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Audi Technische Daten, Ausstattungen, Preislisten, Motorcodes, Typcodes,
Presseberichte
Tipps und Infos zu Audi Gebrauchtwagen, Jahreswagen
und Oldtimern
Die Audi AG mit Hauptsitz in Ingolstadt in
Bayern ist ein deutscher Automobilhersteller, der dem
Volkswagen-Konzern
angehört. Die Fahrzeuge der Marke Audi
werden in Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Bratislava
(Slowakei), São José dos Pinhais (Brasilien), Changchun (China),
Brüssel (Belgien) und in Aurangabad (Indien) gefertigt.
Der Handelsname ist ein Wortspiel zur Umgehung
der Namensrechte des Kraftfahrzeugherstellers Horch. Der Gründer
August Horch, der sein Unternehmen verlassen hatte und ein neues
gründete, übersetzte seinen Nachnamen ins Lateinische. Das Wort
audi ist der Imperativ von audire (zu deutsch
hören, zuhören) und bedeutet „Hör zu!“ oder eben
„Horch!“. Am 25. April 1910 wurde der Name „Audi“ in das
Handelsregister von Zwickau eingetragen. Seit 1932 gehörte Audi
zur Auto Union.
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Audi AG |
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| Unternehmensform |
Aktiengesellschaft |
| ISIN |
DE0006757008 |
| Gründung |
5. März 1969 |
| Unternehmenssitz |
Ingolstadt, Deutschland |
| Unternehmensleitung |
Rupert Stadler |
| Mitarbeiter |
57.533 (2008) |
| Umsatz |
34,196 Mrd. EUR (2008) |
| Branche |
Automobilhersteller |
| Produkte |
Automobile |
| Website |
www.audi.de |
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Audi AG aus der freien
Enzyklopädie
Wikipedia
und steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf dieser Seite sind auch Versionen und
Autorenangaben verzeichnet.
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Audi S und RS Modelle
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Ausstattungscodes Audi
Farbcodes Audi
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Getriebecodes Audi
Modellübersicht Audi
Motorkennbuchstaben Audi
Preislisten Audi
Technische Daten Audi
Typenkunde: Audi 60 bis Audi A5
VIN (Fahrgestellnummer) entschlüsseln Audi
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Anschrift |
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PLZ / Ort |
85045 Ingolstadt |
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Land |
Deutschland |
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Tel Zentrale |
0841-89-0
0800-28 34 73 78 423 |
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Fax Zentrale |
0841-89 32 524
0800-32 92 62 834 |
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eMail |
kundenbetreuung@audi.de |
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+++ Presse +++ Presse +++ Presse +++ |
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06.10.2011 Audi
startet bei Neuwagen durch
Audi steigt in der Gunst der Neuwagenkunden.
Wie aus der monatlichen Befragung "Autokäuferpuls" (September-Ausgabe) der Puls
Marktforschung in Nürnberg hervorgeht, erzielen die Ingolstädter im August einen
Spitzenwert von 25,3 Prozent als bevorzugte Marke – das sind knapp fünf
Prozentpunkte mehr als im Vormonat. BMW mit 7,6 Prozent fällt sogar hinter Opel
(8,1 Prozent) zurück.
Was Audi bei neuen Autos schafft, erreicht
die Konzernschwester VW bei den Gebrauchtwagen. 22,1 Prozent der
Kaufinteressenten geben die Wolfsburger als erste Wahl an. Audi muss dagegen im
GW-Bereich Verluste zum Vormonat hinnehmen und steht aktuell bei einem First
Choice-Anteil von elf Prozent. Auf dem dritten Platz liegt Ford (elf Prozent).
(AH)
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23.05.2011 Audi
Tradition: Der Berg ruft
Audi schickt seine historischen Automobile
erstmals zur Kitzbüheler Alpenrallye
Strecke führt durch Tirol, Salzburg und das
angrenzende Bayern
Hansi Hinterseer fährt in einem Auto Union
1000 Sp
Erstmalig seit Bestehen von Audi Traditon
beteiligt sich die historische Abteilung der AUDI AG an der Kitzbüheler
Alpenrallye. Unterstützt wird das Team mit den Vier Ringen hierbei von
prominenten Gästen, die sich hinter das Oldtimer-Lenkrad klemmen. So nimmt Hansi
Hinterseer, einer der großen Stars der volkstümlichen Musik, an der Rundfahrt
vom 25. bis 28. Mai in einem Auto Union 1000 Sp Platz.
Auf den Alpenstraßen in Tirol, Salzburg und
dem angrenzenden Bayern treffen sich jedes Jahr rund 200 historische Automobile
zu einer der größten Oldtimer-Veranstaltungen Österreichs. „Der Berg ruft“ –
dieses Motto gilt auch für insgesamt fünf Fahrzeuge aus der historischen
Sammlung von Audi Tradition. Neben dem Auto Union 1000 Sp von 1960 sind folgende
Automobile im Einsatz: ein NSU 1200 TT (1971), der DKW F91 (3=6) von 1954, ein
Audi Super 90 (1968) sowie ein Audi 100 Coupé S von 1973.
Der augenfälligste Wagen ist zweifelsfrei
der Auto Union 1000 Sp. Im Jahr 1957 präsentierte die Auto Union GmbH dieses
neue Produkt aus Ingolstadt auf der Internationalen Automobilausstellung in
Frankfurt. Dort wurden erstmals Modelle mit dem auf 1.000 ccm vergrößerten
Dreizylinder-Zweitaktmotor vorgestellt. Der 1000 Sp war der erste zweisitzige
Sportwagen der Auto Union nach dem Zweiten Weltkrieg und eines der optisch
schönsten Automobile der Nachkriegszeit – eindeutig inspiriert vom
amerikanischen Automobildesign der 1950er Jahre und hier im Speziellen vom Ford
Thunderbird. Das Anhängsel „Sp“ stand eigentlich für Spezial. Ob des
futuristischen Aussehens hatte „Sp“ im Volksmund aber schnell eine andere
Bedeutung: „Sputnik“. Viele Kenner bezeichnen den Auto Union 1000 Sp heute noch
so.
Quelle: Audi |
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18.05.2011 Audi
gewinnt „International Engine of the Year” Award 2011 für den 2,5-Liter TFSI
Zum zweiten Mal in Folge bester Motor in der
2- bis 2,5-Liter-Kategorie
Audi TFSI-Technologie zum siebten Mal in
Folge Klassensieger
Eine Jury von 76 Motorjournalisten aus aller
Welt wählt den Audi 2,5-Liter TFSI zum „International Engine of the Year“ 2011
in der 2- bis 2,5-Liter-Kategorie.
Der 2,5-Liter-Motor im Audi RS 3 Sportback
sowie im TT RS Coupé und Roadster ist mit zwei Audi-Kerntechnologien
ausgestattet: Turboaufladung und FSI-Direkteinspritzung. Bei einem Hubraum von
2.480 cm³ leistet dieser Motor bei 5.400 bis 6.500 U/min 250 kW (340 PS) und
liefert zwischen 1.600 und 5.300 U/min ein maximales Drehmoment von 450 Nm.
„Das ist der beste turboaufgeladene Motor
der vergangenen Jahre. Dieses Aggregat bietet einfach alles: Drehmoment,
Leistung und einen tollen Sound. Der Motor weckt Erinnerungen an den ersten
quattro Rallye Motor, der Audi ins Rampenlicht katapultierte“, lautet die
Begründung der Jury.
Der von der quattro GmbH entwickelte Audi TT
RS Coupé beschleunigt in 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h (Roadster: 4,4
Sekunden). Optional ist eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h möglich.
Audi bietet den Motor neben den beiden TT RS
Modellen jetzt auch im RS 3 Sportback an. Das Auto beschleunigt in 4,6 Sekunden
von 0 auf 100 km/h – der beste Wert im Wettbewerbsvergleich. Die
Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h (abgeregelt).
Mit diesem Preis erzielt die Audi
TFSI-Technologie zum siebten Mal in Folge den Klassensieg bei der Wahl zum
„International Engine of the Year“. Zwischen 2005 und 2009 war bereits der 2.0
TFSI von Audi in der 1,8- bis 2,0-Liter-Kategorie erfolgreich.
Quelle: Audi |
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29.04.2011 Audi
glänzt beim Automobilsommer 2011
Ingolstädter Autobauer beteiligt sich am 8.
