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Inhalt
1. Der
Artega®GT
im
Überblick
• Unverwechselbares
Design
• Beeindruckende
Fahrleistungen bei geringem Verbrauch durch konsequenten Leichtbau
• Höchste
Exklusivität
2. Der
Artega®GT
im Detail
• Der
Aluminium-Spaceframe wiegt weniger als 100
Kilogramm
• Hochwertige
Stahllegierungen
• Wabenstruktur
im Unterboden – leicht und
stabil
• Konsequenter
Leichtbau mit einzigartiger
Außenhaut
• Crashtests
- keine Chance dem
Zufall
• Ausgefeilte
Aerodynamik mit
Heckdiffusor
• Ein
Fahrwerk für Alltag und
Sport
• Artega
mit besten
Bremswerten
• Extrem
leichte
Schmiederäder
• Großserienantrieb
garantiert Zuverlässigkeit und Servicefreundlichkeit
• Modernstes
Doppelkupplungsgetriebe
• Großserienerprobte
Elektronik mit innovativer Multifunktions-Steuereinheit
• Der
MirrorPilot eröffnet eine neue Dimensionen der
Navigation
•Spitzensportler
mit
Alltagstauglichkeit
• Zeitgemäße
Umweltbilanz
3. Die
technischen Daten des Artega®GT
4. Das
Unternehmen Artega Automobil GmbH & Co. KG – erfahrenes Management und solide
Finanzierung
• Kompetente
Führung durch CEO Dr.-Ing. Wolfgang Ziebart an der Spitze
• Mexikanischer
Privatinvestor bietet
Perspektive
5. Der
Serienanlauf beginnt im Mai 2010, das Händlernetz wird
erweitert
6.Pressekontakt
Der Artega®GT
Einzigartiges Fahrzeugprofil
Unverwechselbares Design, beeindruckende Fahrleistungen bei geringem Verbrauch
und höchste Exklusivität kennzeichnen den neuen Artega®GT
und geben dem neuen deutschen Sportwagen aus Delbrück in Nordrhein-Westfalen ein
einzigartiges Fahrzeugprofil mit hoher sozialer Akzeptanz. Die
Kleinserien-Produktion erlaubt die Verwendung zahlreicher neuer Technologien.
Der Artega ist eine echte Innovation und in der Tat anders als andere Fahrzeuge.
1. Der Artega®GT
im Überblick
Unverwechselbares Design
Der
renommierte Designer Henrik Fisker, unter anderem Schöpfer des BMW Z8 und des
Aston Martin Vantage, schuf auf Basis der Länge eines Kleinwagens (4,012 Meter)
und der Breite einer Luxuslimousine (1,88 Meter) ein unverwechselbares Design:
kraftvoll und sympathisch. Das unverwechselbare Design führte zu einer hohen
sozialen Akzeptanz. Auch Prof. James Kelly von der bekannten Designschule in
Pforzheim ließ auf dem Genfer Autosalon im März 2010 keinen Zweifel an der Linie
des Sportwagens: „Die Formensprache ist klasse.“ Der Artega®GT
hat – so wird unter den Kreativen gesprochen - das Zeug zum Designklassiker.
Beeindruckende Fahrleistungen bei geringem Verbrauch durch konsequenten
Leichtbau
Eine
Materialkombination aus dem Rennsport, nämlich Aluminium-Spaceframe, hochfeste
Stähle und kohlefaserverstärkte Verbundwerkstoffe, macht den Artega®GT
trotz umfangreicher Serienausstattung nur 1.285 Kilogramm schwer. Damit gehört
der Sportwagen zu den Leichtgewichten seiner Klasse. Das V6-Triebwerk schöpft
aus 3.597 Kubikzentimeter Hubraum 300 PS (220 kW). Daraus resultiert ein
Leistungsgewicht von 4,28 Kilogramm pro PS. Dieses niedrige Leistungsgewicht und
die hochmoderne Antriebseinheit führen zu einer eindrucksvolle Agilität und
beeindruckenden Fahrleistungen. Beschleunigung: 4,8 Sekunden auf 100 Kilometer
pro Stunde. Höchstgeschwindigkeit: 270 Kilometer pro Stunde.
