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Volvo technische Daten, Ausstattungen, Preislisten, Motorencodes, Typencodes,
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Die Volvo Car Corporation ist ein
schwedischer Pkw-Hersteller. Volvo Personvagnar
stellte ursprünglich das Kerngeschäft des
Konzerns Volvo dar, wurde jedoch 1999 von diesem
an Ford verkauft. Der Pkw-Hersteller und sein
ehemaliger Mutterkonzern arbeiten seitdem,
abgesehen von der gemeinsamen Nutzung der Marke,
komplett voneinander getrennt, haben jedoch
ihren jeweiligen Stammsitz nach wie vor auf
demselben Gelände in Göteborg. Im Dezember
2009 gab Ford den Verkauf der Volvo Car
Corporation an den chinesischen Hersteller Geely
bekannt. Der Vertrag werde laut dem
US-amerikanischen Automobilkonzern
voraussichtlich im zweiten Quartal 2010
unterzeichnet. Die Transaktion werde im zweiten
Quartal abgeschlossen.
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Volvo Car
Corporation |
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| Unternehmensform |
Aktiengesellschaft |
| Gründung |
1927 |
| Unternehmenssitz |
Göteborg |
| Mitarbeiter |
24.384 (2007) |
| Umsatz |
17,859 Mrd. USD |
| Branche |
Automobilindustrie |
| Website |
www.volvocars.com |
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Volvo Car Corporation
und steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf
dieser Seite sind auch Versionen und Autorenangaben verzeichnet.
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Volvo
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VIN
(Fahrgestellnummer) entschlüsseln
Volvo Serie 120 und 1800
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Anschrift |
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Ringstraße 38-44 |
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PLZ / Ort |
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50996 Köln |
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Land |
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Deutschland |
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Tel Zentrale |
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0221-9393-0
01803-386586 |
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Fax Zentrale |
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0221-9393-155
01803-086586 |
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+++ Presse +++ Presse +++ Presse +++ |
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18.11.2011 Neu:
Leistungsoptimierung von
Polestar für sechs aktuelle Volvo Modelle
Polestar jetzt offizieller Performance
Partner von Volvo
Mehr Power und Drehmoment für Diesel und
Benziner
Zertifizierte Abgas- und Verbrauchswerte
bleiben unverändert
Herstellergarantie bleibt in vollem Umfang
erhalten
Köln. In verschiedenen
Tourenwagen-Meisterschaften sind Volvo und Polestar Racing bereits seit 15
Jahren erfolgreiche Partner. Jetzt bieten die beiden Unternehmen
Leistungsoptimierungen auf dem deutschen Markt an - wie auch auf verschiedenen
Märkten Nordamerikas, Asiens und Europas. Bei insgesamt sechs Modellen des
aktuellen Jahrgangs gibt es mittels einer speziellen Motorsteuerung (Software)
eine Leistungsoptimierung auf bis zu 230 PS (169 kW) bei den Dieseln und bis zu
329 PS (242 kW) bei den Benzinern sowie ein auf bis zu 470 Nm gesteigertes
Drehmoment, teilweise erhöht sich auch die Höchstgeschwindigkeit. Dabei
überzeugt nicht nur die Leistung alleine: 1.199,- Euro sind ein sehr
wettbewerbsfähiger Aufpreis für die Leistungsoptimierung, gleichzeitig bleibt
die Herstellergarantie in vollem Umfang erhalten und die zertifizierten Abgas-
und Verbrauchswerte aller Modelle erhöhen sich nicht.
Zum Start der Partnerschaft zwischen Volvo
und Polestar auf dem deutschen Markt ist die Leistungsoptimierung für alle Volvo
D5 Dieseltriebwerke des Modelljahrgangs 2012 der Baureihen Volvo S60, Volvo V60,
Volvo V70, Volvo S80, Volvo XC60 und Volvo XC70 erhältlich. Außerdem können auch
die T6-Benzinmotoren des Modelljahrgangs 2012 der Baureihen Volvo S60, Volvo
V60, Volvo XC60, Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo S80 mit einer eigens
entwickelten Software ausgestattet werden.
„Die Zusammenarbeit mit Polestar bietet
ausgezeichnete Voraussetzungen, um besonders sportlich orientierten Kunden bzw.
Interessenten gezielt anzusprechen und ihnen noch mehr Fahrspaß und Emotionen
anzubieten", erklärt Frank Denzin, Direktor Customer Service in der
Geschäftsleitung von Volvo Car Germany. Und weiter:
„Fahrzeug-Individualisierungen sind in allen Bereichen in den vergangenen Jahren
immer beliebter geworden. Eine Premium-Marke wie Volvo muss diesen Anforderungen
und Wünschen entsprechen. Gemeinsam mit Polestar können wir jetzt ein optimales
Paket anbieten". Die Umsetzung an den Fahrzeugen ist einfach: Die Polestar
Performance Leistungsoptimierung kann von allen Volvo Partnern als Software
schnell und einfach und ohne mechanische Eingriffe installiert werden.
Die Polestar Performance
Leistungsoptimierung wird ab sofort für alle Volvo D5 Dieseltriebwerke des
Modelljahrgangs 2012 der Baureihen Volvo S60, Volvo V60, Volvo V70, Volvo S80,
Volvo XC60 und Volvo XC70 angeboten. Dabei steigt die Leistung auf 230 PS (169
kW) und das maximale Drehmoment auf 470 Nm. Auch für die T6-Benzinmotoren des
Modelljahrgangs 2012 der Baureihen Volvo S60, Volvo V60, Volvo XC60, Volvo V70,
Volvo XC70 und Volvo S80 ist eine neu entwickelte Software erhältlich. Bei
diesen Sechszylinder-Turbotriebwerken steigt die Leistung auf nunmehr 329 PS
(242 kW).
Darüber hinaus steht die Polestar
Performance Leistungsoptimierung auch für die Volvo D5 Motorvarianten der
Baureihen Volvo XC90, Volvo XC70, Volvo S60 und Volvo V70 bis einschließlich
Modelljahr 2006 zur Verfügung. Nähere Informationen zu Modellen, Motorisierungen
und der angebotenen Leistungsoptimierung finden sich unter:
http://www.polestar.se/de/start/
Mehr Dynamik und Agilität
Mit der Polestar Performance
Leistungsoptimierung bietet Volvo seinen Kunden ein zusätzliches Instrument zur
Fahrzeug-Individualisierung an. Während die bewährten Volvo Ausstattungs-Linien
Kinetic, Momentum, Summum, Executive, R-Design und auch Volvo Ocean Race vor
allem exklusive Ausstattungsdetails enthalten, die das Design, den Komfort oder
eine sportive Anmutung verstärken, unterstützt die Polestar Performance
Leistungsoptimierung die Fahrzeug-Personalisierung durch einen Zugewinn an
Dynamik und Agilität. Der Preis für die Polestar Performance
Leistungsoptimierung beträgt 1.199 Euro und gilt für alle Modelle und
Motorvarianten. Die Software kann sowohl nachträglich für ältere Volvo Modelle
als auch direkt bei der Neuwagenbestellung geordert werden. In beiden Fällen
übernimmt der Volvo Partner das komplette Handling und erledigt alle
Formalitäten bis hin zur TÜV-Abnahme.
Die Leistungsoptimierung ist von
Polestar-Technikern gemeinsam mit Volvo Konstrukteuren entwickelt worden. Aus
diesem Grunde behandelt der schwedische Premium-Hersteller die innovative
Software auch als ein hundertprozentiges Original Volvo Zubehör und gewährt die
volle Herstellergarantie.
Die Polestar Performance
Leistungsoptimierung ist mit allen anderen Volvo Software Updates kompatibel und
wird durch einen Download installiert, ohne dass dabei andere Daten
überschrieben werden müssen. Der Software-Download hat keinerlei Einfluss auf
Service- und Wartungsintervalle oder eventuelle Reparaturen, er kann sogar auf
Wunsch schnell und unkompliziert wieder entfernt werden. Zudem sorgt die
Polestar Performance Leistungsoptimierung für eine Wertsteigerung des
betreffenden Volvo Fahrzeugs und erhöht den Wiederverkaufswert. Darüber hinaus
ist die Polestar Performance Leistungsoptimierung bei der Volvo
Auto-Versicherung beitragsfrei mitversichert.
Volvo und Polestar: Partner seit 15 Jahren
Das schwedische Unternehmen Polestar Racing
wurde im Jahr 1996 in Zusammenarbeit mit Volvo gegründet, um die Volvo
Ambitionen im Rennsport weiter voranzutreiben. Speziell in der Swedish Touring
Car Championship (STCC) als auch in der World Touring Car Championship (WTCC)
konnten beide Unternehmen mit Rennfahrzeugen auf Basis der Modelle Volvo 850,
Volvo S40, Volvo S60 und Volvo C30 zahlreiche Erfolge feiern. Das Kerngeschäft
des Motorsport-Spezialisten ist auf die Entwicklung und den Wettbewerb im
Rennsport ausgerichtet. Zusätzlich zu der Sparte Racing sind die Aktivitäten des
Unternehmens in zwei weitere Geschäftsbereiche, Performance und Services,
organisiert.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo
S60:
5,2 - 14,5 (innerorts), 3,9 - 7,3 (außerorts), 4,3 - 9,9 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 114 - 231 g/km.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo
V60:
5,2 - 14,8 (innerorts), 4,1 - 7,5 (außerorts), 4,5 - 10,2 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 119 - 237 g/km.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo
V70:
5,3 - 14,8 (innerorts), 4,1 - 7,5 (außerorts), 4,5 - 10,2 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 119 - 237 g/km.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo
S80:
5,3 - 14,5 (innerorts), 4,0 - 7,3 (außerorts), 4,5 - 9,9 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 119 - 231 g/km.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo
XC60:
6,9 - 15,2 (innerorts), 4,9 - 8,1 (außerorts), 5,7 - 10,7 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 149 - 249 g/km.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo
XC70:
6,8 - 15,1 (innerorts), 4,8 - 8,1 (außerorts), 5,5 - 10,6 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 144 - 248 g/km.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo
XC90:
10,7 - 16,1 (innerorts), 6,8 - 8,9 (außerorts), 8,2 - 11,5 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 216 - 269 g/km.
Angaben gemäß VO/715/2007/EWG.
Quelle: Volvo |
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17.10.2011 Volvo
entwickelt in modernem Akustiklabor den perfekten Sound für Elektrofahrzeuge
Eines der renommiertesten Akustiklabore der
Welt arbeitet am perfekten
Sound für ein Elektrofahrzeug
Entwicklung spezieller Sounds für
E-Fahrzeuge
Schwerpunkt: Sicherheit im Verkehrsalltag
Köln. Ein Fahrzeug im Elektromodus fährt
nicht nur abgasfrei, sondern auch nahezu geräuschlos. Denn ein Elektromotor
kommt ohne das typische Geräusch eines Verbrennungstriebwerks aus. Das
unverwechselbare Motorengeräusch ist jedoch sehr wichtig: für den Fahrer selbst,
aber ebenso für Fußgänger, Fahrradfahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Die
akustische Wahrnehmung ist also ein wichtiger Sicherheitsfaktor. Deshalb
arbeiten die Volvo Techniker in einem der renommiertesten Akustiklabore der Welt
am perfekten Sound für ein Elektrofahrzeug. „Unser Ziel ist es, eine
Soundmischung zu entwickeln, die nicht nur als typisches Motorengeräusch
wahrgenommen wird, sondern gleichzeitig ein Stück vom Lebensgefühl Automobil
wiedergibt", sagt Peter Mertens, Senior Vice President, Research & Development
der Volvo Car Corporation.
Die Fahrt in einem elektrisch betriebenen
Automobil wird meist als sehr leise, beinahe lautlos beschrieben. Aus Sicht
eines Akustikexperten ist diese Wahrnehmung eher missverständlich
beziehungsweise unzutreffend. „Der satte Klang eines Verbrennungsmotors gehört
für uns intuitiv genauso zum Autofahren wie Gaspedal und Bremse. Das typische
Motorengeräusch wirkt dabei auf uns wie eine akustische Schutzhülle, die andere
Geräusche überdeckt. Fehlt diese Decke, werden wir plötzlich mit einer Vielzahl
von Störgeräuschen konfrontiert", sagt Martin Spång vom Akustiklabor der Volvo
Car Corporation.
Veränderte Geräuschumgebung
Ein Hybridfahrzeug wie der Volvo V60 Plug-in-Hybrid, kombiniert konventionellen
Dieselantrieb mit einem Elektromotor. In den verschiedenen Fahrmodi nimmt der
Fahrer eines Hybridfahrzeugs indes unterschiedliche Geräusche wahr, die sich von
den bekannten, herkömmlichen Fahrzeuggeräuschen unterscheiden. Ganz besonders
dann, wenn das Fahrzeug ausschließlich über den Elektromotor angetrieben wird.
Im Elektromodus vernimmt der Fahrer beispielsweise das Hinundherschwappen des
Dieselkraftstoffs im Tank besonders deutlich, genauso wie Lüfter, Klimaanlage,
Fahrbahngeräusche oder den Wind. Erst wenn der Dieselmotor wieder dazugeschaltet
wird, erleben die Insassen den gewohnten Fahrzeugsound.
Aufgabe der Volvo Entwickler ist es nun, für den Volvo V60 Plug-in-Hybrid das
passende akustische Profil zu kreieren, das einerseits die unterschiedlichen
Geräuschquellen berücksichtigt und anderseits einen universellen, authentischen
Fahrzeugsound liefert, der unabhängig vom Antriebsmodus eingesetzt werden kann.
„Die größte Herausforderung liegt darin, ein ausgewogenes Mischungsverhältnis
zwischen herkömmlichen und neuen Geräuschquellen zu finden. Es wird aber auch
Aufgabe der Zulieferer sein, gemeinsam mit uns geräuschärmere Komponenten zu
entwickeln. Außerdem werden sich die Kunden mit der Zeit daran gewöhnen, dass
Elektrofahrzeuge einfach eine andere Akustik haben als herkömmliche Autos.
