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01.03.2011
Suzuki auf dem Internationalen Autosalon in Genf 2011
Suzuki Motor Corporation
steigert Umsatz und Gewinn trotz schwieriger Marktbedingungen
Hybrid- und
Elektrofahrzeuge sowie Benzinmotoren mit reduzierten Kraftstoffverbrauch stehen
im Fokus der Entwicklungsaktivitäten
Suzuki stellt in Genf das
Konzeptmodell Suzuki SWIFT S-CONCEPT vor – entwickelt auf Basis des neuen Swift
Genf/Bensheim, 1. März
2011. Die Suzuki Motor Corporation konnte sich im Jahr 2010 erfolgreich auf dem
Weltmarkt behaupten. Zu den Erfolgsfaktoren zählen vor allem ein Rekordabsatz in
Indien, die gute Absatzentwicklung auf anderen asiatischen Märkten sowie die
Einführung neuer innovativer Modelle in Japan. Weltweit konnte eine
Absatzsteigerung von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr verbucht werden. Im
Jahr 2010 verkaufte Suzuki weltweit 2,59 Millionen Automobile.
Zwei besondere
Meilensteine konnte der Kleinwagen- und Allradspezialist im vergangenen Jahr in
Indien mit der Konzerntochter Maruti Suzuki setzen: Die jährliche
Produktionskapazität erreichte im März 2010 eine Millionen Einheiten – und im
Geschäftsjahr 2009/2010 konnte Maruti Suzuki als erster Automobilkonzern auf dem
Subkontinent mehr als eine Million Automobile absetzen. Deutliche
Wachstumsimpulse auf den europäischen Märkten gehen von der Markteinführung des
neuen Suzuki Swift aus. Die neue Generation des Erfolgsmodells ist seit Herbst
2010 verfügbar. Auch die Einführung des Kizashi – des ersten Suzuki Modells im
Mittelklassesegment – unterstreicht die Innovationskraft des Unternehmens.
Trotz der
Modelleinführungen und einer stärkeren Fokussierung auf das Kleinwagensegment
konnten die schwierigen Marktbedingungen in Europa nicht komplett kompensiert
werden. Nachdem die staatlichen Förderprogramme 2009 zu enormen Mehrverkäufen
geführt hatten, verlief die Nachfrage 2010 erwartungsgemäß auf deutlich
niedrigerem Niveau, was einen Absatzrückgang in Europa zur Folge hatte. Auch die
Kursentwicklung des Yen wirkte sich auf das Ergebnis aus. 2010 konnte Suzuki in
Europa 243.000 Automobile verkaufen.
Vor allem dank der
hervorragenden Umsatzzahlen in Asien verzeichnet Suzuki nach dem dritten Quartal
des Geschäftsjahres 2010/2011 weltweit erstmals seit drei Jahren ein deutliches
Plus bei Umsatz und Gewinn. Der Umsatz liegt in den ersten drei Quartalen bei
insgesamt 1.930 Milliarden Yen (17,9 Mrd. Euro*). Der Nettogewinn beträgt 42,6
Milliarden Yen (395 Mio. Euro*) und liegt 75 Prozent über dem Ergebnis des
Vorjahreszeitraums (15,5 Mrd. Yen). Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2010/2011,
dass im März endet, rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 2.550
Milliarden Yen (23,6 Mrd. Euro*). Mit dem daraus prognostizierten Nettogewinn
von 35 Milliarden Yen (324 Mio. Euro*) steigert Suzuki den Nettogewinn um 21
Prozent im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr – ein Ergebnis, das die
wirtschaftliche Stärke des Konzerns deutlich zum Ausdruck bringt.
*Wechselkurs vom 30.
Dezember 2010: 1 Euro = 107,9 Yen
Umfassende
Umweltaktivitäten
Im Hinblick auf den
Umweltschutz konzentrieren sich Forschung und Entwicklung bei Suzuki auf drei
Schlüsselbereiche: Hybrid-Fahrzeuge, elektrisch getriebene Fahrzeuge und
Benzinmotoren mit reduziertem Kraftstoffverbrauch. 2010 startete Suzuki auf
dieser Basis ein umfassendes Entwicklungs- und Testprogramm mit Öko-Automobilen
und Öko-Motorrädern auf öffentlichen Straßen.