Das
Mittelmotor-Konzept und eine direkte Lenkung perfektionieren den Fahrspaß – bei
einem Durchschnittsverbrauch nach EURO 4-Norm von nur 8,9 Litern auf 100
Kilometer.
Höchste
Exklusivität
Artega hat
eine Manufaktur aufgebaut, in der mit großer Sorgfalt individuelle Fahrzeuge
produziert werden. Ein Markenzeichen ist der hohe Anteil der Eigenfertigung, die
unter anderem sowohl das Chassis als auch Radaufhängungen, Motorperipherie,
Tank- und Auspuffsystem umfasst. In Anlehnung an die individuellen Wünsche der
Kunden entstehen in klassischer Handarbeit die einzelnen Sportwagen in der
gewünschten Zusammenstellung. Hochqualifizierte Kräfte fügen die einzelnen
Komponenten zusammen – sowohl technischen Elemente als auch die Außenhaut und
den Innenraum.
Dabei wird
ein Artega immer höchst exklusiv bleiben: Nur bis zu 500 Einheiten des
Sportwagens können pro Jahr in Delbrück realisiert werden.
2. Der Artega®GT
im Detail
Der Artega®GT
steckt voller technischer Highlights. Eine Materialkombination aus dem Rennsport
macht den konsequenten Leichtbau möglich. Der Aluminium-Spaceframe wird mit
hochfesten Stählen und kohlefaserverstärkten Verbundwerkstoffen kombiniert. Der
modulare Aufbau sichert die Reparaturfreundlichkeit. Die Struktur wurde in
umfangreichen Crashtests optimiert. Die Aerodynamik ist ausgefeilt, und ein
Heckdiffusor sorgt für optimalen Anpressdruck. Der sportliche Antrieb aus dem
Programm eines Großserien-Konzerns und das Doppelkupplungsgetriebe garantieren
Fahrdynamik mit größtmöglicher Zuverlässigkeit. Die Ausgewogenheit des
Fahrzeugkonzepts verspricht puren Fahrspaß und beste Bremswerte.
Der
Aluminium-Spaceframe wiegt weniger als 100 Kilogramm
Luft- und
Raumfahrtstandards sichern höchste Qualität bei der Produktion des Artega®GT.
Der Aluminium-Spaceframe wurde von der eigenen Konstruktionsabteilung in
Delbrück entwickelt. Er ist leicht, steif und modular aufgebaut.
Auch die
gesamte Fertigung des Spaceframes erfolgt im neuen Autowerk in Westfalen.
Speziell für Artega angefertigte Strangpressprofile werden im
MIG-Schweißverfahren zu einer hochfesten Rahmenstruktur verbunden, die sich
durch beste Grund- und Verwindungssteifigkeit auszeichnet. Sämtliche Arbeiten
führt das Unternehmen nach strengsten Luft- und Raumfahrtstandards (DIN 29595)
in Eigenfertigung aus.
Auch bei der
Verarbeitung der anspruchsvollen Aluminiumlegierung verfolgt Artega konsequent
die eigenen Qualitätsansprüche. Alle Schweißarbeiten und die Zertifizierung der
Schweißfachleute sind durch die DIN 29595 für Luft- und Raumfahrtstandards
streng gesichert.
Bei der
Auswahl der Werkstoffe kommen ähnlich hohe Kriterien zum Tragen. Die
Aluminiumlegierung (AlMgSi 0.5 T6) ist absolut Salz- und Seewasserfest:
„Den Rahmen
könnte man problemlos im Meer versenken, ohne dass etwas passiert“, erklärt
Artega-Fertigungsleiter Wilfried Voigt die Langlebigkeit des Spaceframe.
Hochwertige
Stahllegierungen
Ein weiterer
Baustein des Leichtbau-Konzepts ist das Heckmodul als Gitterrohrrahmen aus
hochfestem Stahl. Der Aggregateträger besteht aus einer im Motorsport erprobten,
hochfesten Stahllegierung (25CrMo4). Diese wird oberflächenbehandelt und so
dauerhaft vor Korrosion geschützt. Bevor die Endmontage erfolgt, wird das
Spaceframe-Chassis mit diesem Aggregateträger für Motor und Getriebe an der
sogenannten „Hochzeitsstation“ miteinander verbunden.