Dieser neue typische Sound wird zu den wichtigen Alleinstellungsmerkmalen
gehören, die ein Elektrofahrzeug besonders und unverwechselbar machen", sagt
Martin Spång.
Neues Volvo Akustiklabor gehört zu den
modernsten der Automobilindustrie
Das 2009 eingeweihte Volvo Akustiklabor gehört zu den modernsten Einrichtungen
in der Automobil-industrie. Die 2.500 Quadratmeter große Akustikkammer wird
beherrscht von einer fast unnatürlichen Stille, die scheinbar körperlich zu
spüren ist. Geräuschabsorbierende Schaumstoffplatten an den Betonwänden und der
Betondecke sorgen für die notwendige Schallisolation. Das Labor ist vom
restlichen Gebäudekomplex vollkommen abgetrennt und so gut isoliert, dass
keinerlei Hintergrundgeräusche hindurchdringen können. „Als das Labor eröffnet
wurde, haben wir im Inneren der Einrichtung 17 Dezibel gemessen. Das ist so
leise, dass man hören kann, wenn einem Kollegen auf der anderen Seite der
Akustikkammer der Magen knurrt", sagt Martin Spång. Zum Vergleich: Die
Lautstärke einer normalen Unterhaltung liegt bei 60 bis 70 Dezibel (dB).
Verschiedene Oberflächenbegebenheiten werden
simuliert
Die Beschaffenheit des Laborbodens ähnelt der einer Straßenoberfläche, sodass
die Geräuschentwicklung und die Geräuschreflexion authentisch simuliert werden
können. Dank spezieller Fahr- und Messvorrichtungen können verschiedene
Straßenoberflächen für Testfahrzeuge dargestellt werden. „Der richtige
Fahrzeugsound ist mitentscheidend für den besonderen Fahrgenuss, für das
Erlebnis Autofahren an sich. Mithilfe dieses mustergültigen Akustiklabors haben
wir sehr gute Möglichkeiten, den perfekten Sound für Elektrofahrzeuge zu
entwickeln. Wohl wissend dass der richtige Sound des Fahrzeugs ein ganz
wichtiger Faktor für unsere Kunden ist", sagt Peter Mertens.
Quelle: Volvo |
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05.09.2011 Volvo
Car Corporation: Skalierbare Plattform-Architektur
und Konzentration auf Vierzylinder-Motoren
Eigenständige Lösungen für zukünftige
Modelle
Plattformstrategie bringt Gewichtsersparnis
von bis zu 200 kg
Leistungsstarke Vierzylinder mit 35%
besserer Effizienz
Köln/Göteborg. Die Volvo Car Corporation
beschreitet neue Wege bei der Fahrzeugentwicklung und setzt auf eigenständige
Lösungen für zukünftige Volvo Modelle. Dieser neuen Entwicklungs-Philosophie
liegen zwei Strategieansätze zugrunde: Eine neue skalierbare
Plattform-Architektur, die die Produktion verschiedener Volvo Modelle innerhalb
einer Fertigungsstraße ermöglicht, unabhängig von Fahrzeuggröße und
-komplexität. Zum anderen eine neue Generation von Vierzylinder-Triebwerken, die
als Benzin- und auch als Dieselmotoren zum Einsatz kommen.
„Wir nehmen unsere technische Zukunft in die
eigenen Hände. Mit der neuen Plattform-Architektur und unseren
selbstentwickelten Vierzylinder-Motoren sind wir in der Lage, uns mit den Besten
zu messen, sie sogar in den besonders sensiblen Bereichen wie Fahrdynamik,
Material und Verarbeitung zu übertreffen", sagt Peter Mertens, Senior Vice
President Forschung und Entwicklung bei der Volvo Car Corporation.
Volvo entwickelt eigenständige
Plattform-Architektur
Mit der neu geschaffenen
Plattform-Architektur setzt die Volvo Car Corporation eine weitere neue
Entwicklungsstrategie um. Basierten die Volvo Baureihen bisher in der Regel auf
unterschiedlichen Chassis, wird der überwiegende Teil zukünftiger Volvo Modelle
auf einer einheitlichen Karosseriestruktur aufgebaut. Darüber hinaus ermöglicht
die neue Plattform-Architektur SPA (Scalable Platform Architecture) weitere
Synergien bei der Fertigung der Sitze, der Elektrik und beim Antriebssystem. Die
neue Technik sorgt für einen höchst effizienten Fahrzeugbau, denn über eine
einheitliche Plattform können mehrere unterschiedliche Modelle entwickelt und
gebaut werden. Bereits heute bilden zum Beispiel die aktuellen Baureihen Volvo
S60, Volvo V60 und Volvo XC60, drei überaus unterschiedliche Fahrzeugtypen
(Limousine, Kombi, SUV), eine gemeinsame Modellgruppe. Mithilfe von zahlreichen
Schnittstellen, gleichen Komponenten und skalierbaren Karosseriemodulen lassen
sich in Zukunft in weit höherem Umfang flexible Produktionsprozesse und damit
auch eine äußerst effiziente Fahrzeugproduktion realisieren.
„Mit dem SPA-System startet Volvo in eine
neue technische Zukunft. Wenn in wenigen Jahren das erste SPA-Modell vom Band
läuft, werden darin rund 90 Prozent aller verbauten Teile neu entwickelt sein.
Darüber hinaus erreichen wir ein neues Niveau in punkto Qualität und
Verarbeitung. Wir setzen neue Maßstäbe bei den technischen Standards und werden
mindestens auf Augenhöhe mit unseren härtesten Wettbewerbern agieren", sagt
Peter Mertens.
Die gemeinsame Plattform-Architektur sorgt
neben dem enormen Zugewinn an Produktivität und Effektivität zudem für
zusätzliche signifikante produktbezogene Vorteile in folgenden Bereichen:
Gewicht
Elektronik
Fahrdynamik
Fahrzeug-Proportionen
Gewichtseinsparung von 150 bis 200 Kilogramm
Mit der neuen SPA-Produktionsstrategie
übernimmt Volvo auch eine Spitzenposition im Bereich des Fahrzeug-Leichtbaus. Um
die größtmögliche Steifigkeit bei hochfesten Stählen im heutigen Karosseriebau
zu erreichen, muss bisher eine große Menge Aluminium im Frontbereich, in den
Türen sowie beim Chassis und Antriebsstrang verbaut werden. Aufgrund der
innovativen SPA-Architektur werden dagegen zukünftige Volvo Modelle bis zu 200
Kilogramm leichter sein, als aktuelle Volvo Fahrzeuge mit vergleichbaren
Fahrzeugabmessungen. Die neue Volvo Plattform-Architektur ermöglicht
Gewichtseinsparungen beispielsweise beim Einbau fortschrittlicher Techniken wie
dem Start-Stop-System bis hin zum vollständigen Elektroantrieb, ohne dabei
zusätzlichen Platz im Innen- beziehungsweise im Kofferraum beanspruchen zu
müssen.
Durch die neue Karosseriebau-Technik, die
deutliche Gewichtsreduktion und die optimierte Gewichtsverteilung setzt Volvo
auch bei der Fahrdynamik ganz neue Maßstäbe bei gleichbleibend einzigartigem
Fahrkomfort. Darüber hinaus ergeben sich bemerkenswerte Möglichkeiten zum
Einsatz neuer Kommunikations- und Infotainmentanwendungen sowie bei der
Vernetzung unterschiedlicher Fahrassistenzsysteme. Gerade im Bereich der aktiven
Sicherheit gewinnt die Volvo Car Corporation dadurch zusätzliche Möglichkeiten,
um ihre Ausnahmestellung kräftig zu untermauern.
Neue Proportionen fördern außergewöhnliches
Design
Durch die neue Volvo Plattform-Architektur
kann der Fokus noch stärker auf die Entwicklung des unverwechselbaren Volvo
Exterieurs gelegt werden. Eine extravagante Linienführung führt indes nicht nur
zu einer noch attraktiveren Formensprache, sondern auch zu einer deutlich
verbesserten Aerodynamik. Bestimmte Konstruktionsrichtwerte wie Radstand,
Überhang, Fahrzeughöhe oder Frontpartieumfang, die das Fahrzeug-Design bisher
eingeschränkt haben, fallen nun weniger ins Gewicht oder verlieren teilweise
sogar ganz an Bedeutung.
„Wir können komplett unterschiedliche
Modelle bauen, obwohl wir bei allen dieselben Teile und Komponenten verwenden.
Der Vergleich zwischen einem Esel und einem Vollblutrennpferd ist ein sehr
passendes Beispiel. Beide haben einen Kopf, einen Körper und vier Beine.
Trotzdem werden sie total unterschiedlich wahrgenommen, weil sie
unterschiedliche Proportionen haben, weil sich ihre Körper und ihr Aussehen
deutlich voneinander abheben. Mit der neuen Plattform-Architektur wird uns die
Möglichkeit gegeben, unsere Formensprache weiter zu schärfen, unserem Design
eine noch athletischere und dynamischere Aura zu verleihen, wie sie von unseren
sehr anspruchsvollen Premiumkunden gewünscht wird. Unsere aktuelle Studie
Concept You ist ein exzellentes Beispiel dafür, welch außergewöhnlichen Anspruch
zukünftige Volvo Modelle erfüllen werden", erklärt Peter Horbury, Vice President
Design der Volvo Car Corporation.
Leistungsstarke Vierzylinder-Triebwerke mit
der Kraft heutiger Sechszylinder-Motoren
Die neue Motorengeneration VEA (Volvo
Environmental Architecture) besteht ausschließlich aus leistungsstarken
Vierzylinder-Triebwerken, die äußerst variabel einsetzbar sind. Selbst neueste
Antriebssysteme, wie beispielsweise der Elektroantrieb oder andere innovative
Systeme, können damit, bei entsprechender Konfiguration, adaptiert und genutzt
werden.
„Es ist an der Zeit, damit aufzuhören,
Zylinder zu zählen. Bei der Entwicklung unserer neuen Motorengeneration stand
deshalb die Reduzierung der Emissionen und die Senkung des Kraftstoffverbrauchs
im Vordergrund, ohne dabei die Agilität und den Fahrspaß außer Acht zu lassen.
So ist es uns gelungen, die neuen Vierzylinder-Triebwerke leistungsstärker zu
machen, als es die heutigen Sechszylinder-Motoren sind, und gleichzeitig sogar
den Verbrauch soweit zu drosseln, dass er noch unter dem Wert der aktuellen
Vierzylinder liegt", erklärt Peter Mertens weiter.
Reduzierung von Bauteilen, Gewicht und
Kraftstoffverbrauch
Die neue Volvo Vierzylinder-Generation VEA
umfasst Benzin- und Dieselmotoren. Zu den Standardkomponenten gehören
Benzin-Direkteinspritzung beziehungsweise Speichereinspritzung (Common Rail) bei
den Selbstzündern. Außerdem verfügen die Aggregate über Turboaufladung, die in
verschiedenen Ausführungen bereit steht, sodass das gesamte Leistungsspektrum
moderner und agiler Antriebseinheiten abgedeckt wird. Um sämtliche Kundenwünsche
und Entwicklungen berücksichtigen zu können, lässt sich die Leistung der neuen
VEA-Motoren zudem via Hybrid-Antrieb oder durch andere innovative Technologien
zusätzlich erhöhen. Der modulare Aufbau der Antriebseinheiten basiert auf einer
standardisierten Brennraumgröße von 500 Kubikzentimetern je Zylinder, mit der
die Voraussetzungen für optimale thermodynamische Eigenschaften erfüllt werden.
Mit dieser Entwicklungsstrategie ließe sich beispielsweise auch eine neue
Generation von Dreizylinder-Motoren entwickeln.
Die neuen Volvo VEA Motoren haben gleich
mehrere Vorteile:
Die Anzahl der Einzelteile konnte um 60
Prozent reduziert werden. Dies gewährleistet
hohe Fertigungsqualität, steigert die Produktivität und senkt die Kosten.
Darüber hinaus sorgt die äußerst schlanke Herstellungslinie für höchst
effiziente Produktionsprozesse, mit denen sich auch zukünftige Entwicklungen und
Projekte äußerst effektiv gestalten lassen.
Der neue Antrieb ist um bis zu 90 Kilogramm
leichter als die bisherigen.
Die Kraftstoffeffizienz wurde um bis zu 35
Prozent verbessert.
Die Modularität und die kompakte Bauweise
der quer eingesetzten Motoren ermöglichen auch die unkomplizierte Adaption
zukünftiger Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität.
Die neuen Volvo Motoren erfüllen weltweit
alle gesetzlich vorgeschriebenen Emissionsstandards bis einschließlich 2017.
„Zurzeit ist der Einbau des Antriebsstrangs
bei den verschiedenen Volvo Modellen jeweils unterschiedlich. Mit dem neuen,
ganzheitlichen Entwicklungsansatz wird unsere Fahrzeugproduktion nicht nur
deutlich effizienter und effektiver, vor allem können sich unsere Ingenieure
uneingeschränkt auf die Verbesserung der Leistungswerte konzentrieren, statt
weiterhin unnötige Ressourcen für die Motoren-Montage in unterschiedlichen
Modellen verwenden zu müssen. Darüber hinaus wird die gesamte Fahrzeugproduktion
wesentlich einfacher. Die Anschubfinanzierung ist zwar hoch, doch danach sinken
die Kosten bei der Entwicklung zukünftiger Volvo Modelle extrem", erklärt Peter
Mertens. Parallel zur neuen Motoren-Generation VEA führt die Volvo Car
Corporation auch ein neues Achtgang-Automatikgetriebe ein, das für eine
nochmalige Steigerung des Fahrkomforts und eine exzellente Fahrökonomie sorgt.
Volvo testet innovative
Schwungradspeicher-Technologie
Ab Herbst dieses Jahres testet der
schwedische Premiumhersteller, als einer der ersten Automobilproduzenten
weltweit, ein sogenanntes Schwungradspeicher-System im öffentlichen Verkehr. Das
neue System, auch bekannt unter der Bezeichnung Flywheel KERS (Kinetic Energy
Recovery System), ist an die Hinterachse gekoppelt, während der Motor die
Vorderräder antreibt. Im Zuge des Bremsvorgangs erzeugt das Schwungrad (Flywheel)
bis zu 60.000 Umdrehungen in der Minute. Sobald die Bremsen betätigt werden,
schaltet sich der Motor automatisch ab. Beim Anfahren wird die gewonnene
Bremsenergie vom Schwungradspeicher über einen speziell entwickelten
Transformator an die Hinterräder übertragen. Die Schwungrad-Energie kann sowohl
für die Beschleunigung beim Anfahren als auch zur Unterstützung des normalen
Fahrbetriebs genutzt werden.
