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Preislisten Artega

 

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Preislisten Artega

 

Die Artega GmbH & Co. KG ist ein deutscher Autohersteller aus Delbrück.

 

Das Unternehmen wurde Ende 2006 gegründet. Bei dieser Automarke handelt es sich um ein Spin-Off-Unternehmen der paragon AG. Der Gründer Klaus Dieter Frers wird beratend unterstützt von Karl-Heinz Kalbfell. Ab September 2008 war Frers auch Geschäftsführer von Artega. Ende 2009 verkaufte er seinen 52-%-Anteil an die deutsche Tochter der Tresalia Capital, einer der Aktionäre der Modelo Brauerei.

Die Grundsteinlegung für die Fertigungsanlage mit integriertem Vertriebszentrum war im März 2007, die feierliche Eröffnung hat Ende November 2008 stattgefunden. Die europäische Kleinserienzulassung liegt vor. Erste Kundenfahrzeuge wurden im Juni 2009 ausgeliefert.

Im Herbst 2009 wurde bekannt, dass die Artega Automobil GmbH & Co. KG zu 100 % von dem mexikanischen Privatinvestor Tresalia Capital übernommen wird. Der bisherige Mehrheitsgesellschafter und Geschäftsführer Klaus Dieter Frers zieht sich zurück, um sich ganz um seine Aufgaben als Vorstandsvorsitzender der paragon AG zu kümmern.

Das Logo von Artega zeigt einen Dornenstrauch und einen steigenden Bracken, die beide auch im Delbrücker Wappen vorkommen.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Artega aus der freien Enzyklopädie WikipediaWikipedia-Logo und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf dieser Seite sind auch Versionen und Autorenangaben verzeichnet.

  

Preislisten Artega GT

 

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Inhalt

1. Der  Artega®GT im Überblick                                                                                       

 Unverwechselbares Design                                                                                      

 Beeindruckende Fahrleistungen bei geringem Verbrauch durch konsequenten Leichtbau

 Höchste Exklusivität

2. Der  Artega®GT im Detail

 Der Aluminium-Spaceframe wiegt weniger als 100 Kilogramm                                    

 Hochwertige Stahllegierungen                                                                                  

 Wabenstruktur im Unterboden – leicht und stabil                                                       

 Konsequenter Leichtbau mit einzigartiger Außenhaut                                                 

 Crashtests - keine Chance dem Zufall                                                                      

 Ausgefeilte Aerodynamik mit Heckdiffusor                                                                

 Ein Fahrwerk für Alltag und Sport                                                                             

 Artega mit besten Bremswerten                                                                               

 Extrem leichte Schmiederäder                                                                                 

 Großserienantrieb garantiert Zuverlässigkeit und Servicefreundlichkeit                        

 Modernstes Doppelkupplungsgetriebe                                                                    

 Großserienerprobte Elektronik mit innovativer Multifunktions-Steuereinheit                   

 Der MirrorPilot eröffnet eine neue Dimensionen  der Navigation                                  

Spitzensportler mit Alltagstauglichkeit                                                                      

 Zeitgemäße Umweltbilanz                                                                                      

3. Die technischen Daten des  Artega®GT

4. Das Unternehmen Artega Automobil GmbH & Co. KG – erfahrenes Management und solide Finanzierung                                                                            

  Kompetente Führung durch CEO Dr.-Ing. Wolfgang Ziebart an der Spitze                   

  Mexikanischer Privatinvestor bietet Perspektive                                                       

5. Der Serienanlauf beginnt im Mai 2010, das Händlernetz wird erweitert                     

6.Pressekontakt                                                                                                                              

Der  Artega®GT

Einzigartiges Fahrzeugprofil

Unverwechselbares Design, beeindruckende Fahrleistungen bei geringem Verbrauch und höchste Exklusivität kennzeichnen den neuen  Artega®GT und geben dem neuen deutschen Sportwagen aus Delbrück in Nordrhein-Westfalen ein einzigartiges Fahrzeugprofil mit hoher sozialer Akzeptanz. Die Kleinserien-Produktion erlaubt die Verwendung zahlreicher neuer Technologien. Der Artega ist eine echte Innovation und in der Tat anders als andere Fahrzeuge.

