufriedenzustellen.“

Die Entwicklungsgeschichte: Erste Projekte schon ab 1953.

Für die Väter des BMW 1500 erfüllte sich mit dieser Markteinführung ein lang gehegter Traum. Denn es war ein weiter, steiniger und verschlungener Weg bis zu diesem Juni 1961. Bereits Anfang der 50er Jahre war klar geworden, dass ein Mittelklassewagen mit Vierzylindermotor zwischen den großen Sechs- und Achtzylindern einerseits und den kleinen Ein- und Zweizylindern andererseits fehlte. Obwohl eine Finanzierung in den Sternen stand, begannen ab 1953 die Entwicklungen für solch ein Fahrzeug. Als Favoriten für den Antrieb kristallisierten sich unter einer Fülle von Motorenkonzepten zwei Vierzylinder heraus, die direkte Ableitungen des berühmten Leichtmetall-V8 im BMW 502 oder 507 waren:

Beim intern M521V genannten Triebwerk war der Achtzylinder quer halbiert worden, beim M521R längs. Dieses Konzept nannte man „Partnerschaftsmotoren“, weil sie eine kostengünstige Entwicklung und Fertigung durch Gleichteile mit dem V8 versprachen. Während der 1955 als erster gebaute V-Motor inakzeptable Schwingungs- und Laufeigenschaften aufwies und verworfen wurde, zeigte der Reihen-Vierer vielversprechende Eigenschaften. Weil seine Einbaulage als V8-Derivat um 45 Grad seitlich geneigt war, hieß er im Werksjargon schnell „Der schräge Otto“ nach einem zeitgenössischen deutschen Revuefilm. Für den 1,6 Liter, der im Versuch 62 PS entwickelte, entstand auch eine Karosserie, die BMW Direktor Bönsch später als „futuristisch“ bezeichnete: Die Heckscheibe verlief nicht abfallend zum Heck, sondern war in Gegenrichtung schräg eingezogen wie Jahre später bei einem französischen Kleinwagen.

Die Weiterentwicklung des Triebwerks ergab 1957, dass sich die Idee des Partnerschaftsmotors nicht realisieren ließ: Das Aluminium-Kurbelgehäuse wäre zu teuer geworden und die technische Entwicklung zeigte, dass ein Querstromzylinderkopf mit V-förmig angeordneten Ventilen und obenliegender Nockenwelle notwendig wurden. Der neue Motor hieß M530 und leistete bereits 75 bis 80 PS. Der Karosseriebau entwickelte für das Triebwerk den BMW 530 als Prototyp, eine zwei- oder viertürige Limousine mit dem Kühlergesicht des BMW 507, deren Trapezlinien bereits große Ähnlichkeit mit dem späteren 1500 aufwiesen. Parallel dazu entstand ein äußerst elegantes Coupé mit Design-Bezügen zum BMW 503, für das der 1,6 Liter auf 1900 Kubikzentimeter vergrößert wurde und 100 PS stark sein sollte. Der Serienanlauf für Limousine und Motor war für den Jahreswechsel 1958/1959 geplant und die Serienentwicklung wurde komplett abgeschlossen. Die immer prekärer werdende finanzielle Lage zwang BMW jedoch dazu, das Projekt Ende 1958 wegen fehlender Mittel einzustellen.

Wiederbeginn mit dem Prototyp eines BMW 1300.

Als nach der Sanierung ein Mittelwagen wieder in den Bereich des Möglichen gerückt war, begann man von Neuem mit der Konzeption. Das hieß, dass auch alle vorhandenen Motorenkonzepte auf ihre Tauglichkeit hin untersucht wurden. Weil für das Projekt ein möglichst leichtes und kompaktes Triebwerk gesucht wurde, machte aber diesmal ein Entwurf das Rennen, der ursprünglich als Kleinwagenmotor gedacht war. Aus dem 0,9 Liter entstand ein 1300 Kubikzentimeter-Motor mit 65 PS Leistung in Graugussausführung und 62 PS in Aluminiumbauweise. Seine Bezeichnung lautete M113 und folgerichtig hieß auch der Prototyp des BMW 1300 im Jahr 1961 BMW 113.

Durch den Zylinderabstand von 93 Millimetern waren jedoch die Möglichkeiten, den Vierzylinder bei Bedarf zu vergrößern, beschränkt. Deshalb erweiterte man das Stichmaß auf 100 Millimeter und schuf damit den M115 mit exakt 1499 Kubikzentimetern Hubraum. Er wurde zum Urvater aller BMW Vierzylindermotoren bis 1990. Und auch die späteren, legendären Reihensechszylinder erben von ihm nicht nur den Zylinderabstand von 100 Millimetern.

Mit derselben Akribie, den Mittelwagen von Grund auf möglichst perfekt zu konzipieren, gingen die Karosserieentwickler an das Projekt. Sie hatten beim BMW 530 die Erfahrung machen müssen, dass die Karosserie noch zu wenig verwindungssteif für die angestrebte sportliche Auslegung war. Also starteten sie eine Reihe von Belastungsversuchen indem sie beispielsweise einen BMW 700 mit einem Hochleistungsmotor ausrüsteten und die Versuchsfahrer auf Tempojagd schickten. Mit bis zu 170 km/h schossen die Kleinwagen über Autobahnen und Landstraßen bis die Karosserie nachgab. Die Bruchstellen wurden so lange umkonstruiert und verbessert, bis sie nicht mehr knickten sondern allenfalls noch Biegungen aufwiesen. So entstanden Grundlagen für die vorbildliche Steifigkeit des BMW 1500, die ab dem Juni 1962 so hoch gelobt wurde.

Qualitätsprobleme durch Mangel an qualifizierten Arbeitskräften.

Die Produktion des 1500 lief zunächst planmäßig im September 1962 an, nachdem die Vorserie für Test- und Vorführwagen im späten Frühjahr vom Band gerollt war. Auch der Export nach Japan oder in die USA begann bereits. Die wachsenden Fertigungszahlen gingen aber auch mit einer zunehmenden Fehlerquote einher. Sie war auch auf die hohe Zahl ungelernter Arbeitskräfte und Gastarbeiter in der Fertigung zurück zu führen, die das Unternehmen für den zügigen Aufbau der Fertigung eingestellt hatte. Weil die Zeit drängte, konnten sie erst beim Produktionsanlauf eingelernt werden. Bald wurden die Mängel publik und drohten, dem Ruf des 1500 und von BMW insgesamt nachhaltig zu schaden. Also führte die Produktionsleitung ein mehrstufiges System der Qualitätsprüfung noch während der Fertigung ein. Bis Mitte 1963 gelang es dadurch, die Produktionsqualität der Autos sprunghaft zu verbessern.

Mit dem 1500 hatte BMW endlich das fehlende Bindeglied zwischen Klein- und Großwagen im Programm. Hatte man bisher gespottet, BMW baue nur „Autos für Bankdirektoren und Tagelöhner“, sprach die neue Mittelklasse – wie beabsichtigt - einen neuen Kundenkreis an. Während beim BMW 700 und beim BMW LS nur 14 Prozent aller Kunden Selbständige in ihrem Beruf waren, kamen die Aufträge für den BMW 1500 anfangs zu 76 Prozent aus den Kreisen beruflich Selbständiger.

Aus der „neuen Klasse“ wurde mit dem BMW 1800 die „Neue Klasse“.

Flugs nannte die BMW Werbung den 1500 bereits 1962 die „neue Klasse“, wobei das Wort „neue“ zunächst kleingeschrieben war. Monate später ging man dazu über, die „NEUE KLASSE“ in Großbuchstaben zu schreiben – und kreierte damit einen Eigennamen, der sich wenig später „Neue Klasse“ las. BMW war selbstbewusst der Meinung, mit den sportlich ausgelegten Mittelklasse-Limousinen eine eigenständige und konkurrenzlose neue Klasse geschaffen zu haben.

Ein geschickter Marketing-Schachzug, denn ab Herbst 1963 wurde aus dem Einzelkind 1500 eine kleine Familie: Der BMW 1800 und der 1800 ti debütierten auf der IAA und machten aus dem Klassenprimus den Klassenkleinsten.

Das Konzept für den BMW 1800 war ein Beispiel für das Baukastensystem wie aus dem Lehrbuch: Mehr Hub und eine größere Bohrung bescherten dem Motor 1,8 Liter Hubraum und dementsprechend mit 90 PS mehr Leistung. Auch die Karosserie war praktisch unverändert, nur besser ausgestattet. Äußerlich unterschied sich der 1800 lediglich durch das andere Typenschild und zwei zusätzliche Chromleisten. Für 9985 DM, 500 Mark mehr als der 1500 kostete, bekam der Kunde ein Auto, das in 13,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h spurtete und 160 Kilometer in der Stunde schnell rennen konnte.

Das überragende Fahrwerk bedurfte keiner Änderung, es war von vornherein für wesentlich höhere Geschwindigkeiten ausgelegt worden. Lediglich der gummi-isoliert befestigte Hinterachsträger wurde durch zwei kurze Stützstreben noch fester an der Bodenpartie verankert - ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor, der gleichzeitig auch dem BMW 1500 zu Gute kam. Mit Rücksicht auf die höheren Fahrleistungen erhielt der 1800er einen Mastervac-Bremskraftverstärker, mit dem die Betätigungskräfte erheblich abgebaut wurden. Die Werbung brachte es auf den Punkt: „Der BMW 1800 hat 90 PS. Bei 120 km/h braucht er davon nur vierzig. Mit den restlichen 50 PS können Sie beschleunigen, überholen oder 160 fahren.“

Weitgehend überarbeitet war die Ausstattung. Waren die Rücklehnen des 1500 verstellbar ausgebildet, so erhielt der große Bruder Liegesitzbeschläge. Die Sitz- und Seitenbezüge waren in den Farben auf die neuen Außenfarben abgestimmt und in Skaiflor und Stoff oder in reinem Skaiflor – einem Kunstleder - erhältlich. Zwei Taschen in den Rückenlehnen der Vordersitze nahmen Zeitungen, Karten und kleine Dinge für die Reise auf. Der Innenspiegel war abblendbar.

Für sportliche Fahrer: Der BMW 1800 TI.

Das Highlight der Modellneuheiten auf der IAA 1963 war freilich der neue BMW 1800 TI. Die beiden Buchstaben standen für Touring International und sollten zum Synonym für einen der schnellsten und erfolgreichsten Renntourenwagen der 60er Jahre werden. Der 10.960 Mark teure Straßen-1800 TI war „für einen internationalen Käuferkreis, der einen besonders schnellen Wagen mit luxuriöser Ausstattung bevorzugt.“ Für den sportlichsten Vertreter der Neuen Klasse wurde die Verdichtung des Motors auf 1:9,5 erhöht, zwei Solex Doppelvergaser, von einem riesigen Luftfilter in ihrer Atmung nicht behindert, sorgten für eine hervorragende Füllung. Größere Einlassventile und härtere Ventilfedern, eine Nockenwelle mit längeren Ventilzeiten und höheren Nocken trieben zusammen mit den anderen Maßnahmen die Leistung des 1,8 Liter auf jetzt 110 PS bei 5800/min. Für die gute Rückkühlung des Öles, sorgte die auf fünf Liter Inhalt vergrößerte und kräftig verrippte Leichtmetall-Ölwanne.

Ein eng gestuftes Sportgetriebe, dessen 1. und 4. Gang nur um 1:2,819 auseinander lagen, ermöglichte eine überaus sportliche Fahrweise. Auch die Lenkung war knapper übersetzt, um schnelle Wechselkurven noch exakter anpeilen zu können. Der vordere Drehstabstabilisator wurde durch einen weiteren Stabilisator für die Hinterräder unterstützt, die Feder selbst kürzer und durch härtere Stoßdämpfer im Zaum gehalten. Der 1800 TI hatte eine für die damalige Zeit berauschende Beschleunigung: Elf Sekunden nach dem Start strich die Tachonadel über die 100 in dem vorbildlich ablesbaren Rundinstrument und erst bei 170 km/h war Schluss mit der Beschleunigung.

Die heiße Version für Profis: Der BMW 1800 TISA.

Damit nicht genug: „Wer von sportlichem Lorbeer träumt und sich an Rennen oder Rallyes beteiligen will, kann den 1800 TI in einer noch heißeren Version erhalten,“ lockte BMW. Diese „Sonderausführung für Wettbewerbe“ bot Schalensitze für Fahrer und Beifahrer, härtere Vorderfedern, die den Wagen um sechs Millimeter tiefer legten und härtere oder verstellbare Stoßdämpfer.

Zur Wahl standen ein Viergang-Getriebe mit Sportübersetzung oder ein Fünfgang-Getriebe sowie vier verschiedene Hinterachsübersetzungen. Ein Sperrdifferenzial war ebenso im Lieferumfang wie Rennbeläge und Zusatzkühlung für die Scheibenbremse ein Kraftstoffbehälter mit 105 Liter Inhalt nebst elektrischer Kraftstoffpumpe. Das motorsportliche Doping machte auch vor dem Motor nicht halt: Speziell geformte Vierringkolben erhöhten die Verdichtung auf 10,2, eine Nockenwelle mit längeren und höheren Nocken bearbeitete vergrößerte Einlassventile mit härteren Ventilfedern. Für einen zusätzlichen Ölkühler wurde bereits ein Anschluss vorgesehen. Seine Abgase entließ der solchermaßen auf rund 130 PS erstarkte Motor durch eine Sport-Auspuffanlage. Aus Homologationsgründen legte BMW 1965 eine auf 200 Exemplare limitierte Kleinserie des 1800 TI in weiterentwickelter Motorsport-Version auf und nannte sie 1800 TISA, wobei die beiden letzten Buchstaben für „Sonderausführung“ standen. Der 13500 Mark teure Wagen wurde ausschließlich an lizenzierte Renn- und Sportfahrer in Europa und den USA verkauft und rannte je nach Übersetzung bis zu 192 km/h schnell.

Die Fertigung des BMW 1800 begann im November 1963, während der BMW 1800 TI erst im Frühjahr 1964 in Serie ging. BMW konnte gar nicht so viele Modelle der Neuen Klasse liefern, wie gewünscht wurden. Die Produktion der großen Limousinen wurde 1963 eingestellt, von den Achtzylindern blieb einzig der 3200 CS übrig. „Zu diesem Entschluss zwang uns die Notwendigkeit, alle verfügbaren Fabrikationsflächen für die Mittelwagenproduktion freizumachen“, hieß es dazu im Geschäftsbericht zum Jahr 1963. „Der Export nach Übersee musste eingeschränkt werden, da wir unsere Exportquote wegen der durch den Arbeitskräftemangel begrenzten Produktionskapazität nach wie vor drosselten. Die Gesamtexportquote betrug 32,5 %.“ Weitaus schneller als die stückzahlmäßige Produktion stieg auf Grund der Verlagerung zum Mittelklassewagen der wertmäßige Umsatz: Gegenüber 1962 explodiert der BMW Umsatz um 47 Prozent auf 433 Millionen Mark. Die Neue Klasse hatte daran bereits einen Anteil von 46 Prozent.

Motorsport-Ikonen der 60er Jahre: 1800 TI und 2000 TI

Während der BMW 1800 im Handumdrehen zum Erfolgsmodell im Verkauf avancierte, sammelte der 1800 TI in der Rennsportausführung reihenweise sportliche Lorbeeren ein. Seine Erfolge sind untrennbar mit einem Namen verbunden: Hubert Hahne. Bereits im ersten Jahr 1964 dominierte er mit dem neuen BMW Tourenwagen die Konkurrenz nach Belieben. Hahne siegte 14-mal in 16 Rennen und wurde deutscher Rundstreckenmeister. Auch auf Langstreckenrennen und in der Tourenwagen-Europameisterschaft wurde das Duo Hahne/BMW zum Maßstab. Beim 12 Stunden-Rennen für Tourenwagen auf dem Nürburgring fuhr Hahne 1964 beispielsweise den Gesamtsieg heraus. Als schnellste Runde wurden ungeschlagene 126,6 km/h gestoppt, sein Gesamtdurchschnitt lag bei 120,9 km/h. Doch die besten Jahre sollten erst noch kommen: Am 6. August 1966 umrundete Hahne in einem Rahmenrennen zum Großen Preis von Deutschland mit dem hubraumstärkeren BMW 2000 Ti als erster in einem Tourenwagen die Nürburgring-Nordschleife in weniger als zehn Minuten. Nach exakt 9:58 Minuten blieb damals die Stoppuhr stehen, die Sensation war perfekt. Außerdem gewann er 1966 zusammen mit Jacky Ickx das 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps, im englischen Snetterton kamen sie auf den zweiten Platz.

Im Jahr darauf gewann Helmut Bein auf BMW 1600 acht von zehn Läufen zur Deutschen Automobil-Rallyemeisterschaft und wurde damit Meister aller Klassen. Die Rallye Monte Carlo 1968 beendeten Bachmann/Strunz auf dem 2000 TI als Sieger in der Klasse Serientourenwagen bis zwei Liter. Der Vierzylindermotor der Neuen Klasse erwies sich nicht nur in den Tourenwagen als Meistermacher. Zunächst sorgte er auch in den Formel 2-Rennwagen von Lola für Erfolge. An den leistungsstarken BMW Motoren kam in den Folgejahren kaum ein Team vorbei. Zahllose BMW Siege und Europameisterschaften bestimmten die Szene.

Die größte Stunde des Vierzylinders schlug freilich über 20 Jahre nach seinem Produktionsbeginn Anfang der 1980er Jahre: Gebrauchte Motorblöcke lieferten die Basis für den 1,5-Liter Turbomotor, dem das Spezialistenteam um „Motorenpapst“ Paul Rosche sagenhafte 800 PS für den Einsatz in der Formel 1 entlockte. 1983 folgte der Triumph: Nur 630 Tage nach der Premiere errang der Brasilianer Nelson Piquet auf Brabham BMW die Weltmeisterschaft.

Breit gefächerte Zielgruppe: Vom Frauenauto zum Straßensportler.

Zurück ins Jahr 1964. Die neuen Modelle mit 1,8-Liter Motor trafen bei Kunden und Presse auf ungeteiltes Lob. „Nicht wenige halten ihn für das gelungenste und zugleich beste Gebrauchsauto, das der Markt gegenwärtig zu bieten hat“, attestierte man dem 1800. Die Werbung griff die Allroundeigenschaften auf und platzierte den BMW 1800 unter der Überschrift „Ein Wagen nicht nur für Männer" auch als Frauenauto: „Neben dem Luxus und der Bequemlichkeit einer großen Reiselimousine bietet der BMW 1800 die Leistungswerte und Fahreigenschaften eines echten Sportwagens. Von Männern und Frauen wird dieser Wagen deshalb gleichermaßen mit Begeisterung gefahren: einerseits aus Liebe zum Komfort - andererseits aus Freude am Fahren." Allerdings stand die elegant gekleidete Frau auf dieser Anzeige noch neben der offenen Beifahrertür.

Der BMW 1800 TI rief darüber hinaus wahre Begeisterungsstürme hervor. Von „Absolute Weltklasse" über „Vollblut für Familienväter" bis zu „Bürgerlich getarnte Rakete" reichten die Überschriften über die Tests. „Alle, die von einem Automobil etwas verstehen,“ las man in Österreich, „ein Fahrzeug nicht nur fahren, sondern auch beurteilen können und gern sicher und unproblematisch fahren, sind der Ansicht, dass der BMW 1800 TI derzeit zu den Spitzenwagen der Weltproduktion gehört.“ Die Werbung charakterisierte ihn als „Sportwagen für Fünf“ und munkelte unter dem Titel „Verdächtig“ 1965: "Trauen Sie keinem BMW 1500, der Sie mit 170 km/h überholt. Es könnte ein 'getarnter' BMW 1800 TI sein.

Die Nachfrage nach 1500er Zeichen deutet darauf hin, dass sehr viele davon unterwegs sind.“

Allerdings war zu diesem Zeitpunkt der BMW 1500 schon ein Auto von gestern. Im Dezember 1964 wurde die Produktion des Archetyps der Neuen Klasse eingestellt. Sein Nachfolger als Einstiegsmodell war der seit Frühjahr 1964 produzierte BMW 1600. Der auf 1573 Kubikzentimeter vergrößerte Vierzylinder leistete jetzt mit einem neuen Vergaser 83 PS und rannte damit 155 km/h schnell. Doch die Kundschaft setzte ganz auf den 1,8 Liter und so nahm BMW den 1600 nach zwei Jahren Produktionszeit wieder aus dem Programm.

1965: 100000 mal Neue Klasse und Premiere des BMW 2000.

Bereits weniger als vier Jahre nach Produktionsbeginn feierte die Belegschaft am 18. August 1965 den 100000 Wagen der Neuen Klasse, da holte BMW den letzten Pfeil aus dem Köcher: Den Zweiliter. Ab Ende Januar 1966 ging das neue Topmodell in Serienproduktion, 100 PS stark, knapp 170 km/h schnell und 11260 Mark teuer. Optisch grenzte sich der BMW 2000 durch sein neues Gesicht mit Rechteck- statt Rundscheinwerfern ab. Eine rings um die Motorhaube und in die Gürtellinie einlaufende Intarsien-Zierleiste betonte die neue Frontpartie. Das ebenfalls neu gestaltete Heck wirkte durch die großflächigen Heckleuchten mit vier Leuchtkammern besonders breit und übersichtlich. Die Mittelsäule trug eine verchromte Blende und unterstrich damit die noble Eleganz des Zweiliter. Auch im Innenraum bot die viertürige Limousine mit ihrem holzfurnierten Armaturenbrett noch mehr Komfortdetails. Der Motor war eine Weiterentwicklung des 1800ers mit einer neuen Brennraumgeometrie, der aus der Wirbelwanne entstandenen „Kugel-Wirbelwanne“. Die fünffach gelagerte Kurbelwelle wies acht statt vier Gegengewichte auf und zeichnete sich deshalb durch herausragende Lauf- und Schwingungseigenschaften aus.

Doch der BMW 2000 unterschied sich von den hubraumkleineren Modellen in mehr als nur der Motorisierung.

Die mit dem 1800 TI aus dem Rennsport gezogenen Erfahrungen führten auch zu einer umfangreichen Optimierung des Fahrwerks. In den verstärkten Achszapfen und in der verstärkten vorderen Lagerung zeichneten sich die Erfahrungen des Renneinsatzes ab, während die näher zur Radmitte versetzten hinteren Federn, die veränderte Gummilagerung des Hinterachsträgers und die neue Stoßdämpferabstimmung der Komfortverbesserung diente.

Aufgrund der positiven Erfahrung, die BMW mit den Varianten des 1800 gemacht hatte, stand der neuen Reiselimousine von Anfang an auch gleich eine sportlichere Version zur Seite, der 2000 TI. Bei ihm ersetzten zwei Doppelvergaser den Vierfachvergaser des 2000 zudem stieg die Verdichtung von 8,5 auf 9,3. Das Ergebnis waren 20 PS mehr, die dem 2000 TI immerhin eine Spitzengeschwindigkeit von 180 km/h ermöglichte. Bei ihm kultivierte BMW einmal mehr das Understatement und lieferte ihn zunächst im Karosseriedesign des 1800 aus. Lediglich die Typbezeichnung in der Frontmaske und auf dem Heckdeckel wies auf das nunmehr stärkste und mit 11750 DM auch teuerste Straßenmodell der Neuen Klasse hin.

Schnell stellte sich jedoch heraus, dass die Kunden zwar die Mehrleistung des 2000 TI goutierten, den Komfort und den repräsentativeren Auftritt des Zweiliter-Grundmodells nicht missen mochte. BMW reagierte schnell und stellte bereits im Juli 1966 den 2000 tilux vor, erstmals mit einem Schriftzug in Kleinbuchstaben. Für genau einen Tausender mehr als der 2000 TI konnte der Kunde nun beides haben: Sportliche Touring International-Leistung und Luxus, zusammengefasst in der Modellbezeichnung.

1969: Die letzte große Modellpflege.

Dieses Rezept erwies sich als das erfolgreichere und deshalb lief der 2000 TI im Jahr 1968 aus. In diesem Jahr debütierten die neuen Sechszylinder-Limousinen 2500 und 2800, die die Neue Klasse jetzt von oben in die Zange nahmen, während die überaus erfolgreiche zweitürigen 02-Serie von unten drückte.

Um die Viertürer für die noch verbleibende Produktionszeit weiter attraktiv zu halten, ließ BMW ihnen 1969 nochmals eine größere Modellpflege angedeihen.

Die größten Änderungen betrafen den BMW 1800. Schon die äußerlichen Korrekturen machten ihn auf den ersten Blick als Modell 1969 erkennbar. Der Grill war umgestaltet, mit leicht vorgezogener Niere. Der Innenraum war komplett überarbeitet und auf die verschärften amerikanischen Sicherheitsbestimmungen abgestimmt worden. Dazu zählte beispielsweise ein neues vertieftes Dreispeichen-Lenkrad mit großer Prallplatte und Bedienknöpfe aus elastischem Material, die jetzt in einer vertieften Leiste im Armaturenbrett saßen. Auch sämtliche anderen Hebel, Knöpfe, Kurbeln, Griffe sowie die Armstützen bestanden nun aus nachgiebigem Werkstoff. Der Instrumententräger war ebenfalls wie die Armaturentafel gepolstert.

Unter der Fronthaube saß ein neuer Motor, der auf dem Motorblock des BMW 2000 basierte. Mit dessen Kolben ergaben sich bei 71 Millimeter Hub rund 1,8 Liter Hubraum, aus denen der 1800er unverändert 90 PS Leistung entwickelte. Der extreme Kurzhuber glänzte durch hohe Laufruhe und mehr Leistung im höheren Drehzahlbereich. Für noch mehr aktive Sicherheit sorgte die neue Zweikreis-Bremsanlage mit Bremskraftverstärker. Auch die Zweiliter-Modelle 2000 und 2000 tilux bekamen die neue Sicherheits-Innenausstattung und die verbesserte Bremse.

Rare Krönung zum Abschluss: Der BMW 2000 tii mit Einspritzmotor.

Die zukunftsweisendste Technik hatte freilich ab 1969 das neue Spitzenmodell der Neuen Klasse aufzuweisen, der BMW 2000 tii. Das zweite i stand für Injection und signalisierte der Umwelt, dass hier mit 130 PS der leistungsstärkste Viertürer der BMW Mittelklasse daherkam. Das Triebwerk saß in einer gegenüber dem tilux unveränderten Karosserie, auch das Fahrwerk war mit dem Schwestermodell identisch.

Die Kugelfischer-Saugrohr-Benzineinspritzung war bei BMW seit Jahren im sportlichen Einsatz mit Leistungen bis zu 205 PS erfolgreich erprobt worden, sodass es nahe lag, dieses System auch für die schrittweise Leistungssteigerung der serienmäßigen sportlichen BMW Limousine zu verwenden. Getreu dem BMW Prinzip des kontrollierten Fortschrittes wurde die Leistung des Zweiliter-Motors von 120 PS bei 5500 U/min auf 130 PS bei 5800 U/min angehoben. Dabei erstreckt sich der Leistungszuwachs über den gesamten Drehzahlbereich. Helfer bei dieser Leistungssteigerung war die Anhebung des Verdichtungsverhältnisses von 9,3 auf 10 - eine Maßnahme, die durch die bessere Kraftstoff-Verteilung ohne Sorge vor erhöhter Klopfneigung durchgeführt werden konnte. Der spezifische Kraftstoffverbrauch lag über dem gesamten Drehzahlbereich rund fünf bis acht Prozent niedriger als bei dem an sich schon sparsamen Viervergaser-Motor. Die Höchstgeschwindigkeit stieg von 180 km/h auf 185 km/h und von 0 - 100 km/h brauchte man mit 10,4 Sekunden eine halbe Sekunde weniger als bisher. Was das Fahren mit diesem BMW 2000 tii aber so besonders erfreulich machte, war das verzögerungsfreie Gasannehmen - der Wagen hing wie kein zweiter am Gaspedal.

14290 Mark waren ein stolzer Preis für das neue Topmodell, das heute mit weniger als 2000 gebauten Exemplaren zu den gesuchtesten Raritäten der Neuen Klasse gehört. Drei Jahre Laufzeit waren ihr noch vergönnt, dann endete nach 350.729 gebauten Fahrzeugen die Ära einer Fahrzeuggeneration, die BMW zu dem gemacht hat, was es heute ist.

Quelle: BMW

15.03.2011

BMW Group mit drei red dot awards 2011 für exzellente Designqualität ausgezeichnet. Dreifach prämiert: BMW 5er Touring, BMW 6er Cabrio und BMW X3.

München. Bei der Vergabe des red dot award wird das herausragende Niveau des BMW Group Designs auch 2011 wieder bestätigt. Mit dem BMW 5er Touring, dem BMW 6er Cabrio und dem BMW X3 ist BMW in diesem Jahr gleich drei Mal bei der international renommierten Auszeichnung vertreten. Dabei erhält der neue BMW 5er Touring den Sonderpreis „red dot: best of the best“ für höchste Designqualität in der Kategorie Automobile, Transport und Caravans. Auf den roten Punkt als Prädikat für hervorragende Gestaltung bringt es das neue BMW 6er Cabrio. Darüber hinaus sprach die internationale Fachjury des red dot award 2011 eine „honorable mention“ für den BMW X3 aus. Die Preisverleihung findet am 4. Juli 2011 während der festlichen Award-Gala mit mehr als 1.200 internationalen Gästen im Essener Aalto-Theater statt.

Der red dort award gehört zu den weltweit bedeutendsten Auszeichnungen für Produktdesign. Er wurde erstmals 1955 vergeben und würdigt herausragende Designleistungen in einer Vielzahl von Kategorien, zu denen neben Automobilen, Architektur, Haushalt und Unterhaltungselektronik auch Mode, Life Science und Medizin gehören. Die aus internationalen Designexperten zusammengesetzte Jury bewertete die eingereichten Produkte nach verschiedenen Kriterien, die vom Innovationsgrad über die Funktionalität bis hin zur ökologischen Verträglichkeit des Produkts reichen.

Das höchste im Rahmen des red dot award vergebene Qualitätssiegel „best oft he best“ wird als Anerkennung für außergewöhnlich hochwertiges und außerdem wegweisendes Design verliehen. Mit dem BMW 5er Touring wird damit ein Auto ausgezeichnet, dessen charakteristische Designmerkmale sich insbesondere in einer hohen Individualität in den Proportionen und der Flächengestaltung zeigen. Die Eigenständigkeit sorgt für eine dynamische und kraftvolle Anmutung. Die lange Motorhaube, kurze Überhänge, der längste Radstand im Segment, die gestreckte Linienführung der Seitenansicht und die dynamisch abfallende Dachlinie verleihen dem neuen BMW 5er Touring eine im Wettbewerbsumfeld einzigartige Harmonie und Eleganz. „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit dem BMW 5er Touring zeigen konnten, dass Funktionalität in attraktives Design übersetzt werden kann. BMW verbindet so herausragende Funktionalität mit besonders moderner und emotionaler Ästhetik.“, so Adrian van Hooydonk, Senior Vice President BMW Group Design.

Beim neuen BMW 6er Cabrio werden die typischen Proportionen eines BMW Cabrios – lange Motorhaube, zurückversetzter Fahrgastraum, langer Radstand und flache Brüstungslinie – mit einem klassischen Textilverdeck in charakteristischer Finnen-Optik kombiniert. Kraftvoll modellierte Flächen und die vorwärts strebende Dynamik der Linienführung symbolisieren souveräne Fahreigenschaften. Das luxuriöse Ambiente im Innenraum zeigt die markentypisch fahrerorientierte Cockpitgestaltung und vermittelt exklusive Geborgenheit für Beifahrer und Fondpassagiere. Die hochwertige Funktionalität des Interieurs wird insbesondere durch das neu gestaltete freistehende Control Display des serienmäßigen Bediensystems iDrive unterstrichen.

Das Karosseriedesign des neuen mit einer „red dot honorable mention“ ausgezeichneten BMW X3 strahlt urbane Eleganz und vielseitige Agilität aus. Aus der Kombination einer flachen Frontpartie mit einem hoch abschließenden Heck entsteht in der Seitenansicht eine dynamische Keilform, die auf die sportlichen Fahreigenschaften hinweist. Markante Linien strukturieren die konvex und konkav gewölbten Flächen. Im Innenraum des neuen BMW X3 sorgen ein großzügiges, variabel nutzbares Platzangebot, hochwertige Materialien und eine charakteristische dreidimensionale Flächengestaltung für ein modernes Premium-Ambiente und intelligente Funktionalität.

Die einzigartige Qualität des BMW Group Designs basiert auf einer markenübergreifenden Designphilosophie, die es ermöglicht, den Charakter jeder Marke und jedes Modells präzise auszuloten und die individuellen Eigenschaften in der Gestaltung des jeweiligen Fahrzeugs präzise auf den Punkt zu bringen. Auf diese Weise entstehen Fahrzeuge, die markentypische Designmerkmale individuell interpretieren und dabei ihre modellspezifischen Eigenheiten im optischen Erscheinungsbild überzeugend zum Ausdruck bringen. Die daraus resultierende Designqualität führt über alle Fahrzeugsegmente hinweg zu einzigartigen, unverwechselbaren und faszinierenden Produkten.

Die einzigartige Qualität des BMW Group Designs wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich mit dem red dot award gewürdigt. So ging die Auszeichnung 2010 gleich elf Mal an die BMW Group. 2009 konnte das Design der BMW Group sieben Mal überzeugen. 2008 erhielten mit dem BMW 3er Cabrio und dem Motorrad BMW G 450 X gleich zwei von insgesamt sieben prämierten Produkten aus der BMW Group die ehrwürdige Auszeichnung „best of the best“. Der BMW 5er Touring setzt mit der höchsten Auszeichnung des red dot awards seine Erfolgsgeschichte fort: In diesem Jahr erhielt er bereits den renommierten iF Gold Award.

Quelle: BMW

01.03.2011

BMW Vision ConnectedDrive

Die Zukunft hat schon begonnen. Auf dem Internationalen Automobilsalon 2011 in Genf feiert das Konzeptfahrzeug BMW Vision ConnectedDrive vom 3. bis zum 13. März 2011 Weltpremiere. Die im Automobilbereich führende Rolle, die BMW bei der Entwicklung von innovativen Fahrerassistenzsystemen und Mobilitätsdiensten einnimmt, wird auf dem Automobilsalon durch ein außergewöhnliches Konzeptfahrzeug untermauert. Die Studie BMW Vision ConnectedDrive demonstriert aktuelle und zukünftige Möglichkeiten der mobilen Vernetzung in besonders konzentrierter Form. Design und Technologie des spektakulär gestalteten Roadsters sind darauf ausgerichtet, das Fahrzeug zum integralen Bestandteil einer vernetzten Lebenswelt werden zu lassen. Durch innovative, auf die persönlichen Bedürfnisse des Fahrers und des Beifahrers abgestimmte Funktionen lassen sich Komfort, Sicherheit und das Infotainmenterlebnis im Fahrzeug gezielt optimieren. Dabei werden neuartige Technologien und Designkonzepte genutzt, um die BMW typische Freude am Fahren um zusätzliche Facetten zu erweitern.

Faszinierend innovativ: BMW Vision ConnectedDrive.

Zukunftsweisende Technologie steigert die Fahrfreude. Das BMW Vision ConnectedDrive stellt diesen Anspruch in einer auf den ersten Blick faszinierenden und durch intelligente Lösungen überzeugenden Form dar. Die Konzeptstudie präsentiert sich als zweisitziger Roadster, dessen Charakter als mobiler Bestandteil einer vernetzten Welt sowohl im Design als auch durch umfangreiche technologische Innovationen verkörpert wird. Mit diesem Fahrzeug demonstriert BMW das einzigartige Potenzial, das durch aktuelle und zukünftige Entwicklungen von BMW ConnectedDrive bei der Optimierung von Komfort, Sicherheit und Infotainmentnutzung im Automobil erschlossen werden kann.

