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Audi

 

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Audi Technische Daten, Ausstattungen, Preislisten, Motorcodes, Typcodes, Presseberichte

Tipps und Infos zu Audi Gebrauchtwagen, Jahreswagen und Oldtimern

 

Die Audi AG mit Hauptsitz in Ingolstadt in Bayern ist ein deutscher Automobilhersteller, der dem Volkswagen-Konzern angehört.

Die Fahrzeuge der Marke Audi werden in Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Bratislava (Slowakei), São José dos Pinhais (Brasilien), Changchun (China), Brüssel (Belgien) und in Aurangabad (Indien) gefertigt.

Der Handelsname ist ein Wortspiel zur Umgehung der Namensrechte des Kraftfahrzeugherstellers Horch. Der Gründer August Horch, der sein Unternehmen verlassen hatte und ein neues gründete, übersetzte seinen Nachnamen ins Lateinische. Das Wort audi ist der Imperativ von audire (zu deutsch hören, zuhören) und bedeutet „Hör zu!“ oder eben „Horch!“. Am 25. April 1910 wurde der Name „Audi“ in das Handelsregister von Zwickau eingetragen. Seit 1932 gehörte Audi zur Auto Union.

 

Audi AG
Audi-Logo seit 2009
Unternehmensform Aktiengesellschaft
ISIN DE0006757008
Gründung 5. März 1969
Unternehmenssitz Ingolstadt, Deutschland
Unternehmensleitung Rupert Stadler
Mitarbeiter 57.533 (2008)
Umsatz 34,196 Mrd. EUR (2008)
Branche Automobilhersteller
Produkte Automobile
Website www.audi.de
 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Audi AG aus der freien Enzyklopädie WikipediaWikipedia-Logo und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf dieser Seite sind auch Versionen und Autorenangaben verzeichnet.

Bilder zu Audi finden Sie hier in unserer Autogalerie

 

 Audi S und RS Modelle

 

Ausstattungscodes Audi

Farbcodes Audi

Fehlercodes auslesen -> Klimaanlage

Getriebecodes Audi

Modellübersicht Audi

Motorkennbuchstaben Audi

Preislisten Audi

Technische Daten Audi

Typenkunde: Audi 60 bis Audi A5

VIN (Fahrgestellnummer) entschlüsseln Audi

 

 

 

AUDI AG
 
Anschrift
PLZ / Ort 85045 Ingolstadt
Land Deutschland
Tel Zentrale 0841-89-0
0800-28 34 73 78 423
Fax Zentrale 0841-89 32 524
0800-32 92 62 834
eMail kundenbetreuung@audi.de

+++ Presse +++ Presse +++ Presse +++

06.10.2011

Audi startet bei Neuwagen durch

Audi steigt in der Gunst der Neuwagenkunden. Wie aus der monatlichen Befragung "Autokäuferpuls" (September-Ausgabe) der Puls Marktforschung in Nürnberg hervorgeht, erzielen die Ingolstädter im August einen Spitzenwert von 25,3 Prozent als bevorzugte Marke – das sind knapp fünf Prozentpunkte mehr als im Vormonat. BMW mit 7,6 Prozent fällt sogar hinter Opel (8,1 Prozent) zurück.

Was Audi bei neuen Autos schafft, erreicht die Konzernschwester VW bei den Gebrauchtwagen. 22,1 Prozent der Kaufinteressenten geben die Wolfsburger als erste Wahl an. Audi muss dagegen im GW-Bereich Verluste zum Vormonat hinnehmen und steht aktuell bei einem First Choice-Anteil von elf Prozent. Auf dem dritten Platz liegt Ford (elf Prozent). (AH)

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23.05.2011

Audi Tradition: Der Berg ruft

Audi schickt seine historischen Automobile erstmals zur Kitzbüheler Alpenrallye

Strecke führt durch Tirol, Salzburg und das angrenzende Bayern

Hansi Hinterseer fährt in einem Auto Union 1000 Sp

Erstmalig seit Bestehen von Audi Traditon beteiligt sich die historische Abteilung der AUDI AG an der Kitzbüheler Alpenrallye. Unterstützt wird das Team mit den Vier Ringen hierbei von prominenten Gästen, die sich hinter das Oldtimer-Lenkrad klemmen. So nimmt Hansi Hinterseer, einer der großen Stars der volkstümlichen Musik, an der Rundfahrt vom 25. bis 28. Mai in einem Auto Union 1000 Sp Platz.

Auf den Alpenstraßen in Tirol, Salzburg und dem angrenzenden Bayern treffen sich jedes Jahr rund 200 historische Automobile zu einer der größten Oldtimer-Veranstaltungen Österreichs. „Der Berg ruft“ – dieses Motto gilt auch für insgesamt fünf Fahrzeuge aus der historischen Sammlung von Audi Tradition. Neben dem Auto Union 1000 Sp von 1960 sind folgende Automobile im Einsatz: ein NSU 1200 TT (1971), der DKW F91 (3=6) von 1954, ein Audi Super 90 (1968) sowie ein Audi 100 Coupé S von 1973.

Der augenfälligste Wagen ist zweifelsfrei der Auto Union 1000 Sp. Im Jahr 1957 präsentierte die Auto Union GmbH dieses neue Produkt aus Ingolstadt auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt. Dort wurden erstmals Modelle mit dem auf 1.000 ccm vergrößerten Dreizylinder-Zweitaktmotor vorgestellt. Der 1000 Sp war der erste zweisitzige Sportwagen der Auto Union nach dem Zweiten Weltkrieg und eines der optisch schönsten Automobile der Nachkriegszeit – eindeutig inspiriert vom amerikanischen Automobildesign der 1950er Jahre und hier im Speziellen vom Ford Thunderbird. Das Anhängsel „Sp“ stand eigentlich für Spezial. Ob des futuristischen Aussehens hatte „Sp“ im Volksmund aber schnell eine andere Bedeutung: „Sputnik“. Viele Kenner bezeichnen den Auto Union 1000 Sp heute noch so.

Quelle: Audi

18.05.2011

Audi gewinnt „International Engine of the Year” Award 2011 für den 2,5-Liter TFSI

Zum zweiten Mal in Folge bester Motor in der 2- bis 2,5-Liter-Kategorie

Audi TFSI-Technologie zum siebten Mal in Folge Klassensieger

Eine Jury von 76 Motorjournalisten aus aller Welt wählt den Audi 2,5-Liter TFSI zum „International Engine of the Year“ 2011 in der 2- bis 2,5-Liter-Kategorie.

Der 2,5-Liter-Motor im Audi RS 3 Sportback sowie im TT RS Coupé und Roadster ist mit zwei Audi-Kerntechnologien ausgestattet: Turboaufladung und FSI-Direktein­spritzung. Bei einem Hubraum von 2.480 cm³ leistet dieser Motor bei 5.400 bis 6.500 U/min 250 kW (340 PS) und liefert zwischen 1.600 und 5.300 U/min ein maximales Drehmoment von 450 Nm.

„Das ist der beste turboaufgeladene Motor der vergangenen Jahre. Dieses Aggregat bietet einfach alles: Drehmoment, Leistung und einen tollen Sound. Der Motor weckt Erinnerungen an den ersten quattro Rallye Motor, der Audi ins Rampenlicht katapultierte“, lautet die Begründung der Jury.

Der von der quattro GmbH entwickelte Audi TT RS Coupé beschleunigt in 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h (Roadster: 4,4 Sekunden). Optional ist eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h möglich.

Audi bietet den Motor neben den beiden TT RS Modellen jetzt auch im RS 3 Sportback an. Das Auto beschleunigt in 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h – der beste Wert im Wettbewerbsvergleich. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h (abgeregelt).

Mit diesem Preis erzielt die Audi TFSI-Technologie zum siebten Mal in Folge den Klassensieg bei der Wahl zum „International Engine of the Year“. Zwischen 2005 und 2009 war bereits der 2.0 TFSI von Audi in der 1,8- bis 2,0-Liter-Kategorie erfolgreich.

