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Abarth

 

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Abarth technische Daten, Typcodes, Preislisten, Motorcodes, Informationen, Presseberichte

Tipps und Infos zu Abarth Gebrauchtwagen, Jahreswagen und Oldtimern

 

Abarth ist ein italienischer Fahrzeughersteller sowie Automobiltuner und befindet sich seit 1971 im Eigentum der Fiat Group. Die Bezeichnung Abarth wird heute als Marke für besonders leistungsstarke Modelle der Fiat-PKW verwendet. Das Firmenlogo zeigt einen Skorpion als Anlehnung an das Sternzeichen des Firmengründers Carlo Abarth.

Geschichte

Das Unternehmen Abarth & Co wurde 1949 in Bologna von Carlo (eigentlich: Karl) Abarth, einem in Italien lebenden österreichischen Motorradrennfahrer und Unternehmer, und Armando Scagliarini gegründet. Der Firmensitz wurde bald nach Turin verlegt.

Beim Bau eigener Modelle spezialisierte man sich auf kleinvolumige Sportwagen. Bekannt wurde die Firma aber als Automobiltuner. In den 1950er und 1960er Jahren wurden Fahrzeuge von Fiat, Simca und Alfa Romeo renntauglich gemacht. Für den Rennstall Abarth fuhren Fahrer wie:

  • Johann Abt
  • Kurt Ahrens
  • Ernst Furtmayr
  • Hans Herrmann
  • Friedrich Bryzmann
  • Arturo Merzario
  • Jochen Neerpasch
  • Hans Ortner
  • Walter Röhrl

1971 verkaufte Carlo Abarth das Unternehmen und die Namensrechte an den Fiat-Konzern. Die Motorsport-Abteilung übernahm dagegen Abarths ehemaliger Mitarbeiter Enzo Osella, der auf dieser Grundlage seinen Rennstall Osella Squadra Corse aufbaute[2]. Die Übernahme der Automobilsparte durch Fiat brachte einige Änderungen mit sich. Bis dahin hatten Abarths Autos auf Grund der enormen Bandbreite der Modellpalette jährlich bis zu 600 Renn- und Klassensiege eingefahren. Mit dem auch in Italien spürbaren Trend zu mehr Hubraum sank der Erfolg seines Geschäftsmodells. Hinzu kam, dass die Basisfahrzeuge für die getunten Modelle nicht mehr produziert wurden.

Heute wird die Bezeichnung Abarth von Fiat für die sportlichen Ableger der Modellreihen des Konzerns verwendet, die mit leistungsgesteigerten Motoren ausgestattet werden; man orientiert sich dabei an ähnlichen Verfahrensweisen anderer Automobilhersteller. Die Anfänge mit Ablegern der Fiatmodelle Cinquecento, Seicento, Punto, Bravo und Stilo waren jedoch nur als Ausstattungsline präsent. Die Modelle Ritmo, Tipo und Tempra wurden nur seitens des hochpreisigen Zubehörmarktes mit Abarthteilen bedient. Seit Ende 2007/Anfang 2008 sind die Modelle Fiat Grande Punto und der Fiat 500 (2007) als reine Abarth Ausführungen erhältlich. Der neue 500 leistet als Abarth 99 kW (135 PS) und als Abarth esseesse 118 kW (160 PS). Der Grande Punto wird als Abarth mit 114 kW (155 PS) und als Abarth esseesse mit 132 kW (180 PS) angeboten.

Modelle

Eigenkonstruktionen

Diese Gruppe umfasst Autos mit einem eigenständigen Erscheinungsbild. Abarth griff, falls möglich, auf Serienteile zurück.

  • Monomille GT

Dieses nicht mehr von Zagato entworfene Coupé war straßentauglich. Der Hubraum betrug 1.000 cm³. „Mono“ stand für eine Nockenwelle.

Straßenautos

  • Fiat Abarth 750 GT Zagato 1956
  • Fiat Abarth 1300 Scorpione[3], genannt Scorpione. Die selbsttragende Karosserie (auf der Bodengruppe des Fiat 850) stammte vom Lombardi Grand Prix, der Motor war aus dem Fiat 124, wurde von Abarth auf 55 kW (75 PS) gebracht und mit einer Kupplungsglocke versehen, die auf das Getriebe des 850ers passte. Die Karosserie bot zwei Personen Platz, hatte Klappscheinwerfer und einen Einzelwischer. Bei einem Leergewicht von 670 kg lag das Leistungsgewicht bei 8,9 kg/PS. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 185 km/h. Vorgestellt wurde das Modell in Paris 1968.

Rennwagen

  • Abarth-Simca 1300: Nur die Bodengruppe stammte vom Simca 1000, der Motor wurde von Ing. Luciano Fochi konstruiert. Die Stückzahl erreichte knapp die zur Homologation erforderlichen 50 Fahrzeuge. Daten: 1288 cm³, 94–102 kW (128–139 PS), Höchstgeschwindigkeit 230–250 km/h.
  • 207A Spider Boano 1955
  • 1000 P (1963)
  • Fiat Abarth 1300 Spider Tubolare 1963. Dieses Modell gab es auch mit 1.000 cm³ Hubraum. Die Namen Spider Sport 1000, Spider Sport Tubolare und Abarth 1000 Sport waren gebräuchlich. Von der Version mit 1.000 cm³ wurden vier Exemplare gebaut. Die 74 kW (100 PS) des Motors in Verbindung mit einem Gesamtgewicht von 420 kg reichten aus, bei engen, kurvenreichen Bergrennen Gesamtsiege gegen weitaus stärkere Konkurrenz zu erringen, so mit dem Schweizer Tommy Spychiger beim Bergpreis La Bolzano-Mendola 1963. Die Karosserie war offen und hatte eine flache Windschutzscheibe, die fast nahtlos in die noch niedrigeren Seitenscheiben überging. Die Gesamthöhe betrug 103 cm.
  • Abarth 2000, 1964
  • Fiat Abarth OT 2000 1966
  • 1300 OT (1967)
  • Abarth 2000 Sport Spider 1968
  • 1000 Spider (1969)

Das Spektrum der nicht nur modifizierten, sondern selbst hergestellten Fahrzeuge erscheint für die Größe der Firma und die kurze Firmengeschichte sehr breit. Kleine, leichte Modelle mit (auch für zeitgenössische Vorstellungen) wenig Hubraum waren bei Automobilrennen oft nicht nur in ihrer Klasse, sondern auch im Gesamtklassement erfolgreich.

Nach dem Verkauf der Marke Abarth an Fiat im Jahr 1971 wurde das Abarth-Rennteam von Vincenzo „Enzo“ Osella übernommen, der es unter dem Namen Osella Squadra Corse in Turin und später in Atella weiterführte und mit ihm sowohl bei Sportwagenrennen als auch im Formel-Sport bis hin zur Formel 1 (1980 bis 1990) antrat.