Mai beim großen Autokorso in Stuttgart zum Jubiläum „125 Jahre Auto“
Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstandes
der AUDI AG, führt die mehr als 40 Audi-Fahrzeuge an
„125 Jahre Auto“: Dieses Jubiläum feiert das
Land Baden-Württemberg mit dem Automobilsommer 2011 – und Audi ist dabei. Mit
mehr als 40 Fahrzeugen beteiligt sich der Ingolstädter Autobauer am 8. Mai in
der Landeshauptstadt Stuttgart am großen Autokorso, der aus exakt 125 Fahrzeugen
bestehen wird. Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstandes der AUDI AG, wird die
Audi-Phalanx anführen. Präsentiert werden neben aktuellen Modellen vor allem
viele automobile Zeitzeugen der über 100jährigen Audi-Geschichte. Und auch einen
Blick in die Zukunft können die Besucher werfen.
So sind von der AUDI AG drei
Innnovationsautos zu sehen, darunter der Audi A1 e-tron. Auf die Straße dürfen
mehr als 30 der Young- und Oldtimer aus der Schatztruhe von Audi Tradition,
unterstützt mit Autos von Markenclubs.
Ältestes Fahrzeug aus dem Hause Audi wird in
Stuttgart der Horch 10/50 PS aus dem Jahre 1925 sein, der noch ein Rechtslenker
ist. Dazu gesellen sich zwei Prunkstücke aus der Audi-Historie: Der Audi Front
Roadster von 1935 ist eine Perle, die sich die AUDI AG zum 100-jährigen Jubiläum
2009 selbst zum Geschenk machte. Von diesem Wagen wurden 1935 nur zwei
Prototypen gebaut, die in den Wirren des Zweiten Weltkrieges beide verloren
gingen. Nur noch Fotos und Zeichnungen existierten. 2009 wurde die Rarität nach
mehrjähriger Wiederaufbauzeit der Öffentlichkeit vorgestellt und ist seitdem ein
Highlight der historischen Sammlung von Audi Tradition.
Ähnlich verhält es sich mit dem Audi Typ
R,der unter dem Namen Audi Imperator bekannt ist. 1929 hatte das Unternehmen
seinen ersten Reihen-Acht-Zylinder-Wagen vorgestellt, der von strammen und
repräsentativen 100 Pferdestärken angetrieben wurde. Vor Jahren konnte Audi
Tradition das letzte Exemplar dieses Typs erwerben und nach aufwändiger
Restaurierungsarbeit wieder präsentieren. Mit am Start sind selbstverständlich
auch Vorkriegsmodelle von Wanderer und DKW.
Zu den wichtigen Vertretern der neueren
Audi-Geschichte gehören für Marken-Enthusiasten die quattro-Modelle. Mit dabei
sind deshalb zwei Legenden der Rennsport-Historie – der Audi Rallye quattro A2
und der Audi Sport quattro S1. Gelenkt werden die beiden Rallye-Boliden von den
ehemaligen Weltmeistern Hannu Mikkola und Stig Blomqvist, die mit Audi 1983 und
1984 zum Titel drifteten. Noch ein anderer Weltmeister sitzt am Lenkrad eines
weiteren Audi: Karl-Heinz Riedle, der 1990 in Rom Fußball-Weltmeister wurde.
Der Stuttgarter Korso ist eine der
Hauptveranstaltungen, mit denen das Land Baden-Württemberg die 125-jährige
Geschichte des Automobils feiert. Neben den Fahrzeugen der AUDI AG beteiligen
sich die Daimler AG und die Porsche AG mit ihren automobilen Zeitzeugen. Das
Audi-Engagement begründet sich auf die Vorgänger-Marke NSU, die am heutigen
Audi-Standort Neckarsulm ihre Wurzeln hat. Aus diesem Grund werden im Autokorso,
der am 8. Mai ab 11 Uhr vom Porsche Museum über das Mercedes-Benz Museum zum
Stuttgarter Schlossplatz führt, auch eine hohe Zahl von ehemaligen NSU-Modellen
zu sehen sein.
Quelle: Audi |
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24.03.2011 Audi
ist erfolgreichste Premiummarke im Allradsegment
437.792 Automobile mit quattro-Antrieb in
2010 produziert
Breiteste Allrad-Modellpalette im
Premiumsegment
Audi A4 und Audi A8 „Allradautos des Jahres
2011“
Audi hat 2010 erneut mehr Automobile mit
Allrad-Antrieb verkauft als jeder andere Premiumhersteller. Die Marke mit den
Vier Ringen produzierte im vergangen Jahr 437.792 Fahrzeuge mit quattro-Antrieb.
Damit sind weltweit rund 38 Prozent der im Jubiläumsjahr „30 Jahre quattro“
gefertigten Automobile mit der Allradtechnologie ausgestattet. Auch in
Deutschland setzte sich Audi mit 74.262 zugelassenen Allrad-Fahrzeugen an die
Spitze...
Das am stärksten nachgefragte Audi-Modell
mit quattro-Antrieb war 2010 der Audi Q5; von ihm fertigte der Ingolstädter
Premiumhersteller 155.025 Einheiten. Mit dem Audi Q5 hybrid quattro und dem
kompakten Q3 wird die Marke in den kommenden Monaten ihre Allrad-Palette im
SUV-Segment weiter ausbauen. Doch nicht nur SUV-Fahrer setzen auf quattro, auch
in allen anderen Modellreihen entscheiden sich Audi-Kunden besonders oft für die
Allradtechnologie: Vom Audi A3 bis hin zum A8 haben knapp ein Viertel der 2010
gefertigten Automobile quattro an Bord.
„quattro ist eine der stärksten
Erfolgsgeschichten der Marke Audi. Die vielleicht spannendste Fortsetzung
schreiben wir heute“, sagt Peter Schwarzenbauer, Vorstand Vertrieb und Marketing
der AUDI AG. „Denn auf unserem Weg in die Elektromobilität sehen wir für die
quattro-Technologie völlig neue Möglichkeiten.
Der elektrische quattro der Zukunft wird
noch fahraktiver, sicherer – und vor allem effizienter“, so Schwarzenbauer
weiter.
Bereits heute kann der Kunde bei Audi
zwischen über 130 quattro-Modellvarianten wählen, werden die unterschiedlichen
Karosserieformen, Motorisierungen und Getriebe eingerechnet. Damit bietet Audi
die mit Abstand breiteste Allrad-Palette im Premiumsegment. Vielfältig sind
dabei auch die technischen Lösungen, die den Vortrieb auf alle vier Räder
übertragen: Hinter dem Erfolgsprinzip quattro stehen vier verschiedene
Grundtechnologien, die Audi permanent weiterentwickelt, um für jedes
Fahrzeugkonzept den idealen Allradantrieb zu bauen. In seiner jüngsten
Evolutionsstufe kommt quattro mit Kronenraddifferenzial und radselektiver
Momentensteuerung im Audi RS 5, A7 Sportback und im neuen A6 zum Einsatz.
Seinen Siegeszug setzt der quattro-Antrieb
auch bei der Wahl zum „Allradauto des Jahres 2011“ fort: Über 119.000 Leser der
Fachzeitschrift „Auto Bild Allrad“ wählten wie schon 2010 den Audi A4
(„Allrad-Pkw von € 25.000 bis 40.000“) und den A8 („Allrad-Pkw über € 40.000“)
mit quattro zu den Siegern ihrer Klassen. Damit fährt Audi in diesem Wettbewerb
bereits den sechsten Doppelsieg in Folge ein. Drei zweite Plätze
vervollständigen das hervorragende Ergebnis der Marke in diesem Jahr. Insgesamt
hatten die Leser der „Auto Bild Allrad“ die Wahl zwischen 136 Fahrzeugen in neun
Kategorien. Die begehrten Auszeichnungen nahm Dr. Hans-Peter Kleebinder, Leiter
Marketing Deutschland, heute Abend in Frankfurt am Main für Audi entgegen.
Quelle: Audi |
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17.03.2011
DTM-Countdown: Rahel Frey – sympathischer Neuzugang aus der Schweiz
Noch sechs Wochen bis zum DTM-Auftakt
Dritte Lady von Audi in der DTM nach Vanina
Ickx und Katherine Legge
Teamkollegin von Martin Tomczyk im Audi
Sport Team Phoenix
Rahel Frey verwirklicht sich einen Traum:
Die Schweizerin ist ins Werksteam von Audi aufgenommen worden und bestreitet mit
dem Audi Sport Team Phoenix alle Läufe der DTM 2011. Zum ersten Mal in ihrem
Leben bestreitet die 25 Jahre alte Rennfahrerin eine Tourenwagen-Rennserie.
Mit ihrer sympathischen, offenen und doch
stets bescheidenen Art erobert die junge Eidgenössin sofort die Herzen ihrer
männlichen Gesprächspartner: Neu, frisch, charmant – und fast selbst noch ein
wenig überrascht vom Vertrag mit Audi – saugt Rahel Frey mit jeder Faser ihr
neues Umfeld auf.