Quelle: Audi

29.04.2011

Audi glänzt beim Automobilsommer 2011

Ingolstädter Autobauer beteiligt sich am 8. Mai beim großen Autokorso in Stuttgart zum Jubiläum „125 Jahre Auto“

Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstandes der AUDI AG, führt die mehr als 40 Audi-Fahrzeuge an

„125 Jahre Auto“: Dieses Jubiläum feiert das Land Baden-Württemberg mit dem Automobilsommer 2011 – und Audi ist dabei. Mit mehr als 40 Fahrzeugen beteiligt sich der Ingolstädter Autobauer am 8. Mai in der Landeshauptstadt Stuttgart am großen Autokorso, der aus exakt 125 Fahrzeugen bestehen wird. Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstandes der AUDI AG, wird die Audi-Phalanx anführen. Präsentiert werden neben aktuellen Modellen vor allem viele automobile Zeitzeugen der über 100jährigen Audi-Geschichte. Und auch einen Blick in die Zukunft können die Besucher werfen.

So sind von der AUDI AG drei Innnovationsautos zu sehen, darunter der Audi A1 e-tron. Auf die Straße dürfen mehr als 30 der Young- und Oldtimer aus der Schatztruhe von Audi Tradition, unterstützt mit Autos von Markenclubs.

Ältestes Fahrzeug aus dem Hause Audi wird in Stuttgart der Horch 10/50 PS aus dem Jahre 1925 sein, der noch ein Rechtslenker ist. Dazu gesellen sich zwei Prunkstücke aus der Audi-Historie: Der Audi Front Roadster von 1935 ist eine Perle, die sich die AUDI AG zum 100-jährigen Jubiläum 2009 selbst zum Geschenk machte. Von diesem Wagen wurden 1935 nur zwei Prototypen gebaut, die in den Wirren des Zweiten Weltkrieges beide verloren gingen. Nur noch Fotos und Zeichnungen existierten. 2009 wurde die Rarität nach mehrjähriger Wiederaufbauzeit der Öffentlichkeit vorgestellt und ist seitdem ein Highlight der historischen Sammlung von Audi Tradition.

Ähnlich verhält es sich mit dem Audi Typ R,der unter dem Namen Audi Imperator bekannt ist. 1929 hatte das Unternehmen seinen ersten Reihen-Acht-Zylinder-Wagen vorgestellt, der von strammen und repräsentativen 100 Pferdestärken angetrieben wurde. Vor Jahren konnte Audi Tradition das letzte Exemplar dieses Typs erwerben und nach aufwändiger Restaurierungsarbeit wieder präsentieren. Mit am Start sind selbstverständlich auch Vorkriegsmodelle von Wanderer und DKW.

Zu den wichtigen Vertretern der neueren Audi-Geschichte gehören für Marken-Enthusiasten die quattro-Modelle. Mit dabei sind deshalb zwei Legenden der Rennsport-Historie – der Audi Rallye quattro A2 und der Audi Sport quattro S1. Gelenkt werden die beiden Rallye-Boliden von den ehemaligen Weltmeistern Hannu Mikkola und Stig Blomqvist, die mit Audi 1983 und 1984 zum Titel drifteten. Noch ein anderer Weltmeister sitzt am Lenkrad eines weiteren Audi: Karl-Heinz Riedle, der 1990 in Rom Fußball-Weltmeister wurde.

Der Stuttgarter Korso ist eine der Hauptveranstaltungen, mit denen das Land Baden-Württemberg die 125-jährige Geschichte des Automobils feiert. Neben den Fahrzeugen der AUDI AG beteiligen sich die Daimler AG und die Porsche AG mit ihren automobilen Zeitzeugen. Das Audi-Engagement begründet sich auf die Vorgänger-Marke NSU, die am heutigen Audi-Standort Neckarsulm ihre Wurzeln hat. Aus diesem Grund werden im Autokorso, der am 8. Mai ab 11 Uhr vom Porsche Museum über das Mercedes-Benz Museum zum Stuttgarter Schlossplatz führt, auch eine hohe Zahl von ehemaligen NSU-Modellen zu sehen sein.

Quelle: Audi

24.03.2011

Audi ist erfolgreichste Premiummarke im Allradsegment

437.792 Automobile mit quattro-Antrieb in 2010 produziert

Breiteste Allrad-Modellpalette im Premiumsegment

Audi A4 und Audi A8 „Allradautos des Jahres 2011“

Audi hat 2010 erneut mehr Automobile mit Allrad-Antrieb verkauft als jeder andere Premiumhersteller. Die Marke mit den Vier Ringen produzierte im vergangen Jahr 437.792 Fahrzeuge mit quattro-Antrieb. Damit sind weltweit rund 38 Prozent der im Jubiläumsjahr „30 Jahre quattro“ gefertigten Automobile mit der Allradtechnologie ausgestattet. Auch in Deutschland setzte sich Audi mit 74.262 zugelassenen Allrad-Fahrzeugen an die Spitze...

Das am stärksten nachgefragte Audi-Modell mit quattro-Antrieb war 2010 der Audi Q5; von ihm fertigte der Ingolstädter Premiumhersteller 155.025 Einheiten. Mit dem Audi Q5 hybrid quattro und dem kompakten Q3 wird die Marke in den kommenden Monaten ihre Allrad-Palette im SUV-Segment weiter ausbauen. Doch nicht nur SUV-Fahrer setzen auf quattro, auch in allen anderen Modellreihen entscheiden sich Audi-Kunden besonders oft für die Allradtechnologie: Vom Audi A3 bis hin zum A8 haben knapp ein Viertel der 2010 gefertigten Automobile quattro an Bord.

„quattro ist eine der stärksten Erfolgsgeschichten der Marke Audi. Die vielleicht spannendste Fortsetzung schreiben wir heute“, sagt Peter Schwarzenbauer, Vorstand Vertrieb und Marketing der AUDI AG. „Denn auf unserem Weg in die Elektromobilität sehen wir für die quattro-Technologie völlig neue Möglichkeiten.

Der elektrische quattro der Zukunft wird noch fahraktiver, sicherer – und vor allem effizienter“, so Schwarzenbauer weiter.

Bereits heute kann der Kunde bei Audi zwischen über 130 quattro-Modellvarianten wählen, werden die unterschiedlichen Karosserieformen, Motorisierungen und  Getriebe eingerechnet. Damit bietet Audi die mit Abstand breiteste Allrad-Palette im Premiumsegment. Vielfältig sind dabei auch die technischen Lösungen, die den Vortrieb auf alle vier Räder übertragen: Hinter dem Erfolgsprinzip quattro stehen vier verschiedene Grundtechnologien, die Audi permanent weiterentwickelt, um für jedes Fahrzeugkonzept den idealen Allradantrieb zu bauen. In seiner jüngsten Evolutionsstufe kommt quattro mit Kronenraddifferenzial und radselektiver Momentensteuerung im Audi RS 5, A7 Sportback und im neuen A6 zum Einsatz.

Seinen Siegeszug setzt der quattro-Antrieb auch bei der Wahl zum „Allradauto des Jahres 2011“ fort: Über 119.000 Leser der Fachzeitschrift „Auto Bild Allrad“ wählten wie schon 2010 den Audi A4 („Allrad-Pkw von € 25.000 bis 40.000“) und den A8 („Allrad-Pkw über € 40.000“) mit quattro zu den Siegern ihrer Klassen. Damit fährt Audi in diesem Wettbewerb bereits den sechsten Doppelsieg in Folge ein. Drei zweite Plätze vervollständigen das hervorragende Ergebnis der Marke in diesem Jahr. Insgesamt hatten die Leser der „Auto Bild Allrad“ die Wahl zwischen 136 Fahrzeugen in neun Kategorien. Die begehrten Auszeichnungen nahm Dr. Hans-Peter Kleebinder, Leiter Marketing Deutschland, heute Abend in Frankfurt am Main für Audi entgegen.

Quelle: Audi

17.03.2011

DTM-Countdown: Rahel Frey – sympathischer Neuzugang aus der Schweiz

Noch sechs Wochen bis zum DTM-Auftakt

Dritte Lady von Audi in der DTM nach Vanina Ickx und Katherine Legge

Teamkollegin von Martin Tomczyk im Audi Sport Team Phoenix

Rahel Frey verwirklicht sich einen Traum: Die Schweizerin ist ins Werksteam von Audi aufgenommen worden und bestreitet mit dem Audi Sport Team Phoenix alle Läufe der DTM 2011. Zum ersten Mal in ihrem Leben bestreitet die 25 Jahre alte Rennfahrerin eine Tourenwagen-Rennserie.

Mit ihrer sympathischen, offenen und doch stets bescheidenen Art erobert die junge Eidgenössin sofort die Herzen ihrer männlichen Gesprächspartner: Neu, frisch, charmant – und fast selbst noch ein wenig überrascht vom Vertrag mit Audi – saugt Rahel Frey mit jeder Faser ihr neues Umfeld auf.

