Das erste Modell war ein vom Morris Oxford abgeleiteter Sporttourer, der ab 1924 unter dem Namen MG 14/28 verkauft wurde. Ihm folgten sportliche Limousinen, von denen der 1927 vorgestellte MG 14/40 als erstes Fahrzeug das achteckige MG-Emblem trug. Ab 1928 wurde mit dem M-Type Midget erstmals ein einfacher, zweisitziger Sportwagen gebaut, der typisch für das Angebot der Marke werden sollte. Der auf dem Morris Minor basierende Sportwagen mit ohc-Motoren wurde das erste wirklich erfolgreiche Baumuster der Marke, weil er preisgünstig war und sehr gute Fahrleistungen bot.
Mit dem C-Type Midget wurden 1931 in Montlhéry die ersten Sporterfolge der Marke eingefahren. Weiterentwicklungen waren die Modelle J3/J4 mit aufgeladenen Motoren, die speziell für den Renneinsatz konzipiert waren, und ihre Nachfolger Q-Type und R-Type.
Bis Mitte der 1930er-Jahre umfasste die Modellpalette neben dem
kleinen Midget die größeren Modelle Magna und Magnette, die mit
ohc-Sechszylindermotoren von weniger als 1,5 l Hubraum ausgestattet
waren. Obwohl die simplen, aber zuverlässigen und leistungsfähigen
Roadster das Hauptbetätigungsfeld des Unternehmens waren, gab es stets
auch sportliche Coupés und Limousinen, die allesamt von
Morris-Konstruktionen abgeleitet waren. Ab ca. 1935 ersetzte der T-Type
mit einfacher gestalteten ohv-Motoren den Midget und die größeren Vier-
und Sechszylindermodelle SA, VA und WA den Magnette.