Fremdfabrikate

Diese Aufstellung umfasst die Modelle mit Karosserie von Großserienherstellern.

Simca

Die Firma Abarth tunte bzw. baute folgende Modelle auf Chassis der Firma Simca:

  • 1962–1966: Abarth-Simca 1300 mit 101 kW (138 PS) aus 1288 cm³
  • 1963–1964: Abarth-Simca 2000 GT Corsa mit 141 kW (192 PS) aus 1946 cm³
  • 1963–1965: Abarth-Simca 1150 (getunter Simca 1000) mit 40 kW (55 PS) aus 1138 cm³

Fiat

  • Fiat Nuova 500
  • Fiat-Abarth 595: 594 cm³ Hubraum, 20 kW (27 PS), Vmax 120 km/h, Preis 6050,- SFr (1969).
  • Fiat-Abarth 595 SS: 23 kW (32 PS), zwei verschiedene Übersetzungen, Preis 6336,- SFr.
  • Fiat-Abarth 695
  • Fiat-Abarth 695 SS: 690 cm³, 28 kW (38 PS), 140 km/h, Preis 7049,- SFr, homologiert in Gruppe 2
  • Fiat-Abarth 695 SS Corsa: 8769,- SFr, homologiert in der Gruppe 5

Das Gewicht der Modelle lag zwischen 470 und 484 kg. Allerdings standen diese Modelle etwas im Schatten von Steyr-Puch. Zur Marktorientierung: der Fiat 500 wog um 520 kg, hatte 13 kW (18 PS) und kostete 1969 um 3.500,- DM

  • Fiat 600 Fiat-Abarth 850 bzw. Fiat-Abarth 1000, beide als TC, der 1000er auch TCR

Dieses war, gemessen an den Stückzahlen, das erfolgreichste Modell, wobei der Preis von damals mindestens 19.000,- SFr eine Homologation in der Gruppe 1 verhinderte. Im Motorsport mit Tourenwagen der Gruppe 2 waren der 850er und der 1000er erdrückend überlegen. Die überwiegende Mehrzahl war nicht zum Verkehr zugelassen, sondern diente allein dem Rennbetrieb. Vielfach stammen die heute (2006) präsentierten Wagen nicht von Abarth selbst, sondern sind nachträglich modifizierte Fiats. Charakteristisch ist ab 1965 der vordere Wasserkühler.

  • Fiat-Abarth 850 TC Corsa

Dieses in der damaligen Gruppe 2 homologierte Modell wog 583 kg und hatte einen getunten 847-cm³-Motor im Heck, der aus der Baureihe Fiat 850 stammte. Wohlgemerkt, nur der Motor; die Karosserie entsprach der des Fiat 600 und hatte je nach Baujahr erst hinten, später vorn angeschlagene Türen. Bei einer Kompression von 12,5:1 betrug die Leistung 57 kW (78 PS). Weitere technische Daten: hängende Ventile (acht), seitliche, über Kette angetriebene Nockenwelle, Leichtmetall-Zylinderkopf, dreifach gelagerte Kurbelwelle, Zentrifugal-Ölfilter im Hauptstrom, ein Fallstrom-Doppelvergaser Weber 36 DCD 7, elektrische Bendix-Benzinpumpe, Fünfgang-Getriebe mit wählbaren Untersetzungsverhältnissen für Achsantrieb und die Gänge 2,3,4 und 5, Girling-Vierrad-Scheibenbremse, ø vorn 21,1 cm, hinten 22 cm, Benzintank 31 l, auf Wunsch 40, 50, 60 oder 70 l, Höchstgeschwindigkeit 180 km/h, Preis (1969): ab 19.510 SFr

Dem Basismotor merkt man an, dass Wirtschaftlichkeit das primäre Entwicklungsziel war, nicht die Leistung. Die letztlich erreichte Leistung ist erstaunlich und war für das leichte Auto die Basis der zahlreichen Erfolge in der 850-cm³-Klasse. Die anspruchsvollen technischen Details führten dazu, dass der Preis etwa vier- bis fünfmal höher war als derjenige des Basismodells.

  • Fiat 850 Coupé verschiedene Typen bis 136 kW (185 PS)
  • Fiat Abarth OTSS 1000 (1965), auch basierend auf dem Fiat 850 Coupé
  • Fiat Abarth 124 Rallye
  • Fiat Abarth 131 Rallye

Autobianchi

  • Autobianchi A112
  • In den 1970er und 1980er Jahren wurden Abarth-Versionen des Autobianchi A112 hergestellt. Der kurze Radstand, das geringe Gewicht (700 kg) und die ebenso kraftvollen wie drehfreudigen Motoren (51 kW/70 PS) sorgten für überdurchschnittliche Fahrleistungen.

Ferrari

1953 diente auch ein Ferrari als Basisfahrzeug.

Abarth heute

Seit 2007 gibt es die legendäre Marke Abarth wieder offiziell. Sie wird jedoch zu 100 % von der Fiat Group Automobiles kontrolliert und unter dem Namen Abarth & C. SpA vertrieben. Die Marke kümmert sich um die Produktion von sportlichen Versionen von Fiat Modellen und vertreibt diese unter eigenem Firmenlogo.

Aktuelle Modelle

  • Abarth Grande Punto 1.4 T-Jet 155 PS Ende 2007 bis Mitte 2010
  • Abarth Grande Punto esseesse, 1.4 T-Jet 180 PS seit Mai 2008 bis Mitte 2010
  • Abarth Grande Punto S2000, 199 kW (270 PS)
  • Abarth Punto Evo 1.4 MultiAir 163 PS seit Juli 2010
  • Abarth Punto Evo esseesse, 1.4 MultiAir 180 PS ab Herbst 2010
  • Abarth 500 1.4 T-Jet 99 kW (135 PS) seit Juli 2008
  • Abarth 500 esseesse, 1.4 T-Jet 118 kW (160 PS) seit November 2008
  • Abarth 500C 1.4 T-Jet 103 kW (140 PS) seit Juli 2010
  • Abarth 500C esseesse, 1.4 T-Jet 118 kW (160 PS) ab Herbst 2010
  • 500 Abarth 695 Tributo Ferrari, 132 kW (180 PS) seit Juli 2010
  • 500 Abarth Assetto Corse 1.4 T-Jet 140 kW (200 PS)
  • 500 Abarth R3T 1.4 Turbo 132 kW (180 PS)

Mit den zwei letztgenannten Modellen wird um die Trofeo 500 Abarth gefahren. Die Technischen Daten der beiden letzten Modelle werden in der Rennserie beschrieben.

Autoteile und Motoren

Bekannt unter dem Namen Abarth waren in den 1960er und noch bis in die 1970er Jahre die Auspuffanlagen und Lenkräder.

