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Tipps und Infos zu Volvo Gebrauchtwagen, Jahreswagen und Oldtimern

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Die Volvo Car Corporation ist ein schwedischer Pkw-Hersteller. Volvo Personvagnar stellte ursprünglich das Kerngeschäft des Konzerns Volvo dar, wurde jedoch 1999 von diesem an Ford verkauft. Der Pkw-Hersteller und sein ehemaliger Mutterkonzern arbeiten seitdem, abgesehen von der gemeinsamen Nutzung der Marke, komplett voneinander getrennt, haben jedoch ihren jeweiligen Stammsitz nach wie vor auf demselben Gelände in Göteborg.

Im Dezember 2009 gab Ford den Verkauf der Volvo Car Corporation an den chinesischen Hersteller Geely bekannt. Der Vertrag werde laut dem US-amerikanischen Automobilkonzern voraussichtlich im zweiten Quartal 2010 unterzeichnet. Die Transaktion werde im zweiten Quartal abgeschlossen.

Volvo Car Corporation
Volvo logo1.svg
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 1927
Unternehmenssitz Göteborg
Mitarbeiter 24.384 (2007)
Umsatz 17,859 Mrd. USD
Branche Automobilindustrie
Website www.volvocars.com

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Volvo Car Corporation und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf dieser Seite sind auch Versionen und Autorenangaben verzeichnet.

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Volvo

 

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Modellübersicht Volvo

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VIN (Fahrgestellnummer) entschlüsseln

Volvo Serie 120 und 1800

 

 

Volvo Car Germany GmbH
 
Anschrift   Ringstraße 38-44
PLZ / Ort   50996 Köln
Land   Deutschland
Tel Zentrale   0221-9393-0
01803-386586
Fax Zentrale   0221-9393-155
01803-086586

+++ Presse +++ Presse +++ Presse +++

18.11.2011

Neu: Leistungsoptimierung von

Polestar für sechs aktuelle Volvo Modelle

Polestar jetzt offizieller Performance Partner von Volvo

Mehr Power und Drehmoment für Diesel und Benziner

Zertifizierte Abgas- und Verbrauchswerte bleiben unverändert

Herstellergarantie bleibt in vollem Umfang erhalten

Köln. In verschiedenen Tourenwagen-Meisterschaften sind Volvo und Polestar Racing bereits seit 15 Jahren erfolgreiche Partner. Jetzt bieten die beiden Unternehmen Leistungsoptimierungen auf dem deutschen Markt an - wie auch auf verschiedenen Märkten Nordamerikas, Asiens und Europas. Bei insgesamt sechs Modellen des aktuellen Jahrgangs gibt es mittels einer speziellen Motorsteuerung (Software) eine Leistungsoptimierung auf bis zu 230 PS (169 kW) bei den Dieseln und bis zu 329 PS (242 kW) bei den Benzinern sowie ein auf bis zu 470 Nm gesteigertes Drehmoment, teilweise erhöht sich auch die Höchstgeschwindigkeit. Dabei überzeugt nicht nur die Leistung alleine: 1.199,- Euro sind ein sehr wettbewerbsfähiger Aufpreis für die Leistungsoptimierung, gleichzeitig bleibt die Herstellergarantie in vollem Umfang erhalten und die zertifizierten Abgas- und Verbrauchswerte aller Modelle erhöhen sich nicht.

Zum Start der Partnerschaft zwischen Volvo und Polestar auf dem deutschen Markt ist die Leistungsoptimierung für alle Volvo D5 Dieseltriebwerke des Modelljahrgangs 2012 der Baureihen Volvo S60, Volvo V60, Volvo V70, Volvo S80, Volvo XC60 und Volvo XC70 erhältlich. Außerdem können auch die T6-Benzinmotoren des Modelljahrgangs 2012 der Baureihen Volvo S60, Volvo V60, Volvo XC60, Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo S80 mit einer eigens entwickelten Software ausgestattet werden.

„Die Zusammenarbeit mit Polestar bietet ausgezeichnete Voraussetzungen, um besonders sportlich orientierten Kunden bzw. Interessenten gezielt anzusprechen und ihnen noch mehr Fahrspaß und Emotionen anzubieten", erklärt Frank Denzin, Direktor Customer Service in der Geschäftsleitung von Volvo Car Germany. Und weiter: „Fahrzeug-Individualisierungen sind in allen Bereichen in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Eine Premium-Marke wie Volvo muss diesen Anforderungen und Wünschen entsprechen. Gemeinsam mit Polestar können wir jetzt ein optimales Paket anbieten". Die Umsetzung an den Fahrzeugen ist einfach: Die Polestar Performance Leistungsoptimierung kann von allen Volvo Partnern als Software schnell und einfach und ohne mechanische Eingriffe installiert werden.

Die Polestar Performance Leistungsoptimierung wird ab sofort für alle Volvo D5 Dieseltriebwerke des Modelljahrgangs 2012 der Baureihen Volvo S60, Volvo V60, Volvo V70, Volvo S80, Volvo XC60 und Volvo XC70 angeboten. Dabei steigt die Leistung auf 230 PS (169 kW) und das maximale Drehmoment auf 470 Nm. Auch für die T6-Benzinmotoren des Modelljahrgangs 2012 der Baureihen Volvo S60, Volvo V60, Volvo XC60, Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo S80 ist eine neu entwickelte Software erhältlich. Bei diesen Sechszylinder-Turbotriebwerken steigt die Leistung auf nunmehr 329 PS (242 kW).

Darüber hinaus steht die Polestar Performance Leistungsoptimierung auch für die Volvo D5 Motorvarianten der Baureihen Volvo XC90, Volvo XC70, Volvo S60 und Volvo V70 bis einschließlich Modelljahr 2006 zur Verfügung. Nähere Informationen zu Modellen, Motorisierungen und der angebotenen Leistungsoptimierung finden sich unter: http://www.polestar.se/de/start/

Mehr Dynamik und Agilität

Mit der Polestar Performance Leistungsoptimierung bietet Volvo seinen Kunden ein zusätzliches Instrument zur Fahrzeug-Individualisierung an. Während die bewährten Volvo Ausstattungs-Linien Kinetic, Momentum, Summum, Executive, R-Design und auch Volvo Ocean Race vor allem exklusive Ausstattungsdetails enthalten, die das Design, den Komfort oder eine sportive Anmutung verstärken, unterstützt die Polestar Performance Leistungsoptimierung die Fahrzeug-Personalisierung durch einen Zugewinn an Dynamik und Agilität. Der Preis für die Polestar Performance Leistungsoptimierung beträgt 1.199 Euro und gilt für alle Modelle und Motorvarianten. Die Software kann sowohl nachträglich für ältere Volvo Modelle als auch direkt bei der Neuwagenbestellung geordert werden. In beiden Fällen übernimmt der Volvo Partner das komplette Handling und erledigt alle Formalitäten bis hin zur TÜV-Abnahme.

Die Leistungsoptimierung ist von Polestar-Technikern gemeinsam mit Volvo Konstrukteuren entwickelt worden. Aus diesem Grunde behandelt der schwedische Premium-Hersteller die innovative Software auch als ein hundertprozentiges Original Volvo Zubehör und gewährt die volle Herstellergarantie.

Die Polestar Performance Leistungsoptimierung ist mit allen anderen Volvo Software Updates kompatibel und wird durch einen Download installiert, ohne dass dabei andere Daten überschrieben werden müssen. Der Software-Download hat keinerlei Einfluss auf Service- und Wartungsintervalle oder eventuelle Reparaturen, er kann sogar auf Wunsch schnell und unkompliziert wieder entfernt werden. Zudem sorgt die Polestar Performance Leistungsoptimierung für eine Wertsteigerung des betreffenden Volvo Fahrzeugs und erhöht den Wiederverkaufswert. Darüber hinaus ist die Polestar Performance Leistungsoptimierung bei der Volvo Auto-Versicherung beitragsfrei mitversichert.

Volvo und Polestar: Partner seit 15 Jahren

Das schwedische Unternehmen Polestar Racing wurde im Jahr 1996 in Zusammenarbeit mit Volvo gegründet, um die Volvo Ambitionen im Rennsport weiter voranzutreiben. Speziell in der Swedish Touring Car Championship (STCC) als auch in der World Touring Car Championship (WTCC) konnten beide Unternehmen mit Rennfahrzeugen auf Basis der Modelle Volvo 850, Volvo S40, Volvo S60 und Volvo C30 zahlreiche Erfolge feiern. Das Kerngeschäft des Motorsport-Spezialisten ist auf die Entwicklung und den Wettbewerb im Rennsport ausgerichtet. Zusätzlich zu der Sparte Racing sind die Aktivitäten des Unternehmens in zwei weitere Geschäftsbereiche, Performance und Services, organisiert.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo S60:
5,2 - 14,5 (innerorts), 3,9 - 7,3 (außerorts), 4,3 - 9,9 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 114 - 231 g/km.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo V60:
5,2 - 14,8 (innerorts), 4,1 - 7,5 (außerorts), 4,5 - 10,2 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 119 - 237 g/km.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo V70:
5,3 - 14,8 (innerorts), 4,1 - 7,5 (außerorts), 4,5 - 10,2 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 119 - 237 g/km.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo S80:
5,3 - 14,5 (innerorts), 4,0 - 7,3 (außerorts), 4,5 - 9,9 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 119 - 231 g/km.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo XC60:
6,9 - 15,2 (innerorts), 4,9 - 8,1 (außerorts), 5,7 - 10,7 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 149 - 249 g/km.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo XC70:
6,8 - 15,1 (innerorts), 4,8 - 8,1 (außerorts), 5,5 - 10,6 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 144 - 248 g/km.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo XC90:
10,7 - 16,1 (innerorts), 6,8 - 8,9 (außerorts), 8,2 - 11,5 (kombiniert);

CO2-Emissionen (kombiniert): 216 - 269 g/km.

Angaben gemäß VO/715/2007/EWG.

Quelle: Volvo

17.10.2011

Volvo entwickelt in modernem Akustiklabor den perfekten Sound für Elektrofahrzeuge 

Eines der renommiertesten Akustiklabore der Welt arbeitet am perfekten
Sound für ein Elektrofahrzeug

Entwicklung spezieller Sounds für E-Fahrzeuge

Schwerpunkt: Sicherheit im Verkehrsalltag

Köln. Ein Fahrzeug im Elektromodus fährt nicht nur abgasfrei, sondern auch nahezu geräuschlos. Denn ein Elektromotor kommt ohne das typische Geräusch eines Verbrennungstriebwerks aus. Das unverwechselbare Motorengeräusch ist jedoch sehr wichtig: für den Fahrer selbst, aber ebenso für Fußgänger, Fahrradfahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Die akustische Wahrnehmung ist also ein wichtiger Sicherheitsfaktor. Deshalb arbeiten die Volvo Techniker in einem der renommiertesten Akustiklabore der Welt am perfekten Sound für ein Elektrofahrzeug. „Unser Ziel ist es, eine Soundmischung zu entwickeln, die nicht nur als typisches Motorengeräusch wahrgenommen wird, sondern gleichzeitig ein Stück vom Lebensgefühl Automobil wiedergibt", sagt Peter Mertens, Senior Vice President, Research & Development der Volvo Car Corporation.

Die Fahrt in einem elektrisch betriebenen Automobil wird meist als sehr leise, beinahe lautlos beschrieben. Aus Sicht eines Akustikexperten ist diese Wahrnehmung eher missverständlich beziehungsweise unzutreffend. „Der satte Klang eines Verbrennungsmotors gehört für uns intuitiv genauso zum Autofahren wie Gaspedal und Bremse. Das typische Motorengeräusch wirkt dabei auf uns wie eine akustische Schutzhülle, die andere Geräusche überdeckt. Fehlt diese Decke, werden wir plötzlich mit einer Vielzahl von Störgeräuschen konfrontiert", sagt Martin Spång vom Akustiklabor der Volvo Car Corporation.
 
Veränderte Geräuschumgebung
Ein Hybridfahrzeug wie der Volvo V60 Plug-in-Hybrid, kombiniert konventionellen Dieselantrieb mit einem Elektromotor. In den verschiedenen Fahrmodi nimmt der Fahrer eines Hybridfahrzeugs indes unterschiedliche Geräusche wahr, die sich von den bekannten, herkömmlichen Fahrzeuggeräuschen unterscheiden. Ganz besonders dann, wenn das Fahrzeug ausschließlich über den Elektromotor angetrieben wird. Im Elektromodus vernimmt der Fahrer beispielsweise das Hinundherschwappen des Dieselkraftstoffs im Tank besonders deutlich, genauso wie Lüfter, Klimaanlage, Fahrbahngeräusche oder den Wind. Erst wenn der Dieselmotor wieder dazugeschaltet wird, erleben die Insassen den gewohnten Fahrzeugsound.


Aufgabe der Volvo Entwickler ist es nun, für den Volvo V60 Plug-in-Hybrid das passende akustische Profil zu kreieren, das einerseits die unterschiedlichen Geräuschquellen berücksichtigt und anderseits einen universellen, authentischen Fahrzeugsound liefert, der unabhängig vom Antriebsmodus eingesetzt werden kann. „Die größte Herausforderung liegt darin, ein ausgewogenes Mischungsverhältnis zwischen herkömmlichen und neuen Geräuschquellen zu finden. Es wird aber auch Aufgabe der Zulieferer sein, gemeinsam mit uns geräuschärmere Komponenten zu entwickeln. Außerdem werden sich die Kunden mit der Zeit daran gewöhnen, dass Elektrofahrzeuge einfach eine andere Akustik haben als herkömmliche Autos. Dieser neue typische Sound wird zu den wichtigen Alleinstellungsmerkmalen gehören, die ein Elektrofahrzeug besonders und unverwechselbar machen", sagt Martin Spång.