So hat Suzuki mit dem
Swift Range Extender bereits ein kompaktes Automobil mit Elektroantrieb
entwickelt. Das Konzept ermöglicht im reinen Elektromodus eine Fahrstrecke von
etwa 15 Kilometern, bevor der integrierte 0,66-Liter-Motor zur Stromerzeugung
und Batterieladung eingesetzt wird um die Reichweite deutlich zu erhöhen. Seit
Oktober 2010 wird der Swift Range Extender auf öffentlichen Straßen in Japan
getestet. Derzeit werden die Marktchancen des Modells in Europa geprüft.
Auch im Motorrad-Segment
setzt Suzuki auf Umweltverträglichkeit und hat 2010 mit dem „E-Let´s“ einen
elektrischen Motorroller entwickelt. Der Prototyp basiert auf einem
50-ccm-Roller, der mit einem so genannten „High-Performance-In-Wheel Motor“,
einem Lithium-Ionen-Akku und einem Ladesystem ausgestattet wurde. Seit November
2010 wird die langfristige Einsatzfähigkeit des „E-Lets“ auf öffentlichen
Straßen in Japan erprobt.
Mit der Entwicklung neuer
Motoren-Generationen forciert Suzuki auch die Umweltschutz-Aktivitäten im
Hinblick auf die verschärften Auflagen zur Reduzierung der CO2-Emissionen, die
in der EU ab 2012 in Kraft treten. Dabei setzt man neben Effizienzsteigerungen
bei den Motoren auf Gewichtsoptimierungen im Karosseriebereich und den Einsatz
der Start-Stopp-Technologie. Innovationen, die einen geringeren Rollwiderstand
und bessere aerodynamische Leistungen ermöglichen, ergänzen die
Entwicklungsaktivitäten. Die Forschungsaktivitäten zielen im Umweltbereich
insgesamt darauf ab, Automobile auf die Straßen zu bringen, die noch mehr
Kraftstoff einsparen und die CO2-Emissionen weiter senken. Damit unterstreicht
Suzuki den hohen Stellenwert, den Umweltschutz innerhalb der
Unternehmensphilospohie einnimmt.
Highlight in Genf: der
SWIFT S-CONCEPT
Das Highlight der Suzuki-Präsentation
auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf ist das neue Konzeptmodell Suzuki
SWIFT S-CONCEPT, das auf der neuen Generation des Swift basiert. Präsentiert
wird ein stilvoller und sportlicher Kleinwagen mit Premium-Performance, dessen
Auftritt ein Plus an Sportlichkeit und Spannung deutlich zum Ausdruck bringt.
Suzuki’s Kleinwagen
Historie
Dabei stützt sich Suzuki
auf die anerkannte Expertise im Kleinwagensegment – ein Bereich, in dem das
Unternehmen auch in Europa auf eine hervorragende Bilanz zurückblickt: Mit
sportlichen und attraktiven Kleinwagen hat sich die Marke längst in Europa
etabliert. Den Anfang machte in den 60er Jahren der Fronte SS. Das nächste
Highlight folgte in den frühen neunziger Jahren mit dem Swift GTi, einer
sportlichen Variante der zweiten Generation des Swift. Später sorgte der Ignis
auf Europas Straßen für Aufmerksamkeit – ein Modell, dass sich auch durch
Erfolge im Motorsport einen Namen machte. Mit der Einführung des Swift Sport im
September 2006 präsentierte Suzuki sein erstes strategisches Weltmodell, das die
sportlichen Gene früherer Kleinwagen-Generationen in sich trägt. Der Swift Sport
hat viele Fans auf der ganzen Welt gefunden – und dabei nicht nur durch
Spitzenleistungen im Motorsport überzeugt. Mit dem Modell hat Suzuki mehr
Fahrfreude auf die Straße gebracht als je zuvor – eine Philosophie, die nun im
SWIFT S-CONCEPT ihre Forsetzung findet.