1. Der  Artega®GT im Überblick

Unverwechselbares Design

Der renommierte Designer Henrik Fisker, unter anderem Schöpfer des BMW Z8 und des Aston Martin Vantage, schuf auf Basis der Länge eines Kleinwagens (4,012 Meter) und der Breite einer Luxuslimousine (1,88 Meter) ein unverwechselbares Design: kraftvoll und sympathisch. Das unverwechselbare Design führte zu einer hohen sozialen Akzeptanz. Auch Prof. James Kelly von der bekannten Designschule in Pforzheim ließ auf dem Genfer Autosalon im März 2010 keinen Zweifel an der Linie des Sportwagens: „Die Formensprache ist klasse.“ Der  Artega®GT hat – so wird unter den Kreativen gesprochen - das Zeug zum Designklassiker.

Beeindruckende Fahrleistungen bei geringem Verbrauch durch konsequenten Leichtbau

Eine Materialkombination aus dem Rennsport, nämlich Aluminium-Spaceframe, hochfeste Stähle und kohlefaserverstärkte Verbundwerkstoffe, macht den  Artega®GT trotz umfangreicher Serienausstattung nur 1.285 Kilogramm schwer. Damit gehört der Sportwagen zu den Leichtgewichten seiner Klasse. Das V6-Triebwerk schöpft aus 3.597 Kubikzentimeter Hubraum 300 PS (220 kW). Daraus resultiert ein Leistungsgewicht von 4,28 Kilogramm pro PS. Dieses niedrige Leistungsgewicht und die hochmoderne Antriebseinheit führen zu einer eindrucksvolle Agilität und beeindruckenden Fahrleistungen. Beschleunigung: 4,8 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde. Höchstgeschwindigkeit: 270 Kilometer pro Stunde.

Das Mittelmotor-Konzept und eine direkte Lenkung perfektionieren den Fahrspaß – bei einem Durchschnittsverbrauch nach EURO 4-Norm von nur 8,9 Litern auf 100 Kilometer.

Höchste Exklusivität

Artega hat eine Manufaktur aufgebaut, in der mit großer Sorgfalt individuelle Fahrzeuge produziert werden. Ein Markenzeichen ist der hohe Anteil der Eigenfertigung, die unter anderem sowohl das Chassis als auch Radaufhängungen, Motorperipherie, Tank- und Auspuffsystem umfasst. In Anlehnung an die individuellen Wünsche der Kunden entstehen in klassischer Handarbeit die einzelnen Sportwagen in der gewünschten Zusammenstellung. Hochqualifizierte Kräfte fügen die einzelnen Komponenten zusammen – sowohl technischen Elemente als auch die Außenhaut und den Innenraum.

Dabei wird ein Artega immer höchst exklusiv bleiben: Nur bis zu 500 Einheiten des Sportwagens können pro Jahr in Delbrück realisiert werden.

2. Der  Artega®GT im Detail

Der  Artega®GT steckt voller technischer Highlights. Eine Materialkombination aus dem Rennsport macht den konsequenten Leichtbau möglich. Der Aluminium-Spaceframe wird mit hochfesten Stählen und kohlefaserverstärkten Verbundwerkstoffen kombiniert. Der modulare Aufbau sichert die Reparaturfreundlichkeit. Die Struktur wurde in umfangreichen Crashtests optimiert. Die Aerodynamik ist ausgefeilt, und ein Heckdiffusor sorgt für optimalen Anpressdruck. Der sportliche Antrieb aus dem Programm eines Großserien-Konzerns und das Doppelkupplungsgetriebe garantieren Fahrdynamik mit größtmöglicher Zuverlässigkeit. Die Ausgewogenheit des Fahrzeugkonzepts verspricht puren Fahrspaß und beste Bremswerte.

Der Aluminium-Spaceframe wiegt weniger als 100 Kilogramm

Luft- und Raumfahrtstandards sichern höchste Qualität bei der Produktion des  Artega®GT. Der Aluminium-Spaceframe wurde von der eigenen Konstruktionsabteilung in Delbrück entwickelt. Er ist leicht, steif und modular aufgebaut.

Auch die gesamte Fertigung des Spaceframes erfolgt im neuen Autowerk in Westfalen. Speziell für Artega angefertigte Strangpressprofile werden im MIG-Schweißverfahren zu einer hochfesten Rahmenstruktur verbunden, die sich durch beste Grund- und Verwindungssteifigkeit auszeichnet. Sämtliche Arbeiten führt das Unternehmen nach strengsten Luft- und Raumfahrtstandards (DIN 29595) in Eigenfertigung aus.

