Toyota Corolla ist die Modellbezeichnung für einen Pkw der Kompaktklasse, welche von der japanischen Toyota Motor Corporation seit 1966 für eine Reihe unterschiedlicher Pkw-Modelle verwendet wird.

Luftfilter für TOYOTA COROLLA (_E8_)

Vom Corolla hat das Werk im Laufe der Zeit eine Vielzahl unterschiedlicher Varianten abgeleitet, die häufig auf Japan beschränkt bleiben und dem Zweck dienen, die verschiedenen Vertriebsnetze des Herstellers zu bedienen. Zu den bekanntesten gehören der 1967 eingeführte Corolla Sprinter (höherwertige ausgestattete Version), der Corolla Levin(Coupé Versionen) und der Sprinter Trueno (die Coupé Version des Corolla E70 mit Hinterradantrieb). Zuletzt kam der Minivan Corolla Verso ins Angebot.

Während der Corolla 2006 zugunsten des Auris von den europäischen Hauptmärkten (Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien) genommen wurde, wird die Modellreihe auf weiteren Märkten in Europa und anderen Kontinenten weiterhin als Corolla vermarktet. Ende 2006 wurde ein neuer Corolla (E14) vorgestellt, den es in einer Stufenheckvariante (in Japan: Corolla Axis) und als Kombi (Corolla Fielder) gibt.

Im Laufe der Modellgeschichte wurden Pkw mit dem Namen Corolla nicht nur in Japan, sondern in zahlreichen weiteren Ländern hergestellt, etwa in den USA, in Kanada, Brasilien, Venezuela, China, Taiwan, Malaysia, Bangladesch, Pakistan, der Türkei, Thailand, Indien, Großbritannien und auf den Philippinen. In einem Joint-Venture mit General Motors wurden in Kalifornien die auf dem Corolla aufbauenden Chevrolet Nova und Chevrolet bzw. Geo Prizm hergestellt. Ebenfalls mit dem Corolla verwandt war der Charmant des zum Toyota-Konzern gehörenden Herstellers Daihatsu.

Allgemeines zum Corolla

Der Toyota Corolla ist das meistverkaufte Auto der Welt. Allerdings handelt es sich dabei um zehn Modellgenerationen mit zum Teil grundlegenden konzeptionellen Änderungen wie der Umstellung von Heck- auf Frontantrieb. Mehrmals wurden auch bis dato eigenständige Modelle in die Corolla-Reihe integriert.

Der Toyota Corolla gilt als sehr zuverlässiges Auto, was auch durch Pannenstatistiken und die TÜV-Berichte bestätigt wird.

Toyota Corolla E10 (1966–1970)

Im Mai 1966 präsentierte Toyota als zusätzliches Modell zwischen dem Toyota 800 (dem Vorläufer des Toyota Starlet) und dem Toyota Corona den Corolla zunächst als zweitürige Limousine. Im August 1967 folgten die viertürige Limousine und der dreitürige Kombi, im August 1968 ein Fließheck-Coupé unter der Bezeichnung Corolla Sprinter. Ab Anfang 1969 kamen mit dem Corolla SL leistungsstärkere Varianten der Zweitürer ins Angebot.

Der Corolla besaß eine hintere Starrachse mit Blattfedern, eine vordere Federbeinachse, Hinterradantrieb und einen kurzhubig ausgelegten Reihenvierzylindermotor, der aus 1077 cm³ 60 bzw. (im höher verdichteten SL) 73 SAE-PS (44/54 kW) schöpfte. Im Herbst 1969 wurde der Hubraum auf 1166 cm³ erhöht, wodurch die Leistung auf 65 (SL: 78) SAE-PS stieg.