„Das System liefert dem Fahrer eine zusätzliche Leistung von 80
PS. Es ist eine sehr intelligente, günstige und äußerst effiziente Lösung, mit
der ein Vierzylinder-Motor die Leistung eines Sechszylinders erreichen kann, bei
gleichzeitiger Kraftstoffersparnis von bis zu 20 Prozent. Diese innovative
Technologie passt hervorragend zu unseren großen, zukünftigen Limousinen. Wie
ein neues Volvo Flaggschiff aussehen könnte, ist bereits bei unserer aktueller
Studie Concept You deutlich zu sehen", sagt Peter Mertens.
Quelle: Volvo |
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31.08.2011 Volvo
Car Corporation und Siemens
starten Partnerschaft für Elektromobilität
Entwicklung und Integration neuer Techniken
Ende 2011 erste Praxistests
Pionierarbeit für zukunftsfähige
Elektromobilität
Köln/München/Göteborg. Die Volvo Car
Corporation und die Siemens AG wollen mit einer umfangreichen und nachhaltigen
strategischen Kooperation die technische Entwicklung im Bereich der
Elektromobilität deutlich und schnell voranbringen. Der Schwerpunkt dieses
hochkarätigen Joint Ventures liegt dabei nicht nur auf der Entwicklung neuer
elektrischer Antriebstechniken, neuer Hochleistungselektronik und neuer
Ladesysteme, sondern gleichzeitig auch bei der Integration und deren
alltagstauglicher Anwendung in zukünftigen Volvo C30 Electric Modellen.
Die ersten mit Siemens Technik
ausgestatteten Volvo Elektrofahrzeuge werden bereits zum Ende des Jahres 2011
auf die Teststrecke geschickt. Als nächster Schritt wird der schwedische
Automobilhersteller in der zweiten Hälfte des Jahres 2012 bis zu 200 Volvo
Testfahrzeuge für eine Siemens interne Testflotte ausliefern, die dann unter
Realbedingungen intensiv getestet und bewertet wird.
Verbesserte Wettbewerbsfähigkeit, geschärfte
Positionierung
Die Unternehmensziele und die
Kernkompetenzen beider Unternehmen passen perfekt zusammen. Die Allianz
ermöglicht es Siemens, die Marktführerschaft auf dem Gebiet elektrischer
Antriebstechnik innerhalb der Automobilindustrie gemeinsam mit einem angesehenen
Automobilhersteller weiter auszubauen.
Die Volvo Car Corporation kann wiederum auf
verlässliche, bewährte und effiziente Siemens Technik für die Elektrifizierung
zukünftiger Volvo Modelle zurückgreifen.
„Wir sind sehr glücklich darüber, Siemens
als Partner gewonnen zu haben. Mit dem weltweit einzigartigen Know-how und der
umfassenden Technik-Kompetenz wird die Entwicklung unserer Elektro-Modelle auf
ein völlig neues Level gehoben“, sagt Stefan Jacoby, Präsident und CEO der Volvo
Car Corporation. „Wir arbeiten mit Hochdruck in diesem Bereich. Schließlich
wollen wir auf dem sehr schnell wachsenden Markt für Elektromobilität die Ersten
sein, die wirklich bahnbrechende Ergebnisse liefern können“, erklärt Stefan
Jacoby weiter.
Wegweisende Pionierarbeit für zukunftsfähige
Elektromobilität
Elektrischer Antrieb, Batterie-Management
und fortschrittliche Ladesysteme gelten als Schlüssel-Technologien bei der
Entwicklung zukunftsfähiger Elektromobilität.
„Die Kooperation mit Volvo ist ein wichtiger
Meilenstein bei der Entwicklung erstklassiger Komponenten und Systeme ganz
besonders auch im Hinblick auf eine alltagstaugliche Serien-Produktion“, sagt
Siegfried Russwurm, Mitglied des Vorstandes und Sektor-CEO Industry der Siemens
AG. „Eines unserer langfristigen Ziele ist es, Siemens weltweit als
System-Lieferanten für hochwertige und nachhaltige Komponenten-Technik innerhalb
und außerhalb eines Elektrofahrzeugs zu etablieren. Wir sehen uns als einen
umfassend aufgestellten Pionier bei der Entwicklung fortschrittlicher
Elektromobilität“, fügt Siegfried Russwurm abschließend hinzu.
Die von Siemens für Volvo entwickelten
Elektromotoren erzeugen eine Höchstleistung von 108 Kilowatt bei einem maximalen
Drehmoment von 220 Nm. Die Wechselrichter-Module werden gemeinsam weiter
entwickelt und optimiert, um alle Sicherheitsanforderungen und Standards, die
der Automobilbau verlangt, zu erfüllen. Darüber hinaus wird Siemens
hocheffiziente Ladesysteme liefern, die schnelles internes und externes Aufladen
ermöglichen.
Vom Prototyp zur Serien-Produktion
Die Volvo Car Corporation hat in diesem Jahr
mit der Produktion einer Kleinserie des Volvo C30 Electric begonnen und bereits
im nächsten Jahr fällt der Startschuss für den Verkauf des Volvo V60
Plug-in-Hybrid.
„Das bedeutet, dass wir uns auf dem Weg vom Prototypen über eine
kleine Testflotte hin zur Serienfertigung befinden, die mit der Produktion des
Volvo V60 Plug-in-Hybrid beginnt. Mit unserer zukünftigen, skalierbaren
Plattform-Architektur ebnen wir zudem den Weg für fortschrittliche
Elektromobilität innerhalb der gesamten Volvo Fahrzeugpalette“, sagt Stefan
Jacoby abschließend.Quelle: Volvo |
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23.08.2011
„Designed Around You": Volvo Car Corporation präsentiert neue
globale Markenstrategie
- Neuer Markenauftritt stellt die
Kundenwünsche in den Mittelpunkt
- Absatz in China steigt im ersten Halbjahr
2011 um 36 Prozent
- Volvo Car China eröffnet Vertretung in
Peking
Köln/Peking. Im Rahmen einer Pressekonferenz
in der chinesischen Hauptstadt Peking hat die Volvo Car Corporation heute ihre
neue globale Markenstrategie vorgestellt. Sie wird unter dem Titel „Designed
Around You" eine zentrale Rolle bei der weltweiten Erneuerung des
Markenauftritts einnehmen. Zugleich präsentierte die Führung von Volvo Car China
die aktuellen Fortschritte bei der Umsetzung der Wachstumspläne in China. Im
ersten Halbjahr 2011 verzeichnete Volvo in China eine Steigerung der
Verkaufszahlen um 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Unter dem Titel „Designed Around You" wurde
die neue Markenstrategie als zentraler Bestandteil der weltweiten Wachstumspläne
der Volvo Car Corporation erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die
neue Strategie zeigt den Weg der künftigen Markenentwicklung auf, deren
Schwerpunkt besonders klar auf Kundenorientierung liegt. „Die neue
Markenstrategie verkörpert den Ansatz, unseren Kunden eine Erfahrung von Luxus
zu vermitteln, die stärker an ihren unmittelbaren Bedürfnissen orientiert ist.
Zugleich halten wir die enge Verbindung zu unseren Ursprüngen als Hersteller
besonders sicherer und zuverlässiger Automobile", sagte Richard Monturo, Vice
President Global Marketing der Volvo Car Corporation. „Volvo ist innerhalb der
Automobilindustrie die Marke, die den Menschen am stärksten in den Mittelpunkt
stellt. Dieses Selbstverständnis wird auch in die Kommunikation mit unseren
Kunden einfließen", kündigte Monturo an. Die neue Markenausrichtung wird auch
auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt/Main (15. - 25.
September 2011) präsentiert.
Weitere interessante Neuigkeiten vermeldete
die Führungsmannschaft von Volvo Car China während der Pressekonferenz in
Peking. Seit August vorigen Jahres hat sich Volvo Car China von einer nationalen
Vertriebsgesellschaft zu einer vollständig neuen Unternehmensorganisation
entwickelt, die die Bereiche Vertrieb und Marketing, Produktion, Einkauf und
Entwicklung sowie weitere Tätigkeiten abdeckt und deren Headquarter in Shanghai
ansässig ist. Im Rahmen der Pressekonferenz gab Volvo Car China die Eröffnung
einer neuen Unternehmensvertretung in Peking bekannt, mit der die Präsenz in der
chinesischen Hauptstadt maßgeblich gestärkt wird.
Seit der Markteinführung des Volvo S60 sowie
weiterer Fahrzeuge des Modelljahrs 2012 haben sich die öffentliche Resonanz und
die Verkaufszahlen auf dem chinesischen Automobilmarkt überaus positiv
entwickelt. Volvo verzeichnete im ersten Halbjahr 2011 einen Absatz von rund
21.000 Fahrzeugen und damit einen Zuwachs um 36 Prozent im Vergleich zum
entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das meistverkaufte Volvo Modell in China war
in diesem Zeitraum der Volvo XC60, gefolgt vom Volvo S80L und dem Volvo S60.
Das Vertriebsnetzwerk in China wird
kontinuierlich ausgebaut. Aktuell umfasst es landesweit 117 Händler. Darüber
hinaus wurde mit dem Bau des Werks Chengdu begonnen, Pläne für die Errichtung
einer zusätzlichen neuen Produktionsstätte werden weiterhin intensiv geprüft.
„Wir verfügen jetzt über das erforderliche Marktwachstum, eine robuste
Strategie, die passenden Organisationsformen und die geeignete Mannschaft für
die erfolgreiche Umsetzung unserer Wachstumspläne auf dem chinesischen
Automobilmarkt", betonte Freeman Shen, Senior Vice President der Volvo Car
Corporation und Chairman von Volvo Car China.
Quelle: Volvo |
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12.07.2011 Volvo
entwickelt Range Extender für Elektrofahrzeuge
Reichweite von mehr als 1.000 km möglich
Elektromotor in Verbindung mit
Dreizylinder-Verbrennungsmotoren
Projekte von EU und Schwedischer Energie
Agentur unterstützt
Köln/Göteborg. Die Volvo Car Corporation
leitet den nächsten Schritt auf dem Gebiet der Elektromobilität ein und
entwickelt drei verschiedene Konzepte von Range Extendern, um die Reichweite von
Elektrofahrzeugen deutlich zu erhöhen. Die Projekte werden von der Schwedischen
Energie Agentur und der EU unterstützt. Die ersten Tests für die neuen Konzepte
sind für das erste Quartal 2012 geplant.
„Dies ist ein großer Fortschritt auf unserem
Weg zur Elektromobilität. Bisher sprechen die hohen Batteriekosten und die
geringe Reichweite gegen das Konzept Elektrofahrzeug. Mit einem Range Extender
steigt die Reichweite eines Elektrofahrzeugs auf 1.000 Kilometer und mehr - und
dies alles bei CO2-Emissionen von 50 g/km oder sogar darunter", sagt Derek Crabb,
Vice President Powertrain Engineering bei der Volvo Car Corporation. Die
Entwicklungen bei Volvo konzentrieren sich auf diesem Gebiet auf drei
verschiedene Technikkonzepte, bei denen zusätzlich zum Elektromotor
unterschiedlich starke Dreizylinder-Verbrennungsmotoren zum Einsatz kommen. Alle
Versionen verfügen über eine Bremsenergie-Rückgewinnung. Die Verbrennungsmotoren
können sowohl mit Benzin als auch mit Bio-Ethanol (E85) betrieben werden. Zwei
Konzepte basieren auf dem Volvo C30 Electric. In beiden Fällen wurde die Größe
der Batterieeinheit reduziert, um Platz zu schaffen für den Verbrennungsmotor
und den Tank.
Konzept I: Volvo C30 mit seriell
geschaltetem Range Extender
Basis ist der Volvo C30 Electric, der
zusätzlich zu seinem 111 PS (82 kW) starken Elektromotor einen
Dreizylinder-Verbrennungsmotor mit 60 PS (45 kW), der hinten unter dem
Gepäckraumboden installiert ist, und einen 40-Liter-Tank besitzt. Der
Verbrennungsmotor ist verbunden mit einem 40-kW-Generator. Die Leistung, die der
Verbrennungsmotor erzeugt, wird auf diesem Wege vorrangig für den Antrieb des
Elektromotors genutzt. Der Fahrer hat auch die Möglichkeit, mit Hilfe des
Generators die Batterie aufzuladen, um die elektrische Reichweite des Fahrzeugs
zu erhöhen. Durch den Range Extender steigt die Reichweite des Elektrofahrzeugs
um bis zu 1.000 Kilometer - zusätzlich zu den 110 Kilometern Reichweite, die
durch die Batterie erzielt werden können.
Konzept II: Volvo C30 mit parallel
geschaltetem Range Extender
Bei dieser Lösung erhält der Volvo C30
Electric zusätzlich zu seinem 111 PS (82 kW) starken Elektromotor einen
Dreizylinder-Turbobenziner mit 190 PS (140 kW) und ein
Sechsgang-Automatikgetriebe. Motor und Getriebe finden bei diesem Konzept
ebenfalls unter dem Gepäckraumboden Platz. Hinzu kommt darüber hinaus wieder ein
40-Liter-Tank. Der Unterschied zu Konzept I ist die parallele Schaltung. Das
heißt, der Verbrennungsmotor treibt die Hinterräder über das Automatikgetriebe
direkt an. Dadurch ist ein effizienter Einsatz auch auf Langstrecken garantiert.
Dank der rechnerischen Gesamtleistung der beiden Motoren von insgesamt mehr als
300 PS ist eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als sechs Sekunden
möglich. Dank des Range Extenders wird die Reichweite des Volvo C30 Konzept II
ebenfalls um mehr als 1.000 Kilometer erhöht - zusätzlich zu den 75 Kilometern
Reichweite, die alleine durch die Batterie erzielt werden können.
