Auf Basis des G42 wurde am 12. Oktober 2022 die zweite Generation des M2 Coupé (G87) vorgestellt.
Die Markteinführung erfolgte im April 2023. Im Juni 2024 erfolgte eine kleine Modellpflege. Seit März 2026 ist ein M Performance Track Kit für die Verbesserung der Aerodynamik optional erhältlich. Die Baureihe wird wie auch das 2er Coupé im BMW-Werk San Luis Potosí, Mexiko, produziert.
Design
Der M2 hat eigene Front- und Heckschürzen, der Kühlergrill ist wie beim M3/M4 rahmenlos und hat ebenso waagerechte Streben. Der M2 ist in den eigenen Farbtönen Toronto Rot sowie Zandvoort Blau erhältlich. Im Innenraum gibt es ein Curved Display.
Technik
Die Technik entspricht im Wesentlichen den größeren M3/M4-Modellen. So wird der M2 ebenso vom BMW S58, ein Reihensechszylinder mit Biturboaufladung, angetrieben. Im M2 leistet er zunächst etwa 15 kW weniger, maximal 338 kW (460 PS) bei 6250 min−1. Das Drehmoment beträgt wie in der M3/M4-Basisversion 550 Nm. Mit der Modellpflege 2024 stieg die maximale Leistung auf 353 kW (480 PS) und das maximale Drehmoment auf 600 Nm. Zur Wahl stehen entweder ein 6-Gang-Schaltgetriebe oder ein 8-Gang-Automatikgetriebe. Dabei beträgt die Gewichtsverteilung auf beide Achsen 50 : 50. Die Achsen stammen auch vom M4, haben jedoch leicht veränderte Federn; 35 kg an Streben und Versteifungen (Domstreben, integrierte Schwellerstreben, C-Säulen-Verstärkungen, Gepäckraumversteifungen, ein dreiteiliges Gitterfeld, das zu den Leichtbaukonstruktionselementen zählt (Schubfeld)), für die Hinterachse werden eingesetzt. Die Vorderradbremse hat sechs Kolben. Ein sechs Kilogramm leichteres Dach aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (Carbon), unter anderem bekannt aus dem Vorgängermodell M2 CS, zählt zu den Sonderausstattungen. Ebenso werden 10,8 kg leichtere KfK-Sitze angeboten, darüber hinaus als Zubehör eine 8 kg leichtere Auspuffanlage mit Titan-Endschalldämpfer und diagonal angeordneten Endrohren (Performance Parts). Zur Grundausstattung gehören ein Drift Analyzer, der Dauer, Strecke und Winkel eines Driftmanövers festhält, und eine Rundenzeitenuhr (Laptimer).
Das M Performance Track Kit beinhaltet einen manuell einstellbaren Frontsplitter und Heckflügel. Außerdem wurde das Fahrwerk für den Einsatz auf Rennstrecken angepasst.
CS
Auch diesen M2 gibt es wieder als sportlicheren CS. Diese Version wurde erstmals auf dem Concorso d’Eleganza Villa d’Este im Mai 2025 ausgestellt. Der Kofferraumdeckel hat einen größeren Heckspoiler ähnlich dem des Porsche 911 Carrera RS 2.7 aus den 1970er Jahren, der in Berichten als „Bürzel“ bezeichnet wird. Außerdem ist dieses Modell mit goldfarbenen Aluminium-Sternspeichenrädern ausgestattet. Die maximale Leistung wurde durch Veränderung der Motorsteuerung auf 390 kW (530 PS) gesteigert, das maximale Drehmoment liegt bei 650 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 302 km/h elektronisch begrenzt. Die Kraft wird hier ausschließlich über ein 8-Gang-Automatikgetriebe mit Schaltern am Lenkrad (Steptronic) übertragen. Die 20,8 km lange Nordschleife wurde mit dem Fahrzeug von einem Entwicklungsingenieur (notariell beglaubigt) in 7:25,5 min gefahren.
333i Homage
Im Oktober 2025 präsentierte BMW in Südafrika das Sondermodell 333i Homage auf Basis des M2. Es soll an den 333i der Baureihe E30 erinnern, der in Südafrika 210 Mal gebaut wurde und als begehrtes Sammlerstück gilt. Der 333i Homage hat Alpina-Räder und vier Auspuffendrohre sowie weitere Spoiler. 33 Exemplare in fünf Farben sollen gebaut werden. Sie werden alle über eine Online-Auktion angeboten.
Turbo Design Edition
Ebenfalls im Oktober 2025 wurde das limitierte Sondermodell Turbo Design Edition vorgestellt. Die Karosserie ist in Alpinweiß lackiert und trägt handgemalte BMW-Motorsport-Streifen. Auf der Motorhaube ist ein spiegelverkehrtes turbo-Logo als Anspielung an den BMW 2002 turbo aus den 1970er-Jahren.
RR Edition
Im Mai 2026 präsentierte BMW für Südafrika das auf 10 Exemplare limitierte Sondermodell RR Edition. Sie wird als sogenannte Twin Editon auch für das Motorrad BMW S 1000 RR angeboten. Lackiert ist das Fahrzeug im Farbton Black Storm. Ergänzt wird die Lackierung durch rote Akzente. Dies gilt auch für die „Splitter“. Außerdem haben die Fahrzeuge eine Akrapovič-Auspuffanlage.