Neues Volvo Akustiklabor gehört zu den modernsten der Automobilindustrie
Das 2009 eingeweihte Volvo Akustiklabor gehört zu den modernsten Einrichtungen in der Automobil-industrie. Die 2.500 Quadratmeter große Akustikkammer wird beherrscht von einer fast unnatürlichen Stille, die scheinbar körperlich zu spüren ist. Geräuschabsorbierende Schaumstoffplatten an den Betonwänden und der Betondecke sorgen für die notwendige Schallisolation. Das Labor ist vom restlichen Gebäudekomplex vollkommen abgetrennt und so gut isoliert, dass keinerlei Hintergrundgeräusche hindurchdringen können. „Als das Labor eröffnet wurde, haben wir im Inneren der Einrichtung 17 Dezibel gemessen. Das ist so leise, dass man hören kann, wenn einem Kollegen auf der anderen Seite der Akustikkammer der Magen knurrt", sagt Martin Spång. Zum Vergleich: Die Lautstärke einer normalen Unterhaltung liegt bei 60 bis 70 Dezibel (dB).

Verschiedene Oberflächenbegebenheiten werden simuliert
Die Beschaffenheit des Laborbodens ähnelt der einer Straßenoberfläche, sodass die Geräuschentwicklung und die Geräuschreflexion authentisch simuliert werden können. Dank spezieller Fahr- und Messvorrichtungen können verschiedene Straßenoberflächen für Testfahrzeuge dargestellt werden. „Der richtige Fahrzeugsound ist mitentscheidend für den besonderen Fahrgenuss, für das Erlebnis Autofahren an sich. Mithilfe dieses mustergültigen Akustiklabors haben wir sehr gute Möglichkeiten, den perfekten Sound für Elektrofahrzeuge zu entwickeln. Wohl wissend dass der richtige Sound des Fahrzeugs ein ganz wichtiger Faktor für unsere Kunden ist", sagt Peter Mertens.

Quelle: Volvo

05.09.2011

Volvo Car Corporation: Skalierbare Plattform-Architektur

und Konzentration auf Vierzylinder-Motoren

Eigenständige Lösungen für zukünftige Modelle

Plattformstrategie bringt Gewichtsersparnis von bis zu 200 kg

Leistungsstarke Vierzylinder mit 35% besserer Effizienz

Köln/Göteborg. Die Volvo Car Corporation beschreitet neue Wege bei der Fahrzeugentwicklung und setzt auf eigenständige Lösungen für zukünftige Volvo Modelle. Dieser neuen Entwicklungs-Philosophie liegen zwei Strategieansätze zugrunde: Eine neue skalierbare Plattform-Architektur, die die Produktion verschiedener Volvo Modelle innerhalb einer Fertigungsstraße ermöglicht, unabhängig von Fahrzeuggröße und -komplexität. Zum anderen eine neue Generation von Vierzylinder-Triebwerken, die als Benzin- und auch als Dieselmotoren zum Einsatz kommen.

„Wir nehmen unsere technische Zukunft in die eigenen Hände. Mit der neuen Plattform-Architektur und unseren selbstentwickelten Vierzylinder-Motoren sind wir in der Lage, uns mit den Besten zu messen, sie sogar in den besonders sensiblen Bereichen wie Fahrdynamik, Material und Verarbeitung zu übertreffen", sagt Peter Mertens, Senior Vice President Forschung und Entwicklung bei der Volvo Car Corporation.

Volvo entwickelt eigenständige Plattform-Architektur

Mit der neu geschaffenen Plattform-Architektur setzt die Volvo Car Corporation eine weitere neue Entwicklungsstrategie um. Basierten die Volvo Baureihen bisher in der Regel auf unterschiedlichen Chassis, wird der überwiegende Teil zukünftiger Volvo Modelle auf einer einheitlichen Karosseriestruktur aufgebaut. Darüber hinaus ermöglicht die neue Plattform-Architektur SPA (Scalable Platform Architecture) weitere Synergien bei der Fertigung der Sitze, der Elektrik und beim Antriebssystem. Die neue Technik sorgt für einen höchst effizienten Fahrzeugbau, denn über eine einheitliche Plattform können mehrere unterschiedliche Modelle entwickelt und gebaut werden. Bereits heute bilden zum Beispiel die aktuellen Baureihen Volvo S60, Volvo V60 und Volvo XC60, drei überaus unterschiedliche Fahrzeugtypen (Limousine, Kombi, SUV), eine gemeinsame Modellgruppe. Mithilfe von zahlreichen Schnittstellen, gleichen Komponenten und skalierbaren Karosseriemodulen lassen sich in Zukunft in weit höherem Umfang flexible Produktionsprozesse und damit auch eine äußerst effiziente Fahrzeugproduktion realisieren.

„Mit dem SPA-System startet Volvo in eine neue technische Zukunft. Wenn in wenigen Jahren das erste SPA-Modell vom Band läuft, werden darin rund 90 Prozent aller verbauten Teile neu entwickelt sein. Darüber hinaus erreichen wir ein neues Niveau in punkto Qualität und Verarbeitung. Wir setzen neue Maßstäbe bei den technischen Standards und werden mindestens auf Augenhöhe mit unseren härtesten Wettbewerbern agieren", sagt Peter Mertens.

Die gemeinsame Plattform-Architektur sorgt neben dem enormen Zugewinn an Produktivität und Effektivität zudem für zusätzliche signifikante produktbezogene Vorteile in folgenden Bereichen:

Gewicht

Elektronik

Fahrdynamik

Fahrzeug-Proportionen

Gewichtseinsparung von 150 bis 200 Kilogramm

Mit der neuen SPA-Produktionsstrategie übernimmt Volvo auch eine Spitzenposition im Bereich des Fahrzeug-Leichtbaus. Um die größtmögliche Steifigkeit bei hochfesten Stählen im heutigen Karosseriebau zu erreichen, muss bisher eine große Menge Aluminium im Frontbereich, in den Türen sowie beim Chassis und Antriebsstrang verbaut werden. Aufgrund der innovativen SPA-Architektur werden dagegen zukünftige Volvo Modelle bis zu 200 Kilogramm leichter sein, als aktuelle Volvo Fahrzeuge mit vergleichbaren Fahrzeugabmessungen. Die neue Volvo Plattform-Architektur ermöglicht Gewichtseinsparungen beispielsweise beim Einbau fortschrittlicher Techniken wie dem Start-Stop-System bis hin zum vollständigen Elektroantrieb, ohne dabei zusätzlichen Platz im Innen- beziehungsweise im Kofferraum beanspruchen zu müssen.

Durch die neue Karosseriebau-Technik, die deutliche Gewichtsreduktion und die optimierte Gewichtsverteilung setzt Volvo auch bei der Fahrdynamik ganz neue Maßstäbe bei gleichbleibend einzigartigem Fahrkomfort. Darüber hinaus ergeben sich bemerkenswerte Möglichkeiten zum Einsatz neuer Kommunikations- und Infotainmentanwendungen sowie bei der Vernetzung unterschiedlicher Fahrassistenzsysteme. Gerade im Bereich der aktiven Sicherheit gewinnt die Volvo Car Corporation dadurch zusätzliche Möglichkeiten, um ihre Ausnahmestellung kräftig zu untermauern.

Neue Proportionen fördern außergewöhnliches Design

Durch die neue Volvo Plattform-Architektur kann der Fokus noch stärker auf die Entwicklung des unverwechselbaren Volvo Exterieurs gelegt werden. Eine extravagante Linienführung führt indes nicht nur zu einer noch attraktiveren Formensprache, sondern auch zu einer deutlich verbesserten Aerodynamik. Bestimmte Konstruktionsrichtwerte wie Radstand, Überhang, Fahrzeughöhe oder Frontpartieumfang, die das Fahrzeug-Design bisher eingeschränkt haben, fallen nun weniger ins Gewicht oder verlieren teilweise sogar ganz an Bedeutung.

„Wir können komplett unterschiedliche Modelle bauen, obwohl wir bei allen dieselben Teile und Komponenten verwenden. Der Vergleich zwischen einem Esel und einem Vollblutrennpferd ist ein sehr passendes Beispiel. Beide haben einen Kopf, einen Körper und vier Beine. Trotzdem werden sie total unterschiedlich wahrgenommen, weil sie unterschiedliche Proportionen haben, weil sich ihre Körper und ihr Aussehen deutlich voneinander abheben. Mit der neuen Plattform-Architektur wird uns die Möglichkeit gegeben, unsere Formensprache weiter zu schärfen, unserem Design eine noch athletischere und dynamischere Aura zu verleihen, wie sie von unseren sehr anspruchsvollen Premiumkunden gewünscht wird. Unsere aktuelle Studie Concept You ist ein exzellentes Beispiel dafür, welch außergewöhnlichen Anspruch zukünftige Volvo Modelle erfüllen werden", erklärt Peter Horbury, Vice President Design der Volvo Car Corporation.

Leistungsstarke Vierzylinder-Triebwerke mit der Kraft heutiger Sechszylinder-Motoren

Die neue Motorengeneration VEA (Volvo Environmental Architecture) besteht ausschließlich aus leistungsstarken Vierzylinder-Triebwerken, die äußerst variabel einsetzbar sind. Selbst neueste Antriebssysteme, wie beispielsweise der Elektroantrieb oder andere innovative Systeme, können damit, bei entsprechender Konfiguration, adaptiert und genutzt werden.

„Es ist an der Zeit, damit aufzuhören, Zylinder zu zählen. Bei der Entwicklung unserer neuen Motorengeneration stand deshalb die Reduzierung der Emissionen und die Senkung des Kraftstoffverbrauchs im Vordergrund, ohne dabei die Agilität und den Fahrspaß außer Acht zu lassen. So ist es uns gelungen, die neuen Vierzylinder-Triebwerke leistungsstärker zu machen, als es die heutigen Sechszylinder-Motoren sind, und gleichzeitig sogar den Verbrauch soweit zu drosseln, dass er noch unter dem Wert der aktuellen Vierzylinder liegt", erklärt Peter Mertens weiter.

Reduzierung von Bauteilen, Gewicht und Kraftstoffverbrauch

Die neue Volvo Vierzylinder-Generation VEA umfasst Benzin- und Dieselmotoren. Zu den Standardkomponenten gehören Benzin-Direkteinspritzung beziehungsweise Speichereinspritzung (Common Rail) bei den Selbstzündern. Außerdem verfügen die Aggregate über Turboaufladung, die in verschiedenen Ausführungen bereit steht, sodass das gesamte Leistungsspektrum moderner und agiler Antriebseinheiten abgedeckt wird. Um sämtliche Kundenwünsche und Entwicklungen berücksichtigen zu können, lässt sich die Leistung der neuen VEA-Motoren zudem via Hybrid-Antrieb oder durch andere innovative Technologien zusätzlich erhöhen. Der modulare Aufbau der Antriebseinheiten basiert auf einer standardisierten Brennraumgröße von 500 Kubikzentimetern je Zylinder, mit der die Voraussetzungen für optimale thermodynamische Eigenschaften erfüllt werden. Mit dieser Entwicklungsstrategie ließe sich beispielsweise auch eine neue Generation von Dreizylinder-Motoren entwickeln.

Die neuen Volvo VEA Motoren haben gleich mehrere Vorteile:

Die Anzahl der Einzelteile konnte um 60 Prozent reduziert werden. Dies gewährleistet
hohe Fertigungsqualität, steigert die Produktivität und senkt die Kosten. Darüber hinaus sorgt die äußerst schlanke Herstellungslinie für höchst effiziente Produktionsprozesse, mit denen sich auch zukünftige Entwicklungen und Projekte äußerst effektiv gestalten lassen.

Der neue Antrieb ist um bis zu 90 Kilogramm leichter als die bisherigen.

Die Kraftstoffeffizienz wurde um bis zu 35 Prozent verbessert.

Die Modularität und die kompakte Bauweise der quer eingesetzten Motoren ermöglichen auch die unkomplizierte Adaption zukünftiger Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität.

Die neuen Volvo Motoren erfüllen weltweit alle gesetzlich vorgeschriebenen Emissionsstandards bis einschließlich 2017.

„Zurzeit ist der Einbau des Antriebsstrangs bei den verschiedenen Volvo Modellen jeweils unterschiedlich. Mit dem neuen, ganzheitlichen Entwicklungsansatz wird unsere Fahrzeugproduktion nicht nur deutlich effizienter und effektiver, vor allem können sich unsere Ingenieure uneingeschränkt auf die Verbesserung der Leistungswerte konzentrieren, statt weiterhin unnötige Ressourcen für die Motoren-Montage in unterschiedlichen Modellen verwenden zu müssen. Darüber hinaus wird die gesamte Fahrzeugproduktion wesentlich einfacher. Die Anschubfinanzierung ist zwar hoch, doch danach sinken die Kosten bei der Entwicklung zukünftiger Volvo Modelle extrem", erklärt Peter Mertens. Parallel zur neuen Motoren-Generation VEA führt die Volvo Car Corporation auch ein neues Achtgang-Automatikgetriebe ein, das für eine nochmalige Steigerung des Fahrkomforts und eine exzellente Fahrökonomie sorgt.