Konzept III: Volvo V60 mit parallel
geschaltetem Range Extender
Bei dieser Lösung ist das komplette
Antriebssystem vorn unter der Motorhaube platziert. Der 111 PS (82 kW) starke
Elektromotor wird ergänzt durch einen 190 PS (140 kW) starken
Dreizylinder-Turbobenziner, eine Zwei-Stufen-Automatik und einen 40 kW starken
Generator. Hinzu kommt ein 45 Liter fassender Tank. Der Verbrennungsmotor treibt
hier über die Automatik die Vorderräder an und lädt die Batterie auf, sobald der
Ladezustand unter einen bestimmten Wert sinkt. Bis zu einer Geschwindigkeit von
50 km/h wird das Fahrzeug rein elektrisch betrieben. Der Verbrennungsmotor wird
erst bei höheren Geschwindigkeiten hinzugeschaltet. Die Batterieeinheit ist
unter dem Ladeboden des Gepäckraums platziert und ermöglicht im reinen
Elektrobetrieb eine Reichweite von 50 Kilometern. Auch bei diesem Konzept steigt
die Reichweite dank des Range Extenders auf mehr als 1.000 Kilometer.
Fahrspaß und Komfort kombiniert mit
niedrigen CO2-Emissionen
Das Konzept des seriell geschalteten Range
Extenders im Volvo C30 Electric ist Teil eines EU-Projektes, an dem Volvo unter
acht teilnehmenden Unternehmen der einzige Automobilhersteller ist. Bei den
beiden Konzepten eines parallel geschalteten Range Extenders arbeitet Volvo eng
mit der Schwedischen Energie Agentur zusammen. „Alle drei Projekte ermöglichen
es uns, die verschiedenen Möglichkeiten von Range Extendern zu erproben. Wie
schon beim Volvo C30 Electric und beim Volvo V60 Plug-in-Hybrid geht es darum,
Fahrzeuge mit möglichst niedrigen CO2-Emissionen zu entwickeln, die gleichzeitig
alle Kundenanforderungen bezüglich Komfort, Fahrspaß und Funktionalität
erfüllen", erklärt Derek Crabb.
Quelle: Volvo |
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16.06.2011 J.D.
Power Studie: Volvo hat die zufriedensten Kunden
Volvo gewinnt prestigeträchtiges
Marken-Ranking 2011
Platz 1 für den schwedischen
Premium-Hersteller in der Markenwertung
Platz 2 für Volvo V50 in der Mittelklasse
und Dritter der Gesamtwertung
Platz 3 für den Kombi-Klassiker Volvo V70 im
Oberklasse-Segment
Repräsentative Studie zur
Kundenzufriedenheit aktuell veröffentlicht
Köln. Eindrucksvoller kann der
Qualitätsanspruch der Volvo Car Corporation nicht bekräftigt werden: Bei der
aktuellen J.D. Power Studie für den deutschen Markt belegt der schwedische
Premium-Hersteller in der Markenwertung 2011 den ersten Rang - vor allen
deutschen Premium-Marken und allen japanischen Herstellern, die den Wettbewerb
viele Jahre dominierten. Auch bei der Produktwertung kamen zwei Volvo Modelle
auf das Siegerpodest. Im Mittelklasse-Segment holte der Volvo V50 Silber und
schaffte damit auch Platz drei in der Gesamtwertung aller Modelle. In der
Oberklasse wurde der Volvo V70 mit Bronze ausgezeichnet.
„Das Ergebnis der aktuellen J.D. Power
Studie spiegelt das hohe Niveau unserer Modelle bezüglich Qualität,
Zuverlässigkeit, Attraktivität und Service wider. Gleichzeitig unterstreicht es
den Premium-Charakter eines jeden Volvo Fahrzeugs. Niemand kennt die Stärken und
Schwächen eines Fahrzeugs besser als sein jeweiliger Besitzer. Und genau dies
macht diese Auszeichnung, die auf der Grundlage von Kundenbefragungen entsteht,
so bedeutend. Hinzu kommt, dass es Premium-Hersteller bei diesen Umfragen
traditionell schwer haben, da ihre Kundschaft besonders anspruchsvoll ist. Die
wertvollste und aussagekräftigste Währung, die wir erhalten können, ist die
Zufriedenheit unserer Kunden", sagt Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Volvo
Car Germany.
Zum zehnten Mal erstellte das weltweit
tätige Marktforschungsinstitut J.D. Power einen umfassenden Report über die
Zufriedenheit und die Erfahrungen deutscher Autofahrer mit ihrem Fahrzeug. Dabei
ermittelte das amerikanische Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles (USA) den
Zufriedenheitswert VOSS (Vehicle Ownership Satisfaction Study) und untersuchte
mehr als 100 Modelle in neun Klassen. Zum dritten Mal wurde die Umfrage via
Internet durchgeführt. An der Online-Befragung nahmen insgesamt 17.158
Autofahrer teil. Die Teilnehmer mussten ihr Fahrzeug mindestens zwei Jahre lang
fahren und haben in dieser Zeit durchschnittlich 38.700 Kilometer zurückgelegt.
Oder anders ausgedrückt: In die Bewertung floss die Erfahrung aus über 660
Millionen zurückgelegter Kilometer ein - repräsentativer kann ein Ergebnis nicht
sein.
Aus der Umfrage erstellt J.D. Power ein
Marken-Ranking, das die einzelnen Hersteller aufführt, und eine
Produktbewertung, die die verschiedenen Fahrzeugmodelle in den unterschiedlichen
Segmenten listet. Für die Bewertung der Hersteller müssen mindestens 100
aussagekräftige Antworten, für das Modellranking mindestens 50 auswertbare
Aussagen eingehen. Das Gesamtergebnis wird anhand von 67 Attributen in vier
verschiedenen Zufriedenheitskategorien zusammengestellt, die unterschiedlich
gewichtet werden: Die Attraktivität fließt mit 32 Prozent in das Ergebnis ein,
der Bereich Qualität/Zuverlässigkeit mit 26 Prozent, die Unterhaltskosten mit 22
Prozent und der Service mit 20 Prozent.
Volvo kam im Marken-Ranking auf eine
Zufriedenheitsquote von 84,1 Prozent und schaffte damit erstmals Platz eins. In
der Gesamtwertung aller Fahrzeuge (unabhängig vom jeweiligen Segment) belegte
der Volvo V50 mit einem Zufriedenheitsindex von 85,9 Prozent Rang drei, in
seinem Segment, der Mittelklasse, erreichte er damit äußerst knapp geschlagen
Platz zwei. Im Oberklasse-Segment kam der Volvo V70 mit einem
Zufriedenheitsindex von 82,7 Prozent auf einen beachtlichen dritten Platz.
Die begehrten Auszeichnungen wurden am
Donnerstagabend (16. Juni 2011) im Journalistenclub des Axel-Springer-Hauses in
Berlin übergeben.
J.D. Power and Associates ist eine der renommiertesten
Marktforschungs-Institutionen weltweit. Das Unternehmen wurde 1968 von James
David Power III gegründet und erstellt Kundenzufriedenheitsstudien in den
Bereichen Automobilindustrie, Bankwesen, Telekommunikation und
Energiewirtschaft. Die Studie für den deutschen Markt veröffentlicht J.D. Power
exklusiv in Zusammenarbeit mit der Redaktion der Automobil-Fachzeitschrift AUTO
TEST mit Sitz in Schwabach.Quelle: Volvo |
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26.05.2011 Volvo
testet innovative Schwungradspeicher-Technik
Kraftstoff-Einsparpotenzial liegt bei bis zu 20 Prozent
Intelligente und günstige Lösung, baldige
Marktreife möglich
Vierzylinder mit der Power eines
Sechszylinders
Leichtbau aus Karbonfaser, wichtiger
Baustein der Volvo Zukunftsstrategie
Köln. Volvo setzt sein Engagement in der
Entwicklung effizienter und umweltgerechter Antriebstechniken unvermindert fort.
Im Herbst dieses Jahres testet der schwedische Premium-Hersteller als einer der
ersten Automobilproduzenten weltweit ein sogenanntes Schwungradspeicher-System
im öffentlichen Verkehr. Die innovative Technik ist eine intelligente, günstige
und zugleich äußerst effiziente Lösung, mit der ein Vierzylinder-Motor die
Leistung eines Sechszylinders erreichen kann - bei einer gleichzeitigen
Kraftstoffersparnis von bis zu 20 Prozent.
Bei der Entwicklung der fortschrittlichen
Rekuperations-Technik wird die Volvo Car Corporation von der schwedischen
Umweltbehörde mit einem Zuschuss von 6,57 Millionen Kronen (ca. 735.000 Euro)
unterstützt. An dem Technik-Projekt beteiligen sich zudem das Tochterunternehmen
Volvo Powertrain (Motoren-Produzent) und die schwedische SKF-Group, einer der
weltweit führenden Hersteller von Qualitätslagern, Dichtungen,
Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen.
„Unser Ziel ist es, ein komplettes,
ganzheitliches System für die Bremsenergie-Rückgewinnung zu entwickeln. Bereits
im zweiten Halbjahr 2011 wollen wir die neue Technik in einem Volvo Fahrzeug
testen. Das System hat ein Kraftstoff-Einsparpotenzial von bis zu 20 Prozent.
Gleichzeitig geht eine Leistungssteigerung von 80 PS (59 kW) einher, die dem
Fahrer das Gefühl vermittelt, er beschleunige mit einem Sechszylinder-Triebwerk,
obwohl es sich um einen Vierzylinder-Motor handelt", erklärt Derek Crabb, Vice
President VCC Powertrain Engineering.
60.000 Umdrehungen in der Minute
Das neue System mit der Bezeichnung Flywheel KERS (Kinetic Energy Recovery
System) ist an die Hinterachse gekoppelt. Während des Bremsvorgangs schaltet
sich der Motor automatisch ab und die Bremsenergie treibt das Schwungrad (Flywheel)
mit bis zu 60.000 Umdrehungen in der Minute an. Beim Anfahren wird die gewonnene
Bremsenergie vom Schwungradspeicher über einen speziell entwickelten
Transformator an die Hinterachse übertragen. Daraus resultiert eine zusätzliche
Leistung von 80 PS (59 kW) und eine Steigerung des Drehmoments. Die
Schwungrad-Energie verbessert die Beschleunigung beim Anfahren und wird darüber
hinaus auch zur Unterstützung des normalen Fahrbetriebs genutzt.
„Durch das neue System wird der
Kraftstoffverbrauch deutlich gesenkt. Zudem haben unsere Berechnungen ergeben,
dass der Motor bei Fahrten im Rahmen des offiziellen Testzyklus NEFZ (Neuer
Europäischer Fahrzyklus) etwa die Hälfte der Fahrzeit ausgeschaltet bleiben
kann", ergänzt Derek Crabb. Die innovative Schwungradspeicher-Technik ist auch
deshalb so effektiv, weil das System seine größte Energiezufuhr während der
höchsten Belastung erhält. Dies bedeutet: Je mehr Stopps und Starts, je länger
die Fahrt, desto größer ist die Energiegewinnung und gleichzeitig auch die
Kraftstoffeinsparung.
Kompakte Leichtbau-Lösung mit Karbonfaser
Ein Vorläufer der Schwungradspeicher-Technik wurde bereits in einem Volvo 240 in
den 1980er Jahren getestet. Das damalige Schwungrad wurde aus Stahl hergestellt.
In jüngster Zeit haben verschiedene Hersteller ähnliche Konzepte erprobt. Es hat
sich jedoch herausgestellt, dass die Stahlbauweise wenig effektiv und zu teuer
ist.
Das neue System, das Volvo einsetzen wird,
ist aus Karbonfaser in Leichtbauweise gefertigt. Es wiegt lediglich rund sechs
Kilogramm und hat einen Durchmesser von nur 20 Zentimetern. Zudem arbeitet das
Karbonfaser-Schwungrad in einem Vakuum, um Reibungsverluste zu vermeiden.
„Wir sind zwar nicht die ersten Hersteller,
die diese Technik testen. Kein anderes Unternehmen hat bisher jedoch ein
Verfahren entwickelt, das an der Hinterachse wirkende System mit einem
Frontantrieb zu verbinden. Sollten die Tests erfolgreich verlaufen und die
Entwicklung planmäßig voranschreiten, rechnen wir bereits in wenigen Jahren mit
der Einführung des serienreifen Systems. Denn die Schwungradspeicher-Technik ist
vergleichweise günstig. Und obwohl es sich um eine sehr anspruchsvolle
Top-Technik handelt, wie es auch beispielsweise der Plug-in-Hybrid ist, kann sie
in den meisten unserer Volvo Modelle eingesetzt werden. Das System hat das
Potenzial, innerhalb unserer ambitionierten Volvo Zukunftsstrategie ´DRIVe
Towards Zero` eine herausragende Rolle zu spielen", sagt Derek Crabb
abschließend.
Quelle: Volvo |
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20.05.2011 Volvo
beteiligt sich an der Entwicklung eines induktiven Aufladesystems für
Elektrofahrzeuge
Stromzufuhr ohne Steckdose
Induktionsabnehmer arbeitet kabellos
Volvo erweitert Kompetenz und Know-how
Köln. Die Volvo Car Corporation ist Partner
eines innovativen Entwicklungsprojektes für ein induktives Aufladesystem, mit
dem zukünftig Elektrofahrzeuge gespeist werden sollen. Gemeinsam mit dem
belgischen Unternehmen Flanders Drive, das auf die Entwicklung hochkomplexer
technischer Systeme spezialisiert ist, arbeitet Volvo an einer neuen Technik,
die die Stromzufuhr ohne Steckdose ermöglichen soll. Mithilfe des induktiven
Aufladesystems wird der notwendige Strom für die Fahrzeugbatterie über eine im
Boden versenkte Aufladeplatte kabellos geliefert.
„Mit diesem Projekt verfolgen wir das Ziel,
die Nutzung so einfach wie möglich zu machen und dadurch die Alltagstauglichkeit
eines Elektrofahrzeugs zu erhöhen", erklärt Johan Konnberg, Projektmanager der
Special Vehicle Abteilung bei der Volvo Car Corporation.