Die umfassenden Möglichkeiten, durch intelligente Vernetzung für noch mehr Fahrfreude zu sorgen, werden bei der Weltpremiere des BMW Vision ConnectedDrive auf dem Automobilsalon in Genf sowohl durch das Karosserie- und Innenraumdesign der Studie und eine eindrucksvolle Lichtinszenierung als auch mit einem neuartigen Anzeige-Bedien-Konzept und einem multimedial konzipierten Messeauftritt dargestellt. Das Design verkörpert die Verbundenheit des Fahrers mit seinem Fahrzeug und den Dialog zwischen Fahrer und Beifahrer ebenso wie die Interaktion der Fahrzeuginsassen mit ihrer Umgebung. Auf drei Ebenen werden die Funktionsbereiche von BMW ConnectedDrive – Komfort, Sicherheit und Infotainment – symbolisiert. Der für alle Funktionsbereiche elementare Informations- und Datenaustausch wird durch eine aufwendige Licht- und Messeinszenierung visualisiert.

Neben der dynamischen Ausstrahlung, die in BMW typischer Weise durch eine lange, fließend in die Windschutzscheibe übergehende Motorhaube, den langen Radstand und die zurückversetzte Sitzposition erzeugt wird, visualisiert das Design der Studie vor allem die durch BMW ConnectedDrive realisierbare Verschmelzung von Exterieur, Interieur und Umgebung. Ausdrucksstark modellierte und kraftvoll gespannte Flächen werden von markanten Linien durchzogen. Das Layering-Prinzip, bei dem einzelne Bauteile mehrere Funktionen übernehmen, wird sowohl im Interieur als auch im Exterieur umgesetzt. In die Scheinwerfer und die Heckleuchten integrierte Sensoren helfen bei der Beobachtung des Verkehrsgeschehens und der Umwelt, Antennen anstelle von Außenspiegeln senden Informationen nach außen und empfangen Daten für die Navigation.

Zu den im BMW Vision ConnectedDrive dargestellten Neuerungen im Bereich der Anzeige- und Bedienkonzepte gehört ein erweitertes Head-Up-Display, das mit einer dreidimensionalen Darstellung von Informationen und Symbolen für eine optische Verschmelzung des realen Straßenbilds mit virtuellen Inhalten sorgt. Diese Augmented Reality projiziert beispielsweise Hinweise zur Routenführung präzise dorthin, wo sich die Möglichkeit zum Abbiegen in Relation zum aktuellen Sichtfeld befindet. Je nach Fahrsituation werden unterschiedliche Hinweise bezüglich ihrer Relevanz entweder im Vorder- oder im Hintergrund dargestellt. Zusätzlich verfügt die Konzeptstudie über ein frei programmierbares Instrumentenkombi, dessen Anzeigen die Einblendungen im Head-Up-Display ergänzen. Sein Funktionsumfang übertrifft die Darstellungsmöglichkeiten klassischer Cockpit-Instrumente um ein Vielfaches. Dank einer ebenfalls dreidimensional strukturierten Display-Anzeige können einzelne Informationen je nach Fahrsituation optisch mehr oder weniger stark hervorgehoben werden, um die jeweils angemessene Aufmerksamkeit zu erzielen.

Mit dem Passenger Information Display erhält auch der Beifahrer im BMW Vision ConnectedDrive zusätzliche Möglichkeiten, die durch intelligente Vernetzung realisierbaren Funktionen zu nutzen. Als Copilot kann er unter anderem online empfangene Informationen oder Adressangaben für die Zielführung des Navigationssystems auswerten und bei Bedarf an das Instrumentenkombi des Fahrers weiterleiten. Auf diese Weise erreichen sowohl die Interaktion zwischen Fahrer und Beifahrer als auch die Vernetzung mit der Umgebung eine neue Dimension. Für eine noch vielfältigere und individuell abgestimmte Informationsauswahl sorgt der Emotional Browser. Während der Fahrt erschließt und filtert dieses System zusätzliche Informationen über die aktuell bereiste Umgebung personen-, stimmungs- oder auch ortsspezifisch. Diese persönliche Konfiguration kann vorab eingestellt, aber auch unterwegs den individuellen Bedürfnissen entsprechend konzentriert oder erweitert werden.

Quelle: BMW

23.02.2011

BMW bietet neue Schnittstelle zur erweiterten Anbindung des iPhone. Die Sonderausstattung Apps.

München. Erstmals nach der Einführung von MINI Connected bietet die BMW Group nun auch in einem BMW ausgewählte iPhone Applikationen zur integrierten Nutzung im Fahrzeug. Damit wird das umfassende Angebot von BMW ConnectedDrive um eine weitere im Wettbewerb bisher einzigartige Funktion ergänzt. BMW unterstreicht damit einmal mehr seine Führungsrolle im Bereich automobiler Vernetzung. Ab März 2011 gibt es dieses Angebot zur verbesserten Integration des Apple iPhone. Der Preis für die neue Sonderausstattung beträgt € 150.

BMW Connected App: Webradio hören,  Facebook- und Twitter-Nachrichten empfangen und senden.

Mit der App „BMW Connected“ lassen sich erstmals Funktionen wie Webradio, Facebook oder Twitter auf dem Fahrzeug-Display anzeigen und mit dem iDrive Controller bedienen. Voraussetzung für diese Anwendung ist neben der neuen Sonderausstattung „Apps“, die Sonderausstattungen Anbindung Bluetooth und das Navigationssystem Professional sowie ein iPhone mit der kostenlos im Apple App Store downloadbaren App „BMW Connected“. Bei einer Verbindung des iPhone mit dem Fahrzeug über USB oder SnapIn Adapter werden im Fahrzeug die Inhalte der iPhone App „BMW Connected“ auf dem ideal im Blickfeld des Fahrers platzierten Display angezeigt. Damit kann der Fahrer die enthaltenen Features Webradio, Facebook und Twitter per iDrive Controller anwählen und nutzen. Der Fahrer kann somit in seinem BMW das iPhone in der Ablage liegen lassen und seine persönlichen Facebook- oder Twitter-Nachrichten bequem und sicher auf dem großen Fahrzeug-Display verfolgen. Mit vorformulierten Textbausteinen, die man am iPhone in der App individuell definieren und speichern kann, greift die Applikation auf Wunsch auch auf Fahrzeuginformationen wie z.B. Geschwindigkeit, Außentemperatur oder das Navigationsziel zu; so ist das Antworten auf neue Einträge und Nachrichten jederzeit aus dem Fahrzeug möglich.

Ebenso wie Facebook und Twitter lässt sich auch das Feature Webradio per iDrive Controller auf dem Navigations-Display bedienen. Damit steht den Fahrzeuginsassen ortsunabhängig das weltweite Angebot von tausenden Internetradiosendern zur Verfügung. Wie beim iPhone kann man Musiksender über zahlreiche Suchfunktionen wie z.B. Genre, Länder oder direkt im Umkreis suchen. Gespeicherte Favoriten-Sender können ebenfalls aufgerufen werden.

Während Facebook und Twitter nur in Verbindung mit dem Fahrzeug genutzt werden können, steht Ihnen das Feature Webradio der BMW Connected App auch außerhalb des Fahrzeugs auf dem iPhone zur Verfügung.

Neben der Nutzung der BMW Connected App, eröffnet BMW mit dieser Schnittstelle darüber hinaus die Möglichkeit, zukünftige Applikationen, die in Zusammenarbeit mit BMW angepasst worden sind, im Fahrzeug zu nutzen. Die Schnittstelle „Apps“  ermöglicht folglich nur den Anfang einer erweiterten Vernetzung mit dem iPhone mit Hilfe von BMW ConnectedDrive. Weitere Funktionen und Apps werden in regelmäßigen Abständen folgen und stehen dann jedem Kunden, der die Sonderausstattung „Apps“ und damit notwendige Schnittstelle erworben hat, per Download über den App Store zur Verfügung.

PlugIn: Einfache Bedienung der iPod Funktion des iPhone im Fahrzeug.

Neben der Integration von Apps, bietet die neue Schnittstelle eine weitere Fahrzeugentertainment-Funktion: PlugIn. Mit PlugIn wird die gewohnte Apple iPod Bedienoberfläche im Fahrzeugdisplay angezeigt und bedient. Da das Fahrzeug bei PlugIn direkt auf die iPod-Funktion des iPhones zugreift, stehen dem BMW Kunden alle Erweiterungen wie Genius Mixe auch zur Nutzung im Fahrzeug zur Verfügung. Dies erlaubt dem Fahrer, automatisch Playlists mit Liedern aus seiner Musik-Bibliothek zu generieren, die gut zusammen passen. Alle gespeicherten Playlists werden mit ihren originalen Album Cover-Arts angezeigt – genauso wie auf einem iPhone oder iPod. BMW unterstreicht hier einmal mehr seine Führung im Infotainment-Bereich.

Da die Software auf dem iPhone des Nutzers die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von BMW ConnectedDrive ermöglicht, können ständige Software Updates die Funktionalitäten erweitern und anpassen und so die Langzeitnutzung aktueller und zukünftiger iPhone-Funktionen garantieren. Damit beginnt eine neue Ära der Integration von Consumer Elektronik ins Fahrzeug. Voraussetzung für diese umfassende Integration ist ein SnapIn Adapter.

Video Playback: Video Podcasts auch im Fahrzeug.

Last but not least ermöglicht die neue Schnittstelle „Apps“ auch das Abspielen und Ansehen von Video Podcasts von der iPod Funktion des iPhones auf dem Fahrzeugbildschirm – bei stehendem Fahrzeug.

Quelle: BMW

23.02.2011

Fahrspaß in neuer Dimension: Das MINI Rocketman Concept.

Innovative Konzepte für die urbane Mobilität haben MINI groß gemacht. Mit immer neuen Ideen wird seit den Anfängen der Marke vor mehr als 50 Jahren bis heute dafür gesorgt, dass auch bei beengten Verkehrsverhältnissen der Fahrspaß ständig wächst. Die Grundlage dafür bildet das Prinzip der kreativen Raumnutzung, das mit dem MINI Rocketman Concept nun eine neue Dimension erreicht. Die Studie, die auf dem Internationalen Automobilsalon (3. – 13. März 2011) in Genf erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellt wird, knüpft in ihren äußeren Maßen an den classic Mini an, ihre Technologie weist in die Zukunft des Automobilbaus. Als 3+1-Sitzer mit 3 Türen und einer Fahrzeuglänge von knapp über 3 Metern orientiert sich das MINI Rocketman Concept an den elementaren Anforderungen des mobilen Lifestyles in den Metropolen von morgen, indem es die Kernwerte der Marke in konzentrierter Form vereint. Clevere Funktionalität, begeisternde Agilität, vorbildliche Effizienz und unwiderstehliches Design vereinen sich zu einem außergewöhnlich attraktiven, wegweisenden und zugleich MINI typischen Fahrzeugkonzept für einen Kleinstwagen im Premium-Segment.

Mit Traditionsbewusstsein und Innovationskraft entwickelte das MINI Design die Vision eines Automobils, das wenig Verkehrsfläche beansprucht und viel Innenraum zu bieten hat. Das MINI Rocketman Concept überträgt so die klassischen Tugenden der Marke auf ein zukunftsweisendes Fahrzeugkonzept. Unverwechselbare Merkmale des MINI Designs werden neu interpretiert, modernste Konstruktions- und Fertigungstechnologie ebnet den Weg zu einzigartigen Lösungen bei der Karosserie- und Innenraumgestaltung.

Der innovative Charakter der Studie wird durch konsequenten Leichtbau und eine puristische, auf maximalen Fahrspaß und höchste Variabilität ausgerichtete Innenausstattung geprägt. Eine Spaceframe-Konstruktion aus Carbon, deren markante Oberflächenstruktur sowohl an der Front und im Türbereich als auch im Interieur sichtbar wird, bildet die Basis für eine gewichtsoptimierte Bauweise. Sie bietet ideale Voraussetzungen für herausragende Effizienzwerte. So ist das MINI Rocketman Concept auf die Integration eines Antriebs ausgelegt, mit dem sich ein nochmals gesteigertes Spurtvermögen in Kombination mit einem Durchschnittsverbrauch von etwa 3 Litern je 100 Kilometern erzielen ließe.

Weit öffnende Türen mit Doppelscharniergelenken und integrierten Schwellern erleichtern den Einstieg in das MINI Rocketman Concept. Die MINI typisch konturierten und ebenfalls als Leichtbaukonstruktion ausgeführten Sitze können in unterschiedlichen Positionen angeordnet werden, sodass wahlweise maximaler Fahrspaß zu zweit, komfortable Platzverhältnisse für drei Insassen oder sogar eine höchst effiziente Raumaufteilung mit vier Sitzen realisiert werden kann.

Ebenso variabel lassen sich die Transportkapazitäten im Gepäckraum den jeweiligen Erfordernissen anpassen. Die zweigeteilte Heckklappe besteht aus einem am Dach angesetzten, beim Öffnen weit nach oben schwingenden Segment und einem unteren Abschnitt, der in Form eines Schubfaches aus der Karosserie ausfährt.

Auch das Bedienkonzept des MINI Rocketman Concept orientiert sich an den vielschichtigen Anforderungen einer modernen Zielgruppe, deren Mobilitätsbedürfnisse vom Wunsch nach Fahrspaß, flexiblen Einsatzmöglichkeiten und umfassender Vernetzung mit der persönlichen Lebenswelt geprägt sind. Die zentrale Bedieneinheit kann aus dem Fahrzeug entnommen und am Computer konfiguriert werden, um Navigationsziele, das Musikprogramm oder Kontaktdaten für die mobile Kommunikation bereits vor der Fahrt zu aktualisieren.

Karosseriedesign: MINI typische Formensprache in besonders

konzentrierter Form.

Das Karosseriedesign des MINI Rocketman Concept wird von einer avantgardistischen Interpretation markentypischer Merkmale geprägt. Das schon beim classic Mini angewandte Prinzip, auf einer minimalen Grundfläche möglichst viel Innenraum zur Verfügung zu stellen, wird durch innovative konstruktionstechnische Möglichkeiten auf die Mobilitätsanforderungen in den urbanen Ballungszentren des 21. Jahrhunderts übertragen. Das MINI Rocketman Concept weist eine Außenlänge von 3,419 Metern auf und überragt damit den 1959 vorgestellten Urahnen der Marke vorn und hinten jeweils nur um wenige Zentimeter. Die Fahrzeugbreite einschließlich der Außenspiegel beträgt 1,907 Meter, die Höhe 1,398 Meter. Auch in den Proportionen zeigen sich deutliche Übereinstimmungen sowohl zum classic Mini als auch zu den aktuellen Modellen der Marke. So wird die markentypische Anmutung auf ein neues Maß konzentriert und das Konzept für ein neues Fahrzeugsegment unmissverständlich als MINI erkennbar.

Die charakteristische Formensprache vermittelt auch in der für die Studie gewählten Interpretation eine kraftvolle und dynamische Ausstrahlung. Straff ausmodellierte Flächen, große Räder und eine von gerade verlaufenden Linien geprägte Grundform verhelfen dem MINI Rocketman Concept zu einer auffallend soliden Statur. Neben den Proportionen sorgen unverwechselbare Designmerkmale dafür, dass die Zugehörigkeit zur Marke auf Anhieb sichtbar wird. Großformatige, runde Scheinwerfer und der von einem Chromrahmen eingefasste Kühlergrill dominieren die Front. Während die äußere Kontur der Scheinwerfer dem gewohnten Erscheinungsbild entspricht, wurde die Struktur der Lichtquellen in ihrem Inneren spezifisch weiterentwickelt. Zentral angeordnete LED-Einheiten erzeugen das Fernlicht. Sie werden jeweils von einem markanten Leuchtring für das Abblendlicht umgeben. Wie bei den aktuellen Serienfahrzeugen von MINI sind auch die Fahrtrichtungsanzeiger in die Scheinwerfereinheiten integriert.

In ihren Dimensionen entsprechen die Scheinwerfer der Studie den Lichtquellen des aktuellen MINI. In Relation zur geringeren Stirnfläche des Fahrzeugs wirken sie daher besonders groß. Als unverwechselbare Merkmale des

MINI Designs symbolisieren sie so die Kernwerte der Marke, die auch bei dem neuen Fahrzeugkonzept, das durch die Studie repräsentiert wird, unangetastet bleiben.

Im Umfeld der Scheinwerfer, an der Frontschürze sowie im Bereich des Kühlergrills werden neben lackierten und verchromten Flächen auch Elemente des Carbon-Spaceframes sichtbar. Die markante Oberflächenstruktur dient so als Hinweis auf das innovative Konstruktionsprinzip der Studie.

Kraftvolle Silhouette, innovatives Türkonzept.

Die Seitenansicht bietet dank großer Räder und der dreigeteilten Fahrzeugstruktur aus dem Karosseriekörper, der das Fahrzeug umfließenden Glasfläche und dem darauf aufgesetzten Dach ebenfalls die von MINI Serienmodellen gewohnte Anmutung. Die sich zum Heck hin verjüngende Fensterfläche unterstreicht die dynamische Keilform der Karosserie, die bereits auf den ersten Blick auf den sportlich-agilen Charakter des Fahrzeugs verweist. Die hohe Brüstungslinie, die beim MINI von einem das ganze Fahrzeug umgebenden Chromrahmen akzentuiert wird, ist beim MINI Rocketman Concept in Form einer Lichtleiste ausgeführt. Dadurch wird die kraftvolle Silhouette der Studie noch intensiver ins Blickfeld gerückt.

Auch die 18 Zoll großen Räder der Studie lassen keinen Zweifel daran, dass die stabile Straßenlage und die sportlichen Handlingeigenschaften eines MINI auch bei einem Fahrzeug mit reduzierten Abmessungen eine wesentliche Rolle spielen. Die speziell für das MINI Rocketman Concept entwickelten und gewichtsoptimierten Felgen weisen eine aerodynamisch besonders günstige geschlossene Oberflächenstruktur auf. Die in Carbon ausgeführte Flügelkontur der laufrichtungsgebundenen Räder trägt ebenfalls zur Reduzierung des Luftwiderstands bei. Ein reizvoller optischer Akzent wird durch einen Aluminium-Dekorstreifen auf dem Felgenkranz gesetzt.

Zu den sowohl für das Design als auch für die Funktionalität besonders wesentlichen Innovationen der Studie gehören die beiden seitlichen Türen.

Sie bieten aufgrund ihrer Länge und der spezifischen Anordnung der Türschweller einen besonders komfortablen Zugang zu allen Sitzplätzen, die im MINI Rocketman Concept zur Verfügung stehen. Beim Öffnen schwenken die Türen samt Schweller nach außen, sodass Fahrer und Beifahrer bis unmittelbar an den Sitz herantreten und bequem Platz nehmen können. Auch der Einstieg zu den Fondplätzen wird durch das außergewöhnliche Türkonzept erheblich erleichtert. Aufgrund der Spaceframe-Konstruktion aus Carbon einschließlich einer besonders verwindungssteifen Unterboden-Struktur wird die neuartige Anordnung der seitlichen Schweller mit einer extrem hohen Karosseriefestigkeit kombiniert.

Zusätzlich sorgt ein besonders aufwendiger Öffnungsmechanismus dafür, dass die Insassen auch in engen Parklücken bequem in das Fahrzeug gelangen. Die vorn angesetzten Türen verfügen über ein Doppelscharniergelenk, das auch auf begrenztem Raum einen großen Öffnungswinkel ermöglicht. Der innovative Charakter dieses Elements ist auch bei geschlossenen Türen erkennbar. Die aus Carbon gefertigten Scharniere heben sich in Form und Farbe deutlich sichtbar von der übrigen Karosserie ab. Das MINI Rocketman Concept nimmt damit stilistische Anleihen beim classic Mini, dessen außen aufgesetzte Türscharniere ebenfalls zu einem unverwechselbaren Erkennungszeichen wurden.

Rückleuchten im Projektorstil, Dach aus transparentem und

beleuchtetem Glas.

Die Heckleuchten sind beim MINI Rocketman Concept als trapezförmige Bügel ausgeführt, in die sämtliche Lichtfunktionen integriert sind. Die Signalwirkung wird durch Projektortechnik erzielt. Der Leuchtenträger projiziert das Rück- und das Bremslicht sowie die Fahrtrichtungsanzeiger auf die Karosserie. Aufgrund der hohen Leuchtkraft der dafür eingesetzten LED-Einheiten wird auch mit diesem Konzept einer indirekten Beleuchtung die gewohnte und aus Sicherheitsgründen erforderliche Intensität der Lichtsignale gewährleistet.

Mit einer außergewöhnlichen Lichtinszenierung wartet das

MINI Rocketman Concept auch im Dachbereich auf. Das vollflächige Glasdach wird von beleuchtbaren Streben unterteilt, die die Form des britischen Flaggenmotivs Union Jack symbolisieren. In unbeleuchtetem Zustand strahlen die längs, quer und diagonal verlaufenden Streben in hellem Porzellanweiß. Bei Dunkelheit sorgen die darin integrierten Lichtleiter für ein im Innenraum des MINI Rocketman Concept angenehm indirekt wahrnehmbares und nach außen dafür umso effektvolleres Nachtdesign.

Die helle Farbgebung des Dachs und die ebenfalls in Porzellanweiß lackierten Spiegelkappen stehen in einem reizvollen Kontrast zu der in Bermuda, einem warmen Grauton, gehaltenen Karosserie des MINI Rocketman Concept. Zusätzlich werden durch die in Carbon ausgeführten Komponenten an der Fahrzeugfront und im Türbereich markante Akzente gesetzt.

Zweigeteilte Hecklappe mit Schubfach und integriertem Heckträger.

Auch bei der Ausgestaltung des Gepäckraums erschließt das

MINI Rocketman Concept mit kreativem Design und innovativen technischen

Lösungen neue Möglichkeiten, die der Vielseitigkeit und der effizienten

Nutzung des vorhandenen Platzangebots zugute kommen. Die zweigeteilte Heckklappe der Studie besteht aus einem am Dach angesetzten, beim Öffnen weit nach oben schwingenden Segment und einem unteren Abschnitt, der in Form eines Schubfachs um 350 Millimeter aus der Karosserie ausfährt. Das Schubfach ist die konsequente Weiterentwicklung der beim classic Mini nach unten öffnenden Heckklappe. Mithilfe dieses Konstruktionsprinzips kann auch in einem mit vier Insassen besetzten Fahrzeug Platz für Gepäckstücke und Reiseutensilien geschaffen werden. Das MINI Rocketman Concept wächst beim Beladen buchstäblich über sich hinaus.

Ein intelligenter Klappenmechanismus macht es möglich, das Gepäckschubfach des MINI Rocketman Concept je nach Beladungsszenario sowohl nach oben als auch zum Fahrgastraum hin zu verschließen. So wird der Inhalt während der Fahrt unsichtbar und vor Witterungseinflüssen geschützt transportiert. Bei Bedarf ist aber auch ein Durchladen in den Fahrgastraum möglich. Zusätzlich kann das nach oben offene Gepäckfach auch als Heckträger dienen. Passgenaue Einsätze erleichtern dann den Transport von Snowboards und anderen sperrigen Sportgeräten. Darüber hinaus trägt die weit in das Dach hineinreichende gläserne Heckklappe zur Flexibilität bei der Beladung bei. Sie ist über ein zentral angeordnetes Scharnier mit integriertem Gasdruckdämpfersystem mit der Karosserie verbunden und kann auch dann geöffnet werden, wenn der Heckträger mit Gepäck bestückt ist.

Sitzkonzept: Für jeden Mobilitätsbedarf die Idealposition.

Maximale Vielseitigkeit für unterschiedlichste Mobilitätsbedürfnisse wird auch durch die Anordnung der Sitze und Bedienelemente im Fahrgastraum des MINI Rocketman Concept gewährleistet. Die gewichtsoptimiert konstruierten und MINI typisch geformten Sitze bieten ein hohes Komfortniveau und auch bei sportlicher Fahrweise optimalen Seitenhalt. Das Platzangebot für den Fahrer und seine Mitreisenden kann bedarfsgerecht variiert werden. Drei in Längsrichtung verschiebbare Einzelsitze ermöglichen bequemes Reisen mit großzügiger Kopf-, Bein- und Schulterfreiheit. Zusätzlich steht ein weiterer Sitzplatz im Fond zur Verfügung, dessen Rückenlehne vollständig umgeklappt werden kann, um als Ablagefläche zu dienen.

Um praxisgerechte Nutzungsmöglichkeiten für das Interieur der Studie zu definieren, wurden drei Mobilitätsszenarien entwickelt. In einer speziell für das sportliche Fahrerlebnis konzipierten Anordnung bietet das

MINI Rocketman Concept ideale Platzverhältnisse für den Fahrer und den Beifahrer. Die vorderen Sitze werden vollständig nach hinten verschoben. Um dem Fahrer die Idealposition für ein intensives Fahrerlebnis zu bieten, kann der Instrumententräger in Längsrichtung justiert werden.

Soll ein weiterer Passagier zusteigen, kann der Beifahrer seinen Sitz nach vorn verschieben. Er nimmt anschließend in einer gegenüber dem Fahrer leicht nach vorn versetzten Position Platz. Seine Beinfreiheit reduziert sich dadurch wieder auf das im MINI gewohnte Normalmaß, hinter ihm steht dafür ein ebenfalls großzügig bemessener Fond-Sitzplatz zur Verfügung. Und auch für das Fahren zu viert bietet das MINI Rocketman Concept eine praktikable Lösung. Sobald der Fahrer neben seinem Sitz auch den Instrumententräger wieder in die Standardposition versetzt hat, lässt sich der zweite Fond-Platz zumindest auf kürzeren Strecken von einem weiteren Mitreisenden nutzen.

Innovativer Materialmix, MINI typische Gestaltung.

Die hohe Variabilität des Interieurs geht mit einer puristischen Gestaltung

einher, die sowohl dem unverwechselbaren Stil der Marke als auch die zukunftsweisende Technologie des Fahrzeugs zur Geltung bringt. Materialauswahl und Struktur der Verkleidungen im Innenraum sind darauf ausgerichtet, moderne Funktionalität und Leichtigkeit zu symbolisieren. Im Fußraum und im Bereich der Mittelkonsole wird die Carbon-Struktur des Karosserierahmens sichtbar gemacht.

MINI typische Gestaltungsmerkmale in neuartiger Interpretation unterstreichen auch im Interieur der Studie die Weiterentwicklung der charakteristischen Formensprache. In den Türverkleidungen werden die Zuziehgriffe und die Ablagen von Dekorelementen eingefasst, deren Ellipsenform über die B-Säule hinweg bis in den Fondbereich hinein reicht. Damit setzt die Oberflächengestaltung optische Signale für die variable Raumaufteilung und das gemeinsame Fahrerlebnis im Innenraum des MINI Rocketman Concept.

Im Interieur werden Lederbezüge und hochglanzlackierte Oberflächen mit Armauflagen und Dekorleisten aus einem gepressten und strukturgefalteten Spezialpapier kombiniert. Die Dekorleisten werden mithilfe eines von LED-Einheiten gespeisten Lichtleiters hinterleuchtet. Zusätzlich sorgt auch das in Höhe der Brüstungslinie angeordnete Lichtband, das den gesamten Innenraum umfließt, für ein besonders harmonisches Ambiente.

Innovatives Bedienkonzept: Trackball am Lenkrad, dreidimensional wirkende Grafikdarstellung im Zentralinstrument.

MINI typische Prinzipien, neuartige Funktionen und eine zukunftsweisende Handhabung für noch mehr Fahrspaß auf kurzen und auf langen Strecken vereint das Bedienkonzept, das für das MINI Rocketman Concept entwickelt wurde. Für Drehzahlmesser und Bordcomputer-Anzeige steht ein Cockpitinstrument, das oberhalb des Lenkrads und damit im direkten Sichtfeld des Fahrers platziert ist, zur Verfügung. Auch das großformatige Zentralinstrument mit einem umlaufenden Ring für die Geschwindigkeitsanzeige und einem multifunktionalen Farbdisplay entspricht der von aktuellen MINI Serienfahrzeugen bekannten Systematik bei der Anordnung der Anzeigen im Fahrzeug. Weiterentwickelt wurde der Grundsatz der konsequenten Trennung zwischen Anzeige- und Bedienelementen.

Während beim aktuellen MINI neben den Multifunktionstasten am Lenkrad ein Joystick auf der Mittelkonsole zur Steuerung der Fahrzeug-, Navigations-,

Entertainment- und Kommunikationsfunktionen dient, sind im

MINI Rocketman Concept alle Bedienelemente auf das Lenkrad konzentriert. Damit wird das Konzept der einfachen und intuitiven Steuerung konsequent fortgeführt. Mehr denn je kann der Fahrer eine maximale Zahl von Funktionen steuern und dabei stets beide Hände am Lenkrad lassen.

Für elementare Steuerungsbefehle wie die Lautstärkeregelung für das Audiosystem und die Rufannahme bei eingehenden Telefongesprächen genügt ein Daumendruck auf die entsprechenden Multifunktionstasten auf der linken Lenkradspeiche. Zusätzlich ist in die rechte Lenkradspeiche ein Trackball eingelassen. Dieses aus der Computerbedienung abgeleitete Element ermöglicht besonders vielfältige Bedienvorgänge. So wird beispielsweise durch horizontale Drehung ein Wechsel der Menüebene und mit vertikalen Bewegungen das Scrollen von Listen vollzogen. Die so gewünschte Funktion bestätigt der Fahrer anschließend mit einem Druck auf den Trackball. Bei ausgewählten Funktionen wie etwa der Internetnutzung im Fahrzeug lässt sich per Daumensteuerung der Cursor auf dem Display in jede beliebige Richtung bewegen.

Vielfältiger, hochwertiger und brillanter denn je fällt auch die Grafikdarstellung im Farbdisplay des Zentralinstruments aus. Hochauflösende und dreidimensional wirkende Grafiken schaffen neue Möglichkeiten bei der bedarfsgerechten Auswahl der mittels Trackball und Display steuerbaren Funktionen. Je nach Fahrerwunsch und Fahrsituation rücken dabei besonders relevante Darstellungen und Hinweise in den Vordergrund, während die übrigen Statusanzeigen auf einer hinteren Anzeigeebene sichtbar bleiben. Ein schneller und intuitiv vollziehbarer Wechsel zwischen Navigationskartendarstellung, Musikprogrammauswahl und Telefonkontaktliste wird so erheblich erleichtert.

Perfekte Vernetzung und neue Möglichkeiten für die individuelle Konfiguration.

Die im MINI Rocketman Concept dargestellten Systeme in den Bereichen Navigation, Kommunikation und Entertainment stellen eine konsequente Weiterentwicklung der durch MINI Connected bereits heute in aktuellen Serienfahrzeugen verfügbaren Funktionen dar. Durch intelligente Vernetzung wird das Fahrzeug zum mobilen Bestandteil der individuellen Lebenswelt. Internetbasierte Dienste für die Kommunikation, vernetzte Navigation und ein nahezu grenzenlos erweiterbares Entertainmentprogramm bilden wichtige Grundlagen für ein Maximum an Fahrspaß, Komfort und Sicherheit. Mit den für das

MINI Rocketman Concept entwickelten Bedienelementen erreichen die Möglichkeiten der individualisierten Nutzung dieser Funktionen ein neues Niveau. Seine in das Zentralinstrument integrierte und herausnehmbare Bedieneinheit für Komfort- und Connectivity-Funktionen kann vor der Fahrt am Computer konfiguriert werden, um neue Musikdateien, ein Navigationsziel oder Kontaktdaten für die mobile Kommunikation und die Internetnutzung auf bequemste Weise in das Fahrzeug zu übertragen.

Durch diese innovative Bediensystematik wird der Fahrspaß in einem MINI mehr denn je zum integrierten Bestandteil des persönlichen Lebensstils. Ganz gleich ob zu Hause, am Arbeitsplatz oder auf Reisen – überall können in digitaler Form vorliegende Informationen, Eindrücke, Daten, Kontakte oder Medien für die mobile Nutzung verfügbar gemacht werden. Die als

MINI Rocketman Concept Seed bezeichnete mobile Bedieneinheit speichert Telefonnummern und E-Mail-Kontakte ebenso wie Navigationsdaten, Internetadressen und komplette Webseiten oder Mitteilungen aus sozialen Online-Netzwerken, Musikdateien, Fotos und Videos. Auf diese Weise werden neue Ziele, wichtige Kontakte, aktuelle Informationen, mitreißende Sounds oder bewegende Impressionen auf direktem Wege zur Quelle für zusätzlichen Fahrspaß im MINI. Auch in der Gegenrichtung sorgt die erweiterte Vernetzung für eine Bereicherung des Alltags – schließlich können beispielsweise unterwegs neu hinzugewonnene Kontaktdaten aus Telefongesprächen oder Online-Verbindungen über das MINI Rocketman Concept Seed Element auch außerhalb des Fahrzeugs verfügbar gemacht werden.

MINI Rocketman Concept:

Kompakte Maße, neues Format, typischer Fahrspaß.

Das MINI Rocketman Concept verwirklicht die traditionellen Grundsätze des classic Mini durch den Einsatz von innovativen Ideen. Einmal mehr ermöglicht es die Kreativität des MINI Designs, elementare Merkmale und Werte der Marke auf authentische Weise in ein zukunftsweisendes Fahrzeugkonzept zu transferieren. Als Vision für die urbane Mobilität von morgen fasziniert das

MINI Rocketman Concept mit souveräner Ausstrahlung, überraschender Variabilität, lifestyle-orientierter Funktionalität und idealen Voraussetzungen für ebenso agile und effiziente Fahreigenschaften.

Auch im neuen Format der Konzeptstudie bleibt MINI damit seiner Linie treu. Vor mehr als 50 Jahren löste das erste Fahrzeug der Marke eine Revolution im Kleinwagensegment aus. Konsequenter als jemals zuvor entsprach der classic Mini den Bedürfnissen der urbanen Mobilität, verknüpft mit jenem Maß an Fahrspaß und individuellem Stil, das ihn zur Legende reifen ließ. Auch heute erfüllt MINI in einzigartiger Weise die Wünsche anspruchsvoller Zielgruppen mit Sinn für kreative Raumnutzung, begeisterndes Handling und Premium-Qualität. Das MINI Rocketman Concept ermöglicht den Blick auf eine zukünftige Kombination dieser Merkmale. Mit innovativer Technologie und kreativen Lösungen zeigt die Studie die unübertroffene Kompetenz der Marke bei der Entwicklung von Fahrzeugkonzepten, die mit minimalen Außenabmessungen ein Höchstmaß an Vielseitigkeit im Innenraum erzeugen – und dabei maximalen Fahrspaß verbreiten.

Quelle: BMW

11.02.2011

BMW Vision ConnectedDrive

Die Zukunft hat schon begonnen. Auf dem Internationalen Automobilsalon 2011 in Genf feiert das Konzeptfahrzeug BMW Vision ConnectedDrive vom 3. bis zum 13. März 2011 Weltpremiere. Die im Automobilbereich führende Rolle, die BMW bei der Entwicklung von innovativen Fahrerassistenzsystemen und Mobilitätsdiensten einnimmt, wird auf dem Automobilsalon durch ein außergewöhnliches Konzeptfahrzeug untermauert. Die Studie BMW Vision ConnectedDrive demonstriert aktuelle und zukünftige Möglichkeiten der mobilen Vernetzung in besonders konzentrierter Form. Design und Technologie des spektakulär gestalteten Roadsters sind darauf ausgerichtet, das Fahrzeug zum integralen Bestandteil einer vernetzten Lebenswelt werden zu lassen. Durch innovative, auf die persönlichen Bedürfnisse des Fahrers und des Beifahrers abgestimmte Funktionen lassen sich Komfort, Sicherheit und das Infotainmenterlebnis im Fahrzeug gezielt optimieren. Dabei werden neuartige Technologien und Designkonzepte genutzt, um die BMW typische Freude am Fahren um zusätzliche Facetten zu erweitern.

