Alpina baute den B7 Turbo auch 153 mal auf Basis des Modells E24 der 6er-Reihe von BMW, dann als Alpina B7 Turbo Coupé bezeichnet.
1982 wurden 30 Exemplare mit 330 PS gebaut, als Alpina B7 S Turbo Coupé bezeichnet.
Abmessungen: Länge × Breite × Höhe 4755 × 1725 × 1345 mm, Radstand 2626 mm, Gewicht 1550 kg.
Technisch machte der B7 Turbo-Antrieb auf sich aufmerksam: der maximale Ladedruck des Turboladers konnte per Dampfrad vom Fahrersitz aus von maximal 1,85 bar auf 1,55 bar (entsprechend 250 PS) abgesenkt werden, und für eine verbesserte Leistungsentwicklung bei niedrigen Drehzahlen, also vor Einsetzen des Turboladers (Turboloch), sorgte eine spezielle abgestimmte Resonanz-Aufladung. Diese damals so genannte Kombinierte Aufladung wurde vom ungarischen Ingenieur Dr. Cser entwickelt und vom Leiter der Alpina-Motorenentwicklung Fritz Indra zum ersten Mal in einem Serienfahrzeug verwirklicht. Die Saugrohreinspritzung übernahm eine elektronisch gesteuerte, luftmengenmessende Pierburg DL-Anlage, und für den richtigen Zündzeitpunkt sorgte eine gleichermaßen elektronische, kontaktlos gesteuerte Dr. Hartig-Zündanlage.
Nachdem BMW auf die neue Bosch Motronic umgestellt hatte, profitierten die B7-Turbos ebenfalls von dieser Motorsteuerung, die hier die Steuerung von Ladedruck, Zündung und Einspritzung integrierte und koordinierte. Nachdem Alpina als erster Fahrzeughersteller die neuen Metallkatalysatoren von Emitec, aufgrund des geringeren Abgas-Gegendrucks im Vergleich zu Katalysatoren mit Keramikträger, in der Serienfertigung einsetzte, übernahm die Motronic auch die Lambdaregelung.