Der Corolla-Export in die USA, wo Toyota seit 1958 aktiv war, begann zu Preisen ab 1668 $ im Sommer 1968, ein Opel Kadett B kostete vergleichsweise ab 1785 $.[1] In Deutschland wurde der Corolla E10 nicht angeboten, wohl aber in anderen europäischen Ländern wie der Schweiz; dort kostete der Corolla ab 6990 SFr (Kadett 1100: ab 6600 SFr). In Japan betrug der Neupreis 495.000 Yen (umgerechnet circa 4.500 €)

Toyota Corolla E20 (1970–1974)

Im Mai 1970 erschien auf 5 cm längerem Radstand der etwas größere Corolla der zweiten Generation. Die Karosserievarianten entsprachen dem Vorgängermodell. Aus dem Sprinter wurde eine eigene Reihe, die auch Limousinen umfasste, neu war das Sportmodell Sprinter Trueno. An Motoren standen Aggregate von 1,2 Liter (68–77 SAE-PS), 1,4 Liter (86–95 SAE-PS) und 1,6 Litern Hubraum (2 Doppelvergaser, 115 SAE-PS) zur Verfügung. Neben einem Vier- oder Fünfganggetriebe wurde auch eine Zwei- oder Dreigangautomatik angeboten. Die übrige Technik (Blattfederstarrachse hinten, Hinterradantrieb, gemischte Bremsanlage) entsprach dem Vorgänger.

In den USA hatten alle Versionen den 1,6-Liter-Vierzylinder, der hier mit einem Doppelvergaser auf 102 SAE-PS kam. Das Coupé trug hier den Namen SR-5, da es serienmäßig über ein Fünfganggetriebe verfügte.

In Deutschland wurde der Corolla ab März 1971 als Limousine und Coupé (6890 DM und 7650 DM) angeboten, ein Jahr später folgte der dreitürige Kombi (7.795 DM). Alle hiesigen Versionen besaßen den 1,2-Liter mit 58, später 55 DIN-PS (43/40,5 kW).

Limousine und Coupé erhielten im April 1974 einen Nachfolger, der Kombi wurde bis Dezember 1977 weitergebaut.

Toyota Corolla E30/E40/E50/E60-Serie (1974–1979)

Im April 1974 erschien in Japan der Corolla der dritten Generation (E30-Serie), wiederum im Radstand (+ 4 cm) und in den Außenmaßen vergrößert und weiterhin mit Hinterradantrieb versehen. Die Basis-Limousine trug die Typnummer E30 oder E31, das Hardtopcoupé ohne B-Säule die Typnummer E35 oder E37, der Kombiwagen E36 oder E38. Die E40-Serie bezeichneten den japanischen Sprinter-Modelle, die E50-Serie (E50 und E51) den später eingeführten Liftback und das Sportcoupe. In einigen europäischen Ländern wurde das der E4-Reihe zugehörige "Trueno"-Coupe angeboten, welche auch die Basis für die späteren Sportcoupe- und Liftback-Modelle der E50-Reihe war. Auf dem Japanischen Inlandsmarkt bekamen alle Modelle ab ~1977 aufgrund der neuen Abgasregelungen und den dazu eingeführten Motoren eine neue Typenbezeichnung, so dass fortan nur noch von der E50-Reihe (alle Corolla-Modelle) und von der E60-Reihe gesprochen wurde (alle Sprinter Modelle), egal welche Karosserievariante verbaut wurde.

1976 erschien zusätzlich der Corolla Liftback, ein dreitüriger Sportkombi nach Art des Lancia Beta HPE; vom Liftback abgeleitet war ein Hardtop-Coupé mit Stufenheck, das in Europa nicht angeboten wurde. In Japan standen Motoren von 1,2 bis 1,6 Litern Hubraum zur Verfügung, in den Top-Versionen der Sprinter und Corolla Modellreihe auch mit zwei obenliegenden Nockenwellen.

In Deutschland erfolgte die Einführung dieser Serie im März 1975, anfangs in den bekannten Karosserieversionen mit dem 1,2-Liter-Motor (40,5 kW/55 PS) und zu Preisen ab 8.490 DM. Im November 1976 kam der Liftback dazu, den es auch als 1600 (54 kW/73 PS) und 1600 GSL (Doppelvergaser, 61,5 kW/84 PS) gab und der ab 11.490 DM kostete.