Ihr Weg in den Rennsport ergab sich durch
familiäre Vorbelastung. Ihr Vater fuhr Kart und nahm seine Kinder gerne mit an
die Strecke. Als der Nachwuchs groß genug war, wollte er es selbst gern wissen.
Rahel trat gegen ihren Bruder an und war auf Anhieb etwas schneller. „Da wollte
ich mehr“, sagt sie. Von 1998 bis 2003 setzte sie ihren Weg im Kart fort und
wechselte anschließend in Nachwuchs-Formelserien. Doch parallel wollte auch die
schulische Ausbildung absolviert werden. 2006 hat sie am Sportgymnasium in Bern
ihre Matura in Wirtschaft abgelegt – ein Abschluss, der mit dem deutschen Abitur
vergleichbar ist. „Ich wurde ein wenig dazu gezwungen: Mama war für die
Ausbildung, Papa für den Sport“, erinnert sich die Schweizerin. „Ich hatte zwar
70 Absenzen, aber ich habe den Abschluss trotzdem geschafft. Es ist wichtig,
einen Plan B im Leben zu haben.“
Ein Plan, den sie bereits nutzen musste.
Einer Saison als Volkswagen-Werksfahrerin im Formel-3-Cup 2008 folgte ein
eindrucksvoller Saisonstart 2009 mit einem privaten Team: Ein Sieg und vier
Podiumsplätze ließen keine Zweifel an ihrem Können. Doch dann folgte ein herber
Rückschlag, als ein Sponsor sich zurückzog. Plötzlich stand das Talent ohne
Cockpit da und half als Verkaufsberaterin im elterlichen Autohaus in
Aedermannsdorf im Kanton Solothurn. Ein Start mit einem Schweizer GT-Team bei
den 24 Stunden von Le Mans und ein Gaststart im Volkswagen Scirocco R-Cup
brachten Rahel Frey im Vorjahr wieder stärker in den Blickpunkt der
Öffentlichkeit. Zum zweiten Mal durfte sie an einer Sichtung von Audi für ein
DTM-Cockpit teilnehmen – und überzeugte. „2007 war eine sehr gute Sichtung für
mich als eines von fünf Mädels. Audi hat sich dann für Katherine (Legge)
entschieden“, so Frey. „Ich hatte seither die Zeit, meine Persönlichkeit zu
entwickeln. Ich bin ganz froh, dass es erst in diesem Jahr geklappt hat. Ich
fühle mich jetzt reif für diese Aufgabe. Vielleicht wäre es 2007 zu früh
gewesen.“
Im Februar hat sie den gesamten
Audi-Fahrerkader beim Wintercamp in Ofterschwang kennengelernt – darunter auch
ihren neuen Teamchef Ernst Moser und ihren Teamkollegen Martin Tomczyk. „Die
Erfahrung, die Martin hat, ist unbezahlbar“, freut sich Rahel Frey. „Dass ich
ihn als Teamkollege habe, wird mir sicher weiterhelfen. Ich versuche, möglichst
viel aufzuschnappen. Und das Team betreibt seit mehr als zehn Jahren DTM. Davon
kann ich nur profitieren.“
Auf ihre erste Saison in der DTM
angesprochen, gibt sich die 25 Jahre alte Profi-Pilotin vorsichtig. „Mein Ziel
ist es, mich zu etablieren“, erklärt Rahel Frey. „Ich will natürlich den ersten
richtigen Test abwarten, bevor ich mir konkretere Ziele stecke. Dann erst ist
eine Standortbestimmung möglich und ich weiß, wo ich stehe und wohin ich will.“
An ihrer Zielstrebigkeit ändert das nichts: „Go fast and never give up“ – so
lautet ihr Motto, mit dem es eine besondere Bewandtnis hat. „Ich habe immer
einen doppelten Anspruch gehabt: Ich will mich auf der Rennstrecke behaupten,
wollte aber immer auch die Unterstützung aus der Schweiz bekommen, vor allem zu
Karrierebeginn durch Sponsoren aus unserem Land. Also galt es, so schnell wie
möglich zu sein und auch bei einem Rückschlag nie aufzugeben.“
In der neuen Saison ist mit Rahel Frey nach
Alain Menu und Marcel Fässler die Schweiz nach mehr als einem halben Jahrzehnt
wieder in der DTM vertreten. „Ich kenne Alain und Marcel seit einiger Zeit.
Beide haben mich zu meinem Einstieg in die DTM beglückwünscht“, freut sich die
einzige Dame im Audi-Fahreraufgebot. Dass die Landsmannschaft nur eine Randnotiz
ist, weiß sie nur zu gut. Im Cockpit zählt nur die fahrerische Qualifikation.
„Ich bevorzuge einen runden Fahrstil und hatte bislang bei meinen Rennen immer
auf die Distanz einen Vorteil. In der DTM ist natürlich das Qualifying sehr
entscheidend. Dafür muss ich sicher eine gesunde Angriffslust entwickeln. Und
deshalb muss ich das Limit des Autos beurteilen können, das ich erst bei den
Tests besser kennenlerne. Einfach wird es nicht.“
Quelle: Audi |
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16.03.2011 Audi
gründet Stiftungsprofessur für Logistik
Aufbau eines neuen Forschungsinstituts an
der TU Dortmund
Automobilhersteller stellt gemeinsam mit dem
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. jährlich € 100.000 bereit
Audi hat gestern Abend zusammen mit dem
Stifterverband für Deutsche Wissenschaft e.V. eine Stiftungsprofessur an der
Technischen Universität Dortmund gegründet. Ziel ist es, Forschung, Lehre und
wissenschaftliche Weiterbildung im Bereich ‘Supply Net Order Management‘, einem
Teilgebiet der Logistik, voranzubringen.
„Die Förderung des akademischen Nachwuchses
stellt für die Logistik eine bedeutende und nachhaltige Investition in die
Zukunft dar“, betonte
Dr. Ernst-Hermann Krog, Leiter der
Markenlogistik der AUDI AG. Es werden die Disziplinen der
Ingenieurwissenschaften, Informatik und Wirtschaftswissenschaften zur
ganzheitlichen Logistikforschung grundlagen- und anwendungsorientiert
vermittelt. Die Stiftungsprofessur ist mit einem jährlichen Budget von € 100.000
ausgestattet und hat eine Laufzeit von fünf Jahren.
Die Kooperation trägt dazu bei, an der TU
Dortmund ein interdisziplinäres Forschungszentrum aufzubauen und die Logistik
noch stärker als eigenständige Disziplin in Wissenschaft und Lehre zu
etablieren. Angeboten werden hier Bachelor- und Master-Studiengänge.
Bereits seit fünf Jahren nutzt Audi die
Ergebnisse intensiver Forschung in diesem Bereich. Im Logistik-Labor am Standort
Ingolstadt klären junge Forscher die Fragen zu modernen automobilen
Logistikthemen. Diese Forschungsergebnisse tragen wesentlich dazu bei, die
Logistikströme an allen Audi-Standorten kontinuierlich zu optimieren. „Wir haben
sehr gute Erfahrungen mit dem eigenen Logistik-Labor gemacht“, sagte Krog: „Das
war mit ein Grund, uns weiterhin intensiv für Forschung und Lehre zu
engagieren.“
Quelle: Audi |
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11.03.2011
Abschied vom Audi R15 TDI in Sebring
Auftakt zur ILMC-Saison 2011 in Florida
(USA)
Letzter Einsatz des Audi R15 TDI
Alpinestars und Castrol neue Partner im
Sportwagen-Programm
Bei den 12 Stunden Sebring startet Audi am
19. März in die Sportwagen-Saison 2011. Zum letzten Mal kommt dabei der Audi R15
TDI zum Einsatz, der technisch an die in diesem Jahr gültigen neuen Regularien
angepasst werden musste und intern den Projektnamen „R15 plus plus“ trägt. Timo
Bernhard/Romain Dumas/Mike Rockenfeller (D/F/D), die Le-Mans-Sieger des
Vorjahres, sowie Dindo Capello/Allan McNish/Tom Kristensen (I/GB/DK),
Le-Mans-Gewinner von 2008, steuern die beiden Diesel-Rennsportwagen.
Für das Audi Sport Team Joest beginnt im
März eine lange Sportwagen-Saison: Bis November stehen sieben Rennen, das
Testwochenende in Le Mans und zahlreiche Testfahrten mit dem Audi R15 TDI und
dem neuen Audi R18 auf dem Programm, der in Sebring jedoch noch nicht zum
Einsatz kommt. Um die Vorbereitung auf die 24 Stunden von Le Mans am 11./12.
Juni nicht zu unterbrechen, läuft das Test- und Entwicklungs-Programm mit dem
R18 auch parallel zum Saisonauftakt des Intercontinental Le Mans Cup 2011 (ILMC)
weiter.
