|











| |
Preislisten BMW
Die Bayerische Motoren Werke AG (BMW) ist ein deutscher
Hersteller von Automobilen, Motorrädern und Motoren. Der Hauptsitz des
Unternehmens befindet sich in München. Die Aktie des Unternehmens ist im DAX an
der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Bayerische Motoren Werke AG aus der freien
Enzyklopädie
Wikipedia
und steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf dieser Seite sind auch Versionen und
Autorenangaben verzeichnet.
|
Bilder zu BMW finden Sie
hier in unserer Autogalerie
|
BMW: Vom 328 Roadster und der Isetta bis zum 5er Gran Turismo
|
Gesamtpreislisten BMW
Preislisten BMW 1502
Preislisten BMW 1600
Preislisten BMW 1er-Reihe (E81/E82/E87/E88)
Preislisten BMW 3er-Reihe (E21)
Preislisten BMW 3er-Reihe (E30)
Preislisten BMW 3er-Reihe (E36)
Preislisten BMW 3er-Reihe (E46)
Preislisten BMW 3er-Reihe
(E90/E91/E92/E93)
Preislisten BMW 3er-Reihe (F30)
Preislisten BMW 5er-Reihe (E12)
Preislisten BMW 5er-Reihe (E28)
Preislisten BMW
5er-Reihe (E34)
Preislisten BMW
5er-Reihe (E39)
Preislisten BMW
5er-Reihe (E60/E61)
Preislisten BMW
5er-Reihe (F10/F11)
Preislisten BMW 6er-Reihe (E24)
Preislisten BMW
6er-Reihe (E63)
Preislisten BMW 6er-Reihe (F12)
Preislisten BMW
7er-Reihe (E23)
Preislisten BMW
7er-Reihe (E32)
Preislisten BMW
7er-Reihe (E38)
Preislisten BMW
7er-Reihe (E65)
Preislisten BMW
7er-Reihe (F01)
Preislisten BMW
8er-Reihe (E31)
Preislisten BMW
Mini (R50/R53/R55)
Preislisten BMW
X1 (E84)
Preislisten BMW
X3 (E83)
Preislisten BMW
X5 (E53/E70)
Preislisten BMW
X6 (E71)
Preislisten BMW
Z3 (E36)
Preislisten BMW
Z4 (E85)
Weitere Preislisten finden Sie
HIER.
|
|
|
+++ Presse +++ Presse +++ Presse +++ |
|
28.10.2011
BMW Head-Up Display: Präzision wie im
Kampf-Jet. Dieses System hat seine Wurzeln in der Luftfahrt
und leistet einen erheblichen Beitrag zum sicheren Fahren.
München. Mit knapp 800
Stundenkilometern im Tiefflug über hügeliges Gelände zu
jagen, fordert jeden noch so abgebrühten Militär-Piloten im
Cockpit eines Eurofighter-Kampfjets. „Wenn man gut 220 Meter
pro Sekunde in Höhe der Baumwipfel zurücklegt, sorgt erst
ein extrem präzise arbeitendes Head-up-Display für die
nötige innere Ruhe“, weiß Oberstleutnant Robert Hierl,
Testpilot bei der Wehrtechnischen Dienststelle für
Luftfahrzeuge, zu berichten.
Über einen
Frontscheibenprojektor erscheinen auf einer zweiten
senkrecht stehenden Scheibe in der Pilotenkanzel, alle
flugrelevanten Daten aus dem Flight-Management-System sowie
für einen Einsatz wichtige Informationen und Signale. Um
dabei jede Ablenkung des Piloten zu verhindern, tauchen alle
Informationen in Augenhöhe virtuell am Horizont auf. So ist
ein Höchstmaß an Konzentration, Souveränität und Sicherheit
für Mensch und Maschine garantiert.
BMW hat das in der
Luftfahrt seit Jahrzehnten eingesetzte und ständig
weiterentwickelte Head-Up Display als erster europäischer
Autohersteller auf Großserienfahrzeuge adaptiert. Seit
Januar 2004 ist dieses innovative Fahrerassistenzsystem im
Rahmen von BMW ConnectedDrive in der BMW 5er Reihe
erhältlich. Ständig weiterentwickelt und optimiert, arbeitet
es heute als vollfarbiges Head-Up Display und optional in
fast allen Baureihen verfügbar.
Das einzigartige neue
Head-Up Display leistet in Darstellung, Funktionsumfang und
Flexibilität einen bedeutenden Beitrag zur aktiven
Sicherheit, indem es fahrerrelevante Informationen mit
brillanter Auflösung im direkten Sichtfeld des Fahrers
anzeigt, so dass dieser die Augen nicht von der Straße
abwenden muss. Ein deutlicher Sicherheitsgewinn, wie
Forscher wissen: Bei einem Normalfahrer vergeht für das
Ablesen der Geschwindigkeits-Anzeige im Instrumententräger
oder beim Blick auf das Navigationsgerät eine ganze Sekunde.
Während der Ablenkung, also ohne Blick auf die Straße, legt
das Fahrzeug in der Stadt bei Tempo 50 immerhin knapp 14
Meter zurück – quasi im „Blindflug“.
Mit Head-Up Display
verkürzt sich die Informationsaufnahme für den Fahrer um
mehr als die Hälfte, womit das System einen maßgeblichen
Beitrag zum konzentrierten Fahren leistet. In der optischen
Wahrnehmung schwebt das auf die Windschutzscheibe
projizierte Bild virtuell in Augenhöhe über der Motorhaube
und ist nur für den Fahrer sichtbar. Zudem ist diese
Anzeigeform weniger ermüdend, da das Auge nicht ständig
zwischen Nah- und Fernsicht umschalten muss. Perfekt an die
Umgebung angepasst ist auch die Helligkeit des Bildes, damit
sich das Auge nicht jedes Mal neu anpassen muss.
Zur Wiedergabe der Daten
strahlt eine starke Lichtquelle im Inneren des
Instrumententrägers durch ein lichtdurchlässiges TFT-Display
(Thin-Film-Transistor) und überträgt das Bild über speziell
geformte Spiegel auf die Frontscheibe. Dabei die
Windschutzscheibe als Reflektor zu nutzen, ist wegen der
gewölbten Form und der physikalischen Eigenschaften von Glas
sehr komplex. Normalerweise entstehen in der
Windschutzscheibe Brechungen des Lichtweges, die
Doppelbilder erzeugen.
Im Eurofighter-Kampfjet
löst man dieses Problem mit einer zusätzlichen glatten
Scheibe im direkten Sichtfeld des Piloten. BMW löst das
physikalische Phänomen mit einer in die Frontscheibe
integrierten hauchdünnen Folie, die für eine Überlagerung
der Bilder und somit für eine perfekte, weil unverzerrte
Darstellung sorgt. Mit dem vollfarbigen Head-Up Display
steigt der Ablesekomfort für den Fahrer enorm. Denn durch
das vollständige Farbspektrum ist eine realitätsnahe und
somit noch intuitivere Anzeige von Bildern und Symbolen
möglich. Diese sprechen für sich, sind noch schneller
erfassbar und müssen nicht erst entschlüsselt oder
interpretiert werden. Da kommt selbst Eurofighter-Testpilot
Robert Hierl ins Schwärmen: „So eine brillante
Anzeigequalität hat unser monochromes Head-up-Display nicht
zu bieten.“
Quelle: BMW |
|
21.10.2011
Wenn Fahrzeuge miteinander sprechen.
Intelligentes, also
energiesparendes und sicheres Fahren bedeutet immer auch
vorausschauendes Fahren. Um den Fahrer bei der Vorausschau
zu unterstützen, ist bereits heute eine Vielzahl von
Sensoren im Fahrzeug im Einsatz, die die Sicherheit, den
Komfort und die Effizienz der Fahrzeuge der BMW Group
erhöhen. Der „Vorausschauhorizont“ dieser Sensoren ist
jedoch oftmals begrenzt. Die so genannte
Car-to-X-Kommunikation erweitert diesen Horizont deutlich
und lässt den Fahrer zukünftig auch über weite Distanzen, in
verdeckte Bereiche und sogar um mehrere Ecken sehen.
Car-to-X-Kommunikation
bedeutet, dass Fahrzeuge und Infrastruktur elektronisch
miteinander vernetzt werden und so Informationen direkt
austauschen. Dies sind sowohl Informationen zwischen den
Verkehrsteilnehmern, als auch Informationen, die zwischen
Fahrzeugen und Verkehrsinfrastruktur wie beispielsweise
Lichtsignalanlagen ausgetauscht werden. Car-to-X ist demnach
ein umfassendes Nachrichtennetzwerk, an dem jeder
Verkehrsteilnehmer beteiligt sein kann.
Car-to-X-Kommunikation
findet im Wesentlichen über WLAN- oder
Mobilfunk-Verbindungen statt. Die bisherige
Standard-Automotive-Applikation für Car-to-X-Kommunikation
ist eine schnelle WLAN-Verbindung, die aus dem
hochfrequenten WLAN-Standard IEEE802.11p bzw. G5A abgeleitet
ist und Kommunikation in Echtzeit ermöglicht. Das Protokoll
ist dabei so aufgebaut, dass viele Teilnehmer gleichzeitig
ungestört miteinander kommunizieren können. Zudem werden die
Mobilfunknetze immer leistungsfähiger, ihre Bandbreiten
höher und Verzögerungen in der Datenübertragung – die
sogenannten Latenzzeiten – immer geringer. Dadurch spielen
sie für die Car-to-X-Kommunikation eine zunehmend wichtigere
Rolle, beispielsweise als Ergänzung zur direkten
Kommunikation über WLAN.
Mehrwert durch
Vernetzung.
Die Vernetzung des
Fahrzeugs ist nicht neu für die BMW Group. Mit BMW
ConnectedDrive begann schon in den 1990er Jahren die
Vernetzung bei Infotainment-Anwendungen. Seit einigen Jahren
rücken vernetzte Komfort- und vor allem
Sicherheitsfunktionen immer mehr in den Fokus der Entwickler
der BMW Group. Car-to-X-Kommunikation eröffnet hier völlig
neue Perspektiven: Im Falle einer Gefahr ermöglicht die
weitreichende Vernetzung der Fahrzeuge untereinander,
nachfolgende und entgegenkommende Verkehrsteilnehmer
frühzeitig über potenzielle Gefahren zu informieren, sodass
diese rechtzeitig und angemessen reagieren können. Doch
nicht nur Warnungen lassen sich so kommunizieren. Da auch
Infrastrukturdaten wie beispielsweise Ampelschaltungen
verarbeitet werden können, kann der Fahrer seine Fahrweise
komfortabel dementsprechend anpassen und ist damit sogar
effizienter unterwegs, kann also die Emissionen seines
Fahrzeugs deutlich reduzieren. Die Technologie liefert damit
ebenso Antworten auf die Fragen des intelligenten
Energiemanagements wie auf die einer präventiven Sicherheit
und damit der Vermeidung von Unfällen.
„Je mehr Informationen
ich über den weiteren Fahrtverlauf habe, also wenn ich
beispielsweise vorher weiß, wie die Ampeln geschaltet sind
oder dass vor mir gerade ein Auffahrunfall geschehen ist,
kann ich darauf reagieren, entspannter fahren, die
gefährliche Situation entschärfen oder sie gar nicht erst
entstehen lassen.“ (Karl-Ernst Steinberg, Leiter
Informations- und Kommunikationstechnologien bei der BMW
Group Forschung und Technik).
In Kombination mit
bereits vorhandenen Sensoren am Fahrzeug bildet die
Car-to-X-Kommunikation eine wichtige Grundlage und
Erweiterung für zahlreiche zukünftige Fahrerassistenz- und
auch Fahrerinformationssysteme im Rahmen von BMW Connected
Drive. Im Zusammenspiel mit dem Fahrer entsteht ein äußerst
leistungsfähiges System, um jederzeit sicher und effizient
ans Ziel zu gelangen.
Quelle: BMW |
|
22.09.2011
BMW bringt X4
Vier gewinnt: Nach
dieser Devise will BMW seine Modellpalette erweitern und
einen coupéhaften Ableger des X3 auf den Markt bringen. "Ja,
wir werden über dem X3 einen X4 positionieren", erklärte
BMW-Chef Norbert Reithofer jetzt gegenüber dem Magazin
"Auto, Motor und Sport".
Das neue SUV soll rund
4,65 Meter lang werden und die Motorenpalette des X3
übernehmen, die ein Leistungsspektrum von 135 kW / 184 PS
bis 230 kW / 313 PS umfasst. Ausgestattet werden soll das
neue Modell der Münchner mit Allradantrieb,
Start-Stopp-Automatik, Head-up-Display und Sprachsteuerung.
Da das neue Allrad-Coupé
aber deutlich dynamischere Züge verpasst bekommt als der X3,
fällt der Kofferraum mit einem Volumen von rund 500 Litern
deutlich geringer aus als beim kleinen Bruder, der maximal
1.600 Liter Gepäck verpackt. In Medien hieß es, dass die
Serienproduktion schon 2014 anlaufen könnte. (mid/mah)
Copyright © 1998 -
2011 AUTOHAUS online |
|
30.08.2011
Bitte übernehmen Sie!
München. Autobahn A9
München in Richtung Nürnberg und – wie so oft – hohes
Verkehrsaufkommen. Der Autofahrer sitzt jedoch – trotz der
lästigen Verkehrssituation – ungewöhnlich entspannt hinter
dem Steuer. Grund dafür: Das Auto fährt hochautomatisiert,
d. h. es bremst, gibt Gas und überholt ganz von alleine,
jedoch tut es dies stets angepasst an die momentane
Verkehrssituation. Der zweite Grund: Dr. Nico Kämpchen, der
Projektleiter Hochautomatisiertes Fahren bei der BMW Group
Forschung und Technik hat mit seinen Kollegen mittlerweile
schon annähernd 5000 Testkilometer absolviert. Um den
Autofahrern in Zukunft hoch komfortable und sichere
Fahrzeuge mit modernsten Assistenzsystemen anbieten zu
können, arbeiten die Ingenieure der BMW Group Forschung und
Technik seit einigen Jahren am elektronischen Co-Piloten zum
automatisierten Fahren in spezifischen Situationen wie dem
BMW TrackTrainer auf der Rennstrecke, dem Stau- und
Kolonnenassistent oder dem Nothalteassistenten. Um Grenzen
und Möglichkeiten dieser automatisierten Fahrfunktionen
ausloten zu können, machten sich die Forscher nun an die
nächste Aufgabe: Hochautomatisiert auf der Autobahn.
Dazu haben die Forscher
die nun hochautomatisiert fahrende BMW 5er Limousine, die
als Versuchsträger dient, mit umfassender Umfelderfassung
und intelligenter Software ausgerüstet. Die
hochautomatisierte Fahrfunktion kann der Fahrer auf der
Autobahn durch einen Knopfdruck aktivieren. Ab diesem
Zeitpunkt gibt der Forschungsprototyp von alleine Gas, er
bremst selbstständig und er überholt langsamer fahrende
Verkehrsteilnehmer. Eine der großen Herausforderungen der
ersten Stunde – nämlich auffahrende Fahrzeuge an
Autobahnzufahrten – konnte über ein kooperatives Verhalten
gelöst werden. Der Prototyp verhält er sich insofern
kooperativ, dass er Fahrzeuge, die auf die Autobahn
auffahren möchten, einfädeln lässt oder, wenn möglich, sogar
die rechte Spur frei macht. Die Funktion ist derzeit bis zu
einer Geschwindigkeit von 130 km/h ausgelegt, berücksichtigt
aber natürlich die gültigen Verkehrsregeln wie Tempolimits,
Rechtsfahrgebot und Rechtsüberholverbot.
„Für den Fahrer ist es
eine völlig neue und ungewohnte Situation, die Fahraufgabe
komplett in die Hände eines Systems zu legen. Aufgrund der
sehr geschmeidigen, souveränen und sicheren Fahrweise hat
man jedoch bereits nach einigen Minuten Vertrauen in das
selbstständig fahrende Fahrzeug.“, erklärt Nico Kämpchen,
Projektleiter Hochautomatisiertes Fahren bei der BMW Group
Forschung und Technik. „Nichtsdestotrotz bleibe ich – der
Fahrer – natürlich in der Verantwortung und beobachte
jederzeit aufmerksam meine Umgebung.“
Damit das
hochautomatisiert fahrende Forschungsfahrzeug im
Straßenverkehr derart unauffällig und fließend agieren kann,
müssen dem Fahrzeug klare Handlungsstrategien mit auf den
Weg gegeben werden. Die Grundlagen für die Ableitung dieser
Strategien bilden neben der zuverlässigen Lokalisierung des
Fahrzeugs innerhalb der eigenen Fahrspur vor allem die
robuste Erkennung aller Fahrzeuge und Objekte in der
unmittelbaren Umgebung. Erreicht wird dies durch die
redundante Fusion von verschiedenen Sensortechniken wie
Lidar, Radar, Ultraschall und Kameraerfassung auf allen
Fahrzeugseiten. Redundant heißt hier aber keineswegs
„überflüssig“ – vielmehr bedeutet es, dass das Fahrzeug zur
eindeutigen Situationserfassung in jede Richtung mindestens
zwei unterschiedliche Messprinzipien nutzt. So stellen die
Entwickler der BMW Group Forschung und Technik sicher, dass
eventuelle Schwächen eines Sensors durch Stärken des anderen
Sensors ausgeglichen werden.
Durch den Zugriff auf
digitales Kartenmaterial, die Kamera sowie die Ortungsdaten
des hochgenauen GPS weiß der selbstständig fahrende
Forschungsprototyp nicht nur jederzeit, auf welcher Spur er
sich befindet, sondern hat auch exakte Informationen
darüber, wie die Strecke weiter verläuft und wie viele
Spuren dieser Teil der Autobahn hat. Ergänzt wird diese
Information durch die vorausblickende Kamera der
Spurverlassenswarnung. Objekte nach vorne werden nicht nur
über die Radarsensoren der Aktiven Geschwindigkeitsregelung
mit Stop&Go-Funktion, sondern zusätzlich über Laserscanner
erkannt. Gleiches gilt nach hinten und zur Seite.
Vorläufer und Basis –
der BMW TrackTrainer und der Nothalteassistent.
Die maßgeblichen
technischen Voraussetzungen für das hochautomatisierte
Fahren entwickelten die Ingenieure der BMW Group Forschung
und Technik in dem Vorläufer-Projekten „BMW TrackTrainer“
und Nothalteassistent. Mithilfe des BMW TrackTrainers ist es
möglich, Rennstrecken in einem autonomen Fahrmodus zu
bewältigen. Dabei kann aufgrund der hohen Genauigkeit bei
der Lokalisierung neben dem sicheren auch ein dynamischer
Fahrstil realisiert werden. Der TrackTrainer wird aktuell
beim BMW Fahrer-Training eingesetzt, um den
Trainingsteilnehmern das Gefühl für die Ideallinie in einem
unmittelbaren Fahrerlebnis (hinter dem Steuer und nicht auf
dem Beifahrersitz) zu vermitteln. Mit Hilfe einer Fusion der
Daten aus hochgenauer digitaler Karte, sowie GPS- und
Videodaten ist der TrackTrainer in der Lage, Rennstrecken
für Schulungszwecke auf der Ideallinie komplett autonom zu
umrunden. Das System wird inzwischen bereits in der zweiten
Generation eingesetzt, wobei die Verfügbarkeit der
hochgenauen Positionsbestimmung durch die Fusion redundanter
Sensoren weiter optimiert wurde. Der permanente Abgleich der
GPS- und Videodaten mit dem digitalen Kartenmaterial und den
fahrzeuginternen Daten ermöglichte am 21. Oktober 2009 sogar
die vollständige Umrundung der Nürburgring-Nordschleife im
automatisierten Betrieb. Am 25. Mai 2011 eroberte der BMW
TrackTrainer auch die USA und legte auf dem Laguna Seca
Raceway in Kalifornien eine beeindruckend schnelle,
dynamische, und natürlich hochautomatisierte Fahrt hin.
„Den größten Unterschied
zur Autobahnfahrt stellt natürlich die Tatsache dar, dass
wir auf der Autobahn im Gegensatz zur Rennstrecke nicht
allein unterwegs sind. Deshalb waren auch die Erfahrungen
aus dem Projekt Nothalteassistent wichtig für unser
Vorhaben.“, schildert Nico Kämpchen den Einfluss.
Auch mit dem
prototypisch realisierten BMW Nothalteassistent wurde also
ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung
hochautomatisierter Fahrfunktionen gelegt. Die Funktion ist
Teil der im Mai 2009 vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung gestarteten Initiative SmartSenior und nutzt
innovative Technologien für die Lokalisierung und Steuerung
des Fahrzeugs sowie für die Analyse der unmittelbaren
Umgebung zur Steigerung der Verkehrssicherheit. Der
Nothalteassistent ist in der Lage, wenn eine gesundheitlich
bedingte Notfallsituation des Fahrers erkannt wird, in einen
autonomen Fahrmodus zu wechseln, um ein abgesichertes
Nothaltemanöver zu absolvieren. Zu diesem Zweck aktiviert
das System die Warnblinkanlage, manövriert das Fahrzeug
kontrolliert und in Abhängigkeit vom Verkehrsgeschehen an
den rechten Straßenrand, wo es anschließend zum Stehen
kommt. Zusätzlich wird automatisch ein Notruf zur Einleitung
der notwendigen medizinischen und verkehrstechnischen
Hilfsmaßnahmen abgesetzt, um eine effiziente und
bedarfsgerechte Notfallversorgung zu ermöglichen. Dieser
basiert auf dem bereits serienmäßig erhältlichen erweiterten
Notruf von BMW ConnectedDrive. In diesem Projekt wurde die
Basis für die Umfelderfassung, die auch für die
hochautomatisierte Autobahnfahrt eingesetzt wird, gelegt.
Automatisierte
Zukunftsszenarien - Der Park- und Stauassistent von BMW
ConnectedDrive im BMW i3 Concept.
Das hochautomatisiert
fahrende Fahrzeug dient der Erforschung zukünftiger
Assistenzfunktionen. Beispiele sind die im BMW i3 Concept
vorgestellten Systeme Park- und Stauassistent. Aufgrund des
hauptsächlichen Einsatzgebietes des BMW i3 Concept besitzt
das Fahrzeug zwei Fahrerassistenzsysteme, die das Fahren in
urbanen Bereichen erleichtern – den Parkassistenten und den
Stauassistenten. Der Parkassistent nimmt dem Fahrer den
Einparkvorgang vollständig ab. Das Fahrzeug gibt selber Gas
und bremst, und wechselt bei Bedarf beim mehrzügigen
Einparken auch selbsttätig die Fahrtrichtung. Der
Stauassistent dagegen entlastet den Fahrer in eintönigen
Verkehrssituationen und erlaubt, im Verkehrsgeschehen
„mitzuschwimmen“ und so entspannter durch den Stau zum Ziel
zu kommen. Der Stauassistent hält den gewünschten Abstand
zum Vorderfahrzeug und regelt im dichten Verkehr die
Geschwindigkeit selbsttätig bis zum Stillstand – und lenkt
dabei aktiv mit. Das Fahrzeug ist damit in der Lage, den
Fahrer bis zu Geschwindigkeiten von 40 km/h bei der
Spurhaltung zu unterstützen, sofern der Fahrer mindestens
eine Hand am Lenkrad behält.
Die hochautomatisierten
Fahrten auf der Autobahn liefern wichtige Erfahrungen im
Umgang mit den Technologien zur Längs- und Querführung, aber
vor allem auch hinsichtlich der Entwicklung von
Handlungsstrategien.
„Das Nächste, die wir
unserem Prototyp ‚beibringen‘ wollen, sind der Umgang mit
Baustellen und Autobahnkreuzen. Gerade bei Baustellen stellt
sich uns noch die Frage, wie wir alle vielfältigen Formen
zuverlässig erkennen, lokalisieren und die jeweils
entsprechende Handlungsstrategie ableiten.“ Nico Kämpchens
Arbeit und die seiner Kollegen ist also noch nicht
abgeschlossen.
Quelle: BMW |
|
16.08.2011
Neue kostenlose BMW und MINI Reifengarantie:
zwei Jahre garantiertes Vertrauen für sternmarkierte Reifen.
Beim Kauf eines Reifens mit Sternmarkierung deckt die
Garantie verschiedene Schadensfälle ab.
München. Mit der neuen
kostenlosen BMW und MINI Reifengarantie steigert die BMW
Group nachhaltig das Vertrauen in die Qualität von
sternmarkierten Reifen, die durch das deutsche Händlernetz
vertrieben werden. Sternmarkierte Reifen werden speziell für
BMW und MINI Automobile entwickelt und getestet. Nur sie
erfüllen die strengen Anforderungen bezüglich Qualität und
Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Komfort und Handling. Zu
erkennen sind sie an der Sternmarkierung an der
Reifenflanke.
Inhalte der
Reifengarantie.
Die Reifengarantie wird
in Deutschland ab 01.09.2011 eingeführt und gilt für alle
BMW und MINI Reifen mit Sternmarkierung für 24 Monate ab
Kaufdatum, für alle Dimensionen und Fahrzeuge aller
Baujahre. Durch die Reifengarantie erhält der Kunde einen
europaweiten Schutz 1.
Die BMW und MINI
Reifengarantie greift bei:
Schäden durch spitze
Gegenstände wie Nägel oder Glasscherben
Beschädigungen durch
Bordsteinkantenaufprall
Vandalismus
Diebstahl
Die Erstattung von
Schäden oder Diebstahl der Felgen ist ausgenommen. Die
Erstausstattung ist ebenfalls nicht Bestandteil der
Reifengarantie.
Kundenvorteile.
Die BMW Group geht mit
der Einführung der neuen kostenlosen Reifengarantie für BMW
und MINI Reifen einen konsequenten Weg zur Steigerung von
Kundennutzen und Sicherheit. Die Reifengarantie senkt die
Kosten im Schadensfall und erhöht darüber hinaus als
Full-Service-Dienstleistung des Handelsbetriebs den Komfort
für die Kunden. Zusätzlich kann die Reifengarantie beim
Fahrzeugverkauf an den Käufer übertragen werden.
Abwicklung im
Schadensfall.
Die BMW und MINI
Reifengarantie kann bei einem Schaden europaweit bei allen
teilnehmenden deutschen Partnerbetrieben in Anspruch
genommen werden. Im Fall der Fälle ermittelt der Partner
anhand der Restprofiltiefe den Erstattungsbetrag des
beschädigten Reifens und rechnet ihn auf den Kauf eines
neuen sternmarkierten Reifen an. Dabei werden bis zu 100 %
der Kosten für den neuen Reifen (exklusive Montagekosten)
übernommen.
Die achsweise Erstattung
ist bei der Reifengarantie ausgeschlossen.
Ebenfalls ausgeschlossen
sind Schäden durch beispielsweise grobe Fahrlässigkeit,
übermäßigen Verschleiß in Folge von falschen Einstellungen
von Spur oder falschem Reifendruck. Fahrzeuge von
Taxiunternehmen, Wiederverkäufern und Baustellenfahrzeuge
sind ebenfalls ausgeschlossen.
------------------
1 Europa inklusive des
asiatischen Teils der Türkei.
Quelle: BMW |
|
09.08.2011
Digitalradio für alle BMW Modellreihen
lieferbar: Mit dem optionalen DAB-Tuner sind die Automobile
fit für den Empfang von DAB/DAB+. Der neue
Rundfunk-Übertragungs-Standard sichert beste Tonqualität
ohne Rauschen und ermöglicht den Empfang von
Zusatzinformationen wie Verkehrsdaten, Wetterinfos, Titeln,
Interpreten und aktuellen Schlagzeilen.
München. Alle BMW
Modellreihen können für den Empfang des Digitalradios aus
dem neuen bundesweiten Sendernetz ausgestattet werden. Das
aktuelle digitale Angebot in Deutschland ist Anfang August
mit 27 Sendestationen gestartet und wird zügig
flächendeckend ausgebaut. Einzige Voraussetzung für den
digitalen Empfang in BMW Automobilen ist der optionale
DAB-Tuner. Dieses Empfangsteil ist in allen Modellreihen
bestellbar. Schon ab Produktion 9/2010 war damit bei BMW die
Unterstützung von DAB/DAB+ möglich.
BMW Kunden können so
uneingeschränkt das neue digitale Angebot der Sender nutzen.
Und das bei digitaler Klangqualität ohne Rauschen und
Knistern. Außerdem entlastet das Digitalradio durch die
vereinfachte Programmeinstellung mit automatischer
Frequenzsuche den Fahrer und liefert so einen Beitrag zur
Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Zukünftig bietet
Digitalradio zudem eine größere Programmvielfalt sowie die
verschiedensten Spartenkanäle. Zurzeit präsentieren sich die
zwölf bundesweit digital ausgestrahlten Sender auf der
Internet-Plattform
www.digitalradio.de. Dort finden Interessierte auch
weitergehende Informationen über das „Radio der Zukunft“.
Neben den zwölf bundesweiten Digitalprogrammen wird auch
schon eine Vielzahl von regionalen Digitalradio-Programmen
ausgestrahlt. Deren Verbreitungsgebiete orientieren sich
meist an den Grenzen der Bundesländer. Daneben gibt es auch
noch lokale Digitalprogramme, so genannte Stadtsender. Schon
heute sind damit in großen Ballungsgebieten über 30
Digitalradio-Sender verfügbar und können auch im Auto ohne
Rauschen und Knistern empfangen werden. In Zukunft wird die
Anzahl der Digitalradio-Sender weiter steigen.
Auch im europäischen
Ausland können BMW Fahrer und ihre Mitfahrer die
Klangqualität und Informationsangebote der dort
ausgestrahlten Digitalradio-Programme genießen. Besonders
groß ist die Auswahl an Digitalradio-Sendern in
Großbritannien, Dänemark, Schweden oder der Schweiz. Doch
auch in anderen Ländern ist der neue
Rundfunk-Übertragungs-Standard bereits Realität und wird
Schritt für Schritt ausgebaut. BMW ist dabei und bietet
heute schon in allen Modellreihen die Empfangstechnik für
das „Radio der Zukunft“.
Quelle: BMW |
|
01.07.2011
BMW
Modellprogramm Herbst 2011 |
|
09.06.2011
„Die sportlichsten Autos 2011“: Leser der
Fachzeitschrift „sport auto“ wählen vier BMW und MINI
Modelle an die Spitze.
München. Vier
Klassensiege und fünf weitere Podestplätze – mit dieser
beeindruckenden Bilanz hat die BMW Group bei der aktuellen
Leserwahl der Fachzeitschrift „sport auto“ erneut ein
herausragendes Ergebnis erzielt.
Die Abstimmung über die „sportlichsten Autos 2011“ konnten
die
BMW M3 Limousine, das
BMW 335i Coupé, das BMW 335d Coupé und der
MINI John Cooper Works in ihrer jeweiligen Fahrzeugklasse
für sich entscheiden. Darüber hinaus platzierten sich der
BMW M3 GTS, die BMW 335i Limousine und der BMW 130i auf dem
zweiten sowie der BMW Z4 sDrive35i und der
BMW Z4 sDrive23i auf dem dritten Rang ihrer Kategorie. Das
hervorragende Abschneiden in einer Vielzahl von
unterschiedlichen Fahrzeugklassen unterstreicht einmal mehr
den Stellenwert der BMW Group als Anbieter besonders
sportlicher Automobile des Premium-Segments.
Bereits seit 1980 küren
die Leser der „sport auto“ alljährlich ihre Favoriten im
Hinblick auf Leistung und Fahrerlebnis. Diesmal wurden die
„sportlichsten Autos“ in 15 Wertungsklassen für
Serienfahrzeuge und zehn weiteren Kategorien für
Tuningmodelle gesucht, insgesamt standen 260 Modelle zur
Wahl. Die aktuellen Modelle der Marken BMW und MINI stießen
bei den Fans besonders sportlicher Automobile auf deutlich
mehr Zuspruch als ihre direkten Wettbewerber im
Premium-Segment und landeten gleich neunmal auf dem
Siegerpodest.
Seit der Markteinführung
im Jahr 2008 steht die BMW M3 Limousine bei der „sport
auto“-Wahl unangefochten auf Rang eins. Auch in diesem Jahr
setzte sich der von einem 309 kW/420 PS starken
V8-Hochdrehzahlmotor angetriebene Viertürer in der Klasse
der „Limousinen bis 80 000 Euro“ durch. Gleich zwei
Klassensiege entfielen auf besonders sportliche Varianten
des BMW 3er Coupé. „Sportlichstes Auto“ der Klasse „Coupés
bis 50 000 Euro“ ist das BMW 335i Coupé, dessen
Reihensechszylinder-Benzinmotor mit BMW TwinPower Turbo
Technologie eine Höchstleistung von 225 kW/306 PS erreicht.
In der Kategorie „Diesel“ heißt der Favorit der Leser
bereits zum fünften Mal in Folge BMW 335d Coupé. Der
sportlich-elegante Zweitürer und sein 210 kW/286 PS starker
Reihensechszylinder-Dieselmotor mit BMW TwinPower Turbo
Technologie setzen auch weiterhin die Maßstäbe in diesem
Segment.
Fast ebenso lang währt
die Erfolgsserie des MINI John Cooper Works. Zum vierten Mal
hintereinander fuhr der von einem Vierzylinder-Motor mit
Twin-Scroll-Turbolader, Direkteinspritzung und 155 kW/211 PS
beflügelte Extremsportler zum Titel in der
Kleinwagen-Klasse. Seit dem ersten Triumph im Jahre 2008
wurde das erfolgreiche Konzept bereits auf weitere Modelle
erweitert. Neben dem MINI John Cooper Works sorgen
inzwischen auch der MINI John Cooper Works Clubman und das
MINI John Cooper Works Cabrio dank unmittelbar aus dem
Rennsport abgeleiteter Technologie für extremen Fahrspaß in
ihrem Segment.
Die große Bandbreite im
Angebot besonders sportlicher Fahrzeuge verhalf der Marke
BMW darüber hinaus zu weiteren Platzierungen auf dem
Siegerpodest. Das Kompaktmodell BMW 130i, die BMW 335i
Limousine und der speziell für den Rennstreckeneinsatz
konzipierte Hochleistungssportwagen BMW M3 GTS sicherten
sich jeweils Rang zwei ihrer Kategorie. Mit dem BMW
Z4 sDrive23i und dem BMW Z4 sDrive35i platzierten sich zudem
gleich zwei Varianten des charismatischen Roadsters auf dem
dritten Rang ihrer Wertungsklasse.
Die Platzierungen der
Modelle der BMW Group im Überblick:
MINI John Cooper
Works Sieger Kleinwagen
BMW
130i Platz 2
Kompaktwagen
BMW 335d
Coupé Sieger Dieselmodelle
BMW 335i
Coupé Sieger Coupés bis
50 000 Euro
BMW 335i
Limousine Platz 2 Limousinen bis
50 000 Euro
BMW M3
Limousine Sieger Limousinen bis 80 000
Euro
BMW M3
GTS Platz 2 Coupés bis
150 000 Euro
BMW
Z4 sDrive23i Platz 3 Cabrios bis
40 000 Euro
BMW
Z4 sDrive35i Platz 3 Cabrios bis
60 000 Euro
Quelle: BMW |
|
16.05.2011
Der Linksabbiegeassistent – vorausschauend
und sicher links Abbiegen.
Der
Linksabbiegeassistent aktiviert sich in dem BMW 5er, der als
Versuchsträger dient, automatisch, sobald das Fahrzeug durch
seine Sensorik das Befahren der Linksabbiegespur erkennt und
den Abbiegewunsch des Fahrers registriert. Das Erkennen der
Linksabbiegespur erfolgt auf zwei Ebenen: Zum einen
ermöglicht die Fahrzeugpositionierung des Navigationssystems
eine bis zu einem Meter genaue Ortung des Fahrzeugs im
Kreuzungsbereich. Zum anderen erfasst eine Monokamera,
vergleichbar mit bereits verbauten Serienkameras, die
Abbiegespurmarkierung auf der Straße sowie die
Spurbegrenzungen. Sobald der Linksabbiegeassistent aktiviert
ist, erfassen außerdem drei Laserscanner in der Front den
Raum vor dem Forschungsfahrzeug in einem Bereich von bis zu
100 Metern. Dabei registrieren die Laserscanner nicht nur
Autos und LKWs, sondern auch Motorräder. Detektiert die
Sensorik näherkommenden Gegenverkehr und das Fahrzeug bewegt
sich dennoch weiter in die Kreuzung hinein, führt der
Linksabbiegeassistent eine automatisierte Bremsung im
Niedergeschwindigkeitsbereich von bis zu 10 km/h aus, um
eine Kollision zu verhindern. Zeitgleich weist ein Warnton
sowie entsprechende Warnsymbole im Instrumentenkombi und dem
Head-Up Display den Fahrer auf den Grund des Eingriffs hin.
Diese automatisierte Aktion erfolgt bewusst ohne
vorhergehenden Warnschritt, da in dieser Situation eine
schnelle Reaktion gewährleistet sein muss, damit das
Fahrzeug nicht in die Kreuzung hineinragt und den
entgegenkommenden Verkehr behindert. Müsste der Fahrer erst
noch auf eine Warnung reagieren, wäre das Fahrzeug
inzwischen in den Kollisionsbereich vorgefahren und ein
Unfall wäre nicht mehr zu verhindern.
Der
Linksabbiegeassistent ist für Geschwindigkeiten bis zu 10
km/h konzipiert. Die automatisierte Bremsung ist daher keine
drastische Verzögerung aus hoher Geschwindigkeit, sondern
eher als ein Verhindern des Anfahrens beziehungsweise
Weiterfahrens zu verstehen. Sobald der Fahrer selbst die
Bremse betätigt, löst sich die Bremse des
Linksabbiegeassistenten und das Fahrzeug ist wieder zur
Weiterfahrt „freigegeben“. Für größtmögliche Sicherheit ist
der Linksabbiegeassistent außerdem jederzeit übersteuerbar.
Muss beispielsweise die Kreuzung für ein Einsatzfahrzeug
geräumt werden, kann der Fahrer dies stets durch kurzes
erneutes Betätigen des Gaspedals tun.
Mehr Sicherheit dank
Car-to-X Kommunikation.
Mit den Möglichkeiten der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation
erweitert sich das Funktionsspektrum des
Linksabbiegeassistenten. Deshalb ist die BMW 5er Limousine
zusätzlich zu den Laserscannern und der Kamera mit einer
WLAN Car-to-X-Kommunikationseinheit ausgerüstet. Mit dieser
Ausrüstung erhöht sich nicht nur die Reichweite der
Fahrzeugerkennung auf 250 Meter, das System kann so auch
verdeckte Verkehrsteilnehmer erkennen, wenn diese mit der
gleichen Technologie ausgestattet sind.
Welche Möglichkeiten die
Ausstattung mit einer solchen Schnittstelle außerdem
eröffnet, zeigt ein zweites Versuchsszenario des
Linksabbiegeassistenten: Hier trifft das Forschungsfahrzeug
auf ein mit Car-to-X Kommunikation ausgestattetes Motorrad.
Als Versuchsfahrzeug dient bei BMW Motorrad aktuell eine BMW
R 1200 GS. Wieder erfasst die Sensordatenfusion aus
kameragestützter Bilderkennung und Laserscannern die
Spurmarkierung, den Linksabbiegepfeil, sowie den Abstand zur
Mittellinie und zur Stopplinie – sofern diese vorhanden
sind. Durch den gesetzten Blinker erkennt das Fahrzeug den
begonnenen Linksabbiegewunsch und das Assistenzsystem
aktiviert sich. „Während sich das Motorrad nähert, findet
eine Kommunikation zwischen den Fahrzeugen über die
Car-to-XSchnittstellen statt. Beide Fahrzeuge tauschen
Informationen zu Fahrzeugtyp, Position und Geschwindigkeit
sowie Fahrdynamikdaten aus, wie beispielweise den aktuellen
Lenkwinkel oder ob der Blinker gesetzt ist.“, erklärt Udo
Rietschel, zuständiger Entwicklungsingenieur im Projekt
Linksabbiegeassistent der BMW Group Forschung und Technik.
Anhand dieser Daten erkennt das Motorrad, dass der PKW links
abbiegen will. Ein Algorithmus berechnet anhand der
ausgetauschten Daten den Trajektorienverlauf beider
Fahrzeuge und erkennt drohende Kollisionen. In kritischen
Situationen erhöht das Motorrad - zur Warnung des
Autofahrers - seine Wahrnehmbarkeit. Je nach Höhe der
Kollisionsgefahr werden schrittweise das Fahrlicht
moduliert, die Fahrlichtintensität erhöht und die seitlich
sowie an den Spiegeln angebrachten Flashlights und LEDs zur
Verbreiterung der Silhouette aktiviert. Bei akuter
Kollisionsgefahr ertönt zusätzlich die Hupe des Motorrads.
Fährt das Fahrzeug dennoch weiter in die Kreuzung hinein,
bremst der Linksabbiegeassistent den PKW selbstständig zum
Stillstand. Auch hier informieren während und nach der
Notbremsung ein Warnton sowie entsprechende Warnhinweise in
Kombiinstrument und Head-Up Display den Fahrer, warum das
Auto bremst.
Mehr Sicherheit an
Kreuzungen – INTERSAFE-2.
Im Forschungsprojekt INTERSAFE-2 entwickeln elf europäische
Automobilhersteller, Zulieferer und Forschungsinstitute wie
beispielsweise die BMW Group Forschung und Technik, NEC
Europe Ltd. Network Laboratories, SWARCO TRAFFIC SYSTEMS
GMBH, Volvo Technology (LKW-Sparte) oder die Volkswagen AG
seit 2008 interaktive Fahrerassistenzsysteme, um die
Sicherheit an Straßenkreuzungen weiter zu erhöhen. Die
Teilnehmer bauen hier auf den Ergebnissen des Projekts
PReVENT (INTERSAFE) auf und entwickeln die intelligenten
Systeme in Richtung Alltagstauglichkeit weiter. Das Budget
umfasste 6,5 Millionen Euro, von denen annähernd 3,8
Millionen Euro von der EU gefördert wurden.
Die Premiere des
Linksabbiegeassistenten findet beim „Final Event“ von
INTERSAFE 2 am 17. und 18. Mai an einer extra dafür
abgesperrten Kreuzung in Wolfsburg unter Realbedingungen
statt, nicht im Testfeld wie sonst üblich.
Quelle: BMW |
|
11.05.2011
75 Jahre BMW 328
Kaum ein Fahrzeug
besitzt auch 75 Jahre nach seiner Premiere noch eine so
große Faszination wie der BMW 328. Der von 1936 bis 1940
gebaute BMW 328 ist ein Meilenstein der Automobilgeschichte
und gilt als der erfolgreichste Sportwagen der dreißiger
Jahre. Agilität, Beschleunigungsvermögen, Zuverlässigkeit
und ein geringes Gewicht - die Konstrukteure des BMW 328
hatten sich bei der Entwicklung auf das Wesentliche
konzentriert und leiteten damit eine neue Ära ein. Denn zu
einer Zeit, in der leistungsstarke Kompressor-Boliden das
Renngeschehen beherrschten, war der insgesamt nur 780
Kilogramm schwere und in der Serienversion gerade einmal 80
PS starke BMW 328 Roadster eine Sensation. Und schon bei
seinem Debüt auf dem Nürburgring am 14. Juni 1936
deklassierte der neue Roadster die kraftstrotzende
Kompressorkonkurrenz.
Der Erfolg des BMW 328
lag in der Summe seiner konstruktiven Parameter:
Konsequenter Leichtbau, ideale Gewichtsverteilung,
aerodynamische Linienführung, optimale Motorisierung und
eine perfekte Straßenlage durch das sorgfältig abgestimmtes
Fahrwerk. Damit legte er den Grundstein für ein neues
Fahrzeugverständnis, bei dem Leistung erst in Verbindung mit
der optimalen Abstimmung aller Parameter und maximaler
Effizienz zum Erfolg führt. Mit diesen Eigenschaften
verkörperte der BMW 328 bereits damals, wofür die Marke BMW
auch heute noch steht: Dynamik, Ästhetik und ein hoher Grad
an Innovation.
Zunächst ab Mitte 1936
nur im Renneinsatz, begann die Serienfertigung des BMW 328
im Frühjahr 1937. Der Hochleistungssportwagen blieb jedoch
nicht nur den Werksfahrern vorbehalten, denn er eignete sich
neben dem Renneinsatz ebenso gut für den Alltagsbetrieb. So
konnten auch Privatkunden in den Genuss des unverfälschten
Roadster-Fahrgefühls aus leistungsstarker Motorisierung und
perfekter Straßenlage kommen. Auf der Straße zählte er dann
mit seiner Spitzengeschwindigkeit von 155 km/h zu den
Schnellsten. Mit nur 464 produzierten Exemplaren gehört der
BMW 328 heute zu den meistgesuchten Liebhaberstücken auf dem
Sammlermarkt. Seine Faszination:Das zeitlos schöne Design
eines offenen Zweisitzers, eine noch immer überzeugende
Technik sowie die ihn umgebende Aura zahlloser Rennerfolge.
Schließlich zählt der BMW 328 nicht nur zu den schönsten
Sportwagen der Vorkriegszeit, er war in den 30er Jahren auch
der erfolgreichste Sportwagen auf den Rennstrecken Europas.
Die Premiere des BMW
328.
Die Geschichte des BMW 328 beginnt mit einem fulminanten
Auftakt. Nicht bei einer Automobilausstellung feiert man
seine Premiere, sondern bei einem Automobilrennen darf die
Öffentlichkeit den BMW 328 zum ersten Mal bestaunen. Als
Premierenort wählt man das Eifelrennen auf dem Nürburgring,
als Termin den 14. Juni 1936. Zuvor bewahrt man absolutes
Stillschweigen. Nur einige Eingeweihte erfahren Ende 1935
aus einem kleinen Prospekt von der Existenz eines neuen
2-Liter Sportwagens, der die Bezeichnung Typ 328 tragen
soll. Die Beschreibung bleibt jedoch zurückhaltend, es gibt
weder Leistungs- noch Geschwindigkeitsangaben. Auch eine
Ankündigung der Fahrzeugpremiere in der Presse gab es nicht.
Der Roadster, dessen Erscheinen die Welt des Sportwagens
innerhalb von knapp zwei Jahren revolutionieren soll,
erscheint fast beiläufig, ohne Trommelwirbel, ohne
feierliche Präsentation. Er überzeugt allein mit seinen
Eigenschaften.
Anspannung am Vorabend.
Samstag, 13. Juni 1936, der Vortag der Premiere des BMW 328.
Ein geschäftiger Tag auf dem Nürburgring klingt aus, doch
die Stimmung ist angespannt: Die Wettervorhersage für den
kommenden Tag ist schlecht. Doch Ernst Jakob Henne, der Mann
mit der charakteristischen Adlernase, reagiert gelassen:
„Das sind wir am Ring ja gewöhnt. Ein Sonntag ohne Regen ist
kein richtiger Eifelsonntag.“ Er wird den neuen Wagen
fahren, hatte er doch in den Jahren zuvor bereits mit
zahlreichen Weltrekorden auf BMW Motorrädern für
Schlagzeilen gesorgt. Im Training lief sein Wagen wie ein
Uhrwerk; nichts anderes erwartet er für morgigen Tag.
Die verantwortlichen
Ingenieure Rudolf Schleicher und Fritz Fiedler versuchen,
ihre Nervosität nicht zu zeigen, doch es gelingt ihnen kaum.
Die Anspannung ist durchaus berechtigt: Für den morgigen
Sonntag steht schließlich die Premiere ihres neuen
sportlichen Zweisitzers auf dem Programm, und zwar im
Starterfeld eines der wichtigsten Rennens des Jahres.
Die Premiere
beeindruckt.
Sonntag, 14, Juni 1936, der Tag der Premiere. 34 Fahrzeuge
sind in der Sportwagenkategorie des Eifelrennens gemeldet,
sieben davon starten in der Klasse der 2-Liter-Wagen,
darunter fünf BMW. Vier davon gehören zum Typ 319/1, von
denen sich Ernst Jakob Hennes schneeweißer Roadster jedoch
auffällig unterscheidet: die Karosserie besitzt sehr viel
fließendere Formen, eine gewölbte Bugpartie mit zwei
schlanken, nierenförmigen Lufteinlässen, ähnlich denen, die
der im Frühjahr auf der Automobilausstellung in Berlin
gezeigte BMW 326 aufwies, in die Kotflügel integrierte
Scheinwerfer, eine niedrige, schräggestellte
Windschutzscheibe und ein bauchiges Rundheck. Was man nicht
sehen, wohl aber den Rundenzeiten im Training durchaus
entnehmen kann: Unter der mit zwei Lederriemen gesicherten
Motorhaube scheint auch ein neuer Motor zu arbeiten, dem
Klang nach ein Sechszylinder, vielleicht 80 oder auch 90 PS
stark.
Wie angekündigt, schlägt
das schöne Wetter des Trainingstages am Sonntag in Regen und
Nebel um. Dennoch finden 250.000 Begeisterte den Weg zur
Rennstrecke und werden Zeuge des aufregendsten Rennens der
Saison: Der neue BMW 328 schlägt die teils deutlich
leistungsstärkere Konkurrenz um Längen und bricht außerdem
den bisherigen Rundenrekord für Sportwagen auf dem
Nürburgring. „Wer echten, großen Rennsport sehen wollte,
mußte das Eifelrennen auf dem Nürburgring besuchen“,
schreibt die Tagespresse. „Einer der eindrucksvollsten
Erfolge des Tages war der Sieg des Weltrekord-Motorradmannes
Ernst Jakob Henne in der Klasse der kompressorlosen
Sportwagen bis zwei Liter - er durfte sogar die schnellste
Zeit aller Sportwagen für sich verbuchen!“. „Unheimliches
holte Henne aus seinem neuen 2-liter“, staunt auch die
Motorwelt. Und: „Welch prachtvolle Beschleunigung! (...) der
Sportwagen ist schneller als die gesamte
Kompressor-Konkurrenz! Weit überlegen geht Henne als Sieger
durchs Ziel.“
Hennes Traumrunden und
mit ihm die Premiere des BMW 328 gehen in die Geschichte des
Nürburgrings ein. Und nicht nur das: Der Sieg mit dem von
ihm pilotierten Wagen, dessen interne Bezeichnung „Baumuster
328“ in keinem der mit so viel Begeisterung verfassten
Rennberichte auftaucht, ist gleichzeitig der Beginn eines
Mythos, der die Buchstaben BMW bis heute zum Synonym für
sportliches Engagement machen soll.
Der Erfolg hält an.
Gleich bei seiner Premiere auf dem Nürburgring gewinnt der
BMW 328 sein erstes Rennen. Mehr als 200 weitere sollen bis
in die 50er-Jahre hinein folgen – ein für Fahrzeuge dieser
Klasse bis dahin einzigartiger Erfolg. Kaum ein anderes
Modell hat die Motorsportgeschichte des Unternehmens so
nachhaltig geprägt wie der BMW 328 mit seinem
2,0 Liter-Reihensechszylinder-Motor.
Nach dem Erfolg auf dem
Nürburgring macht sich BMW nun mit drei BMW 328 Prototypen
an die Eroberung der Rennstrecken. Das allseits positive
Echo auf den ersten Sieg des neuen BMW Sportwagens auf dem
Nürburgring hat hohe Erwartungen geweckt. Nach anfänglichen
Problemen unter Dauerlast auf dem Hochgeschwindigkeitskurs
von Montlhéry beim Großen Preis von Frankreich, folgen bald
weitere Bestzeiten und Siege. Bereits im August ist der
englische BMW Importeur H. J. Aldington beim Schleißheimer
Dreiecksrennen in einem BMW 328 der Schnellste. Auch ist es
Aldington, der die BMW Verantwortlichen zu einem weiteren
Auslandseinsatz drängt: Bei der Tourist Trophy in Irland
treten die drei Prototypen als grün-lackierte
Frazer-Nash-BMW an und triumphieren auf den drei ersten
Plätzen.
Doch stets sind es die
drei Vorserien-Wagen, die die ersten Rennerfolge feiern und
mit wechselnden Fahrern in den Monaten nach der Premiere für
erste Plätze sorgen. Private Kunden müssen noch große Geduld
aufbringen, bis sie den BMW 328 erwerben können, denn die
Produktion kommt nur zögerlich in Gang. Erst ab Ende April
1937 können die ersten Auslieferungen erfolgen. So dauert es
seit Hennes Debüt genau ein Jahr, bis die privaten Besitzer
eines BMW 328 die Chance erhalten, diesen auch im
Renneinsatz zu testen. Als schließlich die ersten Kunden
ihre lang ersehnten BMW 328 in Empfang nehmen, lässt sich
der Verlauf der Rennsaison voraussehen. So stehen
beispielsweise beim Eifelrennen 1937 schon neun BMW 328 am
Start, die den Sieg unter sich ausmachen. In den folgenden
Jahren gibt es nur wenige zögerliche Versuche, mit anderen
Fahrzeugen gegen die schnellen BMW anzutreten.