Volvo testet innovative Schwungradspeicher-Technologie

Ab Herbst dieses Jahres testet der schwedische Premiumhersteller, als einer der ersten Automobilproduzenten weltweit, ein sogenanntes Schwungradspeicher-System im öffentlichen Verkehr. Das neue System, auch bekannt unter der Bezeichnung Flywheel KERS (Kinetic Energy Recovery System), ist an die Hinterachse gekoppelt, während der Motor die Vorderräder antreibt. Im Zuge des Bremsvorgangs erzeugt das Schwungrad (Flywheel) bis zu 60.000 Umdrehungen in der Minute. Sobald die Bremsen betätigt werden, schaltet sich der Motor automatisch ab. Beim Anfahren wird die gewonnene Bremsenergie vom Schwungradspeicher über einen speziell entwickelten Transformator an die Hinterräder übertragen. Die Schwungrad-Energie kann sowohl für die Beschleunigung beim Anfahren als auch zur Unterstützung des normalen Fahrbetriebs genutzt werden.

„Das System liefert dem Fahrer eine zusätzliche Leistung von 80 PS. Es ist eine sehr intelligente, günstige und äußerst effiziente Lösung, mit der ein Vierzylinder-Motor die Leistung eines Sechszylinders erreichen kann, bei gleichzeitiger Kraftstoffersparnis von bis zu 20 Prozent. Diese innovative Technologie passt hervorragend zu unseren großen, zukünftigen Limousinen. Wie ein neues Volvo Flaggschiff aussehen könnte, ist bereits bei unserer aktueller Studie Concept You deutlich zu sehen", sagt Peter Mertens.

Quelle: Volvo

31.08.2011

Volvo Car Corporation und Siemens

starten Partnerschaft für Elektromobilität

Entwicklung und Integration neuer Techniken

Ende 2011 erste Praxistests

Pionierarbeit für zukunftsfähige Elektromobilität

Köln/München/Göteborg. Die Volvo Car Corporation und die Siemens AG wollen mit einer umfangreichen und nachhaltigen strategischen Kooperation die technische Entwicklung im Bereich der Elektromobilität deutlich und schnell voranbringen. Der Schwerpunkt dieses hochkarätigen Joint Ventures liegt dabei nicht nur auf der Entwicklung neuer elektrischer Antriebstechniken, neuer Hochleistungselektronik und neuer Ladesysteme, sondern gleichzeitig auch bei der Integration und deren alltagstauglicher Anwendung in zukünftigen Volvo C30 Electric Modellen.

Die ersten mit Siemens Technik ausgestatteten Volvo Elektrofahrzeuge werden bereits zum Ende des Jahres 2011 auf die Teststrecke geschickt. Als nächster Schritt wird der schwedische Automobilhersteller in der zweiten Hälfte des Jahres 2012 bis zu 200 Volvo Testfahrzeuge für eine Siemens interne Testflotte ausliefern, die dann unter Realbedingungen intensiv getestet und bewertet wird.

Verbesserte Wettbewerbsfähigkeit, geschärfte Positionierung

Die Unternehmensziele und die Kernkompetenzen beider Unternehmen passen perfekt zusammen. Die Allianz ermöglicht es Siemens, die Marktführerschaft auf dem Gebiet elektrischer Antriebstechnik innerhalb der Automobilindustrie gemeinsam mit einem angesehenen Automobilhersteller weiter auszubauen.

Die Volvo Car Corporation kann wiederum auf verlässliche, bewährte und effiziente Siemens Technik für die Elektrifizierung zukünftiger Volvo Modelle zurückgreifen.

„Wir sind sehr glücklich darüber, Siemens als Partner gewonnen zu haben. Mit dem weltweit einzigartigen Know-how und der umfassenden Technik-Kompetenz wird die Entwicklung unserer Elektro-Modelle auf ein völlig neues Level gehoben“, sagt Stefan Jacoby, Präsident und CEO der Volvo Car Corporation. „Wir arbeiten mit Hochdruck in diesem Bereich. Schließlich wollen wir auf dem sehr schnell wachsenden Markt für Elektromobilität die Ersten sein, die wirklich bahnbrechende Ergebnisse liefern können“, erklärt Stefan Jacoby weiter.

Wegweisende Pionierarbeit für zukunftsfähige Elektromobilität

Elektrischer Antrieb, Batterie-Management und fortschrittliche Ladesysteme gelten als Schlüssel-Technologien bei der Entwicklung zukunftsfähiger Elektromobilität.

„Die Kooperation mit Volvo ist ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung erstklassiger Komponenten und Systeme ganz besonders auch im Hinblick auf eine alltagstaugliche Serien-Produktion“, sagt Siegfried Russwurm, Mitglied des Vorstandes und Sektor-CEO Industry der Siemens AG. „Eines unserer langfristigen Ziele ist es, Siemens weltweit als System-Lieferanten für hochwertige und nachhaltige Komponenten-Technik innerhalb und außerhalb eines Elektrofahrzeugs zu etablieren. Wir sehen uns als einen umfassend aufgestellten Pionier bei der Entwicklung fortschrittlicher Elektromobilität“, fügt Siegfried Russwurm abschließend hinzu.

Die von Siemens für Volvo entwickelten Elektromotoren erzeugen eine Höchstleistung von 108 Kilowatt bei einem maximalen Drehmoment von 220 Nm. Die Wechselrichter-Module werden gemeinsam weiter entwickelt und optimiert, um alle Sicherheitsanforderungen und Standards, die der Automobilbau verlangt, zu erfüllen. Darüber hinaus wird Siemens hocheffiziente Ladesysteme liefern, die schnelles internes und externes Aufladen ermöglichen.

Vom Prototyp zur Serien-Produktion

Die Volvo Car Corporation hat in diesem Jahr mit der Produktion einer Kleinserie des Volvo C30 Electric begonnen und bereits im nächsten Jahr fällt der Startschuss für den Verkauf des Volvo V60 Plug-in-Hybrid.

„Das bedeutet, dass wir uns auf dem Weg vom Prototypen über eine kleine Testflotte hin zur Serienfertigung befinden, die mit der Produktion des Volvo V60 Plug-in-Hybrid beginnt. Mit unserer zukünftigen, skalierbaren Plattform-Architektur ebnen wir zudem den Weg für fortschrittliche Elektromobilität innerhalb der gesamten Volvo Fahrzeugpalette“, sagt Stefan Jacoby abschließend.

Quelle: Volvo

23.08.2011

„Designed Around You": Volvo Car Corporation präsentiert neue globale Markenstrategie

- Neuer Markenauftritt stellt die Kundenwünsche in den Mittelpunkt

- Absatz in China steigt im ersten Halbjahr 2011 um 36 Prozent

- Volvo Car China eröffnet Vertretung in Peking

Köln/Peking. Im Rahmen einer Pressekonferenz in der chinesischen Hauptstadt Peking hat die Volvo Car Corporation heute ihre neue globale Markenstrategie vorgestellt. Sie wird unter dem Titel „Designed Around You" eine zentrale Rolle bei der weltweiten Erneuerung des Markenauftritts einnehmen. Zugleich präsentierte die Führung von Volvo Car China die aktuellen Fortschritte bei der Umsetzung der Wachstumspläne in China. Im ersten Halbjahr 2011 verzeichnete Volvo in China eine Steigerung der Verkaufszahlen um 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Unter dem Titel „Designed Around You" wurde die neue Markenstrategie als zentraler Bestandteil der weltweiten Wachstumspläne der Volvo Car Corporation erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die neue Strategie zeigt den Weg der künftigen Markenentwicklung auf, deren Schwerpunkt besonders klar auf Kundenorientierung liegt. „Die neue Markenstrategie verkörpert den Ansatz, unseren Kunden eine Erfahrung von Luxus zu vermitteln, die stärker an ihren unmittelbaren Bedürfnissen orientiert ist. Zugleich halten wir die enge Verbindung zu unseren Ursprüngen als Hersteller besonders sicherer und zuverlässiger Automobile", sagte Richard Monturo, Vice President Global Marketing der Volvo Car Corporation. „Volvo ist innerhalb der Automobilindustrie die Marke, die den Menschen am stärksten in den Mittelpunkt stellt. Dieses Selbstverständnis wird auch in die Kommunikation mit unseren Kunden einfließen", kündigte Monturo an. Die neue Markenausrichtung wird auch auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt/Main (15. - 25. September 2011) präsentiert.

Weitere interessante Neuigkeiten vermeldete die Führungsmannschaft von Volvo Car China während der Pressekonferenz in Peking. Seit August vorigen Jahres hat sich Volvo Car China von einer nationalen Vertriebsgesellschaft zu einer vollständig neuen Unternehmensorganisation entwickelt, die die Bereiche Vertrieb und Marketing, Produktion, Einkauf und Entwicklung sowie weitere Tätigkeiten abdeckt und deren Headquarter in Shanghai ansässig ist. Im Rahmen der Pressekonferenz gab Volvo Car China die Eröffnung einer neuen Unternehmensvertretung in Peking bekannt, mit der die Präsenz in der chinesischen Hauptstadt maßgeblich gestärkt wird.

Seit der Markteinführung des Volvo S60 sowie weiterer Fahrzeuge des Modelljahrs 2012 haben sich die öffentliche Resonanz und die Verkaufszahlen auf dem chinesischen Automobilmarkt überaus positiv entwickelt. Volvo verzeichnete im ersten Halbjahr 2011 einen Absatz von rund 21.000 Fahrzeugen und damit einen Zuwachs um 36 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das meistverkaufte Volvo Modell in China war in diesem Zeitraum der Volvo XC60, gefolgt vom Volvo S80L und dem Volvo S60.

Das Vertriebsnetzwerk in China wird kontinuierlich ausgebaut. Aktuell umfasst es landesweit 117 Händler. Darüber hinaus wurde mit dem Bau des Werks Chengdu begonnen, Pläne für die Errichtung einer zusätzlichen neuen Produktionsstätte werden weiterhin intensiv geprüft. „Wir verfügen jetzt über das erforderliche Marktwachstum, eine robuste Strategie, die passenden Organisationsformen und die geeignete Mannschaft für die erfolgreiche Umsetzung unserer Wachstumspläne auf dem chinesischen Automobilmarkt", betonte Freeman Shen, Senior Vice President der Volvo Car Corporation und Chairman von Volvo Car China.

Quelle: Volvo

12.07.2011

Volvo entwickelt Range Extender für Elektrofahrzeuge

Reichweite von mehr als 1.000 km möglich

Elektromotor in Verbindung mit Dreizylinder-Verbrennungsmotoren

Projekte von EU und Schwedischer Energie Agentur unterstützt

Köln/Göteborg. Die Volvo Car Corporation leitet den nächsten Schritt auf dem Gebiet der Elektromobilität ein und entwickelt drei verschiedene Konzepte von Range Extendern, um die Reichweite von Elektrofahrzeugen deutlich zu erhöhen. Die Projekte werden von der Schwedischen Energie Agentur und der EU unterstützt. Die ersten Tests für die neuen Konzepte sind für das erste Quartal 2012 geplant.

„Dies ist ein großer Fortschritt auf unserem Weg zur Elektromobilität. Bisher sprechen die hohen Batteriekosten und die geringe Reichweite gegen das Konzept Elektrofahrzeug. Mit einem Range Extender steigt die Reichweite eines Elektrofahrzeugs auf 1.000 Kilometer und mehr - und dies alles bei CO2-Emissionen von 50 g/km oder sogar darunter", sagt Derek Crabb, Vice President Powertrain Engineering bei der Volvo Car Corporation. Die Entwicklungen bei Volvo konzentrieren sich auf diesem Gebiet auf drei verschiedene Technikkonzepte, bei denen zusätzlich zum Elektromotor unterschiedlich starke Dreizylinder-Verbrennungsmotoren zum Einsatz kommen. Alle Versionen verfügen über eine Bremsenergie-Rückgewinnung. Die Verbrennungsmotoren können sowohl mit Benzin als auch mit Bio-Ethanol (E85) betrieben werden. Zwei Konzepte basieren auf dem Volvo C30 Electric. In beiden Fällen wurde die Größe der Batterieeinheit reduziert, um Platz zu schaffen für den Verbrennungsmotor und den Tank.

Konzept I: Volvo C30 mit seriell geschaltetem Range Extender

Basis ist der Volvo C30 Electric, der zusätzlich zu seinem 111 PS (82 kW) starken Elektromotor einen Dreizylinder-Verbrennungsmotor mit 60 PS (45 kW), der hinten unter dem Gepäckraumboden installiert ist, und einen 40-Liter-Tank besitzt. Der Verbrennungsmotor ist verbunden mit einem 40-kW-Generator. Die Leistung, die der Verbrennungsmotor erzeugt, wird auf diesem Wege vorrangig für den Antrieb des Elektromotors genutzt. Der Fahrer hat auch die Möglichkeit, mit Hilfe des Generators die Batterie aufzuladen, um die elektrische Reichweite des Fahrzeugs zu erhöhen. Durch den Range Extender steigt die Reichweite des Elektrofahrzeugs um bis zu 1.000 Kilometer - zusätzlich zu den 110 Kilometern Reichweite, die durch die Batterie erzielt werden können.

Konzept II: Volvo C30 mit parallel geschaltetem Range Extender

Bei dieser Lösung erhält der Volvo C30 Electric zusätzlich zu seinem 111 PS (82 kW) starken Elektromotor einen Dreizylinder-Turbobenziner mit 190 PS (140 kW) und ein Sechsgang-Automatikgetriebe. Motor und Getriebe finden bei diesem Konzept ebenfalls unter dem Gepäckraumboden Platz. Hinzu kommt darüber hinaus wieder ein 40-Liter-Tank. Der Unterschied zu Konzept I ist die parallele Schaltung. Das heißt, der Verbrennungsmotor treibt die Hinterräder über das Automatikgetriebe direkt an. Dadurch ist ein effizienter Einsatz auch auf Langstrecken garantiert. Dank der rechnerischen Gesamtleistung der beiden Motoren von insgesamt mehr als 300 PS ist eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als sechs Sekunden möglich. Dank des Range Extenders wird die Reichweite des Volvo C30 Konzept II ebenfalls um mehr als 1.000 Kilometer erhöht - zusätzlich zu den 75 Kilometern Reichweite, die alleine durch die Batterie erzielt werden können.