Bei den 12 Stunden von Sebring erlebt dafür
ein Auto seinen Abschied, das in seiner Urform dort vor zwei Jahren debütierte:
der Audi R15 TDI. Er feierte seine Premiere 2009 mit einem Sieg – dem neunten
von Audi seit dem Jahr 2000 bei dieser traditionsreichen Veranstaltung im
US-Bundesstaat Florida.
Beim zweiten Auftritt in Sebring startet der
Diesel-Rennsportwagen unter völlig anderen Voraussetzungen. 2011 gilt ein neues
Technisches Reglement des Automobile Club de l’Ouest (ACO), für das Audi den
geschlossenen R18 entwickelt hat. Ältere Modelle wie der R15 TDI dürfen nur noch
in modifizierter Form mit stark eingeschränkter Motorleistung starten. Welche
Chancen diese Fahrzeuge gegen die neuen Modelle haben, ist völlig offen.
Drastische Einschnitte bei der Technik
Das neue Reglement für LMP1-Prototypen
limitiert den Hubraum für neue Modelle wie den Audi R18, der im Mai sein erstes
Rennen bestreiten wird, auf 3,7 Liter. Ältere Fahrzeuge wie der Audi R15 TDI
werden entsprechend eingebremst. So muss der 5,5-Liter-V10-Motor des Audi R15
TDI die Außenluft nun über zwei Luftmengenbegrenzer von 33,5 Millimeter
Durchmesser ansaugen – das sind vier Millimeter weniger als zuvor. Gleichzeitig
ist der Ladedruck um 23 Prozent auf 2.000 Millibar reduziert worden, nachdem
zuvor noch 2.590 Millibar erlaubt waren. Der Kraftstofftank darf lediglich 65
statt zuvor 81 Liter Diesel fassen, ebenso ist der Durchfluss in der
Betankungsanlage um fünf auf 28 Millimeter reduziert worden. „Die Beschränkungen
am Motor spürten die Fahrer im Test in Florida nur zu deutlich. Da fehlen gleich
mehrere Dutzend Pferdestärken“, erklärt Ralf Jüttner, Technischer Direktor des
Audi Sport Team Joest. „Die Verringerung des Tankvolumens klingt zunächst
drastisch, doch der Motor verbraucht natürlich auch weniger. Und der langsamere
Durchfluss am Tank bedeutet, dass die Stopps trotz des geringeren Tankvolumens
keineswegs kürzer werden.“
Bewährte Fahrer, neue Partner
Seine Abschiedsvorstellung auf dem
Flughafenkurs in Florida gibt der Audi R15 TDI in den Händen zweier
erfolgreicher Fahrerkombinationen. Timo Bernhard und Romain Dumas, die 2008 in
Sebring gewonnen haben, teilen sich das Auto mit der Startnummer „1“ mit Mike
Rockenfeller. Die Nummer „2“ steuern Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish,
die Sebring-Gewinner von 2009.
Mit von der Partie sind in Sebring erstmals
zwei neue Partner: Neben Bosch, Mahle, Michelin und TAG Heuer sind ab 2011
Alpinestars, Spezialist für Motorsport- und Extremsportbekleidung sowie
Streetwear, und der Schmierstoffhersteller Castrol Partner des
Sportwagen-Programms von Audi. Mit Castrol kehrt dabei ein alter Bekannter an
die Seite von Audi Sport zurück, denn bereits in der DTM, bei den
Supertourenwagen und im Rallyesport waren beide Unternehmen gemeinsam und sehr
erfolgreich am Start.
Themen des Wochenendes
• Wie schnell ist der R15 TDI, der
eigentlich „R15 plus minus“ heißen müsste, nach der Anpassung an das neue
Reglement?
• Kann Audi mit seinen versierten Fahrern
die Zuverlässigkeit des etablierten R15 TDI auf dem harten Kurs von Sebring
ausspielen?
• Wie fällt die Balance zwischen
modifizierten Fahrzeugen des Jahrgangs 2010 wie dem Audi R15 TDI und neuen
LMP1-Modellen aus?
Stimmen der Verantwortlichen
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef):
„Sebring ist die Strecke, auf der bisher praktisch alle unsere neuen
Sport-Prototypen ihren ersten Renneinsatz hatten – und dabei auch stets gewonnen
haben. Für das R18-Projekt wäre es aber zu diesem frühen Zeitpunkt ein zu großer
logistischer Aufwand gewesen, in Sebring zu starten. Deshalb feiern wir nun den
Abschied vom R15 TDI. Wir wissen, dass wir mit dem nochmals angepassten R15 TDI
nicht über die gleiche Basis wie jene Gegner verfügen, die in Sebring schon mit
einem neuen LMP1-Auto starten. Dennoch möchten wir möglichst viele Punkte für
den Intercontinental Le Mans Cup sammeln. Bei den 12 Stunden von Sebring gibt es
über das Fahrzeug hinaus viele Faktoren, die am Ende den Ausschlag geben: das
meist sehr heiße Wetter, der dichte Verkehr, spezifische Rennsituationen mit den
typischen Gelbphasen, die Leistung des Teams und natürlich unsere versierten
Fahrerpaarungen. Deshalb ist bei diesem Rennen auch mit einem alten Fahrzeug
alles möglich.“
Ralf Jüttner (Technischer Direktor Audi
Sport Team Joest): „Ich freue mich, dass wir wieder dabei sind. Es war 2010
schon ein merkwürdiges Gefühl, in Sebring zu testen, aber nicht am Rennen
teilzunehmen. Nun beginnt unsere Sportwagen-Saison in Florida. Dort wollen wir
dem Audi R15 TDI in seiner letzten Baustufe ein würdiges Ende bereiten. Das Auto
ist dem neuen Reglement angepasst worden und tritt gegen andere angepasste, aber
auch gegen neue Autos an. Als wir diese Baustufe des R15 TDI zusammen mit dem
R18 getestet haben, hatten wir einen guten Eindruck von beiden Autos. Zudem
kommt es in Sebring neben dem Tempo auch auf Konstanz und ausgereifte Technik
an. Und schließlich haben fünf unserer sechs Fahrer in Sebring das Rennen in den
vergangenen drei Jahren einmal gewonnen.“
Fakten und Stimmen der Audi-Fahrer
Timo Bernhard (30/D), Audi R15 TDI #1 (Audi
Sport Team Joest)
• Feierte 2008 den Gesamtsieg in Sebring
• Startet wieder zusammen mit seinen
Le-Mans-Siegerkollegen
„Mein Ziel, den ILMC zu bestreiten, ist wahr
geworden. Das ist das Ergebnis einer schönen Kooperation zwischen Audi und
Porsche, für die ich sehr dankbar bin. Und den Auftakt für dieses Programm
markieren die 12 Stunden von Sebring. Bei 59 Autos – darunter viele langsamere
GT-Fahrzeuge – auf einer Strecke von nur fünf Kilometern kommt es auf gute
Rundumsicht an. Viele Kurven sind sehr selektiv und schwer einzusehen. Insofern
freue ich mich, dort noch mit dem offenen Audi R15 TDI zu starten. Beste
Erinnerungen habe ich noch an Sebring 2008, als Romain Dumas, ein weiterer
Teamkollege und ich den Gesamtsieg feierten.“
Romain Dumas (33/F), Audi R15 TDI #1 (Audi
Sport Team Joest)
• Kehrt an den Ort seines
12-Stunden-Sieges von 2008 zurück
• Sieht Sebring als eines der wichtigsten
Sportwagen-Rennen
„Sebring ist immer etwas ganz Besonderes.