Auch aus den
entfernteren Winkeln ganz Europas kommen Siegesmeldungen
nach München. Es sind aber nicht nur die Klassensiege, die
der Wagen so mühelos erringt, auch gegen weit stärkere
Konkurrenz kann er sich behaupten. Und so verbucht der
kleine 2-Liter Sportwagen viele Gesamtsiege gegen einstmals
überlegene Gegner auf seinem Konto. Der Wettbewerb mit
Sportwagen erfährt eine neue Definition, denn die
2-Liter-Klasse hat mit dem BMW 328 einen starken
Herausforderer erhalten.
Die Entwicklung des BMW
328.
Als in den frühen 1930er Jahren die Grundlagen für den Bau
des BMW 328 geschaffen werden, ahnen seine Väter Rudolf
Schleicher und Fritz Fiedler noch nicht, welche Bedeutung
der Sportzweisitzer einmal erlangen soll: Dieser Roadster
mit seinem leistungsstarken Zweiliter-Sechszylindermotor
gilt noch Jahrzehnte später als der schönste und zugleich
erfolgreichste Sportwagen seiner Zeit. Die Konstrukteure
Schleicher und Fiedler sind die Idealbesetzung für dieses
Projekt. Beide verfügen neben tiefen Kenntnissen in vielen
Bereichen des Automobilbaus über langjährige Erfahrung,
Ideenreichtum und vor allem Ehrgeiz. Sie ergänzen sich
optimal: Während Schleicher vor allem Motorenexperte ist,
besitzt Fiedler besondere Expertise in der
Fahrzeugkonstruktion.
Mit dem BMW 328
entwickeln sie einen kultivierten Sportwagen, dessen
Qualitäten eine der Grundlagen für weiterführende
Entwicklungen in den nachfolgenden Jahrzehnten darstellen
wird. Die erfolgreichen ersten Renneinsätze werden von
Versuchsträgern bestritten, die unter einfachsten
Bedingungen entwickelt werden. Vollzieht sich die Entstehung
eines neuen Automodells heute in einem millionenschweren,
mehrjährigen Prozess, in dem Hunderte von Ingenieuren und
Designern, die unter den Auflagen strengster Geheimhaltung
in den Entwicklungszentren und Designstudios arbeiten,
entwickelt man den BMW 328 in kürzester Zeit, unter
geringstem materiellen und personellen Aufwand. Als Rudolf
Schleicher und Fritz Fiedler den BMW 328 schaffen, gibt es
bei BMW weder eine Marktforschung, eine Designabteilung noch
einen Windkanal, geschweige denn elektronische Hilfsmittel,
wie sie heute üblich sind. Die Konstrukteure stehen am
Reißbrett oder in der Versuchswerkstatt und lassen ihre
Ideen durch ihre Hände Gestalt annehmen. Dass ein derart
erfolgreiches Fahrzeug unter diesen Rahmenbedingungen
entstehen konnte, zeigt eindrucksvoll die hohe Leistung der
Konstrukteure: Der BMW 328 ist ein Meisterstück der
Ingenieurskunst. Das Besondere des BMW 328 liegt in der
Harmonie des Gesamtkonzepts. Der Sportwagen ist zu
seinerzeit weder über die Maßen innovativ, noch besonders
leistungsstark – aber in Kombination summieren sich die
einzelnen Komponenten Antrieb, Karosserie und Fahrwerk zu
einem überlegenen Gesamtkonzept, das bis heute durch seine
Stimmigkeit überzeugt.
Der Antrieb – Gutes noch
besser machen.
Der BMW 328 entsteht zwar auf der Grundlage des BMW 319/1,
doch nicht nur äußerlich unterscheidet sich der BMW 328 von
ihm erheblich. Auch die Summe der technischen Eigenschaften
des neuen Sportwagens lassen den BMW 319/1 im direkten
Vergleich „alt aussehen“. Da die Mittel für eine völlige
Neukonstruktion fehlen, wird der 50 PS starke Motor vom BMW
326 übernommen und modifiziert. Der Zweiliter-Graugussblock
erhält einen neuen Zylinderkopf aus einer Aluminiumlegierung
mit V-förmig angeordneten Ventilen. Die Ventilsteuerung
erfolgt von der seitlichen Nockenwelle aus über Umlenkhebel
auf der Ansaugseite und quer liegende Stoßstangen. Mit
dieser wirkungsvollen Modifizierung erzielt der Motor nun 80
PS bei 4500 Umdrehungen..
Erkenntnisse aus dem
Rennsport für die Serie.
Schon nach den ersten Einsätzen der drei BMW 328 Prototypen
auf der Rennstrecke wird den Konstrukteuren Fiedler und
Schleicher klar, dass sowohl für die Serie als auch für die
Verwendung im Renngeschehen weitere Entwicklungsarbeiten
notwendig sein werden. Zunächst versuchen sie, die
Schwachstellen, die sich beim Hochgeschwindigkeitsrennen in
Montlhéry nachhaltig bemerkbar gemacht haben, auszumerzen.
Gleichzeitig richten sie eine Rennabteilung für den
professionellen Wettbewerbseinsatz des BMW 328 ein. Diese
Abteilung sorgt außerdem dafür, dass die im Rennen
gewonnenen Erkenntnisse in die Serienentwicklung und in die
Produktion auch über den BMW 328 hinaus miteinfließen.
Aufgrund der in den
Rennen gewonnenen Erkenntnisse erhält der
Serien-BMW 328 beispielsweise verstärkte Getriebe und
Hinterachsen. Außerdem baut man dem 1940 zur Mille Miglia
eingesetzten Rennmotoren verstärkte Kurbelwellen ein, die
neun Gegengewichte aufweisen, darunter ein verstärktes
Mittelgewicht, das die Gefahr des Durchbiegens eliminiert.
Mit diesen Wellen und etlichen weiteren Maßnahmen, vor allem
im Bereich der Ventilsteuerung, gelingt es, die Rennmotoren
bis 6000 pro Minute drehzahlfest zu machen. Damit liegen die
auf dem Prüfstand ermittelten Leistungen bei 136 PS. Auch
von diesen Erkenntnissen profitiert die Serie: Die
Erfahrungen mit den Rennkurbelwellen schlagen sich zum
Beispiel in der Motorenentwicklung für den ersten BMW der
Nachkriegszeit, den Typ 501, nieder - dessen Kurbelwelle
ebenfalls neun Gegengewichte bekommt.
Karosserie - Leichtbau
als Konstruktionsprinzip.
Doch nicht nur der modifizierte Antrieb setzt überzeugende
Akzente, der
BMW 328 besitzt zudem eine Straßenlage, die zu seiner Zeit
als einzigartig gilt. Die hervorragenden Eigenschaften des
BMW 328, die mit ihm zu erzielenden hohen
Durchschnittsgeschwindigkeiten und sein hervorragendes
Handling resultieren aus einem Konstruktionsprinzip, das mit
dem Modell 303 eingeführt worden war: dem Leichtbau. Seit
Beginn der 1930er Jahre prägt BMW diesen Begriff wie kaum
ein anderer Automobilhersteller. Das innovative
Konstruktionsprinzip beruht einerseits auf der Verwendung
von Materialien mit möglichst geringem spezifischem Gewicht,
wo immer dies konstruktionsbedingt möglich ist. Zum anderen
wenden die Konstrukteure hier modernste Erkenntnisse aus dem
Chassis- und Karosseriebau an, die von konventionellen
Mustern abweichen.
Einen bedeutenden
Beitrag zum niedrigen Fahrzeuggewicht des BMW 328 von nur
780 Kilogramm leistet der von BMW patentierte Rohrrahmen,
eine Entwicklung des Ingenieurs Fritz Fiedler. Dieser Rahmen
besteht aus zwei Längsrohren runden Querschnitts, die bei
den Hinterrädern beginnend nach vorne A-förmig auf die
Breite des Motors zusammen laufen und durch rechteckige
Profile verbunden sind. Der leichte und stabile Rahmen nimmt
die Vorderradaufhängung mit unteren Querlenkern und einer
oberen Querfeder auf, die starre Hinterachse verfügt über
halbelliptische Längsblattfedern.
Nach hinten, zu den
Stellen geringerer Biegemomente hin, verjüngen sich die
Rohrquerschnitte. Dies hat zum einen ein erheblich
geringeres Gewicht zur Folge. Darüber hinaus führt die
besondere Form der Rohre zu einer besseren Biege- und
Torsionssteifigkeit, und damit zu einem besseren und
direkteren Fahrverhalten. Damit weist ein Chassis mit
Rohrrahmen gegenüber den damals üblichen schweren
U-Profilrahmen enorme Vorteile auf.
Viele Automobilisten
sind damals jedoch der Ansicht, ein schwerer Wagen sei
sicherer und auch besser zu beherrschen als ein leichter.
Immer wieder heißt es, dass das Fahrzeug nur bei einem hohen
Gewicht „wie ein Brett auf der Fahrbahn“ liege, also eine
gute Straßenlage besitzt. BMW Fachleute weisen jedoch darauf
hin, dass die Straßenlage in direktem Zusammenhang mit der
Fliehkraft stehe, und die sei massenabhängig: Je größer die
Masse, desto größer die Flieh- oder auch Zentrifugalkraft.
Zudem beeinflussen größere Massenkräfte auch alle anderen
federnden und drehenden Teile des Wagens. Ein größeres
Eigengewicht erfordert eine wesentlich höhere Leistung zum
Fortbewegen der Totlast, außerdem beansprucht das hohe
Eigengewicht die Triebwerksteile deutlich stärker. Ein
geringes Gewicht bietet daher gleich mehrere Vorteile.
Folglich hält BMW am Prinzip des Leichtbaus fest und
überträgt mit dem BMW 328 die Prinzipien dieses bis heute
gültigen Konstruktionsprinzips konsequent in die
Serienfertigung seiner Automobile.
Serienanlauf.
1936 nur als Rennsportfahrzeug eingesetzt, beginnt ein Jahr
später die Serienfertigung des BMW 328. Der Sportwagen sei
aber nicht nur ein Fahrzeug für Wettbewerbsveranstaltungen,
sondern ein leistungsstarkes Gebrauchsfahrzeug für Reise und
Sport, heißt es in der Werbung. Eine Werbe- und Pressearbeit
in der Art, wie man sie heute zugunsten eines Sportwagens
für Straße und Reise leisten würde, gab es für den BMW 328
jedoch nicht. Im Frühjahr 1938 liefern die Bayerischen
Motoren bereits den zweihundertsten BMW 328 aus. Insgesamt
werden bis ins Jahr 1940 jedoch nur 464 Exemplare des heute
begehrten Klassikers produziert.
Die Anlaufkosten für den
BMW 328 beliefen sich auf insgesamt 445.000 Mark. Das war
eine verhältnismäßig bescheidene Summe, beliefen sich die
Kosten für die Entstehung des BMW 320 beispielsweise sich
auf 1,4 Millionen, bei der BMW 326 Limousine sogar auf 2,3
Millionen Mark.
Ausstattung.
Um sich in einen BMW 328 zu setzen, muss man zunächst hinein
greifen, denn die Türen besitzen außen keine Griffe - man
öffnet sie von innen. Nimmt man dann auf dem Fahrersitz
Platz erblickt man das gut ablesbare Instrumentarium: links
der Drehzahlmesser, rechts daneben sitzt ein bis 180 km/h
reichender Tachometer gleichen Durchmessers. Zudem
informieren drei kleinere Instrumente über den Tankinhalt,
Öldruck und die Wassertemperatur. Die üblichen Knöpfe und
Schalter für die Anlasserbetätigung, das Licht, den Choke
und den Winker vervollständigen das Armaturenbrett. Zur
Serienausstattung gehören außerdem ein Handschuhfach mit
Deckel, Taschen in den Türen und ein umfangreiches
Bordwerkzeug. In der Mitte des schwarzen, dreispeichigen
Lenkrades sitzt sich der Knopf für die beiden hinter dem
Gitter der Doppelniere montierten Boschhörner. Für den Fall
einer leergefahrenen Batterie weist die Kühlerhaube
unterhalb des Doppelnieren-Grills ein Loch für die
Andrehkurbel auf – damals eine Selbstverständlichkeit. Das
Reserverad ruht in einer Mulde auf dem Heck.
Lediglich die ersten
drei Prototypen hatten keine Türen, ebensowenig eine
Halterung oder eine Mulde für das Ersatzrad auf dem Heck.
Die Windschutzscheibe ist bei ihnen niedrig und einteilig.
In der späteren Serienversion dagegen besteht sie aus zwei
V-förmig angewinkelten Hälften, die einzeln umlegbar sind
und je einen Scheibenwischer aufweisen. Zudem verfügt der
BMW 328 in der Serie über patentierte
Zentralverschluß-Scheibenräder von Kronprinz mit Reifen der
Dimension 5.25x16. Dahinter sorgt eine hydraulische
Bremsanlage mit Trommeln von 280 mm Durchmesser für
zeitgemäße Verzögerungswerte.
Als besonders
sportliches Merkmal ziehen zwei Lederriemen über die
Motorhaube. Diese Riemen aus hellbraunem Rindsleder und mit
einem Bügelverschluß befestigt stellen ebenso wie die
klassische Doppelniere des Kühlergrills ein wichtiges
Stilelement des BMW 328 dar.
Die Abteilung
„Künstlerische Gestaltung“.
Neben der Technik weiß auch das Äußere des BMW 328 zu
überzeugen, gilt er auch heute noch als einer der schönsten
Sportwagen der 1930er Jahre. Das kommt nicht von ungefähr,
denn neben den technischen Aspekten der Fahrzeugentwicklung
trägt man bei BMW seit den dreißiger Jahren auch der
ästhetischen Komponente in besonderem Maße Rechnung. 1934
hatte man die gesamte Fahrzeugentwicklung unter Fritz
Fiedler in Eisenach angesiedelt. Dort besteht sie zunächst
aus nur zwanzig Mitarbeitern, doch schnell vergrößert sich
die Abteilung. Zur Verstärkung des Teams kommt am 1. Oktober
1936 Wilhelm Kaiser als Karosseriefachmann nach Eisenach. Zu
seinen Aufgaben gehört die Erstellung von Aufbauzeichnungen
für den 328. Ausgehend von den in Handarbeit erstellten
Prototypen entwirft er eine Karosserieform, die sich
einerseits der weichen und fließenden Stilelemente des neuen
326 bedient und zudem mit relativ einfachen Mitteln aus
vorgepressten Teilen zu montieren ist. Form und Funktion
finden so im BMW 328 harmonisch zusammen.
Der BMW 328 ist wie eine
Initialzündung. Mit der 1937 erfolgten Verlegung der
Wagenentwicklung nach München übernimmt Kaiser das
Karosserie-Entwicklungs- und Konstruktionsbüro in
München-Milbertshofen. Schon bald zeigt sich, dass diese
Abteilung für künftige Aufgaben zu schwach besetzt ist und
so gründet man am 1. September 1938 die neue Abteilung
„Künstlerische Gestaltung", die Fritz Fiedler direkt
untersteht. In München entsteht damit ein modernes
Designstudio, in welchem man nach amerikanischen Vorbildern
mit Plastilinmodellen arbeitet. Hier nehmen die Ideen der
Konstrukteure Gestalt an, die Entwürfe werden wie auch heute
Lebensgröße sichtbar gemacht und so lange verfeinert bis ein
emotionales Kunstwerk entstanden ist.
Das „Designteam“ ist in
den nachfolgenden zweieinhalb Jahren außerdem für die
Konzeption aller geplanten und in der Entwicklung
befindlichen Wagenbaumuster verantwortlich, etwa für die
Modelle 330, 335, 332, die
Mille-Miglia-Roadster und die Kamm-Rennlimousine.
Stärker, schneller,
leichter – die verschiedenen Rennkarosserieformen des BMW
328.
Seit seinem Debut beim Eifelrennen 1936 erobert der BMW 328
in kürzester Zeit die Rennstrecken Europas. Für die
Ingenieure in München ist dies jedoch kein Grund, sich
auszuruhen. Mit Hochdruck arbeitet man an der Erhöhung der
Motorleistung von ursprünglich 80 PS. Bei den
Wettbewerbsmotoren erreicht man schließlich ca. 110 PS, eine
nennenswerte Steigerung ist jedoch nicht mehr zu erwarten.
Auch das Gewicht des serienmäßig ohnehin leichten Wagens
lässt sich kaum noch verringern. Eine höhere Geschwindigkeit
scheint zu diesem Zeitpunkt nur noch durch eine Verringerung
des Luftwiderstandes möglich. Die rundliche Form des BMW 328
mit den akzentuierten Kotflügeln ist zwar in konstruktiver
wie gestalterischer Hinsicht ein Meisterstück,
strömungstechnisch jedoch noch nicht ideal. Die BMW
Techniker wollen deshalb eine völlig neue Karosserie
entwerfen, die den aktuellen Erkenntnissen der
Aerodynamik-Forschung Rechnung tragen soll.
BMW 328 Touring Coupé.
Schon 1938 hatte die Konkurrenz bei den Rennen in Le Mans
und bei der Mille Miglia gezeigt, dass schwächer
motorisierte Fahrzeuge durch leichte, windschlüpfrige
Aufbauten enorm hohe Geschwindigkeiten erzielen können. Da
offene Wagen aerodynamisch weniger effektiv sind als
geschlossene, entscheidet man sich nun auch bei BMW Ende
1938 für den Bau einer geschlossenen Rennlimousine auf Basis
des BMW 328 Roadster. Erste Versuche bringen nicht den
gewünschten Erfolg und gleichzeitig wird der Zeitdruck immer
größer, denn italienische und deutsche Sportbehörden hatten
sich im gleichen Jahr darauf verständigt, auf den Autobahnen
zwischen Berlin und Rom ein Rennen auszutragen. BMW gilt
dabei als gesetzter Teilnehmer. Zwar wird das Rennen immer
wieder verschoben, aber auch später, bei der Mille Miglia
und in Le Mans, soll BMW die deutschen Farben würdig
vertreten. Die Rennsportabteilung wendet sich deshalb an die
italienischen Karosseriebauer bei der Mailänder „Carrozzeria
Touring“, ob ein Stromlinienwagen zum Saisonstart 1939
fertig sein könne. Die Mailänder willigen sofort ein, hatten
sie doch schon für Alfa Romeo ein ähnliches Projekt
umgesetzt. Zum ersten Mal geht das Coupé auf BMW 328 Basis
mit Prinz Max zu Schaumburg-Lippe, dem damaligen Führer der
NSKK-Mannschaft (Nationalsozialistisches Kraftfahrer-Korps),
in Le Mans 1939 an den Start. Das nur 780 kg leichte „Superleggera-Coupé“
gewinnt die Zweiliterklasse überlegen mit einem Schnitt von
über 130 km/h. Dies bedeutet trotz deutlich höher
motorisierter Konkurrenz sogar Platz fünf im
Gesamtklassement und lässt für die Mille Miglia im Jahr 1940
hoffen. Die BMW Automobile sind auf dem besten Weg, den im
Motorsport so erfolgreichen Motorrädern nachzueifern. 1940
entstehen daraufhin gleich mehrere neue BMW 328 für den
Renneinsatz, drei Roadster und erstmals auch eine eigene
geschlossene Rennlimousine, das so genannte Kamm-Coupé.
BMW 328 Kamm–Coupé.
Der Erfolg des Touring Coupé spornt die Münchner
Konstrukteure an, eine eigene geschlossene Version des BMW
328 zu fertigen. In der neu geschaffenen Abteilung
„Künstlerische Gestaltung“ unter der Leitung von Wilhelm
Meyerhuber entwirft man eine neue Stromlinienkarosserie. Der
völlig neu konstruierte Gitterrohrrahmen ist aus Elektron
(Magnesium) gefertigt und wiegt nur 30 Kilogramm, eine
Außenhaut aus Aluminium sorgt für die strömungsgünstige
Hülle. Dabei werden die von Professor Wunibald Kamm im
Windkanal erprobten Vorgaben konsequent umgesetzt. So liegt
der Cw-Wert mit ca. 0,25 (gemessen an einem Modell) deutlich
unter dem des Touring-Coupés mit ca. 0,35.
Auf der Autobahn
zwischen München und Salzburg kann das „Kamm-Coupé“ zum
ersten Mal sein Leistungsvermögen unter Beweis stellen. Mit
über 230 km/h ist es der bis dahin schnellste BMW. Durch den
Kriegsausbruch bleibt aber zunächst völlig offen, ob er
jemals die Chance bekommt, seine Stärken auch zu zeigen.
Schließlich kommt das Kamm-Coupé 1940 bei der Mille Miglia
zum Einsatz.
In den Wirren der frühen
Nachkriegszeit, verliert sich jedoch zunächst die Spur des
Wagens, später erfährt man, dass er verschrottet wurde. 2010
lässt
BMW Classic ihn jedoch neu aufbauen und erweckt damit nicht
nur einen wichtigen Meilenstein in der Motorsportgeschichte,
sondern auch in der Geschichte der Fahrzeugaerodynamik
wieder zum Leben.
Die BMW 328 Mille Miglia
Roadster.
Für die Mille Miglia im Frühjahr 1940 sollen jedoch nicht
nur die beiden geschlossenen Wagen nach Italien fahren. Auch
drei offene Zweisitzer sind für den Start in Brescia
vorgesehen, denn Meyerhuber gelingt es, die Stromlinie auch
auf den Roadster zu übertragen. Die schlanken und
schwungvollen Entwürfe für den Stromlinien-Roadster
vermitteln schon im Stand den Eindruck von Dynamik und
Geschwindigkeit. Auch hier fertigt man Modelle an und
unterzieht sie intensiven Versuchen im Stuttgarter
Windkanal. Im Herbst 1939 setzt man schließlich dem
serienmäßigen Fahrgestell des einstigen Mille Miglia
Klassensiegers vom Vorjahr einen Gitterrohrrahmen auf, der
mit einer dünnen Aluminiumhaut überzogen wird. Aufgrund
seiner markanten Kanten in den Kotflügeln erhält der Wagen
schnell den Beinamen „Bügelfalten-Roadster“. Wiederum
gelingt es, die Motorleistung abermals zu steigern. Sie
beläuft sich nun auf Werte von 95 kW (130 PS) bei 1971 cm3
in den Roadstern und bis zu 100 kW (136 PS) bei der
Kamm-Rennlimousine – für diese Zeit sensationelle Werte.
Dem Münchner Rennfahrer
Uli Richter fällt die Aufgabe zu, den fertigen Wagen bei
eisiger Kälte über die Autobahnen im Münchner Umland zu
hetzen, um die optimale Abstimmung zu finden. Doch der
Stromlinienroadster bedarf nur minimaler Verbesserungen.
Zwei weitere Gitterrohrrahmen sind bereits auf neue
Fahrgestelle montiert, da gerät man in München in Zeitnot.
Die Karosserieabteilung ist personell zu schwach besetzt und
man befürchtet, die zwei Fahrzeuge nicht rechtzeitig bis zum
Frühjahr fertig stellen zu können. Also lässt man wieder die
guten Beziehungen nach Mailand spielen und bringt die zwei
halbfertigen Rennwägen zu Touring. Für die routinierten
italienischen Karosseriebauer ist es kein Problem, die
Fahrzeuge in kürzester Zeit zu komplettieren.
Der BMW 328 und die
Mille Miglia.
Die Mille Miglia ist das
seinerzeit längste Straßenrennen der Welt und führt von
Brescia über Cremona, Piacenza, Bologna, Florenz und Siena
nach Rom. Zurück nach Brescia geht es via Perugia, Ancona,
Bologna, Ferrara und Venedig. Das Straßenrennen über 1000
Meilen, also 1600 Kilometer nonstop über die italienischen
Land und Stadtstraßen, gilt von Beginn an als eine der
größten Herausforderung für Rennfahrer und ihre Autos. Wer
bei der Mille Miglia bestehen kann, hat damit den Beweis
erbracht, nicht nur im Motorsport, sondern überhaupt im
Automobilbau konkurrenzfähig zu sein.
Das erste Mal dabei.
1938 stellt die für Anfang April angesetzte Mille Miglia den
Auftakt der kontinental europäischen Rennveranstaltungen
dar. Die großen Alfa Romeo gelten in diesem Jahr als
Favoriten. Erwartungsgemäß erringt das Alfa-Team um die
Italiener Biondetti/ Stefani den Gesamtsieg mit einem
Schnitt von 133,391 km/h. Die große Überraschung soll aber
noch folgen. Denn bereits als achter im Gesamtklassement und
als Sieger der 2-Liter Klasse folgt das Team der englischen
Fahrer Fane/Williams auf einem BMW 328, das einen Großteil
der größeren Kompressorwagen abgehängt hatte. Die anderen
BMW 328 auf den Plätze zehn, elf und zwölf im
Gesamtklassement komplettieren den Erfolg und sichern sich
in ihrer Klasse die Plätze 2, 3 und 4. Außerdem gewinnen sie
die Mannschaftspreise für Gleichmäßigkeit und die besten
ausländischen Starter.
Damit hatte der BMW 328
bewiesen, dass er in der Lage ist, ein enorm hohes Tempo
auch über lange Distanzen klaglos durchzustehen. Die hohe
Leistung des Wagens in Verbindung mit der perfekten
Straßenlage hatte gezeigt, dass es auch möglich ist, weitaus
stärkere Konkurrenten zu besiegen. Für BMW bedeutet dieser
Erfolg den internationalen Durchbruch auf den Rennstrecken
Europas.
Die Mille Miglia 1940 –
die größte Triumph des BMW 328.
Aufgrund der politischen Situation finden in den Jahren 1939
und 1940 nur wenige Rennen statt. Eines davon ist die Mille
Miglia im Jahr 1940. Sie führt noch immer über 1000 Meilen,
jedoch nicht mehr auf der klassischen Strecke nach Rom und
zurück, sondern auf einem 167 Kilometer langen Dreieckskurs
zwischen Brescia, Cremona und Mantua, der neunmal umrundet
werden muss. BMW nimmt sich viel vor und geht mit fünf
kompromisslosen Renn-BMW 328 an den Start: neben drei
Roadstern ergänzen mit dem Touring Coupé und dem Kamm-Coupé
erstmals auch zwei geschlossene Versionen des BMW 328 die
Starterfamilie. Die hochgezüchteten Motoren der fünf
Mille-Miglia-Wagen leisten zwischen 130 und 136 PS und sind
gut für Spitzentempi von 200 bis 220 km/h.
Zwar konnte der BWM 328
Roadster 1938 schon die Zwei-Liter-Klasse der Mille Miglia
gewinnen, doch der große Triumph für BMW folgt 1940. Als das
Rennen für die 2-Liter-Wagen um 6:40 Uhr am 28. April 1940
gestartet wird, geht Huschke v. Hanstein am Steuer des
Touring Coupés in Führung und gibt sie über die gesamten
1503 Kilometer nicht mehr ab. Nach acht Stunden, 54 Minuten
und 46 Sekunden wird der Wagen mit der Startnummer 70 als
Sieger abgewinkt. Von Hanstein und sein Beifahrer Bäumer
erringen in gemeinsamer Fahrt nicht nur den Klassensieg, mit
einem Durchschnittstempo von 166,723 km/h holen sie auch den
Gesamtsieg und erreichen mit 174,102 km/h außerdem den
schnellsten Rundendurchschnitt. Kein anderer
Mille-Miglia-Sieger – weder zuvor noch danach – war jemals
so schnell unterwegs wie der „Rennbaron“ mit seinem BMW 328
Mille Miglia Coupé mit Touring-Karosserie.
Das enttäuschte
italienische Publikum muss über eine Viertelstunde auf den
zweitplatzierten Alfa Romeo von Farina/Mambelli warten.
Dritte werden Adolf Brudes und Ralph Roese auf einem der
drei BMW Stromlinienroadster. Die weiteren BMW Starter
belegen die Plätze fünf und sechs. Nur das Kamm-Coupé ist
mit Motorproblemen ausgeschieden. Davor hatte es aber lange
Zeit dicht hinter dem Touring Coupé mit Huschke von Hanstein
gelegen und hätte ihm den Sieg möglicherweise streitig
machen können. Durch die hervorragenden Platzierungen der
BMW geht nicht nur die Gesamtwertung sondern auch der
Mannschaftspreis nach München. Mit dem Sieg bei der Mille
Miglia 1940 krönt BMW seine bisherige Erfolgsgeschichte im
Motorsport.
Der BMW 328 in der
Nachkriegszeit.
Noch bis in die 1950er-Jahre hinein ist der BMW 328 im
internationalen Rennsport erfolgreich. Er gehört damit zu
den erfolgreichsten Wettbewerbsfahrzeugen in der langen
Motorsport-Historie von BMW. Zwar finden Autorennen im
Nachkriegsdeutschland nur vereinzelt statt, doch wenn sie
ausgetragen werden, stehen vor allem mehrere BMW 328 im
Starterfeld. Zahlreiche Fahrer haben ihren eigenen Wagen
aerodynamisch und antriebstechnisch modifiziert, manche
beschäftigen sogar eigene Mechanikerteams. So sind es vor
allem Privatfahrer, die nun auch als Konstrukteure die
Rennszene beleben und mit viel Phantasie und
Improvisationskunst entstandene Fahrzeuge an den Start
bringen. Auch mehr als zehn Jahre nach Einführung, bis in
die 1950er Jahre dominieren der
BMW 328 und seine Abkömmlinge verschiedener Karosseriebauer
die Rennstrecken in der Zweiliter-Klasse.
Der BMW 328 heute.
Von den 464 Exemplaren gebauten Exemplaren existieren
weltweit ungefähr noch knapp 200, davon in Deutschland ca.
120. Viele davon sind auch heute noch bei historischen
Wettfahrten im Einsatz. Auch BMW Classic bringt die in der
eigenen Sammlung befindlichen Fahrzeuge regelmäßig an den
Start – oftmals mit prominenten Fahrern am Lenkrad. So
startet im Jahre 2003 der schwedische König Carl XVI Gustav
gemeinsam mit Leopold Prinz von Bayern auf einem BMW 328
Touring Roadster bei der als Gleichmäßigkeitsfahrt
ausgetragenen Neuauflage der Mille Miglia.
Zu den mehr als 200
Rennsiegen, die bis in die 1950er Jahre mit dem
BMW 328 erzielt wurden, kommt 2004 ein ganz besonderer
Erfolg hinzu: der BMW 328 schreibt ein zweites Mal
Mille-Miglia-Geschichte. Mit dem Siegerfahrzeug von 1940,
dem BMW 328 Touring Coupé, gelingt Giuliano Cané mit seiner
Beifahrerin und Ehefrau Lucia Galliani das Kunststück, die
Mille Miglia auch unter dem neuen Reglement zu gewinnen.
Damit ist das BMW 328 Touring Coupé erste Automobil
überhaupt, das nach der klassischen Wettfahrt auch die
historische Neuauflage der Mille Miglia gewinnt.
2010 kann das BMW 328
Touring Coupé genau 70 Jahre nach seinem Sieg bei der Mille
Miglia 1940 das Kunststück sogar nochmals wiederholen.
Wieder steuern Giuliano Cané und Lucia Galliani das Coupé
souverän durch die zahlreichen Wertungsprüfungen und
meistern die 1000 Meilen durch Italien ohne technische
Probleme. Den BMW Erfolg komplettieren Enzo Ciravolo und
Maria Leitner als Dritte auf einem Serien BMW 328 – wieder
eine Parallele zur Mille Miglia vor 70 Jahren: auch damals
belegte ein BMW den dritten Platz.
Wie leistungsfähig die
Autos von 1940 heute immer noch sind, zeigt schon die
Anreise zu diesem Ereignis. Nicht auf Renntransportern
kommen die Fahrzeuge nach Italien, sondern sie fahren wie
vor 70 Jahren auf eigener Achse von München nach Brescia.
Das besondere dabei: Die Fahrzeuge erreichen das Ziel mit
einer einzigen Tankfüllung. Auch damals waren die Motoren
nicht nur leistungsstark sondern auch effizient. Und auch
das Wetter kann Fahrzeugen und Fahrern bei der Anfahrt und
dem Rennen nichts anhaben. Ob 27 Grad an der Adria oder bis
nahe am Gefrierpunkt in Schnee und Nebel am Monte Terminillo
–die Teams erleben die gesamte Bandbreite des italienischen
Klimas. Und fahren heute wie damals souverän zum Erfolg.
Quelle: BMW |
|
04.05.2011
BMW Performance Produktlinie wird auf der
Tuning World Bodensee 2011 präsentiert.
München/Friedrichshafen.
Zum zweiten Mal tritt BMW vom 5. bis zum 8. Mai 2011 auf der
Tuning World Bodensee in Friedrichshafen auf, der
wichtigsten Tuning-Messe in Deutschland. Nach der
erfolgreichen Premiere und der überaus positiven Resonanz im
Vorjahr hat BMW die Größe seines Standes mehr als verdoppelt
und präsentiert auf einer nunmehr rund 200 Quadratmeter
großen Ausstellungsfläche seine neuesten Produkte der
Zubehör Produktlinie BMW Performance, darunter erstmals auch
M Performance Produkte für den BMW M3, sowie mit dem BMW
120d 5-Türer, dem BMW X6 xDrive35i und dem BMW M3 Coupé drei
attraktive Ausstellungsfahrzeuge. Auf der neunten Tuning
World Bodensee sind in 12 Hallen und auf zwei Freiflächen
des Friedrichshafener Messegeländes auf insgesamt 85 000
Quadratmetern rund 250 Aussteller vertreten. Die
Veranstalter rechnen mit mehr als 100 000 Besuchern.
Der Messeauftritt von
BMW steht ganz im Zeichen der Produktlinie BMW Performance,
die eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet, die überlegene
Fahrdynamik und die faszinierende Ästhetik der verschiedenen
BMW Modelle noch intensiver zu erleben. Die speziell
entwickelten Nachrüst-Optionen aus den Produktbereichen
Antrieb, Aerodynamik und Cockpit sind Bestandteil des BMW
Original Zubehör Programms. Die BMW Performance Komponenten
übertragen Knowhow aus dem Motorsport auf die Straße. Alle
Bestandteile der Produktlinie BMW Performance sind einzeln
verfügbar. So kann der Fahrer mit ausgewählten Komponenten
klare sportliche Akzente in den für ihn besonders relevanten
Bereichen setzen. Darüber hinaus lassen sich sämtliche BMW
Performance Produkte auch zu einem harmonisch abgestimmten
Gesamtpaket zusammenfassen.
Auf der Tuning World
Bodensee 2011 wird erstmals das M Performance Angebot für
den BMW M3 gezeigt, mit dem die Fahrdynamik und das
Erscheinungsbild des Hochleistungssportwagens gezielt und
individuell optimiert werden können. Das neu konzipierte
Produktangebot umfasst attraktive und besonders hochwertige
Nachrüstkomponenten in den Bereichen Antrieb, Fahrwerk,
Aerodynamik und Cockpit. Für eine besonders
charakteristische Betonung des Sounds des 4,0 Liter großen
V8-Hochdrehzahl-Motors mit 309 kW/420 PS sorgt der M
Performance Sportschalldämpfer für den BMW M3. Er besteht
aus einem für den Rennsport entwickelten
Chrom-Nickel-Werkstoff, ist extrem temperaturbeständig und
gegenüber dem serienmäßigen Bauteil um 40 Prozent leichter.
Die M typischen Doppelendrohre sind aus Titan gefertigt. Das
fahrdynamische Potenzial des BMW M3 wird durch 19 Zoll große
M Leichtmetallräder im Competition Design optimiert, für
zusätzlichen Abtrieb sorgen ein M Performance Heckspoiler
sowie M Performance Frontschürzen-Flaps aus handgefertigtem
Carbon. Die gesteigerte Dynamik wird optisch durch
Außenspiegelkappen in Carbon-Ausführung unterstrichen. Im
Innenraum betonen eine Aluminium-Pedalerie und
Interieurleisten in Carbon-Ausführung das vom Motorsport
inspirierte Fahrerlebnis.
Beim auf der Tuning
World Bodensee ausgestellten BMW X6 xDrive35i wird der
sportliche Auftritt durch ein BMW Performance Aerodynamik
Kit akzentuiert. Seine Bestandteile sind sowohl stilistisch
als auch funktionell exakt auf das Sports Activity Coupé
abgestimmt. Das BMW Performance Aerodynamik Kit besteht aus
einem vorderen Stoßfänger, seitlichen Schwellern und einem
Einsatz für den hinteren Stoßfänger in jeweils spezifischer
Ausführung. Alle Komponenten sind in Fahrzeugfarbe lackiert.
Darüber hinaus kann das BMW Performance Aerodynamik Kit für
den BMW X6 um einen Heckspoiler, Heckfinnen in Mattschwarz
und ein Frontgitter im Farbton Schwarz hochglänzend ergänzt
werden. Mit den 21 Zoll großen BMW Performance
Leichtmetallrädern im Y-Speichen-Design werden sowohl das
fahrdynamische Potenzial als auch das markante
Erscheinungsbild des BMW X6 weiter optimiert.
Für eine nochmalige
Steigerung der Durchzugskraft und des Spurtvermögens sorgt
das BMW Performance Power Kit, das speziell für die
Benzinmotor-Varianten des BMW X6 entwickelt wurde. Der mit
BMW TwinPower Turbo Technologie ausgestattete
Sechszylinder-Motor des BMW X6 xDrive35i legt dadurch in der
Höchstleistung um 15 kW auf 240 kW/326 PS zu, sein maximales
Drehmoment erhöht sich um 50 auf 450 Newtonmeter. Durch den
Einsatz des BMW Performance Power Kit wird der
Beschleunigungswert von null auf 100 km/h um 0,2 Sekunden
auf 6,5 Sekunden verbessert. Das BMW Performance Angebot
umfasst auch attraktive Zubehörprodukte für die
Interieurgestaltung. So zum Beispiel ein BMW Performance
Sportlenkrad, eine BMW Performance Aluminium-Pedalerie und
eine BMW Performance Fahrerfußstütze.
Das BMW Performance
Power Kit für aktuelle Diesel-Modelle der BMW 1er und BMW
3er Reihe sowie für die BMW 520d Limousine mit Handschaltung
sorgt für eine spürbare Steigerung der Höchstleistung und
des maximalen Drehmoments bei konstant niedrigen Verbrauchs-
und CO2-Werten. Es besteht aus Software- und
Hardwarekomponenten, die in ihrer Funktionsweise perfekt
aufeinander abgestimmt sind. Sie wurden speziell für die
jeweiligen Varianten des 2,0 Liter großen
Vierzylinder-Dieselmotors mit Vollaluminium-Kurbelgehäuse,
Common-Rail-Direkteinspritzung und Turbolader entwickelt.
Gezielte Modifikationen im Bereich der Motorsteuerung wirken
sich positiv auf die Leistungsentfaltung aus. Die
Höchstleistung des auf der Tuning World Bodensee
präsentierten BMW 120d 5-Türers wird damit von 130 kW/177 PS
auf 145 kW/197 PS angehoben. Das maximale Drehmoment steigt
um 40 auf 390 Newtonmeter an. Auch für die
Vierzylinder-Dieselmodelle der BMW 1er und BMW 3er Reihe
wird ein BMW Performance Sportschalldämpfer angeboten, der
neben einem optimierten Abgasgegendruck auch eine
charakteristische Soundentfaltung des Dieselantriebs
bewirkt, die vor allem beim Beschleunigen zur Geltung kommt.
Zwei runde, verchromte Endrohre sorgen für eine auffallend
sportive Optik.
Darüber hinaus ist für
alle Modelle der BMW 1er und BMW 3er Reihe ein BMW
Performance Sportlenkrad erhältlich. Sein unmittelbar aus
dem Rennsport abgeleiteter Charakter zeigt sich unter
anderem in seinem im unteren Bereich abgeflachten
Lenkradkranz, dem Alcantara-Bezug und in einem integrierten
Race-Computer. Das hinter einer hochwertigen
Polycarbonat-Glasabdeckung im oberen Abschnitt des
Lenkradkranzes eingelassene Funktions-Display in
LED-Technologie versorgt den Fahrer in seinem unmittelbaren
Sichtfeld mit verschiedenen technischen Informationen wie
Öl- und Wassertemperatur, Quer- und
Längsbeschleunigungswerte sowie Schaltpunkt- und
Zeitanzeige. Das Aufrufen der gewünschten Informationen
erfolgt über spezielle Tasten, die im Bereich der
Daumenablagen im Lenkradkranz angeordnet sind. Bei der
Auswahl der abrufbaren Informationen kann der Fahrer
zwischen den Modi „Efficient Dynamics“, „Sport“ und „Race“
wählen.
Wie alle Produkte des
Original BMW Zubehör Programms entsprechen auch die BMW
Performance und die M Performance Komponenten den strengen
Qualitäts- und Sicherheitsstandards der BMW Group. Sie
unterliegen daher auch im gleichen Umfang den
Gewährleistungsbestimmungen von BMW. Vertrieb und Einbau
aller Original BMW Zubehör Produkte erfolgen über die BMW
Händler und BMW Service Partner sowie über die BMW
Niederlassungen.
Quelle: BMW |
|
08.04.2011
BMW Group verkauft im März so viele Autos wie
noch nie
Bestes erstes Quartal
aller Zeiten für BMW und MINI
BMW 5er festigt
Segmentführerschaft
München. Die BMW Group
hat im März mehr Fahrzeuge verkauft als jemals zuvor in
einem Monat. Insgesamt setzte das Unternehmen im
abgelaufenen Monat 165.842 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI
und Rolls-Royce ab und übertraf nicht nur deutlich den
entsprechenden Vorjahresmonat (141.717 Einheiten / +17%),
sondern auch den bisherigen Absatz-Höchstwert vom Dezember
2007 (152.721 Fahrzeuge). Auch die Marken BMW und MINI
erreichten neue Monats-Bestwerte.
In den ersten drei
Monaten erzielte das Unternehmen ebenfalls einen neuen
Höchstwert und verzeichnete den bisher absatzstärksten
Jahresstart aller Zeiten – sowohl für die BMW Group als auch
für die drei Marken. Per März stieg der Absatz um mehr als
67.000 Fahrzeuge auf 382.758 (Vj. 315.630 Einheiten), dies
entspricht einem Wachstum von 21,3% im Vergleich zum ersten
Quartal 2010.
Die Entwicklung wird von
einem regional breiten Wachstum auf allen Kontinenten und in
fast allen Ländern getragen. Die Verkäufe legten im März
sowohl in Europa (93.540 Fahrzeuge / +7,8%) als auch in
Asien (35.048 Fahrzeuge / +52%) und auf dem amerikanischen
Kontinent (32.020 Fahrzeuge / +18,6%) zu.
Ian Robertson, Mitglied
des Vorstands der BMW AG für Vertrieb und Marketing: „Die
BMW Group ist mit neuen Absatzrekorden hervorragend ins Jahr
2011 gestartet. Getragen wird die positive Entwicklung vor
allem von unserer attraktiven Modellpalette und der guten
Automobilkonjunktur in weiten Teilen der Welt – sei es in
den etablierten Ländern Europas und den USA oder in den
Schwellenländern Südamerikas und Asiens. Für das Gesamtjahr
2011 wollen wir den Absatz auf die neue Bestmarke von
deutlich über 1,5 Mio. Einheiten steigern, wobei auch bei
BMW, MINI und Rolls-Royce jeweils ein neuer Absatzrekord
erwartet wird."
Marke BMW: BMW 5er
verdoppelt Absatz und festigt Segmentführerschaft
Mit 134.892 Fahrzeugen
(Vorjahr: 117.706) wurden so viele Fahrzeuge der Marke BMW
verkauft wie noch nie in einem Monat. Gegenüber März 2010
stieg der Absatz um 14,6%. Per März betrugen die Verkäufe
321.175 Fahrzeuge (Vj. 265.819). Das entspricht einer
Steigerung von 20,8% gegenüber den ersten drei Monaten des
Vorjahres.
Wachstumstreiber waren
im März unter anderem die großen Fahrzeuge. Dabei
verzeichnete der Absatz des BMW 5ers die stärksten
Zuwachsraten innerhalb der Modellpalette. 30.954 verkaufte
5er bedeuten eine Verdoppelung der Verkäufe gegenüber März
2010 (+114,5%). Seit Verkaufsstart vor genau einem Jahr
setzte das Unternehmen bereits mehr als 200.000 Einheiten
ab. Der neue BMW 5er bleibt damit weiter auf der Erfolgsspur
und ist klarer Segmentführer der oberen Mittelklasse.
Weltweit gut verkauften sich auch der BMW 5er GT (2.272
Fahrzeuge / +15,9%) und das Flaggschiff BMW 7er (5.803
Fahrzeuge / +9,9%).
Auf dem deutschen Markt
entwickelten sich die Zulassungen der Oberklasse–Fahrzeuge
ebenfalls hervorragend. Der BMW 5er und der BMW 7er stehen
nach dem ersten Quartal an der Spitze ihres jeweiligen
Segments.
Auf eine sehr hohe
Nachfrage weltweit stießen darüber hinaus der BMW X1 und X3.
Der seit Ende November 2010 verfügbare neue BMW X3 fand
9.315 neue Käufer (+93,5%). Der BMW X1 erzielte einen Absatz
von 12.660 Fahrzeugen (+28,2%).
Marke MINI: Countryman
treibt Absatz auf Rekordniveau
Rekordzahlen meldete
auch MINI. Mit 30.689 Einheiten (+28,5%) übertraf der MINI
Absatz den bisherigen Monats-Bestwert aus dem Jahr 2008
deutlich. Im ersten Quartal 2011 wurden insgesamt 60.860
Fahrzeuge verkauft. Das entspricht einer Absatzsteigerung
von 22,9% gegenüber den ersten drei Monaten des letzten
Jahres.
Zur positiven
Entwicklung der Marke im bisherigen Jahresverlauf trug das
hohe Kundeninteresse des im vergangenen September neu
eingeführten MINI Countryman bei. Mit 8.392 verkauften
Fahrzeugen war die neueste MINI Variante im März für mehr
als ein Viertel des MINI Absatzes verantwortlich.
Rolls-Royce
Die Marke Rolls-Royce
setzte im März ihren dynamischen Wachstumskurs fort. Im
Betrachtungszeitraum wurden 261 (Vj. 125 / +108,8%)
Automobile in Kundenhand übergeben. Per März stieg die Zahl
der ausgelieferten Rolls-Royce damit um 159,1% auf 723 (Vj.
279) Fahrzeuge.
Motorrad
BMW Motorrad hat in den
ersten drei Monaten das Vorjahresniveau deutlich
übertroffen. Der Absatz stieg um 10,9 % auf 23.109
Einheiten. Damit erzielt BMW Motorrad das bisher beste
Quartalsergebnis in der Geschichte. Im März 2011 wurden
11.675 BMW Motorräder ausgeliefert. Das entspricht einem
Zuwachs von 1,2% gegenüber dem starken Absatzergebnis des
Vorjahresmonats. Husqvarna Motorrad lieferte im ersten
Quartal 1.940 Motorräder ( +18,3%) aus. Im März wurden 676
Motorräder (-17%) ausgeliefert.
Die BMW Group
Die BMW Group ist mit
ihren drei Marken BMW, MINI und Rolls-Royce einer der
weltweit erfolgreichsten Premium-Hersteller von Automobilen
und Motorrädern. Als internationaler Konzern betreibt das
Unternehmen 24 Produktionsstätten in 13 Ländern sowie ein
globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140
Ländern.
Im Geschäftsjahr 2010
erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von 1,46
Millionen Automobilen und über 110.000 Motorrädern. Das
Ergebnis vor Steuern belief sich auf rund 4,8 Mrd. Euro, der
Umsatz auf 60,5 Milliarden Euro. Zum 31. Dezember 2010
beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 95.500
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Seit jeher sind
langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die
Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das
Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit
entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende
Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur
Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert.
Entsprechend ist die BMW Group seit sechs Jahren
Branchenführer in den Dow Jones Sustainability Indizes.
Quelle: BMW |
|
30.03.2011
Das neue Gesicht von BMW: 50 Jahre BMW Neue
Klasse
Die Wartezeit lag bei
etwa einer halben Stunde. So lange hieß es Schlange stehen,
wenn man den Star der Internationalen Automobilausstellung
1961 in Frankfurt aus nächster Nähe sehen wollte. Oder gar
besitzen, wenn es auch höchstens nur für eine bedrängte
Minute war. „Alles was irgendwie auf dem weitläufigen
Ausstellungsareal zu tun hatte, fühlte sich hingezogen zu
dem Stand der Bayerischen Motoren Werke,“ beobachteten die
Reporter einer großen deutschen Illustrierten, “genauer
gesagt: Zu dem neuen BMW-Mittelklassewagen, der bis dahin
geheime Werkssache war und nun auf dem BMW-Stand zum ersten
Male besichtigt werden durfte.“
Der BMW 1500 feierte
Weltpremiere.
In jungfräulichem
Schneeweiß drehte sich einer der beiden Prototypen des neuen
Mittelklasseautos aus München auf einem umzäunten Podest,
ein paar Meter weiter stand der Zwilling zum Anfassen und
Probesitzen. Wer einen Zuschauerplatz vor der kniehohen
Absperrung ergatterte, konnte den Viertürer bei seinen
Pirouetten bewundern. Im Telegrammstil informierte eine
flache Tafel unter der vorderen Stoßstange über die
Kenndaten modernster Technik: 4 Zylinder in Reihe, 75 PS bei
5500 U/min, 5 mal gelagerte Kurbelwelle, Oben liegende
Nockenwelle, Federbeinachse vorn, schrägstehende Längslenker
hinten, Scheibenbremse vorn, Höchstgeschwindigkeit 150 km/h,
Gewicht (getankt) ca. 950 kg. Selbst das nebenan erstmals
der Weltöffentlichkeit präsentierte, überaus elegante
Achtzylinder-Coupé 3200 CS hatte dieser magischen
Anziehungskraft des neuen Modells nichts entgegenzusetzen.
Im Handumdrehen
avancierte der neue BMW nicht nur zum absoluten
„Mittelklasse-Traumwagen“ der rund 950.000 Besucher, die
diese 40. IAA als neuen Rekordwert zählte und damit den
Durchbruch zur Massenmotorisierung feierte. Auch die
Fachwelt attestierte dem Debütanten beste Zukunftschancen.
„Der BMW 1500 hat
tatsächlich einiges zu bieten, was ihn aus der Masse der 1,5
Liter-Wagen heraushebt und ihm jenen Hauch von technischer
Exklusivität verleiht, der für viele Leute mit den drei
Buchstaben BMW verbunden ist“, schrieb Deutschlands
führendes Automagazin. Gleichzeitig bestach der Viertürer
auch durch seine schnörkellos-moderne Linienführung: „Er ist
die Augenweide der Limousinenschau. Wir wollen aber hoffen,
dass die schönste Serienlimousine zu dem angegebenen Preis
auch eines Tages zu haben sein wird.“ 8.500 Deutsche Mark
hatte BMW als voraussichtlichen Preis für den 1500 genannt –
ein preiswertes, aber kein billiges Angebot.
Es kam zur richtigen
Zeit. Das Durchschnittseinkommen in Deutschland, zunächst
dem Hauptzielmarkt des BMW 1500, wuchs Anfang der 60er Jahre
jährlich um rund zehn Prozent und lag 1961 bei 6.723 DM pro
Jahr. Erstmals wurden in diesem Jahr über eine Million
Personenwagen in Deutschland neu zugelassen. Mit dem
Einkommen stiegen die Ansprüche, die BMW mit dem bisherigen
Modellprogramm nicht erfüllen konnte: Zwischen den
konservativen Achtzylinder-Limousinen – im Volksmund
„Barockengel“ genannt - und den flinken 700er Kleinwagen
fehlte ein Angebot für die aufstrebende Mitte. Gleichzeitig
fand eine kontinuierliche Umstrukturierung innerhalb der
einzelnen Klassen statt. Bis zum Jahre 1958 dehnte sich
beispielsweise die Klasse der Kleinstwagen, in der BMW mit
der Isetta beteiligt war, stetig aus. Im gleichen Maße wie
diese Klasse danach an Bedeutung verlor, steigerten sich
dagegen die Zulassungen in der unteren Mittelklasse, in der
BMW mit dem BMW 700 lag. Zudem hatte die Borgward Isabella
als Premiumfahrzeug der Mittelklasse eine Lücke
hinterlassen, als das Bremer Automobilwerk nur wenige Wochen
vor der IAA Konkurs anmeldete. Es war bei BMW klare Absicht,
mit dem 1500 zum überwiegenden Teil die Lücke zu schließen,
die Borgward mit noch über 4000 Zulassungen im Jahre 1961
hinterlassen hatte.