Auch bei der Verarbeitung der anspruchsvollen Aluminiumlegierung verfolgt Artega konsequent die eigenen Qualitätsansprüche. Alle Schweißarbeiten und die Zertifizierung der Schweißfachleute sind durch die DIN 29595 für Luft- und Raumfahrtstandards streng gesichert.

Bei der Auswahl der Werkstoffe kommen ähnlich hohe Kriterien zum Tragen. Die Aluminiumlegierung (AlMgSi 0.5 T6) ist absolut Salz- und Seewasserfest:

„Den Rahmen könnte man problemlos im Meer versenken, ohne dass etwas passiert“, erklärt Artega-Fertigungsleiter Wilfried Voigt die Langlebigkeit des Spaceframe.

Hochwertige Stahllegierungen

Ein weiterer Baustein des Leichtbau-Konzepts ist das Heckmodul als Gitterrohrrahmen aus hochfestem Stahl. Der Aggregateträger besteht aus einer im Motorsport erprobten, hochfesten Stahllegierung (25CrMo4). Diese wird oberflächenbehandelt und so dauerhaft vor Korrosion geschützt. Bevor die Endmontage erfolgt, wird das Spaceframe-Chassis mit diesem Aggregateträger für Motor und Getriebe an der sogenannten „Hochzeitsstation“ miteinander verbunden.

Wabenstruktur im Unterboden – leicht und stabil

Wenig Gewicht bei hoher Steifigkeit gewährleistet auch der Fahrzeugboden des Artega, welcher aus einer Aluminium-Wabenstruktur besteht. Diese leichte und äußerst stabile Sandwich-Bauweise stammt ursprünglich aus dem Flugzeugbau. Der Boden wird mit dem Spaceframe verklebt.

Konsequenter Leichtbau mit einzigartiger Außenhaut

Als weltweit erstes Fahrzeug besitzt der  Artega®GT überwiegend eine Außenhaut aus kohlefaserverstärktem Polyurethan (PUR), die in Zusammenarbeit mit der BASF-Tochter Elastogran realisiert wird. Die Kombination verschiedener PUR-Werkstoffe mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften macht den  Artega®GT zu einem echten Leichtgewicht und bietet zusätzliche Vorteile bei Kosten und Sicherheit. Kotflügel, Heck-, Bug- und Seitenteile des Sportwagens bestehen aus dem kohlefaserverstärkten, mikrozellularen Werkstoff Elastolit, der sich durch hohe Robustheit und gute Schlagzähigkeit auch bei extremer Kälte auszeichnet. Der geringe thermische Ausdehnungskoeffizient des faserverstärkten PUR-Systems sorgt für eine hohe Passgenauigkeit und eine extreme Wärmeformbeständigkeit der Bauteile.

Durch die hohe Oberflächenqualität eignet sich der Leichtbau-Werkstoff ideal für die Class-A-Lackierung von sichtbaren Freiformflächen. Bei Dach und Kofferraumhaube werden zudem erstmalig spezielle PUR-Material-Kombinationen mit Sandwichstrukturen (also ein mehrlagiger Aufbau) eingesetzt, die sich durch eine noch höhere Torsionssteifigkeit bei deutlich geringem Gewicht auszeichnen. Über diese Vorteile verfügt auch die hinterschäumte Motorhaube – ebenfalls ein neues Verfahren.

Crashtests - keine Chance dem Zufall

Umfangreiche und kostenintensive Crashtests sind in Deutschland nur für Großserien vorgeschrieben. Als einer der wenigen Kleinserienhersteller führt Artega die Crashtests dennoch in großem Umfang durch, um im Ernstfall dem Zufall keine Chance zu geben.

Die Ingenieure sorgten bereits bei der Entwicklung des  Artega®GT für eine möglichst sichere Auslegung der Fahrzeugstruktur. Sogenannte Lastpfade zur Verteilung der Aufprallenergie wurden angelegt, Knoten- und Verbindungspunkte wurden nach Möglichkeit durch eine intelligente Konstruktion ganz vermieden oder aus besonders stabilen Materialien ausgeführt; eventuelle Schwachstellen erhielten zusätzliche Verstärkungen oder definierte Energieaufnehmer.