Das 12-Stunden-Rennen und die 24 Stunden von Le Mans sind für mich die beiden
wichtigsten Sportwagen-Rennen der Welt. Schon traditionell ergeben sich in
Florida bei einer hohen Teilnehmerzahl viele Safety-Car-Phasen. Dadurch ist das
Rennen meistens bis zum Schluss offen. Schlecht für den, der in Führung liegt
und immer wieder seinen Vorsprung einbüßt, gut für die Verfolger! Ich erwarte
hohe Temperaturen. Zudem ist die wellige Strecke sehr hart für das Material und
für uns Fahrer. Es kommt also auch auf Zuverlässigkeit an. Und da muss sich der
Audi R15 TDI ganz gewiss nicht verstecken.“
Mike Rockenfeller (27/D), Audi R15 TDI #1
(Audi Sport Team Joest)
• Startet zum ersten Mal seit seinem
Le-Mans-Erfolg wieder im Audi R15 TDI
• Erlebt in den USA den Auftakt zu einer
Saison mit 16 Rennen
„Die Saison in Sebring zu beginnen, ist
etwas ganz Besonderes. Dort erwartet uns ein riesiges Starterfeld. Zwölf Stunden
lang gut durch diesen Verkehr zu kommen, wird ein Schlüssel zu einem guten
Ergebnis sein. Und das würden wir dem Audi R15 TDI bei seinem letzten Einsatz
natürlich sehr gerne bereiten. Für Timo (Bernhard), Romain (Dumas) und mich ist
es zudem eine wichtige Vorbereitung, um erstmals wieder als Dreierteam zu
starten. Schließlich werden wir uns in dieser Formation auch in Le Mans der
Konkurrenz stellen.“
Dindo Capello (46/I), Audi R15 TDI #2 (Audi
Sport Team Joest)
• Hat bereits vier Siege bei den 12
Stunden Sebring errungen
• Gewann vor zehn Jahren zum ersten Mal
den Langstrecken-Klassiker
„Mit Sebring verbinde ich viele gute
Erinnerungen. Auf diesem Kurs habe ich 1999 mein erstes Rennen mit einem
LMP-Sportwagen mit Audi erlebt. Michele Alboreto, Stefan Johansson und ich
fuhren mit dem Audi R8R aufs Podium – ein schönes Debüt. Vor genau zehn Jahren
habe ich dort meinen ersten Sieg gefeiert, zusammen mit Laurent Aiello und mit
Michele. Es war sein letzter Sieg im letzten Rennen für Audi. Dieses Podiumsfoto
wird mir für immer in Erinnerung bleiben. Nun starten wir zum letzten Mal mit
dem R15 TDI, dessen Siegesserie 2009 in Sebring begann. Die Konkurrenz kommt mit
ganz neuen Autos. Ich bin gespannt, wie gut wir am Ende sein werden.“
Tom Kristensen (43/DK), Audi R15 TDI #2
(Audi Sport Team Joest)
• Ist mit fünf Siegen erfolgreichster
Fahrer aller Zeiten in Sebring
• Steuerte 2000, 2006 und 2009 beim Debüt
neuer Audi-Rennwagen jeweils das Siegerauto in Sebring
„Ich liebe es, in den USA Rennen zu fahren,
noch dazu in Sebring in einer unglaublichen Atmosphäre. Die reinen Zahlen
unserer Erfolge interessieren mich wenig in meiner aktiven Karriere. Unsere neue
Saison beginnt hier, und zwar ganz weit weg vom europäischen Winter. Das Rennen
ist immer wieder schwierig. Die Strecke ist eine unglaubliche Herausforderung –
nach alter Väter Sitte und sehr hart. Unterschiedliche Asphaltsorten und andere
Beläge, sehr viele Bodenwellen und Kurvenscheitelpunkte, die man nicht sehen
kann – das perfekte Rezept, um Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Ausdauer
von Auto, Team und Fahrern zu testen. Wir haben hier in der Vergangenheit mit
Neukonstruktionen schon gewonnen, zum Beispiel 2000 mit dem Audi R8, 2006 mit
dem Audi R10 TDI und 2009 mit dem Audi R15 TDI.“
Allan McNish (41/GB), Audi R15 TDI #2 (Audi
Sport Team Joest)
• Feierte den Debütsieg des R15 TDI vor
zwei Jahren in Sebring
• Hat eine bemerkenswerte Podiumsquote
beim 12-Stunden-Rennen erzielt
„Seinen vorläufig letzten Erfolg hat der R15
TDI im vergangenen Jahr bei dem Dreifachsieg in Le Mans eingefahren. Tom
(Kristensen), Dindo (Capello) und ich haben in Sebring 2009 den Debüterfolg mit
dem R15 TDI errungen und Tom und ich haben in China im November nur knapp einen
weiteren Sieg verpasst. Wir wissen also, was der R15 TDI kann und wie sich seine
Leistung definiert. Ich glaube, wir können die Konkurrenz herausfordern. Sebring
ist eines der härtesten Rennen, das bei hohen Temperaturen und viel
Luftfeuchtigkeit ausgetragen wird. Zum ersten Mal bin ich 1997 in Sebring
gefahren. Das 12-Stunden-Rennen habe ich drei Mal gewonnen und stand bei sieben
Starts insgesamt sechs Mal auf dem Podium. Es war also bisher ein erfolgreiches
Pflaster für mich. Diesen Trend will ich 2011 fortsetzen.“
Die Audi-Fahrer in Sebring
Timo Bernhard (D): * 24.02.1981 in Homburg
(D); Wohnort: Dittweiler (D); verheiratet mit Katharina; Größe 1,73 m; Gewicht:
61 kg; Audi-Fahrer seit 2009; Sebring-Siege: 1.
Dindo Capello (I): * 17.06.1964 in Asti (I);
Wohnort: Canelli (I); verheiratet mit Elisabetta, ein Sohn (Giacomo); Größe:
1,72 m; Gewicht: 66 kg; Audi-Fahrer seit 1994; Sebring-Siege: 4.
Romain Dumas (F): * 14.12.1977 in Alès (F);
Wohnort: Basel (CH); ledig; Größe: 1,74 m; Gewicht: 60 kg; Sebring-Siege: 1.
Tom Kristensen (DK): * 07.07.1967 in Hobro
(DK); Wohnort: Monaco (MC); ledig (Partnerin: Hanne), zwei Söhne (Oliver und
Oswald) und eine Tochter (Carla Marlou); Größe: 1,74 m; Gewicht: 72 kg;
Sebring-Siege: 5.
Allan McNish (GB): * 29.12.1969 in Dumfries
(GB); Wohnort: Monaco (MC); verheiratet mit Kelly, ein Sohn (Finlay), eine
Tochter (Charlotte Amelie); Größe: 1,65 m; Gewicht: 58 kg; Sebring-Siege: 3.
Mike Rockenfeller (D): * 31.10.1983 in
Neuwied (D); Wohnort: Altnau (CH); ledig (Lebensgefährtin: Susanne); Größe 1,75
m; Gewicht 67 kg; Sebring-Siege: 0.
Alle Sieger der 12 Stunden Sebring (seit
2000)
2000 Frank Biela/Tom Kristensen/Emanuele
Pirro (Audi)
2001 Dindo Capello/Laurent Aiello/Michele
Alboreto (Audi)
2002 Dindo Capello/Johnny Herbert/Christian
Pescatori (Audi)
2003 Frank Biela/Philipp Peter/Marco Werner
(Audi)
2004 Frank Biela/Pierre Kaffer/Allan McNish
(Audi)
2005 Tom Kristensen/JJ Lehto/Marco Werner
(Audi)
2006 Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan
McNish (Audi)
2007 Frank Biela/Emanuele Pirro/Marco Werner
(Audi)
2008 Timo Bernhard/Romain Dumas/Emmanuel
Collard (Porsche)
2009 Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan
McNish (Audi)
2010 Anthony Davidson/Marc Gené/Alexander
Wurz (Peugeot)
Infos zur Strecke
Streckenlänge: 5,954 km
Renndauer: 12 Stunden
Pole-Position 2010: Marc Gené, Peugeot 908
HDi FAP, 1.45,214 Minuten = 203,736 km/h (19.03.2010)
Schnellste Runde 2010: Sébastien Bourdais,
Peugeot 908 HDi FAP, 1.44,972 Minuten = 204,206 km/h (20.03.2010)
Allan McNish über Sebring: „Der Kurs ist
schnell, intensiv und wellig. Er verlangt 100 Prozent Konzentration. Ich mag die
Anlage, weil es ein Kurs ganz im alten Stil ist. Die Strecke hat sich kaum
verändert, seit Stirling Moss dort Mitte der fünfziger Jahre zum ersten Mal
gestartet ist. Die Fahrbahn ist wellig und hat einige böse Randsteine. All das
kennen wir so in Europa nicht, speziell nicht von den Strecken, auf denen auch
die Formel 1 startet. Aber dadurch gewinnt Sebring viel Charakter. Zudem sorgt
die riesige Menge an Fans für eine elektrisierende Atmosphäre.“
Zeitplan (Ortszeiten; MEZ -5 Stunden)
Donnerstag, 17. März
10:15–11:15 Uhr Freies Training
15:05–16:05 Uhr Freies Training
19:50–21:35 Uhr Nachttraining
Freitag, 18. März
10:40–11:40 Uhr Freies Training
15:00–15:15 Uhr Qualifying (GT-Fahrzeuge)
15:15–15:30 Uhr Qualifying (GTC-Fahrzeuge)
15:35–15:50 Uhr Qualifying (LMP1/LMP2)
15:50–16:05 Uhr Qualifying (LMPC)
Samstag, 19. März
08:00–08:25 Uhr Warm-up
10:30–22:30 Uhr Rennen (12 Stunden)
Quelle: Audi |
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10.03.2011
DTM-Countdown: Mike Rockenfeller – Aufsteiger des Jahres
Noch sieben Wochen bis zum DTM-Auftakt
DTM-Junior erstmals in neuem Audi A4 DTM
unterwegs
Sportwagen-Programm mit Höhepunkt Le Mans
Für Mike Rockenfeller beginnt die
Motorsport-Saison 2011 unter neuen Vorzeichen. Der 27 Jahre alte
Audi-Werksfahrer wechselte zum Audi Sport Team Abt Sportsline und fährt erstmals
die jüngste Baustufe des A4 DTM („R14 plus“). Parallel bestreitet er auch ein
Sportwagen-Programm mit dem R15 TDI und dem R18 sowie das 24-Stunden-Rennen auf
dem Nürburgring. 16 Rennwochenenden sowie das Vortraining in Le Mans stehen in
seinem diesjährigen Kalender.