Faszinierend innovativ: BMW Vision ConnectedDrive.

Zukunftsweisende Technologie steigert die Fahrfreude. Das BMW Vision ConnectedDrive stellt diesen Anspruch in einer auf den ersten Blick faszinierenden und durch intelligente Lösungen überzeugenden Form dar. Die Konzeptstudie präsentiert sich als zweisitziger Roadster, dessen Charakter als mobiler Bestandteil einer vernetzten Welt sowohl im Design als auch durch umfangreiche technologische Innovationen verkörpert wird. Mit diesem Fahrzeug demonstriert BMW das einzigartige Potenzial, das durch aktuelle und zukünftige Entwicklungen von BMW ConnectedDrive bei der Optimierung von Komfort, Sicherheit und Infotainmentnutzung im Automobil erschlossen werden kann.

Die umfassenden Möglichkeiten, durch intelligente Vernetzung für noch mehr Fahrfreude zu sorgen, werden bei der Weltpremiere des BMW Vision ConnectedDrive auf dem Automobilsalon in Genf sowohl durch das Karosserie- und Innenraumdesign der Studie und eine eindrucksvolle Lichtinszenierung als auch mit einem neuartigen Anzeige-Bedien-Konzept und einem multimedial konzipierten Messeauftritt dargestellt. Das Design verkörpert die Verbundenheit des Fahrers mit seinem Fahrzeug und den Dialog zwischen Fahrer und Beifahrer ebenso wie die Interaktion der Fahrzeuginsassen mit ihrer Umgebung. Auf drei Ebenen werden die Funktionsbereiche von BMW ConnectedDrive – Komfort, Sicherheit und Infotainment – symbolisiert. Der für alle Funktionsbereiche elementare Informations- und Datenaustausch wird durch eine aufwendige Licht- und Messeinszenierung visualisiert.

Neben der dynamischen Ausstrahlung, die in BMW typischer Weise durch eine lange, fließend in die Windschutzscheibe übergehende Motorhaube, den langen Radstand und die zurückversetzte Sitzposition erzeugt wird, visualisiert das Design der Studie vor allem die durch BMW ConnectedDrive realisierbare Verschmelzung von Exterieur, Interieur und Umgebung. Ausdrucksstark modellierte und kraftvoll gespannte Flächen werden von markanten Linien durchzogen. Das Layering-Prinzip, bei dem einzelne Bauteile mehrere Funktionen übernehmen, wird sowohl im Interieur als auch im Exterieur umgesetzt. In die Scheinwerfer und die Heckleuchten integrierte Sensoren helfen bei der Beobachtung des Verkehrsgeschehens und der Umwelt, Antennen anstelle von Außenspiegeln senden Informationen nach außen und empfangen Daten für die Navigation.

Zu den im BMW Vision ConnectedDrive dargestellten Neuerungen im Bereich der Anzeige- und Bedienkonzepte gehört ein erweitertes Head-Up-Display, das mit einer dreidimensionalen Darstellung von Informationen und Symbolen für eine optische Verschmelzung des realen Straßenbilds mit virtuellen Inhalten sorgt. Diese Augmented Reality projiziert beispielsweise Hinweise zur Routenführung präzise dorthin, wo sich die Möglichkeit zum Abbiegen in Relation zum aktuellen Sichtfeld befindet. Je nach Fahrsituation werden unterschiedliche Hinweise bezüglich ihrer Relevanz entweder im Vorder- oder im Hintergrund dargestellt. Zusätzlich verfügt die Konzeptstudie über ein frei programmierbares Instrumentenkombi, dessen Anzeigen die Einblendungen im Head-Up-Display ergänzen. Sein Funktionsumfang übertrifft die Darstellungsmöglichkeiten klassischer Cockpit-Instrumente um ein Vielfaches. Dank einer ebenfalls dreidimensional strukturierten Display-Anzeige können einzelne Informationen je nach Fahrsituation optisch mehr oder weniger stark hervorgehoben werden, um die jeweils angemessene Aufmerksamkeit zu erzielen.

Mit dem Passenger Information Display erhält auch der Beifahrer im BMW Vision ConnectedDrive zusätzliche Möglichkeiten, die durch intelligente Vernetzung realisierbaren Funktionen zu nutzen. Als Copilot kann er unter anderem online empfangene Informationen oder Adressangaben für die Zielführung des Navigationssystems auswerten und bei Bedarf an das Instrumentenkombi des Fahrers weiterleiten. Auf diese Weise erreichen sowohl die Interaktion zwischen Fahrer und Beifahrer als auch die Vernetzung mit der Umgebung eine neue Dimension. Für eine noch vielfältigere und individuell abgestimmte Informationsauswahl sorgt der Emotional Browser. Während der Fahrt erschließt und filtert dieses System zusätzliche Informationen über die aktuell bereiste Umgebung personen-, stimmungs- oder auch ortsspezifisch. Diese persönliche Konfiguration kann vorab eingestellt, aber auch unterwegs den individuellen Bedürfnissen entsprechend konzentriert oder erweitert werden.

Quelle: BMW

31.01.2010

Zuverlässig und präzise gegen den Stau: BMW ConnectedDrive präsentiert neue Generation der Verkehrsinformationen. Höhere Straßennetzabdeckung in mehreren Ländern Europas, detailliertere Informationen, häufigere Aktualisierung, optimierte Umleitungsempfehlungen - BMW Navigationssystem Professional mit internationalen Real-Time Traffic Informationen (RTTI) von BMW ConnectedDrive ab Herbst 2011 in allen neuen BMW Modellen verfügbar.

München.  Damit die Freude am Fahren möglichst selten von Staus und anderen Verkehrsbehinderungen getrübt wird, können alle neuen BMW Automobile  ab Herbst 2011 mit einem innovativen Verkehrsinformationssystem ausgestattet werden. Die für BMW Navigationssysteme entwickelten Real-Time Traffic Informationen (RTTI) von BMW ConnectedDrive ermöglichen eine im Automobilbereich einzigartige Zuverlässigkeit und Präzision bei der Generierung, Übermittlung und Verwendung der Echtzeit-Verkehrslage für die Routenberechnung und resultierenden Umleitungsempfehlungen.

BMW ConnectedDrive Kunden können RTTI als Premium Alternative  zum weiterhin verfügbaren  rundfunkbasierten Traffic Message Channel (TMC) nutzen. Wichtigste Vorteile: Schnellere und umfassendere Datenübertragung über Mobilfunk und die im Fahrzeug integrierte SIM. Zusätzlich zu Autobahnen und Schnellstraßen erfasst das neue System auch Landstraßen und zahlreiche innerstädtische Verbindungen. Zur Analyse der Verkehrslage werden erheblich mehr Daten berücksichtigt und häufiger aktualisiert. So bekommt der Fahrer eines BMW künftig zusätzlich zur Stauwarnung auf seiner aktuellen Route auch präzise Angaben über die Verkehrslage auf einer potenziellen Umleitungsstrecke geliefert. Unvermutet auftretende Verzögerungen auf der Ausweichroute gehören damit der Vergangenheit an. Stattdessen findet das Navigationssystem auch unter schwierigen Bedingungen immer den tatsächlich schnellsten Weg zum angesteuerten Ziel.

Der in der Fahrpraxis deutlich spürbare Fortschritt gegenüber den bisher üblichen Staumitteilungen basiert auf einer erheblich gesteigerten Fülle von Daten, die zur Analyse der Verkehrslage genutzt werden. Stand bisher neben den Verkehrsmeldungen der Polizei lediglich eine begrenzte Zahl von Sensoren auf Autobahnen und Schnellstraßen zur Verfügung, fungieren künftig fahrende beziehungsweise stehende Fahrzeuge selbst als Indikatoren für fließenden oder stockenden Verkehr. Neben Lkw-Flotten von Speditionen und Taxis, deren Navigationssysteme mit einer Leitstelle verbunden sind, liefern auch die in Fahrzeugen mitgeführten Handys zusätzliche Daten, die auf Staus oder stockenden Verkehr hinweisen.

Anhand der dynamischen Netzverbindungen der Mobilfunkgeräte, werden anonymisierte Bewegungsprofile ermittelt, die auf das gesamte Straßennetz übertragen werden. Aus der Anzahl und der Geschwindigkeit der Ortswechsel innerhalb des Mobilfunknetzes lassen sich Rückschlüsse über die Verkehrslage ziehen. Die Übermittlung der Daten erfolgt in Echtzeit über das GSM-Mobilfunknetz, von allen eingeschalteten Mobilfunkgeräten. Eine aktive Smartphone App ist nicht erforderlich.

Zusätzlich werden kommunale Verkehrsleitsysteme in die Datenerfassung einbezogen. So erhält der Fahrer auch in zahlreichen Städten präzise Auskünfte über mögliche Verzögerungen auf Einfallstraßen und Cityverbindungen. Farbige Straßenmarkierungen auf der im Fahrzeugdisplay angezeigten Navigationskarte weisen ihn auf den aktuellen Verkehrsfluss hin. In vier Abstufungen – von Grün für freie Fahrt über Gelb für zähfließenden Verkehr und Orange für Stop and Go bis zu Rot für Stillstand – wird die jeweilige Verkehrssituation dargestellt.

Das erfasste Straßennetz ist dabei in jeweils 500 Meter lange Abschnitte unterteilt, die Aktualisierung der Informationen erfolgt im Abstand von jeweils drei Minuten. Dadurch sind sehr präzise Angaben über die Staulänge und die dadurch verursachten Verzögerungen möglich. Außerdem kann der Fahrer anhand von Veränderungen auf dem Kartenbild erkennen, ob sich die Verkehrslage verschärft hat oder der Stau bereits in Auflösung begriffen ist.

Dank der detaillierten Daten über ein umfangreiches und engmaschiges Straßennetz liefert RTTI auch deutlich verlässlichere Umleitungsempfehlungen. Wird beispielsweise für einen Autobahnabschnitt ein Stau gemeldet, kann das Navigationssystem bei aktivierter Zielführung sofort die daraus resultierende Verzögerung ermitteln. Doch nicht nur das: Da erstmals auch die Verkehrslage auf den Straßen abseits der Autobahn erfasst wird, liefert das System informative Umleitungsempfehlungen. Das Risiko, auf der Ausweichstrecke abermals in einen Stau zu geraten und dabei zusätzliche Zeit zu verlieren, wird so erheblich reduziert.

Die Umleitungsempfehlungen enthalten präzise Angaben über die Strecken- und Zeitdifferenz der Ausweichroute im Vergleich zur aktuell geplanten Route. Mit diesem Wissen kann der Fahrer nun unter Umständen den Stau auf der Hauptstrecke in Kauf nehmen, wenn die infrage kommende Ausweichroute keine oder nur eine geringe Zeitersparnis ermöglicht. Oder er kann sich bewusst für einen längeren Umweg entscheiden, um entspannter zu fahren und dabei womöglich noch einen reizvollen Zwischenstopp einzulegen.

Schon bisher konnten BMW ConnectedDrive Kunden statt den mittels TMC generierten Hinweisen exklusive Zusatzinformationen über die Verkehrslage in Anspruch nehmen. Dieser von BMW ConnectedDrive angebotene Service Verkehrsinfo plus (V-Info+) versorgte den Fahrer mit Auskünften über die Staulänge und den zeitlichen Umfang einer Verzögerung sowie über den witterungsbedingten Straßenzustand auf seiner Reiseroute. Mit der Einführung des Nachfolgesystems RTTI wird die intelligente Vernetzung von Fahrer, Fahrzeug und Umwelt zur Förderung des Komforts und der Freude am Fahren einmal mehr konsequent weiterentwickelt.

Voraussetzung für die Nutzung von RTTI ist die Ausstattung des Fahrzeugs mit dem Navigationssystem Professional einschließlich Handyvorbereitung mit Bluetooth-Schnittstelle. Die neue Generation der Verkehrsinformationen wird als kostenpflichtige Erweiterung im Rahmen eines BMW ConnectedDrive Vertrags angeboten.

Quelle: BMW

27.01.2011

"Die besten Autos 2011": Spitzenpositionen für die BMW Group bei der Leserwahl der Fachzeitschrift "auto, motor und sport".

Der neue BMW 5er dominiert die obere Mittelklasse, MINI steht bereits zum zehnten Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen.

München. Für die Leser der Fachzeitschrift „auto, motor und sport“ sind der BMW 5er und der MINI die besten Autos ihrer Klasse. So lautet das erfreuliche Ergebnis, das die BMW Group bei der diesjährigen Wahl „Die besten Autos 2011“ erzielt hat. Während sich die BMW 5er Reihe mit deutlichem Abstand und einem Stimmenanteil von 41,6 Prozent gegen sämtliche Wettbewerber in der oberen Mittelklasse durchsetzen konnte, feiert der MINI bereits den zehnten Sieg in Folge. Auch in der separat geführten Importwertung erhielt er die meisten Stimmen. Der jüngste Titel für die neue BMW 5er Reihe unterstreicht einmal mehr die hohe Reputation, die BMW Fahrzeuge im Premium-Segment genießen. Mit einem zweiten und einem dritten Rang für die 1er und die 3er Reihe landeten zudem zwei weitere BMW Modelle auf dem Podium. Die Auszeichnungen wurden heute von Ian Robertson, Mitglied des Vorstands, Vertrieb und Marketing, Dr. Wolfgang Armbrecht, Bereichsleiter MINI Markenmanagement sowie Dr. Klaus Draeger, Vorstand Entwicklung der BMW Group, im Rahmen einer Galaveranstaltung in Stuttgart entgegengenommen.

Die Podiumsplätze für die Modelle der BMW Group im Überblick:

BMW 5er Reihe              Sieger in der oberen Mittelklasse

BMW 3er Reihe              Platz 3 in der Mittelklasse

BMW 1er Reihe              Platz 2 in der Kompaktklasse

MINI                                  Sieger bei den Minicars

MINI                                  Sieger bei den Minicars/Importfahrzeugen.

Bereits zum 35. Mal waren die Leser der Fachzeitschrift „auto, motor und sport“ aufgerufen, ihre ganz persönlichen Favoriten zum besten Auto 2011 zu wählen. Zur Abstimmung standen mehr als 300 aktuelle Modelle in zehn Kategorien. Am Ende hatten mehr als 100.000 Leser ihr Votum abgegeben.

Besonders deutlich fiel der Sieg für den neuen BMW 5er aus, der im Kreise seiner 15 Mitbewerber beeindruckende 41,6 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. 

Das positive Gesamtergebnis bei der Leserwahl „Die besten Autos 2011“ deckt sich mit der kontinuierlich wachsenden Nachfrage nach Fahrzeugen der BMW Group. So stieg der Absatz der Marke BMW im Jahr 2010 um 14,6 Prozent auf 1.224.280 Fahrzeuge weltweit. Auch die Popularität des Siegers in der oberen Mittelklasse lässt sich in Zahlen ausdrücken: Mit 211.968 verkauften Einheiten verzeichnete der BMW 5er 2010 ein Absatzplus von 22,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einen neuen Absatzrekord stellte auch die Marke MINI auf: 234.175 verkaufte Fahrzeuge im abgelaufenen Jahr bedeuten einen Zuwachs von 8,1 Prozent.

Stärkster Markt für die BMW Group bleibt Deutschland. Hier stiegen die Zulassungen für BMW und MINI Fahrzeuge um 3,1 Prozent. Dabei ist BMW die einzige Premium-Marke, die im vergangenen Jahr Zuwächse auf dem Heimatmarkt verbuchen konnte.

Quelle: BMW

16.12.2010

BMW auf der NAIAS Detroit 2011. Inhaltsverzeichnis.

Leidenschaft für ästhetisches Design, Begeisterung weckende Fahrdynamik und zukunftsweisende Innovationen zur kontinuierlichen Steigerung der Effizienz kennzeichnen die aktuellen Neuerungen im Modellprogramm von BMW. Auf der North American International Auto Show (NAIAS) 2011 in Detroit setzt der deutsche Premium-Automobilhersteller mit der Weltpremiere für das neue BMW 6er Cabrio ein besonderes Glanzlicht. Die Neuauflage des großen Cabrios von BMW beeindruckt mit einer ebenso kraftvollen wie eleganten Ausstrahlung und sendet so bereits auf Anhieb deutliche Signale für ein exklusives Fahrerlebnis. Mit einer weiteren Weltpremiere wird auf der NAIAS 2011 die jüngste Ergänzung im Modellangebot der BMW M GmbH vorgestellt. Das BMW 1er M Coupé bildet den attraktiven Einstieg in die Welt der Hochleistungssportwagen und überträgt das charakteristische, von überragender Fahrdynamik geprägte M Feeling erstmals in das Premium-Kompaktsegment.

Außerdem werden auf der traditionsreichen Automobilmesse vom 15. bis zum 23. Januar 2011 auch das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio erstmals der Weltöffentlichkeit präsentiert. Zu den weiteren Highlights des Messeauftritts von BMW in Detroit gehört der jüngste Neuzugang in der Familie der BMW X Modelle. Unmittelbar vor seiner Markteinführung in den USA wird der neue BMW X3 dem Publikum auf der NAIAS 2011 vorgestellt. Die zweite Generation des Sports Activity Vehicle wird im US-amerikanischen BMW Werk Spartanburg produziert.

Glanzvoller Auftritt: Das neue BMW 6er Cabrio.

Im Scheinwerferlicht der NAIAS 2011 findet die Weltpremiere für das neue BMW 6er Cabrio statt, das alle Voraussetzungen mitbringt, um auch auf der Straße einen glanzvollen Auftritt zu absolvieren. Fließende Linien und die für BMW Cabrios typischen, sportlichen Proportionen verleihen dem Viersitzer sowohl bei offenem als auch bei geschlossenem Dach ein atemberaubendes Erscheinungsbild. Das Textilverdeck in charakteristischer Finnen-Optik kann vollautomatisch innerhalb von 19 Sekunden geöffnet werden. Die Gestaltung der Brüstungslinie am Übergang zwischen der Karosserie und dem

1. BMW auf der NAIAS Detroit 2011. (Kurzfassung)

Innenraum wurde vom Bild eines Sportboots inspiriert. Im Interieur sorgen eine konsequente Fahrerorientierung, das neuartige, freistehende Control Display im Flatscreen-Design, ein von schwungvoll geformten Flächen umgebener Beifahrerplatz, hochwertige Materialien und ein großzügiges Platzangebot im Fond für ein exklusives Ambiente.

Das neue BMW 6er Cabrio führt die Tradition legendärer Traumwagen der deutschen Premium-Marke fort und setzt zugleich mit überlegener Antriebs- und Fahrwerkstechnik neue Maßstäbe für Fahrfreude im Oberklasse-Segment. Zur Markteinführung wird auf dem US-amerikanischen Automobilmarkt das Modell BMW 650i Cabrio angeboten – angetrieben von einem 400 hp (300 kW/407 PS) starken V8-Motor mit BMW TwinPower Turbo und Direkteinspritzung, der wahlweise mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe oder einer Achtgang-Sport-Automatik kombiniert werden kann. Optional ist das System Adaptive Drive verfügbar, das neben elektronisch geregelten Dämpfern (serienmäßig in den USA) auch eine Wankstabilisierung umfasst. Einzigartig im Segment ist neben der serienmäßigen elektromechanischen Servolenkung auch die optionale Integral-Aktivlenkung.

Höchste Komfortansprüche erfüllen die serienmäßige Klimaautomatik einschließlich Cabrio-Modus und die neu entwickelten Leichtbausitze in Lederausführung, die auf Wunsch außerdem um eine Aktive Sitzbelüftung und die Funktion Aktivsitz ergänzt werden können. Highlight im Angebot von BMW ConnectedDrive ist die neue Generation des Head-Up-Displays. Das im Wettbewerbsumfeld einzigartige System bietet jetzt eine vollfarbige Darstellung, mit der die auf die Windschutzscheibe projizierten Symbole noch brillanter und realitätsnäher erscheinen. Die Auswahl der Fahrerassistenzsysteme aus dem Entwicklungsbereich BMW ConnectedDrive umfasst außerdem unter anderem den BMW Parkassistenten und das System Surround View. In den USA ist das neue BMW 6er Cabrio serienmäßig mit LED-Nebelscheinwerfern, Adaptivem Kurvenlicht sowie mit der Rückfahrkamera ausgestattet.

Rennsportorientierte Dynamik in einem neuen Format: Das BMW 1er M Coupé.

Konzentrierte Fahrfreude verkörpert das BMW 1er M Coupé, mit dem die faszinierenden Eigenschaften eines Hochleistungssportwagens erstmals auf das Premium-Kompaktsegment übertragen werden. Der auf der NAIAS 2011 erstmals vorgestellte Zweitürer begeistert durch seine mit Rennsport-Knowhow entwickelte Antriebs- und Fahrwerkstechnik, sein geringes Leistungsgewicht, die M typische Athletik im aerodynamisch optimierten Design und einen modellspezifisch gestalteten Innenraum. Auch beim BMW 1er M Coupé wird die für M Automobile charakteristische Konzeptharmonie verwirklicht, die sowohl einer extremen Beanspruchung beim Einsatz auf der Rennstrecke als auch den vielfältigen Herausforderungen des Alltagsverkehrs gerecht wird. Das Modellspektrum der BMW M GmbH erreicht damit eine neue Bandbreite, die zusätzliche und insbesondere junge Zielgruppen an die Leidenschaft für überlegene Performance und einen von herausragender Sportlichkeit geprägten Stil heranführt.

Das BMW 1er M Coupé wird von einem 3,0 Liter großen Reihensechszylinder-Motor mit M TwinPower Turbo und Direkteinspritzung angetrieben. Das 250 kW/340 PS starke Triebwerk ermöglicht dem kompakten Viersitzer Fahrleistungen, mit denen er beim Rennstreckeneinsatz sogar das Vorgängermodell des aktuellen BMW M3 hinter sich lässt. Das BMW 1er M Coupé beschleunigt in 4,9 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht nach 17,3 Sekunden die 200 km/h-Marke.

Geschärftes Profil: Das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio.

Kraftvolle Motoren, der markentypische Heckantrieb und begeisternde Agilität kennzeichnen das BMW 1er Coupé und das BMW 1er Cabrio, die damit über einzigartige Merkmale im Segment der kompakten Premium-Fahrzeuge verfügen. Das unverwechselbare Profil der beiden Modelle, die auf dem US-amerikanischen Automobilmarkt den Einstieg in das Produktangebot von BMW repräsentieren, wird jetzt noch weiter geschärft. Dank gezielter Modifikation bringen das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio die markentypischen Qualitäten in den Bereichen Dynamik, Effizienz und Premium-Qualität noch intensiver zur Geltung. Die neue

Formgebung ihrer Frontschürze umfasst unter anderem innovative Air Curtains, die den Verwirbelungen im Bereich der Radhäuser entgegenwirken und damit den Luftwiderstand des Fahrzeugs reduzieren. Mit neu gestalteten Scheinwerfern und Heckleuchten, hochwertig verfeinerten Bedienelementen sowie Neuerungen im Programm der Außenlackierungen, Polsterungen und Interieurleisten werden weitere frische Akzente gesetzt.

Für das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio stehen in den USA jeweils zwei Reihensechszylinder-Motoren zur Auswahl. Die mit der variablen Ventilsteuerung VALVETRONIC ausgestattete Antriebseinheit im BMW 128i Coupé und im BMW 128i Cabrio leistet 172 kW/233 PS. Im BMW 135i Coupé und im BMW 135i Cabrio mobilisiert ein Sechszylinder mit BMW TwinPower Turbo, Direkteinspritzung und VALVETRONIC eine Höchstleistung von 225 kW/306 PS. Alternativ zur serienmäßigen Sechsgang-Handschaltung ist auch eine Sechsgang-Automatik (BMW 128i) beziehungsweise ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe mit Sport-Automatik-Funktion (BMW 135i) erhältlich.

Nachfolger eines Bestsellers: Der neue BMW X3.

Mit nochmals gesteigerter Agilität, optimiertem Fahrkomfort und einem erweiterten Raumangebot macht sich der neue BMW X3 daran, die Erfolgsgeschichte seines weltweit mehr als 600 000-mal verkauften Vorgängers fortzuschreiben. Der neue, im US-amerikanischen BMW Werk Spartanburg (South Carolina) produzierte BMW X3 weist im Vergleich zum Vorgängermodell eine um 83 Millimeter (3,36 inches) längere, 28 Millimeter (1,1 inches) breitere und 12 Millimeter (0,5 inches) höhere Karosserie auf. Sein Radstand wuchs um 15 Millimeter (0,6 inches) auf 2 810 Millimeter (110,6 inches).

Mit dem serienmäßigen Allradantrieb BMW xDrive und modernen Reihensechszylinder-Motoren, die im BMW X3 xDrive28i 190 kW/258 PS und im BMW X3 xDrive35i 225 kW/306 PS leisten, setzt das Sports Activity Vehicle in seinem Wettbewerbsumfeld abermals Maßstäbe für Fahrfreude, aber auch für Effizienz. Der neue BMW X3 ist außerdem das erste BMW X Modell, das serienmäßig über eine elektromechanische Servolenkung und optional über die Fahrdynamik-Control verfügt. Einzigartig im Segment sind darüber hinaus die für den neuen BMW X3 erhältlichen

Fahrerassistenzsysteme von BMW ConnectedDrive, darunter Adaptives Kurvenlicht, Head-Up-Display und Rückfahrkamera mit Top View.

BMW EfficientDynamics setzt Maßstäbe und eröffnet Perspektiven.

Mit der aktuellen Modellpalette verfügt BMW in allen Segmenten über Fahrzeuge, die eine außergewöhnlich günstige Relation zwischen Fahrleistungen und Verbrauch aufweisen. Diese Ausnahmeposition im Wettbewerb resultiert ebenso aus der Entwicklungsstrategie BMW EfficientDynamics wie die große Vielfalt von Konzepten für die Mobilität von morgen. Neue Motoren mit einem besonders hohen Wirkungsgrad, verbrauchsreduzierende Technologien im Umfeld der Antriebseinheiten, optimierte Aerodynamik und konsequenter Leichtbau lassen den Vorsprung der aktuellen Modelle weiter wachsen. Zu den aktuellen Innovationen zählt beispielsweise die Aerodynamik-Maßnahme Air Curtains im BMW 1er M Coupé sowie im neuen BMW 1er Coupé und im neuen BMW 1er Cabrio. Der BMW Advanced Diesel mit BluePerformance Technologie in den Modellen BMW 335d Limousine und BMW X5 xDrive35d bietet eine weitere Möglichkeit, BMW typische Fahrfreude mit konkurrenzlos günstigen Verbrauchs- und Emissionswerten zu kombinieren.

Als weitere Säule von BMW EfficientDynamics steht jetzt auch die BMW ActiveHybrid Technologie zur Verfügung. Mit dem BMW ActiveHybrid 7 und dem BMW ActiveHybrid X6 stehen inzwischen gleich zwei Modelle zur Auswahl, die die intelligente Verknüpfung von Verbrennungsmotor und Elektroantrieb in jeweils modellspezifischer Ausprägung für ein Plus an Dynamik und eine maßgebliche Reduzierung der Verbrauchs- und Emissionswerte nutzen.

Ein Weg zum CO2-freien Fahren wurde bereits auf der NAIAS 2010 mit dem BMW Concept ActiveE aufgezeigt. Jetzt steht das auf der -Basis des BMW 1er Coupé entwickelte Fahrzeug mit rein elektrischem Antrieb und innovativer Stromspeichertechnologie vor dem Einsatz im Alltagsverkehr. Bereits im Sommer 2011 beginnt in mehreren US-Bundesstaaten ein umfangreicher Feldversuch, bei dem private Nutzer den BMW ActiveE in der Praxis erproben können. Die auf diese Weise gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung des Elektroantriebs ein, die von

der BMW Group unter anderem für das Konzept eines Megacity Vehicle betrieben wird.

BMW ConnectedDrive: Mehr Fahrfreude durch Vernetzung.

Pionierleistungen vollbringt BMW nach wie vor auch bei der intelligenten Vernetzung zwischen Fahrer, Fahrzeug und Außenwelt. Die Fahrerassistenzsysteme und Mobilitätsdienste von BMW ConnectedDrive optimieren den Komfort, die Nutzung des Infotainmentangebots und die Sicherheit beim Fahren. Auf der NAIAS 2011 werden aktuelle Innovationen aus diesem Entwicklungsbereich präsentiert, mit denen BMW den Vorsprung auf diesem Gebiet weiter ausbaut.

Mit dem im neuen BMW 6er Cabrio eingeführten Head-Up-Display der neuesten Generation und weiteren Fahrerassistenzsystemen wie dem BMW Parkassistenten und dem Nachtsichtsystem BMW Night Vision mit Personenerkennung wird das souveräne und sichere Fahren weiter optimiert. Eine weltweite Führungsrolle übernimmt BMW ConnectedDrive auch bei der Einbindung von Smartphones und Musikplayern im Fahrzeug sowie bei der Nutzung von internetbasierten Diensten zur Optimierung der Navigations- und Entertainmentfunktionen.

 

Als internationale Leistungsschau und traditioneller Jahresauftakt hat die North American International Auto Show in Detroit für die weltweite Automobilbranche auch 2011 einen wegweisenden Charakter. Auf dem Messegelände des Cobo Centers präsentieren rund 150 Aussteller den Medienvertretern und der Öffentlichkeit aktuelle Technologien und Produkte. Die NAIAS 2011 ist die 23. Internationale Fahrzeugmesse in der US-amerikanischen Automobilmetropole. Wie im Vorjahr erwarten die Veranstalter auch diesmal mehr als 700 000 Besucher aus aller Welt.

. Weltpremiere: Das neue BMW 6er Cabrio.

Seine Weltpremiere gehört zu den Highlights der NAIAS 2011, und auch auf der Straße ist ihm ein glanzvoller Auftritt sicher: Das neue BMW 6er Cabrio erfüllt die Wünsche anspruchsvoller Automobilliebhaber nach faszinierender Ästhetik, überlegener Fahrdynamik und progressivem Luxus in einem offenen Premium-Fahrzeug der Oberklasse. Die Neuauflage des großen Cabrios von BMW beeindruckt durch die athletische Eleganz der Karosserieformen und des Textilverdecks in charakteristischer Finnenoptik. Im stilvoll gestalteten Interieur des Viersitzers setzt das extrem flache und freistehend angeordnete Control Display für das serienmäßige Bediensystem iDrive einen exklusiven Akzent. Das Fahrerlebnis wird von optimiertem Komfort und gesteigerter Sportlichkeit geprägt. Die Markteinführung in den USA erfolgt mit dem BMW 650i Cabrio. Sein V8-Antrieb mit BMW TwinPower Turbo und Direkteinspritzung leistet 400 hp (300 kW/407 PS) und wird wahlweise mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe oder einer Achtgang-Sport-Automatik kombiniert.

. Weltpremiere: Das BMW 1er M Coupé.

Die BMW M GmbH weitet ihr Angebot an Hochleistungssportwagen erstmals auf das Kompaktfahrzeug-Segment aus. Auf der NAIAS 2011 wird das BMW 1er M Coupé präsentiert, das M typische Charakteristik in besonders konzentrierter Form verkörpert. Ein 250 kW/340 PS starker Reihensechszylinder-Motor mit M TwinPower Turbo, unmittelbar aus dem Rennsport abgeleitete Fahrwerkstechnik, ein geringes Leistungsgewicht, athletisches Design mit innovativen Aerodynamik-Maßnahmen und ein exklusives, ganz auf konzentrierte Fahrfreude ausgerichtetes Interieur verbinden sich zu einem harmonischen Gesamtkonzept, das neuen Zielgruppen den Weg zum unverwechselbaren M Feeling ebnet. Damit wird das BMW 1er M Coupé zu einem High-Performance-Sportwagen, der den Herausforderungen des Rennstrecken-Einsatzes ebenso souverän gerecht wird wie den Anforderungen des Alltagsverkehrs.

2. Die Highlights im Überblick.

. Weltpremiere: Das neue BMW 1er Coupé, das neue BMW 1er Cabrio.

Herausragende Fahrfreude im Kompaktsegment wird jetzt noch attraktiver. Mit gezielten Design-Modifikationen, die nicht nur das sportlich-elegante Erscheinungsbild, sondern auch die Aerodynamik-Eigenschaften optimieren, präsentieren sich das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio auf der NAIAS 2011 erstmals der Weltöffentlichkeit. Beide Modelle werden in den USA in jeweils zwei Motorvarianten angeboten. Moderne Sechszylinder-Motoren, Hinterradantrieb, hochwertige Fahrwerkstechnik, innovative Ausstattungsmerkmale und Premium-Qualität verhelfen ihnen zu einer Ausnahmeposition im Wettbewerbsumfeld.

. Attraktion: Der neue BMW X3.

Der neue BMW X3 baut mit mehr Sportlichkeit, Fahrkomfort, Innenraumvolumen und Variabilität den Vorsprung in dem von seinem Vorgänger begründeten Segment deutlich aus. Auch in der Effizienz-Wertung setzen die beiden zum Marktstart verfügbaren Motorvarianten neue Maßstäbe. Der neue BMW X3 ist außerdem das erste BMW X Modell, das serienmäßig über eine elektromechanische Servolenkung und optional über die Fahrdynamik-Control verfügt. Einzigartig im Segment sind darüber hinaus die für den neuen BMW X3 erhältlichen Fahrerassistenzsysteme von BMW ConnectedDrive, darunter Adaptives Kurvenlicht, Head-Up-Display und Rückfahrkamera mit Top View.

. Innovation: BMW EfficientDynamics in neuer Vielfalt.

BMW EfficientDynamics setzt weltweit Maßstäbe für herausragende Fahrfreude bei kontinuierlich sinkenden Verbauchs- und Emissionswerten. Möglich wird dies durch neue Motoren mit gesteigertem Wirkungsgrad, die Optimierung von Gewicht und Aerodynamik und zusätzliche verbrauchsreduzierende Technologien. Innovationen wie etwa die Bremsenergie-Rückgewinnung und die elektromechanische Servolenkung werden serienmäßig in immer mehr Modellen und sukzessive auf allen Automobilmärkten der Welt eingeführt. Den Weg zu einer vollkommen CO2-freien Mobilität weist BMW mit der Entwicklung von Konzepten für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge.

Ein weiterer Meilenstein dazu ist die Erprobung des BMW ActiveE durch private Nutzer im Alltagsverkehr. Der Feldversuch mit dem von einem Elektromotor angetriebenen Modell auf der Basis des BMW 1er Coupé beginnt bereits im Sommer 2011 auf den Straßen mehrerer US-Bundesstaaten.

. Innovation: Die neuen Services von BMW ConnectedDrive.

Durch die intelligente Vernetzung des Fahrers und seines Fahrzeugs mit der Außenwelt schafft BMW ConnectedDrive faszinierende Möglichkeiten, Komfort und Sicherheit zu steigern sowie die Nutzung von Infotainmentfunktionen zu optimieren. Kein anderer Automobilhersteller bietet eine ähnlich umfassende und innovative Auswahl von Fahrerassistenzsystemen und Mobilitätsdiensten. Eine weltweite Führungsrolle übernimmt BMW ConnectedDrive auch bei der Einbindung von Smartphones und Musikplayern im Fahrzeug sowie bei der Nutzung von internetbasierten Diensten zur Optimierung der Navigations- und Entertainmentfunktionen.

