Das Konglomerat wurde 1967 gegründet. Seit 1994 ist Daewoo Motors auch in Deutschland präsent. Seit 1998 geriet das Unternehmen in eine finanzielle Krise und verkaufte die Automobilsparte an eine Investorengruppe um General Motors, woraufhin die Sparte nun als GM Daewoo Auto & Technology fortbesteht. Seit Juli 2005 gehört GM Daewoo mit absoluter Mehrheit zu General Motors.
Der Daewoo-Gründer Kim Woo-choong wurde am 25. Mai 2006 nach sechs Jahren Flucht wegen Bilanzfälschung und in erster Instanz zu 10 Jahren Haft verurteilt. Die Strafe wurde im Berufungsverfahren auf achteinhalb Jahre reduziert. Er muss außerdem mehr als 20 Milliarden Dollar an unterschlagenem Geld zurückzahlen. Am 31. Dezember 2007 wurde er im Zuge einer Sonderamnestie zusammen mit weiteren 74 verurteilten Straftätern durch den scheidenden südkoreanischen Präsidenten Roh Moo Hyun begnadigt.
Am 15. November 2007 verurteilte ein Gericht Lee Tae-yong, den ehemaligen Präsidenten und CEO von Daewoo International, in Seoul wegen illegalem Waffenexport nach Myanmar in den Jahren 2002 bis 2006.