  • Bialbero-Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen (DOHC)

 

Abarth & C. S.p.A
Abarth logo.png
Unternehmensform Tochtergesellschaft der Fiat S.p.A.
Gründung 15. April 1949
Unternehmenssitz Turin, Italien
Unternehmensleitung Harald Wester
Produkte Sportfahrzeuge
Website www.Abarth.it
Carlo Abarth: Mein Leben mit dem genialen Autokonstrukteur

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Abarth aus der freien Enzyklopädie WikipediaWikipedia-Logo und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf dieser Seite sind auch Versionen und Autorenangaben verzeichnet.

Bilder zu Abarth  finden Sie hier in unserer Autogalerie

Carlo Abarth und seine Autos : des PS-Zauberers Leben und Werk.

Abarth Preislisten

Abarth Presse News

 


 

+++ Presse +++ Presse +++ Presse +++

30.08.2011

Abarth auf der IAA

 

Abarth, a world of performance since 1949

Weltpremiere von drei Abarth Sondermodellen

„Abarth 24h Mobile“ – die neue Smartphone-App von Abarth

Abarth Motorsportprogramm 2011

Abarth präsentiert sich auf der 64. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) als eine Marke, die mit ihren sportlichen Fahrzeugmodellen eine Ausnahmestellung einnimmt. Vom 15. bis 25. September 2011 sind in Frankfurt unter anderem drei neue Sondermodelle zu sehen. Abarth 500C Cabrio Italia, Abarth Punto SuperSport und Abarth 695 Competizione knüpfen an den Geist des Abarth 595 Tributo Ferrari an, mit dem Abarth auf der letzten IAA für Aufsehen sorgte. Von diesem Modell wurden mittlerweile mehr als 1.300 Exemplare verkauft.

Zum Erfolg trugen auch die zur ursprünglich exklusiven Karosseriefarbe Rosso Corsa inzwischen zusätzlich verfügbaren Lackierungen in Giallo Modena, Blu Abu Dhabi und Grigio Titano bei. Der Abarth 595 Tributo Ferrari fährt heute nicht nur auf europäischen Straßen, sondern auch beispielsweise in Mexiko, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Australien und Japan.

Die drei in Frankfurt als Weltpremiere gezeigten Modelle verkörpern die Markenwerte von Abarth. Der neue Abarth 500C Cabrio Italia steht für italienischen Stil und Sportlichkeit. Die Tradition der Marke mit dem Skorpion im Wappen wird repräsentiert durch den neuen Abarth Punto SuperSport. Und der neue Abarth 695 Competizione symbolisiert die Motorsportverbundenheit von Abarth.

Die drei Modelle stehen unter dem aktualisierten Slogan „Abarth – a world of performance since 1949“, der die Kernaussage einer gerade gestarteten Multimedia-Kampagne bildet. Sie beinhaltet auch eine neu entwickelte Applikation für das iPhone. Die App „Abarth 24h Mobile“ ermöglicht Besitzern und Fans von Abarth Fahrzeugen, sich über Produkte und Aktivitäten der Marke zu informieren sowie sich mit Gleichgesinnten über soziale Netzwerke auszutauschen. Das Angebot von Abarth auf der IAA in Frankfurt umfasst darüber hinaus die zweite wirtschaftliche Säule des Unternehmens, die Rennfahrzeuge.

Mit bislang mehr als 6.400 verkauften Einheiten von Abarth 500, Abarth 500C und Abarth Punto sowie den über 1.300 Abarth 695 Tributo Ferrari knüpft Abarth im Geschäftsjahr 2011 an den Erfolg der Vorjahre an. Seit dem Relaunch der Marke im Jahr 2008 entschieden sich nahezu 36.000 Käufer für die unterschiedlichen Varianten von Abarth Grande Punto oder Abarth 500. Darüber hinaus wurden rund 9.000 Tuning-Kits für diese beiden Modelle abgesetzt. In diesem Zeitraum hat Abarth sein internationales Netz an Vertragspartnern und Tuning-Spezialisten kontinuierlich ausgebaut. Alleine 2011 kamen die drei Länder Australien, Marokko und Südafrika neu hinzu.

Sowohl auf der Rennstrecke als auch auf den Rallyepisten feierte die Marke Abarth in der Saison 2011 zahlreiche Erfolge. Die Werksmannschaft Luca Rossetti/Matteo Chiarcossi kämpft im Abarth Grande Punto S2000 um den Titel in der Italienischen Rallye-Meisterschaft. In Italien, Frankreich und der Schweiz tritt der Markenpokal Trofeo Abarth 500 Rally Selenia an. Die Nachwuchsserie für Rundstreckenpiloten Trofeo Abarth 500 Selenia gibt es gleich dreifach: in Italien, Skandinavien und als europaweit ausgetragener Wettbewerb.

Ende 2011 kommt die Trofeo Abarth 500 Panam neu hinzu – dann fährt der Abarth 500 Assetto Corse auch auf Rennstrecken in Lateinamerika. Ebenfalls als nationale Meisterschaft in Italien sowie zusätzlich als Europameisterschaft wird die Formula ACI-CSAI Abarth ausgetragen. In dieser Rennserie treten Nachwuchsfahrer in kostengünstigen, technisch identischen Formel-Fahrzeugen an.   

Der Stand von Abarth auf der IAA 2011 kombiniert technische Elemente mit geradlinigen Strukturen. Im Mittelpunkt stehen die drei neuen Fahrzeugmodelle, die von einer aufwändigen LED-Installation ins rechte Licht gerückt werden. Unter Glasböden werden Zeichnungen mit Technikdetails präsentiert. Damit greift das Standdesign die Anmutung der historischen Fahrzeuge von Abarth auf, bei denen häufig der halb geöffnete Heckdeckel den Blick auf den Motor ermöglichte.

Abarth zeigt drei Weltpremieren

Mit drei Sondermodellen, die alle auf der IAA 2011 weltweit zum ersten Mal öffentlich gezeigt werden, betont Abarth die Markenwerte Sportlichkeit, Tradition und Verbundenheit mit dem Motorsport.

Abarth 500C Cabrio Italia

Der neue Abarth 500C Cabrio Italia kombiniert Sportlichkeit mit Eleganz und Stil. Die Karosseriefarbe Blu Abu Dhabi ist ein Tribut an italienische Designkunst im 150. Jahr des Bestehens des Landes als Republik. Dazu passt, dass der Abarth 500C Cabrio Italia das offizielle Fahrzeug einer Veranstaltung ist, die aus diesem Anlass in ihrer ursprünglichen Form wiederbelebt wird. Exakt 110 Jahre nach dem ersten Giro d’Italia Automobilistico wird erstmals wieder die traditionelle, rund 1.500 Kilometer lange Strecke gefahren. Der Fiat 500C Cabrio Italia begleitet die fünftägige Tour von Turin nach Rom (26. bis 30. Oktober 2011).  

