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Mercedes-AMG

 

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Mercedes-AMG technische Daten, Typcodes, Preislisten, Motorcodes, Informationen, Presseberichte

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Mercedes-AMG wurde 1967 zunächst unter der Firmierung AMG als Tuningbetrieb für Fahrzeuge von Mercedes-Benz von den ehemaligen Daimler-Benz-Mitarbeitern Hans-Werner Aufrecht und Erhard Melcher in Burgstall bei Stuttgart gegründet. Der Unternehmensname ergab sich aus den Anfangsbuchstaben der Nachnamen der Firmengründer und des Geburtsorts Aufrechts (Großaspach).

Melcher schied später bei der Verlegung des „Ingenieurbüros zur Entwicklung von Rennmotoren“ nach Affalterbach aus, blieb aber weiterhin am damaligen zweiten AMG-Standort, einer ehemaligen Mühle in Burgstall, und liefert Motorteile zu. Mercedes-AMG entwickelt und produziert heute die leistungsstärksten Serienmodelle im Fahrzeugprogramm von Mercedes-Benz. Darüber hinaus werden weitere Fahrzeugkomponenten angeboten.

Geschichte

Von der Firmengründung an hat sich das ehemals eigenständige Unternehmen AMG auf das Tuning von Mercedes-Benz-Modellen spezialisiert. Der größte Konkurrent für die ehemalige Firma AMG war die Firma Brabus aus Bottrop, bis sich DaimlerChrysler (vormals Daimler-Benz, heute Daimler AG) selbst an der Firma AMG beteiligte.

Im Jahre 1999 wurde aus der AMG Motorenbau und Entwicklungsgesellschaft mbH die Mercedes-AMG GmbH, wobei die Mehrheitsanteile (51%) bei der damaligen DaimlerChrysler AG lagen. Der letzte Schritt war am 1. Januar 2005 die komplette Übernahme des Unternehmens durch die DaimlerChrysler AG, der aber für die Kunden keine offensichtlichen Veränderungen mit sich brachte. Seitdem ist die Firma Mercedes-AMG ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der DaimlerChrysler AG. Die AMG-Modelle bilden in den Modellreihen ab der C-Klasse (W/C/S203) das jeweilige Topmodell im Mercedes-Benz-Pkw-Programm und können direkt bei Mercedes-Benz-Händlern geordert werden.

Das „Tuningkonzept“ bei AMG beruht heute nicht mehr nur auf stärkeren Motorisierungen und dezenten Veränderungen im Bereich der Karosserie, sondern umfassende Anpassungen des gesamten Fahrzeuges. Das beinhaltet Komponenten (Getriebe, Fahrwerk, Bremsen) und deren Steuer- und Regelsysteme (z.B. für ABS, ESP, Bremsen und Fahrwerk).

Während in der Vergangenheit nur Motoren und Karosserien von Mercedes-Benz-Fahrzeugen weiterentwickelt, bzw. getunt wurden, betreibt AMG in der neueren Zeit auch die komplette Entwicklung von Motoren (V8 6,2l 63er) sowie auch von kompletten Fahrzeugen (Mercedes SLS AMG).

Geschäftsführer der Mercedes-AMG GmbH

Geschäftsführer

von

bis

 

Wolfgang Bernhard [1]

1. Januar 1999

31. Dezember 2000

 

Ulrich Bruhnke [2]

1. Januar 2001

30. September 2003

 

Hubertus Troska [3]

1. Oktober 2003

31. August 2005

 

Volker Mornhinweg [4]

1. September 2005

31. März 2010

 

Ola Källenius [5]

1. April 2010

Heute

 

AMG im Motorsport

Ende der 1960er- bis Anfang der 1970er-Jahre setzte AMG die große Mercedes-Limousine 300 SEL 6.3 im Tourenwagensport ein. Dieser spektakuläre Wagen, mit über 295 kW aus einem auf 6,8 Liter Hubraum aufgebohrten V8-Motor, erzielte einige Achtungserfolge, hatte jedoch aufgrund des hohen Gewichtes Probleme mit den Reifen. Rennteilnahmen in den späten 1970er-Jahren erfolgten mit dem Coupé 450 SLC 5.0 auf Basis der Mercedes-Benz C 107.

Nach der Einführung des sportlichen Mercedes-Benz 190 E 2.3-16 mit 4-Ventil-Technik setzte unter anderem AMG diesen in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) ein. Das Werk unterstützte ab Ende der 1980er-Jahre (neben den Sportwagen von Peter Sauber) die räumlich nahegelegene Mannschaft, so dass AMG den Status eines Werksteams bekam bzw. später ganz übernommen wurde. In den Jahren 1992 und 1994 errang Klaus Ludwig den DTM-Titel, 1995 Bernd Schneider. Zudem gewann dieser im gleichen Jahr den Titel in der neu geschaffenen und parallel stattfandenen ITC, die mit den gleichen Fahrzeugen im europäischen Ausland ausgetragen wurde.

1996 wurde nur noch eine Meisterschaft unter der Bezeichnung ITC im In- und Ausland ausgetragen. Nach deren Aus am Ende des gleichen Jahres (durch Rückzug der Konkurrenz von Opel und Alfa Romeo aus Kostengründen) erlaubte die FIA für 1997 einen Einstieg in die GT1-Weltmeisterschaft mit dem in kurzer Zeit über dem Winter entwickelten Mercedes-Benz CLK GTR, obwohl noch keine der vorgeschrieben 25 Straßenfahrzeuge vorhanden waren. Der kompromisslos als Rennwagen entwickelte V12-Bolide gewann 1997 prompt die WM gegen Konkurrenz von unter anderem Porsche und private McLaren-BMW. Im Jahre 1998 wurde die Evolutionsstufe CLK LM mit V8-Motor eingeführt, die zwar in Le Mans mit Ölpumpenproblemen ausschied, aber ansonsten die GT-Weltmeisterschaft gegen den ebenfalls weiterentwickelten Porsche 911 GT1-98 dominierte. Da die private GT1-Konkurrenz chancenlos war und sich zurückzog, endete auch diese Serie mangels Gegnern. Die ersten CLK-GTR-Straßenfahrzeuge wurden erst jetzt ausgeliefert.

Nach der Eingliederung von AMG in den DaimlerChrysler-Konzern gründete Hans-Werner Aufrecht 1999 die H.W.A. GmbH (heute HWA AG), welche die Renneinsätze für Mercedes-Benz bzw. Mercedes-AMG durchführt.

Auch in der Formel 1 werden AMG-Fahrzeuge außerhalb der eigentlichen Rennveranstaltung als Hilfsfahrzeuge eingesetzt. Beispiele hierfür sind das Medical Car und das Safety Car, für die in der Saison 2009 das C-63-AMG-T-Modell respektive der SL 63 AMG eingesetzt wurden. 2010 wurde ein modifizierter SLS AMG als Safety Car eingesetzt.

Besonderheiten

AMG produziert seit dem Jahr 2004 in einer Kleinserie einen der leistungsstärksten Roadster der Welt, den SL 65 AMG auf Basis des Mercedes-Benz R230. Der dort eingesetzte V12-Biturbo-Motor mit 6 Litern Hubraum und 450 kW (612 PS), der auch im Maybach verbaut ist, wird auch in anderen Modellen von AMG angeboten. Das Drehmoment dieses Motors liegt bei 1200 Nm, wird aber über das Motorsteuergerät auf maximal 1000 Nm begrenzt, um das Getriebe und andere Komponenten im Antriebsstrang nicht zu überlasten. Das maximale Drehmoment liegt schon bei Umdrehungen ab 2000 min-1 an, was ein souveränes Fahrverhalten ermöglicht, da immer genug Kraft ohne große Drehzahlsteigerung vorhanden ist.

Der V12-Biturbo-Motorblock kommt außerdem in der S-Klasse-Limousine und im CL Coupé zum Einsatz. Bei allen Baureihen mit diesem Motor ist die Leistung gleich. Nur für die Sonderserie SL 65 AMG Black Series (eine auf 350 Exemplare limitierte Serie) wurde die Leistung auf 493 kW (670 PS) gesteigert.

Für den Mercedes-Benz SLR McLaren wird der V8-Kompressor-Motor zugeliefert, hier aber mit bis zu 650 PS.

2009 wurde auf der IAA in Frankfurt der Mercedes-Benz SLS AMG vorgestellt, ein von AMG vollkommen selbst entwickelter Supersportwagen.

Motoren

Derzeit werden drei verschiedene Motoren von AMG für Mercedes-Benz-Serienfahrzeuge gebaut. Zwei Acht- und ein Zwölfzylinder, ein Dieselmotor wird aktuell nicht gebaut, war jedoch bereits in der Modellpalette vorhanden. Die Zahlenbezeichnungen weichen alle etwas vom tatsächlichen Hubraum ab.

Aktuell

Dieser V8-Motor hat 5,4 Liter Hubraum und wird inzwischen nur noch mit Kompressor (G 55 AMG) angeboten. Bis Anfang 2011 wurde der Motor auch ohne Kompressor (SLK 55 AMG) verkauft, jedoch ist für Ende 2011 wieder ein SLK 55 AMG mit 310 kW (422 PS) geplant. Der 55er war bisher Standardmaschine und wurde für alle AMG-Baureihen angeboten, wurde jedoch inzwischen in fast allen Baureihen vom 6,2-l-V8 abgelöst. Das Leistungsspektrum reichte von 255 kW (347 PS) im C 55 AMG (W202) bis 380 kW (517 PS) im SL 55 AMG. Eine modifizierte Version dieses Motors mit Kompressor treibt den Mercedes-Benz SLR McLaren (bis zu 478 kW/650 PS) an. Das einzige Modell, das heute noch mit dem 55er-Triebwerk ausgestattet wird, ist der G 55 AMG.