Wabenstruktur im Unterboden – leicht und stabil
Wenig
Gewicht bei hoher Steifigkeit gewährleistet auch der Fahrzeugboden des Artega,
welcher aus einer Aluminium-Wabenstruktur besteht. Diese leichte und äußerst
stabile Sandwich-Bauweise stammt ursprünglich aus dem Flugzeugbau. Der Boden
wird mit dem Spaceframe verklebt.
Konsequenter Leichtbau mit einzigartiger Außenhaut
Als weltweit
erstes Fahrzeug besitzt der Artega®GT
überwiegend eine Außenhaut aus kohlefaserverstärktem Polyurethan (PUR), die in
Zusammenarbeit mit der BASF-Tochter Elastogran realisiert wird. Die Kombination
verschiedener PUR-Werkstoffe mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften macht
den Artega®GT
zu einem echten Leichtgewicht und bietet zusätzliche Vorteile bei Kosten und
Sicherheit. Kotflügel, Heck-, Bug- und Seitenteile des Sportwagens bestehen aus
dem kohlefaserverstärkten, mikrozellularen Werkstoff Elastolit, der sich durch
hohe Robustheit und gute Schlagzähigkeit auch bei extremer Kälte auszeichnet.
Der geringe thermische Ausdehnungskoeffizient des faserverstärkten PUR-Systems
sorgt für eine hohe Passgenauigkeit und eine extreme Wärmeformbeständigkeit der
Bauteile.
Durch die
hohe Oberflächenqualität eignet sich der Leichtbau-Werkstoff ideal für die
Class-A-Lackierung von sichtbaren Freiformflächen. Bei Dach und Kofferraumhaube
werden zudem erstmalig spezielle PUR-Material-Kombinationen mit
Sandwichstrukturen (also ein mehrlagiger Aufbau) eingesetzt, die sich durch eine
noch höhere Torsionssteifigkeit bei deutlich geringem Gewicht auszeichnen. Über
diese Vorteile verfügt auch die hinterschäumte Motorhaube – ebenfalls ein neues
Verfahren.
Crashtests
- keine Chance dem Zufall
Umfangreiche
und kostenintensive Crashtests sind in Deutschland nur für Großserien
vorgeschrieben. Als einer der wenigen Kleinserienhersteller führt Artega die
Crashtests dennoch in großem Umfang durch, um im Ernstfall dem Zufall keine
Chance zu geben.
Die
Ingenieure sorgten bereits bei der Entwicklung des Artega®GT
für eine möglichst sichere Auslegung der Fahrzeugstruktur. Sogenannte Lastpfade
zur Verteilung der Aufprallenergie wurden angelegt, Knoten- und
Verbindungspunkte wurden nach Möglichkeit durch eine intelligente Konstruktion
ganz vermieden oder aus besonders stabilen Materialien ausgeführt; eventuelle
Schwachstellen erhielten zusätzliche Verstärkungen oder definierte
Energieaufnehmer.
Die
Prototypen bewiesen, dass die Konstruktionsstruktur beim realen Zusammenstoß den
Werten aus der Theorie entsprach. Der Artega®GT
wurde nun Schritt für Schritt ausgebaut und Gurtanlage mit Gurtstraffer,
Kraftbegrenzer, Haltepunkte und Gurtlänge spezifiziert. Es folgte die
Integration und Abstimmung der zwei Fullsize-Front- und Side-Airbags. Die Türen
erhielten einen Prallschutz aus Stahl (15 CDV 6), und die Dachspinne wurde wie
ein Käfig ausgelegt, um die fehlende B-Säule zu kompensieren.
Die Bauteile
mussten erneut bei realen Crashtests ihre Einsatzfähigkeit im Artega®GT
beweisen. Ergebnis dieses aufwendigen Verfahrens: eine Fahrgastzelle die nicht
nur leicht, sondern auch torsionssteif und sicher ist. Tritt doch einmal der
Fall der Fälle ein, sorgen intelligent angeordnete Crash- Elemente für eine
gleichmäßige Verteilung der Kräfte. Die Energie wird in den stabilsten Teil des
Fahrzeuges umgeleitet: in den Hauptrahmen. Aufgeteilt in drei Bereiche, den
Mitteltunnel und die beiden Längsträger, ergibt sich für den Fahrer eine
Sicherheitszelle, die auch hohen Belastungen standhält. Artega geht auch hier
über das übliche Maß eines Kleinserienherstellers hinaus.