Konzept III: Volvo V60 mit parallel geschaltetem Range Extender

Bei dieser Lösung ist das komplette Antriebssystem vorn unter der Motorhaube platziert. Der 111 PS (82 kW) starke Elektromotor wird ergänzt durch einen 190 PS (140 kW) starken Dreizylinder-Turbobenziner, eine Zwei-Stufen-Automatik und einen 40 kW starken Generator. Hinzu kommt ein 45 Liter fassender Tank. Der Verbrennungsmotor treibt hier über die Automatik die Vorderräder an und lädt die Batterie auf, sobald der Ladezustand unter einen bestimmten Wert sinkt. Bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h wird das Fahrzeug rein elektrisch betrieben. Der Verbrennungsmotor wird erst bei höheren Geschwindigkeiten hinzugeschaltet. Die Batterieeinheit ist unter dem Ladeboden des Gepäckraums platziert und ermöglicht im reinen Elektrobetrieb eine Reichweite von 50 Kilometern. Auch bei diesem Konzept steigt die Reichweite dank des Range Extenders auf mehr als 1.000 Kilometer.

Fahrspaß und Komfort kombiniert mit niedrigen CO2-Emissionen

Das Konzept des seriell geschalteten Range Extenders im Volvo C30 Electric ist Teil eines EU-Projektes, an dem Volvo unter acht teilnehmenden Unternehmen der einzige Automobilhersteller ist. Bei den beiden Konzepten eines parallel geschalteten Range Extenders arbeitet Volvo eng mit der Schwedischen Energie Agentur zusammen. „Alle drei Projekte ermöglichen es uns, die verschiedenen Möglichkeiten von Range Extendern zu erproben. Wie schon beim Volvo C30 Electric und beim Volvo V60 Plug-in-Hybrid geht es darum, Fahrzeuge mit möglichst niedrigen CO2-Emissionen zu entwickeln, die gleichzeitig alle Kundenanforderungen bezüglich Komfort, Fahrspaß und Funktionalität erfüllen", erklärt Derek Crabb.

Quelle: Volvo

16.06.2011

J.D. Power Studie: Volvo hat die zufriedensten Kunden

Volvo gewinnt prestigeträchtiges Marken-Ranking 2011

Platz 1 für den schwedischen Premium-Hersteller in der Markenwertung

Platz 2 für Volvo V50 in der Mittelklasse und Dritter der Gesamtwertung

Platz 3 für den Kombi-Klassiker Volvo V70 im Oberklasse-Segment

Repräsentative Studie zur Kundenzufriedenheit aktuell veröffentlicht

Köln. Eindrucksvoller kann der Qualitätsanspruch der Volvo Car Corporation nicht bekräftigt werden: Bei der aktuellen J.D. Power Studie für den deutschen Markt belegt der schwedische Premium-Hersteller in der Markenwertung 2011 den ersten Rang - vor allen deutschen Premium-Marken und allen japanischen Herstellern, die den Wettbewerb viele Jahre dominierten. Auch bei der Produktwertung kamen zwei Volvo Modelle auf das Siegerpodest. Im Mittelklasse-Segment holte der Volvo V50 Silber und schaffte damit auch Platz drei in der Gesamtwertung aller Modelle. In der Oberklasse wurde der Volvo V70 mit Bronze ausgezeichnet.

„Das Ergebnis der aktuellen J.D. Power Studie spiegelt das hohe Niveau unserer Modelle bezüglich Qualität, Zuverlässigkeit, Attraktivität und Service wider. Gleichzeitig unterstreicht es den Premium-Charakter eines jeden Volvo Fahrzeugs. Niemand kennt die Stärken und Schwächen eines Fahrzeugs besser als sein jeweiliger Besitzer. Und genau dies macht diese Auszeichnung, die auf der Grundlage von Kundenbefragungen entsteht, so bedeutend. Hinzu kommt, dass es Premium-Hersteller bei diesen Umfragen traditionell schwer haben, da ihre Kundschaft besonders anspruchsvoll ist. Die wertvollste und aussagekräftigste Währung, die wir erhalten können, ist die Zufriedenheit unserer Kunden", sagt Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Volvo Car Germany.

Zum zehnten Mal erstellte das weltweit tätige Marktforschungsinstitut J.D. Power einen umfassenden Report über die Zufriedenheit und die Erfahrungen deutscher Autofahrer mit ihrem Fahrzeug. Dabei ermittelte das amerikanische Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles (USA) den Zufriedenheitswert VOSS (Vehicle Ownership Satisfaction Study) und untersuchte mehr als 100 Modelle in neun Klassen. Zum dritten Mal wurde die Umfrage via Internet durchgeführt. An der Online-Befragung nahmen insgesamt 17.158 Autofahrer teil. Die Teilnehmer mussten ihr Fahrzeug mindestens zwei Jahre lang fahren und haben in dieser Zeit  durchschnittlich 38.700 Kilometer zurückgelegt. Oder anders ausgedrückt: In die Bewertung floss die Erfahrung aus über 660 Millionen zurückgelegter Kilometer ein - repräsentativer kann ein Ergebnis nicht sein.

Aus der Umfrage erstellt J.D. Power ein Marken-Ranking, das die einzelnen Hersteller aufführt, und eine Produktbewertung, die die verschiedenen Fahrzeugmodelle in den unterschiedlichen Segmenten listet. Für die Bewertung der Hersteller müssen mindestens 100 aussagekräftige Antworten, für das Modellranking mindestens 50 auswertbare Aussagen eingehen. Das Gesamtergebnis wird anhand von 67 Attributen in vier verschiedenen Zufriedenheitskategorien zusammengestellt, die unterschiedlich gewichtet werden: Die Attraktivität fließt mit 32 Prozent in das Ergebnis ein, der Bereich Qualität/Zuverlässigkeit mit 26 Prozent, die Unterhaltskosten mit 22 Prozent und der Service mit 20 Prozent.

Volvo kam im Marken-Ranking auf eine Zufriedenheitsquote von 84,1 Prozent und schaffte damit erstmals Platz eins. In der Gesamtwertung aller Fahrzeuge (unabhängig vom jeweiligen Segment) belegte der Volvo V50 mit einem Zufriedenheitsindex von 85,9 Prozent Rang drei, in seinem Segment, der Mittelklasse, erreichte er damit äußerst knapp geschlagen Platz zwei. Im Oberklasse-Segment kam der Volvo V70 mit einem Zufriedenheitsindex von 82,7 Prozent auf einen beachtlichen dritten Platz.

Die begehrten Auszeichnungen wurden am Donnerstagabend (16. Juni 2011) im Journalistenclub des Axel-Springer-Hauses in Berlin übergeben.

J.D. Power and Associates ist eine der renommiertesten Marktforschungs-Institutionen weltweit. Das Unternehmen wurde 1968 von James David Power III gegründet und erstellt Kundenzufriedenheitsstudien in den Bereichen Automobilindustrie, Bankwesen, Telekommunikation und Energiewirtschaft. Die Studie für den deutschen Markt veröffentlicht J.D. Power exklusiv in Zusammenarbeit mit der Redaktion der Automobil-Fachzeitschrift AUTO TEST mit Sitz in Schwabach.

Quelle: Volvo

26.05.2011

Volvo testet innovative Schwungradspeicher-Technik
Kraftstoff-Einsparpotenzial liegt bei bis zu 20 Prozent

Intelligente und günstige Lösung, baldige Marktreife möglich

Vierzylinder mit der Power eines Sechszylinders

Leichtbau aus Karbonfaser, wichtiger Baustein der Volvo Zukunftsstrategie

Köln. Volvo setzt sein Engagement in der Entwicklung effizienter und umweltgerechter Antriebstechniken unvermindert fort. Im Herbst dieses Jahres testet der schwedische Premium-Hersteller als einer der ersten Automobilproduzenten weltweit ein sogenanntes Schwungradspeicher-System im öffentlichen Verkehr. Die innovative Technik ist eine intelligente, günstige und zugleich äußerst effiziente Lösung, mit der ein Vierzylinder-Motor die Leistung eines Sechszylinders erreichen kann - bei einer gleichzeitigen Kraftstoffersparnis von bis zu 20 Prozent.

Bei der Entwicklung der fortschrittlichen Rekuperations-Technik wird die Volvo Car Corporation von der schwedischen Umweltbehörde mit einem Zuschuss von 6,57 Millionen Kronen (ca. 735.000 Euro) unterstützt. An dem Technik-Projekt beteiligen sich zudem das Tochterunternehmen Volvo Powertrain (Motoren-Produzent) und die schwedische SKF-Group, einer der weltweit führenden Hersteller von Qualitätslagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen.

„Unser Ziel ist es, ein komplettes, ganzheitliches System für die Bremsenergie-Rückgewinnung zu entwickeln. Bereits im zweiten Halbjahr 2011 wollen wir die neue Technik in einem Volvo Fahrzeug testen. Das System hat ein Kraftstoff-Einsparpotenzial von bis zu 20 Prozent. Gleichzeitig geht eine Leistungssteigerung von 80 PS (59 kW) einher, die dem Fahrer das Gefühl vermittelt, er beschleunige mit einem Sechszylinder-Triebwerk, obwohl es sich um einen Vierzylinder-Motor handelt", erklärt Derek Crabb, Vice President VCC Powertrain Engineering.

60.000 Umdrehungen in der Minute
Das neue System mit der Bezeichnung Flywheel KERS (Kinetic Energy Recovery System) ist an die Hinterachse gekoppelt. Während des Bremsvorgangs schaltet sich der Motor automatisch ab und die Bremsenergie treibt das Schwungrad (Flywheel) mit bis zu 60.000 Umdrehungen in der Minute an. Beim Anfahren wird die gewonnene Bremsenergie vom Schwungradspeicher über einen speziell entwickelten Transformator an die Hinterachse übertragen. Daraus resultiert eine zusätzliche Leistung von 80 PS (59 kW) und eine Steigerung des Drehmoments. Die Schwungrad-Energie verbessert die Beschleunigung beim Anfahren und wird darüber hinaus auch zur Unterstützung des normalen Fahrbetriebs genutzt.

„Durch das neue System wird der Kraftstoffverbrauch deutlich gesenkt. Zudem haben unsere Berechnungen ergeben, dass der Motor bei Fahrten im Rahmen des offiziellen Testzyklus NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) etwa die Hälfte der Fahrzeit ausgeschaltet bleiben kann", ergänzt Derek Crabb. Die innovative Schwungradspeicher-Technik ist auch deshalb so effektiv, weil das System seine größte Energiezufuhr während der höchsten Belastung erhält. Dies bedeutet: Je mehr Stopps und Starts, je länger die Fahrt, desto größer ist die Energiegewinnung und gleichzeitig auch die Kraftstoffeinsparung.

Kompakte Leichtbau-Lösung mit Karbonfaser
Ein Vorläufer der Schwungradspeicher-Technik wurde bereits in einem Volvo 240 in den 1980er Jahren getestet. Das damalige Schwungrad wurde aus Stahl hergestellt. In jüngster Zeit haben verschiedene Hersteller ähnliche Konzepte erprobt. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass die Stahlbauweise wenig effektiv und zu teuer ist.

Das neue System, das Volvo einsetzen wird, ist aus Karbonfaser in Leichtbauweise gefertigt. Es wiegt lediglich rund sechs Kilogramm und hat einen Durchmesser von nur 20 Zentimetern. Zudem arbeitet das Karbonfaser-Schwungrad in einem Vakuum, um Reibungsverluste zu vermeiden.

„Wir sind zwar nicht die ersten Hersteller, die diese Technik testen. Kein anderes Unternehmen hat bisher jedoch ein Verfahren entwickelt, das an der Hinterachse wirkende System mit einem Frontantrieb zu verbinden. Sollten die Tests erfolgreich verlaufen und die Entwicklung planmäßig voranschreiten, rechnen wir bereits in wenigen Jahren mit der Einführung des serienreifen Systems. Denn die Schwungradspeicher-Technik ist vergleichweise günstig. Und obwohl es sich um eine sehr anspruchsvolle Top-Technik handelt, wie es auch beispielsweise der Plug-in-Hybrid ist, kann sie in den meisten unserer Volvo Modelle eingesetzt werden. Das System hat das Potenzial, innerhalb unserer ambitionierten Volvo Zukunftsstrategie ´DRIVe Towards Zero` eine herausragende Rolle zu spielen", sagt Derek Crabb abschließend.

Quelle: Volvo

20.05.2011

Volvo beteiligt sich an der Entwicklung eines induktiven Aufladesystems für Elektrofahrzeuge

Stromzufuhr ohne Steckdose

Induktionsabnehmer arbeitet kabellos

Volvo erweitert Kompetenz und Know-how

Köln. Die Volvo Car Corporation ist Partner eines innovativen Entwicklungsprojektes für ein induktives Aufladesystem, mit dem zukünftig Elektrofahrzeuge gespeist werden sollen. Gemeinsam mit dem belgischen Unternehmen Flanders Drive, das auf die Entwicklung hochkomplexer technischer Systeme spezialisiert ist, arbeitet Volvo an einer neuen Technik, die die Stromzufuhr ohne Steckdose ermöglichen soll. Mithilfe des induktiven Aufladesystems wird der notwendige Strom für die Fahrzeugbatterie über eine im Boden versenkte Aufladeplatte kabellos geliefert.