Motoren in Europa

Benziner

  • 1,2 l - 1166 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung mit 40 kW(55 PS); 3K-H (KE30, KE35, KE36, KE50)

  • 1,2 l - 1166 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung mit 48 kW(64 PS); 3K-B (KE35²)

  • 1,6 l - 1588 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung mit 53 kW(73 PS); 2T (TE51, TE47²)

  • 1,6 l - 1588 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung mit 62 kW(84 PS); 2T-B (TE51, TE47²)

  • 1,6 l - 1588 cm³ 4 Zyl. DOHC-Ventilsteuerung mit 79 kW (108 PS) ; 2T-G (TE47²)

Die Leistungsangaben der Europa-Versionen beziehen sich auf deutsche Versionen. Die Leistungsangaben sind in manchen Ländern geringfügig unterschiedlich. Alle Angaben in PS(DIN). ²= kein deutsches Modell.

Motoren außerhalb Europas

Benziner

  • 1,2 l - 1166 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung 3K-U (KE30, KE35, KE36, KE40, KE45) Japan-Version

  • 1,3 l - 1290 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung 4K-U (KE55, KE65) Japan-Version

  • 1,4 l - 1407 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung 1T (TE30, TE35, TE36, TE50, TE40, TE45) Japan-Version

  • 1,4 l - 1407 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung 1T-U (TE50, TE60) Japan-Version

  • 1,6 l - 1588 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung 2T-U (TE51, TE61) Japan-Version

  • 1,6 l - 1588 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung 12T (TE52, TE62) Japan-Version

  • 1,6 l - 1588 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung 12T-U (TE55, TE65) Japan-Version

  • 1,6 l - 1588 cm³ 4 Zyl. DOHC-Ventilsteuerung 2T-GEU (GENI: TE51,TE61 ⇒ GenII: TE55, TE65) Japan-Version

  • 1,2 l - 1166 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung 3K-C (KE30, KE36) USA-Version

  • 1,6 l - 1588 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung 2T-C (TE31, TE37, TE38, TE51) USA-Version

Toyota Corolla E70 (1979–1983)

1979 kam die Corolla E70-Reihe auf den Markt, wiederum als Limousine, Coupé, Kombi, Liftback und vom Liftback abgeleitetes Hardtop-Coupé. Der Radstand wuchs um 30 auf 2400mm, in Japan lagen die Motorgrößen bei 1,3, 1,5, 1,6 und 1,8 Litern (74–115 PS/54–84,5 kW). Größte Neuerung am E70 neben dem moderneren, kantigen Karosseriedesign war der Ersatz der blattgefederten hinteren Starrachse durch eine starre Längslenkerachse mit Schraubenfedern und Panhardstab; der Kombi behielt die Blattfederachse.

 

 

In Deutschland wurden ab Herbst 1979 zwei- und viertürige Limousine, fünftüriger Kombi und Liftback-Coupé angeboten, letzteres als 1300 DX (44 kw/60 PS) und als 1600 (54–81 kW/74–110 PS), die übrigen Varianten nur mit 1,3-Liter-Vierzylinder, dessen Leistung 1982 auf 48 kw/65 PS erhöht wurde. Ab August 1982 war der Basis-1,6-Liter auch in der Limousine erhältlich, ab Februar 1983 gab es auch einen 1,8-Liter-Dieselmotor (43 kW/58 PS). Die Preise reichten bei Einführung von 9.995 DM (Limousine) bis 15.295 (Liftback GT mit dem DOHC-Motor).

Limousine, Liftback, Coupé und Hardtopcoupé wurden 1983 durch frontgetriebene Corolla E80-Reihe ersetzt. Der Kombi mit Hinterradantrieb wurden aber in überarbeiteter Form bis 1987 weitergebaut.