Ihr Weg in den Rennsport ergab sich durch familiäre Vorbelastung. Ihr Vater fuhr Kart und nahm seine Kinder gerne mit an die Strecke. Als der Nachwuchs groß genug war, wollte er es selbst gern wissen. Rahel trat gegen ihren Bruder an und war auf Anhieb etwas schneller. „Da wollte ich mehr“, sagt sie. Von 1998 bis 2003 setzte sie ihren Weg im Kart fort und wechselte anschließend in Nachwuchs-Formelserien. Doch parallel wollte auch die schulische Ausbildung absolviert werden. 2006 hat sie am Sportgymnasium in Bern ihre Matura in Wirtschaft abgelegt – ein Abschluss, der mit dem deutschen Abitur vergleichbar ist. „Ich wurde ein wenig dazu gezwungen: Mama war für die Ausbildung, Papa für den Sport“, erinnert sich die Schweizerin. „Ich hatte zwar 70 Absenzen, aber ich habe den Abschluss trotzdem geschafft. Es ist wichtig, einen Plan B im Leben zu haben.“

Ein Plan, den sie bereits nutzen musste. Einer Saison als Volkswagen-Werksfahrerin im Formel-3-Cup 2008 folgte ein eindrucksvoller Saisonstart 2009 mit einem privaten Team: Ein Sieg und vier Podiumsplätze ließen keine Zweifel an ihrem Können. Doch dann folgte ein herber Rückschlag, als ein Sponsor sich zurückzog. Plötzlich stand das Talent ohne Cockpit da und half als Verkaufsberaterin im elterlichen Autohaus in Aedermannsdorf im Kanton Solothurn. Ein Start mit einem Schweizer GT-Team bei den 24 Stunden von Le Mans und ein Gaststart im Volkswagen Scirocco R-Cup brachten Rahel Frey im Vorjahr wieder stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Zum zweiten Mal durfte sie an einer Sichtung von Audi für ein DTM-Cockpit teilnehmen – und überzeugte. „2007 war eine sehr gute Sichtung für mich als eines von fünf Mädels. Audi hat sich dann für Katherine (Legge) entschieden“, so Frey. „Ich hatte seither die Zeit, meine Persönlichkeit zu entwickeln. Ich bin ganz froh, dass es erst in diesem Jahr geklappt hat. Ich fühle mich jetzt reif für diese Aufgabe. Vielleicht wäre es 2007 zu früh gewesen.“

Im Februar hat sie den gesamten Audi-Fahrerkader beim Wintercamp in Ofterschwang kennengelernt – darunter auch ihren neuen Teamchef Ernst Moser und ihren Teamkollegen Martin Tomczyk. „Die Erfahrung, die Martin hat, ist unbezahlbar“, freut sich Rahel Frey. „Dass ich ihn als Teamkollege habe, wird mir sicher weiterhelfen. Ich versuche, möglichst viel aufzuschnappen. Und das Team betreibt seit mehr als zehn Jahren DTM. Davon kann ich nur profitieren.“

Auf ihre erste Saison in der DTM angesprochen, gibt sich die 25 Jahre alte Profi-Pilotin vorsichtig. „Mein Ziel ist es, mich zu etablieren“, erklärt Rahel Frey. „Ich will natürlich den ersten richtigen Test abwarten, bevor ich mir konkretere Ziele stecke. Dann erst ist eine Standortbestimmung möglich und ich weiß, wo ich stehe und wohin ich will.“ An ihrer Zielstrebigkeit ändert das nichts: „Go fast and never give up“ – so lautet ihr Motto, mit dem es eine besondere Bewandtnis hat. „Ich habe immer einen doppelten Anspruch gehabt: Ich will mich auf der Rennstrecke behaupten, wollte aber immer auch die Unterstützung aus der Schweiz bekommen, vor allem zu Karrierebeginn durch Sponsoren aus unserem Land. Also galt es, so schnell wie möglich zu sein und auch bei einem Rückschlag nie aufzugeben.“

In der neuen Saison ist mit Rahel Frey nach Alain Menu und Marcel Fässler die Schweiz nach mehr als einem halben Jahrzehnt wieder in der DTM vertreten. „Ich kenne Alain und Marcel seit einiger Zeit. Beide haben mich zu meinem Einstieg in die DTM beglückwünscht“, freut sich die einzige Dame im Audi-Fahreraufgebot. Dass die Landsmannschaft nur eine Randnotiz ist, weiß sie nur zu gut. Im Cockpit zählt nur die fahrerische Qualifikation. „Ich bevorzuge einen runden Fahrstil und hatte bislang bei meinen Rennen immer auf die Distanz einen Vorteil. In der DTM ist natürlich das Qualifying sehr entscheidend. Dafür muss ich sicher eine gesunde Angriffslust entwickeln. Und deshalb muss ich das Limit des Autos beurteilen können, das ich erst bei den Tests besser kennenlerne. Einfach wird es nicht.“

Quelle: Audi

16.03.2011

Audi gründet Stiftungsprofessur für Logistik

Aufbau eines neuen Forschungsinstituts an der TU Dortmund

Automobilhersteller stellt gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. jährlich € 100.000 bereit

Audi hat gestern Abend zusammen mit dem Stifterverband für Deutsche Wissenschaft e.V. eine Stiftungsprofessur an der Technischen Universität Dortmund gegründet. Ziel ist es, Forschung, Lehre und wissenschaftliche Weiterbildung im Bereich ‘Supply Net Order Management‘, einem Teilgebiet der Logistik, voranzubringen.

„Die Förderung des akademischen Nachwuchses stellt für die Logistik eine bedeutende und nachhaltige Investition in die Zukunft dar“, betonte

Dr. Ernst-Hermann Krog, Leiter der Markenlogistik der AUDI AG. Es werden die Disziplinen der Ingenieurwissenschaften, Informatik und Wirtschaftswissenschaften zur ganzheitlichen Logistikforschung grundlagen- und anwendungsorientiert vermittelt. Die Stiftungsprofessur ist mit einem jährlichen Budget von € 100.000 ausgestattet und hat eine Laufzeit von fünf Jahren.

Die Kooperation trägt dazu bei, an der TU Dortmund ein interdisziplinäres Forschungszentrum aufzubauen und die Logistik noch stärker als eigenständige Disziplin in Wissenschaft und Lehre zu etablieren. Angeboten werden hier Bachelor- und Master-Studiengänge.

Bereits seit fünf Jahren nutzt Audi die Ergebnisse intensiver Forschung in diesem Bereich. Im Logistik-Labor am Standort Ingolstadt klären junge Forscher die Fragen zu modernen automobilen Logistikthemen. Diese Forschungsergebnisse tragen wesentlich dazu bei, die Logistikströme an allen Audi-Standorten kontinuierlich zu optimieren. „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem eigenen Logistik-Labor gemacht“, sagte Krog: „Das war mit ein Grund, uns weiterhin intensiv für Forschung und Lehre zu engagieren.“

Quelle: Audi

11.03.2011

Abschied vom Audi R15 TDI in Sebring

Auftakt zur ILMC-Saison 2011 in Florida (USA)

Letzter Einsatz des Audi R15 TDI

Alpinestars und Castrol neue Partner im Sportwagen-Programm

Bei den 12 Stunden Sebring startet Audi am 19. März in die Sportwagen-Saison 2011. Zum letzten Mal kommt dabei der Audi R15 TDI zum Einsatz, der technisch an die in diesem Jahr gültigen neuen Regularien angepasst werden musste und intern den Projektnamen „R15 plus plus“ trägt. Timo Bernhard/Romain Dumas/Mike Rockenfeller (D/F/D), die Le-Mans-Sieger des Vorjahres, sowie Dindo Capello/Allan McNish/Tom Kristensen (I/GB/DK), Le-Mans-Gewinner von 2008, steuern die beiden Diesel-Rennsportwagen.

Für das Audi Sport Team Joest beginnt im März eine lange Sportwagen-Saison: Bis November stehen sieben Rennen, das Testwochenende in Le Mans und zahlreiche Testfahrten mit dem Audi R15 TDI und dem neuen Audi R18 auf dem Programm, der in Sebring jedoch noch nicht zum Einsatz kommt. Um die Vorbereitung auf die 24 Stunden von Le Mans am 11./12. Juni nicht zu unterbrechen, läuft das Test- und Entwicklungs-Programm mit dem R18 auch parallel zum Saisonauftakt des Intercontinental Le Mans Cup 2011 (ILMC) weiter.  