1960: Kapitalerhöhung
schuf Finanzierung für Entwicklung und Produktion.
Andererseits war der
nagelneue Typ auch ein mutiges Wagnis. 1959 war BMW selbst
haarscharf an der Pleite und dem Verkauf an Daimler-Benz
vorbeigeschrammt und vom Großaktionär Herbert Quandt
gerettet worden. Die Imageträger BMW 503 und 507 liefen
ebenfalls 1959 aus, doch ausreichend Platz für die
Produktion eines auflagenstarken Fahrzeuges entstand dadurch
nicht. Also entschied man sich für den Aufbau einer komplett
neuen Fertigungshalle im Werk München-Milbertshofen, in der
der neue Mittelwagen – wie er werksintern zunächst hieß –
gebaut werden sollte. Um das nötige Geld zu beschaffen,
wurde das BMW Aktienkapital 1960 zunächst von 30 Millionen
DM auf 22,5 Millionen DM herabgesetzt und anschließend auf
60 Millionen DM erhöht. Damit waren die Mittel für Werk und
Entwicklungen gesichert. Die Aufbruchsstimmung paarte sich
also mit Bedenken, was sich auch in einem zeitgenössischen
Kommentar ablesen ließ:
„Das Werk ist aus den
roten Zahlen heraus. Ob es aber das Spiel schon gewonnen
hat, wird sich erst zeigen, wenn der jetzt in Frankfurt
vorgestellte BMW 1500 produziert und verkauft wird.“
Die
Entwicklungsingenieure in München arbeiteten mit Hochdruck
daran, den Zeitplan einzuhalten. Und der hieß:
Markteinführung im Sommer 1962. Immerhin hatten schon auf
der IAA die ersten Kunden Lieferverträge mit dem Termin
„Zweite Hälfte 1962“ unterschrieben. Vertriebsvorstand Paul
Hahnemann versprach kurz nach der IAA: “Wir rechnen fest
damit, dass wir im Juni nächsten Jahres die Null-Serie
bauen. Im Juli soll dann die Produktion beginnen.“ Die
Wartezeit war garniert mit Gerüchten. Im April 1962 war
unter der drängenden Überschrift „Wann kommt der BMW 1500?“
zu lesen, dass die Serienfertigung im August 1962 nach den
Betriebsferien anlaufen solle und Pessimisten bereits mit
einem Preisanstieg auf 10.000 Mark rechneten.
Tatsächlich wurde der
Zeitplan fast genau eingehalten. Anfang Juni 1962 waren die
Vorbestellungen bereits auf rund 25000 angewachsen, da lud
die BMW Presseabteilung Motorjournalisten aus dem In- und
Ausland nach Rottach am Tegernsee ein, um die ersten
Testfahrten mit dem 1500 zu ermöglichen: „Nun ist es soweit:
die letzten Peilarbeiten an der konstruktiven Entwicklung
sind abgeschlossen, die harten und ermüdenden
Dauererprobungen haben auf Autobahnen und Landstraßen jeden
Gütegrades die Überlegungen und Berechnungen der
Konstrukteure bestätigt, und in Milbertshofen wuchs eine
neue, hochmoderne Fertigungshalle in imponierender
Stahlkonstruktion empor, die eigens für die Serienfertigung
des BMW 1500 gebaut wurde.
Design mit der
Handschrift von Giovanni Michelotti.
Auf die Journalisten
wartete der Stammvater der später sogenannten Neuen Klasse,
die BMW endlich den Durchbruch als Hersteller weltweit
begehrter, moderner Automobile bringen sollte. Die geräumige
viertürige Karosserie hatte eine Linienführung ohne
stilistische Extravaganzen, die mit ihrer strömungsgünstigen
Form so dezent und klar gehalten war, dass sie über einen
langen Zeitraum gültig bleiben konnte. Das Design war weder
konservativ, noch vom US-amerikanischen Stil beeinflusst,
sondern erinnerte eher an italienische Linien. Kein Wunder:
Wilhelm Hofmeister, Chefstylist von BMW, hatte sich bei der
Entwicklung des 1500-Designs von Giovanni Michelotti beraten
lassen, der bereits beim 700 mitgearbeitet hatte. Dessen
Entwurf arbeitete Hofmeisters Team fertig aus und so trug
der Wagenkörper die modernen und schnörkellosen Linien von
Michelotti, während die Kühlermaske aus der 507-Ära stammte.
Als Großaktionär Herbert
Quandt den fertigen Entwurf gesehen hatte, so wird erzählt,
wollte er unbedingt die klassische BMW Doppelniere sehen.
Die Designer bastelten in aller Schnelle eine passende Niere
und platzierten sie in der Frontmitte. Niere und
Horizontaleffekt der Kühlermaske kamen dadurch zusammen –
ein neues BMW Gesicht entstand.
Ab dem 1500 war die
Niere mehr Schmuck als Hauptelement, die Scheinwerfer
übernahmen eine immer wichtigere Rolle im Design. Und noch
ein weiteres Detail fand sich erstmals an dem neuen
Mittelklassewagen: Der Übergang von der C-Säule zum
Wagenkörper war nicht mehr rund, sondern in einem Knick
ausgeführt. Das hatte zunächst ganz profane Gründe: Die
verbreiterte Abstützbasis der
C-Säule war eine Folge
der Ganzstahlkonstruktion des 1500 um einen möglichen
Schwachpunkt am Dachübergang auszuschließen. Zu Ehren des
Karosseriechefs, der diese Formgebung als Stilelement für
BMW kultivierte, taufte man es Jahre später
„Hofmeister-Knick“.
80 PS-Vierzylinder mit
modernster Motorentechnik.
Unter der Fronthaube
arbeitete ein vollkommen neuer, unter der Regie des
damaligen BMW „Motorenpapstes“ Alexander von Falkenhausen
entwickelter Vierzylinder-Reihenmotor mit 1,5 Litern
Hubraum. Er war eine jener Komponenten, die seit der
Weltpremiere der Prototypen auf der IAA noch spür- oder
sichtbar verändert wurden: Statt wie ursprünglich angegeben
75 PS bei 5500/min leistete das Triebwerk jetzt 80 PS bei
5700/min, dank einer von 1:8,2 auf 1:8,8 erhöhten
Verdichtung. Der Motor war ursprünglich auch für den Betrieb
mit Normalbenzin vorgesehen gewesen, jetzt aber auf
Superbenzin ausgelegt. Das reichte für eine
Spitzengeschwindigkeit von 150 km/h aus, ein hervorragender
Wert im Vergleich zur Konkurrenz. Gleiches galt für die
Beschleunigung: Den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100
absolvierte der neue BMW in sportlichen 16,8 Sekunden. Dank
der strömungsgünstigen Form setzte die Karosserie dem
Fahrtwind relativ wenig Widerstand entgegen und so konnte
bei der damals vorgeschriebenen DIN-Verbrauchsmessung bei
110 km/h die Schallgrenze von zehn Litern um einen
Zehntelliter unterboten werden. Den Straßenverbrauch gab BMW
mit neun bis zehn Litern an. Der Tankinhalt von 53 Liter
reichte damit für eine Strecke von über 500 Kilometern.
Eine Reihe konstruktiver
Besonderheiten wies den Motor als eine sehr fortschrittliche
Lösung aus, für den das Unternehmen kaum verhohlen bereits
Leistungssteigerungen ankündigte: Er biete alle
Möglichkeiten „ihn mindestens für die nächsten 10 Jahre in
der Leistung up-to-date zu halten.“ Wie weltmeisterlich sich
diese Vorhersage einmal erfüllen sollte, konnte damals
freilich noch niemand ahnen.
Bei seinem Debüt war der
Vierzylinder der einzige deutsche Tourensport-Motor seiner
Klasse mit obenliegender Nockenwelle und V-förmig hängenden
Ventilen. Die Ventile waren etwas aus der Mitte versetzt,
was gerade und gering belastete Kipphebel ergab. Diese
Ventilanordnung ermöglichte die Konstruktion des Brennraums
als sogenannte "Wirbelwanne". Durch diese Brennraumform
strömte das Luft/Gasgemisch mit Drall ein und wurde zu
gezielter Verwirbelung gezwungen. Dadurch verbesserte sich
die Verbrennung, der Motor wurde sparsamer.
Für die hervorragende
Füllung des Motors sorgten nur schwach gekrümmte Saugkanäle
und eine raffinierte schwingungstechnische Abstimmung des
Gaswechsels auf der Einlass- und Auslassseite. Die
Rohrlängen vor dem Luftfiltergehäuse und zwischen Luftfilter
und Vergaser waren auf die Länge der fächerförmigen
Ansaugrohre genau so exakt abgestimmt wie auf das Volumen
des Ansaugdämpfers und die Steuerzeiten.
Die fünffache Lagerung
der steifen, durch Gegengewichte sorgfältig ausgewuchteten
Kurbelwelle bürgte für hohe Laufruhe über den ganzen
Drehzahlbereich und mit ihren Vierschichtlagern für
zusätzliche Notlaufeigenschaften. Der Motorblock aus
Grauguss wies Wasserräume zwischen allen Zylindern auf und
war weit über die Kurbelwellenmitte heruntergezogen. Dieses
Kurbelgehäuse erwies sich im Laufe der weiteren
Motorenentwicklung als so robust, dass sie auch einem
Vielfachen der anfänglichen Belastungen gewachsen war.
Mit einem Hub von 71
Millimetern und einer Bohrung von 82 Millimetern war der
Vierzylinder als moderner Kurzhuber für höhere Drehzahlen
ausgelegt. Dennoch lieferte er über den großen
Drehzahlbereich von 1400/min bis 5700/min ein Drehmoment von
98 Newtonmeter ab, der Scheitelpunkt der Kurve lag bei 117
Newtonmeter. Damit lag er an der Spitze in der
Vergleichsklasse und erlaubte dem Fahrer durch die hohe
Elastizität auch schaltfaul zu fahren. Von seiner Abstufung
her war das Vierganggetriebe allerdings auf sportliche
Fahrer abgestimmt. Alle vier Gänge waren voll
synchronisiert, das Getriebe ließ sich schnell, ruckfrei und
ohne Zwischengas schalten.
Neuartige
Fahrwerksauslegung mit hohen Reserven.
Pionierarbeit leisteten
die BMW Ingenieure um Entwicklungschef Fritz Fiedler und
Versuchsleiter Eberhard Wolff auch bei der
Fahrwerksauslegung. Zum ersten Mal wurde die Kombination
einer Federbein-Vorderachse mit an Längsschwingen
aufgehängten Hinterrädern konsequent so sorgfältig
aufeinander abgestimmt, dass die Rollachse - jene gedachte
Linie, um die sich der Karosserieaufbau bei Kurvenfahrt
neigt – auch bei unterschiedlicher Belastung nahezu
unverändert horizontal lag. Der BMW 1500 zeigte auch bei
sehr scharfer Kurvenfahrt und unterschiedlichen
Besetzungsverhältnissen eine weitgehend neutrale
Lenktendenz, neigte dadurch weder vorn noch hinten zum
Ausbrechen. Diese Abstimmung wurde im Wesentlichen durch die
Spreizung der vorderen Federbeine und die Anstellung der
Hinterradschwingen in Zusammenklang mit den Federkennungen
erreicht.
„Die Begriffe
Untersteuern und Übersteuern“, zitierte ein großes deutsches
Nachrichtenmagazin den BMW Direktor für Technische
Verkaufsplanung Helmut Werner Bönsch, „verlieren bei diesem
Wagen ihre Bedeutung. Seine Straßenlage ist kein Produkt des
Zufalls, sondern eine exakt berechnete Sache.
“Die BMW Konstrukteure“,
so schrieb das Blatt weiter, „seien auf Grund ihrer
Forschung in der Lage, heute von den 168 Faktoren, die die
Straßenlage eines Autos beeinflussen, rund 130 exakt zu
ermitteln, zu berechnen und das Fahrverhalten eines Autos
mithin im gewünschten Sinne zu beeinflussen.“
Um das Potenzial, das
dieses Fahrwerk bot, besser ausschöpfen zu können,
vergrößerten die BMW Ingenieure beim Serienmodell Räder und
Bremsen. Eigens für den 1500 wurde eine neue Reifendimension
entwickelt, der Niederquerschnitt-Reifen in der Größe
6.00-14. Rundschulter und breite Aufstandsfläche aber
geringe Reifenhöhe gewährleisteten trotz weicher
Reifenfederung hohe Seitenführungskräfte und damit hohe
Stabilität in der Kurve.
Ein weiterer
entscheidender Gewinn beim Übergang von der 13 Zoll- auf die
14 Zoll-Felge lag in der Möglichkeit, größere Bremsen
unterzubringen. So wuchsen der Außendurchmesser der vorderen
Festsattel-Scheibenbremse von 238 mm auf 268 mm und der
Durchmesser der hinteren Trommelbremse von 230 mm auf 250
mm.
Sachliche und
praxisorientierte Karosserie und Ausstattung.
Die Karosserie war nach
modernsten Konstruktionsprinzipien aufgebaut. Der Aufbau war
mit der steifen Bodengruppe verschweißt und bildete als
selbsttragende Ganzstahlkarosserie eine Zelle hoher Biege-
und Verwindungssteifheit bei geringem Gewicht. Besonderer
Wert wurde mit einer inneren Türöffnung von 828 mm vorn und
726 mm hinten auf einen guten Einstieg gelegt. Die vorderen
Einzelsitze waren körpergerecht geformt und im unteren Teil,
zur seitlichen Abstützung beim schnellen Kurvenfahren,
schalenähnlich ausgebildet. Eine zusätzliche Querfeder
diente als Bandscheibenstütze, die sportliche Zukunft der
neuen Baureihe war bereits programmiert.
Der Begriff der passiven
Sicherheit war anfangs der 1960er noch ein Fremdwort, doch
die ersten wichtigen Details dafür fanden sich bereits im
neuen 1500. Für alle vier Sitze waren Schraubanschlüsse für
die Befestigung von Sicherheitsgurten fest eingebaut. Das
griffige Zweispeichen-Lenkrad besaß eine gepolsterte
Brustplatte, das Armaturenbrett spiegelte sich in der
Windschutzscheibe ebenso wenig wie die versenkt angeordneten
Instrumente in dem dunkel gepolsterten Armaturenbrett. „Im
Übrigen“, ergänzte der Pressetext, „gilt natürlich überall
der Satz: Aus gutem Grund ist alles rund.“
Dem vorbildlich
ausgenützten Innenraum entsprach der große, durch die
niedrige Rückwand leicht beladbare und durch den völlig
ebenen Boden vorbildlich ausnutzbare Kofferraum. Mit 600
Liter Fassungsvermögen konnte er drei normalgroße Koffer und
zwei kleinere sowie weitere Taschen bequem aufnehmen. Zum
Tanken musste der Kofferraum ebenfalls geöffnet werden, der
Tankverschluss saß unter dem Heckdeckel auf dem rechten
Kotflügel. Eine weitere Besonderheit war die Motorhaube: Um
grundsätzlich auszuschließen, dass sie sich während der
Fahrt öffnen konnte, war sie vorn angelenkt und stellte sich
unter großem Aufstellwinkel selbsttätig fest.
Den ursprünglichen Preis
für den neuen 1500 hatte BMW zwar nicht halten können, doch
ganz so üppig wie von Pessimisten befürchtet fiel der
Aufschlag dann doch nicht aus. 9485 DM schrieb das
Unternehmen den Händlern vor, einschließlich „aller
serienmäßigen Einbauten, ohne die das Auto nicht geliefert
werden kann, wie Scheibenbremsen, Klimaanlage,
Scheibenwaschanlage usw.,“ wie Vertriebsvorstand Paul G.
Hahnemann bei der Pressevorstellung betonte. „Ich glaube,
Sie werden sich besonders darüber freuen, dass wir bei der
Preisfindung für unser neues Automobil von dem oft von Ihnen
angefehdeten gespaltenen Preis abgegangen sind. Ich meine
aber, dass das bei einem Automobil dieser Preisklasse auch
richtig sei.“
Durchweg positives
Presseecho: „Dieses Auto ist sein Geld wert“.
Die ersten Fahr- und
Testberichte bestätigten diese Meinung voll und ganz.
„Dieses Auto ist sein Geld wert“ titelte eine
Kraftfahrerzeitung und schwärmte: „Der BMW kommt zwar aus
der Konfektion, aber er lässt sie nicht erkennen. Seine
Verarbeitung würde jeder Auto-Maßschneiderei zur Ehre
gereichen. Sein Kleid ist Präzisionsarbeit, die Konstruktion
eine Meisterleistung.“ Die Kollegen von Deutschlands
Auto-Fachzeitschrift Nummer Eins ergänzten: „Zwei erste
Fahreindrücke, die wohl jeder haben wird, der sich erstmals
in den BMW 1500 setzt, sind für diesen Wagen typisch: die
angenehme Sitzposition mit ausgezeichneten
Sichtverhältnissen und die beinahe kleinwagenmäßige
Handlichkeit, mit der sich der Wagen dirigieren lässt.“ Die
italienische Presse lobte den neuen Mittelklasse BMW als ein
Fahrzeug, das zwar unter den Vierzylinder-Limousinen viele
Konkurrenten habe, „die jedoch hinsichtlich des Grades von
Vollkommenheit, Modernisierung und Stärke des Motors nicht
mithalten können.“ Bei französischen Testern hinterließ der
Newcomer als Ganzes und im Detail einen hervorragenden
Eindruck. „Hier manifestiert sich ein Fahrzeug, bei dem
seine Erbauer nicht nur daran gedacht hatten, den Preis so
niedrig wie möglich zu halten, sondern den Besitzer
desselben auf lange Sicht zufriedenzustellen.“
Die
Entwicklungsgeschichte: Erste Projekte schon ab 1953.
Für die Väter des BMW
1500 erfüllte sich mit dieser Markteinführung ein lang
gehegter Traum. Denn es war ein weiter, steiniger und
verschlungener Weg bis zu diesem Juni 1961. Bereits Anfang
der 50er Jahre war klar geworden, dass ein Mittelklassewagen
mit Vierzylindermotor zwischen den großen Sechs- und
Achtzylindern einerseits und den kleinen Ein- und
Zweizylindern andererseits fehlte. Obwohl eine Finanzierung
in den Sternen stand, begannen ab 1953 die Entwicklungen für
solch ein Fahrzeug. Als Favoriten für den Antrieb
kristallisierten sich unter einer Fülle von Motorenkonzepten
zwei Vierzylinder heraus, die direkte Ableitungen des
berühmten Leichtmetall-V8 im BMW 502 oder 507 waren:
Beim intern M521V
genannten Triebwerk war der Achtzylinder quer halbiert
worden, beim M521R längs. Dieses Konzept nannte man
„Partnerschaftsmotoren“, weil sie eine kostengünstige
Entwicklung und Fertigung durch Gleichteile mit dem V8
versprachen. Während der 1955 als erster gebaute V-Motor
inakzeptable Schwingungs- und Laufeigenschaften aufwies und
verworfen wurde, zeigte der Reihen-Vierer vielversprechende
Eigenschaften. Weil seine Einbaulage als V8-Derivat um 45
Grad seitlich geneigt war, hieß er im Werksjargon schnell
„Der schräge Otto“ nach einem zeitgenössischen deutschen
Revuefilm. Für den 1,6 Liter, der im Versuch 62 PS
entwickelte, entstand auch eine Karosserie, die BMW Direktor
Bönsch später als „futuristisch“ bezeichnete: Die
Heckscheibe verlief nicht abfallend zum Heck, sondern war in
Gegenrichtung schräg eingezogen wie Jahre später bei einem
französischen Kleinwagen.
Die Weiterentwicklung
des Triebwerks ergab 1957, dass sich die Idee des
Partnerschaftsmotors nicht realisieren ließ: Das
Aluminium-Kurbelgehäuse wäre zu teuer geworden und die
technische Entwicklung zeigte, dass ein
Querstromzylinderkopf mit V-förmig angeordneten Ventilen und
obenliegender Nockenwelle notwendig wurden. Der neue Motor
hieß M530 und leistete bereits 75 bis 80 PS. Der
Karosseriebau entwickelte für das Triebwerk den BMW 530 als
Prototyp, eine zwei- oder viertürige Limousine mit dem
Kühlergesicht des BMW 507, deren Trapezlinien bereits große
Ähnlichkeit mit dem späteren 1500 aufwiesen. Parallel dazu
entstand ein äußerst elegantes Coupé mit Design-Bezügen zum
BMW 503, für das der 1,6 Liter auf 1900 Kubikzentimeter
vergrößert wurde und 100 PS stark sein sollte. Der
Serienanlauf für Limousine und Motor war für den
Jahreswechsel 1958/1959 geplant und die Serienentwicklung
wurde komplett abgeschlossen. Die immer prekärer werdende
finanzielle Lage zwang BMW jedoch dazu, das Projekt Ende
1958 wegen fehlender Mittel einzustellen.
Wiederbeginn mit dem
Prototyp eines BMW 1300.
Als nach der Sanierung
ein Mittelwagen wieder in den Bereich des Möglichen gerückt
war, begann man von Neuem mit der Konzeption. Das hieß, dass
auch alle vorhandenen Motorenkonzepte auf ihre Tauglichkeit
hin untersucht wurden. Weil für das Projekt ein möglichst
leichtes und kompaktes Triebwerk gesucht wurde, machte aber
diesmal ein Entwurf das Rennen, der ursprünglich als
Kleinwagenmotor gedacht war. Aus dem 0,9 Liter entstand ein
1300 Kubikzentimeter-Motor mit 65 PS Leistung in
Graugussausführung und 62 PS in Aluminiumbauweise. Seine
Bezeichnung lautete M113 und folgerichtig hieß auch der
Prototyp des BMW 1300 im Jahr 1961 BMW 113.
Durch den
Zylinderabstand von 93 Millimetern waren jedoch die
Möglichkeiten, den Vierzylinder bei Bedarf zu vergrößern,
beschränkt. Deshalb erweiterte man das Stichmaß auf 100
Millimeter und schuf damit den M115 mit exakt 1499
Kubikzentimetern Hubraum. Er wurde zum Urvater aller BMW
Vierzylindermotoren bis 1990. Und auch die späteren,
legendären Reihensechszylinder erben von ihm nicht nur den
Zylinderabstand von 100 Millimetern.
Mit derselben Akribie,
den Mittelwagen von Grund auf möglichst perfekt zu
konzipieren, gingen die Karosserieentwickler an das Projekt.
Sie hatten beim BMW 530 die Erfahrung machen müssen, dass
die Karosserie noch zu wenig verwindungssteif für die
angestrebte sportliche Auslegung war. Also starteten sie
eine Reihe von Belastungsversuchen indem sie beispielsweise
einen BMW 700 mit einem Hochleistungsmotor ausrüsteten und
die Versuchsfahrer auf Tempojagd schickten. Mit bis zu 170
km/h schossen die Kleinwagen über Autobahnen und Landstraßen
bis die Karosserie nachgab. Die Bruchstellen wurden so lange
umkonstruiert und verbessert, bis sie nicht mehr knickten
sondern allenfalls noch Biegungen aufwiesen. So entstanden
Grundlagen für die vorbildliche Steifigkeit des BMW 1500,
die ab dem Juni 1962 so hoch gelobt wurde.
Qualitätsprobleme durch
Mangel an qualifizierten Arbeitskräften.
Die Produktion des 1500
lief zunächst planmäßig im September 1962 an, nachdem die
Vorserie für Test- und Vorführwagen im späten Frühjahr vom
Band gerollt war. Auch der Export nach Japan oder in die USA
begann bereits. Die wachsenden Fertigungszahlen gingen aber
auch mit einer zunehmenden Fehlerquote einher. Sie war auch
auf die hohe Zahl ungelernter Arbeitskräfte und Gastarbeiter
in der Fertigung zurück zu führen, die das Unternehmen für
den zügigen Aufbau der Fertigung eingestellt hatte. Weil die
Zeit drängte, konnten sie erst beim Produktionsanlauf
eingelernt werden. Bald wurden die Mängel publik und
drohten, dem Ruf des 1500 und von BMW insgesamt nachhaltig
zu schaden. Also führte die Produktionsleitung ein
mehrstufiges System der Qualitätsprüfung noch während der
Fertigung ein. Bis Mitte 1963 gelang es dadurch, die
Produktionsqualität der Autos sprunghaft zu verbessern.
Mit dem 1500 hatte BMW
endlich das fehlende Bindeglied zwischen Klein- und
Großwagen im Programm. Hatte man bisher gespottet, BMW baue
nur „Autos für Bankdirektoren und Tagelöhner“, sprach die
neue Mittelklasse – wie beabsichtigt - einen neuen
Kundenkreis an. Während beim BMW 700 und beim BMW LS nur 14
Prozent aller Kunden Selbständige in ihrem Beruf waren,
kamen die Aufträge für den BMW 1500 anfangs zu 76 Prozent
aus den Kreisen beruflich Selbständiger.
Aus der „neuen Klasse“
wurde mit dem BMW 1800 die „Neue Klasse“.
Flugs nannte die BMW
Werbung den 1500 bereits 1962 die „neue Klasse“, wobei das
Wort „neue“ zunächst kleingeschrieben war. Monate später
ging man dazu über, die „NEUE KLASSE“ in Großbuchstaben zu
schreiben – und kreierte damit einen Eigennamen, der sich
wenig später „Neue Klasse“ las. BMW war selbstbewusst der
Meinung, mit den sportlich ausgelegten
Mittelklasse-Limousinen eine eigenständige und
konkurrenzlose neue Klasse geschaffen zu haben.
Ein geschickter
Marketing-Schachzug, denn ab Herbst 1963 wurde aus dem
Einzelkind 1500 eine kleine Familie: Der BMW 1800 und der
1800 ti debütierten auf der IAA und machten aus dem
Klassenprimus den Klassenkleinsten.
Das Konzept für den BMW
1800 war ein Beispiel für das Baukastensystem wie aus dem
Lehrbuch: Mehr Hub und eine größere Bohrung bescherten dem
Motor 1,8 Liter Hubraum und dementsprechend mit 90 PS mehr
Leistung. Auch die Karosserie war praktisch unverändert, nur
besser ausgestattet. Äußerlich unterschied sich der 1800
lediglich durch das andere Typenschild und zwei zusätzliche
Chromleisten. Für 9985 DM, 500 Mark mehr als der 1500
kostete, bekam der Kunde ein Auto, das in 13,2 Sekunden von
0 auf 100 km/h spurtete und 160 Kilometer in der Stunde
schnell rennen konnte.
Das überragende Fahrwerk
bedurfte keiner Änderung, es war von vornherein für
wesentlich höhere Geschwindigkeiten ausgelegt worden.
Lediglich der gummi-isoliert befestigte Hinterachsträger
wurde durch zwei kurze Stützstreben noch fester an der
Bodenpartie verankert - ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor,
der gleichzeitig auch dem BMW 1500 zu Gute kam. Mit
Rücksicht auf die höheren Fahrleistungen erhielt der 1800er
einen Mastervac-Bremskraftverstärker, mit dem die
Betätigungskräfte erheblich abgebaut wurden. Die Werbung
brachte es auf den Punkt: „Der BMW 1800 hat 90 PS. Bei 120
km/h braucht er davon nur vierzig. Mit den restlichen 50 PS
können Sie beschleunigen, überholen oder 160 fahren.“
Weitgehend überarbeitet
war die Ausstattung. Waren die Rücklehnen des 1500
verstellbar ausgebildet, so erhielt der große Bruder
Liegesitzbeschläge. Die Sitz- und Seitenbezüge waren in den
Farben auf die neuen Außenfarben abgestimmt und in Skaiflor
und Stoff oder in reinem Skaiflor – einem Kunstleder -
erhältlich. Zwei Taschen in den Rückenlehnen der Vordersitze
nahmen Zeitungen, Karten und kleine Dinge für die Reise auf.
Der Innenspiegel war abblendbar.
Für sportliche Fahrer:
Der BMW 1800 TI.
Das Highlight der
Modellneuheiten auf der IAA 1963 war freilich der neue BMW
1800 TI. Die beiden Buchstaben standen für Touring
International und sollten zum Synonym für einen der
schnellsten und erfolgreichsten Renntourenwagen der 60er
Jahre werden. Der 10.960 Mark teure Straßen-1800 TI war „für
einen internationalen Käuferkreis, der einen besonders
schnellen Wagen mit luxuriöser Ausstattung bevorzugt.“ Für
den sportlichsten Vertreter der Neuen Klasse wurde die
Verdichtung des Motors auf 1:9,5 erhöht, zwei Solex
Doppelvergaser, von einem riesigen Luftfilter in ihrer
Atmung nicht behindert, sorgten für eine hervorragende
Füllung. Größere Einlassventile und härtere Ventilfedern,
eine Nockenwelle mit längeren Ventilzeiten und höheren
Nocken trieben zusammen mit den anderen Maßnahmen die
Leistung des 1,8 Liter auf jetzt 110 PS bei 5800/min. Für
die gute Rückkühlung des Öles, sorgte die auf fünf Liter
Inhalt vergrößerte und kräftig verrippte
Leichtmetall-Ölwanne.
Ein eng gestuftes
Sportgetriebe, dessen 1. und 4. Gang nur um 1:2,819
auseinander lagen, ermöglichte eine überaus sportliche
Fahrweise. Auch die Lenkung war knapper übersetzt, um
schnelle Wechselkurven noch exakter anpeilen zu können. Der
vordere Drehstabstabilisator wurde durch einen weiteren
Stabilisator für die Hinterräder unterstützt, die Feder
selbst kürzer und durch härtere Stoßdämpfer im Zaum
gehalten. Der 1800 TI hatte eine für die damalige Zeit
berauschende Beschleunigung: Elf Sekunden nach dem Start
strich die Tachonadel über die 100 in dem vorbildlich
ablesbaren Rundinstrument und erst bei 170 km/h war Schluss
mit der Beschleunigung.
Die heiße Version für
Profis: Der BMW 1800 TISA.
Damit nicht genug: „Wer
von sportlichem Lorbeer träumt und sich an Rennen oder
Rallyes beteiligen will, kann den 1800 TI in einer noch
heißeren Version erhalten,“ lockte BMW. Diese
„Sonderausführung für Wettbewerbe“ bot Schalensitze für
Fahrer und Beifahrer, härtere Vorderfedern, die den Wagen um
sechs Millimeter tiefer legten und härtere oder verstellbare
Stoßdämpfer.
Zur Wahl standen ein
Viergang-Getriebe mit Sportübersetzung oder ein
Fünfgang-Getriebe sowie vier verschiedene
Hinterachsübersetzungen. Ein Sperrdifferenzial war ebenso im
Lieferumfang wie Rennbeläge und Zusatzkühlung für die
Scheibenbremse ein Kraftstoffbehälter mit 105 Liter Inhalt
nebst elektrischer Kraftstoffpumpe. Das motorsportliche
Doping machte auch vor dem Motor nicht halt: Speziell
geformte Vierringkolben erhöhten die Verdichtung auf 10,2,
eine Nockenwelle mit längeren und höheren Nocken bearbeitete
vergrößerte Einlassventile mit härteren Ventilfedern. Für
einen zusätzlichen Ölkühler wurde bereits ein Anschluss
vorgesehen. Seine Abgase entließ der solchermaßen auf rund
130 PS erstarkte Motor durch eine Sport-Auspuffanlage. Aus
Homologationsgründen legte BMW 1965 eine auf 200 Exemplare
limitierte Kleinserie des 1800 TI in weiterentwickelter
Motorsport-Version auf und nannte sie 1800 TISA, wobei die
beiden letzten Buchstaben für „Sonderausführung“ standen.
Der 13500 Mark teure Wagen wurde ausschließlich an
lizenzierte Renn- und Sportfahrer in Europa und den USA
verkauft und rannte je nach Übersetzung bis zu 192 km/h
schnell.
Die Fertigung des BMW
1800 begann im November 1963, während der BMW 1800 TI erst
im Frühjahr 1964 in Serie ging. BMW konnte gar nicht so
viele Modelle der Neuen Klasse liefern, wie gewünscht
wurden. Die Produktion der großen Limousinen wurde 1963
eingestellt, von den Achtzylindern blieb einzig der 3200 CS
übrig. „Zu diesem Entschluss zwang uns die Notwendigkeit,
alle verfügbaren Fabrikationsflächen für die
Mittelwagenproduktion freizumachen“, hieß es dazu im
Geschäftsbericht zum Jahr 1963. „Der Export nach Übersee
musste eingeschränkt werden, da wir unsere Exportquote wegen
der durch den Arbeitskräftemangel begrenzten
Produktionskapazität nach wie vor drosselten. Die
Gesamtexportquote betrug 32,5 %.“ Weitaus schneller als die
stückzahlmäßige Produktion stieg auf Grund der Verlagerung
zum Mittelklassewagen der wertmäßige Umsatz: Gegenüber 1962
explodiert der BMW Umsatz um 47 Prozent auf 433 Millionen
Mark. Die Neue Klasse hatte daran bereits einen Anteil von
46 Prozent.
Motorsport-Ikonen der
60er Jahre: 1800 TI und 2000 TI
Während der BMW 1800 im
Handumdrehen zum Erfolgsmodell im Verkauf avancierte,
sammelte der 1800 TI in der Rennsportausführung reihenweise
sportliche Lorbeeren ein. Seine Erfolge sind untrennbar mit
einem Namen verbunden: Hubert Hahne. Bereits im ersten Jahr
1964 dominierte er mit dem neuen BMW Tourenwagen die
Konkurrenz nach Belieben. Hahne siegte 14-mal in 16 Rennen
und wurde deutscher Rundstreckenmeister. Auch auf
Langstreckenrennen und in der
Tourenwagen-Europameisterschaft wurde das Duo Hahne/BMW zum
Maßstab. Beim 12 Stunden-Rennen für Tourenwagen auf dem
Nürburgring fuhr Hahne 1964 beispielsweise den Gesamtsieg
heraus. Als schnellste Runde wurden ungeschlagene 126,6 km/h
gestoppt, sein Gesamtdurchschnitt lag bei 120,9 km/h. Doch
die besten Jahre sollten erst noch kommen: Am 6. August 1966
umrundete Hahne in einem Rahmenrennen zum Großen Preis von
Deutschland mit dem hubraumstärkeren BMW 2000 Ti als erster
in einem Tourenwagen die Nürburgring-Nordschleife in weniger
als zehn Minuten. Nach exakt 9:58 Minuten blieb damals die
Stoppuhr stehen, die Sensation war perfekt. Außerdem gewann
er 1966 zusammen mit Jacky Ickx das 24-Stunden-Rennen in
Spa-Francorchamps, im englischen Snetterton kamen sie auf
den zweiten Platz.
Im Jahr darauf gewann
Helmut Bein auf BMW 1600 acht von zehn Läufen zur Deutschen
Automobil-Rallyemeisterschaft und wurde damit Meister aller
Klassen. Die Rallye Monte Carlo 1968 beendeten
Bachmann/Strunz auf dem 2000 TI als Sieger in der Klasse
Serientourenwagen bis zwei Liter. Der Vierzylindermotor der
Neuen Klasse erwies sich nicht nur in den Tourenwagen als
Meistermacher. Zunächst sorgte er auch in den Formel
2-Rennwagen von Lola für Erfolge. An den leistungsstarken
BMW Motoren kam in den Folgejahren kaum ein Team vorbei.
Zahllose BMW Siege und Europameisterschaften bestimmten die
Szene.
Die größte Stunde des
Vierzylinders schlug freilich über 20 Jahre nach seinem
Produktionsbeginn Anfang der 1980er Jahre: Gebrauchte
Motorblöcke lieferten die Basis für den 1,5-Liter
Turbomotor, dem das Spezialistenteam um „Motorenpapst“ Paul
Rosche sagenhafte 800 PS für den Einsatz in der Formel 1
entlockte. 1983 folgte der Triumph: Nur 630 Tage nach der
Premiere errang der Brasilianer Nelson Piquet auf Brabham
BMW die Weltmeisterschaft.
Breit gefächerte
Zielgruppe: Vom Frauenauto zum Straßensportler.
Zurück ins Jahr 1964.
Die neuen Modelle mit 1,8-Liter Motor trafen bei Kunden und
Presse auf ungeteiltes Lob. „Nicht wenige halten ihn für das
gelungenste und zugleich beste Gebrauchsauto, das der Markt
gegenwärtig zu bieten hat“, attestierte man dem 1800. Die
Werbung griff die Allroundeigenschaften auf und platzierte
den BMW 1800 unter der Überschrift „Ein Wagen nicht nur für
Männer" auch als Frauenauto: „Neben dem Luxus und der
Bequemlichkeit einer großen Reiselimousine bietet der BMW
1800 die Leistungswerte und Fahreigenschaften eines echten
Sportwagens. Von Männern und Frauen wird dieser Wagen
deshalb gleichermaßen mit Begeisterung gefahren: einerseits
aus Liebe zum Komfort - andererseits aus Freude am Fahren."
Allerdings stand die elegant gekleidete Frau auf dieser
Anzeige noch neben der offenen Beifahrertür.
Der BMW 1800 TI rief
darüber hinaus wahre Begeisterungsstürme hervor. Von
„Absolute Weltklasse" über „Vollblut für Familienväter" bis
zu „Bürgerlich getarnte Rakete" reichten die Überschriften
über die Tests. „Alle, die von einem Automobil etwas
verstehen,“ las man in Österreich, „ein Fahrzeug nicht nur
fahren, sondern auch beurteilen können und gern sicher und
unproblematisch fahren, sind der Ansicht, dass der BMW 1800
TI derzeit zu den Spitzenwagen der Weltproduktion gehört.“
Die Werbung charakterisierte ihn als „Sportwagen für Fünf“
und munkelte unter dem Titel „Verdächtig“ 1965: "Trauen Sie
keinem BMW 1500, der Sie mit 170 km/h überholt. Es könnte
ein 'getarnter' BMW 1800 TI sein.
Die Nachfrage nach
1500er Zeichen deutet darauf hin, dass sehr viele davon
unterwegs sind.“
Allerdings war zu diesem
Zeitpunkt der BMW 1500 schon ein Auto von gestern. Im
Dezember 1964 wurde die Produktion des Archetyps der Neuen
Klasse eingestellt. Sein Nachfolger als Einstiegsmodell war
der seit Frühjahr 1964 produzierte BMW 1600. Der auf 1573
Kubikzentimeter vergrößerte Vierzylinder leistete jetzt mit
einem neuen Vergaser 83 PS und rannte damit 155 km/h
schnell. Doch die Kundschaft setzte ganz auf den 1,8 Liter
und so nahm BMW den 1600 nach zwei Jahren Produktionszeit
wieder aus dem Programm.
1965: 100000 mal Neue
Klasse und Premiere des BMW 2000.
Bereits weniger als vier
Jahre nach Produktionsbeginn feierte die Belegschaft am 18.
August 1965 den 100000 Wagen der Neuen Klasse, da holte BMW
den letzten Pfeil aus dem Köcher: Den Zweiliter. Ab Ende
Januar 1966 ging das neue Topmodell in Serienproduktion, 100
PS stark, knapp 170 km/h schnell und 11260 Mark teuer.
Optisch grenzte sich der BMW 2000 durch sein neues Gesicht
mit Rechteck- statt Rundscheinwerfern ab. Eine rings um die
Motorhaube und in die Gürtellinie einlaufende
Intarsien-Zierleiste betonte die neue Frontpartie. Das
ebenfalls neu gestaltete Heck wirkte durch die großflächigen
Heckleuchten mit vier Leuchtkammern besonders breit und
übersichtlich. Die Mittelsäule trug eine verchromte Blende
und unterstrich damit die noble Eleganz des Zweiliter. Auch
im Innenraum bot die viertürige Limousine mit ihrem
holzfurnierten Armaturenbrett noch mehr Komfortdetails. Der
Motor war eine Weiterentwicklung des 1800ers mit einer neuen
Brennraumgeometrie, der aus der Wirbelwanne entstandenen
„Kugel-Wirbelwanne“. Die fünffach gelagerte Kurbelwelle wies
acht statt vier Gegengewichte auf und zeichnete sich deshalb
durch herausragende Lauf- und Schwingungseigenschaften aus.
Doch der BMW 2000
unterschied sich von den hubraumkleineren Modellen in mehr
als nur der Motorisierung.
Die mit dem 1800 TI aus
dem Rennsport gezogenen Erfahrungen führten auch zu einer
umfangreichen Optimierung des Fahrwerks. In den verstärkten
Achszapfen und in der verstärkten vorderen Lagerung
zeichneten sich die Erfahrungen des Renneinsatzes ab,
während die näher zur Radmitte versetzten hinteren Federn,
die veränderte Gummilagerung des Hinterachsträgers und die
neue Stoßdämpferabstimmung der Komfortverbesserung diente.
Aufgrund der positiven
Erfahrung, die BMW mit den Varianten des 1800 gemacht hatte,
stand der neuen Reiselimousine von Anfang an auch gleich
eine sportlichere Version zur Seite, der 2000 TI. Bei ihm
ersetzten zwei Doppelvergaser den Vierfachvergaser des 2000
zudem stieg die Verdichtung von 8,5 auf 9,3. Das Ergebnis
waren 20 PS mehr, die dem 2000 TI immerhin eine
Spitzengeschwindigkeit von 180 km/h ermöglichte. Bei ihm
kultivierte BMW einmal mehr das Understatement und lieferte
ihn zunächst im Karosseriedesign des 1800 aus. Lediglich die
Typbezeichnung in der Frontmaske und auf dem Heckdeckel wies
auf das nunmehr stärkste und mit 11750 DM auch teuerste
Straßenmodell der Neuen Klasse hin.
Schnell stellte sich
jedoch heraus, dass die Kunden zwar die Mehrleistung des
2000 TI goutierten, den Komfort und den repräsentativeren
Auftritt des Zweiliter-Grundmodells nicht missen mochte. BMW
reagierte schnell und stellte bereits im Juli 1966 den 2000
tilux vor, erstmals mit einem Schriftzug in Kleinbuchstaben.
Für genau einen Tausender mehr als der 2000 TI konnte der
Kunde nun beides haben: Sportliche Touring
International-Leistung und Luxus, zusammengefasst in der
Modellbezeichnung.
1969: Die letzte große
Modellpflege.
Dieses Rezept erwies
sich als das erfolgreichere und deshalb lief der 2000 TI im
Jahr 1968 aus. In diesem Jahr debütierten die neuen
Sechszylinder-Limousinen 2500 und 2800, die die Neue Klasse
jetzt von oben in die Zange nahmen, während die überaus
erfolgreiche zweitürigen 02-Serie von unten drückte.
Um die Viertürer für die
noch verbleibende Produktionszeit weiter attraktiv zu
halten, ließ BMW ihnen 1969 nochmals eine größere
Modellpflege angedeihen.
Die größten Änderungen
betrafen den BMW 1800. Schon die äußerlichen Korrekturen
machten ihn auf den ersten Blick als Modell 1969 erkennbar.
Der Grill war umgestaltet, mit leicht vorgezogener Niere.
Der Innenraum war komplett überarbeitet und auf die
verschärften amerikanischen Sicherheitsbestimmungen
abgestimmt worden. Dazu zählte beispielsweise ein neues
vertieftes Dreispeichen-Lenkrad mit großer Prallplatte und
Bedienknöpfe aus elastischem Material, die jetzt in einer
vertieften Leiste im Armaturenbrett saßen. Auch sämtliche
anderen Hebel, Knöpfe, Kurbeln, Griffe sowie die Armstützen
bestanden nun aus nachgiebigem Werkstoff. Der
Instrumententräger war ebenfalls wie die Armaturentafel
gepolstert.
Unter der Fronthaube saß
ein neuer Motor, der auf dem Motorblock des BMW 2000
basierte. Mit dessen Kolben ergaben sich bei 71 Millimeter
Hub rund 1,8 Liter Hubraum, aus denen der 1800er unverändert
90 PS Leistung entwickelte. Der extreme Kurzhuber glänzte
durch hohe Laufruhe und mehr Leistung im höheren
Drehzahlbereich. Für noch mehr aktive Sicherheit sorgte die
neue Zweikreis-Bremsanlage mit Bremskraftverstärker. Auch
die Zweiliter-Modelle 2000 und 2000 tilux bekamen die neue
Sicherheits-Innenausstattung und die verbesserte Bremse.
Rare Krönung zum
Abschluss: Der BMW 2000 tii mit Einspritzmotor.
Die zukunftsweisendste
Technik hatte freilich ab 1969 das neue Spitzenmodell der
Neuen Klasse aufzuweisen, der BMW 2000 tii. Das zweite i
stand für Injection und signalisierte der Umwelt, dass hier
mit 130 PS der leistungsstärkste Viertürer der BMW
Mittelklasse daherkam. Das Triebwerk saß in einer gegenüber
dem tilux unveränderten Karosserie, auch das Fahrwerk war
mit dem Schwestermodell identisch.
Die
Kugelfischer-Saugrohr-Benzineinspritzung war bei BMW seit
Jahren im sportlichen Einsatz mit Leistungen bis zu 205 PS
erfolgreich erprobt worden, sodass es nahe lag, dieses
System auch für die schrittweise Leistungssteigerung der
serienmäßigen sportlichen BMW Limousine zu verwenden. Getreu
dem BMW Prinzip des kontrollierten Fortschrittes wurde die
Leistung des Zweiliter-Motors von 120 PS bei 5500 U/min auf
130 PS bei 5800 U/min angehoben. Dabei erstreckt sich der
Leistungszuwachs über den gesamten Drehzahlbereich. Helfer
bei dieser Leistungssteigerung war die Anhebung des
Verdichtungsverhältnisses von 9,3 auf 10 - eine Maßnahme,
die durch die bessere Kraftstoff-Verteilung ohne Sorge vor
erhöhter Klopfneigung durchgeführt werden konnte. Der
spezifische Kraftstoffverbrauch lag über dem gesamten
Drehzahlbereich rund fünf bis acht Prozent niedriger als bei
dem an sich schon sparsamen Viervergaser-Motor. Die
Höchstgeschwindigkeit stieg von 180 km/h auf 185 km/h und
von 0 - 100 km/h brauchte man mit 10,4 Sekunden eine halbe
Sekunde weniger als bisher. Was das Fahren mit diesem BMW
2000 tii aber so besonders erfreulich machte, war das
verzögerungsfreie Gasannehmen - der Wagen hing wie kein
zweiter am Gaspedal.
14290 Mark waren ein
stolzer Preis für das neue Topmodell, das heute mit weniger
als 2000 gebauten Exemplaren zu den gesuchtesten Raritäten
der Neuen Klasse gehört. Drei Jahre Laufzeit waren ihr noch
vergönnt, dann endete nach 350.729 gebauten Fahrzeugen die
Ära einer Fahrzeuggeneration, die BMW zu dem gemacht hat,
was es heute ist.
Quelle: BMW |
|
15.03.2011
BMW Group mit drei red dot awards 2011 für
exzellente Designqualität ausgezeichnet. Dreifach prämiert:
BMW 5er Touring, BMW 6er Cabrio und BMW X3.
München. Bei der Vergabe
des red dot award wird das herausragende Niveau des BMW
Group Designs auch 2011 wieder bestätigt. Mit dem BMW 5er
Touring, dem BMW 6er Cabrio und dem BMW X3 ist BMW in diesem
Jahr gleich drei Mal bei der international renommierten
Auszeichnung vertreten. Dabei erhält der neue BMW 5er
Touring den Sonderpreis „red dot: best of the best“ für
höchste Designqualität in der Kategorie Automobile,
Transport und Caravans. Auf den roten Punkt als Prädikat für
hervorragende Gestaltung bringt es das neue BMW 6er Cabrio.
Darüber hinaus sprach die internationale Fachjury des red
dot award 2011 eine „honorable mention“ für den BMW X3 aus.
Die Preisverleihung findet am 4. Juli 2011 während der
festlichen Award-Gala mit mehr als 1.200 internationalen
Gästen im Essener Aalto-Theater statt.
Der red dort award
gehört zu den weltweit bedeutendsten Auszeichnungen für
Produktdesign. Er wurde erstmals 1955 vergeben und würdigt
herausragende Designleistungen in einer Vielzahl von
Kategorien, zu denen neben Automobilen, Architektur,
Haushalt und Unterhaltungselektronik auch Mode, Life Science
und Medizin gehören. Die aus internationalen Designexperten
zusammengesetzte Jury bewertete die eingereichten Produkte
nach verschiedenen Kriterien, die vom Innovationsgrad über
die Funktionalität bis hin zur ökologischen Verträglichkeit
des Produkts reichen.
Das höchste im Rahmen
des red dot award vergebene Qualitätssiegel „best oft he
best“ wird als Anerkennung für außergewöhnlich hochwertiges
und außerdem wegweisendes Design verliehen. Mit dem BMW 5er
Touring wird damit ein Auto ausgezeichnet, dessen
charakteristische Designmerkmale sich insbesondere in einer
hohen Individualität in den Proportionen und der
Flächengestaltung zeigen. Die Eigenständigkeit sorgt für
eine dynamische und kraftvolle Anmutung. Die lange
Motorhaube, kurze Überhänge, der längste Radstand im
Segment, die gestreckte Linienführung der Seitenansicht und
die dynamisch abfallende Dachlinie verleihen dem neuen BMW
5er Touring eine im Wettbewerbsumfeld einzigartige Harmonie
und Eleganz. „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit dem BMW
5er Touring zeigen konnten, dass Funktionalität in
attraktives Design übersetzt werden kann. BMW verbindet so
herausragende Funktionalität mit besonders moderner und
emotionaler Ästhetik.“, so Adrian van Hooydonk, Senior Vice
President BMW Group Design.
Beim neuen BMW 6er
Cabrio werden die typischen Proportionen eines BMW Cabrios –
lange Motorhaube, zurückversetzter Fahrgastraum, langer
Radstand und flache Brüstungslinie – mit einem klassischen
Textilverdeck in charakteristischer Finnen-Optik kombiniert.
Kraftvoll modellierte Flächen und die vorwärts strebende
Dynamik der Linienführung symbolisieren souveräne
Fahreigenschaften. Das luxuriöse Ambiente im Innenraum zeigt
die markentypisch fahrerorientierte Cockpitgestaltung und
vermittelt exklusive Geborgenheit für Beifahrer und
Fondpassagiere. Die hochwertige Funktionalität des
Interieurs wird insbesondere durch das neu gestaltete
freistehende Control Display des serienmäßigen Bediensystems
iDrive unterstrichen.
Das Karosseriedesign des
neuen mit einer „red dot honorable mention“ ausgezeichneten
BMW X3 strahlt urbane Eleganz und vielseitige Agilität aus.
Aus der Kombination einer flachen Frontpartie mit einem hoch
abschließenden Heck entsteht in der Seitenansicht eine
dynamische Keilform, die auf die sportlichen
Fahreigenschaften hinweist. Markante Linien strukturieren
die konvex und konkav gewölbten Flächen. Im Innenraum des
neuen BMW X3 sorgen ein großzügiges, variabel nutzbares
Platzangebot, hochwertige Materialien und eine
charakteristische dreidimensionale Flächengestaltung für ein
modernes Premium-Ambiente und intelligente Funktionalität.
Die einzigartige
Qualität des BMW Group Designs basiert auf einer
markenübergreifenden Designphilosophie, die es ermöglicht,
den Charakter jeder Marke und jedes Modells präzise
auszuloten und die individuellen Eigenschaften in der
Gestaltung des jeweiligen Fahrzeugs präzise auf den Punkt zu
bringen. Auf diese Weise entstehen Fahrzeuge, die
markentypische Designmerkmale individuell interpretieren und
dabei ihre modellspezifischen Eigenheiten im optischen
Erscheinungsbild überzeugend zum Ausdruck bringen. Die
daraus resultierende Designqualität führt über alle
Fahrzeugsegmente hinweg zu einzigartigen, unverwechselbaren
und faszinierenden Produkten.
Die einzigartige
Qualität des BMW Group Designs wurde in den vergangenen
Jahren kontinuierlich mit dem red dot award gewürdigt. So
ging die Auszeichnung 2010 gleich elf Mal an die BMW Group.