Motoren in Europa

Benziner

  • 1,3 l - 1290 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung mit 44 kW (60 PS) / 48 kW(65 PS)ab 11/81; 4K (KE70)

  • 1,6 l - 1588 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung mit 54 kW (74 PS) / 55 kW(75 PS)ab 11/81; 2T (TE71)

  • 1,6 l - 1588 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung mit 63 kW (86 PS) ; 2T-B (TE71)

  • 1,6 l - 1588 cm³ 4 Zyl. DOHC-Ventilsteuerung mit 81 kW(110 PS) ; 2T-G (TE71)

  • 1,8 l - 1770 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung mit 59 kW (80 PS) ; 3T-C (nur Schweiz/Schweden) (TE72)

Diesel

  • 1,8 l D - 1839 cm³ 4 Zyl. OHC-Ventilsteuerung mit 47 kW (64 PS); 1C (CE70)

Die Leistungsangaben der Europa-Versionen beziehen sich auf deutsche Versionen. Die Leistungsangaben sind in manchen Ländern geringfügig unterschiedlich. Alle Angaben in PS(DIN).

Motoren außerhalb Europas

Benziner

  • 1,3 l - 1290 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung mit 72PS(SAE) 4K-U/4K-U II (KE70/KE73G) Japan-Version

  • 1,3 l - 1290 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung mit 69PS(SAE) 4K-J (KE71V/KE72V) Japan-Version

  • 1,5 l - 1486 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung mit 83PS(SAE) 5K-J (KE74V) Japan-Version

  • 1,5 l - 1452 cm³ 4 Zyl. OHC-Ventilsteuerung mit 80PS(SAE) 3A-U/3A-U II (AE70) Japan-Version

  • 1,6 l - 1588 cm³ 4 Zyl. DOHC-Ventilsteuerung mit 115PS(SAE) ; 2T-GEU (TE71) Japan-Version

  • 1,6 l - 1588 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung mit 86PS(SAE) 12T-J (TE73V/TE74V) Japan-Version

  • 1,8 l - 1770 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung mit 95PS(SAE) ; 13T-U (TE70) Japan-Version

  • 1,8 l - 1770 cm³ 4 Zyl. OHV-Ventilsteuerung 3T-C (TE72) USA-Version

  • 1,6 l - 1587 cm³ 4 Zyl. OHC-Ventilsteuerung 4A-C (AE71) USA-Version

Diesel

  • 1,8 l D - 1839 cm³ 4 Zyl. OHC-Ventilsteuerung mit 65PS(SAE); 1C (CE71/CE72) Japan-Version

Toyota Corolla E80 (1983–1987)

Limousine und Compact (E80/E82)

Im Mai 1983 erfolgte die Premiere des Corolla E80 mit Frontantrieb und Mehrlenker-Hinterachse als viertürige Stufenheck- und fünftürige Schräghecklimousine, im Oktober des Jahres folgten die kürzeren, drei- und fünftürigen Steilheckvarianten, die in Japan Corolla FX, in Europa Corolla Compact genannt wurden. Auf dem Heimatmarkt reichten die Motorisierungen von 1,3 bis 1,6 Liter (60–95 kW/81–130 PS), ab 1985 war dort auch der 1,8-Liter-Diesel lieferbar.

Die Vier- und Fünftürer in den USA wurden teils aus Japan importiert, teils in einem neuen Werk in Kalifornien produziert, wo auch der vom E80 abgeleitete Chevrolet Nova gebaut wurde. Zur Wahl standen ein 1,6-Liter-SOHC-Motor (55 kW/75 PS) und eine DOHC-Variante dieser Maschine (81 kW/110 PS).

