Alfa Romeo 164 (164) (1987-1998)

 
Der Alfa Romeo 164 ist ein Wagen der oberen Mittelklasse des italienischen Automobilherstellers Alfa Romeo, der von 1987 bis Mitte 1997 hergestellt wurde, wobei die Auslieferungen bis 1998 andauerten.

Der 164 wurde, obwohl Alfa Romeo damals noch als staatseigenes Unternehmen geführt wurde, gemeinsam mit dem Saab 9000, Lancia Thema und dem Fiat Croma entwickelt (Projekt Tipo 4). Mit ihnen teilt er sich die Bodengruppe. Das Design der vollverzinkten Karosserie des 164 stammt von Pininfarina. Der 164 war der erste größere Alfa Romeo, der über einen Frontantrieb verfügte.

Alfa Romeo präsentierte sein Modell 164 auf der IAA Frankfurt im Herbst 1987. Folgende Versionen standen zur Verfügung:
  • T.SPARK: angetrieben von einem Zwei-Liter-Vierzylinder mit Doppelzündung, jeweils mit und ohne Katalysator;
  • 3.0 V6: mit Drei-Liter-V-6 Motor ("Arese-V6"), der aus dem 1979 erschienenen Alfa 6 übernommen wurde, jeweils mit und ohne Katalysator;
  • TURBO (nur für einige Märkte - besonders den italienischen Heimatmarkt): mit einem Zweiliter-Turbo-Vierzylinder mit Overboost aus dem Hause Fiat/Lancia; diese Version wurde nur 1988 produziert;
  • TD (nur für einige Märkte - besonders den italienischen Heimatmarkt): mit 2,5-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor mit Ventilantrieb über Stirnräder und obenliegender Nockenwelle, von VM Motori.

Die offizielle Auslieferung des 164 in Deutschland erfolgte erst ab 1988. Alfa Romeo und der Mutterkonzern Fiat wollten auf jeden Fall alle Kinderkrankheiten des neuen Modells abstellen und die Qualität auf ein angemessenes Niveau bringen. Immerhin sollte der Alfa 164 das Überleben der Automobilmarke Alfa Romeo für die Zukunft sichern.

 

 

Alle Alfa 164 brachten ihre Leistung über ein 5-Gang-Schaltgetriebe über die Vorderräder auf die Straße. Ab 1989 bot Alfa Romeo den 164 3.0 V6 auch mit einem 4-Stufen-Automatikgetriebe von ZF an.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Alfa Romeo 164 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf dieser Seite sind auch Versionen und Autorenangaben verzeichnet.

 

 

Ulla Popken

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