2009 konnte das Design der BMW Group sieben Mal überzeugen.
2008 erhielten mit dem BMW 3er Cabrio und dem Motorrad BMW G
450 X gleich zwei von insgesamt sieben prämierten Produkten
aus der BMW Group die ehrwürdige Auszeichnung „best of the
best“. Der BMW 5er Touring setzt mit der höchsten
Auszeichnung des red dot awards seine Erfolgsgeschichte
fort: In diesem Jahr erhielt er bereits den renommierten iF
Gold Award.
Quelle: BMW |
|
01.03.2011
BMW Vision ConnectedDrive
Die Zukunft hat schon
begonnen. Auf dem Internationalen Automobilsalon 2011 in
Genf feiert das Konzeptfahrzeug BMW Vision ConnectedDrive
vom 3. bis zum 13. März 2011 Weltpremiere. Die im
Automobilbereich führende Rolle, die BMW bei der Entwicklung
von innovativen Fahrerassistenzsystemen und
Mobilitätsdiensten einnimmt, wird auf dem Automobilsalon
durch ein außergewöhnliches Konzeptfahrzeug untermauert. Die
Studie BMW Vision ConnectedDrive demonstriert aktuelle und
zukünftige Möglichkeiten der mobilen Vernetzung in besonders
konzentrierter Form. Design und Technologie des spektakulär
gestalteten Roadsters sind darauf ausgerichtet, das Fahrzeug
zum integralen Bestandteil einer vernetzten Lebenswelt
werden zu lassen. Durch innovative, auf die persönlichen
Bedürfnisse des Fahrers und des Beifahrers abgestimmte
Funktionen lassen sich Komfort, Sicherheit und das
Infotainmenterlebnis im Fahrzeug gezielt optimieren. Dabei
werden neuartige Technologien und Designkonzepte genutzt, um
die BMW typische Freude am Fahren um zusätzliche Facetten zu
erweitern.
Faszinierend innovativ: BMW Vision ConnectedDrive.
Zukunftsweisende
Technologie steigert die Fahrfreude. Das BMW Vision
ConnectedDrive stellt diesen Anspruch in einer auf den
ersten Blick faszinierenden und durch intelligente Lösungen
überzeugenden Form dar. Die Konzeptstudie präsentiert sich
als zweisitziger Roadster, dessen Charakter als mobiler
Bestandteil einer vernetzten Welt sowohl im Design als auch
durch umfangreiche technologische Innovationen verkörpert
wird. Mit diesem Fahrzeug demonstriert BMW das einzigartige
Potenzial, das durch aktuelle und zukünftige Entwicklungen
von BMW ConnectedDrive bei der Optimierung von Komfort,
Sicherheit und Infotainmentnutzung im Automobil erschlossen
werden kann.
Die umfassenden
Möglichkeiten, durch intelligente Vernetzung für noch mehr
Fahrfreude zu sorgen, werden bei der Weltpremiere des BMW
Vision ConnectedDrive auf dem Automobilsalon in Genf sowohl
durch das Karosserie- und Innenraumdesign der Studie und
eine eindrucksvolle Lichtinszenierung als auch mit einem
neuartigen Anzeige-Bedien-Konzept und einem multimedial
konzipierten Messeauftritt dargestellt. Das Design
verkörpert die Verbundenheit des Fahrers mit seinem Fahrzeug
und den Dialog zwischen Fahrer und Beifahrer ebenso wie die
Interaktion der Fahrzeuginsassen mit ihrer Umgebung. Auf
drei Ebenen werden die Funktionsbereiche von BMW
ConnectedDrive – Komfort, Sicherheit und Infotainment –
symbolisiert. Der für alle Funktionsbereiche elementare
Informations- und Datenaustausch wird durch eine aufwendige
Licht- und Messeinszenierung visualisiert.
Neben der dynamischen
Ausstrahlung, die in BMW typischer Weise durch eine lange,
fließend in die Windschutzscheibe übergehende Motorhaube,
den langen Radstand und die zurückversetzte Sitzposition
erzeugt wird, visualisiert das Design der Studie vor allem
die durch BMW ConnectedDrive realisierbare Verschmelzung von
Exterieur, Interieur und Umgebung. Ausdrucksstark
modellierte und kraftvoll gespannte Flächen werden von
markanten Linien durchzogen. Das Layering-Prinzip, bei dem
einzelne Bauteile mehrere Funktionen übernehmen, wird sowohl
im Interieur als auch im Exterieur umgesetzt. In die
Scheinwerfer und die Heckleuchten integrierte Sensoren
helfen bei der Beobachtung des Verkehrsgeschehens und der
Umwelt, Antennen anstelle von Außenspiegeln senden
Informationen nach außen und empfangen Daten für die
Navigation.
Zu den im BMW Vision
ConnectedDrive dargestellten Neuerungen im Bereich der
Anzeige- und Bedienkonzepte gehört ein erweitertes
Head-Up-Display, das mit einer dreidimensionalen Darstellung
von Informationen und Symbolen für eine optische
Verschmelzung des realen Straßenbilds mit virtuellen
Inhalten sorgt. Diese Augmented Reality projiziert
beispielsweise Hinweise zur Routenführung präzise dorthin,
wo sich die Möglichkeit zum Abbiegen in Relation zum
aktuellen Sichtfeld befindet. Je nach Fahrsituation werden
unterschiedliche Hinweise bezüglich ihrer Relevanz entweder
im Vorder- oder im Hintergrund dargestellt. Zusätzlich
verfügt die Konzeptstudie über ein frei programmierbares
Instrumentenkombi, dessen Anzeigen die Einblendungen im
Head-Up-Display ergänzen. Sein Funktionsumfang übertrifft
die Darstellungsmöglichkeiten klassischer
Cockpit-Instrumente um ein Vielfaches. Dank einer ebenfalls
dreidimensional strukturierten Display-Anzeige können
einzelne Informationen je nach Fahrsituation optisch mehr
oder weniger stark hervorgehoben werden, um die jeweils
angemessene Aufmerksamkeit zu erzielen.
Mit dem Passenger
Information Display erhält auch der Beifahrer im BMW Vision
ConnectedDrive zusätzliche Möglichkeiten, die durch
intelligente Vernetzung realisierbaren Funktionen zu nutzen.
Als Copilot kann er unter anderem online empfangene
Informationen oder Adressangaben für die Zielführung des
Navigationssystems auswerten und bei Bedarf an das
Instrumentenkombi des Fahrers weiterleiten. Auf diese Weise
erreichen sowohl die Interaktion zwischen Fahrer und
Beifahrer als auch die Vernetzung mit der Umgebung eine neue
Dimension. Für eine noch vielfältigere und individuell
abgestimmte Informationsauswahl sorgt der Emotional Browser.
Während der Fahrt erschließt und filtert dieses System
zusätzliche Informationen über die aktuell bereiste Umgebung
personen-, stimmungs- oder auch ortsspezifisch. Diese
persönliche Konfiguration kann vorab eingestellt, aber auch
unterwegs den individuellen Bedürfnissen entsprechend
konzentriert oder erweitert werden.
Quelle: BMW |
|
23.02.2011
BMW bietet neue Schnittstelle zur erweiterten
Anbindung des iPhone. Die Sonderausstattung Apps.
München. Erstmals nach
der Einführung von MINI Connected bietet die BMW Group nun
auch in einem BMW ausgewählte iPhone Applikationen zur
integrierten Nutzung im Fahrzeug. Damit wird das umfassende
Angebot von BMW ConnectedDrive um eine weitere im Wettbewerb
bisher einzigartige Funktion ergänzt. BMW unterstreicht
damit einmal mehr seine Führungsrolle im Bereich automobiler
Vernetzung. Ab März 2011 gibt es dieses Angebot zur
verbesserten Integration des Apple iPhone. Der Preis für die
neue Sonderausstattung beträgt € 150.
BMW Connected App:
Webradio hören, Facebook- und Twitter-Nachrichten empfangen
und senden.
Mit der App „BMW
Connected“ lassen sich erstmals Funktionen wie Webradio,
Facebook oder Twitter auf dem Fahrzeug-Display anzeigen und
mit dem iDrive Controller bedienen. Voraussetzung für diese
Anwendung ist neben der neuen Sonderausstattung „Apps“, die
Sonderausstattungen Anbindung Bluetooth und das
Navigationssystem Professional sowie ein iPhone mit der
kostenlos im Apple App Store downloadbaren App „BMW
Connected“. Bei einer Verbindung des iPhone mit dem Fahrzeug
über USB oder SnapIn Adapter werden im Fahrzeug die Inhalte
der iPhone App „BMW Connected“ auf dem ideal im Blickfeld
des Fahrers platzierten Display angezeigt. Damit kann der
Fahrer die enthaltenen Features Webradio, Facebook und
Twitter per iDrive Controller anwählen und nutzen. Der
Fahrer kann somit in seinem BMW das iPhone in der Ablage
liegen lassen und seine persönlichen Facebook- oder
Twitter-Nachrichten bequem und sicher auf dem großen
Fahrzeug-Display verfolgen. Mit vorformulierten
Textbausteinen, die man am iPhone in der App individuell
definieren und speichern kann, greift die Applikation auf
Wunsch auch auf Fahrzeuginformationen wie z.B.
Geschwindigkeit, Außentemperatur oder das Navigationsziel
zu; so ist das Antworten auf neue Einträge und Nachrichten
jederzeit aus dem Fahrzeug möglich.
Ebenso wie Facebook und
Twitter lässt sich auch das Feature Webradio per iDrive
Controller auf dem Navigations-Display bedienen. Damit steht
den Fahrzeuginsassen ortsunabhängig das weltweite Angebot
von tausenden Internetradiosendern zur Verfügung. Wie beim
iPhone kann man Musiksender über zahlreiche Suchfunktionen
wie z.B. Genre, Länder oder direkt im Umkreis suchen.
Gespeicherte Favoriten-Sender können ebenfalls aufgerufen
werden.
Während Facebook und
Twitter nur in Verbindung mit dem Fahrzeug genutzt werden
können, steht Ihnen das Feature Webradio der BMW Connected
App auch außerhalb des Fahrzeugs auf dem iPhone zur
Verfügung.
Neben der Nutzung der
BMW Connected App, eröffnet BMW mit dieser Schnittstelle
darüber hinaus die Möglichkeit, zukünftige Applikationen,
die in Zusammenarbeit mit BMW angepasst worden sind, im
Fahrzeug zu nutzen. Die Schnittstelle „Apps“ ermöglicht
folglich nur den Anfang einer erweiterten Vernetzung mit dem
iPhone mit Hilfe von BMW ConnectedDrive. Weitere Funktionen
und Apps werden in regelmäßigen Abständen folgen und stehen
dann jedem Kunden, der die Sonderausstattung „Apps“ und
damit notwendige Schnittstelle erworben hat, per Download
über den App Store zur Verfügung.
PlugIn: Einfache
Bedienung der iPod Funktion des iPhone im Fahrzeug.
Neben der Integration
von Apps, bietet die neue Schnittstelle eine weitere
Fahrzeugentertainment-Funktion: PlugIn. Mit PlugIn wird die
gewohnte Apple iPod Bedienoberfläche im Fahrzeugdisplay
angezeigt und bedient. Da das Fahrzeug bei PlugIn direkt auf
die iPod-Funktion des iPhones zugreift, stehen dem BMW
Kunden alle Erweiterungen wie Genius Mixe auch zur Nutzung
im Fahrzeug zur Verfügung. Dies erlaubt dem Fahrer,
automatisch Playlists mit Liedern aus seiner
Musik-Bibliothek zu generieren, die gut zusammen passen.
Alle gespeicherten Playlists werden mit ihren originalen
Album Cover-Arts angezeigt – genauso wie auf einem iPhone
oder iPod. BMW unterstreicht hier einmal mehr seine Führung
im Infotainment-Bereich.
Da die Software auf dem
iPhone des Nutzers die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten
von BMW ConnectedDrive ermöglicht, können ständige Software
Updates die Funktionalitäten erweitern und anpassen und so
die Langzeitnutzung aktueller und zukünftiger
iPhone-Funktionen garantieren. Damit beginnt eine neue Ära
der Integration von Consumer Elektronik ins Fahrzeug.
Voraussetzung für diese umfassende Integration ist ein
SnapIn Adapter.
Video Playback: Video
Podcasts auch im Fahrzeug.
Last but not least
ermöglicht die neue Schnittstelle „Apps“ auch das Abspielen
und Ansehen von Video Podcasts von der iPod Funktion des
iPhones auf dem Fahrzeugbildschirm – bei stehendem Fahrzeug.
Quelle: BMW |
|
23.02.2011
Fahrspaß in neuer Dimension: Das MINI
Rocketman Concept.
Innovative Konzepte für
die urbane Mobilität haben MINI groß gemacht. Mit immer
neuen Ideen wird seit den Anfängen der Marke vor mehr als 50
Jahren bis heute dafür gesorgt, dass auch bei beengten
Verkehrsverhältnissen der Fahrspaß ständig wächst. Die
Grundlage dafür bildet das Prinzip der kreativen
Raumnutzung, das mit dem MINI Rocketman Concept nun eine
neue Dimension erreicht. Die Studie, die auf dem
Internationalen Automobilsalon (3. – 13. März 2011) in Genf
erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellt wird, knüpft in
ihren äußeren Maßen an den classic Mini an, ihre Technologie
weist in die Zukunft des Automobilbaus. Als 3+1-Sitzer mit 3
Türen und einer Fahrzeuglänge von knapp über 3 Metern
orientiert sich das MINI Rocketman Concept an den
elementaren Anforderungen des mobilen Lifestyles in den
Metropolen von morgen, indem es die Kernwerte der Marke in
konzentrierter Form vereint. Clevere Funktionalität,
begeisternde Agilität, vorbildliche Effizienz und
unwiderstehliches Design vereinen sich zu einem
außergewöhnlich attraktiven, wegweisenden und zugleich MINI
typischen Fahrzeugkonzept für einen Kleinstwagen im
Premium-Segment.
Mit
Traditionsbewusstsein und Innovationskraft entwickelte das
MINI Design die Vision eines Automobils, das wenig
Verkehrsfläche beansprucht und viel Innenraum zu bieten hat.
Das MINI Rocketman Concept überträgt so die klassischen
Tugenden der Marke auf ein zukunftsweisendes
Fahrzeugkonzept. Unverwechselbare Merkmale des MINI Designs
werden neu interpretiert, modernste Konstruktions- und
Fertigungstechnologie ebnet den Weg zu einzigartigen
Lösungen bei der Karosserie- und Innenraumgestaltung.
Der innovative Charakter
der Studie wird durch konsequenten Leichtbau und eine
puristische, auf maximalen Fahrspaß und höchste Variabilität
ausgerichtete Innenausstattung geprägt. Eine
Spaceframe-Konstruktion aus Carbon, deren markante
Oberflächenstruktur sowohl an der Front und im Türbereich
als auch im Interieur sichtbar wird, bildet die Basis für
eine gewichtsoptimierte Bauweise. Sie bietet ideale
Voraussetzungen für herausragende Effizienzwerte. So ist das
MINI Rocketman Concept auf die Integration eines Antriebs
ausgelegt, mit dem sich ein nochmals gesteigertes
Spurtvermögen in Kombination mit einem
Durchschnittsverbrauch von etwa 3 Litern je 100 Kilometern
erzielen ließe.
Weit öffnende Türen mit
Doppelscharniergelenken und integrierten Schwellern
erleichtern den Einstieg in das MINI Rocketman Concept. Die
MINI typisch konturierten und ebenfalls als
Leichtbaukonstruktion ausgeführten Sitze können in
unterschiedlichen Positionen angeordnet werden, sodass
wahlweise maximaler Fahrspaß zu zweit, komfortable
Platzverhältnisse für drei Insassen oder sogar eine höchst
effiziente Raumaufteilung mit vier Sitzen realisiert werden
kann.
Ebenso variabel lassen
sich die Transportkapazitäten im Gepäckraum den jeweiligen
Erfordernissen anpassen. Die zweigeteilte Heckklappe besteht
aus einem am Dach angesetzten, beim Öffnen weit nach oben
schwingenden Segment und einem unteren Abschnitt, der in
Form eines Schubfaches aus der Karosserie ausfährt.
Auch das Bedienkonzept
des MINI Rocketman Concept orientiert sich an den
vielschichtigen Anforderungen einer modernen Zielgruppe,
deren Mobilitätsbedürfnisse vom Wunsch nach Fahrspaß,
flexiblen Einsatzmöglichkeiten und umfassender Vernetzung
mit der persönlichen Lebenswelt geprägt sind. Die zentrale
Bedieneinheit kann aus dem Fahrzeug entnommen und am
Computer konfiguriert werden, um Navigationsziele, das
Musikprogramm oder Kontaktdaten für die mobile Kommunikation
bereits vor der Fahrt zu aktualisieren.
Karosseriedesign: MINI
typische Formensprache in besonders
konzentrierter Form.
Das Karosseriedesign des
MINI Rocketman Concept wird von einer avantgardistischen
Interpretation markentypischer Merkmale geprägt. Das schon
beim classic Mini angewandte Prinzip, auf einer minimalen
Grundfläche möglichst viel Innenraum zur Verfügung zu
stellen, wird durch innovative konstruktionstechnische
Möglichkeiten auf die Mobilitätsanforderungen in den urbanen
Ballungszentren des 21. Jahrhunderts übertragen. Das MINI
Rocketman Concept weist eine Außenlänge von 3,419 Metern auf
und überragt damit den 1959 vorgestellten Urahnen der Marke
vorn und hinten jeweils nur um wenige Zentimeter. Die
Fahrzeugbreite einschließlich der Außenspiegel beträgt 1,907
Meter, die Höhe 1,398 Meter. Auch in den Proportionen zeigen
sich deutliche Übereinstimmungen sowohl zum classic Mini als
auch zu den aktuellen Modellen der Marke. So wird die
markentypische Anmutung auf ein neues Maß konzentriert und
das Konzept für ein neues Fahrzeugsegment unmissverständlich
als MINI erkennbar.
Die charakteristische
Formensprache vermittelt auch in der für die Studie
gewählten Interpretation eine kraftvolle und dynamische
Ausstrahlung. Straff ausmodellierte Flächen, große Räder und
eine von gerade verlaufenden Linien geprägte Grundform
verhelfen dem MINI Rocketman Concept zu einer auffallend
soliden Statur. Neben den Proportionen sorgen
unverwechselbare Designmerkmale dafür, dass die
Zugehörigkeit zur Marke auf Anhieb sichtbar wird.
Großformatige, runde Scheinwerfer und der von einem
Chromrahmen eingefasste Kühlergrill dominieren die Front.
Während die äußere Kontur der Scheinwerfer dem gewohnten
Erscheinungsbild entspricht, wurde die Struktur der
Lichtquellen in ihrem Inneren spezifisch weiterentwickelt.
Zentral angeordnete LED-Einheiten erzeugen das Fernlicht.
Sie werden jeweils von einem markanten Leuchtring für das
Abblendlicht umgeben. Wie bei den aktuellen Serienfahrzeugen
von MINI sind auch die Fahrtrichtungsanzeiger in die
Scheinwerfereinheiten integriert.
In ihren Dimensionen
entsprechen die Scheinwerfer der Studie den Lichtquellen des
aktuellen MINI. In Relation zur geringeren Stirnfläche des
Fahrzeugs wirken sie daher besonders groß. Als
unverwechselbare Merkmale des
MINI Designs
symbolisieren sie so die Kernwerte der Marke, die auch bei
dem neuen Fahrzeugkonzept, das durch die Studie
repräsentiert wird, unangetastet bleiben.
Im Umfeld der
Scheinwerfer, an der Frontschürze sowie im Bereich des
Kühlergrills werden neben lackierten und verchromten Flächen
auch Elemente des Carbon-Spaceframes sichtbar. Die markante
Oberflächenstruktur dient so als Hinweis auf das innovative
Konstruktionsprinzip der Studie.
Kraftvolle Silhouette,
innovatives Türkonzept.
Die Seitenansicht bietet
dank großer Räder und der dreigeteilten Fahrzeugstruktur aus
dem Karosseriekörper, der das Fahrzeug umfließenden
Glasfläche und dem darauf aufgesetzten Dach ebenfalls die
von MINI Serienmodellen gewohnte Anmutung. Die sich zum Heck
hin verjüngende Fensterfläche unterstreicht die dynamische
Keilform der Karosserie, die bereits auf den ersten Blick
auf den sportlich-agilen Charakter des Fahrzeugs verweist.
Die hohe Brüstungslinie, die beim MINI von einem das ganze
Fahrzeug umgebenden Chromrahmen akzentuiert wird, ist beim
MINI Rocketman Concept in Form einer Lichtleiste ausgeführt.
Dadurch wird die kraftvolle Silhouette der Studie noch
intensiver ins Blickfeld gerückt.
Auch die 18 Zoll großen
Räder der Studie lassen keinen Zweifel daran, dass die
stabile Straßenlage und die sportlichen
Handlingeigenschaften eines MINI auch bei einem Fahrzeug mit
reduzierten Abmessungen eine wesentliche Rolle spielen. Die
speziell für das MINI Rocketman Concept entwickelten und
gewichtsoptimierten Felgen weisen eine aerodynamisch
besonders günstige geschlossene Oberflächenstruktur auf. Die
in Carbon ausgeführte Flügelkontur der
laufrichtungsgebundenen Räder trägt ebenfalls zur
Reduzierung des Luftwiderstands bei. Ein reizvoller
optischer Akzent wird durch einen Aluminium-Dekorstreifen
auf dem Felgenkranz gesetzt.
Zu den sowohl für das
Design als auch für die Funktionalität besonders
wesentlichen Innovationen der Studie gehören die beiden
seitlichen Türen.
Sie bieten aufgrund
ihrer Länge und der spezifischen Anordnung der Türschweller
einen besonders komfortablen Zugang zu allen Sitzplätzen,
die im MINI Rocketman Concept zur Verfügung stehen. Beim
Öffnen schwenken die Türen samt Schweller nach außen, sodass
Fahrer und Beifahrer bis unmittelbar an den Sitz herantreten
und bequem Platz nehmen können. Auch der Einstieg zu den
Fondplätzen wird durch das außergewöhnliche Türkonzept
erheblich erleichtert. Aufgrund der Spaceframe-Konstruktion
aus Carbon einschließlich einer besonders verwindungssteifen
Unterboden-Struktur wird die neuartige Anordnung der
seitlichen Schweller mit einer extrem hohen
Karosseriefestigkeit kombiniert.
Zusätzlich sorgt ein
besonders aufwendiger Öffnungsmechanismus dafür, dass die
Insassen auch in engen Parklücken bequem in das Fahrzeug
gelangen. Die vorn angesetzten Türen verfügen über ein
Doppelscharniergelenk, das auch auf begrenztem Raum einen
großen Öffnungswinkel ermöglicht. Der innovative Charakter
dieses Elements ist auch bei geschlossenen Türen erkennbar.
Die aus Carbon gefertigten Scharniere heben sich in Form und
Farbe deutlich sichtbar von der übrigen Karosserie ab. Das
MINI Rocketman Concept nimmt damit stilistische Anleihen
beim classic Mini, dessen außen aufgesetzte Türscharniere
ebenfalls zu einem unverwechselbaren Erkennungszeichen
wurden.
Rückleuchten im
Projektorstil, Dach aus transparentem und
beleuchtetem Glas.
Die Heckleuchten sind
beim MINI Rocketman Concept als trapezförmige Bügel
ausgeführt, in die sämtliche Lichtfunktionen integriert
sind. Die Signalwirkung wird durch Projektortechnik erzielt.
Der Leuchtenträger projiziert das Rück- und das Bremslicht
sowie die Fahrtrichtungsanzeiger auf die Karosserie.
Aufgrund der hohen Leuchtkraft der dafür eingesetzten
LED-Einheiten wird auch mit diesem Konzept einer indirekten
Beleuchtung die gewohnte und aus Sicherheitsgründen
erforderliche Intensität der Lichtsignale gewährleistet.
Mit einer
außergewöhnlichen Lichtinszenierung wartet das
MINI Rocketman Concept
auch im Dachbereich auf. Das vollflächige Glasdach wird von
beleuchtbaren Streben unterteilt, die die Form des
britischen Flaggenmotivs Union Jack symbolisieren. In
unbeleuchtetem Zustand strahlen die längs, quer und diagonal
verlaufenden Streben in hellem Porzellanweiß. Bei Dunkelheit
sorgen die darin integrierten Lichtleiter für ein im
Innenraum des MINI Rocketman Concept angenehm indirekt
wahrnehmbares und nach außen dafür umso effektvolleres
Nachtdesign.
Die helle Farbgebung des
Dachs und die ebenfalls in Porzellanweiß lackierten
Spiegelkappen stehen in einem reizvollen Kontrast zu der in
Bermuda, einem warmen Grauton, gehaltenen Karosserie des
MINI Rocketman Concept. Zusätzlich werden durch die in
Carbon ausgeführten Komponenten an der Fahrzeugfront und im
Türbereich markante Akzente gesetzt.
Zweigeteilte Hecklappe
mit Schubfach und integriertem Heckträger.
Auch bei der
Ausgestaltung des Gepäckraums erschließt das
MINI Rocketman Concept
mit kreativem Design und innovativen technischen
Lösungen neue
Möglichkeiten, die der Vielseitigkeit und der effizienten
Nutzung des vorhandenen
Platzangebots zugute kommen. Die zweigeteilte Heckklappe der
Studie besteht aus einem am Dach angesetzten, beim Öffnen
weit nach oben schwingenden Segment und einem unteren
Abschnitt, der in Form eines Schubfachs um 350 Millimeter
aus der Karosserie ausfährt. Das Schubfach ist die
konsequente Weiterentwicklung der beim classic Mini nach
unten öffnenden Heckklappe. Mithilfe dieses
Konstruktionsprinzips kann auch in einem mit vier Insassen
besetzten Fahrzeug Platz für Gepäckstücke und
Reiseutensilien geschaffen werden. Das MINI Rocketman
Concept wächst beim Beladen buchstäblich über sich hinaus.
Ein intelligenter
Klappenmechanismus macht es möglich, das Gepäckschubfach des
MINI Rocketman Concept je nach Beladungsszenario sowohl nach
oben als auch zum Fahrgastraum hin zu verschließen. So wird
der Inhalt während der Fahrt unsichtbar und vor
Witterungseinflüssen geschützt transportiert. Bei Bedarf ist
aber auch ein Durchladen in den Fahrgastraum möglich.
Zusätzlich kann das nach oben offene Gepäckfach auch als
Heckträger dienen. Passgenaue Einsätze erleichtern dann den
Transport von Snowboards und anderen sperrigen Sportgeräten.
Darüber hinaus trägt die weit in das Dach hineinreichende
gläserne Heckklappe zur Flexibilität bei der Beladung bei.
Sie ist über ein zentral angeordnetes Scharnier mit
integriertem Gasdruckdämpfersystem mit der Karosserie
verbunden und kann auch dann geöffnet werden, wenn der
Heckträger mit Gepäck bestückt ist.
Sitzkonzept: Für jeden
Mobilitätsbedarf die Idealposition.
Maximale Vielseitigkeit
für unterschiedlichste Mobilitätsbedürfnisse wird auch durch
die Anordnung der Sitze und Bedienelemente im Fahrgastraum
des MINI Rocketman Concept gewährleistet. Die
gewichtsoptimiert konstruierten und MINI typisch geformten
Sitze bieten ein hohes Komfortniveau und auch bei
sportlicher Fahrweise optimalen Seitenhalt. Das Platzangebot
für den Fahrer und seine Mitreisenden kann bedarfsgerecht
variiert werden. Drei in Längsrichtung verschiebbare
Einzelsitze ermöglichen bequemes Reisen mit großzügiger
Kopf-, Bein- und Schulterfreiheit. Zusätzlich steht ein
weiterer Sitzplatz im Fond zur Verfügung, dessen Rückenlehne
vollständig umgeklappt werden kann, um als Ablagefläche zu
dienen.
Um praxisgerechte
Nutzungsmöglichkeiten für das Interieur der Studie zu
definieren, wurden drei Mobilitätsszenarien entwickelt. In
einer speziell für das sportliche Fahrerlebnis konzipierten
Anordnung bietet das
MINI Rocketman Concept
ideale Platzverhältnisse für den Fahrer und den Beifahrer.
Die vorderen Sitze werden vollständig nach hinten
verschoben. Um dem Fahrer die Idealposition für ein
intensives Fahrerlebnis zu bieten, kann der
Instrumententräger in Längsrichtung justiert werden.
Soll ein weiterer
Passagier zusteigen, kann der Beifahrer seinen Sitz nach
vorn verschieben. Er nimmt anschließend in einer gegenüber
dem Fahrer leicht nach vorn versetzten Position Platz. Seine
Beinfreiheit reduziert sich dadurch wieder auf das im MINI
gewohnte Normalmaß, hinter ihm steht dafür ein ebenfalls
großzügig bemessener Fond-Sitzplatz zur Verfügung. Und auch
für das Fahren zu viert bietet das MINI Rocketman Concept
eine praktikable Lösung. Sobald der Fahrer neben seinem Sitz
auch den Instrumententräger wieder in die Standardposition
versetzt hat, lässt sich der zweite Fond-Platz zumindest auf
kürzeren Strecken von einem weiteren Mitreisenden nutzen.
Innovativer Materialmix,
MINI typische Gestaltung.
Die hohe Variabilität
des Interieurs geht mit einer puristischen Gestaltung
einher, die sowohl dem
unverwechselbaren Stil der Marke als auch die
zukunftsweisende Technologie des Fahrzeugs zur Geltung
bringt. Materialauswahl und Struktur der Verkleidungen im
Innenraum sind darauf ausgerichtet, moderne Funktionalität
und Leichtigkeit zu symbolisieren. Im Fußraum und im Bereich
der Mittelkonsole wird die Carbon-Struktur des
Karosserierahmens sichtbar gemacht.
MINI typische
Gestaltungsmerkmale in neuartiger Interpretation
unterstreichen auch im Interieur der Studie die
Weiterentwicklung der charakteristischen Formensprache. In
den Türverkleidungen werden die Zuziehgriffe und die Ablagen
von Dekorelementen eingefasst, deren Ellipsenform über die
B-Säule hinweg bis in den Fondbereich hinein reicht. Damit
setzt die Oberflächengestaltung optische Signale für die
variable Raumaufteilung und das gemeinsame Fahrerlebnis im
Innenraum des MINI Rocketman Concept.
Im Interieur werden
Lederbezüge und hochglanzlackierte Oberflächen mit
Armauflagen und Dekorleisten aus einem gepressten und
strukturgefalteten Spezialpapier kombiniert. Die
Dekorleisten werden mithilfe eines von LED-Einheiten
gespeisten Lichtleiters hinterleuchtet. Zusätzlich sorgt
auch das in Höhe der Brüstungslinie angeordnete Lichtband,
das den gesamten Innenraum umfließt, für ein besonders
harmonisches Ambiente.
Innovatives
Bedienkonzept: Trackball am Lenkrad, dreidimensional
wirkende Grafikdarstellung im Zentralinstrument.
MINI typische
Prinzipien, neuartige Funktionen und eine zukunftsweisende
Handhabung für noch mehr Fahrspaß auf kurzen und auf langen
Strecken vereint das Bedienkonzept, das für das MINI
Rocketman Concept entwickelt wurde. Für Drehzahlmesser und
Bordcomputer-Anzeige steht ein Cockpitinstrument, das
oberhalb des Lenkrads und damit im direkten Sichtfeld des
Fahrers platziert ist, zur Verfügung. Auch das großformatige
Zentralinstrument mit einem umlaufenden Ring für die
Geschwindigkeitsanzeige und einem multifunktionalen
Farbdisplay entspricht der von aktuellen MINI
Serienfahrzeugen bekannten Systematik bei der Anordnung der
Anzeigen im Fahrzeug. Weiterentwickelt wurde der Grundsatz
der konsequenten Trennung zwischen Anzeige- und
Bedienelementen.
Während beim aktuellen
MINI neben den Multifunktionstasten am Lenkrad ein Joystick
auf der Mittelkonsole zur Steuerung der Fahrzeug-,
Navigations-,
Entertainment- und
Kommunikationsfunktionen dient, sind im
MINI Rocketman Concept
alle Bedienelemente auf das Lenkrad konzentriert. Damit wird
das Konzept der einfachen und intuitiven Steuerung
konsequent fortgeführt. Mehr denn je kann der Fahrer eine
maximale Zahl von Funktionen steuern und dabei stets beide
Hände am Lenkrad lassen.
Für elementare
Steuerungsbefehle wie die Lautstärkeregelung für das
Audiosystem und die Rufannahme bei eingehenden
Telefongesprächen genügt ein Daumendruck auf die
entsprechenden Multifunktionstasten auf der linken
Lenkradspeiche. Zusätzlich ist in die rechte Lenkradspeiche
ein Trackball eingelassen. Dieses aus der Computerbedienung
abgeleitete Element ermöglicht besonders vielfältige
Bedienvorgänge. So wird beispielsweise durch horizontale
Drehung ein Wechsel der Menüebene und mit vertikalen
Bewegungen das Scrollen von Listen vollzogen. Die so
gewünschte Funktion bestätigt der Fahrer anschließend mit
einem Druck auf den Trackball. Bei ausgewählten Funktionen
wie etwa der Internetnutzung im Fahrzeug lässt sich per
Daumensteuerung der Cursor auf dem Display in jede beliebige
Richtung bewegen.
Vielfältiger,
hochwertiger und brillanter denn je fällt auch die
Grafikdarstellung im Farbdisplay des Zentralinstruments aus.
Hochauflösende und dreidimensional wirkende Grafiken
schaffen neue Möglichkeiten bei der bedarfsgerechten Auswahl
der mittels Trackball und Display steuerbaren Funktionen. Je
nach Fahrerwunsch und Fahrsituation rücken dabei besonders
relevante Darstellungen und Hinweise in den Vordergrund,
während die übrigen Statusanzeigen auf einer hinteren
Anzeigeebene sichtbar bleiben. Ein schneller und intuitiv
vollziehbarer Wechsel zwischen Navigationskartendarstellung,
Musikprogrammauswahl und Telefonkontaktliste wird so
erheblich erleichtert.
Perfekte Vernetzung und
neue Möglichkeiten für die individuelle Konfiguration.
Die im MINI Rocketman
Concept dargestellten Systeme in den Bereichen Navigation,
Kommunikation und Entertainment stellen eine konsequente
Weiterentwicklung der durch MINI Connected bereits heute in
aktuellen Serienfahrzeugen verfügbaren Funktionen dar. Durch
intelligente Vernetzung wird das Fahrzeug zum mobilen
Bestandteil der individuellen Lebenswelt. Internetbasierte
Dienste für die Kommunikation, vernetzte Navigation und ein
nahezu grenzenlos erweiterbares Entertainmentprogramm bilden
wichtige Grundlagen für ein Maximum an Fahrspaß, Komfort und
Sicherheit. Mit den für das
MINI Rocketman Concept
entwickelten Bedienelementen erreichen die Möglichkeiten der
individualisierten Nutzung dieser Funktionen ein neues
Niveau. Seine in das Zentralinstrument integrierte und
herausnehmbare Bedieneinheit für Komfort- und
Connectivity-Funktionen kann vor der Fahrt am Computer
konfiguriert werden, um neue Musikdateien, ein
Navigationsziel oder Kontaktdaten für die mobile
Kommunikation und die Internetnutzung auf bequemste Weise in
das Fahrzeug zu übertragen.
Durch diese innovative
Bediensystematik wird der Fahrspaß in einem MINI mehr denn
je zum integrierten Bestandteil des persönlichen
Lebensstils. Ganz gleich ob zu Hause, am Arbeitsplatz oder
auf Reisen – überall können in digitaler Form vorliegende
Informationen, Eindrücke, Daten, Kontakte oder Medien für
die mobile Nutzung verfügbar gemacht werden. Die als
MINI Rocketman Concept
Seed bezeichnete mobile Bedieneinheit speichert
Telefonnummern und E-Mail-Kontakte ebenso wie
Navigationsdaten, Internetadressen und komplette Webseiten
oder Mitteilungen aus sozialen Online-Netzwerken,
Musikdateien, Fotos und Videos. Auf diese Weise werden neue
Ziele, wichtige Kontakte, aktuelle Informationen,
mitreißende Sounds oder bewegende Impressionen auf direktem
Wege zur Quelle für zusätzlichen Fahrspaß im MINI. Auch in
der Gegenrichtung sorgt die erweiterte Vernetzung für eine
Bereicherung des Alltags – schließlich können beispielsweise
unterwegs neu hinzugewonnene Kontaktdaten aus
Telefongesprächen oder Online-Verbindungen über das MINI
Rocketman Concept Seed Element auch außerhalb des Fahrzeugs
verfügbar gemacht werden.
MINI Rocketman Concept:
Kompakte Maße, neues
Format, typischer Fahrspaß.
Das MINI Rocketman
Concept verwirklicht die traditionellen Grundsätze des
classic Mini durch den Einsatz von innovativen Ideen. Einmal
mehr ermöglicht es die Kreativität des MINI Designs,
elementare Merkmale und Werte der Marke auf authentische
Weise in ein zukunftsweisendes Fahrzeugkonzept zu
transferieren. Als Vision für die urbane Mobilität von
morgen fasziniert das
MINI Rocketman Concept
mit souveräner Ausstrahlung, überraschender Variabilität,
lifestyle-orientierter Funktionalität und idealen
Voraussetzungen für ebenso agile und effiziente
Fahreigenschaften.
Auch im neuen Format der
Konzeptstudie bleibt MINI damit seiner Linie treu. Vor mehr
als 50 Jahren löste das erste Fahrzeug der Marke eine
Revolution im Kleinwagensegment aus. Konsequenter als jemals
zuvor entsprach der classic Mini den Bedürfnissen der
urbanen Mobilität, verknüpft mit jenem Maß an Fahrspaß und
individuellem Stil, das ihn zur Legende reifen ließ. Auch
heute erfüllt MINI in einzigartiger Weise die Wünsche
anspruchsvoller Zielgruppen mit Sinn für kreative
Raumnutzung, begeisterndes Handling und Premium-Qualität.
Das MINI Rocketman Concept ermöglicht den Blick auf eine
zukünftige Kombination dieser Merkmale. Mit innovativer
Technologie und kreativen Lösungen zeigt die Studie die
unübertroffene Kompetenz der Marke bei der Entwicklung von
Fahrzeugkonzepten, die mit minimalen Außenabmessungen ein
Höchstmaß an Vielseitigkeit im Innenraum erzeugen – und
dabei maximalen Fahrspaß verbreiten.
Quelle: BMW |
|
11.02.2011
BMW Vision ConnectedDrive
Die Zukunft hat schon
begonnen. Auf dem Internationalen Automobilsalon 2011 in
Genf feiert das Konzeptfahrzeug BMW Vision ConnectedDrive
vom 3. bis zum 13. März 2011 Weltpremiere. Die im
Automobilbereich führende Rolle, die BMW bei der Entwicklung
von innovativen Fahrerassistenzsystemen und
Mobilitätsdiensten einnimmt, wird auf dem Automobilsalon
durch ein außergewöhnliches Konzeptfahrzeug untermauert. Die
Studie BMW Vision ConnectedDrive demonstriert aktuelle und
zukünftige Möglichkeiten der mobilen Vernetzung in besonders
konzentrierter Form. Design und Technologie des spektakulär
gestalteten Roadsters sind darauf ausgerichtet, das Fahrzeug
zum integralen Bestandteil einer vernetzten Lebenswelt
werden zu lassen. Durch innovative, auf die persönlichen
Bedürfnisse des Fahrers und des Beifahrers abgestimmte
Funktionen lassen sich Komfort, Sicherheit und das
Infotainmenterlebnis im Fahrzeug gezielt optimieren. Dabei
werden neuartige Technologien und Designkonzepte genutzt, um
die BMW typische Freude am Fahren um zusätzliche Facetten zu
erweitern.
Faszinierend innovativ: BMW Vision ConnectedDrive.
Zukunftsweisende
Technologie steigert die Fahrfreude. Das BMW Vision
ConnectedDrive stellt diesen Anspruch in einer auf den
ersten Blick faszinierenden und durch intelligente Lösungen
überzeugenden Form dar. Die Konzeptstudie präsentiert sich
als zweisitziger Roadster, dessen Charakter als mobiler
Bestandteil einer vernetzten Welt sowohl im Design als auch
durch umfangreiche technologische Innovationen verkörpert
wird. Mit diesem Fahrzeug demonstriert BMW das einzigartige
Potenzial, das durch aktuelle und zukünftige Entwicklungen
von BMW ConnectedDrive bei der Optimierung von Komfort,
Sicherheit und Infotainmentnutzung im Automobil erschlossen
werden kann.
Die umfassenden
Möglichkeiten, durch intelligente Vernetzung für noch mehr
Fahrfreude zu sorgen, werden bei der Weltpremiere des BMW
Vision ConnectedDrive auf dem Automobilsalon in Genf sowohl
durch das Karosserie- und Innenraumdesign der Studie und
eine eindrucksvolle Lichtinszenierung als auch mit einem
neuartigen Anzeige-Bedien-Konzept und einem multimedial
konzipierten Messeauftritt dargestellt. Das Design
verkörpert die Verbundenheit des Fahrers mit seinem Fahrzeug
und den Dialog zwischen Fahrer und Beifahrer ebenso wie die
Interaktion der Fahrzeuginsassen mit ihrer Umgebung. Auf
drei Ebenen werden die Funktionsbereiche von BMW
ConnectedDrive – Komfort, Sicherheit und Infotainment –
symbolisiert. Der für alle Funktionsbereiche elementare
Informations- und Datenaustausch wird durch eine aufwendige
Licht- und Messeinszenierung visualisiert.
Neben der dynamischen
Ausstrahlung, die in BMW typischer Weise durch eine lange,
fließend in die Windschutzscheibe übergehende Motorhaube,
den langen Radstand und die zurückversetzte Sitzposition
erzeugt wird, visualisiert das Design der Studie vor allem
die durch BMW ConnectedDrive realisierbare Verschmelzung von
Exterieur, Interieur und Umgebung. Ausdrucksstark
modellierte und kraftvoll gespannte Flächen werden von
markanten Linien durchzogen. Das Layering-Prinzip, bei dem
einzelne Bauteile mehrere Funktionen übernehmen, wird sowohl
im Interieur als auch im Exterieur umgesetzt. In die
Scheinwerfer und die Heckleuchten integrierte Sensoren
helfen bei der Beobachtung des Verkehrsgeschehens und der
Umwelt, Antennen anstelle von Außenspiegeln senden
Informationen nach außen und empfangen Daten für die
Navigation.
Zu den im BMW Vision
ConnectedDrive dargestellten Neuerungen im Bereich der
Anzeige- und Bedienkonzepte gehört ein erweitertes
Head-Up-Display, das mit einer dreidimensionalen Darstellung
von Informationen und Symbolen für eine optische
Verschmelzung des realen Straßenbilds mit virtuellen
Inhalten sorgt. Diese Augmented Reality projiziert
beispielsweise Hinweise zur Routenführung präzise dorthin,
wo sich die Möglichkeit zum Abbiegen in Relation zum
aktuellen Sichtfeld befindet. Je nach Fahrsituation werden
unterschiedliche Hinweise bezüglich ihrer Relevanz entweder
im Vorder- oder im Hintergrund dargestellt. Zusätzlich
verfügt die Konzeptstudie über ein frei programmierbares
Instrumentenkombi, dessen Anzeigen die Einblendungen im
Head-Up-Display ergänzen. Sein Funktionsumfang übertrifft
die Darstellungsmöglichkeiten klassischer
Cockpit-Instrumente um ein Vielfaches. Dank einer ebenfalls
dreidimensional strukturierten Display-Anzeige können
einzelne Informationen je nach Fahrsituation optisch mehr
oder weniger stark hervorgehoben werden, um die jeweils
angemessene Aufmerksamkeit zu erzielen.
Mit dem Passenger
Information Display erhält auch der Beifahrer im BMW Vision
ConnectedDrive zusätzliche Möglichkeiten, die durch
intelligente Vernetzung realisierbaren Funktionen zu nutzen.
Als Copilot kann er unter anderem online empfangene
Informationen oder Adressangaben für die Zielführung des
Navigationssystems auswerten und bei Bedarf an das
Instrumentenkombi des Fahrers weiterleiten. Auf diese Weise
erreichen sowohl die Interaktion zwischen Fahrer und
Beifahrer als auch die Vernetzung mit der Umgebung eine neue
Dimension. Für eine noch vielfältigere und individuell
abgestimmte Informationsauswahl sorgt der Emotional Browser.
Während der Fahrt erschließt und filtert dieses System
zusätzliche Informationen über die aktuell bereiste Umgebung
personen-, stimmungs- oder auch ortsspezifisch. Diese
persönliche Konfiguration kann vorab eingestellt, aber auch
unterwegs den individuellen Bedürfnissen entsprechend
konzentriert oder erweitert werden.
Quelle: BMW |
|
31.01.2010
Zuverlässig und präzise gegen den Stau: BMW
ConnectedDrive präsentiert neue Generation der
Verkehrsinformationen. Höhere Straßennetzabdeckung in
mehreren Ländern Europas, detailliertere Informationen,
häufigere Aktualisierung, optimierte Umleitungsempfehlungen
- BMW Navigationssystem Professional mit internationalen
Real-Time Traffic Informationen (RTTI) von BMW
ConnectedDrive ab Herbst 2011 in allen neuen BMW Modellen
verfügbar.
München. Damit die
Freude am Fahren möglichst selten von Staus und anderen
Verkehrsbehinderungen getrübt wird, können alle neuen BMW
Automobile ab Herbst 2011 mit einem innovativen
Verkehrsinformationssystem ausgestattet werden. Die für BMW
Navigationssysteme entwickelten Real-Time Traffic
Informationen (RTTI) von BMW ConnectedDrive ermöglichen eine
im Automobilbereich einzigartige Zuverlässigkeit und
Präzision bei der Generierung, Übermittlung und Verwendung
der Echtzeit-Verkehrslage für die Routenberechnung und
resultierenden Umleitungsempfehlungen.
BMW ConnectedDrive
Kunden können RTTI als Premium Alternative zum weiterhin
verfügbaren rundfunkbasierten Traffic Message Channel (TMC)
nutzen. Wichtigste Vorteile: Schnellere und umfassendere
Datenübertragung über Mobilfunk und die im Fahrzeug
integrierte SIM. Zusätzlich zu Autobahnen und Schnellstraßen
erfasst das neue System auch Landstraßen und zahlreiche
innerstädtische Verbindungen. Zur Analyse der Verkehrslage
werden erheblich mehr Daten berücksichtigt und häufiger
aktualisiert. So bekommt der Fahrer eines BMW künftig
zusätzlich zur Stauwarnung auf seiner aktuellen Route auch
präzise Angaben über die Verkehrslage auf einer potenziellen
Umleitungsstrecke geliefert. Unvermutet auftretende
Verzögerungen auf der Ausweichroute gehören damit der
Vergangenheit an. Stattdessen findet das Navigationssystem
auch unter schwierigen Bedingungen immer den tatsächlich
schnellsten Weg zum angesteuerten Ziel.
Der in der Fahrpraxis
deutlich spürbare Fortschritt gegenüber den bisher üblichen
Staumitteilungen basiert auf einer erheblich gesteigerten
Fülle von Daten, die zur Analyse der Verkehrslage genutzt
werden. Stand bisher neben den Verkehrsmeldungen der Polizei
lediglich eine begrenzte Zahl von Sensoren auf Autobahnen
und Schnellstraßen zur Verfügung, fungieren künftig fahrende
beziehungsweise stehende Fahrzeuge selbst als Indikatoren
für fließenden oder stockenden Verkehr. Neben Lkw-Flotten
von Speditionen und Taxis, deren Navigationssysteme mit
einer Leitstelle verbunden sind, liefern auch die in
Fahrzeugen mitgeführten Handys zusätzliche Daten, die auf
Staus oder stockenden Verkehr hinweisen.
Anhand der dynamischen
Netzverbindungen der Mobilfunkgeräte, werden anonymisierte
Bewegungsprofile ermittelt, die auf das gesamte Straßennetz
übertragen werden. Aus der Anzahl und der Geschwindigkeit
der Ortswechsel innerhalb des Mobilfunknetzes lassen sich
Rückschlüsse über die Verkehrslage ziehen. Die Übermittlung
der Daten erfolgt in Echtzeit über das GSM-Mobilfunknetz,
von allen eingeschalteten Mobilfunkgeräten. Eine aktive
Smartphone App ist nicht erforderlich.
Zusätzlich werden
kommunale Verkehrsleitsysteme in die Datenerfassung
einbezogen. So erhält der Fahrer auch in zahlreichen Städten
präzise Auskünfte über mögliche Verzögerungen auf
Einfallstraßen und Cityverbindungen. Farbige
Straßenmarkierungen auf der im Fahrzeugdisplay angezeigten
Navigationskarte weisen ihn auf den aktuellen Verkehrsfluss
hin. In vier Abstufungen – von Grün für freie Fahrt über
Gelb für zähfließenden Verkehr und Orange für Stop and Go
bis zu Rot für Stillstand – wird die jeweilige
Verkehrssituation dargestellt.
Das erfasste Straßennetz
ist dabei in jeweils 500 Meter lange Abschnitte unterteilt,
die Aktualisierung der Informationen erfolgt im Abstand von
jeweils drei Minuten. Dadurch sind sehr präzise Angaben über
die Staulänge und die dadurch verursachten Verzögerungen
möglich. Außerdem kann der Fahrer anhand von Veränderungen
auf dem Kartenbild erkennen, ob sich die Verkehrslage
verschärft hat oder der Stau bereits in Auflösung begriffen
ist.
Dank der detaillierten
Daten über ein umfangreiches und engmaschiges Straßennetz
liefert RTTI auch deutlich verlässlichere
Umleitungsempfehlungen. Wird beispielsweise für einen
Autobahnabschnitt ein Stau gemeldet, kann das
Navigationssystem bei aktivierter Zielführung sofort die
daraus resultierende Verzögerung ermitteln. Doch nicht nur
das: Da erstmals auch die Verkehrslage auf den Straßen
abseits der Autobahn erfasst wird, liefert das System
informative Umleitungsempfehlungen. Das Risiko, auf der
Ausweichstrecke abermals in einen Stau zu geraten und dabei
zusätzliche Zeit zu verlieren, wird so erheblich reduziert.
Die
Umleitungsempfehlungen enthalten präzise Angaben über die
Strecken- und Zeitdifferenz der Ausweichroute im Vergleich
zur aktuell geplanten Route. Mit diesem Wissen kann der
Fahrer nun unter Umständen den Stau auf der Hauptstrecke in
Kauf nehmen, wenn die infrage kommende Ausweichroute keine
oder nur eine geringe Zeitersparnis ermöglicht. Oder er kann
sich bewusst für einen längeren Umweg entscheiden, um
entspannter zu fahren und dabei womöglich noch einen
reizvollen Zwischenstopp einzulegen.
Schon bisher konnten BMW
ConnectedDrive Kunden statt den mittels TMC generierten
Hinweisen exklusive Zusatzinformationen über die
Verkehrslage in Anspruch nehmen. Dieser von BMW
ConnectedDrive angebotene Service Verkehrsinfo plus
(V-Info+) versorgte den Fahrer mit Auskünften über die
Staulänge und den zeitlichen Umfang einer Verzögerung sowie
über den witterungsbedingten Straßenzustand auf seiner
Reiseroute. Mit der Einführung des Nachfolgesystems RTTI
wird die intelligente Vernetzung von Fahrer, Fahrzeug und
Umwelt zur Förderung des Komforts und der Freude am Fahren
einmal mehr konsequent weiterentwickelt.
Voraussetzung für die
Nutzung von RTTI ist die Ausstattung des Fahrzeugs mit dem
Navigationssystem Professional einschließlich
Handyvorbereitung mit Bluetooth-Schnittstelle. Die neue
Generation der Verkehrsinformationen wird als
kostenpflichtige Erweiterung im Rahmen eines BMW
ConnectedDrive Vertrags angeboten.
Quelle: BMW |
|
27.01.2011
"Die besten Autos 2011": Spitzenpositionen
für die BMW Group bei der Leserwahl der Fachzeitschrift
"auto, motor und sport".
Der neue BMW 5er
dominiert die obere Mittelklasse, MINI steht bereits zum
zehnten Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen.