In Deutschland erfolgte die Einführung des E80 als viertüriges Stufenheck und fünftüriges Schrägheck („Liftback“) im August 1983 mit 1,3-Liter-Motor (51 kW/70 PS, ab 14.990 DM). Ab April 1984 kam der Liftback 1600 dazu (62 kW/84 PS, ab 16.545 DM), 1985 folgte der Corolla Compact zu Preisen ab 13.990 DM. Zugleich wurde der bisherige 1,3-Liter durch eine neue Konstruktion mit 3 Ventilen pro Zylinder ersetzt (55 kW/75 PS). Ab März 1986 kam der 1,8-Liter-Dieselmotor ins Programm.

Coupés (AE85/AE86)

Auf Basis der Vorgängermodelle bot Toyota weiterhin sportliche Corolla-Modelle mit Hinterradantrieb an. In Japan liefen diese Schräg- und Stufenheckcoupés unter den Bezeichnungen Corolla Levin und Sprinter Trueno, in den USA hießen die Wagen Corolla GT-S. Auf dem Heimatmarkt standen ein OHC-1,5-Liter (62,5 kW/85 PS) und ein 1,6-Liter mit zwei obenliegenden Nockenwellen (95,5 kW/130 PS) zur Wahl; in Nordamerika leisteten diese Maschinen 55 kW/75 PS und 85 kW/115 PS.

In Europa wurden je nach Markt beide oder auch nur eine Karosserievariante angeboten. In Deutschland gab es unter der Bezeichnung Corolla GT ab November 1984 die Stufenheckversion mit dem eingespritzten 1,6-Liter-Vierventilmotor, der hier 91 kW/124 PS, später mit Katalysator 85 kW/115 PS leistete. Der Preis betrug anfangs 19.990 DM.

Toyota Corolla E90 (1987–1992)

Im Mai 1987 debütierte der Corolla E90 als viertürige Stufenheck- und fünftürige Schräghecklimousine, drei- und fünftüriger Compact und fünftüriger Kombi. 1989 wurde das neue (und immer noch aktuelle) Logo eingeführt.

Corolla Tercel 4WD

In manchen Märkten, so auch in Deutschland, wurde die zweite Generation des Toyota-Tercel-Allradkombis (in Japan: Sprinter Carib) unter der Bezeichnung Corolla Tercel 4WD angeboten.

Motoren

Benziner

  • 1,3 l - 1280 cm³ 4 Zyl. mit 55 kW (75 PS;) 2E

  • 1,3 l - 1296 cm³ 4 Zyl. mit 55 kW (75 PS); 2E-E (G-Kat)

  • 1,6 l - 1587 cm³ 4 Zyl. mit 66 kW (90 PS); 4A-F

  • 1,6 l - 1587 cm³ 4 Zyl. mit 77 kW (105 PS); 4A-FE

  • 1,6 l - 1587 cm³ 4 Zyl. mit 85 kW (116 PS); 4A-GE

  • 1,6 l - 1587 cm³ 4 Zyl. mit 92 kW (125 PS); 4A-GE (Liftback GT-i)

  • 1,6 l - 1587 cm³ 4 Zyl. mit 107 kW (145 PS); 4A-GZE bis 1990 in Japan und USA

  • 1,6 l - 1587 cm³ 4 Zyl. mit 122 kW (165 PS); 4A-GZE ab 1990 in Japan und USA

  • 1,8 l - 1762 cm³ 4 Zyl. mit 86 kW (117 PS); 7A-FE nicht in Europa

Diesel

  • 1,8 l D - 1840 cm³ 4 Zyl. mit 47 kW (64 PS); 1C

  • 1,8 l D - 1840 cm³ 4 Zyl. mit 49 kW (67 PS); 1C

Toyota Corolla E10 (1991–1998)

Diese Generation des Toyota Corolla wurde Mitte des Jahres 1992 als Nachfolger des Corolla E90 nach Deutschland eingeführt und bis 1997 angeboten. Die Produktion des Modells begann bereits im Juni 1991[2] im japanischen Toyota-Werk in Toyota-Stadt, wo das Modell bis zum Mai 1995[2] vom Band rollte, als es dann durch die neue E110-Generation ersetzt wurde. In der Türkei hingegen wurde die E100-Generation im Toyotasa-Toyota-Werk noch bis in den August 1998[3] hinein produziert.