Die Prototypen bewiesen, dass die Konstruktionsstruktur beim realen Zusammenstoß den Werten aus der Theorie entsprach. Der  Artega®GT wurde nun Schritt für Schritt ausgebaut und Gurtanlage mit Gurtstraffer, Kraftbegrenzer, Haltepunkte und Gurtlänge spezifiziert. Es folgte die Integration und Abstimmung der zwei Fullsize-Front- und Side-Airbags. Die Türen erhielten einen Prallschutz aus Stahl (15 CDV 6), und die Dachspinne wurde wie ein Käfig ausgelegt, um die fehlende B-Säule zu kompensieren.

Die Bauteile mussten erneut bei realen Crashtests ihre Einsatzfähigkeit im  Artega®GT beweisen. Ergebnis dieses aufwendigen Verfahrens: eine Fahrgastzelle die nicht nur leicht, sondern auch torsionssteif und sicher ist. Tritt doch einmal der Fall der Fälle ein, sorgen intelligent angeordnete Crash- Elemente für eine gleichmäßige Verteilung der Kräfte. Die Energie wird in den stabilsten Teil des Fahrzeuges umgeleitet: in den Hauptrahmen. Aufgeteilt in drei Bereiche, den Mitteltunnel und die beiden Längsträger, ergibt sich für den Fahrer eine Sicherheitszelle, die auch hohen Belastungen standhält. Artega geht auch hier über das übliche Maß eines Kleinserienherstellers hinaus.

Ausgefeilte Aerodynamik mit Heckdiffusor

Erkenntnisse aus dem Motorsport und konsequente Versuche im Windkanal wurden im  Artega®GT umgesetzt. So ist der Unterboden des  Artega®GT vollverkleidet und daher besonders verwirbelungsfrei. Eine weitere Besonderheit, speziell am Unterboden, ist der Heckdiffusor. Der daraus resultierende Effekt ist mehr als beachtlich. Der gesamte  Artega®GT verhält sich dadurch wie eine Art umgedrehter Flugzeugflügel. Weil die Luft unter unter dem Fahrzeugheck schneller strömt, entsteht ein Unterdruck am Fahrzeugboden, der das gesamte Fahrzeug auf die Strasse saugt. Bei diesem Effekt spricht man von Abtrieb. Der  Artega®GT wird förmlich auf den Boden gepresst.

Ein Fahrwerk für Alltag und Sport

Artega präferierte in der Fahrwerksabstimmung für seinen GT eine gleichermaßen sportliche wie komfortable Lösung - ohne dabei einen halbherzigen Kompromiss einzugehen. Hier spielt der  Artega®GT seine Konzeptvorteile voll aus, nämlich die breite Spur und den großen Radstand sowie den niedrigen Schwerpunkt. Das Resultat: Neutral bis in den Grenzbereich durchzirkelt der Artega souverän Kurve für Kurve. Trotzdem vermag der Sportwagen bei kontrolliertem Gaseinsatz mit weichem Übersteuern zu begeistern.

Besonders klar erkennbar werden diese Fahrwerksqualitäten auf der Rennstrecke. Hier überzeugt das Artega-Fahrwerk dank der auf ein Minimum verringerten Wankbewegungen. Längs- und Querkräfte werden durch stetigen Bodenkontakt optimal übertragen. Die Artega-GT-Federung wirkt dabei niemals „bretthart“. Das mit dem Motorsport-Spezialisten Bilstein entwickelte Profi-Setup garantiert maximale Spurstabilität und gewährleistet eine sichere Kurvenfahrt. Außerdem wird ein Aufbäumen und Eintauchen beim Bremsen oder Beschleunigen durch die optimierte Auslegung völlig unterbunden.

Diese Eigenschaften prädestinieren den  Artega®GT ebenso für stressfreies und komfortables Reisen. Er ist ein Sportwagen für jeden Tag.

Artega mit besten Bremswerten

In der aktuellen Ausgabe eines international renommierten Fachblatts belegte ein Serien-Vorläufer des  Artega®GT in der Top-Liste aller Bremsversuche unter der Überschrift „Die Besten beim Bremsen“ Platz 2 von 450 getesteten Fahrzeugen. Einen kürzeren Bremsweg erreichte nur der Ferrari 599 GTB Fiorano. Der Porsche 911 GT3 landete auf dem dritten Platz.