München. Für die Leser
der Fachzeitschrift „auto, motor und sport“ sind der BMW 5er
und der MINI die besten Autos ihrer Klasse. So lautet das
erfreuliche Ergebnis, das die BMW Group bei der diesjährigen
Wahl „Die besten Autos 2011“ erzielt hat. Während sich die
BMW 5er Reihe mit deutlichem Abstand und einem Stimmenanteil
von 41,6 Prozent gegen sämtliche Wettbewerber in der oberen
Mittelklasse durchsetzen konnte, feiert der MINI bereits den
zehnten Sieg in Folge. Auch in der separat geführten
Importwertung erhielt er die meisten Stimmen. Der jüngste
Titel für die neue BMW 5er Reihe unterstreicht einmal mehr
die hohe Reputation, die BMW Fahrzeuge im Premium-Segment
genießen. Mit einem zweiten und einem dritten Rang für die
1er und die 3er Reihe landeten zudem zwei weitere BMW
Modelle auf dem Podium. Die Auszeichnungen wurden heute von
Ian Robertson, Mitglied des Vorstands, Vertrieb und
Marketing, Dr. Wolfgang Armbrecht, Bereichsleiter MINI
Markenmanagement sowie Dr. Klaus Draeger, Vorstand
Entwicklung der BMW Group, im Rahmen einer Galaveranstaltung
in Stuttgart entgegengenommen.
Die Podiumsplätze für
die Modelle der BMW Group im Überblick:
BMW 5er
Reihe Sieger in der oberen Mittelklasse
BMW 3er
Reihe Platz 3 in der Mittelklasse
BMW 1er
Reihe Platz 2 in der Kompaktklasse
MINI Sieger bei den
Minicars
MINI
Sieger bei den
Minicars/Importfahrzeugen.
Bereits zum 35. Mal
waren die Leser der Fachzeitschrift „auto, motor und sport“
aufgerufen, ihre ganz persönlichen Favoriten zum besten Auto
2011 zu wählen. Zur Abstimmung standen mehr als 300 aktuelle
Modelle in zehn Kategorien. Am Ende hatten mehr als 100.000
Leser ihr Votum abgegeben.
Besonders deutlich fiel
der Sieg für den neuen BMW 5er aus, der im Kreise seiner 15
Mitbewerber beeindruckende 41,6 Prozent der Stimmen auf sich
vereinen konnte.
Das positive
Gesamtergebnis bei der Leserwahl „Die besten Autos 2011“
deckt sich mit der kontinuierlich wachsenden Nachfrage nach
Fahrzeugen der BMW Group. So stieg der Absatz der Marke BMW
im Jahr 2010 um 14,6 Prozent auf 1.224.280 Fahrzeuge
weltweit. Auch die Popularität des Siegers in der oberen
Mittelklasse lässt sich in Zahlen ausdrücken: Mit 211.968
verkauften Einheiten verzeichnete der BMW 5er 2010 ein
Absatzplus von 22,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einen
neuen Absatzrekord stellte auch die Marke MINI auf: 234.175
verkaufte Fahrzeuge im abgelaufenen Jahr bedeuten einen
Zuwachs von 8,1 Prozent.
Stärkster Markt für die
BMW Group bleibt Deutschland. Hier stiegen die Zulassungen
für BMW und MINI Fahrzeuge um 3,1 Prozent. Dabei ist BMW die
einzige Premium-Marke, die im vergangenen Jahr Zuwächse auf
dem Heimatmarkt verbuchen konnte.
Quelle: BMW |
|
16.12.2010
BMW auf der NAIAS Detroit 2011.
Inhaltsverzeichnis.
Leidenschaft für
ästhetisches Design, Begeisterung weckende Fahrdynamik und
zukunftsweisende Innovationen zur kontinuierlichen
Steigerung der Effizienz kennzeichnen die aktuellen
Neuerungen im Modellprogramm von BMW. Auf der North American
International Auto Show (NAIAS) 2011 in Detroit setzt der
deutsche Premium-Automobilhersteller mit der Weltpremiere
für das neue BMW 6er Cabrio ein besonderes Glanzlicht. Die
Neuauflage des großen Cabrios von BMW beeindruckt mit einer
ebenso kraftvollen wie eleganten Ausstrahlung und sendet so
bereits auf Anhieb deutliche Signale für ein exklusives
Fahrerlebnis. Mit einer weiteren Weltpremiere wird auf der
NAIAS 2011 die jüngste Ergänzung im Modellangebot der BMW M
GmbH vorgestellt. Das BMW 1er M Coupé bildet den attraktiven
Einstieg in die Welt der Hochleistungssportwagen und
überträgt das charakteristische, von überragender
Fahrdynamik geprägte M Feeling erstmals in das
Premium-Kompaktsegment.
Außerdem werden auf der
traditionsreichen Automobilmesse vom 15. bis zum 23. Januar
2011 auch das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio
erstmals der Weltöffentlichkeit präsentiert. Zu den weiteren
Highlights des Messeauftritts von BMW in Detroit gehört der
jüngste Neuzugang in der Familie der BMW X Modelle.
Unmittelbar vor seiner Markteinführung in den USA wird der
neue BMW X3 dem Publikum auf der NAIAS 2011 vorgestellt. Die
zweite Generation des Sports Activity Vehicle wird im
US-amerikanischen BMW Werk Spartanburg produziert.
Glanzvoller Auftritt:
Das neue BMW 6er Cabrio.
Im Scheinwerferlicht der
NAIAS 2011 findet die Weltpremiere für das neue BMW 6er
Cabrio statt, das alle Voraussetzungen mitbringt, um auch
auf der Straße einen glanzvollen Auftritt zu absolvieren.
Fließende Linien und die für BMW Cabrios typischen,
sportlichen Proportionen verleihen dem Viersitzer sowohl bei
offenem als auch bei geschlossenem Dach ein atemberaubendes
Erscheinungsbild. Das Textilverdeck in charakteristischer
Finnen-Optik kann vollautomatisch innerhalb von 19 Sekunden
geöffnet werden. Die Gestaltung der Brüstungslinie am
Übergang zwischen der Karosserie und dem
1. BMW auf der NAIAS
Detroit 2011. (Kurzfassung)
Innenraum wurde vom Bild
eines Sportboots inspiriert. Im Interieur sorgen eine
konsequente Fahrerorientierung, das neuartige, freistehende
Control Display im Flatscreen-Design, ein von schwungvoll
geformten Flächen umgebener Beifahrerplatz, hochwertige
Materialien und ein großzügiges Platzangebot im Fond für ein
exklusives Ambiente.
Das neue BMW 6er Cabrio
führt die Tradition legendärer Traumwagen der deutschen
Premium-Marke fort und setzt zugleich mit überlegener
Antriebs- und Fahrwerkstechnik neue Maßstäbe für Fahrfreude
im Oberklasse-Segment. Zur Markteinführung wird auf dem
US-amerikanischen Automobilmarkt das Modell BMW 650i Cabrio
angeboten – angetrieben von einem 400 hp (300 kW/407 PS)
starken V8-Motor mit BMW TwinPower Turbo und
Direkteinspritzung, der wahlweise mit einem
Sechsgang-Handschaltgetriebe oder einer
Achtgang-Sport-Automatik kombiniert werden kann. Optional
ist das System Adaptive Drive verfügbar, das neben
elektronisch geregelten Dämpfern (serienmäßig in den USA)
auch eine Wankstabilisierung umfasst. Einzigartig im Segment
ist neben der serienmäßigen elektromechanischen Servolenkung
auch die optionale Integral-Aktivlenkung.
Höchste Komfortansprüche
erfüllen die serienmäßige Klimaautomatik einschließlich
Cabrio-Modus und die neu entwickelten Leichtbausitze in
Lederausführung, die auf Wunsch außerdem um eine Aktive
Sitzbelüftung und die Funktion Aktivsitz ergänzt werden
können. Highlight im Angebot von BMW ConnectedDrive ist die
neue Generation des Head-Up-Displays. Das im
Wettbewerbsumfeld einzigartige System bietet jetzt eine
vollfarbige Darstellung, mit der die auf die
Windschutzscheibe projizierten Symbole noch brillanter und
realitätsnäher erscheinen. Die Auswahl der
Fahrerassistenzsysteme aus dem Entwicklungsbereich BMW
ConnectedDrive umfasst außerdem unter anderem den BMW
Parkassistenten und das System Surround View. In den USA ist
das neue BMW 6er Cabrio serienmäßig mit
LED-Nebelscheinwerfern, Adaptivem Kurvenlicht sowie mit der
Rückfahrkamera ausgestattet.
Rennsportorientierte
Dynamik in einem neuen Format: Das BMW 1er M Coupé.
Konzentrierte Fahrfreude
verkörpert das BMW 1er M Coupé, mit dem die faszinierenden
Eigenschaften eines Hochleistungssportwagens erstmals auf
das Premium-Kompaktsegment übertragen werden. Der auf der
NAIAS 2011 erstmals vorgestellte Zweitürer begeistert durch
seine mit Rennsport-Knowhow entwickelte Antriebs- und
Fahrwerkstechnik, sein geringes Leistungsgewicht, die M
typische Athletik im aerodynamisch optimierten Design und
einen modellspezifisch gestalteten Innenraum. Auch beim BMW
1er M Coupé wird die für M Automobile charakteristische
Konzeptharmonie verwirklicht, die sowohl einer extremen
Beanspruchung beim Einsatz auf der Rennstrecke als auch den
vielfältigen Herausforderungen des Alltagsverkehrs gerecht
wird. Das Modellspektrum der BMW M GmbH erreicht damit eine
neue Bandbreite, die zusätzliche und insbesondere junge
Zielgruppen an die Leidenschaft für überlegene Performance
und einen von herausragender Sportlichkeit geprägten Stil
heranführt.
Das BMW 1er M Coupé wird
von einem 3,0 Liter großen Reihensechszylinder-Motor mit M
TwinPower Turbo und Direkteinspritzung angetrieben. Das 250
kW/340 PS starke Triebwerk ermöglicht dem kompakten
Viersitzer Fahrleistungen, mit denen er beim
Rennstreckeneinsatz sogar das Vorgängermodell des aktuellen
BMW M3 hinter sich lässt. Das BMW 1er M Coupé beschleunigt
in 4,9 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht nach 17,3
Sekunden die 200 km/h-Marke.
Geschärftes Profil: Das
neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio.
Kraftvolle Motoren, der
markentypische Heckantrieb und begeisternde Agilität
kennzeichnen das BMW 1er Coupé und das BMW 1er Cabrio, die
damit über einzigartige Merkmale im Segment der kompakten
Premium-Fahrzeuge verfügen. Das unverwechselbare Profil der
beiden Modelle, die auf dem US-amerikanischen Automobilmarkt
den Einstieg in das Produktangebot von BMW repräsentieren,
wird jetzt noch weiter geschärft. Dank gezielter
Modifikation bringen das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW
1er Cabrio die markentypischen Qualitäten in den Bereichen
Dynamik, Effizienz und Premium-Qualität noch intensiver zur
Geltung. Die neue
Formgebung ihrer
Frontschürze umfasst unter anderem innovative Air Curtains,
die den Verwirbelungen im Bereich der Radhäuser
entgegenwirken und damit den Luftwiderstand des Fahrzeugs
reduzieren. Mit neu gestalteten Scheinwerfern und
Heckleuchten, hochwertig verfeinerten Bedienelementen sowie
Neuerungen im Programm der Außenlackierungen, Polsterungen
und Interieurleisten werden weitere frische Akzente gesetzt.
Für das neue BMW 1er
Coupé und das neue BMW 1er Cabrio stehen in den USA jeweils
zwei Reihensechszylinder-Motoren zur Auswahl. Die mit der
variablen Ventilsteuerung VALVETRONIC ausgestattete
Antriebseinheit im BMW 128i Coupé und im BMW 128i Cabrio
leistet 172 kW/233 PS. Im BMW 135i Coupé und im BMW 135i
Cabrio mobilisiert ein Sechszylinder mit BMW TwinPower
Turbo, Direkteinspritzung und VALVETRONIC eine
Höchstleistung von 225 kW/306 PS. Alternativ zur
serienmäßigen Sechsgang-Handschaltung ist auch eine
Sechsgang-Automatik (BMW 128i) beziehungsweise ein
Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe mit
Sport-Automatik-Funktion (BMW 135i) erhältlich.
Nachfolger eines
Bestsellers: Der neue BMW X3.
Mit nochmals
gesteigerter Agilität, optimiertem Fahrkomfort und einem
erweiterten Raumangebot macht sich der neue BMW X3 daran,
die Erfolgsgeschichte seines weltweit mehr als 600 000-mal
verkauften Vorgängers fortzuschreiben. Der neue, im
US-amerikanischen BMW Werk Spartanburg (South Carolina)
produzierte BMW X3 weist im Vergleich zum Vorgängermodell
eine um 83 Millimeter (3,36 inches) längere, 28 Millimeter
(1,1 inches) breitere und 12 Millimeter (0,5 inches) höhere
Karosserie auf. Sein Radstand wuchs um 15 Millimeter (0,6
inches) auf 2 810 Millimeter (110,6 inches).
Mit dem serienmäßigen
Allradantrieb BMW xDrive und modernen
Reihensechszylinder-Motoren, die im BMW X3 xDrive28i 190
kW/258 PS und im BMW X3 xDrive35i 225 kW/306 PS leisten,
setzt das Sports Activity Vehicle in seinem
Wettbewerbsumfeld abermals Maßstäbe für Fahrfreude, aber
auch für Effizienz. Der neue BMW X3 ist außerdem das erste
BMW X Modell, das serienmäßig über eine elektromechanische
Servolenkung und optional über die Fahrdynamik-Control
verfügt. Einzigartig im Segment sind darüber hinaus die für
den neuen BMW X3 erhältlichen
Fahrerassistenzsysteme
von BMW ConnectedDrive, darunter Adaptives Kurvenlicht,
Head-Up-Display und Rückfahrkamera mit Top View.
BMW EfficientDynamics
setzt Maßstäbe und eröffnet Perspektiven.
Mit der aktuellen
Modellpalette verfügt BMW in allen Segmenten über Fahrzeuge,
die eine außergewöhnlich günstige Relation zwischen
Fahrleistungen und Verbrauch aufweisen. Diese
Ausnahmeposition im Wettbewerb resultiert ebenso aus der
Entwicklungsstrategie BMW EfficientDynamics wie die große
Vielfalt von Konzepten für die Mobilität von morgen. Neue
Motoren mit einem besonders hohen Wirkungsgrad,
verbrauchsreduzierende Technologien im Umfeld der
Antriebseinheiten, optimierte Aerodynamik und konsequenter
Leichtbau lassen den Vorsprung der aktuellen Modelle weiter
wachsen. Zu den aktuellen Innovationen zählt beispielsweise
die Aerodynamik-Maßnahme Air Curtains im BMW 1er M Coupé
sowie im neuen BMW 1er Coupé und im neuen BMW 1er Cabrio.
Der BMW Advanced Diesel mit BluePerformance Technologie in
den Modellen BMW 335d Limousine und BMW X5 xDrive35d bietet
eine weitere Möglichkeit, BMW typische Fahrfreude mit
konkurrenzlos günstigen Verbrauchs- und Emissionswerten zu
kombinieren.
Als weitere Säule von
BMW EfficientDynamics steht jetzt auch die BMW ActiveHybrid
Technologie zur Verfügung. Mit dem BMW ActiveHybrid 7 und
dem BMW ActiveHybrid X6 stehen inzwischen gleich zwei
Modelle zur Auswahl, die die intelligente Verknüpfung von
Verbrennungsmotor und Elektroantrieb in jeweils
modellspezifischer Ausprägung für ein Plus an Dynamik und
eine maßgebliche Reduzierung der Verbrauchs- und
Emissionswerte nutzen.
Ein Weg zum CO2-freien
Fahren wurde bereits auf der NAIAS 2010 mit dem BMW Concept
ActiveE aufgezeigt. Jetzt steht das auf der -Basis des BMW
1er Coupé entwickelte Fahrzeug mit rein elektrischem Antrieb
und innovativer Stromspeichertechnologie vor dem Einsatz im
Alltagsverkehr. Bereits im Sommer 2011 beginnt in mehreren
US-Bundesstaaten ein umfangreicher Feldversuch, bei dem
private Nutzer den BMW ActiveE in der Praxis erproben
können. Die auf diese Weise gesammelten Erfahrungen und
Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung des
Elektroantriebs ein, die von
der BMW Group unter
anderem für das Konzept eines Megacity Vehicle betrieben
wird.
BMW ConnectedDrive: Mehr
Fahrfreude durch Vernetzung.
Pionierleistungen
vollbringt BMW nach wie vor auch bei der intelligenten
Vernetzung zwischen Fahrer, Fahrzeug und Außenwelt. Die
Fahrerassistenzsysteme und Mobilitätsdienste von BMW
ConnectedDrive optimieren den Komfort, die Nutzung des
Infotainmentangebots und die Sicherheit beim Fahren. Auf der
NAIAS 2011 werden aktuelle Innovationen aus diesem
Entwicklungsbereich präsentiert, mit denen BMW den Vorsprung
auf diesem Gebiet weiter ausbaut.
Mit dem im neuen BMW 6er
Cabrio eingeführten Head-Up-Display der neuesten Generation
und weiteren Fahrerassistenzsystemen wie dem BMW
Parkassistenten und dem Nachtsichtsystem BMW Night Vision
mit Personenerkennung wird das souveräne und sichere Fahren
weiter optimiert. Eine weltweite Führungsrolle übernimmt BMW
ConnectedDrive auch bei der Einbindung von Smartphones und
Musikplayern im Fahrzeug sowie bei der Nutzung von
internetbasierten Diensten zur Optimierung der Navigations-
und Entertainmentfunktionen.
Als internationale
Leistungsschau und traditioneller Jahresauftakt hat die
North American International Auto Show in Detroit für die
weltweite Automobilbranche auch 2011 einen wegweisenden
Charakter. Auf dem Messegelände des Cobo Centers
präsentieren rund 150 Aussteller den Medienvertretern und
der Öffentlichkeit aktuelle Technologien und Produkte. Die
NAIAS 2011 ist die 23. Internationale Fahrzeugmesse in der
US-amerikanischen Automobilmetropole. Wie im Vorjahr
erwarten die Veranstalter auch diesmal mehr als 700 000
Besucher aus aller Welt.
. Weltpremiere: Das neue
BMW 6er Cabrio.
Seine Weltpremiere
gehört zu den Highlights der NAIAS 2011, und auch auf der
Straße ist ihm ein glanzvoller Auftritt sicher: Das neue BMW
6er Cabrio erfüllt die Wünsche anspruchsvoller
Automobilliebhaber nach faszinierender Ästhetik, überlegener
Fahrdynamik und progressivem Luxus in einem offenen
Premium-Fahrzeug der Oberklasse. Die Neuauflage des großen
Cabrios von BMW beeindruckt durch die athletische Eleganz
der Karosserieformen und des Textilverdecks in
charakteristischer Finnenoptik. Im stilvoll gestalteten
Interieur des Viersitzers setzt das extrem flache und
freistehend angeordnete Control Display für das serienmäßige
Bediensystem iDrive einen exklusiven Akzent. Das
Fahrerlebnis wird von optimiertem Komfort und gesteigerter
Sportlichkeit geprägt. Die Markteinführung in den USA
erfolgt mit dem BMW 650i Cabrio. Sein V8-Antrieb mit BMW
TwinPower Turbo und Direkteinspritzung leistet 400 hp (300
kW/407 PS) und wird wahlweise mit einem
Sechsgang-Handschaltgetriebe oder einer
Achtgang-Sport-Automatik kombiniert.
. Weltpremiere: Das BMW
1er M Coupé.
Die BMW M GmbH weitet
ihr Angebot an Hochleistungssportwagen erstmals auf das
Kompaktfahrzeug-Segment aus. Auf der NAIAS 2011 wird das BMW
1er M Coupé präsentiert, das M typische Charakteristik in
besonders konzentrierter Form verkörpert. Ein 250 kW/340 PS
starker Reihensechszylinder-Motor mit M TwinPower Turbo,
unmittelbar aus dem Rennsport abgeleitete Fahrwerkstechnik,
ein geringes Leistungsgewicht, athletisches Design mit
innovativen Aerodynamik-Maßnahmen und ein exklusives, ganz
auf konzentrierte Fahrfreude ausgerichtetes Interieur
verbinden sich zu einem harmonischen Gesamtkonzept, das
neuen Zielgruppen den Weg zum unverwechselbaren M Feeling
ebnet. Damit wird das BMW 1er M Coupé zu einem
High-Performance-Sportwagen, der den Herausforderungen des
Rennstrecken-Einsatzes ebenso souverän gerecht wird wie den
Anforderungen des Alltagsverkehrs.
2. Die Highlights im
Überblick.
. Weltpremiere: Das neue
BMW 1er Coupé, das neue BMW 1er Cabrio.
Herausragende Fahrfreude
im Kompaktsegment wird jetzt noch attraktiver. Mit gezielten
Design-Modifikationen, die nicht nur das sportlich-elegante
Erscheinungsbild, sondern auch die Aerodynamik-Eigenschaften
optimieren, präsentieren sich das neue BMW 1er Coupé und das
neue BMW 1er Cabrio auf der NAIAS 2011 erstmals der
Weltöffentlichkeit. Beide Modelle werden in den USA in
jeweils zwei Motorvarianten angeboten. Moderne
Sechszylinder-Motoren, Hinterradantrieb, hochwertige
Fahrwerkstechnik, innovative Ausstattungsmerkmale und
Premium-Qualität verhelfen ihnen zu einer Ausnahmeposition
im Wettbewerbsumfeld.
. Attraktion: Der neue
BMW X3.
Der neue BMW X3 baut mit
mehr Sportlichkeit, Fahrkomfort, Innenraumvolumen und
Variabilität den Vorsprung in dem von seinem Vorgänger
begründeten Segment deutlich aus. Auch in der
Effizienz-Wertung setzen die beiden zum Marktstart
verfügbaren Motorvarianten neue Maßstäbe. Der neue BMW X3
ist außerdem das erste BMW X Modell, das serienmäßig über
eine elektromechanische Servolenkung und optional über die
Fahrdynamik-Control verfügt. Einzigartig im Segment sind
darüber hinaus die für den neuen BMW X3 erhältlichen
Fahrerassistenzsysteme von BMW ConnectedDrive, darunter
Adaptives Kurvenlicht, Head-Up-Display und Rückfahrkamera
mit Top View.
. Innovation: BMW
EfficientDynamics in neuer Vielfalt.
BMW EfficientDynamics
setzt weltweit Maßstäbe für herausragende Fahrfreude bei
kontinuierlich sinkenden Verbauchs- und Emissionswerten.
Möglich wird dies durch neue Motoren mit gesteigertem
Wirkungsgrad, die Optimierung von Gewicht und Aerodynamik
und zusätzliche verbrauchsreduzierende Technologien.
Innovationen wie etwa die Bremsenergie-Rückgewinnung und die
elektromechanische Servolenkung werden serienmäßig in immer
mehr Modellen und sukzessive auf allen Automobilmärkten der
Welt eingeführt. Den Weg zu einer vollkommen CO2-freien
Mobilität weist BMW mit der Entwicklung von Konzepten für
rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge.
Ein weiterer Meilenstein
dazu ist die Erprobung des BMW ActiveE durch private Nutzer
im Alltagsverkehr. Der Feldversuch mit dem von einem
Elektromotor angetriebenen Modell auf der Basis des BMW 1er
Coupé beginnt bereits im Sommer 2011 auf den Straßen
mehrerer US-Bundesstaaten.
. Innovation: Die neuen
Services von BMW ConnectedDrive.
Durch die intelligente
Vernetzung des Fahrers und seines Fahrzeugs mit der
Außenwelt schafft BMW ConnectedDrive faszinierende
Möglichkeiten, Komfort und Sicherheit zu steigern sowie die
Nutzung von Infotainmentfunktionen zu optimieren. Kein
anderer Automobilhersteller bietet eine ähnlich umfassende
und innovative Auswahl von Fahrerassistenzsystemen und
Mobilitätsdiensten. Eine weltweite Führungsrolle übernimmt
BMW ConnectedDrive auch bei der Einbindung von Smartphones
und Musikplayern im Fahrzeug sowie bei der Nutzung von
internetbasierten Diensten zur Optimierung der Navigations-
und Entertainmentfunktionen.
Atemberaubend,
unwiderstehlich, makellos – Bewertungen wie diese
kennzeichnen die Geschichte der Cabrios von BMW. Jetzt wird
die jahrzehntelange Tradition fortgesetzt. Das neue BMW 6er
Cabrio, dessen Weltpremiere ein Highlight auf der NAIAS 2011
in Detroit setzt, erfüllt die Wünsche anspruchsvoller
Automobil-Ästheten mit ausgeprägtem Sinn für sportlich
ambitionierte Fahrfreude, wegweisenden Luxus und einen
glanzvollen Auftritt. Im Kreis besonders exklusiver Cabrios
des Premium-Segments beeindruckt der 2+2-Sitzer mit den
effizientesten Motoren, der fortschrittlichsten
Fahrwerkstechnik und den innovativsten Ausstattungsmerkmalen
für Komfort, Infotainment und Sicherheit.
Die lange Motorhaube,
der zurückversetzte Fahrgastraum, der lange Radstand und die
flache Brüstungslinie bestimmen die typischen Proportionen
eines Cabrios von BMW. Beim neuen BMW 6er Cabrio werden sie
mit einem klassischen Textilverdeck in charakteristischer
Finnen-Optik kombiniert. Kraftvoll modellierte Flächen und
die vorwärts strebende Dynamik der Linienführung
symbolisieren souveräne Fahreigenschaften. Das luxuriöse
Ambiente im Innenraum zeigt die markentypisch
fahrerorientierte Cockpitgestaltung und vermittelt exklusive
Geborgenheit für Beifahrer und Fondpassagiere. Die
hochwertige Funktionalität des Interieurs wird insbesondere
durch das neu gestaltete freistehende Control Display des
serienmäßigen Bediensystems iDrive unterstrichen.
Die Markteinführung des
offenen 2+2-Sitzers erfolgt in den USA mit dem Modell BMW
650i Cabrio. Sein Achtzylinder-Triebwerk leistet 400 hp (300
kW/407 PS). Das BMW 650i Cabrio kann in den USA wahlweise
und ohne Aufpreis entweder mit einem
Sechsgang-Handschaltgetriebe oder mit einer
Achtgang-Sport-Automatik kombiniert werden.
Gemeinsam mit den
modernen Motoren sorgt die im Wettbewerbsumfeld einzigartige
Fahrwerkstechnik für noch mehr Dynamik und einen gegenüber
dem Vorgängermodell ebenfalls spürbar gesteigerten
Fahrkomfort. Das neue BMW 6er Cabrio ist serienmäßig mit der
Fahrdynamik-Control zur
3. BMW auf der NAIAS
Detroit 2011. (Langfassung) 3.1 Faszinierender Anblick,
grandioser Ausblick: Das neue BMW 6er Cabrio.
individuellen
Fahrzeugabstimmung ausgestattet. Optional ist das System
Adaptive Drive mit elektronisch geregelten Dämpfern
(serienmäßig in den USA) und Wankstabilisierung verfügbar.
Einzigartig im Segment ist neben der serienmäßigen
elektromechanischen Servolenkung auch die optionale
Integral-Aktivlenkung.
Seinen progressiven
Charakter unterstreicht das neue BMW 6er Cabrio auch mit
zahlreichen im Wettbewerbsumfeld einzigartigen Angeboten von
BMW ConnectedDrive. Zu den optional erhältlichen
Fahrerassistenzsystemen gehören die Rückfahrkamera
(serienmäßig in den USA), Surround View, BMW Night Vision
mit Personenerkennung und der BMW Parkassistent. Als
einziges Fahrzeug im Wettbewerbsumfeld kann das BMW 6er
Cabrio mit einem Head-Up-Display ausgestattet werden. Die
erstmals präsentierte neue Generation des Systems ermöglicht
durch ein erweitertes Farbspektrum und dreidimensional
wirkende Grafiken eine noch brillantere Darstellung.
Das Design: Athletische
Eleganz, natürliche Sportlichkeit und ein glanzvolles
Auftreten.
Das Karosseriedesign des
neuen BMW 6er Cabrio signalisiert athletische Eleganz und
sinnliche Sportlichkeit als Ausdruck für ein ebenso
luxuriöses wie dynamisches Fahrerlebnis. Aus der langen
Motorhaube, dem zurückversetzten Fahrgastraum, dem langen
Radstand und der flachen Brüstungslinie entstehen die für
ein BMW Cabrio typischen Proportionen. Ein präzises
Zusammenspiel markanter Linien und aufwendig modellierter
Flächen verhilft dem neuen BMW 6er Cabrio zu einem
glanzvollen Auftritt.
Die in der Front
entstehenden, nach außen strebenden und über die gesamte
Fahrzeuglänge hinwegfließenden Linien orientieren sich
ebenso wie die harmonisch gewölbten Flächen an der
Ausformung von Wellenbewegungen, die entstehen, wenn ein
strömendes Gewässer vom Bug eines Sportboots geteilt wird.
Passend dazu wurde die Gestaltung der Brüstungsfläche am
Übergang zwischen Karosserie und Innenraum dem Charakter
eines Bootsdecks nachempfunden.
Fahrzeugfront:
Vorwärtsdrang und Fokussierung auf die Fahrbahn.
Das neue BMW 6er Cabrio
zeigt seinen dynamischen Charakter auch in der Gestaltung
der Fahrzeugfront. Die groß dimensionierte, leicht nach vorn
geneigte BMW Niere (Shark Nose) symbolisiert Vorwärtsdrang,
ein breiter
Lufteinlass, die markant
konturierte Motorhaube und muskulös ausgeformte Radhäuser
verweisen auf die kraftvolle Antriebstechnik und die stabile
Straßenlage. Mit hochwertigen Chromelementen, die weit außen
in der Frontschürze angeordnet sind, wird die Breite des
Fahrzeugs zusätzlich betont. Die in den USA serienmäßigen,
aus jeweils drei nebeneinander liegenden LED-Einheiten
bestehenden Nebelscheinwerfer werden oberhalb dieser
Chromelemente platziert.
Die serienmäßigen
Xenon-Scheinwerfer des neuen BMW 6er Cabrio weisen die
markentypische Doppelrund-Charakteristik auf. Sie werden im
oberen Bereich serienmäßig von einer Akzentleiste und in
Verbindung mit dem in den USA serienmäßigen Adaptiven
Kurvenlicht von einer LED-Akzentleuchte angeschnitten. Das
Tagfahrlicht wird über LED-Leuchtringe erzeugt, die das
charakteristische Erscheinungsbild mit hellweißem Licht
markant zum Ausdruck bringen. Als Fahrtrichtungsanzeiger
dient ein horizontal darunter liegendes Lichtband.
Seitenansicht:
Gestreckte Linien, athletische Wölbungen.
Kontinuierlich fließende
Linien verleihen der Silhouette des BMW 6er Cabrio eine
gestreckte Eleganz. Kraftvolle, einer natürlichen
Wellenbewegung nachempfundene Wölbungen lassen die
Seitenansicht auf natürliche Weise athletisch erscheinen.
Die BMW typische Sickelinie in Höhe des Türöffners
entspringt in dem als Seitenblinkereinfassung dienenden
Kiemenelement des vorderen Radhauses und läuft erst in den
Heckleuchten aus.
Eine weitere
Charakterlinie entsteht aus der Wölbung der vorderen
Seitenwand, die sich einer Wellenform gleich über dem
Vorderrad kraftvoll aufspannt und nach hinten hin abflacht.
Auch sie verläuft anschließend horizontal bis ins Heck. Im
Zusammenspiel mit der Sickelinie entsteht so eine dynamische
Keilform, die den Vorwärtsdrang des Fahrzeugs betont.
Fahrzeugheck:
Kraftvolles Erscheinungsbild durch markante V-Form und
Breitenbetonung.
Breit und flach
ausgerichtete Flächen bestimmen das Bild am Heck des neuen
BMW 6er Cabrio. Durch die so entstehende Dominanz
horizontaler Linien wird die gegenüber dem Vorgängermodell
breitere Spur des Fahrzeugs zusätzlich betont. Darüber
hinaus unterstreichen nach unten hin aufeinander zulaufende
Linien – ähnlich wie an der Fahrzeugfront – die
Fokussierung des
Fahrzeugs auf die Straße. Diese charakteristische V-Form
wird unter anderem von den seitlichen Fugen des
Kofferraumdeckels, der Einfassung des Kennzeichens und den
Konturen der in den Stoßfänger ausgelagerten Reflektoren
gebildet. Der leicht nach innen gewölbte Abschluss des
Gepäckraumdeckels erzeugt Licht- und Schatteneffekte, die
der Heckansicht Leichtigkeit verleihen.
Die zweigeteilten
Heckleuchten weisen die markentypische L-Form in einer
besonders sportlich-dynamischen Ausführung auf. Im Inneren
erzeugen jeweils zwei LED-gespeiste Lichtbänke das für BMW
charakteristische Nachtdesign. Auch Blink- und Bremslicht
werden mithilfe von LED-Einheiten erzeugt.
Interieur: Raum für vier
– und jeder Platz maßgeschneidert.
Das neue BMW 6er Cabrio
ist als 2+2-Sitzer konzipiert. Sein Innenraum bietet
individuell maßgeschneiderte Sitzplätze für den Fahrer, den
Beifahrer und die Fondpassagiere. Hochwertige Materialien,
eine gezielte Farbabstimmung und die auch im Interieur
aufwendig modellierten Flächen erzeugen ein von Luxus,
schwungvoller Dynamik und stilvoller Funktionalität
geprägtes Ambiente. Ein markentypisches Element des
Innenraumdesigns ist die fahrerorientierte Gestaltung des
Cockpits. Der mittlere Bereich der Instrumententafel mit dem
Control Display des Bediensystems iDrive, den zentralen
Luftausströmern sowie den Bedienelementen für die Audio- und
die Klimaanlage weist eine leicht dem Fahrer zugeneigte
Ausrichtung auf. Außerdem liegen der Schalthebel
beziehungsweise Gangwahlschalter sowie die Tasten für die
Parkbremse, die Verdeckbetätigung und die
Fahrdynamik-Control auf einer sich zum Fahrer hin öffnenden,
gegenüber dem Beifahrerbereich abgesenkten Fläche.
Der Beifahrerbereich
wird zur Mitte hin von einer sich elegant drehenden Fläche
eingefasst, die von der Armauflage zunächst aufwärts
gerichtet über den seitlichen Rand der Mittelkonsole bis in
die Armaturentafel fließt und in einem horizontalen Verlauf
bis in die Türverkleidung reicht. Der Beifahrerbereich wird
auf diese Weise harmonisch umschlossen und vermittelt so den
Eindruck exklusiver Geborgenheit. Der Einzelsitz-Charakter
der beiden Plätze im Fond wird durch die Kontur der
Brüstungsfläche betont, die zwischen den Kopfstützen leicht
in den Innenraum ragt.
Premiere: Freistehendes
Control Display im Flatscreen-Design.
Das neue BMW 6er Cabrio
verfügt über ein Instrumentenkombi in
Black-Panel-Technologie, das die für Sportwagen typischen
Rundinstrumente mit moderner Display-Technik kombiniert. Die
Steuerung der Navigations-, Telefon- und
Entertainmentfunktionen erfolgt über das serienmäßige
Bediensystem iDrive, dessen Control Display im neuen BMW 6er
Cabrio eine innovative Gestaltung aufweist. Der Bordmonitor
ist erstmals als freistehendes Display ausgeführt, das in
Verbindung mit dem optionalen Navigationssystem Professional
(serienmäßig in den USA) 10,2 Zoll groß ist und von einem
hochwertigen, galvanisierten Chromrahmen eingefasst wird.
Durch seine geringe Tiefe gewinnt das Display den Charakter
eines Flatscreens. Die neuartige, stärker in den
Fahrgastraum hineinreichende Anordnung des Control Displays
beeinflusst auch die Architektur der Instrumententafel. Ihre
steil aufragende Form entspricht dem Stil eines
Powerboot-Cockpits, das vor dem Fahrer und dem Beifahrer
nach oben aufragt.
Diese Anmutung wird
durch die Struktur der Türverkleidungen zusätzlich
unterstrichen. Ihre Flächen wirken kraftvoll gespannt und
ziehen ebenso wie die schwarze Brüstungsfläche im vorderen
Bereich nach innen und nach oben. Damit entsteht ein
fließender Übergang zur Armaturentafel, durch den Fahrer-
und Beifahrerbereich intensiv umschlossen werden.
Exklusiv und
unverwechselbar: Das Finnen-Verdeck.
Als modellspezifisches
Merkmal verfügt auch das neue BMW 6er Cabrio über ein
elektrisch angetriebenes Textilverdeck mit
Finnen-Architektur. Das in seinen Akustikeigenschaften und
hinsichtlich der Steifigkeit seines Gestänges nochmals
optimierte, mehrlagige Verdeck bietet eine hervorragende
Wärmedämmung und damit die Voraussetzungen für einen
komfortablen Ganzjahreseinsatz. Für ein unverwechselbares
Erscheinungsbild sorgen die an den Fahrzeugflanken in den
Heckbereich ragenden Finnen, die noch intensiver als beim
Vorgängermodell die elegant gestreckte Silhouette betonen.
Der Übergang der Dachlinie ins Heck verläuft dadurch ähnlich
sanft wie bei einem Coupé. Die direkt hinter den Fondsitzen
positionierte, aufrecht stehende und beheizbare
Glasheckscheibe fährt unabhängig vom Verdeck nach unten.
Das automatische Öffnen
und Schließen des Verdecks kann serienmäßig mithilfe einer
Taste auf der Mittelkonsole aktiviert werden. Der optionale
Komfortzugang ermöglicht eine Aktivierung per
Fernbedienungstaste auf dem Fahrzeugschlüssel. Der
Öffnungsvorgang beansprucht 19, der Schließvorgang 24
Sekunden. Beide können auch während der Fahrt bei
Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h ausgelöst werden.
Das Finnenverdeck des
neuen BMW 6er Cabrio wird in drei Farbvarianten angeboten,
darunter die neue Ausführung Anthrazit Silbereffekt, die
einen hochwertigen Glanzeffekt aufweist. Für die
Außenlackierung stehen zwei Uni- und sieben Metallictöne zur
Auswahl. Alternativ zur serienmäßigen Lederausstattung
Dakota ist die Variante Exklusivleder Nappa (serienmäßig in
den USA) verfügbar, die in vier Farbvarianten angeboten
wird. Mit dem Exklusivleder Nappa können auf Wunsch neben
der Instrumententafel auch die Mittelkonsole sowie die
oberen Bereiche der Tür- und der Seitenverkleidungen im Fond
bezogen werden. Als zusätzliche Option wird außerdem eine
Kontraststeppung für die mit dem Exklusivleder Nappa
bezogenen Interieurelemente angeboten. Mit Doppelkappnähten,
deren Farbgebung sich von der Lederoberfläche abhebt, wird
so ein besonders hochwertiger, die Formgebung betonender
Akzent gesetzt.
Sitzkomfort optimiert,
Gepäckraumvolumen variabel erweiterbar.
Mit einer Außenlänge von
4 894 Millimetern überragt das neue BMW 6er Cabrio das
Vorgängermodell um 74 Millimeter. Sein im gleichen Umfang
erweiterter Radstand beträgt nun 2 855 Millimeter. Die
Fahrzeugbreite ist um 39 auf 1 894 Millimeter gewachsen,
während sich die Höhe um 9 auf 1 365 Millimeter reduziert
hat. Aus diesen Maßen resultiert nicht nur eine deutlich
kraftvollere und zugleich elegant gestreckte Gesamtanmutung,
sondern auch ein optimiertes Raumangebot. Trotz der
geringeren Höhe bietet das neue BMW 6er Cabrio sowohl vorn
als auch im Fond mehr Kopffreiheit. Außerdem deckt die
Höhenverstellung des Fahrer- und des Beifahrersitzes eine
größere Bandbreite ab. Auch die größere Innenraumbreite
macht sich auf allen Sitzplätzen bemerkbar. Der Sitzkomfort
im Fond profitiert zudem von zusätzlicher Beinfreiheit. Die
Neigung der Fondsitzlehne wurde gegenüber dem
Vorgängermodell nochmals optimiert und erreicht annähernd
den Winkel, der auch in BMW Limousinen realisiert wird.
Optional ist ein Skisack
mit einer Öffnung in der Fondsitzlehne erhältlich, der Platz
für zwei Paar Ski bietet. Das Gepäckraumvolumen des neuen
BMW 6er Cabrio beträgt 300 Liter bei geöffnetem Verdeck und
ermöglicht so beispielsweise den Transport von zwei 46
Zoll-Golfbags zuzüglich eines Business-Koffers. Ist das Dach
geschlossen, kann der variable Verdeckkasten mit einem
einfachen Handgriff nach oben geklappt werden, um das
Stauvolumen auf 350 Liter zu erhöhen.
Neu entwickelte
Leichtbausitze, lückenlose Sicherheitsausstattung.
Das neue BMW 6er Cabrio
verfügt über neu entwickelte Leichtbausitze mit integriertem
Gurtsystem, die in drei Varianten erhältlich sind.
Alternativ zur Serienausstattung werden Sportsitze mit
integrierten Kopfstützen sowie Komfortsitze mit erweiterten
Verstellmöglichkeiten angeboten. Alle Sitzvarianten umfassen
crashaktive Kopfstützen. In den USA sind für das BMW 650i
Cabrio ausschließlich die zur Serienausstattung gehörenden
Komfortsitze verfügbar.
Darüber hinaus
beinhaltet die serienmäßige Sicherheitsausstattung
Frontairbags, in die Sitzrahmen integrierte
Kopf-Thorax-Seitenairbags, Dreipunkt-Automatikgurte für alle
Sitzplätze, Gurtkraftbegrenzer und Gurtstrammer vorn,
ISOFIX-Kindersitzbefestigungen im Fond sowie ein
Überrollschutzsystem. Das speziell für das neue BMW 6er
Cabrio weiterentwickelte System besteht aus zwei hinter den
Kopfstützen im Fond platzierten Bügeln. Sobald die zentrale
Sicherheitselektronik die Gefahr eines Überschlags
registriert, wird der pyrotechnische Auslösemechanismus
aktiviert, worauf die aus hochfestem Aluminium gefertigten
Bügel innerhalb von Sekundenbruchteilen aus der Ruheposition
nach oben fahren.
Durch gezielte
Weiterentwicklungen beim Materialeinsatz und bei der
Trägerstruktur konnten die für Agilität und Sicherheit
relevanten Karosserieeigenschaften deutlich optimiert
werden. Die statische Torsionssteifigkeit liegt um rund 50
Prozent über dem beim Vorgängermodell erzielten Wert. Zur
Gewichtsoptimierung sind Türen und Motorhaube ebenso wie die
Federstützen der Vorderachse aus Aluminium, die vorderen
Seitenwände, die Verdeck- und die Gepäckraumklappe aus
Glasfaser-Verbundstoff gefertigt.
Souveräne Kraft:
Achtzylinder-Motor mit BMW TwinPower Turbo und
Direkteinspritzung.
Auch die
Antriebstechnologie des neuen BMW Cabrio ist darauf
ausgerichtet, Sportlichkeit und Effizienz im Einklang
miteinander zu optimieren. Zur Markteinführung in den USA
wird das BMW 650i Cabrio angeboten, dessen V8-Motor mit BMW
TwinPower Turbo Technologie und Direkteinspritzung
ausgestattet ist. Das Triebwerk beeindruckt nicht nur durch
spontane Leistungsentfaltung und souveräne Durchzugskraft,
sondern überzeugt auch mit hervorragender Laufkultur und
einem in diesem Fahrzeugsegment vorbildlich günstigen
Kraftstoffverbrauch.
Der 4,4 Liter große
Achtzylinder des neuen BMW 650i Cabrio erzeugt eine
Höchstleistung von 400 hp (300 kW/407 PS), die im
Drehzahlbereich zwischen 5 500 und 6 400 min-1 erreicht
wird. Sein maximales Drehmoment von 450 lb-ft (610
Newtonmeter) steht zwischen 1 750 und 4 500 min-1 zur
Verfügung. Der einzigartige Motor, dessen Turbolader im
V-Raum zwischen den Zylinderbänken angeordnet sind,
begeistert mit früh einsetzender und lang anhaltender
Schubkraft. Den Spurt von null auf 60 mph absolviert das
neue BMW 650i Cabrio in 4,9 Sekunden, bei einer
Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h (in den USA: 130 mph
beziehungsweise 155 mph in Verbindung mit 20
Zoll-Leichtmetallfelgen) setzt die Motorelektronik dem
Beschleunigungsdrang ein Ende. Die in dieser Leistungsklasse
außergewöhnliche Effizienz des Topmodells offenbart sich in
einem Durchschnittsverbrauch von 10,7 Litern je 100
Kilometer im EU-Testzyklus und einem CO2-Wert von 249 Gramm
pro Kilometer.
Achtgang-Sport-Automatik
und BMW EfficientDynamics serienmäßig.
Auf dem
US-amerikanischen Automobilmarkt kann das neue BMW 650i
Cabrio wahlweise und ohne Aufpreis mit einem
Sechsgang-Handschaltgetriebe oder mit einer
Achtgang-Sport-Automatik ausgestattet werden. Das präzise
auf die Leistungscharakteristik des V8-Motors abgestimmte
Schaltgetriebe gewährleistet eine ideale Übertragung des
Antriebsmoments sowie ein Höchstmaß an Schaltkomfort.
Sportliche Beschleunigungsvorgänge werden auch durch die
kurzen Schaltwege gefördert.
Für eine im
Wettbewerbsumfeld einzigartige Kombination aus
Sportlichkeit, Schaltkomfort und Effizienz sorgt das
Achtgang-Sport-Automatikgetriebe, das sich durch einen
minimalen Wandlerschlupf sowie schnelle und präzise
Gangwechsel auszeichnet. Dank eines innovativen
Radsatzaufbaus werden bei kompakter Bauweise und geringem
Gewicht acht Fahrstufen mit einer entsprechend großen
Spreizung realisiert, die sowohl das Spurtvermögen optimiert
als auch verbrauchsreduziertes Fahren bei niedrigen
Drehzahlen ermöglicht. Für eine manuelle Gangwahl kann der
Fahrer Schaltwippen am Lenkrad nutzen.
Neben dem hohen
Wirkungsgrad der Motoren und der Achtgang-Sport-Automatik
tragen umfangreiche BMW EfficientDynamics Maßnahmen zur
Verbrauchs- und Emissionsreduzierung bei. Für höchste
Effizienz sorgen unter anderem die
Bremsenergie-Rückgewinnung, die elektromechanische
Servolenkung (EPS), die bedarfsgerechte Steuerung von
Nebenaggregaten, intelligenter Leichtbau und
rollwiderstandsreduzierte Reifen.
Hochwertige
Fahrwerkstechnik einschließlich elektromechanischer
Servolenkung, Integral-Aktivlenkung als Option.
Die moderne
Fahrwerkstechnik des neuen BMW 6er Cabrio bietet ideale
Voraussetzungen für sportliches Handling und souveräne
Komforteigenschaften. Sowohl die
Doppelquerlenker-Vorderachse als auch die
Integral-Hinterachse sind größtenteils aus Aluminium
gefertigt. Die Abstimmung des Fahrwerks orientiert sich an
den Anforderungen sportlich-ambitionierter Fahrer, wobei die
Dämpfer auch bei hohen Querbeschleunigungswerten sensibel
auf Fahrbahnunebenheiten ansprechen. Noch präziser agiert
das optional verfügbare System Adaptive Drive, das die
Dynamische Dämpfer Control (serienmäßig in den USA) und die
aktive Wankstabilisierung Dynamic Drive umfasst. Die
elektronisch geregelten Dämpfer passen sich adaptiv sowohl
der Fahrbahnbeschaffenheit als auch dem Fahrstil an, um
unerwünschte Fahrzeugbewegungen zu verhindern. Die
Wankstabilisierung reduziert unter anderem die Seitenneigung
des Fahrzeugs in schnell durchfahrenen Kurven und bei
plötzlichen Richtungswechseln.
BMW typische Präzision,
Komfort und Effizienz vereint die im Segment des BMW 6er
Cabrio einzigartige elektromechanische Servolenkung mit
Servotronic Funktion. Darüber hinaus ist das neue BMW 6er
Cabrio das erste
Fahrzeug seiner Klasse,
das optional mit der Integral-Aktivlenkung ausgestattet
werden kann. Sie verbindet die bereits für das
Vorgängermodell angebotene Aktivlenkung für die Vorderräder
mit einer lenkbaren Hinterachse. Dabei werden Lenkwinkel und
Lenkunterstützung sowohl vorn als auch hinten mithilfe von
Elektromotoren beeinflusst. Die präzise aufeinander
abgestimmten Radeinschläge ermöglichen außergewöhnlich hohe
Agilität in dynamischen Fahrsituationen. Auch auf
kurvenreichen Passstraßen sowie im Stadtverkehr sorgt die
Integral-Aktivlenkung für herausragende Wendigkeit.
Fahrdynamik-Control
ermöglicht Fahrzeugabstimmung nach Wahl.
Mit der
Fahrdynamik-Control können Sportlichkeit und Komfort
situationsgerecht variiert werden. Über eine Taste auf der
Mittelkonsole kann der Fahrer die Fahrzeugabstimmung in den
Modi „NORMAL“, „SPORT“ und „SPORT+“ wählen. In Verbindung
mit der in den USA serienmäßigen Dynamischen Dämpfer Control
sowie mit der Option Adaptive Drive steht zusätzlich der
Modus „COMFORT“ zur Verfügung. In diesem Fall beeinflusst
die Fahrdynamik-Control neben der Gaspedalprogression, dem
Ansprechverhalten des Motors, der Kennlinie der
Lenkkraftunterstützung, den Ansprechschwellen der
Fahrstabilitätskontrolle DSC und der Schaltdynamik des
Automatikgetriebes auch die Kennlinie der Dämpfer und die
Wankstabilisierung. Bei Fahrzeugen, die auch mit der
Integral-Aktivlenkung ausgestattet sind, wird zusätzlich zur
Lenkkraftunterstützung auch die Grundeinstellung der Lenkung
je nach Modus verändert. Dies führt dazu, dass in den Modi
„SPORT“ und „SPORT+“nochmals eine Steigerung des sportlichen
Fahrverhaltens bewirkt wird.
Die
Leichtbau-Bremsanlage in Faustsattel-Bauweise mit
innenbelüfteten Scheiben lässt sich komfortabel und präzise
dosieren. Ihre Wirkung wird durch die Dynamische Stabilitäts
Control (DSC) unterstützt. Das Fahrstabilitätssystem umfasst
unter anderem das Antiblockiersystem (ABS), die Dynamische
Traktions Control (DTC), die Kurvenbremsunterstützung
Cornering Brake Control (CBC), die Dynamische Bremsen
Control (DBC), den Anfahrassistenten, die
Trockenbremsfunktion und den Fading-Ausgleich. Die
Serienausstattung des neuen BMW 650i Cabrio umfasst außerdem
Leichtmetallräder im Format 18 Zoll (19 Zoll und All Season
Bereifung in den USA), Reifen mit Notlaufeigenschaften und
eine Reifen-Pannen-Anzeige.
Hochwertige
Komfortausstattung, exklusive Optionen von BMW
ConnectedDrive.
Die serienmäßige
Komfortausstattung des neuen BMW 6er Cabrio beinhaltet unter
anderem eine 2-Zonen-Klimaautomatik einschließlich
Cabrio-Modus, ein HiFi-Audiosystem mit CD-Laufwerk und
AUX-In-Anschluss, ein Multifunktionslenkrad, elektrisch
betriebene Vordersitze einschließlich Memory-Funktion und
einen Regensensor mit integrierter automatischer
Fahrlichtsteuerung. Zu den Highlights im Angebot der
Sonderausstattungen gehören das Adaptive Kurvenlicht
(serienmäßig in den USA), die Lenkradheizung, die Aktive
Sitzbelüftung, die Aktivsitze und das Navigationssystem
Professional (serienmäßig in den USA) mit
Festplattenspeicher für das Kartenmaterial und die
persönliche Musiksammlung.
In einer nochmals
erweiterten Vielfalt präsentiert sich das Angebot der
Fahrerassistenzsysteme und Mobilitätsdienste von BMW
ConnectedDrive. Das neue BMW 6er Cabrio kann unter anderem
mit den Systemen Spurwechselwarnung, Spurverlassenswarnung,
BMW Night Vision mit Personenerkennung, Rückfahrkamera
(serienmäßig in den USA), Surround View und BMW
Parkassistent ausgestattet werden. Innovative Technologien
optimieren die Einbindung des Apple iPhone und weiterer
Smartphones sowie von Musikplayern. Neben der
Internet-Nutzung (nicht in den USA verfügbar) ermöglicht BMW
ConnectedDrive unter anderem die Darstellung einer per
Smartphone empfangenen E-Mail-Nachricht auf dem Control
Display sowie die Nutzung von internetbasierten Diensten für
Navigation und Entertainment.