Modelle mit der Bezeichnung X 55 AMG

Modell

Bauzeit

Leistung

Varianten

Besonderheiten

Baureihe

C 55 AMG

1999–2001

255 kW (347 PS)

Limousine und T-Modell

 

W/S202

2004–2007

270 kW (367 PS)

Limousine und T-Modell

 

W/S203

CL 55 AMG

1999–2002

265 kW (360 PS)

Coupé

 

C 215

2002–2006

368 kW (500 PS)

Kompressor

CLK 55 AMG

1999–2002

255 kW (347 PS)

Coupé und Cabriolet

 

A/C208

2002–2006

270 kW (367 PS)

 

A/C209

CLS 55 AMG

2004–2006

350 kW (476 PS)

viertüriges Coupé

Kompressor

C219

E 55 AMG

1997–2002

260 kW (354 PS)

Limousine und T-Modell

 

W/S210

E 55 AMG 4MATIC

1999–2002

Allradantrieb

E 55 AMG

2003–2006

350 kW (476 PS)

Kompressor

W/S211

G 55 AMG

2000–2004

260 kW (354 PS)

Station lang und extralang

 

W463

2004–2005

350 kW (476 PS)

Station lang

Kompressor

2005–2008

368 kW (500 PS)

ab 2008

373 kW (507 PS)

ML 55 AMG

2001–2003

255 kW (347 PS)

Offroader

 

W163

S 55 AMG

1999–2002

265 kW (360 PS)

Limousine und Langlimousine

 

W/V220

2002–2005

368 kW (500 PS)

Kompressor

SL 55 AMG

1999–2001

260 kW (354 PS)

Roadster

 

R 129

2001–2005

368 kW (500 PS)

Kompressor

R230

2006–2007

380 kW (517 PS)

SLK 55 AMG

2004-2011

265 kW (360 PS)

Roadster

7G-TRONIC

R171

SLK 55 AMG Black Series

2006-2008

294 kW (400 PS)

Coupé

7G-TRONIC, CfK-Dach

63

Die 63 bezeichnet einen V8-Motor mit 6,2 Litern Hubraum (M156). Er wird aktuell in der CL-, CLS-, E-, C-, ML-, S- und SL-Klasse angeboten; das Leistungsspektrum reicht dabei aktuell von 336 bis 400 kW (457 bis 544 PS). Eine modifizierte Version (M159) kommt zudem im Mercedes-Benz SLS AMG (420 kW/571 PS) zum Einsatz.

Seit 2010 wird unter der Bezeichnung 63 auch ein Biturbovariante des 5,5-l-V8 in CLS-, E- und S-Klasse verkauft. Der M 157 genannte Motor verfügt über Benzindirekteinspritzung und leistet je nach Modell bis zu 420 kW.

Modelle mit 6,2-l-V8-Motor

Modell

Bauzeit

Leistung

Varianten

Baureihe

C 63 AMG

ab 2007

336 kW (457 PS)

Limousine und T-Modell

W/S204

ab 2011

Coupé

C204

CL 63 AMG

2006–2010

386 kW (525 PS)

Coupé

C216

ab 2010

400 kW (544 PS)

CLK 63 AMG

2006–2010

354 kW (481 PS)

Coupé und Cabriolet

C/A209

CLK 63 AMG Black Series

2007–2009

373 kW (507 PS)

Coupé

C209

CLS 63 AMG

2006–2011

378 kW (514 PS)

viertüriges Coupé

C219

E 63 AMG

2006–2009

378 kW (514 PS)

Limousine und T-Modell

W/S211

2009-2011

386 kW (525 PS)

W/S212

 

 

ML 63 AMG

ab 2006–2011

375 kW (510 PS)

Offroader

W164

 

R 63 AMG

2006 bis 2007

375 kW (510 PS)

Kombilimousine

W/V251

 

 

S 63 AMG

2006–2010

386 kW (525 PS)

Limousine und Langlimousine

W/V221

 

 

ab 2010

400 kW (544 PS)

 

 

SL 63 AMG

ab 2008

386 kW (525 PS)

Roadster

R230

 

 

SLS AMG

ab 2010

420 kW (571 PS)

Roadster und Cabriolet

C/R197

 

 

65

Highlight der Motorenpalette stellt der 6,0-Liter-V12-Biturbo dar. Er wird für alle Oberklassemodelle angeboten (S-, SL- und CL-Klasse). Außerdem werden der Maybach 57S sowie der Maybach 62S mit diesem Motor ausgestattet. Der Motor leistete einheitlich 450 kW (612 PS) und hat ein Drehmoment von 1.000 Nm (elektronisch begrenzt) bei Drehzahlen zwischen 2.000 und 4.000 min-1. 2011 wurde die Leistung der 65er-Maschinen in S- und CL-Klasse auf 463 kW gesteigert.

Beim neuen SL 65 AMG Black Series wurden die Turbolader sowie die Luftführung und Ansauganlage neu entwickelt. Diese modifizierte Version des V12-Biturbo-Motors leistet 493 kW (670 PS).

Modelle mit 6,0-l-V12-Biturbo-Motor

Modell

Bauzeit

Leistung

Varianten

Baureihe

CL 65 AMG

ab 2007

450 kW (612 PS) / 463 kW (630 PS)

Coupé

C216

S 65 AMG

ab 2007

450 kW (612 PS) / 463 kW (630 PS)

Limousine und Langlimousine

W/V221

SL 65 AMG

ab 2007

450 kW (612 PS)

Roadster

R230

SL 65 AMG Black Series

ab 2008

493 kW (670 PS)

Coupé

R230

Ehemalige

30 CDI

Der erste und bislang einzige Dieselmotor von AMG war der 30 CDI. Er basiert auf dem Reihenfünfzylinder, der in der Serienversion 2,7 l Hubraum aufwies. Der Hubraum des AMG-Pendants wurde durch Verwendung einer anderen Kurbelwelle auf 3,0 l erhöht, außerdem wurden Common-Rail-Einspritzung, Turbolader und Ladeluftkühlung optimiert. Der Motor wurde von 2003 bis 2004 in allen Varianten der C-Klasse (Limousine, T-Modell und Sportcoupé) angeboten und leistet dort 170 kW (231 PS).

3.2

Verbaut im 190er (W 201), und erster AMG, die direkt über Mercedes bezogen werden konnte. Reihensechszylinder, Zweiventiler mit 172 KW (234 PS) und 305 Nm.

32

Als kleinere Kompressor-Variante zum 55er-AMG-Kompressormotor erschien der 3,2-Liter-V6-Kompressormotor. Er wurde in allen Varianten der C-Klasse (Limousine, T-Modell und Sportcoupé – W/S/CL 203) sowie im SLK (R 170) angeboten und leistete einheitlich 260 kW (354 PS). Sein maximales Drehmoment beträgt 450 Nm.[6]

34

Der Motor wurde im A 124, C 124, S 124 und W 124 als E34 verbaut. Der 3,4-Liter-Motor verfügt über 3314 cm³, basiert auf dem M 104 und hatte eine Motorleistung von 200 kW (272 PS) und 330 Nm, bzw. 252 PS im Cabrio.

36

Das erste Topmodell der C-Klasse hieß von 1993 bis 1997 C 36 AMG. Der Motor ist ein Reihensechszylinder mit 3606 cm³ und einer Motorleistung von 206 kW (280 PS) und 385 Nm. Er basiert auf dem M-104-Motor. Es gab den C 36 AMG nur als Limousine.

Des Weiteren wurde der Motor auch in der E-Klasse der Baureihe W 124, in allen Varianten außer der Limousine, eingesetzt. Diese Fahrzeuge wurden zwar als Tuningfahrzeuge, jedoch über das reguläre Händlernetz als E 36 AMG verkauft. Diese Motoren leisteten, ebenso wie die 3,4-Liter-Motoren, 272 PS, jedoch bei günstigerem Drehmomentverlauf.

43

Als Nachfolger des C 36 AMG stellte AMG im September 1997 den 4266 cm³ großen V8-Motor mit einer Leistung von 225 kW (306 PS) und 410 Nm Drehmoment im C 43 AMG vor. Dabei handelt es sich um eine stärkere Version des M113 E43. Der C 43 AMG wurde sowohl als Limousine und auch als T-Modell (Kombi) hergestellt.

50/60

Hierbei handelt es sich um eine stärkere Version des M119-E50-Motors, er wurde als E 50 AMG (W 210) mit unverändertem Hubraum von 4973 cm³ (255 kW/347 PS; 480 Nm), sowie als E 60 AMG (W 124 & W 210) und SL 60 AMG (R 129) mit 5956 cm³ (280 kW/381 PS; 580 Nm) verkauft, jedoch einzig der E 50 AMG wurde als Mercedes-Benz-Fahrzeug vermarktet, die anderen Versionen waren als Tuningderivate ihrer jeweiligen Grundmodelle (E 50 AMG, E 500 bzw. SL 500) über die Mercedeshändler zu beziehen.

63

Der 63er-AMG war die letzte Ausbaustufe des 12-Zylinder-Saugmotors (M137) aus dem S 600. Durch Hubraumerweiterung von 5,8 auf 6,3 l und weitere Modifikationen konnte die Leistung auf 326 kW (444 PS) angehoben werden. Die Modellbezeichnung ist außerdem eine Reverenz an den legendären 300 SEL 6.3 von 1968, des ersten Tuningobjekts von AMG. Dieser Zwölfzylinder wurde in CL- und S-Klasse, sowie, als erster Seriengeländewagen mit Zwölfzylinder, in der G-Klasse angeboten.