Mit der Auslieferung eines Volvo C30
Electric, der mit dem neuen System ausgerüstet werden soll, an Flanders Drive
fiel am 19. Mai 2011 der offizielle Startschuss des Projektes, das zukünftig den
Namen CED (Continuous Electric Drive) trägt. Neben Flanders Drive und Volvo
beteiligen sich mit dem Bushersteller Van Hool und dem Straßenbahnproduzenten
Bombardier auch zwei belgische Staatsunternehmen an dem Projekt.
Kabelloser Energietransfer
Um den kabellosen Energietransport zu
gewährleisten, wird eine Aufladeplatte im Boden - beispielsweise in der
Garagenauffahrt des Fahrzeugeigentümers - versenkt. Wichtigster Bestandteil der
Aufladeplatte ist eine Spule, die ein magnetisches Feld generiert. Zum Aufladen
des Akkus muss das Fahrzeug über der Platte geparkt werden, damit der
Induktionsabnehmer die Energie aus der Platte in das Fahrzeug übertragen kann.
Der Energietransport verläuft kontaktlos. Ein Konverter im Fahrzeug wandelt den
Wechselstrom in Gleichstrom um und speist damit die Fahrzeugbatterie. Der Akku,
der im Volvo C30 Electric zum Einsatz kommt, kann mit maximal 24 kWh aufgeladen
werden. Um eine komplett leere Batterie dieser Größenordnung wieder aufzuladen,
wird eine Ladezeit von ca. einer Stunde und 20 Minuten veranschlagt. Bei dem
Entwicklungsprojekt CED wurde eine Akku-Kapazität von 20 kWh zugrunde gelegt.
Projekt dient auch der Kompetenzstärkung
Zahlreiche Automobilhersteller und
Technologie-Unternehmen forschen auf diesem Gebiet, bisher konnte jedoch kein
Hersteller ein marktreifes Serienprodukt präsentieren. „Bisher gibt es noch
keinen alltagstauglichen Standard für diese Technik", sagt Johan Konnberg.
Deshalb unterstreicht Konnberg auch die Bedeutung des frisch gestarteten
Projektes. Durch die Beteiligung an der Entwicklung des Systems erhält Volvo
Zugang zu wichtigen Informationen und entsprechendem Fachwissen. Volvo stärkt
dadurch sein Know-how und erhöht seine Kompetenz auf diesem Gebiet deutlich.
„Ein wichtiger Aspekt dieses Projektes ist
es, das Produkt serienreif und alltagstauglich zu machen. Denn das induktive
Aufladesystem ist eine smarte Lösung für zukünftige Generationen von
Elektrofahrzeugen", erklärt Johan Konnberg abschließend.
Der Volvo C30 Electric ist ein wichtiger
Teil der ambitionierten Strategie der Volvo Car Corporation auf dem Gebiet der
Elektromobilität. Der Volvo C30 Electric ist wie ein konventioneller Volvo C30
ausgestattet. Genauso komfortabel, sportlich und sicher ermöglicht der Volvo C30
Electric CO2-freies Fahren mit einer Reichweite von bis zu 150 Kilometern. Die
Auslieferung der ersten 250 Fahrzeuge an ausgesuchte Kunden und Unternehmen in
Europa ist für die zweite Hälfte des Jahres 2011 geplant.
Quelle: Volvo |
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13.05.2011 Volvo
on Call jetzt auch über App bedienbar
Volvo Notrufsystem smartphonefähig
Funktionsumfang wurde erweitert
Effektive Hilfe in 14 europäischen Ländern
Köln. Für das Modelljahr 2012 hat der
schwedische Premium-Automobilhersteller Volvo auch sein Notrufsystem Volvo on
Call (VOC) weiter optimiert. Mittels einer Volvo on Call Applikation kann der
Volvo Fahrer nun auch mit seinem Smartphone auf verschiedene Fahrzeugfunktionen
zugreifen und diese kontrollieren - eine Technik, die derzeit neben Volvo nur
noch von einem Hersteller angeboten wird. Volvo on Call gewährleistet rund um
die Uhr schnelle und zuverlässige Hilfe im Fall eines Unfalls oder einer Panne,
lässt sich aber auch bei Einbruch, Diebstahl oder Verlust der Schlüssel nutzen
und bietet darüber hinaus zahlreiche Service- und Komfortfunktionen.
Volvo on Call steht grenzüberschreitend in
14 Ländern und damit in nahezu ganz Westeuropa zur Verfügung. Eine wichtige
Sicherheitsfunktion ist die automatische Hilfe bei einem Unfall: Sobald ein
Airbag oder ein Gurtstraffer ausgelöst werden, informiert das System selbsttätig
die VOC Einsatzzentrale des jeweiligen Landes. Hier benachrichtigt der
Mitarbeiter umgehend Rettungsdienst und Polizei und weist diesen den Weg zum
Fahrzeug, das bis auf zehn Meter genau geortet werden kann.
Dank der neuen Volvo on Call Applikation
stehen dem Volvo Fahrer neben den bereits vorhandenen VOC Funktionen zusätzliche
Features zur Verfügung. Die Applikation ist über den „App Store" oder den „Android
MarketPlace" erhältlich, wird über einen entsprechenden PIN der VOC Einheit
aktiviert und ist an die Laufzeit von VOC gekoppelt.
Neue Features mit hoher Komfortfunktion
Mit Hilfe der neuen Features kann der Volvo
Fahrer wichtige Informationen via Smartphone abrufen: zum Beispiel Parameter wie
Tankinhalt, Restkilometer sowie Betriebstände der Flüssigkeiten. Ebenso lässt
sich die (optionale) Standheizung bis zu 24 Stunden im voraus programmieren oder
von unterwegs per Knopfdruck starten. Über Google Maps kann der Standort des
Fahrzeugs mit einer Genauigkeit von einem Kilometer lokalisiert werden, zur
Erleichterung der Suche können zudem Hupe und Beleuchtung für fünf Sekunden
aktiviert werden. Außerdem lässt sich aus der Ferne überprüfen, ob Türen,
Fenster und Kofferraum tatsächlich verriegelt sind. Darüber hinaus werden
Fehlermeldungen und Warnungen wie defekte Lampen, eine Wartungserinnerung oder
ein Einbruch direkt an das Smartphone übertragen. Selbst für das Ausfüllen eines
Fahrtenbuches ist das neue System hilfreich, da der Tageskilometerstand, der
Kraftstoffverbrauch oder der Durchschnittsverbrauch ausgelesen und im
Excel-Format heruntergeladen werden können. Ebenfalls via Smartphone kann der
Fahrer die Fahrzeugidentifikationsnummer oder den Stand des VOC Vertrages
ablesen.
System sorgt für schnelle Hilfe
Volvo on Call basiert auf einem im Fahrzeug
integrierten GSM-Modul, das im Bedarfsfall eine Verbindung mit dem VOC Operator
herstellt. Die Kommunikation erfolgt via Zentral-Server in Göteborg über die VOC
Zentrale in München. Das eingebaute GPS-Satellitensystem ermittelt zugleich die
genaue Position des Fahrzeugs und leitet diese Daten an den lokalen VOC Operator
weiter. Volvo on Call ist auch ohne RTI Navigationssystem verfügbar.
Im Notfall kann der Fahrer außerdem die
SOS-Taste in der Mittelkonsole drücken und wird dann automatisch mit einem VOC
Mitarbeiter verbunden, der je nach Bedarf Polizei, Ambulanz oder andere
Rettungsdienste zum Fahrzeug schickt. Zugleich bietet das System eine effiziente
Pannenhilfe. Dazu drückt der Fahrer einfach die On Call-Taste im Fahrzeug und
wird dann umgehend mit einem VOC Mitarbeiter verbunden. Dieser organisiert dann
einen Pannendienst und leitet diesen zum Fahrzeug.
Zusätzlich beinhaltet das System weitere
hilfreiche Sicherheitsfunktionen wie den Einbruchalarm. Bei einem
Einbruchversuch wird nach 15 Sekunden automatisch der VOC Kundendienst
alarmiert. Sollte das Fahrzeug dennoch gestohlen werden, lässt sich die Position
jederzeit via Satellit ermitteln. Aus Sicherheitsgründen geschieht dies nur in
Verbindung mit einer polizeilichen Anzeige. Ein weiterer Service ist die
fernbedienbare Türentriegelung per Telefon, falls der Schlüssel verloren oder
versehentlich im Fahrzeug gelassen wurde. Dazu reicht ein Anruf beim VOC
Kundendienst mit Angabe des persönlichen Passworts, und der Mitarbeiter wird die
Tür dann zu einem vereinbarten Zeitpunkt über das integrierte Telefon entriegeln.
Das System steht derzeit in 14 europäischen
Ländern zur Verfügung. Sämtliche VOC Funktionen sind jederzeit verfügbar, und
die Mitarbeiter der Center stehen täglich an 24 Stunden für die persönliche
Hilfe bereit. Volvo on Call ist in zwei aufeinander aufbauenden Paketen
erhältlich. Das Safety Paket beinhaltet die Notruffunktion mit automatischer
Ermittlung der Fahrzeugposition, Alarmierung der VOC Zentrale und das
GSM-Telefon mit integrierter Freisprecheinrichtung. Das Security Paket umfasst
zusätzlich die automatische Benachrichtigung bei Diebstahl, Fahrzeugortung und
die Fernentriegelung bei Verlust der Fahrzeugschlüssel. Beide Pakete haben eine
Gültigkeit von fünf Jahren, die Kosten für Telefonate und SMS zur Notrufzentrale
sind bereits enthalten.
Quelle: Volvo |
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11.05.2011 Neuer
Online-Auftritt für Volvo Gebrauchtwagen-Börse
Modern und übersichtlich gestaltet, beste
Benutzerfreundlichkeit
Breites Angebot der deutschen Volvo Partner
auf einen Blick
Enge Kooperation mit den Spezialisten von
WebMobil24
Köln. Volvo Car Germany verstärkt seine
Aktivitäten im Bereich der Gebrauchtwagen-Vermarktung und geht jetzt im Internet
mit einer völlig neu gestalteten und von Grund auf neu strukturierten
Gebrauchtwagen-Börse online. Ab sofort können sich alle interessierten Endkunden
über die Homepage des Importeurs schwedischer Premium-Automobile bzw. mit einen
direkten Link zur Online-Börse über das aktuelle Gebrauchtwagen-Angebot der
deutschen Volvo Händler informieren und mit dem jeweiligen Anbieter direkt in
Kontakt treten. Gleichzeitig werden alle Fahrzeuge auch auf der Website von
WebMobil24 präsentiert. Das auf „Online Marktplätze" spezialisierte Unternehmen
ist Partner und IT-Dienstleister von Volvo bei der neuen Gebrauchtwagen-Börse.
Benutzerfreundlichkeit im Fokus
Beim neuen Design und der Struktur der Volvo
Gebrauchtwagen-Börse wurde besonderen Wert auf die Benutzerfreundlichkeit
gelegt. Interessenten aus anderen Ländern können für die Darstellung auf der
Homepage zwischen 28 verschieden Sprachen wählen. Spielerische Elemente, wie
Schieberegler zur Einstellung numerischer Suchwerte sowie die kontextgesteuerte,
stets aktuelle Anzeige der Anzahl gefundener Fahrzeuge, sind nur einige der
Details, die dem Endkunden die Suche nach einem Gebrauchtwagen leicht machen.
Das Ergebnis einer Suchanfrage kann wahlweise angezeigt werden: Als
tabellarische Übersicht oder als ansprechende Bildergalerie. In der
Detailansicht können bis zu 15 Bilder im XXL-Format gespeichert und in der
Funktion einer Diashow abgespielt werden. Wenn verfügbar, kann sogar ein Video
des Fahrzeuges abgespielt werden.
Die Volvo SELEKT Fahrzeuge sind durch das
entsprechende Logo des Gebrauchtwagen-Programms gut sichtbar markiert und heben
sich in jeder Darstellung von den sonstigen Gebrauchtfahrzeugen deutlich ab.
Komfortable Verwaltung und Kommunikation
Zu den komfortablen Verwaltungsfunktionen
zählen ein Merkzettel sowie die Vergleichsfunktion verschiedener ausgewählter
Modelle. Interessante Fahrzeuge können als Exposé mit allen Bildern gedruckt
werden. Ebenso ist die Weiterleitung via Email an einen Bekannten möglich. Den
Weg zum Händler findet der interessierte Kunde - nach Eingabe seines
Startpunktes - zielsicher über den integrierten Routenplaner. Über ein
Kontaktformular kann eine Anfrage unmittelbar via Email gestellt werden. Ein
direkter Link führt auf die Volvo Partnerseiten, wo zum jeweiligen Händler alle
Details verfügbar sind. Ein Finanzierungsrechner ist für eine der nächsten
Versionen geplant.
Angebot auch bei WebMobil24
Ein wesentlicher Unterschied zum früheren
Internet-Auftritt von Volvo zeigt sich auf der neuen Homepage in der Anbindung
an die Händlersysteme. Statt einer eigenen, wird jetzt die etablierte
Standardschnittstelle von WebMobil24 genutzt. Fahrzeuge müssen einfach auf
Webmobil24.de eingestellt werden und sind damit für alle Volvo SELEKT Partner
automatisch auch über die Volvo Börse verfügbar.
Zusätzlich zu der neuen,
zukunftsorientierten Volvo Börse ergibt sich aus der Kooperation mit WebMobil24
für die Händler eine weitere Vermarktungsmöglichkeit der Fahrzeuge über eine
innovative Internetplattform.