„Mit diesem Projekt verfolgen wir das Ziel, die Nutzung so einfach wie möglich zu machen und dadurch die Alltagstauglichkeit eines Elektrofahrzeugs zu erhöhen", erklärt Johan Konnberg, Projektmanager der Special Vehicle Abteilung bei der Volvo Car Corporation.

Mit der Auslieferung eines Volvo C30 Electric, der mit dem neuen System ausgerüstet werden soll, an Flanders Drive fiel am 19. Mai 2011 der offizielle Startschuss des Projektes, das zukünftig den Namen CED (Continuous Electric Drive) trägt. Neben Flanders Drive und Volvo beteiligen sich mit dem Bushersteller Van Hool und dem Straßenbahnproduzenten Bombardier auch zwei belgische Staatsunternehmen an dem Projekt.

Kabelloser Energietransfer

Um den kabellosen Energietransport zu gewährleisten, wird eine Aufladeplatte im Boden - beispielsweise in der Garagenauffahrt des Fahrzeugeigentümers - versenkt. Wichtigster Bestandteil der Aufladeplatte ist eine Spule, die ein magnetisches Feld generiert. Zum Aufladen des Akkus muss das Fahrzeug über der Platte geparkt werden, damit der Induktionsabnehmer die Energie aus der Platte in das Fahrzeug übertragen kann. Der Energietransport verläuft kontaktlos. Ein Konverter im Fahrzeug wandelt den Wechselstrom in Gleichstrom um und speist damit die Fahrzeugbatterie. Der Akku, der im Volvo C30 Electric zum Einsatz kommt, kann mit maximal 24 kWh aufgeladen werden. Um eine komplett leere Batterie dieser Größenordnung wieder aufzuladen, wird eine Ladezeit von ca. einer Stunde und 20 Minuten veranschlagt. Bei dem Entwicklungsprojekt CED wurde eine Akku-Kapazität von 20 kWh zugrunde gelegt.

Projekt dient auch der Kompetenzstärkung

Zahlreiche Automobilhersteller und Technologie-Unternehmen forschen auf diesem Gebiet, bisher konnte jedoch kein Hersteller ein marktreifes Serienprodukt präsentieren. „Bisher gibt es noch keinen alltagstauglichen Standard für diese Technik", sagt Johan Konnberg. Deshalb unterstreicht Konnberg auch die Bedeutung des frisch gestarteten Projektes. Durch die Beteiligung an der Entwicklung des Systems erhält Volvo Zugang zu wichtigen Informationen und entsprechendem Fachwissen. Volvo stärkt dadurch sein Know-how und erhöht seine Kompetenz auf diesem Gebiet deutlich.

„Ein wichtiger Aspekt dieses Projektes ist es, das Produkt serienreif und alltagstauglich zu machen. Denn das induktive Aufladesystem ist eine smarte Lösung für zukünftige Generationen von Elektrofahrzeugen", erklärt Johan Konnberg abschließend.

Der Volvo C30 Electric ist ein wichtiger Teil der ambitionierten Strategie der Volvo Car Corporation auf dem Gebiet der Elektromobilität. Der Volvo C30 Electric ist wie ein konventioneller Volvo C30 ausgestattet. Genauso komfortabel, sportlich und sicher ermöglicht der Volvo C30 Electric CO2-freies Fahren mit einer Reichweite von bis zu 150 Kilometern. Die Auslieferung der ersten 250 Fahrzeuge an ausgesuchte Kunden und Unternehmen in Europa ist für die zweite Hälfte des Jahres 2011 geplant.

Quelle: Volvo

13.05.2011

Volvo on Call jetzt auch über App bedienbar

Volvo Notrufsystem smartphonefähig

Funktionsumfang wurde erweitert

Effektive Hilfe in 14 europäischen Ländern

Köln. Für das Modelljahr 2012 hat der schwedische Premium-Automobilhersteller Volvo auch sein Notrufsystem Volvo on Call (VOC) weiter optimiert. Mittels einer Volvo on Call Applikation kann der Volvo Fahrer nun auch mit seinem Smartphone auf verschiedene Fahrzeugfunktionen zugreifen und diese kontrollieren - eine Technik, die derzeit neben Volvo nur noch von einem Hersteller angeboten wird. Volvo on Call gewährleistet rund um die Uhr schnelle und zuverlässige Hilfe im Fall eines Unfalls oder einer Panne, lässt sich aber auch bei Einbruch, Diebstahl oder Verlust der Schlüssel nutzen und bietet darüber hinaus zahlreiche Service- und Komfortfunktionen.

Volvo on Call steht grenzüberschreitend in 14 Ländern und damit in nahezu ganz Westeuropa zur Verfügung. Eine wichtige Sicherheitsfunktion ist die automatische Hilfe bei einem Unfall: Sobald ein Airbag oder ein Gurtstraffer ausgelöst werden, informiert das System selbsttätig die VOC Einsatzzentrale des jeweiligen Landes. Hier benachrichtigt der Mitarbeiter umgehend Rettungsdienst und Polizei und weist diesen den Weg zum Fahrzeug, das bis auf zehn Meter genau geortet werden kann.

Dank der neuen Volvo on Call Applikation stehen dem Volvo Fahrer neben den bereits vorhandenen VOC Funktionen zusätzliche Features zur Verfügung. Die Applikation ist über den „App Store" oder den „Android MarketPlace" erhältlich, wird über einen entsprechenden PIN der VOC Einheit aktiviert und ist an die Laufzeit von VOC gekoppelt.

Neue Features mit hoher Komfortfunktion

Mit Hilfe der neuen Features kann der Volvo Fahrer wichtige Informationen via Smartphone abrufen: zum Beispiel Parameter wie Tankinhalt, Restkilometer sowie Betriebstände der Flüssigkeiten. Ebenso lässt sich die (optionale) Standheizung bis zu 24 Stunden im voraus programmieren oder von unterwegs per Knopfdruck starten. Über Google Maps kann der Standort des Fahrzeugs mit einer Genauigkeit von einem Kilometer lokalisiert werden, zur Erleichterung der Suche können zudem Hupe und Beleuchtung für fünf Sekunden aktiviert werden. Außerdem lässt sich aus der Ferne überprüfen, ob Türen, Fenster und Kofferraum tatsächlich verriegelt sind. Darüber hinaus werden Fehlermeldungen und Warnungen wie defekte Lampen, eine Wartungserinnerung oder ein Einbruch direkt an das Smartphone übertragen. Selbst für das Ausfüllen eines Fahrtenbuches ist das neue System hilfreich, da der Tageskilometerstand, der Kraftstoffverbrauch oder der Durchschnittsverbrauch ausgelesen und im Excel-Format heruntergeladen werden können. Ebenfalls via Smartphone kann der Fahrer die Fahrzeugidentifikationsnummer oder den Stand des VOC Vertrages ablesen.

System sorgt für schnelle Hilfe

Volvo on Call basiert auf einem im Fahrzeug integrierten GSM-Modul, das im Bedarfsfall eine Verbindung mit dem VOC Operator herstellt. Die Kommunikation erfolgt via Zentral-Server in Göteborg über die VOC Zentrale in München. Das eingebaute GPS-Satellitensystem ermittelt zugleich die genaue Position des Fahrzeugs und leitet diese Daten an den lokalen VOC Operator weiter. Volvo on Call ist auch ohne RTI Navigationssystem verfügbar.

Im Notfall kann der Fahrer außerdem die SOS-Taste in der Mittelkonsole drücken und wird dann automatisch mit einem VOC Mitarbeiter verbunden, der je nach Bedarf Polizei, Ambulanz oder andere Rettungsdienste zum Fahrzeug schickt. Zugleich bietet das System eine effiziente Pannenhilfe. Dazu drückt der Fahrer einfach die On Call-Taste im Fahrzeug und wird dann umgehend mit einem VOC Mitarbeiter verbunden. Dieser organisiert dann einen Pannendienst und leitet diesen zum Fahrzeug.

Zusätzlich beinhaltet das System weitere hilfreiche Sicherheitsfunktionen wie den Einbruchalarm. Bei einem Einbruchversuch wird nach 15 Sekunden automatisch der VOC Kundendienst alarmiert. Sollte das Fahrzeug dennoch gestohlen werden, lässt sich die Position jederzeit via Satellit ermitteln. Aus Sicherheitsgründen geschieht dies nur in Verbindung mit einer polizeilichen Anzeige. Ein weiterer Service ist die fernbedienbare Türentriegelung per Telefon, falls der Schlüssel verloren oder versehentlich im Fahrzeug gelassen wurde. Dazu reicht ein Anruf beim VOC Kundendienst mit Angabe des persönlichen Passworts, und der Mitarbeiter wird die Tür dann zu einem vereinbarten Zeitpunkt über das integrierte Telefon entriegeln.

Das System steht derzeit in 14 europäischen Ländern zur Verfügung. Sämtliche VOC Funktionen sind jederzeit verfügbar, und die Mitarbeiter der Center stehen täglich an 24 Stunden für die persönliche Hilfe bereit. Volvo on Call ist in zwei aufeinander aufbauenden Paketen erhältlich. Das Safety Paket beinhaltet die Notruffunktion mit automatischer Ermittlung der Fahrzeugposition, Alarmierung der VOC Zentrale und das GSM-Telefon mit integrierter Freisprecheinrichtung. Das Security Paket umfasst zusätzlich die automatische Benachrichtigung bei Diebstahl, Fahrzeugortung und die Fernentriegelung bei Verlust der Fahrzeugschlüssel. Beide Pakete haben eine Gültigkeit von fünf Jahren, die Kosten für Telefonate und SMS zur Notrufzentrale sind bereits enthalten.

Quelle: Volvo

11.05.2011

Neuer Online-Auftritt für Volvo Gebrauchtwagen-Börse

Modern und übersichtlich gestaltet, beste Benutzerfreundlichkeit

Breites Angebot der deutschen Volvo Partner auf einen Blick

Enge Kooperation mit den Spezialisten von WebMobil24

Köln. Volvo Car Germany verstärkt seine Aktivitäten im Bereich der Gebrauchtwagen-Vermarktung und geht jetzt im Internet mit einer völlig neu gestalteten und von Grund auf neu strukturierten Gebrauchtwagen-Börse online. Ab sofort können sich alle interessierten Endkunden über die Homepage des Importeurs schwedischer Premium-Automobile bzw. mit einen direkten Link zur Online-Börse über das aktuelle Gebrauchtwagen-Angebot der deutschen Volvo Händler informieren und mit dem jeweiligen Anbieter direkt in Kontakt treten. Gleichzeitig werden alle Fahrzeuge auch auf der Website von WebMobil24 präsentiert. Das auf „Online Marktplätze" spezialisierte Unternehmen ist Partner und IT-Dienstleister von Volvo bei der neuen Gebrauchtwagen-Börse.

Benutzerfreundlichkeit im Fokus

Beim neuen Design und der Struktur der Volvo Gebrauchtwagen-Börse wurde besonderen Wert auf die Benutzerfreundlichkeit gelegt. Interessenten aus anderen Ländern können für die Darstellung auf der Homepage zwischen 28 verschieden Sprachen wählen. Spielerische Elemente, wie Schieberegler zur Einstellung numerischer Suchwerte sowie die kontextgesteuerte, stets aktuelle Anzeige der Anzahl gefundener Fahrzeuge, sind nur einige der Details, die dem Endkunden die Suche nach einem Gebrauchtwagen leicht machen. Das Ergebnis einer Suchanfrage kann wahlweise angezeigt werden: Als tabellarische Übersicht oder als ansprechende Bildergalerie. In der Detailansicht können bis zu 15 Bilder im XXL-Format gespeichert und in der Funktion einer Diashow abgespielt werden. Wenn verfügbar, kann sogar ein Video des Fahrzeuges abgespielt werden.

Die Volvo SELEKT Fahrzeuge sind durch das entsprechende Logo des Gebrauchtwagen-Programms gut sichtbar markiert und heben sich in jeder Darstellung von den sonstigen Gebrauchtfahrzeugen deutlich ab. 

Komfortable Verwaltung und Kommunikation

Zu den komfortablen Verwaltungsfunktionen zählen ein Merkzettel sowie die Vergleichsfunktion verschiedener ausgewählter Modelle. Interessante Fahrzeuge können als Exposé mit allen Bildern gedruckt werden. Ebenso ist die Weiterleitung via Email an einen Bekannten möglich. Den Weg zum Händler findet der interessierte Kunde - nach Eingabe seines Startpunktes - zielsicher über den integrierten Routenplaner. Über ein Kontaktformular kann eine Anfrage unmittelbar via Email gestellt werden. Ein direkter Link führt auf die Volvo Partnerseiten, wo zum jeweiligen Händler alle Details verfügbar sind. Ein Finanzierungsrechner ist für eine der nächsten Versionen geplant.

Angebot auch bei WebMobil24

Ein wesentlicher Unterschied zum früheren Internet-Auftritt von Volvo zeigt sich auf der neuen Homepage in der Anbindung an die Händlersysteme. Statt einer eigenen, wird jetzt die etablierte Standardschnittstelle von WebMobil24 genutzt. Fahrzeuge müssen einfach auf Webmobil24.de eingestellt werden und sind damit für alle Volvo SELEKT Partner automatisch auch über die Volvo Börse verfügbar.

Zusätzlich zu der neuen, zukunftsorientierten Volvo Börse ergibt sich aus der Kooperation mit WebMobil24 für die Händler eine weitere Vermarktungsmöglichkeit der Fahrzeuge über eine innovative Internetplattform.