70/73

Der 7.055 bzw. 7.291 cm³ große V12 wurde exklusiv im SL (R 129) von AMG unter der Bezeichnung SL 70/73 AMG vermarktet und tauchte nie offiziell in den Preislisten von Mercedes auf. Der 1995 vorgestellte Roadster leistet 365 kW (496 PS) bzw. 386 kW (525 PS) und beschleunigt in 4,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die gleiche Ausgangsbasis wurde sowohl für einige Mercedes-Benz CLK GTR als auch den Pagani Zonda verwendet. Der Motor trägt die interne Bezeichnung M 120.

 

Mercedes-AMG GmbH
Logo der Mercedes-AMG GmbH
Unternehmensform GmbH
Gründung 1967
Unternehmenssitz Affalterbach
Unternehmensleitung Volker Mornhinweg
Mitarbeiter ~790 (02/2008)
Branche Automobiltuning, Motoren, Fahrzeuge
Website www.mercedes-amg.com

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23.07.2011

Der neue Mercedes-Benz C 63 AMG Coupé Black Series

Die stärkste C-Klasse aller Zeiten

Affalterbach – Spektakuläres Design, Technik-Transfer aus dem Motorsport und Fahrdynamik auf höchstem Niveau: Der neue Mercedes-Benz C 63 AMG Coupé Black Series verkörpert wie kein anderes AMG Modell den neuen AMG Markenclaim Driving Performance. Mit einer Höchstleistung von
380 kW (517 PS) und einem maximalen Drehmoment von 620 Newton-metern ist das neue High-Performance-Fahrzeug die stärkste C-Klasse
aller Zeiten. Der AMG 6,3-Liter-V8-Motor begeistert durch kräftigen Durchzug, hohe Drehfreude und garantiert hochkarätige Fahrleistungen: Die Beschleunigung von null auf 100 km/h absolviert der C 63 AMG Coupé Black Series in 4,2 Sekunden (alle Daten vorläufig). Für exklusiven Fahrspaß sorgen auch das einstellbare AMG Gewinde-Sportfahrwerk,
die AMG Hochleistungs-Verbundbremsanlage und die funktionelle Serienausstattung. Zur weiteren Steigerung der Fahrdynamik stehen
auf Wunsch das AMG Track Package mit Sportreifen und aktiver Hinterachsgetriebekühlung sowie das AMG Aerodynamik-Paket
inklusive Flics, funktional abgestimmtem Frontsplitter und einstellbarem Carbon-Heckflügel parat.

Breit, tief, bullig und schon im Stand zum Sprung bereit – der C 63 AMG Coupé Black Series macht mächtig Eindruck. Bereits auf den ersten Blick
wird offensichtlich: Der C 63 AMG Coupé Black Series ist wie geschaffen für ambitionierte Runden auf einer abgesperrten Rennstrecke. Das neue High-Performance-Fahrzeug erinnert optisch an den Kundensportwagen SLS AMG GT3 und steht für den Technik-Transfer aus dem Motorsport, der für die Mercedes-AMG GmbH seit 44 Jahren zur Unternehmensphilosophie gehört.

Mit dem neuen C 63 AMG Coupé Black Series präsentiert AMG einen faszinierenden Sportwagen für leidenschaftliche Enthusiasten PS-starker Fahrzeuge und setzt die 2006 gestartete Black Series Strategie eindrucksvoll fort. AMG, die Performance-Marke von Mercedes-Benz Cars, zeigt damit
aufs Neue ihre Kompetenz bei der Konzeption und Entwicklung emotionaler High-Performance-Automobile.

„AMG hat seine Wurzeln im internationalen Motorsport. Der neue C 63 AMG Coupé Black Series ist der beste Beweis für den permanenten Technik-Transfer von der Rennstrecke auf die Straße. Die zahlreichen Erfolge in der DTM, das Kundensportprogramm mit dem SLS AMG GT3 oder unser Engagement in der Formel 1, wo wir seit 15 Jahren das Official F1Ô Safety Car und das Official F1Ô Medical Car stellen, beflügeln unsere Ingenieure und Techniker permanent. Wie kein anderes AMG Modell verkörpert der C 63 AMG Coupé Black Series den neuen AMG Markenclaim Driving Performance“, so Ola Källenius, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

 

C 63 AMG Coupé Black Series

Hubraum

6208 cm³

Bohrung x Hub

102,2 x 94,6 mm

Verdichtungsverhältnis

11,3 : 1

Leistung

380 kW (517 PS)
bei 6800/min

Max. Drehmoment

620 Nm
bei 5200/min

Motorgewicht (trocken)

196 kg

Kraftstoffverbrauch NEFZ gesamt

12,2 l/100 km*

CO2-Emission

286 g/km*

Beschleunigung 0-100 km/h

4,2 s*

* vorläufige Angaben

Gepfeilte Frontpartie mit großen Kühlluftöffnungen

Egal aus welchem Blickwinkel, der neue C 63 AMG Coupé Black Series zeigt aus allen Perspektiven seine Nähe zum Motorsport. Die gepfeilte Frontpartie mit dem zentralen Mercedes-Stern im Kühlergrill ist das optische Synonym
für den ungestümen Vorwärtsdrang. Eine zuverlässige Durchströmung
der groß dimensionierten Kühlmodule ermöglichen die Lufteinlässe in der markanten Frontschürze. Zwei Öffnungen in der Aluminium-Motorhaube unterstützen den Abtransport der Motorwärme. Die schräg gestellten Streben in der Frontschürze betonen die Breite des Fahrzeugs. Der am unteren Ende platzierte schwarze Frontsplitter hilft bei der aerodynamischen Balance
des Fahrzeugs.

Das ausdrucksstarke Design setzt sich in der seitlichen Ansicht fort: Die
neu entwickelte Vorderachse mit größerer Spurweite erfordert neue, um 28 Millimeter pro Seite verbreiterte Kotflügel. „6.3“-Logos weisen auf die Kraft
des großvolumigen Achtzylinder-Hochdrehzahlsaugmotors unter der Haube hin. Angedeutete Luftaustrittsöffnungen hinter den Radausschnitten erinnern an kraftvolle Rennsportfahrzeuge. An den neu gestalteten AMG Seiten-schwellern entdeckt der Betrachter eine schwarze Leiste, sie führt die Idee
des Frontsplitters optisch fort. Auch die hinteren Kotflügel sind wegen der größeren Spurweite der Hinterachse um 42 Millimeter pro Seite verbreitert. Angedeutete Luftöffnungen vor den Hinterrädern bilden einen stimmigen Abschluss.

AMG Leichtmetallräder in leichter Schmiedetechnologie

255/35 R 19 und 285/30 R 19 – so lauten die eindrucksvollen Räderformate, mit denen der C 63 AMG Coupé Black Series an den Start geht. Montiert auf AMG Leichtmetallrädern der Dimension 9x19 (vorn) und 9,5x19 (hinten), füllt die Rad/Reifenkombination die Kotflügel eindrucksvoll aus und hat einen wesentlichen Anteil am dynamischen Auftritt des neuen AMG Sportwagens.

Die titangrau lackierten und glanzgedrehten Leichtmetallräder sind wie beim SLS AMG in besonders leichter Schmiedetechnologie ausgeführt. Gegenüber vergleichbaren Rädern herkömmlicher Bauart bringen die Schmiederäder insgesamt elf Kilogramm weniger auf die Waage. Das geringere Gewicht führt zu reduzierten ungefederten Massen, was sowohl das Ansprechverhalten der Federung als auch die Lenkpräzision verbessert.

Heckpartie mit Breitenwirkung und Diffusoreinsatz

Eindrucksvoll präsentiert sich auch das Heck des Black Series Coupés: Für Breitenwirkung sorgt die neue Heckschürze mit dem expressiven schwarzen Diffusoreinsatz. Ähnlich wie beim SLS AMG GT3, ragt er über das Profil der Heckschürze heraus. Das schwarze Gitter am oberen Ende des Diffusor-einsatzes ist ebenso ein Blickfang wie die AMG Sport-Abgasanlage: Beide verchromten, in der Heckschürze integrierten Doppelendrohre verfügen über einen eckigen Querschnitt. Die in Wagenfarbe lackierte Abrisskante am Kofferraumdeckel reduziert den Auftrieb an der Hinterachse und führt zu mehr Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten. Exklusiv dem C 63 AMG Coupé Black Series vorbehalten: Das AMG Logo mit dezentem „Black Series“-Schriftzug.

Motor mit Hightech-Komponenten des Flügeltürers

6,3 Liter Hubraum, eine Höchstleistung von 380 kW (517 PS) sowie 620 Newtonmeter Drehmoment aus acht Zylindern – ein erster Blick auf
die technischen Daten macht klar, dass die Technik des C 63 AMG Coupé Black Series der Aufsehen erregenden Optik keineswegs nachsteht. Der Hochdrehzahl-Saugmotor M156 wurde für den neuen Zweitürer speziell verfeinert: So kommen Schmiedekolben, Pleuel und die Leichtbau-Kurbelwelle aus dem SLS AMG zum Einsatz. Ein neues Motorsteuergerät flankiert die Maßnahmen. Wie die Fahrleistungen beweisen, hat der leistungsgesteigerte
V8-Motor mit dem Coupé leichtes Spiel: Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 ist nach 4,2* Sekunden absolviert (*vorläufige Angabe).

Hohe Drehfreude, agiles Ansprechverhalten, kräftiger Durchzug – die Qualitäten des großvolumigen AMG Hochdrehzahl-Saugmotors wecken
pure Begeisterung beim Fahrer. Eine perfekte Abrundung ist der emotionale, AMG-typische Achtzylinder-Klang aus der AMG Sport-Abgasanlage.