Die Links im Überblick:
http://www.volvocars.de/
www.volvocars.de/gebrauchtwagen
http://www.webmobil24.de/
Quelle: Volvo |
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06.05.2011
Halbzeit beim „One Tonne Life" Projekt:
CO2-Ausstoß um 64 Prozent reduziert
Test-Familie erzielt beachtliches
Zwischenergebnis
Größte Einsparungen bei Mobilität und
Energieverbrauch
Vegetarische Ernährung verringert Emissionen
um die Hälfte
Köln/Stockholm. Das aufsehenerregende
Umwelt-Projekt „One Tonne Life"
der Unternehmen A-hus, Vattenfall und Volvo läuft gerade erst drei Monate, und
schon haben sich beachtliche Erfolge eingestellt. Die schwedische Testfamilie
Lindell aus dem Stockholmer Ortsteil Hässelby konnte die Emissionen um
bemerkenswerte 64 Prozent von anfangs 7,3 Tonnen auf jetzt 2,6 Tonnen pro Person
im Jahr reduzieren.
Mit dem Umwelt-Projekt „One Tonne Life"
wollen die Kooperationspartner A-hus, Vattenfall und Volvo sowie die Experten
von Siemens und ICA zeigen, wie eine Durchschnittsfamilie einen rundum
klimafreundlichen Lebensstil realisieren kann. Die Herausforderung, die die
Testfamilie Lindell - bestehend aus Vater Nils, Mutter Alicja sowie den Kindern
Hannah und Jonathan - zu bewältigen hat, ist äußerst ambitioniert. Die Lindells
werden in dem sechsmonatigen Experiment versuchen, den Kohlendioxidausstoß auf
unter eine Tonne pro Kopf im Jahr zu senken und die Umweltbilanz dadurch
deutlich zu verbessern.
Dafür zog die schwedische Testfamilie aus
ihrem alten Haus aus den 1970er Jahren in ein neu errichtetes klimafreundliches
Holzhaus um und ließ auch das mehr als zehn Jahre alte Auto stehen. Mithilfe
unterschiedlichster Maßnahmen wollen die Lindells die drastische CO2-Senkung
erreichen: Umweltfreundliches Wohnen ermöglicht das Energiesparhauses der Firma
A-hus, für nachhaltige Mobilität sorgt der batteriebetriebene Volvo C30 DRIVe
Electric, Strom aus erneuerbaren Energiequellen liefert Vattenfall. Darüber
hinaus kommen neueste energiesparende Haushaltsgeräte von Siemens zum Einsatz.
Außerdem erhält die Testfamilie bei der bewussten Auswahl von Produkten fürs
tägliche Leben fachkundige Beratung durch das Lebensmittel-Unternehmen ICA.
„Bisher konnten wir unseren Alltag ohne
größere Kompromisse meistern. Durch die innovativen Techniken reduziert sich der
Kohlendioxid-Ausstoß fast von allein und macht den Test soweit unkompliziert.
Ich befürchte nur, dass wir die richtigen Herausforderungen noch vor uns haben.
Von 2,6 Tonnen unter eine Tonne zu kommen, wird alle bisherigen Anstrengungen
deutlich in den Schatten stellen", sagt Alicja Lindell.
Größte Einsparungen bei Mobilität und
Energieverbrauch
Die meisten Einsparungen konnte die Testfamilie in den Bereichen Mobilität und
Stromverbrauch erzielen. Durch den Einsatz des Volvo C30 Electric konnte der
CO2-Ausstoß um bemerkenswerte 93 Prozent gesenkt werden. Das ausschließlich
elektrisch angetriebene Volvo Modell lässt sich einfach an einer Steckdose des
Energiesparhauses durch die Zufuhr erneuerbarer Energien aufladen. Zudem
entschieden sich die Lindells mit dem Zug in den Skiurlaub zu fahren. Um die
Emissionen noch weiter zu reduzieren, wollen sie jetzt auch verstärkt auf das
Fahrrad zurückgreifen.
Zur Ausstattung des Holz-Energiesparhauses
der Firma A-hus gehören Solarzellen auf dem Dach und an der Südwestfassade,
dreischichtige Wände mit außergewöhnlich gutem Isoliervermögen sowie
Niedrig-Energie-Fenster und -Außentüren. Diese sogenannten Plus-Energie-Häuser
erzeugen mehr Energie als sie verbrauchen. Im Bereich Wohnen lassen sich die
wirksamsten Einsparungen jedoch durch die Verwendung von Strom aus erneuerbaren
Energien erzielen. So konnte die Testfamilie damit den Kohlendioxid-Ausstoß in
diesem Bereich beinahe auf Null reduzieren. Inklusive der gewonnenen Energie aus
dem Testhaus ergibt sich daraus insgesamt eine Halbierung der Emissionen in
diesem Testbereich.
„Uns macht es auch nach drei Monaten noch
Spaß, die Grafiken und Diagramme über unseren täglichen Stromverbrauch auf dem
Bildschirm im Hausflur zu lesen. Schließlich haben wir mit der Vattenfall Energy
Watch einen nützlichen Partner zur Hand", sagt Alicja Lindell. Vattenfalls
Energy Watch ist eine innovative Technik zur Erfassung des Stromverbrauchs der
Testfamilie in Echtzeit.
Vegetarisches Essen verringert Emissionen um
die Hälfte
Während der bisherigen Testphase haben sich weitere interessante Erkenntnisse
ergeben.
So konnte beim Lebensmitteleinkauf durch die bewusste Wahl von lokalen und
regionalen Anbietern sowie durch verstärkten Verzicht auf Fisch sowie Fleisch
und wesentlich mehr vegetarischem Essen eine deutlich verbesserte CO2-Bilanz
erzielt werden. Ebenfalls positiv schlug sich nieder, dass die Lindells weniger
Essen gegangen sind. Sowohl die Wahl des Essens als auch des Ortes birgt noch
erhebliches Einsparungspotential. Sogar die Emissionen verursacht durch Dritte,
zum Beispiel bei der Herstellung von Produkten, konnten halbiert werden. In
diesem Bereich sind jedoch weitere Einsparungen kaum möglich, da sie nicht in
den Händen der Testfamilie liegen.
Emissionen Dritter machen den letzten
Schritt zum Ziel ungleich schwerer
Die Emissionen, die durch Dritte verursacht werden, werden mit 900 Kilogramm pro
Person pro Jahr beziffert. Darunter fällt der Kohlendioxid-Ausstoß, der zum
Beispiel in Fabriken oder anderen Produktionsstätten bei der Herstellung
verschiedenster Produkte anfällt, genauso wie Emissionen die durch Haus, Auto,
Möbel, Kleidung und das tägliche Leben ausgelöst werden. „Experten bestätigen,
dass die Herstellung von Produkten bezogen auf den CO2-Ausstoß weniger ein
Problem darstellt, als der Gebrauch der Güter. In unserer Testumgebung wiederum
ist alles derartig Energie-effizient, dass uns das nicht tangieren muss. In
diesem Punkt müssen wir einfach mit den 900 Kilogramm Kohlendioxid leben, da wir
darauf keinerlei Einfluss haben. Es bleibt ohnehin ein ambitioniertes Ziel, den
Ausstoß unter eine Tonne zu drücken. Wir sind jedoch sehr optimistisch, dass wir
das Ziel erreichen. Denn unser Know-how wächst täglich und unsere Motivation ist
stärker denn je", erklärt Nils Lindell abschließend.
Unter
www.onetonnelife.se können Sie die Fortschritte der Familie Lindell
nachvollziehen. Außerdem enthält die Seite zahlreiche Informationen und Grafiken
zum Thema CO2-Reduzierung sowie Wissenswertes über die beteiligten Unternehmen.
Quelle: Volvo |
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05.05.2011 Volvo
Car Germany startet neues Gebrauchtwagen-Programm
Label Volvo SELEKT garantiert einheitlichen
Qualitätsstandard
Sicherheit als Marken-Kernwert steht auch
hierbei im Mittelpunkt
Kunden profitieren zudem von einzigartiger
Garantieleistung
Köln. Die Volvo Car Germany GmbH startet auf
dem deutschen Markt ein neues Gebrauchtwagen-Programm, das unter dem Label Volvo
SELEKT firmiert und das für die Kunden der schwedischen Premium-Marke beim
Gebrauchtwagenkauf europaweit einen einheitlichen Standard sicherstellt. Das
Programm konzentriert sich auf die bei den autorisierten Volvo Händlern am
häufigsten nachgefragten Gebrauchtwagen im Alter von bis zu fünf Jahren und
stellt auch in diesem Bereich den Marken-Kernwert Sicherheit eindeutig in den
Mittelpunkt.
„Eine Premium-Marke muss höchste Standards
auch im Gebrauchtwagenbereich anbieten können. Das erreichen wir mit Volvo
SELEKT. Mit einer integrierten Garantieleistung setzen wir einen einzigartigen
Standard, der nahe der Leistungen rund um einen Neuwagenkauf liegt", erklärt
Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Volvo Car Germany. Und ergänzt: „Unabhängig
davon, wo in Europa ein Kunde bei einem Volvo Händler einen Volvo Gebrauchtwagen
mit dem SELEKT Prüfsiegel kauft, weiß er im Detail, was er erwarten kann".
Die Vorteile für den Kunden sind eindeutig:
Die bis zu fünf Jahre alten und maximal 150.000 km gefahrenen Gebrauchtwagen
werden zunächst technisch überprüft, je nach Zustand des Fahrzeugs leiten sich
davon umfangreiche Maßnahmen ab, bei denen ausschließlich Volvo Originalteile
verwendet werden. Zu dem dann technisch perfekt überarbeiteten Fahrzeug erhält
der Kunde als weiteren festen Bestandteil des Volvo SELEKT Programms auch eine
auf zwölf Monate festgelegte Premium-Garantie (ohne Kilometerbegrenzung), die
nahezu alle Komponenten des Fahrzeugs beinhaltet. Als Besonderheit sind dann für
den Kunden alle Material- und Arbeitskosten ohne jegliche Kostenbeteiligung
vollständig abgedeckt. Im Bereich der Premium-Garantie kooperiert Volvo mit den
Spezialisten der CG Car-Garantie Versicherungs-AG.
„Unsere Leistungen im Rahmen von Volvo
SELEKT sind vergleichbar mit einer Erweiterung der Werksgarantie für Neuwagen,
wir geben dem Käufer eines Gebrauchtwagens die Sicherheit, dass er für sein Geld
ein optimales Produkt erwirbt. Dazu gehört dann auch noch das
Mobilitätsversprechen der Volvo Assistance, sollte das Fahrzeug einmal liegen
bleiben. Zudem hat jeder Käufer eines SELEKT geprüften Volvo Gebrauchtwagens
auch noch das Recht, binnen der ersten 30 Tage nach Erwerb des Fahrzeugs und bei
einer Fahrleistung von unter 1.500 Kilometern, von einer Umtauschoption Gebrauch
zu machen. Dieses Paket ist einmalig auf dem Markt", so Bernhard Bauer.
Die Kunden werden zukünftig bei den Volvo Händlern mit einer besonderen
Signalisation im Gebrauchtwagenbereich, an und rund um die ausgestellten
Fahrzeuge sowie mit Informationsmaterialien explizit auf das Volvo SELEKT
Angebot hingewiesen.
Die Volvo Partner wurden in den vergangenen
Monaten in einem strengen Qualifizierungsprogramm auf Volvo SELEKT und dessen
Leistungen vorbereitet, sie mussten sich einer Zertifizierung durch ein
unabhängiges Prüfinstitut stellen. Die Etablierung von Volvo SELEKT im deutschen
Handelsnetz wurde zu Jahresbeginn begonnen und wird in den kommenden Wochen eine
bundesweite Abdeckung erreichen. Dann heißt es auch im Bereich der Volvo
Gebrauchtwagen: Sicherheit steht für Volvo Kunden in jeder Hinsicht an erster
Stelle.
Quelle: Volvo |
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12.04.2011 Volvo
Fahrzeuge des Modelljahrs 2012 dank neuer Features noch sicherer, komfortabler
und sparsamer
Weiter gesteigerte Sicherheitsausstattung
D5 Dieselmotor mit mehr Leistung und weniger
Verbrauch
FlexiFuel Varianten für Volvo S60 und Volvo
V60
Köln. Der schwedische
Premium-Automobilhersteller Volvo hat seine Baureihen für das Modelljahr 2012
weiter aufgewertet und durch zahlreiche neue Features noch attraktiver, sicherer
und komfortabler gemacht. Eine neue Generation emissionsarmer Dieselmotoren
verfügt über mehr Leistung bei gleichzeitig niedrigerem Verbrauch. Darüber
hinaus wurde die FlexiFuel Palette ausgeweitet. Das Volvo Sensus Infotainment
System ist jetzt auch für die Modelle der oberen Mittelklasse erhältlich und
bietet dank der intuitiven Bedienbarkeit mehr Komfort.
„Die neuesten Versionen unserer attraktiven
Baureihen unterstreichen unseren Anspruch, den Kunden moderne und
prestigeträchtige Premium-Fahrzeuge anzubieten. Zum hohen Komfortniveau und
einem entsprechenden Wohlfühl-Charakter gehören auch das skandinavisch
inspirierte Design und die ausgeprägte Funktionalität. Die D5 Dieselmotoren
erhielten spürbar mehr Leistung und verbrauchen dennoch im Schnitt acht Prozent
weniger Kraftstoff. Das moderne Infotainment System ist nun für drei weitere
Baureihen erhältlich. Durch den logischen Aufbau, die leichte Bedienbarkeit und
die ergonomische Gestaltung gibt es dem Fahrer das Gefühl von optimaler und
gleichzeitig entspannter Kontrolle," sagt Bernhard Bauer, Geschäftsführer der
Volvo Car Germany GmbH.
City Safety serienmäßig
Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo S80 sind jetzt ebenfalls serienmäßig mit City
Safety ausgestattet. Das System kann Auffahrunfälle bei Geschwindigkeiten bis 30
km/h vollständig verhindern oder zumindest die Unfallfolgen deutlich
abschwächen. City Safety arbeitet mit einem optischen Laser im oberen Bereich
der Frontscheibe und reagiert auf Fahrzeuge in einem Abstand von bis zu acht
Metern. Auf der Basis dieses Abstandes und der eigenen Geschwindigkeit wird
fünfzig Mal pro Sekunde die eventuell erforderliche Bremskraft berechnet, die
zur Verhinderung eines Auffahrunfalls erforderlich wäre. Übersteigt dieser Wert
ohne Reaktion des Fahrers eine definierte Grenze, reduziert City Safety
selbsttätig das Antriebsmoment und aktiviert die Bremse. Stellt das System bei
einem plötzlichen Bremsmanöver des Vordermanns eine Kollisionsgefahr fest, wird
das eigene Bremssystem vorgespannt. Reagiert der Fahrer nicht auf die
Gefahrensituation, wird automatisch eine Notbremsung eingeleitet. Beträgt die
Relativgeschwindigkeit zwischen beiden Fahrzeugen weniger als 15 km/h, kann City
Safety Zusammenstöße vollständig vermeiden. Im Bereich von 15 bis 30 km/h liegt
der Fokus darauf, die Aufprallgeschwindigkeit so weit wie möglich zu verringern
und damit die Folgen abzumildern.