Die Links im Überblick:

http://www.volvocars.de/

www.volvocars.de/gebrauchtwagen

http://www.webmobil24.de/

Quelle: Volvo

06.05.2011

Halbzeit beim „One Tonne Life" Projekt:
CO2-Ausstoß um 64 Prozent reduziert

Test-Familie erzielt beachtliches Zwischenergebnis

Größte Einsparungen bei Mobilität und Energieverbrauch

Vegetarische Ernährung verringert Emissionen um die Hälfte

Köln/Stockholm. Das aufsehenerregende Umwelt-Projekt „One Tonne Life"
der Unternehmen A-hus, Vattenfall und Volvo läuft gerade erst drei Monate, und schon haben sich beachtliche Erfolge eingestellt. Die schwedische Testfamilie Lindell aus dem Stockholmer Ortsteil Hässelby konnte die Emissionen um bemerkenswerte 64 Prozent von anfangs 7,3 Tonnen auf jetzt 2,6 Tonnen pro Person im Jahr reduzieren.

Mit dem Umwelt-Projekt „One Tonne Life" wollen die Kooperationspartner A-hus, Vattenfall und Volvo sowie die Experten von Siemens und ICA zeigen, wie eine Durchschnittsfamilie einen rundum klimafreundlichen Lebensstil realisieren kann. Die Herausforderung, die die Testfamilie Lindell - bestehend aus Vater Nils, Mutter Alicja sowie den Kindern Hannah und Jonathan - zu bewältigen hat, ist äußerst ambitioniert. Die Lindells werden in dem sechsmonatigen Experiment versuchen, den Kohlendioxidausstoß auf unter eine Tonne pro Kopf im Jahr zu senken und die Umweltbilanz dadurch deutlich zu verbessern.

Dafür zog die schwedische Testfamilie aus ihrem alten Haus aus den 1970er Jahren in ein neu errichtetes klimafreundliches Holzhaus um und ließ auch das mehr als zehn Jahre alte Auto stehen. Mithilfe unterschiedlichster Maßnahmen wollen die Lindells die drastische CO2-Senkung erreichen: Umweltfreundliches Wohnen ermöglicht das Energiesparhauses der Firma A-hus, für nachhaltige Mobilität sorgt der batteriebetriebene Volvo C30 DRIVe Electric, Strom aus erneuerbaren Energiequellen liefert Vattenfall. Darüber hinaus kommen neueste energiesparende Haushaltsgeräte von Siemens zum Einsatz. Außerdem erhält die Testfamilie bei der bewussten Auswahl von Produkten fürs tägliche Leben fachkundige Beratung durch das Lebensmittel-Unternehmen ICA.

„Bisher konnten wir unseren Alltag ohne größere Kompromisse meistern. Durch die innovativen Techniken reduziert sich der Kohlendioxid-Ausstoß fast von allein und macht  den Test soweit unkompliziert. Ich befürchte nur, dass wir die richtigen Herausforderungen noch vor uns haben. Von 2,6 Tonnen unter eine Tonne zu kommen, wird alle bisherigen Anstrengungen deutlich in den Schatten stellen", sagt Alicja Lindell.

Größte Einsparungen bei Mobilität und Energieverbrauch
Die meisten Einsparungen konnte die Testfamilie in den Bereichen Mobilität und Stromverbrauch erzielen. Durch den Einsatz des Volvo C30 Electric konnte der CO2-Ausstoß um bemerkenswerte 93 Prozent gesenkt werden. Das ausschließlich elektrisch angetriebene Volvo Modell lässt sich einfach an einer Steckdose des Energiesparhauses durch die Zufuhr erneuerbarer Energien aufladen. Zudem entschieden sich die Lindells mit dem Zug in den Skiurlaub zu fahren. Um die Emissionen noch weiter zu reduzieren, wollen sie jetzt auch verstärkt auf das Fahrrad zurückgreifen.

Zur Ausstattung des Holz-Energiesparhauses der Firma A-hus gehören Solarzellen auf dem Dach und an der Südwestfassade, dreischichtige Wände mit außergewöhnlich gutem Isoliervermögen sowie Niedrig-Energie-Fenster und -Außentüren. Diese sogenannten Plus-Energie-Häuser erzeugen mehr Energie als sie verbrauchen. Im Bereich Wohnen lassen sich die wirksamsten Einsparungen jedoch durch die Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energien erzielen. So konnte die Testfamilie damit den Kohlendioxid-Ausstoß in diesem Bereich beinahe auf Null reduzieren. Inklusive der gewonnenen Energie aus dem Testhaus ergibt sich daraus insgesamt eine Halbierung der Emissionen in diesem Testbereich.

„Uns macht es auch nach drei Monaten noch Spaß, die Grafiken und Diagramme über unseren täglichen Stromverbrauch auf dem Bildschirm im Hausflur zu lesen. Schließlich haben wir mit der Vattenfall Energy Watch einen nützlichen Partner zur Hand", sagt Alicja Lindell. Vattenfalls Energy Watch ist eine innovative Technik zur Erfassung des Stromverbrauchs der Testfamilie in Echtzeit.

Vegetarisches Essen verringert Emissionen um die Hälfte
Während der bisherigen Testphase haben sich weitere interessante Erkenntnisse ergeben.
So konnte beim Lebensmitteleinkauf durch die bewusste Wahl von lokalen und regionalen Anbietern sowie durch verstärkten Verzicht auf Fisch sowie Fleisch und wesentlich mehr vegetarischem Essen eine deutlich verbesserte CO2-Bilanz erzielt werden. Ebenfalls positiv schlug sich nieder, dass die Lindells weniger Essen gegangen sind. Sowohl die Wahl des Essens als auch des Ortes birgt noch erhebliches Einsparungspotential. Sogar die Emissionen verursacht durch Dritte, zum Beispiel bei der Herstellung von Produkten, konnten halbiert werden. In diesem Bereich sind jedoch weitere Einsparungen kaum möglich, da sie nicht in den Händen der Testfamilie liegen.

Emissionen Dritter machen den letzten Schritt zum Ziel ungleich schwerer
Die Emissionen, die durch Dritte verursacht werden, werden mit 900 Kilogramm pro Person pro Jahr beziffert. Darunter fällt der Kohlendioxid-Ausstoß, der zum Beispiel in Fabriken oder anderen Produktionsstätten bei der Herstellung verschiedenster Produkte anfällt, genauso wie Emissionen die durch Haus, Auto, Möbel, Kleidung und das tägliche Leben ausgelöst werden. „Experten bestätigen, dass die Herstellung von Produkten bezogen auf den CO2-Ausstoß weniger ein Problem darstellt, als der Gebrauch der Güter. In unserer Testumgebung wiederum ist alles derartig Energie-effizient, dass uns das nicht tangieren muss. In diesem Punkt müssen wir einfach mit den 900 Kilogramm Kohlendioxid leben, da wir darauf keinerlei Einfluss haben. Es bleibt ohnehin ein ambitioniertes Ziel, den Ausstoß unter eine Tonne zu drücken. Wir sind jedoch sehr optimistisch, dass wir das Ziel erreichen. Denn unser Know-how wächst täglich und unsere Motivation ist stärker denn je", erklärt Nils Lindell abschließend.

Unter www.onetonnelife.se können Sie die Fortschritte der Familie Lindell nachvollziehen. Außerdem enthält die Seite zahlreiche Informationen und Grafiken zum Thema CO2-Reduzierung sowie Wissenswertes über die beteiligten Unternehmen.

Quelle: Volvo

05.05.2011

Volvo Car Germany startet neues Gebrauchtwagen-Programm

Label Volvo SELEKT garantiert einheitlichen Qualitätsstandard

Sicherheit als Marken-Kernwert steht auch hierbei im Mittelpunkt

Kunden profitieren zudem von einzigartiger Garantieleistung

Köln. Die Volvo Car Germany GmbH startet auf dem deutschen Markt ein neues Gebrauchtwagen-Programm, das unter dem Label Volvo SELEKT firmiert und das für die Kunden der schwedischen Premium-Marke beim Gebrauchtwagenkauf europaweit einen einheitlichen Standard sicherstellt. Das Programm konzentriert sich auf die bei den autorisierten Volvo Händlern am häufigsten nachgefragten Gebrauchtwagen im Alter von bis zu fünf Jahren und stellt auch in diesem Bereich den Marken-Kernwert Sicherheit eindeutig in den Mittelpunkt.

„Eine Premium-Marke muss höchste Standards auch im Gebrauchtwagenbereich anbieten können. Das erreichen wir mit Volvo SELEKT. Mit einer integrierten Garantieleistung setzen wir einen einzigartigen Standard, der nahe der Leistungen rund um einen Neuwagenkauf liegt", erklärt Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Volvo Car Germany. Und ergänzt: „Unabhängig davon, wo in Europa ein Kunde bei einem Volvo Händler einen Volvo Gebrauchtwagen mit dem SELEKT Prüfsiegel kauft, weiß er im Detail, was er erwarten kann".

Die Vorteile für den Kunden sind eindeutig: Die bis zu fünf Jahre alten und maximal 150.000 km gefahrenen Gebrauchtwagen werden zunächst technisch überprüft, je nach Zustand des Fahrzeugs leiten sich davon umfangreiche Maßnahmen ab, bei denen ausschließlich Volvo Originalteile verwendet werden. Zu dem dann technisch perfekt überarbeiteten Fahrzeug erhält der Kunde als weiteren festen Bestandteil des Volvo SELEKT Programms auch eine auf zwölf Monate festgelegte Premium-Garantie (ohne Kilometerbegrenzung), die nahezu alle Komponenten des Fahrzeugs beinhaltet. Als Besonderheit sind dann für den Kunden alle Material- und Arbeitskosten ohne jegliche Kostenbeteiligung vollständig abgedeckt. Im Bereich der Premium-Garantie kooperiert Volvo mit den Spezialisten der CG Car-Garantie Versicherungs-AG.

„Unsere Leistungen im Rahmen von Volvo SELEKT sind vergleichbar mit einer Erweiterung der Werksgarantie für Neuwagen, wir geben dem Käufer eines Gebrauchtwagens die Sicherheit, dass er für sein Geld ein optimales Produkt erwirbt. Dazu gehört dann auch noch das Mobilitätsversprechen der Volvo Assistance, sollte das Fahrzeug einmal liegen bleiben. Zudem hat jeder Käufer eines SELEKT geprüften Volvo Gebrauchtwagens auch noch das Recht, binnen der ersten 30 Tage nach Erwerb des Fahrzeugs und bei einer Fahrleistung von unter 1.500 Kilometern, von einer Umtauschoption Gebrauch zu machen. Dieses Paket ist einmalig auf dem Markt", so Bernhard Bauer.
 
Die Kunden werden zukünftig bei den Volvo Händlern mit einer besonderen Signalisation im Gebrauchtwagenbereich, an und rund um die ausgestellten Fahrzeuge sowie mit Informationsmaterialien explizit auf das Volvo SELEKT Angebot hingewiesen.

Die Volvo Partner wurden in den vergangenen Monaten in einem strengen Qualifizierungsprogramm auf Volvo SELEKT und dessen Leistungen vorbereitet, sie mussten sich einer Zertifizierung durch ein unabhängiges Prüfinstitut stellen. Die Etablierung von Volvo SELEKT im deutschen Handelsnetz wurde zu Jahresbeginn begonnen und wird in den kommenden Wochen eine bundesweite Abdeckung erreichen. Dann heißt es auch im Bereich der Volvo Gebrauchtwagen: Sicherheit steht für Volvo Kunden in jeder Hinsicht an erster Stelle.

Quelle: Volvo

12.04.2011

Volvo Fahrzeuge des Modelljahrs 2012 dank neuer Features noch sicherer, komfortabler und sparsamer

Weiter gesteigerte Sicherheitsausstattung

D5 Dieselmotor mit mehr Leistung und weniger Verbrauch

FlexiFuel Varianten für Volvo S60 und Volvo V60

Köln. Der schwedische Premium-Automobilhersteller Volvo hat seine Baureihen für das Modelljahr 2012 weiter aufgewertet und durch zahlreiche neue Features noch attraktiver, sicherer und komfortabler gemacht. Eine neue Generation emissionsarmer Dieselmotoren verfügt über mehr Leistung bei gleichzeitig niedrigerem Verbrauch. Darüber hinaus wurde die FlexiFuel Palette ausgeweitet. Das Volvo Sensus Infotainment System ist jetzt auch für die Modelle der oberen Mittelklasse erhältlich und bietet dank der intuitiven Bedienbarkeit mehr Komfort.  

„Die neuesten Versionen unserer attraktiven Baureihen unterstreichen unseren Anspruch, den Kunden moderne und prestigeträchtige Premium-Fahrzeuge anzubieten. Zum hohen Komfortniveau und einem entsprechenden Wohlfühl-Charakter gehören auch das skandinavisch inspirierte Design und die ausgeprägte Funktionalität. Die D5 Dieselmotoren erhielten spürbar mehr Leistung und verbrauchen dennoch im Schnitt acht Prozent weniger Kraftstoff. Das moderne Infotainment System ist nun für drei weitere Baureihen erhältlich. Durch den logischen Aufbau, die leichte Bedienbarkeit und die ergonomische Gestaltung gibt es dem Fahrer das Gefühl von optimaler und gleichzeitig entspannter Kontrolle," sagt Bernhard Bauer, Geschäftsführer der Volvo Car Germany GmbH.
 