Ausgefeilte
Aerodynamik mit Heckdiffusor
Erkenntnisse
aus dem Motorsport und konsequente Versuche im Windkanal wurden im Artega®GT
umgesetzt. So ist der Unterboden des Artega®GT
vollverkleidet und daher besonders verwirbelungsfrei. Eine weitere Besonderheit,
speziell am Unterboden, ist der Heckdiffusor. Der daraus resultierende Effekt
ist mehr als beachtlich. Der gesamte Artega®GT
verhält sich dadurch wie eine Art umgedrehter Flugzeugflügel. Weil die Luft
unter unter dem Fahrzeugheck schneller strömt, entsteht ein Unterdruck am
Fahrzeugboden, der das gesamte Fahrzeug auf die Strasse saugt. Bei diesem Effekt
spricht man von Abtrieb. Der Artega®GT
wird förmlich auf den Boden gepresst.
Ein
Fahrwerk für Alltag und Sport
Artega
präferierte in der Fahrwerksabstimmung für seinen GT eine gleichermaßen
sportliche wie komfortable Lösung - ohne dabei einen halbherzigen Kompromiss
einzugehen. Hier spielt der Artega®GT
seine Konzeptvorteile voll aus, nämlich die breite Spur und den großen Radstand
sowie den niedrigen Schwerpunkt. Das Resultat: Neutral bis in den Grenzbereich
durchzirkelt der Artega souverän Kurve für Kurve. Trotzdem vermag der Sportwagen
bei kontrolliertem Gaseinsatz mit weichem Übersteuern zu begeistern.
Besonders
klar erkennbar werden diese Fahrwerksqualitäten auf der Rennstrecke. Hier
überzeugt das Artega-Fahrwerk dank der auf ein Minimum verringerten
Wankbewegungen. Längs- und Querkräfte werden durch stetigen Bodenkontakt optimal
übertragen. Die Artega-GT-Federung wirkt dabei niemals „bretthart“. Das mit dem
Motorsport-Spezialisten Bilstein entwickelte Profi-Setup garantiert maximale
Spurstabilität und gewährleistet eine sichere Kurvenfahrt. Außerdem wird ein
Aufbäumen und Eintauchen beim Bremsen oder Beschleunigen durch die optimierte
Auslegung völlig unterbunden.
Diese
Eigenschaften prädestinieren den Artega®GT
ebenso für stressfreies und komfortables Reisen. Er ist ein Sportwagen für jeden
Tag.
Artega mit
besten Bremswerten
In der
aktuellen Ausgabe eines international renommierten Fachblatts belegte ein
Serien-Vorläufer des Artega®GT
in der Top-Liste aller Bremsversuche unter der Überschrift „Die Besten beim
Bremsen“ Platz 2 von 450 getesteten Fahrzeugen. Einen kürzeren Bremsweg
erreichte nur der Ferrari 599 GTB Fiorano. Der Porsche 911 GT3 landete auf dem
dritten Platz.
Dieser
Ergebnis sorgte bei der Artega-Mannschaft vor allem auch deshalb für große
Freude, weil die Bremsentests in dem Magazin weltweit zu den Anerkanntesten
zählen.
Die
Artega-Verantwortlichen führen dieses sensationelle Ergebnis im Wesentlichen auf
drei Faktoren zurück, die der Artega®GT
besonders gut erfüllt.
Zunächst einmal das
Fahrzeug-Konzept.
Die optimale Bremswirkung hat ein Fahrzeug, das beim Bremsen eine
Achslastverteilung von 50:50 erreicht. Dies liegt an dem sogenannten
Reibkoeffizienten Reifen-Fahrbahn, welcher nicht konstant ist, sondern mit
zunehmender Normalkraft abnimmt. Daher sollte beim Bremsen die Normalkraft des
Fahrzeuges möglichst gleichmäßig auf die 4 Räder verteilt werden. Die gute
Achslastverteilung am stehenden Fahrzeug des Artega (57 Prozent hinten, 43
Prozent vorne), ein niedriger Schwerpunkt und ein langer Radstand führen dazu,
dass sich die Radlastverteilung bei einer Vollbremsung dem Optimum annähert. Die
breiteren Reifen des Artega®GT
hinten könnten sogar noch mehr Bremskraft aufnehmen.
