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Datsun Cherry (F-II, 100A, 120A, F10) (1974-1978)

Der Nachfolger Datsun Cherry F-II (F10) startete im September 1974 auf dem Heimatmarkt. Technisch basiert der F-II auf dem E10 und das Design war ein wenig „barocker“ gestaltet. Das Design wird auf den Exportmärkten nur verhalten angenommen, weswegen der Export des Vorgängers fortgesetzt wird, teilweise auch parallel zum neuen Modell.
 
In der Grundauslegung und der Modellauswahl hatte sich kaum etwas verändert. Die Fahrzeuge waren etwas größer, da Sie nun auch in Nordamerika als Datsun 210 (nur Coupe und Kombi) angeboten wurden. Deswegen wurde auch ein 1,4-Liter-Motor der A-Baureihe eingebaut, der 59 kW/80 PS leistete.
 
In Neuseeland wurde das Modell als viertürige Limousine 100A mit dem 1,0-Liter-Motor aus angelieferten Teilesätzen gefertigt. Es war damals das Modell mit dem kleinsten Motor auf dem Markt, selbst der Morris Mini hatte mit 998 cm² mehr Hubraum. Gebaut wurde es hier bis Ende 1980, bis die Produktion des Cherry-N10-Schrägheckmodells begann.
 
Ende 1975 bringt eine Modellpflege unter anderem geänderte Radaufhängungen und neue Radabdeckungen.
 
Mit Einführung dieser Maßnahmen wird ab Februar 1976 auch in Deutschland der Cherry F-II eingeführt, als zwei- und viertürige Limousine, Kombicoupé und als Kombi. Der Cherry N10 wird noch parallel bis September 1977 mit dem 1,0-Liter-Motor als zwei- oder viertürige Limousine importiert.
 
Der Cherry F-II wurde im Januar 1977 mit neu gestaltetem Interieur und Scheinwerfern präsentiert. Er wird bis Juli 1978 weiter gebaut und bis September 1978 in Deutschland angeboten.
 
 
 
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