Dieser Ergebnis sorgte bei der Artega-Mannschaft vor allem auch deshalb für große Freude, weil die Bremsentests in dem Magazin weltweit zu den Anerkanntesten zählen.

Die Artega-Verantwortlichen führen dieses sensationelle Ergebnis im Wesentlichen auf drei Faktoren zurück, die der  Artega®GT besonders gut erfüllt.

Zunächst einmal das Fahrzeug-Konzept. Die optimale Bremswirkung hat ein Fahrzeug, das beim Bremsen eine Achslastverteilung von 50:50 erreicht. Dies liegt an dem sogenannten Reibkoeffizienten Reifen-Fahrbahn, welcher nicht konstant ist, sondern mit zunehmender Normalkraft abnimmt. Daher sollte beim Bremsen die Normalkraft des Fahrzeuges möglichst gleichmäßig auf die 4 Räder verteilt werden. Die gute Achslastverteilung am stehenden Fahrzeug des Artega (57 Prozent hinten, 43 Prozent vorne), ein niedriger Schwerpunkt und ein langer Radstand führen dazu, dass sich die Radlastverteilung bei einer Vollbremsung dem Optimum annähert. Die breiteren Reifen des  Artega®GT hinten könnten sogar noch mehr Bremskraft aufnehmen.

Die Bremse selbst ist der zweite Faktor.  Das Fachblatt bestimmt den Bremsweg nach der zehnten Vollbremsung. Daher ist eine ausreichende Dimensionierung der Bremse und der Bremsenkühlung wichtig, damit möglichst wenig Wärmeeintrag von der Bremse in die Bremsflüssigkeit erfolgt. Sonst würde sich der Bremsweg durch Dampfblasen in der Bremsflüssigkeit erhöhen.

Die Reifen sind der dritte entscheidende Faktor für optimale Bremsleistungen. Dabei ist anzumerken, dass man die geforderten Reifeneigenschaften im Kontext sehen muss. Wird beispielsweise der Reifen auf eine Optimierung des Bremsverhaltens ausgelegt, entstehen Kompromisse in anderen Eigenschaften wie beispielsweise beim Komfort oder bei den Nasseigenschaften. Die am  Artega®GT verwendeten Reifen sind nicht spezifisch auf kurze Bremswege optimiert, sondern haben gute Allround-Eigenschaften.

Extrem leichte Schmiederäder

Artega entwickelte zusammen mit dem Felgenspezialisten APP Tech aus Italien für den GT eines der leichtesten Schmiederäder im 19-Zoll-Format. Ziel der Entwicklung war die Kombination von höchster Performance, sportlich-elegantem Design und einem Minimum an Gewicht. APP Tech, bekannt als exklusiver Hersteller für Schmiederäder, produziert das optional erhältliche Schmiede-Leichtbau-Rad für den  Artega®GT exklusiv.

Die Schmiedetechnik erlaubt gegenüber dem Aluminiumguss dünnere Wandstärken bei gleich bleibender Festigkeit und höheren Sicherheitsreserven. Realisiert werden kann dieses Vorteilspaket, da geschmiedete Aluminiumlegierungen stabiler sind als gegossene Aluminiumlegierungen. Die Schmiede-Fertigungstechnik erlaubt gegenüber der Gussfertigung eine Gewichtseinsparung von bis zu 35 Prozent. Von der Verringerung der ungefederten Massen profitiert spürbar der Fahrkomfort, da Federn, Dämpfer und Aufhängung besser arbeiten und so auch eine längere Lebensdauer haben. Ein sportlicheres und agileres Handling des Wagens gehört zu den spürbaren Nebeneffekten. Leichte Räder sparen zudem nicht nur Sprit, sondern verkürzten auch den Bremsweg, verringern den Bremsbelagverschleiß und führen zu einem besseren Kurvenhandling - das alles dient einer größeren passiven Sicherheit.