Atemberaubend, unwiderstehlich, makellos – Bewertungen wie diese kennzeichnen die Geschichte der Cabrios von BMW. Jetzt wird die jahrzehntelange Tradition fortgesetzt. Das neue BMW 6er Cabrio, dessen Weltpremiere ein Highlight auf der NAIAS 2011 in Detroit setzt, erfüllt die Wünsche anspruchsvoller Automobil-Ästheten mit ausgeprägtem Sinn für sportlich ambitionierte Fahrfreude, wegweisenden Luxus und einen glanzvollen Auftritt. Im Kreis besonders exklusiver Cabrios des Premium-Segments beeindruckt der 2+2-Sitzer mit den effizientesten Motoren, der fortschrittlichsten Fahrwerkstechnik und den innovativsten Ausstattungsmerkmalen für Komfort, Infotainment und Sicherheit.

Die lange Motorhaube, der zurückversetzte Fahrgastraum, der lange Radstand und die flache Brüstungslinie bestimmen die typischen Proportionen eines Cabrios von BMW. Beim neuen BMW 6er Cabrio werden sie mit einem klassischen Textilverdeck in charakteristischer Finnen-Optik kombiniert. Kraftvoll modellierte Flächen und die vorwärts strebende Dynamik der Linienführung symbolisieren souveräne Fahreigenschaften. Das luxuriöse Ambiente im Innenraum zeigt die markentypisch fahrerorientierte Cockpitgestaltung und vermittelt exklusive Geborgenheit für Beifahrer und Fondpassagiere. Die hochwertige Funktionalität des Interieurs wird insbesondere durch das neu gestaltete freistehende Control Display des serienmäßigen Bediensystems iDrive unterstrichen.

Die Markteinführung des offenen 2+2-Sitzers erfolgt in den USA mit dem Modell BMW 650i Cabrio. Sein Achtzylinder-Triebwerk leistet 400 hp (300 kW/407 PS). Das BMW 650i Cabrio kann in den USA wahlweise und ohne Aufpreis entweder mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe oder mit einer Achtgang-Sport-Automatik kombiniert werden.

Gemeinsam mit den modernen Motoren sorgt die im Wettbewerbsumfeld einzigartige Fahrwerkstechnik für noch mehr Dynamik und einen gegenüber dem Vorgängermodell ebenfalls spürbar gesteigerten Fahrkomfort. Das neue BMW 6er Cabrio ist serienmäßig mit der Fahrdynamik-Control zur

3. BMW auf der NAIAS Detroit 2011. (Langfassung) 3.1 Faszinierender Anblick, grandioser Ausblick: Das neue BMW 6er Cabrio.

individuellen Fahrzeugabstimmung ausgestattet. Optional ist das System Adaptive Drive mit elektronisch geregelten Dämpfern (serienmäßig in den USA) und Wankstabilisierung verfügbar. Einzigartig im Segment ist neben der serienmäßigen elektromechanischen Servolenkung auch die optionale Integral-Aktivlenkung.

Seinen progressiven Charakter unterstreicht das neue BMW 6er Cabrio auch mit zahlreichen im Wettbewerbsumfeld einzigartigen Angeboten von BMW ConnectedDrive. Zu den optional erhältlichen Fahrerassistenzsystemen gehören die Rückfahrkamera (serienmäßig in den USA), Surround View, BMW Night Vision mit Personenerkennung und der BMW Parkassistent. Als einziges Fahrzeug im Wettbewerbsumfeld kann das BMW 6er Cabrio mit einem Head-Up-Display ausgestattet werden. Die erstmals präsentierte neue Generation des Systems ermöglicht durch ein erweitertes Farbspektrum und dreidimensional wirkende Grafiken eine noch brillantere Darstellung.

Das Design: Athletische Eleganz, natürliche Sportlichkeit und ein glanzvolles Auftreten.

Das Karosseriedesign des neuen BMW 6er Cabrio signalisiert athletische Eleganz und sinnliche Sportlichkeit als Ausdruck für ein ebenso luxuriöses wie dynamisches Fahrerlebnis. Aus der langen Motorhaube, dem zurückversetzten Fahrgastraum, dem langen Radstand und der flachen Brüstungslinie entstehen die für ein BMW Cabrio typischen Proportionen. Ein präzises Zusammenspiel markanter Linien und aufwendig modellierter Flächen verhilft dem neuen BMW 6er Cabrio zu einem glanzvollen Auftritt.

Die in der Front entstehenden, nach außen strebenden und über die gesamte Fahrzeuglänge hinwegfließenden Linien orientieren sich ebenso wie die harmonisch gewölbten Flächen an der Ausformung von Wellenbewegungen, die entstehen, wenn ein strömendes Gewässer vom Bug eines Sportboots geteilt wird. Passend dazu wurde die Gestaltung der Brüstungsfläche am Übergang zwischen Karosserie und Innenraum dem Charakter eines Bootsdecks nachempfunden.

Fahrzeugfront: Vorwärtsdrang und Fokussierung auf die Fahrbahn.

Das neue BMW 6er Cabrio zeigt seinen dynamischen Charakter auch in der Gestaltung der Fahrzeugfront. Die groß dimensionierte, leicht nach vorn geneigte BMW Niere (Shark Nose) symbolisiert Vorwärtsdrang, ein breiter

Lufteinlass, die markant konturierte Motorhaube und muskulös ausgeformte Radhäuser verweisen auf die kraftvolle Antriebstechnik und die stabile Straßenlage. Mit hochwertigen Chromelementen, die weit außen in der Frontschürze angeordnet sind, wird die Breite des Fahrzeugs zusätzlich betont. Die in den USA serienmäßigen, aus jeweils drei nebeneinander liegenden LED-Einheiten bestehenden Nebelscheinwerfer werden oberhalb dieser Chromelemente platziert.

Die serienmäßigen Xenon-Scheinwerfer des neuen BMW 6er Cabrio weisen die markentypische Doppelrund-Charakteristik auf. Sie werden im oberen Bereich serienmäßig von einer Akzentleiste und in Verbindung mit dem in den USA serienmäßigen Adaptiven Kurvenlicht von einer LED-Akzentleuchte angeschnitten. Das Tagfahrlicht wird über LED-Leuchtringe erzeugt, die das charakteristische Erscheinungsbild mit hellweißem Licht markant zum Ausdruck bringen. Als Fahrtrichtungsanzeiger dient ein horizontal darunter liegendes Lichtband.

Seitenansicht: Gestreckte Linien, athletische Wölbungen.

Kontinuierlich fließende Linien verleihen der Silhouette des BMW 6er Cabrio eine gestreckte Eleganz. Kraftvolle, einer natürlichen Wellenbewegung nachempfundene Wölbungen lassen die Seitenansicht auf natürliche Weise athletisch erscheinen. Die BMW typische Sickelinie in Höhe des Türöffners entspringt in dem als Seitenblinkereinfassung dienenden Kiemenelement des vorderen Radhauses und läuft erst in den Heckleuchten aus.

Eine weitere Charakterlinie entsteht aus der Wölbung der vorderen Seitenwand, die sich einer Wellenform gleich über dem Vorderrad kraftvoll aufspannt und nach hinten hin abflacht. Auch sie verläuft anschließend horizontal bis ins Heck. Im Zusammenspiel mit der Sickelinie entsteht so eine dynamische Keilform, die den Vorwärtsdrang des Fahrzeugs betont.

Fahrzeugheck: Kraftvolles Erscheinungsbild durch markante V-Form und Breitenbetonung.

Breit und flach ausgerichtete Flächen bestimmen das Bild am Heck des neuen BMW 6er Cabrio. Durch die so entstehende Dominanz horizontaler Linien wird die gegenüber dem Vorgängermodell breitere Spur des Fahrzeugs zusätzlich betont. Darüber hinaus unterstreichen nach unten hin aufeinander zulaufende Linien – ähnlich wie an der Fahrzeugfront – die

Fokussierung des Fahrzeugs auf die Straße. Diese charakteristische V-Form wird unter anderem von den seitlichen Fugen des Kofferraumdeckels, der Einfassung des Kennzeichens und den Konturen der in den Stoßfänger ausgelagerten Reflektoren gebildet. Der leicht nach innen gewölbte Abschluss des Gepäckraumdeckels erzeugt Licht- und Schatteneffekte, die der Heckansicht Leichtigkeit verleihen.

Die zweigeteilten Heckleuchten weisen die markentypische L-Form in einer besonders sportlich-dynamischen Ausführung auf. Im Inneren erzeugen jeweils zwei LED-gespeiste Lichtbänke das für BMW charakteristische Nachtdesign. Auch Blink- und Bremslicht werden mithilfe von LED-Einheiten erzeugt.

Interieur: Raum für vier – und jeder Platz maßgeschneidert.

Das neue BMW 6er Cabrio ist als 2+2-Sitzer konzipiert. Sein Innenraum bietet individuell maßgeschneiderte Sitzplätze für den Fahrer, den Beifahrer und die Fondpassagiere. Hochwertige Materialien, eine gezielte Farbabstimmung und die auch im Interieur aufwendig modellierten Flächen erzeugen ein von Luxus, schwungvoller Dynamik und stilvoller Funktionalität geprägtes Ambiente. Ein markentypisches Element des Innenraumdesigns ist die fahrerorientierte Gestaltung des Cockpits. Der mittlere Bereich der Instrumententafel mit dem Control Display des Bediensystems iDrive, den zentralen Luftausströmern sowie den Bedienelementen für die Audio- und die Klimaanlage weist eine leicht dem Fahrer zugeneigte Ausrichtung auf. Außerdem liegen der Schalthebel beziehungsweise Gangwahlschalter sowie die Tasten für die Parkbremse, die Verdeckbetätigung und die Fahrdynamik-Control auf einer sich zum Fahrer hin öffnenden, gegenüber dem Beifahrerbereich abgesenkten Fläche.

Der Beifahrerbereich wird zur Mitte hin von einer sich elegant drehenden Fläche eingefasst, die von der Armauflage zunächst aufwärts gerichtet über den seitlichen Rand der Mittelkonsole bis in die Armaturentafel fließt und in einem horizontalen Verlauf bis in die Türverkleidung reicht. Der Beifahrerbereich wird auf diese Weise harmonisch umschlossen und vermittelt so den Eindruck exklusiver Geborgenheit. Der Einzelsitz-Charakter der beiden Plätze im Fond wird durch die Kontur der Brüstungsfläche betont, die zwischen den Kopfstützen leicht in den Innenraum ragt.

Premiere: Freistehendes Control Display im Flatscreen-Design.

Das neue BMW 6er Cabrio verfügt über ein Instrumentenkombi in Black-Panel-Technologie, das die für Sportwagen typischen Rundinstrumente mit moderner Display-Technik kombiniert. Die Steuerung der Navigations-, Telefon- und Entertainmentfunktionen erfolgt über das serienmäßige Bediensystem iDrive, dessen Control Display im neuen BMW 6er Cabrio eine innovative Gestaltung aufweist. Der Bordmonitor ist erstmals als freistehendes Display ausgeführt, das in Verbindung mit dem optionalen Navigationssystem Professional (serienmäßig in den USA) 10,2 Zoll groß ist und von einem hochwertigen, galvanisierten Chromrahmen eingefasst wird. Durch seine geringe Tiefe gewinnt das Display den Charakter eines Flatscreens. Die neuartige, stärker in den Fahrgastraum hineinreichende Anordnung des Control Displays beeinflusst auch die Architektur der Instrumententafel. Ihre steil aufragende Form entspricht dem Stil eines Powerboot-Cockpits, das vor dem Fahrer und dem Beifahrer nach oben aufragt.

Diese Anmutung wird durch die Struktur der Türverkleidungen zusätzlich unterstrichen. Ihre Flächen wirken kraftvoll gespannt und ziehen ebenso wie die schwarze Brüstungsfläche im vorderen Bereich nach innen und nach oben. Damit entsteht ein fließender Übergang zur Armaturentafel, durch den Fahrer- und Beifahrerbereich intensiv umschlossen werden.

Exklusiv und unverwechselbar: Das Finnen-Verdeck.

Als modellspezifisches Merkmal verfügt auch das neue BMW 6er Cabrio über ein elektrisch angetriebenes Textilverdeck mit Finnen-Architektur. Das in seinen Akustikeigenschaften und hinsichtlich der Steifigkeit seines Gestänges nochmals optimierte, mehrlagige Verdeck bietet eine hervorragende Wärmedämmung und damit die Voraussetzungen für einen komfortablen Ganzjahreseinsatz. Für ein unverwechselbares Erscheinungsbild sorgen die an den Fahrzeugflanken in den Heckbereich ragenden Finnen, die noch intensiver als beim Vorgängermodell die elegant gestreckte Silhouette betonen. Der Übergang der Dachlinie ins Heck verläuft dadurch ähnlich sanft wie bei einem Coupé. Die direkt hinter den Fondsitzen positionierte, aufrecht stehende und beheizbare Glasheckscheibe fährt unabhängig vom Verdeck nach unten.

Das automatische Öffnen und Schließen des Verdecks kann serienmäßig mithilfe einer Taste auf der Mittelkonsole aktiviert werden. Der optionale Komfortzugang ermöglicht eine Aktivierung per Fernbedienungstaste auf dem Fahrzeugschlüssel. Der Öffnungsvorgang beansprucht 19, der Schließvorgang 24 Sekunden. Beide können auch während der Fahrt bei Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h ausgelöst werden.

Das Finnenverdeck des neuen BMW 6er Cabrio wird in drei Farbvarianten angeboten, darunter die neue Ausführung Anthrazit Silbereffekt, die einen hochwertigen Glanzeffekt aufweist. Für die Außenlackierung stehen zwei Uni- und sieben Metallictöne zur Auswahl. Alternativ zur serienmäßigen Lederausstattung Dakota ist die Variante Exklusivleder Nappa (serienmäßig in den USA) verfügbar, die in vier Farbvarianten angeboten wird. Mit dem Exklusivleder Nappa können auf Wunsch neben der Instrumententafel auch die Mittelkonsole sowie die oberen Bereiche der Tür- und der Seitenverkleidungen im Fond bezogen werden. Als zusätzliche Option wird außerdem eine Kontraststeppung für die mit dem Exklusivleder Nappa bezogenen Interieurelemente angeboten. Mit Doppelkappnähten, deren Farbgebung sich von der Lederoberfläche abhebt, wird so ein besonders hochwertiger, die Formgebung betonender Akzent gesetzt.

Sitzkomfort optimiert, Gepäckraumvolumen variabel erweiterbar.

Mit einer Außenlänge von 4 894 Millimetern überragt das neue BMW 6er Cabrio das Vorgängermodell um 74 Millimeter. Sein im gleichen Umfang erweiterter Radstand beträgt nun 2 855 Millimeter. Die Fahrzeugbreite ist um 39 auf 1 894 Millimeter gewachsen, während sich die Höhe um 9 auf 1 365 Millimeter reduziert hat. Aus diesen Maßen resultiert nicht nur eine deutlich kraftvollere und zugleich elegant gestreckte Gesamtanmutung, sondern auch ein optimiertes Raumangebot. Trotz der geringeren Höhe bietet das neue BMW 6er Cabrio sowohl vorn als auch im Fond mehr Kopffreiheit. Außerdem deckt die Höhenverstellung des Fahrer- und des Beifahrersitzes eine größere Bandbreite ab. Auch die größere Innenraumbreite macht sich auf allen Sitzplätzen bemerkbar. Der Sitzkomfort im Fond profitiert zudem von zusätzlicher Beinfreiheit. Die Neigung der Fondsitzlehne wurde gegenüber dem Vorgängermodell nochmals optimiert und erreicht annähernd den Winkel, der auch in BMW Limousinen realisiert wird.

Optional ist ein Skisack mit einer Öffnung in der Fondsitzlehne erhältlich, der Platz für zwei Paar Ski bietet. Das Gepäckraumvolumen des neuen BMW 6er Cabrio beträgt 300 Liter bei geöffnetem Verdeck und ermöglicht so beispielsweise den Transport von zwei 46 Zoll-Golfbags zuzüglich eines Business-Koffers. Ist das Dach geschlossen, kann der variable Verdeckkasten mit einem einfachen Handgriff nach oben geklappt werden, um das Stauvolumen auf 350 Liter zu erhöhen.

Neu entwickelte Leichtbausitze, lückenlose Sicherheitsausstattung.

Das neue BMW 6er Cabrio verfügt über neu entwickelte Leichtbausitze mit integriertem Gurtsystem, die in drei Varianten erhältlich sind. Alternativ zur Serienausstattung werden Sportsitze mit integrierten Kopfstützen sowie Komfortsitze mit erweiterten Verstellmöglichkeiten angeboten. Alle Sitzvarianten umfassen crashaktive Kopfstützen. In den USA sind für das BMW 650i Cabrio ausschließlich die zur Serienausstattung gehörenden Komfortsitze verfügbar.

Darüber hinaus beinhaltet die serienmäßige Sicherheitsausstattung Frontairbags, in die Sitzrahmen integrierte Kopf-Thorax-Seitenairbags, Dreipunkt-Automatikgurte für alle Sitzplätze, Gurtkraftbegrenzer und Gurtstrammer vorn, ISOFIX-Kindersitzbefestigungen im Fond sowie ein Überrollschutzsystem. Das speziell für das neue BMW 6er Cabrio weiterentwickelte System besteht aus zwei hinter den Kopfstützen im Fond platzierten Bügeln. Sobald die zentrale Sicherheitselektronik die Gefahr eines Überschlags registriert, wird der pyrotechnische Auslösemechanismus aktiviert, worauf die aus hochfestem Aluminium gefertigten Bügel innerhalb von Sekundenbruchteilen aus der Ruheposition nach oben fahren.

Durch gezielte Weiterentwicklungen beim Materialeinsatz und bei der Trägerstruktur konnten die für Agilität und Sicherheit relevanten Karosserieeigenschaften deutlich optimiert werden. Die statische Torsionssteifigkeit liegt um rund 50 Prozent über dem beim Vorgängermodell erzielten Wert. Zur Gewichtsoptimierung sind Türen und Motorhaube ebenso wie die Federstützen der Vorderachse aus Aluminium, die vorderen Seitenwände, die Verdeck- und die Gepäckraumklappe aus Glasfaser-Verbundstoff gefertigt.

Souveräne Kraft: Achtzylinder-Motor mit BMW TwinPower Turbo und Direkteinspritzung.

Auch die Antriebstechnologie des neuen BMW Cabrio ist darauf ausgerichtet, Sportlichkeit und Effizienz im Einklang miteinander zu optimieren. Zur Markteinführung in den USA wird das BMW 650i Cabrio angeboten, dessen V8-Motor mit BMW TwinPower Turbo Technologie und Direkteinspritzung ausgestattet ist. Das Triebwerk beeindruckt nicht nur durch spontane Leistungsentfaltung und souveräne Durchzugskraft, sondern überzeugt auch mit hervorragender Laufkultur und einem in diesem Fahrzeugsegment vorbildlich günstigen Kraftstoffverbrauch.

Der 4,4 Liter große Achtzylinder des neuen BMW 650i Cabrio erzeugt eine Höchstleistung von 400 hp (300 kW/407 PS), die im Drehzahlbereich zwischen 5 500 und 6 400 min-1 erreicht wird. Sein maximales Drehmoment von 450 lb-ft (610 Newtonmeter) steht zwischen 1 750 und 4 500 min-1 zur Verfügung. Der einzigartige Motor, dessen Turbolader im V-Raum zwischen den Zylinderbänken angeordnet sind, begeistert mit früh einsetzender und lang anhaltender Schubkraft. Den Spurt von null auf 60 mph absolviert das neue BMW 650i Cabrio in 4,9 Sekunden, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h (in den USA: 130 mph beziehungsweise 155 mph in Verbindung mit 20 Zoll-Leichtmetallfelgen) setzt die Motorelektronik dem Beschleunigungsdrang ein Ende. Die in dieser Leistungsklasse außergewöhnliche Effizienz des Topmodells offenbart sich in einem Durchschnittsverbrauch von 10,7 Litern je 100 Kilometer im EU-Testzyklus und einem CO2-Wert von 249 Gramm pro Kilometer.

Achtgang-Sport-Automatik und BMW EfficientDynamics serienmäßig.

Auf dem US-amerikanischen Automobilmarkt kann das neue BMW 650i Cabrio wahlweise und ohne Aufpreis mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe oder mit einer Achtgang-Sport-Automatik ausgestattet werden. Das präzise auf die Leistungscharakteristik des V8-Motors abgestimmte Schaltgetriebe gewährleistet eine ideale Übertragung des Antriebsmoments sowie ein Höchstmaß an Schaltkomfort. Sportliche Beschleunigungsvorgänge werden auch durch die kurzen Schaltwege gefördert.

Für eine im Wettbewerbsumfeld einzigartige Kombination aus Sportlichkeit, Schaltkomfort und Effizienz sorgt das Achtgang-Sport-Automatikgetriebe, das sich durch einen minimalen Wandlerschlupf sowie schnelle und präzise Gangwechsel auszeichnet. Dank eines innovativen Radsatzaufbaus werden bei kompakter Bauweise und geringem Gewicht acht Fahrstufen mit einer entsprechend großen Spreizung realisiert, die sowohl das Spurtvermögen optimiert als auch verbrauchsreduziertes Fahren bei niedrigen Drehzahlen ermöglicht. Für eine manuelle Gangwahl kann der Fahrer Schaltwippen am Lenkrad nutzen.

Neben dem hohen Wirkungsgrad der Motoren und der Achtgang-Sport-Automatik tragen umfangreiche BMW EfficientDynamics Maßnahmen zur Verbrauchs- und Emissionsreduzierung bei. Für höchste Effizienz sorgen unter anderem die Bremsenergie-Rückgewinnung, die elektromechanische Servolenkung (EPS), die bedarfsgerechte Steuerung von Nebenaggregaten, intelligenter Leichtbau und rollwiderstandsreduzierte Reifen.

Hochwertige Fahrwerkstechnik einschließlich elektromechanischer Servolenkung, Integral-Aktivlenkung als Option.

Die moderne Fahrwerkstechnik des neuen BMW 6er Cabrio bietet ideale Voraussetzungen für sportliches Handling und souveräne Komforteigenschaften. Sowohl die Doppelquerlenker-Vorderachse als auch die Integral-Hinterachse sind größtenteils aus Aluminium gefertigt. Die Abstimmung des Fahrwerks orientiert sich an den Anforderungen sportlich-ambitionierter Fahrer, wobei die Dämpfer auch bei hohen Querbeschleunigungswerten sensibel auf Fahrbahnunebenheiten ansprechen. Noch präziser agiert das optional verfügbare System Adaptive Drive, das die Dynamische Dämpfer Control (serienmäßig in den USA) und die aktive Wankstabilisierung Dynamic Drive umfasst. Die elektronisch geregelten Dämpfer passen sich adaptiv sowohl der Fahrbahnbeschaffenheit als auch dem Fahrstil an, um unerwünschte Fahrzeugbewegungen zu verhindern. Die Wankstabilisierung reduziert unter anderem die Seitenneigung des Fahrzeugs in schnell durchfahrenen Kurven und bei plötzlichen Richtungswechseln.

BMW typische Präzision, Komfort und Effizienz vereint die im Segment des BMW 6er Cabrio einzigartige elektromechanische Servolenkung mit Servotronic Funktion. Darüber hinaus ist das neue BMW 6er Cabrio das erste

Fahrzeug seiner Klasse, das optional mit der Integral-Aktivlenkung ausgestattet werden kann. Sie verbindet die bereits für das Vorgängermodell angebotene Aktivlenkung für die Vorderräder mit einer lenkbaren Hinterachse. Dabei werden Lenkwinkel und Lenkunterstützung sowohl vorn als auch hinten mithilfe von Elektromotoren beeinflusst. Die präzise aufeinander abgestimmten Radeinschläge ermöglichen außergewöhnlich hohe Agilität in dynamischen Fahrsituationen. Auch auf kurvenreichen Passstraßen sowie im Stadtverkehr sorgt die Integral-Aktivlenkung für herausragende Wendigkeit.

Fahrdynamik-Control ermöglicht Fahrzeugabstimmung nach Wahl.

Mit der Fahrdynamik-Control können Sportlichkeit und Komfort situationsgerecht variiert werden. Über eine Taste auf der Mittelkonsole kann der Fahrer die Fahrzeugabstimmung in den Modi „NORMAL“, „SPORT“ und „SPORT+“ wählen. In Verbindung mit der in den USA serienmäßigen Dynamischen Dämpfer Control sowie mit der Option Adaptive Drive steht zusätzlich der Modus „COMFORT“ zur Verfügung. In diesem Fall beeinflusst die Fahrdynamik-Control neben der Gaspedalprogression, dem Ansprechverhalten des Motors, der Kennlinie der Lenkkraftunterstützung, den Ansprechschwellen der Fahrstabilitätskontrolle DSC und der Schaltdynamik des Automatikgetriebes auch die Kennlinie der Dämpfer und die Wankstabilisierung. Bei Fahrzeugen, die auch mit der Integral-Aktivlenkung ausgestattet sind, wird zusätzlich zur Lenkkraftunterstützung auch die Grundeinstellung der Lenkung je nach Modus verändert. Dies führt dazu, dass in den Modi „SPORT“ und „SPORT+“nochmals eine Steigerung des sportlichen Fahrverhaltens bewirkt wird.

Die Leichtbau-Bremsanlage in Faustsattel-Bauweise mit innenbelüfteten Scheiben lässt sich komfortabel und präzise dosieren. Ihre Wirkung wird durch die Dynamische Stabilitäts Control (DSC) unterstützt. Das Fahrstabilitätssystem umfasst unter anderem das Antiblockiersystem (ABS), die Dynamische Traktions Control (DTC), die Kurvenbremsunterstützung Cornering Brake Control (CBC), die Dynamische Bremsen Control (DBC), den Anfahrassistenten, die Trockenbremsfunktion und den Fading-Ausgleich. Die Serienausstattung des neuen BMW 650i Cabrio umfasst außerdem Leichtmetallräder im Format 18 Zoll (19 Zoll und All Season Bereifung in den USA), Reifen mit Notlaufeigenschaften und eine Reifen-Pannen-Anzeige.

Hochwertige Komfortausstattung, exklusive Optionen von BMW ConnectedDrive.

Die serienmäßige Komfortausstattung des neuen BMW 6er Cabrio beinhaltet unter anderem eine 2-Zonen-Klimaautomatik einschließlich Cabrio-Modus, ein HiFi-Audiosystem mit CD-Laufwerk und AUX-In-Anschluss, ein Multifunktionslenkrad, elektrisch betriebene Vordersitze einschließlich Memory-Funktion und einen Regensensor mit integrierter automatischer Fahrlichtsteuerung. Zu den Highlights im Angebot der Sonderausstattungen gehören das Adaptive Kurvenlicht (serienmäßig in den USA), die Lenkradheizung, die Aktive Sitzbelüftung, die Aktivsitze und das Navigationssystem Professional (serienmäßig in den USA) mit Festplattenspeicher für das Kartenmaterial und die persönliche Musiksammlung.

In einer nochmals erweiterten Vielfalt präsentiert sich das Angebot der Fahrerassistenzsysteme und Mobilitätsdienste von BMW ConnectedDrive. Das neue BMW 6er Cabrio kann unter anderem mit den Systemen Spurwechselwarnung, Spurverlassenswarnung, BMW Night Vision mit Personenerkennung, Rückfahrkamera (serienmäßig in den USA), Surround View und BMW Parkassistent ausgestattet werden. Innovative Technologien optimieren die Einbindung des Apple iPhone und weiterer Smartphones sowie von Musikplayern. Neben der Internet-Nutzung (nicht in den USA verfügbar) ermöglicht BMW ConnectedDrive unter anderem die Darstellung einer per Smartphone empfangenen E-Mail-Nachricht auf dem Control Display sowie die Nutzung von internetbasierten Diensten für Navigation und Entertainment.

Darüber hinaus wird im neuen BMW 6er Cabrio erstmals die neue Generation des in dieser Fahrzeugklasse einzigartigen Head-Up-Displays vorgestellt. Das Head-Up-Display projiziert fahrrelevante Informationen im direkten Sichtfeld des Fahrers auf die Windschutzscheibe. Seit der Markteinführung des Systems im Jahr 2003 wurden bereits mehr als 400 000 mit einem Head-Up-Display ausgestattete BMW Automobile verkauft. Im neuen BMW 6er Cabrio kommt nun eine weiter optimierte Projektions-Technologie zum Einsatz. Die Darstellung der dreidimensional wirkenden Grafiken umfasst nun das gesamte Farbspektrum, sodass Verkehrssymbole realitätsgetreu abgebildet werden.

Das BMW 6er Cabrio: Exklusive Fahrfreude, einzigartige Tradition.

Mit dem neuen BMW 6er Cabrio setzt der weltweit erfolgreichste Hersteller von Premium-Automobilen eine einzigartige Tradition fort. Die Faszination exklusiver Fahrfreude in offenen Sportwagen der Marke ist seit mehr als 70 Jahren ungebrochen. Die außergewöhnliche Modellhistorie reicht vom legendären BMW 328, der die Basis für das Siegerfahrzeug der Mille Miglia 1940 war, über den BMW 507 als Traumwagen der 1950er-Jahre bis zum dynamisch-progressiven Vorgängermodell des neuen BMW 6er Cabrio.

Das neue BMW 6er Cabrio entsteht im BMW Werk Dingolfing. Im größten Produktionswerk der BMW Group entstehen auch die Modelle der BMW 7er und BMW 5er Reihe. Die ebenso flexible wie effiziente Fertigung an diesem Standort kombiniert modernste Produktionstechnologie mit einem an handwerklicher Präzision orientierten Qualitätsstandard für die Herstellung von individuell nach Kundenwunsch konfigurierten Premium-Fahrzeugen.

Der Buchstabe M wird jetzt auch im Segment der BMW 1er Reihe zum Symbol für die überragende Kraftentfaltung und die hochdynamischen Fahreigenschaften eines High-Performance-Sportwagens. Im BMW 1er M Coupé sorgt die Technologie eines Hochleistungsautomobils in Verbindung mit der Agilität und Leichtigkeit eines Kompaktmodells für sportlich geprägte Fahrfreude in einer neuen Dimension. Mit dem auf der NAIAS 2011 in Detroit erstmals der Weltöffentlichkeit präsentierten Zweitürer verwirklicht die BMW M GmbH ihr Konzept einer rennsportorientierten Leistungscharakteristik in einem für den Alltagseinsatz entwickelten Automobil erstmals auch in dieser Fahrzeugklasse. Damit wird das Modellangebot des Unternehmens nochmals erweitert und zusätzlichen, insbesondere auch jüngeren Zielgruppen der Weg zum charakteristischen Fahrerlebnis in einem M Automobil geebnet.

Das BMW 1er M Coupé verkörpert das unverwechselbare M Feeling in einer besonders konzentrierten Form. Sein Reihensechszylinder-Motor mit M TwinPower Turbo und Benzin-Direkteinspritzung entwickelt seine Höchstleistung von 250 kW/340 PS in der für BMW M Automobile typischen, drehzahlorientierten Charakteristik. Unmittelbar aus dem Rennsport abgeleitete Fahrwerkstechnik, ein auf 4,4 Kilogramm pro PS reduziertes Leistungsgewicht und präzise optimierte Aerodynamik-Komponenten, zu denen unter anderem innovative Air Curtains an der Fahrzeugfront gehören, gewährleisten eine souveräne Umsetzung der überlegenen Antriebskraft in begeisternde Fahrdynamik. Das BMW 1er M Coupé beschleunigt in 4,9 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht nach 17,3 Sekunden die 200 km/h-Marke. Bestwerte in seiner Leistungsklasse erzielt es auch auf dem Gebiet der Effizienz. Der Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus beträgt 9,6 Liter je 100 Kilometer, der CO2-Wert 224 Gramm pro Kilometer.

Die herausragende Sportlichkeit des BMW 1er M Coupé wird durch die athletische Anmutung seines Karosseriedesigns zum Ausdruck gebracht. Im exklusiv gestalteten Interieur des Viersitzers erzeugen hochwertige Materialien und ein M spezifisches Cockpit das Ambiente eines Premium-

3.2 Von Grund auf begeisternd: Das BMW 1er M Coupé.

Sportwagens. In seiner serienmäßigen Konfiguration offenbart das BMW 1er M Coupé die für M Automobile charakteristische Konzeptharmonie, die sowohl einer extremen Beanspruchung beim Einsatz auf der Rennstrecke als auch den vielfältigen Herausforderungen des Alltagsverkehrs gerecht wird. Darüber hinaus lassen sich individuelle Ansprüche bezüglich Komfort, Sicherheit und Infotainment durch eine modellspezifische Auswahl der auch für das BMW 1er Coupé verfügbaren Ausstattungsoptionen einschließlich des Angebots von BMW ConnectedDrive erfüllen.

Design: Klassische Coupé-Proportionen, M spezifische Ästhetik.

Die dynamischen Proportionen, mit denen das BMW 1er Coupé auf die im Wettbewerbsumfeld einzigartige Fahrfreude verweist, bilden die ideale Basis für den auf Anhieb faszinierenden Auftritt des ersten High-Performance-Modells im Kompaktsegment. Mit einer Fahrzeuglänge von 4 380 Millimetern ist das BMW 1er M Coupé das kürzeste, mit einer Höhe von 1 420 Millimetern zugleich das flachste Modell im Programm der BMW M GmbH. Im Vergleich zum BMW 135i Coupé weist es darüber hinaus eine um 55 Millimeter größere Breite auf, der Wert von 1 803 Millimetern ist Resultat und Ausdruck der modellspezifisch zugunsten der Fahrdynamik optimierten Spurweite an der Vorder- und der Hinterachse.

In der Gestaltung der Fahrzeugfront spiegelt sich das herausragende Leistungsvermögen des BMW 1er M Coupé eindrucksvoll wider. Die kraftvoll geformte Frontschütze bildet eine große homogene Fläche und wird im unteren Bereich von drei großformatigen Lufteinlässen dominiert. Zur Optimierung der aerodynamischen Eigenschaften werden erstmals bei einem Serienfahrzeug sogenannte Air Curtains eingesetzt. Durch Öffnungen im äußeren Bereich der Frontschürze wird die einströmende Luft in zwei Schächte geleitet. Diese sind so gestaltet, dass die Strömung jeweils entlang der Innenseite der Frontschürze in einem geschlossenen Kanal bis in die Radhäuser geleitet und dort beim Wiederaustritt durch eine sehr schmale Öffnung mit hoher Geschwindigkeit knapp an den äußeren Radflanken vorbeigelenkt wird. Der austretende Strahl legt sich wie ein Vorhang seitlich über die Vorderräder und reduziert dadurch die aerodynamisch ungünstigen Verwirbelungen im Bereich der Radhäuser.

Das BMW 1er M Coupé ist serienmäßig mit Bi-Xenon-Scheinwerfern ausgestattet. Die markentypischen Doppelscheinwerfer werden im oberen Bereich von einer LED-gespeisten Akzentleuchte angeschnitten. Dadurch entsteht der charakteristische fokussierte Blick des BMW 1er M Coupé.

In der Seitenansicht werden durch das leicht wirkende Greenhouse, die kraftvoll ausgeprägte Brüstungslinie und die aufwendig modellierten Flächen Agilität und präzise kontrollierbare Sportlichkeit symbolisiert. Sowohl vorn als auch hinten treten die Radhäuser des Zweitürers besonders voluminös hervor. Ein M typisches Merkmal ist das verchromte Kiemenelement auf dem vorderen Radhaus, das besonders lang ausgeführt ist. Es trägt sowohl den Seitenblinker als auch das M Markenlogo und bildet zudem den Ausgangspunkt der über die Türöffner bis ins Heck verlaufenden Sickelinie. Darüber hinaus setzt am Kiemenelement eine vertikal angeordnete Lichtkante an, die bis auf den Seitenschweller hinabführt. Feinarbeit im Windkanal bestimmt auch das Design der Außenspiegel. In ihrer Grundform entsprechen sie den Außenspiegeln des BMW M3.