Obwohl eine völlig neue Plattform entwickelt wurde, hat sich technisch nicht viel geändert. Das Fahrwerk war mit McPherson-Federbeinen rund um ausgestattet. Die Motorenpalette umfasste nun nur noch fünf Motoren. Bei den Ottomotoren von 1,3 Liter bis 1,6 Liter und einen neu entwickelten 2,0 Liter Diesel. Alle Motoren waren mit 5-Gang-Getriebe ausgestattet.

1995 wurde der Corolla E10 einem kleinen Facelift unterzogen. Es wurden geringfügige Anpassungen an Stoßfänger, Kühlergrill und einige kleinere Änderungen an der Innenausstattung gemacht. Die Motorenpalette blieb unverändert.

Motoren

Benziner

  • 1.3 12V (2E) - 1296 cm³ 4 Zyl. mit 53 kW (72 PS); 07.92–04.95

  • 1.4 XLI 16V (4E-FE) - 1332 cm³ 4 Zyl. mit 55 kW (75 PS); 09.95–04.97

  • 1.4 XLI 16V (4E-FE) - 1332 cm³ 4 Zyl. mit 65 kW (88 PS); 07.92–09.95

  • 1.6 Si 16V (4A-FE) - 1587 cm³ 4 Zyl. mit 84 kW (114 PS); 07.92–04.97

  • 1.8 EFI 16V - 1761 cm³ 4 Zyl. mit 81 kW (110 PS)

Diesel

  • 2,0 l D Kat (2C) - 1975 cm³ 4 Zyl. mit 53 kW (72 PS); 07.92–04.97

Toyota Corolla E11 (1997–2002)

 

 

1997 erfolgte die Einführung der nächsten Corolla-Generation, genannt E11. Wie sein Vorgänger wurde er in den Karosserievarianten Compact (der im Gegensatz zum Vorgänger nur noch dreitürig war), Liftback, Stufenheck und Combi angeboten. Ungewöhnlich an diesem Corolla waren die runden Frontscheinwerfer, die sehr unterschiedliche Meinungen hervorriefen.

Anfang 2000 wurde die Corolla-Familie einem Facelift unterzogen, die dieses Problem beseitigte. Die Scheinwerfer waren nun rechteckig mit leichten Sicken ähnlich dem BMW 3er (E46). Außerdem erschienen einige leistungsgesteigerte Motoren, wie die komplett neuen 1,4 und 1,6 l VVT-i Motoren, sowie ein neuer direkteinspritzender 2,0 l Turbodiesel mit 90 PS.

Motoren

Benziner

  • 1,4 l - 1332 cm³ 4 Zyl. (4E-FE) mit 63 kW (86 PS); 1997−2000

  • 1,4 l VVT-i - 1398 cm³ 4 Zyl. (4ZZ-FE) mit 71 kW (97 PS); 2000−2002

  • 1,6 l - 1587 cm³ 4 Zyl. (4A-FE) mit 79−81 kW (107−110 PS); 1997−2000

  • 1,6 l VVT-i - 1598 cm³ 4 Zyl. (3ZZ-FE) mit 81 kW (110 PS); 2000−2002

Diesel

  • 2,0 l D Kat - 1975 cm³ 4 Zyl. mit 53 kW (72 PS); 1997−2000

  • 2,0 l D-4D - 1995 cm³ 4 Zyl. mit 66 kW (90 PS); 2000−2002

ToyotaCorolla WRC

Karosserie

  • Länge / Breite / Höhe: 4100 / 1770 / 1365

  • Radstand: 2465

  • Spurweite: 1564 mm vorne / 1.556 mm hinten

  • Tankinhalt: 90 Liter

  • Gewicht: 1300 kg

Motor

  • Zylinder: Vierzylinder-Reihenmotor

  • Typ: 3S-GTE

  • Hubraum: 1998 cm³ (Turbo)