Bei den 12 Stunden von Sebring erlebt dafür ein Auto seinen Abschied, das in seiner Urform dort vor zwei Jahren debütierte: der Audi R15 TDI. Er feierte seine Premiere 2009 mit einem Sieg – dem neunten von Audi seit dem Jahr 2000 bei dieser traditionsreichen Veranstaltung im US-Bundesstaat Florida.

Beim zweiten Auftritt in Sebring startet der Diesel-Rennsportwagen unter völlig anderen Voraussetzungen. 2011 gilt ein neues Technisches Reglement des Automobile Club de l’Ouest (ACO), für das Audi den geschlossenen R18 entwickelt hat. Ältere Modelle wie der R15 TDI dürfen nur noch in modifizierter Form mit stark eingeschränkter Motorleistung starten. Welche Chancen diese Fahrzeuge gegen die neuen Modelle haben, ist völlig offen.

Drastische Einschnitte bei der Technik

Das neue Reglement für LMP1-Prototypen limitiert den Hubraum für neue Modelle wie den Audi R18, der im Mai sein erstes Rennen bestreiten wird, auf 3,7 Liter. Ältere Fahrzeuge wie der Audi R15 TDI werden entsprechend eingebremst. So muss der 5,5-Liter-V10-Motor des Audi R15 TDI die Außenluft nun über zwei Luftmengenbegrenzer von 33,5 Millimeter Durchmesser ansaugen – das sind vier Millimeter weniger als zuvor. Gleichzeitig ist der Ladedruck um 23 Prozent auf 2.000 Millibar reduziert worden, nachdem zuvor noch 2.590 Millibar erlaubt waren. Der Kraftstofftank darf lediglich 65 statt zuvor 81 Liter Diesel fassen, ebenso ist der Durchfluss in der Betankungsanlage um fünf auf 28 Millimeter reduziert worden. „Die Beschränkungen am Motor spürten die Fahrer im Test in Florida nur zu deutlich. Da fehlen gleich mehrere Dutzend Pferdestärken“, erklärt Ralf Jüttner, Technischer Direktor des Audi Sport Team Joest. „Die Verringerung des Tankvolumens klingt zunächst drastisch, doch der Motor verbraucht natürlich auch weniger. Und der langsamere Durchfluss am Tank bedeutet, dass die Stopps trotz des geringeren Tankvolumens keineswegs kürzer werden.“

Bewährte Fahrer, neue Partner

Seine Abschiedsvorstellung auf dem Flughafenkurs in Florida gibt der Audi R15 TDI in den Händen zweier erfolgreicher Fahrerkombinationen. Timo Bernhard und Romain Dumas, die 2008 in Sebring gewonnen haben, teilen sich das Auto mit der Startnummer „1“ mit Mike Rockenfeller. Die Nummer „2“ steuern Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish, die Sebring-Gewinner von 2009.

Mit von der Partie sind in Sebring erstmals zwei neue Partner: Neben Bosch, Mahle, Michelin und TAG Heuer sind ab 2011 Alpinestars, Spezialist für Motorsport- und Extremsportbekleidung sowie Streetwear, und der Schmierstoffhersteller Castrol Partner des Sportwagen-Programms von Audi. Mit Castrol kehrt dabei ein alter Bekannter an die Seite von Audi Sport zurück, denn bereits in der DTM, bei den Supertourenwagen und im Rallyesport waren beide Unternehmen gemeinsam und sehr erfolgreich am Start.

Themen des Wochenendes

•    Wie schnell ist der R15 TDI, der eigentlich „R15 plus minus“ heißen müsste, nach der Anpassung an das neue Reglement?

•    Kann Audi mit seinen versierten Fahrern die Zuverlässigkeit des etablierten R15 TDI auf dem harten Kurs von Sebring ausspielen?

•    Wie fällt die Balance zwischen modifizierten Fahrzeugen des Jahrgangs 2010 wie dem Audi R15 TDI und neuen LMP1-Modellen aus?

Stimmen der Verantwortlichen

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Sebring ist die Strecke, auf der bisher praktisch alle unsere neuen Sport-Prototypen ihren ersten Renneinsatz hatten – und dabei auch stets gewonnen haben. Für das R18-Projekt wäre es aber zu diesem frühen Zeitpunkt ein zu großer logistischer Aufwand gewesen, in Sebring zu starten. Deshalb feiern wir nun den Abschied vom R15 TDI. Wir wissen, dass wir mit dem nochmals angepassten R15 TDI nicht über die gleiche Basis wie jene Gegner verfügen, die in Sebring schon mit einem neuen LMP1-Auto starten. Dennoch möchten wir möglichst viele Punkte für den Intercontinental Le Mans Cup sammeln. Bei den 12 Stunden von Sebring gibt es über das Fahrzeug hinaus viele Faktoren, die am Ende den Ausschlag geben: das meist sehr heiße Wetter, der dichte Verkehr, spezifische Rennsituationen mit den typischen Gelbphasen, die Leistung des Teams und natürlich unsere versierten Fahrerpaarungen. Deshalb ist bei diesem Rennen auch mit einem alten Fahrzeug alles möglich.“

Ralf Jüttner (Technischer Direktor Audi Sport Team Joest): „Ich freue mich, dass wir wieder dabei sind. Es war 2010 schon ein merkwürdiges Gefühl, in Sebring zu testen, aber nicht am Rennen teilzunehmen. Nun beginnt unsere Sportwagen-Saison in Florida. Dort wollen wir dem Audi R15 TDI in seiner letzten Baustufe ein würdiges Ende bereiten. Das Auto ist dem neuen Reglement angepasst worden und tritt gegen andere angepasste, aber auch gegen neue Autos an. Als wir diese Baustufe des R15 TDI zusammen mit dem R18 getestet haben, hatten wir einen guten Eindruck von beiden Autos. Zudem kommt es in Sebring neben dem Tempo auch auf Konstanz und ausgereifte Technik an. Und schließlich haben fünf unserer sechs Fahrer in Sebring das Rennen in den vergangenen drei Jahren einmal gewonnen.“

Fakten und Stimmen der Audi-Fahrer

Timo Bernhard (30/D), Audi R15 TDI #1 (Audi Sport Team Joest)

•    Feierte 2008 den Gesamtsieg in Sebring

•    Startet wieder zusammen mit seinen Le-Mans-Siegerkollegen

„Mein Ziel, den ILMC zu bestreiten, ist wahr geworden. Das ist das Ergebnis einer schönen Kooperation zwischen Audi und Porsche, für die ich sehr dankbar bin. Und den Auftakt für dieses Programm markieren die 12 Stunden von Sebring. Bei 59 Autos – darunter viele langsamere GT-Fahrzeuge – auf einer Strecke von nur fünf Kilometern kommt es auf gute Rundumsicht an. Viele Kurven sind sehr selektiv und schwer einzusehen. Insofern freue ich mich, dort noch mit dem offenen Audi R15 TDI zu starten. Beste Erinnerungen habe ich noch an Sebring 2008, als Romain Dumas, ein weiterer Teamkollege und ich den Gesamtsieg feierten.“

Romain Dumas (33/F), Audi R15 TDI #1 (Audi Sport Team Joest)

•    Kehrt an den Ort seines 12-Stunden-Sieges von 2008 zurück

•    Sieht Sebring als eines der wichtigsten Sportwagen-Rennen

„Sebring ist immer etwas ganz Besonderes. Das 12-Stunden-Rennen und die 24 Stunden von Le Mans sind für mich die beiden wichtigsten Sportwagen-Rennen der Welt. Schon traditionell ergeben sich in Florida bei einer hohen Teilnehmerzahl viele Safety-Car-Phasen. Dadurch ist das Rennen meistens bis zum Schluss offen. Schlecht für den, der in Führung liegt und immer wieder seinen Vorsprung einbüßt, gut für die Verfolger! Ich erwarte hohe Temperaturen. Zudem ist die wellige Strecke sehr hart für das Material und für uns Fahrer. Es kommt also auch auf Zuverlässigkeit an. Und da muss sich der Audi R15 TDI ganz gewiss nicht verstecken.“

Mike Rockenfeller (27/D), Audi R15 TDI #1 (Audi Sport Team Joest)