Der Abarth 500C Cabrio Italia ist auf 150 Stück limitiert, die Produktionsnummer auf einer speziellen Chromplakette kennzeichnet jedes Exemplar. Zum Serienumfang gehören neben der umfangreichen Sicherheitsausstattung der Basisversion unter anderem das schwarze, elektrisch betätigte Rollverdeck und getönte hintere Scheiben. Als Antriebsquelle dient der bewährte T-JET-Benziner, der dank eines IHI-Turboladers 118 kW (160 PS) und ein maximales Drehmoment von 230 Nm aus einem Hubraum von 1.368 Kubikzentimetern produziert.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 211 km/h, aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigt der Abarth 500C Cabrio Italia in 7,4 Sekunden. Diese beeindruckenden Leistungsdaten, denen ein Normverbrauch von 6,5 Liter/100 km (kombiniert) gegenüber steht, werden im Sport-Modus erreicht. Dieser reguliert  unter anderem eine Overboost-Funktion des Turboladers (kurzfristig erhöhter Ladedruck), außerdem reagiert die Lenkung wesentlich direkter.    

Im neuen Sondermodell ist dieses Triebwerks erstmalig für die Cabriolet-Variante des Abarth 500 mit einem manuellen Fünfganggetriebe kombiniert. Die serienmäßige Traktionskontrolle TTC (Torque Transfer Control) verhindert wirkungsvoll durchdrehende Räder, was sowohl Fahrspaß als auch Fahrsicherheit erhöht. Für optimale Verzögerung sorgt die Bremsanlage des für alle Abarth Fahrzeuge angebotenen Tuning-Kit esseesse, die an der Vorderachse gelochte und innenbelüftete Scheiben einsetzt. Zur Serienausstattung gehören darüber hinaus Bi-Xenon-Scheinwerfer, die unter allen Wetterbedingungen ein etwa drei Mal effektiveres Licht erzeugen als herkömmliche Halogenlampen.   

Fahrer und Beifahrer sitzen in speziellen Sitzen, die von Abarth gemeinsam mit Rennsitzspezialist Sabelt entwickelt wurden. Sie sind mit Leder bezogen, die Schale ist aus Kohlefaser gefertigt. Die Sitze „Abarth Corsa by Sabelt“ vereinen dadurch den Komfort und die Ergonomie eines hochwertigen Limousinensitzes mit den charakteristischen Eigenschaften eines im Motorsport verwendeten Schalensitzes: extremer Seitenhalt, tiefe Sitzposition und deutliche Gewichtsersparnis (rund zehn Kilogramm leichter als Seriensitze).

Das Leder des Lenkrads ist doppelt vernäht. Pedale und Schaltknauf sind aus Alutex gefertigt, einer Kombination von Aluminium mit Glasfaser. Die Armaturentafel ist mit Kohlefaser verkleidet, die im selben Farbton Blu Abu Dhabi wie die Karosserie lackiert ist. In die Armaturentafel sowie in eine Chromplakette in der Mittelkonsole sind spezifische „Cabrio Italia“-Grafiken eingearbeitet. Die Plakette trägt außerdem die Seriennummer des Sondermodells. Serienmäßig ist das gemeinsam mit Magneti Marelli entwickelte Navigationssystem Abarth Blue&MeTM MAP an Bord, das über zusätzliche Funktionen zur Datenaufzeichnung (Telemetrie) verfügt.

Die Gehäuse der Außenspiegel sind mit Magnesium-farbenen Verkleidungen versehen. Im selben Farbton sind auch die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen gehalten, hinter deren zehn Speichen an der Vorderachse die gelb lackierten Brembo-Bremszangen zu sehen sind.

Abarth Punto SuperSport

Das Design des neuen Abarth Punto SuperSport steht ganz in der Tradition der legendären Rennwagen der Marke. Die Karosseriefarbe Grigio Campovolo erinnert ebenso an den Motorsport der 1950er und 1960er Jahre wie die schwarze Lackierung von Motorhaube und Dach – mit diesem einfachen Mittel verhinderte man damals den Fahrer störende Reflektionen. 

Darüber hinaus kennzeichnen das Sondermodell „SuperSport“-Schriftzüge auf den Flanken und der Heckklappe sowie schwarze Abdeckkappen der Außenspiegel. In Schwarz sind auch die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen im Design des Tuning-Kits esseesse gehalten. Rot lackierte Bremssättel sowie Nabendeckel sorgen für farbliche Kontraste.

Der Abarth Punto SuperSport wird von einem 1.4-Liter-Turbobenziner mit MultiAir-Ventilsteuerung angetrieben. Er leistet 132 kW (180 PS) bei 5.750 Touren und stellt ein maximales Drehmoment von 270 Nm bei 2.500 Umdrehungen zur Verfügung. Damit sind eine Höchstgeschwindigkeit von 216 km/h und eine Beschleunigung in 7,5 Sekunden von null auf Tempo 100 möglich.

Für optimales Fahrverhalten sorgen spezielle, in der Dämpfungswirkung variable Stoßdämpfer von Koni (Frequency Selective Damping). Sie stammen ebenso aus dem werksseitigen Tuningprogramm von Abarth wie die noch leistungsfähigere Bremsanlage (gelochte, innenbelüftete Scheiben mit High-Performance-Bremsbelägen vorne, gelochte Scheiben an der Hinterachse), die Fahrwerkstieferlegung und der mittig angeordnete Auspuffendtopf. 

Im Cockpit verbreiten Instrumente der legendären Marke Jaeger und gewichtsoptimierte Schalensitze Rennatmosphäre. Die Sitze „Abarth Corsa by Sabelt“ sind ebenso wie das Lenkrad mit schwarzem Leder bezogen, die Nähte sind beide Male doppelt mit rotem und gelbem Faden gearbeitet. Die Pedale sind aus Edelstahl gefertigt und tragen das Markenlogo von Abarth. Die Aluminium-Stütze für den linken Fuß des Fahrers ist mit dem Schriftzug „SuperSport“ versehen. Zur Serienausstattung gehört außerdem das  gemeinsam mit Magneti Marelli entwickelte Navigationssystem Abarth Blue&MeTM MAP, das zusätzliche Funktionen zur Datenaufzeichnung (Telemetrie) zur Verfügung stellt.

Abarth 695 Competizione

Die Philosophie von Abarth war es seit 1949, im Rennsport erprobte Technik jedermann für Alltagsfahrzeuge zugänglich zu machen. Dieses Konzept liegt dem neuen Abarth 695 Competizione zu Grunde, dem ersten Rennwagen von Abarth mit Straßenzulassung. Das zweisitzige Fahrzeug hat, genau wie seine historischen Vorläufer, die Rennstrecke im Blut und die Straße im Herzen.