Für mehr Performance auch im harten Rennstreckeneinsatz bürgt die optimierte Motorölkühlung. Mithilfe von Komponenten des SLS AMG haben die AMG Experten eine um rund 50 Prozent größere Kühlfläche der Ölkühler realisiert. Die Kraftübertragung übernimmt das anerkannt innovative
AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang Sportgetriebe. Vier Fahrprogramme, die Zwischengasfunktion sowie RACE START versprechen höchsten Fahrspaß
und große Variabilität. In den Fahrprogrammen „Sport plus“ und „Manuell“ dauern die Gangwechsel nur 100 Millisekunden.

AMG Gewinde-Sportfahrwerk mit AMG Hinterachs-Sperrdifferenzial

Als anspruchvolle Neuentwicklung präsentiert sich das AMG Sportfahrwerk. Wie im Motorsport üblich und für ein Black Series Modell typisch, ist es als Gewindefahrwerk konzipiert. Es bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten und erlaubt dem Fahrer, sein persönliches Setup vorzunehmen. Die Spurweite
der Achsen wurde um 40 (vorn) bzw. 79 Millimeter (hinten) verbreitert. In Verbindung mit den geänderten Stabilisatoren begeistert der C 63 AMG Coupé Black Series durch ausgeprägte Fahrdynamik, hohen Grip und geringe
Seitenneigung. Hervorragende Fahrzeugbeherrschung ermöglicht die AMG Sportparameter-Lenkung: Das neu abgestimmte Kennfeld für die Servo-unterstützung sichert eine optimale Lenkpräzision.

Das serienmäßige AMG Hinterachs-Sperrdifferenzial ist für eine verlässliche Traktion speziell im Rennstreckenbetrieb verantwortlich. Für sämtliche Fahrsituationen die passende Lösung bietet das 3-Stufen-ESPÒ: Über den ESPÒ-Taster kann der Fahrer zwischen den Stufen „ESP ON“, „Sport Handling Mode “ und „ESP OFF“ wählen. Angesichts der höheren Fahrdynamik wurde nicht nur das Antiblockiersystem komplett neu abgestimmt, sondern auch die AMG Hochleistungs-Bremsanlage neu entwickelt: Zum Einsatz kommt eine größer dimensionierte Bremsanlage mit Scheiben in der motorsporterprobten Verbundtechnik an der Vorderachse (Format: 390 x 36 Millimeter) und Integralscheiben an der Hinterachse (360 x 26 mm). Rot lackierte Sechs-Kolben-Festsättel vorn und Vier-Kolben-Festsättel hinten verzögern die rundum belüfteten und perforierten Bremsscheiben verlässlich und standfest.

Interieur mit funktioneller Rennsport-Atmosphäre

Sowohl die faszinierenden Hightech-Komponenten wie das spektakuläre Exterieur-Design finden im Interieur ihre konsequente Fortsetzung: Der in Schwarz mit roten Akzentuierungen gehaltene Innenraum des C 63 AMG Coupé Black Series zeigt die funktionelle Atmosphäre eines echten Rennsportfahrzeugs und besticht gleichzeitig mit hoher Qualität und liebevoll gestalteten Details. Zwei AMG Sportschalensitze ermöglichen besten Seitenhalt und damit eine optimale Fahrzeugkontrolle auf der Rennstrecke. Die schwarze DINAMICA Polsterung auf Sitz- und Türmittelfeldern ist eine neuartige Kunstfaser, die sich durch hohe Lichtechtheit auszeichnet. Der Entfall der Rücksitzbank unterstreicht den sportlichen Charakter und reduziert das Fahrzeuggewicht. Auf Wunsch ist das C 63 AMG Coupé Black Series auch
als Viersitzer inklusive der vom C 63 AMG Coupé bekannten AMG Sportsitze und Einzelsitzanlage im Fond lieferbar.

Das AMG Performance-Lenkrad in Leder Nappa/DINAMICA mit oben und unten abgeflachtem Lenkradkranz bietet Aluminium-Schaltpaddles für manuelle Gangwechsel. Rote Sicherheitsgurte und rote Kontrastnähte am Lenkrad, auf den Sitzen, Türmittelfeldern, Armauflagen der Türen, der Mittelkonsole und am Schaltbalg setzen spannungsvolle Akzente. Das Zierelement auf der Instrumententafel in Klavierlackoptik schwarz hochglänzend schmückt ein exklusives „Black Series“-Logo. Die Instrumententafel mit drei eigenständigen Rundinstrumenten verfügt über ein farbiges und dreidimensionales TFT-Display. Nach dem Öffnen der Fahrzeugtür wird der Fahrer von einem AMG Schriftzug begrüßt. Anzeigemöglichkeiten für die Motoröltemperatur, den ESP®-Modus oder die Gangwahl sind im AMG Hauptmenü integriert. Auf der Mittelkonsole neben dem Wählhebel mit DINAMICA-Bezug befindet sich der Drehschalter für die Getriebe-Fahrprogramme C, S, S+, M und RACE START.

Dass sich hohe Fahrdynamik und hervorragende aktive und passive Sicherheit nicht zwangsläufig ausschließen müssen, beweist der C 63 AMG Coupé Black Series: Fünf Airbags, Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer an allen Sitzplätzen zählen ebenso zum Serienumfang wie Antiblockiersystem ABS, 3-Stufen-ESP®, Fahrlicht-Assistent, Reifendruckverlust-Warnung und TEMPOMAT mit variabler Geschwindigkeitsregelung SPEEDTRONIC.

Die weitere Serienausstattung (Auszüge):

AMG Einstiegsschienen in Edelstahl, gebürstet mit AMG Schriftzug.

AMG Sportpedalanlage aus Edelstahl, gebürstet, mit Gumminoppen

Audio 20 CD-Radio mit Doppel-Tuner, Farbdisplay, Bluetooth®-Schnittstelle, Freisprechfunktion, USB-Schnittstelle und acht Lautsprechern

Klimatisierungsautomatik THERMATIC

AMG Track Package und AMG Aerodynamik-Paket

Zur weiteren Steigerung der Fahrdynamik hat AMG zwei spezielle Pakete im Angebot: Das AMG Track Package umfasst Sportreifen von Dunlop im Format 255/35 R 19 vorn und 285/30 R 19 hinten. Die Pneus wurden exklusiv für
das C 63 AMG Coupé Black Series entwickelt und steigern den Grip spür- und messbar. Eine aktive Hinterachsgetriebekühlung verbessert die Performance im harten Rennstreckenbetrieb. Der Kühler ist vor dem Diffusoreinsatz in
der Heckschürze platziert und wird effektiv vom Fahrtwind durchströmt.

Zum AMG Aerodynamik-Paket gehören so genannte Flics aus Echtcarbon an der Frontschürze, ein funktional abgestimmter Frontsplitter aus Echtcarbon sowie ein feststehender Carbon-Heckflügel mit verstellbarem Flügelblatt. Beide Komponenten steigern nicht nur den Abtrieb an Vorder- und Hinterachse, sondern optimieren auch die aerodynamische Balance des Fahrzeugs.

Als weitere Wunschausstattungen stehen unter anderem zur Wahl:

AMG Carbon-Paket Exterieur (Querstrebe in Frontschürze, Außenspiegelgehäuse, Einsätze der Seitenschwellerverkleidung, Diffusoreinsatz und Abrisskante in Echtcarbon)

AMG Leichtmetallräder in Schmiedetechnologie, mattschwarz lackiert
und Felgenhorn glanzgedreht mit Reifen in 255/35 R 19 und 285/30 R 19

AMG Zierelemente Carbon

Feuerlöscher

Intelligent Light System ILS

KEYLESS-GO

Seiten-/Heckscheiben dunkel getönt

Vier faszinierende Black Series Modelle seit 2006

Trotz rennstreckentauglicher Fahrdynamik bietet das neue C 63 AMG Coupé Black Series alle Eigenschaften, die einen echten Mercedes-Benz auszeichnen: Alltagstauglichkeit, Langlebigkeit, Sicherheit und Qualität.

Die stärkste C-Klasse aller Zeiten ist das vierte Black Series Modell seit 2006. Den Start machte der SLK 55 AMG Black Series. Der AMG 5,5-Liter-V8-Motor des betont puristischen Zweisitzers lockte mit einer Höchstleistung von
294 kW (400 PS) und 520 Newtonmeter Drehmoment. Zwischen Juli 2006
und April 2007 wurden 120 Exemplare produziert. Direkt im Anschluss erschien der CLK 63 AMG Black Series. Das zweisitzige Coupé wurde von einem AMG 6,3-Liter-V8-Motor mit 373 kW (507 PS) und 630 Newtonmeter Drehmoment angetrieben. Von April 2007 bis März 2008 entstanden 700 Fahrzeuge.

Das vorläufige Highlight war der im Juli 2008 präsentierte SL 65 AMG Black Series: Das High-Performance-Coupé fasziniert noch heute durch spektakuläre Optik, einzigartige Leistungsdaten, konsequenten Leichtbau und höchste Exklusivität. Der AMG 6,0-Liter-V12-Biturbomotor mit einer Höchstleistung
von 493 kW (670 PS) sowie 1000 Newtonmeter Drehmoment machte den
SL 65 AMG Black Series zum stärksten in Serie produzierten AMG Fahrzeug bisher. Insgesamt 350 Exemplare wurden von September 2008 bis August 2009 produziert.


Seine Weltpremiere feiert das C 63 AMG Coupé Black Series im Rahmen
des Formel-1-Rennens am Nürburgring, dem Großen Preis von Deutschland
(23.-24. Juli 2011). Die Markteinführung startet im Januar 2012, der Verkaufspreis beträgt 115.430 Euro (inkl. 19% MwSt.).