Die kraftvoll gewölbten Radhäuser lassen auch das Heck des BMW 1er M Coupé besonders breit wirken. Horizontal ausgerichtete Linien unterstreichen diesen Eindruck. Eine dezente Spoilerlippe auf dem Kofferraumdeckel erzeugt bei hohen Geschwindigkeiten zusätzlichen Abtrieb auf der Hinterachse. Die Heckschürze weist seitliche Öffnungen auf, die das Bild der Lufteinlässe in der Frontschürze aufgreifen. Für eine M typische Symmetrie im Erscheinungsbild sorgen die jeweils weit außen angeordneten verchromten Doppelendrohre der Abgasanlage. L-förmige Heckleuchten mit roten Deckgläsern sorgen für ein charakteristisches Nachtdesign. In ihrem Inneren bilden zwei von LED-Einheiten gespeiste Lichtbänke das Rücklicht.

Für das BMW 1er M Coupé stehen die Außenlackierungen Alpinweiß uni, Saphirschwarz metallic sowie die exklusive Farbvariante Valencia Orange metallic zur Auswahl. Für perfekten Fahrbahnkontakt und ein ausdrucksstarkes Erscheinungsbild sorgen die serienmäßigen 19 Zoll großen M Leichtmetallräder im Y-Speichendesign.

Reihensechszylinder-Motor mit M TwinPower Turbo und drehzahlorientierter Leistungscharakteristik.

Ein Reihensechszylinder-Motor mit herausragender Leistung, begeisternder Drehfreude und lang anhaltender Schubkraft dient dem BMW 1er M Coupé als Kraftquelle für die Erzeugung überlegener Fahrdynamik. Der 3,0 Liter große Antrieb vereint die M typische Leistungscharakteristik mit zeitgemäßer Effizienz. Er wurde M spezifisch modifiziert, um allen Anforderungen sowohl des Alltagsverkehrs als auch des Einsatzes auf der Rennstrecke gerecht zu werden. Das Resultat: Mit der Motorleistung von 250 kW/340 PS erreicht das BMW 1er M Coupé nahezu exakt das Niveau des BMW M3 der dritten Generation, fahrdynamisch ist der kompakte Top-Athlet dem erst vor wenigen Jahren abgelösten Modell zum Teil deutlich überlegen.

Die im BMW 1er M Coupé eingesetzte M TwinPower Turbo Technologie besteht aus zwei vergleichsweise kleinen Ladern, die aufgrund ihres geringen Trägheitsmoments bereits bei niedrigen Motordrehzahlen aktiv werden und jeweils drei Zylinder mit komprimierter Luft versorgen. Dies führt zu einem außergewöhnlich spontanen Ansprechverhalten. Der Antrieb stellt bereits bei 1 500 min-1 sein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern bereit. Es steht bis in den Bereich von 4 500 min-1 zur Verfügung und kann mithilfe einer Overboost-Funktion unter Volllast um weitere 50 Newtonmeter angehoben werden. Der Maximalwert von 500 Newtonmetern ermöglicht besonders dynamische Beschleunigungsmanöver, die nach jedem Schaltvorgang erneut zur Verfügung stehende Schubkraft sorgt für einen M typisch linearen Zuwachs an Geschwindigkeit. Seine Höchstleistung erreicht das Triebwerk bei 5 900 min-1. Mit dieser drehzahlorientierten Leistungscharakteristik entspricht der Sechszylinder den M typischen Eigenschaften eines High-Performance-Antriebs. Das BMW 1er M Coupé spurtet in nur 4,9 Sekunden aus dem Stand heraus auf 100 km/h, bei Tempo 250 wird dem Beschleunigungsdrang durch Eingriffe der Motorsteuerung ein Limit gesetzt.

Das Kühlsystem der Antriebseinheit ist so ausgelegt, dass es sowohl dem herausragenden Performance-Potenzial als auch den besonders hohen Anforderungen beim dauerhaften Abfordern der Höchstleistung gerecht wird. Ein zusätzlicher ausgelagerter Wasserkühler und eine spezifische Luftführung tragen den gesteigerten thermischen Belastungen Rechnung, die etwa bei besonders sportlicher Fahrweise auf einer Rennstrecke auftreten können.

Zum hohen Wirkungsgrad des Motors trägt vor allem die Benzin-Direkteinspritzung bei, die mit zentral zwischen den Ventilen angeordneten Piezo-Injektoren eine besonders präzise dosierte Kraftstoffversorgung ermöglicht. Darüber hinaus sorgen Efficient Dynamics Maßnahmen wie Bremsenergie-Rückgewinnung und bedarfsgerecht gesteuerte Nebenaggregate dafür, dass sich der im EU-Testzyklus ermittelte Durchschnittsverbrauch auf 9,6 Liter je 100 Kilometer und der CO2-Wert auf 224 Gramm pro Kilometer beschränkt.

Zur Übertragung der Antriebskraft wird das BMW 1er M Coupé mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgestattet. Das neu entwickelte Getriebe wird mithilfe eines besonders kurzen M Schalthebels bedient.

Fahrwerkstechnik: Geringes Gewicht, hohe Festigkeit.

Das BMW 1er M Coupé verfügt über ein Fahrwerk, dessen Bestandteile den rennsportorientierten Entwicklungsprozess der BMW M GmbH durchlaufen haben. Zahlreiche maßgebliche Komponenten wurden ursprünglich für den BMW M3 konzipiert und kommen nun in einer modellspezifisch modifizierten Ausführung in dem kompakten High-Performance-Coupé zum Einsatz. Bei der Fahrzeugabstimmung, die auch die Erprobungsfahrten auf der Nordschleife des Nürburgrings umfasst, wurde das Zusammenwirken von Motor, Fahrwerk und Karosserie auch bei diesem Modell im Sinne der M typischen, stimmigen Gesamtcharakteristik und unter Berücksichtigung des geringen Fahrzeuggewichts von 1 495 Kilogramm optimiert.

Sowohl die Doppelgelenk-Vorderachse als auch die Fünflenker-Hinterachse des BMW 1er M Coupé werden nahezu vollständig aus Aluminium gefertigt. In Rohrbauweise ausgeführte Stabilisatoren, in Aluminium-Schmiedetechnik gefertigte Achslenker und Aluminium-Stoßdämpfer vervollständigen das Leichtbaukonzept für die Radaufhängung.

Serienmäßig: Variable M Differenzialsperre, Compound-Bremsen, DSC mit M Dynamic Mode, Servotronic.

Das BMW 1er M Coupé ist serienmäßig mit einer Variablen M Differenzialsperre ausgestattet. Sie baut bei Bedarf und völlig variabel ein bis zu 100-prozentiges Sperrmoment auf und sorgt so für optimale Traktion auf allen Fahrbahnoberflächen. Die Variable M Differenzialsperre reagiert auf Drehzahlunterschiede zwischen rechtem und linkem Hinterrad und leitet das

Antriebsmoment in Bruchteilen einer Sekunde um. So ist auch bei besonders großen Reibwertunterschieden zwischen dem rechten und dem linken Hinterrad für optimale Traktion und ein Höchstmaß an Antriebskraft gesorgt. Das Prinzip der drehzahlfühlenden M Differenzialsperre unterstützt die fahrdynamischen Qualitäten des Hinterradantriebs sowohl auf rutschigem Untergrund als auch beim Herausbeschleunigen aus Kurven.

Die M spezifische Compound-Hochleistungsbremsanlage des BMW 1er M Coupé stellt auch bei höchster Beanspruchung überzeugende Standfestigkeit unter Beweis und zeichnet sich darüber hinaus durch ein außergewöhnlich geringes Gewicht aus. Das aus dem Rennsport abgeleitete Konstruktionsprinzip der Bremsanlage gewährleistet hervorragende Verzögerungswerte bei deutlich reduzierter Hitzeempfindlichkeit. Ihre innenbelüfteten und gelochten Grauguss-Scheiben, deren Durchmesser vorn 360 und hinten 350 Millimeter beträgt, sind über eingegossene Edelstahlstifte schwimmend mit dem Aluminium-Scheibentopf verbunden.

Auch beim BMW 1er M Coupé bildet die Kraftübertragung auf die Hinterräder aufgrund der konsequenten Trennung der Antriebs- und Lenkfunktionen die ideale Basis für begeisternde Fahrdynamik. Seine Zahnstangenlenkung ist mit der hydraulischen Lenkkraftunterstützung Servotronic ausgestattet, die ihre unterstützende Wirkung in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit reguliert.

Die Fahrstabilitätsregelung DSC (Dynamische Stabilitäts Control) des BMW 1er M Coupé umfasst unter anderem das Antiblockiersystem (ABS), eine Schlupfregelung (ASC), den Bremsassistenten Dynamische Bremsen Control (DBC), einen Anfahrassistenten, die Cornering Brake Control (CBC), einen Fading-Ausgleich und eine Trockenbremsfunktion. Bei Nässe oder auf rutschigem Untergrund greift das Fahrstabilitätssystem frühzeitig, aber dezent ein, um ein Übersteuern zu vermeiden. Alternativ zum normalen Betriebsstatus kann der Fahrer mit einer Taste auf der Armaturentafel den M Dynamic Mode (MDM) aktivieren, der die Eingreifschwellen der Fahrstabilitätsregelung heraufsetzt. Auf diese Weise wird das Anfahren auf Schnee oder lockerem Sand mit kontrolliertem Schlupf erleichtert. Außerdem ermöglicht der MDM auch ein gezielt eingesetztes, fahrdynamisches Übersteuern.

Exklusiv und M typisch: Sportwagen-Ambiente im Interieur.

Dass bereits zum Auftakt jeder Fahrt das unverwechselbare M Feeling aufkommt, ist auch der exklusiven Innenraumgestaltung zu verdanken. Das M typische Cockpit und ein modellspezifisches Farb- und Materialkonzept erzeugen ein dem Stil eines Sportwagens entsprechendes Ambiente. Die serienmäßigen Sportsitze in der Ausführung Leder Boston bieten Fahrer und Beifahrer auch bei hochdynamischer Kurvenfahrt hervorragenden Seitenhalt. Ihr exklusiv für das BMW 1er M Coupé entworfenes Design umfasst orangefarbene Kontrastnähte auf den in Schwarz gehaltenen Oberflächen der Sitzflächen und Rückenlehnen sowie ein in die Vorderseiten der Kopfstützen eingeprägtes M Logo.

Sportwagentypisch wird durch die Dominanz dunkler Farben im Innenraum die Konzentration des Fahrers auf das Verkehrsgeschehen gefördert. Dazu trägt im BMW 1er M Coupé neben dem anthrazitfarbenen BMW Individual Dachhimmel auch die exklusive Ausführung der Interieurleisten, Türverkleidungen sowie der Cockpithutze in dunklem Alcantara bei. Auch diese Designelemente weisen ebenso wie der Schalt- und der Handbremshebelbalg orangefarbene Kontrastnähte auf. Eine M Fahrerfußstütze und M Einstiegsleisten komplettieren das exklusive Interieur.

Zur optimalen Kontrolle über das Fahrzeug trägt auch die modellspezifische Ausführung des M typischen Cockpits im BMW 1er M Coupé bei. Im Instrumentenkombi werden graue Ziffernblätter für den Drehzahlmesser und die bis zum Wert von 300 km/h reichende Geschwindigkeitsanzeige mit roten Zeigern und einer weißen Skalenbeleuchtung kombiniert.

Das ebenfalls serienmäßige M Lederlenkrad verfügt über Multifunktionstasten für die Bedienung der Audio- und Telefonsysteme. Darüber hinaus steht auf der rechten Lenkradspeiche die markentypische M Taste zum spontanen Abrufen eines betont sportlichen Fahrzeug-Setups zur Verfügung. Diese Konfiguration aktiviert eine besonders sportliche Kennlinie für die Motorsteuerung. Gaspedalbefehle werden dadurch noch spontaner umgesetzt.

Umfangreiche Serienausstattung, hochwertige Optionen und innovative Angebote von BMW ConnectedDrive.

Neben den M typischen und modellspezifischen Merkmalen, die unmittelbar zum exklusiven Fahrerlebnis in einem Hochleistungssportwagen beitragen, verfügt das BMW 1er M Coupé über eine umfassende Serienausstattung, die seinen Premium-Charakter unterstreicht. Seine praktischen Qualitäten stellt der Zweitürer unter anderem durch vier vollwertige Sitzplätze, ein Komfortniveau, das auch auf die Überwindung längerer Distanzen zugeschnitten ist, und einen 370 Liter fassenden Gepäckraum unter Beweis. Mit innovativen und im Wettbewerbsumfeld größtenteils einzigartigen Optionen lassen sich zusätzliche Komfortwünsche erfüllen.

Neben der Klimaanlage und der Geschwindigkeitsregelung ist auch das Audiosystem BMW Radio Business mit MP3-fähigem CD-Laufwerk und sechs Lautsprechern serienmäßig an Bord. Optional stehen unter anderem eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, der Komfortzugang, ein Regensensor, automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel, das Harman Kardon Surround Sound System sowie das Navigationssystem Professional mit Festplattenspeicher zur Auswahl. In Verbindung mit dem Navigationssystem ist das BMW 1er M Coupé mit dem Bediensystem iDrive ausgestattet, das die Steuerung von Infotainment, Navigations- und Kommunikationsfunktionen mittels Controller und einem 8,8 Zoll großen Control Display ermöglicht.

Das Angebot aus dem Entwicklungsbereich BMW ConnectedDrive umfasst die Fahrerassistenzsysteme Adaptives Kurvenlicht und Fernlichtassistent sowie die Park Distance Control mit Sensoren am Heck. Neben der uneingeschränkten Internet-Nutzung ermöglicht BMW ConnectedDrive auch den Zugriff auf internetbasierte Dienste zur Optimierung der Navigations- und Entertainmentfunktionen. In Kombination mit dem Navigationssystem Professional einschließlich Handyvorbereitung sind für das BMW 1er M Coupé innovative Technologien zur Einbindung von Mobiltelefonen und Musikplayern verfügbar. Dank einer neuen Schnittstellentechnologie kann die neueste Generation des Apple iPhone sowie des Apple iPod touch über das iDrive Menü gesteuert werden. Als jüngste Ergänzung der ebenfalls im Rahmen von BMW ConnectedDrive entwickelten Office-Funktionen besteht für Besitzer eines BlackBerry Smartphones des Mobiltelefonherstellers RIM (Research In Motion) auch im

BMW 1er M Coupé die Möglichkeit zur Anzeige von E-Mail-Nachrichten über Bluetooth auf dem Bordmonitor des Fahrzeugs.

Als Wegbereiter für mehr Fahrfreude und sportliche Eleganz im Premium-Kompaktsegment können das BMW 1er Coupé und das BMW 1er Cabrio eine kontinuierlich wachsende Fangemeinde begeistern. Jetzt verhelfen frische Akzente im Karosseriedesign und bei der Innenraumgestaltung den beiden zweitürigen Modellen der BMW 1er Reihe zu einem nochmals geschärften Profil, das sowohl ihre fahrdynamischen Qualitäten als auch ihre vorbildliche Effizienz noch intensiver zum Ausdruck bringt. Im Zentrum der Modifizierung des Exterieurs steht die Integration sogenannter Air Curtains in die jetzt noch dynamischer ausgeformte Frontschürze. Diese innovative, im Rahmen von BMW EfficientDynamics entwickelte Aerodynamik-Maßnahme reduziert den Luftwiderstand im Bereich der Radhäuser und leistet damit einen weiteren Beitrag zur Senkung der Verbrauchs- und Emissionswerte. Darüber hinaus gewinnen sowohl das neue BMW 1er Coupé als auch das neue BMW 1er Cabrio durch ein überarbeitetes Design für die Scheinwerfer und die Heckleuchten zusätzlich an Attraktivität.

Zur Weltpremiere für das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio auf der NAIAS 2011 in Detroit werden außerdem Neuerungen im Angebot der Außenlackierungen, Polstervarianten und Interieurleisten sowie zusätzliche Leichtmetallfelgen vorgestellt, die für beide Modelle verfügbar sind. Neben dem hochwertigen Design mit einer Material- und Verarbeitungsqualität auf Premium-Niveau tragen zahlreiche im Kompaktsegment einzigartige Ausstattungsmerkmale einschließlich innovativer Services von BMW ConnectedDrive dazu bei, dass das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio ihre Ausnahmeposition im Wettbewerbsumfeld weiter ausbauen können.

Auf dem US-amerikanischen Automobilmarkt markieren das BMW 1er Coupé und das BMW 1er Cabrio den Einstieg in das faszinierende Fahrerlebnis mit einem Premium-Automobil der Marke BMW. Mehr denn je verkörpern beide Modelle die markentypische Kombination aus Fahrdynamik und Effizienz, die im Kompaktsegment weltweit unübertroffen ist. Die charakteristische Freude am Fahren resultiert aus kraftvollen Motoren mit einem hohen Wirkungsgrad,

3.3 Mit frischen Akzenten für Effizienz und Dynamik: Das neue BMW 1er Coupé. Das neue BMW 1er Cabrio.

modernster Fahrwerkstechnik sowie dem in dieser Fahrzeugklasse nach wie vor einzigartigen Hinterradantrieb.

Für das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio stehen in den USA jeweils zwei Reihensechszylinder-Motoren zur Auswahl. Die mit der variablen Ventilsteuerung VALVETRONIC ausgestattete Antriebseinheit im BMW 128i Coupé und im BMW 128i Cabrio leistet 172 kW/233 PS. Im BMW 135i Coupé und im BMW 135i Cabrio mobilisiert ein Sechszylinder mit BMW TwinPower Turbo, Direkteinspritzung und VALVETRONIC eine Höchstleistung von 225 kW/306 PS.

Neue Akzente im Design: Kraftvoll modellierte Frontschürze unterstreicht den sportlichen Charakter.

Innerhalb der BMW 1er Reihe gewinnen Coupé und Cabrio aufgrund der gezielten Design-Modifikationen weiter an Eigenständigkeit. Das BMW 1er Coupé zeichnet sich durch die markante Kombination eines kraftvollen Karosseriekörpers mit einem leicht wirkenden Greenhouse aus. Es verfügt darüber hinaus mit seiner langen Motorhaube, dem langen Radstand und der zurückversetzten Fahrgastzelle über die typischen Proportionen eines Coupés von BMW. Diese authentische Übertragung des Coupé-Charakters in das Kompaktsegment ist ebenso einzigartig wie die elegant-gestreckte Linienführung, die auch das BMW 1er Cabrio zu einer Ausnahmeerscheinung in seinem Segment macht. Die horizontale Brüstungslinie und das flache Heck prägen die sportlich-elegante Silhouette des Viersitzers. Die kurze A-Säule gewährleistet darüber hinaus ein besonders intensives Open-Air-Feeling. Das hochwertige Textilverdeck des BMW 1er Cabrio öffnet und schließt automatisch innerhalb von jeweils 22 Sekunden. Der Verdeckmechanismus kann auch während der Fahrt bei Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h aktiviert werden.

Der agile und sportliche Charakter wird sowohl beim neuen BMW 1er Coupé als auch beim neuen BMW 1er Cabrio durch die besonders ausdrucksstarke Formgebung der Frontschürze zusätzlich unterstrichen. Das aufwändig modellierte Wechselspiel zwischen konkav und konvex geformten Flächen verstärkt zudem das individuelle Erscheinungsbild beider Modelle innerhalb der BMW 1er Reihe. Die im unteren Bereich von einem großen zentralen und

zwei seitlichen Lufteinlässe strukturierte Frontschürze reicht tief hinab und betont so die Fahrbahnorientierung und den Vorwärtsdrang beider Modelle.

Innovation Air Curtains: Optimierte Aerodynamik-Eigenschaften, reduzierte Emissionswerte.

Die funktional wichtigste Neuerung im Frontdesign von Coupé und Cabrio ist die Integration der sogenannten Air Curtains in die äußeren Lufteinlässe. Sie bewirken eine maßgebliche Reduzierung der Verwirbelungen im Bereich der Radhäuser durch eine optimierte Luftführung in diesem Bereich. Am äußeren Rand der seitlichen Öffnungen wird die einströmende Luft in geschlossene Schächte geleitet, die an der Innenseite der Frontschürze jeweils bis ins Radhaus führen. Dort tritt die Luft aus einem schmalen, vertikal angeordneten Spalt wieder aus, sodass sie mit hoher Geschwindigkeit dicht an den Radflanken entlanggelenkt wird.

Dabei legt sich der Luftstrom in der Form eines Vorhangs über die Räder. Die daher als Air Curtain bezeichnete Innovation verringert so den Luftwiderstand im Bereich der Radhäuser. Diese Optimierung der Aerodynamik-Eigenschaften ist ein weiterer Beitrag zu der im Rahmen von BMW EfficientDynamics betriebenen Reduzierung der Verbrauchs- und Emissionswerte.

Ausdrucksstark, unverwechselbar: Scheinwerfer und Rückleuchten im neuen Design.

Zum besonders ausdrucksstarken Erscheinungsbild der Frontpartie tragen auch die neu gestalteten Scheinwerfereinheiten bei. Das neue Design hebt die hochwertige Technik der Lichtquellen noch deutlicher hervor. Der für BMW Automobile typische fokussierende Blick wird jetzt durch eine Akzentblende betont, mit der die Doppelrundscheinwerfer im oberen Bereich leicht angeschnitten werden. In Verbindung mit den optionalen Xenon-Scheinwerfern übernimmt eine von LED gespeiste Akzentleuchte diese Funktion.

Auch die in einer charakteristischen L-Form geschnittenen Rückleuchten sind beim neuen BMW 1er Coupé und beim neuen BMW 1er Cabrio noch prägnanter ausgeführt. Das unverwechselbare Nachtdesign wird durch zwei horizontal angeordnete Lichtbänke für das Rücklicht erzeugt. Bei Fahrzeugen, die mit Xenon-Licht ausgestattet sind, werden sie von LED-Einheiten

gespeist. Das Deckglas der Rückleuchten ist ganzflächig in Rot gehalten, wobei lediglich ein schmaler, horizontaler, weißer Streifen für das Rückfahrlicht die einheitliche Farbgebung durchbricht.

Mehr Individualität durch neue Außenlackierungen, Leichtmetallfelgen, Polsterungen und Interieurleisten.

Zusätzliche Möglichkeiten für eine dem persönlichen Stil entsprechende Gestaltung von Exterieur und Interieur bietet die neue Auswahl von Lackierungen, Felgen, Sitzpolsterungen und Interieurleisten. Für Coupé und Cabrio stehen nun auch die Metalliclackierungen Vermilionrot und Marrakeschbraun zur Wahl. Das Angebot der optionalen Leichtmetallräder wird um eine 17 Zoll große Variante im Fünfspeichendesign, eine weitere 17 Zoll-Felge im aerodynamisch optimierten Turbinenraddesign und eine 18 Zoll-Felge im V-Speichendesign erweitert.

Auch das Programm der Sitzpolsterungen und Interieurleisten bietet neue Highlights. Die Stoffausführung Network steht zusätzlich in Magmabraun zur Auswahl, die Lederausführung Boston ist nun auch in den Farbvarianten Savannabeige und Oyster erhältlich. Als weitere Interieurleiste ist die Variante Alpinweiß im Angebot.

Einzigartige Fahrfreude: Reihensechszylinder-Motoren, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe als Option für das BMW 135i Coupé und das BMW 135i Cabrio.

BMW typische Drehfreude, herausragende Laufkultur und eine im Wettbewerbsumfeld unübertroffene Effizienz kennzeichnen die beiden Reihensechszylinder-Motoren, die auf dem US-amerikanischen Automobilmarkt für das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio zur Auswahl stehen. Zu den Besonderheiten des 3,0 Liter großen Antriebs im BMW 128i Coupé und im BMW 128i Cabrio gehören das Magnesium-Aluminium-Verbundkurbelgehäuse und die variable Ventilsteuerung VALVETRONIC. Die Höchstleistung des Motors beträgt 172 kW/233 PS, sein maximales Drehmoment liegt bei 270 Nm. Er beschleunigt das BMW 128i Coupé in 6,1 Sekunden und das BMW 128i Cabrio in 6,4 Sekunden von null auf 60 mph. Beide Modelle sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgestattet, optional

ist jeweils ein Sechsgang-Automatikgetriebe mit Steptronic Funktion erhältlich.

Für ein noch höheres Maß an Dynamik sorgt der ebenfalls 3,0 Liter große Reihensechszylinder-Motor im neuen BMW 135i Coupé und im neuen BMW 135i Cabrio. Der weltweit erste Motor, bei dem BMW TwinPower Turbo Technologie, Direkteinspritzung und VALVETRONIC gemeinsam eingesetzt werden, erzeugt eine Höchstleistung von 225 kW/306 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Das innovative Vollaluminium-Triebwerk kann in beiden Modellen alternativ zur serienmäßigen Sechsgang-Handschaltung auch mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe mit Sport-Automatik-Funktion kombiniert werden. Das neue BMW 135i Coupé beschleunigt in 5,1 Sekunden von null auf 60 mph. In Verbindung mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe reduziert sich der Beschleunigungswert auf 5,0 Sekunden. Das neue BMW 135i Cabrio benötigt 5,4 beziehungsweise 5,3 Sekunden für den Spurt auf 60 mph. Deutliches Zeichen für herausragende Effizienz ist die für alle Karosserie- und Motorvarianten übereinstimmende Reichweite nach EPA von 28 mpg (highway).

Hochwertige Ausstattung, M Sportpaket und innovative Services von BMW ConnectedDrive.

Mit einer ebenso umfangreichen wie hochwertigen serienmäßigen Sicherheits- und Komfortausstattung untermauern das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio ihren Premium-Charakter. Zusätzlich stehen zahlreiche, im Wettbewerbsumfeld zum Teil einzigartige Optionen zur Auswahl. Für alle Modellvarianten steht außerdem ein M Sportpaket zur Verfügung, das ihre fahrdynamischen Qualitäten weiter steigert und außerdem auch optisch noch intensiver zur Geltung bringt. Beim neuen BMW 135i Coupé und beim neuen BMW 135i Cabrio gehört ein modifiziertes M Aerodynamikpaket zur Serienausstattung.

Einzigartig im Kompaktsegment ist auch die Auswahl von Fahrerassistenzsystemen und Mobilitätsdiensten von BMW ConnectedDrive. Optional sind sowohl für das neue BMW 1er Coupé als auch für das neue BMW 1er Cabrio unter anderem das Adaptive Kurvenlicht, der Fernlichtassistent sowie die Park Distance Control erhältlich. Neben der

Internet-Nutzung ermöglicht BMW ConnectedDrive auch den Zugriff auf internetbasierte Dienste zur Optimierung der Navigations- und Entertainmentfunktionen. In Kombination mit dem Navigationssystem Professional einschließlich Handyvorbereitung sind außerdem innovative Technologien zur Einbindung von Mobiltelefonen und Musikplayern verfügbar.

Der neue BMW X3 tritt die Nachfolge eines Bestsellers an und verleiht der Fahrfreude in einem Sports Activity Vehicle seiner Klasse eine neue Dimension. Deutlicher denn je setzt er die Maßstäbe für Agilität und Effizienz, zugleich überzeugt er mit spürbar gesteigertem Fahrkomfort. Das Design des neuen BMW X3 kombiniert den für BMW X Modelle typischen Charakter mit einer sportlich gestreckten Linienführung. Großzügige Platzverhältnisse und eine hohe Variabilität im Innenraum ermöglichen es, sowohl den Reisekomfort als auch die Transportkapazitäten dem jeweiligen Bedarf anzupassen. Der Allradantrieb BMW xDrive optimiert nicht nur die Traktion, sondern weist auch eine neue, die Fahrdynamik fördernde Abstimmung auf. Der neue BMW X3 bietet zeitgemäße Qualitäten in einer Vielfalt, die keine Kompromisse erfordert, sondern Fahrfreude und Effizienz ebenso miteinander vereint wie Komfort und Funktionalität sowie Robustheit und Eleganz.

Zur Markteinführung des neuen, im BMW Werk Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina produzierten BMW X3 stehen für die Kunden in den USA zwei hochmoderne Antriebseinheiten zur Auswahl. Der Reihensechszylinder-Motor im neuen BMW X3 xDrive28i erzeugt eine Höchstleistung von 190 kW/258 PS. Den neuen BMW X3 xDrive35i treibt ein 225 kW/306 PS starker Reihensechszylinder-Motor an. Beide Triebwerke werden serienmäßig mit einem Achtgang-Automatikgetriebe kombiniert. In ihrer jeweiligen Leistungsklasse zeichnen sich sowohl der BMW X3 xDrive28i als auch der BMW X3 xDrive35i durch überlegene Agilität und Dynamik sowie durch die mit Abstand günstigsten Verbrauchs- und Emissionswerte im Wettbewerbsumfeld aus.

Das Design: Urbane Eleganz, dynamisch fließende Linien und charakteristische Merkmale eines BMW X Modells.

Im Vergleich zum Vorgängermodell weist der neue BMW X3 eine um 83 Millimeter (3,36 inches) längere, 28 Millimeter (1,1 inches) breitere und 12 Millimeter (0,5 inches) höhere Karosserie auf. Sein Radstand wuchs um 15 Millimeter (0,6 inches) auf 2 810 Millimeter (110,6 inches).

3.4 Fahrfreude ohne Kompromisse: Der neue BMW X3.

Das Karosseriedesign des neuen BMW X3 strahlt urbane Eleganz und robuste Agilität aus. Aus der Kombination einer flachen Frontpartie mit einem hoch abschließenden Heck entsteht in der Seitenansicht eine dynamische Keilform, die auf die sportlichen Fahreigenschaften hinweist. Markante Linien strukturieren die konvex und konkav gewölbten Flächen, sodass der Karosseriekörper den Charakter einer präzise modellierten Skulptur erhält. Die für BMW X Modelle typische schwarze Einfassung am unteren Karosserieabschluss fällt beim neuen BMW X3 besonders dezent aus.

In der Frontansicht des neuen BMW X3 signalisieren die nach vorn strebende BMW Niere, die großen Scheinwerfereinheiten, die kraftvoll ausgeprägte Frontschürze sowie die Motorhaube, die von sechs auf die Niere zulaufenden Konturlinien strukturiert wird, selbstbewusste Präsenz. Weit außen positionierte Nebelscheinwerfer bilden gemeinsam mit den Doppelrundscheinwerfern die für BMW X Modelle typische dreieckige Anordnung der Lichtquellen. Die Scheinwerfereinheiten werden am oberen Rand von einer verchromten Akzentblende angeschnitten und erzeugen so den für BMW Fahrzeuge typischen fokussierten Blick. Das Tagfahrlicht wird in Verbindung mit den optionalen Xenon-Scheinwerfern (serienmäßig im BMW X3 xDrive35i) durch hellweiß strahlende LED-Leuchtringe erzeugt.

Eine eigenständige Interpretation der für BMW X Modelle charakteristischen Designmerkmale prägt auch die Seitenansicht des neuen BMW X3. Kraftvoll ausgestellte Radhäuser und die geringe Distanz zwischen Vorderachse und Armaturentafel verweisen auf den Allradantrieb und betonen die stabile Statur des Sports Activity Vehicle. Die dynamische Anmutung der Silhouette wird durch drei Charakterlinien zusätzlich hervorgehoben. Die markentypische Sickelinie in Höhe der Türöffner steigt beim neuen BMW X3 im Bereich des vorderen Radhauses zunächst schnell an und fließt dann in einem sanften Schwung bis ins Heck. Ihr Verlauf wird von zwei weniger stark ausgeprägten Linien oberhalb der Radhäuser nachempfunden.

Horizontale Linien prägen die Heckansicht und weisen auf den stabilen Stand des neuen BMW X3 hin. Mit präzise gesetzten Linien und ausdrucksstark modellierten Flächen werden reizvolle Licht- und Schatteneffekte erzielt. Die weit außen platzierten Heckleuchten weisen die markante und für den BMW X3 typische T-Form auf. Das für BMW Modelle charakteristische

Nachtdesign wird durch die in Verbindung mit Xenon-Licht von LED gespeisten Lichtbänken erzeugt.

Interieur: Hochwertiges Ambiente, intelligente Funktionalität.

Ein großzügiges, variabel nutzbares Platzangebot, hochwertige Materialien und eine charakteristische dreidimensionale Flächengestaltung sorgen im Innenraum des neuen BMW X3 für ein modernes Premium-Ambiente und intelligente Funktionalität. Die horizontale Ausrichtung der Instrumententafel unterstreicht die Breite des Innenraums. Durch die asymmetrisch gestaltete Mittelkonsole wird die markentypische Fahrerorientierung betont. Die erhöhte Sitzposition erleichtert den Einstieg und optimiert den Überblick über das Verkehrsgeschehen. Das Control Display des optionalen Bediensystems BMW iDrive ist harmonisch in die Instrumententafel integriert. Mit 8,8 Zoll ist der hochauflösende Bildschirm des Navigationssystems Professional der größte Bordmonitor im Segment des neuen BMW X3.

Sowohl vorn als auch im Fond verfügt der neue BMW X3 über eine Vielzahl von groß dimensionierten Staufächern, Ablagen und Cupholdern. Die drei Sitzplätze im Fond bieten hervorragenden Langstreckenkomfort mit deutlich gesteigerter Knie- und Ellenbogenfreiheit im Vergleich zum Vorgängermodell. Mit einem Volumen zwischen 550 Litern (19 cu.ft) und 1 600 Litern (56,6 cu.ft) erreicht der Kofferraum des neuen BMW X3 den Bestwert im Segment, unübertroffen ist zugleich die Variabilität, mit der das Platzangebot den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden kann. Die Fondsitzlehne lässt sich im Verhältnis 40 : 60 teilen, die Segmente können einzeln oder gemeinsam umgeklappt werden. Optional ist eine im Verhältnis 40 : 20 : 40 teilbare Fondsitzlehne einschließlich einer Durchlademöglichkeit für einen Skisack erhältlich.

Motorenangebot: Reihensechszylinder-Benziner der neuesten Generation.

Dynamischer und zugleich effizienter als alle vergleichbaren Wettbewerber präsentiert sich der neue BMW X3 xDrive28i. Er wird von einem 3,0 Liter großen Reihensechszylinder-Benzinmotor mit Magnesium-Aluminium-Verbundkurbelgehäuse, Doppel-Vanos und der vollvariablen Ventilsteuerung VALVETRONIC angetrieben, der eine Höchstleistung von 190 kW/258 PS bei 6 600 min-1 und ein maximales Drehmoment von 310 Nm zwischen 2 600 und

3 000 min-1 mobilisiert. Die so entstehende Durchzugskraft ermöglicht eine Beschleunigung von null auf 60 mph in 6,7 Sekunden (vorläufiger Wert).

Spontanes Ansprechverhalten, hohe Drehfreude, hervorragende Laufkultur und ein effizienter Umgang mit der im Kraftstoff enthaltenen Energie kennzeichnen die Antriebseinheit des BMW X3 xDrive35i. Sie weist damit die für einen Reihensechszylinder-Motor von BMW charakteristischen Eigenschaften auf und kombiniert sie dank eines innovativen technologischen Konzepts auf besonders hohem Niveau miteinander. Erstmals werden BMW TwinPower Turbo Technologie, die Benzin-Direkteinspritzung High Precision Injection und die variable Ventilsteuerung VALVETRONIC gemeinsam eingesetzt. Das 3,0 Liter große Triebwerk erzeugt so eine Höchstleistung von 225 kW/306 PS bei einer Drehzahl von 5 800 min-1 und ein maximales Drehmoment von 400 Nm, das zwischen 1 200 und 5 000 min-1 zur Verfügung steht. Dieser Motor ermöglicht dem BMW X3 xDrive35i eine Beschleunigung von null auf 60 mph in 5,5 Sekunden (vorläufiger Wert). In Verbindung mit dem optionalen Sportpaket beträgt seine Höchstgeschwindigkeit 150 mph.