•    Startet zum ersten Mal seit seinem Le-Mans-Erfolg wieder im Audi R15 TDI

•    Erlebt in den USA den Auftakt zu einer Saison mit 16 Rennen

„Die Saison in Sebring zu beginnen, ist etwas ganz Besonderes. Dort erwartet uns ein riesiges Starterfeld. Zwölf Stunden lang gut durch diesen Verkehr zu kommen, wird ein Schlüssel zu einem guten Ergebnis sein. Und das würden wir dem Audi R15 TDI bei seinem letzten Einsatz natürlich sehr gerne bereiten. Für Timo (Bernhard), Romain (Dumas) und mich ist es zudem eine wichtige Vorbereitung, um erstmals wieder als Dreierteam zu starten. Schließlich werden wir uns in dieser Formation auch in Le Mans der Konkurrenz stellen.“

Dindo Capello (46/I), Audi R15 TDI #2 (Audi Sport Team Joest)

•    Hat bereits vier Siege bei den 12 Stunden Sebring errungen

•    Gewann vor zehn Jahren zum ersten Mal den Langstrecken-Klassiker

„Mit Sebring verbinde ich viele gute Erinnerungen. Auf diesem Kurs habe ich 1999 mein erstes Rennen mit einem LMP-Sportwagen mit Audi erlebt. Michele Alboreto, Stefan Johansson und ich fuhren mit dem Audi R8R aufs Podium – ein schönes Debüt. Vor genau zehn Jahren habe ich dort meinen ersten Sieg gefeiert, zusammen mit Laurent Aiello und mit Michele. Es war sein letzter Sieg im letzten Rennen für Audi. Dieses Podiumsfoto wird mir für immer in Erinnerung bleiben. Nun starten wir zum letzten Mal mit dem R15 TDI, dessen Siegesserie 2009 in Sebring begann. Die Konkurrenz kommt mit ganz neuen Autos. Ich bin gespannt, wie gut wir am Ende sein werden.“

Tom Kristensen (43/DK), Audi R15 TDI #2 (Audi Sport Team Joest)

•    Ist mit fünf Siegen erfolgreichster Fahrer aller Zeiten in Sebring

•    Steuerte 2000, 2006 und 2009 beim Debüt neuer Audi-Rennwagen jeweils das Siegerauto in Sebring

„Ich liebe es, in den USA Rennen zu fahren, noch dazu in Sebring in einer unglaublichen Atmosphäre. Die reinen Zahlen unserer Erfolge interessieren mich wenig in meiner aktiven Karriere. Unsere neue Saison beginnt hier, und zwar ganz weit weg vom europäischen Winter. Das Rennen ist immer wieder schwierig. Die Strecke ist eine unglaubliche Herausforderung – nach alter Väter Sitte und sehr hart. Unterschiedliche Asphaltsorten und andere Beläge, sehr viele Bodenwellen und Kurvenscheitelpunkte, die man nicht sehen kann – das perfekte Rezept, um Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Ausdauer von Auto, Team und Fahrern zu testen. Wir haben hier in der Vergangenheit mit Neukonstruktionen schon gewonnen, zum Beispiel 2000 mit dem Audi R8, 2006 mit dem Audi R10 TDI und 2009 mit dem Audi R15 TDI.“

Allan McNish (41/GB), Audi R15 TDI #2 (Audi Sport Team Joest)

•    Feierte den Debütsieg des R15 TDI vor zwei Jahren in Sebring

•    Hat eine bemerkenswerte Podiumsquote beim 12-Stunden-Rennen erzielt

„Seinen vorläufig letzten Erfolg hat der R15 TDI im vergangenen Jahr bei dem Dreifachsieg in Le Mans eingefahren. Tom (Kristensen), Dindo (Capello) und ich haben in Sebring 2009 den Debüterfolg mit dem R15 TDI errungen und Tom und ich haben in China im November nur knapp einen weiteren Sieg verpasst. Wir wissen also, was der R15 TDI kann und wie sich seine Leistung definiert. Ich glaube, wir können die Konkurrenz herausfordern. Sebring ist eines der härtesten Rennen, das bei hohen Temperaturen und viel Luftfeuchtigkeit ausgetragen wird. Zum ersten Mal bin ich 1997 in Sebring gefahren. Das 12-Stunden-Rennen habe ich drei Mal gewonnen und stand bei sieben Starts insgesamt sechs Mal auf dem Podium. Es war also bisher ein erfolgreiches Pflaster für mich. Diesen Trend will ich 2011 fortsetzen.“

Die Audi-Fahrer in Sebring

Timo Bernhard (D): * 24.02.1981 in Homburg (D); Wohnort: Dittweiler (D); verheiratet mit Katharina; Größe 1,73 m; Gewicht: 61 kg; Audi-Fahrer seit 2009; Sebring-Siege: 1.

Dindo Capello (I): * 17.06.1964 in Asti (I); Wohnort: Canelli (I); verheiratet mit Elisabetta, ein Sohn (Giacomo); Größe: 1,72 m; Gewicht: 66 kg; Audi-Fahrer seit 1994; Sebring-Siege: 4.

Romain Dumas (F): * 14.12.1977 in Alès (F); Wohnort: Basel (CH); ledig; Größe: 1,74 m; Gewicht: 60 kg; Sebring-Siege: 1.

Tom Kristensen (DK): * 07.07.1967 in Hobro (DK); Wohnort: Monaco (MC); ledig (Partnerin: Hanne), zwei Söhne (Oliver und Oswald) und eine Tochter (Carla Marlou); Größe: 1,74 m; Gewicht: 72 kg; Sebring-Siege: 5.

Allan McNish (GB): * 29.12.1969 in Dumfries (GB); Wohnort: Monaco (MC); verheiratet mit Kelly, ein Sohn (Finlay), eine Tochter (Charlotte Amelie); Größe: 1,65 m; Gewicht: 58 kg; Sebring-Siege: 3.

Mike Rockenfeller (D): * 31.10.1983 in Neuwied (D); Wohnort: Altnau (CH); ledig (Lebensgefährtin: Susanne); Größe 1,75 m; Gewicht 67 kg; Sebring-Siege: 0.

Alle Sieger der 12 Stunden Sebring (seit 2000)

2000 Frank Biela/Tom Kristensen/Emanuele Pirro (Audi)

2001 Dindo Capello/Laurent Aiello/Michele Alboreto (Audi)

2002 Dindo Capello/Johnny Herbert/Christian Pescatori (Audi)

2003 Frank Biela/Philipp Peter/Marco Werner (Audi)

2004 Frank Biela/Pierre Kaffer/Allan McNish (Audi)

2005 Tom Kristensen/JJ Lehto/Marco Werner (Audi)

2006 Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish (Audi)

2007 Frank Biela/Emanuele Pirro/Marco Werner (Audi)

2008 Timo Bernhard/Romain Dumas/Emmanuel Collard (Porsche)

2009 Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish (Audi)

2010 Anthony Davidson/Marc Gené/Alexander Wurz (Peugeot)

Infos zur Strecke

Streckenlänge: 5,954 km

Renndauer: 12 Stunden

Pole-Position 2010: Marc Gené, Peugeot 908 HDi FAP, 1.45,214 Minuten = 203,736 km/h (19.03.2010)

Schnellste Runde 2010: Sébastien Bourdais, Peugeot 908 HDi FAP, 1.44,972 Minuten = 204,206 km/h (20.03.2010)

Allan McNish über Sebring: „Der Kurs ist schnell, intensiv und wellig. Er verlangt 100 Prozent Konzentration. Ich mag die Anlage, weil es ein Kurs ganz im alten Stil ist. Die Strecke hat sich kaum verändert, seit Stirling Moss dort Mitte der fünfziger Jahre zum ersten Mal gestartet ist. Die Fahrbahn ist wellig und hat einige böse Randsteine. All das kennen wir so in Europa nicht, speziell nicht von den Strecken, auf denen auch die Formel 1 startet. Aber dadurch gewinnt Sebring viel Charakter. Zudem sorgt die riesige Menge an Fans für eine elektrisierende Atmosphäre.“

Zeitplan (Ortszeiten; MEZ -5 Stunden)

Donnerstag, 17. März

10:15–11:15 Uhr    Freies Training

15:05–16:05 Uhr    Freies Training

19:50–21:35 Uhr    Nachttraining

Freitag, 18. März

10:40–11:40 Uhr    Freies Training

15:00–15:15 Uhr    Qualifying (GT-Fahrzeuge)

15:15–15:30 Uhr    Qualifying (GTC-Fahrzeuge)

15:35–15:50 Uhr    Qualifying (LMP1/LMP2)

15:50–16:05 Uhr    Qualifying (LMPC)

Samstag, 19. März

08:00–08:25 Uhr    Warm-up

10:30–22:30 Uhr    Rennen (12 Stunden)

Quelle: Audi

10.03.2011

DTM-Countdown: Mike Rockenfeller – Aufsteiger des Jahres

Noch sieben Wochen bis zum DTM-Auftakt

DTM-Junior erstmals in neuem Audi A4 DTM unterwegs

Sportwagen-Programm mit Höhepunkt Le Mans

Für Mike Rockenfeller beginnt die Motorsport-Saison 2011 unter neuen Vorzeichen. Der 27 Jahre alte Audi-Werksfahrer wechselte zum Audi Sport Team Abt Sportsline und fährt erstmals die jüngste Baustufe des A4 DTM („R14 plus“). Parallel bestreitet er auch ein Sportwagen-Programm mit dem R15 TDI und dem R18 sowie das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. 16 Rennwochenenden sowie das Vortraining in Le Mans stehen in seinem diesjährigen Kalender.