Inspiriert vom Abarth 500 Assetto Corse, dem Rennfahrzeug des Markenpokals von Abarth, ist das in der Stückzahl limitierte Sondermodell ausschließlich in der Farbe Grigio Competizione Opaco lackiert. Auch im Innenraum herrscht Rennatmosphäre. Fahrer und Beifahrer sitzen in Schalensitzen „Abarth Corsa by Sabelt“. Die Schalen der Sitze sind aus Kohlefaser gefertigt, die Bezüge aus schwarzem Leder. Rote Einsätze in Alcantara® sowie die in Rückenpolster und Kopfstütze rot eingestickten Grafiken „695“ und „Competizione“ sorgen für optische Akzente. Die Rücksitze haben den Streben eines Überrollbügels Platz gemacht, die ebenfalls in Competizione Opaco lackiert sind.

Der Abarth 695 Competizione ist serienmäßig mit einem Lederlenkrad und Instrumenten des Traditionsherstellers Jaeger ausgestattet, die in der aus Kohlefaser gefertigten Armaturentafel untergebracht sind. Zur Serienausstattung gehört außerdem das gemeinsam mit Magneti Marelli entwickelte Navigationssystem Abarth Blue&MeTM MAP. Es verfügt über zusätzliche Funktionen zur Datenaufzeichnung, ähnlich einer Telemetrie im Rennfahrzeug. Die Pedale sind mit dem Skorpion verziert, dem legendären Wappentier der Marke Abarth. Die Einstiegsleisten in den Türen sind ebenfalls aus Kohlefaser hergestellt, integriert ist der Schriftzug „695 Competizione“ in satiniertem Aluminium. Eine Chromplakette in der Mittelkonsole weist die Produktionsnummer des jeweiligen Sondermodells aus.

Serienmäßig verfügt der Abarth 695 Competizione über Hauptscheinwerfer in Bi-Xenon-Technologie. Das Design der 17-Zoll-Leichtmetallfelgen entspricht dem ebenso exklusiven Sondermodell Abarth 695 Tributo Ferrari. Die Bremszangen an der Vorderachse sind rot lackiert und geben dem Design des Exterieurs den letzten Schliff.

Angetrieben wird der Abarth 695 Competizione von einem 1.4-Liter- Turbobenziner, der mehr als 132 kW (180 PS) leistet. Das T-JET-Triebwerk ist kombiniert mit dem halbautomatischen Getriebe Abarth Competizione, das der Fahrer bei Bedarf mittels Schaltwippen am Lenkrad bedienen kann (Betriebsmodus Track). Im Modus Street steht die Funktion als automatisiertes Schaltgetriebe zur Verfügung. Das Getriebe Abarth Competizione, das besonders im Modus Track die Schaltzeiten drastisch reduziert, folgt der Philosophie alle Fahrzeuge von Abarth: Sie geben sonntags auf der Rennstrecke eine ebenso gute Figur ab wie wochentags auf dem Weg zur Arbeit.

Die Bremsanlage des Abarth 695 Competizione ist an die gesteigerte Leistung angepasst. Zum Einsatz kommen Vierkolben-Bremszangen und Scheiben (Durchmesser 305 Millimeter) des Rennsportspezialisten Brembo. Die spezifische Abstimmung der Stoßdämpfer kombiniert Fahrspaß mit einem sicheren Fahrverhalten. Komplettiert wird die spezielle Ausstattung des exklusiven Sondermodells durch die Abgasanlage Record Monza. Sie arbeitet zweistufig – oberhalb von 3.000 Touren werden Sound und Ansprechverhalten des Motors noch einmal verschärft. 

„Abarth 24h Mobile“ – die neue Smartphone-App von Abarth

Der Zugriff auf das mobile Internet mit Hilfe von Smartphones spielt im Alltagsleben eine immer größere Rolle. Um die Fans der Marke auch auf diesem Wege zu erreichen, hat Abarth eine eigene Applikation für das iPhone entwickelt. Eine Vorabversion der App „Abarth 24h Mobile“ ist auf der IAA in Frankfurt zu sehen. Ab Ende September steht sie zum kostenlosen Download im Internet (Seite des App-Stores) zur Verfügung (Sprachen Deutsch, Italienisch, Englisch und Französisch).

Eine der Funktionen, auf die iPhone-Nutzer ab diesem Zeitpunkt durch die App zugreifen können, ist die „Abarth Community“. Sie ist eine Ergänzung des bereits bestehenden Angebots von Abarth im sozialen Netzwerk Facebook. Hier hat Abarth innerhalb eines Jahres bereits mehr als 150.000 Besucher verzeichnet, rund 100.000 davon loggen sich auf der entsprechenden Internet-Seite täglich ein. In der „Abarth Community“ erhalten Fans der Marke neueste Nachrichten zum Unternehmen, außerdem  umfangreiche Informationen rund um Veranstaltungen wie die Renn- und Rallyeserien mit dem Abarth 500. Auch die Multimedia-Angebote von Abarth sind hier abrufbar.

„Abarth 24h Mobile“ wird in den nächsten Monaten kontinuierlich ausgebaut. Schon ab November 2011 stehen folgende Funktionen zur Verfügung:

Profil: Persönliche Einstellungen sowie Angaben zum eigenen Fahrzeug

Finde Dein Auto: Ermöglicht das einfachere Auffinden des eigenen Fahrzeugs,  z. B. die Parkposition

Termine: Termine rund um das eigene Fahrzeug

Finde einen Händler: Angaben zum nächstgelegenen Abarth Vertriebspartner

Benutzerhandbuch: Kurzversion der Bedienungsanleitung des eigenen Abarth Fahrzeugs inkl. Videos

Kontakt: Nimmt direkten Kontakt zum Abarth Kundenservice auf

Nachrichten: Neueste Nachrichten rund um Abarth sowie aktuelle Angebote zum eigenen Abarth Fahrzeug

Pannenhilfe

Verkehrsinfos

Die Motorsportaktivitäten von Abarth in der Saison 2011

Motorsport steckt in den Genen der Marke Abarth. Das entsprechende Engagement der Marke mit dem Skorpion im Wappen wird Jahr für Jahr ausgebaut. Zielgruppe sind vor allem Nachwuchsfahrer, denen Abarth die Möglichkeit bietet, mit überschaubaren Kosten ihr Talent zu beweisen und die ersten Stufen der Karriereleiter zu erklimmen. Abarth ist sowohl auf Rennstrecken als auch auf Rallyepisten aktiv.

Die Trofeo Abarth 500 Rally Selenia erlebt 2011 ihre zweite Saison, Veranstaltungen in Frankreich und der Schweiz wurden neu in den Kalender aufgenommen. Auch die Markenpokale mit dem Abarth 500 Assetto Corse wurden ausgebaut. Neben den bereits bestehenden Serien für Italien und Europa wurde eine eigene Trofeo für Skandinavien gegründet. Ende 2011 kommt die Trofeo Abarth 500 Panam in Südamerika neu hinzu. Die jeweiligen Rennfahrzeuge – der Abarth 500 Assetto Corse auf der Rennstrecke, der Abarth 500 Rally auf den Rallyepisten – werden exklusiv von Abarth in Turin aufgebaut und über das Netz der Abarth Racing Partner vertrieben.