Dynamische Schaltvorgänge, effiziente Kraftübertragung: Achtgang-Automatikgetriebe serienmäßig.

Beide Modellvarianten des neuen BMW X3 werden serienmäßig mit einem Achtgang-Automatikgetriebe ausgestattet. Aufgrund seines innovativen Radsatzaufbaus können gegenüber der beim Vorgängermodell eingesetzten Sechsgang-Automatik zusätzliche Fahrstufen und eine größere Spreizung ohne negative Auswirkungen auf die Größe, das Gewicht und den inneren Wirkungsgrad des Systems erzielt werden. Die acht Vorwärtsgänge und der Rückwärtsgang des neuen Getriebes werden mithilfe von vier einfachen Radsätzen und fünf Schaltelementen dargestellt. Ihre neuartige Anordnung sorgt dafür, dass in jeder Gangstufe nur zwei der insgesamt fünf Kupplungen geöffnet sind, wodurch die Schleppverluste im Vergleich zu den bisher am Markt befindlichen Automatikgetrieben deutlich geringer ausfallen. Mit dem minimalen Wandlerschlupf, den geringen Reibwertverlusten, der längeren Übersetzung der höheren Gänge und einer Getriebesteuerung, die das Fahren bei niedrigen Drehzahlen begünstigt, leistet das neue Achtgang-Automatikgetriebe als Bestandteil der BMW EfficientDynamics Technologie

einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung der Verbrauchs- und Emissionswerte.

Durch die auf acht gestiegene Zahl der Gänge werden trotz der höheren Spreizung zwischen kleinster und größter Übersetzung geringere Drehzahlsprünge beim Fahrstufenwechsel erforderlich. Während des Beschleunigungsvorgangs sorgt die harmonische Abstufung der Übersetzungsverhältnisse für einen besonders konstanten Zugewinn an Tempo. Die gegenüber der Sechsgang-Automatik nochmals verkürzten Reaktions- und Schaltzeiten kommen sowohl dem Komfort als auch der Fahrdynamik zugute. Beim Herauf- oder Herunterschalten muss jeweils nur eine Kupplung geöffnet werden. Eine direkte Zielgangfindung ermöglicht auch den Wechsel über mehr als zwei Fahrstufen hinweg mit extremer Schnelligkeit. Die bei spontanen Beschleunigungsvorgängen (Kickdown) übliche Rückschaltung vom achten in den zweiten Gang erfolgt ebenfalls als Direktschaltung, die das Öffnen von lediglich einer Kupplung erfordert.

Neu entwickeltes Fahrwerk, optimiertes xDrive und einzigartige Optionen für Dynamik und Komfort.

Serienmäßig verfügt der neue BMW X3 über den permanenten Allradantrieb BMW xDrive. Das elektronisch gesteuerte System sorgt für eine variable Verteilung des Antriebsmoments zwischen Vorder- und Hinterachse. Die mit der Fahrstabilitätsregelung DSC (Dynamische Stabilitäts Control) vernetzte Steuerung wirkt durch ihre schnelle und präzise Reaktion jeder Tendenz zum Über- oder Untersteuern frühzeitig entgegen. Mit einer neuen, die Fahrdynamik fördernden Abstimmung optimiert der intelligente Allradantrieb neben der Traktion vor allem das Fahrverhalten in Kurven. Bereits bei stabiler Kurvenfahrt wird dazu ein höherer Anteil des Antriebsmoments an die Hinterräder übertragen. Mit der optionalen Performance Control lässt sich das agile Handling des neuen BMW X3 noch weiter steigern. Gezieltes Abbremsen des kurveninneren Hinterrads bei gleichzeitiger Erhöhung der Antriebsleistung sorgt dafür, dass das Fahrzeug besonders spontan und präzise einlenkt. Dies führt zu gesteigerter Dynamik in Kurven sowie zu bestmöglicher Traktion.

Eine vollständige Neuentwicklung stellt die Fahrwerkstechnik des neuen BMW X3 dar. Die Kombination einer Doppelgelenk-Zugstrebenachse vorn miteiner Fünflenker-Hinterachse bietet ideale Voraussetzungen, um Agilität und Fahrkomfort gleichermaßen zu optimieren. Auch die erstmals bei einem BMW X Modell eingesetzte elektromechanische Servolenkung (EPS) trägt maßgeblich zum präzisen Handling bei. Die neu entwickelte und als Sonderausstattung erhältliche Variable Sportlenkung reduziert die für einen besonders starken Vorderradeinschlag erforderlichen Lenkradbewegungen. Park-, Abbiege- und Ausweichmanöver werden so komfortabel und sicher mit geringem Lenkaufwand absolviert.

Optional wird für den neuen BMW X3 die Dynamische Dämpfer Control angeboten. Die elektronisch geregelten Dämpfer passen sich adaptiv sowohl der Fahrbahnbeschaffenheit als auch dem Fahrstil an. Das Kennfeld der Dämpferregelung kann vom Fahrer über die Fahrdynamik-Control beeinflusst werden. Die erstmals für ein BMW X Modell verfügbare Funktion ermöglicht es, mit einer Taste auf der Mittelkonsole zwischen den Fahrzeug-abstimmungen „NORMAL“, „SPORT“ und „SPORT+“ zu wählen. Neben dem Dämpfungsverhalten werden so auch die Gaspedalprogression, das Ansprechverhalten des Motors, die Kennlinie der Lenkkraftunterstützung und die DSC Ansprechschwellen sowie die Schaltdynamik des Automatikgetriebes beeinflusst. Alle Faktoren werden dabei jeweils zu einem stimmigen Gesamt-Setup kombiniert.

Wie alle BMW X Modelle verfügt auch der neue BMW X3 über eine besonders verwindungssteife Karosserie, präzise definierte Trägerstrukturen und groß dimensionierte Deformationszonen. Die Sicherheitsausstattung umfasst Front- und Becken-Thorax-Airbags, seitliche Curtain-Kopfairbags, Dreipunkt-Automatikgurte für alle Sitzplätze, Gurtkraftbegrenzer, Gurtstrammer und crashaktive Kopfstützen vorn sowie ISOFIX-Kindersitzbefestigungen im Fond.

Innovative Optionen und umfangreiche Funktionen von BMW ConnectedDrive.

Das Angebot der Sonderausstattungen reicht von der Klimaautomatik mit 2-Zonenregelung und dem Panorama-Glasdach über hochwertige Audiosysteme und das Navigationssystem Professional mit Festplattenspeicher bis hin zur automatischen Heckklappenbetätigung und der Anhängevorrichtung mit elektrisch schwenkbarem Kugelkopf. Einzigartig

im Segment ist die von BMW ConnectedDrive zur Verfügung gestellte Auswahl von Fahrerassistenzsystemen, internetbasierten Mobilitätsdiensten und Technologien zur Einbindung von Mobiltelefonen und externen Musikplayern in das Fahrzeug. Der neue BMW X3 kann unter anderem mit den Systemen Head-Up-Display, Adaptives Kurvenlicht, Fernlichtassistent und Rückfahrkamera einschließlich Top View ausgestattet werden.

Produktion im BMW Werk Spartanburg.

Agilität und Komfort, Sportlichkeit und Effizienz, Robustheit und Eleganz, Variabilität und Premium-Ambiente – der neue BMW X3 erfüllt auf besonders überzeugende Weise die unterschiedlichsten Ansprüche an ein modernes Sports Activity Vehicle. Mit der Vielfalt seiner Qualitäten setzt er neue Maßstäbe in dem von seinem Vorgänger begründeten Segment.

Produziert wird der neue BMW X3 im BMW Werk Spartanburg nach den strengen Qualitätsstandards der BMW Group. Innerhalb ihres weltweiten Produktionsnetzwerks hat sich der Standort im US-Bundesstaat South Carolina mit der Fertigung der Modelle BMW X5 und BMW X6 zum Kompetenzzentrum für BMW X Modelle entwickelt. Mit umfangreichen Erweiterungen wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, auch die Fertigung des neuen BMW X3 in den Produktionsablauf zu integrieren.

Mit den auf der NAIAS 2011 präsentierten Modellen setzt der Premium-Automobilhersteller BMW deutliche Signale für eine kontinuierliche Steigerung der Fahrfreude und untermauert zugleich seine weltweite Vormachtstellung bei der Entwicklung besonders verbrauchsgünstiger und emissionsarmer Fahrzeuge. Weltweit bieten BMW Modelle in allen Fahrzeugsegmenten die jeweils beste Relation zwischen Fahrleistung und Kraftstoffkonsum. Dieser Vorsprung ist das Ergebnis der Entwicklungsstrategie BMW EfficientDynamics, die darüber hinaus auch langfristige Perspektiven auf dem Weg zu einer CO2-freien Mobilität entfaltet.

Die im Rahmen von BMW EfficientDynamics entwickelte Technologie reicht von neuen Motoren und Getrieben mit besonders hohem Wirkungsgrad über intelligenten Leichtbau und optimierte Aerodynamik bis hin zu weiteren verbrauchsreduzierenden Maßnahmen im Umfeld der Antriebseinheiten. Diese Innovationen sind nicht auf einzelne Sondermodelle beschränkt, sondern Bestandteil der Serienausstattung jedes neuen BMW. Sie werden in einer jeweils modellspezifischen Kombination und in wachsendem Umfang auf allen Automobilmärkten eingesetzt. Dieser globale Ansatz der Entwicklungsstrategie BMW EfficientDynamics zielt darauf ab, Kunden in aller Welt unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Rahmenbedingungen die optimale Technologie zur Reduzierung der Verbrauchs- und Emissionswerte zur Verfügung zu stellen.

Optimierter Wirkungsgrad durch BMW TwinPower Turbo, High Precision Injection und VALVETRONIC.

Die auf den nordamerikanischen Automobilmärkten angebotenen BMW Modelle mit Reihensechszylinder- und V8-Motoren verfügen über eine umfassende Bandbreite an Technologien zur Optimierung von Leistungsausbeute und Effizienz. Dazu gehört die seit Jahren in Sechszylinder-Antrieben bewährte vollvariable Ventilsteuerung VALVETRONIC ebenso wie die in Kombination mit BMW TwinPower Turbo Technologie eingesetzte Direkteinspritzung High Precision Injection. Eine nochmalige Steigerung der dynamischen Kraftentfaltung und des

3.5 Auf dem Weg zur CO2-freien Mobilität: BMW EfficientDynamics – das weltweit wirksamste und vielfältigste Konzept für mehr Fahrfreude und weniger Emissionen.Wirkungsgrads wird nun durch die weltweit einzigartige Kombination von BMW TwinPower Turbo, Direkteinspritzung und VALVETRONIC erzielt. Diese Variante des Reihensechszylinder-Motors wird jetzt auch im neuen BMW X3 xDrive35i eingesetzt.

Eine weitere Möglichkeit, BMW typische Fahrfreude mit höchster Wirtschaftlichkeit zu kombinieren, bietet der erfolgreich auf den nordamerikanischen Automobilmärkten eingeführte BMW Advanced Diesel mit BluePerformance. Der Sechszylinder-Antrieb mit BMW TwinPower Turbo, der in den Modellen BMW 335d Limousine und BMW X5 xDrive35d eingesetzt wird, leistet 265 hp und erfüllt mithilfe seines SCR-Systems zur Reduzierung von Stickoxiden die strengen Emissionsbestimmungen aller US-Bundesstaaten. Er ermöglicht zudem außergewöhnlich günstige Verbrauchswerte, die sich einer Reichweite von 23/36 mpg (city/highway) für die BMW 335d Limousine beziehungsweise 19/26 mpg für den BMW X5 xDrive35d niederschlagen.

Neue Perspektiven: BMW ActiveHybrid und Elektromobilität.

Eine weitere Säule von BMW EfficientDynamics ist die jetzt in den ersten Serienfahrzeugen eingesetzte BMW ActiveHybrid Technologie. Die auch auf den nordamerikanischen Automobilmärkten erfolgreich eingeführten Modelle BMW ActiveHybrid 7 und BMW ActiveHybrid X6 nutzen die intelligente Verknüpfung von Verbrennungsmotor und Elektroantrieb in jeweils modellspezifischer Ausprägung für ein faszinierendes Plus an Dynamik und eine maßgebliche Reduzierung der Verbrauchs- und Emissionswerte.

Im Rahmen von Efficient Dynamics treibt die BMW Group darüber hinaus Forschungs- und Erprobungsprojekte für weitere zukunftsweisende Antriebskonzepte voran. So werden unter anderem rund 600 vollelektrisch angetriebene Fahrzeuge der Marke MINI in einem Pilotprojekt in verschiedenen US-Bundesstaaten von ausgewählten Privat- und Firmenkunden im Alltagsverkehr genutzt. Mit diesem Projekt werden Erkenntnisse darüber gewonnen, wie die individuelle Mobilität auf der Grundlage rein elektrisch betriebener Fahrzeuge effizient zu gestalten ist.

Im Vorgriff auf ein vergleichbares, im Umfang nochmals erweitertes Pilotprojekt wurde das BMW Concept ActiveE entwickelt. Das auf der Basis des BMW 1er Coupé entstandene Konzeptfahrzeug, das auf der NAIAS 2010

in Detroit seine Weltpremiere feierte, kombiniert emissionsfreies Fahren mit einem dynamischen Beschleunigungsverhalten, vier vollwertigen Sitzplätzen, einem rund 200 Liter großen Gepäckraum und Hinterradantrieb. Auch dieses Konzept ist darauf ausgerichtet, konsequente Fortschritte auf dem Weg zu einer emissionsfreien Mobilität zu erzielen. Bereits im Sommer 2011 wird mit einer Fahrzeugflotte des BMW ActiveE, deren Umfang die Zahl der eingesetzten MINI E sogar noch übersteigt, ein weiterer Feldversuch gestartet, um neben der Fahrzeugtechnik auch die Anforderungen an die Versorgungsinfrastruktur sowie das Nutzerverhalten im Alltagsverkehr zu analysieren. Der BMW ActiveE wird dabei in verschiedenen US-Bundesstaaten an der Ost- und Westküste unterwegs sein.

Die Elektromobilität ist auch ein wichtiger Bestandteil der Entwicklungsarbeit im Rahmen des project i. Dabei arbeitet die BMW Group unter anderem an innovativen Fahrzeugkonzepten für den Einsatz in Metropolen in unterschiedlichen Märkten. Aktuell bereitet die BMW Group die Serienproduktion eines Megacity Vehicle vor, das bereits im Jahr 2013 als emissionsfreies Elektrofahrzeug für großstädtische Ballungsräume auf den Markt kommen soll. Mit diesem Modell werden nicht nur im Bereich der Antriebstechnologie, sondern auch auf dem Gebiet des Leichtbaus Meilensteine gesetzt. Das Megacity Vehicle wird unter anderem als weltweit erstes Großserienfahrzeug über eine Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärktem Kunststoff verfügen.

Mit Efficient Dynamics, ressourcenschonender Produktion und hohen sozialen Standards für die Mitarbeiter an allen Standorten hat die BMW Group auch ihre herausgehobene Position im aktuellen Dow Jones Sustainability Index gefestigt. Das gemeinsam von Dow Jones Indizes, Stoxx Limited und der Züricher Vermögensverwaltungsgesellschaft SAM erstellte Ranking gilt als weltweit wichtigster Gradmesser für unternehmerische Verantwortung. Zum sechsten Mal in Folge wurde die BMW Group darin jetzt als „weltweit nachhaltigster Automobilhersteller“ eingestuft.

Durch die intelligente Vernetzung zwischen dem Fahrer, seinem Fahrzeug und der Außenwelt trägt BMW mit aktuellen Innovationen aus dem Entwicklungsbereich BMW ConnectedDrive in weltweit einzigartiger Weise zur Steigerung der Fahrfreude bei. Kein anderer Automobilhersteller verfügt über ein ähnlich umfassendes Portfolio von Fahrerassistenzsystemen, Angeboten zur Nutzung mobiler Endgeräte im Fahrzeug sowie Mobilitätsdienstleistungen aus den Bereichen Verkehrsinformation, Notruf, Fahrzeug-, Auskunfts- und Bürodienste, Reise- und Freizeitplaner sowie Internet. All diese Funktionen sind konsequent auf drei Ziele hin ausgerichtet: den individuellen Komfort zu steigern, die Sicherheit aller Fahrzeuginsassen zu optimieren und den modernsten Ansprüchen an das Infotainment im Automobil zu genügen.

Alle Komfort-, Infotainment- und Sicherheitssysteme an Bord eines BMW liefern dem Fahrer jederzeit so viele Informationen und Services wie nötig und gewünscht. Zu diesem Zweck bündelt BMW ConnectedDrive alle innovativen Angebote und Technologien auf eine Weise, die Freude am Fahren noch komfortabler, sicherer und intensiver macht. Die Aufgabe der Selektion und des Handelns bleibt dabei klar dem Fahrer überlassen. Er ist verantwortlicher Mittelpunkt aller Aktivitäten. Durch BMW ConnectedDrive gewinnt er an Kompetenz, Souveränität und Sicherheit in unterschiedlichsten Fahrsituationen.

Mit BMW ConnectedDrive bleibt der Fahrer eines BMW darüber hinaus auch unterwegs komfortabel, sicher und umfassend mit seiner persönlichen Lebenswelt verbunden. Neue Services von BMW ConnectedDrive und die erweiterte Integration mobiler Endgeräte bieten zusätzliche Möglichkeiten zur Nutzung von Entertainment-, Informations- und Kommunikationsfunktionen im Fahrzeug. So stehen aus dem Alltag gewohnte internetbasierte Dienste, Büroanwendungen und Unterhaltungsmedien jetzt in einer nochmals gesteigerten und im Automobilbereich weltweit einzigartigen Vielfalt zur Verfügung. Die perfekte Integration aller Funktionen in das fahrzeugeigene

3.6 Perfekte Vernetzung für mehr Komfort, Infotainment und Sicherheit: Die aktuellen Innovationen von BMW ConnectedDrive.

Bediensystem BMW iDrive ermöglicht dabei eine intuitive, bequeme und sichere Steuerung.

BMW ConnectedDrive Services für mehr Komfort.

Über den für alle Modelle verfügbaren telefonischen Auskunftsdienst von BMW ConnectedDrive erhält der Fahrer vielfältige, auf den individuellen Bedarf zugeschnittene Informationen. Per Anruf im BMW Call Center kann der Fahrer die gewünschten Auskünfte erfragen, anschließend kann beispielsweise die Adresse eines Hotels oder Restaurants vom BMW Call Center direkt ins Fahrzeug gesendet und dort vom Fahrer per Knopfdruck ins Navigationssystem übernommen werden.

Für die gezielte Suche nach reiserelevanten Informationen können auch die ebenfalls für alle BMW Modelle verfügbaren Google Services genutzt werden. Mit der Google Branchensuche im Fahrzeug können lokale Informationen bei der weltweit bekanntesten Onlinesuchmaschine abgefragt und genutzt werden. Dazu wird im Fahrzeug eine Verbindung zur Internetseite des Services Google Maps hergestellt. Standort und Zielort des Fahrzeugs werden automatisch erkannt, die aus der Google Maps Datenbank abgefragten Resultate im Umkreis werden anschließend mit Adresse, Telefonnummer und Entfernung angezeigt. Außerdem werden die Ergebnisse in einer von Google Maps im Internet bekannten Karte dargestellt. Der Fahrer kann die Ergebnisse seiner Suche unkompliziert per Knopfdruck ins Navigationssystem oder Telefon übernehmen.

Eine weitere Möglichkeit zur Nutzung der Google Services bietet die BMW ConnectedDrive Funktion Send to Car. Adressen und Telefonnummern können am PC auf Google Maps im Internet gesucht und dann vom Fahrer oder durch eine autorisierte Person direkt ins Fahrzeug gesendet werden. Auch in diesem Fall sind Adresse und Telefonnummer anschließend im Fahrzeug aufrufbar und stehen zur Übernahme per Knopfdruck in das Navigationssystem sowie ins Telefon zur Verfügung.

Für individuelle Unterstützung sowie für eine Steigerung des Komforts sorgen die innovativen Fernfunktionen von BMW ConnectedDrive. Wurde beispielsweise das Fahrzeug versehentlich verriegelt, obwohl sich der Schlüssel im Kofferraum befindet, genügt ein Anruf beim BMW Call Center. Nach eindeutiger Identifizierung des Fahrers wird von dort aus via

Telefonverbindung das Kommando zur Entriegelung des Fahrzeugs übertragen. Auf gleichem Wege kann festgestellt werden, ob das in Eile abgestellte Fahrzeug verriegelt wurde. Außerdem ist mithilfe der Fernfunktionen auch eine Aktivierung der Standheizung beziehungsweise Standlüftung via BMW Call Center möglich.

BMW ConnectedDrive Services für mehr Infotainment.

Mit weiteren neuen Funktionen baut BMW ConnectedDrive auch den Vorsprung bei der Integration mobiler Endgeräte weiter aus. Mit einer besonders leistungsfähigen Schnittstellen-Technologie wird eine umfassende Nutzung von externen Mobiltelefonen und Musikplayern im Fahrzeug gewährleistet. Sowohl der Umfang der Funktionen als auch die Auswahl der kompatiblen Mobiltelefone ist dabei einzigartig im Wettbewerbsumfeld.

Ein weltweit einzigartiges Angebot stellen die neuen Office-Funktionen von BMW ConnectedDrive dar. Mit den neuen Office-Funktionen können nun auch Kalendereinträge, Textnachrichten (SMS, E-Mail), Aufgaben und Notizen im Bordmonitor angezeigt und mittels Sprachausgabe (Text to Speech) vorgelesen werden. So kann der Fahrer die im Fahrzeug synchronisierten Nachrichten und Informationen bei minimaler Ablenkung vom Verkehrsgeschehen aufnehmen. Bei Nutzung der Telefonfunktion können Kontaktlisten einschließlich Bilddateien von einem externen Mobiletelefon über die Bluetooth-Schnittstelle in das Fahrzeug übertragen werden. So kann bei einem eingehenden Anruf neben Rufnummer und Name auch ein Bild des jeweiligen Gesprächspartners auf dem Bordmonitor dargestellt werden.

Zu den aktuellen Innovationen gehört auch das Bluetooth Audio Streaming, das den Zugriff auf die persönliche Musiksammlung ohne Kabelverbindung ermöglicht. Dabei werden das Mobiltelefon oder der Musikplayer über eine Bluetooth-Verbindung in das Bediensystem iDrive integriert. Die gespeicherten Musikdateien können dann über das Audiosystem des Fahrzeugs abgespielt werden.

BMW ConnectedDrive Services für mehr Sicherheit.

Darüber hinaus beinhaltet BMW ConnectedDrive eine umfassende Auswahl an Fahrerassistenzsystemen, die für zusätzliche Souveränität und Sicherheit beim Fahren sorgen und in ihrem Funktionsumfang ebenfalls weltweit Maßstäbe setzen. So ermöglicht das mit einer Wärmebildkamera arbeitende

Nachtsichtsystem BMW Night Vision mit Personenerkennung eine unerreicht präzise Erkennung von Radfahrern und Fußgängern, die sich außerhalb des Scheinwerferlichtkegels im Vorfeld des Fahrzeugs aufhalten. Auch das nochmals optimierte, in Darstellungsqualität, Funktionsumfang und Flexibilität einzigartige Head-Up-Display leistet einen maßgeblichen Beitrag zum konzentrierten Fahren. Das System projiziert fahrrelevante Informationen im Sichtfeld des Fahrers auf die Windschutzscheibe, wo sie ohne Blickabwendung erfasst werden können.

Zu den weiteren Fahrerassistenzsystemen, die sicheres und souveränes Fahren fördern, gehören die Spurwechselwarnung und die Spurverlassenswarnung. Die kamerabasierten Systeme warnen den Fahrer vor der Gefahr einer Kollision beim Fahrspurenwechsel beziehungsweise vor einem unbeabsichtigten Abweichen vom eingeschlagenen Kurs. Die Auffahrwarnung mit Anbremsfunktion, die in Kombination mit der Aktiven Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion aktiv wird, schafft die Möglichkeit, mithilfe eines zweistufigen Warnszenarios eine Kollision gänzlich zu vermeiden oder zumindest die Unfallfolgen zu reduzieren.

Als weltweit erster Automobilhersteller führte BMW 1997 in den USA und zwei Jahre später auch in Europa den Notruf ein, der im Fall einer Kollision automatisch eine Telefonverbindung zum BMW Call Center aufbaut und dadurch optimierte Voraussetzungen für einen schnellen und gezielten Rettungseinsatz schafft.

Das Angebot von BMW ConnectedDrive ist in modellspezifischer Zusammenstellung für alle Baureihen verfügbar. Damit sind wegweisende Innovationen in den Bereichen Komfort, Infotainment und Sicherheit nicht allein dem Luxussegment vorbehalten. Mit einer stetig wachsenden Zahl von Services nimmt BMW weltweit die Führungsrolle bei der Einführung von Innovationen in diesen Bereichen ein.

Quelle: BMW

16.12.2010

BMW Modelljahrespflege 2011. Inhaltsverzeichnis.

München. Mit wichtigen neuen Modellen und Modellvarianten sowie mit einer großen Zahl von Produktaufwertungen und erweiterten Angeboten geht BMW in das Frühjahr 2011. Zukunftsweisende Innovationen zur Steigerung der Effizienz, ästhetisches Design und hohe Fahrdynamik zeichnen die Neuerungen im BMW Modellprogramm aus. Die Modelle und Modellaufwertungen werden ab März 2011 im Handel verfügbar sein. Das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio präsentieren sich dann mit gezielten Design-Modifikationen und optimierten Aerodynamik-Eigenschaften. Weitere Neuheiten sind der BMW 320d EfficientDynamics Edition jetzt als Touring, der neue BMW X3 mit zwei zusätzlichen Sechszylinder-Motoren und das M Sportpaket für den BMW X3. BMW ConnectedDrive bietet ab Frühjahr 2011 neue Apps zur Integration von iPhones, iPods und Internetdiensten an. Und neben neuen Sonderausstattungen für einzelne Baureihen sowie erweiterten Angeboten von BMW Individual ergänzen neue xDrive Varianten das Angebot der BMW 5er Reihe.

Das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio.

Mit gezielten Modifikationen bringen das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio Dynamik und Effizienz noch stärker zur Geltung. Die neue Formgebung der Frontschürze umfasst unter anderem so genannte Air Curtains, die den Verwirbelungen im Bereich der Radhäuser entgegenwirken und damit den Luftwiderstand des Fahrzeugs reduzieren. Mit neu gestalteten Scheinwerfern und Heckleuchten, hochwertig verfeinerten Bedienelementen sowie Neuerungen im Programm der Außenlackierungen, Polsterungen und Interieurleisten werden weitere frische Akzente gesetzt.

BMW 320d EfficientDynamics Edition Touring: mehr Platz, weniger CO2.

Wie bereits die Limousine BMW 320d EfficientDynamics Edition untermauert auch der ab Frühjahr 2011 verfügbare BMW 320d EfficientDynamics Edition Touring die weltweite Führungsrolle von BMW bei der Entwicklung besonders emissionsarmer und zugleich fahrdynamischer Modelle. Der BMW 320d EfficientDynamics Edition Touring leistet 120 kW/163 PS und verbraucht nur 4,3 Liter je 100 Kilometer im EU-Testzyklus (114 Gramm CO2 pro Kilometer). Das neue Touring Modell wird von einem Vierzylinder-Dieselmotor der neuesten Generation mit Common-Rail-Direkteinspritzung und Turboaufladung angetrieben. Das Vollaluminium-Triebwerk stellt bereits

1. BMW Modelljahrespflege-Maßnahmen März 2011. (Kurzfassung)

bei 1 750 min-1 ein maximales Drehmoment von 380 Newtonmetern zur Verfügung und beschleunigt den Fünftürer in 8,3 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 223 km/h. Und all das kombiniert mit einem Gepäckraumvolumen von bis zu 1 385 Litern.

Der neue BMW X3: dynamischer, größer und komfortabler.

Mit nochmals gesteigerter Agilität, optimiertem Fahrkomfort und einem erweiterten Raumangebot macht sich der neue, soeben im Markt eingeführte BMW X3 daran, die Erfolgsgeschichte seines weltweit mehr als 600 000-mal verkauften Vorgängers fortzuschreiben. Der neue, im US-amerikanischen BMW Werk Spartanburg (South Carolina) produzierte BMW X3 geht mit zwei zusätzlichen Sechszylinder-Motoren in das Frühjahr 2011. Der BMW X3 xDrive30d geht mit einem 190 kW/258 PS starken Sechszylinder-Diesel an den Start und bietet wie bereits das Vierzylinder-Modell BMW X3 xDrive20d in seiner Leistungsklasse die beste Relation zwischen Fahrleistungen und Verbrauch. Der ebenfalls neue BMW X3 xDrive28i verfügt über einen 3,0-Liter-Saugmotor mit VALVETRONIC und leistet ebenfalls 190 kW/258 PS. Mit dem serienmäßigen Allradantrieb BMW xDrive und einschließlich des BMW X3 xDrive35i mit 225 kW/306 PS mit vier modernen Motoren setzt das Sports Activity Vehicle in seinem Wettbewerbsumfeld abermals Maßstäbe.

BMW M Sportpaket für BMW X3.

Ab Modelljahr 2011 steht das M Sportpaket für den neuen BMW X3 zur Verfügung. Das von der BMW M GmbH speziell für das neue Sports Activity Vehicle entwickelte Angebot ermöglicht ein besonders intensives Fahrerlebnis. Das M Sportpaket umfasst hochwertige Komponenten in den Bereichen Fahrwerk, Aerodynamik, Exterieur und Interieur. Dazu gehören unter anderem das M Aerodynamikpaket, M Leichtmetallräder und eine auf Fahrfreude ausgerichtete Interieurgestaltung. So lassen sich die dynamischen Fahreigenschaften des neuen BMW X3 nun nochmals verstärken und darüber hinaus auch optisch markant zum Ausdruck bringen.

Neue Sonderausstattungen und neue BMW 5er xDrive Varianten.

Durch den Einsatz weiterer zusätzlicher Modell- und Ausstattungs-Neuheiten wird die BMW Produktpalette jetzt noch vielseitiger, aktueller und attraktiver. Da sind beispielsweise zum einen neue Sonderausstattungen wie Lenkräder mit Schaltwippen für BMW 1er Modelle, das BMW Head-Up Display mit Vollfarbdarstellung für den BMW 5er oder der WLAN-Hotspot des erweiterten Fondtelefons für den BMW 7er. Zum anderen wird das Angebot in der BMW 5er Reihe um neue Varianten mit dem intelligenten Allradsystem BMW xDrive erweitert.

BMW ConnectedDrive: mit neuer Schnittstelle zur Integration von iPhone Apps.

Erstmals nach der Einführung von MINI Connected bietet die BMW Group nun auch in einem BMW ausgewählte iPhone Applikationen zur integrierten Nutzung im Fahrzeug. Damit wird das umfassende Angebot von BMW ConnectedDrive um eine weitere im Wettbewerb bisher einzigartige Funktion ergänzt. BMW unterstreicht damit einmal mehr seine Führungsrolle im Bereich automobiler Vernetzung. Ab Frühjahr 2011 gibt es dieses Angebot zur verbesserten Integration des Apple iPhone, das mit Einführung des neuen BMW 1er Coupé und des neuen BMW 1er Cabrio verfügbar sein wird. Damit lassen sich erstmals Features wie Facebook, Webradio oder Twitter auf dem Fahrzeug-Display anzeigen und mit dem iDrive Controller bedienen.

2. BMW Modelljahrespflege-Maßnahmen März 2011: Vom BMW 1er Coupé bis zum BMW X6 (Langfassung)

München. Herausragende Effizienz und sportliches Fahrvergnügen kennzeichnen das BMW 1er Coupé und das BMW 1er Cabrio im Premium-Kompaktsegment. Die beiden zweitürigen Modelle der BMW 1er Reihe erweitern ihr sportlich-elegantes Erscheinungsbild im Modelljahr 2011 mit gezielten Design-Modifikationen, optimierter Aerodynamik und attraktiven Ausstattungs-Komponenten. Besonders markant kommt der markentypische Charakter mit der noch dynamischer neugeformten Frontschürze zur Geltung. Dabei gewinnt das zentrale Lüftungsgitter unterhalb des Stoßfängers einprägsam durch einen schwarzen Zierstab. Die in der Schürze integrierten Nebelscheinwerfer und die neuen weit außen positionierten senkrechten Lufteinlässe betonen den sportlichen Auftritt.

Die neu dimensionierten senkrechten Luftöffnungen in der Frontschürze erzeugen während der Fahrt durch gezielte Luftkanalisierung im Radhaus eine Art Luft-Vorhang, auch Air Curtain genannt. Dieser Air Curtain legt sich zur aerodynamischen Abschirmung der Vorderräder seitlich vor die Radflanken und reduziert so wirkungsvoll den Luftwiderstand im Kotflügel. Der Air Curtain ist ein weiterer Baustein im Rahmen der wegweisenden BMW EfficientDynamics Maßnahmen, der im Zusammenspiel mit der Bremsenergie-Rückgewinnung, Auto Start Stop Funktion, Schaltpunktanzeige sowie mit bedarfsgerecht gesteuerten Nebenaggregaten die Verbrauchs- und Emissionsminderung konsequent fortsetzt.

Frische Akzente im Lichtdesign: ausdrucksstark und unverwechselbar. Sowohl das neue BMW 1er Coupé als auch das neue BMW 1er Cabrio gewinnen durch ein überarbeitetes Design der Scheinwerfer und der Heckleuchten zusätzlich an Attraktivität. Das im Detail modifizierte Design der Hauptscheinwerfer wird jetzt unter anderem durch eine Akzentblende betont, die über den oberen Bereich der Doppelscheinwerfer verläuft. Die in L-Form geschnittene Heckleuchten-Kombination wirkt jetzt im neuen ganzflächigen roten Gehäuse besonders ausdrucksstark. Für unverwechselbares Nachtdesign des BMW 1er Coupé und des BMW 1er Cabrio sorgen Xenon-Scheinwerfer mit integrierten LED-Akzentleuchten (Tagfahrlicht) vorne und LED-Leuchtkörper in den Rückleuchten.

Frische Akzente setzt das erweiterte Programm der Außenlackierungen und des Felgendesigns. Mit den Metallic-Lackierungen Vermilionrot und

2.1 Das neue BMW 1er Coupé. Das neue BMW 1er Cabrio. Noch mehr Effizienz und Dynamik.

Marrakeschbraun stehen zukünftig zwei brillante neue Außenfarben zur Wahl, die die exklusive Anmutung von BMW 1er Coupé und BMW 1er Cabrio weiter betonen. Neue 17-Zoll-Leichtmetallräder im Sternspeichen- und Streamlinedesign sowie 18-Zoll-Leichtmetallräder mit Mischbereifung im V-Speichendesign unterstreichen die unverwechselbare Charakteristik der beiden Modelle des einzigen hinterradgetriebenen Fahrzeugtyps im Kompaktsegment. Schon das Einstiegsmodell BMW 1er Cabrio 118i rollt jetzt serienmäßig auf 16-Zoll-Leichtmetallrädern im V-Speichendesign.