Quelle: AMG

21.07.2011

Quantensprung: Kraftstoffeinsparung um rund 30 Prozent

Textfeld: 20. Juli 2011

Spaß mit acht, sparen mit vier:
Neuer V8-Motor – made by AMG

Affalterbach – Mercedes-AMG hat einen neuen 5,5-Liter-V8-Motor entwickelt, der kraftvolle Achtzylinder-Performance mit den betont ökonomischen Verbrauchswerten eines Vierzylinders verbindet. Für beispiellose Effizienz sorgt die von Mercedes-AMG neu entwickelte Zylinderabschaltung AMG Cylinder Management. Die neue, exklusiv von AMG entwickelte Technologie wurde von der Formel 1 inspiriert. Bei den rund 750 PS starken Achtzylinder-Rennmotoren wird eine Zylinderabschaltung vor allem zur Kraftstoff­ersparnis eingesetzt.

Mit einer Kraftstoffeinsparung um rund 30 Prozent gegenüber dem bisherigen AMG 5,5-Liter-V8-Motor stellt der Achtzylinder-Hochdrehzahlsaugmotor die große Innovationskraft von AMG unter Beweis. Gleichzeitig zeigt AMG, welches Potenzial in einem großvolumigen Achtzylinder-Saugmotor steckt.

Der eigenständige AMG 5,5-Liter-V8-Motor mit Zylinderabschaltung AMG Cylinder Management und Benzin-Direkteinspritzung kommt exklusiv im neuen SLK 55 AMG zum Einsatz, der im September auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt/Main seine Weltpremiere feiern wird. Damit bleibt der SLK 55 AMG auch in seiner neuesten Auflage der einzige Roadster in seinem Segment mit einem Achtzylindermotor.

Auch mit der um 45 kW (62 PS) auf 310 kW (422 PS) gesteigerten Leistung und dem von 510 auf 540 Newtonmeter verbesserten Drehmoment bleibt der Verbrauch mit 8,5 Litern auf 100 Kilometer (NEFZ gesamt, vorläufige Angaben) um 3,5 Liter unter dem des Vorgängermodells. Mit diesem Quantensprung von

rund 30 Prozent gehört der neue SLK 55 AMG zu den Besten seines Segments. Die CO2-Emissionen konnten ebenso beträchtlich reduziert werden, wie der Wert von 199 Gramm pro Kilometer beweist (NEFZ gesamt, vorläufige Angaben).

Neuer Achtzylinder-Saugmotor eng verwandt mit V8-Biturbo

Im Rahmen der Strategie „AMG Performance 2015“ erfüllt Mercedes-AMG mit dem neuen V8-Motor sein Versprechen, Kraftstoffverbrauch und Emissionen neuer Modelle in den nächsten Jahren kontinuierlich zu reduzieren – und gleichzeitig dem zentralen Markenversprechen „Driving Performance“ gerecht zu werden. Mit dem neuen M 152 zeigt die Performance-Marke von Mercedes-Benz gleichzeitig ihre gesellschaftliche Verantwortung.

Der neue V8-Saugmotor basiert auf dem 2010 vorgestellten AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor M 157, der in den Modellen E 63 AMG, CLS 63 AMG, S 63 AMG und CL 63 AMG zum Einsatz kommt. Zahlreiche Komponenten und Systeme wie Hubraum, Bohrung-Hub-Verhältnis, Zylinderabstand, Stopp-Start-System und Benzin-Direkteinspritztechnik sind identisch. Vom M 157 unterscheidet
er sich unter anderem durch die neue Ansaugluftführung, neue Zylinderköpfe, den modifizierten Ventiltrieb, einen angepassten Ölhaushalt und ein optimiertes Kurbelgehäuse.

„Top im Verbrauch und Bester bei der Höchstleistung: Mit dem neuen, 310 kW (422 PS) starken AMG 5,5-Liter-V8-Motor ist uns ein echtes Meisterstück gelungen. Der M 152 ist vorbildlich in puncto Effizienz und zeigt gleichzeitig die Kreativität und Kompetenz unserer Ingenieure, die sich bei der Entwicklung der Zylinder­abschaltung von der Formel 1 inspirieren ließen. Somit ist der neue Achtzylinder-Saugmotor der perfekte Antrieb für den neuen SLK 55 AMG, der seine Premiere im Herbst auf der IAA in Frankfurt/Main feiern wird“, so Ola Källenius, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

„Dank der innovativen Zylinderabschaltung AMG Cylinder Management und weiteren Hightech-Komponenten erreicht unser neu entwickelter Achtzylinder-Saugmotor Verbrauchswerte eines Vierzylinders bei gleichzeitiger kraftvoller Leistungsentfaltung und emotionalem V8-Sounderlebnis. Ein Sportwagenmotor

mit der Technologie aus der Formel 1 – ich bin sicher, der neue SLK 55 AMG erfüllt die hohen Erwartungen aller Sportwagenfans“, so Friedrich Eichler, Leiter Triebstrang Mercedes-AMG GmbH.

Die wichtigsten Daten* im Überblick:

 

AMG 5,5-Liter-V8-Motor M 152

Hubraum

5461 cm3

Bohrung x Hub

98,0 x 90,5 mm

Verdichtungsverhältnis

12,6 : 1

Leistung

310 kW (422 PS) bei 6800/min

Max. Drehmoment

540 Nm bei 4500/min

Motorgewicht (trocken)

187 kg

Leistungsgewicht

0,44 kg/PS

* vorläufige Angaben.

Exklusive Kombination fortschrittlicher Technologien

Das Hightech-Kraftpaket M 152 begeistert nicht nur durch faszinierende Leistungsentfaltung und hohe Durchzugskraft, sondern auch durch seine weltweit einzigartige Kombination fortschrittlicher Technologien. Kein anderer Ottomotor besitzt Benzin-Direkteinspritzung mit 200 bar Druck, strahlgeführte Verbrennung und Piezo-Injektoren in Verbindung mit kennfeldgesteuerter Zylinderabschaltung, brillengehontem Vollaluminium-Kurbelgehäuse, Vierventil­technik mit kontinuierlicher Nockenwellenverstellung, hohe Verdichtung von 12,6 : 1, Stopp-Start-System und Generatormanagement – und erreicht dabei Maximaldrehzahlen von über 7000 Umdrehungen. All diese konstruktiven Maßnahmen führen zu einem thermodynamisch hohen Wirkungsgrad, der Voraussetzung für hohe Effizienz und geringe Abgas-Emissionen ist. Mehr noch: Die Entscheidung für einen großvolumigen Achtzylinder-Saugmotor mit Zylinder­abschaltung löst den Zielkonflikt aus hohem Leistungs- und Drehmomentangebot bei gleichzeitig betont niedrigen Verbrauchswerten.

Zylinderabschaltung AMG Cylinder Management

Speziell die von Mercedes-AMG völlig neu entwickelte Zylinderabschaltung AMG Cylinder Management steigert den Wirkungsgrad deutlich: Im Teillastbereich werden die Zylinder zwei, drei, fünf und acht abgeschaltet, was den Kraftstoff­verbrauch entscheidend absenkt. Die Technologie kommt in ähnlicher Weise auch bei den rund 750 PS starken V8-Motoren aus der Formel 1 zum Einsatz. Da auch in der Königsklasse des Motorsports die Effizienz eine wichtige Rolle spielt, werden bei geringer Lastanforderung des Fahrers – beispielsweise bei langsamen Kurvenfahrten, in Safety-Car-Phasen oder beim Boxenstopp – vier oder sechs Zylinder durch Abschalten der Kraftstoffeinspritzung deaktiviert. Mit einem Kraftstoffverbrauch von 8,5 Litern und einem CO2-Ausstoß von 199 Gramm pro Kilometer (NEFZ gesamt, vorläufige Angaben) rangiert der AMG V8-Saugmotor auf dem Niveau der Wettbewerber, die jedoch weder die Leistung noch das Drehmoment des SLK 55 AMG erreichen – und vor allem keinen großvolumigen Achtzylindermotor einsetzen.

Die Zylinderabschaltung ist im breiten Drehzahlbereich von 800 bis 3600/min verfügbar, wenn der Fahrer das Getriebe-Fahrprogramm „C“ Controlled Efficiency gewählt hat. Das AMG Hauptmenü im Kombiinstrument informiert den Fahrer, ob die Zylinderabschaltung aktiv ist und ob der Motor aktuell im Vier- oder Achtzylinderbetrieb läuft. Im Vierzylindermodus stehen immerhin 230 Newton­meter zur Verfügung – eine Kraft, die eine spürbare Beschleunigung in den meisten Fahrsituationen ermöglicht. Sobald der Fahrer den Wunsch nach mehr Leistung verspürt und den Teillastbereich verlässt, schalten sich die Zylinder zwei, drei, fünf und acht zu. Der Übergang vom Vierzylinder- in den Acht­zylinderbetrieb erfolgt spontan, schnell und momentenneutral, sodass die Insassen keinerlei Komforteinbußen spüren. Bei einer Motordrehzahl von 3600/min erfolgt der Zuschaltvorgang in gerade mal 30 Millisekunden.

Ventile geschlossen, Kraftstoffzufuhr und Zündung deaktiviert

Möglich macht dies das intelligente Zusammenspiel der leistungsfähigen Motorsteuerung mit 16 hydraulisch schaltbaren Ausgleichselementen und der komplexen Ölversorgung im Zylinderkopf. Die schaltbaren Ausgleichselemente sind in den Zylinderköpfen integriert und halten die jeweiligen Einlass- und Auslassventile der Zylinder zwei, drei, fünf und acht geschlossen. Parallel dazu werden auch die Kraftstoffzufuhr und die Zündung deaktiviert. Auf diese Weise lassen sich nicht nur die Ladungswechselverluste der vier abgeschalteten Zylinder reduzieren, gleichzeitig erhöht sich auch der Wirkungsgrad der anderen weiter betriebenen Zylinder. Grund: die Verlagerung des Betriebspunktes hin zu höheren Lasten. Die Ausgleichselemente sind kompakt und leicht ausgeführt, auf diese Weise wurde ein steifer Ventiltrieb realisiert, der hohe Drehzahlen von bis zu 7200 Umdrehungen ermöglicht.