Als Mike Rockenfeller 2007 zu Audi wechselte
und in die DTM einstieg, war die Richtung klar. „Natürlich arbeitet jeder auf
das Ziel hin, ein neues Auto zu fahren und damit um die Spitze kämpfen zu
können“, bekennt der gebürtige Rheinländer. Und doch hat es ein bisschen
gedauert – vier Jahre, um genau zu sein. So, wie Timo Scheider 2007 und Oliver
Jarvis 2010 von einem Jahreswagen in ein aktuelles Cockpit bei Audi aufgestiegen
sind, erhält nun Mike Rockenfeller mit dem Wechsel in die Mannschaft rund um
Hans-Jürgen Abt das aktuellste Material.
Im Vorjahr hat sich der Nachwuchsfahrer
endgültig für den nächsten Karriereschritt qualifiziert: Als bester
Audi-Gebrauchtwagenfahrer in der DTM schloss er die Saison auf der siebten
Position ab – und ließ damit drei Fahrer aus dem Audi Sport Team Abt Sportsline
hinter sich. Ein Podiumsergebnis in Hockenheim rundete die DTM-Saison 2010 ab,
mit seinem Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans ging ein Lebenstraum schon früh
in seiner Karriere in Erfüllung.
„Der Schritt, in der DTM mit einem aktuellen
Auto um vorderste Plätze kämpfen zu können, war sehr wichtig für mich“, betont
der Profi-Rennfahrer mit Wohnsitz in Altnau auf der Schweizer Seite des
Bodensees. „Gerade auch im Hinblick auf 2012, wenn alle mit neuem Material
starten und ein weiterer Hersteller in die DTM kommt, ist 2011 als
Vorbereitungs-Saison wichtig.“ Dass mit dem erfüllten Traum vom Aufstieg auch
der Leistungsdruck steigt, stört den selbstbewussten Rennfahrer nicht im
Geringsten: „Das ist eine sehr schöne Chance, die Audi-Motorsportchef Dr.
Wolfgang Ullrich mir gibt, und ich will beweisen, dass ich sie verdient habe und
gute Ergebnisse erreichen kann.
Dennoch ist der Schritt kein Selbstgänger.
„Die DTM und die Audi-Familie kenne ich zwar seit vier Jahren, aber es ist auch
einiges neu für mich“, weiß „Rocky“. „Ich starte zum ersten Mal für das Team von
Hans-Jürgen Abt, werde mit Dominik Quosdorf – einem mir neuen Ingenieur –
zusammenarbeiten und wir alle erhalten Reifen unseres neuen Partners Hankook.
Ich will meine eigenen Erwartungen für 2011 deshalb noch nicht zu hoch
schrauben. Aber es ist keinesfalls nur eine Lernsaison. Ergebnisse müssen
sichtbar werden.“
Als wären die Anforderungen in der DTM nicht
schon hoch genug, bestreitet das junge Talent parallel ein Sportwagen-Programm
für Audi – im fünften Jahr in Folge. Nach dem Titel in der Le-Mans-Serie 2008
und dem Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans 2010 stehen nun drei
Sportwagen-Wettbewerbe in seinem Kalender: die 12 Stunden von Sebring mit dem
Audi R15, die 1000 Kilometer in Spa-Francorchamps sowie die 24 Stunden von Le
Mans mit dem neuen Audi R18. „Ich glaube, meine Ergebnisse in der Vergangenheit
haben bewiesen, dass mir dieses doppelte Programm hilft und nicht etwa
hinderlich ist“, unterstreicht der vielseitige Rennprofi.
Damit ist für Mike Rockenfeller zu Beginn
seiner fünften Rennsaison mit Audi eines klar: „Für viele Rennfahrer mag die
Formel 1 in einem bestimmten Karrierestadium der größte Traum sein, für manchen
endet dieser Traum aber auch bei Hinterbänkler-Teams oder mit einem
Karriereknick. Ganz ehrlich: Was gibt es denn Schöneres, als für eine Marke wie
Audi die DTM bestreiten und in Le Mans den Titel verteidigen zu können? Meine
Entscheidung für Audi war perfekt, und eine höhere Wertschätzung als dieses
doppelte Programm kann man nicht erfahren. Ich bin sehr, sehr glücklich mit dem,
was Audi mir ermöglicht.“
Quelle: Audi |
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08.03.2011 Audi
im „Aufbruch“ – der Geschäftsbericht 2010
Audi führt erfolgreiches Magazinkonzept fort
– diesmal unter dem Thema „Aufbruch“
Online-Version macht die Geschichten
virtuell erlebbar
Apps für iPhone und iPad
Das vergangene Jahr war für den Audi Konzern
ein ganz besonderes: Eine Produktoffensive und 1,09 Millionen verkaufte Autos
machten 2010 zum Rekordjahr. Auch in Zukunft will Audi mit seinem „Vorsprung
durch Technik“ Maßstäbe setzen. Diesen Gedanken nimmt der Audi Geschäftsbericht
2010 unter dem Motto „Aufbruch. Ein neues Kapitel der Mobilität“ auf. Das
Unternehmen hat den Geschäftsbericht heute anlässlich seiner
Jahrespressekonferenz veröffentlicht. Während im Finanzteil starke Zahlen den
wirtschaftlichen Erfolg des Audi Konzerns belegen, illustrieren spannende
Geschichten im Magazinteil, was sich Audi für die kommenden Jahre vorgenommen
hat: Das Versprechen, den Aufbruch in der Automobilwelt zu gestalten.
Aus den unterschiedlichsten Perspektiven
beleuchtet der Audi Geschäftsbericht 2010 das Leitthema „Aufbruch. Ein neues
Kapitel der Mobilität“. Renommierte Autorinnen und Autoren zeigen in
vielfältigen Geschichten, was man braucht, um mutig voranzugehen: innovative
Produkte und Technologien, Nachhaltigkeit und eine große Portion Pioniergeist.
Die Beispiele von Wegbereitern aus Sport, Politik, Kultur und Technik
veranschaulichen, was Entdecker- und Erfindergeist bedeuten und wie aus Visionen
Wirklichkeit wird.
Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der
AUDI AG, und Wu Cuiyun, Bürgermeisterin der chinesischen Solarstadt Dezhou,
äußern sich zur Bedeutung von ganzheitlichen Energiekonzepten, zu „grüner“
Elektromobilität und zu den Herausforderungen der Urbanisierung. In einem
weiteren Gespräch diskutiert Finanzvorstand Axel Strotbek mit der
Skilanglauflegende Bjørn Dæhlie über Disziplin, Erfolg und die Gemeinsamkeiten
von Hochleistungssport und Marktführerschaft.
Ein weiteres Highlight des Geschäftsberichts
ist der Artikel über den Abenteurer Johan Ernst Nilson, der in einer Expedition
allein mit Muskelkraft und Unterstützung der Natur vom Nord- zum Südpol gelangen
will – zu Fuß, auf Skiern, auf dem Fahrrad, gezogen von einem Kite oder mit
einem Segelschiff. Audi unterstützt ihn dabei mit modernster Technik, Material
und Logistik. So entwickeln Audi Ingenieure und Designer in Zusammenarbeit mit
einem Schlittenhersteller beispielsweise einen speziellen Schlitten aus Carbon
für die Expedition. Über Nilsons Abenteuer wird regelmäßig im Audi Online
Geschäftsbericht unter www.audi.de/gb2010/pole2pole berichtet.