Aktives Geschwindigkeits- und
Abstandsregelsystem bremst bis zum Stillstand
Auch das aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem mit Bremsassistent Pro
wurde weiter optimiert. Es erkennt Fahrzeuge aller Art, die vor dem eigenen
Fahrzeug zum Stillstand gekommen sind oder sich in dieselbe Richtung bewegen,
und sorgt für einen ausreichenden Sicherheitsabstand. Wird der Abstand
unterschritten, wird der Fahrer optisch und akustisch gewarnt. Reagiert er nicht
auf diese Warnhinweise, wird eine Vollbremsung durchgeführt. Das System kann
Kollisionen vollständig verhindern, wenn die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen
beiden Fahrzeugen weniger als 35 km/h beträgt.
Das aktive Geschwindigkeits- und
Abstandsregelsystem sorgt dafür, dass der zuvor eingestellte Abstand zum
vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten wird. Sobald ein langsameres Fahrzeug vom
Radar erfasst wird, passt das System die Geschwindigkeit automatisch an. Sobald
die Fahrbahn wieder frei ist, wird wieder auf die zuvor gewählte Geschwindigkeit
beschleunigt. Neu bei den Automatikversionen von Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo
S80: Das System bremst das Fahrzeug nun auch bis zum Stillstand ab und
beschleunigt, sobald der Vordermann weiterfährt, dann wieder selbsttätig.
Fußgängererkennung mit Notbremsfunktion
Darüber hinaus ist die innovative Fußgängererkennung mit automatischer
Notbremsfunktion, die bisher bei den Modellen Volvo S60, Volvo V60 und Volvo
XC60 zum Einsatz kam, nun auch für die Modelle Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo
S80 erhältlich. Das optional angebotene radar- und kameragestützte System kann
Fußgänger erkennen, die vor dem Fahrzeug die Straße betreten, und aktiviert die
volle Bremskraft, wenn der Fahrer nicht rechtzeitig reagiert.
Zum System gehören eine Radareinheit, die in
den Frontgrill integriert ist, eine Kamera auf Höhe des Rückspiegels sowie eine
zentrale Kontrolleinheit. Aufgabe des Radars ist die Erkennung aller Objekte vor
dem Fahrzeug und die Messung des Abstands zu ihnen. Dank des breiten
Beobachtungsfeldes des Dual-Mode-Radarsystems können frühzeitig auch Fußgänger
erkannt werden, die die Straße betreten wollen. Die Kamera verfügt über eine
hohe Auflösung, wodurch die Bewegungsmuster von Fußgängern ab einer Größe von 80
Zentimetern aufwärts erkannt werden können. Damit berücksichtigt das
Sicherheitssystem auch Kinder.
Die Fußgängererkennung mit automatischer
Vollbremsung kann Kollisionen bis zu einem Tempo von 35 km/h verhindern, falls
der Fahrer nicht rechtzeitig reagiert. Bei höherem Tempo geht es darum, die
Geschwindigkeit des Fahrzeugs vor dem Aufprall so weit wie möglich zu
reduzieren. Allerdings unterliegt die Technik den gleichen Limitierungen wie das
menschliche Auge. Daher ist auch ihre „Sicht" bei schlechtem Wetter und bei
Dunkelheit eingeschränkt.
D5 Dieselmotoren: mehr Leistung, weniger Verbrauch
Die neuen D5 Dieselmotoren von Volvo sind eine konsequente Weiterentwicklung der
bestehenden Aggregate, in deren Mittelpunkt die Vorgabe stand, die Leistung zu
erhöhen und gleichzeitig Verbrauch sowie Emissionen zu senken. So stieg die
Leistung des 2,4-Liter-Common-Rail-Diesels um zehn PS auf nunmehr 215 PS (158
kW), gleichzeitig konnte der Durchschnittsverbrauch um acht Prozent gesenkt
werden. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist dabei die Einführung eines
Start-Stop-Systems, das den Motor bei Fahrzeugstillstand automatisch abschaltet.
Damit benötigt zum Beispiel ein Volvo S80 D5 mit manuellem Schaltgetriebe nur
noch 4,9 Liter auf 100 Kilometer, dies entspricht einem CO2-Wert von 129 g/km.
Das ohnehin schon herausragende Drehmoment von 420 Nm wurde bei den
Automatikversionen um zusätzliche 20 Nm auf 440 Nm gesteigert.
Für die Modelle Volvo S60 und Volvo V60
steht im Modelljahr 2012 auch jeweils eine FlexiFuel Variante zur Verfügung. Die
umweltschonenden Versionen werden von einem 1,6-Liter-Vierzylindermotor
angetrieben, der sowohl mit Benzin als auch schadstoffarmem Bio-Ethanol (E85)
betrieben werden kann. Der Motor der T4F-Variante leistet 180 PS (132 kW), das
maximale Drehmoment liegt bei 240 Nm.
(Weitere Details zu den Motoren und
Verbrauchsdaten werden in einer separaten Pressemitteilung kommuniziert.)
Volvo Sensus - ergonomisch gestaltete
Infozentrale
Das Volvo Sensus Infotainment System feierte seine Premiere in den Modellen
Volvo S60 und Volvo V60 und ist jetzt auch für die Modelle Volvo V70, Volvo XC70
und Volvo S80 erhältlich. Beim Volvo Sensus Infotainment System werden alle
Informationen auf einem fünf oder sieben Zoll großen LCD-Farbmonitor in der
Instrumententafel angezeigt. Das Display liegt optimal im Blickfeld des Fahrers.
Volle Kontrolle ohne Ablenkung
Sämtliche Funktionen können über Tasten am Multifunktionslenkrad oder über
Knöpfe an der Mittelkonsole gesteuert werden. Das Volvo Sensus Infotainment
System ist so konzipiert, dass der Fahrer nicht vom Lenken bzw. Bedienen des
Fahrzeugs abgelenkt wird. Es erlaubt eine weitgehend intuitive Bedienung, ohne
dass vorher lange in der Bedienungsanleitung gelesen werden muss.
Mit einem Druck auf den „My Car"-Knopf in
der Mittelkonsole hat der Fahrer so direkten Zugriff auf die Aktivierung bzw.
Deaktivierung von Assistenzsystemen wie City Safety, die Kollisionswarnung, die
Fußgängererkennung, Driver Alert und das aktive Geschwindigkeits- und
Abstandsregelsystem, aber auch auf die Einstellung für die Beleuchtung, die
Außenspiegel, die Klimaanlage, das zentrale Verriegelungssystem und das
Audiosystem.
Audiosysteme auf Weltklasse-Niveau
Vier hochwertige Audiosysteme, die von Volvo Experten speziell auf den Einsatz
in den einzelnen Baureihen optimiert wurden, garantieren hohen Klanggenuss. Das
hochwertigste System Premium Sound Multimedia verfügt über zahlreiche
Spitzenkomponenten von Audyssey Laboratories und gilt als eines der besten
Audiosysteme auf dem Markt.
Zu den optionalen Multimedia Audiosystemen
zählt ein sieben Zoll großer Farbmonitor, auf dem zusätzlich Informationen und
grafische Darstellungen des Navigationssystems, des Telefons, der
Rückfahrkamera, des DVD-Players und der digitalen TV-Funktion angezeigt werden.
Zusätzlich wurde die Bluetooth Verbindung
weiter verbessert und ermöglicht nicht nur das Telefonieren über die
Freisprecheinrichtung, sondern auch das Musik-Streaming von portablen,
Bluetooth-fähigen Abspielgeräten. Volvo ist derzeit der einzige Hersteller, der
Musik-Streaming via Bluetooth für die komplette Modellpalette anbietet.
Zahlreiche neue Features
Zu den Veränderungen in den Bereichen Sicherheit, Motoren und Infotainment
kommen im Modelljahr 2012 weitere Neuerungen und Details hinzu, die den
attraktiven Gesamtauftritt unterstreichen. Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo S80
erhalten überarbeitete Scheinwerfereinheiten (Dual Xenon Scheinwerfer mit
dynamischem Kurvenlicht sind optional erhältlich), ein modifiziertes
Drei-Speichen-Lenkrad, neue Dekoreinlagen, eine veränderte Innenraumbeleuchtung
sowie zusätzliche Leichtmetallräder. Volvo V70 und Volvo S80 verfügen darüber
hinaus nun über Richtungsanzeiger mit LED-Technik in den Außenspiegeln.
Bei den Versionen Volvo S60, Volvo V60 und
Volvo XC60 wird eine neue Innenraum-LED-Ambiente-Beleuchtung eingeführt, die den
frei schwebenden Charakter der Mittelkonsole unterstreicht und die Wertigkeit
erhöht. Die Intensität er Beleuchtung lässt sich mittels eines Dimmers
regulieren.
Der Volvo C70 erhält ein Tagfahrlicht mit
LED-Technik und Applikationen in Chromoptik. Außerdem ist das dreigeteilte
Stahl-Hardtop jetzt auch bei bestimmten Außenfarben in einem kontrastierenden
Silberton erhältlich.
Für den Volvo S40 und Volvo V50 wurden die Ausstattungslinien
überarbeitet und das Preis-Leistungsverhältnis weiter verbessert. Die
Einstiegsvariante bildet nun die Ausstattungslinie Kinetic, die durch die beiden
komfortbetonten Linien Business Edition sowie Business Pro Edition ergänzt
werden kann. Daneben stehen mit der R-Design Edition und der R-Design Pro
Edition zwei sportliche Ausstattungslinien zur Verfügung, die sowohl Komfort-
als auch Designelemente beinhalten und die Attraktivität der Modelle weiter
steigern.Quelle: Volvo |
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27.10.2010 Volvo
startet Entwicklung von Brennstoffzellen
▪ Einsatz zur Reichweitenerweiterung bei
Elektrofahrzeugen
▪ Enge Zusammenarbeit mit der Powercell
Sweden AB
▪ Erprobung erster Prototypen ist schon in
2012 möglich
Köln/Göteborg. Der schwedische
Premium-Hersteller Volvo beginnt mit der Entwicklung einer neuen Generation von
Elektroantrieben für Automobile. Auf der Grundlage von Forschungsergebnissen der
Schwedischen Energie Agentur wird das Unternehmen die Entwicklung von
Brennstoffzellen starten, mit der die Reichweite von Elektrofahrzeugen deutlich
erweitert werden kann. Bereits im Jahr 2012 sollen dazu zwei Prototypen auf
Basis des Volvo C30 DRIVe Electric erste Testfahrten im Alltagsverkehr
absolvieren.
„Damit forcieren wir unsere
Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet der Elektromobilität. Bisher sorgen
Batteriekosten und -größe dafür, dass rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge
eine vergleichsweise beschränkte Reichweite aufweisen. Mit Hilfe von
Brennstoffzellen kann die Fahrstrecke bis zum Wiederaufladen deutlich
ausgeweitet werden. Gleichzeitig erweitern wir unsere Kompetenz auf den Gebieten
Brennstoffzelle und Wasserstoff", erläutert Stefan Jacoby, Präsident und CEO der
Volvo Car Corporation.
Volvo Cars kooperiert bei diesem Projekt mit
dem Unternehmen Powercell Sweden AB. In der ersten Phase des Projekts wird dabei
in einer Studie ein so genannter Range Extender realisiert, der aus einer
Brennstoffzelle und einem Reformer besteht. Die Aufgabe des Reformers ist es,
aus flüssigem Kraftstoff, in diesem Fall Benzin, Wasserstoff-Gas zu gewinnen.
Aus diesem Wasserstoff-Gas wird von der Brennstoffzelle elektrische Energie
erzeugt, die den Elektromotor des Fahrzeugs antreibt.
Die Technologie produziert elektrische
Energie ohne den Ausstoß von Kohlenmonoxid (CO), Stickoxiden (NOx),
Schwefeloxiden (SOx) und Rußpartikeln. Auf Grund dieses hocheffizienten
Prozesses wird der Ausstoß von CO2 im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen
erheblich reduziert. Als Endprodukte fallen elektrische Energie, Wasser und ein
geringer CO2-Anteil an. Die Technologie kann auch mit erneuerbaren Kraftstoffen
angewendet werden.
Deutlich gesteigerte Reichweite
Mit Hilfe dieser Technologie kann die
Reichweite von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen um bis zu 250 Kilometer
erweitert werden - zuzüglich der Reichweite, die aus den mitgeführten Batterien
des Fahrzeugs resultiert. Brennstoffzellen-Hersteller rechnen damit, die Kosten
durch verfeinerte Technologien und höhere Stückzahlen deutlich senken zu
können.
Eine weitere Unterstützung der Schwedischen
Energie Agentur vorausgesetzt, wollen Volvo Cars und Powercell in der zweiten
Phase zwei Testfahrzeuge fertigen, die auf dem aktuellen Volvo C30 DRIVe
Electric basieren. Die Testphase für diese Fahrzeuge soll dann im Jahr 2012
beginnen.