Die Bremse selbst ist der
zweite Faktor.
Das Fachblatt bestimmt den Bremsweg nach der zehnten Vollbremsung. Daher ist
eine ausreichende Dimensionierung der Bremse und der Bremsenkühlung wichtig,
damit möglichst wenig Wärmeeintrag von der Bremse in die Bremsflüssigkeit
erfolgt. Sonst würde sich der Bremsweg durch Dampfblasen in der Bremsflüssigkeit
erhöhen.
Die Reifen sind der dritte
entscheidende Faktor für optimale Bremsleistungen.
Dabei ist anzumerken, dass man die geforderten Reifeneigenschaften im Kontext
sehen muss. Wird beispielsweise der Reifen auf eine Optimierung des
Bremsverhaltens ausgelegt, entstehen Kompromisse in anderen Eigenschaften wie
beispielsweise beim Komfort oder bei den Nasseigenschaften. Die am Artega®GT
verwendeten Reifen sind nicht spezifisch auf kurze Bremswege optimiert, sondern
haben gute Allround-Eigenschaften.
Extrem
leichte Schmiederäder
Artega
entwickelte zusammen mit dem Felgenspezialisten APP Tech aus Italien für den GT
eines der leichtesten Schmiederäder im 19-Zoll-Format. Ziel der Entwicklung war
die Kombination von höchster Performance, sportlich-elegantem Design und einem
Minimum an Gewicht. APP Tech, bekannt als exklusiver Hersteller für
Schmiederäder, produziert das optional erhältliche Schmiede-Leichtbau-Rad für
den Artega®GT
exklusiv.
Die
Schmiedetechnik erlaubt gegenüber dem Aluminiumguss dünnere Wandstärken bei
gleich bleibender Festigkeit und höheren Sicherheitsreserven. Realisiert werden
kann dieses Vorteilspaket, da geschmiedete Aluminiumlegierungen stabiler sind
als gegossene Aluminiumlegierungen. Die Schmiede-Fertigungstechnik erlaubt
gegenüber der Gussfertigung eine Gewichtseinsparung von bis zu 35 Prozent. Von
der Verringerung der ungefederten Massen profitiert spürbar der Fahrkomfort, da
Federn, Dämpfer und Aufhängung besser arbeiten und so auch eine längere
Lebensdauer haben. Ein sportlicheres und agileres Handling des Wagens gehört zu
den spürbaren Nebeneffekten. Leichte Räder sparen zudem nicht nur Sprit, sondern
verkürzten auch den Bremsweg, verringern den Bremsbelagverschleiß und führen zu
einem besseren Kurvenhandling - das alles dient einer größeren passiven
Sicherheit.
Technische Daten
Optionsrad
Dimension
vorn: 8” x 19” mit 235/35 Reifen
Dimension
hinten: 10,5” x 19” mit 305/30 Reifen
Gewicht
vorn: 8,6 kg
Gewicht
hinten: 9,8 kg
Lochkreis: 5
x 112 mm
Einpresstiefe: VA 43 mm, HA 45 mm
Technische Daten Serienrad
Dimension
vorne: 8”x19” mit 235/35 Reifen
Dimension
hinten: 9,5”x19” mit 285/30 Reifen
Gewicht
vorne: 9,1 kg
Gewicht
hinten: 9,7 kg
Lochkreis: 5
x 112 mm
Einpresstiefe: VA 43 mm, HA 45 mm
Großserienantrieb garantiert Zuverlässigkeit und Servicefreundlichkeit
Der Motor
des Artega®GT
stammt aus den sportlichen R-Modellen des Volkswagen-Konzerns. Der Sechszylinder
in V-Anordnung schöpft seine Kraft aus 3.597 Kubikzentimeter Hubraum. 300 PS
(220 kW) sorgen für ordentlichen Vortrieb: 4,8 Sekunden von null auf 100 km/h.
Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 270 Stundenkilometer.
Modernstes
Doppelkupplungsgetriebe
Das
Doppelkupplungsgetriebe ermöglicht einen voll automatisierten Gangwechsel ohne
Zugkraftunterbrechung. Dieser moderne und im Rennsport ausgefeilte
Getriebeaufbau wird deshalb auch als Direktschaltgetriebe bezeichnet.
Eine
ausgeklügelte Getriebeelektronik steuert den Gangwechsel der zwei Teilgetriebe
und der zwei Kupplungen. So wird beim Schaltvorgang das sonst lastfreie
Teilgetriebe mit Hilfe der zweiten Kupplung zugeschaltet und überbrückt die bei
herkömmlichen Getrieben vorhandene Drehmomentunterbrechung. Ist ein Gangwechsel
erfolgt, wird das Drehmoment wieder zurückgeleitet. Diese Vorgänge sind beim
Schalten nicht spürbar. Die Gänge können manuell über Schaltwippen am Lenkrad,
über den Gangwahlhebel in der Mittelkonsohle oder vollautomatisch gewechselt
werden.
Das
Doppelkupplungsgetriebe ermöglicht nicht nur die schnellsten derzeit in einem
Serienfahrzeug realisierbaren Schaltzeiten, sondern bietet im Automatikbetrieb
auch einen bisher unerreichten Komfort in einem Sportwagen. Und durch die
optimalen Schaltpunkte ergibt sich sogar eine zusätzliche Kraftstoffersparnis.
Großseriengeprüfte Elektronik mit innovativer Multifunktions-Steuereinheit
Von einem
Großkonzern stammt in der Basis auch die Karosserieelektronik mit dem für einen
Kleinserien-Hersteller so großen Vorteil, dass es alle Versuchszyklen
durchlaufen hat.
Das
Kombiinstrument des Artega®GT
hat als Weltneuheit zwei koaxiale Zeiger für Geschwindigkeit und Drehzahl. Damit
sind diese primären Anzeigeelemente zentral im Sichtfeld des Fahrers
positioniert.
Der
Automobilzulieferer paragon stattet den Artega®GT
auch mit der Multifunktions-Steuereinheit „integra“ aus. Der Name ist Programm:
Sie umfasst neben der Bedienung des Navigationssystems auch die Bedienung und
Einstellung der Klimaanlage, des Radios, des MP3-Players, der Telefonanlage, der
Fahrerinformationen und der Fahrzeugeinstellungen. Mit nur einem einzigen
Bedienelement werden alle Parameter gesteuert. Selbst die Regelstufen des
Artega-Stabilitäts-Programms (ASP) wählt der Fahrer mit diesem zukunftsweisendem
System.
Der Artega
verfügt über ein TFT-Display im Format 640 x 480 Bildpunkte (VGA). Die
Bedienoberfläche in Klavierlack und die kapazitiven Sensorschalter eröffnen dem
Fahrer eine vollkommen neue Optik und neue Bedienqualität. Durch eine
Linux-basierender Software können Zusatzgeräte wie eine Rückfahrkamera im
Nachhinein einfach integriert werden.
Der
MirrorPilot eröffnet neue Dimensionen der Navigation
Der Spiegel
im Artega®GT
wird durch seine zentrale Lage zum idealen Kommunikationselement zwischen
Fahrzeug und Fahrer. Das benutzerfreundliche Navigationssystem im Spiegel ist in
einem 2,2-Zoll großen TFT-Display mit 65.000 Farben untergebracht. So bleibt der
Blick des Fahrers beim Erfassen der Routenführung auf die Fahrbahn gerichtet.
Ganz nach
Geschmack lässt sich das System entweder über zwei Bedientasten und einen
Dreh-Drücksteller direkt am Spiegel oder über eine Infrarot-Fernbedienung
handhaben. Für die
Eingabe der Zielkoordinatoren bieten sich ebenfalls mehrere Möglichkeiten. Eine
Variante ist die Eingabe über die Postleitzahl. Wahlweise kann auch die gesamte
Adresse eingegeben werden.
Wird das Navigationssystem nicht benötigt, erlischt das Display und die gesamte
Spiegeloberfläche steht zur Verfügung.