Neue Polsterbezüge: mehr Individualität im Innenraum. Das sportlich-exklusive Flair des Innenraums kommt jetzt durch neue, präzise aufeinander abgestimmte Interieurumfänge noch stärker zum Ausdruck. Dazu wurde das Programm der Sitzpolsterungen und der Dekorleisten umfangreich überarbeitet. Bei den neu eingeführten Polster-Optionen für BMW 1er Coupé und BMW 1er Cabrio stehen der Stoffbezug „Network“ in Magmabraun und die Ledervarianten „Boston“ Oyster und „Boston“ Savannebeige zur Wahl. Weitere neue Optionen sind ein Sport-Lederlenkrad mit Schaltwippen, wahlweise auch als M Lederlenkrad mit Schaltwippen.

Ausstattungsübergreifend hat BMW die Kennzeichnung der DSC Taste im Cockpit verbessert. Das neue, international verständliche Symbol ersetzt jetzt die drei Buchstaben DSC, die als Abkürzung für Dynamische Stabilitäts Control stehen. Serienmäßig weist das Interieur bei allen BMW 1er Coupé und BMW 1er Cabrio Varianten eine Vielzahl von Merkmalen auf, die das hohe Qualitätsniveau noch intensiver unterstreichen. So umrahmen elegante Chromapplikationen das Lichtschaltzentrum genauso wie das Bedienfeld der Klimaanlage in der Mittelkonsole. Die Auswahl der Interieurleisten wurde überarbeitet und mit dem Farbton Alpinweiß erweitert.

114 Gramm CO2 pro Kilometer und 120 kW/163 PS – diese Relation zwischen Emissionswert und Motorleistung ist nur mit BMW EfficientDynamics zu erreichen. BMW realisiert sie in einem Premium-Fahrzeug der Mittelklasse, das auch noch ein Gepäckraumvolumen von bis zu 1 385 Litern bietet: dem neuen BMW 320d EfficientDynamics Edition Touring.

Möglich wird die neue Kombination aus Effizienz, Fahrfreude und Variabilität durch den Einsatz von verbrauchs- und emissionsreduzierender Technologie einschließlich einer spezifischen Motorauslegung. Der BMW 320d EfficientDynamics Edition Touring verbraucht durchschnittlich 4,3 Liter je 100 Kilometer im EU-Testzyklus und setzt sich so klar an die Spitze der Effizienzwertung in seinem Segment.

Dieses neue Touring Modell der BMW 3er Reihe wurde in erster Linie für die Märkte Belgien, Niederlande und Frankreich entwickelt, da gerade dort eine wichtige Steuergrenze von 115 g CO2/km gegeben ist.

Wie zuvor bereits mit der entsprechend konfigurierten Limousine untermauert BMW auch mit dem ab Frühjahr 2011 verfügbaren BMW 320d EfficientDynamics Edition Touring seine weltweite Führungsrolle bei der Entwicklung besonders emissionsarmer und zugleich fahrdynamischer Modelle.

Der Fünftürer wird von einem Vierzylinder-Dieselmotor der neuesten Generation mit Common-Rail-Direkteinspritzung und Turboaufladung angetrieben. Sein 120 kW/163 PS starkes Vollaluminium-Triebwerk stellt bereits bei 1 750 min-1 ein maximales Drehmoment von 380 Newtonmetern zur Verfügung und beschleunigt das Touring Modell in 8,3 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 223 km/h.

Klarer Vorsprung im Wettbewerb: deutlich mehr Dynamik und bis zu 30 Gramm weniger CO2 pro Kilometer dank BMW EfficientDynamics.

Dieses Verhältnis zwischen Wirtschaftlichkeit und Fahrfreude ist im gesamten Marktumfeld der Mittelklasse einzigartig. Der verbrauchsgünstigste Wettbewerber im Segment des BMW 3er Touring wird von einem deutlich schwächeren Motor angetrieben und benötigt für die Beschleunigung von null auf 100 km/h fast fünf Sekunden mehr als der BMW 320d Efficient Dynamics Edition Touring. Weitere vergleichbare Fahrzeuge in dieser Klasse kommen

2.2 Der neue BMW 320d EfficientDynamics Edition Touring: Mehr Platz, weniger CO2.

dagegen, trotz geringerer Fahrdynamik, auf einen um bis zu 30 g/km höheren CO2-Ausstoß als die neue BMW EfficientDynamics Edition-Variante. Damit fällt der Effizienz-Vorsprung des Touring Modells ähnlich deutlich aus wie bei der BMW 320d EfficientDynamics Edition Limousine.

Beide Modelle setzen in der hart umkämpften Mittelklasse Zeichen für zukunftsweisende Effizienz in Kombination mit der markentypischen Dynamik und dem überlegenen Technologie- und Qualitätsniveau eines Premium-Automobils von BMW. Als Parallelangebot zum BMW 320d verfügen sie über die gleichen serienmäßigen Komfortmerkmale und sind mit fast allen Optionen für die BMW 3er Reihe einschließlich der Fahrerassistenzsysteme und Mobilitätsdienste von BMW ConnectedDrive erhältlich.

Die herausragende Effizienz von Limousine und Touring Modell basiert auf einer konsequenten Umsetzung der Entwicklungsstrategie BMW EfficientDynamics. Ihr 2,0 Liter großer Dieselmotor wurde auf eine nochmals gesteigerte Effizienz hin modifiziert. Außerdem werden die auch in den weiteren Modellen der BMW 3er Reihe eingesetzten effizienzfördernden Maßnahmen beim BMW 320d EfficientDynamics Edition um zusätzliche modellspezifische Innovationen erweitert.

Dazu gehört neben einer längeren Hinterachsübersetzung ein tiefer gelegtes Fahrwerk. Spezifische Aero-Felgen im Turbinenrad-Design bewirken eine Verbesserung der Aerodynamik-Eigenschaften. Der Luftwiderstandsbeiwert des BMW 320d EfficientDynamics Edition Touring reduziert sich auf 0,275.

Fliehkraftpendel im Zweimassenschwungrad ermöglicht komfortables Fahren ohne Vibrationen selbst im untertourigen Bereich.

Um während der Fahrt mit besonders niedrigen Motordrehzahlen den ruhigen und vibrationsfreien Lauf zu gewährleisten, ist die Antriebseinheit des BMW 320d EfficientDynamics Edition mit einem so genannten Fliehkraftpendel ausgestattet, das die gewöhnlich im untertourigen Bereich auftretenden Dreh-Ungleichförmigkeiten wirkungsvoll kompensiert. Das neuartige Bauteil ist in das Zweimassenschwungrad des Motors integriert, wo es die bei der Lastanforderung frei werdenden Schwingungen tilgt und so für eine komfortable und auch akustisch optimierte Leistungsentfaltung aus niedrigen Drehzahlen heraus sorgt.

In Kombination mit einer längeren Hinterachsübersetzung wird durch die effizienzoptimierte Motorauslegung beim BMW 320d EfficientDynamics Edition in allen Geschwindigkeitsbereichen eine maßgebliche Reduzierung der Motordrehzahlen bewirkt. Auch in Kombination mit dieser für Verbrauch und

Emissionen günstigen Lastpunktverschiebung bleibt die für BMW Dieselmotoren typische Spontaneität und Laufruhe gewahrt. Der so erzielte Komfortgewinn legt es dem Fahrer nahe, häufiger einen höheren Gang zu nutzen beziehungsweise auf das Zurückschalten ganz zu verzichten. Bei einem Beschleunigungsvorgang zeigt der BMW 320d EfficientDynamics Edition dennoch das für einen BMW charakteristische agile Fahrverhalten.

Weniger Emissionen, mehr Fahrfreude: das Potenzial von BMW EfficientDynamics konsequent umgesetzt.

Selbstverständlich verfügt der BMW 320d EfficientDynamics Edition Touring auch über das vollständige Paket von Maßnahmen zur Reduzierung der Verbrauchs- und Emissionswerte, wie sie bei den weiteren Modellen der BMW 3er Reihe ebenfalls serienmäßig zum Einsatz kommen. So wird dank der Bremsenergie-Rückgewinnung die Erzeugung von Strom für das Bordnetz auf die verbrauchsneutralen Schub- und Bremsphasen konzentriert. Die Auto Start Stop Funktion ermöglicht die Abschaltung des Motors bei einem kurzfristigen Halt und verhindert so unnötigen Kraftstoffverbrauch im Leerlauf.

Die Schaltpunktanzeige des BMW 320d EfficientDynamics Edition weist den Fahrer besonders früh auf einen unter Effizienzgesichtspunkten optimalen Gangwechsel hin. Ebenso wie der abkoppelbare Klimakompressor weist auch die elektromechanische Servolenkung EPS eine bedarfsgerechte Steuerung auf. Darüber hinaus trägt die aktive Kühlluftklappensteuerung zur Reduzierung des Luftwiderstands und damit zur Steigerung der Effizienz bei. Der BMW 320d EfficientDynamics Edition Touring ist außerdem mit einem motornah angeordneten Dieselpartikelfilter ausgestattet und erfüllt die Abgasnorm EU5.

Mehr Agilität, mehr Komfort, mehr Raum – der neue BMW X3 erfüllt höchste Ansprüche an ein Sports Activity Vehicle in seinem Segment. Im Frühjahr 2011 unterstreicht er seine vielfältigen Talente hinsichtlich Fahrfreude und Variabilität auch mit einer erweiterten Motorenauswahl. Dabei kommen die charakteristischen Stärken eines BMW Dieselmotors nun in einer weiteren Ausführung zur Geltung. Der BMW X3 xDrive30d geht mit einem 190 kW/258 PS starken Sechszylinder-Diesel an den Start. Wie schon das Vierzylinder-Modell BMW X3 xDrive20d bietet auch er in seiner Leistungsklasse die beste Relation zwischen Fahrleistungen und Verbrauch. Im Programm der Benzinantriebe wird dem Topmodell BMW X3 xDrive35i eine weitere Sechszylinder-Variante an die Seite gestellt: Der BMW X3 xDrive28i verkörpert die bewährten Qualitäten eines klassischen 3,0 Liter-Saugmotors mit VALVETRONIC und mobilisiert dabei eine Höchstleistung von ebenfalls 190 kW/258 PS

Mehr Leistung, höchste Effizienz: Reihensechszylinder-Diesel im neuen BMW X3 xDrive30d.

Die Antriebseinheit des neuen BMW X3 xDrive30d liefert weitere Belege für die herausragende Entwicklungskompetenz, über die BMW auch auf dem Gebiet der Dieselmotoren verfügt. Der Reihensechszylinder-Diesel verfügt ebenso wie der Vierzylinder des BMW X3 xDrive20d über ein Vollaluminium-Kurbelgehäuse, eine Common-Rail-Direkteinspritzung der jüngsten Generation und einen Turbolader mit variabler Einlassgeometrie. Das Einspritzsystem des Sechszylinders befördert den Kraftstoff mit einem Maximaldruck von 1 800 bar in die Brennräume und sorgt so für eine besonders effiziente und saubere Verbrennung. Der thermodynamisch optimierte Turbolader gewährleistet ein spontanes Ansprechverhalten und eine imponierende Durchzugskraft aus niedrigen Drehzahlen. In der für den BMW X3 xDrive30d entwickelten Ausführung erzeugt der 3,0 Liter große Antrieb eine auf 190 kW/258 PS gesteigerte Höchstleistung bei einer Motordrehzahl 4 000 min-1, sein maximales Drehmoment von 560 Newtonmetern steht zwischen 2 000 und 2 750 min-1 zur Verfügung. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h absolviert der neue BMW X3 xDrive30d innerhalb von 6,2 Sekunden. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h.

Auch die Sechszylinder-Diesel-Variante des neuen BMW X3 positioniert sich damit als mit Abstand sportlichstes Fahrzeug im Wettbewerbsumfeld. Gleichzeitig steht der BMW X3 xDrive30d mit einem Durchschnittsverbrauch

2.3 Der neue BMW X3: Zusätzliche Sechszylinder-Motoren im BMW X3 xDrive30d und BMW X3 xDrive28i.

von 6,0 Litern je 100 Kilometer und einem CO2-Wert von 159 Gramm pro Kilometer unangefochten an der Spitze der Effizienzwertung in seiner Leistungsklasse. Die Sechszylinder-Diesel-Variante des Sports Activity Vehicle wird damit zu einem besonders beeindruckenden Beispiel für die umfassende Wirkung der Entwicklungsstrategie BMW EfficientDynamics. Bei einer im Vergleich zum Vorgängermodell um 30 kW beziehungsweise 19 Prozent gesteigerten Leistung weist der neue BMW X3 xDrive30d einen um 22 Prozent reduzierten Kraftstoffverbrauch auf. Möglich wird dieser Fortschritt durch den konsequenten Einsatz von BMW EfficientDynamics Technologie. Bremsenergie-Rückgewinnung und bedarfsgerecht gesteuerte Nebenaggregate gehören ebenso zur Serienausstattung wie die Auto Start Stop Funktion, die beim Halt an Kreuzungen oder im Stau für das automatische Abschalten des Motors sorgt, um unnötigen Kraftstoffverbrauch im Leerlauf zu vermeiden. Der BMW X3 xDrive30d erfüllt die Abgasnorm EU5.

Drehfreudig, laufruhig, leicht: Reihensechszylinder-Motor mit VALVETRONIC im neuen BMW X3 xDrive28i.

Mit der Erweiterung des Antriebsportfolios für den neuen BMW X3 wird jetzt außerdem eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen, die Drehfreude, Laufkultur und Wirtschaftlichkeit eines BMW Reihensechszylinder-Benzinmotors in einem BMW X Modell zu erleben. Der neue BMW X3 xDrive28i wird von einem 3,0 Liter großen Saugmotor angetrieben, der seine Höchstleistung von 190 kW/258 PS bei einer Drehzahl von 6 600 min-1 erreicht. Sein maximales Drehmoment von 310 Newtonmetern steht zwischen 2 600 und 3 000 min-1 zur Verfügung. Das sportliche Temperament der neuen Motorvariante schlägt sich im Beschleunigungswert von 6,9 Sekunden für den Spurt von null auf 100 km/h nieder. Die Höchstgeschwindigkeit des neuen BMW X3 xDrive28i beträgt 230 km/h.

Neben der ebenso kraftvollen wie harmonischen Leistungsentfaltung gehört auch der hohe Wirkungsgrad zu den herausragenden Merkmalen dieser Antriebseinheit. Sowohl das Ansprechverhalten als auch die Effizienz werden durch die vollvariable Ventilsteuerung VALVETRONIC gefördert. Diese von BMW patentierte und weltweit bewährte Technologie reduziert durch eine stufenlose Regelung des Hubs der Einlassventile die bei herkömmlichen Motoren auftretenden Drosselverluste beim Ladungswechsel auf ein Minimum. Dies führt zu spontanen Reaktionen auf Gaspedalbewegungen und zu einer besonders effizienten Kraftstoffnutzung. Der Reihensechszylinder-Motor des BMW X3 xDrive28i ist darüber hinaus mit einem Magnesium-Aluminium-Verbundkurbelgehäuse ausgestattet. Diese Konstruktionsweise unter Verwendung des gegenüber Aluminium um nochmals rund 30 Prozent leichteren Werkstoffs Magnesium gewährleistet eine erhebliche Gewichtsoptimierung mit entsprechenden Effizienzvorteilen. Die dadurch

reduzierte Vorderachslast kommt außerdem der Agilität des neuen BMW X3 xDrive28i zugute.

Der Sechszylinder-Motor der neuen Modellvariante ist mit einer kennfeldgeregelten Ölpumpe und einer bedarfsgerecht agierenden Kühlmittelpumpe ausgestattet. Sie sind ebenso Bestandteil des serienmäßigen BMW EfficientDynamics Pakets wie die Bremsenergie-Rückgewinnung und die elektromechanische Servolenkung, die immer nur dann aktiv wird und Energie verbraucht, wenn Lenkunterstützung erforderlich ist. Das hohe Effizienz-Niveau der neuen Sechszylinder-Benzinmotor-Variante zeigt sich in einem Durchschnittsverbrauch von 9,0 Litern je 100 Kilometer im EU-Testzyklus und einem CO2-Wert von 210 Gramm pro Kilometer. Außerdem erfüllt der Sechszylinder die Bestimmungen der Abgasnormen EU5 in Europa beziehungsweise ULEV 2 in den USA.

Serienmäßig: Achtgang-Automatikgetriebe mit einzigartigem Wirkungsgrad und intelligenter Allradantrieb xDrive.

Die hohe Effizienz der beiden neuen Motorvarianten wird auch durch das sowohl beim BMW X3 xDrive30d als auch beim BMW X3 xDrive28i serienmäßige Achtgang-Automatikgetriebe gefördert. Aufgrund seines innovativen Radsatzaufbaus agiert das ebenso kompakte wie leichte Automatikgetriebe mit einem außergewöhnlich günstigen Wirkungsgrad. Kurze Schaltzeiten und die Möglichkeit einer direkten Zielgangfindung beim Zurückschalten fördern die Fahrdynamik des Sports Activity Vehicle. Der auf das Anfahren beschränkte und auch dabei minimale Wandlerschlupf, der hohe innere Wirkungsgrad, die geringen Reibwertverluste durch jeweils nur zwei geöffnete Kupplungen, die längere Übersetzung der höheren Gänge und die Getriebesteuerung, die das Fahren bei niedrigen Drehzahlen begünstigt, ermöglichen einen erheblichen Verbrauchsvorteil.

Auch der intelligente Allradantrieb BMW xDrive gehört bei allen Motorvarianten des neuen BMW X3 zur Serienausstattung. Der permanente, elektronisch gesteuerte Allradantrieb verteilt die Kraft des Motors variabel zwischen der Vorder- und der Hinterachse. So steht das Antriebsmoment immer dort zur Verfügung, wo es am wirkungsvollsten in Fahrdynamik umgesetzt werden kann. Mit seiner dynamikoptierten Abstimmung fördert das System im neuen BMW X3 auch die Spurstabilität in Kurven besonders intensiv. Bereits am Kurveneingang wird dazu zusätzliche Antriebskraft an die Hinterräder geleitet, um das Einlenken zu optimieren. Mit der optionalen Performance Control lässt sich das agile Handling noch weiter steigern. Gezieltes Abbremsen des kurveninneren Hinterrads bei gleichzeitiger Erhöhung der Antriebsleistung sorgt dafür, dass das Fahrzeug besonders spontan und präzise einlenkt. Weitere Optionen zur Steigerung der

charakteristischen Fahrfreude sind die Dynamische Dämpfer Control mit elektronisch geregelten Dämpfern und die erstmals bei einem BMW X Modell verfügbare Fahrdynamik-Control zur individuellen Fahrzeugabstimmung per Tastendruck.

Der neue BMW X3 setzt das erfolgreiche Konzept seines Vorgängers durch eine konsequente Weiterentwicklung der modellspezifischen Stärken fort. Er wird damit nicht nur zum neuen Maßstab für Fahrfreude in seinem Segment, sondern baut auch den Vorsprung auf dem Gebiet der Effizienz in beeindruckender Weise aus. Der neue BMW X3 xDrive35i setzt sich mit einer Höchstleistung von 225 kW/306 PS klar an die Spitze der Dynamik-Wertung. Zugleich überzeugt das Topmodell dank BMW EfficientDynamics auch im Vergleich zu weniger leistungsstarken Wettbewerbern mit deutlich geringeren Verbrauchs- und Emissionswerten. Die neue Bestmarke für Effizienz in seiner Fahrzeugklasse setzt der 135 kW/184 PS starke BMW X3 xDrive20d mit einem Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus von 5,6 Litern je 100 Kilometer und einem CO2-Ausstoß von 147 Gramm pro Kilometer.

Mit seinem sportlich eleganten Karosseriedesign, dem hochwertigen Ambiente im Interieur und innovativen Ausstattungs-Merkmalen setzt der neue BMW X3 weitere Akzente in seiner Fahrzeugklasse. Zu den einzigartigen Fahrerassistenzsystemen und Mobilitätsdiensten von BMW ConnectedDrive, die optional für den neuen BMW X3 angeboten werden, gehören unter anderem das BMW Head-Up Display, die Internet-Nutzung im Fahrzeug sowie die Rückfahrkamera mit Top View.

Komplettiert wird der Status des überlegenen Allroundtalents durch den unübertroffen großen und vielseitig nutzbaren Innenraum. Der Gepäckraum des neuen BMW X3 fasst 550 Liter. Dank einer im Verhältnis 40 : 20 : 40 umklappbaren Fondsitzlehne kann das Stauvolumen bedarfsgerecht erweitert und bis auf einen in dieser Fahrzeugklasse einzigartigen Maximalwert von 1 600 Litern gesteigert werden.

Sportliche Fahrfreude in der für BMW X Modelle charakteristischen Ausprägung gehört zu seinen unverwechselbaren Merkmalen. Der neue BMW X3 hat von seinem Vorgänger die Spitzenposition als Topathlet im Segment übernommen und baut den Vorsprung in den Bereichen Agilität und Fahrdynamik weiter aus. Für ein besonders intensives Fahrerlebnis im neuen BMW X3 steht im Modelljahr 2011 das M Sportpaket zur Verfügung. Das von der BMW M GmbH speziell für das neue Sports Activity Vehicle entwickelte Angebot umfasst hochwertige Komponenten in den Bereichen Fahrwerk, Aerodynamik, Exterieur und Interieur. Dazu gehören unter anderem das M Aerodynamikpaket, spezifische M Leichtmetallräder und eine ganz auf konzentrierte Fahrfreude ausgerichtete Interieurgestaltung.

Die herausragende Sportlichkeit des neuen BMW X3 resultiert aus einer vollständig neuentwickelten Fahrwerkstechnik. In Kombination mit dem gegenüber dem Vorgängermodell verlängerten Radstand und der größeren Spurweite werden auf diese Weise die Fahrstabilität und die Übertragung der Seitenführungskräfte in dynamischen Fahrsituationen spürbar optimiert. Die elektromechanische Servolenkung agiert mit der für BMW Modelle typischen Präzision, optional kann der neue BMW X3 mit einer variablen Sportlenkung ausgestattet werden. Sein permanenter Allradantrieb BMW xDrive erhielt eine dynamikoptimierte Abstimmung, die insbesondere das agile Einlenken in Kurven perfekt unterstützt. Noch mehr Agilität in engen Kurven gewährleistet die optionale Performance Control. Als erstes BMW X Modell kann der neue BMW X3 außerdem mit der elektronisch geregelten Dynamischen Dämpfer Control sowie mit der Fahrdynamik-Control ausgestattet werden, die eine individuelle Fahrzeugabstimmung per Tastendruck ermöglicht.

Mit dem M Sportpaket lassen sich die dynamischen Fahreigenschaften des neuen BMW X3 nun nochmals verstärken und darüber hinaus auch optisch markant zum Ausdruck bringen. Zum Ausstattungsumfang gehören das M Aerodynamikpaket, Abgasendrohre mit Chromblenden, die BMW Individual Hochglanz Shadow Line für die Seitenfenstereinfassungen und die Dachreling in BMW Individual Hochglanz Shadow Line Ausführung. Die Karosseriekomponenten des M Aerodynamikpakets für die Front-, Seiten- und Heckpartie werden in Wagenfarbe, der Einsatz in der Heckschürze in Dark Shadow metallic lackiert.

2.4 Das M Sportpaket für den neuen BMW X3: Komponenten für Fahrwerk, Aerodynamik, Exterieur und Interieur.

Eine sportliche Fahrwerksabstimmung und 18 Zoll große M Leichtmetallräder sowie die Performance Control für den serienmäßigen Allradantrieb xDrive steigern das fahrdynamische Potenzial des Sports Activity Vehicle, beim neuen BMW X3 xDrive35i werden sie um ein Sportautomatikgetriebe einschließlich Schaltwippen am Lenkrad und die Variable Sportlenkung inklusive Servotronic ergänzt. Wahlweise sind M Leichtmetallräder auch in der Ausführung 19 Zoll mit Mischbereifung verfügbar, über das Zubehör-Angebot sind zudem M Leichtmetallräder im 20 Zoll-Format mit Mischbereifung erhältlich.

Sportsitze in der exklusiven Stoff-/Leder-Ausführung Pearlpoint, ein M Lederlenkrad mit Multifunktionstasten einschließlich Geschwindigkeitsregelung, Einstiegsleisten mit M Schriftzug und eine M Fahrerfußstütze sorgen im Innenraum des neuen BMW X3 mit M Sportpaket für zusätzliche Fahrfreude. Abgerundet wird das hochwertig-sportliche Ambiente durch den anthrazitfarbenen BMW Individual Dachhimmel, Interieurleisten in der Ausführung Aluminium Längsschliff, den M Schalthebel (nur für den BMW X3 xDrive20d mit manuellem Getriebe) und eine Edelstahl-Einlage für die Ladekante des Gepäckraums.

Das M Sportpaket für den neuen BMW X3 ist ab Frühjahr 2011 verfügbar. Es kann mit allen für das Sports Activity Vehicle angebotenen Motorvarianten kombiniert werden. Als Ergänzung zum bestehenden Programm der Außenlackierungen ist als exklusive Option in Verbindung mit dem M Sportpaket auch die Farbvariante Carbonschwarz metallic erhältlich.

Eine ganze Reihe weiterer zusätzlicher Modell- und Ausstattungs-Neuheiten machen die BMW Produktpalette noch vielseitiger, aktueller und attraktiver.

Für alle Modelle der BMW 1er Reihe und der BMW 3er Reihe wird zum Frühjahr 2011 die DSC Taste im Cockpit neu gekennzeichnet. Das neue, international verständliche Symbol ersetzt die aus den drei Buchstaben DSC bestehende Abkürzung für Dynamische Stabilitäts Control. Weiter werden für die Modelle BMW 120i und BMW 120d sowie BMW 320i und BMW 320d zum Frühjahr 2011 zwei neue Lenkräder als Sonderausstattung angeboten: das Sport-Lederlenkrad und das M Lederlenkrad, beide mit Schaltwippen für die Bedienung des 6-Gang Automatic Getriebes.

Die BMW 5er Reihe wird durch neue Modelle mit dem intelligenten Allradantrieb xDrive ausgebaut. Neben den allradtypischen Traktionsvorteilen bietet xDrive mit seiner elektronischen Steuerung und blitzschnellen Kraftverteilung eine weitere Steigerung der Kurvenagilität auch auf trockener Straße. Die neuen Varianten BMW 535i xDrive Limousine, BMW 530d xDrive Limousine und BMW 530d xDrive Touring sind serienmäßig mit 8-Gang Automatic Getriebe mit Steptronic und Auto Start Stop Funktion ausgestattet. Beim BMW 530d xDrive wurde die Motorleistung um 10 kW/14 PS auf 190 kW/258 PS erhöht. Für die BMW 5er Reihe stehen zum Frühjahr 2011 zwei zusätzliche neue BMW Individual Lackierungen (Champagner Quartz metallic und Amazonitsilber metallic) sowie die erweiterte BMW Individual Lederausstattung Merino und spezielle BMW Individual Interieurleisten zur Auswahl. Ebenfalls neu im Angebot von BMW Individual für die BMW 5er Reihe sind die 19-Zoll-Leichtmetallräder V-Speiche. Bei der BMW 5er Limousine wird damit das Reifenformat 245/40 vorn und 275/35 hinten gefahren.

Neu für den BMW 5er wird das BMW Head-Up Display mit Vollfarbdarstellung und die Instrumenten-Kombination mit erweiterten Umfängen (erweiterte Darstellungen, zusätzliche Permanentanzeigen und Parallelanzeige von Navigation und Bordcomputer) als Sonderausstattung angeboten. Diese Instrumenten-Kombination entspricht derjenigen des bisher schon im BMW 5er Gran Turismo und im BMW 7er eingesetzten Systems.

Vom BMW 530d wird nun parallel zur Version mit 8-Gang Automatic Getriebe auch die 6-Gang Schaltgetriebe-Variante mit BMW Diesel BluePerformance,

2.5 Neue Sonderausstattungen und neue BMW 5er xDrive Varianten, neue Individual Farben und Leichtmetallräder.

der besonders emissionsarmen Diesel-Technologie mit Speicherkatalysator, als Sonderausstattung angeboten. Damit erfüllt der BMW 530d bereits heute die künftige Abgasnorm EU6.

Für die BMW 7er Reihe steht ab Frühjahr 2011 ein um einen WLAN-Hotspot erweitertes Fondtelefon als Sonderausstattung zur Verfügung. Das Angebot ermöglicht den Netzzugang für Notebooks, iPads und vergleichbare Geräte.

Zwei wichtige Neuerungen für den BMW X6 sind die Sonderausstattungen Fünfsitzigkeit (4+1; nicht für BMW ActiveHybrid X6) und das Sport-Lederlenkrad mit monodirektionalen Schaltwippen. Bei dieser Funktion wird mit der rechten Wippe herauf-, mit der linken heruntergeschaltet.

Erstmals nach der Einführung von MINI Connected bietet die BMW Group nun auch in einem BMW ausgewählte iPhone Applikationen zur integrierten Nutzung im Fahrzeug. Damit wird das umfassende Angebot von BMW ConnectedDrive um eine weitere im Wettbewerb bisher einzigartige Funktion ergänzt. BMW unterstreicht damit einmal mehr seine Führungsrolle im Bereich automobiler Vernetzung. Ab Frühjahr 2011 gibt es dieses Angebot zur verbesserten Integration des Apple iPhone, das mit Einführung des neuen BMW 1er Coupé und des neuen BMW 1er Cabrio verfügbar sein wird. Damit lassen sich erstmals Features wie Facebook, Webradio oder Twitter auf dem Fahrzeug-Display anzeigen und mit dem iDrive Controller bedienen.

Empfangen und senden von Facebook- und Twitter-Nachrichten. Voraussetzung für diese Anwendung ist die neue Sonderausstattung „Apps“, die Anbindung Bluetooth und USB-Geräte, das Navigationssystem Professional und ein iPhone mit der kostenlos im Apple App Store downloadbaren App „BMW Connected“. Bei einer Verbindung des iPhone mit dem Fahrzeug über USB oder SnapIn Adapter werden im Fahrzeug die Inhalte der iPhone App „BMW Connected“ auf dem ideal im Blickfeld des Fahrers platzierten Display angezeigt. Damit kann der Fahrer die enthaltenen Features Facebook, Twitter und Webradio per iDrive Controller anwählen und nutzen. Der Fahrer kann somit in seinem BMW das iPhone in der Ablage liegen lassen und seine persönlichen Facebook- oder Twitter-Nachrichten bequem und sicher auf dem großen Fahrzeug-Display verfolgen. Mit vorformulierten Textbausteinen, die auf Fahrzeuginformationen wie z.B. Geschwindigkeit, Außentemperatur oder Navigationsziel zugreifen können, ist auch das Antworten auf neue Einträge und Nachrichten jederzeit aus dem Fahrzeug möglich.

Ebenso wie Facebook und Twitter lässt sich auch das Feature Webradio der BMW Connected App per iDrive Controller auf dem Navigations-Display bedienen. Damit steht den Fahrzeuginsassen ortsunabhängig das weltweite Angebot von tausenden Internetradiosendern zur Verfügung. Wie beim iPhone sind die Sender nach Ländern und dann alphabetisch sortiert. Gespeicherte Favoriten-Sender können ebenfalls aufgerufen werden.

Mit dieser Schnittstelle öffnet BMW die Möglichkeit der Anbindung von externen Applikationen in die Fahrzeug-Infrastruktur. Damit macht BMW ConnectedDrive jedoch nur den Anfang der Vernetzung mit dem iPhone.

2.6 BMW ConnectedDrive: BMW bietet neue Schnittstelle zur Integration von iPhone Apps ins Fahrzeug.

Weitere Funktionen und Apps werden folgen und stehen dann jedem Kunden per Download über den App Store zur Verfügung.

Quelle: BMW

21.10.2010

25 Jahre BMW Allradkompetenz.

Der Weg führt unaufhaltsam vorwärts und immer wieder steil bergauf – für den entsprechenden Antrieb sorgt das intelligente Allradsystem BMW xDrive. 25 Jahre nach der Markteinführung des ersten allradgetriebenen Modells von BMW hat sich der weltweit erfolgreichste Premium-Automobilhersteller auch auf dem Gebiet der Allradfahrzeuge eine hervorragende Marktposition erobert. Mittlerweile ist jeder vierte weltweit verkaufte BMW mit xDrive ausgestattet. Vor allem der anhaltende Erfolg der BMW X Modelle trägt maßgeblich zu dieser Entwicklung bei. Darüber hinaus nimmt auch in anderen Baureihen die Zahl der allradgetriebenen Modelle stetig zu. Aktuell bietet BMW 45 Modelle an, bei denen xDrive für eine variable Verteilung des Antriebsmoments zwischen den Vorder- und den Hinterrädern sorgt. Die außergewöhnliche Vielfalt reicht von den BMW X Modellen über die BMW 3er und BMW 5er Reihe bis zu den Luxuslimousinen der BMW 7er Reihe.

Als Ergänzung des Modellprogramms und Alternative zum BMW typischen Hinterradantrieb wurde der Allradantrieb im Jahr 1985 erstmals in einem Modell der BMW 3er Reihe angeboten. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die Kraftübertragung auf beide Achsen bei BMW nicht allein zur Optimierung

der Traktion auf unbefestigtem Untergrund sowie bei widrigen Witterungsbedingungen, sondern auch zur Steigerung der Fahrdynamik in Kurven bestimmt. Die aktuelle Ausführung des Allradsystems BMW xDrive wird dieser Aufgabe mehr denn je gerecht. Durch die Vernetzung des Allradsystems mit dem Integrated Chassis Management (ICM) werden alle Fahrsituationen erkannt und bewertet, um frühzeitig den geeigneten Regeleingriff vorzunehmen. Dieser kann allein durch xDrive oder auch in Kombination mit der Fahrstabilitätsregelung DSC (Dynamische Stabilitäts Control) beziehungsweise der Performance Control erfolgen. Schnell und präzise wird die Kraftverteilung so variiert, dass auch bei besonders dynamischen Kurvenfahrten das BMW typische Handling gewährleistet ist.

Im Gegensatz zu anderen Herstellern, die den Allradantrieb vor allem zum Ausgleich der bei frontgetriebenen Fahrzeugen auftretenden Traktionsdefizite einsetzen, hält BMW bei der Abstimmung des Systems xDrive konsequent an der für den Heckantrieb typischen Charakteristik fest. Auch bei den Allradmodellen von BMW gelangt bereits in normalen Fahrsituationen der größere Teil des Antriebsmoments dorthin, wo er auch bei den einachsig angetriebenen Automobilen der Marke optimal in Fahrdynamik umgesetzt wird: an die Hinterräder. So bleibt die für BMW typische Präzision der Lenkung auch bei den allradgetriebenen Modellen nahezu frei von Antriebseinflüssen. Das Fahrerlebnis in Kurven wird sogar optimiert. Zugunsten eines besonders präzisen Einlenkens und einer hohen Spurstabilität leitet das xDrive der jüngsten Generation bereits eingangs der Kurve mehr Antriebskraft zur Hinterachse. So wird die charakteristische Fahrfreude zusätzlich gesteigert.

Allradtechnologie von BMW: Konsequente Weiterentwicklung, dynamisches Wachstum.

Im Verlauf von 25 Jahren hat sich der Allradantrieb von BMW von einer zunächst auf ausgewählte Modelle beschränkten Option zu einem Wachstumsmotor für die konsequent betriebene Erweiterung des Modellprogramms entwickelt. Bei seiner Markteinführung in der BMW 3er Reihe der zweiten Generation wurde der Allradantrieb ausschließlich in Verbindung mit einem 2,5 Liter großen Reihensechszylinder-Benzinmotor angeboten, der 126 kW/171 PS leistete. Heute stehen für die Kombination mit xDrive in der BMW 3er Reihe drei Sechszylinder-Benzinmotoren sowie ein Vierzylinder- und ein Sechszylinder-Diesel zur Auswahl.