Darüber hinaus wird im
neuen BMW 6er Cabrio erstmals die neue Generation des in
dieser Fahrzeugklasse einzigartigen Head-Up-Displays
vorgestellt. Das Head-Up-Display projiziert fahrrelevante
Informationen im direkten Sichtfeld des Fahrers auf die
Windschutzscheibe. Seit der Markteinführung des Systems im
Jahr 2003 wurden bereits mehr als 400 000 mit einem
Head-Up-Display ausgestattete BMW Automobile verkauft. Im
neuen BMW 6er Cabrio kommt nun eine weiter optimierte
Projektions-Technologie zum Einsatz. Die Darstellung der
dreidimensional wirkenden Grafiken umfasst nun das gesamte
Farbspektrum, sodass Verkehrssymbole realitätsgetreu
abgebildet werden.
Das BMW 6er Cabrio:
Exklusive Fahrfreude, einzigartige Tradition.
Mit dem neuen BMW 6er
Cabrio setzt der weltweit erfolgreichste Hersteller von
Premium-Automobilen eine einzigartige Tradition fort. Die
Faszination exklusiver Fahrfreude in offenen Sportwagen der
Marke ist seit mehr als 70 Jahren ungebrochen. Die
außergewöhnliche Modellhistorie reicht vom legendären BMW
328, der die Basis für das Siegerfahrzeug der Mille Miglia
1940 war, über den BMW 507 als Traumwagen der 1950er-Jahre
bis zum dynamisch-progressiven Vorgängermodell des neuen BMW
6er Cabrio.
Das neue BMW 6er Cabrio
entsteht im BMW Werk Dingolfing. Im größten Produktionswerk
der BMW Group entstehen auch die Modelle der BMW 7er und BMW
5er Reihe. Die ebenso flexible wie effiziente Fertigung an
diesem Standort kombiniert modernste Produktionstechnologie
mit einem an handwerklicher Präzision orientierten
Qualitätsstandard für die Herstellung von individuell nach
Kundenwunsch konfigurierten Premium-Fahrzeugen.
Der Buchstabe M wird
jetzt auch im Segment der BMW 1er Reihe zum Symbol für die
überragende Kraftentfaltung und die hochdynamischen
Fahreigenschaften eines High-Performance-Sportwagens. Im BMW
1er M Coupé sorgt die Technologie eines
Hochleistungsautomobils in Verbindung mit der Agilität und
Leichtigkeit eines Kompaktmodells für sportlich geprägte
Fahrfreude in einer neuen Dimension. Mit dem auf der NAIAS
2011 in Detroit erstmals der Weltöffentlichkeit
präsentierten Zweitürer verwirklicht die BMW M GmbH ihr
Konzept einer rennsportorientierten Leistungscharakteristik
in einem für den Alltagseinsatz entwickelten Automobil
erstmals auch in dieser Fahrzeugklasse. Damit wird das
Modellangebot des Unternehmens nochmals erweitert und
zusätzlichen, insbesondere auch jüngeren Zielgruppen der Weg
zum charakteristischen Fahrerlebnis in einem M Automobil
geebnet.
Das BMW 1er M Coupé
verkörpert das unverwechselbare M Feeling in einer besonders
konzentrierten Form. Sein Reihensechszylinder-Motor mit M
TwinPower Turbo und Benzin-Direkteinspritzung entwickelt
seine Höchstleistung von 250 kW/340 PS in der für BMW M
Automobile typischen, drehzahlorientierten Charakteristik.
Unmittelbar aus dem Rennsport abgeleitete Fahrwerkstechnik,
ein auf 4,4 Kilogramm pro PS reduziertes Leistungsgewicht
und präzise optimierte Aerodynamik-Komponenten, zu denen
unter anderem innovative Air Curtains an der Fahrzeugfront
gehören, gewährleisten eine souveräne Umsetzung der
überlegenen Antriebskraft in begeisternde Fahrdynamik. Das
BMW 1er M Coupé beschleunigt in 4,9 Sekunden von null auf
100 km/h und erreicht nach 17,3 Sekunden die 200 km/h-Marke.
Bestwerte in seiner Leistungsklasse erzielt es auch auf dem
Gebiet der Effizienz. Der Durchschnittsverbrauch im
EU-Testzyklus beträgt 9,6 Liter je 100 Kilometer, der
CO2-Wert 224 Gramm pro Kilometer.
Die herausragende
Sportlichkeit des BMW 1er M Coupé wird durch die athletische
Anmutung seines Karosseriedesigns zum Ausdruck gebracht. Im
exklusiv gestalteten Interieur des Viersitzers erzeugen
hochwertige Materialien und ein M spezifisches Cockpit das
Ambiente eines Premium-
3.2 Von Grund auf
begeisternd: Das BMW 1er M Coupé.
Sportwagens. In seiner
serienmäßigen Konfiguration offenbart das BMW 1er M Coupé
die für M Automobile charakteristische Konzeptharmonie, die
sowohl einer extremen Beanspruchung beim Einsatz auf der
Rennstrecke als auch den vielfältigen Herausforderungen des
Alltagsverkehrs gerecht wird. Darüber hinaus lassen sich
individuelle Ansprüche bezüglich Komfort, Sicherheit und
Infotainment durch eine modellspezifische Auswahl der auch
für das BMW 1er Coupé verfügbaren Ausstattungsoptionen
einschließlich des Angebots von BMW ConnectedDrive erfüllen.
Design: Klassische
Coupé-Proportionen, M spezifische Ästhetik.
Die dynamischen
Proportionen, mit denen das BMW 1er Coupé auf die im
Wettbewerbsumfeld einzigartige Fahrfreude verweist, bilden
die ideale Basis für den auf Anhieb faszinierenden Auftritt
des ersten High-Performance-Modells im Kompaktsegment. Mit
einer Fahrzeuglänge von 4 380 Millimetern ist das BMW 1er M
Coupé das kürzeste, mit einer Höhe von 1 420 Millimetern
zugleich das flachste Modell im Programm der BMW M GmbH. Im
Vergleich zum BMW 135i Coupé weist es darüber hinaus eine um
55 Millimeter größere Breite auf, der Wert von 1 803
Millimetern ist Resultat und Ausdruck der modellspezifisch
zugunsten der Fahrdynamik optimierten Spurweite an der
Vorder- und der Hinterachse.
In der Gestaltung der
Fahrzeugfront spiegelt sich das herausragende
Leistungsvermögen des BMW 1er M Coupé eindrucksvoll wider.
Die kraftvoll geformte Frontschütze bildet eine große
homogene Fläche und wird im unteren Bereich von drei
großformatigen Lufteinlässen dominiert. Zur Optimierung der
aerodynamischen Eigenschaften werden erstmals bei einem
Serienfahrzeug sogenannte Air Curtains eingesetzt. Durch
Öffnungen im äußeren Bereich der Frontschürze wird die
einströmende Luft in zwei Schächte geleitet. Diese sind so
gestaltet, dass die Strömung jeweils entlang der Innenseite
der Frontschürze in einem geschlossenen Kanal bis in die
Radhäuser geleitet und dort beim Wiederaustritt durch eine
sehr schmale Öffnung mit hoher Geschwindigkeit knapp an den
äußeren Radflanken vorbeigelenkt wird. Der austretende
Strahl legt sich wie ein Vorhang seitlich über die
Vorderräder und reduziert dadurch die aerodynamisch
ungünstigen Verwirbelungen im Bereich der Radhäuser.
Das BMW 1er M Coupé ist
serienmäßig mit Bi-Xenon-Scheinwerfern ausgestattet. Die
markentypischen Doppelscheinwerfer werden im oberen Bereich
von einer LED-gespeisten Akzentleuchte angeschnitten.
Dadurch entsteht der charakteristische fokussierte Blick des
BMW 1er M Coupé.
In der Seitenansicht
werden durch das leicht wirkende Greenhouse, die kraftvoll
ausgeprägte Brüstungslinie und die aufwendig modellierten
Flächen Agilität und präzise kontrollierbare Sportlichkeit
symbolisiert. Sowohl vorn als auch hinten treten die
Radhäuser des Zweitürers besonders voluminös hervor. Ein M
typisches Merkmal ist das verchromte Kiemenelement auf dem
vorderen Radhaus, das besonders lang ausgeführt ist. Es
trägt sowohl den Seitenblinker als auch das M Markenlogo und
bildet zudem den Ausgangspunkt der über die Türöffner bis
ins Heck verlaufenden Sickelinie. Darüber hinaus setzt am
Kiemenelement eine vertikal angeordnete Lichtkante an, die
bis auf den Seitenschweller hinabführt. Feinarbeit im
Windkanal bestimmt auch das Design der Außenspiegel. In
ihrer Grundform entsprechen sie den Außenspiegeln des BMW
M3.
Die kraftvoll gewölbten
Radhäuser lassen auch das Heck des BMW 1er M Coupé besonders
breit wirken. Horizontal ausgerichtete Linien unterstreichen
diesen Eindruck. Eine dezente Spoilerlippe auf dem
Kofferraumdeckel erzeugt bei hohen Geschwindigkeiten
zusätzlichen Abtrieb auf der Hinterachse. Die Heckschürze
weist seitliche Öffnungen auf, die das Bild der Lufteinlässe
in der Frontschürze aufgreifen. Für eine M typische
Symmetrie im Erscheinungsbild sorgen die jeweils weit außen
angeordneten verchromten Doppelendrohre der Abgasanlage.
L-förmige Heckleuchten mit roten Deckgläsern sorgen für ein
charakteristisches Nachtdesign. In ihrem Inneren bilden zwei
von LED-Einheiten gespeiste Lichtbänke das Rücklicht.
Für das BMW 1er M Coupé
stehen die Außenlackierungen Alpinweiß uni, Saphirschwarz
metallic sowie die exklusive Farbvariante Valencia Orange
metallic zur Auswahl. Für perfekten Fahrbahnkontakt und ein
ausdrucksstarkes Erscheinungsbild sorgen die serienmäßigen
19 Zoll großen M Leichtmetallräder im Y-Speichendesign.
Reihensechszylinder-Motor mit M TwinPower Turbo und
drehzahlorientierter Leistungscharakteristik.
Ein
Reihensechszylinder-Motor mit herausragender Leistung,
begeisternder Drehfreude und lang anhaltender Schubkraft
dient dem BMW 1er M Coupé als Kraftquelle für die Erzeugung
überlegener Fahrdynamik. Der 3,0 Liter große Antrieb vereint
die M typische Leistungscharakteristik mit zeitgemäßer
Effizienz. Er wurde M spezifisch modifiziert, um allen
Anforderungen sowohl des Alltagsverkehrs als auch des
Einsatzes auf der Rennstrecke gerecht zu werden. Das
Resultat: Mit der Motorleistung von 250 kW/340 PS erreicht
das BMW 1er M Coupé nahezu exakt das Niveau des BMW M3 der
dritten Generation, fahrdynamisch ist der kompakte
Top-Athlet dem erst vor wenigen Jahren abgelösten Modell zum
Teil deutlich überlegen.
Die im BMW 1er M Coupé
eingesetzte M TwinPower Turbo Technologie besteht aus zwei
vergleichsweise kleinen Ladern, die aufgrund ihres geringen
Trägheitsmoments bereits bei niedrigen Motordrehzahlen aktiv
werden und jeweils drei Zylinder mit komprimierter Luft
versorgen. Dies führt zu einem außergewöhnlich spontanen
Ansprechverhalten. Der Antrieb stellt bereits bei 1 500
min-1 sein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern bereit.
Es steht bis in den Bereich von 4 500 min-1 zur Verfügung
und kann mithilfe einer Overboost-Funktion unter Volllast um
weitere 50 Newtonmeter angehoben werden. Der Maximalwert von
500 Newtonmetern ermöglicht besonders dynamische
Beschleunigungsmanöver, die nach jedem Schaltvorgang erneut
zur Verfügung stehende Schubkraft sorgt für einen M typisch
linearen Zuwachs an Geschwindigkeit. Seine Höchstleistung
erreicht das Triebwerk bei 5 900 min-1. Mit dieser
drehzahlorientierten Leistungscharakteristik entspricht der
Sechszylinder den M typischen Eigenschaften eines
High-Performance-Antriebs. Das BMW 1er M Coupé spurtet in
nur 4,9 Sekunden aus dem Stand heraus auf 100 km/h, bei
Tempo 250 wird dem Beschleunigungsdrang durch Eingriffe der
Motorsteuerung ein Limit gesetzt.
Das Kühlsystem der
Antriebseinheit ist so ausgelegt, dass es sowohl dem
herausragenden Performance-Potenzial als auch den besonders
hohen Anforderungen beim dauerhaften Abfordern der
Höchstleistung gerecht wird. Ein zusätzlicher ausgelagerter
Wasserkühler und eine spezifische Luftführung tragen den
gesteigerten thermischen Belastungen Rechnung, die etwa bei
besonders sportlicher Fahrweise auf einer Rennstrecke
auftreten können.
Zum hohen Wirkungsgrad
des Motors trägt vor allem die Benzin-Direkteinspritzung
bei, die mit zentral zwischen den Ventilen angeordneten
Piezo-Injektoren eine besonders präzise dosierte
Kraftstoffversorgung ermöglicht. Darüber hinaus sorgen
Efficient Dynamics Maßnahmen wie Bremsenergie-Rückgewinnung
und bedarfsgerecht gesteuerte Nebenaggregate dafür, dass
sich der im EU-Testzyklus ermittelte Durchschnittsverbrauch
auf 9,6 Liter je 100 Kilometer und der CO2-Wert auf 224
Gramm pro Kilometer beschränkt.
Zur Übertragung der
Antriebskraft wird das BMW 1er M Coupé mit einem
Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgestattet. Das neu
entwickelte Getriebe wird mithilfe eines besonders kurzen M
Schalthebels bedient.
Fahrwerkstechnik:
Geringes Gewicht, hohe Festigkeit.
Das BMW 1er M Coupé
verfügt über ein Fahrwerk, dessen Bestandteile den
rennsportorientierten Entwicklungsprozess der BMW M GmbH
durchlaufen haben. Zahlreiche maßgebliche Komponenten wurden
ursprünglich für den BMW M3 konzipiert und kommen nun in
einer modellspezifisch modifizierten Ausführung in dem
kompakten High-Performance-Coupé zum Einsatz. Bei der
Fahrzeugabstimmung, die auch die Erprobungsfahrten auf der
Nordschleife des Nürburgrings umfasst, wurde das
Zusammenwirken von Motor, Fahrwerk und Karosserie auch bei
diesem Modell im Sinne der M typischen, stimmigen
Gesamtcharakteristik und unter Berücksichtigung des geringen
Fahrzeuggewichts von 1 495 Kilogramm optimiert.
Sowohl die
Doppelgelenk-Vorderachse als auch die Fünflenker-Hinterachse
des BMW 1er M Coupé werden nahezu vollständig aus Aluminium
gefertigt. In Rohrbauweise ausgeführte Stabilisatoren, in
Aluminium-Schmiedetechnik gefertigte Achslenker und
Aluminium-Stoßdämpfer vervollständigen das Leichtbaukonzept
für die Radaufhängung.
Serienmäßig: Variable M
Differenzialsperre, Compound-Bremsen, DSC mit M Dynamic
Mode, Servotronic.
Das BMW 1er M Coupé ist
serienmäßig mit einer Variablen M Differenzialsperre
ausgestattet. Sie baut bei Bedarf und völlig variabel ein
bis zu 100-prozentiges Sperrmoment auf und sorgt so für
optimale Traktion auf allen Fahrbahnoberflächen. Die
Variable M Differenzialsperre reagiert auf
Drehzahlunterschiede zwischen rechtem und linkem Hinterrad
und leitet das
Antriebsmoment in
Bruchteilen einer Sekunde um. So ist auch bei besonders
großen Reibwertunterschieden zwischen dem rechten und dem
linken Hinterrad für optimale Traktion und ein Höchstmaß an
Antriebskraft gesorgt. Das Prinzip der drehzahlfühlenden M
Differenzialsperre unterstützt die fahrdynamischen
Qualitäten des Hinterradantriebs sowohl auf rutschigem
Untergrund als auch beim Herausbeschleunigen aus Kurven.
Die M spezifische
Compound-Hochleistungsbremsanlage des BMW 1er M Coupé stellt
auch bei höchster Beanspruchung überzeugende Standfestigkeit
unter Beweis und zeichnet sich darüber hinaus durch ein
außergewöhnlich geringes Gewicht aus. Das aus dem Rennsport
abgeleitete Konstruktionsprinzip der Bremsanlage
gewährleistet hervorragende Verzögerungswerte bei deutlich
reduzierter Hitzeempfindlichkeit. Ihre innenbelüfteten und
gelochten Grauguss-Scheiben, deren Durchmesser vorn 360 und
hinten 350 Millimeter beträgt, sind über eingegossene
Edelstahlstifte schwimmend mit dem Aluminium-Scheibentopf
verbunden.
Auch beim BMW 1er M
Coupé bildet die Kraftübertragung auf die Hinterräder
aufgrund der konsequenten Trennung der Antriebs- und
Lenkfunktionen die ideale Basis für begeisternde
Fahrdynamik. Seine Zahnstangenlenkung ist mit der
hydraulischen Lenkkraftunterstützung Servotronic
ausgestattet, die ihre unterstützende Wirkung in
Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit reguliert.
Die
Fahrstabilitätsregelung DSC (Dynamische Stabilitäts Control)
des BMW 1er M Coupé umfasst unter anderem das
Antiblockiersystem (ABS), eine Schlupfregelung (ASC), den
Bremsassistenten Dynamische Bremsen Control (DBC), einen
Anfahrassistenten, die Cornering Brake Control (CBC), einen
Fading-Ausgleich und eine Trockenbremsfunktion. Bei Nässe
oder auf rutschigem Untergrund greift das
Fahrstabilitätssystem frühzeitig, aber dezent ein, um ein
Übersteuern zu vermeiden. Alternativ zum normalen
Betriebsstatus kann der Fahrer mit einer Taste auf der
Armaturentafel den M Dynamic Mode (MDM) aktivieren, der die
Eingreifschwellen der Fahrstabilitätsregelung heraufsetzt.
Auf diese Weise wird das Anfahren auf Schnee oder lockerem
Sand mit kontrolliertem Schlupf erleichtert. Außerdem
ermöglicht der MDM auch ein gezielt eingesetztes,
fahrdynamisches Übersteuern.
Exklusiv und M typisch:
Sportwagen-Ambiente im Interieur.
Dass bereits zum Auftakt
jeder Fahrt das unverwechselbare M Feeling aufkommt, ist
auch der exklusiven Innenraumgestaltung zu verdanken. Das M
typische Cockpit und ein modellspezifisches Farb- und
Materialkonzept erzeugen ein dem Stil eines Sportwagens
entsprechendes Ambiente. Die serienmäßigen Sportsitze in der
Ausführung Leder Boston bieten Fahrer und Beifahrer auch bei
hochdynamischer Kurvenfahrt hervorragenden Seitenhalt. Ihr
exklusiv für das BMW 1er M Coupé entworfenes Design umfasst
orangefarbene Kontrastnähte auf den in Schwarz gehaltenen
Oberflächen der Sitzflächen und Rückenlehnen sowie ein in
die Vorderseiten der Kopfstützen eingeprägtes M Logo.
Sportwagentypisch wird
durch die Dominanz dunkler Farben im Innenraum die
Konzentration des Fahrers auf das Verkehrsgeschehen
gefördert. Dazu trägt im BMW 1er M Coupé neben dem
anthrazitfarbenen BMW Individual Dachhimmel auch die
exklusive Ausführung der Interieurleisten, Türverkleidungen
sowie der Cockpithutze in dunklem Alcantara bei. Auch diese
Designelemente weisen ebenso wie der Schalt- und der
Handbremshebelbalg orangefarbene Kontrastnähte auf. Eine M
Fahrerfußstütze und M Einstiegsleisten komplettieren das
exklusive Interieur.
Zur optimalen Kontrolle
über das Fahrzeug trägt auch die modellspezifische
Ausführung des M typischen Cockpits im BMW 1er M Coupé bei.
Im Instrumentenkombi werden graue Ziffernblätter für den
Drehzahlmesser und die bis zum Wert von 300 km/h reichende
Geschwindigkeitsanzeige mit roten Zeigern und einer weißen
Skalenbeleuchtung kombiniert.
Das ebenfalls
serienmäßige M Lederlenkrad verfügt über
Multifunktionstasten für die Bedienung der Audio- und
Telefonsysteme. Darüber hinaus steht auf der rechten
Lenkradspeiche die markentypische M Taste zum spontanen
Abrufen eines betont sportlichen Fahrzeug-Setups zur
Verfügung. Diese Konfiguration aktiviert eine besonders
sportliche Kennlinie für die Motorsteuerung. Gaspedalbefehle
werden dadurch noch spontaner umgesetzt.
Umfangreiche
Serienausstattung, hochwertige Optionen und innovative
Angebote von BMW ConnectedDrive.
Neben den M typischen
und modellspezifischen Merkmalen, die unmittelbar zum
exklusiven Fahrerlebnis in einem Hochleistungssportwagen
beitragen, verfügt das BMW 1er M Coupé über eine umfassende
Serienausstattung, die seinen Premium-Charakter
unterstreicht. Seine praktischen Qualitäten stellt der
Zweitürer unter anderem durch vier vollwertige Sitzplätze,
ein Komfortniveau, das auch auf die Überwindung längerer
Distanzen zugeschnitten ist, und einen 370 Liter fassenden
Gepäckraum unter Beweis. Mit innovativen und im
Wettbewerbsumfeld größtenteils einzigartigen Optionen lassen
sich zusätzliche Komfortwünsche erfüllen.
Neben der Klimaanlage
und der Geschwindigkeitsregelung ist auch das Audiosystem
BMW Radio Business mit MP3-fähigem CD-Laufwerk und sechs
Lautsprechern serienmäßig an Bord. Optional stehen unter
anderem eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, der Komfortzugang,
ein Regensensor, automatisch abblendende Innen- und
Außenspiegel, das Harman Kardon Surround Sound System sowie
das Navigationssystem Professional mit Festplattenspeicher
zur Auswahl. In Verbindung mit dem Navigationssystem ist das
BMW 1er M Coupé mit dem Bediensystem iDrive ausgestattet,
das die Steuerung von Infotainment, Navigations- und
Kommunikationsfunktionen mittels Controller und einem 8,8
Zoll großen Control Display ermöglicht.
Das Angebot aus dem
Entwicklungsbereich BMW ConnectedDrive umfasst die
Fahrerassistenzsysteme Adaptives Kurvenlicht und
Fernlichtassistent sowie die Park Distance Control mit
Sensoren am Heck. Neben der uneingeschränkten
Internet-Nutzung ermöglicht BMW ConnectedDrive auch den
Zugriff auf internetbasierte Dienste zur Optimierung der
Navigations- und Entertainmentfunktionen. In Kombination mit
dem Navigationssystem Professional einschließlich
Handyvorbereitung sind für das BMW 1er M Coupé innovative
Technologien zur Einbindung von Mobiltelefonen und
Musikplayern verfügbar. Dank einer neuen
Schnittstellentechnologie kann die neueste Generation des
Apple iPhone sowie des Apple iPod touch über das iDrive Menü
gesteuert werden. Als jüngste Ergänzung der ebenfalls im
Rahmen von BMW ConnectedDrive entwickelten Office-Funktionen
besteht für Besitzer eines BlackBerry Smartphones des
Mobiltelefonherstellers RIM (Research In Motion) auch im
BMW 1er M Coupé die
Möglichkeit zur Anzeige von E-Mail-Nachrichten über
Bluetooth auf dem Bordmonitor des Fahrzeugs.
Als Wegbereiter für mehr
Fahrfreude und sportliche Eleganz im Premium-Kompaktsegment
können das BMW 1er Coupé und das BMW 1er Cabrio eine
kontinuierlich wachsende Fangemeinde begeistern. Jetzt
verhelfen frische Akzente im Karosseriedesign und bei der
Innenraumgestaltung den beiden zweitürigen Modellen der BMW
1er Reihe zu einem nochmals geschärften Profil, das sowohl
ihre fahrdynamischen Qualitäten als auch ihre vorbildliche
Effizienz noch intensiver zum Ausdruck bringt. Im Zentrum
der Modifizierung des Exterieurs steht die Integration
sogenannter Air Curtains in die jetzt noch dynamischer
ausgeformte Frontschürze. Diese innovative, im Rahmen von
BMW EfficientDynamics entwickelte Aerodynamik-Maßnahme
reduziert den Luftwiderstand im Bereich der Radhäuser und
leistet damit einen weiteren Beitrag zur Senkung der
Verbrauchs- und Emissionswerte. Darüber hinaus gewinnen
sowohl das neue BMW 1er Coupé als auch das neue BMW 1er
Cabrio durch ein überarbeitetes Design für die Scheinwerfer
und die Heckleuchten zusätzlich an Attraktivität.
Zur Weltpremiere für das
neue BMW 1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio auf der NAIAS
2011 in Detroit werden außerdem Neuerungen im Angebot der
Außenlackierungen, Polstervarianten und Interieurleisten
sowie zusätzliche Leichtmetallfelgen vorgestellt, die für
beide Modelle verfügbar sind. Neben dem hochwertigen Design
mit einer Material- und Verarbeitungsqualität auf
Premium-Niveau tragen zahlreiche im Kompaktsegment
einzigartige Ausstattungsmerkmale einschließlich innovativer
Services von BMW ConnectedDrive dazu bei, dass das neue BMW
1er Coupé und das neue BMW 1er Cabrio ihre Ausnahmeposition
im Wettbewerbsumfeld weiter ausbauen können.
Auf dem
US-amerikanischen Automobilmarkt markieren das BMW 1er Coupé
und das BMW 1er Cabrio den Einstieg in das faszinierende
Fahrerlebnis mit einem Premium-Automobil der Marke BMW. Mehr
denn je verkörpern beide Modelle die markentypische
Kombination aus Fahrdynamik und Effizienz, die im
Kompaktsegment weltweit unübertroffen ist. Die
charakteristische Freude am Fahren resultiert aus
kraftvollen Motoren mit einem hohen Wirkungsgrad,
3.3 Mit frischen
Akzenten für Effizienz und Dynamik: Das neue BMW 1er Coupé.
Das neue BMW 1er Cabrio.
modernster
Fahrwerkstechnik sowie dem in dieser Fahrzeugklasse nach wie
vor einzigartigen Hinterradantrieb.
Für das neue BMW 1er
Coupé und das neue BMW 1er Cabrio stehen in den USA jeweils
zwei Reihensechszylinder-Motoren zur Auswahl. Die mit der
variablen Ventilsteuerung VALVETRONIC ausgestattete
Antriebseinheit im BMW 128i Coupé und im BMW 128i Cabrio
leistet 172 kW/233 PS. Im BMW 135i Coupé und im BMW 135i
Cabrio mobilisiert ein Sechszylinder mit BMW TwinPower
Turbo, Direkteinspritzung und VALVETRONIC eine
Höchstleistung von 225 kW/306 PS.
Neue Akzente im Design:
Kraftvoll modellierte Frontschürze unterstreicht den
sportlichen Charakter.
Innerhalb der BMW 1er
Reihe gewinnen Coupé und Cabrio aufgrund der gezielten
Design-Modifikationen weiter an Eigenständigkeit. Das BMW
1er Coupé zeichnet sich durch die markante Kombination eines
kraftvollen Karosseriekörpers mit einem leicht wirkenden
Greenhouse aus. Es verfügt darüber hinaus mit seiner langen
Motorhaube, dem langen Radstand und der zurückversetzten
Fahrgastzelle über die typischen Proportionen eines Coupés
von BMW. Diese authentische Übertragung des Coupé-Charakters
in das Kompaktsegment ist ebenso einzigartig wie die
elegant-gestreckte Linienführung, die auch das BMW 1er
Cabrio zu einer Ausnahmeerscheinung in seinem Segment macht.
Die horizontale Brüstungslinie und das flache Heck prägen
die sportlich-elegante Silhouette des Viersitzers. Die kurze
A-Säule gewährleistet darüber hinaus ein besonders
intensives Open-Air-Feeling. Das hochwertige Textilverdeck
des BMW 1er Cabrio öffnet und schließt automatisch innerhalb
von jeweils 22 Sekunden. Der Verdeckmechanismus kann auch
während der Fahrt bei Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h
aktiviert werden.
Der agile und sportliche
Charakter wird sowohl beim neuen BMW 1er Coupé als auch beim
neuen BMW 1er Cabrio durch die besonders ausdrucksstarke
Formgebung der Frontschürze zusätzlich unterstrichen. Das
aufwändig modellierte Wechselspiel zwischen konkav und
konvex geformten Flächen verstärkt zudem das individuelle
Erscheinungsbild beider Modelle innerhalb der BMW 1er Reihe.
Die im unteren Bereich von einem großen zentralen und
zwei seitlichen
Lufteinlässe strukturierte Frontschürze reicht tief hinab
und betont so die Fahrbahnorientierung und den Vorwärtsdrang
beider Modelle.
Innovation Air Curtains:
Optimierte Aerodynamik-Eigenschaften, reduzierte
Emissionswerte.
Die funktional
wichtigste Neuerung im Frontdesign von Coupé und Cabrio ist
die Integration der sogenannten Air Curtains in die äußeren
Lufteinlässe. Sie bewirken eine maßgebliche Reduzierung der
Verwirbelungen im Bereich der Radhäuser durch eine
optimierte Luftführung in diesem Bereich. Am äußeren Rand
der seitlichen Öffnungen wird die einströmende Luft in
geschlossene Schächte geleitet, die an der Innenseite der
Frontschürze jeweils bis ins Radhaus führen. Dort tritt die
Luft aus einem schmalen, vertikal angeordneten Spalt wieder
aus, sodass sie mit hoher Geschwindigkeit dicht an den
Radflanken entlanggelenkt wird.
Dabei legt sich der
Luftstrom in der Form eines Vorhangs über die Räder. Die
daher als Air Curtain bezeichnete Innovation verringert so
den Luftwiderstand im Bereich der Radhäuser. Diese
Optimierung der Aerodynamik-Eigenschaften ist ein weiterer
Beitrag zu der im Rahmen von BMW EfficientDynamics
betriebenen Reduzierung der Verbrauchs- und Emissionswerte.
Ausdrucksstark,
unverwechselbar: Scheinwerfer und Rückleuchten im neuen
Design.
Zum besonders
ausdrucksstarken Erscheinungsbild der Frontpartie tragen
auch die neu gestalteten Scheinwerfereinheiten bei. Das neue
Design hebt die hochwertige Technik der Lichtquellen noch
deutlicher hervor. Der für BMW Automobile typische
fokussierende Blick wird jetzt durch eine Akzentblende
betont, mit der die Doppelrundscheinwerfer im oberen Bereich
leicht angeschnitten werden. In Verbindung mit den
optionalen Xenon-Scheinwerfern übernimmt eine von LED
gespeiste Akzentleuchte diese Funktion.
Auch die in einer
charakteristischen L-Form geschnittenen Rückleuchten sind
beim neuen BMW 1er Coupé und beim neuen BMW 1er Cabrio noch
prägnanter ausgeführt. Das unverwechselbare Nachtdesign wird
durch zwei horizontal angeordnete Lichtbänke für das
Rücklicht erzeugt. Bei Fahrzeugen, die mit Xenon-Licht
ausgestattet sind, werden sie von LED-Einheiten
gespeist. Das Deckglas
der Rückleuchten ist ganzflächig in Rot gehalten, wobei
lediglich ein schmaler, horizontaler, weißer Streifen für
das Rückfahrlicht die einheitliche Farbgebung durchbricht.
Mehr Individualität
durch neue Außenlackierungen, Leichtmetallfelgen,
Polsterungen und Interieurleisten.
Zusätzliche
Möglichkeiten für eine dem persönlichen Stil entsprechende
Gestaltung von Exterieur und Interieur bietet die neue
Auswahl von Lackierungen, Felgen, Sitzpolsterungen und
Interieurleisten. Für Coupé und Cabrio stehen nun auch die
Metalliclackierungen Vermilionrot und Marrakeschbraun zur
Wahl. Das Angebot der optionalen Leichtmetallräder wird um
eine 17 Zoll große Variante im Fünfspeichendesign, eine
weitere 17 Zoll-Felge im aerodynamisch optimierten
Turbinenraddesign und eine 18 Zoll-Felge im V-Speichendesign
erweitert.
Auch das Programm der
Sitzpolsterungen und Interieurleisten bietet neue
Highlights. Die Stoffausführung Network steht zusätzlich in
Magmabraun zur Auswahl, die Lederausführung Boston ist nun
auch in den Farbvarianten Savannabeige und Oyster
erhältlich. Als weitere Interieurleiste ist die Variante
Alpinweiß im Angebot.
Einzigartige Fahrfreude:
Reihensechszylinder-Motoren,
Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe als Option für das BMW
135i Coupé und das BMW 135i Cabrio.
BMW typische Drehfreude,
herausragende Laufkultur und eine im Wettbewerbsumfeld
unübertroffene Effizienz kennzeichnen die beiden
Reihensechszylinder-Motoren, die auf dem US-amerikanischen
Automobilmarkt für das neue BMW 1er Coupé und das neue BMW
1er Cabrio zur Auswahl stehen. Zu den Besonderheiten des 3,0
Liter großen Antriebs im BMW 128i Coupé und im BMW 128i
Cabrio gehören das Magnesium-Aluminium-Verbundkurbelgehäuse
und die variable Ventilsteuerung VALVETRONIC. Die
Höchstleistung des Motors beträgt 172 kW/233 PS, sein
maximales Drehmoment liegt bei 270 Nm. Er beschleunigt das
BMW 128i Coupé in 6,1 Sekunden und das BMW 128i Cabrio in
6,4 Sekunden von null auf 60 mph. Beide Modelle sind
serienmäßig mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe
ausgestattet, optional
ist jeweils ein
Sechsgang-Automatikgetriebe mit Steptronic Funktion
erhältlich.
Für ein noch höheres Maß
an Dynamik sorgt der ebenfalls 3,0 Liter große
Reihensechszylinder-Motor im neuen BMW 135i Coupé und im
neuen BMW 135i Cabrio. Der weltweit erste Motor, bei dem BMW
TwinPower Turbo Technologie, Direkteinspritzung und
VALVETRONIC gemeinsam eingesetzt werden, erzeugt eine
Höchstleistung von 225 kW/306 PS und ein maximales
Drehmoment von 400 Nm. Das innovative
Vollaluminium-Triebwerk kann in beiden Modellen alternativ
zur serienmäßigen Sechsgang-Handschaltung auch mit einem
Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe mit
Sport-Automatik-Funktion kombiniert werden. Das neue BMW
135i Coupé beschleunigt in 5,1 Sekunden von null auf 60 mph.
In Verbindung mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe
reduziert sich der Beschleunigungswert auf 5,0 Sekunden. Das
neue BMW 135i Cabrio benötigt 5,4 beziehungsweise 5,3
Sekunden für den Spurt auf 60 mph. Deutliches Zeichen für
herausragende Effizienz ist die für alle Karosserie- und
Motorvarianten übereinstimmende Reichweite nach EPA von 28
mpg (highway).
Hochwertige Ausstattung,
M Sportpaket und innovative Services von BMW ConnectedDrive.
Mit einer ebenso
umfangreichen wie hochwertigen serienmäßigen Sicherheits-
und Komfortausstattung untermauern das neue BMW 1er Coupé
und das neue BMW 1er Cabrio ihren Premium-Charakter.
Zusätzlich stehen zahlreiche, im Wettbewerbsumfeld zum Teil
einzigartige Optionen zur Auswahl. Für alle Modellvarianten
steht außerdem ein M Sportpaket zur Verfügung, das ihre
fahrdynamischen Qualitäten weiter steigert und außerdem auch
optisch noch intensiver zur Geltung bringt. Beim neuen BMW
135i Coupé und beim neuen BMW 135i Cabrio gehört ein
modifiziertes M Aerodynamikpaket zur Serienausstattung.
Einzigartig im
Kompaktsegment ist auch die Auswahl von
Fahrerassistenzsystemen und Mobilitätsdiensten von BMW
ConnectedDrive. Optional sind sowohl für das neue BMW 1er
Coupé als auch für das neue BMW 1er Cabrio unter anderem das
Adaptive Kurvenlicht, der Fernlichtassistent sowie die Park
Distance Control erhältlich. Neben der
Internet-Nutzung
ermöglicht BMW ConnectedDrive auch den Zugriff auf
internetbasierte Dienste zur Optimierung der Navigations-
und Entertainmentfunktionen. In Kombination mit dem
Navigationssystem Professional einschließlich
Handyvorbereitung sind außerdem innovative Technologien zur
Einbindung von Mobiltelefonen und Musikplayern verfügbar.
Der neue BMW X3 tritt
die Nachfolge eines Bestsellers an und verleiht der
Fahrfreude in einem Sports Activity Vehicle seiner Klasse
eine neue Dimension. Deutlicher denn je setzt er die
Maßstäbe für Agilität und Effizienz, zugleich überzeugt er
mit spürbar gesteigertem Fahrkomfort. Das Design des neuen
BMW X3 kombiniert den für BMW X Modelle typischen Charakter
mit einer sportlich gestreckten Linienführung. Großzügige
Platzverhältnisse und eine hohe Variabilität im Innenraum
ermöglichen es, sowohl den Reisekomfort als auch die
Transportkapazitäten dem jeweiligen Bedarf anzupassen. Der
Allradantrieb BMW xDrive optimiert nicht nur die Traktion,
sondern weist auch eine neue, die Fahrdynamik fördernde
Abstimmung auf. Der neue BMW X3 bietet zeitgemäße Qualitäten
in einer Vielfalt, die keine Kompromisse erfordert, sondern
Fahrfreude und Effizienz ebenso miteinander vereint wie
Komfort und Funktionalität sowie Robustheit und Eleganz.
Zur Markteinführung des
neuen, im BMW Werk Spartanburg im US-Bundesstaat South
Carolina produzierten BMW X3 stehen für die Kunden in den
USA zwei hochmoderne Antriebseinheiten zur Auswahl. Der
Reihensechszylinder-Motor im neuen BMW X3 xDrive28i erzeugt
eine Höchstleistung von 190 kW/258 PS. Den neuen BMW X3
xDrive35i treibt ein 225 kW/306 PS starker
Reihensechszylinder-Motor an. Beide Triebwerke werden
serienmäßig mit einem Achtgang-Automatikgetriebe kombiniert.
In ihrer jeweiligen Leistungsklasse zeichnen sich sowohl der
BMW X3 xDrive28i als auch der BMW X3 xDrive35i durch
überlegene Agilität und Dynamik sowie durch die mit Abstand
günstigsten Verbrauchs- und Emissionswerte im
Wettbewerbsumfeld aus.
Das Design: Urbane
Eleganz, dynamisch fließende Linien und charakteristische
Merkmale eines BMW X Modells.
Im Vergleich zum
Vorgängermodell weist der neue BMW X3 eine um 83 Millimeter
(3,36 inches) längere, 28 Millimeter (1,1 inches) breitere
und 12 Millimeter (0,5 inches) höhere Karosserie auf. Sein
Radstand wuchs um 15 Millimeter (0,6 inches) auf 2 810
Millimeter (110,6 inches).
3.4 Fahrfreude ohne
Kompromisse: Der neue BMW X3.
Das Karosseriedesign des
neuen BMW X3 strahlt urbane Eleganz und robuste Agilität
aus. Aus der Kombination einer flachen Frontpartie mit einem
hoch abschließenden Heck entsteht in der Seitenansicht eine
dynamische Keilform, die auf die sportlichen
Fahreigenschaften hinweist. Markante Linien strukturieren
die konvex und konkav gewölbten Flächen, sodass der
Karosseriekörper den Charakter einer präzise modellierten
Skulptur erhält. Die für BMW X Modelle typische schwarze
Einfassung am unteren Karosserieabschluss fällt beim neuen
BMW X3 besonders dezent aus.
In der Frontansicht des
neuen BMW X3 signalisieren die nach vorn strebende BMW
Niere, die großen Scheinwerfereinheiten, die kraftvoll
ausgeprägte Frontschürze sowie die Motorhaube, die von sechs
auf die Niere zulaufenden Konturlinien strukturiert wird,
selbstbewusste Präsenz. Weit außen positionierte
Nebelscheinwerfer bilden gemeinsam mit den
Doppelrundscheinwerfern die für BMW X Modelle typische
dreieckige Anordnung der Lichtquellen. Die
Scheinwerfereinheiten werden am oberen Rand von einer
verchromten Akzentblende angeschnitten und erzeugen so den
für BMW Fahrzeuge typischen fokussierten Blick. Das
Tagfahrlicht wird in Verbindung mit den optionalen
Xenon-Scheinwerfern (serienmäßig im BMW X3 xDrive35i) durch
hellweiß strahlende LED-Leuchtringe erzeugt.
Eine eigenständige
Interpretation der für BMW X Modelle charakteristischen
Designmerkmale prägt auch die Seitenansicht des neuen BMW
X3. Kraftvoll ausgestellte Radhäuser und die geringe Distanz
zwischen Vorderachse und Armaturentafel verweisen auf den
Allradantrieb und betonen die stabile Statur des Sports
Activity Vehicle. Die dynamische Anmutung der Silhouette
wird durch drei Charakterlinien zusätzlich hervorgehoben.
Die markentypische Sickelinie in Höhe der Türöffner steigt
beim neuen BMW X3 im Bereich des vorderen Radhauses zunächst
schnell an und fließt dann in einem sanften Schwung bis ins
Heck. Ihr Verlauf wird von zwei weniger stark ausgeprägten
Linien oberhalb der Radhäuser nachempfunden.
Horizontale Linien
prägen die Heckansicht und weisen auf den stabilen Stand des
neuen BMW X3 hin. Mit präzise gesetzten Linien und
ausdrucksstark modellierten Flächen werden reizvolle Licht-
und Schatteneffekte erzielt. Die weit außen platzierten
Heckleuchten weisen die markante und für den BMW X3 typische
T-Form auf. Das für BMW Modelle charakteristische
Nachtdesign wird durch
die in Verbindung mit Xenon-Licht von LED gespeisten
Lichtbänken erzeugt.
Interieur: Hochwertiges
Ambiente, intelligente Funktionalität.
Ein großzügiges,
variabel nutzbares Platzangebot, hochwertige Materialien und
eine charakteristische dreidimensionale Flächengestaltung
sorgen im Innenraum des neuen BMW X3 für ein modernes
Premium-Ambiente und intelligente Funktionalität. Die
horizontale Ausrichtung der Instrumententafel unterstreicht
die Breite des Innenraums. Durch die asymmetrisch gestaltete
Mittelkonsole wird die markentypische Fahrerorientierung
betont. Die erhöhte Sitzposition erleichtert den Einstieg
und optimiert den Überblick über das Verkehrsgeschehen. Das
Control Display des optionalen Bediensystems BMW iDrive ist
harmonisch in die Instrumententafel integriert. Mit 8,8 Zoll
ist der hochauflösende Bildschirm des Navigationssystems
Professional der größte Bordmonitor im Segment des neuen BMW
X3.
Sowohl vorn als auch im
Fond verfügt der neue BMW X3 über eine Vielzahl von groß
dimensionierten Staufächern, Ablagen und Cupholdern. Die
drei Sitzplätze im Fond bieten hervorragenden
Langstreckenkomfort mit deutlich gesteigerter Knie- und
Ellenbogenfreiheit im Vergleich zum Vorgängermodell. Mit
einem Volumen zwischen 550 Litern (19 cu.ft) und 1 600
Litern (56,6 cu.ft) erreicht der Kofferraum des neuen BMW X3
den Bestwert im Segment, unübertroffen ist zugleich die
Variabilität, mit der das Platzangebot den jeweiligen
Bedürfnissen angepasst werden kann. Die Fondsitzlehne lässt
sich im Verhältnis 40 : 60 teilen, die Segmente können
einzeln oder gemeinsam umgeklappt werden. Optional ist eine
im Verhältnis 40 : 20 : 40 teilbare Fondsitzlehne
einschließlich einer Durchlademöglichkeit für einen Skisack
erhältlich.
Motorenangebot:
Reihensechszylinder-Benziner der neuesten Generation.
Dynamischer und zugleich
effizienter als alle vergleichbaren Wettbewerber präsentiert
sich der neue BMW X3 xDrive28i. Er wird von einem 3,0 Liter
großen Reihensechszylinder-Benzinmotor mit
Magnesium-Aluminium-Verbundkurbelgehäuse, Doppel-Vanos und
der vollvariablen Ventilsteuerung VALVETRONIC angetrieben,
der eine Höchstleistung von 190 kW/258 PS bei 6 600 min-1
und ein maximales Drehmoment von 310 Nm zwischen 2 600 und
3 000 min-1 mobilisiert.
Die so entstehende Durchzugskraft ermöglicht eine
Beschleunigung von null auf 60 mph in 6,7 Sekunden
(vorläufiger Wert).
Spontanes
Ansprechverhalten, hohe Drehfreude, hervorragende Laufkultur
und ein effizienter Umgang mit der im Kraftstoff enthaltenen
Energie kennzeichnen die Antriebseinheit des BMW X3
xDrive35i. Sie weist damit die für einen
Reihensechszylinder-Motor von BMW charakteristischen
Eigenschaften auf und kombiniert sie dank eines innovativen
technologischen Konzepts auf besonders hohem Niveau
miteinander. Erstmals werden BMW TwinPower Turbo
Technologie, die Benzin-Direkteinspritzung High Precision
Injection und die variable Ventilsteuerung VALVETRONIC
gemeinsam eingesetzt. Das 3,0 Liter große Triebwerk erzeugt
so eine Höchstleistung von 225 kW/306 PS bei einer Drehzahl
von 5 800 min-1 und ein maximales Drehmoment von 400 Nm, das
zwischen 1 200 und 5 000 min-1 zur Verfügung steht. Dieser
Motor ermöglicht dem BMW X3 xDrive35i eine Beschleunigung
von null auf 60 mph in 5,5 Sekunden (vorläufiger Wert). In
Verbindung mit dem optionalen Sportpaket beträgt seine
Höchstgeschwindigkeit 150 mph.
Dynamische
Schaltvorgänge, effiziente Kraftübertragung:
Achtgang-Automatikgetriebe serienmäßig.
Beide Modellvarianten
des neuen BMW X3 werden serienmäßig mit einem
Achtgang-Automatikgetriebe ausgestattet. Aufgrund seines
innovativen Radsatzaufbaus können gegenüber der beim
Vorgängermodell eingesetzten Sechsgang-Automatik zusätzliche
Fahrstufen und eine größere Spreizung ohne negative
Auswirkungen auf die Größe, das Gewicht und den inneren
Wirkungsgrad des Systems erzielt werden. Die acht
Vorwärtsgänge und der Rückwärtsgang des neuen Getriebes
werden mithilfe von vier einfachen Radsätzen und fünf
Schaltelementen dargestellt. Ihre neuartige Anordnung sorgt
dafür, dass in jeder Gangstufe nur zwei der insgesamt fünf
Kupplungen geöffnet sind, wodurch die Schleppverluste im
Vergleich zu den bisher am Markt befindlichen
Automatikgetrieben deutlich geringer ausfallen. Mit dem
minimalen Wandlerschlupf, den geringen Reibwertverlusten,
der längeren Übersetzung der höheren Gänge und einer
Getriebesteuerung, die das Fahren bei niedrigen Drehzahlen
begünstigt, leistet das neue Achtgang-Automatikgetriebe als
Bestandteil der BMW EfficientDynamics Technologie
einen erheblichen
Beitrag zur Reduzierung der Verbrauchs- und Emissionswerte.
Durch die auf acht
gestiegene Zahl der Gänge werden trotz der höheren Spreizung
zwischen kleinster und größter Übersetzung geringere
Drehzahlsprünge beim Fahrstufenwechsel erforderlich. Während
des Beschleunigungsvorgangs sorgt die harmonische Abstufung
der Übersetzungsverhältnisse für einen besonders konstanten
Zugewinn an Tempo. Die gegenüber der Sechsgang-Automatik
nochmals verkürzten Reaktions- und Schaltzeiten kommen
sowohl dem Komfort als auch der Fahrdynamik zugute. Beim
Herauf- oder Herunterschalten muss jeweils nur eine Kupplung
geöffnet werden. Eine direkte Zielgangfindung ermöglicht
auch den Wechsel über mehr als zwei Fahrstufen hinweg mit
extremer Schnelligkeit. Die bei spontanen
Beschleunigungsvorgängen (Kickdown) übliche Rückschaltung
vom achten in den zweiten Gang erfolgt ebenfalls als
Direktschaltung, die das Öffnen von lediglich einer Kupplung
erfordert.
Neu entwickeltes
Fahrwerk, optimiertes xDrive und einzigartige Optionen für
Dynamik und Komfort.
Serienmäßig verfügt der
neue BMW X3 über den permanenten Allradantrieb BMW xDrive.
Das elektronisch gesteuerte System sorgt für eine variable
Verteilung des Antriebsmoments zwischen Vorder- und
Hinterachse. Die mit der Fahrstabilitätsregelung DSC
(Dynamische Stabilitäts Control) vernetzte Steuerung wirkt
durch ihre schnelle und präzise Reaktion jeder Tendenz zum
Über- oder Untersteuern frühzeitig entgegen. Mit einer
neuen, die Fahrdynamik fördernden Abstimmung optimiert der
intelligente Allradantrieb neben der Traktion vor allem das
Fahrverhalten in Kurven. Bereits bei stabiler Kurvenfahrt
wird dazu ein höherer Anteil des Antriebsmoments an die
Hinterräder übertragen. Mit der optionalen Performance
Control lässt sich das agile Handling des neuen BMW X3 noch
weiter steigern. Gezieltes Abbremsen des kurveninneren
Hinterrads bei gleichzeitiger Erhöhung der Antriebsleistung
sorgt dafür, dass das Fahrzeug besonders spontan und präzise
einlenkt. Dies führt zu gesteigerter Dynamik in Kurven sowie
zu bestmöglicher Traktion.
Eine vollständige
Neuentwicklung stellt die Fahrwerkstechnik des neuen BMW X3
dar. Die Kombination einer Doppelgelenk-Zugstrebenachse vorn
miteiner Fünflenker-Hinterachse bietet ideale
Voraussetzungen, um Agilität und Fahrkomfort gleichermaßen
zu optimieren. Auch die erstmals bei einem BMW X Modell
eingesetzte elektromechanische Servolenkung (EPS) trägt
maßgeblich zum präzisen Handling bei. Die neu entwickelte
und als Sonderausstattung erhältliche Variable Sportlenkung
reduziert die für einen besonders starken Vorderradeinschlag
erforderlichen Lenkradbewegungen. Park-, Abbiege- und
Ausweichmanöver werden so komfortabel und sicher mit
geringem Lenkaufwand absolviert.
Optional wird für den
neuen BMW X3 die Dynamische Dämpfer Control angeboten. Die
elektronisch geregelten Dämpfer passen sich adaptiv sowohl
der Fahrbahnbeschaffenheit als auch dem Fahrstil an. Das
Kennfeld der Dämpferregelung kann vom Fahrer über die
Fahrdynamik-Control beeinflusst werden. Die erstmals für ein
BMW X Modell verfügbare Funktion ermöglicht es, mit einer
Taste auf der Mittelkonsole zwischen den
Fahrzeug-abstimmungen „NORMAL“, „SPORT“ und „SPORT+“ zu
wählen. Neben dem Dämpfungsverhalten werden so auch die
Gaspedalprogression, das Ansprechverhalten des Motors, die
Kennlinie der Lenkkraftunterstützung und die DSC
Ansprechschwellen sowie die Schaltdynamik des
Automatikgetriebes beeinflusst. Alle Faktoren werden dabei
jeweils zu einem stimmigen Gesamt-Setup kombiniert.
Wie alle BMW X Modelle
verfügt auch der neue BMW X3 über eine besonders
verwindungssteife Karosserie, präzise definierte
Trägerstrukturen und groß dimensionierte Deformationszonen.