Spitzensportler mit Alltagstauglichkeit
Der Artega®GT
ist der beste Beweis dafür, dass ein Sportwagen schnell, leicht und trotzdem gut
ausgestattet sein kann. Für die Sicherheit der Insassen sorgen die oben
beschriebenen Crash-Module und die vorzügliche Bremsanlage. Im Unterschied zu
reinen Fahrmaschinen verfügt der Artega®GT
auch auf Grund seines großen Innenraums, der den Komfort beim Fahren erheblich
erhöht, über eine hohe Alltagstauglichkeit.
Zeitgemäße
Umweltbilanz
Das geringe
Leistungsgewicht des Artega®GT
ermöglicht eine fortschrittliche Umweltbilanz und erstaunliche Verbrauchswerte.
So liegt der Durchschnittsverbrauch nach EURO-4-Norm bei gerade einmal 8,9
Litern auf 100 Kilometer – für einen Sportwagen ein herausragender Wert. Aus dem
geringen Verbrauch ergibt sich eine Reichweite von mehr als 750 Kilometern mit
nur einer Tankfüllung, die zum Komfort bei längeren Reisen beiträgt.
Ressourcenschonende Verfahren in der Fertigung und eine hohe Recyclingquote
tragen ebenfalls zu einer zeitgemäßen Umweltbilanz des Artega®GT
bei.
3. Die technischen Daten des
Artega®GT
Motor
V6-Direkteinspritzer im Heck
Hubraum 3597 ccm
Leistung 220 kW
(300 PS)
DIN Leergewicht 1285 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 1495 kg
Leistungsgewicht 4,28 kg/PS
Getriebe
6-Gang-Direktschaltgetriebe
Beschleunigung 0-100 km/h 4,8 s
Höchstgeschwindigkeit 270 km/h
EU-Normverbrauch (Euro 4) 8,9 l (Super Plus ROZ 98) / 100 km
CO2-Emissionen 220 g/km
Reichweite 765 km
Rahmen
Aluminium-Spaceframe, Heckmodul als
Gitterrohrrahmen aus hochfestem Stahl
Karosserie Kohlefaserverstärkte
Kunststoffe
Abmessungen (L x B x H) 4015 x 1882 x 1180
mm
Radstand 2460 mm
Kofferraumvolumen 300 l
Preis (Serienausstattung)
Artega®GT Coupé 67.184,87 EUR
(netto) 79.950,00 EUR (brutto)
4. Das Unternehmen Artega
Automobil GmbH & Co. KG - erfahrenes Management und solide Finanzierung
Optimale
Voraussetzungen für die Serienproduktion des Artega®GT
hat die Artega Automobil GmbH & Co. KG durch den Bau eines neuen Automobilwerks
am Firmensitz in Delbrück/ Westfalen geschaffen. Zwei Baukörper im Artega-Design
prägen das Zentrum der jungen Auto- marke mit einer Produktionsfläche von 4.000
qm. In der Manufaktur mit Rohbau und End-montage entstehen die Fahrzeuge, im
benachbarten Marken- und Vertriebszentrum werden die weltweite Vermarktung und
der Kundenservice organisiert.
Die Anfang
2006 gegründete Artega Automobil GmbH & Co. KG hat sich zum Ziel gesetzt, den
Sportwagenmarkt mit außergewöhnlichen und zugleich voll alltagstauglichen
Fahrzeugen zu bereichern. Dazu errichtete das Unternehmen ein modernes
Automobilwerk am Firmensitz in Delbrück, in dem bis zu 500 Einheiten pro Jahr
gefertigt werden können. Tresalia Capital hat Artega im Dezember 2009 zu 100
Prozent übernommen.
Kompetente
Führung mit CEO Dr.-Ing. Wolfgang Ziebart an der Spitze
Die neue
Führung der Artega Automobil GmbH & Co. KG bringt viel Erfahrung in der
Automobilindustrie mit. An der Spitze des Unternehmens steht der 60-jährige
Dr.-Ing. Wolfgang Ziebart, der sein gesamtes Berufsleben in der Autobranche
verbracht hat. Von 1977 bis 2000 war er für die BMW AG in unterschiedlichen
Leitungsfunktionen tätig; zuletzt verantwortete er als Mitglied des Vorstandes
die Bereiche Forschung & Entwicklung und Einkauf. Weitere Vorstandstätigkeiten
übte Ziebart bei der Continental AG (2000-2004, drei Jahre als stv.