Mit der Formula ACI-CSAI Abarth unterstützt die Marke außerdem Nachwuchspiloten, die im Formelfahrzeug ihre Zukunft sehen. So erhalten die Teilnehmer unter anderem Hilfe durch die Instruktoren der Ferrari Driver Academy. Zusätzlich zur italienischen Formula ACI-CSAI Abarth wird seit 2011 auch eine Europameisterschaft durchgeführt.

RALLYE

Abarth in der Italienischen Rallye-Meisterschaft

In der Saison 2011 tritt Abarth mit dem amtierenden Europameister Luca Rossetti und Beifahrer Matteo Chiarcossi in der Italienischen Rallye-Meisterschaft an. Ihr Abarth Grande Punto S2000 wird vorbereitet und eingesetzt vom Team Trico Motor Sport.

Trofeo Abarth 500 Selenia Rally

Markenpokale im Rallyesport haben für Abarth eine lange Tradition. Heute dreht sich alles um den Abarth 500, aber die Philosophie ist noch dieselbe wie vor 35 Jahren: jungen Fahrer die Möglichkeit geben, mit überschaubaren Kosten erste Schritte im Motorsport zu unternehmen.

Nach dem Premierenjahr 2010 ausschließlich in Italien ist die Trofeo Abarth 500 Selenia Rally in der laufenden Saison deutlich internationaler orientiert. Neu im Kalender sind zwei Rallyes in der Schweiz (Rallye Jurassien und Rallye du Chablais), nach dem Klassiker Rallye Sanremo (22. bis 24. September) folgt das Finale bei der Rallye Antibes (14. bis 16. Oktober) in Südfrankreich. Der am Ende bestplatzierte Fahrer im Alter unter 25 Jahren erhält einen einsatzfertigen Abarth 500 Rally. Die besten Chancen auf diesen Preis hat momentan Michele Tassone. Der erst 19 Jahre alte Pilot aus dem Piemont gewann drei der bisher vier Rallyes der Saison 2011.

Der Abarth 500 Rally entspricht den internationalen Regeln der Kategorie R3T. Das Fahrzeug wird von Abarth einsatzfertig zum Preis von 48.000 Euro (exklusive Mehrwertsteuer) angeboten. Als Antrieb dient ein 1.4-Liter-Turbobenziner, der 132 kW (180 PS) leistet. Die Motorkraft wird durch ein sequenziell geschaltetes Sechsganggetriebe und ein Sperrdifferenzial auf die Vorderräder übertragen. Das Fahrwerk kann vielfach verstellt (u. a. Dämpfer, Federn, Standhöhe, Radsturz) und damit den Bedingungen der jeweiligen Rallye angepasst werden. Für optimale Verzögerung sorgen groß dimensionierte Scheibenbremsen (Durchmesser 330 Millimeter an der Vorderachse, 257 mm hinten), die Handbremse arbeitet hydraulisch. Die OZ-Leichtmetallfelgen der Dimension 7 x 17 Zoll werden mit Michelin-Reifen bestückt, die in unterschiedlichen Profilen für Asphalt- oder Schotterstrecken zur Verfügung stehen. Für die Sicherheit von Fahrer und Copilot sorgen unter anderem ein Überrollkäfig, Schalensitze und Sechspunktgurte.

RUNDSTRECKE

Trofeo Abarth 500 Selenia

Die Trofeo Abarth 500 Selenia Abarth ist mit einem italienischen Wettbewerb sowie einer Europameisterschaft seit Jahren etabliert. 2011 wurde dieser Markenpokal außerdem um eine skandinavische Serie erweitert. Ende des Jahres kommt die Trofeo Abarth 500 Panam neu hinzu, zu der Rennen in Mexiko, Guatemala, El Salvador, Costa Rica, Peru, Ecuador, Kolumbien, der Dominikanischen Republik und Venezuela gewertet werden.

Jeweils vier Veranstaltungen sind in der europaweit ausgetragenen Trofeo Abarth 500 Selenia (Valencia/Spanien, Misano/Italien, Imola/Italien, Spa-Francorchamps/Belgien) und im italienischen Wettbewerb (Vallelunga, Varano, Misano und Imola) bereits gelaufen. Beide Serien treffen bei den letzten Rennen der Saison in Mugello/Italien (2. Oktober) und Monza/Italien (16. Oktober) aufeinander. In der italienischen Trofeo Abarth 500 Selenia können unter bestimmten Voraussetzungen Fahrer schon im Alter von 16 Jahren starten. Als Hauptpreise sind ein Rennen in der Formula ACI-CSAI Abarth (bestplatzierter Fahrer im Alter unter 18 Jahren) bzw. ein Rennen in der Ferrari Challenge (Gesamtsieger) ausgeschrieben.

Zusätzlich hat Abarth in der laufenden Saison ein weiteres Projekt der Nachwuchsförderung initiiert. Unter mehr als 3.500 Bewerbern wurden 70 Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 35 Jahren für ein Fahrsicherheitstraining ausgewählt. Die 40 talentiertesten unter ihnen wurden anschließend zu einem Rennfahrerkurs eingeladen. Aus dieser Gruppe wiederum die 20 Besten bestreiten in von Abarth gestellten Fahrzeugen die beiden letzten Rennveranstaltungen der italienischen Trofeo Abarth 500 Selenia in Mugello und Monza.

Formula ACI-CSAI Abarth

Die Formula ACI-CSAI Abarth wurde von Abarth (Motor) gemeinsam mit Formel-Fahrzeug-Spezialist Tatuus (aus Kohlefaser gefertigtes Chassis) ins Leben gerufen. Zusätzlich zur seit 2010 durchgeführten italienischen Serie gibt es 2011 erstmals auch eine Europameisterschaft. Zu ihr werden Rennen in Valencia/Spanien, Misano/Italien, Spa-Francorchamps/Belgien, Zeltweg/Österreich, Mugello/Italien, Monza/Italien und Barcelona/Spanien gewertet.

Das Fahrzeug der Formula ACI-CSAI Abarth wird von einem 1.4-Liter-Turbobenziner angetrieben, der auf dem Triebwerk des Abarth 500 Assetto Corse beruht. Der von der Rennabteilung von Fiat Powertrain entwickelte Motor leistet 132 kW (180 PS) bei 5.500 Touren und liefert ein maximales Drehmoment von 250 Nm bei 3.500 Touren. Zu den Modifikationen für den Einsatz in einem Formel-Fahrzeug gehören unter anderem eine spezielle, aus Aluminium gefertigte Ölwanne, eine zweistufig arbeitende Ölpumpe, eine erleichterte Schwungscheibe sowie eine Sintermetall-Rennkupplung. Die Kraftübertragung erfolgt mittels eines von SADEV gefertigten, sequenziell geschalteten Sechsganggetriebes auf die Hinterräder.