Vollaluminium-Kurbelgehäuse mit Silitec-Laufbuchsen

Das Kurbelgehäuse des neuen AMG 5,5-Liter-V8-Motors ist als Vollaluminium-Bauteil in Druckgusstechnik hergestellt. Das niedrige Motorgewicht von 187 Kilogramm (trocken) ist das Ergebnis engagierten Leichtbaus. Die Lagerdeckel für die Kurbelwellen-Hauptlager bestehen aus Grauguss und
sind im Sinne hoher Steifigkeit mit dem Kurbelgehäuse und zusätzlich seitlich verschraubt.

Zur Minimierung der inneren Reibung und zur Optimierung des Verschleiß­verhaltens sind die Kolbenringe mit Kohlenstoff beschichtet. Eine geringe Reibung der acht Kolben stellen ebenso die eingegossenen Silitec-Laufbuchsen sicher. Eine weitere Maßnahme, die Reibung und damit den Verbrauch zu reduzieren, ist die sogenannte Brillenhonung: Bei diesem aufwendigen Prozess wird die mechanische Oberflächenbehandlung der Laufbuchsen im verschraubten Zustand durchgeführt. Da ein montierter Zylinderkopf die Bearbeitung nicht mehr ermöglichen würde, wird eine Art Brille auf das Kurbelgehäuse geschraubt. Die Zylinderlaufbuchsen verformen sich wie mit montiertem Zylinderkopf und werden dann erst mechanisch bearbeitet. Resultat: Alle statischen Verzüge, die in den Laufbuchsen durch das Anziehen der Zylinderkopfschrauben entstehen, können so vollständig eliminiert werden.

Weitere Maßnahmen zur Optimierung des Wirkungsgrades sind:

gewichtsoptimierte Aluminium-Gusskolben mit spezieller Kolbenhemdbeschichtung

spezielle Ventilationsbohrungen im Kurbelgehäuse

Ölpumpe mit elektrisch geregelter Druckstufe

separate Ölpumpe für die Zylinderabschaltung als reibleistungsoptimierte und regelbare Flügelzellenpumpe

Motorwasserkühlung nach dem besonders effektiven Querstromprinzip

elektronisch geregelter Kraftstoffdruck, vollvariabel und bedarfsgerecht zwischen 100 und 200 bar

Die geschmiedete Kurbelwelle aus der hochwertigen Stahl-Legierung 38MnS6BY ist fünffach gelagert, besitzt acht Ausgleichsgewichte und ist in Bezug auf Verdrehsteifigkeit, Massenträgheit, geringe rotatorische Massen und Dauerhalt­barkeit optimiert. Ein vorne angebrachter Zweimassen-Viskodämpfer eliminiert Schwingungen zuverlässig. Je zwei geschmiedete Pleuel in Crackbauweise sitzen an einem Hubzapfen der Kurbelwelle.

Vierventiltechnik mit stufenloser Nockenwellenverstellung

Eine perfekte Füllung der Brennräume gewährleisten die groß dimensionierten Einlass- und Auslassventile – jeweils vier pro Zylinder. Die thermisch hoch belasteten Auslassventile sind hohl gebohrt und natriumgekühlt. Vier oben liegende Nockenwellen betätigen über reibungsoptimierte Rollenschlepphebel 32 Ventile. Die stufenlose und variable Verstellung der Nockenwellen auf der Ein- und Auslassseite geschieht last- und drehzahlabhängig im Bereich von 40 Grad Kurbelwellenwinkel und führt zu höchsten Leistungs- und Drehmomentwerten. Je nach Motordrehzahl kann die Ventilüberschneidung im Sinne einer optimalen Versorgung der Brennräume mit Ansaugluft und einem bestmöglichen Ausstoßen der Abgase variiert werden. Die Steuerung der variablen Nockenwellenverstellung erfolgt hydraulisch über vier sogenannte Schwenkflügelversteller. Diese werden elektromagnetisch angesteuert und vom Motorsteuergerät geregelt. Drei Hochleistungszahnketten übernehmen die Nockenwellenbetätigung, sie bieten im Vergleich zu Zylinderrollenketten deutliche Vorteile beim Geräuschkomfort.

Controlled Efficiency Stopp-Start-Funktion serienmäßig

Einen weiteren Anteil an den niedrigen Verbrauchswerten hat die Controlled Efficiency Stopp-Start-Funktion. Dieses System ist beim neuen SLK 55 AMG serienmäßig an Bord und im verbrauchsoptimierten Getriebe-Fahrprogramm „C“ permanent aktiv. Kommt der Fahrer beispielsweise an einer roten Ampel zum Stillstand, schaltet der V8-Motor automatisch ab. Wird die Fußbremse wieder losgelassen oder das Fahrpedal betätigt, so startet der Motor verzögerungsfrei, was ein rasches Anfahren ermöglicht. Intelligente Technik garantiert einen komfortablen und spontanen Startvorgang: Ein Kurbelwellensensor mit Dreh­richtungserkennung erfasst die Abstellposition aller acht Kolben. Für den automatischen Motorstart bekommt der Zylinder mit der günstigsten Position den Kraftstoff in den Brennraum gespritzt. Die präzise arbeitenden Piezo-Injektoren ermöglichen besonders schnelle Startzeiten. Grundsätzlich startet
der M 152 im Achtzylinderbetrieb.

Die Motorsteuerung sorgt dafür, dass das Triebwerk nur abgeschaltet wird, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Beispielsweise muss die Starterbatterie über genügend Energie verfügen, ebenso muss der Motor die erforderliche Betriebstemperatur für eine optimale Abgasreinigung haben. Das Gleiche gilt für die vom Fahrer gewünschte Innenraumtemperatur: Falls sie noch nicht erreicht ist, wird der Motor im Stand nicht abgeschaltet. Das Bordnetz-Managementsystem stellt sicher, dass aktive Audio-, Telefon- oder Videofunktionen von der Stopp-Start-Funktion nicht unterbrochen werden und die Klimaanlage weiter in Betrieb bleibt.

Ein eingerahmtes „ECO“-Symbol im AMG Hauptmenü signalisiert dem Fahrer, dass die Controlled Efficiency Stopp-Start-Funktion aktiv ist. Wenn die Zylinder­abschaltung in Betrieb ist, wird das dem Fahrer mit dem Symbol „ECO4“ angezeigt. „ECO8“ steht für den Achtzylinderbetrieb. Falls eines der oben genannten Kriterien den Einsatz der Systeme verhindert, wird dies im Zentraldisplay mit dem Hinweis „Stopp-Start inaktiv“ und einem „ECO“-Symbol ohne Rahmen signalisiert. In den beiden dynamisch orientierten Fahrprogrammen „S“ (Sport) und „M“ (Manuell) sind Stopp-Start und Zylinderabschaltung generell außer Funktion. Auf Wunsch kann der Fahrer die Systeme aber auch in „C“ via Tastendruck abschalten; dann erscheint weder ein „Stopp-Start“-Symbol noch ein „ECO“-Symbol.

Generatormanagement unterstützt beim Kraftstoff sparen

Einen weiteren Beitrag zum niedrigen Kraftstoffverbrauch leistet das Generator­management: In jeder Schubphase des V8-Motors und beim Bremsen wird kinetische Energie zum Laden der Batterie genutzt und nicht wie sonst üblich in Abwärme umgewandelt. In allen anderen Betriebsbereichen kann durch die Kombination von Bordnetz- und Generatormanagement der Generator auf einem niedrigen Spannungsniveau gehalten werden. Dies entlastet den Motor und ermöglicht eine Kraftstoffersparnis: Rund 0,15 Liter auf 100 Kilometer nach NEFZ-Norm und bis zu 0,2 l/100 km im Stadtverkehr mit häufigen Schub- und Bremsphasen.

Leistungsfähige Motorelektronik für sämtliche Funktionen

Die Ausführung und Kontrolle sämtlicher Motorfunktionen übernimmt ein besonders leistungsfähiges Steuergerät vom Typ Bosch MED 17.7.3. Der hochmoderne Motorcomputer regelt nicht nur die Benzin-Direkteinspritzung, die Zylinderabschaltung und die variable Ölversorgung, sondern kommuniziert auch mit allen anderen Steuergeräten des Fahrzeugs. Der Mikroprozessor hat über 30.000 verschiedene Kenngrößen und Funktionen gespeichert und kann bis zu 260 Millionen Einzeloperationen pro Sekunde vornehmen. Zur Entlastung des Motor-Steuergeräts verfügen die acht einzelnen Zündspulen über einen integrierten Elektronikbaustein an jedem Zylinder, die sogenannten Zünd­endstufen; sie sorgen für einen kräftigen Zündfunken in jedem Drehzahl- und Lastzustand. Acht Hochvolt-Endstufen übernehmen die hoch präzise Ansteuerung der Piezo-Injektoren.

Neue AMG Sportabgasanlage mit integrierten Abgasklappen

Erstmals kommt bei AMG eine Sportabgasanlage mit je einer Abgasklappe pro Seite zum Einsatz. Diese Technologie löst den Zielkonflikt aus emotionalem Sounderlebnis bei sportlicher Fahrweise und zurückhaltender Geräuschentwicklung im Teillastbereich. Das Hauptaugenmerk beim Sound-Design lag auf einer perfekten Synthese aus erlebbarer Dynamik und Mercedes-typischer Langstrecken­tauglichkeit.

