Der ab 1982 gebaute Alpina B9 baute auf dem BMW 635 CSi (E24) auf.
Sie Leistungssteigerung wurde durch klassisches Motortuning erreicht: die halbkugelförmig ausgearbeiteten Brennräume sorgen für eine bessere Verbrennung des durch die bearbeiteten Ansaugkanäle und der Nockenwelle mit nur leicht längerer Öffnungszeit (268 °KW statt 264 °KW) und geänderter Nockenform vermehrt eingeströmten Gemischs, die Motronic wurde passend neu abgestimmt. Trotz deutlich besserer Fahrleistungen verbraucht das B9 Coupé weniger Kraftstoff als der zugrundeliegende Serien-BMW. Allerdings liegt der B9 mit einem Preis von 72.950 DM (1982) in derselben Preisklasse wie ein Mercedes-Benz 500 SEC, das ist sicherlich einer der Gründe dafür, dass vom B9 und seinem 1985 erschienenen Nachfolger B10 nur insgesamt 119 Fahrzeuge gebaut werden.