Die Sicherheitsausstattung umfasst Front- und
Becken-Thorax-Airbags, seitliche Curtain-Kopfairbags,
Dreipunkt-Automatikgurte für alle Sitzplätze,
Gurtkraftbegrenzer, Gurtstrammer und crashaktive Kopfstützen
vorn sowie ISOFIX-Kindersitzbefestigungen im Fond.
Innovative Optionen und
umfangreiche Funktionen von BMW ConnectedDrive.
Das Angebot der
Sonderausstattungen reicht von der Klimaautomatik mit
2-Zonenregelung und dem Panorama-Glasdach über hochwertige
Audiosysteme und das Navigationssystem Professional mit
Festplattenspeicher bis hin zur automatischen
Heckklappenbetätigung und der Anhängevorrichtung mit
elektrisch schwenkbarem Kugelkopf. Einzigartig
im Segment ist die von
BMW ConnectedDrive zur Verfügung gestellte Auswahl von
Fahrerassistenzsystemen, internetbasierten
Mobilitätsdiensten und Technologien zur Einbindung von
Mobiltelefonen und externen Musikplayern in das Fahrzeug.
Der neue BMW X3 kann unter anderem mit den Systemen
Head-Up-Display, Adaptives Kurvenlicht, Fernlichtassistent
und Rückfahrkamera einschließlich Top View ausgestattet
werden.
Produktion im BMW Werk
Spartanburg.
Agilität und Komfort,
Sportlichkeit und Effizienz, Robustheit und Eleganz,
Variabilität und Premium-Ambiente – der neue BMW X3 erfüllt
auf besonders überzeugende Weise die unterschiedlichsten
Ansprüche an ein modernes Sports Activity Vehicle. Mit der
Vielfalt seiner Qualitäten setzt er neue Maßstäbe in dem von
seinem Vorgänger begründeten Segment.
Produziert wird der neue
BMW X3 im BMW Werk Spartanburg nach den strengen
Qualitätsstandards der BMW Group. Innerhalb ihres weltweiten
Produktionsnetzwerks hat sich der Standort im US-Bundesstaat
South Carolina mit der Fertigung der Modelle BMW X5 und BMW
X6 zum Kompetenzzentrum für BMW X Modelle entwickelt. Mit
umfangreichen Erweiterungen wurden die Voraussetzungen dafür
geschaffen, auch die Fertigung des neuen BMW X3 in den
Produktionsablauf zu integrieren.
Mit den auf der NAIAS
2011 präsentierten Modellen setzt der
Premium-Automobilhersteller BMW deutliche Signale für eine
kontinuierliche Steigerung der Fahrfreude und untermauert
zugleich seine weltweite Vormachtstellung bei der
Entwicklung besonders verbrauchsgünstiger und emissionsarmer
Fahrzeuge. Weltweit bieten BMW Modelle in allen
Fahrzeugsegmenten die jeweils beste Relation zwischen
Fahrleistung und Kraftstoffkonsum. Dieser Vorsprung ist das
Ergebnis der Entwicklungsstrategie BMW EfficientDynamics,
die darüber hinaus auch langfristige Perspektiven auf dem
Weg zu einer CO2-freien Mobilität entfaltet.
Die im Rahmen von BMW
EfficientDynamics entwickelte Technologie reicht von neuen
Motoren und Getrieben mit besonders hohem Wirkungsgrad über
intelligenten Leichtbau und optimierte Aerodynamik bis hin
zu weiteren verbrauchsreduzierenden Maßnahmen im Umfeld der
Antriebseinheiten. Diese Innovationen sind nicht auf
einzelne Sondermodelle beschränkt, sondern Bestandteil der
Serienausstattung jedes neuen BMW. Sie werden in einer
jeweils modellspezifischen Kombination und in wachsendem
Umfang auf allen Automobilmärkten eingesetzt. Dieser globale
Ansatz der Entwicklungsstrategie BMW EfficientDynamics zielt
darauf ab, Kunden in aller Welt unter Berücksichtigung der
jeweils geltenden Rahmenbedingungen die optimale Technologie
zur Reduzierung der Verbrauchs- und Emissionswerte zur
Verfügung zu stellen.
Optimierter Wirkungsgrad
durch BMW TwinPower Turbo, High Precision Injection und
VALVETRONIC.
Die auf den
nordamerikanischen Automobilmärkten angebotenen BMW Modelle
mit Reihensechszylinder- und V8-Motoren verfügen über eine
umfassende Bandbreite an Technologien zur Optimierung von
Leistungsausbeute und Effizienz. Dazu gehört die seit Jahren
in Sechszylinder-Antrieben bewährte vollvariable
Ventilsteuerung VALVETRONIC ebenso wie die in Kombination
mit BMW TwinPower Turbo Technologie eingesetzte
Direkteinspritzung High Precision Injection. Eine nochmalige
Steigerung der dynamischen Kraftentfaltung und des
3.5 Auf dem Weg zur
CO2-freien Mobilität: BMW EfficientDynamics – das weltweit
wirksamste und vielfältigste Konzept für mehr Fahrfreude und
weniger Emissionen.Wirkungsgrads wird nun durch die weltweit
einzigartige Kombination von BMW TwinPower Turbo,
Direkteinspritzung und VALVETRONIC erzielt. Diese Variante
des Reihensechszylinder-Motors wird jetzt auch im neuen BMW
X3 xDrive35i eingesetzt.
Eine weitere
Möglichkeit, BMW typische Fahrfreude mit höchster
Wirtschaftlichkeit zu kombinieren, bietet der erfolgreich
auf den nordamerikanischen Automobilmärkten eingeführte BMW
Advanced Diesel mit BluePerformance. Der
Sechszylinder-Antrieb mit BMW TwinPower Turbo, der in den
Modellen BMW 335d Limousine und BMW X5 xDrive35d eingesetzt
wird, leistet 265 hp und erfüllt mithilfe seines SCR-Systems
zur Reduzierung von Stickoxiden die strengen
Emissionsbestimmungen aller US-Bundesstaaten. Er ermöglicht
zudem außergewöhnlich günstige Verbrauchswerte, die sich
einer Reichweite von 23/36 mpg (city/highway) für die BMW
335d Limousine beziehungsweise 19/26 mpg für den BMW X5
xDrive35d niederschlagen.
Neue Perspektiven: BMW
ActiveHybrid und Elektromobilität.
Eine weitere Säule von
BMW EfficientDynamics ist die jetzt in den ersten
Serienfahrzeugen eingesetzte BMW ActiveHybrid Technologie.
Die auch auf den nordamerikanischen Automobilmärkten
erfolgreich eingeführten Modelle BMW ActiveHybrid 7 und BMW
ActiveHybrid X6 nutzen die intelligente Verknüpfung von
Verbrennungsmotor und Elektroantrieb in jeweils
modellspezifischer Ausprägung für ein faszinierendes Plus an
Dynamik und eine maßgebliche Reduzierung der Verbrauchs- und
Emissionswerte.
Im Rahmen von Efficient
Dynamics treibt die BMW Group darüber hinaus Forschungs- und
Erprobungsprojekte für weitere zukunftsweisende
Antriebskonzepte voran. So werden unter anderem rund 600
vollelektrisch angetriebene Fahrzeuge der Marke MINI in
einem Pilotprojekt in verschiedenen US-Bundesstaaten von
ausgewählten Privat- und Firmenkunden im Alltagsverkehr
genutzt. Mit diesem Projekt werden Erkenntnisse darüber
gewonnen, wie die individuelle Mobilität auf der Grundlage
rein elektrisch betriebener Fahrzeuge effizient zu gestalten
ist.
Im Vorgriff auf ein
vergleichbares, im Umfang nochmals erweitertes Pilotprojekt
wurde das BMW Concept ActiveE entwickelt. Das auf der Basis
des BMW 1er Coupé entstandene Konzeptfahrzeug, das auf der
NAIAS 2010
in Detroit seine
Weltpremiere feierte, kombiniert emissionsfreies Fahren mit
einem dynamischen Beschleunigungsverhalten, vier
vollwertigen Sitzplätzen, einem rund 200 Liter großen
Gepäckraum und Hinterradantrieb. Auch dieses Konzept ist
darauf ausgerichtet, konsequente Fortschritte auf dem Weg zu
einer emissionsfreien Mobilität zu erzielen. Bereits im
Sommer 2011 wird mit einer Fahrzeugflotte des BMW ActiveE,
deren Umfang die Zahl der eingesetzten MINI E sogar noch
übersteigt, ein weiterer Feldversuch gestartet, um neben der
Fahrzeugtechnik auch die Anforderungen an die
Versorgungsinfrastruktur sowie das Nutzerverhalten im
Alltagsverkehr zu analysieren. Der BMW ActiveE wird dabei in
verschiedenen US-Bundesstaaten an der Ost- und Westküste
unterwegs sein.
Die Elektromobilität ist
auch ein wichtiger Bestandteil der Entwicklungsarbeit im
Rahmen des project i. Dabei arbeitet die BMW Group unter
anderem an innovativen Fahrzeugkonzepten für den Einsatz in
Metropolen in unterschiedlichen Märkten. Aktuell bereitet
die BMW Group die Serienproduktion eines Megacity Vehicle
vor, das bereits im Jahr 2013 als emissionsfreies
Elektrofahrzeug für großstädtische Ballungsräume auf den
Markt kommen soll. Mit diesem Modell werden nicht nur im
Bereich der Antriebstechnologie, sondern auch auf dem Gebiet
des Leichtbaus Meilensteine gesetzt. Das Megacity Vehicle
wird unter anderem als weltweit erstes Großserienfahrzeug
über eine Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärktem
Kunststoff verfügen.
Mit Efficient Dynamics,
ressourcenschonender Produktion und hohen sozialen Standards
für die Mitarbeiter an allen Standorten hat die BMW Group
auch ihre herausgehobene Position im aktuellen Dow Jones
Sustainability Index gefestigt. Das gemeinsam von Dow Jones
Indizes, Stoxx Limited und der Züricher
Vermögensverwaltungsgesellschaft SAM erstellte Ranking gilt
als weltweit wichtigster Gradmesser für unternehmerische
Verantwortung. Zum sechsten Mal in Folge wurde die BMW Group
darin jetzt als „weltweit nachhaltigster
Automobilhersteller“ eingestuft.
Durch die intelligente
Vernetzung zwischen dem Fahrer, seinem Fahrzeug und der
Außenwelt trägt BMW mit aktuellen Innovationen aus dem
Entwicklungsbereich BMW ConnectedDrive in weltweit
einzigartiger Weise zur Steigerung der Fahrfreude bei. Kein
anderer Automobilhersteller verfügt über ein ähnlich
umfassendes Portfolio von Fahrerassistenzsystemen, Angeboten
zur Nutzung mobiler Endgeräte im Fahrzeug sowie
Mobilitätsdienstleistungen aus den Bereichen
Verkehrsinformation, Notruf, Fahrzeug-, Auskunfts- und
Bürodienste, Reise- und Freizeitplaner sowie Internet. All
diese Funktionen sind konsequent auf drei Ziele hin
ausgerichtet: den individuellen Komfort zu steigern, die
Sicherheit aller Fahrzeuginsassen zu optimieren und den
modernsten Ansprüchen an das Infotainment im Automobil zu
genügen.
Alle Komfort-,
Infotainment- und Sicherheitssysteme an Bord eines BMW
liefern dem Fahrer jederzeit so viele Informationen und
Services wie nötig und gewünscht. Zu diesem Zweck bündelt
BMW ConnectedDrive alle innovativen Angebote und
Technologien auf eine Weise, die Freude am Fahren noch
komfortabler, sicherer und intensiver macht. Die Aufgabe der
Selektion und des Handelns bleibt dabei klar dem Fahrer
überlassen. Er ist verantwortlicher Mittelpunkt aller
Aktivitäten. Durch BMW ConnectedDrive gewinnt er an
Kompetenz, Souveränität und Sicherheit in
unterschiedlichsten Fahrsituationen.
Mit BMW ConnectedDrive
bleibt der Fahrer eines BMW darüber hinaus auch unterwegs
komfortabel, sicher und umfassend mit seiner persönlichen
Lebenswelt verbunden. Neue Services von BMW ConnectedDrive
und die erweiterte Integration mobiler Endgeräte bieten
zusätzliche Möglichkeiten zur Nutzung von Entertainment-,
Informations- und Kommunikationsfunktionen im Fahrzeug. So
stehen aus dem Alltag gewohnte internetbasierte Dienste,
Büroanwendungen und Unterhaltungsmedien jetzt in einer
nochmals gesteigerten und im Automobilbereich weltweit
einzigartigen Vielfalt zur Verfügung. Die perfekte
Integration aller Funktionen in das fahrzeugeigene
3.6 Perfekte Vernetzung
für mehr Komfort, Infotainment und Sicherheit: Die aktuellen
Innovationen von BMW ConnectedDrive.
Bediensystem BMW iDrive
ermöglicht dabei eine intuitive, bequeme und sichere
Steuerung.
BMW ConnectedDrive
Services für mehr Komfort.
Über den für alle
Modelle verfügbaren telefonischen Auskunftsdienst von BMW
ConnectedDrive erhält der Fahrer vielfältige, auf den
individuellen Bedarf zugeschnittene Informationen. Per Anruf
im BMW Call Center kann der Fahrer die gewünschten Auskünfte
erfragen, anschließend kann beispielsweise die Adresse eines
Hotels oder Restaurants vom BMW Call Center direkt ins
Fahrzeug gesendet und dort vom Fahrer per Knopfdruck ins
Navigationssystem übernommen werden.
Für die gezielte Suche
nach reiserelevanten Informationen können auch die ebenfalls
für alle BMW Modelle verfügbaren Google Services genutzt
werden. Mit der Google Branchensuche im Fahrzeug können
lokale Informationen bei der weltweit bekanntesten
Onlinesuchmaschine abgefragt und genutzt werden. Dazu wird
im Fahrzeug eine Verbindung zur Internetseite des Services
Google Maps hergestellt. Standort und Zielort des Fahrzeugs
werden automatisch erkannt, die aus der Google Maps
Datenbank abgefragten Resultate im Umkreis werden
anschließend mit Adresse, Telefonnummer und Entfernung
angezeigt. Außerdem werden die Ergebnisse in einer von
Google Maps im Internet bekannten Karte dargestellt. Der
Fahrer kann die Ergebnisse seiner Suche unkompliziert per
Knopfdruck ins Navigationssystem oder Telefon übernehmen.
Eine weitere Möglichkeit
zur Nutzung der Google Services bietet die BMW
ConnectedDrive Funktion Send to Car. Adressen und
Telefonnummern können am PC auf Google Maps im Internet
gesucht und dann vom Fahrer oder durch eine autorisierte
Person direkt ins Fahrzeug gesendet werden. Auch in diesem
Fall sind Adresse und Telefonnummer anschließend im Fahrzeug
aufrufbar und stehen zur Übernahme per Knopfdruck in das
Navigationssystem sowie ins Telefon zur Verfügung.
Für individuelle
Unterstützung sowie für eine Steigerung des Komforts sorgen
die innovativen Fernfunktionen von BMW ConnectedDrive. Wurde
beispielsweise das Fahrzeug versehentlich verriegelt, obwohl
sich der Schlüssel im Kofferraum befindet, genügt ein Anruf
beim BMW Call Center. Nach eindeutiger Identifizierung des
Fahrers wird von dort aus via
Telefonverbindung das
Kommando zur Entriegelung des Fahrzeugs übertragen. Auf
gleichem Wege kann festgestellt werden, ob das in Eile
abgestellte Fahrzeug verriegelt wurde. Außerdem ist mithilfe
der Fernfunktionen auch eine Aktivierung der Standheizung
beziehungsweise Standlüftung via BMW Call Center möglich.
BMW ConnectedDrive
Services für mehr Infotainment.
Mit weiteren neuen
Funktionen baut BMW ConnectedDrive auch den Vorsprung bei
der Integration mobiler Endgeräte weiter aus. Mit einer
besonders leistungsfähigen Schnittstellen-Technologie wird
eine umfassende Nutzung von externen Mobiltelefonen und
Musikplayern im Fahrzeug gewährleistet. Sowohl der Umfang
der Funktionen als auch die Auswahl der kompatiblen
Mobiltelefone ist dabei einzigartig im Wettbewerbsumfeld.
Ein weltweit
einzigartiges Angebot stellen die neuen Office-Funktionen
von BMW ConnectedDrive dar. Mit den neuen Office-Funktionen
können nun auch Kalendereinträge, Textnachrichten (SMS,
E-Mail), Aufgaben und Notizen im Bordmonitor angezeigt und
mittels Sprachausgabe (Text to Speech) vorgelesen werden. So
kann der Fahrer die im Fahrzeug synchronisierten Nachrichten
und Informationen bei minimaler Ablenkung vom
Verkehrsgeschehen aufnehmen. Bei Nutzung der Telefonfunktion
können Kontaktlisten einschließlich Bilddateien von einem
externen Mobiletelefon über die Bluetooth-Schnittstelle in
das Fahrzeug übertragen werden. So kann bei einem
eingehenden Anruf neben Rufnummer und Name auch ein Bild des
jeweiligen Gesprächspartners auf dem Bordmonitor dargestellt
werden.
Zu den aktuellen
Innovationen gehört auch das Bluetooth Audio Streaming, das
den Zugriff auf die persönliche Musiksammlung ohne
Kabelverbindung ermöglicht. Dabei werden das Mobiltelefon
oder der Musikplayer über eine Bluetooth-Verbindung in das
Bediensystem iDrive integriert. Die gespeicherten
Musikdateien können dann über das Audiosystem des Fahrzeugs
abgespielt werden.
BMW ConnectedDrive
Services für mehr Sicherheit.
Darüber hinaus
beinhaltet BMW ConnectedDrive eine umfassende Auswahl an
Fahrerassistenzsystemen, die für zusätzliche Souveränität
und Sicherheit beim Fahren sorgen und in ihrem
Funktionsumfang ebenfalls weltweit Maßstäbe setzen. So
ermöglicht das mit einer Wärmebildkamera arbeitende
Nachtsichtsystem BMW
Night Vision mit Personenerkennung eine unerreicht präzise
Erkennung von Radfahrern und Fußgängern, die sich außerhalb
des Scheinwerferlichtkegels im Vorfeld des Fahrzeugs
aufhalten. Auch das nochmals optimierte, in
Darstellungsqualität, Funktionsumfang und Flexibilität
einzigartige Head-Up-Display leistet einen maßgeblichen
Beitrag zum konzentrierten Fahren. Das System projiziert
fahrrelevante Informationen im Sichtfeld des Fahrers auf die
Windschutzscheibe, wo sie ohne Blickabwendung erfasst werden
können.
Zu den weiteren
Fahrerassistenzsystemen, die sicheres und souveränes Fahren
fördern, gehören die Spurwechselwarnung und die
Spurverlassenswarnung. Die kamerabasierten Systeme warnen
den Fahrer vor der Gefahr einer Kollision beim
Fahrspurenwechsel beziehungsweise vor einem unbeabsichtigten
Abweichen vom eingeschlagenen Kurs. Die Auffahrwarnung mit
Anbremsfunktion, die in Kombination mit der Aktiven
Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion aktiv wird,
schafft die Möglichkeit, mithilfe eines zweistufigen
Warnszenarios eine Kollision gänzlich zu vermeiden oder
zumindest die Unfallfolgen zu reduzieren.
Als weltweit erster
Automobilhersteller führte BMW 1997 in den USA und zwei
Jahre später auch in Europa den Notruf ein, der im Fall
einer Kollision automatisch eine Telefonverbindung zum BMW
Call Center aufbaut und dadurch optimierte Voraussetzungen
für einen schnellen und gezielten Rettungseinsatz schafft.
Das Angebot von BMW
ConnectedDrive ist in modellspezifischer Zusammenstellung
für alle Baureihen verfügbar. Damit sind wegweisende
Innovationen in den Bereichen Komfort, Infotainment und
Sicherheit nicht allein dem Luxussegment vorbehalten. Mit
einer stetig wachsenden Zahl von Services nimmt BMW weltweit
die Führungsrolle bei der Einführung von Innovationen in
diesen Bereichen ein.
Quelle: BMW |
|
16.12.2010
BMW Modelljahrespflege 2011.
Inhaltsverzeichnis.
München. Mit wichtigen
neuen Modellen und Modellvarianten sowie mit einer großen
Zahl von Produktaufwertungen und erweiterten Angeboten geht
BMW in das Frühjahr 2011. Zukunftsweisende Innovationen zur
Steigerung der Effizienz, ästhetisches Design und hohe
Fahrdynamik zeichnen die Neuerungen im BMW Modellprogramm
aus. Die Modelle und Modellaufwertungen werden ab März 2011
im Handel verfügbar sein. Das neue BMW 1er Coupé und das
neue BMW 1er Cabrio präsentieren sich dann mit gezielten
Design-Modifikationen und optimierten
Aerodynamik-Eigenschaften. Weitere Neuheiten sind der BMW
320d EfficientDynamics Edition jetzt als Touring, der neue
BMW X3 mit zwei zusätzlichen Sechszylinder-Motoren und das M
Sportpaket für den BMW X3. BMW ConnectedDrive bietet ab
Frühjahr 2011 neue Apps zur Integration von iPhones, iPods
und Internetdiensten an. Und neben neuen Sonderausstattungen
für einzelne Baureihen sowie erweiterten Angeboten von BMW
Individual ergänzen neue xDrive Varianten das Angebot der
BMW 5er Reihe.
Das neue BMW 1er Coupé
und das neue BMW 1er Cabrio.
Mit gezielten
Modifikationen bringen das neue BMW 1er Coupé und das neue
BMW 1er Cabrio Dynamik und Effizienz noch stärker zur
Geltung. Die neue Formgebung der Frontschürze umfasst unter
anderem so genannte Air Curtains, die den Verwirbelungen im
Bereich der Radhäuser entgegenwirken und damit den
Luftwiderstand des Fahrzeugs reduzieren. Mit neu gestalteten
Scheinwerfern und Heckleuchten, hochwertig verfeinerten
Bedienelementen sowie Neuerungen im Programm der
Außenlackierungen, Polsterungen und Interieurleisten werden
weitere frische Akzente gesetzt.
BMW 320d
EfficientDynamics Edition Touring: mehr Platz, weniger CO2.
Wie bereits die
Limousine BMW 320d EfficientDynamics Edition untermauert
auch der ab Frühjahr 2011 verfügbare BMW 320d
EfficientDynamics Edition Touring die weltweite
Führungsrolle von BMW bei der Entwicklung besonders
emissionsarmer und zugleich fahrdynamischer Modelle. Der BMW
320d EfficientDynamics Edition Touring leistet 120 kW/163 PS
und verbraucht nur 4,3 Liter je 100 Kilometer im
EU-Testzyklus (114 Gramm CO2 pro Kilometer). Das neue
Touring Modell wird von einem Vierzylinder-Dieselmotor der
neuesten Generation mit Common-Rail-Direkteinspritzung und
Turboaufladung angetrieben. Das Vollaluminium-Triebwerk
stellt bereits
1. BMW
Modelljahrespflege-Maßnahmen März 2011. (Kurzfassung)
bei 1 750 min-1 ein
maximales Drehmoment von 380 Newtonmetern zur Verfügung und
beschleunigt den Fünftürer in 8,3 Sekunden von null auf 100
km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 223 km/h. Und all
das kombiniert mit einem Gepäckraumvolumen von bis zu 1 385
Litern.
Der neue BMW X3:
dynamischer, größer und komfortabler.
Mit nochmals
gesteigerter Agilität, optimiertem Fahrkomfort und einem
erweiterten Raumangebot macht sich der neue, soeben im Markt
eingeführte BMW X3 daran, die Erfolgsgeschichte seines
weltweit mehr als 600 000-mal verkauften Vorgängers
fortzuschreiben. Der neue, im US-amerikanischen BMW Werk
Spartanburg (South Carolina) produzierte BMW X3 geht mit
zwei zusätzlichen Sechszylinder-Motoren in das Frühjahr
2011. Der BMW X3 xDrive30d geht mit einem 190 kW/258 PS
starken Sechszylinder-Diesel an den Start und bietet wie
bereits das Vierzylinder-Modell BMW X3 xDrive20d in seiner
Leistungsklasse die beste Relation zwischen Fahrleistungen
und Verbrauch. Der ebenfalls neue BMW X3 xDrive28i verfügt
über einen 3,0-Liter-Saugmotor mit VALVETRONIC und leistet
ebenfalls 190 kW/258 PS. Mit dem serienmäßigen Allradantrieb
BMW xDrive und einschließlich des BMW X3 xDrive35i mit 225
kW/306 PS mit vier modernen Motoren setzt das Sports
Activity Vehicle in seinem Wettbewerbsumfeld abermals
Maßstäbe.
BMW M Sportpaket für BMW
X3.
Ab Modelljahr 2011 steht
das M Sportpaket für den neuen BMW X3 zur Verfügung. Das von
der BMW M GmbH speziell für das neue Sports Activity Vehicle
entwickelte Angebot ermöglicht ein besonders intensives
Fahrerlebnis. Das M Sportpaket umfasst hochwertige
Komponenten in den Bereichen Fahrwerk, Aerodynamik,
Exterieur und Interieur. Dazu gehören unter anderem das M
Aerodynamikpaket, M Leichtmetallräder und eine auf
Fahrfreude ausgerichtete Interieurgestaltung. So lassen sich
die dynamischen Fahreigenschaften des neuen BMW X3 nun
nochmals verstärken und darüber hinaus auch optisch markant
zum Ausdruck bringen.
Neue Sonderausstattungen
und neue BMW 5er xDrive Varianten.
Durch den Einsatz
weiterer zusätzlicher Modell- und Ausstattungs-Neuheiten
wird die BMW Produktpalette jetzt noch vielseitiger,
aktueller und attraktiver. Da sind beispielsweise zum einen
neue Sonderausstattungen wie Lenkräder mit Schaltwippen für
BMW 1er Modelle, das BMW Head-Up Display mit
Vollfarbdarstellung für den BMW 5er oder der WLAN-Hotspot
des erweiterten Fondtelefons für den BMW 7er. Zum anderen
wird das Angebot in der BMW 5er Reihe um neue Varianten mit
dem intelligenten Allradsystem BMW xDrive erweitert.
BMW ConnectedDrive: mit
neuer Schnittstelle zur Integration von iPhone Apps.
Erstmals nach der
Einführung von MINI Connected bietet die BMW Group nun auch
in einem BMW ausgewählte iPhone Applikationen zur
integrierten Nutzung im Fahrzeug. Damit wird das umfassende
Angebot von BMW ConnectedDrive um eine weitere im Wettbewerb
bisher einzigartige Funktion ergänzt. BMW unterstreicht
damit einmal mehr seine Führungsrolle im Bereich automobiler
Vernetzung. Ab Frühjahr 2011 gibt es dieses Angebot zur
verbesserten Integration des Apple iPhone, das mit
Einführung des neuen BMW 1er Coupé und des neuen BMW 1er
Cabrio verfügbar sein wird. Damit lassen sich erstmals
Features wie Facebook, Webradio oder Twitter auf dem
Fahrzeug-Display anzeigen und mit dem iDrive Controller
bedienen.
2. BMW
Modelljahrespflege-Maßnahmen März 2011: Vom BMW 1er Coupé
bis zum BMW X6 (Langfassung)
München. Herausragende
Effizienz und sportliches Fahrvergnügen kennzeichnen das BMW
1er Coupé und das BMW 1er Cabrio im Premium-Kompaktsegment.
Die beiden zweitürigen Modelle der BMW 1er Reihe erweitern
ihr sportlich-elegantes Erscheinungsbild im Modelljahr 2011
mit gezielten Design-Modifikationen, optimierter Aerodynamik
und attraktiven Ausstattungs-Komponenten. Besonders markant
kommt der markentypische Charakter mit der noch dynamischer
neugeformten Frontschürze zur Geltung. Dabei gewinnt das
zentrale Lüftungsgitter unterhalb des Stoßfängers einprägsam
durch einen schwarzen Zierstab. Die in der Schürze
integrierten Nebelscheinwerfer und die neuen weit außen
positionierten senkrechten Lufteinlässe betonen den
sportlichen Auftritt.
Die neu dimensionierten
senkrechten Luftöffnungen in der Frontschürze erzeugen
während der Fahrt durch gezielte Luftkanalisierung im
Radhaus eine Art Luft-Vorhang, auch Air Curtain genannt.
Dieser Air Curtain legt sich zur aerodynamischen Abschirmung
der Vorderräder seitlich vor die Radflanken und reduziert so
wirkungsvoll den Luftwiderstand im Kotflügel. Der Air
Curtain ist ein weiterer Baustein im Rahmen der wegweisenden
BMW EfficientDynamics Maßnahmen, der im Zusammenspiel mit
der Bremsenergie-Rückgewinnung, Auto Start Stop Funktion,
Schaltpunktanzeige sowie mit bedarfsgerecht gesteuerten
Nebenaggregaten die Verbrauchs- und Emissionsminderung
konsequent fortsetzt.
Frische Akzente im
Lichtdesign: ausdrucksstark und unverwechselbar. Sowohl das
neue BMW 1er Coupé als auch das neue BMW 1er Cabrio gewinnen
durch ein überarbeitetes Design der Scheinwerfer und der
Heckleuchten zusätzlich an Attraktivität. Das im Detail
modifizierte Design der Hauptscheinwerfer wird jetzt unter
anderem durch eine Akzentblende betont, die über den oberen
Bereich der Doppelscheinwerfer verläuft. Die in L-Form
geschnittene Heckleuchten-Kombination wirkt jetzt im neuen
ganzflächigen roten Gehäuse besonders ausdrucksstark. Für
unverwechselbares Nachtdesign des BMW 1er Coupé und des BMW
1er Cabrio sorgen Xenon-Scheinwerfer mit integrierten
LED-Akzentleuchten (Tagfahrlicht) vorne und LED-Leuchtkörper
in den Rückleuchten.
Frische Akzente setzt
das erweiterte Programm der Außenlackierungen und des
Felgendesigns. Mit den Metallic-Lackierungen Vermilionrot
und
2.1 Das neue BMW 1er
Coupé. Das neue BMW 1er Cabrio. Noch mehr Effizienz und
Dynamik.
Marrakeschbraun stehen
zukünftig zwei brillante neue Außenfarben zur Wahl, die die
exklusive Anmutung von BMW 1er Coupé und BMW 1er Cabrio
weiter betonen. Neue 17-Zoll-Leichtmetallräder im
Sternspeichen- und Streamlinedesign sowie
18-Zoll-Leichtmetallräder mit Mischbereifung im
V-Speichendesign unterstreichen die unverwechselbare
Charakteristik der beiden Modelle des einzigen
hinterradgetriebenen Fahrzeugtyps im Kompaktsegment. Schon
das Einstiegsmodell BMW 1er Cabrio 118i rollt jetzt
serienmäßig auf 16-Zoll-Leichtmetallrädern im
V-Speichendesign.
Neue Polsterbezüge: mehr
Individualität im Innenraum. Das sportlich-exklusive Flair
des Innenraums kommt jetzt durch neue, präzise aufeinander
abgestimmte Interieurumfänge noch stärker zum Ausdruck. Dazu
wurde das Programm der Sitzpolsterungen und der Dekorleisten
umfangreich überarbeitet. Bei den neu eingeführten
Polster-Optionen für BMW 1er Coupé und BMW 1er Cabrio stehen
der Stoffbezug „Network“ in Magmabraun und die
Ledervarianten „Boston“ Oyster und „Boston“ Savannebeige zur
Wahl. Weitere neue Optionen sind ein Sport-Lederlenkrad mit
Schaltwippen, wahlweise auch als M Lederlenkrad mit
Schaltwippen.
Ausstattungsübergreifend
hat BMW die Kennzeichnung der DSC Taste im Cockpit
verbessert. Das neue, international verständliche Symbol
ersetzt jetzt die drei Buchstaben DSC, die als Abkürzung für
Dynamische Stabilitäts Control stehen. Serienmäßig weist das
Interieur bei allen BMW 1er Coupé und BMW 1er Cabrio
Varianten eine Vielzahl von Merkmalen auf, die das hohe
Qualitätsniveau noch intensiver unterstreichen. So umrahmen
elegante Chromapplikationen das Lichtschaltzentrum genauso
wie das Bedienfeld der Klimaanlage in der Mittelkonsole. Die
Auswahl der Interieurleisten wurde überarbeitet und mit dem
Farbton Alpinweiß erweitert.
114 Gramm CO2 pro
Kilometer und 120 kW/163 PS – diese Relation zwischen
Emissionswert und Motorleistung ist nur mit BMW
EfficientDynamics zu erreichen. BMW realisiert sie in einem
Premium-Fahrzeug der Mittelklasse, das auch noch ein
Gepäckraumvolumen von bis zu 1 385 Litern bietet: dem neuen
BMW 320d EfficientDynamics Edition Touring.
Möglich wird die neue
Kombination aus Effizienz, Fahrfreude und Variabilität durch
den Einsatz von verbrauchs- und emissionsreduzierender
Technologie einschließlich einer spezifischen
Motorauslegung. Der BMW 320d EfficientDynamics Edition
Touring verbraucht durchschnittlich 4,3 Liter je 100
Kilometer im EU-Testzyklus und setzt sich so klar an die
Spitze der Effizienzwertung in seinem Segment.
Dieses neue Touring
Modell der BMW 3er Reihe wurde in erster Linie für die
Märkte Belgien, Niederlande und Frankreich entwickelt, da
gerade dort eine wichtige Steuergrenze von 115 g CO2/km
gegeben ist.
Wie zuvor bereits mit
der entsprechend konfigurierten Limousine untermauert BMW
auch mit dem ab Frühjahr 2011 verfügbaren BMW 320d
EfficientDynamics Edition Touring seine weltweite
Führungsrolle bei der Entwicklung besonders emissionsarmer
und zugleich fahrdynamischer Modelle.
Der Fünftürer wird von
einem Vierzylinder-Dieselmotor der neuesten Generation mit
Common-Rail-Direkteinspritzung und Turboaufladung
angetrieben. Sein 120 kW/163 PS starkes
Vollaluminium-Triebwerk stellt bereits bei 1 750 min-1 ein
maximales Drehmoment von 380 Newtonmetern zur Verfügung und
beschleunigt das Touring Modell in 8,3 Sekunden von null auf
100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 223 km/h.
Klarer Vorsprung im
Wettbewerb: deutlich mehr Dynamik und bis zu 30 Gramm
weniger CO2 pro Kilometer dank BMW EfficientDynamics.
Dieses Verhältnis
zwischen Wirtschaftlichkeit und Fahrfreude ist im gesamten
Marktumfeld der Mittelklasse einzigartig. Der
verbrauchsgünstigste Wettbewerber im Segment des BMW 3er
Touring wird von einem deutlich schwächeren Motor
angetrieben und benötigt für die Beschleunigung von null auf
100 km/h fast fünf Sekunden mehr als der BMW 320d Efficient
Dynamics Edition Touring. Weitere vergleichbare Fahrzeuge in
dieser Klasse kommen
2.2 Der neue BMW 320d
EfficientDynamics Edition Touring: Mehr Platz, weniger CO2.
dagegen, trotz
geringerer Fahrdynamik, auf einen um bis zu 30 g/km höheren
CO2-Ausstoß als die neue BMW EfficientDynamics
Edition-Variante. Damit fällt der Effizienz-Vorsprung des
Touring Modells ähnlich deutlich aus wie bei der BMW 320d
EfficientDynamics Edition Limousine.
Beide Modelle setzen in
der hart umkämpften Mittelklasse Zeichen für
zukunftsweisende Effizienz in Kombination mit der
markentypischen Dynamik und dem überlegenen Technologie- und
Qualitätsniveau eines Premium-Automobils von BMW. Als
Parallelangebot zum BMW 320d verfügen sie über die gleichen
serienmäßigen Komfortmerkmale und sind mit fast allen
Optionen für die BMW 3er Reihe einschließlich der
Fahrerassistenzsysteme und Mobilitätsdienste von BMW
ConnectedDrive erhältlich.
Die herausragende
Effizienz von Limousine und Touring Modell basiert auf einer
konsequenten Umsetzung der Entwicklungsstrategie BMW
EfficientDynamics. Ihr 2,0 Liter großer Dieselmotor wurde
auf eine nochmals gesteigerte Effizienz hin modifiziert.
Außerdem werden die auch in den weiteren Modellen der BMW
3er Reihe eingesetzten effizienzfördernden Maßnahmen beim
BMW 320d EfficientDynamics Edition um zusätzliche
modellspezifische Innovationen erweitert.
Dazu gehört neben einer
längeren Hinterachsübersetzung ein tiefer gelegtes Fahrwerk.
Spezifische Aero-Felgen im Turbinenrad-Design bewirken eine
Verbesserung der Aerodynamik-Eigenschaften. Der
Luftwiderstandsbeiwert des BMW 320d EfficientDynamics
Edition Touring reduziert sich auf 0,275.
Fliehkraftpendel im
Zweimassenschwungrad ermöglicht komfortables Fahren ohne
Vibrationen selbst im untertourigen Bereich.
Um während der Fahrt mit
besonders niedrigen Motordrehzahlen den ruhigen und
vibrationsfreien Lauf zu gewährleisten, ist die
Antriebseinheit des BMW 320d EfficientDynamics Edition mit
einem so genannten Fliehkraftpendel ausgestattet, das die
gewöhnlich im untertourigen Bereich auftretenden
Dreh-Ungleichförmigkeiten wirkungsvoll kompensiert. Das
neuartige Bauteil ist in das Zweimassenschwungrad des Motors
integriert, wo es die bei der Lastanforderung frei werdenden
Schwingungen tilgt und so für eine komfortable und auch
akustisch optimierte Leistungsentfaltung aus niedrigen
Drehzahlen heraus sorgt.
In Kombination mit einer
längeren Hinterachsübersetzung wird durch die
effizienzoptimierte Motorauslegung beim BMW 320d
EfficientDynamics Edition in allen Geschwindigkeitsbereichen
eine maßgebliche Reduzierung der Motordrehzahlen bewirkt.
Auch in Kombination mit dieser für Verbrauch und
Emissionen günstigen
Lastpunktverschiebung bleibt die für BMW Dieselmotoren
typische Spontaneität und Laufruhe gewahrt. Der so erzielte
Komfortgewinn legt es dem Fahrer nahe, häufiger einen
höheren Gang zu nutzen beziehungsweise auf das
Zurückschalten ganz zu verzichten. Bei einem
Beschleunigungsvorgang zeigt der BMW 320d EfficientDynamics
Edition dennoch das für einen BMW charakteristische agile
Fahrverhalten.
Weniger Emissionen, mehr
Fahrfreude: das Potenzial von BMW EfficientDynamics
konsequent umgesetzt.
Selbstverständlich
verfügt der BMW 320d EfficientDynamics Edition Touring auch
über das vollständige Paket von Maßnahmen zur Reduzierung
der Verbrauchs- und Emissionswerte, wie sie bei den weiteren
Modellen der BMW 3er Reihe ebenfalls serienmäßig zum Einsatz
kommen. So wird dank der Bremsenergie-Rückgewinnung die
Erzeugung von Strom für das Bordnetz auf die
verbrauchsneutralen Schub- und Bremsphasen konzentriert. Die
Auto Start Stop Funktion ermöglicht die Abschaltung des
Motors bei einem kurzfristigen Halt und verhindert so
unnötigen Kraftstoffverbrauch im Leerlauf.
Die Schaltpunktanzeige
des BMW 320d EfficientDynamics Edition weist den Fahrer
besonders früh auf einen unter Effizienzgesichtspunkten
optimalen Gangwechsel hin. Ebenso wie der abkoppelbare
Klimakompressor weist auch die elektromechanische
Servolenkung EPS eine bedarfsgerechte Steuerung auf. Darüber
hinaus trägt die aktive Kühlluftklappensteuerung zur
Reduzierung des Luftwiderstands und damit zur Steigerung der
Effizienz bei. Der BMW 320d EfficientDynamics Edition
Touring ist außerdem mit einem motornah angeordneten
Dieselpartikelfilter ausgestattet und erfüllt die Abgasnorm
EU5.
Mehr Agilität, mehr
Komfort, mehr Raum – der neue BMW X3 erfüllt höchste
Ansprüche an ein Sports Activity Vehicle in seinem Segment.
Im Frühjahr 2011 unterstreicht er seine vielfältigen Talente
hinsichtlich Fahrfreude und Variabilität auch mit einer
erweiterten Motorenauswahl. Dabei kommen die
charakteristischen Stärken eines BMW Dieselmotors nun in
einer weiteren Ausführung zur Geltung. Der BMW X3 xDrive30d
geht mit einem 190 kW/258 PS starken Sechszylinder-Diesel an
den Start. Wie schon das Vierzylinder-Modell BMW X3
xDrive20d bietet auch er in seiner Leistungsklasse die beste
Relation zwischen Fahrleistungen und Verbrauch. Im Programm
der Benzinantriebe wird dem Topmodell BMW X3 xDrive35i eine
weitere Sechszylinder-Variante an die Seite gestellt: Der
BMW X3 xDrive28i verkörpert die bewährten Qualitäten eines
klassischen 3,0 Liter-Saugmotors mit VALVETRONIC und
mobilisiert dabei eine Höchstleistung von ebenfalls 190
kW/258 PS
Mehr Leistung, höchste
Effizienz: Reihensechszylinder-Diesel im neuen BMW X3
xDrive30d.
Die Antriebseinheit des
neuen BMW X3 xDrive30d liefert weitere Belege für die
herausragende Entwicklungskompetenz, über die BMW auch auf
dem Gebiet der Dieselmotoren verfügt. Der
Reihensechszylinder-Diesel verfügt ebenso wie der
Vierzylinder des BMW X3 xDrive20d über ein
Vollaluminium-Kurbelgehäuse, eine
Common-Rail-Direkteinspritzung der jüngsten Generation und
einen Turbolader mit variabler Einlassgeometrie. Das
Einspritzsystem des Sechszylinders befördert den Kraftstoff
mit einem Maximaldruck von 1 800 bar in die Brennräume und
sorgt so für eine besonders effiziente und saubere
Verbrennung. Der thermodynamisch optimierte Turbolader
gewährleistet ein spontanes Ansprechverhalten und eine
imponierende Durchzugskraft aus niedrigen Drehzahlen. In der
für den BMW X3 xDrive30d entwickelten Ausführung erzeugt der
3,0 Liter große Antrieb eine auf 190 kW/258 PS gesteigerte
Höchstleistung bei einer Motordrehzahl 4 000 min-1, sein
maximales Drehmoment von 560 Newtonmetern steht zwischen 2
000 und 2 750 min-1 zur Verfügung. Die Beschleunigung von
null auf 100 km/h absolviert der neue BMW X3 xDrive30d
innerhalb von 6,2 Sekunden. Seine Höchstgeschwindigkeit
beträgt 230 km/h.
Auch die
Sechszylinder-Diesel-Variante des neuen BMW X3 positioniert
sich damit als mit Abstand sportlichstes Fahrzeug im
Wettbewerbsumfeld. Gleichzeitig steht der BMW X3 xDrive30d
mit einem Durchschnittsverbrauch
2.3 Der neue BMW X3:
Zusätzliche Sechszylinder-Motoren im BMW X3 xDrive30d und
BMW X3 xDrive28i.
von 6,0 Litern je 100
Kilometer und einem CO2-Wert von 159 Gramm pro Kilometer
unangefochten an der Spitze der Effizienzwertung in seiner
Leistungsklasse. Die Sechszylinder-Diesel-Variante des
Sports Activity Vehicle wird damit zu einem besonders
beeindruckenden Beispiel für die umfassende Wirkung der
Entwicklungsstrategie BMW EfficientDynamics. Bei einer im
Vergleich zum Vorgängermodell um 30 kW beziehungsweise 19
Prozent gesteigerten Leistung weist der neue BMW X3
xDrive30d einen um 22 Prozent reduzierten
Kraftstoffverbrauch auf. Möglich wird dieser Fortschritt
durch den konsequenten Einsatz von BMW EfficientDynamics
Technologie. Bremsenergie-Rückgewinnung und bedarfsgerecht
gesteuerte Nebenaggregate gehören ebenso zur
Serienausstattung wie die Auto Start Stop Funktion, die beim
Halt an Kreuzungen oder im Stau für das automatische
Abschalten des Motors sorgt, um unnötigen
Kraftstoffverbrauch im Leerlauf zu vermeiden. Der BMW X3
xDrive30d erfüllt die Abgasnorm EU5.
Drehfreudig, laufruhig,
leicht: Reihensechszylinder-Motor mit VALVETRONIC im neuen
BMW X3 xDrive28i.
Mit der Erweiterung des
Antriebsportfolios für den neuen BMW X3 wird jetzt außerdem
eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen, die Drehfreude,
Laufkultur und Wirtschaftlichkeit eines BMW
Reihensechszylinder-Benzinmotors in einem BMW X Modell zu
erleben. Der neue BMW X3 xDrive28i wird von einem 3,0 Liter
großen Saugmotor angetrieben, der seine Höchstleistung von
190 kW/258 PS bei einer Drehzahl von 6 600 min-1 erreicht.
Sein maximales Drehmoment von 310 Newtonmetern steht
zwischen 2 600 und 3 000 min-1 zur Verfügung. Das sportliche
Temperament der neuen Motorvariante schlägt sich im
Beschleunigungswert von 6,9 Sekunden für den Spurt von null
auf 100 km/h nieder. Die Höchstgeschwindigkeit des neuen BMW
X3 xDrive28i beträgt 230 km/h.
Neben der ebenso
kraftvollen wie harmonischen Leistungsentfaltung gehört auch
der hohe Wirkungsgrad zu den herausragenden Merkmalen dieser
Antriebseinheit. Sowohl das Ansprechverhalten als auch die
Effizienz werden durch die vollvariable Ventilsteuerung
VALVETRONIC gefördert. Diese von BMW patentierte und
weltweit bewährte Technologie reduziert durch eine
stufenlose Regelung des Hubs der Einlassventile die bei
herkömmlichen Motoren auftretenden Drosselverluste beim
Ladungswechsel auf ein Minimum. Dies führt zu spontanen
Reaktionen auf Gaspedalbewegungen und zu einer besonders
effizienten Kraftstoffnutzung. Der Reihensechszylinder-Motor
des BMW X3 xDrive28i ist darüber hinaus mit einem
Magnesium-Aluminium-Verbundkurbelgehäuse ausgestattet. Diese
Konstruktionsweise unter Verwendung des gegenüber Aluminium
um nochmals rund 30 Prozent leichteren Werkstoffs Magnesium
gewährleistet eine erhebliche Gewichtsoptimierung mit
entsprechenden Effizienzvorteilen. Die dadurch
reduzierte
Vorderachslast kommt außerdem der Agilität des neuen BMW X3
xDrive28i zugute.
Der Sechszylinder-Motor
der neuen Modellvariante ist mit einer kennfeldgeregelten
Ölpumpe und einer bedarfsgerecht agierenden Kühlmittelpumpe
ausgestattet. Sie sind ebenso Bestandteil des serienmäßigen
BMW EfficientDynamics Pakets wie die
Bremsenergie-Rückgewinnung und die elektromechanische
Servolenkung, die immer nur dann aktiv wird und Energie
verbraucht, wenn Lenkunterstützung erforderlich ist. Das
hohe Effizienz-Niveau der neuen
Sechszylinder-Benzinmotor-Variante zeigt sich in einem
Durchschnittsverbrauch von 9,0 Litern je 100 Kilometer im
EU-Testzyklus und einem CO2-Wert von 210 Gramm pro
Kilometer. Außerdem erfüllt der Sechszylinder die
Bestimmungen der Abgasnormen EU5 in Europa beziehungsweise
ULEV 2 in den USA.
Serienmäßig:
Achtgang-Automatikgetriebe mit einzigartigem Wirkungsgrad
und intelligenter Allradantrieb xDrive.
Die hohe Effizienz der
beiden neuen Motorvarianten wird auch durch das sowohl beim
BMW X3 xDrive30d als auch beim BMW X3 xDrive28i serienmäßige
Achtgang-Automatikgetriebe gefördert. Aufgrund seines
innovativen Radsatzaufbaus agiert das ebenso kompakte wie
leichte Automatikgetriebe mit einem außergewöhnlich
günstigen Wirkungsgrad. Kurze Schaltzeiten und die
Möglichkeit einer direkten Zielgangfindung beim
Zurückschalten fördern die Fahrdynamik des Sports Activity
Vehicle. Der auf das Anfahren beschränkte und auch dabei
minimale Wandlerschlupf, der hohe innere Wirkungsgrad, die
geringen Reibwertverluste durch jeweils nur zwei geöffnete
Kupplungen, die längere Übersetzung der höheren Gänge und
die Getriebesteuerung, die das Fahren bei niedrigen
Drehzahlen begünstigt, ermöglichen einen erheblichen
Verbrauchsvorteil.
Auch der intelligente
Allradantrieb BMW xDrive gehört bei allen Motorvarianten des
neuen BMW X3 zur Serienausstattung. Der permanente,
elektronisch gesteuerte Allradantrieb verteilt die Kraft des
Motors variabel zwischen der Vorder- und der Hinterachse. So
steht das Antriebsmoment immer dort zur Verfügung, wo es am
wirkungsvollsten in Fahrdynamik umgesetzt werden kann. Mit
seiner dynamikoptierten Abstimmung fördert das System im
neuen BMW X3 auch die Spurstabilität in Kurven besonders
intensiv. Bereits am Kurveneingang wird dazu zusätzliche
Antriebskraft an die Hinterräder geleitet, um das Einlenken
zu optimieren. Mit der optionalen Performance Control lässt
sich das agile Handling noch weiter steigern. Gezieltes
Abbremsen des kurveninneren Hinterrads bei gleichzeitiger
Erhöhung der Antriebsleistung sorgt dafür, dass das Fahrzeug
besonders spontan und präzise einlenkt. Weitere Optionen zur
Steigerung der
charakteristischen
Fahrfreude sind die Dynamische Dämpfer Control mit
elektronisch geregelten Dämpfern und die erstmals bei einem
BMW X Modell verfügbare Fahrdynamik-Control zur
individuellen Fahrzeugabstimmung per Tastendruck.
Der neue BMW X3 setzt
das erfolgreiche Konzept seines Vorgängers durch eine
konsequente Weiterentwicklung der modellspezifischen Stärken
fort. Er wird damit nicht nur zum neuen Maßstab für
Fahrfreude in seinem Segment, sondern baut auch den
Vorsprung auf dem Gebiet der Effizienz in beeindruckender
Weise aus. Der neue BMW X3 xDrive35i setzt sich mit einer
Höchstleistung von 225 kW/306 PS klar an die Spitze der
Dynamik-Wertung. Zugleich überzeugt das Topmodell dank BMW
EfficientDynamics auch im Vergleich zu weniger
leistungsstarken Wettbewerbern mit deutlich geringeren
Verbrauchs- und Emissionswerten. Die neue Bestmarke für
Effizienz in seiner Fahrzeugklasse setzt der 135 kW/184 PS
starke BMW X3 xDrive20d mit einem Durchschnittsverbrauch im
EU-Testzyklus von 5,6 Litern je 100 Kilometer und einem
CO2-Ausstoß von 147 Gramm pro Kilometer.
Mit seinem sportlich
eleganten Karosseriedesign, dem hochwertigen Ambiente im
Interieur und innovativen Ausstattungs-Merkmalen setzt der
neue BMW X3 weitere Akzente in seiner Fahrzeugklasse. Zu den
einzigartigen Fahrerassistenzsystemen und Mobilitätsdiensten
von BMW ConnectedDrive, die optional für den neuen BMW X3
angeboten werden, gehören unter anderem das BMW Head-Up
Display, die Internet-Nutzung im Fahrzeug sowie die
Rückfahrkamera mit Top View.
Komplettiert wird der
Status des überlegenen Allroundtalents durch den
unübertroffen großen und vielseitig nutzbaren Innenraum. Der
Gepäckraum des neuen BMW X3 fasst 550 Liter. Dank einer im
Verhältnis 40 : 20 : 40 umklappbaren Fondsitzlehne kann das
Stauvolumen bedarfsgerecht erweitert und bis auf einen in
dieser Fahrzeugklasse einzigartigen Maximalwert von 1 600
Litern gesteigert werden.