Als Mike Rockenfeller 2007 zu Audi wechselte und in die DTM einstieg, war die Richtung klar. „Natürlich arbeitet jeder auf das Ziel hin, ein neues Auto zu fahren und damit um die Spitze kämpfen zu können“, bekennt der gebürtige Rheinländer. Und doch hat es ein bisschen gedauert – vier Jahre, um genau zu sein. So, wie Timo Scheider 2007 und Oliver Jarvis 2010 von einem Jahreswagen in ein aktuelles Cockpit bei Audi aufgestiegen sind, erhält nun Mike Rockenfeller mit dem Wechsel in die Mannschaft rund um Hans-Jürgen Abt das aktuellste Material.

Im Vorjahr hat sich der Nachwuchsfahrer endgültig für den nächsten Karriereschritt qualifiziert: Als bester Audi-Gebrauchtwagenfahrer in der DTM schloss er die Saison auf der siebten Position ab – und ließ damit drei Fahrer aus dem Audi Sport Team Abt Sportsline hinter sich. Ein Podiumsergebnis in Hockenheim rundete die DTM-Saison 2010 ab, mit seinem Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans ging ein Lebenstraum schon früh in seiner Karriere in Erfüllung.

„Der Schritt, in der DTM mit einem aktuellen Auto um vorderste Plätze kämpfen zu können, war sehr wichtig für mich“, betont der Profi-Rennfahrer mit Wohnsitz in Altnau auf der Schweizer Seite des Bodensees. „Gerade auch im Hinblick auf 2012, wenn alle mit neuem Material starten und ein weiterer Hersteller in die DTM kommt, ist 2011 als Vorbereitungs-Saison wichtig.“ Dass mit dem erfüllten Traum vom Aufstieg auch der Leistungsdruck steigt, stört den selbstbewussten Rennfahrer nicht im Geringsten: „Das ist eine sehr schöne Chance, die Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich mir gibt, und ich will beweisen, dass ich sie verdient habe und gute Ergebnisse erreichen kann. 

Dennoch ist der Schritt kein Selbstgänger. „Die DTM und die Audi-Familie kenne ich zwar seit vier Jahren, aber es ist auch einiges neu für mich“, weiß „Rocky“. „Ich starte zum ersten Mal für das Team von Hans-Jürgen Abt, werde mit Dominik Quosdorf – einem mir neuen Ingenieur – zusammenarbeiten und wir alle erhalten Reifen unseres neuen Partners Hankook. Ich will meine eigenen Erwartungen für 2011 deshalb noch nicht zu hoch schrauben. Aber es ist keinesfalls nur eine Lernsaison. Ergebnisse müssen sichtbar werden.“

Als wären die Anforderungen in der DTM nicht schon hoch genug, bestreitet das junge Talent parallel ein Sportwagen-Programm für Audi – im fünften Jahr in Folge. Nach dem Titel in der Le-Mans-Serie 2008 und dem Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans 2010 stehen nun drei Sportwagen-Wettbewerbe in seinem Kalender: die 12 Stunden von Sebring mit dem Audi R15, die 1000 Kilometer in Spa-Francorchamps sowie die 24 Stunden von Le Mans mit dem neuen Audi R18. „Ich glaube, meine Ergebnisse in der Vergangenheit haben bewiesen, dass mir dieses doppelte Programm hilft und nicht etwa hinderlich ist“, unterstreicht der vielseitige Rennprofi.

Damit ist für Mike Rockenfeller zu Beginn seiner fünften Rennsaison mit Audi eines klar: „Für viele Rennfahrer mag die Formel 1 in einem bestimmten Karrierestadium der größte Traum sein, für manchen endet dieser Traum aber auch bei Hinterbänkler-Teams oder mit einem Karriereknick. Ganz ehrlich: Was gibt es denn Schöneres, als für eine Marke wie Audi die DTM bestreiten und in Le Mans den Titel verteidigen zu können? Meine Entscheidung für Audi war perfekt, und eine höhere Wertschätzung als dieses doppelte Programm kann man nicht erfahren. Ich bin sehr, sehr glücklich mit dem, was Audi mir ermöglicht.“

Quelle: Audi

08.03.2011

Audi im „Aufbruch“ – der Geschäftsbericht 2010

Audi führt erfolgreiches Magazinkonzept fort – diesmal unter dem Thema „Aufbruch“

Online-Version macht die Geschichten virtuell erlebbar

Apps für iPhone und iPad

Das vergangene Jahr war für den Audi Konzern ein ganz besonderes: Eine Produktoffensive und 1,09 Millionen verkaufte Autos machten 2010 zum Rekordjahr. Auch in Zukunft will Audi mit seinem „Vorsprung durch Technik“ Maßstäbe setzen. Diesen Gedanken nimmt der Audi Geschäftsbericht 2010 unter dem Motto „Aufbruch. Ein neues Kapitel der Mobilität“ auf. Das Unternehmen hat den Geschäftsbericht heute anlässlich seiner Jahrespressekonferenz veröffentlicht. Während im Finanzteil starke Zahlen den wirtschaftlichen Erfolg des Audi Konzerns belegen, illustrieren spannende Geschichten im Magazinteil, was sich Audi für die kommenden Jahre vorgenommen hat: Das Versprechen, den Aufbruch in der Automobilwelt zu gestalten.

Aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet der Audi Geschäftsbericht 2010 das Leitthema „Aufbruch. Ein neues Kapitel der Mobilität“. Renommierte Autorinnen und Autoren zeigen in vielfältigen Geschichten, was man braucht, um mutig voranzugehen: innovative Produkte und Technologien, Nachhaltigkeit und eine große Portion Pioniergeist. Die Beispiele von Wegbereitern aus Sport, Politik, Kultur und Technik veranschaulichen, was Entdecker- und Erfindergeist bedeuten und wie aus Visionen Wirklichkeit wird.

Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG, und Wu Cuiyun, Bürgermeisterin der chinesischen Solarstadt Dezhou, äußern sich zur Bedeutung von ganzheitlichen Energiekonzepten, zu „grüner“ Elektromobilität und zu den Herausforderungen der Urbanisierung. In einem weiteren Gespräch diskutiert Finanzvorstand Axel Strotbek mit der Skilanglauflegende Bjørn Dæhlie über Disziplin, Erfolg und die Gemeinsamkeiten von Hochleistungssport und Marktführerschaft.

Ein weiteres Highlight des Geschäftsberichts ist der Artikel über den Abenteurer Johan Ernst Nilson, der in einer Expedition allein mit Muskelkraft und Unterstützung der Natur vom Nord- zum Südpol gelangen will – zu Fuß, auf Skiern, auf dem Fahrrad, gezogen von einem Kite oder mit einem Segelschiff. Audi unterstützt ihn dabei mit modernster Technik, Material und Logistik. So entwickeln Audi Ingenieure und Designer in Zusammenarbeit mit einem Schlittenhersteller beispielsweise einen speziellen Schlitten aus Carbon für die Expedition.  Über Nilsons Abenteuer wird regelmäßig im Audi Online Geschäftsbericht unter www.audi.de/gb2010/pole2pole berichtet.