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TECHNISCHE DATEN ABARTH 500C CABRIO ITALIA

MOTOR

4 Zylinder in Reihe, 4 Ventile pro Zylinder, 1368 cm3

 

Turbolader IHI RHF3-P mit starren Schaufelrädern

 

Leistung: 117 kW (160 PS) bei 5.750 min-1

 

Maximales Drehmoment: 230 Nm bei 3.000 min-1 im Modus Sport

KRAFTÜBERTRAGUNG

Fünfgang-Sportgetriebe

 

Traktionskontrolle TTC (Torque Transfer Control)

STOSSDÄMPFER

ringsum variable Abarth Koni Stoßdämpfer

 

System Frequency Selective Damping (FSD)

LENKSYSTEM

Elektromechanische Servolenkung mit Modus Sport

BREMSEN

vorne gelochte und innenbelüftete Scheiben (284 mm x 22 mm)

 

hinten gelochte Scheiben (240 mm x 11 mm)

RÄDER / REIFEN

Leichtmetallfelgen 7 x 17 Zoll, 205/40 R 17

EMISSIONSKLASSE

Euro 5

CO2- EMISSIONEN

155 g/km

VERBRAUCH

6,5 l/100 km kombiniert

 

5,4 l/100 km außerorts

 

8,4 l/100 km innerorts

FAHRLEISTUNGEN

Höchstgeschwindigkeit:  209 km/h

 

Beschleunigung 0 – 100 km/h: 7,6 Sekunden

BESONDERHEITEN

elektrisch betätigtes Rolldach / getönte hintere Scheiben

TECHNISCHE DATEN ABARTH PUNTO SUPERSPORT

MOTOR

4 Zylinder in Reihe, 4 Ventile pro Zylinder, 1368 cm3

 

Turbolader Garrett 1446

 

Leistung: 132 kW (180 PS) bei 5.750 min-1

 

Maximales Drehmoment: 270 Nm bei 2.500 min-1 im Modus Sport

KRAFTÜBERTRAGUNG

Sechsgang-Sportgetriebe

 

Traktionskontrolle TTC (Torque Transfer Control)

STOSSDÄMPFER

ringsum variable Abarth Koni Stoßdämpfer

 

System Frequency Selective Damping (FSD)

LENKSYSTEM

Elektromechanische Servolenkung mit Modus Sport

BREMSEN

vorne gelochte und innenbelüftete Scheiben (305 mm x 28 mm)

 

hinten gelochte Scheiben (240 mm x 11 mm)

RÄDER / REIFEN

Leichtmetallfelgen 7,5 x 18 Zoll, 215/40 R 18

EMISSIONSKLASSE

Euro 5

CO2- EMISSIONEN

142 g/km

VERBRAUCH

6,1 l/100 km kombiniert

 

4,8 l/100 km außerorts

 

8,0 l/100 km innerorts

FAHRLEISTUNGEN

Höchstgeschwindigkeit über 216 km/h

 

Beschleunigung 0 – 100 km/h: 7,5 Sekunden

BESONDERHEITEN

leistungsoptimierte Abgasanlage

TECHNISCHE DATEN ABARTH 695 COMPETIZIONE

MOTOR

4 Zylinder in Reihe, 4 Ventile pro Zylinder, 1368 cm3

 

Turbolader Garrett 1446

 

Leistung: 132 kW (180 PS) bei 5.500 min-1

 

Maximales Drehmoment: 250 Nm bei 3.000 min-1 im Modus Sport

KRAFTÜBERTRAGUNG

Fünfgang-Sportgetriebe Abarth Competizione

 

Schaltwippen am Lenkrad / Traktionskontrolle TTC

STOSSDÄMPFER

ringsum variable Abarth Koni Stoßdämpfer

 

System Frequency Selective Damping (FSD)

LENKSYSTEM

Elektromechanische Servolenkung mit Modus Sport

BREMSEN

vorne gelochte und innenbelüftete Scheiben (305 mm x 28 mm)

 

hinten gelochte Scheiben (240 mm x 11 mm)

RÄDER / REIFEN

Leichtmetallfelgen 7 x 17 Zoll, 205/40 R 17

EMISSIONSKLASSE

Euro 5

CO2- EMISSIONEN

155 g/km

VERBRAUCH

6,5 l/100 km kombiniert

 

5,4 l/100 km außerorts

 

8,4 l/100 km innerorts

FAHRLEISTUNGEN

Höchstgeschwindigkeit:  225 km/h

 

Beschleunigung 0 – 100 km/h in weniger als 7 Sekunden

BESONDERHEITEN

zweistufige Abgasanlage Record Monza / Überrollbügel hinten

Quelle: Abarth

19.11.2010

Abarth auf der Motor Show Essen 2010

Präsentation von Abarth Punto Evo, Abarth 500 und Abarth 500C

Performance-Kit esseesse um neuartige Koni-Dämpfer erweitert

Auf der Motor Show Essen (27. November bis 5. Dezember 2010) präsentiert Abarth die komplette Palette der Serienmodelle. Zu sehen sind der neue Abarth Punto Evo, der Abarth 500 sowie das Cabriolet Abarth 500C. Darüber hinaus können sich Besucher der Automobilmesse über den erweiterten Performance-Kit esseesse informieren, der für den Abarth 500 und den Abarth 500C zur Verfügung steht.

Mit dem ab Werk angebotenen Performance-Kit esssesse (unverbindliche Preisempfehlung 3.200 Euro) lassen sich die sportlichen Fahrleistungen von Abarth 500 (serienmäßig 99 kW/135 PS) und Abarth 500C (103 kW/140 PS) noch weiter steigern. So wird die Leistung des in beiden Modellen verwendeten 1.4-Liter-Turbomotors auf 117 kW (160 PS) angehoben. Im Betriebsmodus „Sport“, der mittels eines Schalters (Sport-Boost) angewählt wird, steigt das maximale Drehmoment auf 230 Nm. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 211 km/h bzw. 209 km/h und einem Sprintvermögen von 7,4 bzw. 7,6 Sekunden (jeweils Abarth 500 esseesse bzw. Abarth 500C esseesse) aus dem Stand auf Tempo 100 bieten die beiden Kompakten mit dem Skorpion-Wappen auf der Motorhaube so manchem Sportwagen Paroli.

Dafür, dass diese hohe Leistung sicher auf die Straße gebracht wird, sorgen neben verkürzten Federn (Tieferlegung um 20 Millimeter) variable Stoßdämpfer des Fahrwerksspezialisten Koni. Diese arbeiten nach dem FSD-Prinzip (Frequency Selective Damping) und passen ihre Dämpfungseigenschaften automatisch dem Fahrzustand an. Bei langsamer Fahrt (weiche Abstimmung) erhöht sich so der Komfort für die Insassen, während bei hohem Tempo (straffe Abstimmung) Fahrverhalten und Sicherheit erhöht werden.