Sportlichkeit und
Kompaktheit beim Außen-Design
Der SWIFT S-CONCEPT
basiert auf dem neuen Swift, der im Herbst 2010 in Europa eingeführt wurde. Das
Konzept zielt auf Sportlichkeit und Kompaktheit ab und präsentiert sich ohne
Kompromisse in den Disziplinen Leistung und Performance. Die Karosserie des
SWIFT S-CONCEPT liegt tiefer und ist etwa 60 Millimeter breiter konzipiert als
beim Swift. So gewinnt das Konzeptmodell an Präsenz ohne sich vom kompakten
Gesamteindruck zu entfernen. Die dynamische Form der Stoßfänger und ein großer
Heckspoiler vermitteln den Eindruck maximaler Beschleunigung und Kraftentfaltung.
Die 18-Zoll-Sporträder unterstreichen die Optik und sorgen für solide und
stabile Handling-Eigenschaften sowie sicheres Fahrgefühl. Die Scheinwerfer und
Heckleuchten im exklusiven Hightech-Design runden den sportlichen Auftritt des
SWIFT S-CONCEPT ab.
Auffällige Farbgestaltung
Der Suzuki SWIFT
S-CONCEPT präsentiert sich in einer auffälligen, gelben Konzept-Lackierung.
Durch ihr hochglänzendes Finish vermittelt sie Dynamik und Geschwindigkeit.
Ergänzt wird die gelbe Lackierung durch Verwendung der Farbtöne Schwarz und
Dunkelgrau-Metallic beim Exterieur und Interieur. Die Suzuki Designer ließen
sich dabei von einer Designsprache inspirieren, die ihren Ursprung in der
Konzeption von Hightech-Laufschuhen für Elite-Leichtathleten erkennen lässt.
Innenausstattung mit
Sportsitzen
Der Suzuki SWIFT
S-CONCEPT bietet Platz für bis zu vier Erwachsene, die sich am exklusiven Design
von Lenkrad, Sitzen und Armaturen erfreuen können. Teile der Mittelkonsole sind
aus Kohlefaser gefertigt, was dem Fahrzeug einen besonderen „Performance“-Charakter
verleiht. Sportsitze sorgen dafür, dass der Fahrer auch in Grenzbereichen
ausreichend Halt findet.
Technischen Daten:
Länge: 3.890 mm
Breite: 1.755 mm
Höhe: 1.475 mm
Radstand: 2.430
mm
Motor: M16A
(1,6L)
Antrieb:
Vorderradantrieb
Bereifung:
225/45R18
Getriebe: 6-Gang
manuell
Farbe: „Lightning Pearl
Yellow“ (Genf 2011 Special Edition)
Über den Suzuki Swift
Der neue Swift ist die
vierte Generation und kombiniert stilvolles Design mit sportlichem Handling
sowie der unverwechselbaren Identität seines Vorgängers.
Seit dem die erste
Generation des neuen Swift 2005 in Europa auf den Markt kam, erfreut sich die
Kompaktwagenmodellpalette von Suzuki wachsender Beliebtheit in Europa aber auch
in anderen Märkten der Welt. Insgesamt wurden bis Januar 2011 weltweit rund zwei
Millionen Swift verkauft – davon rund 549.000 in Europa.
Dank verschiedener
Weiterentwicklungen wie beim Fahrwerk vermittelt der neue Swift noch etwas mehr
Sportlichkeit und Fahrfreude, als der Vorgänger. Gleichzeitig überzeugt er aber
durch seine geringeren Verbrauchswerte und niedrige CO2-Emissionen.
Mit Start-Stop-Automatik
stößt der Benziner nur 113 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Beim Dieselmotor liegt
der CO2-Ausstoss bei nur 109 Gramm pro Kilometer.
Der neue Swift zeichnet
sich aber auch durch die vorbildliche Sicherheitsausstattung aus. Für einen noch
besseren Insassenschutz sorgt die Serienausstattung mit sieben Airbags –
darunter auch ein Knie-Airbag. Vordersitze absorbieren starke Stöße und können
so einem Schleudertrauma entgegenwirken. Der neue Swift bietet zudem einen
verbesserten Fußgängerschutz und aktive Sicherheitstechnologie wie das
Elektronische Stabilitäts-Programm ESP®. Im Euro-NCAP-Crashtest überzeugte der
Swift in allen Prüfbereichen durch Bestleistungen und erreichte mit fünf Sternen
die höchstmögliche Bewertung.
ESP® ist eine eingetragene Marke der Daimler
AG.Quelle: Suzuki |