City Safety serienmäßig 
Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo S80 sind jetzt ebenfalls serienmäßig mit City Safety ausgestattet. Das System kann Auffahrunfälle bei Geschwindigkeiten bis 30 km/h vollständig verhindern oder zumindest die Unfallfolgen deutlich abschwächen. City Safety arbeitet mit einem optischen Laser im oberen Bereich der Frontscheibe und reagiert auf Fahrzeuge in einem Abstand von bis zu acht Metern. Auf der Basis dieses Abstandes und der eigenen Geschwindigkeit wird fünfzig Mal pro Sekunde die eventuell erforderliche Bremskraft berechnet, die zur Verhinderung eines Auffahrunfalls erforderlich wäre. Übersteigt dieser Wert ohne Reaktion des Fahrers eine definierte Grenze, reduziert City Safety selbsttätig das Antriebsmoment und aktiviert die Bremse. Stellt das System bei einem plötzlichen Bremsmanöver des Vordermanns eine Kollisionsgefahr fest, wird das eigene Bremssystem vorgespannt. Reagiert der Fahrer nicht auf die Gefahrensituation, wird automatisch eine Notbremsung eingeleitet. Beträgt die Relativgeschwindigkeit zwischen beiden Fahrzeugen weniger als 15 km/h, kann City Safety Zusammenstöße vollständig vermeiden. Im Bereich von 15 bis 30 km/h liegt der Fokus darauf, die Aufprallgeschwindigkeit so weit wie möglich zu verringern und damit die Folgen abzumildern.

Aktives Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem bremst bis zum Stillstand
Auch das aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem mit Bremsassistent Pro wurde weiter optimiert. Es erkennt Fahrzeuge aller Art, die vor dem eigenen Fahrzeug zum Stillstand gekommen sind oder sich in dieselbe Richtung bewegen, und sorgt für einen ausreichenden Sicherheitsabstand. Wird der Abstand unterschritten, wird der Fahrer optisch und akustisch gewarnt. Reagiert er nicht auf diese Warnhinweise, wird eine Vollbremsung durchgeführt. Das System kann Kollisionen vollständig verhindern, wenn die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen beiden Fahrzeugen weniger als 35 km/h beträgt.

Das aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem sorgt dafür, dass der zuvor eingestellte Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten wird. Sobald ein langsameres Fahrzeug vom Radar erfasst wird, passt das System die Geschwindigkeit automatisch an. Sobald die Fahrbahn wieder frei ist, wird wieder auf die zuvor gewählte Geschwindigkeit beschleunigt. Neu bei den Automatikversionen von Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo S80: Das System bremst das Fahrzeug nun auch bis zum Stillstand ab und beschleunigt, sobald der Vordermann weiterfährt, dann wieder selbsttätig.

Fußgängererkennung mit Notbremsfunktion
Darüber hinaus ist die innovative Fußgängererkennung mit automatischer Notbremsfunktion, die bisher bei den Modellen Volvo S60, Volvo V60 und Volvo XC60 zum Einsatz kam, nun auch für die Modelle Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo S80 erhältlich. Das optional angebotene radar- und kameragestützte System kann Fußgänger erkennen, die vor dem Fahrzeug die Straße betreten, und aktiviert die volle Bremskraft, wenn der Fahrer nicht rechtzeitig reagiert.

Zum System gehören eine Radareinheit, die in den Frontgrill integriert ist, eine Kamera auf Höhe des Rückspiegels sowie eine zentrale Kontrolleinheit. Aufgabe des Radars ist die Erkennung aller Objekte vor dem Fahrzeug und die Messung des Abstands zu ihnen. Dank des breiten Beobachtungsfeldes des Dual-Mode-Radarsystems können frühzeitig auch Fußgänger erkannt werden, die die Straße betreten wollen. Die Kamera verfügt über eine hohe Auflösung, wodurch die Bewegungsmuster von Fußgängern ab einer Größe von 80 Zentimetern aufwärts erkannt werden können. Damit berücksichtigt das Sicherheitssystem auch Kinder.

Die Fußgängererkennung mit automatischer Vollbremsung kann Kollisionen bis zu einem Tempo von 35 km/h verhindern, falls der Fahrer nicht rechtzeitig reagiert. Bei höherem Tempo geht es darum, die Geschwindigkeit des Fahrzeugs vor dem Aufprall so weit wie möglich zu reduzieren. Allerdings unterliegt die Technik den gleichen Limitierungen wie das menschliche Auge. Daher ist auch ihre „Sicht" bei schlechtem Wetter und bei Dunkelheit eingeschränkt.
 
D5 Dieselmotoren: mehr Leistung, weniger Verbrauch
Die neuen D5 Dieselmotoren von Volvo sind eine konsequente Weiterentwicklung der bestehenden Aggregate, in deren Mittelpunkt die Vorgabe stand, die Leistung zu erhöhen und gleichzeitig Verbrauch sowie Emissionen zu senken. So stieg die Leistung des 2,4-Liter-Common-Rail-Diesels um zehn PS auf nunmehr 215 PS (158 kW), gleichzeitig konnte der Durchschnittsverbrauch um acht Prozent gesenkt werden. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist dabei die Einführung eines Start-Stop-Systems, das den Motor bei Fahrzeugstillstand automatisch abschaltet. Damit benötigt zum Beispiel ein Volvo S80 D5 mit manuellem Schaltgetriebe nur noch 4,9 Liter auf 100 Kilometer, dies entspricht einem CO2-Wert von 129 g/km. Das ohnehin schon herausragende Drehmoment von 420 Nm wurde bei den Automatikversionen um zusätzliche 20 Nm auf 440 Nm gesteigert.

Für die Modelle Volvo S60 und Volvo V60 steht im Modelljahr 2012 auch jeweils eine FlexiFuel Variante zur Verfügung. Die umweltschonenden Versionen werden von einem 1,6-Liter-Vierzylindermotor angetrieben, der sowohl mit Benzin als auch schadstoffarmem Bio-Ethanol (E85) betrieben werden kann. Der Motor der T4F-Variante leistet 180 PS (132 kW), das maximale Drehmoment liegt bei 240 Nm.

(Weitere Details zu den Motoren und Verbrauchsdaten werden in einer separaten Pressemitteilung kommuniziert.)

Volvo Sensus - ergonomisch gestaltete Infozentrale  
Das Volvo Sensus Infotainment System feierte seine Premiere in den Modellen Volvo S60 und Volvo V60 und ist jetzt auch für die Modelle Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo S80 erhältlich. Beim Volvo Sensus Infotainment System werden alle Informationen auf einem fünf oder sieben Zoll großen LCD-Farbmonitor in der Instrumententafel angezeigt. Das Display liegt optimal im Blickfeld des Fahrers.

Volle Kontrolle ohne Ablenkung
Sämtliche Funktionen können über Tasten am Multifunktionslenkrad oder über Knöpfe an der Mittelkonsole gesteuert werden. Das Volvo Sensus Infotainment System ist so konzipiert, dass der Fahrer nicht vom Lenken bzw. Bedienen des Fahrzeugs abgelenkt wird. Es erlaubt eine weitgehend intuitive Bedienung, ohne dass vorher lange in der Bedienungsanleitung gelesen werden muss. 

Mit einem Druck auf den „My Car"-Knopf in der Mittelkonsole hat der Fahrer so direkten Zugriff auf die Aktivierung bzw. Deaktivierung von Assistenzsystemen wie City Safety, die Kollisionswarnung, die Fußgängererkennung, Driver Alert und das aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem, aber auch auf die Einstellung für die Beleuchtung, die Außenspiegel, die Klimaanlage, das zentrale Verriegelungssystem und das Audiosystem.

Audiosysteme auf Weltklasse-Niveau
Vier hochwertige Audiosysteme, die von Volvo Experten speziell auf den Einsatz in den einzelnen Baureihen optimiert wurden, garantieren hohen Klanggenuss. Das hochwertigste System Premium Sound Multimedia verfügt über zahlreiche Spitzenkomponenten von Audyssey Laboratories und gilt als eines der besten Audiosysteme auf dem Markt.

Zu den optionalen Multimedia Audiosystemen zählt ein sieben Zoll großer Farbmonitor, auf dem zusätzlich Informationen und grafische Darstellungen des Navigationssystems, des Telefons, der Rückfahrkamera, des DVD-Players und der digitalen TV-Funktion angezeigt werden.

Zusätzlich wurde die Bluetooth Verbindung weiter verbessert und ermöglicht nicht nur das Telefonieren über die Freisprecheinrichtung, sondern auch das Musik-Streaming von portablen, Bluetooth-fähigen Abspielgeräten. Volvo ist derzeit der einzige Hersteller, der Musik-Streaming via Bluetooth für die komplette Modellpalette anbietet.
 
Zahlreiche neue Features
Zu den Veränderungen in den Bereichen Sicherheit, Motoren und Infotainment kommen im Modelljahr 2012 weitere Neuerungen und Details hinzu, die den attraktiven Gesamtauftritt unterstreichen. Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo S80 erhalten überarbeitete Scheinwerfereinheiten (Dual Xenon Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht sind optional erhältlich), ein modifiziertes Drei-Speichen-Lenkrad, neue Dekoreinlagen, eine veränderte Innenraumbeleuchtung sowie zusätzliche Leichtmetallräder. Volvo V70 und Volvo S80 verfügen darüber hinaus nun über Richtungsanzeiger mit LED-Technik in den Außenspiegeln.

Bei den Versionen Volvo S60, Volvo V60 und Volvo XC60 wird eine neue Innenraum-LED-Ambiente-Beleuchtung eingeführt, die den frei schwebenden Charakter der Mittelkonsole unterstreicht und die Wertigkeit erhöht. Die Intensität er Beleuchtung lässt sich mittels eines Dimmers regulieren.

Der Volvo C70 erhält ein Tagfahrlicht mit LED-Technik und Applikationen in Chromoptik. Außerdem ist das dreigeteilte Stahl-Hardtop jetzt auch bei bestimmten Außenfarben in einem kontrastierenden Silberton erhältlich.

Für den Volvo S40 und Volvo V50 wurden die Ausstattungslinien überarbeitet und das Preis-Leistungsverhältnis weiter verbessert. Die Einstiegsvariante bildet nun die Ausstattungslinie Kinetic, die durch die beiden komfortbetonten Linien Business Edition sowie Business Pro Edition ergänzt werden kann. Daneben stehen mit der R-Design Edition und der R-Design Pro Edition zwei sportliche Ausstattungslinien zur Verfügung, die sowohl Komfort- als auch Designelemente beinhalten und die Attraktivität der Modelle weiter steigern.

Quelle: Volvo

27.10.2010

Volvo startet Entwicklung von Brennstoffzellen

▪ Einsatz zur Reichweitenerweiterung bei Elektrofahrzeugen 

▪ Enge Zusammenarbeit mit der Powercell Sweden AB 

▪ Erprobung erster Prototypen ist schon in 2012 möglich

Köln/Göteborg. Der schwedische Premium-Hersteller Volvo beginnt mit der Entwicklung einer neuen Generation von Elektroantrieben für Automobile. Auf der Grundlage von Forschungsergebnissen der Schwedischen Energie Agentur wird das Unternehmen die Entwicklung von Brennstoffzellen starten, mit der die Reichweite von Elektrofahrzeugen deutlich erweitert werden kann. Bereits im Jahr 2012 sollen dazu zwei Prototypen auf Basis des Volvo C30 DRIVe Electric erste Testfahrten im Alltagsverkehr absolvieren. 

„Damit forcieren wir unsere Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet der Elektromobilität. Bisher sorgen Batteriekosten und -größe dafür, dass rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge eine vergleichsweise beschränkte Reichweite aufweisen. Mit Hilfe von Brennstoffzellen kann die Fahrstrecke bis zum Wiederaufladen deutlich ausgeweitet werden. Gleichzeitig erweitern wir unsere Kompetenz auf den Gebieten Brennstoffzelle und Wasserstoff", erläutert Stefan Jacoby, Präsident und CEO der Volvo Car Corporation.

Volvo Cars kooperiert bei diesem Projekt mit dem Unternehmen Powercell Sweden AB. In der ersten Phase des Projekts wird dabei in einer Studie ein so genannter Range Extender realisiert, der aus einer Brennstoffzelle und einem Reformer besteht. Die Aufgabe des Reformers ist es, aus flüssigem Kraftstoff, in diesem Fall Benzin, Wasserstoff-Gas zu gewinnen. Aus diesem Wasserstoff-Gas wird von der Brennstoffzelle elektrische Energie erzeugt, die den Elektromotor des Fahrzeugs antreibt. 

Die Technologie produziert elektrische Energie ohne den Ausstoß von Kohlenmonoxid (CO), Stickoxiden (NOx), Schwefeloxiden (SOx) und Rußpartikeln. Auf Grund dieses hocheffizienten Prozesses wird der Ausstoß von CO2 im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen erheblich reduziert. Als Endprodukte fallen elektrische Energie, Wasser und ein geringer CO2-Anteil an. Die Technologie kann auch mit erneuerbaren Kraftstoffen angewendet werden.  

Deutlich gesteigerte Reichweite

Mit Hilfe dieser Technologie kann die Reichweite von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen um bis zu 250 Kilometer erweitert werden - zuzüglich der Reichweite, die aus den mitgeführten Batterien des Fahrzeugs resultiert. Brennstoffzellen-Hersteller rechnen damit, die Kosten durch verfeinerte Technologien und höhere Stückzahlen deutlich senken zu können. 

Eine weitere Unterstützung der Schwedischen Energie Agentur vorausgesetzt, wollen Volvo Cars und Powercell in der zweiten Phase zwei Testfahrzeuge fertigen, die auf dem aktuellen Volvo C30 DRIVe Electric basieren. Die Testphase für diese Fahrzeuge soll dann im Jahr 2012 beginnen.

„Wir befinden uns derzeit in einer sehr frühen Phase der Entwicklung, in der es noch nicht möglich ist, Aussagen über eine Markteinführung von Elektrofahrzeugen mit Range Extender zu treffen. Die Entscheidung darüber fällt unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt und den Möglichkeiten, die sich daraus eröffnen", sagt Stefan Jacoby.