  • Leistung: 221 kW / 300 PS bei 5.500/min

  • Drehmoment: 520 Nm bei 3250/min

  • Abgasreinigung: Katalysator

Fahrzeug

  • Fahrwerk: McPherson-Federbeine

  • Bremsanlage: Vierkolben Bremsanlage mit innenbelüfteten Scheiben

  • Räder/Reifen: 18-Zoll-Räder, Michelin-Reifen

  • Getriebe: Sechsgang

  • Antriebsart: Permanenter Allradantrieb

Toyota Corolla E12/E13 (2002–2007)

Anfang 2002 wurde der Corolla E12 auf dem deutschen Markt eingeführt. Er kam in einem deutlich europäischeren Design daher. Die Sprinter Versionen hießen nun Toyota Allex. Von seinem Vorgänger E11 übernahm das neue Modell die beiden 1,4 und 1,6 Liter VVT-i Benzinmotoren sowie den 66-kW-Dieselmotor (90 PS). Der 1,8 Liter Benzinmotor des TS ist ebenso erstmals im Corolla verbaut worden wie der stärkere 2 Liter Diesel. Die übrige Fahrzeugkonstruktion war in weiten Teilen eine komplette Neuentwicklung. Besonders im Bezug auf Komfort und Sicherheit gab es viele Neuerungen zum Vorgängermodell.

Neben dem drei- bzw. fünftürigen Schrägheck, der viertürigen Stufenhecklimousine und dem Kombi gab es erstmals einen Kompaktvan namens Corolla Verso (siehe unten). Die zum Beginn verfügbaren Ausstattungslinien nannten sich Corolla, Luna, Sol und TS. Standardmäßig besaßen alle Modelle ein manuelles Fünfganggetriebe (6 Gänge beim TS). Für den 1,6 Liter Benziner war zudem ein konventionelles Viergangautomatikgetriebe bestellbar.

Im Frühjahr 2004 erhielt das Modell ein Facelift, welches unter anderem die Sicherheitsausstattung (ESP sowie 8 Airbags serienmäßig) aufwertete. Neben leichten optischen Retuschen am Grill sowie den Leuchten und im Innenraum wurden die Ausstattungspakete deutlich umfangreicher.

Die Motoren wurden geringfügig überarbeitet (alle erfüllten jetzt die Abgasnorm Euro 4) und ein neuer sparsamer Dieselmotor mit 1,4 Litern Hubraum bei 66 kW debütierte. Für diesen war erstmals ein automatisiertes Schaltgetriebe, Multimode genannt, verfügbar. Darüber hinaus stand nun die neue Topausstattung Executive zur Wahl. Später waren die Sondermodelle Sportschau Edition sowie Edition verfügbar.

Ab 2005 gab es zudem das Sportmodell TS als aufgeladenen TS Compressor mit nunmehr 165 kW (224 PS).

Im Jahre 2007 wurde die Baureihe eingestellt und von seinem Nachfolger (in Deutschland Auris genannt) abgelöst.

Motoren

Benziner

Modell

Motortyp

Hubraum

Zylinder

Leistung

Bauzeit

1.4 VVT-i

(4ZZ-FE)

1398 cm³

4

71 kW (97 PS)

2002–2007

1.6 VVT-i

(3ZZ-FE)

1598 cm³

4

81 kW (110 PS)

2002–2007

1.8 TS (VVTL-i)

(2ZZ-GE)

1796 cm³

4

141 kW (192 PS)

2002–2005

1.8 TS VVTL-i (Kompressor)

(2ZZ-GE)

1796 cm³

4

165 kW (224 PS)

2005–2006

Diesel

1.4 D-4D

(1ND-TV )