Technische Daten Optionsrad

Dimension vorn: 8” x 19” mit 235/35 Reifen

Dimension hinten: 10,5” x 19” mit 305/30 Reifen

Gewicht vorn: 8,6 kg

Gewicht hinten: 9,8 kg

Lochkreis: 5 x 112 mm

Einpresstiefe: VA 43 mm, HA 45 mm

Technische Daten Serienrad

Dimension vorne: 8”x19” mit 235/35 Reifen

Dimension hinten: 9,5”x19” mit 285/30 Reifen

Gewicht vorne: 9,1 kg

Gewicht hinten: 9,7 kg

Lochkreis: 5 x 112 mm

Einpresstiefe: VA 43 mm, HA 45 mm

Großserienantrieb garantiert Zuverlässigkeit und Servicefreundlichkeit

Der Motor des  Artega®GT stammt aus den sportlichen R-Modellen des Volkswagen-Konzerns. Der Sechszylinder in V-Anordnung schöpft seine Kraft aus 3.597 Kubikzentimeter Hubraum. 300 PS (220 kW) sorgen für ordentlichen Vortrieb: 4,8 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 270 Stundenkilometer.

Modernstes Doppelkupplungsgetriebe

Das Doppelkupplungsgetriebe ermöglicht einen voll automatisierten Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung. Dieser moderne und im Rennsport ausgefeilte Getriebeaufbau wird deshalb auch als Direktschaltgetriebe bezeichnet.

Eine ausgeklügelte Getriebeelektronik steuert den Gangwechsel der zwei Teilgetriebe und der zwei Kupplungen. So wird beim Schaltvorgang das sonst lastfreie Teilgetriebe mit Hilfe der zweiten Kupplung zugeschaltet und überbrückt die bei herkömmlichen Getrieben vorhandene Drehmomentunterbrechung. Ist ein Gangwechsel erfolgt, wird das Drehmoment wieder zurückgeleitet. Diese Vorgänge sind beim Schalten nicht spürbar. Die Gänge können manuell über Schaltwippen am Lenkrad, über den Gangwahlhebel in der Mittelkonsohle oder vollautomatisch gewechselt werden.

Das Doppelkupplungsgetriebe ermöglicht nicht nur die schnellsten derzeit in einem Serienfahrzeug realisierbaren Schaltzeiten, sondern bietet im Automatikbetrieb auch einen bisher unerreichten Komfort in einem Sportwagen. Und durch die optimalen Schaltpunkte ergibt sich sogar eine zusätzliche Kraftstoffersparnis.

Großseriengeprüfte Elektronik mit innovativer Multifunktions-Steuereinheit

Von einem Großkonzern stammt in der Basis auch die Karosserieelektronik mit dem für einen Kleinserien-Hersteller so großen Vorteil, dass es alle Versuchszyklen durchlaufen hat.

Das Kombiinstrument des  Artega®GT hat als Weltneuheit zwei koaxiale Zeiger für Geschwindigkeit und Drehzahl. Damit sind diese primären Anzeigeelemente zentral im Sichtfeld des Fahrers positioniert.

Der Automobilzulieferer paragon stattet den  Artega®GT auch mit der Multifunktions-Steuereinheit „integra“ aus. Der Name ist Programm: Sie umfasst neben der Bedienung des Navigationssystems auch die Bedienung und Einstellung der Klimaanlage, des Radios, des MP3-Players, der Telefonanlage, der Fahrerinformationen und der Fahrzeugeinstellungen. Mit nur einem einzigen Bedienelement werden alle Parameter gesteuert. Selbst die Regelstufen des Artega-Stabilitäts-Programms (ASP) wählt der Fahrer mit diesem zukunftsweisendem System.

Der Artega verfügt über ein TFT-Display im Format 640 x 480 Bildpunkte (VGA). Die Bedienoberfläche in Klavierlack und die kapazitiven Sensorschalter eröffnen dem Fahrer eine vollkommen neue Optik und neue Bedienqualität. Durch eine Linux-basierender Software können Zusatzgeräte wie eine Rückfahrkamera im Nachhinein einfach integriert werden.

Der MirrorPilot eröffnet neue Dimensionen der Navigation

Der Spiegel im  Artega®GT wird durch seine zentrale Lage zum idealen Kommunikationselement zwischen Fahrzeug und Fahrer. Das benutzerfreundliche Navigationssystem im Spiegel ist in einem 2,2-Zoll großen TFT-Display mit 65.000 Farben untergebracht. So bleibt der Blick des Fahrers beim Erfassen der Routenführung auf die Fahrbahn gerichtet.