Der aktuelle Audi Geschäftsbericht erscheint in einer Gesamtauflage von rund 100.000 Exemplaren in den Sprachen Deutsch, Englisch und Chinesisch. Neben der Printausgabe bietet eine interaktive Online-Version unter www.audi.de/gb2010 weitere spannenden Inhalte rund um die Geschichten. Ein besonderes Highlight ist die Navigation per Webcam. Eine Handbewegung reicht, um sich ganz einfach durch die virtuelle Welt von Audi zu blättern – ohne Maus, Tastatur und Touchscreen. Für Smartphones steht außerdem eine eigene Mobile Site zur Verfügung. Nach dem großen Erfolg  der iPhone App zum Geschäftsbericht 2009 erweitert Audi in diesem Jahr das Angebot um eine App für das iPad. Dank Audio- und Video-Beiträgen sowie Slideshows erlebt der Nutzer zum Beispiel hautnah mit, wie Johan Ernst Nilson in der Audi-Kältekammer seine Expedition vorbereitet, oder wie Rallyelegende Stig Blomqvist den e-tron Silvretta testet.

Das innovative Geschäftsberichtskonzept mit Magazin- und Finanzteil setzte Audi erstmals 2005 um und gewann seither zahlreiche internationale Auszeichnungen. So erhielt die digitale Version des Audi Geschäftsberichts 2009 den renommierten red dot Design Award 2010 in der Kategorie „Online Communication“.

Quelle: Audi

08.03.2011

Audi Konzern: Bestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte

Im Geschäftsjahr 2010 insgesamt 1.092.411 Automobile der Marke Audi ausgeliefert; € 35,4 Mrd. Umsatzerlöse, € 3,34 Mrd. Operatives Ergebnis; Operative Rendite von 9,4 Prozent.

Der Audi Konzern schließt das Geschäftsjahr 2010 mit einem Rekordergebnis ab. „Das Operative Ergebnis von € 3,34 Mrd. zeigt, wie ertragsstark Audi ist. Wir wachsen nicht nur in China, sondern in vielen Regionen weltweit. Besonders in den USA legte die Marke Audi deutlich stärker als der Gesamtmarkt zu“, sagt Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG. „Wir sind gut ins neue Jahr gestartet und streben für das Gesamtjahr mehr als 1,2 Millionen Auslieferungen an Kunden an“, sagt Stadler.

2010 war für Audi das verkaufsstärkste Jahr der Unternehmensgeschichte. Die Auslieferungen der Marke Audi auf den weltweiten Automobilmärkten stiegen im abgelaufenen Jahr um 15 Prozent auf 1.092.411 Automobile. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2010 stiegen überproportional auf € 35.441 (29.840)* Mio. – ein Zuwachs um 18,8 Prozent.

Der Audi Konzern steigerte das Operative Ergebnis deutlich um 108,2 Prozent auf € 3.340 (1.604) Mio. Das Ergebnis vor Steuern lag mit € 3.634 (1.928) Mio. um 88,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Ergebnis nach Steuern stieg um 95,2 Prozent auf € 2.630 (1.347) Mio.

Die Operative Rendite steigerte das Unternehmen auf 9,4 (5,4) Prozent. Die Kapitalrendite erreichte mit 24,7 (11,5) Prozent ebenfalls einen neuen Bestwert.

Die Netto-Liquidität erhöhte sich um 25,5 Prozent auf € 13.383 (10.665) Mio.

Grundlage für die erfolgreiche Geschäftsentwicklung des Audi Konzerns war insbesondere eine Vielzahl von Neueinführungen im vergangenen Jahr: Die Palette der neuen Modelle reichte unter anderen vom Flaggschiff A8, über den A7 Sportback bis hin zum Audi A1, dem ersten Premiumauto der Marke Audi im Kleinwagensegment.

„Diese neuen Rekordwerte bei allen wesentlichen finanziellen Kennzahlen unterstreichen die hohe Wettbewerbsfähigkeit des Audi Konzerns“, sagt Axel Strotbek, Vorstand für Finanz und Organisation der AUDI AG.

„Wir stehen aber auch weiterhin vor großen Herausforderungen wie der wachsenden Volatilität der wichtigsten Währungen oder zunehmenden Schwankungen der Rohstoffpreise. Wir sehen uns jedoch gut abgesichert. Der Audi Konzern ist somit gut gerüstet, um an den Erfolg des Jahres 2010 anzuknüpfen“, sagt Strotbek.

Rekordergebnisse bei den Auslieferungen in mehr als 40 Märkten

Die Marke Audi hat im vergangenen Jahr weltweit 1.092.411 (949.729) Autos an Kunden übergeben. Der Absatz stieg damit um 15,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Deutlich zulegen konnte die Marke mit den Vier Ringen in der Region Asien/Pazifik, aber auch in Westeuropa (inkl. Deutschland) und besonders in den USA standen die Zeichen auf Wachstum.

In Deutschland stiegen die Auslieferungen entgegen dem deutlich rückläufigen Gesamtmarkt leicht auf 229.157 (228.844, plus 0,1 Prozent) Audi-Automobile.

In Westeuropa (inkl. Deutschland) entwickelte sich Audi mit 611.905 (588.309, plus 4,0 Prozent) Auslieferungen an Kunden besser als der Gesamtmarkt und bestätigte seine Führung im Premiumsegment. In Großbritannien, hinter Deutschland größter Markt in der Region, stiegen die Auslieferungen auf 99.705 Automobile (90.513, plus 10,2 Prozent). In  Frankreich kletterten die Auslieferungen auf 52.520 Automobile (48.010, plus 9,4 Prozent). In Italien verkaufte Audi 60.337 Automobile (57.204, plus 5,5 Prozent).

Mit 227.938 Auslieferungen (158.941, plus 43,4 Prozent) blieb die Marke mit den Vier Ringen in China (inklusive Hongkong) auch 2010 mit deutlichem Abstand Marktführer im Premiumsegment.

Sehr positiv entwickelte sich auch der indische Markt, wo Audi seit September 2007 eine CKD-Fertigung unterhält. Hier stiegen die Auslieferungen um 81,1 Prozent auf 3.003 (1.658) Automobile. Das Ingolstädter Unternehmen fertigt am Standort Aurangabad derzeit die Modelle A4, A6 und Q5. Audi baut das Vertriebs- und Handelsnetz in der Region konsequent aus und wird die Zahl der Händler bis zum Jahresende von derzeit 13 auf 18 ausweiten.

In den USA entwickelte sich die Marke mit den Vier Ringen deutlich überproportional zum Gesamtmarkt und fuhr mit 101.629 Auslieferungen (82.716, plus 22,9 Prozent) ein Rekordergebnis ein. Der Marktanteil am Premiummarkt (Import High Group) wuchs auf 8,6 (7,9) Prozent.

Die Auslieferungen der Marke Lamborghini erreichten mit 1.302 (1.515) Sportwagen nicht den Wert des Vorjahres. Der Rückgang ist vor allem auf das Produktionsende der Baureihe Murciélago im Mai vergangenen Jahres zurückzuführen. Auf dem Automobilsalon in Genf hat die Marke dessen Nachfolger präsentiert. Der Aventador wird in einigen Monaten auf den Markt kommen. 

Produktion 2010 deutlich gesteigert

Aufgrund der hohen Nachfrage hat der Audi Konzern die Produktion deutlich ausgeweitet. Im Jahr 2010 verließen mit 1.150.018 (inklusive Lamborghini) 23,4 Prozent mehr Automobile die Werkshallen als noch im Vorjahr (932.260). Die Motorenproduktion verzeichnete ein Plus von mehr als 19 Prozent auf 1.648.193 (1.384.240) Aggregate.

1.200 Neueinstellungen und größtes Invest-Programm der Firmengeschichte

Von 2011 bis 2015 plant der Audi Konzern mehr als € 11 Mrd. zu investieren – mehr als € 9,5 Mrd. fließen dabei in die Entwicklung neuer Produkte sowie in Zukunftstechnologien wie den Hybrid- oder Elektroantrieb. Mehr als € 5 Mrd. sollen dabei in die deutschen Standorte Ingolstadt und Neckarsulm investiert werden.

Auch im Ausland investiert der Audi Konzern kräftig in die Erweiterung seiner Fertigungskapazitäten, die für das angestrebte Wachstum notwendig sind. Bis 2013 wird der Standort Gyor, an dem bislang Motoren sowie die Audi-Modelle A3 Cabriolet, TT Coupé und TT Roadster produziert werden, deutlich ausgebaut. Das Unternehmen investiert rund € 900 Mio. in die Erweiterung des Werkes, in dem künftig auch die A3 Limousine gefertigt werden soll. Bis zu 125.000 Automobile sollen dort ab 2013 vom Band rollen. Aber auch in Asien werden die Weichen auf Wachstum gestellt: So will das Unternehmen seine Produktionskapazität in China weiter ausbauen. Zudem nahmen die Ingolstädter im Januar dieses Jahres die Montage von Audi-Modellen im indonesischen Jakarta auf.