Das neue Sportfahrwerk ist als Kit Assetto Koni auch einzeln erhältlich (unverbindliche Preisempfehlung 900 Euro). Im Performance-Kit essesse wird es ergänzt u. a. durch eine standfeste Bremsanlage. An der Vorderachse kommen gelochte und innenbelüftete Scheiben zum Einsatz, hinten sind gelochte Scheiben montiert. Die für den Performance-Kit esseesse außerdem spezifischen Leichtmetallfelgen (Dimension 7 x 17 Zoll, Reifenformat 205/40 ZR 17) stehen in Weiß und Titangrau zur Verfügung. Den letzten Schliff verpassen Abarth 500 esseesse und Abarth 500C esseesse entsprechende Schriftzüge für die Heckklappe.

Abarth Punto Evo: MultiAir-Triebwerk mit 120 kW (163 PS) 

Der Abarth Punto Evo wird von einem Vierzylinder-Turbobenziner angetrieben, der über die revolutionäre MultiAir-Ventilsteuerung verfügt. Der 1.4-Liter-Motor produziert 120 kW (163 PS) und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 213 km/h. Von null auf 100 km/h beschleunigt der Abarth Punto Evo in 7,9 Sekunden. Das Hochleistungstriebwerk ist serienmäßig mit Start&Stopp-Automatik sowie Schaltpunktanzeige kombiniert.

Das Ansprechverhalten des Turbomotors sowie der elektrischen Dualdrive-Servolenkung und der Bremsen kann mittels des Sport-Boost-Schalters verändert werden. Wechselt der Fahrer aus dem Modus „Normal“ in „Sport“, wird das Fahrzeug spürbar reaktionsfreudiger. Außerdem wird das serienmäßige elektronische Sperrdifferenzial TTC (Torque Transfer Control) aktiviert, das beispielsweise in engen Kurven die Traktion verbessert. Das Fahrwerk ist durch spezielle Stoßdämpfer und Federn sowie eine besonders leistungsfähige Bremsanlage mit innenbelüfteten Scheiben an der Vorderachse der hohen Motorleistung angepasst. 

Die Karosserie präsentiert sich aerodynamisch optimiert. An der Front sorgt der tief herunter gezogene Spoilerstoßfänger mit seitlichen Leitelementen für eine optimale Luftführung. Markante Seitenschweller und der vergrößerte Dachspoiler, beides in Wagenfarbe lackiert, sowie 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im Skorpion-Design unterstreichen die aggressive Optik. Den unteren Abschluss des Hecks bildet eine als Diffusor ausgebildete Schürze, in der Nebelschlussleuchte und die Leuchte des Rückwärtsgangs zentral platziert sind.

Im Cockpit bilden Instrumente des Herstellers Jaeger eine Reminiszenz an die große Motorsporttradition der Marke Abarth. Auch die Sportsitze für Fahrer und Beifahrer bringen Motorsportatmosphäre in den Innenraum. Noch stärker ausgeprägten Seitenhalt bieten die optional erhältlichen Schalensitze Abarth Corse by SABELT.

Abarth 500C: Das Cabriolet im Zeichen des Skorpions

Mit dem Abarth 500C kombiniert die Marke mit dem Skorpion im Wappen sportliche Fahrleistungen mit einem besonders exklusiven  Design und Open-Air-Fahrvergnügen. Markantes Erkennungszeichen ist die zweifarbige Lackierung der Karosserie (Option). Angeboten werden eine betont sportliche Kombination aus Schwarz und Racing-Weiß sowie eine elegantere Variante mit zwei Grautönen. Die Verdeckfarbe ist in Abhängigkeit der Außenfarbe in Schwarz oder Titangrau verfügbar, die Fünfspeichen-Leichtmetallräder mit einem weißen Diamant-Oberflächenfinish.

Angetrieben wird der Abarth 500C von einem 1.4-Liter-Turbobenziner, der 103 kW (140 PS) leistet und ein maximales Drehmoment von 206 Nm zur Verfügung stellt. Eine technische Besonderheit ganz im Stile von Abarth ist das innovative Fünfgang-Getriebe Abarth Competizione. Diese vom Rennsport inspirierte Halbautomatik, die Bestandteil der Serienausstattung des Abarth 500C ist, ermöglicht Gangwechsel mittels Schaltwippen am Lenkrad. Zur Verfügung stehen drei Programme, neben einer vollwertigen Automatik (Auto) und der komfortorientierten Stellung (Normal) auch die Stufe „Sport“. In diesem Modus werden durch die elektrohydraulische Steuerung Gangwechsel besonders schnell durchgeführt, um das sportliche Potenzial des Abarth 500C voll auszunutzen.      

Abarth 500: Motorsport-Gene für einzigartigen Fahrspaß

Unter der kurzen Haube des Abarth 500 arbeitet ein 1.4-Liter-Vierventil-Ben­ziner, der 99 kW (135 PS) leistet. Kurzfristig kann das maximale Drehmoment auf 206 Nm gesteigert werden, indem per Knopfdruck der Sport-Modus aktiviert wird. Das sportliche Triebwerk überträgt die Kraft über ein speziell ausgelegtes Fünfgang-Getriebe an die Vorderräder, das elektronische Sperrdifferenzial (Torque Transfer Control) sorgt für eine optimale Nutzung der Motorleistung.

Das Styling des Abarth 500 unterstützt mit gezielten, vom Motorsport inspirierten Veränderungen der Basis-Karosserie die Aerodynamik und Funktionalität. Beispiele dafür sind der Dachspoiler und der als Diffusor (Luftleitkanal) konzipierte hintere Stoßfänger. Beide Kompo­nenten steigern bei hoher Geschwindigkeit den aerodynamischen Anpress­druck auf die Hinterachse und sorgen so für bessere Bodenhaftung der Hinterräder.

Den Innenraum des Abarth 500 prägen neben zeitgemäßen Ausstattungs­details (z. B. sieben Airbags, Klimaanlage, Bluetooth-Freisprechanlage Blue&Me) zusätzliche Features aus dem Rennsport. Betont körpergerecht geformte Sportsitze, Sport-Cockpit mit speziell konzi­pierten Instrumenten im Abarth Design, Ladedruckanzeige, Dreispeichen-Sportlenkrad mit Abarth Logo, Ganganzeige mit Signal für den optima­len Schaltzeitpunkt (Gear Shift Indicator), Aluminium-Pedale sowie der mit Leder bezogene Schalthebel verbreiten Rennatmosphäre.

Quelle: Abarth


Carlo Abarth: Mein Leben mit dem genialen Autokonstrukteur 

 

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