Ganz nach Geschmack lässt sich das System entweder über zwei Bedientasten und einen Dreh-Drücksteller direkt am Spiegel oder über eine Infrarot-Fernbedienung handhaben. Für die
Eingabe der Zielkoordinatoren bieten sich ebenfalls mehrere Möglichkeiten. Eine Variante ist die Eingabe über die Postleitzahl. Wahlweise kann auch die gesamte Adresse eingegeben werden.
Wird das Navigationssystem nicht benötigt, erlischt das Display und die gesamte Spiegeloberfläche steht zur Verfügung.

Spitzensportler mit Alltagstauglichkeit

Der  Artega®GT ist der beste Beweis dafür, dass ein Sportwagen schnell, leicht und trotzdem gut ausgestattet sein kann. Für die Sicherheit der Insassen sorgen die oben beschriebenen Crash-Module und die vorzügliche Bremsanlage. Im Unterschied zu reinen Fahrmaschinen verfügt der  Artega®GT auch auf Grund seines großen Innenraums, der den Komfort beim Fahren erheblich erhöht, über eine hohe Alltagstauglichkeit.

Zeitgemäße Umweltbilanz

Das geringe Leistungsgewicht des  Artega®GT ermöglicht eine fortschrittliche Umweltbilanz und erstaunliche Verbrauchswerte. So liegt der Durchschnittsverbrauch nach EURO-4-Norm bei gerade einmal 8,9 Litern auf 100 Kilometer – für einen Sportwagen ein herausragender Wert. Aus dem geringen Verbrauch ergibt sich eine Reichweite von mehr als 750 Kilometern mit nur einer Tankfüllung, die zum Komfort bei längeren Reisen beiträgt. Ressourcenschonende Verfahren in der Fertigung und eine hohe Recyclingquote tragen ebenfalls zu einer zeitgemäßen Umweltbilanz des  Artega®GT bei.

3. Die technischen Daten des  Artega®GT

Motor                                                   V6-Direkteinspritzer im Heck
Hubraum                                              3597 ccm

Leistung                                               220 kW (300 PS)
DIN Leergewicht                                   1285 kg

Zulässiges Gesamtgewicht                    1495 kg
Leistungsgewicht                                  4,28 kg/PS

Getriebe                                               6-Gang-Direktschaltgetriebe
Beschleunigung 0-100 km/h                   4,8 s

Höchstgeschwindigkeit                          270 km/h
EU-Normverbrauch (Euro 4)                   8,9 l (Super Plus ROZ 98) / 100 km

CO2-Emissionen                                  220 g/km
Reichweite                                           765 km

Rahmen                                               Aluminium-Spaceframe, Heckmodul als

                                                           Gitterrohrrahmen aus hochfestem Stahl
Karosserie                                           Kohlefaserverstärkte Kunststoffe

Abmessungen (L x B x H)                     4015 x 1882 x 1180 mm
Radstand                                             2460 mm

Kofferraumvolumen                                300 l

Preis (Serienausstattung)

Artega®GT Coupé                                67.184,87 EUR (netto)               79.950,00 EUR (brutto)

4. Das Unternehmen Artega Automobil GmbH & Co. KG - erfahrenes Management und solide Finanzierung

Optimale Voraussetzungen für die Serienproduktion des  Artega®GT hat die Artega Automobil GmbH & Co. KG durch den Bau eines neuen Automobilwerks am Firmensitz in Delbrück/ Westfalen geschaffen. Zwei Baukörper im Artega-Design prägen das Zentrum der jungen Auto- marke mit einer Produktionsfläche von 4.000 qm. In der Manufaktur mit Rohbau und End-montage entstehen die Fahrzeuge, im benachbarten Marken- und Vertriebszentrum werden die weltweite Vermarktung und der Kundenservice organisiert.

Die Anfang 2006 gegründete Artega Automobil GmbH & Co. KG hat sich zum Ziel gesetzt, den Sportwagenmarkt mit außergewöhnlichen und zugleich voll alltagstauglichen Fahrzeugen zu bereichern. Dazu errichtete das Unternehmen ein modernes Automobilwerk am Firmensitz in Delbrück, in dem bis zu 500 Einheiten pro Jahr gefertigt werden können. Tresalia Capital hat Artega im Dezember 2009 zu 100 Prozent übernommen.