Sportliche Fahrfreude in
der für BMW X Modelle charakteristischen Ausprägung gehört
zu seinen unverwechselbaren Merkmalen. Der neue BMW X3 hat
von seinem Vorgänger die Spitzenposition als Topathlet im
Segment übernommen und baut den Vorsprung in den Bereichen
Agilität und Fahrdynamik weiter aus. Für ein besonders
intensives Fahrerlebnis im neuen BMW X3 steht im Modelljahr
2011 das M Sportpaket zur Verfügung. Das von der BMW M GmbH
speziell für das neue Sports Activity Vehicle entwickelte
Angebot umfasst hochwertige Komponenten in den Bereichen
Fahrwerk, Aerodynamik, Exterieur und Interieur. Dazu gehören
unter anderem das M Aerodynamikpaket, spezifische M
Leichtmetallräder und eine ganz auf konzentrierte Fahrfreude
ausgerichtete Interieurgestaltung.
Die herausragende
Sportlichkeit des neuen BMW X3 resultiert aus einer
vollständig neuentwickelten Fahrwerkstechnik. In Kombination
mit dem gegenüber dem Vorgängermodell verlängerten Radstand
und der größeren Spurweite werden auf diese Weise die
Fahrstabilität und die Übertragung der Seitenführungskräfte
in dynamischen Fahrsituationen spürbar optimiert. Die
elektromechanische Servolenkung agiert mit der für BMW
Modelle typischen Präzision, optional kann der neue BMW X3
mit einer variablen Sportlenkung ausgestattet werden. Sein
permanenter Allradantrieb BMW xDrive erhielt eine
dynamikoptimierte Abstimmung, die insbesondere das agile
Einlenken in Kurven perfekt unterstützt. Noch mehr Agilität
in engen Kurven gewährleistet die optionale Performance
Control. Als erstes BMW X Modell kann der neue BMW X3
außerdem mit der elektronisch geregelten Dynamischen Dämpfer
Control sowie mit der Fahrdynamik-Control ausgestattet
werden, die eine individuelle Fahrzeugabstimmung per
Tastendruck ermöglicht.
Mit dem M Sportpaket
lassen sich die dynamischen Fahreigenschaften des neuen BMW
X3 nun nochmals verstärken und darüber hinaus auch optisch
markant zum Ausdruck bringen. Zum Ausstattungsumfang gehören
das M Aerodynamikpaket, Abgasendrohre mit Chromblenden, die
BMW Individual Hochglanz Shadow Line für die
Seitenfenstereinfassungen und die Dachreling in BMW
Individual Hochglanz Shadow Line Ausführung. Die
Karosseriekomponenten des M Aerodynamikpakets für die
Front-, Seiten- und Heckpartie werden in Wagenfarbe, der
Einsatz in der Heckschürze in Dark Shadow metallic lackiert.
2.4 Das M Sportpaket für
den neuen BMW X3: Komponenten für Fahrwerk, Aerodynamik,
Exterieur und Interieur.
Eine sportliche
Fahrwerksabstimmung und 18 Zoll große M Leichtmetallräder
sowie die Performance Control für den serienmäßigen
Allradantrieb xDrive steigern das fahrdynamische Potenzial
des Sports Activity Vehicle, beim neuen BMW X3 xDrive35i
werden sie um ein Sportautomatikgetriebe einschließlich
Schaltwippen am Lenkrad und die Variable Sportlenkung
inklusive Servotronic ergänzt. Wahlweise sind M
Leichtmetallräder auch in der Ausführung 19 Zoll mit
Mischbereifung verfügbar, über das Zubehör-Angebot sind
zudem M Leichtmetallräder im 20 Zoll-Format mit
Mischbereifung erhältlich.
Sportsitze in der
exklusiven Stoff-/Leder-Ausführung Pearlpoint, ein M
Lederlenkrad mit Multifunktionstasten einschließlich
Geschwindigkeitsregelung, Einstiegsleisten mit M Schriftzug
und eine M Fahrerfußstütze sorgen im Innenraum des neuen BMW
X3 mit M Sportpaket für zusätzliche Fahrfreude. Abgerundet
wird das hochwertig-sportliche Ambiente durch den
anthrazitfarbenen BMW Individual Dachhimmel,
Interieurleisten in der Ausführung Aluminium Längsschliff,
den M Schalthebel (nur für den BMW X3 xDrive20d mit
manuellem Getriebe) und eine Edelstahl-Einlage für die
Ladekante des Gepäckraums.
Das M Sportpaket für den
neuen BMW X3 ist ab Frühjahr 2011 verfügbar. Es kann mit
allen für das Sports Activity Vehicle angebotenen
Motorvarianten kombiniert werden. Als Ergänzung zum
bestehenden Programm der Außenlackierungen ist als exklusive
Option in Verbindung mit dem M Sportpaket auch die
Farbvariante Carbonschwarz metallic erhältlich.
Eine ganze Reihe
weiterer zusätzlicher Modell- und Ausstattungs-Neuheiten
machen die BMW Produktpalette noch vielseitiger, aktueller
und attraktiver.
Für alle Modelle der BMW
1er Reihe und der BMW 3er Reihe wird zum Frühjahr 2011 die
DSC Taste im Cockpit neu gekennzeichnet. Das neue,
international verständliche Symbol ersetzt die aus den drei
Buchstaben DSC bestehende Abkürzung für Dynamische
Stabilitäts Control. Weiter werden für die Modelle BMW 120i
und BMW 120d sowie BMW 320i und BMW 320d zum Frühjahr 2011
zwei neue Lenkräder als Sonderausstattung angeboten: das
Sport-Lederlenkrad und das M Lederlenkrad, beide mit
Schaltwippen für die Bedienung des 6-Gang Automatic
Getriebes.
Die BMW 5er Reihe wird
durch neue Modelle mit dem intelligenten Allradantrieb
xDrive ausgebaut. Neben den allradtypischen
Traktionsvorteilen bietet xDrive mit seiner elektronischen
Steuerung und blitzschnellen Kraftverteilung eine weitere
Steigerung der Kurvenagilität auch auf trockener Straße. Die
neuen Varianten BMW 535i xDrive Limousine, BMW 530d xDrive
Limousine und BMW 530d xDrive Touring sind serienmäßig mit
8-Gang Automatic Getriebe mit Steptronic und Auto Start Stop
Funktion ausgestattet. Beim BMW 530d xDrive wurde die
Motorleistung um 10 kW/14 PS auf 190 kW/258 PS erhöht. Für
die BMW 5er Reihe stehen zum Frühjahr 2011 zwei zusätzliche
neue BMW Individual Lackierungen (Champagner Quartz metallic
und Amazonitsilber metallic) sowie die erweiterte BMW
Individual Lederausstattung Merino und spezielle BMW
Individual Interieurleisten zur Auswahl. Ebenfalls neu im
Angebot von BMW Individual für die BMW 5er Reihe sind die
19-Zoll-Leichtmetallräder V-Speiche. Bei der BMW 5er
Limousine wird damit das Reifenformat 245/40 vorn und 275/35
hinten gefahren.
Neu für den BMW 5er wird
das BMW Head-Up Display mit Vollfarbdarstellung und die
Instrumenten-Kombination mit erweiterten Umfängen
(erweiterte Darstellungen, zusätzliche Permanentanzeigen und
Parallelanzeige von Navigation und Bordcomputer) als
Sonderausstattung angeboten. Diese Instrumenten-Kombination
entspricht derjenigen des bisher schon im BMW 5er Gran
Turismo und im BMW 7er eingesetzten Systems.
Vom BMW 530d wird nun
parallel zur Version mit 8-Gang Automatic Getriebe auch die
6-Gang Schaltgetriebe-Variante mit BMW Diesel
BluePerformance,
2.5 Neue
Sonderausstattungen und neue BMW 5er xDrive Varianten, neue
Individual Farben und Leichtmetallräder.
der besonders
emissionsarmen Diesel-Technologie mit Speicherkatalysator,
als Sonderausstattung angeboten. Damit erfüllt der BMW 530d
bereits heute die künftige Abgasnorm EU6.
Für die BMW 7er Reihe
steht ab Frühjahr 2011 ein um einen WLAN-Hotspot erweitertes
Fondtelefon als Sonderausstattung zur Verfügung. Das Angebot
ermöglicht den Netzzugang für Notebooks, iPads und
vergleichbare Geräte.
Zwei wichtige Neuerungen
für den BMW X6 sind die Sonderausstattungen Fünfsitzigkeit
(4+1; nicht für BMW ActiveHybrid X6) und das
Sport-Lederlenkrad mit monodirektionalen Schaltwippen. Bei
dieser Funktion wird mit der rechten Wippe herauf-, mit der
linken heruntergeschaltet.
Erstmals nach der
Einführung von MINI Connected bietet die BMW Group nun auch
in einem BMW ausgewählte iPhone Applikationen zur
integrierten Nutzung im Fahrzeug. Damit wird das umfassende
Angebot von BMW ConnectedDrive um eine weitere im Wettbewerb
bisher einzigartige Funktion ergänzt. BMW unterstreicht
damit einmal mehr seine Führungsrolle im Bereich automobiler
Vernetzung. Ab Frühjahr 2011 gibt es dieses Angebot zur
verbesserten Integration des Apple iPhone, das mit
Einführung des neuen BMW 1er Coupé und des neuen BMW 1er
Cabrio verfügbar sein wird. Damit lassen sich erstmals
Features wie Facebook, Webradio oder Twitter auf dem
Fahrzeug-Display anzeigen und mit dem iDrive Controller
bedienen.
Empfangen und senden von
Facebook- und Twitter-Nachrichten. Voraussetzung für diese
Anwendung ist die neue Sonderausstattung „Apps“, die
Anbindung Bluetooth und USB-Geräte, das Navigationssystem
Professional und ein iPhone mit der kostenlos im Apple App
Store downloadbaren App „BMW Connected“. Bei einer
Verbindung des iPhone mit dem Fahrzeug über USB oder SnapIn
Adapter werden im Fahrzeug die Inhalte der iPhone App „BMW
Connected“ auf dem ideal im Blickfeld des Fahrers
platzierten Display angezeigt. Damit kann der Fahrer die
enthaltenen Features Facebook, Twitter und Webradio per
iDrive Controller anwählen und nutzen. Der Fahrer kann somit
in seinem BMW das iPhone in der Ablage liegen lassen und
seine persönlichen Facebook- oder Twitter-Nachrichten bequem
und sicher auf dem großen Fahrzeug-Display verfolgen. Mit
vorformulierten Textbausteinen, die auf
Fahrzeuginformationen wie z.B. Geschwindigkeit,
Außentemperatur oder Navigationsziel zugreifen können, ist
auch das Antworten auf neue Einträge und Nachrichten
jederzeit aus dem Fahrzeug möglich.
Ebenso wie Facebook und
Twitter lässt sich auch das Feature Webradio der BMW
Connected App per iDrive Controller auf dem
Navigations-Display bedienen. Damit steht den
Fahrzeuginsassen ortsunabhängig das weltweite Angebot von
tausenden Internetradiosendern zur Verfügung. Wie beim
iPhone sind die Sender nach Ländern und dann alphabetisch
sortiert. Gespeicherte Favoriten-Sender können ebenfalls
aufgerufen werden.
Mit dieser Schnittstelle
öffnet BMW die Möglichkeit der Anbindung von externen
Applikationen in die Fahrzeug-Infrastruktur. Damit macht BMW
ConnectedDrive jedoch nur den Anfang der Vernetzung mit dem
iPhone.
2.6 BMW ConnectedDrive:
BMW bietet neue Schnittstelle zur Integration von iPhone
Apps ins Fahrzeug.
Weitere Funktionen und
Apps werden folgen und stehen dann jedem Kunden per Download
über den App Store zur Verfügung.
Quelle: BMW |
|
21.10.2010
25 Jahre BMW Allradkompetenz.
Der Weg führt
unaufhaltsam vorwärts und immer wieder steil bergauf – für
den entsprechenden Antrieb sorgt das intelligente
Allradsystem BMW xDrive. 25 Jahre nach der Markteinführung
des ersten allradgetriebenen Modells von BMW hat sich der
weltweit erfolgreichste Premium-Automobilhersteller auch auf
dem Gebiet der Allradfahrzeuge eine hervorragende
Marktposition erobert. Mittlerweile ist jeder vierte
weltweit verkaufte BMW mit xDrive ausgestattet. Vor allem
der anhaltende Erfolg der BMW X Modelle trägt maßgeblich zu
dieser Entwicklung bei. Darüber hinaus nimmt auch in anderen
Baureihen die Zahl der allradgetriebenen Modelle stetig zu.
Aktuell bietet BMW 45 Modelle an, bei denen xDrive für eine
variable Verteilung des Antriebsmoments zwischen den Vorder-
und den Hinterrädern sorgt. Die außergewöhnliche Vielfalt
reicht von den BMW X Modellen über die BMW 3er und BMW 5er
Reihe bis zu den Luxuslimousinen der BMW 7er Reihe.
Als Ergänzung des
Modellprogramms und Alternative zum BMW typischen
Hinterradantrieb wurde der Allradantrieb im Jahr 1985
erstmals in einem Modell der BMW 3er Reihe angeboten.
Bereits zu diesem Zeitpunkt war die Kraftübertragung auf
beide Achsen bei BMW nicht allein zur Optimierung
der Traktion auf
unbefestigtem Untergrund sowie bei widrigen
Witterungsbedingungen, sondern auch zur Steigerung der
Fahrdynamik in Kurven bestimmt. Die aktuelle Ausführung des
Allradsystems BMW xDrive wird dieser Aufgabe mehr denn je
gerecht. Durch die Vernetzung des Allradsystems mit dem
Integrated Chassis Management (ICM) werden alle
Fahrsituationen erkannt und bewertet, um frühzeitig den
geeigneten Regeleingriff vorzunehmen. Dieser kann allein
durch xDrive oder auch in Kombination mit der
Fahrstabilitätsregelung DSC (Dynamische Stabilitäts Control)
beziehungsweise der Performance Control erfolgen. Schnell
und präzise wird die Kraftverteilung so variiert, dass auch
bei besonders dynamischen Kurvenfahrten das BMW typische
Handling gewährleistet ist.
Im Gegensatz zu anderen
Herstellern, die den Allradantrieb vor allem zum Ausgleich
der bei frontgetriebenen Fahrzeugen auftretenden
Traktionsdefizite einsetzen, hält BMW bei der Abstimmung des
Systems xDrive konsequent an der für den Heckantrieb
typischen Charakteristik fest. Auch bei den Allradmodellen
von BMW gelangt bereits in normalen Fahrsituationen der
größere Teil des Antriebsmoments dorthin, wo er auch bei den
einachsig angetriebenen Automobilen der Marke optimal in
Fahrdynamik umgesetzt wird: an die Hinterräder. So bleibt
die für BMW typische Präzision der Lenkung auch bei den
allradgetriebenen Modellen nahezu frei von
Antriebseinflüssen. Das Fahrerlebnis in Kurven wird sogar
optimiert. Zugunsten eines besonders präzisen Einlenkens und
einer hohen Spurstabilität leitet das xDrive der jüngsten
Generation bereits eingangs der Kurve mehr Antriebskraft zur
Hinterachse. So wird die charakteristische Fahrfreude
zusätzlich gesteigert.
Allradtechnologie von
BMW: Konsequente Weiterentwicklung, dynamisches Wachstum.
Im Verlauf von 25 Jahren
hat sich der Allradantrieb von BMW von einer zunächst auf
ausgewählte Modelle beschränkten Option zu einem
Wachstumsmotor für die konsequent betriebene Erweiterung des
Modellprogramms entwickelt. Bei seiner Markteinführung in
der BMW 3er Reihe der zweiten Generation wurde der
Allradantrieb ausschließlich in Verbindung mit einem 2,5
Liter großen Reihensechszylinder-Benzinmotor angeboten, der
126 kW/171 PS leistete. Heute stehen für die Kombination mit
xDrive in der BMW 3er Reihe drei Sechszylinder-Benzinmotoren
sowie ein Vierzylinder- und ein Sechszylinder-Diesel zur
Auswahl.
Der permanente
Allradantrieb des 1985 vorgestellten BMW 325iX verteilte die
Antriebskraft im konstanten Verhältnis von 37 : 63 Prozent
auf die Vorder- und die Hinterräder. Viscosperren im
Verteiler- und im Hinterachsgetriebe sorgten bei Bedarf und
in Abhängigkeit von der Differenzdrehzahl zwischen den
Vorder- und Hinterrädern für nahezu starre Verbindungen, um
Traktion und Fahrstabilität zu optimieren. Der BMW 325iX
wurde ab 1988 auch als Touring angeboten.
Drei Jahre später folgte
der Start des Allradantriebs in der BMW 5er Reihe und
zugleich die Premiere für die elektronische Steuerung der
Kraftverteilung. Das neu entwickelte System verfügte über
Lamellenkupplungen, die automatisch und stufenlos geregelt
werden konnten, um die im Normalbetrieb übliche
Momentenverteilung von 36 : 64 Prozent zwischen den Vorder-
und den Hinterrädern bedarfsgerecht zu variieren. An der
Hinterachse wurde zunächst eine hydraulisch geregelte
Lamellenkupplung eingesetzt, die später durch einen
elektronisch geregelten Bremseneingriff ersetzt wurde. Zur
Analyse der Fahrsituation berücksichtigte das Steuergerät
des Allradantriebs die Raddrehzahl-Signale des
Antiblockiersystems, die Drehzahl und die
Drosselklappenstellung des Motors sowie den Bremsenstatus.
Das Allradsystem des von
einem Sechszylinder-Benzinmotor mit 141 kW/192 PS
angetriebenen BMW 525ix erwies sich von Beginn an als
überlegenes Konzept im Wettbewerbsumfeld. Die elektronische
Steuerung ermöglichte besonders schnelle und präzise
Reaktionen, die auch unter schwierigen Bedingungen bei Nässe
oder auf schneebedeckter Fahrbahn zu einem neutralen und
sicheren Fahrverhalten führten. Auch der erste
allradgetriebene BMW 5er war als Limousine sowie als Touring
zu haben.
Völlig neue Perspektiven
ergaben sich für den Allradantrieb durch die Schaffung des
Segments der Sports Activity Vehicle (SAV). 1999 sorgte BMW
mit diesem innovativen Fahrzeugkonzept für Furore. Der BMW
X5 faszinierte mit einer im Wettbewerbsumfeld
geländegängiger Fahrzeuge einzigartigen Fahrdynamik. Auch
die Charakteristik des BMW Allradsystems entsprach dieser
Schwerpunktsetzung. Die Antriebskraft wurde bei normaler
Fahrt über en Planetengetriebe im Verhältnis von 38 : 62
Prozent auf die Vorder- und Hinterräder verteilt, dank
serienmäßiger Ausstattung mit der Fahrstabilitätsregelung
DSC (Dynamische Stabilitäts Control), der automatischen
Differenzialbremse ADB-X (Automatic Differential Brake) und
der Bergabfahrkontrolle HDC (Hill Descent Control) war der
BMW X5 für sportliches Fahren ebenso gerüstet wie für die
Herausforderungen abseits fester Straßen.
Vorsprung durch
innovative Fahrzeugkonzepte und BMW xDrive.
Seit der erfolgreichen
Etablierung des SAV Konzepts mit dem BMW X5 baut BMW seine
Ausnahmeposition auf dem Gebiet der allradgetriebenen
Fahrzeuge sowohl durch neue Modelle als auch durch die
Weiterentwicklung des Kraftübertragungssystems konsequent
aus. Schon im Jahr 2000 wurde der Allradantrieb erneut auch
in der BMW 3er Reihe angeboten – diesmal in Verbindung mit
zwei Benzinmotoren und einem Dieseltriebwerk.
2004 leistete BMW mit
der Übertragung des SAV Konzepts auf ein weiteres
Fahrzeugsegment erneut Pionierarbeit. Mit seinen im
Vergleich zum BMW X5 kompakteren Abmessungen und seinem noch
agileren Fahrverhalten präsentierte sich auch der BMW X3 als
absolute Ausnahmeerscheinung. Und er blieb über Jahre hinweg
das einzige Premium-Fahrzeug seiner Klasse.
Auch im Bereich der
Allradtechnologie erarbeitete sich BMW abermals einen
Vorsprung im Wettbewerbsumfeld. Das neu entwickelte
Allradsystem xDrive, das parallel zum Start des BMW X3 auch
im BMW X5 eingeführt wurde, bot mit seiner extrem schnell
agierenden, elektronisch gesteuerten Lamellenkupplung im
Verteilergetriebe und dank seiner Vernetzung mit der
Fahrstabilitätsregelung DSC unübertroffen günstige
Voraussetzungen für eine variable und jederzeit
bedarfsgerechte Kraftverteilung. Erstmals konnten zur
Analyse der Fahrsituation neben den Raddrehzahlen auch die
von der DSC gelieferten Daten über den Lenkwinkel, die
Gaspedalstellung und die Querbeschleunigung einschließlich
des daraus berechneten Fahrzustands berücksichtigt werden.
Damit waren die Grundlagen für den bis heute gültigen Status
von xDrive als weltweit einziger intelligenter Allradantrieb
gelegt. Anders als herkömmliche Allradsysteme, die lediglich
auf bereits durchdrehende Räder reagieren, kann xDrive jede
Tendenz zum Über- oder Untersteuern bereits frühzeitig
erkennen und ihr durch eine veränderte Verteilung des
Antriebsmoments vorausschauend entgegenwirken.
Von der unerreicht
schnell und präzise dosierten Kraftverteilung profitierten
in den Folgejahren nicht nur die beiden X Modelle, sondern
auch Limousinen und Touring Modelle der BMW 5er und der BMW
3er Reihe. Im Jahr 2005 wurden sowohl für die fünfte
Generation der BMW 3er Reihe als auch für die kurz zuvor
eingeführte, ebenfalls fünfte Generation der BMW 5er Reihe
Allrad-Varianten vorgestellt.
Der BMW X3 der ersten
Generation wurde bis zur Wachablösung durch das
Nachfolgemodell im Jahr 2010 weltweit mehr als 600 000-mal
verkauft. Kurz zuvor hatte der BMW X5, der seit 2006 in der
zweiten Generation produziert wird, bereits die Marke von
einer Million Einheiten überschritten.
Souveräne Traktion,
überlegene Dynamik: BMW xDrive mit neuer Abstimmung und
Dynamic Performance Control.
Dem außergewöhnlichen
Potenzial des Fahrzeugkonzepts der
BMW X Modelle und der
xDrive Technologie sind inzwischen noch weitere Innovationen
zu verdanken. Als weltweit erstes und nach wie vor einziges
Sports Activity Coupé kam 2008 der BMW X6 auf den Markt. Und
auch der BMW ActiveHybrid X6 verfügt über xDrive. Seit 2009
ist der BMW X1 das einzige Fahrzeug seiner Art im
Premium-Kompaktsegment.
Beim BMW X1 kann xDrive
ebenso wie beim neuen BMW X3 mit der Performance Control
kombiniert werden. So lässt sich das agile Handling beider
Modelle weiter steigern. Gezieltes Abbremsen des
kurveninneren Hinterrads bei gleichzeitiger Erhöhung der
Antriebsleistung sorgt dafür, dass das Fahrzeug besonders
spontan und präzise einlenkt. Noch variabler gestaltet sich
die Kraftverteilung beim BMW X6, der serienmäßig über die
Dynamic Performance Control verfügt. Dieses System sorgt in
Kombination mit xDrive für die faszinierendste Ausprägung
BMW typischer Fahrfreude in Kurven. Die Dynamic Performance
Control ermöglicht durch die variable Verteilung der
Antriebskraft zwischen dem kurveninneren und dem
kurvenäußeren Hinterrad sogar bei plötzlichen Lastwechseln
oder im Schubbetrieb eine einzigartige Agilität und
Fahrstabilität.
Auf höchst intensive
Weise lässt sich das Zusammenwirken von xDrive und Dynamic
Performance Control in den Modellen BMW X5 M und BMW X6 M
erleben. Die ersten allradgetriebenen
Hochleistungssportwagen der
BMW M GmbH werden von
einem Achtzylinder-Motor mit M TwinPower Turbo Technologie
angetrieben, der 408 kW/555 PS mobilisiert.
Parallel zum Siegeszug
der BMW X Modelle wurde auch das Angebot allradgetriebener
Varianten anderer Baureihen konsequent erweitert.
Mittlerweile steht xDrive nicht nur für die Limousine und
das Touring Modell, sondern auch für das Coupé der BMW 3er
Reihe zur Verfügung – insgesamt fahren 15 Modelle dieser
Baureihe mit Allradantrieb. Im BMW 5er Gran Turismo wird
xDrive für vier Motorvarianten angeboten. Mit seiner neuen,
die Agilität und Präzision in Kurven fördernden Abstimmung
bietet xDrive mehr denn je optimale Voraussetzungen für ein
intensives Fahrerlebnis und eine ideale Kombination aus
Dynamik und Komfort. Folgerichtig hielt der Allradantrieb
erstmals auch Einzug in die BMW 7er Reihe. Mit dem BMW 750i
xDrive, dem BMW 750Li xDrive und dem BMW 740d xDrive stehen
drei Varianten der Luxuslimousine zur Auswahl.
Darüber hinaus steht
xDrive vor dem Start in der neuen, mittlerweile sechsten
Generation der BMW 5er Limousine. Zum Auftakt wird der BMW
550i xDrive mit 300 kW/407 PS starkem Achtzylinder-Motor
angeboten, zwei Sechszylinder-Modelle folgen ebenso wie die
ersten Varianten des neuen BMW 5er Touring mit dem
intelligenten Allradantrieb xD
Quelle: BMW |
|
19.09.2010
BMW auf dem Mondial de l'Automobile Paris
2010.
• Weltpremiere: Das
BMW Concept 6 Series Coupé.
Der Mondial de
l’Automobile 2010 ist Schauplatz für die Weltpremiere des
BMW Concept 6 Series Coupé. Die Studie eines 2+2-Sitzers der
Oberklasse verkörpert Leidenschaft für Ästhetik und Dynamik.
Fließende Linien und athletisch ausmodellierte Flächen
bestimmen das Design des BMW Concept 6 Series Coupé. Dabei
werden klassische Merkmale eines Coupés von BMW in moderner
Form interpretiert. Zu den innovativen Details der Studie
gehören Voll-LED-Scheinwerfer und ein neu gestaltetes,
freistehendes Control Display für das Bediensystem iDrive.
• Weltpremiere: Der
neue BMW X3.
Der neue BMW X3 baut mit
mehr Sportlichkeit, Fahrkomfort, Innenraumvolumen und
Variabilität den Vorsprung in dem von seinem Vorgänger
begründeten Segment deutlich aus. Auch in der
Effizienz-Wertung setzen die beiden zum Marktstart
verfügbaren Motorvarianten neue Maßstäbe. Erstmals wird die
Auto Start Stop Funktion mit einem Sechszylinder-Motor sowie
mit dem Achtgang-Automatikgetriebe kombiniert. Der neue BMW
X3 ist außerdem das erste BMW X Modell, das serienmäßig über
eine elektromechanische Servolenkung und optional über die
Fahrdynamik-Control verfügt. Einzigartig im Segment sind
darüber hinaus die für den neuen BMW X3 erhältlichen
Fahrerassistenzsysteme von BMW ConnectedDrive, darunter
Adaptives Kurvenlicht, Head-Up-Display und Rückfahrkamera
mit Top View.
• Weltpremiere: Der
neue BMW 5er Touring mit zusätzlichen Motorvarianten und M
Sportpaket.
Zwei weitere
Dieselmotoren und ein zusätzlicher Benziner ergänzen das
Antriebsportfolio für den neuen BMW 5er Touring. Der BMW
525d Touring wird von einem 3,0 Liter großen
Reihensechszylinder-Motor mit 150 kW/204 PS angetrieben. Der
Reihensechszylinder des BMW 535d Touring mobilisiert dank
BMW TwinPower Turbo Technologie 220 kW/300 PS. Mit der
Benzin-Direkteinspritzung High Precision Injection im
Magerbetrieb und einer Leistung von 190 kW/258 PS geht der
BMW 528i Touring an den Start. Außerdem werden in Paris mit
dem BMW 535i xDrive Touring und dem BMW 530d xDrive die
ersten allradgetriebenen Varianten des neuen Business
Touring präsentiert. Ebenfalls neu: das M Sportpaket für den
BMW 5er Touring.
• Weltpremiere: M
Sportpaket und Allradantrieb xDrive für die neue BMW 5er
Limousine; xDrive für alle Varianten des BMW 5er Gran
Turismo.
Die Auswahl der
Motorvarianten für die neue BMW 5er Limousine wird um einen
weiteren Dieselantrieb ergänzt. Der
Reihensechszylinder-Motor der BMW 535d Limousine leistet 220
kW/300 PS. Auch für die neue BMW 5er Limousine wird auf dem
Mondial de l’Automobile erstmals das M Sportpaket
vorgestellt. Außerdem ist der intelligente Allradantrieb BMW
xDrive jetzt auch für die neue BMW 5er Limousine verfügbar –
erstmals in dieser Baureihe in Verbindung mit einem
Achtzylinder-Motor. Neben dem BMW 550i xDrive absolvieren in
Paris auch der BMW 535i xDrive und der BMW 530d xDrive ihre
Weltpremiere. Darüber hinaus können künftig alle
Motorvarianten des BMW 5er Gran Turismo mit dem Allradsystem
xDrive ausgestattet werden.
• Innovation:
„Berührungsloses Öffnen der Heckklappe“.
Auf dem Mondial de
l’Automobile 2010 bietet BMW erstmals einen Ausblick auf
eine innovative Komfortfunktion von BMW ConnectedDrive, die
das Beladen des Fahrzeugs erleichtert. Am Beispiel der neuen
BMW 5er Limousine und des neuen BMW 5er Touring wird die
Funktion „Berührungsloses Öffnen der Heckklappe“ gezeigt.
Sie ermöglicht es dem hinter dem Fahrzeug stehenden Kunden,
das automatische Öffnen der Heckklappe mit einer gezielten
Fußbewegung zu aktivieren. Die neue Funktion wird als
Bestandteil der Sonderausstattung Komfortzugang im Herbst
2011 für den neuen BMW 5er Touring und die neue BMW 5er
Limousine verfügbar sein.
• Innovationen: Das
neue Produktprogramm der BMW M GmbH.
Neue Möglichkeiten, die
vom Rennsport inspirierte Dynamik des BMW M3 noch intensiver
zu betonen, ergänzen das Produktprogramm der BMW M GmbH. Die
M Performance Nachrüstkomponenten aus dem Original BMW
Zubehör Programm, die auf dem Mondial de l’Automobile 2010
erstmals gezeigt werden, umfassen die Bereiche Aerodynamik
und Interieur. Außerdem wird in Paris nicht nur für die neue
BMW 5er Limousine und den neuen BMW 5er Touring, sondern
auch für den neuen BMW X3 ein M Sportpaket präsentiert.
• Innovationen: BMW
ConnectedDrive mit neuen Funktionen.
Durch die intelligente
Vernetzung des Fahrers und seines Fahrzeugs mit der
Außenwelt schafft BMW ConnectedDrive faszinierende
Möglichkeiten, Komfort und Sicherheit zu steigern sowie die
Nutzung von Infotainmentfunktionen zu optimieren. Eine
weltweite Führungsrolle übernimmt BMW ConnectedDrive auch
bei der Einbindung von Smartphones und Musikplayern im
Fahrzeug. Auf dem Mondial de l’Automobile 2010 stellt BMW
eine weltweit einzigartige Technologie zur Integration von
Blackberry Smartphones ins Fahrzeug vor, die unter anderem
die Anzeige von E-Mails einschließlich Sprachausgabe
ermöglicht. Außerdem stellt BMW die neue
Bluetooth-Schnittstellen-Technologie vor, die für das Apple
Betriebssystem iOS 4 konzipiert wurde und unter anderem die
Einbindung des neuen Apple iPhone 4 ermöglicht. Zusätzlich
wird die Funktion iPod Out präsentiert, mit der die
Bedienung verschiedener Musikplayer von Apple im Fahrzeug
optimiert wird. Neue Möglichkeiten der Internet-Nutzung
schafft die Funktion des WLAN-Hotspots, der den
Fond-Passagieren zu einem drahtlosen Online-Zugang per
Notebook oder Apple iPad während der Fahrt verhilft.
Quelle: BMW Group
PressClub Deutschland |
|
16.09.2010
BMW Classic steigt in den Handel mit
Klassikern ein.
16.09.2010
München. BMW Classic
bietet erstmals klassische BMW Automobile zum Verkauf an.
Ein BMW M1 sowie ein BMW 3.0 CSL sollen vom Auktionshaus
Bonhams im Oktober in Dubai versteigert werden. Die beiden
Raritäten stammen aus der werkseigenen Sammlung und zählen
zu den Ikonen der BMW Automobilgeschichte.
Mit dem Verkauf von
klassischen Automobilen macht BMW Classic den nächsten
Schritt in der Neuausrichtung hin zur Kundenorientierung.
Nach der Erweiterung der historischen Werkstatt zum BMW
Classic Center, das Kundenfahrzeuge restauriert, kommen nun
weitere Geschäftsfelder hinzu: „An- und Verkauf von
Klassikern gehören genauso wie Vermittlung von Klassikern
und Kaufberatung zu unseren neuen Angeboten“, so Karl Baumer,
Leiter BMW Classic. „Die Versteigerung der beiden Fahrzeuge
ist unser erster Schritt in diese Richtung.“ Sowohl der BMW
M1 als auch der BMW 3.0 CSL sind den 1990er Jahre im Besitz
von BMW Classic bzw. zuvor der BMW Mobile Tradition. Dort
wurden Sie sukzessive restauriert und bei besonderen
Veranstaltungen wie beispielsweise dem Concorso d’Eleganza
Villa d’Este in der Öffentlichkeit gezeigt.
Bei der Versteigerung
der Fahrzeuge von Bonhams in Dubai wird zum ersten Mal
überhaupt ein Fahrzeug aus der werkseigenen Sammlung zum
Verkauf angeboten. „Ich bin überzeugt, dass wir sowohl mit
dem Ort als auch dem Partner die richtige Wahl für diese
Premiere getroffen haben“, zeigt sich Baumer zuversichtlich.
Weitere An- und Verkäufe werden folgen. „Die Dokumentation
der BMW Geschichte sowie unsere Einsatzfähigkeit bei
Veranstaltungen steht selbstverständlich im Vordergrund
unserer Sammlungsstrategie, jedoch wollen wir darüber hinaus
in Zukunft Freunden der Marke die Möglichkeit bieten,
Klassiker aus München direkt vom Hersteller zu erwerben“,
erläutert Ralf Vierlein, General Manager Sales and
Aftersales bei BMW Classic. „Gleichzeitig stärken wir unsere
Präsenz im Nahen Osten – einer Region, in der wir gerade im
klassischen Bereich noch viel Potenzial sehen.“, führt
Vierlein weiter aus.
Die Zusammenarbeit mit
dem renommierten britischen Auktionshaus Bonhams begann im
vergangen November. Damals versteigerte das Auktionshaus die
weltgrößte private Sammlung von klassischen BMW Motorrädern
im BMW Museum in München.
Quelle: BMW Group
PressClub Deutschland |
02.07.2010
Effiziente Fahrfreude
in neuer Vielfalt: Das BMW Modellprogramm zum Herbst 2010.
München.
Umfangreiche Erweiterungen im
Motorenportfolio und im Ausstattungsangebot für
zahlreiche Baureihen sorgen für eine nochmals
gesteigerte Vielfalt im BMW Modellprogramm zum Herbst
2010. Nach ihrer erfolgreichen Markteinführung kann die
neue BMW 5er Limousine ab September 2010 erstmals auch
mit dem intelligenten Allradantrieb BMW xDrive
ausgestattet werden. Das elektronisch gesteuerte
Allradsystem kommt in der von einem Achtzylinder-Motor
angetriebenen BMW 550i xDrive Limousine zum Einsatz. Für
zusätzliche Auswahl im Motorenangebot sorgt die BMW 535d
Limousine. Das neue Topmodell unter den Dieselvarianten
der Baureihe wird von einem 220 kW/300 PS starken
Reihensechszylinder-Motor mit BMW TwinPower Turbo
angetrieben, der ab September 2010 auch für den BMW 5er
Touring verfügbar ist. Dessen Motorenportfolio wird
außerdem schon unmittelbar nach dem Marktstart noch um
zwei weitere Antriebsvarianten erweitert. Neben dem BMW
535d Touring werden zum Herbst 2010 auch der BMW 525d
Touring (150 kW/204 PS) und der BMW 528i Touring
(190 kW/258 PS) eingeführt.Für
den BMW Z4 wird ab September 2010 das Ausstattungspaket
Design Pure Impulse angeboten, das dem charismatischen
Roadster eine besonders sportive Ästhetik verleiht. In
der BMW 1er Reihe erfüllt nun auch das
Einstiegsdieselmodell BMW 116d die Abgasnorm EU5. Der
BMW X1 xDrive23d ist jetzt auch mit
Sechsgang-Handschaltgetriebe verfügbar. Weitere
Neuerungen betreffen die für die BMW 3er Reihe, die BMW
1er Reihe, den BMW X1 und den BMW Z4 verfügbaren
Sonderausstattungen.
BMW 5er Limousine: Premiere für BMW
xDrive und den weltweit sportlichsten
Sechszylinder-Dieselmotor.
Der intelligente Allradantrieb BMW
xDrive sorgt nun auch in der neuen BMW 5er Limousine für
höchste Souveränität unter allen Fahrbahn- und
Witterungsbedingungen. Das permanente, elektronisch
gesteuerte Allradsystem gewährleistet eine jederzeit
optimale Kraftübertragung, indem es die Antriebskraft
präzise, situationsgerecht und variabel zwischen den
Vorder- und Hinterrädern verteilt. In normalen
Fahrsituationen wird das Antriebsmoment im Verhältnis
40 : 60 an die Vorder- und Hinterachse gelenkt.
Innerhalb von Sekundenbruchteilen kann diese Aufteilung
verändert werden, wenn Sensoren, die den Schlupf an
allen Rädern überwachen, entsprechenden Bedarf
registrieren. Das xDrive wirkt dabei vorausschauend und
stabilisiert das Fahrzeug, noch ehe der Fahrer einen
Handlungsbedarf bemerkt. Aufgrund seiner die Fahrdynamik
optimierenden Abstimmung lenkt das System außerdem
bereits zu Beginn einer Kurvenfahrt kontinuierlich mehr
Antriebskraft zu den Hinterrädern. Am Kurvenausgang
kehrt das xDrive zugunsten einer optimalen Traktion und
Fahrstabilität wieder in die Grundeinstellung zurück.
Eingesetzt wird das System in der
neuen BMW 550i xDrive Limousine. Das Topmodell der
Baureihe wird von einem 300 kW/407 PS starken V8-Motor
mit BMW TwinPower Turbo und Benzin-Direkteinspritzung
angetrieben und ist serienmäßig mit einem
Achtgang-Automatikgetriebe ausgestattet. Sein
Beschleunigungswert für den Spurt von null auf 100 km/h
beträgt 4,8 Sekunden, sein Durchschnittsverbrauch im
EU-Testzyklus beläuft sich auf 11,0 Liter je
100 Kilometer.
Als vierte und leistungsstärkste
Dieselvariante geht zum September 2010 außerdem die BMW
535d Limousine an den Start. Aus einem Hubraum von 3,0
Litern erzeugt ihr Reihensechszylinder-Motor mit BMW
TwinPower Turbo und Common-Rail-Direkteinspritzung eine
Leistung von 220 kW/300 PS bei 4 400 min-1 und ein
maximales Drehmoment von 600 Newtonmetern, das bereits
bei 1 750 min-1 zur Verfügung steht. Das Aufladesystem
des weltweit sportlichsten Sechszylinder-Dieselantriebs
entspricht dem Variable Twin Turbo Prinzip, bei dem
bereits knapp oberhalb der Leerlaufdrehzahl zunächst ein
kleinerer und bei höherer Lastanforderung zusätzlich ein
großer Lader aktiv wird.
Die früh einsetzende und lang
anhaltende Durchzugskraft ermöglicht der serienmäßig mit
einem Achtgang-Automatikgetriebe ausgestatteten BMW 535d
Limousine eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in
5,7 Sekunden. Dieses sportliche Temperament wird mit
beeindruckender Effizienz kombiniert. Dazu trägt
insbesondere das Common-Rail-System des
Vollaluminium-Antriebs bei, das mit einem Maximaldruck
von 2 000 bar agiert und eine besonders präzise dosierte
Kraftstoffversorgung gewährleistet. Die BMW 535d
Limousine kommt im EU-Testzyklus auf einen
Durchschnittsverbrauch von 6,1 Litern je 100 Kilometer.
Für die neue BMW 5er Limousine stehen
damit nun jeweils vier Benzin- und Dieselmotoren zur
Auswahl. Spitzenreiter der Effizienz-Wertung ist dabei
das Einstiegsmodell BMW 520d. Die von einem 2,0 Liter
großen Vierzylinder-Dieselmotor mit 135 kW/184 PS
angetriebene und serienmäßig mit Auto Start Stop
Funktion ausgestattete Limousine baut mit einem
Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus von 4,9 Litern
je 100 Kilometer und einem CO2-Wert von 129 Gramm pro
Kilometer ihre führende Position im Wettbewerbsumfeld
weiter aus.
BMW 5er Touring mit erweitertem
Motorenangebot.
Bereits kurz nach der Markteinführung
nimmt auch der neue BMW 5er Touring mit weiteren
Motorvarianten zusätzlich an Fahrt auf. Für die
Neuauflage des erfolgreichen Business-Touring stehen ab
September 2010 zwei weitere Dieselantriebe und ein
dritter Reihensechszylinder-Benziner zur Auswahl.
Stärkstes Diesel-Modell ist – analog zur Limousine – der
BMW 535d Touring. Der 220 kW/300 PS starke
Reihensechszylinder-Motor mit BMW TwinPower Turbo und
Common-Rail-Direkteinspritzung beschleunigt das Touring
Modell in 5,7 Sekunden von null auf 100 km/h. Der im
EU-Testzyklus ermittelte Durchschnittsverbrauch des BMW
535d Touring beträgt 6,3 Liter je 100 Kilometer.
Komplettiert wird das Angebot der
Dieselmodelle um den BMW 525d Touring. Sein ebenfalls
3,0 Liter großer Reihensechszylinder-Motor verfügt über
einen Turbolader mit variabler Einlassgeometrie und eine
Common-Rail-Direkteinspritzung. Er mobilisiert
150 kW/204 PS bei 4 000 min-1 und erreicht ein maximales
Drehmoment von 450 Newtonmetern, das zwischen 1 750 und
2 500 min-1 bereitsteht. Der BMW 525d Touring
beschleunigt in 7,3 Sekunden von null auf 100 km/h und
kommt auf einen Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus
von 6,3 Litern je 100 Kilometer.
Ein 3,0 Liter großer
Reihensechszylinder-Motor mit Benzin-Direkteinspritzung
(High Precision Injection) im Magerbetrieb verhilft dem
neuen BMW 528i Touring zu einer Leistung von
190 kW/258 PS bei 6 600 min-1 und einem maximalen
Drehmoment von 310 Newtonmetern zwischen 2 600 und
5 000 min-1. Für den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h
benötigt der BMW 528i Touring 6,9 Sekunden, sein
Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus beträgt
8,0 Liter je 100 Kilometer.
M Sportpaket für die neue BMW 5er
Limousine und den neuen BMW 5er Touring.
Zeitgleich wird sowohl für die neue
BMW 5er Limousine als auch für den neuen BMW 5er Touring
zum September 2010 das M Sportpaket präsentiert. Das von
der BMW M GmbH entwickelte Angebot beinhaltet präzise
auf das jeweilige Modell abgestimmte Komponenten aus den
Bereichen Fahrwerk, Aerodynamik, Exterieur- und
Interieurgestaltung. Zur Steigerung der Fahrdynamik und
zu einem besonders kraftvollen Erscheinungsbild tragen
das M Sportfahrwerk, das M Aerodynamikpaket und 18 Zoll
große M Leichtmetallräder im Doppelspeichendesign bei.
Optional werden darüber hinaus 19 Zoll
M Leichtmetallräder sowie für die Limousine der
M Heckspoiler angeboten.
Für ein betont sportives Ambiente im
Interieur sorgen Sportsitze mit einer speziell für das
M Sportpaket entwickelten Polsterung in der Ausführung
Alcantara/Stoff. Ihr exklusiver Charakter wird durch die
hochwertigen Materialen, Kontrastnähte und das M Emblem
am Sitz hervorgehoben. Als weitere Interieurmerkmale
umfasst das M Sportpaket unter anderem das
M Lederlenkrad, den M Schaltknauf, die M Fußstütze, den
anthrazitfarbenen BMW Individual Dachhimmel und die
M Interieurleisten in der Ausführung Aluminium Hexagon.
BMW 5er Gran Turismo: Zwei weitere
Modelle mit BMW xDrive.
Erweitert wird zum September 2010 auch
das Angebot der allradgetriebenen Modellvarianten des
BMW 5er Gran Turismo. Nach dem BMW 550i xDrive Gran
Turismo und dem BMW 530d xDrive Gran Turismo können nun
zwei weitere Sechszylinder-Modelle mit dem intelligenten
Allradsystem ausgestattet werden.
Im BMW 535i xDrive Gran Turismo wird
die variable Antriebsverteilung mit dem stärksten
Reihensechszylinder-Benzinmotor kombiniert. Der
225 kW/306 PS starke Antrieb mit BMW TwinPower Turbo
Technologie, High Precision Injection und der
vollvariablen Ventilsteuerung VALVETRONIC ermöglicht
eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in
6,3 Sekunden bei einem durchschnittlichen
Kraftstoffverbrauch von 9,3 Litern je 100 Kilometer. Der
stärkste Dieselmotor im Antriebsportfolio sorgt im BMW
535d xDrive Gran Turismo für eine Beschleunigungswert
von 6,0 Sekunden und einen Durchschnittsverbrauch von
7,1 Litern je 100 Kilometer. Bei beiden Modellvarianten
werden die durchzugsstarken Sechszylinder und das
intelligente Allradsystem serienmäßig mit einem
Achtgang-Automatikgetriebe kombiniert.
BMW 7er Reihe: Premiere für BMW xDrive
in Kombination mit Dieselantrieb.
Auch in der BMW 7er Reihe wird das
Angebot der allradgetriebenen Modelle zum September 2010
erweitert. Nach dem BMW 750i xDrive verfügt nun auch der
BMW 740d xDrive über das intelligente Allradsystem für
souveränen Vortrieb in jeder Fahrsituation. Damit wird
erstmals auch in der BMW 7er Reihe Allradtechnik mit
einem Dieselantrieb kombiniert.
Der Reihensechszylinder-Motor des BMW
740d xDrive verfügt über BMW TwinPower Turbo Technologie
und Common-Rail-Direkteinspritzung. Er erzeugt eine
Höchstleistung von 225 kW/306 PS bei 4 400 min-1 und ein
maximales Drehmoment von 600 Newtonmetern, das zwischen
1 500 und 2 500 min-1 zur Verfügung steht. Damit
beschleunigt die Luxuslimousine in 6,0 Sekunden von null
auf 100 km/h, ihr Durchschnittsverbrauch im
EU-Testzyklus beläuft sich auf 7,0 Liter je
100 Kilometer.
Für alle Modelle der BMW 7er Reihe
wird außerdem das Angebot der Sonderausstattungen
ergänzt. Die optionalen Komfortsitze im Fond sind jetzt
in einer dreisitzigen Variante erhältlich.
Sportive Ästhetik in Bestform:
Ausstattungspaket Design Pure Impulse für den BMW Z4.
Mit seinen klassischen
Roadsterproportionen verkörpert der BMW Z4 sportliche
Fahrfreude und hochwertige Eleganz gleichermaßen. Eine
perfekte Möglichkeit, die sportive Ästhetik des
Zweisitzers besonders intensiv zu betonen, bietet das ab
September 2010 verfügbare Ausstattungspaket Design Pure
Impulse. Es umfasst eine exklusive Farb- und
Materialzusammenstellung von Interieurelementen, die den
dynamischen Charakter des Fahrzeugs gezielt hervorheben.
Das Ausstattungspaket Design Pure Impulse kann außerdem
mit einer neuen, ebenfalls exklusiven Außenfarbe
kombiniert werden.
Wichtigstes Merkmal des
Ausstattungspakets Design Pure Impulse ist die präzise
aufeinander abgestimmte Farb- und Materialauswahl im
Interieur. Seine Konfiguration basiert ähnlich wie beim
bereits zur Markteinführung des BMW Z4 vorgestellten
Ausstattungspaket Design Pure White, das die hochwertige
Eleganz des Roadsters unterstreicht, auf den
Empfehlungen des BMW Designteams. Exklusive Bestandteile
des Ausstattungspakets Design Pure Impulse sind die
Sportsitze in der Alcantara-/Nappalederausführung
Circuit in Schwarz mit gelben Akzenten, eine Dekorfläche
auf der Beifahrerseite in Alcantara schwarz mit gelber
Kontrastnaht sowie die hochwertigen BMW Individual
Interieurleisten Pianolack schwarz. Ergänzt wird das
sportive Ambiente durch einen anthrazitfarbenen BMW
Individual Dachhimmel, Einsätze in den Türverkleidungen
in der Ausführung Alcantara gelb, einen ebenfalls in
Gelb gehaltenen unteren Abschnitt der Instrumententafel
sowie Fußmatten in Strukturgewebe. Die Armauflagen auf
der Mittelkonsole und in den Türen sind mit hochwertigem
schwarzem Nappaleder bezogen. Exklusiv für das
Designpaket Pure Impulse wird die Außenlackierung im
Farbton Atacamagelb uni angeboten. Alternativ dazu sind
auf Wunsch auch die Lackierungen Alpinweiß uni, Schwarz
uni, Spacegrau metallic, Titansilber metallic oder
Saphirschwarz metallic erhältlich.
BMW X1 xDrive23d jetzt auch mit
Sechsgang-Handschaltgetriebe verfügbar.
Die Vielfalt der für den BMW X1
verfügbaren Motor- und Getriebevarianten wird zum
September 2010 nochmals erweitert. Der BMW X1 xDrive23d
ist jetzt auch in Verbindung mit einem
Sechsgang-Handschaltgetriebe erhältlich. Das bislang
obligatorische Sechsgang-Automatik-Getriebe wird nun als
Option angeboten. Die kraftvollste Dieselvariante des
kompakten BMW X Modells verfügt über einen
Vierzylinder-Motor mit BMW TwinPower Turbo Technologie
und einer Common-Rail-Direkteinspritzung, deren
Piezo-Injektoren mit einem Maximaldruck von 2 000 bar
agieren. Er erzeugt eine Höchstleistung von
150 kW/204 PS sowie ein maximales Drehmoment von
400 Newtonmetern. Die Übertragung dieser Leistung über
das Sechsgang-Handschaltgetriebe ermöglicht eine
Beschleunigung von null auf 100 km/h in 7,3 Sekunden.
Der im EU-Testzyklus ermittelte Durchschnittsverbrauch
des BMW X1xDrive23d mit Handschaltung beträgt 6,0 Liter
je 100 Kilometer. Der CO2-Wert beläuft sich auf
158 Gramm pro Kilometer.
Neue Ausstattungsoptionen für die BMW
3er Reihe, die BMW 1er Reihe, den BMW X1 und den BMW Z4,
BMW 116d jetzt mit Abgasnorm EU5.
Zur Optimierung des Komforts sowie der
Entertainment- und Kommunikationsfunktionen werden zum
September 2010 attraktive Ergänzungen im
Sonderausstattungsprogramm für die BMW 3er Reihe, die
BMW 1er Reihe, den BMW X1 und den BMW Z4 angeboten. Der
für alle Modelle verfügbare Komfortzugang beinhaltet
jetzt auch eine Vorfeldbeleuchtung, deren Lichtquellen
in die Türaußengriffe integriert sind. Der ebenfalls
optional erhältliche Tuner für Digital Audio Broadcast
(DAB) Programme wird nun um den Standard DAB+ erweitert.
Serienmäßig erfüllt ab September 2010
auch das Einstiegsdieselmodell der BMW 1er Reihe die
Abgasnorm EU5. Der von einem 2,0 Liter großen
Vierzylinder-Dieselmotor mit 85 kW/115 PS angetriebene
BMW 116d ist sowohl als 5-Türer als auch als 3-Türer
erhältlich und weist mit einem im EU-Testzyklus
ermittelten Wert von 4,5 Litern je 100 Kilometer den
geringsten Kraftstoffverbrauch aller Modelle der
Baureihe auf. Mit der neuen Klassifizierung des BMW 116d
entsprechen nun alle Modelle der BMW 1er Reihe der
EU5-Norm.
Quelle: BMW Group
PressClub Deutschland
|
Alpenstraßen damals: Ein Bildband mit 353 historischen Fotos vom Kfz-Verkehr im Hochgebirge
|