Quelle: Volvo

28.03.2010

Fakten und Daten

Als traditionsreicher Premium-Hersteller zählt Volvo weltweit zu den renommiertesten Marken im Automobilbereich. Seit 1958 ist der schwedische Hersteller in Deutschland vertreten. Die Volvo Car Germany GmbH (einstmals Volvo Deutschland GmbH) ist eine hundertprozentige Tochter der Volvo Car Corporation (Göteborg) und beschäftigt an ihrem heutigen Stammsitz in Köln-Rodenkirchen, im Schulungszentrum Dietzenbach sowie im Außendienst zusammen rund 140 Mitarbeiter (Stand 31. 12. 2009). Begonnen hatte die Volvo Geschichte in Deutschland in Frankfurt am Main. 1965 folgte der Umzug ins benachbarte Dietzenbach. 1994 wechselte der Firmensitz nach Brühl bei Köln, bevor Anfang 1995 die heutigen Räumlichkeiten in Köln-Rodenkirchen bezogen wurden. Geschäftsführer der Volvo Car Germany GmbH ist seit 1. Februar 2010 Bernhard Bauer (45).

Der Konzern 

Volvo wurde vor 83 Jahren in Schweden gegründet und ist heute in mehr als 100 Ländern vertreten. Der schwedische Hersteller gehört seit 1999 zur Ford Motor Company, die jedoch einen Verkauf des Unternehmens eingeleitet hat. Am 28. März 2010 unterschrieben die Ford Motor Company und die Zhejiang Geely Holding Group Company Limited in Göteborg ein verbindliches Stock Purchase Agreement, das voraussichtlich im dritten Quartal 2010 den Verkauf der Volvo Car Corporation und die hundertprozentige Eigentumsübergabe an einen der größten privaten chinesischen Automobilhersteller mit sich bringen wird.


Seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1927 hat Volvo mehr als 15 Millionen Fahrzeuge produziert. Zum Jahresende 2009 beschäftigte Volvo weltweit 19.650 Mitarbeiter, davon 13.928 im Heimatland Schweden.

Die Marktentwicklung
Im Jahr 2009 betrug der weltweite Absatz 334.808 Fahrzeuge, was einem Rückgang von 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Angesichts der globalen Finanzkrise und der Positionierung im Premium-Bereich war die Nachfrage in der ersten Jahreshälfte 2009 schwach, erholte sich aber im zweiten Halbjahr. Der vielfach ausgezeichnete Volvo XC60 entwickelte sich schnell zum weltweit meistverkauften Modell des schwedischen Herstellers und sicherte sich einen beträchtlichen Anteil am weiter wachsenden Segment der Premium-SUV. Im Gesamtjahr wurden weltweit 61.667 Einheiten des Volvo XC60 verkauft. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Kombimodelle Volvo V50 (54.062 Einheiten) und Volvo V70 (45.836). Die europäischen Hauptmärkte entwickelten sich angesichts der großen Nachfrage bei den besonders sparsamen und emissionsarmen DRIVe Modellen gut. Auf dem wichtigen US-Markt konnte Volvo ungeachtet des schrumpfenden Gesamtmarktes im zweiten Halbjahr weiter wachsen. Verantwortlich dafür waren die Nachfrage beim Volvo XC60 sowie das Angebot an attraktiven Service- und Garantie-Paketen für die Kunden. In China erzielte Volvo ein rapide steigendes Wachstum, insbesondere dank des neuen Volvo S80L und des Volvo XC60. Die beste Entwicklung auf den Übersee-Märkten gab es in Brasilien und Australien, wo die Verkaufszahlen die Ergebnisse von 2008 übertrafen. Die fünf bedeutendsten Märkte für Volvo waren in 2009 die USA mit 61.426 Verkäufen, Schweden (41.826), Großbritannien (34.371), Deutschland (26.057) und China (22.405).

Die Produktionsstätten
Volvo unterhält drei große Werke in Europa. Dazu zählen die Produktionsstätten in Torslanda (Schweden), wo die Modelle Volvo S80, Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo XC90 gefertigt werden sowie das schwedische Werk Uddevalla, wo der Volvo C70 produziert wird. Uddevalla wird von dem gemeinsamen Unternehmen Pininfarina Sverige AB betrieben (Volvo Car Corporation 40 Prozent, Pininfarina SpA 60 Prozent). Ein weiterer wichtiger Fertigungsstandort ist das Werk im belgischen Gent, Fertigungsstätte für die Modelle Volvo XC60, Volvo S40, Volvo V50, Volvo V70 und Volvo C30. Zudem existiert eine Produktionsstätte in China sowie Montagewerke in Thailand und Malaysia.

Die Modellpalette
Volvo hat sich weltweit als Premium-Hersteller etabliert und deckt mit seinem Angebot nahezu alle Fahrzeugsegmente ab. Das Modellpalette reicht vom Kompaktmodell Volvo C30 über die Mittelklasse-Limousine Volvo S40, den Sportkombi Volvo V50, den erfolgreichen Familienkombi Volvo V70, das Multitalent Volvo XC70, das Cross-Over-Modell Volvo XC60, die Oberklasse-Limousine Volvo S80 und das Sport-Utility-Vehicle (SUV) Volvo XC90 bis hin zum viersitzigen Premium-Cabriolet Volvo C70. Für seine Modelle bietet Volvo eine breite Palette hochmoderner Benzin- und Dieselmotoren an - und zwar als Vier-, Fünf-, Sechs- oder Achtzylinder. Das Leistungsspektrum reicht je nach Modell von 100 PS (74 kW) bis 315 PS (232 kW).

Die Fahrzeugpalette des aktuellen Modelljahres 2010 begeistert mit zahlreichen attraktiven Neuerungen. So wurde das Frontdesign des Kompaktmodells Volvo C30 gründlich überarbeitet und die Auswahl der Varianten erweitert. Das Premium-Kompaktmodell ist jetzt auch als Volvo C30 1.6D DRIVe Start/Stop mit einer Start/Stop-Automatik erhältlich. Er benötigt lediglich 3,8 Liter auf 100 Kilometer und repräsentiert mit CO2-Emissionen von nur 99 g/km den Bestwert seiner Klasse. Ein umfassendes Facelift erhielt auch das Cabriolet Volvo C70, das sich mit neuem Front- und Heckdesign sowie einem überarbeiteten Interieur präsentiert.

Für den Bestseller Volvo XC60 stehen jetzt vier neue Motoren zur Auswahl, darunter zwei neue Diesel-Triebwerke. Außerdem erweitert die neue frontgetriebene DRIVe Variante das Modellangebot. Darüber hinaus ist das Cross-Over-Modell auch in der sportbetonten R-Design Ausführung erhältlich.

Die Neuerungen beim Cross Country Modell Volvo XC70 beinhalten ebenfalls zwei neue Turbodiesel, eine DRIVe Variante mit Frontantrieb sowie weiter aufgewertete Ausstattungslinien. Darüber hinaus ist nun auch die Oberklasse-Limousine Volvo S80 als äußerst ökonomische und emissionsarme DRIVe Variante mit 109 PS (80 kW) und einem CO2-Wert von 119 g/km lieferbar. Und das Premium-SUV Volvo XC90 ist bei unverändertem Einstiegspreis ausschließlich als 7-Sitzer mit dritter Sitzbank erhältlich.

Erster Höhepunkt des Automobiljahres 2010 war die Präsentation des neuen Volvo S60, der Anfang März auf dem Genfer Automobil-Salon seine Weltpremiere feierte. Die betont sportliche Premium-Limousine begeistert mit außergewöhnlich dynamischem Design, einem faszinierendem fahrerorientierten Interieur, zahlreichen technischen Innovationen und ebenso leistungsstarken wie sparsamen neuen Motoren.

Beim neuen Volvo S60 kommt als bahnbrechendes Sicherheitsfeature erstmals die  Fußgänger-Erkennung mit automatischer Vollbremsung zum Einsatz. Das weltweit einzigartige radar- und kameragestützte System kann die Bewegungen von Fußgängern erkennen und durch Aktivierung einer Vollbremsung Kollisionen verhindern, wenn der Fahrer nicht rechtzeitig reagiert. Darüber hinaus kommen weitere neue Systeme zum Einsatz, die das Fahren sicherer machen. Der neue Volvo S60 ist ab September 2010 bei den deutschen Volvo Partnern erhältlich. 

Volvo in Deutschland
Volvo bietet auch in Deutschland das komplette Portfolio von neun verschiedenen Baureihen an - vom Kompaktmodell Volvo C30 bis zum Oberklasse-SUV Volvo XC90. Im Jahr 2009 wurden 26.057 Volvo Fahrzeuge zugelassen. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich daraus ein Minus von 6,86 Prozent, was wesentlich von der Abwrackprämie beeinflusst wurde, die bei allen Premium-Herstellern zu Rückgängen führte. Der Marktanteil sank von 0,91 Prozent (2008) auf 0,68 Prozent, da das Kleinwagen-Segment, in dem Volvo nicht vertreten ist, überproportional wuchs.

Von den 26.057 verkauften Volvo Fahrzeugen in Deutschland trugen über 10.685 Modelle - und damit 41 Prozent der Gesamtzulassungen - das XC-Emblem. Meistverkauftes Modell war auch in Deutschland der Volvo XC60 mit rund 7.774 Einheiten, von denen rund 80 Prozent mit Allradantrieb ausgestattet waren. Wie in den Vorjahren spielen allradgetriebene Fahrzeuge eine große Rolle bei den Volvo Verkäufen: 8.942 Einheiten und damit über 34 Prozent der Neuwagen waren mit Allradantrieb ausgestattet.

Das zweitbeste Zulassungsergebnis in Deutschland erzielte der Volvo V50 mit 5.976 Einheiten, gefolgt vom Volvo V70 mit 4.540 Einheiten.

Auch auf dem deutschen Markt sind die DRIVe Modelle sehr gefragt. Sie sind mit einem äußerst ökonomischen Dieselantrieb ausgerüstet, der für mittlerweile sieben Baureihen verfügbar ist. Die DRIVe Modellpalette wurde im aktuellen Modelljahr erheblich erweitert. So sind neben dem Volvo C30 jetzt auch der Volvo S40 und der Volvo V50 in einer neuen Version mit Start/Stop-Automatik erhältlich. Mit einem Gesamtverbrauch von lediglich 3,8 Litern (Volvo C30) beziehungsweise 3,9 Litern (Volvo S40, Volvo V50) sowie CO2-Emissionen von 99 g/km (Volvo C30) bzw. 104 g/km (Volvo S40, Volvo  V50) bieten sie Bestwerte in ihren Klassen. Ebenfalls besonders sparsam sind die 1.6D DRIVe Varianten der Modelle Volvo V70 und Volvo S80, die mit 4,5 Litern Verbrauch und 119 g/km CO2 glänzen. Auch für die Modelle Volvo XC60 und Volvo XC70 stehen neue verbrauchs- und emissionsarme DRIVe Varianten in Verbindung mit Frontantrieb zur Verfügung.

Außerdem sind für sechs Baureihen besonders umweltschonende FlexiFuel Varianten verfügbar, die sich wahlweise mit Benzin oder dem schadstoffarmen Bio-Ethanol (E85) in beliebigem Mischungsverhältnis betreiben lassen. Der FlexiFuel Antrieb ist erhältlich für die Modelle Volvo C30, Volvo S40, Volvo V50, Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo S80.

Der Fahrzeugbestand zum 1. Januar 2010 betrug 421.004 Einheiten, was einem Marktanteil von einem Prozent entspricht.

Das Vertriebs- und Servicenetz
Volvo verfügt in Deutschland über ein ausgedehntes Vertriebs- und Servicenetz, das auf 293 Verkaufsstandorte und 84 reine Servicebetriebe verteilt ist.


Die Kernwerte von Volvo
Sicherheit, Qualität und Umweltschutz - das sind die Kernwerte von Volvo. Der schwedische Hersteller hat sich zum Ziel gesetzt, weltweit die Nummer eins in Sachen Kundenzufriedenheit zu werden. Die hohe Fertigungsqualität bei Volvo ist legendär. Ersichtlich wird dies beispielsweise an der hohen Lebensdauer der Fahrzeuge: ein Volvo hat im Schnitt eine „Lebenserwartung" von 18 Jahren. Zugleich engagiert sich Volvo seit 83 Jahren für den bestmöglichen Insassenschutz und hat eine Vielzahl von Sicherheits-Features weltweit als erster Hersteller auf den Markt gebracht - von der Sicherheitszelle über die Verbundglas-Windschutzscheibe bis zum Drei-Punkt-Sicherheitsgurt. Heute heißen die Meilensteine der Fahrzeugsicherheit City Safety, aktives Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem mit Bremsassistent Pro und Einleitung einer Notbremsung, Driver Alert, Überroll-Schutzsystem ROPS, elektronische Fahrdynamikregelung DSTC, Seitenaufprall-Schutzsystem SIPS, Front-, Seiten- und Kopf-Schulter-Airbags, Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS, Toter-Winkel-Warnsystem BLIS und Intelligentes Fahrer-Informationssystem IDIS. Diese Elemente der aktiven und passiven Sicherheit repräsentieren den aktuellen Stand der Technik in diesem Bereich.

Auch das Umweltschutz-Engagement von Volvo ist beispielhaft. So führte Volvo 1976 als weltweit erster Produzent den Drei-Wege-Katalysator mit Lambda-Sonde ein und war der erste Hersteller, der detaillierte Umwelt-Produkterklärungen für alle Modelle einführte. Sämtliche Textilien und Lederpolster eines Volvo entsprechen dem Öko-Tex-Standard 100, alle Modelle sind bezogen auf ihr Gesamtgewicht zu 85 Prozent recyclebar.

Quelle: Volvo


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