Kompetente Führung mit CEO Dr.-Ing. Wolfgang Ziebart an der Spitze

Die neue Führung der Artega Automobil GmbH & Co. KG bringt viel Erfahrung in der Automobilindustrie mit. An der Spitze des Unternehmens steht der 60-jährige Dr.-Ing. Wolfgang Ziebart, der sein gesamtes Berufsleben in der Autobranche verbracht hat. Von 1977 bis 2000 war er für die BMW AG in unterschiedlichen Leitungsfunktionen tätig; zuletzt verantwortete er als Mitglied des Vorstandes die Bereiche Forschung & Entwicklung und Einkauf. Weitere Vorstandstätigkeiten übte Ziebart bei der Continental AG (2000-2004, drei Jahre als stv. Vorsitzender) und bei der Infineon Technologies AG (2004-2008, als Vorsitzender) aus. Bei Artega leitet er den Beirat und führt bis auf Weiteres als CEO auch die Geschäfte.

Ihm zur Seite steht mit Dipl.-Ing., Betriebswirt (VWA) Peter Müller ein COO, der ebenfalls seit langem in der Automobilindustrie aktiv ist. Der 49-jährige war von 1985 bis 1996 bei der Porsche AG u. a. als Leiter Produktmanagement und Projektleiter Vertrieb für den Boxster und die neue 911-Generation tätig. Von 1996 bis 1998 verantwortete er bei der Webasto AG Fahrzeugtechnik die Bereiche Konzernmarketing sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Anschließend wechselte er zur BMW AG, bei der er ab 2001 als Leiter Markt-, Produkt- und Preisstrategie zum oberen Führungskreis gehörte. Seit 2002 war Müller Mitglied der Geschäftsleitung bei BMW Motorrad; seine inhaltliche Verantwortung wechselte in dieser Zeit von Vertrieb und Marketing zu Entwicklung und Baureihen.

Auch in der Produktion verfügt Artega über das notwendige Know-how, um das Erstlingswerk  Artega®GT zu einem Erfolg zu machen. Unter Leitung von Wilfried Voigt, früherer Fertigungsleiter bei Mercedes-Benz in Rastatt, arbeitet eine qualifizierte und hoch motivierte Mannschaft. Erfahrene Experten unterstützen das junge Montageteam beim Serienstart.

Mexikanischer Privatinvestor bietet Perspektive

Die solide Kapitalausstattung des Unternehmens sichert die Serienproduktion des  Artega®GT. Dafür steht der mexikanische Privatinvestor Tresalia Capital. Die Komplettübernahme durch Tresalia Capital brachte Artega ausreichend finanzielle Mittel, um den Serienanlauf und den Verkaufsstart mit vollem Engagement voranzutreiben.

Tresalia Capital unterscheidet sich wohltuend von Private Equity Investoren - sogenannten „Heuschrecken“ - die nur an kurzfristigem Erfolg interessiert sind. Vielmehr handelt es sich hier um einen Familieninvestor, der seine Beteiligungen häufig mehr als eine Dekade hält. Tresalia Capital ist einer der Hauptaktionäre der Modelo Brauerei (Markenname „Corona“) und engagiert sich auch in Lifestyleunternehmen, beispielsweise der Modekette Tory Burch.

5. Der Serienanlauf beginnt im Mai 2010, das Händlernetz wird erweitert

Ab Mai 2010 werden im firmeneigenen Automobilwerk die ersten  Artega®GT gebaut, die anschließend an die bestehenden Händler und an die Kunden gehen. Darüber hinaus plant das Unternehmen eine Vergrößerung des Händlernetzes, wobei der Fokus zunächst voll auf Europa liegt.

Der weltweite Langzeittrend zur Individualisierung lässt zunehmenden Raum für außergewöhnliche und exklusive Fahrzeuge. In diesem speziellen Segment versteht sich Artega nicht als Wettbewerber zu den bestehenden Fahrzeugherstellern, sondern als Bereicherung.

Die bisherige Resonanz bei Händlern und Kunden bestätigt, dass Artega mit der Ausrichtung und dem Modell  Artega®GT genau die aktuellen Anforderungen des Marktes erfüllt. Auf dem Internationalen Auto-Salon Genf 2010 zeigte Artega die beiden Versionen des  Artega®GT, mit denen die Serienproduktion gestartet wird: eine sportliche Version mit der Lackierung „Feuerrot“ und der Innenfarbe „Carbonschwarz“ sowie eine exklusive Version mit der Lackierung „Ozeanblau metallic“ und der Innenfarbe „Pergamentbeige“.

Quelle: Artega Automobil GmbH & Co. KG


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