Jeder der beiden Endschalldämpfer verfügt über eine Klappe, die je nach Leistungswunsch des Fahrers und Motordrehzahl kennfeldgesteuert stufenlos betätigt wird. Bei niedrigen Lasten und Motordrehzahlen unter 2000 Umdrehungen bleiben die Klappen geschlossen. Dadurch legen die Abgase einen längeren Weg zurück und strömen durch ein zusätzliches Dämpferelement, sodass der Motorklang angenehm unauffällig bleibt und störende Frequenzen wirkungsvoll verhindert werden. Damit entsteht speziell im Vierzylinderbetrieb ein harmonischer Geräuscheindruck. Beschleunigt der Fahrer, öffnen sich die Klappen in einem Winkel von 15 über 30 bis zu 50 Grad, sodass ein Teil der Abgase den längeren akustisch gedämpften, ein Teil den kurzen Weg zurücklegen. Die Folge: ein sonorer Motorsound. Bei Volllast und höheren Drehzahlen im Performance-orientierten Achtzylinderbetrieb sind beide Klappen komplett geöffnet, sodass die Insassen den betont kraftvollen, AMG-typischen V8-Sound genießen können. Im Klartext: Man hört und spürt, welche Performance im 310 kW (422 PS) starken AMG Achtzylinder-Saugmotor steckt.

Die komplett zweiflutige AMG Sport-Abgasanlage mit zwei verchromten Doppel­endrohren pro Seite verfügt von den Krümmern bis zum Mittelschalldämpfer über einen Rohrquerschnitt von 65 Millimetern. Im Bereich vom Mittelschall­dämpfer bis zu den Endschalldämpfern sind es 60 Millimeter.

Wirkungsvolle Abgastechnik mit neuen Katalysatorboxen

Niedrige Abgas-Emissionen, die Einhaltung aller länderspezifischen Grenzwerte und ein charakteristischer Motorsound – die Anforderungen an die Abgasanlage des neuen AMG 5,5-Liter-V8-Saugmotor waren vielfältig und komplex. Der SLK 55 AMG erfüllt die aktuellen EU-5-Abgasnormen ebenso wie sämtliche Anforderungen des US-Marktes (LEV-III-Standard und On-Board-Diagnose II).

Die luftspaltisolierten Abgaskrümmer garantieren ein schnelles Ansprechen der Katalysatoren. Effizient und Platz sparend ist das Konzept mit einer Tandem-Katalysatorbox pro Seite: Nahe der Fahrzeugstirnwand sind je zwei Dünnwandsubstrate aus Keramik in einem Gehäuse zusammengefasst. Diese Lösung erfordert keine zusätzlichen Unterboden-Katalysatoren mehr. Im Sinne einer schnellen und wirkungsvollen Abgasreinigung unterscheiden sich die beiden Keramiksubstrate: Der vordere Träger ist mit Palladium beschichtet,
der hintere verfügt über eine Bimetallbeschichtung mit Palladium und Rhodium. Pro Zylinderreihe ist vor jeder Katbox eine Lambdasonde platziert, zwischen beiden Dünnwandsubstraten sitzt je eine Lambda-Diagnosesonde.

Die Lambdasonden sind für die bedarfsgerechte Lambdaregelung nötig. Damit kann in sämtlichen Betriebszuständen die Zusammensetzung des Ansaug­gemischs exakt geregelt werden, um die Katalysatoren nicht zu beschädigen. Davon profitiert auch der Kraftstoffverbrauch unter Volllast, weil das Gemisch weniger fett gefahren werden kann als bei Motoren ohne diese Regelung.

Entwicklung des M 152 startete 2008

Die Entwicklung des neuen AMG 5,5-Liter-V8-Saugmotors startete im Jahr 2008. Auf Basis des Biturbo-Achtzylinders M 157 wurden die ersten Entwürfe berechnet, konstruiert und in der Simulation bestätigt. Auf verschiedene Attrappen- und Komponententests folgten zahlreiche Versuchsreihen, bevor
sie im Konzeptmotor zum Einsatz kamen. Der Fokus lag dabei auf der höchstmöglichen Systemverfügbarkeit der Zylinderabschaltung, mit dem Ziel, eine maximale Kraftstoffersparnis zu generieren. Die bei diesem V8-Motor eingesetzte und exklusiv von Mercedes-Benz Cars entwickelte strahlgeführte Benzin-Direktein­spritzung leistete dazu einen wertvollen Beitrag.

In der Konzeptphase des M 152 beschäftigten sich die AMG Motorexperten mit grundsätzlichen Packaging-Untersuchungen, vor allem aber mit der Platzierung der schaltbaren Ausgleichselemente für die Zylinderabschaltung. Die Gestaltung der Ein- und Auslasskanäle wurde durch die Ausgleichselemente entscheidend beeinflusst. Es galt, den vorhandenen Bauraum in den Zylinderköpfen im Sinne einer maximalen Leistungs- und Drehmomentausbeute optimal auszunutzen. Die Auslegung der Nockenwellenprofile war ebenfalls ein zentrales Thema. Die Herausforderung bestand nicht nur darin, die gewünschten Werte für Leistung und Drehmoment zu erzielen, sondern auch, die Dynamik des Ventiltriebs mit den schaltbaren Ausgleichselementen trotz der hohen Drehzahlen von maximal 7200/min dauerfest auszulegen.

Neben den ausgiebigen Simulationen des Ventiltriebs wurden Untersuchungen am Zylinderkopfprüfstand durchgeführt, um die Dynamik des Ventiltriebs zu bewerten, bevor sie in einem kompletten Verbrennungsmotor zum Einsatz kommt.

Zylinderkopf aus Plexiglas zu Versuchszwecken

Weitere Komponenten-Untersuchungen für das AMG Cylinder Management wurden an einem Zylinderkopf aus Plexiglas durchgeführt. Mit dessen Hilfe analysieren die AMG Entwickler das komplexe System aus Ölversorgung und schaltbaren Ausgleichselementen in den verschiedenen Betriebssituationen, wie etwa beim Startvorgang oder bei hohen Drehzahlen. Eventuelle Störeinflüsse wie etwa Luftblasen im Ölkreislauf können so leicht identifiziert werden, um
das System bei Bedarf zu optimieren. Erst im Anschluss an die Komponenten-Versuche wurde die Zylinderabschaltung auf dynamischen Simulations-Prüfständen gesamtmotorisch überprüft und abgesichert.

Beim M 152 gab es eine weitere Herausforderung – die Absicherung eines Motors, der streng genommen zwei Motoren in sich vereint: einen Vier- und einen Achtzylinder. Während der Entwicklung musste eine Vielzahl von Parametern wie Einspritzmengen, Einspritzzeitpunkt und Nockenwellen­verstellung im Vier- und Achtzylinderbetrieb untersucht werden. Der Übergang zwischen beiden Betriebsarten darf nur dann erfolgen, wenn die Nockenwellen nicht im „Eingriff“ sind und das schaltbare Ausgleichselement nicht unter Last steht. Zudem erfolgte eine kontinuierliche Analyse des Verhaltens der abgeschalteten Zylinder.

Hightech-Prüfstände für Motoren von über 470 kW

Im Mercedes-AMG Prüfstandsgebäude stehen neun Hightech-Prüfstände zur Verfügung; hier können Motoren mit einer Leistung von über 470 kW und über 1000 Newtonmeter dynamisch getestet werden. Dort lassen sich nahezu alle Straßen- und Umweltbedingungen simulieren, um alle denkbar möglichen Einsatzzwecke abzubilden. Egal ob Kalt- oder Heißstart, Passstraßen,
Stop-and-go-Verkehr oder schnelle Runden auf der Nürburgring-Nordschleife – hier wird den Motoren alles abverlangt. Selbst unterschiedliche Temperaturen und Dichten der Ansaugluft sind computergesteuert möglich, ebenso wie die Motoren wechselweise mit heißem und kaltem Kühlmittel befüllt werden können. Auch unterschiedliche Kraftstoffqualitäten stehen zur Verfügung.

Funktions- und Dauerlauf-Erprobung am Prüfstand für höchste Qualität

Ziel der aufwendigen Prüfstandsversuche war die Absicherung aller Motorfunk-
tio­nen inklusive der kompletten Peripherie. Alle Messwerte der untersuchten Motoren wurden systematisch miteinander verglichen und mithilfe reproduzier­barer Prüfmethoden ausgewertet. Parallel zu den Funktionsuntersuchungen erfolgt die Dauerlauferprobung. Zur Sicherstellung höchster Qualitätsstandards über die gesamte Lebensdauer hatten die neuen AMG V8-Motoren allein 8000 Stunden Dauerlauf auf dem Prüfstand zu absolvieren.

Ausgiebige Versuchsfahrten in allen Klimazonen der Erde

Parallel dazu mussten sich die ersten Versuchsmotoren in verschiedenen Erprobungsfahrzeugen bewähren. Die AMG Ingenieure beschäftigten sich intensiv mit der Funktion der Zylinderabschaltung, dem Stopp-Start-System und den Abgasklappen. Egal ob klirrende Kälte am Polarkreis in Nordschweden, erbarmungslose Hitze im Death Valley (USA), schnelle Runden auf der Nürburgring-Nordschleife und den Hochgeschwindigkeitsovalen von Nardo (Italien) und Papenburg oder Stop-and-go im Stadtverkehr – das standardisierte Testprogramm von Mercedes-AMG umfasst alle Klimazonen und Streckenprofile. Gleichzeitig stellt es höchste Anforderungen an die Alltagstauglichkeit, Zuverlässigkeit und Dauerhaltbarkeit der neuen Motor-Getriebe-Kombination.