Vorsitzender) und bei der Infineon Technologies AG (2004-2008, als Vorsitzender)
aus. Bei Artega leitet er den Beirat und führt bis auf Weiteres als CEO auch die
Geschäfte.
Ihm zur
Seite steht mit Dipl.-Ing., Betriebswirt (VWA) Peter Müller ein COO, der
ebenfalls seit langem in der Automobilindustrie aktiv ist. Der 49-jährige war
von 1985 bis 1996 bei der Porsche AG u. a. als Leiter Produktmanagement und
Projektleiter Vertrieb für den Boxster und die neue 911-Generation tätig. Von
1996 bis 1998 verantwortete er bei der Webasto AG Fahrzeugtechnik die Bereiche
Konzernmarketing sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Anschließend wechselte
er zur BMW AG, bei der er ab 2001 als Leiter Markt-, Produkt- und Preisstrategie
zum oberen Führungskreis gehörte. Seit 2002 war Müller Mitglied der
Geschäftsleitung bei BMW Motorrad; seine inhaltliche Verantwortung wechselte in
dieser Zeit von Vertrieb und Marketing zu Entwicklung und Baureihen.
Auch in der
Produktion verfügt Artega über das notwendige Know-how, um das Erstlingswerk
Artega®GT
zu einem Erfolg zu machen. Unter Leitung von Wilfried Voigt, früherer
Fertigungsleiter bei Mercedes-Benz in Rastatt, arbeitet eine qualifizierte und
hoch motivierte Mannschaft. Erfahrene Experten unterstützen das junge
Montageteam beim Serienstart.
Mexikanischer Privatinvestor bietet Perspektive
Die solide
Kapitalausstattung des Unternehmens sichert die Serienproduktion des Artega®GT.
Dafür steht der mexikanische Privatinvestor Tresalia Capital. Die
Komplettübernahme durch Tresalia Capital brachte Artega ausreichend finanzielle
Mittel, um den Serienanlauf und den Verkaufsstart mit vollem Engagement
voranzutreiben.
Tresalia
Capital unterscheidet sich wohltuend von Private Equity Investoren - sogenannten
„Heuschrecken“ - die nur an kurzfristigem Erfolg interessiert sind. Vielmehr
handelt es sich hier um einen Familieninvestor, der seine Beteiligungen häufig
mehr als eine Dekade hält. Tresalia Capital ist einer der Hauptaktionäre der
Modelo Brauerei (Markenname „Corona“) und engagiert sich auch in
Lifestyleunternehmen, beispielsweise der Modekette Tory Burch.
5. Der Serienanlauf beginnt im Mai 2010, das Händlernetz wird
erweitert
Ab Mai 2010
werden im firmeneigenen Automobilwerk die ersten Artega®GT
gebaut, die anschließend an die bestehenden Händler und an die Kunden gehen.
Darüber hinaus plant das Unternehmen eine Vergrößerung des Händlernetzes, wobei
der Fokus zunächst voll auf Europa liegt.
Der
weltweite Langzeittrend zur Individualisierung lässt zunehmenden Raum für
außergewöhnliche und exklusive Fahrzeuge. In diesem speziellen Segment versteht
sich Artega nicht als Wettbewerber zu den bestehenden Fahrzeugherstellern,
sondern als Bereicherung.
Die
bisherige Resonanz bei Händlern und Kunden bestätigt, dass Artega mit der
Ausrichtung und dem Modell Artega®GT
genau die aktuellen Anforderungen des Marktes erfüllt. Auf dem Internationalen
Auto-Salon Genf 2010 zeigte Artega die beiden Versionen des Artega®GT,
mit denen die Serienproduktion gestartet wird: eine sportliche Version mit der
Lackierung „Feuerrot“ und der Innenfarbe „Carbonschwarz“ sowie eine exklusive
Version mit der Lackierung „Ozeanblau metallic“ und der Innenfarbe
„Pergamentbeige“.Quelle:
Artega
Automobil GmbH & Co. KG |