Der aktuelle Audi Geschäftsbericht erscheint
in einer Gesamtauflage von rund 100.000 Exemplaren in den Sprachen Deutsch,
Englisch und Chinesisch. Neben der Printausgabe bietet eine interaktive
Online-Version unter www.audi.de/gb2010 weitere spannenden Inhalte rund um die
Geschichten. Ein besonderes Highlight ist die Navigation per Webcam. Eine
Handbewegung reicht, um sich ganz einfach durch die virtuelle Welt von Audi zu
blättern – ohne Maus, Tastatur und Touchscreen. Für Smartphones steht außerdem
eine eigene Mobile Site zur Verfügung. Nach dem großen Erfolg der iPhone App
zum Geschäftsbericht 2009 erweitert Audi in diesem Jahr das Angebot um eine App
für das iPad. Dank Audio- und Video-Beiträgen sowie Slideshows erlebt der Nutzer
zum Beispiel hautnah mit, wie Johan Ernst Nilson in der Audi-Kältekammer seine
Expedition vorbereitet, oder wie Rallyelegende Stig Blomqvist den e-tron
Silvretta testet.
Das innovative Geschäftsberichtskonzept mit
Magazin- und Finanzteil setzte Audi erstmals 2005 um und gewann seither
zahlreiche internationale Auszeichnungen. So erhielt die digitale Version des
Audi Geschäftsberichts 2009 den renommierten red dot Design Award 2010 in der
Kategorie „Online Communication“.
Quelle: Audi |
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08.03.2011 Audi
Konzern: Bestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte
Im Geschäftsjahr 2010 insgesamt 1.092.411
Automobile der Marke Audi ausgeliefert; € 35,4 Mrd. Umsatzerlöse, € 3,34 Mrd.
Operatives Ergebnis; Operative Rendite von 9,4 Prozent.
Der Audi Konzern schließt das Geschäftsjahr
2010 mit einem Rekordergebnis ab. „Das Operative Ergebnis von € 3,34 Mrd. zeigt,
wie ertragsstark Audi ist. Wir wachsen nicht nur in China, sondern in vielen
Regionen weltweit. Besonders in den USA legte die Marke Audi deutlich stärker
als der Gesamtmarkt zu“, sagt Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der
AUDI AG. „Wir sind gut ins neue Jahr gestartet und streben für das Gesamtjahr
mehr als 1,2 Millionen Auslieferungen an Kunden an“, sagt Stadler.
2010 war für Audi das verkaufsstärkste Jahr
der Unternehmensgeschichte. Die Auslieferungen der Marke Audi auf den weltweiten
Automobilmärkten stiegen im abgelaufenen Jahr um 15 Prozent auf 1.092.411
Automobile. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2010 stiegen überproportional auf
€ 35.441 (29.840)* Mio. – ein Zuwachs um 18,8 Prozent.
Der Audi Konzern steigerte das Operative
Ergebnis deutlich um 108,2 Prozent auf € 3.340 (1.604) Mio. Das Ergebnis vor
Steuern lag mit € 3.634 (1.928) Mio. um 88,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Das
Ergebnis nach Steuern stieg um 95,2 Prozent auf € 2.630 (1.347) Mio.
Die Operative Rendite steigerte das
Unternehmen auf 9,4 (5,4) Prozent. Die Kapitalrendite erreichte mit 24,7 (11,5)
Prozent ebenfalls einen neuen Bestwert.
Die Netto-Liquidität erhöhte sich um 25,5
Prozent auf € 13.383 (10.665) Mio.
Grundlage für die erfolgreiche
Geschäftsentwicklung des Audi Konzerns war insbesondere eine Vielzahl von
Neueinführungen im vergangenen Jahr: Die Palette der neuen Modelle reichte unter
anderen vom Flaggschiff A8, über den A7 Sportback bis hin zum Audi A1, dem
ersten Premiumauto der Marke Audi im Kleinwagensegment.
„Diese neuen Rekordwerte bei allen
wesentlichen finanziellen Kennzahlen unterstreichen die hohe
Wettbewerbsfähigkeit des Audi Konzerns“, sagt Axel Strotbek, Vorstand für Finanz
und Organisation der AUDI AG.
„Wir stehen aber auch weiterhin vor großen
Herausforderungen wie der wachsenden Volatilität der wichtigsten Währungen oder
zunehmenden Schwankungen der Rohstoffpreise. Wir sehen uns jedoch gut
abgesichert. Der Audi Konzern ist somit gut gerüstet, um an den Erfolg des
Jahres 2010 anzuknüpfen“, sagt Strotbek.
Rekordergebnisse bei den Auslieferungen in
mehr als 40 Märkten
Die Marke Audi hat im vergangenen Jahr
weltweit 1.092.411 (949.729) Autos an Kunden übergeben. Der Absatz stieg damit
um 15,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Deutlich zulegen konnte die Marke
mit den Vier Ringen in der Region Asien/Pazifik, aber auch in Westeuropa (inkl.
Deutschland) und besonders in den USA standen die Zeichen auf Wachstum.
In Deutschland stiegen die Auslieferungen
entgegen dem deutlich rückläufigen Gesamtmarkt leicht auf 229.157 (228.844, plus
0,1 Prozent) Audi-Automobile.
In Westeuropa (inkl. Deutschland)
entwickelte sich Audi mit 611.905 (588.309, plus 4,0 Prozent) Auslieferungen an
Kunden besser als der Gesamtmarkt und bestätigte seine Führung im
Premiumsegment. In Großbritannien, hinter Deutschland größter Markt in der
Region, stiegen die Auslieferungen auf 99.705 Automobile (90.513, plus 10,2
Prozent). In Frankreich kletterten die Auslieferungen auf 52.520 Automobile
(48.010, plus 9,4 Prozent). In Italien verkaufte Audi 60.337 Automobile (57.204,
plus 5,5 Prozent).
Mit 227.938 Auslieferungen (158.941, plus
43,4 Prozent) blieb die Marke mit den Vier Ringen in China (inklusive Hongkong)
auch 2010 mit deutlichem Abstand Marktführer im Premiumsegment.
Sehr positiv entwickelte sich auch der
indische Markt, wo Audi seit September 2007 eine CKD-Fertigung unterhält. Hier
stiegen die Auslieferungen um 81,1 Prozent auf 3.003 (1.658) Automobile. Das
Ingolstädter Unternehmen fertigt am Standort Aurangabad derzeit die Modelle A4,
A6 und Q5. Audi baut das Vertriebs- und Handelsnetz in der Region konsequent aus
und wird die Zahl der Händler bis zum Jahresende von derzeit 13 auf 18
ausweiten.
In den USA entwickelte sich die Marke mit
den Vier Ringen deutlich überproportional zum Gesamtmarkt und fuhr mit 101.629
Auslieferungen (82.716, plus 22,9 Prozent) ein Rekordergebnis ein. Der
Marktanteil am Premiummarkt (Import High Group) wuchs auf 8,6 (7,9) Prozent.
Die Auslieferungen der Marke Lamborghini
erreichten mit 1.302 (1.515) Sportwagen nicht den Wert des Vorjahres. Der
Rückgang ist vor allem auf das Produktionsende der Baureihe Murciélago im Mai
vergangenen Jahres zurückzuführen. Auf dem Automobilsalon in Genf hat die Marke
dessen Nachfolger präsentiert. Der Aventador wird in einigen Monaten auf den
Markt kommen.
Produktion 2010 deutlich gesteigert
Aufgrund der hohen Nachfrage hat der Audi
Konzern die Produktion deutlich ausgeweitet. Im Jahr 2010 verließen mit
1.150.018 (inklusive Lamborghini) 23,4 Prozent mehr Automobile die Werkshallen
als noch im Vorjahr (932.260). Die Motorenproduktion verzeichnete ein Plus von
mehr als 19 Prozent auf 1.648.193 (1.384.240) Aggregate.
1.200 Neueinstellungen und größtes
Invest-Programm der Firmengeschichte
Von 2011 bis 2015 plant der Audi Konzern
mehr als € 11 Mrd. zu investieren – mehr als € 9,5 Mrd. fließen dabei in die
Entwicklung neuer Produkte sowie in Zukunftstechnologien wie den Hybrid- oder
Elektroantrieb. Mehr als € 5 Mrd. sollen dabei in die deutschen Standorte
Ingolstadt und Neckarsulm investiert werden.
Auch im Ausland investiert der Audi Konzern
kräftig in die Erweiterung seiner Fertigungskapazitäten, die für das angestrebte
Wachstum notwendig sind. Bis 2013 wird der Standort Gyor, an dem bislang Motoren
sowie die Audi-Modelle A3 Cabriolet, TT Coupé und TT Roadster produziert werden,
deutlich ausgebaut. Das Unternehmen investiert rund € 900 Mio. in die
Erweiterung des Werkes, in dem künftig auch die A3 Limousine gefertigt werden
soll. Bis zu 125.000 Automobile sollen dort ab 2013 vom Band rollen. Aber auch
in Asien werden die Weichen auf Wachstum gestellt: So will das Unternehmen seine
Produktionskapazität in China weiter ausbauen. Zudem nahmen die Ingolstädter im
Januar dieses Jahres die Montage von Audi-Modellen im indonesischen Jakarta auf.