Die Versuchsfahrzeuge waren in unterschiedlichen Metropolen für ausgiebige Stop-and-go-Fahrten unterwegs. Das Zusammenspiel der Steuergeräte von Motor und Getriebe wurde hier ebenso akribisch untersucht wie der Einfluss der Außentemperatur auf die Betriebszustände des neuen V8-Motors. Außerdem im Fokus: Die enorm wichtige Weiterentwicklung der jeweiligen Software-Stände und die permanent erforderliche Applikation an unterschiedliche Fahrzeugsysteme und Umweltanforderungen.

Motorproduktion in traditioneller Handarbeit

Wie alle AMG Motoren wird auch der neue Achtzylinder-Saugmotor in der 2002 eröffneten AMG Motorenmanufaktur von Hand montiert. Hoch qualifizierte Techniker fertigen den M 152 nach der Philosophie „Ein Mann, ein Motor“ unter Einhaltung strengster Qualitätsstandards. Als Beweis höchster Sorgfalt dient die Unterschrift auf der charakteristischen AMG Motorplakette.

Lange Tradition an kraftvollen AMG V8-Motoren

Leistungsstarke Achtzylindermotoren gehören bei AMG zur Historie. Für Aufsehen sorgte der 300 SEL 6.8 AMG, mit dem das 1967 gegründete Unternehmen auf Anhieb den zweiten Platz beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps (Belgien) im Jahr 1971 gewinnen konnte. Die technische Basis für den AMG Rennwagen war der Mercedes-Benz 300 SEL 6.3 mit dem M100-V8-Motor. Mit einer Leistung von 184 kW (250 PS) bei 4000/min und einer Höchstgeschwindig­keit von 220 km/h war die Luxuslimousine seinerzeit das schnellste deutsche Serienautomobil. Klassische Tuningmaßnahmen sowie eine Hubraumerhöhung von 6330 auf 6835 Kubikzentimeter brachten einen Leistungszuwachs auf 315 kW (428 PS) bei 5500/min und einen Drehmomentanstieg von 500 auf 608 Newton­meter.

Als bedeutendes Triebwerk in der AMG Geschichte darf auch der M 117 gelten, der erste Achtzylinder mit Vierventiltechnik. Mit 5,6 Liter Hubraum, 265 kW (360 PS) und 510 Newtonmeter Drehmoment beschleunigte der V8-Motor den 300 CE 5.6 AMG auf eine Höchstgeschwindigkeit von 303 km/h. Damit galt das Coupé 1987 als schnellstes deutsches Serienautomobil; amerikanische AMG Fans tauften es voller Ehrfurcht „The Hammer“.

Ein weiterer Meilenstein in der AMG Motorenchronik ist der AMG 5,5-Liter-V8-Kompressormotor von 2001: Der M 113 K leistete bis zu 428 kW (582 PS) und verfügte über ein Drehmoment von 800 Newtonmetern. Noch stärker war der AMG 5,5-Liter-V8-Kompressormotor des SLR McLaren aus dem Jahr 2003 –
der M 155 erreichte bis zu 478 kW (650 PS) und 820 Newtonmeter.

2005 debütierte der AMG 6,3 Liter-V8-Motor; je nach Modell realisiert der M 156 genannte Hochdrehzahl-Saugmotor bis zu 386 kW (525 PS) und 630 Newtonmeter. Im neuen C 63 AMG Coupé leistet der Achtzylinder in Verbindung mit dem Performance Package 358 kW (487 PS). Von 2005 bis heute wurden über 68.000 M156-Motoren produziert – Rekord in der AMG Geschichte. Exklusiv dem SLS AMG vorbehalten ist der M 159 mit ebenfalls 6,3 Liter Hubraum, einer Höchstleistung von 420 kW (571 PS) und einem Drehmomentmaximum von 650 Newtonmetern.

Der mit dem neuen M 152 eng verwandte AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor leistet je nach Modell zwischen 386 kW (525 PS) und 420 kW (571 PS) und bietet ein maximales Drehmoment von 700 bis 900 Newtonmeter. Der M 157 gilt als effizientestes Triebwerk in seiner Leistungs- und Hubraumklasse. Der

E 63 AMG konsumiert damit nach NEFZ gesamt nur 9,8 Liter pro 100 Kilo­meter.

Sowohl der AMG 5,5-Liter-V8-Kompressormotor, der AMG 6,3 Liter-V8-Motor als auch der AMG 6,0-Liter-V12-Biturbomotor konnten bei den „International Engine of the Year Awards“ die Kategorien „Best Performance Engine“ mehrfach für sich entscheiden.

Quelle: AMG

17.11.2010

Zusammenarbeit mit italienischem Motorradhersteller unterzeichnet

Textfeld: 17. November 2010

AMG kooperiert mit Ducati

Los Angeles (USA)/Affalterbach – AMG und Ducati arbeiten fortan eng
zusam­
men. Die Kooperation der Performance-Marke von Mercedes-Benz
mit dem hochkarätigen italienischen Motorradhersteller hat zunächst gemeinsame Marketingaktivitäten zum Ziel. Der Kooperationsvertrag wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Los Angeles Auto Show von
Ola
Källenius, Geschäftsführer der Mercedes-AMG GmbH, und Gabriele del Torchio, Präsident und CEO der Ducati Motor Holding S.p.A., geschlossen.

„Ich freue mich sehr, dass wir heute eine strategische Zusammenarbeit mit Ducati verkünden können. AMG und Ducati ergänzen sich hervorragend, denn beide
Unternehmen verkörpern die gleichen Werte: Rennsport als leidenschaftliche Triebfeder, High-Performance und Exklusivität zählen bei AMG und Ducati zu den zentralen Markenbotschaften. Die langfristig ausgelegte Kooperation wird uns helfen, gemeinsam neue Kundenkreise zu erschließen“, so Ola Källenius, Geschäftsführer der Mercedes-AMG GmbH.

„Ich bin besonders stolz, AMG als einen unserer Sponsoren für das MotoGP Team zu haben. Ich bin auch sehr erfreut, dass die gemeinsamen Marketingaktivitäten beider Unternehmen auf einem guten Weg sind. Mit AMG haben wir einen Partner gefunden, der unsere Markenwerte wie High-Performance, Motorsport, Faszination und unseren Sinn für unverwechselbaren Stil und Design perfekt widerspiegelt“, so Gabriele del Torchio, Präsident und CEO der Ducati Motor Holding S.p.A.

Erste sichtbare Ergebnisse der Zusammenarbeit von AMG und Ducati werden gemeinsame Marketing- und Sponsoringaktivitäten sein. So wird AMG ab 2011 das Ducati MotoGP Team als Official-Car-Partner unterstützen. Bei ausgewählten AMG Events können Teilnehmer Testfahrten mit Ducati-Motorrädern unternehmen, ebenso haben Ducati-Kunden bei Veranstaltungen die Gelegenheit, die neuesten AMG High-Performance-Fahrzeuge kennenzulernen. Für Mitglieder der AMG

Private Lounge mit derzeit weltweit über 13.000 registrierten AMG Kunden sind gemeinsame Veranstaltungen geplant.

Weitere mögliche Aktivitäten und strategische Schritte beider Unternehmen für die nahe Zukunft werden intensiv geprüft.

Ducati und AMG: Rennsport, High-Performance, Exklusivität

Das 1926 gegründete Unternehmen Ducati stellte zunächst Komponenten für Radios her. Ab 1946 fokussierte sich Ducati auf den Bau von Motorrädern und hat sich
in den folgenden Jahrzehnten eine erstklassige Reputation im Zweiradsektor erworben. Der Motorradhersteller aus Bologna/Italien steht heute für Performance mit führender Technologie, zahlreiche Erfolge im Motorradrennsport und
charakteris
tisches Design. Das Markenbild ergänzt sich in perfekter Weise
mit dem von AMG.

AMG wurde 1967 gegründet und gilt als Pionier der Motorsport- und Veredlungsbranche. In den folgenden Jahren hat sich AMG von der Zwei-Mann-Firma zum weltbekannten Unternehmen gewandelt. Zahlreiche Erfolge im Motorsport, daraus abgeleitete technologische Spitzenleistungen, erstklassige Qualität, einzigartige High-Performance-Fahrzeuge und ein unverwechselbares Markenerlebnis wie etwa mit der AMG Driving Academy verbinden sich zu einem anerkannt exklusiven Markenimage.

Die 1999 gegründete Mercedes-AMG GmbH ist ein eigenständiger Fahrzeug-hersteller; als hundertprozentige Daimler-Tochter besitzt AMG die Verantwortung für sämtliche Entwicklungsprozesse in den Bereichen Chassis, Motor, Antrieb, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik, Aerodynamik, Interieur und Design bis hin
zur finalen
Freigabe des AMG Gesamtfahrzeugs. Zusätzlich betreut die
Mercedes-AMG GmbH
alle marketing- und vertriebsrelevanten Aspekte
eigenständig.

SLS AMG als Meisterstück der Firmengeschichte

Mit dem 2009 präsentierten SLS AMG liefert die Mercedes-AMG GmbH ihr Meisterstück ab. Als erstes eigenständig entwickeltes Automobil ist der Supersportwagen das Highlight in der über 40‑jährigen Firmengeschichte. Damit startet AMG nicht nur in eine neue Zeitrechnung, sondern zeigt gleichzeitig Entwicklungskompetenz auf höchstem Niveau.

Im besonderen Fokus bei AMG steht auch das Herz eines jeden Automobils: der Motor. Die Kernkompetenz, leistungsstarke Triebwerke zu entwickeln und zu produzieren, wurde von Anfang an konsequent weiter perfektioniert. In der hochmodernen AMG Motorenmanufaktur fertigen besonders qualifizierte Spezialisten nach
der traditionellen Philosophie „One man – one engine“ unter höchsten Qualitätsstandards kraftvolle AMG V8- und V12-Triebwerke.

Quelle: Mercedes-Benz


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