Bis 1959 hießen die großen Buick-Modelle Roadmaster und Limited. Diese wurden mit Einführung des Modelljahrgangs 1959 im Herbst 1958 umbenannt; der Electra ersetzte den Roadmaster, der Electra 225 den Limited. Spitzenmodell war der Electra 225 Riviera, eine viertürige Sechsfenster-Hardtop-Limousine ohne B-Säule mit einer Länge von 5.725 mm (225,4 in), deren Dachlinie dem gleichzeitig gebauten Cadillac Fleetwood entsprach. Bei den Electra-Modellen kamen – wie bei den kleineren Schwestermodellen Invicta und Le Sabre – die riesigen Deltawings (45° flügelförmig nach außen weisende Heckflossen) zum Einsatz.
Der Electra 225 von 1959 war dem oberen Luxus-Segment zugeordnet. Die extra lange Version mit einem Radstand von 3.208 mm (126,3 in) wurde in der Karosserieform (Model 4839 Four Door Hardtop Sedan [Flattop]) 10.491-mal, in der Version (Model 4829 Four Door Riviera Sedan [siehe Bild]) 6.324-mal und als Cabriolet 5.493-mal gebaut.
Motorisiert waren Electra und Electra 225 mit einem 401-in3-Nailhead-V8-Motor mit 6572 cm3 und Carter-Doppel-Registervergaser, der eine Leistung von 325 SAE-PS (239 kW) bei 4400 min−1 hatte. Über eine Dynaflow-Automatik wurden die Hinterräder angetrieben.
1960 wurde vom Electra anstatt des Cabriolets ein zweitüriges Hardtop-Coupé angeboten. Das Cabriolet gab es nur noch als Electra 225.
Bis Herbst 1960 entstanden 121.807 Exemplare vom Electra und Electra 225.
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