„Wir befinden uns derzeit in einer sehr frühen Phase der
Entwicklung, in der es noch nicht möglich ist, Aussagen über eine
Markteinführung von Elektrofahrzeugen mit Range Extender zu treffen. Die
Entscheidung darüber fällt unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus dem
Forschungsprojekt und den Möglichkeiten, die sich daraus eröffnen", sagt Stefan
Jacoby.Quelle: Volvo |
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28.03.2010
Fakten und Daten
Als traditionsreicher Premium-Hersteller zählt Volvo weltweit zu
den renommiertesten Marken im Automobilbereich. Seit 1958 ist der schwedische
Hersteller in Deutschland vertreten. Die Volvo Car Germany GmbH (einstmals Volvo
Deutschland GmbH) ist eine hundertprozentige Tochter der Volvo Car Corporation
(Göteborg) und beschäftigt an ihrem heutigen Stammsitz in Köln-Rodenkirchen, im
Schulungszentrum Dietzenbach sowie im Außendienst zusammen rund 140 Mitarbeiter
(Stand 31. 12. 2009). Begonnen hatte die Volvo Geschichte in Deutschland in
Frankfurt am Main. 1965 folgte der Umzug ins benachbarte Dietzenbach. 1994
wechselte der Firmensitz nach Brühl bei Köln, bevor Anfang 1995 die heutigen
Räumlichkeiten in Köln-Rodenkirchen bezogen wurden. Geschäftsführer der Volvo
Car Germany GmbH ist seit 1. Februar 2010 Bernhard Bauer (45).
Der Konzern
Volvo wurde vor 83 Jahren in Schweden gegründet und
ist heute in mehr als 100 Ländern vertreten. Der schwedische Hersteller gehört
seit 1999 zur Ford Motor Company, die jedoch einen Verkauf des Unternehmens
eingeleitet hat. Am 28. März 2010 unterschrieben die Ford Motor Company und die
Zhejiang Geely Holding Group Company Limited in Göteborg ein verbindliches Stock
Purchase Agreement, das voraussichtlich im dritten Quartal 2010 den Verkauf der
Volvo Car Corporation und die hundertprozentige Eigentumsübergabe an einen der
größten privaten chinesischen Automobilhersteller mit sich bringen wird.
Seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1927 hat Volvo mehr als 15 Millionen
Fahrzeuge produziert. Zum Jahresende 2009 beschäftigte Volvo weltweit 19.650
Mitarbeiter, davon 13.928 im Heimatland Schweden.
Die Marktentwicklung
Im Jahr 2009 betrug der weltweite Absatz 334.808 Fahrzeuge, was einem
Rückgang von 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Angesichts der
globalen Finanzkrise und der Positionierung im Premium-Bereich war die Nachfrage
in der ersten Jahreshälfte 2009 schwach, erholte sich aber im zweiten Halbjahr.
Der vielfach ausgezeichnete Volvo XC60 entwickelte sich schnell zum weltweit
meistverkauften Modell des schwedischen Herstellers und sicherte sich einen
beträchtlichen Anteil am weiter wachsenden Segment der Premium-SUV. Im
Gesamtjahr wurden weltweit 61.667 Einheiten des Volvo XC60 verkauft. Auf den
Plätzen zwei und drei folgten die Kombimodelle Volvo V50 (54.062 Einheiten) und
Volvo V70 (45.836). Die europäischen Hauptmärkte entwickelten sich angesichts
der großen Nachfrage bei den besonders sparsamen und emissionsarmen DRIVe
Modellen gut. Auf dem wichtigen US-Markt konnte Volvo ungeachtet des
schrumpfenden Gesamtmarktes im zweiten Halbjahr weiter wachsen. Verantwortlich
dafür waren die Nachfrage beim Volvo XC60 sowie das Angebot an attraktiven
Service- und Garantie-Paketen für die Kunden. In China erzielte Volvo ein rapide
steigendes Wachstum, insbesondere dank des neuen Volvo S80L und des Volvo XC60.
Die beste Entwicklung auf den Übersee-Märkten gab es in Brasilien und
Australien, wo die Verkaufszahlen die Ergebnisse von 2008 übertrafen. Die fünf
bedeutendsten Märkte für Volvo waren in 2009 die USA mit 61.426 Verkäufen,
Schweden (41.826), Großbritannien (34.371), Deutschland (26.057) und China
(22.405).
Die
Produktionsstätten
Volvo unterhält drei große Werke in Europa. Dazu zählen die
Produktionsstätten in Torslanda (Schweden), wo die Modelle Volvo S80, Volvo V70,
Volvo XC70 und Volvo XC90 gefertigt werden sowie das schwedische Werk Uddevalla,
wo der Volvo C70 produziert wird. Uddevalla wird von dem gemeinsamen Unternehmen
Pininfarina Sverige AB betrieben (Volvo Car Corporation 40 Prozent, Pininfarina
SpA 60 Prozent). Ein weiterer wichtiger Fertigungsstandort ist das Werk im
belgischen Gent, Fertigungsstätte für die Modelle Volvo XC60, Volvo S40, Volvo
V50, Volvo V70 und Volvo C30. Zudem existiert eine Produktionsstätte in China
sowie Montagewerke in Thailand und Malaysia.
Die Modellpalette
Volvo hat sich weltweit als Premium-Hersteller etabliert und deckt mit
seinem Angebot nahezu alle Fahrzeugsegmente ab. Das Modellpalette reicht vom
Kompaktmodell Volvo C30 über die Mittelklasse-Limousine Volvo S40, den
Sportkombi Volvo V50, den erfolgreichen Familienkombi Volvo V70, das Multitalent
Volvo XC70, das Cross-Over-Modell Volvo XC60, die Oberklasse-Limousine Volvo S80
und das Sport-Utility-Vehicle (SUV) Volvo XC90 bis hin zum viersitzigen
Premium-Cabriolet Volvo C70. Für seine Modelle bietet Volvo eine breite Palette
hochmoderner Benzin- und Dieselmotoren an - und zwar als Vier-, Fünf-, Sechs-
oder Achtzylinder. Das Leistungsspektrum reicht je nach Modell von 100 PS (74
kW) bis 315 PS (232 kW).
Die Fahrzeugpalette des aktuellen Modelljahres
2010 begeistert mit zahlreichen attraktiven Neuerungen. So wurde das Frontdesign
des Kompaktmodells Volvo C30 gründlich überarbeitet und die Auswahl der
Varianten erweitert. Das Premium-Kompaktmodell ist jetzt auch als Volvo C30 1.6D
DRIVe Start/Stop mit einer Start/Stop-Automatik erhältlich. Er benötigt
lediglich 3,8 Liter auf 100 Kilometer und repräsentiert mit CO2-Emissionen
von nur 99 g/km den Bestwert seiner Klasse. Ein umfassendes Facelift erhielt
auch das Cabriolet Volvo C70, das sich mit neuem Front- und Heckdesign sowie
einem überarbeiteten Interieur präsentiert.
Für den Bestseller Volvo XC60 stehen jetzt vier
neue Motoren zur Auswahl, darunter zwei neue Diesel-Triebwerke. Außerdem
erweitert die neue frontgetriebene DRIVe Variante das Modellangebot. Darüber
hinaus ist das Cross-Over-Modell auch in der sportbetonten R-Design Ausführung
erhältlich.
Die Neuerungen beim Cross Country Modell Volvo
XC70 beinhalten ebenfalls zwei neue Turbodiesel, eine DRIVe Variante mit
Frontantrieb sowie weiter aufgewertete Ausstattungslinien. Darüber hinaus ist
nun auch die Oberklasse-Limousine Volvo S80 als äußerst ökonomische und
emissionsarme DRIVe Variante mit 109 PS (80 kW) und einem CO2-Wert
von 119 g/km lieferbar. Und das Premium-SUV Volvo XC90 ist bei unverändertem
Einstiegspreis ausschließlich als 7-Sitzer mit dritter Sitzbank erhältlich.
Erster Höhepunkt des Automobiljahres 2010 war die
Präsentation des neuen Volvo S60, der Anfang März auf dem Genfer Automobil-Salon
seine Weltpremiere feierte. Die betont sportliche Premium-Limousine begeistert
mit außergewöhnlich dynamischem Design, einem faszinierendem fahrerorientierten
Interieur, zahlreichen technischen Innovationen und ebenso leistungsstarken wie
sparsamen neuen Motoren.
Beim neuen Volvo S60 kommt als bahnbrechendes
Sicherheitsfeature erstmals die Fußgänger-Erkennung mit automatischer
Vollbremsung zum Einsatz. Das weltweit einzigartige radar- und kameragestützte
System kann die Bewegungen von Fußgängern erkennen und durch Aktivierung einer
Vollbremsung Kollisionen verhindern, wenn der Fahrer nicht rechtzeitig reagiert.
Darüber hinaus kommen weitere neue Systeme zum Einsatz, die das Fahren sicherer
machen. Der neue Volvo S60 ist ab September 2010 bei den deutschen Volvo
Partnern erhältlich.
Volvo in Deutschland
Volvo bietet auch in Deutschland das komplette Portfolio von neun
verschiedenen Baureihen an - vom Kompaktmodell Volvo C30 bis zum Oberklasse-SUV
Volvo XC90. Im Jahr 2009 wurden 26.057 Volvo Fahrzeuge zugelassen. Gegenüber dem
Vorjahr ergibt sich daraus ein Minus von 6,86 Prozent, was wesentlich von der
Abwrackprämie beeinflusst wurde, die bei allen Premium-Herstellern zu Rückgängen
führte. Der Marktanteil sank von 0,91 Prozent (2008) auf 0,68 Prozent, da das
Kleinwagen-Segment, in dem Volvo nicht vertreten ist, überproportional wuchs.
Von den 26.057 verkauften Volvo Fahrzeugen in
Deutschland trugen über 10.685 Modelle - und damit 41 Prozent der
Gesamtzulassungen - das XC-Emblem. Meistverkauftes Modell war auch in
Deutschland der Volvo XC60 mit rund 7.774 Einheiten, von denen rund 80 Prozent
mit Allradantrieb ausgestattet waren. Wie in den Vorjahren spielen
allradgetriebene Fahrzeuge eine große Rolle bei den Volvo Verkäufen: 8.942
Einheiten und damit über 34 Prozent der Neuwagen waren mit Allradantrieb
ausgestattet.
Das zweitbeste Zulassungsergebnis in Deutschland
erzielte der Volvo V50 mit 5.976 Einheiten, gefolgt vom Volvo V70 mit 4.540
Einheiten.
Auch auf dem deutschen Markt sind die DRIVe
Modelle sehr gefragt. Sie sind mit einem äußerst ökonomischen Dieselantrieb
ausgerüstet, der für mittlerweile sieben Baureihen verfügbar ist. Die DRIVe
Modellpalette wurde im aktuellen Modelljahr erheblich erweitert. So sind neben
dem Volvo C30 jetzt auch der Volvo S40 und der Volvo V50 in einer neuen Version
mit Start/Stop-Automatik erhältlich. Mit einem Gesamtverbrauch von lediglich 3,8
Litern (Volvo C30) beziehungsweise 3,9 Litern (Volvo S40, Volvo V50) sowie CO2-Emissionen
von 99 g/km (Volvo C30) bzw. 104 g/km (Volvo S40, Volvo V50) bieten sie
Bestwerte in ihren Klassen. Ebenfalls besonders sparsam sind die 1.6D DRIVe
Varianten der Modelle Volvo V70 und Volvo S80, die mit 4,5 Litern Verbrauch und
119 g/km CO2 glänzen. Auch für die Modelle Volvo
XC60 und Volvo XC70 stehen neue verbrauchs- und emissionsarme DRIVe Varianten in
Verbindung mit Frontantrieb zur Verfügung.
Außerdem sind für sechs Baureihen besonders
umweltschonende FlexiFuel Varianten verfügbar, die sich wahlweise mit Benzin
oder dem schadstoffarmen Bio-Ethanol (E85) in beliebigem Mischungsverhältnis
betreiben lassen. Der FlexiFuel Antrieb ist erhältlich für die Modelle Volvo
C30, Volvo S40, Volvo V50, Volvo V70, Volvo XC70 und Volvo S80.
Der Fahrzeugbestand zum 1. Januar 2010 betrug
421.004 Einheiten, was einem Marktanteil von einem Prozent entspricht.
Das Vertriebs- und
Servicenetz
Volvo verfügt in Deutschland über ein ausgedehntes Vertriebs- und
Servicenetz, das auf 293 Verkaufsstandorte und 84 reine Servicebetriebe verteilt
ist.
Die Kernwerte von Volvo
Sicherheit, Qualität und Umweltschutz - das sind die Kernwerte von Volvo.
Der schwedische Hersteller hat sich zum Ziel gesetzt, weltweit die Nummer eins
in Sachen Kundenzufriedenheit zu werden. Die hohe Fertigungsqualität bei Volvo
ist legendär. Ersichtlich wird dies beispielsweise an der hohen Lebensdauer der
Fahrzeuge: ein Volvo hat im Schnitt eine „Lebenserwartung" von 18 Jahren.
Zugleich engagiert sich Volvo seit 83 Jahren für den bestmöglichen
Insassenschutz und hat eine Vielzahl von Sicherheits-Features weltweit als
erster Hersteller auf den Markt gebracht - von der Sicherheitszelle über die
Verbundglas-Windschutzscheibe bis zum Drei-Punkt-Sicherheitsgurt. Heute heißen
die Meilensteine der Fahrzeugsicherheit City Safety, aktives Geschwindigkeits-
und Abstandsregelsystem mit Bremsassistent Pro und Einleitung einer Notbremsung,
Driver Alert, Überroll-Schutzsystem ROPS, elektronische Fahrdynamikregelung DSTC,
Seitenaufprall-Schutzsystem SIPS, Front-, Seiten- und Kopf-Schulter-Airbags,
Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS, Toter-Winkel-Warnsystem BLIS und
Intelligentes Fahrer-Informationssystem IDIS. Diese Elemente der aktiven und
passiven Sicherheit repräsentieren den aktuellen Stand der Technik in diesem
Bereich.
Auch das Umweltschutz-Engagement von Volvo ist beispielhaft. So
führte Volvo 1976 als weltweit erster Produzent den Drei-Wege-Katalysator mit
Lambda-Sonde ein und war der erste Hersteller, der detaillierte
Umwelt-Produkterklärungen für alle Modelle einführte. Sämtliche Textilien und
Lederpolster eines Volvo entsprechen dem Öko-Tex-Standard 100, alle Modelle sind
bezogen auf ihr Gesamtgewicht zu 85 Prozent recyclebar.
Quelle: Volvo |
Volvo Typenkunde. Personenwagen ab 1927
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