1364 cm³

4

66 kW (90 PS)

2004–2007

2.0 D-4D

(1CD-FTV )

1995 cm³

4

66 kW (90 PS)

2002–2004

2.0 D-4D

(1CD-FTV )

1995 cm³

4

81 kW (110 PS)

2002–2003

2.0 D-4D

(1CD-FTV )

1995 cm³

4

85 kW (115 PS)

2003–2007

Toyota Corolla E14/E15 (seit 2006)

Im Herbst 2006 debütierte der jüngste Corolla, der sich die technische Basis mit dem Auris teilt. Erstmals werden zwei völlig unterschiedliche Modelle produziert, der etwas kürzere Corolla (E140) für den japanischen Markt und der längere Corolla (E15) für Nordamerika und den Rest der Welt.

Der E14 wurde im Oktober 2006 vorgestellt und ist als viertürige Stufenhecklimousine (Corolla Axio) und als fünftüriger Kombi (Corolla Fielder) lieferbar bei einer Länge von 4410 mm. Er wird angetrieben von einem 1,5 Liter großen Vierzylinder (81 kW/110 PS) oder einem 1,8-Liter-Vierzylinder (100 kW/136 PS)[4]. Neben den Frontantriebsversionen werden auch Allradvarianten mit schwächeren Motorenversionen angeboten. Die Mehrzahl der Corolla-Modelle ist serienmäßig mit einer stufenlosen CVT-Automatik ausgestattet, daneben gibt es noch einige Ausführungen mit einem Fünfganggetriebe.

Im November 2006 folgte die Einführung des Corolla E15 für den übrigen Teil der Welt, der sich den Radstand (2600 mm) mit dem E14 teilt, aber mit 4540 mm etwas länger und ausschließlich als viertürige Stufenhecklimousine lieferbar ist. Hier stehen je nach Markt unterschiedliche Motorisierungen zur Verfügung. In Nordamerika besitzt der Corolla Vierzylindermotoren mit zwei obenliegenden Nockenwellen, 16 Ventilen und variabler Ventilsteuerung mit 1,8 oder 2,4 Litern Hubraum, die 98 kw/132 PS und 118 kW/160 PS leisten; diese Fahrzeuge sind serienmäßig mit einem Fünfganggetriebe ausgestattet, gegen Mehrpreis stehen konventionelle Vier- und Fünfgangautomatikgetriebe zur Verfügung. In Japan gibt es zudem mit identischer Technik den Corolla Rumion (Radstand 2600, Länge 4210 mm), einen kantigen Minivan, der als größere Ausführung des Toyota bB angeboten wird.

-2009 erfolgte mit der Einführung des Toyota Verso eine Überarbeitung des Corolla E14/E15. Seither heißen die Allex Modelle Toyota Klinge.

Corolla Verso (2001–2009)

Von 2001 bis 2009 gab es den Corolla Verso, einen Kompaktvan auf Basis des Corolla, der mit fünf oder sieben Sitzen ausgestattet ist. Solche Fahrzeuge gab es schon früher, doch der Verso ist der erste, den Toyota in Europa auf den Markt brachte. Nachfolgemodell ist der Toyota Verso.

Bei der Präsentation 2001 bildete der Verso die einzige der fünf simultan neu vorgestellten Karosserievarianten, die noch aus Japan importiert wurde. Seit 2004 jedoch laufen die für Europa bestimmten Modelle im türkischen Werk bei Adapazari vom Band. Im gleichen Jahr stellte Toyota die zweite Generation des Minivans vor, der seit Herbst 2005 auch mit einem neuen 2,2-Liter Dieselmotor erhältlich ist.

Der Dieselmotor ist mit 130 kW (177 PS) der leistungsstärkste Dieselmotor in einem Kompaktvan. In Sachen Abgasreinigung ist das Fahrzeug mit der Toyota D-CAT-Technologie ausgestattet und kommt daher mit Speicherkatalysator.

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