Im spanischen Martorell startet in diesem Jahr die Produktion des kompakten Audi SUV Q3, der in Kürze seine Weltpremiere feiert. 

Audi plant, den Ausbau seiner Modellpalette in den kommenden Jahren in unvermindertem Tempo fortzusetzen. „Unser besonderes Augenmerk gilt dabei dem Thema Nachhaltigkeit. Darunter verstehen wir bei Audi nicht nur die Steigerung der Effizienz unserer Modelle sowie die Entwicklung von Elektro- und Hybridmodellen, sondern auch den nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen“, sagt Stadler. Schon heute hat die Marke mit den Vier Ringen 54 Modelle und Motorvarianten mit einem CO2-Ausstoß von weniger als 140 g/km im Programm. 17 Modelle liegen sogar bei weniger als 120 g/km.

Höchste Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung der Unternehmensgeschichte

Die AUDI AG beteiligt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am erfolgreichen Jahr 2010:  Jeder der rund 42.500 Tarifmitarbeiter an den deutschen Standorten erhält eine Erfolgsbeteiligung von durchschnittlich € 6.513. Das entspricht ungefähr dem eineinhalbfachen eines durchschnittlichen Monatsentgelts und ist der höchste Wert seit Bestehen dieser Art der Beteiligung am Geschäftserfolg.

„Dank des Engagements der gesamten Belegschaft haben wir ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr erreicht. Über die Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung erhalten unsere Mitarbeiter eine wichtige Anerkennung für diese starke Leistung“, erklärt Sigi. Auch an den Standorten in Belgien und Ungarn werden vergleichbare Erfolgsprämien gezahlt.

Die Zahl der Beschäftigten stieg im Audi Konzern im Jahresdurchschnitt um 2,6 Prozent auf 59.513 (58.011). Bei der AUDI AG waren es 44.299 (44.344) Mitarbeiter, davon 31.344 (31.409) in Ingolstadt und 12.955 (12.935) in Neckarsulm.

Ausblick 2011: Mehr als 1,2 Millionen Auslieferungen an Kunden; Operative Umsatzrendite orientiert sich am hohen Vorjahresniveau

„Nach dem Jahr 2010 mit einem für uns noch zu Jahresbeginn kaum vorstellbaren Ausgang, stehen die Vorzeichen für 2011 gut. Wir rechnen in diesem Jahr mit einem weiteren Wachstum der Gesamtwirtschaft, wenn auch mit einer leichten Abschwächung gegenüber dem Vorjahr“, sagt Stadler. „Dennoch müssen wir wachsam bleiben, denn die Unwägbarkeiten auf den Finanz- und Rohstoffmärkten bergen immer ein Risiko“, sagt Stadler. 

Audi ist erfolgreich ins Jahr 2011 gestartet: Weltweit verkaufte die Marke von Januar bis Februar des laufenden Jahres rund 186.850  Automobile – 21,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Starke  Impulse gingen dabei von den europäischen Märkten aus, hier legte der Absatz um 17,5 Prozent auf rund 106.600 Einheiten (90.686) zu. Allein auf dem deutschen Heimatmarkt lieferte Audi in den ersten beiden Monaten des Jahres 32.290 Automobile an Kunden aus und verzeichnete damit ein deutliches Plus von 18,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr (27.304).

In China entschieden sich von Januar bis Februar 41.122 (31.906) Kunden für einen Audi – 28,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2010. Auch in den USA konnte die Marke weiter kräftig zulegen. Hier kletterten die Auslieferungen um 22,3 Prozent auf 15.565 (12.726) Automobile gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

„Im laufenden Jahr wollen wir weltweit mehr als 1,2 Millionen Audi-Automobile an Kunden ausliefern und damit nahtlos an das Rekordjahr 2010 anknüpfen“, betont Stadler. „Wir wachsen nachhaltig und streben eine Operative Umsatzrendite auf dem hohen Niveau des Vorjahres an“, ergänzt Strotbek.

*Vorjahreswerte in Klammern

Quelle: Audi

04.03.2011

DTM-Countdown: Mattias Ekströms Wettlauf gegen die Zeit

Noch acht Wochen bis zum Saisonstart in Hockenheim

Linke Hand nach Sportunfall in Gips

Gute Fitness hilft dem Audi-Werksfahrer

Ein Mann ist besonders froh, dass die neue DTM-Saison erst relativ spät beginnt: Mattias Ekström (32). Der Audi-Werksfahrer zog sich Mitte Februar bei einem Sportunfall einen Bruch des linken Handgelenks zu. Für den zweifachen DTM-Champion begann damit ein Wettlauf gegen die Zeit, denn beim Saisonauftakt am 1. Mai in Hockenheim will der Schwede wieder am Steuer seines Audi A4 DTM sitzen.

Die Verletzung ereignete sich am vorletzten Tag des Audi Winter Camp auf der Sonnenalp in Ofterschwang. „Ich bin beim Volleyballspielen bei einem Schmetterball in Rücklage geraten“, erklärt Ekström. „Auf dem Weg nach unten kam die linke Hand ins Spiel – und beim Aufprall auf den Boden wusste ich sofort, dass etwas passiert ist. Es fühlte sich in der Hand an wie 2.000 Volt.“

Die Diagnose: ein Haarriss in der Speiche des linken Handgelenks. Die Folge: vier Wochen Gips, anschließend vier Wochen Reha. Wenn alles normal läuft, kann Ekström kurz vor Hockenheim erstmals wieder im Rennauto sitzen. Die geplante Teilnahme am berühmten Wasalauf in Schweden musste der DTM-Star jedoch absagen. „Dabei war ich so gut in Form wie noch nie und sicher, eine neue Bestzeit zu laufen ... 

Dass er nach einer Mandeloperation im Dezember besonders viel trainiert hat, kommt Ekström auf dem Weg zurück ins Rennauto nun zugute, denn der Gips an der linken Hand schränkt nicht nur das tägliche Leben ein, sondern auch das Fitnessprogramm. Strampeln auf dem Ergometer und Gymnastik sind auch mit der verletzten Hand möglich. Doch abgesehen davon braucht die linke Hand im Augenblick vor allem eines: viel Ruhe. „Ich habe keine Schmerzen mehr und der Gips drückt kaum noch“, sagt der DTM-Champion von 2004 und 2007. „Aber das ist nicht nur ein gutes Zeichen: Es zeigt auch, wie schnell ich an der Hand Muskelmasse verliere.“ Diese neu aufzubauen und zu trainieren, das wird die Hauptaufgabe sein, sobald der Gips ab ist. Vor allem für die Links-Rechts-Bewegungen am Lenkrad des Audi A4 DTM ist dies von großer Bedeutung.

Medizinisch betreut wird der Audi-Pilot im Swiss Olympic Medical Center „Move Med“ in Zürich, das auf Sportunfälle spezialisiert ist. „Dort fühle ich mich in sehr guten Händen“, sagt Ekström. „Die kennen solche Verletzungen von anderen Hochleistungssportlern und machen einen sehr professionellen Eindruck.“ Und sie geben dem Schweden die Aussicht, dass er rechtzeitig bis Hockenheim wieder voll fit und einsatzfähig sein wird.

Dass er auf ein paar Testfahrten verzichten muss, bereitet ihm dabei die geringsten Sorgen: „Natürlich wäre es schön, ein paar Kilometer mehr zu haben, vor allem mit den neuen Hankook-Reifen. Aber als ich noch recht neu in der DTM war, durfte ich auch nicht so viel testen. Das ist also ein bisschen wie ‚back to the roots’.“

Auch sein Ziel ist unverändert: Am liebsten möchte er es sein, der am Ende der Saison den DTM-Titel für Audi zurück nach Ingolstadt und Neckarsulm holt. „Ich bin nach wie vor voll motiviert und ehrgeizig, obwohl ich schon so lange in der DTM dabei bin“, sagt er. „Ich möchte und werde in jedem Rennen 100 Prozent geben, um am Ende der Saison sagen können: Die Leistung hat gestimmt. Ob es dann gereicht hat Meister zu werden, wird sich zeigen – aber das Ziel ist es natürlich.“

Quelle: Audi


Audi. Typen und Geschichte

 

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