Im spanischen Martorell startet in diesem
Jahr die Produktion des kompakten Audi SUV Q3, der in Kürze seine Weltpremiere
feiert.
Audi plant, den Ausbau seiner Modellpalette
in den kommenden Jahren in unvermindertem Tempo fortzusetzen. „Unser besonderes
Augenmerk gilt dabei dem Thema Nachhaltigkeit. Darunter verstehen wir bei Audi
nicht nur die Steigerung der Effizienz unserer Modelle sowie die Entwicklung von
Elektro- und Hybridmodellen, sondern auch den nachhaltigen Umgang mit den
Ressourcen“, sagt Stadler. Schon heute hat die Marke mit den Vier Ringen 54
Modelle und Motorvarianten mit einem CO2-Ausstoß von weniger als 140 g/km im
Programm. 17 Modelle liegen sogar bei weniger als 120 g/km.
Höchste Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung der
Unternehmensgeschichte
Die AUDI AG beteiligt ihre Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter am erfolgreichen Jahr 2010: Jeder der rund 42.500
Tarifmitarbeiter an den deutschen Standorten erhält eine Erfolgsbeteiligung von
durchschnittlich € 6.513. Das entspricht ungefähr dem eineinhalbfachen eines
durchschnittlichen Monatsentgelts und ist der höchste Wert seit Bestehen dieser
Art der Beteiligung am Geschäftserfolg.
„Dank des Engagements der gesamten
Belegschaft haben wir ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr erreicht. Über die
Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung erhalten unsere Mitarbeiter eine wichtige
Anerkennung für diese starke Leistung“, erklärt Sigi. Auch an den Standorten in
Belgien und Ungarn werden vergleichbare Erfolgsprämien gezahlt.
Die Zahl der Beschäftigten stieg im Audi
Konzern im Jahresdurchschnitt um 2,6 Prozent auf 59.513 (58.011). Bei der AUDI
AG waren es 44.299 (44.344) Mitarbeiter, davon 31.344 (31.409) in Ingolstadt und
12.955 (12.935) in Neckarsulm.
Ausblick 2011: Mehr als 1,2 Millionen
Auslieferungen an Kunden; Operative Umsatzrendite orientiert sich am hohen
Vorjahresniveau
„Nach dem Jahr 2010 mit einem für uns noch
zu Jahresbeginn kaum vorstellbaren Ausgang, stehen die Vorzeichen für 2011 gut.
Wir rechnen in diesem Jahr mit einem weiteren Wachstum der Gesamtwirtschaft,
wenn auch mit einer leichten Abschwächung gegenüber dem Vorjahr“, sagt Stadler.
„Dennoch müssen wir wachsam bleiben, denn die Unwägbarkeiten auf den Finanz- und
Rohstoffmärkten bergen immer ein Risiko“, sagt Stadler.
Audi ist erfolgreich ins Jahr 2011
gestartet: Weltweit verkaufte die Marke von Januar bis Februar des laufenden
Jahres rund 186.850 Automobile – 21,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum
des Vorjahres. Starke Impulse gingen dabei von den europäischen Märkten aus,
hier legte der Absatz um 17,5 Prozent auf rund 106.600 Einheiten (90.686) zu.
Allein auf dem deutschen Heimatmarkt lieferte Audi in den ersten beiden Monaten
des Jahres 32.290 Automobile an Kunden aus und verzeichnete damit ein deutliches
Plus von 18,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr (27.304).
In China entschieden sich von Januar bis
Februar 41.122 (31.906) Kunden für einen Audi – 28,9 Prozent mehr als im
Vergleichszeitraum 2010. Auch in den USA konnte die Marke weiter kräftig
zulegen. Hier kletterten die Auslieferungen um 22,3 Prozent auf 15.565 (12.726)
Automobile gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
„Im laufenden Jahr wollen wir weltweit mehr
als 1,2 Millionen Audi-Automobile an Kunden ausliefern und damit nahtlos an das
Rekordjahr 2010 anknüpfen“, betont Stadler. „Wir wachsen nachhaltig und streben
eine Operative Umsatzrendite auf dem hohen Niveau des Vorjahres an“, ergänzt
Strotbek.
*Vorjahreswerte in Klammern
Quelle: Audi |
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04.03.2011
DTM-Countdown: Mattias Ekströms Wettlauf gegen die Zeit
Noch acht Wochen bis zum Saisonstart in
Hockenheim
Linke Hand nach Sportunfall in Gips
Gute Fitness hilft dem Audi-Werksfahrer
Ein Mann ist besonders froh, dass die neue
DTM-Saison erst relativ spät beginnt: Mattias Ekström (32). Der Audi-Werksfahrer
zog sich Mitte Februar bei einem Sportunfall einen Bruch des linken Handgelenks
zu. Für den zweifachen DTM-Champion begann damit ein Wettlauf gegen die Zeit,
denn beim Saisonauftakt am 1. Mai in Hockenheim will der Schwede wieder am
Steuer seines Audi A4 DTM sitzen.
Die Verletzung ereignete sich am vorletzten
Tag des Audi Winter Camp auf der Sonnenalp in Ofterschwang. „Ich bin beim
Volleyballspielen bei einem Schmetterball in Rücklage geraten“, erklärt Ekström.
„Auf dem Weg nach unten kam die linke Hand ins Spiel – und beim Aufprall auf den
Boden wusste ich sofort, dass etwas passiert ist. Es fühlte sich in der Hand an
wie 2.000 Volt.“
Die Diagnose: ein Haarriss in der Speiche
des linken Handgelenks. Die Folge: vier Wochen Gips, anschließend vier Wochen
Reha. Wenn alles normal läuft, kann Ekström kurz vor Hockenheim erstmals wieder
im Rennauto sitzen. Die geplante Teilnahme am berühmten Wasalauf in Schweden
musste der DTM-Star jedoch absagen. „Dabei war ich so gut in Form wie noch nie
und sicher, eine neue Bestzeit zu laufen ...
Dass er nach einer Mandeloperation im
Dezember besonders viel trainiert hat, kommt Ekström auf dem Weg zurück ins
Rennauto nun zugute, denn der Gips an der linken Hand schränkt nicht nur das
tägliche Leben ein, sondern auch das Fitnessprogramm. Strampeln auf dem
Ergometer und Gymnastik sind auch mit der verletzten Hand möglich. Doch
abgesehen davon braucht die linke Hand im Augenblick vor allem eines: viel Ruhe.
„Ich habe keine Schmerzen mehr und der Gips drückt kaum noch“, sagt der
DTM-Champion von 2004 und 2007. „Aber das ist nicht nur ein gutes Zeichen: Es
zeigt auch, wie schnell ich an der Hand Muskelmasse verliere.“ Diese neu
aufzubauen und zu trainieren, das wird die Hauptaufgabe sein, sobald der Gips ab
ist. Vor allem für die Links-Rechts-Bewegungen am Lenkrad des Audi A4 DTM ist
dies von großer Bedeutung.
Medizinisch betreut wird der Audi-Pilot im
Swiss Olympic Medical Center „Move Med“ in Zürich, das auf Sportunfälle
spezialisiert ist. „Dort fühle ich mich in sehr guten Händen“, sagt Ekström.
„Die kennen solche Verletzungen von anderen Hochleistungssportlern und machen
einen sehr professionellen Eindruck.“ Und sie geben dem Schweden die Aussicht,
dass er rechtzeitig bis Hockenheim wieder voll fit und einsatzfähig sein wird.
Dass er auf ein paar Testfahrten verzichten
muss, bereitet ihm dabei die geringsten Sorgen: „Natürlich wäre es schön, ein
paar Kilometer mehr zu haben, vor allem mit den neuen Hankook-Reifen. Aber als
ich noch recht neu in der DTM war, durfte ich auch nicht so viel testen. Das ist
also ein bisschen wie ‚back to the roots’.“
Auch sein Ziel ist unverändert: Am liebsten
möchte er es sein, der am Ende der Saison den DTM-Titel für Audi zurück nach
Ingolstadt und Neckarsulm holt. „Ich bin nach wie vor voll motiviert und
ehrgeizig, obwohl ich schon so lange in der DTM dabei bin“, sagt er. „Ich möchte
und werde in jedem Rennen 100 Prozent geben, um am Ende der Saison sagen können:
Die Leistung hat gestimmt. Ob es dann gereicht hat Meister zu werden, wird sich
zeigen – aber das Ziel ist es natürlich.“
Quelle: Audi |
Audi. Typen und Geschichte
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