Der permanente Allradantrieb des 1985 vorgestellten BMW 325iX verteilte die Antriebskraft im konstanten Verhältnis von 37 : 63 Prozent auf die Vorder- und die Hinterräder. Viscosperren im Verteiler- und im Hinterachsgetriebe sorgten bei Bedarf und in Abhängigkeit von der Differenzdrehzahl zwischen den Vorder- und Hinterrädern für nahezu starre Verbindungen, um Traktion und Fahrstabilität zu optimieren. Der BMW 325iX wurde ab 1988 auch als Touring angeboten.

Drei Jahre später folgte der Start des Allradantriebs in der BMW 5er Reihe und zugleich die Premiere für die elektronische Steuerung der Kraftverteilung. Das neu entwickelte System verfügte über Lamellenkupplungen, die automatisch und stufenlos geregelt werden konnten, um die im Normalbetrieb übliche Momentenverteilung von 36 : 64 Prozent zwischen den Vorder- und den Hinterrädern bedarfsgerecht zu variieren. An der Hinterachse wurde zunächst eine hydraulisch geregelte Lamellenkupplung eingesetzt, die später durch einen elektronisch geregelten Bremseneingriff ersetzt wurde. Zur Analyse der Fahrsituation berücksichtigte das Steuergerät des Allradantriebs die Raddrehzahl-Signale des Antiblockiersystems, die Drehzahl und die Drosselklappenstellung des Motors sowie den Bremsenstatus.

Das Allradsystem des von einem Sechszylinder-Benzinmotor mit 141 kW/192 PS angetriebenen BMW 525ix erwies sich von Beginn an als überlegenes Konzept im Wettbewerbsumfeld. Die elektronische Steuerung ermöglichte besonders schnelle und präzise Reaktionen, die auch unter schwierigen Bedingungen bei Nässe oder auf schneebedeckter Fahrbahn zu einem neutralen und sicheren Fahrverhalten führten. Auch der erste allradgetriebene BMW 5er war als Limousine sowie als Touring zu haben.

Völlig neue Perspektiven ergaben sich für den Allradantrieb durch die Schaffung des Segments der Sports Activity Vehicle (SAV). 1999 sorgte BMW mit diesem innovativen Fahrzeugkonzept für Furore. Der BMW X5 faszinierte mit einer im Wettbewerbsumfeld geländegängiger Fahrzeuge einzigartigen Fahrdynamik. Auch die Charakteristik des BMW Allradsystems entsprach dieser Schwerpunktsetzung. Die Antriebskraft wurde bei normaler Fahrt über en Planetengetriebe im Verhältnis von 38 : 62 Prozent auf die Vorder- und Hinterräder verteilt, dank serienmäßiger Ausstattung mit der Fahrstabilitätsregelung DSC (Dynamische Stabilitäts Control), der automatischen Differenzialbremse ADB-X (Automatic Differential Brake) und der Bergabfahrkontrolle HDC (Hill Descent Control) war der BMW X5 für sportliches Fahren ebenso gerüstet wie für die Herausforderungen abseits fester Straßen.

Vorsprung durch innovative Fahrzeugkonzepte und BMW xDrive.

Seit der erfolgreichen Etablierung des SAV Konzepts mit dem BMW X5 baut BMW seine Ausnahmeposition auf dem Gebiet der allradgetriebenen Fahrzeuge sowohl durch neue Modelle als auch durch die Weiterentwicklung des Kraftübertragungssystems konsequent aus. Schon im Jahr 2000 wurde der Allradantrieb erneut auch in der BMW 3er Reihe angeboten – diesmal in Verbindung mit zwei Benzinmotoren und einem Dieseltriebwerk.

2004 leistete BMW mit der Übertragung des SAV Konzepts auf ein weiteres Fahrzeugsegment erneut Pionierarbeit. Mit seinen im Vergleich zum BMW X5 kompakteren Abmessungen und seinem noch agileren Fahrverhalten präsentierte sich auch der BMW X3 als absolute Ausnahmeerscheinung. Und er blieb über Jahre hinweg das einzige Premium-Fahrzeug seiner Klasse.

Auch im Bereich der Allradtechnologie erarbeitete sich BMW abermals einen Vorsprung im Wettbewerbsumfeld. Das neu entwickelte Allradsystem xDrive, das parallel zum Start des BMW X3 auch im BMW X5 eingeführt wurde, bot mit seiner extrem schnell agierenden, elektronisch gesteuerten Lamellenkupplung im Verteilergetriebe und dank seiner Vernetzung mit der Fahrstabilitätsregelung DSC unübertroffen günstige Voraussetzungen für eine variable und jederzeit bedarfsgerechte Kraftverteilung. Erstmals konnten zur Analyse der Fahrsituation neben den Raddrehzahlen auch die von der DSC gelieferten Daten über den Lenkwinkel, die Gaspedalstellung und die Querbeschleunigung einschließlich des daraus berechneten Fahrzustands berücksichtigt werden. Damit waren die Grundlagen für den bis heute gültigen Status von xDrive als weltweit einziger intelligenter Allradantrieb gelegt. Anders als herkömmliche Allradsysteme, die lediglich auf bereits durchdrehende Räder reagieren, kann xDrive jede Tendenz zum Über- oder Untersteuern bereits frühzeitig erkennen und ihr durch eine veränderte Verteilung des Antriebsmoments vorausschauend entgegenwirken. 

Von der unerreicht schnell und präzise dosierten Kraftverteilung profitierten in den Folgejahren nicht nur die beiden X Modelle, sondern auch Limousinen und Touring Modelle der BMW 5er und der BMW 3er Reihe. Im Jahr 2005 wurden sowohl für die fünfte Generation der BMW 3er Reihe als auch für die kurz zuvor eingeführte, ebenfalls fünfte Generation der BMW 5er Reihe Allrad-Varianten vorgestellt.

Der BMW X3 der ersten Generation wurde bis zur Wachablösung durch das Nachfolgemodell im Jahr 2010 weltweit mehr als 600 000-mal verkauft. Kurz zuvor hatte der BMW X5, der seit 2006 in der zweiten Generation produziert wird, bereits die Marke von einer Million Einheiten überschritten.

Souveräne Traktion, überlegene Dynamik: BMW xDrive mit neuer Abstimmung und Dynamic Performance Control.

Dem außergewöhnlichen Potenzial des Fahrzeugkonzepts der

BMW X Modelle und der xDrive Technologie sind inzwischen noch weitere Innovationen zu verdanken. Als weltweit erstes und nach wie vor einziges Sports Activity Coupé kam 2008 der BMW X6 auf den Markt. Und auch der BMW ActiveHybrid X6 verfügt über xDrive. Seit 2009 ist der BMW X1 das einzige Fahrzeug seiner Art im Premium-Kompaktsegment.

Beim BMW X1 kann xDrive ebenso wie beim neuen BMW X3 mit der Performance Control kombiniert werden. So lässt sich das agile Handling beider Modelle weiter steigern. Gezieltes Abbremsen des kurveninneren Hinterrads bei gleichzeitiger Erhöhung der Antriebsleistung sorgt dafür, dass das Fahrzeug besonders spontan und präzise einlenkt. Noch variabler gestaltet sich die Kraftverteilung beim BMW X6, der serienmäßig über die Dynamic Performance Control verfügt. Dieses System sorgt in Kombination mit xDrive für die faszinierendste Ausprägung BMW typischer Fahrfreude in Kurven. Die Dynamic Performance Control ermöglicht durch die variable Verteilung der Antriebskraft zwischen dem kurveninneren und dem kurvenäußeren Hinterrad sogar bei plötzlichen Lastwechseln oder im Schubbetrieb eine einzigartige Agilität und Fahrstabilität.

Auf höchst intensive Weise lässt sich das Zusammenwirken von xDrive und Dynamic Performance Control in den Modellen BMW X5 M und BMW X6 M erleben. Die ersten allradgetriebenen Hochleistungssportwagen der

BMW M GmbH werden von einem Achtzylinder-Motor mit M TwinPower Turbo Technologie angetrieben, der 408 kW/555 PS mobilisiert.

Parallel zum Siegeszug der BMW X Modelle wurde auch das Angebot allradgetriebener Varianten anderer Baureihen konsequent erweitert. Mittlerweile steht xDrive nicht nur für die Limousine und das Touring Modell, sondern auch für das Coupé der BMW 3er Reihe zur Verfügung – insgesamt fahren 15 Modelle dieser Baureihe mit Allradantrieb. Im BMW 5er Gran Turismo wird xDrive für vier Motorvarianten angeboten. Mit seiner neuen, die Agilität und Präzision in Kurven fördernden Abstimmung bietet xDrive mehr denn je optimale Voraussetzungen für ein intensives Fahrerlebnis und eine ideale Kombination aus Dynamik und Komfort. Folgerichtig hielt der Allradantrieb erstmals auch Einzug in die BMW 7er Reihe. Mit dem BMW 750i xDrive, dem BMW 750Li xDrive und dem BMW 740d xDrive stehen drei Varianten der Luxuslimousine zur Auswahl.

Darüber hinaus steht xDrive vor dem Start in der neuen, mittlerweile sechsten Generation der BMW 5er Limousine. Zum Auftakt wird der BMW 550i xDrive mit 300 kW/407 PS starkem Achtzylinder-Motor angeboten, zwei Sechszylinder-Modelle folgen ebenso wie die ersten Varianten des neuen BMW 5er Touring mit dem intelligenten Allradantrieb xD

Quelle: BMW

19.09.2010

BMW auf dem Mondial de l'Automobile Paris 2010.

•   Weltpremiere: Das BMW Concept 6 Series Coupé.

Der Mondial de l’Automobile 2010 ist Schauplatz für die Weltpremiere des BMW Concept 6 Series Coupé. Die Studie eines 2+2-Sitzers der Oberklasse verkörpert Leidenschaft für Ästhetik und Dynamik. Fließende Linien und athletisch ausmodellierte Flächen bestimmen das Design des BMW Concept 6 Series Coupé. Dabei werden klassische Merkmale eines Coupés von BMW in moderner Form interpretiert. Zu den innovativen Details der Studie gehören Voll-LED-Scheinwerfer und ein neu gestaltetes, freistehendes Control Display für das Bediensystem iDrive.

•    Weltpremiere: Der neue BMW X3.

Der neue BMW X3 baut mit mehr Sportlichkeit, Fahrkomfort, Innenraumvolumen und Variabilität den Vorsprung in dem von seinem Vorgänger begründeten Segment deutlich aus. Auch in der Effizienz-Wertung setzen die beiden zum Marktstart verfügbaren Motorvarianten neue Maßstäbe. Erstmals wird die Auto Start Stop Funktion mit einem Sechszylinder-Motor sowie mit dem Achtgang-Automatikgetriebe kombiniert. Der neue BMW X3 ist außerdem das erste BMW X Modell, das serienmäßig über eine elektromechanische Servolenkung und optional über die Fahrdynamik-Control verfügt. Einzigartig im Segment sind darüber hinaus die für den neuen BMW X3 erhältlichen Fahrerassistenzsysteme von BMW ConnectedDrive, darunter Adaptives Kurvenlicht, Head-Up-Display und Rückfahrkamera mit Top View.

•    Weltpremiere: Der neue BMW 5er Touring mit zusätzlichen Motorvarianten und M Sportpaket.

Zwei weitere Dieselmotoren und ein zusätzlicher Benziner ergänzen das Antriebsportfolio für den neuen BMW 5er Touring. Der BMW 525d Touring wird von einem 3,0 Liter großen Reihensechszylinder-Motor mit 150 kW/204 PS angetrieben. Der Reihensechszylinder des BMW 535d Touring mobilisiert dank BMW TwinPower Turbo Technologie 220 kW/300 PS. Mit der Benzin-Direkteinspritzung High Precision Injection im Magerbetrieb und einer Leistung von 190 kW/258 PS geht der BMW 528i Touring an den Start. Außerdem werden in Paris mit dem BMW 535i xDrive Touring und dem BMW 530d xDrive die ersten allradgetriebenen Varianten des neuen Business Touring präsentiert. Ebenfalls neu: das M Sportpaket für den BMW 5er Touring.

•    Weltpremiere: M Sportpaket und Allradantrieb xDrive für die neue BMW 5er Limousine; xDrive für alle Varianten des BMW 5er Gran Turismo.

Die Auswahl der Motorvarianten für die neue BMW 5er Limousine wird um einen weiteren Dieselantrieb ergänzt. Der Reihensechszylinder-Motor der BMW 535d Limousine leistet 220 kW/300 PS. Auch für die neue BMW 5er Limousine wird auf dem Mondial de l’Automobile erstmals das M Sportpaket vorgestellt. Außerdem ist der intelligente Allradantrieb BMW xDrive jetzt auch für die neue BMW 5er Limousine verfügbar – erstmals in dieser Baureihe in Verbindung mit einem Achtzylinder-Motor. Neben dem BMW 550i xDrive absolvieren in Paris auch der BMW 535i xDrive und der BMW 530d xDrive ihre Weltpremiere. Darüber hinaus können künftig alle Motorvarianten des BMW 5er Gran Turismo mit dem Allradsystem xDrive ausgestattet werden.

•    Innovation: „Berührungsloses Öffnen der Heckklappe“.

Auf dem Mondial de l’Automobile 2010 bietet BMW erstmals einen Ausblick auf eine innovative Komfortfunktion von BMW ConnectedDrive, die das Beladen des Fahrzeugs erleichtert. Am Beispiel der neuen BMW 5er Limousine und des neuen BMW 5er Touring wird die Funktion „Berührungsloses Öffnen der Heckklappe“ gezeigt. Sie ermöglicht es dem hinter dem Fahrzeug stehenden Kunden, das automatische Öffnen der Heckklappe mit einer gezielten Fußbewegung zu aktivieren. Die neue Funktion wird als Bestandteil der Sonderausstattung Komfortzugang im Herbst 2011 für den neuen BMW 5er Touring und die neue BMW 5er Limousine verfügbar sein.

•    Innovationen: Das neue Produktprogramm der BMW M GmbH.

Neue Möglichkeiten, die vom Rennsport inspirierte Dynamik des BMW M3 noch intensiver zu betonen, ergänzen das Produktprogramm der BMW M GmbH. Die M Performance Nachrüstkomponenten aus dem Original BMW Zubehör Programm, die auf dem Mondial de l’Automobile 2010 erstmals gezeigt werden, umfassen die Bereiche Aerodynamik und Interieur. Außerdem wird in Paris nicht nur für die neue BMW 5er Limousine und den neuen BMW 5er Touring, sondern auch für den neuen BMW X3 ein M Sportpaket präsentiert.

•    Innovationen: BMW ConnectedDrive mit neuen Funktionen.

Durch die intelligente Vernetzung des Fahrers und seines Fahrzeugs mit der Außenwelt schafft BMW ConnectedDrive faszinierende Möglichkeiten, Komfort und Sicherheit zu steigern sowie die Nutzung von Infotainmentfunktionen zu optimieren. Eine weltweite Führungsrolle übernimmt BMW ConnectedDrive auch bei der Einbindung von Smartphones und Musikplayern im Fahrzeug. Auf dem Mondial de l’Automobile 2010 stellt BMW eine weltweit einzigartige Technologie zur Integration von Blackberry Smartphones ins Fahrzeug vor, die unter anderem die Anzeige von E-Mails einschließlich Sprachausgabe ermöglicht. Außerdem stellt BMW die neue Bluetooth-Schnittstellen-Technologie vor, die für das Apple Betriebssystem iOS 4 konzipiert wurde und unter anderem die Einbindung des neuen Apple iPhone 4 ermöglicht. Zusätzlich wird die Funktion iPod Out präsentiert, mit der die Bedienung verschiedener Musikplayer von Apple im Fahrzeug optimiert wird. Neue Möglichkeiten der Internet-Nutzung schafft die Funktion des WLAN-Hotspots, der den Fond-Passagieren zu einem drahtlosen Online-Zugang per Notebook oder Apple iPad während der Fahrt verhilft.

Quelle: BMW Group PressClub Deutschland

16.09.2010

BMW Classic steigt in den Handel mit Klassikern ein.

16.09.2010

München. BMW Classic bietet erstmals klassische BMW Automobile zum Verkauf an. Ein BMW M1 sowie ein BMW 3.0 CSL sollen vom Auktionshaus Bonhams im Oktober in Dubai versteigert werden. Die beiden Raritäten stammen aus der werkseigenen Sammlung und zählen zu den Ikonen der BMW Automobilgeschichte.

Mit dem Verkauf von klassischen Automobilen macht BMW Classic den nächsten Schritt in der Neuausrichtung hin zur Kundenorientierung. Nach der Erweiterung der historischen Werkstatt zum BMW Classic Center, das Kundenfahrzeuge restauriert, kommen nun weitere Geschäftsfelder hinzu: „An- und Verkauf von Klassikern gehören genauso wie Vermittlung von Klassikern und Kaufberatung zu unseren neuen Angeboten“, so Karl Baumer, Leiter BMW Classic. „Die Versteigerung der beiden Fahrzeuge ist unser erster Schritt in diese Richtung.“ Sowohl der BMW M1 als auch der BMW 3.0 CSL  sind den 1990er Jahre im Besitz von BMW Classic bzw. zuvor der BMW Mobile Tradition. Dort wurden Sie sukzessive restauriert und bei besonderen Veranstaltungen wie beispielsweise dem Concorso d’Eleganza Villa d’Este in der Öffentlichkeit gezeigt.

Bei der Versteigerung der Fahrzeuge von Bonhams in Dubai wird zum ersten Mal überhaupt ein Fahrzeug aus der werkseigenen Sammlung zum Verkauf angeboten. „Ich bin überzeugt, dass wir sowohl mit dem Ort als auch dem Partner die richtige Wahl für diese Premiere getroffen haben“, zeigt sich Baumer zuversichtlich. Weitere An- und Verkäufe werden folgen. „Die Dokumentation der BMW Geschichte sowie unsere Einsatzfähigkeit bei Veranstaltungen steht selbstverständlich im Vordergrund unserer Sammlungsstrategie, jedoch wollen wir darüber hinaus in Zukunft Freunden der Marke die Möglichkeit bieten, Klassiker aus München direkt vom Hersteller zu erwerben“, erläutert Ralf Vierlein, General Manager Sales and Aftersales bei BMW Classic. „Gleichzeitig stärken wir unsere Präsenz im Nahen Osten – einer Region, in der wir gerade im klassischen Bereich noch viel Potenzial sehen.“, führt Vierlein weiter aus.

Die Zusammenarbeit mit dem renommierten britischen Auktionshaus Bonhams begann im vergangen November. Damals versteigerte das Auktionshaus die weltgrößte private Sammlung von klassischen BMW Motorrädern im BMW Museum in München.

Quelle: BMW Group PressClub Deutschland

02.07.2010

Effiziente Fahrfreude in neuer Vielfalt: Das BMW Modellprogramm zum Herbst 2010.

München. Umfangreiche Erweiterungen im Motorenportfolio und im Ausstattungsangebot für zahlreiche Baureihen sorgen für eine nochmals gesteigerte Vielfalt im BMW Modellprogramm zum Herbst 2010. Nach ihrer erfolgreichen Markteinführung kann die neue BMW 5er Limousine ab September 2010 erstmals auch mit dem intelligenten Allradantrieb BMW xDrive ausgestattet werden. Das elektronisch gesteuerte Allradsystem kommt in der von einem Achtzylinder-Motor angetriebenen BMW 550i xDrive Limousine zum Einsatz. Für zusätzliche Auswahl im Motorenangebot sorgt die BMW 535d Limousine. Das neue Topmodell unter den Dieselvarianten der Baureihe wird von einem 220 kW/300 PS starken Reihensechszylinder-Motor mit BMW TwinPower Turbo angetrieben, der ab September 2010 auch für den BMW 5er Touring verfügbar ist. Dessen Motorenportfolio wird außerdem schon unmittelbar nach dem Marktstart noch um zwei weitere Antriebsvarianten erweitert. Neben dem BMW 535d Touring werden zum Herbst 2010 auch der BMW 525d Touring (150 kW/204 PS) und der BMW 528i Touring (190 kW/258 PS) eingeführt.

Für den BMW Z4 wird ab September 2010 das Ausstattungspaket Design Pure Impulse angeboten, das dem charismatischen Roadster eine besonders sportive Ästhetik verleiht. In der BMW 1er Reihe erfüllt nun auch das Einstiegsdieselmodell BMW 116d die Abgasnorm EU5. Der BMW X1 xDrive23d ist jetzt auch mit Sechsgang-Handschaltgetriebe verfügbar. Weitere Neuerungen betreffen die für die BMW 3er Reihe, die BMW 1er Reihe, den BMW X1 und den BMW Z4 verfügbaren Sonderausstattungen.

BMW 5er Limousine: Premiere für BMW xDrive und den weltweit sportlichsten Sechszylinder-Dieselmotor.

Der intelligente Allradantrieb BMW xDrive sorgt nun auch in der neuen BMW 5er Limousine für höchste Souveränität unter allen Fahrbahn- und Witterungsbedingungen. Das permanente, elektronisch gesteuerte Allradsystem gewährleistet eine jederzeit optimale Kraftübertragung, indem es die Antriebskraft präzise, situationsgerecht und variabel zwischen den Vorder- und Hinterrädern verteilt. In normalen Fahrsituationen wird das Antriebsmoment im Verhältnis 40 : 60 an die Vorder- und Hinterachse gelenkt. Innerhalb von Sekundenbruchteilen kann diese Aufteilung verändert werden, wenn Sensoren, die den Schlupf an allen Rädern überwachen, entsprechenden Bedarf registrieren. Das xDrive wirkt dabei vorausschauend und stabilisiert das Fahrzeug, noch ehe der Fahrer einen Handlungsbedarf bemerkt. Aufgrund seiner die Fahrdynamik optimierenden Abstimmung lenkt das System außerdem bereits zu Beginn einer Kurvenfahrt kontinuierlich mehr Antriebskraft zu den Hinterrädern. Am Kurvenausgang kehrt das xDrive zugunsten einer optimalen Traktion und Fahrstabilität wieder in die Grundeinstellung zurück.

Eingesetzt wird das System in der neuen BMW 550i xDrive Limousine. Das Topmodell der Baureihe wird von einem 300 kW/407 PS starken V8-Motor mit BMW TwinPower Turbo und Benzin-Direkteinspritzung angetrieben und ist serienmäßig mit einem Achtgang-Automatikgetriebe ausgestattet. Sein Beschleunigungswert für den Spurt von null auf 100 km/h beträgt 4,8 Sekunden, sein Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus beläuft sich auf 11,0 Liter je 100 Kilometer.

Als vierte und leistungsstärkste Dieselvariante geht zum September 2010 außerdem die BMW 535d Limousine an den Start. Aus einem Hubraum von 3,0 Litern erzeugt ihr Reihensechszylinder-Motor mit BMW TwinPower Turbo und Common-Rail-Direkteinspritzung eine Leistung von 220 kW/300 PS bei 4 400 min-1 und ein maximales Drehmoment von 600 Newtonmetern, das bereits bei 1 750 min-1 zur Verfügung steht. Das Aufladesystem des weltweit sportlichsten Sechszylinder-Dieselantriebs entspricht dem Variable Twin Turbo Prinzip, bei dem bereits knapp oberhalb der Leerlaufdrehzahl zunächst ein kleinerer und bei höherer Lastanforderung zusätzlich ein großer Lader aktiv wird.

Die früh einsetzende und lang anhaltende Durchzugskraft ermöglicht der serienmäßig mit einem Achtgang-Automatikgetriebe ausgestatteten BMW 535d Limousine eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 5,7 Sekunden. Dieses sportliche Temperament wird mit beeindruckender Effizienz kombiniert. Dazu trägt insbesondere das Common-Rail-System des Vollaluminium-Antriebs bei, das mit einem Maximaldruck von 2 000 bar agiert und eine besonders präzise dosierte Kraftstoffversorgung gewährleistet. Die BMW 535d Limousine kommt im EU-Testzyklus auf einen Durchschnittsverbrauch von 6,1 Litern je 100 Kilometer.

Für die neue BMW 5er Limousine stehen damit nun jeweils vier Benzin- und Dieselmotoren zur Auswahl. Spitzenreiter der Effizienz-Wertung ist dabei das Einstiegsmodell BMW 520d. Die von einem 2,0 Liter großen Vierzylinder-Dieselmotor mit 135 kW/184 PS angetriebene und serienmäßig mit Auto Start Stop Funktion ausgestattete Limousine baut mit einem Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus von 4,9 Litern je 100 Kilometer und einem CO2-Wert von 129 Gramm pro Kilometer ihre führende Position im Wettbewerbsumfeld weiter aus.

BMW 5er Touring mit erweitertem Motorenangebot.

Bereits kurz nach der Markteinführung nimmt auch der neue BMW 5er Touring mit weiteren Motorvarianten zusätzlich an Fahrt auf. Für die Neuauflage des erfolgreichen Business-Touring stehen ab September 2010 zwei weitere Dieselantriebe und ein dritter Reihensechszylinder-Benziner zur Auswahl. Stärkstes Diesel-Modell ist – analog zur Limousine – der BMW 535d Touring. Der 220 kW/300 PS starke Reihensechszylinder-Motor mit BMW TwinPower Turbo und Common-Rail-Direkteinspritzung beschleunigt das Touring Modell in 5,7 Sekunden von null auf 100 km/h. Der im EU-Testzyklus ermittelte Durchschnittsverbrauch des BMW 535d Touring beträgt 6,3 Liter je 100 Kilometer.

Komplettiert wird das Angebot der Dieselmodelle um den BMW 525d Touring. Sein ebenfalls 3,0 Liter großer Reihensechszylinder-Motor verfügt über einen Turbolader mit variabler Einlassgeometrie und eine Common-Rail-Direkteinspritzung. Er mobilisiert 150 kW/204 PS bei 4 000 min-1 und erreicht ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern, das zwischen 1 750 und 2 500 min-1 bereitsteht. Der BMW 525d Touring beschleunigt in 7,3 Sekunden von null auf 100 km/h und kommt auf einen Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus von 6,3 Litern je 100 Kilometer.

Ein 3,0 Liter großer Reihensechszylinder-Motor mit Benzin-Direkteinspritzung (High Precision Injection) im Magerbetrieb verhilft dem neuen BMW 528i Touring zu einer Leistung von 190 kW/258 PS bei 6 600 min-1 und einem maximalen Drehmoment von 310 Newtonmetern zwischen 2 600 und 5 000 min-1. Für den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h benötigt der BMW 528i Touring 6,9 Sekunden, sein Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus beträgt 8,0 Liter je 100 Kilometer.

M Sportpaket für die neue BMW 5er Limousine und den neuen BMW 5er Touring.

Zeitgleich wird sowohl für die neue BMW 5er Limousine als auch für den neuen BMW 5er Touring zum September 2010 das M Sportpaket präsentiert. Das von der BMW M GmbH entwickelte Angebot beinhaltet präzise auf das jeweilige Modell abgestimmte Komponenten aus den Bereichen Fahrwerk, Aerodynamik, Exterieur- und Interieurgestaltung. Zur Steigerung der Fahrdynamik und zu einem besonders kraftvollen Erscheinungsbild tragen das M Sportfahrwerk, das M Aerodynamikpaket und 18 Zoll große M Leichtmetallräder im Doppelspeichendesign bei. Optional werden darüber hinaus 19 Zoll M Leichtmetallräder sowie für die Limousine der M Heckspoiler angeboten.

Für ein betont sportives Ambiente im Interieur sorgen Sportsitze mit einer speziell für das M Sportpaket entwickelten Polsterung in der Ausführung Alcantara/Stoff. Ihr exklusiver Charakter wird durch die hochwertigen Materialen, Kontrastnähte und das M Emblem am Sitz hervorgehoben. Als weitere Interieurmerkmale umfasst das M Sportpaket unter anderem das M Lederlenkrad, den M Schaltknauf, die M Fußstütze, den anthrazitfarbenen BMW Individual Dachhimmel und die M Interieurleisten in der Ausführung Aluminium Hexagon.

BMW 5er Gran Turismo: Zwei weitere Modelle mit BMW xDrive.

Erweitert wird zum September 2010 auch das Angebot der allradgetriebenen Modellvarianten des BMW 5er Gran Turismo. Nach dem BMW 550i xDrive Gran Turismo und dem BMW 530d xDrive Gran Turismo können nun zwei weitere Sechszylinder-Modelle mit dem intelligenten Allradsystem ausgestattet werden.

Im BMW 535i xDrive Gran Turismo wird die variable Antriebsverteilung mit dem stärksten Reihensechszylinder-Benzinmotor kombiniert. Der 225 kW/306 PS starke Antrieb mit BMW TwinPower Turbo Technologie, High Precision Injection und der vollvariablen Ventilsteuerung VALVETRONIC ermöglicht eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 6,3 Sekunden bei einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 9,3 Litern je 100 Kilometer. Der stärkste Dieselmotor im Antriebsportfolio sorgt im BMW 535d xDrive Gran Turismo für eine Beschleunigungswert von 6,0 Sekunden und einen Durchschnittsverbrauch von 7,1 Litern je 100 Kilometer. Bei beiden Modellvarianten werden die durchzugsstarken Sechszylinder und das intelligente Allradsystem serienmäßig mit einem Achtgang-Automatikgetriebe kombiniert.

BMW 7er Reihe: Premiere für BMW xDrive in Kombination mit Dieselantrieb.

Auch in der BMW 7er Reihe wird das Angebot der allradgetriebenen Modelle zum September 2010 erweitert. Nach dem BMW 750i xDrive verfügt nun auch der BMW 740d xDrive über das intelligente Allradsystem für souveränen Vortrieb in jeder Fahrsituation. Damit wird erstmals auch in der BMW 7er Reihe Allradtechnik mit einem Dieselantrieb kombiniert.

Der Reihensechszylinder-Motor des BMW 740d xDrive verfügt über BMW TwinPower Turbo Technologie und Common-Rail-Direkteinspritzung. Er erzeugt eine Höchstleistung von 225 kW/306 PS bei 4 400 min-1 und ein maximales Drehmoment von 600 Newtonmetern, das zwischen 1 500 und 2 500 min-1 zur Verfügung steht. Damit beschleunigt die Luxuslimousine in 6,0 Sekunden von null auf 100 km/h, ihr Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus beläuft sich auf 7,0 Liter je 100 Kilometer.

Für alle Modelle der BMW 7er Reihe wird außerdem das Angebot der Sonderausstattungen ergänzt. Die optionalen Komfortsitze im Fond sind jetzt in einer dreisitzigen Variante erhältlich.

Sportive Ästhetik in Bestform: Ausstattungspaket Design Pure Impulse für den BMW Z4.

 Mit seinen klassischen Roadsterproportionen verkörpert der BMW Z4 sportliche Fahrfreude und hochwertige Eleganz gleichermaßen. Eine perfekte Möglichkeit, die sportive Ästhetik des Zweisitzers besonders intensiv zu betonen, bietet das ab September 2010 verfügbare Ausstattungspaket Design Pure Impulse. Es umfasst eine exklusive Farb- und Materialzusammenstellung von Interieurelementen, die den dynamischen Charakter des Fahrzeugs gezielt hervorheben. Das Ausstattungspaket Design Pure Impulse kann außerdem mit einer neuen, ebenfalls exklusiven Außenfarbe kombiniert werden.

Wichtigstes Merkmal des Ausstattungspakets Design Pure Impulse ist die präzise aufeinander abgestimmte Farb- und Materialauswahl im Interieur. Seine Konfiguration basiert ähnlich wie beim bereits zur Markteinführung des BMW Z4 vorgestellten Ausstattungspaket Design Pure White, das die hochwertige Eleganz des Roadsters unterstreicht, auf den Empfehlungen des BMW Designteams. Exklusive Bestandteile des Ausstattungspakets Design Pure Impulse sind die Sportsitze in der Alcantara-/Nappalederausführung Circuit in Schwarz mit gelben Akzenten, eine Dekorfläche auf der Beifahrerseite in Alcantara schwarz mit gelber Kontrastnaht sowie die hochwertigen BMW Individual Interieurleisten Pianolack schwarz. Ergänzt wird das sportive Ambiente durch einen anthrazitfarbenen BMW Individual Dachhimmel, Einsätze in den Türverkleidungen in der Ausführung Alcantara gelb, einen ebenfalls in Gelb gehaltenen unteren Abschnitt der Instrumententafel sowie Fußmatten in Strukturgewebe. Die Armauflagen auf der Mittelkonsole und in den Türen sind mit hochwertigem schwarzem Nappaleder bezogen. Exklusiv für das Designpaket Pure Impulse wird die Außenlackierung im Farbton Atacamagelb uni angeboten. Alternativ dazu sind auf Wunsch auch die Lackierungen Alpinweiß uni, Schwarz uni, Spacegrau metallic, Titansilber metallic oder Saphirschwarz metallic erhältlich.

BMW X1 xDrive23d jetzt auch mit Sechsgang-Handschaltgetriebe verfügbar.

Die Vielfalt der für den BMW X1 verfügbaren Motor- und Getriebevarianten wird zum September 2010 nochmals erweitert. Der BMW X1 xDrive23d ist jetzt auch in Verbindung mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe erhältlich. Das bislang obligatorische Sechsgang-Automatik-Getriebe wird nun als Option angeboten. Die kraftvollste Dieselvariante des kompakten BMW X Modells verfügt über einen Vierzylinder-Motor mit BMW TwinPower Turbo Technologie und einer Common-Rail-Direkteinspritzung, deren Piezo-Injektoren mit einem Maximaldruck von 2 000 bar agieren. Er erzeugt eine Höchstleistung von 150 kW/204 PS sowie ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern. Die Übertragung dieser Leistung über das Sechsgang-Handschaltgetriebe ermöglicht eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 7,3 Sekunden. Der im EU-Testzyklus ermittelte Durchschnittsverbrauch des BMW X1xDrive23d mit Handschaltung beträgt 6,0 Liter je 100 Kilometer. Der CO2-Wert beläuft sich auf 158 Gramm pro Kilometer.

Neue Ausstattungsoptionen für die BMW 3er Reihe, die BMW 1er Reihe, den BMW X1 und den BMW Z4, BMW 116d jetzt mit Abgasnorm EU5.

Zur Optimierung des Komforts sowie der Entertainment- und Kommunikationsfunktionen werden zum September 2010 attraktive Ergänzungen im Sonderausstattungsprogramm für die BMW 3er Reihe, die BMW 1er Reihe, den BMW X1 und den BMW Z4 angeboten. Der für alle Modelle verfügbare Komfortzugang beinhaltet jetzt auch eine Vorfeldbeleuchtung, deren Lichtquellen in die Türaußengriffe integriert sind. Der ebenfalls optional erhältliche Tuner für Digital Audio Broadcast (DAB) Programme wird nun um den Standard DAB+ erweitert.

Serienmäßig erfüllt ab September 2010 auch das Einstiegsdieselmodell der BMW 1er Reihe die Abgasnorm EU5. Der von einem 2,0 Liter großen Vierzylinder-Dieselmotor mit 85 kW/115 PS angetriebene BMW 116d ist sowohl als 5-Türer als auch als 3-Türer erhältlich und weist mit einem im EU-Testzyklus ermittelten Wert von 4,5 Litern je 100 Kilometer den geringsten Kraftstoffverbrauch aller Modelle der Baureihe auf. Mit der neuen Klassifizierung des BMW 116d entsprechen nun alle Modelle der BMW 1er Reihe der EU5-Norm.

Quelle: BMW Group PressClub Deutschland


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